laurent

Über mich
Keine Info
Lieblingslokale
Alle in denen Gastlichkeit mit Hingabe gelebt wird
Lieblingsspeisen
Alles was qualitativ sehr gut zubereitet ist
Lieblingsdrinks
Gute Getränke; Bier; Wein
Liebstes Urlaubsziel
Meer außerhalb Europas
Das Ambiente nahezu unverändert; ein Schankraum, ein spartanisch eingerichtetes Stüberl und der nur mäßig warme Wintergarten mit Blick auf den Hauptplatz.
Das Speisenangebot - ein bunter Mix: Burgertost, Wirtshausgulasch, fleischlose Laibchen, vegane Reiscremesuppe, Wurzelfleisch, Jägerpfandl, Hawaischnitzel, Rinderfilet-2 Stück- 22,50(!), Hirtentasche, Lammmedaillons….
Die französische Zwiebelsuppe mit tiefer, geschmacklicher, ausgewogener Intensität nach karamellisierter Zwiebel, goldgelbe Farbe und perfekter Konsistenz; leider nicht überbacken sondern mit 3 Toasteckerln mit geschmacksneutralem Käse.
Nichts auszusetzen gab es am gebratenen Zanderfilet mit reichlich Knoblauch, einer Riesenfuhre Petersilkartoffeln und fein mariniertem Salat (18,50)
Die Tagesspezialität, Kalbsbeuscherl mit sehr kompakten Semmelknödeln, war eher grob geschnitten, geschmacklich gut, leicht sämig… wenn auch der Geschmack - der ein Beuscherl ausmacht (Essiggurkerl, Essig, Säure, Majoran, Thymian und Lorbeerblatt - fehlte (13,50)
Erfreulich, dass neben dem Hausbier (Gösser) auch welches vom Hofbräu Kaltenhausen angeboten wird (Seiterl 3,90)
Die Bedienung auf sich allein gestellt, das führt zu manch Wartezeiten und wenig „Service“, war freundlich und bemüht.
In der „Sägemühle“ speist man Hausmannskost. Saisonale Spezialitätenwochen stehen regelmäßig auf dem Programm, zum Beispiel zur Wild- und Ganslzeit (von der Seite: [Link]) bodenständige Küche, regionale Grundprodukte und eine traditionelle Wirtshausatmosphäre zeichnen das Lokal aus; hier wird nicht Regionalität und Traditionsbewusstsein neu interpretiert; her wird gekocht wie früher.
Ganz und gar wirtshausmäßig klassisch die Frittaten- und die Leberknödlsuppe (4.20), das gebackene Rehschnitzel zart und fein mit perfekter Panade, das Cordon Bleu vom Schwein (16.00) eine „Riesenfuhre“, der dazu servierte Salat ein naja…, das Hirschragout (17.00) ebenso ganz klassisch mit kompakt-festem Semmelknödel.
Die Dessertauswahl bescheiden: Krapfen, Apfelstrudel und eine gute Cremeschnitte
Am Wochenende ein gesteckt volles Lokal, Küche und Service gut aufgestellt mit allen Attributen eines Gasthauses—anscheinend macht man in der Sägemühle alles richtig, das zeigt auch eine 4,7 bei den Google-Rezensionen
Das Lokal wurde general“saniert“; präsentiert sich seit ca. einem Jahr in völlig neuem Design. Heller, frischer, moderner; sehr stimmig. Das honoriert auch „Falstaff“ mit einer Gabel.
Risotto, Linguine, Tagliatelle, Kalbsbackerl, Thunfischsteak, 1kg Bistecca Fiorentina unter 100€…; ein wohl ausgewogenes Angebot.
Pizza Italiana mit San Marzano Tomate / Fior di Latte Mozzarella Prosciutto San Daniele / Pesto / Kirschtomaten / Grana / Rucola um 17. 80. Perfekter Teig, toller Belag in Top-Qualität.
Pizza Carbonara: San Marzano Tomate / Fior di Latte Mozzarella, Guanciale Speck / Ei / Grana gibt´s in ebensolch exzellenter Qualität um15.40
Der Service sehr umsichtig, aufmerksam und bemüht; ein Lokal zum ziemlich Wohlfühlen und exzellenter Qualität bei den Pizzen mit fairen Preisen.
Die GANSLSUPPE leicht eingedickt mit intensivem Geschmack, viel Einlage, feines Gemüse und lockeren Bröselknöderl (7.--), serviert in einem tiefen Teller – sehr gut.
Das ¼ MARTINIGANSL - zwar nicht frisch gebraten aber trotzdem saftig, knusprig und weich- mit dunkel gebratenem Dörrzwetschken-Serviettenknödel, „weihnachtlichem“ Rotkraut und glacierten Maroni (33.--) schon sehr gut.
Auch das zarte, mürbe REHRAGOUT, K o h l s p r o s s e n, Ma n d e l b ä l l c h e n, P a s t i n a k e n - C h i p (23.50) in gewohnter, sehr guter Leopold-Qualität.
Der Service: Drei Personen, alle bemüht; schön wär´s noch, wenn der reservierte Tisch vorbereitet wäre, das Besteck eingedeckt wird und die MitarbeiterInnen wissen würden, wer was bestellt hat.
Aber allein schon das Linko-Bier ist einen Besuch wert; wenn so wie dieses Mal das Essen auch sehr gut ist, dann ist´s umso erfreulicher.
Thomas Schäffer lernte beim Hubinger in Etmißl, war dann in den El-Gaucho-Steakhäusern und als Patissier in den Diensten von Andreas Döllerer, seine Frau war ebendort im Service tätig.
3 mächtige Linden mit Sitzbankerl im Bereich - wo im Sommer ein schmucker, straßenseitig gelegener Gastgarten zu finden ist- begrüßen mit „Griaß eich – Wohlfühlen- guad essen – genießen“.
Das Ambiente im Innenbereich im 80erstyle nahezu unverändert; Retro, einzig die sehr sauberen Toiletten sind neu, weiters werden 3 Romantikzimmer, 3 große Doppelzimmer und 1 kleines Doppelzimmer sehr preisgünstig angeboten.
Erstaunlich und erfreulich: Ein 2-Hauben-Lokal, 88 Falstaff-Punkte in dem Donnerstag bis Montag Küchenbetrieb von 11:30 bis 21:00 Uhr ist
2 Stunden vorher angerufen – „mia wean schon a Platzerl finden“ so die freundliche Telefonauskunft – das sich nachher als gar nicht so einfach herausstellte. Ein Samstag, früher Nachmittag ein bummvolles Lokal; schnell wurde ein eben freigewordener Tisch im Schankbereich mit weihnachtlicher Deko, Weihnachtsstern, Besteck und Papierserviette eingedeckt.
Schon das offerierte Aperoangebot konnte überzeugen: Hausgemachter Wermut, Aperitivo Maritim, Cremant de loire Brut von Gratien&Meyer, Muskateller- oder Uhu-Frizzante (ProduzentIn unbekannt); nebst einem typisch steirischen Fassbierangebot gibt es auch „Miaztoi Bräu“- Kaiserhof- erdig und echt; Wasser kommt unaufgefordert und ohne Verrechnung automatisch zum Tisch.
Auch das Weinangebot per Glas ist beachtlich: 4 Österreichische Weißweine, 1 Rosé aus der Provence, Malvasia aus Istrien + 5 heimische Rotweine + Süß- und Portwein; schade, dass die Kreszenzen nicht bei Tisch eingeschenkt werden.
Das Speisenangebot hat´s in sich: Natürlich dürfen die Gasthausklassiker wie Backhendl, Wiener Schnitzel und Gustostückerl vom Almochsen (gekochter Tafelspitz und Brustkern mit Rösterdäpfel, Gemüse, Semmelkren, Schnittlauchsauce und Apfelkren) nicht fehlen, aber die „Kreativabteilung“ hat´s mir angetan; ich hadere mit der Speisenkarte, weil sich vieles sehr verlockend liest.
Das Gedeck, welches zwar in der Karte ausgepreist ist, gab´s dann doch nicht; interessant, dass es an manchen Tischen aber aktiv angeboten wurde.
Eine hervorragende Kombination das kurz gegrillte, zart rosagebratene Carpaccio vom Wildschwein, Topinamburmousse, Preiselbeerjus, geröstete Haselnüsse und sautierten Pilzen (19,60); der vor lauter Fett triefende Brotchip (Gebäck von Resch&Frisch) mag zwar optisch ein Aha sei, aber….
„Die Suppe war gut?“ – so die Frage von einer der überaus freundlichen und engagierten, dirndlgekleideten Servicedamen: Nein, war meine Antwort; sie war exzellent. Top-Top die Fischsuppe Bouillabaisseart mit frischen Kräutern, Paradeiser, Gemüse, Garnele, Muscheln, Saibling (11,80), schade dass die panierte Leber in der Suppe schwamm und nicht a part serviert wurde, denn dadurch war die Panade schon aufgelöst und lätschert.
Überzeugen aber nicht begeistern konnte das Wildrahmbeuscherl mit Juliennegemüse und flaumigem Semmelknödel (17,80). Ein sehr gutes Herz-Lungenragout mit übermäßig viel Gemüse; der typische Beuscherlgeschmack, die Würzung, der Essig…. war kaum vorhanden; der Knödel konnte durch gute Würzung aber nicht durch Flaumigkeit überzeugen. Die Tellerranddekoration in Form von feinfaschierten Grammeln sowie einer hausgemachten Malzhippe gab dem Gericht aber eine sehr individuelle, sehr gute Note.
Gebackenes Schokoladen-Soufflé auf Schokoladencreme, Orangenröster und Schokoladeneis (12,--): Gebackenes Soufflé liest sich spannend; es war dann ein ganz klassisches, aber sehr gutes mit flüssigem Kern, einer intensiv schmeckenden Schokoladencreme, Orangenspalten und einem hervorragenden Eis.
Ein außergewöhnlich gut sortiertes Digestif -oder doch Digestiv – (beide Varianten sind in der Karte zu finden) -Angebot sowie ein sehr guter Jawa-Macchiato der Transgourmetgruppe rundeten einen nahezu perfekten Spätmittagtisch ab.
Etwas befremdlich, dass für eine Kostprobe eines Malvazia Veralda 2024 (der Service wusste nicht um welches Produkt es sich dabei genau handelt, auch aus der Karte war dies nicht zu eruierender) Preis eine Achtels verrechnet wurde; eine (preisliche) Kleinigkeit aber trotzdem nicht stimmig.

