So, 9. Aug 2026

WrKFan

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Über mich

Fan der Wiener Küche, liebe besonders schöne Lokale, koche auch selbst

Lieblingslokale

Loibnerhof in der Wachau, Cafe Dommayer

Lieblingsspeisen

Wiener Küche allgemein, ansonsten alles was gut schmeckt. Es darf auch scharf sein.

Lieblingsdrinks

Wein allgemein, ein Ristretto, Campari Soda, aber auch ein simples Soda mit einem Hauch Zitrone

Liebstes Urlaubsziel

Österreich, Seen- und Bergwelt, Thermen

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Bewertungs Durchschnitt

SpAmSe

85
Lokal-
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WrKFan hat ein Lokal bewertet
1 Tag
Meierei im Stadtpark, Wien 1030
SpeisenAmbienteService
Die Meierei im Stadtpark geführt vom 5-Haubenkoch Reitbauer & Team ist in etwa der gutbügerliche Ableger des Steirerecks, besitzt aber einige eigenständige Goodies, über die ich hier gerne ein p... MehrDie Meierei im Stadtpark

geführt vom 5-Haubenkoch Reitbauer & Team ist in etwa der gutbügerliche Ableger des Steirerecks, besitzt aber einige eigenständige Goodies, über die ich hier gerne ein paar Worte verliere. Für die Meierei hat er lt. KI auch 3 Hauben.

Zuerst sei die hervorragende Lage direkt neben dem Wienfluss erwähnt, die besonders im Freien mein Wohlwollen hat. Mitten im Stadtpark, rundum grün, kein Verkehrslärm und mein persönlicher Vorteil die unmittelbare Nähe zur U4-Station Stadtpark sind ein Magnet für doch regelmäßige Besuche.

Lediglich der Wienfluss selbst ist keine Schönheit, der zurzeit in der extremen Sommerhitze sogar mehr einer Kloake als einem Fluss ähnelt und hin und wieder sogar seine Gerüche an den Tisch bringt, aber das ist wohl hitzebedingt und sonst nicht üblich.

Jedoch hat man beim Sitzen keinen direkten Blick darauf, somit kann man das vernachlässigen. Augen und Nase danken. Das Rundum macht jedenfalls alles wett.


Die Meierei Goodies

Das Lokal besitzt eine dreifache Karte, 08-12, 12-18 und 18-22 Uhr. So ist sie vormittags angepasst für das Frühstück, was mittlerweile meine meisten Besuche ausmacht. Mittags gibt es neben den Klassikern Wr. Schnitzel, Gulasch, Beuschel und Kaiserschmarren oder Beef Tartar einige saisonale Gerichte und abends wird dies ergänzt mit einem Mehrgangmenü.

Konsumiert wurde hier von meiner Seite an sich schon alles, das Frühstück bleibt mein Favorit, allerdings nicht die beiden Etageren, die für mich etwas zu Schnicki-Schnacki bestückt sind. Dafür bin ich zu einfach g’strickt.

Ich liebe mehr das Bodenständige, als da wären z.B. eine Portion Beinschinken mit Kren bestreut oder die Lachsforelle mit Dijonsenf, beides Top. Man bekommt das aber ohnehin alles einzeln.

Hin und wieder war Entenei auf der Karte, was völlig gleich schmeckt wie das vom Huhn, nur ist es größer. Ein wenig auf Besonders macht man mit einem Straußenei. Der Dotter hat das gut 20-25-fache Gewicht eines Hühnereis, also muss der Hunger schon groß sein oder man kommt in einer Gruppe. Es gibt das auch nur auf Vorbestellung, vermutlich telefonisch.

An der Qualität gibt es kaum etwas zu bemängeln, der vornehme Charakter bleibt nicht unerkannt, auch das schlichte Schnittlauchbutterbrot war die letzten Male hervorragend, Das Bauernbrot topfrisch und die Rinde mit krachender Knusprigkeit, dass das Herzerl nur so lacht. Dazu ein weiches Ei, in der Regel vom Huhn, welches anstandslos ersetzt wird, falls es mal nicht so gelingt, und der Tag kann beginnen.

Einige Dinge gibt es zu jeder Uhrzeit, vormittags als Gabelfrühstück, wo man wählen kann Beef Tartar, Gulasch bzw. Beuschel oder Mohnnudeln. Alle die Dinge sind tadellos zubereitet, ab Mittag kann man Gulasch und Beuschel einzeln auch als Hauptspeise bestellen.

Was den Kaffee betrifft, einer meiner wichtigsten Dinge, so ist er hier der beste, den ich mittlerweile kenne, nachdem ich schon lange dem Meinl 1862 oder der italienischen Röstung von Meinl abgeschworen haben. Hier kommt er aus dem Hause Naber und trägt den Namen Marco Salvatori. Nunmehr ist dieser meine Nr. 1.

