RestaurantTester.at
Di, 29. November 2022
In der Umgebung

laurent

laurent
Experte · Level 27
Mitglied seit Mär 2008
Nachricht

Über mich

Keine Info

Lieblingslokale

Alle in denen Gastlichkeit mit Hingabe gelebt wird

Lieblingsspeisen

Alles was qualitativ sehr gut zubereitet ist

Lieblingsdrinks

Gute Getränke; Bier; Wein

Liebstes Urlaubsziel

Meer außerhalb Europas

2829 Gefällt mir Stimmen für 759 Beiträge
1443 Lesenswert Stimmen für 326 Lokal-Bewertungen
4502 Hilfreich Stimmen für 432 Lokal-Bewertungen

Bewertungs Durchschnitt

SpAmSe

437
Lokal-
Bewertungen

3.33.23.1
Bewertungen anzeigen »

Tester Ranking

Tester Rangliste »
 hat ein Lokal bewertet.
18. Oktober 2020
SpeisenAmbienteService
Manches ist neu im Leopold, erfreulich weil nicht nur neu, sondern auch qualitativ noch eine Steigerung zum schon immer gewesenem. Restaurantleiter Lampl, welcher sein Team schon gut geführt hat, h... MehrManches ist neu im Leopold, erfreulich weil nicht nur neu, sondern auch qualitativ noch eine Steigerung zum schon immer gewesenem. Restaurantleiter Lampl, welcher sein Team schon gut geführt hat, hat das gastfreundliche Haus verlassen - und keine Lücke hinterlassen, weil Wirt Rafael Pils – zuvor Pächter der Ochsenburgerhütte „d´Rudi - ein gstandener Gastroprofi- jetzt das Zepter schwingt.

Sonntagmittag bei vollem Haus herrscht lockere, nie hektische Stimmung. Entspannte Menschen, zufriedene Gesichter trotz Covid 19.
Im Leopold läuft´s wie am Schnürl, da Team scheint gut eingespielt und agiert äußerst zuvorkommend.
Ein neuer Chef: Ronny Klüsener aus Norddeutschland bietet ein gehobenes, regionales Küchenkonzept.. und das schmeckt; schmeckt wirklich gut.
Schon der Start, Klachelsuppe (Klachlsuppe) mit Hirnposen war ein mehr als gelungener. Eine Spur moderner, leichter und weniger rustikal als das Original präsentierte sich die Suppe mit reichlich fleischiger Einlage wunderbar sämig und aromatisch.
Ein ganz gutes Kalbsbeuscherl- eines aus der Kategorie feingeschnittenes Herzragout mit Wurzelgemüse- mit leicht bissfestem Gemüse, wunderbar abgeschmeckt, zarte Säure, perfekte Konsistenz wenn auch ziemlich oberslastig; wirklich gut aber auch ziemlich modern gekocht; kein klassisches Wirtshausbeuscherl.
Spargel-Cordon bleu: Auch da wieder eine nicht alltägliche Auslegung: Nicht wie zu erwarten gefüllter, gebackener, weißer Spargel sondern mehrere Stangen Grünspargel, umhüllt mit Schinken und Käse und dann wie ein Stanitzerl rausgebacken. Spannende Textur (dort wo keine Panade drauf war, war der Schinken richtig crispy), fein abgeschmeckter Blattsalat.
Ganz und gar klassisch das gebackene Kalbsbries mit hausgemachtem, leicht senf-süßem, hausgemachtem Erdäflsalat.
Top und noch viel spannender die Weinauswahl, vieles aus der Großflasche, manch reifes und nicht Alltägliches.
Gefällt mir4Kommentieren
 hat ein Lokal bewertet.
17. Oktober 2020
SpeisenAmbienteService
Die Mühl´; gar nicht einfach dieses Wirtshaus zu beschreiben, einzuordnen resp. eine Wertung angedeihen zu lassen, die der Lokalität gerecht wird. Einerseits muss man froh sein dass es im Ort Türn... MehrDie Mühl´; gar nicht einfach dieses Wirtshaus zu beschreiben, einzuordnen resp. eine Wertung angedeihen zu lassen, die der Lokalität gerecht wird. Einerseits muss man froh sein dass es im Ort Türnitz überhaupt noch eine Lokalität gibt; nachdem der Platzhirsch im Ort; Goldener Löwe geschlossen wurde, der Versuch das Restaurant beim Campingplatz zu reaktivieren kläglich gescheitert ist, ist man froh überhaupt ein Lokal zu finden . Wenn es dann aber sowas wie die Mühl´ ist, kann man fast dankbar sein.

Es ist ein Wirtshaus, ein rustikales, ein altes. Es ist die Frau Wirtin die kocht, es ist die Tochter die serviert und wenn alle Stricke reißen schenkt auch der Mann von Frau Wirtin mit aus.
Gehoben ist da rein gar nichts, schon gar nicht die Preise. Speisekarte; keine Ahnung; haben wir nicht gesehen. Was es gibt wird empfohlen. Grundehrliche, grundsolides Essen ohne jegliches Schnick-Schnack; keine Pinzettenküche, kein Schönheitswahn am Teller, kein Balsamicolack, keine Schwein/ Kartoffel an seinem eigenem Sößchen.
Ein Beuscherl wie es ehrlicher, traditioneller und authentischer nicht sein könnte, das Gulasch leicht flaxig, so wie´s sich gehört, das saure Rindfleisch kein trockener Edel-Tafelspitz sondern saftig und fein abgeschmeckt. Ein Parade-Wiener Schnitzel: Nein, nicht vom Kalb sondern vom Schwein super saftig, in Pfandel rausgebacken mit einem Hauch Butterschmalz. Da; das bekommt man so auch in manch gehobenem Lokal; zwar nicht besser - dort aber zumeist doppelt so teuer.....

Ein absolutes Atout sind die hausgemachten Torten und Mehlspeisen. Von Sacher-, Haustorte bis Joghurttorte mit frischen Beeren. Und ein Apfelstrudel mit Äpfeln die nach Äpfeln schmecken, wobei der Teig für die „ausgezogenen“ Variante kein gekaufter Strudelteig sondern selbst fabriziert ist – und das schmeckt man.

Der Apfelsaft kommt nicht aus dem Tetrapack sondern vom Bauern -und so schmeckt er auch, auch der Dirndlsaft ist ganz besonders. Ansonsten halt ein klassisches Wirtshausangebot mit offenem Bier mit ein, zwei „besseren“ Weinen. Der Service rustikal, familiär und irgendwie trotzdem lieb und sympathisch
Gefällt mir5Kommentieren
 hat ein Lokal bewertet.
23. September 2020
SpeisenAmbienteService
Frustposting; Das war wohl nichts heute. Nach mehreren Besuchen nach 2 Jahren wieder einmal ins XXL in den 16. XXL, wie schon geschrieben; keine Ahnung warum XXL; aber bis dato hat´s immer gepasst... MehrFrustposting; Das war wohl nichts heute. Nach mehreren Besuchen nach 2 Jahren wieder einmal ins XXL in den 16. XXL, wie schon geschrieben; keine Ahnung warum XXL; aber bis dato hat´s immer gepasst. Keine Fine-dine-Lokal, aber eines um gut satt zu werden. Eh nur 2 Gäste im Lokal; da sollt´s doch gehen. Denkste.
Statt des in Riesen-Lettern angekündigten Budweiser gibt’s Starobrno-Bier; ist ja auch ok.. das Bier; nicht aber dass, ohne was zu sagen, ein anderes Bier serviert wird. Bestellt hab ich Kalbsrollbraten; in der Speisekarte mit Wedges angekündigt. Meine Bitte, anstelle der Erdäpfeln Reis zu bekommen wurde registriert. Serviert wurde das Gericht dann..... Überraschung.... mit Braterdäpfl, Sauerrahm und einer Unmenge grobmotorisch gehacktem Zwiebel. JA, bei so tollem Geschäftsgang kann man schon mal was vergessen....
Gut; klar dass es kein frisch eingebratener Kalbsbraten war; damit ist nicht zu rechen. Aber dass der „Koch“ es zumindest schafft diesen in der Mikrowelle unfallfrei zu erhitzen, das ist wohl nicht zuviel verlangt. Dunkelbraune Schnittfläche, hart, ausgetrocknet, fast schon knusprig; kein Tropfen eines Safterls..... Der Reis kam Margarinegeschwängert, brennheiß aus der Mikro nach der Reklamation..... Aber der Kaffee war gut....
Gefällt mir2Kommentieren
 postete einen Forums-Beitrag.
20. September 2020
 hat ein Lokal bewertet.
30. Mai 2020
SpeisenAmbienteService
Ja, eh alles gut; wie gehabt; eine solide 3; wie gehabt. Es sind die kleinen Dinge die dem Leben Freude geben- so ist´s im Gastgarten zu lesen. Den Letztbesuch im Herbst 2019 hatte ich noch in bes... MehrJa, eh alles gut; wie gehabt; eine solide 3; wie gehabt. Es sind die kleinen Dinge die dem Leben Freude geben- so ist´s im Gastgarten zu lesen. Den Letztbesuch im Herbst 2019 hatte ich noch in bester Erinnerung; weniger kulinarisch aber dank origineller Gäste und des originellen Herrn Ober.