Schade dass es keine Fotos gibt ;-)
Das Balkanrestaurant „Kuca“ ist mehr als nur ein Restaurant – es ist ein Stück Heimat in Wien. Mit viel Liebe zur traditionellen Küche serviert man authentische Spezialitäten aus dem Balkan, die Gerichte werden nach überlieferten Rezepten zubereitet – ehrlich, herzhaft und wie bei Oma zu Hause … so die Eigendefination lt. Homepage.
Das Ambiente nahezu unverändert:
Ein hübsches Lokal, elegante Rustikalität die eher an eine Skihütte erinnert, Tischtücher, Blumenstöckchen...
Ab 7 Uhr gibt´s Wiener Frühstück um 9,50, Mittags wird ein Menü, 4 Suppen- 5 Hauptspeißen (©)- 2 Dessert um 12,00 angeboten, zudem gibt es so ziemlich alles… Von Thunfisch- und Sportlersalat, Grillplatte, Jäger- und Wienerschnitzel, Rindsgulasch im Brotleib(©), Karpfen serbisch bis Forelle und Calamari, Beef-Steak mit Bratkartoffeln 29,90 und natürlich Pljeskavica und Cevapcici
Fischsuppe 6,50: Ganz und gar klassisch wie man sie oft in dieser Art von Lokalen bekommt. Leicht sämige Konsistenz, pikante Schärfe, viel kleingeschnipseltes Gemüse und wirklich alles vom Fisch ist drin
Kalbfleisch geschmort m. Kartoffeln, Salat u. Fladenbrot 15,90: Das Fleisch- kein näher definiertes Stück war butterweich, das geschmorte Wurzelgemüse zu Gatsch geschmort, die Kartoffeln sauer (nicht salzig)....; Salat und Fladenbrot? Fehlanzeige; wurden ersatzlos gestrichen …
Palatschinken, wahlweise mit Nuss, Schokolade oder Plazma ( das sind Kekse) 6,90, waren gut; wären besser gewesen, wenn sie nicht nur lauwarm gewesen wären… und wenn sie nur irgendwie Ähnlichkeit gehabt hätten mit denen, welche man auf FB sieht….
Herr Ober hat seine Aufgabe ziemlich ordentlich erfüllt; bei gerade mal vier Gästen auch kein großes Kunststück.
Interessante Preisgestaltung: Wasser, Cola, Hugo zum gleichen Preis : 4,90; interessant auch das Bierangebot: Tschechisches Budvar

Meine (naive) Vorstellung von Balkanküche: Ein Lokal, möglichst von Serben oder Kroaten geführt, mit Cevapcici z.B. nach Banja Luka Art oder Pljeskavica, als Beilage hausgemachtes Ajvar und bevorzugt Holzkohle. Ich erwarte kein gehobenes Restaurant, sondern wie es für Serben/Kroaten volkstümlich ist. Für das gehe ich gerne hin. Alles andere kann ich woanders auch haben. Eines dieser Art ist das Ethno Restaurant, das jetzt in Trausdorf ist, aber das liegt außerhalb meiner Öffi-Reichweite.

Link Ist ein breites Gebiet - wollte nur von d. „WrKüche“ wissen was er so darunter versteht und was er explizit „erwartet“… Eben von rustikal, authentisch bis hin zu edel a la „Kornat“ (kroatisch-dalmatinische Küche).

Christian D3, Balkanküche: Ich beschäftige mich kaum damit, das Wort ist Eigendefination der Küchenlinie in der HP des Lokales
Gefühlte 100x bin ich an der Angermühle schon vorbeigefahren; keine Ahnung warum ich nie stehen geblieben bin...; wahrscheinlich, weil ich ahnte, dass es ohne Reservierung kaum ein Platzerl gibt… und das mitten in der Woche….
Bei der Ambiente-Beschreibung nehme ich www.speising.net © zu Hilfe: Ein altes Haus mit einem schönen Inneren: Man tritt ein und blickt links in die Küche, rechts geht es in das Gästezimmer, die Tür ist niedrig und der Raum verströmt eine gepflegte Stimmung. Der Holzboden aus dicken, breiten Latten ist über 100 Jahre alt und wunderschön. Die Tische sind niedrig, alt, aus Holz und sehr gemütlich. Hier passt alles; ....... sogar die Toiletten sind in diesem alten Haus top.
Zwei weitere Stüberl sind ebenso gemütlich eingerichtet, der Gastgarten- 10 Tische unter zwei mächtigen Linden- liegt an der Hauptstraße. Danke Herr Wirt, dass du mir ein Platzerl (auch ohne Reservierung) freigemacht hast… Wie schon erwähnt: Full house zu Mittag; und trotzdem ging alles flott und gut koordiniert.
In der Angermühle wird frisch, bodenständig und saisonal gekocht, von Mittwoch bis Samstag bietet man jeweils 3 Mittagsmenü's mit Suppe (€ 11,50) an (1x fleischlos). Die meisten Rohstoffe und Zutaten kommen aus der Region, die Kräuter werden aus dem eigenen Garten geholt – so zu lesen in der Homepage.
Und schmeckt man das auch? Ja
Ein großer Knödl (nicht Haschee…) sondern mit gut gewürztem, fleischigem Inhalt und perfektem Mehl (Grieß)teig mit einem super Natursaftl mit Kümmel koste 4.50 (vier fünfzig in €!), das Wurzelkrenfleisch vom Schweinebauch eine riesige Fuhre mit ausreichend Gemüse, viel, viel frischem Kren ( der nicht aus dem Glas kam) und sogar die Qualität der Petersilerdäpfel ist ganz besonders.
2 Stück flaumig Topfenknödel, nicht zu süß mit fein-säuerlichem Marillenröster- perfekt. Und auch am Espresso (2,60) gab´s nichts zu bemängeln. Schnell, superfreundlich der familiäre Service, ein absolut empfehlenswertes Wirtshaus mit einem für ein Wirtshaus wirklich überraschend guten Angebot an Weinen glasweise.
Seit 12 Jahren keine neue Bewertung hier bei RestaurantTester.at. Schande……
• Kredit - und Bankomatzahlung ist NICHT möglich