Aus dem Grund wurde die Meierei sogar eine Alternative zum traditionellen Kaffeehausbesuch, besonders zur Winterzeit kehre ich nachmittags ein zu Kaffee und süßer Begleitung.

Saisonal gibt es recht passable Nougatknödeln oder allzeit den Kaiserschmarren, der mit besonderer Fluffigkeit und ausgeprägter Vanillenote punktet und zu den wohl besten der Stadt gehört. Apfelstrudel bzw. Topfenstrudel sind mal so und mal so, fällt bei mir aber nicht sehr ins Gewicht.


Einige Meierei Badies

Einige Punkte seien um der Fairness willen erwähnt. Das Mehrgang Abendmenü z.B. beglückte nicht sonderlich. Ich sagte darum, es wäre ein Ableger vom Steirereck, wo man etwas von der hohen Kochkunst auf die Meierei ausdehnen möchte, aber die kommt leider nicht so gut rüber.

Ein lieber Forenkollege meinte mal dazu, die Steirereck-Küche erreicht mich nicht, was damit auch für hier gilt. Es waren aber die Kompositionen nicht gelungen, was ich vom Steirereck definitiv nicht sagen kann, so ist das halt auch nicht nach meinem Geschmack.

Aber ich durfte eine neue Erfahrung in Sachen Käse machen. Man kann den übrigens hier wie in einem Geschäft kaufen, was ich immer wieder mache um Berg- und Räßkäse für zu Hause mitzunehmen.

Abends lagen dann 8 Stück als 4. Gang serviert vor mir. Das war gelinde gesagt eine Sonderprüfung für meine Geruchs- und Geschmackssinne. Klarerweise will man hier nicht mit dem 0815-Käsesortiment punkten. Mehr sage ich dazu nicht, es gibt ja auch den echten Käsefeinschmecker. 😉

Recht hart ging auch hier für meine Begriffe die letzte Preiserhöhung vonstatten. Espresso groß bzw. die Melange mittlerweile auch hier auf 6,50€. Übliche Weine nun auf 9-10€, und auch hier mein gehasstes 0.1l Maß. Gott sei Dank schenken die Kellner großzügiger ein, das versöhnt.

Zu einer unliebsamen Überraschung kam es allerdings in Sachen Spirituosen. Das wusste ich beim letzten Besuch nicht.

Die Preise stehen auch auf keiner Karte. Für 2cl Marille Marke Krenn 22€, ein Williams wäre sogar auf 28€ gekommen. Na dann schmeiß mal eine Runde für Erwachsene spontan und du weißt das nicht.

Nachträglich fällt mir nun auch auf, dass es auch keinen Kaffee auf der Karte gibt, d.h. damit auch kein Preis. Leute, das ist so nicht in Ordnung, bei aller Liebe zum Lokal!

Witzigerweise servierte man mir 4cl., was ich aber urgiert habe, da ich einen einfachen wollte. Nun, das wurde dann auch so verrechnet, aber man denke nur ich hätte nicht urgiert! Das wäre höher als die gesamte übrige Konsumation fürs Frühstück gewesen.

Das bitte ist Wucher und noch dazu nicht ausgepreist bzw. nicht kommuniziert. Da kam auch das Personal ins Schwitzen und war in Erklärungsnot. Es war aber auch ihr Fehler nicht auf die letzte Preiserhöhung hinzuweisen. Der Kellner kannte mich, ich war nicht das erste Mal hier. Preise sind eine Sache, die akzeptiert man oder man geht woanders hin, mangelnde Kommunikation ist aber eine andere Sache.

Zuletzt sei erwähnt, dass man sogar hier hin und wieder auf Personal trifft, welches dich nicht einmal versteht, was du willst, aber diese dienen an sich nur als Hilfskraft. Wenn man’s weißt, fragt man diese nicht. Aber sogar meinem Kellner durfte ich erklären, was ein Schlagobers ist, das er mir als ein Fläschchen mit Obers serviert hatte. Der „Schlag“ macht den Unterschied. Nun weiß er das auch. 😉

Ein kleines Manko wäre noch, dass man für den Außenbereich nicht reservieren kann. Das habe ich mehrmals schon urgiert, aber darin bleibt man hart. So reserviert man für drinnen und hofft halt auf den Sprung nach draußen. Da ich Zigarrenraucher bin, so muss ich auch draußen sitzen.


Mein Resümee

Darin wägt man die „Goodies“ und die „Badies“ ab und trifft eine Entscheidung. So habe ich beschlossen, dass mich die Preise nicht veranlassen das Lokal zu meiden. Manches schließe ich einfach aus. als z.B. die Frühstücks-Etageren nicht nur zu hochpreisig ausfallen, ich mag sie so und so nicht, und man verzichtet hier halt auf den Verdauungsdrink.