Unter Kastanien- und Lindenbäumen im Gastgarten zu sitzen, nett begrünt mit Kübel-Oleander. Weißes Tischtuch, rosa Deckserviette; sonst nichts an Tisch = Coronazeit. Chef himself mit weiblicher Unterstützung schaukeln den Betrieb; das Ober-Original ist nicht da; ... und er fehlt. Nicht mir, aber den offensichtlich sehr vielen Stammgästen; kaum ein Tisch der nicht nach ihm fragt.
Leber, Nierndln, Backfleisch. Vegetarischer Wok, Garnelen.. ein breiter kulinarischer Mix wartet.

Der Spargel (Vorspeisenportion um 8,90) -etwas zu weich gekocht- sehr anständig, die Hollandaise selbstgemacht, dazu gab´s auffallend gute Petersilerdäpfeln.

Wirklich gut das gebackene vom Lamm (15,90). Super souffliert, schön wellig, hervorragende Fleischqualität, gut gewürzt; was will man mehr. Auch der Erdäpfelsalat war fein mariniert, selbstgemacht mit roten Zwiebeln.

Etwas seltsam (nicht nur wegen Corona) mutet der Ketchup-Service an: Direkt aus der 1-Liter-Tube. Auch beim Wein scheint man irgendwie stehengeblieben zu sein: Steirischen Leicht-Welschriesling 2014 glasweise in Jahr 2020 anzubieten finde ich wirklich seltsam
Gefällt mir5Kommentieren
 hat 3 Lokal Fotos hochgeladen.
30. Mai 2020
 hat ein Lokal bewertet.
23. Dezember 2019
SpeisenAmbienteService
Ziemlich still und heimlich wurde aus Flatschers Bistrot das „French“. Investor Igor Nesterenko hat die Flatscher-Betriebe übernommen und damit sein Gastroportfolio erweitert: Restaurant Karma ... MehrZiemlich still und heimlich wurde aus Flatschers Bistrot das „French“.
Investor Igor Nesterenko hat die Flatscher-Betriebe übernommen und damit sein Gastroportfolio erweitert: Restaurant Karma Ramen, ein Hotel in der Steiermark, das Café Stadtkind in Wien, die Steirer-Stuben die zu einer gehobene Gasthausbrauerei (Laurenz4) umgebaut wurde.

Optisch hast sich im/durch „French“ kaum was geändert: Tiefmeermaledivenblau (hab ich da sprachlich eben eine neue Farbe kreiert?) mit Tintenfischen und Muschelzeichnungen an den Wänden, nicht-französisch angehauchte Musik, Besteck im Küberl mit Papierservietten zur Selbstentnahme, Attitude française envers la vie schaut anders aus.

Selbstredend dass das Bier von Laurenz4 aus Margareten kommt ; die « Fesche Margarete » ist aber auch ein ganz besonderes Bier. Ansonsten scheinen die « Restposten » zum Thema Gin noch aus Flatschers Zeiten im Angebot : 31 Gins, 6 Tonics ; dazu Beaujolais, Rhone, Sauvignon aus der Loire ; Zahel und Kopfensteiner aus Österreich ; leider alle ohne Jahrgänge.

Die Tische extrem knapp nebeneinanderstehend ; scheint ( auch Dank 50-Delinsky-Prozent-Rabatt) gut gebucht.

3 Jungs und a Mädl schupfen den Laden. Sehr nett, sehr freundlich, wenn auch nicht immer ganz sattelfest. Und dazu der Kampf mit dem Orderman….A Mädlspartei – 9 an der Zahl- dazu besagter Kampf mit dem Orderman ; da heißt es Servicestop für 10 Minuten und somit kein Kontakt mit den anderen Gästen
Die Speisen, naja, vielleicht dann doch nicht so ganz französisch wie die Homepage vollmundig ankündigt.

SARDE IN SAOR ; GEBRATENE SARDINEN. MARINIERT, MIT SCHWARZEN WALLNÜSSEN DAZU JOSEPHS BIO LE PETITE BAGUETTE
SÜSSKARTOFFEL AVOCADO SALAT : GESCHMORTE SÜSSKARTOFFEL, GRANATAPFELKERNE, WILDKRÄUTER. Super Kombination ; hab mir 3 Tiger Prawns ( €9.--) dazu bestellt ; das war dann eine wirklich feine Vorspeise
HONIG WACHTEL, TRAUBEN, BUTTERPOLENTA : Sehr saftig, aber auch mit lätscherter Haut und dazu eine buttrig-knusprige Polenta
4x was zum Thema FRENCH ROLLS-BESSER ALS BURGER, 3 verschiedenen STEAKs aus 7 Beilagen und 3 Saucen darf man seine « Zuspeise » wählen ; das Fleisch wie erwartet auf den Punkt gebraten.

2 SWEETS : SCHOKOTART MIT MANGOSAUCE : Ja eh, eh gut. Erdbeere,Himbeere, Brombeer und Physalis, aber kein Hauch von Mango

Jo eh, kann man, jo eh, empfehlen; so richtig begeisternd war´s nicht. Aber schon recht gut
Gefällt mir6Kommentieren
 hat ein Lokal bewertet.
23. Dezember 2019
SpeisenAmbienteService
Schon das Äußere des Gebäudes, der DC-Tower, ist beeindruckend. Beeindruckend schnell fährt der Lift in den 57 Stock, wo man von 2 Mitarbeitern freundlich begrüßt wird und zum reservierten Tisch a... MehrSchon das Äußere des Gebäudes, der DC-Tower, ist beeindruckend.
Beeindruckend schnell fährt der Lift in den 57 Stock, wo man von 2 Mitarbeitern freundlich begrüßt wird und zum reservierten Tisch an der Glasfront mit beeindruckend-überwältigendem Ausblick gefangen genommen wird.

Das ist es also, das höchstgelegenste Restaurants Österreichs. Einzigartige kulinarische Highlights, erlesenste Weine und unvergessliche Signature Cocktails, mit atemberaubenden Panoramablick auf Wien und das Umland wird geboten.

„Unser Team möchten wir unseren Gästen im Restaurant eine internationale Küche bieten, die mit regionalen Akzenten für neue Geschmackserlebnisse sorgt. (Seltsamer Satz)

Fangfrischer Fisch...) aus heimischen Gewässern (---- äh, Makrele und Seeteufel gibt´s im Angebot) und Fleischgerichte aus dem Josper Grill sind auf der Speisekarte prominent vertreten“.


Das in dunklen Braun-Grau-Tönen gehaltene Restaurant ist recht stimmig mit zwei großen Minuspunkten:
Das Musikgemisch aus der Beschallung im Restaurant und die zeitweise richtiggehend übertönende Musik aus der Lounge.
Ebenso die zu knapp aneinander stehenden Tische. Dadurch ist ein „ordentlicher Service“ nicht möglich; sowohl beim Servieren als auch beim Abservieren hat Gast behilflich zu sein. Das geht beim Wirten, das passt beim Heurigen aber nicht in einem Restaurant dieser (Preis)Klasse und Kategorie.

DIE KÜCHE:


Tatar vom Rind mit Avocado und Avocado 21.—: Gut gewürzt, allerdings fast schon breiartig faschiert

Rindsuppe mit Wiener Einlagen um 8.—; schon gut aber einfach nur überteuert.

Fregola Sarda mit Thaispargel und Kräuterseitlingen €18.—, geschmacklich sehr fein abgestimmt; auch da: Portionskleinheit korrelieren nicht mit Preisgröße.

Kalbs Flat Iron, 200 Gramm inkl. 3 Saucen € 32.— - Granatapfeljus, Safran-Hollandaise, Chimicurri - too much an Aromen- dazu Steakpommes und Gemüse kosten 13€ extra.
War schon gut, allerdings kein Aha bei dem Preis; ist halt nur ein Schulterscherzel.
Der Josper-Grill muss sich doch nicht in kürzester Zeit amortisieren....

Schokoladentraum mit Macadamianüssen (war eine Nuss) und Bitterorangensorbet € 12.—. Ja, eh gut, ein Schokoküchlein, nein kein Soufflee, mit flüssigem Kern halt, ein Schokoladentraum; da wurde mehr erwartet.



DER SERVICE:

Die sechs Personen, welche uns an diesem Abend betreuten, waren allesamt sehr, sehr nett, freundlich und höflich.

Alles perfekt standardisiert aber zu wenig auf individuelle Gästewünsche eingehend:

 Trotz des Hinweises, dass wir keinen Alkohol trinken wurden die Standardaperos (allesamt mit Alkohol) angeboten
 Der Bitte um eine Blumenvase wurde trotz zweimaliger Urgenz nicht nachgekommen
 Mag jetzt kleinlich erscheinen: Der Tisch war mit Roseblütenblättern dekoriert. Ein Blatt war im Wasserglas; wurde mit Mineralwasser aufgegossen. Auf die Bitte hin man möge das Glas austauschen (... die Blätter sind eh essbar...) wurde das umgehend erledigt; allerdings wurde auch das „neue“ Mineralwasser verrechnet.
 Das Gedeck – mit außerordentlich gutem Olivenbrot, Öl und Salz- wurde wortlos auf den Tisch gestellt, der Brotkorb blieb den Rest des Abends unaufgefüllt
 Wer am Tisch bekommt was? In der Lokalkategorie sollte nicht bei jedem Gang nachgefragt werden müssen wer welche Speise bestellt habe, auch wäre es kundenorientiert, wenn der Service wüsste, wer welche Art von Mineralwasser trinkt
 Standardisiert wird Wasser zum Kaffee gereicht, wurde beide Male vergessen und trotz Nachfrage nicht nachgereicht.