Freut mich dass es dir dort gefallen hat. Uns auch. Beim nächsten Besuch dann folgt eine Bewertung.
Ein hübscher Tisch unterm Walnussbaum war vorbereitet, der Service empfahl gekonnt sehr innovative Aperitifs und wies drauf hin, dass manche Speisen nicht mehr vorrätig sein. Kein Problem; die Auswahl ist groß genug…
Die Küche ist geprägt von einer klassischen österreichischen Linie, gutbürgerlich mit leichter Tendenz zur gehobenen Gastronomie
Den kulinarischen Auftakt machte ein perfekt abgeschmecktes, kühl temperiertes, mariniertes Beef Tatar, auf Wunsch gerne auch mit frischem Chili 22,00 , serviert mit einem Sittendorfer Wachtelei und getoastetes Öfferl Brot. Das war so herzhaft wie präzise, mit feiner Säure und ohne reizvolle Kontraste; ganz und gar klassisch.
Die Fischsuppe / Fischeinlage aus heimischen Fischen / Gemüse / Paradeiser 12,00 schafft es zwar nicht in meine Top-3 Fischsuppen (Gemüse und Fisch sehr zerkocht) aber perfekt abgeschmeckt
Das kleine faschiertes Lammbutterschnitzel /Erdäpfelpüree / Röstzwiebel 16,00 geschmacklich sehr fein-aromatisch gewürzt, die Zwiebel nicht „röstig“ sondern kalt und zäh.
Absolut TOP der rosa Rehrücken / Selleriepürree / Rotkraut /Steinpilzcreme 49,00. Die Qualitäten und Zubereitungen des Fleisches sind makellos; der Rücken überzeugte mit Saftigkeit durch perfektem Gargrad, das appetitlichen Schmelz liefert, und durch den authentischen Pilzgeschmack der das Gericht perfekt umrahmte.
Eierschwammerlrostbraten von der Beiried / Eierschwammerlsauce / Nockerl 42,00. Die Sauce und die hausgemachten Nockerl, da gab´s nichts zu beanstanden; das Stück von der Beiried eher wie Scallopine und dadurch komplett durchgebraten; da lag es eher an meiner Erwartungshaltung, weil ich´s anders erwartet habe
Rib Eye (350g - leicht durchzogen) / Chiliöl / Cafe de Paris Butter / Pommes frites 49,00. Hier ist auf den ersten Blick nichts eine Offenbarung, aber der perfekte Gargrad, das präzise klassische Handwerk setzen sich von vielem ab, das man sonst auf dem attestierten Niveau erleben kann.
Der Service immer präsent, aufmerksam, kaum mal was vergessen, einzige die Vielzahl an ServicemitarbeiterInnen inkl. Chef verwirrt etwas, da alle und keine/r sich für den Tisch/ deren Gäste zuständig fühlte.
In der Linde findet man typisch niederösterreichische Gastlichkeit und beste regionale Küche; inmitten des idyllischen Wienerwalds verzaubern das ambitionierte Besitzerpaar mit ländlich regionalen Köstlichkeiten in einem Landgasthof mit Geschichte und besonders herzlich-engagiertem Service.
Wieder da auch die damals „verlorene Haube von Gault Millau: 12,5 Punkte/1 Haube; im Falstaff Restaurant- & Gasthausguide 2025 gibt es zwei Gabeln/87 Punkte
Ein netter schattig-beschirmter Gastgarten oder unter Bäumen mit Wassergeplätscher und Steinbrunnen; hübsch gedeckte Tische mit gemütlichen Stühlen, frische Blumen und Stoffservietten; man zeigt, was man sein will.
Ein gepflegt gezapftes Hainfelder (0,3 lt. € 4,90) wurde fast zeitgleich mit dem Gedeck- nennt sich jetzt „Tischkultur“-; (preislich erhöht von € 2.—auf 4,90) inflationsbereinigt sollte das 2,90 ergeben…. serviert.
Viererlei hausgebackenes, köstliches Brot aus Waldviertler Urgetreide, Kamut, Ciabatta aus Roggen, dazu gab es Kräutertopfen, Dattel- Chili-Aufstrich und etwas salzlastigem Rucolapesto.
Französische Jahrgangs - Sardinen in Bio Olivenöl mit fermentiertem Kraut - höchste Qualität an frischen Sardinen „Ville bleue“ 2022 | Südfrankreich | Handverlesen €16,80 – ein starker Einstieg- begleitet von einer zarten, gebratenen Jakobsmuschel auf eingelegter Zwiebel.
Zwei Tage nach dem Vatertag gab´s auch noch das Vatertagsmenü in dem u.a. „Köstliches Duett vom Wienerwaldkaninchen“: Sülzchen, Pioppinipilze, Zupfsalat, Käferbohnen, Kürbiskerncreme und gebackene Leber (14,80) angeboten wurde. Die Leber klassisch gebacken war zart und intensiv, das Sülzchen mit reichlich Fleischeinlage in guter Konsistenz, die Marinade wuchtig und intensiv. Nicht jedes Detail hat hier seinen Platz und seine Funktion; die Zartheit des Kaninchens konnte zu keiner Mariage mit der Kürbiskernmarinade finden.
Das Hauptgericht ebenso ein Teil des Menüs: Saftig geschmortes Lamm mit Gemüse und Kräuter“bagnette“ - oder so ähnlich- (eine Art Brandteig mit Erdäpfeln) mit kaum Würzung und fast nicht merkbarem Kräutergeschmack.
Das Lamm -eine halbierte (!) Lammhaxe (nein, keine Stelze sondern der Teil vom Vorderbein) - saftig, mürb und sehr weich in einem zarten Safterl überzeugte im Geschmack, hinterließ allerdings Unverständnis bei der Preisgestaltung: € 32,90 für gefühlte sieben Deka Fleisch (der Rest war der Knochen) sind nahe am Nepp….
Mario Pulker, Spartenobmann Gastronomie, Fachverband der Wirtschaftskammer Österreich meint: „Wer sich auf eine schöne Terrasse setzt, sich bedienen lässt und Service fordert, muss auch dafür bezahlen.". Ja, aber…….
Das Dessert war ein super flaumiger, karamellisierter Topfenauflauf mit Sauerkirschen und hausgemachtem Karamelleis- ganz hervorragend. Allerdings: Der Preis: € 16.-- für 7 Stückchen mit je ca. 1 cm2 und sechs Sauerkirschen; da passt Preis-Leistung -bei allem Wohlgeschmack- absolut nicht.
Auch manch andere Preise eher im 2-3-Hauben-Niveau: Ausgelöstes Freiland-Backhenderl- und mag es noch so saftig sein- mit Butterreis + hausgemachter Erdäpfel – Vogerlsalat; 33,60 - kostete vor knapp 3 Jahren € 23,60, was einer Steigerung von mehr als 40% (!) entspricht.
Weitere spannende Preise: Beilage wie Pommes, Wedges: € 6,80, Gemischter Salat € 8,90, Soda-Zitrone mit Minze und Ingwer ½ lt. € 7,90
Der Wahl des Weines zum Lamm überlässt Mann der Kompetenz: Es wurde Pinot Noir vom Reinisch aus Tattendorf, ein sanfter Begleiter, welcher sich der Speise harmonisch anpasste. Angeblich war es Jahrgang 24, auf Nachfrage dann 22, in der Karte war es der 21er……
4 Weiß- und 4 Rotweine gibt es glasweise, aber auch eine erkleckliche Anzahl an Kleinflaschen (0,375 lt.) werden angeboten wie beispielweise Blaufränkisch Szapary 2012 – vom Weingut Schiefer, Welgersdorf. Beachtlich auch das Angebot an österreichischen Weinen zum Thema Natural, Raw & Demeter; Weine abseits vom Mainstream: Unverfälscht. Ungeschönt. Unkonventionell.
Verabschiedet wurde man mit einem Zotter-Schokoladen-Lolly + Cookie sowie einem superben Shot aus Bergamotte und Kirsche; nett.
Der Service durch die Chefin des Hauses besonders herzlich und engagiert, ebenso wurde vom Chef des Hauses mehrmals nachgefragt ob eh alles passe… und danke: Die Dessertempfehlung war top, ebenso die Auswahl zum Thema Digestif: Von der Elsbeere bis zum Asperl; tolle Grappaauswahl ….
*Kam beim Letztbesuch die Hauskatze schon mal vorbei um zu schauen ob nicht das eine oder andere abfällt, so war´s diesmal der Haushund……

Die Preise haben mich bei meinem Besuch auch überrascht. Sie sind damit nicht viel hinter dem Stockerwirt, oder eh schon dort. Aber gefallen hat mir mein Besuch kulinarisch dennoch auch. Für einen Bericht habe ich aber zu wenig Eindrücke erhalten (war erst einmal dort). Danke für deinen. HGL und LGH

