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The BankThe BankThe Bank
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The Bank

Am Hof 2
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Park Hyatt Vienna
Küche: International
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 22740 1236Fax: 01 22740 1235
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: The Bank

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 23. Mai 2016
Experte
Gastronaut
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4Speisen
5Ambiente
5Service

Kulinarisch begannen wir sehr klassisch und teilten uns ein kleines Beef Tartare. Ebenso wie eine Margherita in einer Pizzeria ist doch ein Beef Tartare ein wunderbares Aushängeschild für ein Lokal, das so viel über den Zugang der Küche, zu den Zutaten, aber auch zu den Gästen aussagt … In unserem Fall war das Beef Tartare so gut und stimmig abgeschmeckt, dass ich behaupten möchte, es habe jetzt den Status, den das Beef Tartare des „Flatschers“ kurz nach dessen Eröffnung hatte: im Moment ist es das Beste der Stadt. Handgeschnitten, stimmig, vollmundig, scharf, sauer, pikant. Und es wird mit einem wachsweichen Eidotter, Kartoffelbrot von Josephbrot und essbaren Blüten serviert. Ein Traum, optisch wie kulinarisch!

Die darauffolgende Speise gehört gleichzeitig zu den spannendsten wie auch besten, die ich in einem Wiener Lokal seit Langem probiert habe: Mit Blutwurst gefüllte Tintenfische samt geschmorten Äpfeln auf einem süßlichen Zwiebelsud. Was klingt wie ein betrunkenes Experiment ist jedoch eine unerwartete Harmonie aus süß, sauer, fruchtig, fleischlich, fischig und erdig. In der ersten Sekunde hatte ich gedacht, dass der Tintenfisch und die Blutwurst sich erschlagen würden, aber sie sind tatsächlich die allerbesten Freunde.

Das wahrscheinlich ungewöhnlichste Gericht der Karte, weil gleichzeitig einfach wie kompliziert, waren ofengeröstete Ur-Karotten. Diese wahnsinnig intensiven Karotten kamen auf einem Bett aus geschmorten Karotten, Vadouvan und dem Ur-Weizen Emmer daher und waren mit einer Senf-Emulsion abgeschmeckt!
Auch wenn dieses Gericht tatsächlich vegan ist, verleihen ihm die Röstaromen vom Ofen eine fast schon fleischliche Note.

Die vorhin bei den Tintenfischen mit Blutwurst schon erfahrene Leidenschaft für die Kombination von Fisch und Fleisch wird auch beim Garnelen Cassoulet gelebt, einem Pfännchen mit einem Eintopf aus Kichererbsen, Chorizo und Koriander unten und gegrillten großen Garnelen oben. Die Kombination aus Kichererbsen und Chorizo funktioniert ja immer und wurde hier durch den Koriander herrlich abgerundet. Und auch die Garnelen waren für sich genommen wahrscheinlich eine der besten, die man momentan in Wien bekommen kann. Nur irgendwie fehlte mir die Verbindung zwischen den beiden Komponenten der Speise. Ich war mir nicht einmal sicher, ob hier vielleicht Safran, weißer Balsamico oder einfach nur Zitronensaft den perfekten „Kleber“ ergeben hätte. Auf alle Fälle fehlte mir das sprichwörtliche „je ne sais quoi“…

Gänzlich ohne Zutaten aus dem Meer kommen die Flanksteak Frites aus, einige Streifen medium gebratenes Flanksteak samt belgischer Pommes frites. Während die „Belgier“ tatsächlich wieder zur absoluten Spitze zählen und nach dem doppelten Frittieren außen knusprig und innen wachszart sind, waren die Steakstreifen leider zäh wie ein Turnschuh. Natürlich hätte es auch andere Steaktypen auf der Karte gegeben, wie Entrecote oder Filet. Aber Filet ist für Anfänger, sowohl ess- als auch kochtechnisch. Nach den vielen Köstlichkeiten, die wir zuerst gekostet haben, sind wir uns aber sicher gewesen, dass der „bissfeste“ Zustand unseres Flanksteaks nichts mit den Fähigkeiten der Küche, sondern eher mit purem Pech beim konkreten Stück Fleisch zu tun hatte.

Den Abschluss machte ein frischer Sauerrahm-Schmarrn mit Kompott und Heumilcheis. Und auch hier hat sich gezeigt, wie viel Stellenwert in „The Bank“ auf die Harmonie der einzelnen Speisen gelegt wird. Denn die Säure des Rahms und die Süße des Eises verschmelzen wunderbar und auch der Schmarrn selber ist gleichzeitig flaumig und knackig. Und wenn wir schon mit einem Vergleich begonnen haben, können wir auch mit einem enden: Nach Meinrad Neunkirchners karamellisierten Apfelschmarrn im Alto ist jener in The Bank der aktuell zweitbeste der Stadt!

Insgesamt kann ich „The Bank“ in jedem Punkt empfehlen: Das Ambiente ist edel, die Karte spricht jeden an – sogar bei bescheideneren Geldbörsen -, das Service ist großartig und die Küche innovativ, durchdacht und schlicht und einfach großartig! Das mit dem Leder-Steak war einfach nur Pech. Beim nächsten Mal versuche ich vielleicht doch das Filet…

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Kommentar von am 7. Nov 2016 um 16:56

In den letzten vier Wochen waren wir zweimal lunchen und waren beidemale äußerst zufrieden. Die Qualität und das Preis-Leistungsverhältnis waren einwandfrei. Eine junge Koch-und Servierbrigade haben fehlerlos agiert und uns zum Wiederkommen animiert. Wenn dieser Standard gehalten wird, ist es eine empfehlendswerte Alternative in der gehobenen gastro-szene.

Gefällt mir1
am 10. März 2015
Flocki1
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3Speisen
4Ambiente
0Service

Das Personal lässt zu wünschen übrig. Zum Lunch gab es keine Getränkekarte. Es wurde uns eine Karte aus einem anderen Lokal im Hotel gebracht. Der bestellte Smoothie kam nach mehrmaligen Urgenzen und pampigen Antworten vom Personal nach 40 Minuten. Das Personal war sehr unfreundlich und unzuverlässig. Das kann das Ambiente und Essen nicht aufheben.
Einmal gesehen und damit erledigt.

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Kommentar von am 2. Apr 2015 um 18:15

Sehr geehrter Flocki1, vielen herzlichen Dank für Ihren Besuch in unserem Restaurant The Bank und für Ihre Bewertung auf Restauranttester.at. Es tut mir sehr leid zu lesen, dass der Service bei Ihrem Besuch nicht unserem gewohnten Standard entsprach - dafür möchte ich mich vielmals bei Ihnen entschuldigen. Ich habe Ihre Rückmeldung bereits an unseren Restaurantleiter weitergeleitet um eine sofortige Serviceoptimierung zu garantieren. Ich hoffe sehr, dass Sie uns noch eine zweite Chance geben um Sie von uns überzeugen zu können. Der F&B Direktor unseres Hauses würde sich sehr über ein persönliches Kennenlernen freuen. Herzliche Grüße sendet Ihnen, Monique Dekker General Manager

Gefällt mir1
The Bank - Karte
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Bewertet am 10.03.2015
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