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Sa, 26. November 2022
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BiancaC

BiancaC
Experte · Level 23
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Hobbyköchin. Naturliebhaberin. Genussmensch.

Lieblingslokale

Odysseus (auch im Grünen Baum), ShanghaiTan, Harrys Augustin

Lieblingsspeisen

Steak, Salate, Innereien

Lieblingsdrinks

Kaltes Hollersoda, dunkles Bier und selbstgemachter Eierlikör

Liebstes Urlaubsziel

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23. Dezember 2020
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15. September 2020
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15. Februar 2020
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4. Jänner 2020
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3. Jänner 2020
SpeisenAmbienteService
Neulich zur Mittagspause verschlug es uns in das relativ neue Bräu in der Schellinggasse, wo zuvor die Brauerei Schwarzenberg beheimatet war. Ganz neugierig las ich schon beim Warten (und Süchteln)... MehrNeulich zur Mittagspause verschlug es uns in das relativ neue Bräu in der Schellinggasse, wo zuvor die Brauerei Schwarzenberg beheimatet war. Ganz neugierig las ich schon beim Warten (und Süchteln) vor der Tür die Mittagsmenükarte und wusste gleich, dass mir das zusagen wird.

Beim Betreten des Lokals fällt auf, dass renoviert wurde, jedoch ist der Industrial-Chique ob der Braufässer nach wie vor dominant. Die Bar ist langgezogen durch etwa ein Drittel des Speisesaales, die Auswahl scheint auf den ersten Blick ebenfalls sehr gut. Das Ambiente überzeugt mich dennoch nicht so ganz, da es sehr groß scheint, keine Raumtrenner vorhanden sind, gar nicht dekoriert wurde und ich mir vorstellen kann, dass es zu späterer Stunde bei vollem Lokal richtig laut werden kann.

Nun im Detail: ich war um 12.30 Uhr der erste Gast (der auf 2 Freunde wartete, wir waren also zu dritt die einzigen). Ich würde sehr freundlich vom Personal begrüßt und mir wurde die Wahl meines Sitzplatzes selbst überlassen.
Ich bestellte ein 0,5l Holler-Leitung, das kam flott, war fut dosiert und auch gemixt, also absolut OK. Angesichts der Tatsache, dass in der Getränkekarte ein kleines SoZi oder SoHu 2.50€ kostet und das große ernsthaft 5€ war ich gespannt, was sie dann für mein Leitungswasser mit Sirup verlangen, aber es war angemessen 2.50€.

Meine Freunde bestellten einen Apfelsaft gespr. groß und ein SoZi groß. Auch die Menüs bestellten wir gleich. Die beiden hatten Menü 1 - Pilzsuppe, Erdäpfel Knödel gefüllt mit Spinat und Ricotta in Kräuterbrösel und Butter -, ich nahm Menü 2 mit dem Schulterschweinsbraten, Kraut und Erdäpfelknödel.

Die Suppe kam im Töpfchen mit Deckel und schmeckte sehr gut. Leicht süßlich, die Erdäpfel-Einlage nicht zerkocht, die Pilze knackig und weder hart, noch gatschig. Ich habe Salz und Pfeffer nachgeworfen, aber nur, weil ich Suppen sehr salzig mag und das süßliche nicht meinen Geschmack trifft. Aber vom Handwerk einwandfrei und sehr gut.

Meine Hauptspeise war exzellent. Das Fleisch sehr gut geschmort, war es noch leicht rosa (vermutlich dezent gesurt) in der Mitte und sowohl Kraut, als auch Jus sehr gut abgeschmeckt. Mein Highlight waren sie Erdäpfel-Serviettenknödel, die hervorragend in ihrer Konsistenz waren und noch dazu wirklich nach Erdäpfel und nicht nach Gummi geschmeckt haben. Ich mag das. Perfekt für mich!
Auch die gefüllten Knödel dürfte ich kosten. Dies war eine ganz neue Erfahrung, da die Kräuterbrösel eine süßliche Note hatten, die Füllung jedoch salzig war. Mit den Schafkäsebrösel war es ein sehr feines Gericht, durchdacht und innovativ. Hat mich auch überzeugt.