Lediglich der Kaffeepreis schmerzt, da muss ich halt durch, aber das regelt sich mit der Besuchsfrequenz. Andere machen halt nicht diesen Top-Kaffee, aber trinken tue ich ihn ja doch.

Dafür ist es dann das besondere Frühstück bzw. der besondere Espressogenuss und bedingt durch die Jahreszeit die beste Wahl, als Mo-Fr schon ab 8 Uhr geöffnet ist., wo die Temperaturen noch normal sind, um im Freien in schöner Atmosphäre zu Kaffee und diversen klassischen Frühstücksgerichten zu sitzen.

Meine Wertung basiert nicht auf einem einzelnen Besuch, sondern ist eine gefühlte Wertung über die Jahre mit sehr guten und auch weniger guten Erfahrungen, wobei ich sie wieder mehr auf die Frühstückszeit fokussiere. Das Positive siegt Gott sei Dank.

Das übrige Angebot ab 12 Uhr nutzen wir auch nur fallweise und das wird so bleiben. Auf diese Weise halten wir nun schon langjährig diese Tradition. Und solange wir nicht gestorben sind, so leben wir das so weiter. 😊

Euer WrkFan
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2. August
Rondell Café am Cobenzl, Wien 1190
SpeisenAmbienteService
Frühstück mit Weitsicht – Update 02.08.2026 Nach mehreren Besuchen heurigen Jahrens sehe ich mich veranlasst eine Neubewertung des Lokals vorzunehmen. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht mehr beim... MehrFrühstück mit Weitsicht – Update 02.08.2026

Nach mehreren Besuchen heurigen Jahrens sehe ich mich veranlasst eine Neubewertung des Lokals vorzunehmen. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht mehr beim Angebot der Hauptspeisen, sondern bei meinen Frühstücksbesuchen, die ich in der warmen Jahreszeit bevorzugt im Freien verbringe.

Was die letzte Wertung anbelangt, so bleibt diese für Besuche im Innenbereich gleich, wobei ich deren Note für das Ambiente auch vermindert habe, während ich sie für Speisen und Ambiente hier nun um eine Note höher setze.

Der Grund ist, dass die Qualität des Frühstücksangebotes und das Ambiente im Freien doch sehr überzeugen können und somit das andere weniger Gefällige ausreichend kompensieren. Man könnte sagen, es gibt hier quasi zwei Lokale, eines drinnen, das mir nicht gefällt, und eines draußen, dass nun sogar mein Wohlgefallen erlangt hat, wenn man es auf das Positive beschränkt.

Darunter fällt z.B., dass ich eine neue Frühstück-Leckerei entdeckt habe, ein Oeufs Cocotte, im Grunde keine komplizierte Sache, ein pochiertes Ei in einer Sauce, diese angereichert mit Obers, Speck, etwas Käse plus ein paar Champignons, die einen herrlichen Umami Effekt erzeugt, sobald der erste Löffel den Gaumen passiert – Große Klasse!

Überrascht war ich allerdings mit einem deftig höheren Preis als beim letzten Besuch, der im Mai stattfand. Das Gericht war zuvor noch mit 8,70€ einstellig bepreist und wir sind nun bei 14,20€? Für einen großen Espresso musste ich 6,40€ hinblättern, letztes Mal noch 5,60€.

Ich habe aus dem Grund ein wenig recherchiert und dabei festgestellt, dass es zuvor eine Frühstückskarte gültig von Mo-Do und eine von Fr-So gab, nunmehr gilt sie von Mo-So. Offen gestanden kann ich diese Preispolitik nicht ganz nachvollziehen. Es ist halt, wie es ist.

Zurück zum Positiven. Das Cobenzl Frühstück ist wirklich passabel, besonders hervorzuheben ist ein saftiger Beinschinken, der dir schon beim Anblick das Wasser im Munde zusammenrinnen lässt, aber der Preis mit 21,50€ hinterlässt auch seine entsprechende Geschmacksnote, aber nun Schwamm drüber. 😉

Jedenfalls ist der Kaffee tadellos, die Marke Illy spricht doch für sich, das Frühstück mundet und der grandiose Ausblick über die Stadt Wien erfreuen mich im Sommer einfach. Das will allerdings offensichtlich auch besser entlohnt werden.

Der Service ist weiterhin derselbe, das Personal ist nunmehr freundlich, was auch selbstverständlich so sein soll, aber für meine Begriffe definitv zu langsam und zu träge und nicht jeder versteht, was man will. Hier verbleibt meine Wertungsnote bei 2 und lässt damit zu wünschen übrig.

Glücklicherweise ist zur morgendlichen Frühstückszeit im Sommer noch kaum was los und man bekommt zu Betriebsbeginn sogar mühelos einen Platz seiner eigenen Wahl, sodass der träge Service noch keine große Rolle spielt. Nachmittags verhält sich das klarerweise anders. Dann ist schon das für mich lästige "wait to be seated" eine Prüfung.

