RestaurantTester.at
Mittwoch, 23. August 2017
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Speisen
Ambiente
Service
35
32
31
Gesamtrating
33
25 Bewertungen
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Zum Renner Info
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RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 79
|
206
Wien
Rang: 45
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Urig
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Keine
Öffnungszeiten
Mo
10:00-22:00
Di
10:00-22:00
Mi
10:00-22:00
Do
10:00-22:00
Fr
10:00-22:00
Sa
10:00-22:00
So
geschlossen
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woody
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Zum Renner

Nußdorfer Platz 4
1190 Wien (19. Bezirk - Döbling)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 378 58 58Fax: 01 378 58 58-19
News21. Mär 2017 von
Stammersdorfer

Ab 1.4. ist der Renner rauchfrei.

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25 Bewertungen für: Zum Renner

Rating Verteilung
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Rating Details
am 18. Mai 2017
helwien
16 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 3
4Speisen
4Ambiente
2Service

Wieder einmal "Zum Renner", wie ich glaube ein "Rindfleischpapst". Wir waren zu neunt im Garten/Hof und genossen das Freie und den kaum vorhanden Geräuschpegel (zum Unterschied von dem "Nichtraucher"-Kammerl - rechts)
Zusammengefaßt kann man sagen: erstklassiges Essen zu (leicht) gehobenen Preisen, in einem wunderbaren Garten/Hof.
Leider, leider entspricht aber nicht das Service. Ich, und unsere Gruppe will nicht beurteilen woran es scheitert, in Erinnerung bleibt das "so nicht".
Aprops Erinnerung: ich erinnere mich an den Renner mit ausgezeichnetem Tafelspitz UND einwandfreier Bedienung.
Soeben habe ich wieder (in 4 Wochen) einen Tisch bestellt - 8 Personen - aber man weiß nicht, welchen Tisch wir bekommen werden, gestern saßen wir am "Stammtisch"! Na ja, aber das Rindfleisch!

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am 17. Juli 2016
Experte
schlitzaugeseiwachsam
152 Bewertungen
83 Kontakte
Tester-Level 21
4Speisen
3Ambiente
3Service
Gelistet in: Urwienerisch!

Bodenstaendige oesterreichische Kueche mit hochwertigen Produkten in typischer traditioneller Lokation. Sehr geeignet um auslaendischen Gaesten mit der oesterreichischen Kueche zu beeindrucken, sofern man Rindfleisch gerne isst. Sehr empfehlenswert, wenn man zum Beispiel mit koreanischen Gaesten unterwegs ist. KoreanerInnen lieben Rindfleisch! Das Service tat einen flotten Job und war immer zur Stelle, wenn gewuenscht. Das Essen war keineswegs wie oft ueblich in heimischen Lokalen versalzen, sondern gut gewuerzt. Wer nachsalzen wollte, konnte das tun.

Zu schade, dass ich das Renner erst am Ende meines 12-jaehrigen Aufenthalts in Wien kennengelernt habe.

Es hat mich aber doch wieder einiges ueber die Einheimischen gelehrt:

1) OesterreicherInnen sind sehr grosszuegig und verstehen was von Rindfleisch!

- Besonders sichtbar am Ueber-Leberknoedel und dem riesigen
Braumeistertopf, welcher eine Portion war fuer mindestens 2 Personen. Geschmack war in jeder Hinsicht hervorragend!

2) OesterreicherInnen haben ein extra Raum im Magen, den sogenannten Dessertbeutel hinter der linken Magenkurvatur.

- Wie eine schlanke zierliche Oesterreicherin nach einer Riesenportion Braumeistertopf noch einen ganzen Marillenknoedel verspeisen kann, wird mir fuer immer ein Raetsel bleiben!

(Fortsetzung folgt)

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am 10. Juni 2015
Foodie007
3 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
4Speisen
3Ambiente
4Service

Grosse Portionen. Qualität oft gut, manchmal auch nicht so ganz am Punkt. Wer Wiener Küche mag wird definitiv seine Freude haben. Sehr schöner Garten, Innenbereich ist Geschmackssache, meinen Geschmack triffts eher weniger.

Bierseligkeit. Vor allem im Sommer.

Leider praktisch keine vegetarischen Speisen, obwohl die Wiener Küche da genug zu bieten hätte.
Leider (oder manche würden auch meinen "zum Glück") wechselt die Speisekarte fast nie.....

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Letzter Kommentar von am 11. Jun 2015 um 09:06

Karfiol mit Butter und Brösel gibt es kaum wo, das wäre wirklich mal eine schöne Alternative!

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am 12. April 2015|Update 14. Apr 2015
Experte
dieBrotvernichter
67 Bewertungen
17 Kontakte
Tester-Level 18
3Speisen
3Ambiente
4Service

Große Portionen, gemäßigte Preise und unspannende Gerichte in gut geschminkter Beisl-Atmosphäre haben wir beim Renner gefunden. Gesucht hätten wir eigentlich einen Rindfleischspezialisten, der’s besser kann als der große Systemgastronom in Wien. Und gegen ein bisschen mehr Gemütlichkeit im Raumklima hätten wir auch nix gehabt.
Geschmeckt hat’s schon. Auch die Burschen im Service sind locker, lustig und dabei trotzdem souverän, freundlich und flink. Die können den Spagat. Wir mögen das.

Die Gasträume wirken frisch renoviert und sind ordentlich gepflegt. Gleich bei der Hofeinfahrt sieht man einen kleinen gekühlten Fleischschaukasten, wo man dem Fleisch beim Reifen zuschauen kann, wenn man Geduld und Zeit hat. Oder man entdeckt was, was man mit nach Hause nehmen will (Würstel, vakuumiertes Fleisch, Speck etc.). Ist ja auch ein Fleischhauer, der Renner und man soll ja zeigen was man hat. Dass man in der Neuzeit angekommen ist? Naja. Wir haben’s gesehen und dabei bleibt’s auch.

Vom Hof rein ins Gäste-Essszimmer. Weitläufig. Mit großer Nische. Daher gibt’s mehr Ecken, die man mit Tischen ausstatten könnte. Eigentlich klingt’s gemütlich – ist es aber nicht. Da kommt einfach kein Raumambiente in die Gänge. Alles wirkt kühl. Holzsessel ohne was. Es hallt sogar in dem Raum. Wir trauen uns kaum sprechen. Die wenigen Ecksitzbänke sind dann schon bepolstert aber sonst fehlt’s irgendwie an allem. Vielleicht macht das auch die Beleuchtung. Etwas zu grell für das rustikale Mobiliar. Genug gejammert. Wir sind ja zum Essen da und wollen nicht unseren Wohnsitz wechseln.

Man tut sich schwer mit dem Gewissen. Der Renner rühmt sich nicht mit Attributen „vom Weiderind“, „Bio“ oder dem „AMA Gütesiegel“. Auch nicht mit „Premiumqualität“. Nur dass, das Fleisch aus dem Pielachtal kommt und vom Ganzen Tier recht viel zerfleischt wird. Wenn man nichts Gutes zu erzählen hat, schweigt man lieber oder? Wir wissen’s nicht. Wir fragen nicht nach, weil wir’s ahnen. Und auch die Stringente macht eine einzigartige einmalige Ausnahme. Weil vegetarisch ist dort im Winter fast ein Fremdwort. Ist ein Fleischhauer, kein Gemüsebauer. Und man ist ja auch mit Fleischesabsichten gekommen.