Das Bier interessierte uns, also bestellten wir ein Pils 0.3 und ein Dunkles 0.4 . Es gäbe sonst noch Radler mlmit Sprite oder Franziskaner vom Fass oder Alkofrei. Leider hat uns das Bier so gar nicht überzeugt. Ganz objektiv gesehen ist es nicht wirklich das Bier für den typischen Österreicher, der Märzen oder eher mittelsüße Dunkelbiere bevorzugt. Daran sollte definitiv noch gearbeitet werden.

Im Apfelsaft meiner Freundin fanden wir gegen Ende des Getränks einen Absatzrest oder ein Flankerl, das nicht sehr appetitlich ausgesehen hat. Wir meldeten das und hätten als Entschädigung sofort einen Aespresso bekommen - es war ihnen offensichtlich sehr unangenehm. Da wir aber alle keinen Kaffee mehr wollten, musste meine Freundin ihr Getränk nicht bezahlen. Hier wurde sehr löblich und zuvorkommend reagiert.

Ich sage: ein Lokal für Mittag für wirklich hervorragendes und flottes Essen, und für den Abend, wenn man herberes Bier mag und/oder einfach gut Essen und Snacken möchte - die Biersnackkarte ist nämlich äußerst ansprechend!!
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3. Jänner 2020
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13. Dezember 2019
SpeisenAmbienteService
Unsere Weihnachtsfeier hatten wir im Bier & Bierli. Reserviert habe ich schon im Februar, da wir recht viele sind und es schwieirg ist, für eine Gruppe ab 30 PAX ein passendes Lokal zu finden, wo d... MehrUnsere Weihnachtsfeier hatten wir im Bier & Bierli. Reserviert habe ich schon im Februar, da wir recht viele sind und es schwieirg ist, für eine Gruppe ab 30 PAX ein passendes Lokal zu finden, wo die Atmosphäre und Lage passt, und keine Verpflichtung zum Buffet, sondern à la carte Essen möglich ist.
Ich war vorher schon öfters im Bier & Bierli, welches - direkt bei der Oper außerhalb vom Ring liegt - eine unschlagbare Lage hat, und zudem war ich auch bisher von Essen nie enttäuscht worden.
Die frühe Reservierung im Februar war kein Problem, wir haben uns dann bald auf das Grundgerüst unserer kleinen Extraspeisekarte geeinigt, aber Anfang Dezember habe ich noch etwas daran herumgefeilt. So hatten wir Speisen wie Kürbis-, Gulasch- und Rindssuppe, Beef Tartar, Warmen Camembert, Schnitzel, Wildgulasch, Lachs mediterran, Braten mit Knödel, Kasnockn, Gröstl, Beef Burger und Beyond Beef Burger, Cesar Salad und Salat mit Truthahnstreifen auf der Karte. Mir war wichtig, das für jeden etwas dabei ist.

Gleich zu Beginn unserer Feier war klar, dass die Wahl eine gute war. Die Kellner waren sehr bemüht, flott und unglaublich höflich. Die Getränke wurden bestellt und waren eine Minute später am Tisch, liegt aber auch am System (Zahlkellner mit Oderman und Speisen-/Getränkeservierer).

Das Wiener Lager war süffig, nicht zu hopfig, schön kalt und mit angenehmem Kohlensäuregehalt. Auch der Kaiserspritzer mit Orangenscheibe Mal anders, aber gut gemischt.
Die Speisenwahl ging wirklich quer durch die Karte und auch hier waren sie bemüht, dass alle, die gleichzeitig bestellt haben, auch gleichzeitig bekommen. Es ging trotz der großen Runde und der zusätzlichen anderen Gäste (Wiener, Touristen, Familien, Männerrunden) bemerkenswert schnell.