Der Service bildet für mich aber an sich keinen Faktor ein Lokal zu meiden. Ausschlaggebend bleiben für mich für ein quasi Sommer-Café weiterhin Kaffee und Ambiente. In der Winterzeit finde ich bessere Plätze.

Kommt hinzu ein gutes Frühstück und anschließend ein gepflegter Zigarrengenuss, der eh nur im Freien erlaubt ist, mit herrlicher Weitsicht samt Gesellschaft in guter Begleitung, so kann ich das Café nunmehr für den Außenbereich sogar empfehlen.

Euer WrkFan
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26. Juli
Gasthaus Luf, Stollhof / Hohe Wand
SpeisenAmbienteService
Gasthaus Luf – Ein Erlebnisbericht - Retro pur Ein Freund hat mich auf dieses Gasthaus aufmerksam gemacht. Es liegt unmittelbar neben dem bekannten Hochkogelhaus auf der Hohen Wand in gerade 100... MehrGasthaus Luf – Ein Erlebnisbericht - Retro pur

Ein Freund hat mich auf dieses Gasthaus aufmerksam gemacht. Es liegt unmittelbar neben dem bekannten Hochkogelhaus auf der Hohen Wand in gerade 100m Entfernung und doch ein wenig versteckt, mir bis dato aber unbekannt.

Ein Ausflug auf die Hohe Wand sollte die Bildungslücke schließen. Beeindruckt war ich im Vorfeld schon angesichts der dort herrschenden Preise (sind auf der HP einsichtig).

Suppen 3,50€, Hauptspeisen im einstelligen Bereich, das Krügerl 4€, Espresso groß 3€, und beim Wein kam mir schon ein „Jo heast, Oida“ aus mit einem Preis von 1,30€ (!) für 1/8 GV. Wo sind wir hier? Das klingt nach Einkaufspreisen. Kann man damit überleben?


Erste Eindrücke

Das Gasthaus wirkt im Inneren wie jedes andere, keine besondere Auffälligkeit, aber alles sauber und adrett, davor eine Terrasse, sehr sonnig, etwas Retro die Bestuhlung bzw. Tischtücher, aber insgesamt gemütlich und rundum grün. Der erste Eindruck war recht positiv.

Man lernt rasch den Chef kennen, das Duwort auf Bergeshöhen obligatorisch, urig und gesellig. Im Stress aber angesichts des hohen Gästeaufkommens ein wenig kurz angehalten, was verständlich ist, denn die Hütte war drinnen wie draußen bummvoll.

Keine Saison für Glücksritter, jedenfalls am Samstag um 12 Uhr unserer Besuchszeit. So kamen immer wieder Gäste und fragten um einen Platz. Es war dabei aber sehr positiv mitanzusehen wie der Chef bemüht war sie nicht einfach wegzuweisen, sondern eine Lösung zu finden. Da erlebt man mit, dass man für dieses Gewerbe ein Herz hat.

Beim Verlassen des Lokals wollte er, dass wir noch bleiben, klopfte einige Sprüche. was mir recht gut gefallen hat, denn so wurde offenkundig, dass eine gewisse Sympathie auf gegenseitiger Basis vorhanden war.

Insgesamt werken neben dem Chef so an die 5-6 Mitarbeiter, ich denke die meisten sind Familienangehörige. Ich kann mir die Preise auch nur so vorstellen.


Kulinarik - Kann die Qualität mithalten?

Diese Frage kommt natürlich unweigerlich hoch und das wollte ich natürlich wissen. Ein kurzer Blick auf die Fotos, die adn1966 vor 10 Jahren hier gepostet hatte zeigt, dass hier die Zeit stehen geblieben ist. Völlig ident sahen sowohl Teller als auch unsere Gerichte aus. Retro pur, aber auch ein Hinweis auf verlässliche Küchenkonstanz.

Auftakt Rindsuppe, einmal mit Leberknödel und für mich als Einlage Lungenstrudel kam im Handumdrehen. Der Fond recht dünn, aber dafür komplett Natur pur, da war nichts von einem Kraftverstärker spürbar. Die Einlagen hervorragend, die Leberknödel at its best.

Drei verschiedene Hauptspeisen folgten in angemessener Wartezeit, gefühlt eigentlich kurz auf Retro-Like Tellern, Bauernschmaus, Schweinsbraten und für mich ein Rindsbraten. Man kann sagen, dass sämtliche Fleischqualität gut bis sehr gut ausfiel, mein weißes Scherzel ausnehmend saftig, keine Trockeng‘schicht, die Beilagen, vor allem Knodel frisch und g’schmackig.

Bei den Säften zeigten sich aber Schwächen, die waren eher dünn in ihrer Geschmacksintensivität, dafür mit Mehl gestreckt um etwas mehr Konsistenz zu erzielen.