Die Speisenkarte ernüchternd. Es gibt schon viel. Traditionell Wienerisch. Aber eigentlich nur zwei Gerichte, die für uns in Frage kommen. Weil Vorspeisen wollen wir heute keine. Und dann bleibt nur noch: Rindssuppentopf mit Weißem Scherzl. Nudeln als Suppeneinlage. Ansonsten noch dazu Creme-Spinat und Röstkartoffeln. Man tut sich schwer. Es wird halt die Rinderroulade mit Bandnudeln.

Es wird nach zusätzlicher Gemüsebeilage (Kohlsprossen?) gefragt. Nein leider, nur das Suppengemüse. Oder gemischter Salat? Ja gut, dann den. Im Nachhinein betrachtet: das Suppengemüse hätte sicher super gepasst.

Rotwein muss einfach sein. Zumindest zur Rinderroulade, zum Weißen Scherzl & Co wär auch was Weißes gegangen. Aber im Winter wollen wir sowieso lieber Rot. Wir glauben, es war ein Syrah vom Schwarz im Weinviertel. Der Preis sehr fair und hat uns auch recht gut geschmeckt. Leitungswasser ist der beste Begleiter und davon wird uns auch gern reichlich an den Tisch gebracht.

Der warme Suppenteller mit vielen Fadennudeln wird als erstes gebracht. Mit dem großen Stieltopf und seinem Stövchen, der allerlei Gutes in sich hat. Suppe hat keine Fehler. Nudeln sowieso nicht.

Im letzten Moment entdeckt die Skeptikerin noch Butternockerl in der Speisenkarte. Bandnudeln sind fad. Da stand auch nix von „selbstgemacht“. Also fragt sie beim jungen Herrn Kellner nach, ob sie ihn noch in letzter Sekunde um einen Beilagentausch bitten darf. Der sprintet engagiert in die Küche und macht’s möglich. Gut war’s.

Die Nockerl offensichtlich selbst gemacht. Kein’s gleicht dem Anderen. Kleine feine Formen. Ordentliches separates Schüsserl. Da ist viel Platz für viele Nockerl. Die kann man auch nicht kritisieren. Leicht buttrig. Nicht in der Pfanne geschwenkt. In dem Fall auch gut so. Das Grün vom Schnittlauch hätte ihnen gut gestanden aber da war nix. Die waren blass. Kein Biss. Schön weich.

Gut für die Sauce am großen Teller. Da ist reichlich davon drauf. Kein Rahmeinschlag. Auch gut. Alles braun. Wurzelwerk wurde nicht mitpüriert aber trotzdem ist sie ordentlich sämig und angenehm würzig.

Und auch eine üppige Roulade liegt da. Alles ist braun. Die Augen würden sich über ein bisschen Farbe am Teller freuen. Aber wenn man dann das Besteck zum Einsatz bringt, kriegen die mehr zu sehen. Leicht rosa. Mürbes Fleisch. Gut geschmort. Wie üblich gefüllt. Speck, Wurzelgemüse – war da ein Gurkerl? Nein, keine Erinnerung dran. Irgendetwas hat gefehlt.

Der Salat bringt Farbe ins Spiel. Kunterbunt. Aber zu der Roulade trotzdem irgendwie Fehl am Platz. Bohnen, Paradeiser, Kraut, Erdäpfel, Blätter – alles da, aber zur Roulade nicht ganz das Richtige. Schwarzwurzel-, Sellerie- oder Fisolensalat wär‘ schön gewesen, aber leider war nichts davon dabei. Zumindest die fehlende Säure vom Gurkerl ist damit gut ausgeglichen worden. Jede Sorte gut für sich mariniert. Wir haben den nicht zusammengegessen. Schade drum aber es war auch zu viel.

Der Suppentopf ist sehr in Ordnung. Auch die gerösteten Erdäpfel sind gut. Nur der Spinat: wieder sehr blass. Wir vermissen das satte Grün, wir sind das so gewohnt. Von zu Hause, von systemgastronomischen Mitbewerbern und überall. Nur im Renner gibt’s mehr Creme als Spinat. Der Spinat hat seine Konsistenz verloren beim Pürieren. Was ja noch in Ordnung wäre. Nur ist da auch mehr Mehl, Butter und Milch oder Obers im Einsatz gewesen, die haben da eindeutig die Hauptrolle gespielt. Das bisschen Grün auch nicht blanchiert und beim Erwärmen verliert der dann noch mehr Farbe. Fazit: Zu wenig Spinat.

Und der Renner ist kein Gemüsebauer. Unspektakuläre Gerichte. Doch nicht ganz neuzeitlich. Vielleicht will man das dort auch einfach nicht sein. Auch in Ordnung. Wir haben eigentlich kein Gericht gefunden, das uns zum Wiederkommen motiviert. Nur vielleicht: die Desserts. Klingen sehr gut. Da darf’s für uns auch gern klassisch bleiben. Vielleicht kommen wir noch einmal im Frühling/Sommer in den Garten, wo sicher kein Gemüse wächst.

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Letzter Kommentar von am 31. Mär 2017 um 13:36

Na gut ich bin halt kein richtiger "Brotvernichter", aber dafür "Rindfleischliebhaber". Wenn ich wüßte, wo es in Wien besseres Rindfleisch (z.B. Tafelspitz) gibt . . . aber bis dahin gehe ich gerne (besonders in der Garten-Zeit) zum Renner.

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am 18. Jänner 2015
weinlaub
46 Bewertungen
2 Kontakte
Tester-Level 5
4Speisen
4Ambiente
3Service

Top Rindfleisch, zuvorkommender aufmerksamer Service
ein muss für Liebhaber österreichischer Rindfleischtradition.

Tolles Wirtshausambiente mit schönem Gastgarten.

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Letzter Kommentar von am 19. Jän 2015 um 11:41

Zwischen 14 und 17 Uhr findet man immer einen Platz, und im Sommer wird der Gastgarten nie ganz voll.

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am 10. Oktober 2014
Experte
Stammersdorfer
268 Bewertungen
30 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
3Ambiente
3Service
39 Fotos18 Check-Ins

Am Nußdorfer Platz 4 im 19enten Hieb, ist der Gasthof ZUM RENNER und das schon seit einer Ewigkeit, nämlich 1899. (das ist im übrigen auch das Jahr wo RAPID das Licht der Welt erblickte)

Um 10h heute Vormittag reserviert und das war gut so, denn im Nichtraucher sind gerade noch zwei Plätze frei, wie mir die sehr nette, männliche Stimme am Telefon mitteilte.

"Anreisen" kann man mit dem D Wagen (Bim) der hält fast vor der Tür, oder der Schnellbahn bis Nußdorf, auch mit dem Auto, aber die Parkplatzsituation ist eher schwierig.

Hinein mit Schwung, einige wenige verwegene sitzen im Gastgarten, wir gehen instinktiv ins Winzerstüberl und da steht auch schon des Stammersdorfers Reservierungsschild.

Ein große Raum mit viel Holz, Sessel, Bänke, Tische, Garderobe, selbst die Pendeluhr, es hängen Töpfe an den Wänden, mehr oder weniger geschmackvoll Geweihe von verschiedenen Wildtieren, eine sehr markanter grüner Kachelofen mitten drin, Bilder ja auch und es hängen sonst noch so einige mehr oder weniger geschmackvolle Dinge herum. Die Zeit scheint so in den früher 80igern stehen geblieben. Die Menagen auf den Tischen, natürlich auch aus Holz.