Der Großteil meiner Leute war angetan von den Speisen. Es wurde gemampft und gelobt, eigentlich haben alle aufgegessen. Lediglich der Beef Burger (Speck, Spiegelei, Käse) hat seinen Essern nicht so gemundet, da das Fleisch zu hart und kompakt war und eher "klumpig". Sonst keine Beanstandungen.
Vorallem das Wildgulasch ist sehr gut angekommen ("Selten so ein gutes Gulasch gegessen!") und der Beyond Beef Burger hat seine Esser überrascht und überzeugt. Ich habe auch gekostet und er stand einem Beef Patty überhaupt nicht nach!

Ich hatte ein Beef Tartar mit Toast. Die Knoblauchzehen habe ich zum Einreiben des Brotes verwendet, den frischen Eidotter liebe ich und es waren genug Zwiebel dabei. Lediglich der Dekosalat war nicht mariniert, das Fleisch aber hervorragend frisch und gar nicht viel mariniert, leider für mich aber wieder viel zu fein faschiert. Meine Sitznachbarin und die, die es gekostet haben, waren aber wiederum begeistert - Geschmackssache halt, diese Konsistenz.

Bei den Nachspeisen (es wäre eine hausgemachte Sachertorte auf der Karte gewesen) waren alle etwas zurückhaltend, aber der eine Kollege, der eine bestellt hat, wollte gar nicht teilen, weil sie ihm so geschmeckt hat.

Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für den 1. Bezirk absolut in Ordnung.

Das Bier & Bierli ist ein tolles Lokal für größere, aber auch kleine Gruppen. Die Atmosphäre stimmt, das Service und die Speisen ebenso. Klare Empfehlung!
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13. Dezember 2019
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12. Dezember 2019
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12. Dezember 2019
SpeisenAmbienteService
Neulich war ich mit Freunden auf einen Punsch im 1. Bezirk und wir waren auf der Suche nach einer neuen Lokalität, die wir alle vier noch nicht kannten. Da fiel mir ein, dass vor Kurzem das ENZO be... MehrNeulich war ich mit Freunden auf einen Punsch im 1. Bezirk und wir waren auf der Suche nach einer neuen Lokalität, die wir alle vier noch nicht kannten. Da fiel mir ein, dass vor Kurzem das ENZO beim Schottentor aufgemacht hat - ein Café-Bar-Bistro, welches früher den Namen "Testa Rossa" trug und damals eher weniger anziehend auf mich wirkte.

Wir entschieden uns also für das ENZO und gleich vorab: wir wurden nicht enttäuscht!

Die Bedienung empfing und äußerst freundlich, stellte zwei kleine Tische für uns zusammen und wir saßen am Fenster mit Blick auf die schöne Votivkirche. Das gefiel uns sehr gut, da dieser Anblick doch recht majestätisch ist. Das Café selbst ist wunderschön renoviert worden, es gibt einen Wasserfall an der Wand, die Unterteile der Fenster wurden neu eingesetzt (die Oberlichten sind denkmalgeschützt und werden noch besser isoliert).Auch die Sanitäreinrichtung wurde komplett neu gemacht. In der oberen Etage kann man in einer größeren Gruppe ungestört zusammensitzen und ist dennoch Mitten im Geschehen - sehr empfehlenswert also für Feiern diverser Art.

Die Speisekarten wurden schnell gebracht, die Auswahl fiel jedoch schwer - es finden sich viele interessante Weine (unter anderem einige "Junge Wilde" - im Kontrast zum Wein&Co nebenan), sowie Spritzervarianten, einige Biere und auch Alkoholfreies in gutem Sortiment. Auch das Angebot an Heißgetränken ist weit gefächert. Wir entschieden uns für 2 große Bier (Gösser vom Fass), ein Kaltenhauser 1475 Pale Ale und einen Gelben Muskateller DAC 2018 vom Gollenz aus dem steirischen Vulkanland. Kam alles flott. Der Wein war hervorragend, das Pale Ale angenehm würzig und sehr süffig, lediglich das Bier vom Fass war etwas zu kalt hat mein Sitznachbar gemeint.