In Summe viel Summe ausgegeben, das Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmig, doch zu viele Unstimmigkeiten erlebt. Der Ausblick, das Ambiente entschädigt nur bedingt.
Gefällt mir7Kommentieren
 hat ein Lokal bewertet.
3. November 2019
SpeisenAmbienteService
Auf gut Glück ohne Reservierung einfach mal probiert; und wirklich Glück gehabt im vollen Lokal noch einen Tisch zu bekommen. Wiener Wirtshaus as is best: Ursprüngliche Gastlichkeit in einem Wirt... MehrAuf gut Glück ohne Reservierung einfach mal probiert; und wirklich Glück gehabt im vollen Lokal noch einen Tisch zu bekommen.
Wiener Wirtshaus as is best: Ursprüngliche Gastlichkeit in einem Wirtshaus genießen mit traditionellen Wiener- sowie Waldviertler Gerichten.
Das Angebot ist umfangreich – in legerer Atmosphäre werden, klassische Wiener Gerichte und ein täglich wechselndes Menü angeboten. (©Homepage) [Link]

Der erste Raum für RaucherInnen bummvoll, der zweite Raum a bisserl feiner aber immer noch Wirtshaus.

Die Knoblauchsuppe fein und nicht Oberslastig schmeckt hausgemacht, die Ganslsuppe einer aus der Kategorie deftig, ehrlich und mit reichlich Fleischeinlage, das Wienerschnitzel idealtypisch wie es sein soll mit klassisch, süßem Salat

Eiernockerl wie man sich Eiernockerl erwartet, die Berliner Leber noch zart rosa in einem intensiven Safterl mit Apfel und Speck, einzig das kleine Gulasch konnte nur zur Hälfte überzeugen. Sehr gut der Saft, exzellent das eine Stück Fleisch, das zweite Fleischstück ohne Fleischanteil; das waren nur Flaxen...

Powidltascherl; auch die waren hausgemacht (heutzutage ja eine Seltenheit) und recht viel mehr Retro geht’s ja gar nicht: Vanillepudding mit Himbeersirup.

Top-Top der Service, resp. der Alleinunterhalter, welcher den Service schupft. Schmähreich und super aufmerksam – und das bei vollem Haus; Respekt& Kompliment
Gefällt mir8Kommentieren
2 Kommentare

Raucherraum; ja; ich war am "Letzten Tag des Rauchens" dort......

4. Nov 2019, 10:34·Gefällt mir1

Raucherraum? War da nicht was?

3. Nov 2019, 19:13·Gefällt mir
 hat ein Lokal bewertet.
30. Oktober 2019
SpeisenAmbienteService
Ist ja fast schon mein Stammlokal; war immerhin 5x in den letzten sechs Jahren dort(!) . Berechtigterweise dort: Ist nun mal ein wirklich gutes, echtes Wirtshaus mit recht hohen kulinarischen Ambit... MehrIst ja fast schon mein Stammlokal; war immerhin 5x in den letzten sechs Jahren dort(!) . Berechtigterweise dort: Ist nun mal ein wirklich gutes, echtes Wirtshaus mit recht hohen kulinarischen Ambitionen.

Die anstelle der Vorspeise ( da gab es wieder mal von vier angebotenen zwei nicht/ und auch diesmal wieder erst erfahren nachdem ich gewählt hatte) gewählte Erdäpfel-Eierschwammerlsuppe war eine echt ordentliche Suppe ( serviert im Glas mit Milchschaumhauberl).
Reichlich Einlage mit geschmacklich leichtem Specküberhang, hervorragend gewürzt, optimale Konsistenz.

Das Hauptgericht brachte mich zum Weinen: Schweinsbackerl-Wurzelfleisch: Üppige Portion, ordentliche sehr weiches Gemüse, sehr gute Erdäpfeln und ein Haufen Kren; frisch gerissenen Kren.. der die Augen tränen, den Gaumen jubilieren ließ.
Wie immer ein ordentlicher Kaffee für hinterher; wie immer sehr empfehlenswert; einzig dass mich Frau Ober wiedererkannte stimmt mich nachdenklich.......
Gefällt mir5Kommentieren
 hat ein Lokal bewertet.
16. September 2019
SpeisenAmbienteService
Die Linde in Laaben mittags geschlossen, Das Hotel zur Post in Brand-Laaben dauerhaft geschlossen, den Laabnerhof mit Haubenküche gibt’s seit Jahren nicht mehr, also wieder mal in die Kaisereiche; ... MehrDie Linde in Laaben mittags geschlossen, Das Hotel zur Post in Brand-Laaben dauerhaft geschlossen, den Laabnerhof mit Haubenküche gibt’s seit Jahren nicht mehr, also wieder mal in die Kaisereiche; ReTe sagt mir dass ich 2012 dort schon einmal war.

Grüß Gott, haben Sie einen Garten? Hast du eh gesehen; raus, 2 x links, da ist Garten.
Und tatsächlich; ein sonniger Innenhof mit großen Römerquelle- und kleineren Coca Cola- und Almdudlerschirmen. Schatten spendet auch ein Kastanienbaum im mit 10 Tischen – mit weißem Tuch, rosa Deckserviette und Wirtshauskultur-Aschenbecher- und einigen Kübelpflanzen versehenen Garten.

„Wüst du Menü“ so die Frage vom ultimativ-spaßigen Ober. Al Pacino wie er leibt und lebt. Ein Bosnier, der in Kroatien lebt, irgendwo zwischen Sibenik und Zadar, seit 20 Jahren in Österreich ist („Chef sagt ich bin Inventar“) und einen österreichischen Pass hat. Menü wollt ich nicht; lieber doch A la Carte

Fast zeitgleich kam ein älteres Kärntner Ehepaar, nahm am Nebentisch Platz .. und die Gaudi begann.

„Was willst du, Parasol gebacken; Chef hot schon gegessen, brauchst nicht gleich zahlen, kein Problem Junge; moch i schon, Nierndln mit Hirn“
„Lamm aber mit andere Beilage; muss ich extra schreiben, vielleicht Aufzahlung mocht Chef“
Nach geraumer Zeit brachte Aber Al Pacino das Besteck („aber nicht einpacken, du schaust aus wia a Sammler“)

Nierndln&Hirn (8,90) war schon ziemlich gut; mutig mit Pfeffer gewürzt, reichlich- wenn nicht gar zu viel Essig- allerdings auch ein wenig suppig in der Konsistent. Ein Löffel dazu oder Gebäck hätte gute Dienste geleistet

„Deine Broccolitascherl“ so die Ansage beim hinstellen der Speisen, der running Gang an fast jedem Tisch, bei fast jeder Speise
„Na junge Mann, wie hat geschmeckt und jetzt Gute Nacht“ vor dem warten auf die Hauptspeise.

Fünf dicke Tranchen von der Lammkrone, mutig-couragiert gewürzt, super zart und rosa gebraten auf einem Berg Bandnudeln/Tagliatelle mit wirklich wunderbarer Eierschwammerlsauce. Für die Beilagenänderung von Braterdäpfel+Tzatziki auf Bandnudeln&Eierschwammerlsauce wurden 3€ verrechnet

Apfelsaft gespritzt: „Machst du selba mischen; darfst du nix Bayer-Fan sein, sonst kriegst du kein Essen“....

Das Alkoholfreie Bier aus dem Hause Stiegl nennt sich Freibier..., „brauchst du nix glauben das ist frei und musst du nix zahlen“

Das kontaktfreudige&redselige Kärntner Paar am Nebentisch war echt ein Hit:
>Wos kost bei uns a Achtele Rot – 2 €- do owa 3,20; a ned schlecht. (Blaufränkisch Heinrich 2014)
>A Traum des Suppal; da schmeck i de Knochn und den Brustkern
>Aber an oidn Weißn hobns, der is sichalich bessa (Welschriesling 2014, Brolli)
> Das bestellte Getränk wurde erst nach der Suppe gebracht... Is no imma ned do, des derf owa ned passiern
>Birnensaft natutrüb haums ned, der Klare schaut aus wia a Achterle Weiß. Obwohl er aus dem schenen Mostviertel kommt.
>Wo san ma jetzt eigentlich?; im Mühlviertel!
>Preise haum de, so büllig, das man se beim zahl scheniert
> Waunst irgendwo „Landgasthaus“ liest is des imma super
>Der Ober is a ganz lusiga, ana von den wenigen von do unten de lustig san
>Da Chef is a do, im Internet hot er owa nu schwoarze Hoar..