Das Personal allesamt trächtig ä trachtig gekleidet, wie viele, keine Ahnung, einige freundlich, manche weniger, recht aufmerksam, es wird nachgefragt. Alles geht hier sehr flott, wie auch die sehr regen Besucherströme, ein ständiges kommen und gehen. Der für uns zuständige, machte servicetechnisch den besten Eindruck von allen.

(M)eine liebe Freundin bestellt ein Pago Marille auf einen Halben mit Leitung, ich einen großen naturtrüben Apfelsaft, weil wir trinken ja in der Mittagspause keinen Alkohol :-)) auf 0,50 aufgspritzt, hat intensiv nach Apfel geschmeckt, sehr gut.

Wir nehmen gemeinsam EINE Leberknödelsuppe und wir taten gut daran, es kommt eine recht großes Schale/Schüssel mit einem überdimensionalen Knödel, das mit ziemlicher Sicherheit selbst gemachtem war, daher. Die Suppe schmeckt recht intensiv nach Rind, der Knödel, eher härter, so wie ich ihn mag, deutlicher Leber Geschmack und es finden sich noch einige Karottenstücke, herrlich!

Die beiden Hauptspeisen, mein visavis nimmt die gebratenen Hirschkalbmedaillons (2) mit Steinpilzen und Thymiannudeln und nachdem sie etwas über der Hälfte w.o. gab, durfte ich die Reste verwerten. Das Fleisch sehr weich und zart, medium würde ich sagen, gefragt wurde sie nicht wie sie es haben will, es kam so, glaube ich. Die Nudeln fad und für meine Begriffe fast zu hart, der Saft guter Durchschnitt, aber eher wenig und die Schwammerln waren schon zusammengegessen. Sie war übrigens auch zufrieden mit dem gebotenen.

Ich entschied mich für was eher Seltenes und zwar den gebackenen Karpfenmilchner mit Mayonnaisesalat, den habe ich zuvor nur im Uferhaus in Orth an der Donau auf der Karte gesehen, bzw. gegessen.
Wikipedia sagt, als Milchner bezeichnet man einen männlichen, geschlechtsreifen Fisch. Der Name bezieht sich auf das Sperma des Fisches, das in der Fischersprache aufgrund seines Aussehens als Milch bezeichnet wird. Gebackener Karpfenmilchner ist eine klassische Speise der Österreichischen, speziell der Wiener Küche.
Wie soll ich es beschreiben, am besten wahrscheinlich als Vergleich mit einem Kalbsbries, was die Konsistenz betrifft. Die Panier gelungen, schön knusprig, innen sehr weich und zart. Ein Fischgeschmack war kaum existent. Mir hat es jedenfalls, mit ein wenig nachsalzen, ganz ausgezeichnet geschmeckt. Der Milchner wurde mit Zitrone serviert. Ein Highlight der Salat, leicht süsslich, sehr gelungen.

Klein schwarz und stark, beim Renner guter Durschnitt würde ich sagen.

Conclusio, ein recht nettes, sauberes Lokal, mit sehr gutem Essen, bei ganz ordentlichen Portionen und mehr oder weniger gutem Personal. Das Lokal eignet sich ideal für die halbe Stunde Mittagspause, es geht alles sehr flott, aber nicht hektisch. Gecasht hat SIE, ich glaube 57,-- mit Maut.

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Letzter Kommentar von am 12. Dez 2015 um 05:18

Das nennt man wohl "schwarzen Humor"?

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am 8. Oktober 2014
mink
11 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
5Speisen
4Ambiente
4Service

Preis Leistung passt vollkommen.
Service top.
Geschmacklich sehr gut.
Absolut nichts zu beanstanden
Kurz: Gerne wieder!

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Kommentar von am 8. Okt 2014 um 14:55

Der letzte Satz hätte auch gereicht!

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am 19. August 2014
PnaOk
7 Bewertungen
4 Kontakte
Tester-Level 1
3Speisen
4Ambiente
4Service

War nach 6 Monaten wieder einmal im Renner. Reserveirung im Garten hat anstandslos geklappt. Freundliche Kellnerin, die sofort die Speisenkarte brachte und nicht sofort fragte "Was wollen Sie trinken?". Wir wußten aber schon was wir trinken wollten und bestellten sogleich 2 Andechser Krügerln. (Dieses Lokal bietet nach meinem Wissen als einziges in Wien das berühmte Andechser Klosterbräu an).
Nachdem die Kellnerin wieder mit dem heißersehnten Bier kam, wußten wir schon was wir bestellen wollten: Gebackenes Schweinsschnitzel vom Karree und Rostbratensteak 600g mit Braterdäpflen. Bei der Bestllung des Steaks wurde auch gleich nachgefragt, wie ich das Steak wünschte: "Rare-medium" war mein Wunsch und ich war sehr gespannt, ob der Koch dies schaffen würde. Und wirklich - nach ca. 15 min. Wartezeit erschien die Kellenerin mit unseren bestellten Speisen. Und auch das Steak wurde perfekt "rare-medium" gebraten. Ausgezeichnete Stimmung stellte sich ein. Leider beim Schnitzel dürfte ein Mißgeschick passiert sein,da die Panier sehr dick war, und das Fleisch sehr trocken daher ausfiel. Daher fällt meine Speisen-Gesamtbewertung nur auf ein "Gut". Unterm Strich aber , und in Erinnerung an meinen ersten Besuch vor einem halben Jahr, wo wir diverse Rindfleischspezialitäten in einer großen Runde bestellten, kann ich das Lokal nur sehr empfehlen und werde ihm bezüglich Schnitzelbestellung wieder gerne eine Chance geben.

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am 25. Juni 2014
Privattester
20 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 8
4Speisen
4Ambiente
3Service