Wir gehen auch sehr gerne zur Linde, bzw. ist es zu unserem neuen Lieblingslokal geworden, aber halt die Preise und wie du schon sagst, das bewegt sich dann schon auf 2-3 Hauben Niveau. Das Gansl war eigentlich sehr fair kalkuliert und die Qualität hat ihresgleichen gesucht. spitze
Nach wie vor gibt es ein ziemlich ambitioniertes Getränkeangebot, allerdings wurde auf Selbstbedienung umgestellt. Speisen werden an der Ausschank bestellt, via Pager wird man informiert, wenn die Speisen zu holen sind.
Die Speisen auch in recht guter Qualität, wobei festzustellen ist, dass manche Speisen sich ambitionierter lesen als sie dann schmecken. Backhendlsalat auf Erdäpfelsalat war ok; der Salat kaum aus dem Kübel
Der Schweinsbraten aufgewärmt, das Saucerl ein Fertigprodukt, des Speckkraut gatschig ohne Biss in Grau gehalten, der Semmelknödel sehr kompakt aber geschmacklich gut. Überraschend gute Qualität bei den gebratenen Gemüselaibchen mit gut mariniertem Salat.
Service: Selbstbedienung, wobei die Dame bei der Ausschank sehr freundlich, geduldig und bemüht war
Aus gegebenem Anlass: Aktuell gaben 35 Prozent bei einer Umfrage des Research-Instituts Marketagent an, dass sich der Service in den Lokalen in den vergangenen zwei Jahren verschlechtert habt.
Teure Speisen, mangelhafte Qualität und unfreundliches Servicepersonal sind die größten Ärgernisse der Gäste.
Mario Pulker, Spartenobmann Gastronomie, Fachverband der Wirtschaftskammer Österreich meint: „Wer sich auf eine schöne Terrasse setzt, sich bedienen lässt und Service fordert, muss auch dafür bezahlen."
Ja, wir waren dazu bereit, was aber, wenn all das nicht zutrifft und man trotzdem nur zufrieden und nicht begeistert ist?
Die Homepage verrät: „Man ehrt was hier wächst und richtet sich nach dem, was die Natur vorgibt; denn beim Nährer (Falstaff Restaurant- & Gasthausguide 2025 -3 Gabeln mit 92 Punkten // Gault&Millau Punkte 16,5 / 20 vergibt 3 Hauben) kocht der Respekt mit; was uns die Natur hier schenkt, gebe ich meinen Gästen als genussvolles Essen weiter“ – so der Chef des Hauses.
Und es war wahrhaft genussvoll: Innovatives und kreatives Aperitifangebot, super Auswahl an diversen, regionalen Säften, hausgemachten Sirupen und sogar drei verschiedene Biere vom Fass. Dem nichts nach steht das Weinangebot; Großartige Auswahl, bemerkenswerte 15 Weine glasweise im Angebot…..
Gedeck (auf Wunsch) mit Brot vom Weichselbaum, Aufstriche und mariniertem Gemüse gibt´s um 4,20
Geschnittenes Beef tartare mit Schwarzwurzeln, Nussbutter und hausgebackenem Toast (16,90)
Endlich wieder einmal ein Tartare wie wir das mögen mit unverfälschten, puren Fleischgeschmack in Begleitung von Gewürzen untermalt, jedoch nicht überlagert. Nicht zu fein geschnitten, um eine angenehm spürbare Textur im Mund zu behalten
Rehsugo mit Spinattagliatelle, Granaschaum und Marillenchutney (12,90/19,90)- hausgemachten Spinat-Tagliatelle – nicht unbedingt mein liebstes Grünzeug - der Geschmack ist dezent, die Nudeln haben angenehmen Biss. Vom Granaschaum bekomme ich nicht viel mit, sehr wohl aber vom Wild, das dem Gericht eine sehr passende Deftigkeit beibringt. Ein Hochgenuss, der vertraute Komponenten auf ungeahnt feine Weise inszeniert.
Perfekt das Rieslingbeuscherl vom Wild ( Reh, Hirsch, Wildschwein) mit – vielleicht etwas unterwürztem -Semmelknödel (13,90/20,90)
2erlei vom Reh (gebraten und geschmort) mit Selleriecreme, Grießknöderl und Dirndlchutney (32,90) – TopSpeise!
Kalbsbries glaciert mit Karotten-Thyminacreme und sprouting Brokkoli (27,90), dessen Struktur und milder Geschmack erstaunlich gut mit der Karottencreme harmonierte
Beiried – rosa gebraten- mit Spinatfregula, geschmorten Scharlotten und Pfefferschaum (31,90) Exzellente Fleischqualität, auf den Punkt gebraten und ein Schaum, welcher nach wenigen Minuten einen leichten Pfefferteppich auf die Papillen legt; raffiniert wie intensiv.
Schokoladenmousse mit Erdbeeren und Kürbiskernkrokant (11,90) Ein echter Schokoladentraum; intensiv nach Schokolade, cremig und leicht schmelzend, ausgewogene Süße, perfekt dazu die Säure der Erdbeeren und etwas Crunch durch den Krokant.
Einzig die Schomlauer Nockerl konnten ( wie schon 2011) nicht überzeugen, kein Rum, keine Rosinen, ziemlich wenig Puddingcreme….
Und da war dann noch der Service:
15 Minuten auf die Nachfrage wegen Apero zu warten ist nervig, weitere 15 Minuten Wartezeit auf die Speisenbestellung
Nachfrage wegen eines passenden Weines zu einer Speise ergibt eine Aufzählung der angebotenen Weine glasweise ( lesen kann ich selbst)
Der Wunsch nach Gedeck: Ergab ein Augenrollen; hätte man wohl früher bestellen sollen; hätte man aber auch aktiv anbieten können.
Mehrere vergessenen Getränkebestellungen
Dass die KüchenmitarbeiterInnen die Speisen servieren find ich ok, dass dadurch aber seltenst jemand von der Servicecrew zugegen ist—weniger. Nein; ich brauch niemand der dauernd um den Tisch wuselt, aber das war leider klassisches Order-Taker-Service; da geht nicht von selbst; da fühlt sich niemand für den Tisch, die Gäste zuständig.
Erfreulich, dass der Chef des Hauses mehrmals nach der Zufriedenheit nachfragt—in Summe bleibt trotzdem ein „Zufrieden“ aber nicht „Begeistert“

.. nachdem sich Hauben/Gabel nicht mit dem Service auseinadersetzen sind die 3 Hauben schon berechtigt; die Speisen waren wirklich exzellent

Danke für die tolle Bewertung. Ich verstehe auch nicht wie manche Lokale ihre Hauben und Gabeln bekommen. Wenn hier der Service so sehr von Speisen, Ambiente auseinanderdriftet verstehe ich es nicht. Einen Michelin Stern würde das Lokal mit dieser Serviceperformance niemals erhalten.
Auch die Restaurantleitung wechselte in den letzten Jahren mehrmals; Haubenkoch Küchenchef Jürgen Illmeyer – war schon zwischen 2016 bis 2018 im Wirtshaus Leopold tätig, im Jänner 2024 kehrte er dann wieder ins Leopold zurück - diesmal mit der Mission zu bleiben - wird nun von der Betriebsleiterin Ivana Galler unterstützt.
Das Ambiente unverändert stimmig, die Gaststube mit Schank, angenehm das Ambiente im Restaurant ebenso wie im Salettl. Das kulinarische Angebot - traditionelle Wirtshausküche mit moderner Raffinesse, die mit Leidenschaft zelebriert wird- scheint unverändert.
Wirtshaus Leopold ist auch Mitglied in der Vereinigung „Niederösterreichische Wirtshauskultur“, deren Credo ja ist, „dass sich die Wirtsleut noch selbst um ihre Gäste kümmern; für die Aufnahme spielen die Themen Küche, Keller, Ambiente und Service die absolute Hauptrolle“
Die Homepage nur teilweise am neuesten Stand; Fotos der ehemaligen Führung sind ebenso vorhanden wie drei(!) unterschiedliche Speisenkarten mit unterschiedlichen Preisen…. Wienerschnitzel kostet zwischen 24.80 und 25.80, Gedeck 3.90-4.50, … und auch bei der Preisgestaltung ist manches zu hinterfragen: Wurzelschaumsuppe mit geräucherter Forelle gibt´s um 7.20, für die Bärlauchsuppe mit Croutons lukriert man 7.60
Angekündigtes wie Kalbskopf, Alt Wiener Backfleisch findet man vor Ort dann ebenso nicht wie Butterschnitzerl vom Wels oder knusprigen Schweinebauch.
Fazit vorweg: Es war ein unterhaltsamer Abend bei überschaubarem Gästeaufkommen.
„Den Abendgästen serviert man von Mittwoch bis Samstag standardmäßig ein regelmäßig wechselndes, saisonales Gedeck mit handgemachtem Brot der Region um € 4.50 pro Person // Brot | Butter und Schmankerl der Speisekammer und Saison“– so in der Homepage angekündigt--- dem war dann nicht so; Gedeck gab es keines.
Der vorab bestellte Hugl Pet Nat Golden erbrachte die erste Verunsicherung: Man kennt sein eigenes Angebot nicht ( wie soll ich den bonieren, in welchem Glas schenk ich ihn aus….)
Gebratenes Welsfilet vom Simon Kaiblinger aus Kapelln, Erbse | Haselnussemulsion | Zuckererbsenschoten 23.00
Das Fischfilet in außergewöhnlich guter Qualität, saftig gebraten, das Erbsenpüree cremig intensiv, die feingeschnittenen Zuckererbsenschoten hatten perfekten Biss; einzig die Nussemulsion (wobei mir der Küchenchef die aufwändige Produktion erklärte) war par jeglichen Nussgeschmacks; es war schlicht und einfach Milchschaum. Der grüne Sponge nett anzuschauen, spannende Textur aber ebenso mit kaum Geschmack.
Gebratenes und Geschmortes vom Rind, Pommes Dauphine | Schmorsauce | Mairübchen 25.00
Ein wunderbar weiches Backerl in geschmorter Form, dazu ein auf den Punkt gegartes Stück; die Dauphine knusprig, im Inneren weich und brandteigartig, die Schmorsauce leicht gemüselastig und mit wenig intensiver Molligkeit.
Scheiterhaufen, geflämmtes Baiser | grüner Apfel | Topfen-Rumeis 9.00
Ein ziemlich kompakter „Haufen“, dem eine Spur mehr Apfelsaftigkeit gutgetan hätte ( oder mehr vom in Tupfenform dargebrachten Apfelmus), das geflämmte Baiser als „Ersatz“ für die klassische Eischneehaube mag zwar backtechnisch eine gute Idee sein, trug aber zu noch mehr Kompakt- und Trockenheit bei.
Fazit: Sehr gute 1-Haubenküche mit kleinen Ausreißern noch unten.
Der Zwei-Damen-Service hatte so seine liebe Not. Grundvoraussetzung ist nun mal das Angebot zu kennen; und da hapert es massiv, was aber auch den mangelnden Sprachkenntnissen geschuldet ist. Muskateller gibt´s vom Weingut Gamlitz (das es nicht gibt), zum Hauptgang wurde ein Glas Rotwein bestellt. Da gibt´s 21er Cuvee Carnuntum DAC, Weingut Arntner (sollte wohl Artner heißen), 18er Blaufränkisch Reserve vom Thom Wachter – serviert wurde Blaufränkisch 21 vom Wachter-Wiesler. Hab auf das Missverständnis hingewiesen ( „ wir haben eine neue Kollegin…..) und Blaufränkisch E.Triebaumer bestellt; eingeschenkt dann doch wieder ein anderer Rotwein……. Das die Rotweine in Raumtemperatur (22 Grad) serviert wurde.. nur so nebenbei….
Auffallend, dass Service so nebenbei gemacht wurde; die Hauptaktivität der Damen war das Reservierungssystem, der Orderman und das Bespielen der Musikanlage mit der Handyplaylist - was zu seltsamen Nebengeräuschen durch den Benachrichtigungston führte – und das Handy.
Guter Service; nein ich brauche keine Dauerbespassung durch die ServicemitarbeiterInnen, aber etwas Aktivität, etwas Initiative wäre wünschenswert; zu sehen, wenn ein Glas leer ist: nicht warten zu müssen, weil man das bonieren nicht im Griff hat; ich will nicht selbst aktiv werden, wenn ich noch etwas bestellen möchte…
Ja aber, freundlich waren die Damen, oftmaliges Entschuldigen inklusive. Das Gesamtbild rundete die Rechnung mit 2 fehlenden Positionen sowie einer Position, welche nicht konsumiert wurde, ab.