Das spielt nicht so eine große Rolle bei Bauernschmaus und Schweinsbraten, als der Saft dort vom Sauerkraut aufgesagt wird, bei Rindsbraten allerdings, und solche Gericht leben sehr vom Saft, weniger glücklichmachend.

Das Sauerkraut dafür wieder bodenständig hausmännisch, wie sich‘s gehört, und eine weitere Beilage Krautsalat dafür sogar exzellent, kaum anders als die göttliche Vorlage Schweizerhaus. Herrlich mariniert und mit Kümmel gespickt, das gleitete in den Rachen nicht ohne ein immer wieder ertönendes „Aaahhh…“ 😊


Nachtisch und Nachklang

Zu meiner Freude erlebte ich wieder eine von den wirklich besseren Malakofftorten und denke auch hausgemacht. Sehr sanft der Butteranteil, nicht übertrieben die Rumnote, in Summe alle Anteile geschmacklich ausgewogen, sehr gut!

Topfenstrudel mit Vanillesoße hingegen konnte mich nicht betören. Der Topfen für meine Begriff zu wenige flaumig, die Vanillesoße vielleicht nicht die Industriepampe, die man anderorts kennt, weil deutlich dünner, aber viiiieel (!) zu süß. Aber mein Freund genoss sie, ja und was will man mehr. So ist eben alles Geschmackssache.

Über Kaffee, na red‘ ma ned drüber, der gehört hier wohl nicht zur Stärke. Trotz ausdrücklicher Bitte um ristretto war die Darbietung immer noch in Richtung Abwaschwasser, Schwamm drüber, aber angesichts der Preise, bei der sich auch der kleine Mann einmal als Krösus outen kann, ließen wir sämtliche der Edelbrände aufmarschieren.

Darin war die Bandbreite von recht gut bis najo. Was mir nicht gefällt ist die Parfümierung eines Marillenbrandes, muss das sein? Aber ok, wer’s will. Die Nuss war wiederum bloß die Erwachsenenversion von Hustensaft, aber die beiden anderen, Birne und Zirbe konnten unseren Zigarrengenuss würdig begleiten.


Mein Resümee

Die wichtigste Frage wohl: Komme ich hier wieder her? Aber ja doch. Es war mir klar, dass man schon angesichts der Preise, die für mich auf der Zeitskala liegen, als man den Euro eingeführt hatte, nicht erwarten darf, es mit gehobener Gastronomie zu tun haben wird, aber als Ausflugsgasthaus ist es sicher weitere Besuche wert.

Beim nächsten Mal versuchen wir weitere Klassiker wie Schnitzel oder Zwiebelrostbraten etc.. In Summe überwiegen die positiven Eindrücke und einer war davon wohl eine Gesamtrechnung von 79€ (ohne Maut) für 3 Personen und wir haben für gute 3 Stunden gelebt wie der Kaiser von Frankreich.

Euer WrKFan
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24. März
Schweizerhaus, Wien 1020
SpeisenAmbienteService
Das Schweizerhaus – Mein persönlicher Wandel Die von mir im Jahre 2023 vorgenommen Rezension über das Schweizerhaus basierte auf der Grundlage eines Bierlokals, für das ich einen anderen Zugang ... MehrDas Schweizerhaus – Mein persönlicher Wandel

Die von mir im Jahre 2023 vorgenommen Rezension über das Schweizerhaus basierte auf der Grundlage eines Bierlokals, für das ich einen anderen Zugang habe als für eine Gaststätte mit Wiener Küche.

Ein typisches Bierlokal hat bei mir keinen Schwerpunkt hinsichtlich seiner Küchenleistung, sondern der Fokus liegt beim Biergenuss, was schon der Name sagt oder beim Ambiente für ein geselliges Treffen mit Freunden oder alleine.

In der Hinsicht hat das Schweizerhaus allerdings bei mir auch Kultstatus erworben und daran hat sich nicht geändert. Was aber ist neu? Seit 2024 haben sich meine Besuche deutlich erhöht und ich erfreue mich nunmehr auch seiner Küche. Manches muss erst entdeckt werden, was zuvor wie verborgen war.

Es geht mir heute nicht mehr nur um Bier und Stelze oder den erstklassigen Erdäpfelpuffer, diesen Dingen gebe ich mich weiter ungebremst hin, sondern auch um den Rest, der geboten wird. Das betrifft die a la carte Speisenkarte, aber in besonderem Maße liegt nunmehr mein Augenmerk auf den Tages- und Wochenschmankerln.


Wiens Küche trifft Böhmen

Zu einigen Schmankerln böhmischer Prägung habe ich schon 2023 meine Liebe entwickelt. Daran hat sich nichts geändert. Bei der Kuttelflecksuppe (böhm. Name Drštková) oder der genialen Krautsuppe läuft mir stets das Wasser im Mund zusammen, wenn ich nur den Namen ausspreche, sie sind nahezu unvergleichlich.