Gestern abends - nach ca. 1 Monat - mit insgesamt 6 Personen beim Renner. Wir kennen den Renner schon gut 15 Jahre oder länger und gehen häufig, meistens mit ausländischen Gästen dort essen. Teilweise stimmen die Kritiken der anderen Tester: das junge Personal hat viel Stress, vergisst Bestellungen, kommt selten zum Tisch, die "alte" Stamm-Mannschaft ist einfach Spitze. Zuvorkommend, höflich, öfters nachschauen, nach Wünschen fragen, gar nicht aufdringlich. Zu den Speisen: Es stimmt, der Renner ist in den Jahren teurer geworden, bei manchen Speisen extrem, die Portionen bleiben gleich, nur wird das Fleisch dünner geschnitten (Schnitzel/gebackene Leber, Sulz). Mich stört auch, dass das Steak mit einer komischen Sauce serviert wird.
Wir wurden zum reservierten Tisch im Stüberl rechts, hinten geführt. Speisekarten verteilt (ein Mittagsteller um 6.50 ist sehr günstig, angeblich große Portionen, war aber mittags noch nie dort essen). Getränke aufgenommen, das Andechser Bier ist süffig, gut gekühlt (4.10 der 1/2 L). Der naturtrübe Apfelsaft gespritzt ist auch sehr gut. Bestellt wurde als Vorspeise von 4 Personen 2x Leberknödelsuppe (3.90) ein Tafelspitzsulz (6.40) und mageres Rindfleisch mit Kernöl u.Zwiebel (8.60)
Zur Hauptspeise 3 x Alt Wiener Suppentopf (11.90) , 1 x Cordon bleu v. Schwein (17.20) und 1x gebackene Leber vom Jungrind (11.80) und 1 x Ochsenzüngerl (18.70).
Die Getränke kamen schnell, auch die Vorspeisen: Leberknödel groß wie eine Kanonenkugel, Rindsuppe, gut gewürzt und nicht aus der Dose. Das magere Rindfleisch (konnte ich kosten) war vorzüglich, gut gewürzt mit süsslichem roten Zwiebeln. Eine Enttäuschung war das Rafelspitzsulz. Früher waren das 3 Scheiben von ca. 2 cm Durchmesser, jetzt kam ein kleiner Turm dessen Volumen einer Schnitte entsprach. Vom Geschmack her okay, konnte ein Stückchen kosten.
Ca 10 Minuten nach Abservieren der Vorspeiseteller, wurden die Hauptspeisen gebracht, alle gleichzeitig.
Cordon bleu groß wie immer, saftig, mit Schinken und Käse drinnen,
die gebackene Leber weich, Panade knusprig, nicht zu braun. Konnte von beiden einen Bissen kosten. Dazu noch gemischter Salat (3.30). Das Ochenzüngerl wurde in der Reindl mit Suppe, Wurzelgemüse usw. serviert. Mir machte es den Eindruck, als wäre es kleiner /weniger geworden im Vergleich zu früher. Die Zunge war aber sehr weich!
Nun zur Alt Wiener Tellerfleischsuppe. Alle 3 im Reindl mit Suppe, Nudeln, Wurzelgemüse und 1 Markknochen serviert. Bei einem waren 2 Stück Fleisch drinnen, beim 2. nur 1 Stück Fleisch mit größerem Knochen und beim 3. ein großer Knochen, Knorpel, viel Fett und fast kein Fleisch. Da war die Enttäuschung groß. Ein "Jungkellner" gefragt, warum das so serviert wird, brachte keine Antwort und auch keine Reaktion von der Küche. Wir haben uns das Fleisch (war sehr weich) dann redlich geteilt. Verständlich ist es nicht, wenn 3 gleiche Speisen für einen Tisch bestellt werden, dann sollten diese auch gleich aussehen und gleich viel Fleisch haben. Wir werden in Zukunft das Alt Wiener Tellerfleisch meiden. Gebäck schlug sich mit 1.70 zu Buche. Als Nachspeise wurden von 2 Gästen noch die Malakofftorte (4.-) probiert, gut wie immer, ein Genuss. Bis auf das Alt Wiener-Tafelfleisch ein gelungener Abend mit guter Küche, etwas gehobenen Preisen, aber ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Wir kommen wieder. Meines Erachtens besser als die "Rindfleisch-Konkurrenz" in der Nähe.

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Kommentar von am 25. Jun 2014 um 16:34

Mich würde diese Mengenfixierung unglücklich machen. Aber jedem das Seine.

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am 28. Mai 2014
foody
2 Bewertungen
1 Kontakt
4Speisen
4Ambiente
4Service

Trotz gehobener Preise finde ich, passt das Preis/Leistungs Verhältnis.Ist eine Mischung aus Heurigen und Restaurant.
Der Garten ist einer der schönsten in Wien und es ist keine Massenabfertigung.Hier kann man auch in Jeans und T-Shirt gediegen essen ohne sich unwohl zu fühlen.Das Servicepersonal ist stets bemüht.Hat eine ausgewogene Speisekarte mit Rindfleisch Schmankerl.Komme hierher immer gerne wieder

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am 3. Mai 2014
Experte
hbg338
433 Bewertungen
64 Kontakte
Tester-Level 29
2Speisen
4Ambiente
3Service
14 Fotos1 Check-In

Als begeisterter Rindfleischesser war es schon lange an der Zeit einmal beim Renner zu speisen. Das Lokal selbst liegt am Nußdorfer Platz. Straßenbahnhaltestelle der Linie D befindet sich in unmittelbaren Nähe, nur wenige Schritte entfernt. Parkplätz sind trotz einiger Kurzparkzonen nicht leicht zu finden. Das große Gebäude mit der auffälligen gelben Fassade ist nicht zu übersehen, und gleich nach dem Eingang des Einfahrtsähnlichen Tores befindet sich links eine Türe mit der Aufschrift „Schankstüberl“, Gegenüber ist auch noch ein Gastraum und über den Hof durch den Gastgarten, der dank Regenwetter aber nicht geöffnet hatte, gibt es noch einen weiteren Raum. Der Gastgarten mit den vielen verschiedenen Bäumen ist eine wahre Grünoase und bietet sicher einen schönen Rahmen zum Essen bei geeignetem Wetter.

Da es eine spontaner Besuch war hatte ich nicht reserviert, in der Hoffnung einen Einzelplatz würden sich schon noch haben. Also bei der Schankstüberl Türe hinein, vermutend hier laut der Raumbezeichnung doch das Personal die für die Tischvergabe zuständig sind anzutreffen. Ich hatte Glück und war hier richtig. Ein Ober bat mir einen Platz an, allerding mit der Zeitbeschränkung von nicht ganz 1:30 Stunden. Wenn die Küche flott ist passt es. Die Speisekarte wurde sofort überreicht und das große Obi gespritzt um € 4,00 auch gleich bestellt. Ich hatte ja nichts zu verschenken, in diesem Fall Zeit wegen der nachfolgenden Reservierung.
Da am Tisch sich ein Aschenbecher befand dürfte hier der Rauchbereich sein. Störende Gerüche habe ich jedoch nicht bemerkt.

Da ich mich schon zu Hause schlau gemacht hatte war meine Wahl schnell getroffen. Eine Frittatensuppe um€ 3,90 und das Rostbratensteak 600g. mit Braterdäpfeln um € 28,20 und einmal zusätzlich Knoblauchbutter um € 1,60. Während der Wartezeit konnte ich das sehr geschmackvoll eingerichtete und durchgestylte Lokal begutachten. Rustikal von den Deckenleuchtern bis zu den Vorhängen, auch die Tischplatte passte mit der Bemalung perfekt zu den anderen Einrichtungsgegenständen. Auch die Bekleidung des Servicepersonals war einheitlich im Trachtenlook. Sehr stimmig und auch geschmackvoll.

Die Frittatensuppe war recht flott an meinen Tisch. Großer mit reichlichen Frittaten gefüllter Suppenteller. Dazu reichlich Schnittlauch und Suppengemüse. Optisch sehr ansprechend. Die Frittaten, dank der unregelmäßigen Form und Größe mit ziemlicher Sicherheit hausgemacht. Leider hat die Suppe geschmacklich absolut nicht meinen Erwartungen entsprochen. Für ein Lokal das als Hauptaugenmerk auf der Speisekarte Rindfleisch in allen erdenklichen Varianten anbietet, war sie absolut geschmacklos und auch die helle Farbe war untypisch. Da nutzte auch reichlich Salz nichts. Weit entfernt von einer kräftigen Rindssuppe. Schade um das Gemüse und die Frittaten.

Die Wartezeit auf mein Steak vertrieb ich mir mit Tischrücken. Nein nicht um mit Geister oder Toten zu kommunizieren sondern um endlich die richtige Stelle zu finden wo dieser nicht so stark wackelt. Sollte eigentlich nicht sein und zumindest beim Eindecken dem Personal auffallen, und das auch beheben. Leider waren meine Versuche nicht von Erfolg gekrönt und ich fixierte den Tisch für die restliche Zeit mit meinen Oberschenkel.