Selten soviel gelacht bei einem schnellen Mittagessen. Al Pacino ein prächtiger Alleinunterhalter, der Service geht so nebenbei; da sitzt man schon eine Viertel Stunde vor leerem Teller und wartet; aber Herr Ober hat auch 10 Tische die permanent besetzt sind zu bespaßen.
Wartet auf den kleinen Braunen, - aber bitte mit echter Milch-; serviert wurde das Sahnedöschen...
Der Chef persönlich kassiert; inklusive 2 Seiterl Stiegl € 33,40; viel Spaß inklusive
Gefällt mir7Kommentieren
1 Kommentar
19. Sep 2019, 17:40·Gefällt mir
 hat ein Lokal bewertet.
16. August 2019
SpeisenAmbienteService
Den Mut, Neues zu wagen, die Achtung, Werte zu halten und zu pflegen, die Freude, das eine mit dem anderen zu vereinen, ist unser Weg." – so die Betreiberin der Lokalität, Anna Mahonie. Seit 20... MehrDen Mut, Neues zu wagen, die Achtung, Werte zu halten und zu pflegen, die Freude, das eine mit dem anderen zu vereinen, ist unser Weg." – so die Betreiberin der Lokalität, Anna Mahonie.

Seit 2015 betreibt die gebürtige Bayerin Anna Mahonie am Ende des Traisen-Gölsentals im alten Bahnhof in St. Aegyd die erste Süßmeisterei Österreichs. Die Wahl-Mostviertlerin zaubert in liebevoller Handarbeit allerlei süße Versuchungen: Pralinen, Trüffel, Schokoladen, Zuckerarbeiten, Torten für jeden Anlass, Desserts, Schokoladenfiguren und vieles mehr. Auch das Eis wird aus Biomilch selbst hergestellt.

Ja, schon mutig im aufgelassenen Bahnhofsgebäude ein Cafe-Restaurant (mit Menü) , zu lesen am Werbebanner des Lokales.
Restaurant, nein ist es meiner Meinung nach nicht, aber ein stimmiges, kultiges Kaffeehaus.

Zehn verschiedene „Frühstücke“ werden angeboten: Vom Veggie-Verwöhnfrühstück - weil eben auch Veggie super schmeckt... bis Verwöhnfrühstück - Verschiedene Käse- und Schinkenvariationen, hauchfein geschnitten, Bio-Fischdelikatesse aus Türnitz mit selbstgemachten Haussoße, hausgemachtes Fruchtmus, Waldblütenhonig von der Bäuerin Andrea Denk aus St. Aegyd, erfrischend dekoriert, Rühreier mit Schinken, zwei Stück Butter, zwei Semmeln und einem Kornspitz, dazu Sektorange – der Luxusliner am frühen Morgen...

Und auch das Tussi-Frühstück - zwei halbe Semmeln an der Zahl, liebevoll belegt mit Bio Fisch aus Türnitz - Luxus pur, Schinken und Käse, feinst garniert, dazu ein Glas Sektorange, denn ein bisserl Chi-Chi schadet nie -darf nicht fehlen.

Hervorragend die hausgemachten Pralinen und Mehlspeisen. Egal ob der Göllerspitz oder die Schokotarte, ein wunderbarer Apfelstrudel oder auch dein exzellentes Fruchttörtchen; wussten ebenso wie ein sehr guter Kaffee zu überzeugen.

Restaurantmäßig schaut´s da schon etwas dürftig aus. Um 14 Uhr zu hören.... „ich darf jetzt nichts mehr aufnehmen, die Küche ist überfordert oder sie haben viel Zeit“ ist schon etwas seltsam.
Dabei ist das Speisenangebot, na nennen wir es mal ... spartanisch: Gulasch- oder Frittatensuppe, Jausenteller oder zwei verschiedenen Flammkuchen (frisch, hausgemacht) mit seltsamen Namen wie Hans im Glück oder Rumpelstilzchen; also eher nur Jausen-Kleinigkeiten denn Restaurantauswahl.
Aber gut, ist wie es ist.

Liab auch der Service; zwei Damen und ein Herr welche die 30 Tische mit weiten Laufwegen zu betreuen haben. Nur eine Person davon nimmt Bestellungen entgegen und auch nur die Person kassiert. Zeit, viel Zeit braucht man da; Zeit, in der man die originelle und originell dekorierte Lokalität bewundern kann. Verspielt im Design, originelle Deko, manchmal etwas angerammelt aber ja, dort passt es ganz wunderbar.

Aber wenn sie viel Zeit haben )ca. 15 Minuten bis man die Bestellung abgeben kann, genauso lange bis Kaffee und Süßspeisen serviert werden) dann werden Sie es nicht bereuen.

Denn die Auswahl als auch die Qualität rechtfertigen dies!
Gefällt mir7Kommentieren
 hat ein Lokal bewertet.
27. Juni 2019
SpeisenAmbienteService
Wieder einmal, und wieder nicht bereut sondern sich über ein Küchenplus gefreut. Sehr stimmig ist´s da auf der Terrasse im Kurpark mit tanzenden Wasserfontänen zu sitzen. Ausgebuchte Terrasse und... MehrWieder einmal, und wieder nicht bereut sondern sich über ein Küchenplus gefreut. Sehr stimmig ist´s da auf der Terrasse im Kurpark mit tanzenden Wasserfontänen zu sitzen.
Ausgebuchte Terrasse und trotzdem ein super-aufmerksamer Service; das spricht für die Delikaterie. Gutes Glas steirischen Rotwein empfohlen bekommen; wird leider nicht bei Tisch eingeschenkt; darum nicht gemerkt von welchem Winzer; aber in sehr angenehmer Temperatur serviert.
Geschmacklich sehr stimmige Kombination die Vorspeise: Nennt sich Kalbsbries mit Topinambur, Ei und Miso; kostet 14,90 und ist´s mehr als wert. Perfekt gebratenes Bries, wachsweich das Ei, geile Sauce dazu; wooh.
Ein als Zwischengericht verkleinertes Stück vom saftigen Hecht, super rosa gebratene Lammkrone mit Ratatouille, Bohnen, Artischoke und Lauch. Wobei der Lauch sehr grob und fasrig war; das Safterl zu begeistern wusste.
Ein guter Schokoladenauflauf mit flüssigem Kern und reichlich gut marinierten Früchten sowie tollem Kugerl Eis dazu; hintennach noch der obligate Macchiato: Wenn wieder Bad Gleichenberg dann sicher wieder die Delikaterie.
Mit 83 Falstaff-Punkten/1 Gabel schon etwas unterbewertet.....
Gefällt mir7Kommentieren
 hat ein Lokal bewertet.
25. Juni 2019
SpeisenAmbienteService
Vintage, Traditionslokal, old fashioned as is best.. so ist die Lokalität am besten zu umschreiben. Die Hitze der (Haupt) Stadt ist mit 33 Grad brutal, da ist der Stadtrand ideal. Ein durch alte ... MehrVintage, Traditionslokal, old fashioned as is best.. so ist die Lokalität am besten zu umschreiben.
Die Hitze der (Haupt) Stadt ist mit 33 Grad brutal, da ist der Stadtrand ideal.
Ein durch alte Plantagen (und Henkell-Schirme) gut beschatteter, sehr grüner Gastgarten mit sauberen Tischtüchern, Stoffservietten, frischen Blumen ist trotz der Hitze gut besucht. Das Speisenangebot klassisch aber doch mit Pep!

St. Pöltner Spargel mit Petersilkartoffel, knusprige Vulcanoschinken und ge(Öl) trüffeltem Rührei ein gelungener Einstieg.
Klassich der gebackene Kalbskopf mit blond-knusprige Panade, Erdäpfeln und Sauce tartare, einzig die zwei saftlosen Zitronenscheiben sowie der Nießpulver-Pfefferstreuer passten nicht in das harmonische Gesamtbild.
Tradition auch bei den Desserts:Cre^pe Suzette und Co.
Der Mohr im Hemd sehr gut - hausgemacht, das Kugerl Vanilleeis a part im klassischen Silberschälchen.
Der Macchiato von Segafreda begleitet von einer silbernen Zuckeretagere... Da grüßt die Tradition!
Toll das Dame+Herr-Duo im Service. Flink, höflich und freundlich, sehr nett und Gästeorientiert.
Toll auch die Getränke - und Weinauswahl. Weine glasweise (17!) werden bei Tisch in gekühlten Gläsern eingeschenkt, Leitungswasser kommt ungefragt zu Tisch.
Hoher Wohlfühlfaktor, gute Speisen, netter Service; Sehr erfreulich!
Gefällt mir8Kommentieren
 aktualisierte einen Lokal Guide.
16. Juni 2019
 hat ein Lokal bewertet.
18. Mai 2019
SpeisenAmbienteService
Wie sieht sich das Lokal selbst? Das „Wandel“ ist eine Oase der Erholung und des Genusses, fernab von alltäglicher Hektik. Hier in der Wohnstraße finden Sie einen Ort der Ruhe und Entspannung – bei... MehrWie sieht sich das Lokal selbst? Das „Wandel“ ist eine Oase der Erholung und des Genusses, fernab von alltäglicher Hektik. Hier in der Wohnstraße finden Sie einen Ort der Ruhe und Entspannung – bei chilliger Hintergrundmusik einfach gut abhängen, relaxen und genießen, was immer das Herz begehrt! Gerne verwöhnen wir Sie mit vielen außergewöhnlichen Getränken und unseren Köstlichkeiten aus der Küche. Diese dürfen auch mit gutem Gewissen genossen werden, da wir kleine Produzenten unterstützen und nach Möglichkeit auf naturnahe, regionale Produkte und Initiativen zurückgreifen, ganz nach dem Motto: „Qualität vor Quantität“. Wir sind bereit für den Wandel zur guten Zeit
Na also, so schauts sie also aus die „gute Zeit“.
Schade, dass so wenige Gäste die gute Zeit haben wollen; die Ambitionen würden wesentlich mehr Gäste verdienen

Gleich beim Eingang findet man sich an der Bar (! sehr verraucht), dahinter in Gewölberaum mit Kamin und recht spartanischer Einrichtung; mag sein dass es besser wirkt wenn Gäste da sind....