Von den Hauptspeisen bin ich so gut wie alles durch und kann das meiste als gut bis sehr gut empfehlen. Man sollte dabei nicht vergessen, dass Kolarik keinen Gourmettempel erschaffen hatte, sondern es sich neben dem 1A Pivo Hausmarke Budweiser um bodenständige Kost aus Wien und Böhmen handelt, die aber um Ecken besser ist als meine Erfahrungen von anderen Bierlokalen.

Als Fan des Wiener Saftgulaschs komme ich hier auf meine Rechnung, wenn der Hunger nicht zu groß ist. Ein kleines geht sozusagen auch immer zwischendurch, weshalb man es bei uns auch Zwischengericht nennt.

Atypisch war allerdings der Zwiebelrostbraten, der neben der regelmäßig üblichen Schwäche der Röstzwiebel mich vor allem nicht mit seinem Saft beeindrucken konnte. Das war für mich eine Art Gulaschsaft und hatte nichts mit Rind zu tun. Aber vielleicht ist der halt böhmisch, was weiß ich.

Ja, und da wären noch die Cevapcici, bei denen keine wirkliche Begeisterung aufkommen konnte. Sie sind für mich Kategorie Volksfutter, besonders die für mich mehr internationale Krankheit denn echte Beilage namens „Pommes“, aber wer‘s braucht. 😉

Meine Wenigkeit hat dazu schlicht andere Erfahrungen aus echter Balkanküche. Doch der Rest macht mich regelmäßig glücklich. Ich sagte zuvor, dass ich mein Augenmerk nunmehr auf die Tages- oder Wochengerichte lege, und damit bin ich bin durchwegs zufrieden. Dazu nun der folgende Part.


Highlights der Wochen- und Tagesküche

Auf die gesamte recht breite Palette an Angeboten kann ich nicht eingehen, aber was sich so im Laufe der Zeit angesammelt hat, davon zwei, drei Einblicke. Ich habe den hiesigen Newsletter per E-Mail abonniert, sodass ich meine Besuche danach ausrichten kann, wenn sie zur ihrer Zeit die Wochenbühne betreten.

Unter den Suppen kommt neben sehr vielen Variationen unter den Tagesangeboten Oma Kolariks Hühnersuppe gut an, die regelmäßig am Wochenplan steht. Spezifisch also nach Omamas Rezept hat sie eine dunklere Farbe und einen mehr bitteren Ton als eine übliche Hühnersuppe und macht so einen anderen Eindruck.

Ich vermute, das liegt daran, dass richtige Suppenhühner, aber auch spezifische Gewürze verwendet werden, die ich im Einzelnen nicht ausmachen kann. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit „behmakelt“ der Gaumen schon und sie ist seither meine regelmäßige Wahl. Ich finde sie mittlerweile sehr gut.

Aus den Tages bzw. Wochenschmankerln geht das Gericht Svíčková eindeutig als Sieger hervor, der böhmische Rindsbraten mit hellen butterzart weichen Erdäpfelknödeln in Serviettenscheiben, die natürlich nach Saft schreien, da sie alleine doch zu trocken wären. Der, nicht überbetont in der Karottenkomponente, die aber klarweise mit unbedingter Daseinsberechtigung, überzeugt mit edler auch vom Fleisch überlagerten aromatischen Note.

Das Fleisch, soweit ich informiert bin ein weißes Scherzl, edelfeinst zart und bissfreudig wie solch ein Rindfleisch-Gustostückerl sein soll. Einfach Klasse, für mich die Topnote 5.

Weiters sind mehrere Gerichte, die mit einem Biersafterl serviert werden, erwähnenswert. Das können sein Fleisch- und/oder Grammelknödel, die Fleischknödel sehr betont gewürzt mit Majoran, anfänglich auch gewöhnungsbedürftig, mag ich sie nun doch recht gut, oder Variationen von Schweinsbraten. Ich denke, da lässt uns Böhmen wieder grüßen.

Man gewinnt nicht dein Eindruck nach einer Schema-F zirkulierenden Gewohnheitskarte, wie es Gasthäuser oft haben, Dem Team fällt auch immer wieder etwas Neues ein. Es kommt dabei nicht alles gleich gut an, was logisch ist, aber summa summarum freut man sich auf den bevorstehenden Kulinarikgenuss.


Mein neues Resümee und Fazit

Insgesamt bin ich derart zufrieden, dass ich kurzerhand das Schweizerhaus auf meine Liste der Wirtshausfavoriten gesetzt habe, weil es meinen nunmehr Zweitplatzierten für die Leopoldstadt doch klar schlägt. Wermutstropfen ist nur der saisonale Betrieb vom 15.3. bis 31.10. Nun, dann erhält die Nr. 2 im Winter wieder mehr Chancen. 😉

Alles andere wie Service, Ambiente zuzüglich der mir schon bestens bekannten Vorzüge für Stelze, Budvar oder Puffer sind unverändert geblieben, sodass ich dieses Bierlokal von meiner Seite betrachtet zwar als atypisch einschätze, aber mit umso größerer Freude die Bereicherung meiner Kulinarik-Leidenschaft für Wiener bzw. Böhmischer Küche als Zugewinn verbuchen kann.