Als erstes kam eine Schüssel mit einer recht großen Portion Knoblauchbutter. Diese war auf Eiswürfel zur Kühlung gelegt. Habe ich in dieser Form noch nicht gesehen, war aber effektiv und die Butter war nicht zu weich aber auch schön teilbar. Kurz darauf kam eine Schüssel mit Braterdäpfeln. Etwas groß geschnitten, aber reichlich. Das Steak folgte sofort darauf. Leider war der Anblick trotz der Größe für mich eine Enttäuschung. Ich hatte ein klassisches Steak erwartet. Leider lag vor mir ein großes Stück Rostbraten in der Art eines Zwiebelrostbratens nur ohne Zwiebel. Reichlich Sauce sodass ich die für das Steak vorgesehene Knoblauchbutter nur für die Braterdäpfel verwenden konnte. Die Knoblauchbutter war auch geschmacklich eher eine Kräuterbutter als eine Knoblauchbutter. Das Steak war zwar perfekt medium gebraten, das Fleisch auch von sehr guter Qualität, jedoch die Sauce traf nicht meinen Geschmack, Zu scharf und mit einen undefinierbaren Eigengeschmack. Auch als Zwiebelrostbratensauce wäre sie für mich nicht durchgegangen. Zur Zubereitung fällt mir nur soviel ein. Entweder habe ich was nicht verstanden, aber da diese Speise über den T-Bone Steak in der Steaksparte steht und auch kein Wort von einer Sauce hinzugefügt war habe ich etwas anderes erwartet. Für diese Gericht hätte ich auch keine Knoblauchbutter extra bestellen müssen.

Mein Fazit. Optisch ein sehr schönes Lokal mit Personal was seinen Job versteht, flott unterwegs jedoch auch mit kleinen aufmerksam Defiziten(Wackeltisch). Die Speisen haben mich nicht überzeugt. Da ich seinerzeit den „Hoadkeller“ unter der Führung der Fam. Beer oft besucht habe bin ich eine bessere Qualität gewohnt(Suppe). Für mich passt der Preis nicht zum abgelieferten Produkt. Schade um das recht schöne und ansprechende Lokal.

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Letzter Kommentar von am 12. Sep 2014 um 08:07

Da hat der Koch wohl experimentiert. Es ist lange her, dass ich dieses Riesentrumm gegessen habe, da war es ohne unnötige Sauce.

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am 10. Februar 2014
GeraldA
13 Bewertungen
2 Kontakte
Tester-Level 4
4Speisen
3Ambiente
4Service
3 Fotos1 Check-In

Hm.. wir waren am 8.2. dort und ich kann einiges nicht ganz unterschreiben, was hier bereits geschrieben wurde.

Die Portionen waren groß bis riesig.
Tafelspitz, Beinfleisch, Suppe und Einlage waren reichlich und schmackhaft. Ich hatte mich aber für die gebackenen Filetspitzen entschieden, bei den anderen nur gekostet.
Die Filetspitzen kamen als sehr große Portion daher. Drei große Stücke, dazu ein absolut guter Mayonaisinger. Einzig die Würzung der Filetspitzen, empfand ich als etwas unmutig oder nachlässig.
Die Preiselbeeren als Beilage waren viel zu süß, ich selbst verwende "Preiselbeere Wild - Feinherb" von Darbo.
Ich habe die Portion mit Annäherung an die Schmerzgrenze dann doch geschafft.
Als Vorspeise gönnten wir uns Prager Schinken. Eine Portion zu viert. Einzig der Zwiebelrostbraten eines Kollegen erschien mir etwas zu klein geraten (gemessen an den übrigen Portionen). Die Frittierten Bratkartoffeln als Beilage finde ich nicht berauschend, aber man kann ja Erdäpfelschmarrn dazubestellen.

Der Umstand, dass es zum Tafelspitz keinen Semmelkren gibt, hat verhindert, dass ich mir einen bestellt hätte.
Hier will man sich in der Küche die "Arbeit" (3-4 Minuten) scheinbar nicht antun.

Am Ende haben wir (4 Personen) 145.- abgelegt, was mir aber nicht zu viel erscheint, da hier doch einige Getränke, Verdauungsschnaps und Kaffes mit dabei waren.

PS: Unser Tisch war zwar frisch eingedeckt, jedoch war er darunter klebrig und mit eingetrockneten Rändern von Gläsern versehen.

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am 9. Februar 2014
FloV
10 Bewertungen
40 Kontakte
Tester-Level 9
2Speisen
3Ambiente
3Service
1 Foto1 Check-In

Tempus fugit- leider auch beim Renner. Wo sind die gutenZeiten hin, als die Steaks noch perfekt zubereitet, die Portionen riesig und das Preis-Leistungsverhältnis ausgezeichnet waren?

Mein Freundeskreis, der sich gleichermaßen aus Gut- und Vielessern zusammensetzt, fühlte sich seit nunmehr 15 Jahren beim "Renner" immer gut aufgehoben.

Wir wissen nicht, ob es am Tod des Besitzers liegt, oder ob es einen anderen Grund gibt - seit letztem Jahr (3 Besuche) müssen wir feststellen, dass die Qualität nachgelassen hat, die Portionen geschrumpft, die Preise hingegen gestiegen sind. Da es sich leider nicht um einen vereinzelten Ausrutscher -wie wir uns so sehr gewünscht hätten- gehandelt hat, sondern die Qualitätskurve eindeutig nach unten stürzt, fühlen wir uns beim Renner - schweren Herzens müssen wir es uns eingestehen - kulinarisch nicht mehr zu Hause.

En Detail - einige "Highlights" aus der gastronomischen Talfahrt unseres einstigen Lieblingslokals: Wir bestellten 3 Rostbratensteaks (medium). Davon war eines bezüglich Größe und Garung in Ordnung, die anderen beiden waren viel zu dünn geschnitten und zur Schuhsohle durchgebraten - daher zäh und trocken. Offensichtlich entschied man sich, aus einem Steak deren zwei zu machen, und fand es dann nicht der Mühe wert, diese aufgrund ihrer geringeren Dicke kürzer in der Pfanne zu lassen. Da ein Rostbratensteak -im Gegensatz zum T-Bone-Steak - nicht nach Gewicht, sondern zum Fixpreis von 26 Euro gehandelt wird, heisst's heutzutage "Daumen drücken", dass man ein ganzes, wohlgebratenes, und kein halbes, vertrocknetes Exemplar von einem Steak erwischt.

Womit wir beim T-Bone wären: Einst der heilige Gral fleischgewordener orgasmischer Herrlichkeit, schlicht die alles erfüllende Befriedigung eines jeden Fleischfetischisten.

Wo sind die Zeiten, als man den Renner mehr rollend denn gehend, aufgrund der Gier und Maßlosigkeit vollgepampft bis obenhin, verließ, da man zu schwach war, dem Genuss von rund eineinhalb Kilo totem perfekt zubereitetem Tier zu widerstehen?

Damals waren 55 Euro für ein gastronomisches one-way-Ticket gen Himmel vollkommen gerechtfertigt, um nicht zu sagen: preiswert.

Was bekommen wir heute? Aus irgendeinem Grund schafft es der Renner nicht mehr, Steaks, die medium bestellt werden, auch medium zu servieren. Das T-Bone Steak wies zwar innerlich (noch) eine rote Färbung auf, war aber so trocken, dass es beim Verzehr etwa 2 cm über meinem Frust, im Hals stecken blieb.

Das schlimmste jedoch war die matschbraune Industriesauce, die zu allen Steaks gereicht wird. Maggi? Knorr? Chemischer Großhandel? Wir wollen es gar nicht so genau wissen.