Das Speisen- und Getränkeangebot nicht unbedingt mainstream; sehr individuell und bestimmt nur für einen speziellen Gästekreis angedacht.

Ungewöhnlich, dass ein süßer gehaltvoller, sehr warm servierter Sherry Pedro Ximenes als Aperitif angeboten wird; .. er machte sich aber ganz ausgezeichnet zum Schokoladenbrownie.
Richtig schön gezapft das helle Paulaner, Bio-Apfel-Cider aus Österreich, sowie einige interessante Bio-Säfte vom Obsthof Altenriederer sind zu finden
Fünf Weiß- und drei Rotweine aus Österreich werden auch glasweise angeboten, schade dass der Jahrgang verschwiegen wird, der Lavazza so wie man diese Marke kennt.

Eine wirklich perfekt gelungene Vorspeise - Ziegenkäse auf leicht gedünstetem Honig-Apfelcarpaccio mit Pekannüssen und Rucola, dazu Weißbrot (6,20)
Für Zwischendurch wurde eine Eierspeis ́ mit Bergkäse und Speck (7,80) gewählt; war zwar mehr ein Omlett im Pfandl; geschmacklich aber ohne Fehl und Tadel.
Ein super, zart rosa gebratenes Schweinemedaillons auf Sherrysauce mit Butterspätzle (13,90) geschmacklich sehr stimmig

Der saftige Brownie aus Bio-Eier, ohne Mehl, mit Birkenzucker mit Schlagobers (4,20); ja auch der war sehr gut.

Ganz besonderes Lob verdient die Dame im Service. Gut; sie hatte ansonsten nur noch einen weiteren Gast zu bedienen, aber sie kümmerte sich sehr persönlich, nicht standardisiertes Tun sondern auf den Gast eingehend.
Gefällt mir8Kommentieren
 hat ein Lokal bewertet.
9. Mai 2019
SpeisenAmbienteService
Und der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst, weil er verdrängt..... wie schon Grönemayer sang. Vergessen und verdrängt hab` ich wohl, dass ich vor fast 5 Jahren schon mal dortgewesen bin. Es gib... MehrUnd der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst, weil er verdrängt..... wie schon Grönemayer sang.
Vergessen und verdrängt hab` ich wohl, dass ich vor fast 5 Jahren schon mal dortgewesen bin. Es gibt Lokale die hinterlassen Eindruck, andere halt wieder nicht.
Das Ambiente unverändert, einzig die Speisenkarte präsentiert sich optisch grindig.
Campari-Orange kommt fertig gemischt (mit ohne...) als ¼ Liter, das
Carpaccio /Rucola/Grana auch irgendwie spannend. Man besteiche einen Teller mit Senf, lege darauf die noch halbgefrorenen, hauchdünn geschnittenen Scheiben aus der Rinderschale (Fertigprodukt), häufe unmarinierten Rucolasalat und Käse a la Parmigiano drüber= fertig!

Spaghetti Vongole: Nein, in der Preiskategorie -noch dazu gibt es Minus 30% via delinsky.at- erwarte ich keine hausgemachten Teigwaren, sie waren auch schön bissfest gekocht. Allerdings 14 Stück von den Miesmuscheln in der zart süßlichen Paradeissauce mit einer Unmenge an geraspelten Karotten(!) und Zucchini ergaben geschmackliche Gemüse-Tomatenspaghetti aber keine Spaghetti alle vongole.

Segafredo macchiato; genau das, was man sich von der Marke erwartet.
Service: Ja, war da. 2 Personen weiblichen Geschlechts; klassische Ordertaker. Nicht weniger aber auch nicht mehr.
Gefällt mir6Kommentieren
 postete einen Forums-Beitrag.
15. Oktober 2018
 hat ein Lokal bewertet.
13. Oktober 2018
SpeisenKeine WertungAmbienteService
Vor nahezu drei Jahren schon einmal dagewesen, und weil´s gerade passte wollte ich noch einmal. Wollte, weil „Ein neuer Koch und ein neues Team verwöhnen die Gäste mit Wiener Schmankerln und frisc... MehrVor nahezu drei Jahren schon einmal dagewesen, und weil´s gerade passte wollte ich noch einmal. Wollte, weil „Ein neuer Koch und ein neues Team verwöhnen die Gäste mit Wiener Schmankerln und frisch gezapftem Bier“ so zu lesen.
Mehrmals ist mir beim Vorbeifahren eine Kreidetafel mit „Schweinsmedaillons mit Steinpilzen und (!) Trüffelöl“ ins Auge gestochen.
18 Uhr; das Lokal um die Uhrzeit ziemlich leer, rustikales Tranklerpublikum mit Sturm-Flasche und Krügerl Bier am Tisch, sehr verraucht, eher Tschecherl, Spelunke, Kaschemme denn Hietzinger Weinstüberl
Hm, so hatte ich die Lokalität nicht in Erinnerung.
Die (wenigen) offensichtlichen Stammgäste rührend:.. sitz di nieda, es kummt eh glei wer…..
Da sitz ich nun und staune: 2015 holte sich Wirtin Christine Schenk die deutschen Starköche von den RTL2 Kochprofis zu Hilfe, um dem Maxingstüberl neues Leben einzuhauchen.

Fazit: Aushaucht; nix da mit …. ein Lebenswerk, das fortgeführt werden soll… Original österreichische Küche der Spitzenklasse, sehr gemütlich und rustikal

Schaut ziemlich heruntergekommen aus, angeräumt, vollgestopft, ungepflegt. Irgendwann war das Lokal schon was Besonderes: Auszeichnungen aus 2002- 2014 zeugen davon. Warum dieses Lokal aber als Falstaff-Empfehlung eben dort zu finden ist; das ist mir unerklärlich

In der Speisenkarte werden die Öffnungszeiten mit täglich / Küche ab 12 Uhr angeführt, das Lokal hat aber von Montag bis Freitag erst ab 17 Uhr geöffnet- Ebenso ist in der Speisenkarte der Link zum Menüplan angegeben. www.maxingstueberl.at; dieser führt allerdings zu einer Damenschuh-Seite … Es gibt zwar eine ähnliche Seite; aber da muss man erst draufkommen: [Link]

Die Speisenauswahl von Blunz, Grammel&Fleischknödl, Gulasch und Tafelspitz bis Backhuhn und Zander
Aber ich war ja wegen der Schweinsmedaillons da, welche ich auch bestellte.
„Naja, des geht leider nicht, weil die Chefin ist erst (18 Uhr) Fleisch einkaufen gefahren, des dauert sicher noch a halbe Stunde, weil die schnellste ist die Chefin nicht..…“ so die Bedienung.
Auf meine Frage hin wer denn jetzt kochte meinte die Bedienung: “ Na ich, a Backhenderl kann ich Ihnen machen“, sie schaun aus als bräuchtens eh noch a Bier, bis dann wird das Fleisch auch schon dasein….“

Danke, das war´s dann für mich; Bier ausgetrunken und weg…….
Gefällt mir10Kommentieren
2 Kommentare

Sehr schade um diese einstige Institution in Hietzing. Aus diesem Lokal könnte man soviel herausholen.

13. Okt 2018, 18:39·Gefällt mir2

die URL von der Hütte ist auch top- man hat offenbar von schnitzi auf Sandalen und Stiefel umgesattelt :)

13. Okt 2018, 12:25·Gefällt mir1
 hat ein Lokal bewertet.
11. Oktober 2018
SpeisenAmbienteService
Falstaff vergibt 2018 ganze 86 modern-kreative Punkte und meint: „……. Private-Dining-Konzept in einem schön renovierten, hellen Raum im 15. Bezirk. Am Herd steht der ehemalige Le-Salzgries-Sousc... MehrFalstaff vergibt 2018 ganze 86 modern-kreative Punkte und meint: „……. Private-Dining-Konzept in einem schön renovierten, hellen Raum im 15. Bezirk. Am Herd steht der ehemalige Le-Salzgries-Souschef. Bis zu 18 Personen speisen hier an einem großen Tisch gemeinsam“ ; dann gibt es noch minus 20% Preisnachlass bei einer www.delinsky.at- Buchung; mit ein Grund mehr sich das M 77 mal anzuschauen.