Danke, Super Bericht. Das mit dem Service und das verwirrende Weinangebot gabs bei uns auch inklusive. Nett und freundlich ja aber unprofessionell. Essen toll aber Service und Weinangebot passen leider nicht dazu.
Ceasar Salad -Anchovis- ein Hauch-, Salatherzen, Parmesan- zwar geschmacklich gut mariniert, preislich aber schon knapp an der Schmerzgrenze (13,90)
Die Bärlauchsuppe idealtypisch wild-knofelig und auch der Hausklassiker Backhendl „Alt Wien“ in gewohnter Qualität.
Also eh alles gut, oder? Küche ja; Service superfreundlich und engagiert aber trotzdem naja…
Die Speisenkarte wurde rasch gebracht, ebenso die Getränke, leider nicht die Pizzakarte….
Bei Vollbetrieb auf der Terrasse… chaotisch. 1 ½ Stunden für 2 Gänge… mühsam.
30 Minuten nach der Bestellung wurde mal nachgefragt, ob wir diese eh schon bekommen haben, was dem nicht war. Das zur Vorspeise mehrmals nachgeorderte Gebäck wollte einfach den Weg zu uns nicht finden, dafür würden die Hauptspeisen serviert, während man noch bei der Vorspeise war, resp. auf das Gebäck wartete.
Aber ja; tolle Aussicht, tolle Lage und perfektes Wetter entschädigen (etwas)
Zuppa di pesce e verdure con pomodori (8,50) Die sehr Gemüse-Paradeiserlastige Fischsuppe, wobei das Gemüse ziemlich gatschig war, hatte Pfiff und hintergründige, feine Schärfe-Pikanz allerdings kaum Fischgeschmack, die Fischeinlage durchaus ausreichen--- übrigens zum selben Preis wie vor Jahren!
Perfekte Ravioloni- idealtypisch im Biss- mit fein gewürzter Wildschweinfülle, die zerlassenen Zitronenbutter gab die nötige Säure, der geriebene Parmesan Struktur (14,50)
Polmone vom Kalb, Kapern, Salzzitrone, Kichererbsen, Gemüse, Parmesan, 17,50: Ein richtiges Wooh-Gericht, welches so ganz und gar nichts mit dem Österreichischen Klassiker Beuscherl zu tun hat (17,50)
Die Desserts: Klassiker wie Panna Cotta (8€), Tiramisu und Sorbet- nicht wirklich vom Hocker reißendes Angebot; allerdings die Panna Cotta war eine der besonders Guten….
Sehr individuell zusammengestelltes Weinangebot mit großer Auswahl an Orange/Naturalwines:
Extravaganza 2022 (/8lt. 7,80) vom Weingut Wiederstein/Göttlesbrunn: ein ungeschwefelter, unfiltrierter Brauner Veltliner - ausdrucksstarker Wein mit markanter Kräuternote, malzigem Touch und feiner Säure.
Deep White- aromatisierter Wein mit Hanf, Weingut Georg Schmelzer aus Gols: (Halbflasche 30,..)
Der vergorenen Maische wurde Hanf zugefügt, bis der unverkennbare Geschmack eines aromatisierten Weines entsteht. Mit seinem unverkennlichen Geruch und Geschmack geht der Hanf eine gelungene Verbindung mit der Traube ein, der Geschmack des Weines geht in Richtung Kräuterwein, nur eben nach Hanf.
Echt spannendes Getränk mit unheimlich vielen, intensiven Facetten. Nachdem „Frau Ober“ das Getränk nicht kannte bot ich an sich ein Glas zu nehmen und es zu verkosten… was sie auch tat. Ihre Meinung dazu: Interessant……
Gut der machiatto, sehr gut die Servicepräsenz; Ja kann man ohne Wenn und Aber auch diesmal bestens weiterempfehlen!
Die HP verspricht: ©„Das einzigartige Lokal seit vielen Jahren EAT * DRINK * ROCK – HIGHLANDER ROADHOUSE …liebevoll dekoriert, rockig; gemütlich, erholsame Stunden im Lokal, direkt an der Gölsentalstrasse gelegen, bei einem guten Glas Bier und einem besonders leckerem Essen.“
Mehr als 40 warme Speisen sind zur Wahl: Pinsen, Burger, Steak, Appetizers, Spare Rips, Road kill Potatoe, Veganes, Kids Corner. Sauber eingeschenkt das Hofbräu-Kaltenhausen- Hausbier, Grüner Veltliner DAC oder Riesling ohne Jahrgang, Zweigelt Zweifellos aus Andau vom Weingut Reeh / 0,7(!) lt. 22.--, 17 verschiedene Fruchtspritzer, 8 Faßbiere& und Bierkreationen wie Highlander Hausbier mit Himmbeer.
Großer Hunger, also Cheese`n Bacon Pfannen Burger -
Brioche Bun, Tomaten Relish, saftiges Rindfleisch, Gurkerl, karamellisierter Zwiebel,
Käse in der Pfanne mit Käse-Speck Sauce zum Dippen serviert -bestellt. (14,80). Double Beef und Spiegelei extra schlägt sich mit 4,80 zu Buche. Eine Riesenfuhre in einer Unmenge von Tomatenrelish (mit geschmacklichem Paprikaüberhang) - schwimmend, wodurch sich das Brioche extrem patzig präsentierte. Gut; kann man mögen; meins war´s nicht; was aber nicht an der Grundqualität lag.
Cup&Cino macchiato-style kam lauwarm zum Tisch, die sehr saubere Toiletten, leider ohne Handtücher
Die Tagessuppe - € 4.—war eine richtig kräftige, fleischige Suppe mit bissfestem Wurzelgemüse, einem recht kompakten Fleischstrudel mit intensivem Surfleischgeschmack.
Das gebratenen Welsfilet sehr saftig und nicht zu Tode gebraten, die RoteRüben-Schupfnudeln -eine gewagte Beilage zum Fisch- außer patzig par jeglichem Geschmackes; das Gemüse dafür wieder bissfest und gut gewürzt.
Im um 13.30 noch gut besuchtes Lokal waren mehrere Personen im Service tätig, aber ab 14 Uhr ( Schichtwechsel?; nein war es keiner) war Service“ende“; 15 Minuten vor leerem Teller und Glas und weiter 10 Minuten auf die Rechnung zu warten ist einfach nur nervig.
Das gebackene Karpfenfilet (19,90) dafür richtig gut, saftig und doch mit knuspriger Panade und sehr gute mariniertem Salat.
Das Gaststubn-Ambiente nach wie vor unverändert, also eine richtige Wirtshaus-Gaststube in der der Chef himself serviert
Die Lokalität in Blockhüttenform und -ambiente mit 4 Tischen ist eher Imbisstube denn Restaurant; der Eintrag auf Restauranttester.at darum auch nur bedingt „berechtigt“.
Täglich wechselndes Mittagsmenü wie Gschnetzeltes mit Reis, Rindsrouladen mit Nudeln, Naturschnitzel mit Petersilkartoffeln, gebackener Dorsch mit Kartoffel Mayonnaise Salat um unglaubliche 7,90 inkl. Suppe.
Gebackenes Schwein/ Huhnschnitzel mit Salat oder Pommes gibt´s um 9,90
Cordon Bleu vom Schwein, Bauern Cordon Bleu, Italienisches Cordon Bleu, Rustica Cordon Bleu zwischen 12,90 und 13.90
Ansonsten noch im Angebot: Gebackener Emmentaler, gebackenes Gemüse oder gebackene Champignons mit Sauce Tartare und Salat 9,90 sowie Steirischer Salat mit gebackenen oder gegrillten Hühnerstreifen, abgerundet mit hochwertigen Kürbiskernöl 8,90.
Was soll man bei Schnitzel und Cordon schon groß falsch machen; rein in die Fritteuse und passt; der Salat dazu war gschmackig mariniert.
Dessert: Ausschließlich Waffeln in 5 Varianten
Bier; Schankwein + Gspritzten, diverse Limonaden, Eistee und Mineralwasser sowie Kaffee- alles passend und ausreichend für ein Lokal dieser Art
Der Kümmelbraten mit super knackigem Schwartl, der gebackene Kalbskopf- bekommt man heutzutage ja kaum noch- ganz ausgezeichnet. Die Französische Zwieblsuppe naja; heiß war sie...
Am gebackenen Putenschnitzel - frisch herausgebacken- gab´s nichts auszusetzen, auch die Auswahl an diversen Slaten.. alle sehr gut mariniert.
Das Weinangebot .. hat schon seinen Grund warum man das Weingut zu den Top100 der Thermenregion zählt, aber auch Verjus Sprizz, Himbeerkracherl und der Traubensaft in guter Qualität, welche vom freundlich-aufmerksamen Service rasch serviert werden.
Kaum ein Tisch an dem das Angebot -- Fisolensuppe + Boeuf Stroganoff mit grünem Pfeffer und luftigen Spätzle oder Strozzapretti mit Trüffel – Rahmsauce +Birnenstrudel—nicht bestellt wurde. Ansonsten bewegen sich die Preise eher im oberen Bereich, so lukriert man für 0,2 lt. Apfelsaft naturtrüb gespritzt 3,60, Mineralwasser 0,33 lt. 3,80
Aromatischer Kürbis-Kokos Chai Latte: Cremige Kürbiscremesuppe | Kokosmilchschaum I Kafirlimettenöl € 6,90
Optisch sehr hübsch in einen doppelwandigem Glas serviert, Kürbis + Kokos.. das geht einfach gut. Idealtypische Konsistenz, obendrauf eine kompakte Milchschaumkrone, und dazu ein paar knackig geröstete Kürbiskerne
Bauernente: Rosa geratene Brust | saftig geschmortes Haxer´l | Apfel-Rotkraut
Mandelkroketten | Hollerkoch | Gewürzjus€ 27,90
Die Brust auf den Punkt gegart, aber mit dem Messer nicht zu schneiden.. mit DEM Messer. Feine Fleischqualität, zart im Biss, das Haxerl mürb und saftig, Hollerkoch mit feiner Herbe und Gewürjus sehr stimmig, die Kroketten in Bällchenform, wobei nicht nur außenrum sondern auch in der inneren Masse Mandeln zu finden waren.
Nett, aufmerksam und freundlich der Service, da wird sogar nach Kaffeewunsch gefragt: Kaffee ja; aber bitte nicht macchiato, denn das war eine kleine Tasse Melange
Vorher reservieren? das war früher unbedingt nötig; mittlerweile geht´s auch ohne... Ziemlich mauer Besuch an einem Abend.
Flatchers steht für (Eigendefination) Internationale Promi-Rinder; im Flatschers steht das Fleisch im Mittelpunkt – egal, ob auf dem Lavasteingrill oder im Burger-Bun. Amerikanische Tradition trifft auf modernen Genuss. Steaks wie in NewYork, Fleischlust trifft auf Stil! Das amerikanisch inspirierte Burger- und Steakhaus inszeniert Fleischgenuss auf höchstem Niveau; kurz und superhot geküsst. Für Purist:innen, die nach Fleischeslust dürsten.
Noch dazu gab´s „Feuer und Flamme: Steak Woche im Flatschers“ vom 25.11.2024 - 01.12.2024 - Reserviere jetzt deinen Tisch und erlebe die Flatschers Steak Woche! Menü bestehend aus Ribeye-Steak (250 Gramm) + Panna Cotta um 39 €.
Schade drum; im Lokal war davon nichts zu lesen/zu bekommen; also A la Carte bestellt – und dafür lukriert man 46,90 – (für 300 Gramm) + 9,50 für die Creme Brûlee.
56,40 anstelle von 39.-- erscheint mir für 50 Gramm Fleisch mehr richtiggehend überzogen….
Cremige Burrata mit erfrischendem Avocado-Tatare und knusprigem Wurzelbrot ( 19,50)
Serviert wurde eine exzellente Burrata, das Tatare war eine Creme mit üppiger Paprikawürzung, welches auf das „lätscherte – und nicht knusprige- Brot gestrichen war. Darüber viel zu viel geschroteter, bunter Pfeffer; der fast schon Tannenzweiggroße Rosmarinzweig war wohl eher eine Hommage an die Zeit und für sonst wohl nichts gedacht.
Rib Eye (300 Gramm aus Uruquay): Perfekt; Grandiose Fleischqualität, perfekte Garstufe. Die im Preis inkludierten Süßkartoffelpommes wiederum richtig „lätschert“, die Aioli par jeglichen Knoblauchgeschmacks. Und auch da wieder: Eine Unmenge an geschrotetem, buntem Pfeffer…..
Das Dessert dafür wieder sehr gut: Kokos-Creme Brûlee mit Risbiseln: Super Säure, welche die Süße der Creme perfekt abpufferte.
This is now your beer: Neben dem (Ottakringer, na no nan ed) Hausbier gibts Ottakringer in Zwickl- wohlfeile 4,20 für´s Seiterl- , in Rotem Zwickl und einige andere Biere; ebenso ein kleines Angebot an Weinen glasweise und sehr viele Cocktails, wie zB einen sehr guten Espresso Martini (11,90)
Wirklich ausnehmend freundlich, höflich und aufmerksam der Service: Immer rechtzeitig am Tisch, übersehen kein leeres Glas und sind auch bei den Empfehlungen und Nachfragen gut drauf.
Erfreulich wenn man alles so vorfindet wie man es in Erinnerung hat. Nachdem der Abendtermin mit Gansl ausreserviert war, diesmal zum Mittagessen.
Stimmiges Ambiente mit zu Mittag wenig Gästen, der weibliche Alleinunterhalter-Service gut drauf, sehr freundlich und auch aktiv anbietend.
Sehr fein der Gansl-Leberaufstrich mit Preiselbeeren und Toastbrot
Gansleinmachsuppe mit Bröselknödel und Ganslklein, dieses Jahr in der tiefen Tasse serviert und dadurch sogar um 20 Cent günstiger: ganz und gar klassisch mit reichlich Einlage, wenn auch der Knödel wieder ziemlich massiv und wuchtig und par jeglicher Würzung war
Martini-Gansl mit Orangen-Rotkraut, Erdäpfelknödeln und Preiselbeeren: Da gab´s auch heuer schon gar nichts zu meckern, auch die Preissteigerung um 1€ recht moderat.. so soll Gansl sein: Saftig, weich und trotzdem knusprig, ein gutes Safterl, auch die Beilagen geschmacklich sehr gut abgestimmt
Maronireis mit Sauerkirschen und Schlagcreme: Na, was soll man da schon falsch machen… aber einmal im Jahr muss es sein.
Erfreulich die vielfältige Bierauswahl, u.a. Zwettler Granat Bockbier, überraschend das Angebot von Weinen glasweise: Elf an der Zahl (zwar sehr Pittnauer/Gols-lastig), leider gibt’s keine Jahrgangsangabe. Dafür aber Schilcher-Sturm vom Steirer-Rudi / Winzerclub Vösendorf.. der übrigens perfekt zum Gansl passte.