An den Wertungsnoten möchte ich grundsätzlich nichts ändern, es bleibt weiter bei meiner 4-5-3 Einstufung, dafür ist meine Besucherfrequenz bedingt durch mein neues Image deutlich angestiegen.

Euer WrkFan
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1 Kommentar
adn1966

Ich war natürlich schon des Öfteren im Schweizerhaus, - und es will und will zwischen mir und dem Lokal nicht funken. Bewunderung an die Familie Kolarik für den Erfolg, Respekt auch für die fürsorgliche Art, mit Mitarbeitern umzugehen. Mir ist's zu voll, zu "Fließband", die Stelze ist gut, keine Frage, aber die Beilagen im Pappendeckel - Schüsserl sind irgendwie nicht so mein Ding. Schnitzi, Henderl und Co. sind eh gut und brav, - gibt's anderorts allerdings auch gut und vielleicht mit etwas mehr Ruhe und persönlichem Service serviert. Großer Respekt vor dem, was sie geschaffen haben, dass ich kein Stammkunde bin, wird die Familie Kolarik wohl verschmerzen ...

13. Apr, 16:23
WrKFan hat ein Lokal bewertet
31. Jänner
Zum Bretschneider, Wien 1120
SpeisenAmbienteService
Zum Bretschneider – erfolgreiche Beislrettung Das Beisl- bzw. Gasthaus-Sterben macht zwar nicht halt und betrifft nicht nur meine Wiener Region samt herzallerliebst feinen Wiener Küche, umso me... MehrZum Bretschneider – erfolgreiche Beislrettung

Das Beisl- bzw. Gasthaus-Sterben macht zwar nicht halt und betrifft nicht nur meine Wiener Region samt herzallerliebst feinen Wiener Küche, umso mehr erfreut mich, wenn eines erhalten bleiben konnte.

Zuvor ging man hier zum „Stafler“, der nach Südtiroler Küche ausgerichtet war. Noch eine Ära zuvor hieß es „Wunsch“, dessen Name noch die Glasscheibe der Eingangstüre schmückt. Aus dessen Zeit stammt die Inneneinrichtung.

Aufgrund Erkrankung musste die Fam. Stafler aufgeben und danach stand das Beisl eine ganze Saison leer. Ich dachte schon an Untergang, doch fanden sich nun 2025 zwei beherzte Gastronomen und so ist es als „Zum Bretschneider“ wieder auferstanden.


Neuaufleben Wr. Gasthaustradition

Das Ambiente ist unberührt geblieben, welches die 60-70-er aufleben lässt. Es kann durchaus so antiquiert bleiben, auch wenn ich nicht der Freund von allzu „uralt“ bin. Einigen gefällt er aus dem Grund auch nicht wirklich.

Solches kann auch den Touch von „abgestanden“ annehmen, wie heruntergekommene Tranklerbuden, die von mir aus ruhig aussterben dürfen, aber keine Sorge, dem ist nicht der Fall. Man pflegt fleißig sich angesammelte Patina und vor allem die ehrwürdige alte Schank, die den Namen "Bretschneider" trägt.

Mir ist das jedenfalls lieber als die Verschlimmbesserung mit modernen Stilmitteln. So erhält das Ambiente von mir ein sauberes Gut. Nächste Saison wird auch der Schanigarten wieder belebt werden, aber der übte auf mich bislang leider keine große Anziehungskraft aus. Doch, wie sogt da Weana: „No, schau ma moi“, man kann auch überrascht werden.

Es gibt eine bescheiden ausgerichtete Mittagskarte, zuzüglich von Di-Fr zwei Mittagsmenüs, eines davon vegetarisch. Am Sa kommt aus dem Ofen ein Schopf- bzw. Kümmelbraten. Den kann man auch gemischt haben. Und ab 17:30 Uhr gibt es die größere Abendkarte. Der p.t. Leser findet das auch auf deren HP.


Die Rückkehr zur Wr. Küche

Positiv für mich ist die neue Einkehr traditioneller wie regionaler Küche, dazu etwas von Innereien, aber ich denke man ist noch in der Startphase. Der Einstieg war mit einem verpatzen Gulasch ein Desaster, aber man sagte mir, es war der letzte Tag Koch des Kochs. Ich werde das daher nicht näher darlegen, wenn’s eh passe ist.