Jedenfalls konnte man vor zwei Jahren in der (guten alten) Sauce noch genau Rosmarinstücke und andere Gewürze optisch sowie geschmacklich ausmachen. Das einzige was sich in der Sauce unserer letzten Besuche ausmachen ließ, war der penetrant aufdringliche Geschmack von Glutamat, wie ich ihn sonst nur vom all-you-can-eat-Chinesen ums Eck gewohnt bin, wo er allerdings souveräner zum Einsatz gebracht wird, und aufgrund der jahrelangen Erfahrung mit dieser Substanz authentischer wirkt.

Für 60 Euro erwarten wir uns jedenfalls mehr als einen vertrockneten Fleischklumpen mit Industriesauce.

Die Beilage: Wenigstens der Mayonnaisesalat, der beste Wiens, geschmacklich DER erfrischende Begleiter aller Steaks, präsentiert sich in gewohnter Qualität, geschmacklich hervorragend. Er erinnert nach wie vor an die alten Zeiten, was das Herbeisehnen jener und die Depression darüber letztendlich leider nur steigert.

Einer unserer Runde versuchte sich über die Enttäuschung mit Hilfe der legendären Marillenknödel hinweg zu trösten. Die Marillenknödel waren auch gut, keine Frage, nur waren es nicht mehr zwei, sondern nur noch einer- zum selben Preis, versteht sich.

Schweren Herzens haben wir diesen Bericht geschrieben, ja schreiben müssen, in der Hoffnung, dass sich unser einstmals geliebter Renner wieder seiner alten, großen Zeiten besinnt und wie Phönix aus der Asche seiner totgebratenen T-Bones aufersteht.

Bis dahin wird er uns nicht mehr sehen. Auf Wiedersehen!

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Letzter Kommentar von am 3. Mai 2014 um 23:24

Die Tragik dieses Erlebnisses ist voll nachvollziehbar. HGL!

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am 5. Dezember 2013
boinus
27 Bewertungen
19 Kontakte
Tester-Level 7
4Speisen
3Ambiente
3Service

Wieder einmal mit den Kumpels auf dem Weg auf der Suche nach dem besten Schnitzel der Stadt! Diesmal zog es uns „Zum Renner“ nach Nussdorf!
Wir hatten schon eine Woche vorher reserviert (Nichtraucherbereich) – Reservierungsbestätigung erfolgte umgehend – passt!
Ich wurde freundlich empfangen, ein Kellner lotste mich ins „Winzerstüberl“, dort hatten wir den Platz ganz hinten an der Wand (was gut war – weil nicht so laut, wie mitten im Raum).
Nachdem wir vollzählig waren, kam der junge Kellner und nahm Getränkebestellungen auf – natürlich wurde es fünf Mal das Andechser Bier im Tonkrug (wers im Krug will, sollte es dazusagen!). Ein uns hervorragend schmeckendes Gebräu!

Auf zur Speisenbestellung:
Vorspeisen:
.) Beef Tartar (gute Struktur, toller Geschmack, leider zu wenig Brot dabei)
.) 2 x Leberknödelsuppe, einer davon als Einlage zum Tafelspitz (es wurde leider nur der suppenlose Knödel [oder besser gesagt "Baseball", denn das Ding ist echt riesig] gebracht, auf den Zweiten wurde anscheinend vergessen – denn es kamen schon die Hauptspeisen…)

Hauptspeisen:
.) Tafelspitz
und die Kumpels:
.) FiletSteak
.) Schweinsschnitzel vom Karree
.) Cordon Bleu

Ich möchte allerdings nur den Tafelspitz im Detail beurteilen, die anderen Speisen wurden generell als gut, aber nicht herausragend beurteilt. Schnitzelportion war riesig, geschmacklich aßen wir schon Bessere! Selbiges galt für Steak und Cordon. Hervorzuheben ist allerdings der ausgezeichnet abgeschmeckte Kartoffelsalat, der unser aller Geschmack traf – was bei Kartoffelsalat ein Wunder ist, den hat normalerweise jeder ein bisschen anders gern (je nachdem wie ihn Großmutter damals gekocht hat :-)
Zum Tafelspitz: wie gesagt, Knödel im leeren Teller wartete schon fünf Minuten auf seine Suppe, dann wurde das Reindl auf eine Warmhalteplatte gestellt (wie im Chinarestaurant). Die Suppe/der Kochsud war klassisch mit Wurzelgemüse gekocht und für mich eine Spur zu mild.
Zwei dicke Rindfleischschnitten, ein Stück Markknochen und als Beilagen: Apfelkren, Schnittlauchsauce und Rösti (Semmelkren ist nicht so meins, darum hab ich den ausgelassen!). Mit der beigelegten Kelle einen Teil der Suppe auf den Knödelteller verfrachtet. Knödel war sehr würzig, in Kombination mit der milden Suppe wars dann genau richtig (ob das beabsichtigt ist?). Das Rindfleisch optimal durchgekocht, die Scheiben trotz ihrer (für mich ungewohnten) Dicke sehr zart und von hervorragender Qualität. Einer der besten Tafelspitze, den ich je gegessen habe! Beilagen alle solide und so wie sie sein sollen!
Zum Service möchte ich anmerken, dass die zwei männlichen, jungen Kellner sehr freundlich und auch gesprächig waren, allerdings würde dem Betrieb eine weitere Servicekraft nicht schlecht tun, am Nachbartisch wartete man 15min auf Erstaufnahme, auch das Abräumen dauerte ein wenig zu lange. Das eine Suppe vergessen wurde, kann ja mal passieren, sollte es aber nicht. Das Kassieren war unproblematisch, trotz Einzelzahlungen hat alles gepasst!
Ambiente: Klar, wenn viele Personen in einem niedrigen Raum sind, ist die Lärmkulisse schon mal etwas höher, es ist und bleibt aber ein Gasthaus und da gehört das auch dazu. Die Sitzmöglichkeiten aus Holz waren zusätzlich mit Pölstern ausgestattet. Zum Schankraum kann ich nichts berichten, da war ich nicht drin. Die Toiletten sind vom Innenhof zu betreten, kann bei kalter Witterung und einem „Langansitzer“ als Vordermann schon zu Frostbeulen in den Fingern führen. In der Zwischenzeit kann man ja das vakuumierte DryAgedBeef und das Ganslfett hinter einer Glasvitrine bewundern. Die Toiletten waren sauber, nicht mehr und nicht weniger.

Fazit: Mir hats sehr gut geschmeckt, der Tafelspitz wird mich zu einem Wiederholungstäter machen. Das Bier war hervorragend, die Weine erschienen mir zu teuer, darum haben wir darauf verzichtet! Das beste Schnitzel suchten wir allerdings auch hier vergeblich…

PS: es erwartete mich am Heimweg noch ein Planquadrat auf der Nussdorferstrasse – drei Bier in drei Stunden dürften laut Alkomat (und meiner Körpermasse) kein Problem sein – Polizist schaute kurz auf das von mir erpustete Resultat, gab mir meine Papiere wieder und wünschte mir noch einen schönen Abend!

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am 30. Mai 2013
rutzi
14 Bewertungen
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3Speisen
1Ambiente
3Service

waren gestern zum 2. mal beim renner im nichtraucherraum ist es so laut das man nichts versteht also auf in den schankraum dort glaubst du du sitzt in der küche der volle Fettgeruch im schankraum die wc anlagen sind eine Zumutung für diese grösse des lokales.portionen sind in Ordnung die preise etwas überhöht.alles in allen gibt's gemütlichere lokale.