Der Chef, Wolfgang Braun, bereiste die Welt für neue Ideen und Eindrücke. Mit dem M77 erfüllte er sich den Traum von noch mehr Nähe zum Gast, mit dem er sich – fast schon wie in einem privaten Zuhause – Raum und Küche teilt.
Gemeinsam mit seinem Team kümmert er sich um das Wohlbefinden seiner Gäste.

Gut, schöner, heller Raum kann ich bestätigen; vom Konzept des „an einem Tisch gemeinsam speisen“ hat man sich verabschiedet. Und Private-Dining war´s trotzdem; zwei Stunden lang war Laurent der einzige Gast, der aber sehr engagiert betreut. Applejack rabbit Sour, T. Schwarz´s Brut Rosé oder Bio Weißbier Weizenguss der Brauerei Gußwerk werden von der jungen Servicedame, äh Fräulein, nett angeboten.
Eine spannende Auswahl hochwertiger, hochpreisig-angepasster Gerichte steht zur Auswahl; ich entschied mich für das 5 Gang Menü ( 68.--) plus Getränkebegleitung ( 28.--) zumeist Wein, Rot, Weiß und süß wie die junge Dame verriet…..

Das Gedeck um 3,20: Intensiv frisch-kräuterliche, gerührte gesalzene Butter, dazu gibt’s ofenwarmes, selbstgebackenes Ciabatta- und Erdäpfelchillibrot mit zarter Schärfe; der Chef grüßt mit einem gefüllten Carpaccioröllchen auf hauchdünn-knusprigem Brot. Eine allerliebst angerichtete Delikatesse serviert im gebleichten Markknochen auf Salzsockel. Enorm viel Aufwand für das kleine, wohlschmeckende Häppchen; schon sehr gut

Offiziersbarsch/Radieschen/ Mizuna (18.--), dazu Frühroter Veltliner 2017 vom Weingut Diwald vom Wagram.
Roh marinierter Fisch mit perfekt eingesetzter, erfrischender Säure; die zweierlei Radieschen gaben den nötigen Punkt an Biss und Schärfe, der japanische Mizuna mit seiner pikant-milden Schärfe eine ideale Ergänzung: perfektes Gericht!

Steinpilz/Tonka Bohne / Rauch (14.--) Es war „nur“ eine Pilzsuppe, aber was für eine. Hochkonzentrierte Molligkeit ohne Üppigkeit, dichteste Aromatik; einfach nur herrlich gut, speziell da sich das Tonkabohnen-Raucharomaschäumchen perfekt mit den Pilzaromen ergänzte.

Dazu offerierte man vom Weingut Bürgermeister Carl Koch in Oppenheim/ Rheinhessen, eine klassische, trockene Spätlese mit moderaten 12,5% Alkohol! Ein im besten Sinne altmodischer Wein - Riesling auf den Punkt gebracht als perfekter Begleiter zu dieser ganz wunderbaren Suppe

Lachsforelle vom Gut Dornau / Vogerlsalat / Speck (27.--)
Der Fisch in höchster Qualität, perfekt glasig gegart kombiniert mit lauwarmem Vogerlsalat, knusprigem Speck und lauwarmer Vogerlsalatcreme, dazu eine süchtigmachend gute Noilly Pratsauce zum Tellerabschleckend; perfekter, dritter Gang.

Rehrücken / Kohl / Kaffee (28.--) Das Küchenmaestro auch das perfekte auf den Punkt braten beherrscht war zu erwarten; nicht aber die einmalige Fleischqualität. Da tritt kein Tröpfchen Fleischsaft aus, der Garpunkt genau getroffen, der Kohl als Röllchen knackig gebraten mit zarten Röstaromen, dazu gab´s Gnocchi, lauwarme rote Zwiebelmarmelade und ein kräftig reduziertes Portweinsafterl. Viel Aromen, welche sich abermals zu einem perfekten Gaumenbild vermählten.
Zwischenbilanz: 5 Punkte; aber richtig festsitzende 5 Laurent-Punkte für diese großartige Küche!
Abstriche für die Weinauswahl (welche speziell von der Firma Agora Vino von Leopold Kiem zusammengestellt wurde) zu diesem Gericht: Die Cuvée aus Xibomavro, Merlot und Syrah, Kamara Pure – Nimbus Russus 2015 der Familie Kioutsoukis, ein Biowein aus Thessaloniki hatte einfach zu viel Punch, Power, Fülle und Dichte; bei diesem „sanften“ Gericht hätte sich eine eleganterer Wein mit weniger Würze und mehr Feinheit besser angestellt

Zwetschke/ Haselnuss / Fleur de Sel ( 11.--) Nach so vielen Highlights musste es ja fast kommen…. Das Dessert. Ja, war eh gut, ja hat eh geschmeckt; aber da fehlte einfach das Aha, das Kribbeln, die Spannung. Powidl, eingelegte Zwetschken, einiges zum Thema Nuss; das Salzige hat sich dezent versteckt;
Ja, war eh gut. Recht gut passend der wenig individuelle Wein dazu. Banyuls von Chapoutier. Nicht das er nicht passte: Aber bei dieser spannenden Küche hätte ich was spannenderes als Getränk erwartet.

Der Kaffee von Nespresso; naja; Haushaltskaffee noch dazu mit H-Milch passte nicht so ganz ins Stimmungsbild der Lokalität

Abschlussfrage: Ich nehme an dass allgemein bekannt ist was ein XX-Mann, resp. eine XY-Frau ist; aber ist es klug diese Symbolik auf den Toilettentüren zu verwenden?
Gefällt mir8Kommentieren
4 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Danke für deine Bewertung, ich hab das M77 schon einige Zeit auf meiner To-Do-Liste, deine Beschreibung bekräftigt meinen Wunsch noch :)

12. Okt 2018, 08:55·Gefällt mir1

Unpackbar, nach einer derartigen Performance (Bio, Wild, Regionalität,etc...), bietet man ein Massenkaffeegschloder vom größten Lebensmittelverbrecher auf diesem Planeten an. Bei der Kaffeeauswahl samt Milchbegleitung dürfte dem werten Wirten ein Türstock im Weg gewesen sein.

11. Okt 2018, 23:00·Gefällt mir

+grööööööööööööhl* xy ist m und xx ist f.

11. Okt 2018, 20:49·Gefällt mir
 postete einen Forums-Beitrag.
10. September 2018
 hat 1 Lokal Foto hochgeladen.
22. Juni 2018
Bierosophie - Wien
 hat ein Lokal bewertet.
22. Juni 2018
SpeisenAmbienteService
München und Hacker Pschorr – Himmel der Bayern- im 16. 5 deutsche Biere und zwei Heimische vom Fass, dazu 6 Flaschenbiere, 9 Biercocktails, Brände von Zirbe; Gölles, Nonino; irischer Cider; sogar... MehrMünchen und Hacker Pschorr – Himmel der Bayern- im 16.
5 deutsche Biere und zwei Heimische vom Fass, dazu 6 Flaschenbiere, 9 Biercocktails, Brände von Zirbe; Gölles, Nonino; irischer Cider; sogar 7 Weine glasweise (Kirnbauer, Scheib“e“lhofer (©Homepage) Netzl bis Knoll und Co. Dem Slogan des Hauses – „Das etwas andere Bierlokal“ wird man mehr als gerecht, auch wenn man sich das Speisenangebot anschaut: [Link]

Vom Porterhaus um 55,80 bis Schweizer Wurstsalat, Burger bis Tofu, Ribs&Wings , Fish and chips bis Wienerschnitzel. Das eierlegende Wollmilchschwein? – mit der Auswahl hat man vielleicht nicht wirklich Profil, andererseits schließt man dadurch kaum einen potentiellen Gästekreis aus. Und das scheint aufzugehen: 18.30 Uhr- ein ziemlich voller Gastgarten mit herrlichem Publikumsmix. Von der Hochzeit mit Braut in Weiß, daneben die WM-Fans, welche das Spiel auf einem großen Fernseher verfolgen können bis zum klassischen Biergastgarten-Gast (was immer das auch ist..)
Ich habe via www.delinsky-at (minus 30% auf die Gesamtkonsumation) reserviert; prompt und freundlich wurden mehrere Sitzmöglichkeiten angeboten.
Klassischer Gastgarten; große Kastanienbäume, asphaltierter Boden, ein paar Topfpflanzen als Tischtrenner, saubere, wenn auch nicht gemütliche Stühle wie man sie aus hunderten Gastgärten kennt.


Sehr stimmig der Einstieg: Zucchini-Carpaccio "Steirer Art" mit Vogerlsalat, sehr gutem Kernöl, Hirter Bieressig, Kürbiskernen, Käferbohnen, Karottensalat , Miniparadeisern und getrockneten Tomaten Vegan € 7,20

Kalbsnieren "Tiroler Art" gebratene Kalbsnieren mit Speck und Apfel, dazu Petersilienerdäpfeln € 13,70 . Ein super Safterl mit Zwiebel und Speck, frisch durch die feine Apfelsäure. Auch die Erdäpfel schön buttrig mit ausreichend frischer Petersilie. Schade, dass die Niernen komplett durchgebraten waren, dadurch kamen sie ziemlich zäh am Gaumen an; wirklich schade.