Momentan wurde Gulasch von der Karte genommen, aha! Kann’s der neue Koch a net? Für mich ein Minuspunkt. A g’staundenes Wirtshaus ohne Gulasch, jo heast? Is wie a Hendl, des kane Eier legt. Also muss man sich mit dem „Hendl“ begnügen. Darum mein kleiner Einwand „bescheiden“.

Nach der ersten Tuchfühlung, die mit der Gulasch-Niederlage endete, vertraute ich aber der Ansage „neuer Koch“ und besuchte es nach einiger Zeit wieder.

Damals wie auch zuletzt war aber die Rindsuppe gut. Sie glänzt mit betont dunkler Farbe und intensivem Geschmack. Wird nachgeholfen? Aba sicher, doch beim sog. Wirt‘n ums Eck ist das m.E. erlaubt. Es ist ein Gasthaus, um das es hier geht, kein Gourmettempel!

Mittlerweile stellte ich fest, dass man mittags ohne Reservierung keinen Platz bekommt, so musste ich einmal wieder von dannen ziehen. Mit anderen Worten, des Beisl rennt mittlerweile guat. No oiso, geht do. 😊

Bei einem weiteren Besuch lockte mich das Samstag Ofenbratl gemischt, ein Stk. Kümmel und ein Stk. vom Schopf. Bei beiden die Fleischqualität und Saftigkeit tip-top, lediglich fehlte mir beim Kümmelstück auch die Note „Kümmel“, auch im Saft oder ein deftiges Krusterl. Aber es gab wie sich‘s g‘hört ein Natursafterl, keine Pampe!

Zum Kümmel-Ausgleich gab‘s ein paar Grammel-Stückchen, fand ich gelungen. Die Beilagen wiederum tadellos, nicht übersüßtes oder zu Tode mehliertes Kraut und zwei frischeste Serviettenknödel. Echte Knödel, d.h. in Kugelform mag ich zwar lieber, aber der Geschmack nach gewohnter Manier überzeugte.

Meine Begleitung war mit Kärntner Kasnudeln mehr als zufrieden, deutlich besser als woanders, handmade angesagt, so auch geliefert. Sanfter und geschmackvoller Teig (warum die aber Nudeln heißen, muss mir erst wer erklären, naja Kärntner hoit), desgleichen die Fülle, und optisch schönes „Grändeln“. Die Köchin darf ab sofort heiraten. 😊

Grüner Salat war bescheiden bzw. nicht nach meiner Fasson mariniert, aber ok, ich bin dafür kein Maßstab, andere mögen den modernen Dressing-Style. Mir war er zu trocken, meine Begleitung fand’s passend. Sie darf das letzte Wort haben, ist ja bei Frauen heute en vogue.


Das bisherige Resümee

Weitere Erfahrungen wie Civapcici oder Schinkenfleckerl genossen meine Beachtung, es gibt sehr gute als auch bescheidenere Erlebnisse, wie der Faschierte Braten, der mit zu trocken war, wobei das Gute überwiegt.

So erhalten die Menüs meinen persönliches Stempel „hausmännisch“, aber es gibt nicht selten auch Hauseigenes. Man vermisst auch das typische Freitag-Fisch-Menü. Summa summarum sind die Speisen „gut“.

Das Getränkesortiment ist Standard-Wirtshaus-Like, aber eines kann erwähnt werden, und zwar kenn man das Wort „Ristretto“. Die Kaffeemarke „Gianni“ war für mich neu. Wer was zur Verdauung danach braucht, erhält Heimisches vom Hause Reisetbauer. Nett ist das nostalgische Achterlglas für den Schankwein, ich find’s putzig (siehe Foto).

Im Service werken die beiden jungen Männer, welche die HP zieren (ich denke, es sind die Pächter). Einige weitere Kräfte unterstützen sie und machen insgesamt einen sehr guten Job. Das darf ich lobend „Sehr gut“ nennen.

So habe ich mit dem Bretschneider einen Wirthausklassiker mit passabler Wiener Prägung dazugewonnen, wobei ein Manko weiter bestehen bleibt, dass mir doch einige Klassiker fehlen und ich meine damit nicht nur das Gulasch, auch der ZRB z.B. fehlt. Dafür passt das Preisniveau, was man für diese Kategorie erwartet.

Der nahegelegene Schwabl wird aus meiner Favoriten-Stellung kaum verdrängt werden können, dafür ist Di und Mi offen, an denen der Schwabl Ruhetage hat. In der Hinsicht ist mir der Bretschneider für die Mittagsküche, die ich heute zunehmend in Anspruch nehme, wenn auch als Lückenbüßer, aber doch auch zur Bereicherung geworden.

Bericht in ca. 940 Worten - Euer WrkFan
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1 Kommentar
ChristianD3

Die Kasnudel hat ihren Namen durch die Tatsächlichkeit, dass es sich bei ihrer Hülle um Nudelteig handelt :-)

31. Jän, 08:42
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