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am 8. November 2012
charlie
2 Bewertungen
1 Kontakt
2Speisen
2Ambiente
0Service

Wir kennen den "Renner" noch von früher, waren auch öfters da, dachten uns, nach über 2 Jahren ist dies wieder einen Besuch wert.
War ein Irrtum.
Das Schnitzel bestand aus mehr Panier als Fleisch, die Suppe war geschmacklos, der Service wirkte unmotiviert, man hatte den Eindruck man stört....

Qualitäts Schwankungen bei Speisen und Service können vorkommen - aber, so abgebaut wie dieses Lokal hat...außer bei den Preisen, da hat man sich gesteigert.

Schade, werden ncht mehr hingehen.

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am 16. Oktober 2012
guentherschirmbeck
1 Bewertung
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2Speisen
2Ambiente
0Service

Wiener Schnitzel zum Renner ???? Zwar sehr groß aber sehr dünnes Fleisch mit sehr viel dicker Panade - nicht in der Pfanne gebraten sonder in der Friteuse -solch ein Schnitzel ist keine 18 EUR wert und das ohne Beilagen - Der Kellner machte einen sehr unmotivierten Eindruck - man fühlt sich nicht willkommen - für uns steht fest - Der Renner war ein Fehlgriff und keine Empfehlung für einen Wienbesuch

Positiv war das Andexer Bier

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am 4. September 2012
muschaa
2 Bewertungen
1 Kontakt
3Speisen
2Ambiente
0Service

Positiv: sehr schöner Garten! ruhige und grüne Anlage.
Negativ: leider zu viele negative Eindrücke um Ambiente und Essen zu genießen. Sehr gestresste Bedienung, sehr ineffizient, unprofessionell, man sieht keine Zusammenarbeit unter den Kellnern. Aus meiner Erfahrung, nur in schlechten und billigen Bars serviert man Getränke und Essen in der gleichen Zeit...so wie es gestern beim "Zum Renner" serviert wurde.
Man kann sich nicht wirklich entspannen wegen der Hetzerei der Bedienung, die sich noch dazu für sehr wichtig hält. Also bitte...
Zusammenfassend: stressiges Erlebnis für hohen Preis.

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am 24. Juli 2012
natevienna
1 Bewertung
1 Kontakt
5Speisen
3Ambiente
5Service

Kein Lokal für Vegetarier. Wer jedoch ausgezeichnete Hausmannskost rund ums Thema Fleisch liebt, kommt voll auf seine Kosten, der Tafelspitz ist um eine Größenordnung über Plachutta zu stellen.

Der Gastgarten ist in Ordnung, die Stube bei vollen Haus etwas zu laut.

Das Service ist schnell und sehr freundlich, macht aber manchmal eine sehr gehetzten Eindruck.

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am 6. Dezember 2011
naterl77
4 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
3Speisen
2Ambiente
3Service

Wochenendausflug mit der Familie zum Renner. Schon mal drauf eingestellt, dass die Portionen mehr als üppig ausfallen werden, hab ich vorsorglich das Frühstück ausgelassen. Mein Vater, leidenschaftlicher Raucher hat natürlich im "Raucherkammerl" reserviert, das alles andere als gemütlich ist. Ich kenne das Lokal nur im Nichtraucherbereich oder im Garten, was beides sehr nett ist, aber der Raucherbereich ist nicht gerade der "Renner".
Ich habe das Steak bestellt, war nicht schlecht, bin aber besseres gewöhnt. Hab im Nachhinein bereut, dass ich nicht, wie mein Bruder, den Rostbraten gewählt habe, der wirklich sehr schmackhaft ausgesehen hat. Naja, für den Preis war es eher eine Enttäuschung. Die Bedienung war zwar sehr freundlich, aber sichtlich sehr im Stress, wir haben im allgemeinen sehr lange auf alles warten müssen, naja, Sonntag Mittag halt.

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Letzter Kommentar von am 12. Dez 2011 um 15:04

Uppps!!! Hab ich doch tatsächlich Sonntag geschrieben... War natürlich am Samstag da... Wochenende halt!

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am 9. April 2011
yangel
57 Bewertungen
17 Kontakte
Tester-Level 11
3Speisen
3Ambiente
4Service

Ein gutes Jahr ist es her, dass ich das urtypisch wienerische Wirtshaus mit seinen Gerichten in mammutartigen Dimensionen das letzte Mal besucht habe. Gestern war es dann mal wieder soweit - ganz spontan und ungeplant zu etwas späterer Stunde. Und das war auch gut so, denn zur Hauptzeit geht es im Renner meist sehr hektisch und vor allem laut zu. Um 21.15 war es auch ohne Reservierung kein Problem, einen gemütlichen Tisch zu bekommen und selbst der Raucherraum war zu betreten, ohne der Gefahr einer akuten Nikotinvergiftung ausgesetzt zu sein.
Am schönsten ist es natürlich im Sommer, wenn der Gastgarten, welcher wirklich viele Sitzmöglichkeiten bietet, genutzt werden kann. Dafür war es gestern aber leider noch viel zu kühl.

Die Bedienung im Renner ist immer unheimlich schnell, egal wie voll das Haus auch sein mag. Gestern sogar so schnell, dass die Getränke erst Minuten nach den Vorspeisen serviert wurden. Naja. Nachdem die Bärlauchcremesuppe meines Erachtens eine kulinarische Meisterleistung war (die war sowohl was den Geschmack als auch die Konstistenz betrifft, einfach weltklasse, lediglich die monstermäßig große Schlagobershaube hat etwas gestört), war dies aber ganz gut zu verschmerzen.
Meine Begleitung orderte Leberknödelsuppe. Und immer wieder stellt man sich hier die Frage "Wie hat in dieser Schale denn bloß noch Suppe Platz?!" - der Leberknödel schlägt betreffend Größe so manchen Germknödel mühelos, und so mancher "Renner-Neuling" ist hier schon an seine körperlichen Grenzen gestoßen, was das Sättigungsgefühl betrifft. Geschmacklich war das gute Stück wie immer einwandfrei, die hausgemachte Rindsuppe, die um den Leberknödel serviert wurde, war aber etwas zu lind und musste nachgewürzt werden.

Als Hauptspeise bestellte ich die gebackenen Rinderfiletspitzen mit Preiselbeeren und zusätzlich grünem Salat, meine Begleitung wollte erst das gebratene Spanferkel, entschied sich schlussendlich aber für den ofenfrischen Jungschweinsbraten mit Erdäpfelknödel und warmen Speckkrautsalat, da das Spanferkel leider nicht mehr verfügbar war.
Keine 5 Minuten, nachdem die Suppenteller abserviert waren, kamen auch schon die Hauptspeisen.
Meine Filetspitzen waren in Ordnung, ich muss aber sagen, dass ich auf eine etwas feinere Konstistenz gehofft hätte - eines der 3 Stücke war leider ziemlich flachsig, und auch die Größe war diesmal "nur" normal! Die Portionen sind immer noch verhältnismäßig groß, keine Frage. Aber eben nicht mehr ganz so groß wie früher. Nicht dass mich das stören würde, dennoch ist es mir einfach aufgefallen - und für manche Gäste ist das ja kein unwesentlicher Faktor.

Der Schweinsbraten meiner Begleitung war hingegen riesig. Es war von allem irgendwie zuviel da: zuviel Fleisch, zuviel Saft, vor allem aber zu viel Fett!
Zu einem "gscheiten" Schweinsbraten gehört ja bekanntlich ein guter Fettrand. Das gestern war aber einfach viel zu viel des Guten. Der 1/4 Liter Saft, welcher einfach über die beiden Fleischstücke geleert wurde und diese förmlich ertränkte, machte das Ganze nicht wirklich besser. Von knusprigem Rand keine Spur. Abgesehen davon bin ich mir sicher, dass dieser Saft mit dem Fleisch vorm Servieren nie in Berührung gekommen ist. Hier handelte es sich ganz offensichtlich um einen separat zubereiteten Bratensaft (auf welche Art auch immer), da auch die Konstistenz ganz anders ist als die von einem echten.
Der Erdäpfelknödel war aber voll in Ordnung, wunderbar flaumig-locker und punktgenau gekocht, genauso soll es sein!