Schokosouffle halbflüssig gebacken mit Marillen € 5,80: Schokosouffle, das Hundertste. 5 Dessert im Angebot, ich konnte mich nicht entscheiden und überlies dem freundlichen Herrn Ober (Chef Manuel Hackl) die Entscheidung – und sie war gut. Keiner der üblichen mikrowellengewärmten DELUXE – Convenience Schokoladensoufflé , sondern offensichtlich frisch- und hausgemacht.

In Summe eine sehr erfreuliche Lokalität mit sympatisch-aufmerksamem Service, überzeugender Küche und auch im Innerem sehr stimmigem Ambiente
Gefällt mir8Kommentieren
3 Kommentare

Danke!

22. Jun 2018, 18:23·Gefällt mir

Magic; das weiß ich nicht genau; G&A HACKL GASTRONOMIEBETRIEBSGES.M.B.H. ist´s jedenfalls nicht

22. Jun 2018, 16:02·Gefällt mir

M. Hackl: ist das ein Mitglied dieser Gastro-"Dynastie" oder ist der Name nur Zufall?

22. Jun 2018, 12:23·Gefällt mir
 hat ein Lokal bewertet.
16. Juni 2018
SpeisenAmbienteService
Nach mehrmaligen Besuchen seit der Letzbewertung vor einem Jahr: Immer, ja immer bummvoll. Die Pizzen nach wie vor ein Highlight, die Grundzutaten höchstwertig. Am Tunacarpaccio sollte man no... MehrNach mehrmaligen Besuchen seit der Letzbewertung vor einem Jahr: Immer, ja immer bummvoll. Die Pizzen nach wie vor ein Highlight, die Grundzutaten höchstwertig.

Am Tunacarpaccio sollte man noch ein wenig üben: Zu dick geschnitten, nahezu ungewürzt, die Scheiben auf einem „Haufen“ unmariniertem Rucolasalat, keine adäquaten Würzmittel am Tisch.

Kann man ja nachbestellen: Problem dabei: Der zwar flinke, freundliche Service ( 2 Personen ) für gefühlte 100 Gäste ist einfach unterbesetzt; da kann´s schon vorkommen dass man 15 Minuten ohne Servicekontakt ist.

ANDERERSEITS: Warum sollte der Betreiber daran was ändern: Ist ja eh immer bummvoll
Gefällt mir3Kommentieren
 hat ein Lokal bewertet.
8. Juni 2018
SpeisenAmbienteService
Wenn man mehr als 3 Kilometer mit dem Auto fährt und genau drei Häuser sieht, dann kommen die ersten Zweifel zum Thema NaVü. Wenn man dann dem durchaus schmucken Hauses mit seinem rustikalen Garten... MehrWenn man mehr als 3 Kilometer mit dem Auto fährt und genau drei Häuser sieht, dann kommen die ersten Zweifel zum Thema NaVü. Wenn man dann dem durchaus schmucken Hauses mit seinem rustikalen Garten ansichtig wird zweifelt man nochmals ob man da wirklich beim vom Gault Millau empfohlenem, bei Tripadvisor mit 4,5/5 Punkten bewerteten Aufsteiger des Jahres 2017 der Niederösterreichische Wirtshauskultur & bei Falstaff mit 80 Punkten bewerteten Lokales ist.

Zwei Tische sind besetzt; man sitzt unter einer großem Kastanienbaum, aber auch Kaffeefirmen- und Bierfirmenschirm beschattet gut und wartet man a Zeitl bis eine Frau in Privatkleidung; Frau Wirtin wie sich herausstellte; den Tisch säubert und die Speisekarte bringt

Und dann das nächste Mal Zweifel, wenn man sich während des Wartens die Homepage des Hauses anschaut > Speisekarte: 3 Gerichte: Würstl gesotten 1,80; leckeres gebackenes Kalbsschnitzel; Leckeres Henderl 2,99 – kann sich wohl nur um einen Scherz handeln, den ich nicht verstehe…..

Idylle pur, das Wasser des nahen Bächleins plätschert, der Puter gollert, der Gockelhahn kräht und dann noch das sanfte surren des Husquarna Mähroboters; einzig der Metro-Lieferlastwagen macht Lärm.

Aber dann geht’s Schlag auf Schlag, versteht man warum das Angebot mit dem AMA-Gastrosiegel ausgezeichnet ist.
Vorwiegend Regionales aus der Küche mit Nennung der Produzenten, ein herrliches Angebot an verschiedenen Säften (Preiss aus dem Traisental) Most vom Seppelbauer, selektive Weinauswahl von Weinviertel DAC bis Cabernet 2011 vom Kraft aus Rust -auch per Glas, Schnapserl, Hausbrandt-Kaffee, ….

Der flüssige Start mit einen Schremser Bionaturparkbier, schade dass es das USP-Gericht, ein Mostbratl mit Kraut und Knödel nur am Wochenende gibt; macht aber nichts; die Alternativen sind mehr als ausreichend.

Rasch wurde die Hendleinmachsuppe mit Bröselknöderln serviert: Idealtypische Konsistenz, mit etwas Obers verfeinert ohne dabei die Grundkomponenten (frische Kräuter, reichlich Fleischeinlage und Innereien) zu übertönen, die Knöderl fast schon flaumig und ebenso raffiniert gewürzt.

Nach der Top-Suppe war die Erwartungshaltung an das Lammbeuscherl schon sehr groß; zu groß.
Gut war´s, ja gut; wenn man ein Herz-Lungenragout in Gemüserahmsauce haben möchte. Aber mit einem Beuscherl hatte das wenig Ähnlichkeit; da fehlte so ziemlich alles, das ein Beuscherl ausmacht: Majoran, Lorbeerblätter, Thymian, ein Schuss Essig, Salz, Petersilie, ev. noch Kapern, Basilikum, Zitronenmelisse…
Wirklich wieder großartig dann das Lammragout: Intensives Lammaroma, ausgewogene Würzung, sämige Konsistenz- kann man kaum besser machen. Leichte Ernüchterung die dazu gereichten Thymianerdäpfeln, welche mit einer Trockenkräutermischung (mit kaum Thymian drin) „verwürzt“ wurden. Doppelt schade, denn die Erdäpfel waren mit frischem Olivenkraut garniert, welches perfekt, superperfekt mit dem Lamm harmonierte.
Der dazu angebotene Cabernet 2011 vom Weingut Kraft /Rust- ein „Kraft“voller Hammer: Saftig-elegant, extraktsüß-würzig-pfeffrig, mächtig reife Tannine ohne die manchmal bei heimischen Cabernets zu findenden Grüntöne; wenn man den Wein auch noch bei Tisch einschenken könnte…… Vielleicht find´ich dann die laut Beschreibung in der Weinkarte „steinige Prikanz“- was immer das auch sein soll.
Gekochter Grießstrudel mit Weichselragout und „aus muuh wird wooh“-Eis vom eisGREISSLER, ein gediegener Abschluss vom Hausbrandt-Kaffee


Den Satz borge ich mir aus dem Netz: „Man spürt das große Engagement und die Leidenschaft zum Beruf, wenn man das Gasthaus Trefflingertalerhaus besucht. Ein Blick auf die Speisekarte und die Freundlichkeit sind wohl der Garant für den jahrzehntelangen Erfolg“, denn die Frau Chefin ist eine besonders nette, aufmerksame und gästeorientierte Gastgeberin!

43 € für Bier, Wein, Kaffee + 3 Gänge= Pappesatt & sehr zufrieden zieht Laurent von dannen, mit dem Vorsatz baldigst wiederzukehren
Gefällt mir5Kommentieren
 hat ein Lokal bewertet.
8. Juni 2018
SpeisenAmbienteService
Wieder Lunz, wieder Seeterrasse, oder doch wieder mal (nach sieben Jahren) in den Zellerhof. Liunzi montanis, die Lichtung an den Bergen; Lunz am See, am grünen See, nimmer möcht ich von dir geh´n... MehrWieder Lunz, wieder Seeterrasse, oder doch wieder mal (nach sieben Jahren) in den Zellerhof.
Liunzi montanis, die Lichtung an den Bergen; Lunz am See, am grünen See, nimmer möcht ich von dir geh´n, wo der Wildbach rauscht, manches Bacherl plauscht, wo durch´s stille Tal….…… Musikalisch eingestimmt ab in den Zellerhof,

War es bis vor einigen Jahren als Gasthof-Pension benamst nennt man sich jetzt Landhotel & Restaurant Zellerhof
Mächtig imposant zeigt sich der Zellerhof von außen; auch das Innere der Lokalität wirkt sehr gepflegt. Stilvoll – ländlich – traditionell und individuell: Die dunkle Stub´n mit einer einzigartigen dunklen Holztramdecke aus dem Jahre 1619, welche dem Raum einen ganz besonderen Charakter verleiht. Das Pendant dazu, die helle Stub´n aus hellem Holz gezimmert wirkt freundlich elegant und auch der helle Innenhofgarten ist ein Unikat.