Zu Speisen gibt es ebenfalls eine sehr einladende Auswahl. Von verschiedenen Suppen, klassischen Salatvariationen, Antipasti und Bistroküche (Clubsandwich) bis hin zu Wiener Klassikern (Schnitzerl) und mediterranen Köstlichkeiten (Lachs, Pasta, Halloumi, Bruschetta,...). Das Beef Tartar hat uns aber alle angelacht, weshalb wir 3 große Portionen orderten. Die Herren hatten noch 2 Mal Zwiebelsuppe von der Tageskarte und eine geschmorte Lammstelze mit Rosmarinerdäpfel (ebenfalls von der Tageskarte).

Das Beef Tartar kam nach ca. 10 Minuten und sah köstlich aus (siehe Foto). Kapern und Kapernbeereen, frische Kresse, Eidotter, Meersalz und grober Pfeffer dezent am Teller mit angerichtet zum selbst nachwürzen, frischer Tramezzintoast und ein Schälchen Butter. Ich war sehr angetan von der Marinade des Fleisches, erinnerte sie mich doch an eine Variante, die ich schon anderorts aß. Lediglich ein wenig grober hätte ich es gerne gehabt, doch das ist wirklich eine Geschmacksfrage. Ich fragte später nach und erfuhr, einerseits, dass sie es vorher gröber gehackt angeboten hatten, aber die Kunden es dann feiner wünschten, und außerdem, dass der Fleischlieferant selbiger wie vom Hotel Sacher ist und deshalb auch das Beef Tartar wie im Sacher nach selbiger Rezeptur mariniert wird. Rätsel gelöst!

Die Zwiebelsuppen waren riesige Portionen, schmeckten aber ebenfalls köstlich und überlebten nicht lange in der Herren Teller. Ich ergatterte einen Löffel zum Kosten und auch hier gab es nichts zu meckern: feine Weißweinnote, kräftig gewürzt, angenehme Zwiebelnote, weichgekochte Zwiebel, aber nicht zu viele in der Suppe als Einlage, Majoran eindeutig schmeckbar, Konsistenz 1A. Hätte ich vermtlich auch zur Gänze alleine verputzt.
Die Lammstelze sah ebenfalls sehr einladend aus, war butterzart, hatte eine gute Lammnote, Fleischgeschmack im Vordergrund, nicht überwürzt, aber die mediterranen Kräuter waren deutlich. Der Esser war zufrieden.

Wir bestellten unterdies eine Flasche von dem wirklich guten Gelben Muskateller vom Gollenz, der unser aller Geschmack traf.

Für eine Nachspeise war dann kein Platz mehr - wir waren gut angegessen nach unseren 2 Gängen.

Georg, der Chef, ist Sohn des Anargyros Zosis - seines Zeichens Besitzer der Odysseus Lokale (Penzing, Grüner Baum, Filmfestival Rathausplatz), weshalb auch Einflüsse der griechischen Küche in der Speisekarte des ENZO zu finden sind. Georg übernahm das ehemalige Testa Rossa im Februar, renovierte es sorgfältig und langwierig und eröffnete anschließend vor ca. einem Monat mit Unterstützung von zwei langjährigen Freunden und Geschäftspartnern. Das Café ENZO gehört formal eigentlich immer noch zur Testa-Rossa-Kette, Georg hat aber recht viele Freiheiten zur Selbstgestaltung, die er auch gekonnt nützt und wirklich schön umzusetzen weiß.

Ich finde das ENZO auf jeden Fall besuchenswert, komme demnächst sicher wieder - die Eggs Benedict und die Breakfast Bowl müssen schließlich dringend probiert werden (die Frühstückskarte liest sich ausgezeichnet)... Klare Empfehlung!
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1. Dezember 2019
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20. November 2019
SpeisenAmbienteService
Stammtisch mit meinen Kollegen - ein wenig exotischer sollte es sein, also wählte ich das Pars, über das ich von vielen Seiten schon wirklich Gutes gehört habe. Die Reservierung für 16 Personen gin... MehrStammtisch mit meinen Kollegen - ein wenig exotischer sollte es sein, also wählte ich das Pars, über das ich von vielen Seiten schon wirklich Gutes gehört habe. Die Reservierung für 16 Personen ging problemlos per Telefon, der Tisch ist fein gedeckt, als wir ankommen.