Das mit der Jahrgangsangabe würde ich nicht so eng sehen. Bei den offenen Weinen wird es höchstens 1-2 Jahre zurück gehen. Bei den Flaschen sollte es schon angegeben sein. Aber bei einem "Bierlokal" ist es schon mal ungewöhnlich 11 Offene zu bekommen.
Wir hatten ausreichend Zeit in der Karte zu schmökern, da wir noch auf jemanden warteten. Rindsfilet und a Gansl sollte es werden... wurde es aber nicht.
Bei der Bestellung hieß es dann: „Ist aus“. Auf meine Verwunderung, warum dies nicht schon beim Überreichen der Karte gesagt wurde, kam…. Nichts. Auch eine Möglichkeit, um dem Gast zu verstehen zu geben, was man von seiner Meinung hält.
Kürbiscremesuppe mit gerösteten Kürbiskernen und Kürbiskernöl 6.50, sämig-cremig-mollig- sehr gut
Halászlé (Ungarische Fischsuppe) in der Tasse mit Weinlandbrot 8.00- ganz so wie Mann sie mag, mit Rogen und richtig viel gutem Fisch
Carpaccio vom Rindsfilet mit frischem Rucola, Grana, Olivenöl und Weißbrot 14.20—ebenso ganz und gar klassisch
Bakonyi´er Kleingeschnetzeltes ; Putengeschnetzeltes in feiner Paprikarahmsauce mit Butternockerl 17,- Gut wenn auch die Paprikacreme nicht „ fein“ sondern mächtig papriziert war
Gebackenes Karpfenfilet aus den Seewinkler Lacken mit Erdäpfel-Mayonnaisesalat 21,- Ganz exzellent; Innen saftig- außen knusprig und dazu ein sehr guter selbstgemacher Erdäpfelsalat
Somlo´er Nockerl mit Schokoladensoße, Weichseln und Schlagobers 9.20. Findet Aufnahme in meine „Best-3-Somlói Galuska“: Wunderbar-flaumiges Biskuit, cremiger Vanillepudding und jede Menge Schokoladensauce + die obligatorischen Rum-Rosinen; danke, auch ganz hervorragend
Beachtlich das umfangreiche Angebot von Weinen im Glasausschank, bemerkenswert und erfreulich das ausschließlich burgenländische Weinangebot mit über 70 Positionen
Dem Eintrag aus 2011 ist kaum was hinzuzufügen: Unverändert stimmig und gepflegt das Ambiente, das Speisenangebot ganz und gar klassisch: Carpaccio, gegrillte Putenstreifen, gebratener Schafkäse, Schnitzel, Leber, Backhendl, Schweinsbraten, Gulasch, Scholle, regionale Regenbogenforelle, Zwiebelrostbraten…
Für das Teilen einer Portion werden 1,20, für den „Räuberteller“ 60 Cent und für Beilagenänderungen 70 Cent verrechnet.
Die Rindsuppe mit hausgemachten Frittaten (4,50) idealtypischh kräftig im Geschmack, frischer Schnittlauch obendrauf, serviert mit einigen bissfesten Karottenstücken.
Déjà-vu
2011: Der Kalbsbraten von der Standardkarte war gut, hätte frisch gebraten und nicht aufgewärmt aber sicher um einiges besser geschmeckt
2024: (€ 13.10) detto, allerdings diesmal sehr trocken uns ausgetrocknet trotz ausreichend gutem Safterl.
Der 1-Mann –Service- gelegentlich unterstützt vom Chef himself- umsichtig und bemüht; nett. Gute Weinauswahl, sehr guter Kaffee. Bedenkenlos zu empfehlen.