Laurent ging in den Bar/Schankbereich; vom Stil ein wenig Bistro, Theke, Hochtische; na ja, auch recht hübsch.

Aus geschätzten 3 Metern vernahm ich ein „Bitte sehr, Karte“? welche dann auch kommentarlos gebracht wurde. Das gleich bestellte Erzbräu: Siehe Bild, schaute nach 15 Sekunden wie ein gespritzter, naturtrüber Apfelsaft aus, wurde geräuschvoll aber wortlos auf den Tisch geknallt (das ist keine Übertreibung)

Das Speisenangebot: Jeden Freitag+Samstag gibt es Burger&Beer, ansonsten ist man kulinarisch breit aufgestellt

Ich bestellte Fleischstrudelsuppe und Rindsfilet.
Ich mag sie nicht die Orderman-Dinger, weil Herr Ober nur auf das reintippen konzentriert ist……..
Nach kurzer Zeit kam Herr Ober und meinte „man habe ihm das schon ausverkauft“ und empfahl als Alternative ein Tomahawk-Schweinssteak. Schwein statt Rind; spannend…..
Wie wär´s wenn man sich vorher überzeugt ob´s noch alles gibt; neben einer Reisegesellschaft, welche schon gegessen hatte, war ich der einzig essende Gast. Und man lernt auch nicht daraus: Auch der Nebentisch erfuhr nichts vom nicht vorhandenen Rindsfilet……

Die Suppe wurde rasch serviert- geschmacklich gut, nicht vor rindiger Kraft strotzend aber gut, frischer Schnittlauch Weniger begeisternd die Strudeleinlage. Convenienceteig gefüllt mit einer sehr kompakten Masse, welche geschmacklich an Clever-Wurstknödel (damit die geneigte Leserschaft weiß, was ich ansonsten so esse…) erinnernd. Die clever® Wurstknödel werden mit würziger Wienerwurst-Füllung zubereitet und schmeckt wie hausgemacht; die Zellerhof-Fleischstrudel schmeckt wie clever® Wurstknödel.

Seltsamer Service, der nach mir gekommene Tisch wurde gedrängt rasch zu bestellen, da um 20.30 Küchenschluss sei; meine Alternative der Hauptspeise wurde noch nicht nachgefragt.

Geröstete Kalbsleber mit Reis: Wooh, die war wirklich gut. Aromatisch gewürztes, kaum eingedicktes Safterl mit Zwiebeln und Kräuter, die Leber perfekt zugeputzt und perfekt gebraten, der Reis weich und sehr buttrig
.. wenn da nicht die Röstzwiebeln wären: Ausgetrocknete, frittierte, kalte, zähe Zwiebelringe.
Werte Köche, lasst den Sch….. oder macht sie frisch, oder zumindest heiß; eine Fuhre davon darübergestreut vermiest ein an sich gutes Gericht. Niemand will/braucht kalte, lätscherte Zwiebelringe in einer Sauce!

Dessertabteilung: Standards; Apfel-, Topfentrudel, Convenience -Mohr und ein hausgemachter Brownie.
Schlechte Brownies zu machen ist schwierig, richtig gute auch. „fudgy“ oder „chewy“, oder die etwas leichtere, in Richtung Kuchen gehende Variante. Was ein Brownie aber keinesfalls sein darf, ist zu trocken- und genau das war er. Brownies haben zähem Biss und einen feuchten, schokoladigen Kern sowie eine knackige Kruste- das war wohl nichts.

Tische mit Plastikblumen, Menagen zur Selbstholung, Ketchup aus der Halblitertube, sprachlich reduziert-minimalistische Servicedame (brauch ma Zucka)- für die Zukunft weiß ich ja wo ich in Lunz wesentlich besser aufgehoben bin.
Gefällt mir5Kommentieren
 hat 2 Lokal Fotos hochgeladen.
8. Juni 2018
 hat 3 Lokal Fotos hochgeladen.
8. Juni 2018
 postete einen Forums-Beitrag.
8. Juni 2018
 hat ein Lokal bewertet.
4. Juni 2018
SpeisenAmbienteService
Geniessen Sie Gerichte... und Speisen - hier wird gekocht; mit besten Zutaten für Sie zubereitet! Via HP verkündet man: …Typische Speisen der Küche; siehe [Link] Mit Blick auf´s Seebad sitzt ... MehrGeniessen Sie Gerichte... und Speisen - hier wird gekocht; mit besten Zutaten für Sie zubereitet!
Via HP verkündet man: …Typische Speisen der Küche; siehe [Link]

Mit Blick auf´s Seebad sitzt man recht gemütlich auf Stahlrohrsessel mit Plastikbespannung, die Tische mit Stofftüchern eingedeckt, Menage und ein Küberl mit Besteck.
Die Speisekarte: Ein DinA4-Blatt mit Gerichten, die so gar keine Ähnlichkeiten mit denen auf der HP haben.
2 Suppen ( eine davon ein Fertigprodukt), 5 Hauptspeisen + Spaghetti + Kärntner Kasnudeln.
Die Frittatensuppe in der kleinen Bouillontasse mit „Fußbad“ serviert, mit den so typisch verdächtigen Gelbfettaugen, welche die Vermutung einer gekörnten Brühe erahnen lassen. Der Geschmack zeigt die Bestätigung: Wenig Rind, viel Pulver; allerdings gabs frischen Schnittlauch und auch die Frittaten waren hausgemacht.

Rumpsteak vom Grill: Schön rosa gebraten, die Fleischqualität in Ordnung, Pommes (TK) Kräuterbutter(TK) direkt aus dem Gebfrierfach – somit steinhart; dazu gabs Mixed Pickles; direkt aus dem Glas.

Neben der Mövenpick-Eiskarte gab´s Apfel- und Topfenstrudel (Convenience) mit „Sahne“. Zusätzlich wurde noch ein Schokokuchen empfohlen. Mikrowellenbrennheiß kam er zu Tisch um nach ca. 1 ½ Minuten aber sowas von steinhart zu sein; .... ja auch Mikrowellenherdbedienung will gelernt sein. Dazu gab´s Schokosauce aus der Tube + Himbeeren (TK). Und auch die Milch zum Kaffee aus dem Plastiktuberl.

Satt wird man; mehr brauchst offensichtlich nicht; die Lage scheint zu genügen….

Erfreulich: Der Herr Ober.
Lässig, cool mit vielen Tatoos, Lederhose und grüne Nikebock; sehr schmähreich, kann gut mit Kindern, aber auch aufmerksam nachfragend; sehr auf seine Gäste fokussiert

„Geniessen Sie Gerichte... und Speisen - hier wird gekocht; mit besten Zutaten für Sie zubereitet, typische Speisen der Küche“ - welch herrlich inhaltsleerer Slogan; und nein: Hier wird fast nicht gekocht sondern zumeist nur TK und Convenience erwärmt.
Gefällt mir10Kommentieren
2 Kommentare

Klopeinersee ist der Ballermann für Arme. Ich mache einen Bogen rum. Lies mal über den "Menüwirt". Die Ballermannklientel scheint's zu mögen.

6. Jun 2018, 20:00·Gefällt mir

für die beschriebene Leistung scheint mir die "2" für's Essen gnädig.

5. Jun 2018, 22:35·Gefällt mir
Diese Website verwendet Cookies
Cookies helfen uns, Ihnen eine bessere Erfahrung auf dieser Website zu bieten.
Wir und unsere Partner (Drittanbieter) erheben Daten und verwenden Cookies, um personalisierte Anzeigen und Inhalte einzublenden und Messwerte zu erfassen. Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Sie können Ihre Zustimmung zur Verwendung von Cookies jederzeit widerrufen. Mehr Info
Cookie Einstellungen
Cookie Einstellungen
Unbedingt erforderliche Cookies
Immer aktiv
Diese Cookies sind für den Betrieb der Website technisch notwendig und für bestimmte Funktionen (z.B. Speichern von Einstellungen, Anmeldung, Erleichterte Navigation) unbedingt erforderlich. Die meisten dieser Cookies werden bei von Ihnen getätigten Aktionen gesetzt. Sie können diese Cookies in Ihren Browsereinstellungen deaktivieren. Beachten Sie bitte, dass Ihnen in diesem Fall das Angebot der Webseite nur mehr eingeschränkt zur Verfügung steht.
Inhalte und Dienste von Drittanbietern (z.B. Google Maps)
Wir binden auf der Website Inhalte oder Dienste von Drittanbietern ein, um unsere Inhalte mit den Inhalten der Drittanbieter zu ergänzen (z.B. mit Landkarten) oder um die Funktionen dieser Website zu erweitern. Wenn diese Option ausgeschaltet ist, stehen diese Inhalte und Dienste nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung. Drittanbieter verarbeiten Daten und verwenden Cookies oder vergleichbare Technologien.
Personalisierte Anzeigen
Wir verwenden Werbenetzwerke (z.B. Google Adsense), um Ihnen für Sie relevante personalisierte Anzeigen auf der Website einzublenden. Wenn diese Option ausgeschaltet ist, werden Ihnen keine personalisierten Anzeigen gezeigt. Werbenetzwerke verarbeiten Daten und verwenden Cookies oder vergleichbare Technologien.