Die Speisekarten kommen rasch, die unmittelbar bestellten Getränke ebenso. Die Auswahl an Alkoholfreiem ist gut und auch authentisch (Dough - Joghurtgetränk, Granatapfelsaft), der Wein- und Biertrinker ist jedoch nicht sehr umsorgt. Ottakringer vom Fass und je vier Weiß- und Rotweine.

Die Speisekarte liest sich toll, die Wahl fällt schwer. Ich entscheide mich für Hummus und Lammzungeneintopf. Ich hätte sehr gerne Hummus mit geröstetem Fleisch gehabt, aber leider haben sie das nicht auf der Karte. Ist aber vielleicht auch zu untypisch.
Eigentlich stand für mich der Hühnereintopf mit Dörrpflaumen, Granatapfel Sirup und Walnüssen am Plan, aber ich wähle - weil interessanter und neu für mich - doch die Lammzungen.

Während wir auf die Vorspeisen warten werden uns Teller mit frischen Kräutern, Zwiebelscheiben, Radieschenvierteln und Rettichstücken hingestellt. Finde ich nett, lädt zum Knabbern ein, soll aber (glaube ich) zum Würzen bzw Stärken der folgenden Speisen sein.
Der Hummus ist toll. So wie er sein soll - cremig, fluffig, angenehmes Säure- Tahinaverhältnis, nicht zu viel Knoblauch. Das Brot dazu frisch, warm und unauffällig. Die Portion ist eine ordentliche Schale, für 4,90 Euro angemessen.

Mein Suppentopf ist sehr puristisch. Vier Lammzungen und ein aromatischer Bouillon, ohne Gemüse, ohne sonstige Einlage - nur klare Brühe und Zungen. Im Vergleich zu den anderen Tellern eine kleine Portion, Brot muss ich extra dazu ordern, obwohl in der Karte steht, dass diese Speise mit Brot serviert wird. Die Zungen sind Butterzart, zerfallen am Gaumen und machen Spaß. Die Brühe ist kräftig und g'schmackig, dürfte länger gekocht haben, als nur einen halben Tag. Für deutlich über 10 Euro aber doch etwas teuer.

Meine Kollegen sind teilweise angetan (Spieße), die Eintopfesser etwas zwiegespalten. Das Choreschde ist eindeutig zu sauer, auch der vegetarische Gemüsegranatapfeltopf hat zu viel Säure. Mit viel Reis geht's dann doch. Begeisterung auch auf Seiten der Überbackene-Melanzani-Esser. Diese dürfte auch eine sehr gute Wahl sein.

Das Service ist 1A, flott und zuvorkommend. Im Lokal selbst ist es laut und heiß, die Deko und Einrichtung muten aber authentisch an. Ich war dennoch ein wenig überfordert wegen der vielen Farb- und Musterkombinationen.

Ich komme wieder - dann gönne ich mir eine Linsensuppe und Spieße.
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20. November 2019
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17. November 2019
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16. November 2019
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8. November 2019
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1. November 2019
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30. Oktober 2019
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26. Oktober 2019
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25. Oktober 2019
SpeisenKeine WertungAmbienteService
Es war Mal wieder Zeit für einen guten Gin mit Freunden. Da einige meiner gemütlichen Runde aber nicht so "into Gin" sind, brauchten wir eine Bar mit kompetentem Personal und einer Atmosphäre absei... MehrEs war Mal wieder Zeit für einen guten Gin mit Freunden. Da einige meiner gemütlichen Runde aber nicht so "into Gin" sind, brauchten wir eine Bar mit kompetentem Personal und einer Atmosphäre abseits des Bobochic und UpperClass-Tums. Das Torberg, also.