Freut mich für dich und deine Liebste dass der Kalbsbraten perfekt war. Zum Thema selbst: ... Vormittag zubereitet und dann verkauft... Ja; sollte es sein. Und glaube mir: Der war nicht von Vormittag zumindest nicht vom heutigen Tag (aber wahrscheinlich von einem Vormittag). Der war schlichtweg aus/eingetrocknet und somit max. "Gut", denn ein augewärmter Braten ( egal ob Kalb oder Schwein) ist nun mal nicht "Sehr gut"

Also der Kalbsbraten den die Liebste gegessen hatte, war perfekt. Kalbsbraten macht man auch nicht frisch. Der wird schon am vormittag zubereitet und dann portionsweise verkauft. Wenn man dann halt erst später isst, dann is er natürlich nicht mehr so perfekt wie zu Mittag. Wird ja beim Schweinsbraten auch so gemacht.
Ohne Reservierung einfach so vorbeischauen, kann man, sollte man nicht, denn da ist schon kurz nach 17 Uhr richtig viel Betrieb.
Trotzdem wurde ein passender Tisch für 2 Stunden gefunden; dieser Zeitslot ist mehr als ausreichend, denn es geht ziemlich schnell, die sind perfekt organisiert und richtig auf zack.
Die; damit ist der Multikulti-service gemeint. Kaugummikauend, Tatoos, gepierced, Braids… geht gar nicht in einem Lokal, dass sich der Wiener Wirtshauskutur verschreibt… Oder doch?
Ja, und wie. Selten so einen netten, bemühten, engagierten sowie kompetenten, motivierten und dabei auch mit Schmäh ausgerüsteten Service erlebt. Chapeau; ihr seid super! Und dabei auch noch aufmerksam und fachlich kompetent; ein riesiges Kompliment.
Die Küche: Wiener Wirtshauskultur mit ehrlichem Handwerk auch abseits von Gulasch, Schnitzel und Co. Gerichte bemüht zu kochen, die den Geschmack der Gäste trifft und auch bei mehrmaligem Besuch die Wahl der Speisen – dank sehr vielseitigem Angebot- nicht zur Qual werden lässt.
Das zweigängige Mittagsmenü (Suppe und eine Hauptspeise wie zB. Gebackenes Schweinschnitzel, Tiroler Gröstl, Krautfleckerl) zum Okkasionspreis von € 12.—
Knuspriges Ei auf Erdäpfel-Vogerlsalat, mit Speckkrusteln & Kernöl 9,20
Das Innerei des Eies perfekt wachsweich, der Cornflakes-Mantel ist crunchy, der Erdäpfelsalat wunderbar mariniert, das Kernöl ausreichend und von sehr guter Qualität
Krenschaumsuppe mit Blunzenstrudel 6,00 Die Suppe mollig aber nicht von zuviel an Obers überdeckt, der Kren ist frisch, der Blunznstrudel dezent gewürzt; eine sehr gute Kombination
Kalbsrahmgulasch mit frischem Paprika & Nockerln 17,50 Idealtypische Konsistenz und Würzung, ein wenig Sauerrahm, der frische Paprika knackig gebraten, die Nockerl.. naja
2 Stück Zwetschkenknödel 9,20 Unaufgefordert wurde angeboten, die Portion zu halbieren (war ja schon der 4. Gang). Ein herrlicher Topfenteig ummantelte die Frucht, die Brösel dunkel geröstet und nicht übersüßt; ein würdiger Abschluss mit gutem Macchiato.
Das Weinangebot – auch glasweise- weit über die Erwartungen hinaus; grundsolide, fair bepreist, tolle Auswahl an Österreichischen Kreszenzen, International ein klein wenig aus der Toskana, dem Languedoc
82 Falstaff-Punkte/1 Gabel – darf´s a bissal mehr sein?
Welche Speisen sind echte Wiener Küche? Ja; das Wirtshaus bietet Gulasch, Schnitzel, Backhendl und BauernCordonBleu, aber………Beef tartar, Eisschüssel mit veganem Joghurt-Feigeneis; Tiramisu, Babyspinat mit sautierten Champignons und gehackten Haselnüssen, Blunznburger, gebratene Schupfnudeln mit geschmorten Butternusskürbis; Spareribs?
Diesmal im Außenbereich platzgenommen, das sind 4 fritz-kola-Tische und 3 große, rustikale Heurigentische/Bänke, beschattete von zwei Sonnenschirmen, ziemlich laut beschallt von “ I Love Rock ’n’ Roll, Queen und Bella Ciao“
Das Speisenangebot sommerlich verkürzt: Tagesteller (Gröste Knödl mit Ei, 10,90) 2 Vorspeisen, 4 Hauptspeisen, 2x Vegetarisches und 3 Desserts + ein Restaurantwoche-Menü (4 Gänge- Fein speisen zu Jubelpreisen! Genießen Sie österreichweit Kulinarik Sensationen.- so der Slogan) zum Preis von 39,50
Beef Tartar, 16,90: Wirklich gut, ideal mit Biss (und nicht zu einem Aufstrich faschiert), perfekt gewürzt mit leichter Schärfe, die kleine, eckige Schieferplatte war mit Essiggurkerl, roter Zwiebel und frischer Chilli garniert, mit 4 Eckerl Toast und Kräuterbutter serviert.
SpareRips, Bratkartoffeln und zwei Saucen, 19,80. Etwas verhalten gewürzt, zart und saftig mit ausreichend Fleisch an den Knochen, die Bratkartoffeln entpuppten sich als aus der Friteuse, dazu eine gute Cocktailssauce; die Knoblauchsauce sehr dünn und geschmacklich knoblauchfrei.
Die Dessert (allesamt auf Basis Schokolade) eher winterlich als sommerlich; das Eisschüsserl vom Eisbazar mit großartigem Schokoladeneis und gutem Joghurt-Feigeneis begleitet von sehr guter Schokoladensauce, wenn auch die Kombination zarter Joghurt-Feigengeschmack und Schokolade sich meinem Gaumen nicht erschließen konnte.
Update zum Getränkeangebot: Mittlerweile 14 (!)Weine (von 2 Weinviertler Weingütern) und 3 Bubbles im Angebot; der - lt. Chef Michi- Naturwein vom Weingut Karasek/ Unterretzbach „ .. so ähnlich wie ein Orangewein“. Primero, Jahrgang 23, 13 Umdrehungen, Cuvée aus Sauvignon und Chardonnay, spontan vergoren und unfiltriert. Kann man machen, muss man nicht, speziell nicht für mich; besonders nicht, wenn der Wein in der Karte als „fruchtig-frisch“ bezeichnet wird
Während am Yppenplatz a richtiges Griss um die Sitzplätze im Freibereich war, blieb es in Sanny& Michi´s Wirtshaus sehr ruhig, warum auch immer.
Nach 4 Jahren wieder einmal probiert... ich schwör: Es war das letzte Ma(h)l. Die Lage an der stark befahrenen Koppstraße – 4 „nackte“Stehtische mit je 2 Sitzbanken .. naja; wegen des Ambientes kommt man nicht hierher.
Warum dann? Essen: Auch ein naja; nicht schlecht, aber auch nicht mehr als gut; klassische Balkankücke mit dem XXL-Stempel versehen, warum XXL kann ich mir noch immer nicht erklären
Die vier dünnen Kalbsbratwürtchen – Sudkuzice brav und verhalten in der Würzung, das Fladenbrot außer zäh und fettig kein Highlight wurden mit einem Schüsserl Senf serviert.
Was dann, ist´s der Service, warum man hierherkommt? Ganz sicher nicht
Aber ist auch leicht zu erklären: Am Rechnungsbon ist zu lesen: Service ist not included- warum? Weil´s kein Service gibt.
Ja es gibt da einen Herrn, der tut als ob. Aber er tut´s schlecht, grottenschlecht.
Nebst erwähnten vier (nicht besetzten) Tischen im Außenbereich hat er noch 3 weitere Gäste an einem Tisch in Inneren zu betreuen….
Mehr als 10 Minuten vergehen zwischen Platz nehmen und servieren des bestellten Getränkes (0,3 lt Starobrno um 3,90), das Essen wurde ohne Besteck serviert, Menage darf man sich selbst aus dem Inneren holen.
Bei 30° Grad ist das erste Bier schnell geleert, Herr Ober räumte zwar einen Tisch ab; auf die Idee zu fragen ob man noch was trinken möchte, kam er nicht. Also wieder einmal auf ins Lokal, Herr Ober suchen und bestellen... Aber ja… Service is not includes.