Nachdem wir mit den Vor- und Hauptspeisen gut gefüllt waren, bestellten wir gestern kein Dessert. Vor allem auch, weil ich weiß, dass zB zur Malakofftorte, welche auch nicht gerade zu den Kleinsten zählt, ein gigantischer Gupf Schlagobers serviert wird.

Gesamteindruck von gestern: sehr freundliche, gesprächige und superschnelle Bedienung und urig-gemütliches Ambiente. Gute aber nicht mehr ganz so riesige Portionen wie früher, geschmacklich wars aber schon mal besser. Die riesige Schlagobershaube auf der Bärlauchcremesuppe und die zähflüssige Sauce über dem ohnehin schon zu fetten Schweinsbraten wären nicht notwendig gewesen, ich würde mir etwas mehr "Natürlichkeit" der Speisen wünschen, dann schmeckts auch gleich wieder viel besser.

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am 16. Juni 2010
Experte
Gastronaut
450 Bewertungen
46 Kontakte
Tester-Level 29
5Speisen
4Ambiente
4Service
17 Fotos4 Check-Ins

Früher war es Butterschmalz im dem die so legendären Schnitzel hier in der Pfanne herausgebacken wurden. Heute ist es Öl und wahrscheinlich kommen sie auch aus dem Fritter. An der Qualität Fleisches ändert das aber wenig, das kommt ja auch aus der eigenen Fleischerei in Putzing im Waldviertel, wo ja auch das Schwesterlokal "Hoadkeller" betrieben wird. Neben Schnitzeln in allen varianten sind auf der Karte auch der Beinschinken, die Leberknödel, der Jungschweinsbraten, der Rostbraten und das Steak zu empfehlen. Die Portionen sind immer noch fast so gigantisch wie die Preise hier und selbst für Ketchup, Senf und andere Saucen wir abkassiert.
Doch das Preis/Leistungs-Verhältnis bleibt trotzdem OK!
PS: Gute Weinkarte , uriges Lokal und schnelles Service!

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Letzter Kommentar von Gast am 23. Jun 2012 um 18:56

Bei der Bedienung ist nur eine Kellnerin die mit "Ev..." beginnt ungemütlich, alle anderen sind sehr nett, freundlich und zuvorkommen. Wir gehen schon seit Jahren zum Renner essen, es kann natürlich vorkommen, dass einmal etwas daneben geht, aber sonst immer okay. Nach gut 30 Jahren Rennerbesuch ist uns eines aufgefallen: die Portionen sind noch immer groß, aber das Fleisch ist dünner geschnitten und die Preise sind auch ständig im Aufwärtstrent. Renner ist aber immer noch ein Restaurant wo man gerne hingeht.

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am 13. Dezember 2009
pumuckels
60 Bewertungen
4 Kontakte
Tester-Level 5
3Speisen
2Ambiente
3Service

Früher war ich öfter beim Renner und habe gern reichlich Fleisch in guter Qualität konservativ zubereitet zum fairen Preis gegessen - nicht ganz billig aber reichlich. Da hat mich das Ambiente auch nicht so sehr gestört. Mittlerweile ist der Preis höher geworden (komisch, auch hier mit dem Euro sprunghaft - ist das nur meine Erfahrung?), die Portionen sind immer noch gut aber nicht mehr ganz so riesig, die Zubereitung und das geschmacklich Erlebnis habe ich von früher ebenfalls positiver in Erinnerung. Ist halt im 19. Bezirk und auch der oft miese Frass bei vielen Heurigen in der Nähe ist bei kleinerer menge nicht billiger. So besehen das Fazit: Fleisch steht im Vordergrund, satt wird man - aber die feine kulinarische Klinge darf man nicht erwarten.

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Letzter Kommentar von am 14. Dez 2009 um 16:49

Die Bewertungen hier sind ALLE subjektiv und beruhen auf persönlichen Erlebnissen und Empfinden. Bei Renner stimme ich der Beschreibung des Ambientes 100% zu. Der Service war bei meinen beiden letzten Besuchen aber sehr freundlich, aufmerksam und zuvorkommend - kurzwegs nicht nur für ein Lokal dieser Kategorie 'gut'. Wie beim Sachsengang bereits erwähnt werde ich meine Meinung gerne revidieren - nachdem mich ein weiterer Besuch überzeugt hat. Allerdings: vom Genussfaktor her würde ich die Taverne allemal vorsiehen, kein Vergleich bei Essen und Trinken (und definitiv auch beim Ambiente)

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am 27. November 2009
ilvino
3 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
3Speisen
2Ambiente
1Service

Ein von der Gourmet-Karawane kaum besuchtes Gasthaus—ich versteh´s. Was soll der Gourmet auch dort? Sich über die Interieur/Ambiente wundern oder freuen- Das ist letztlich eine Frage des persönlichen Geschmackes. Was soll der Gourmet wirklich dort- Fein Essen?- Falsche Adresse; tolle Weine- auch die falsche Adresse. Am besten aufgehoben dürfte der Gourmand sein. Riesige, kaum zu bewältigende Portionen in mittelmäßiger Qualität. Warum dann ein volles Lokal- Genau deswegen; sicher nicht wegen des Preises; so günstig ist´s doch gar nicht; ein Wienerschnitzel um 18,20 sagt alles aus. Vielleicht wegen des guten Service?.... - freundlich, höflich, hilfsbereit -… weder das eine noch das andere. Über den Tisch schreiend wer was bestellt habe, Suppe vergessen, Hauptspeisen für 7 Personen kamen aufgeteilt auf 5 Minuten; Wein, (abgesehen dass eine sehr kleine Auswahl und die Kellner keine Ahnung davon haben muss) man sich selbst nachschenken

Mediokrität am untersten Level- weit entfernt von einem Lokal für Gourmets; weit von einem guten Lokal entfernt. Anscheinend reicht es riesige Fuhren anzubieten, das heißt dann für den Renner-Gast: Sicher noch viele Besuche wert !

Bewertung absolut unverständlich und nicht nachvolziehbar, Bestnoten für Service-- lachhaft

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Kommentar von am 27. Nov 2009 um 19:13

Wienerschnitzel vom Kalb um 18,20 scheint mir preismäßig nicht so schlimm-- Nein ist es auch nicht; da hab ich schon teurere Wienerschnitzel gegessen. Was beim Renner nicht passt ist der Rest. Papeirservietten, desinteressierter und weinahnungsloser, vergesslicher Service, voller Aschenbecher, leere Gläser. Für das alles ist das Schnitzel zu teuer; viel zu teuer. Das kostet im Eisvogel mit 2 Hauben weniger

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am 23. September 2009
zuman
2 Bewertungen
1 Kontakt
4Speisen
3Ambiente
5Service

Die Preiße sind viel so hoch und das steht zu keiner Farge mehr oder essen man kann in wien wo anderes genau so gut essen aber billiger

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Kommentar von Leo am 18. Okt 2009 um 16:25

@zuman: Ja, ja die Preißen... und das steht zu keiner Farge. Versuchs das nächste Mal doch mit Deutsch...

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