Begeistert waren alle schon ob der guten Auswahl und detaillierten Beschreibung der einzelnen Gins (und auch Rumsorten). Liebevoll sind die Spirituosen charakterisiert, das Tonic kommt passend dazu, es sei denn, man hat einen Spezialwunsch - sonst bestimmt das Personal die Sorte - und die wissen schon, was sie tun.
Serviert wird der Gin in the rocks, zum Kosten, das Tonic kommt extra. So kann man sowohl die Menge des Tonics selbst bestimmen, als auch den Gin wirklich vorerst schmecken, riechen und kennenlernen. Das finde ich toll. Kräuter, Pfeffer, Gurke, Zitrone etc lassen sie weg, das kommt nur auf Nachfrage. Auch das gefällt mir, wir sind ja wegen dem Gin dort und nicht wegen dem Gemüsegarten.
Wer jedoch dennoch Hunger verspürt kann einen der Snacks bestellen, es gibt von Oliven bis Käferbohnensalat oder Wurzelspeck diverse Häppchen, die beim Weitertrinken helfen. Da wir jedoch vorher schon gespeist hatten, habe ich diese Menüsparte nicht getestet.

Das Personal ist außerdem sehr flott, freundlich, umsichtig und nicht penetrant. Die Preise jedoch sind gar nicht so niedrig, wie man es in dieser "Spelunke" (weil etwas schwummriges Licht, alte Bar, etwas herangekommen, aber äußerst sympathisch und gemütlich) erwarten würde. Ich habe für 3 Gin-Tonics 28 Euro liegen lassen - mein einziger kleiner Wermutstropfen.

Ich kann das Torberg wärmstens empfehlen.
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24. Oktober 2019
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24. Oktober 2019
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21. Oktober 2019
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20. Oktober 2019
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19. Oktober 2019
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14. Oktober 2019
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11. Oktober 2019
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7. Oktober 2019
SpeisenAmbienteService
Der Zweite birgt doch so manche Lokalperle - kann man doch das Gasthaus Reinthaler als solche ansehen. Von außen mutet es zwar ein wenig schummrig an, aber spätestens ab dem Moment, wo man freundli... MehrDer Zweite birgt doch so manche Lokalperle - kann man doch das Gasthaus Reinthaler als solche ansehen. Von außen mutet es zwar ein wenig schummrig an, aber spätestens ab dem Moment, wo man freundlich begrüßt wird und sich an einen Tisch setzt, weiß man, dass der äußere Eindruck komplett täuscht.

Das Personal - um mit dem Service zu beginnen - ist überaus freundlich, höflich, hat einen Schmäh und drängt sich nicht auf. Man wird schnell bedient und nichts lässt lange auf sich warten. Das ist nicht selbstverständlich an einem Samstag Mittag bei ziemlich vollem Lokal.

Die Atmosphäre ist urig, man sieht, dass das Inventar schon ein wenig in die Jahre gekommen ist. Aber genau das macht das Flair im Reinthaler aus: eine alte Hellholzschank, die Kaffeemaschine (Siebträger!) fast in Schulterhöhe. Die Menagère am Tisch fasst jedoch eine Salz- und Pfeffermühle. Das ist toll und so ganz und gar nicht urig, sondern einfach nur fein, wenn man sich gerne frischen Pfeffer auf seine Speise mahlt.

Die Wildpürreesuppe war vermutlich die beste Fleischpürreesuppe, die ich je gegessen habe. Selten habe ich so einen intensiven Wildragoutgeschmack in einer Suppentasse mit dieser wirklich perfekten Konsistenz serviert bekommen. Geschmacksverstärker Fehlanzeige! Das Knöderl als Einlage war flaumig, selbstgemacht und so gar nicht auf der Bühne, es hat dem tollen Süppchen die Hauptrolle gelassen - Recht so!