Ich ergänze "Schwäche" inkludiert. Ich erwische mich auch immer wieder in Lokale zu gehen, die ich eigentlich abgeschrieben habe. Warum tut man das dann? Keine Ahnung, etwas liebt man einfach, bei mir z.B. ein schönes Ambiente, auch wenn die Küche ... (🤮) ist. Netter Erfahrungsbericht, gut mit Salz gewürzt - LG vom Fan
Und ja; das war dann wirklich sehr gut und authentisch. Etwas ungewöhnlich für eine Pizzeria am Land, dass es keine Vorspeisen/Suppen gibt, allerdings die selektive Auswahl an wirklich guten Pizzen hat es in sich
Das Motto: Keep it short & simple. Ausgewählte Zutaten, beste Qualität voller Genuss.
Nebst drei vegetarischen Pizzen und zwei Desserts werden 14 Pizzen (von Classica bis Speciali und Napoletana tradizionale) angeboten.
MARE MIO: gelbe und rote Tomaten I Mozzarella I geräucherter Thunfisch I Vogerlsalat 15,30
PIZZA AL TONNO: gelbe Tomaten | Mozzarella | Thunfisch | Kirschtomaten | Oliven 13,50
Beste, hochwertige Grundprodukte zu einer perfekten Pizza verarbeitet; ganz hervorragend; nicht angekokelt der äußere Teigrand, saftig der Belag, geschmackig-geschmeidiges Innenleben- perfekt.
Da Getränkeangebot ziemlich unsüditalienisch, gerade mal ein Getränk (Birra Moretti) aus Italien; beim Wein gibt man sich weinviertlerisch (ein Weingut), der Kaffee sehr gut von der Rösterei Caliano in Mariazell.
Die Dame im Service sehr nett und bemüht; kämpft mit dem Orderman. Was dazu führte, dass ein „pimp your pizza“-Teil vergessen würde, dafür eine Zutat, welche ich partout nicht ausstehen kann, dann doch darauf war; schade.
Seltsam auch dass das Moretti-Bier im 0,2 lt.-Glas ausgeschenkt, dafür aber der Preis auf der Rechnung für 0,3 lt, war. Noch seltsamer die Begründung, dass in Italien ein großes Bier 0,4 lt. sind und darum sind 0,2 lt. halt 0,3 lt. ……; muss man nicht verstehen…..

Danke für den Bericht. Habe glaub ich schon über ein Jahr keine Pizza gegessen, nachdem ich bei der letzten Pizza geglaubt hab, mich zerreissts. Vertrage den industriellen Hefeteig nicht mehr. Aber wenn der Teig gut rasten konnte, dann werd ich einen Versuch starten.
Immer wieder sehr aufmerksam, freundliche und positiv witzig die Mitarbeiter, die Lage am Wasser ist natürlich ein weiteres Atout und auch das Speisenangebot hat´s in sich.
Das BEEF TATAR - Sauerteig Ciabatta | Belper Knolle | Dotter | Trüffel 100G € 15,90- geschmacklich sehr gut und pikant gewürzt, wobei ich ein gröber gehacktes dem doch eher fein faschiertem bevorzuge.
PASTA „CARBONARA“ Linguini | Guancale | Pecorino |Onsen Ei € 17,50; perfekte die Pasta, gschmackig die Carbonara, perfekt das Onsen-Ei
WILDER BROKKOLI Erdnusssauce | Kichererbsen | Granatäpfel € 17,50 Ganz exzellente geschmackliche Harmonie zwischen bissfestem Brokkoli, geschmeidiger Erbsencreme, erfrischenden Kernen und der Erdnusssauce.
BACKHENDL “ALT WIEN“ Freilandhendl gebacken | Erdäpfel-VogerlsalatKürbiskernöl | Zitrone € 17,90: Saftig das ausgelöste Henderl, sehr gut mariniert der Salat, ausreichend Kürbiskernöl
Immer wieder sehr gerne!

Meine Erfahrung mit alter Carbonara (von mir daheim) sind weniger die Nudeln, die trocken werden, aber das ist nicht so störend und könnte man mit ein wenig Nudelwasser beheben, das man auch vorher abschöpft. Aber die Sauce wird "griaslat" und klumpig. Mit anderen Worten es gibt keine Sauce mehr, sondern nur ausgetrockneten Parmesan. Und das kann nix. Carbonara geht also nur frisch und einmalig. Kommt sie im Lokal derart "griaslat" daher, geht sie retour. Ein anderer Fehler ist, wenn das Ei zu stocken beginnt. dann hast du keine Carbonara, sondern Eierspeise mit Nudeln. ;) Geht auch retour. Sind alles Anfängerfehler, alle auch selbst gemacht. :)

Unsere Carbonara vor Silvester war leider ein Reinfall. Ich glaube, die wurde nicht ganz frisch zubereitet bzw. stand zu lange, da die Nudeln alle zusammenklebten und geschmacklich auch nicht so gut waren. Carbonara klingt einfach aber ist schon ein Gericht welches exakte Abläufe braucht und frisch auf den Teller gehört.

Danke für den Kurzbericht. Animiert mich es auch mal nicht nur als Zwischenstation für Kaffee oder einen Longdrink zu nutzen, wenn wir mit dem Schiff Richtung Dürnstein abreisen. Einziger Nachteil: Es ist dort (im Sommer) unter Tags extrem heiß.


Ja, dort bin ich schon einige Male bei meinen Vespa Ausflügen vorbei gefahren. Muss ich endlich mal stehen bleiben.