Die Knödel mit Ei waren so, wie sie sein sollen. Das Ei fluffig und schön verteilt, die Knöderl selbst schon knusprig angeröstet und nicht fest oder hart, sondern schön luftig und wie man sie selbst besser nicht hinbekommt. Der Salat dazu ein normaler Grüner, unspektakulär aber das Dressing ganz nach meinem Geschmack: bisschen süß, bisschen salzig, nicht zu ölig oder sauer. Passt gut.

Angegessen, zufrieden und mit dem Beschluss, nach einer langen Vorlesung wieder vorbeizukommen, verlasse ich das Gasthaus Reinthaler.
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4. Oktober 2019
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2. Oktober 2019
SpeisenAmbienteService
Vor Kurzem habe ich mit meinem Partner eine Nacht im Loisium verbracht. Da wir aber bodenständig und regional essen, und die 48 € statt für das Abendessen im Hotel lieber bei einem Heurigen ausgebe... MehrVor Kurzem habe ich mit meinem Partner eine Nacht im Loisium verbracht. Da wir aber bodenständig und regional essen, und die 48 € statt für das Abendessen im Hotel lieber bei einem Heurigen ausgeben wollten, sind wir auf den Nastl gestoßen, der erst seit kurzem wieder Saison hat.

Ich habe vorab reserviert, um sicher zu gehen, dass sich der Fußweg (doch 2,4km und länger als gedacht) auszahlt. Wir kamen pünktlich und unser Tisch war bereits für uns gedeckt. Der Kellner kam sehr flott und reichte uns die Speisekarte und eine kleine Broschüre, wo die Ab-Hof-Preise sämtlicher Weine aus dem Eigenanbau vermerkt waren.

Wir entschieden uns beide für eine kleine Weinreise: fünf Sorten Wein/Frizzante/Schnaps quer durch die Karte zum aussuchen. Jeder seine eigene Wahl. Finde ich gut, gibt es selten. Meist ist die Auswahl schon für den Gast getroffen.
Zu Essen gab's eine Nastl-Jausn und ein Dreikäsehoch.

Die Weine wurden imposant serviert, weil am Holzbrett, je fünf schöne Weingläser auf der Trage. Nur: Platzproblem, bisschen tischfüllend. Dennoch irgendwie besonders.
Die Speisen dauerten ebenfalls nicht lange und kamen sehr schmackhaft angerichtet daher. Auf der Jausnplatte waren Leberaufstrich und Liptauer (beides selbstgemacht), Schweinsbraten (der Nastl ist dafür bekannt - verkauft er doch seine berühmte "Sausemmel" - ein Wachauer mit kaltem Schweinsbraten, Bratlfettn, etc.), Blunzn, Geselchtes, Geräuchertes, Emmentaler, Sauergemüse und Kren.
Alles war durchwegs ordentlich, aber die Blunzn war wirklich ein Highlight. Ich habe selten so eine gute Blutwurst gegessen!
Die Käseplatte war solide und gut zusammengestellt, aber nichts außergewöhnliches war dabei. Erwähnenswert sind jedoch die karamellisierten Walnüsse und das Paprikachutney. Beides passt perfekt zum Käse und ist (meines Erachtens) ebenfalls selbst produziert.

Im Gastraum steht eine Vitrine mit hausgemachten Marmeladen, Hirschpaste und "Sausemmel im Glas" - finde ich sehr originell!

Das Ambiente ist urig wegen der riesigen Weinpresse mitten im Gastraum. Einziges Manko: das Ambiente. Die Sitzbänke sind sehr schmal und deshalb nicht sonderlich gemütlich. Auch stehen die Tische sehr nahe beieinander und der Raum hat keine Schallresorbierer. Es hallt ziemlich und würde mir zunehmender Stunde relativ laut. Aber zugegeben: nach ein paar Achterl ist einem das dann auch wirklich egal.

Das Personal ist 1a. Freundlich, flott und umsichtig. Besonders beeindruckt hat mich der Chef, der uns persönlich ins Hotel gebracht hat, weil er meinte, das Taxi würde zu lange brauchen. Dies ist nicht selbstverständlich und wussten wir sehr zu schätzen.

Wir kommen definitiv wieder!
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