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Speisen
Ambiente
Service
39
40
35
Gesamtrating
38
13 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Zum Schwarzen KameelZum Schwarzen KameelZum Schwarzen Kameel
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Zum Schwarzen Kameel Info
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RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 236
|
86
Wien
Rang: 157
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Catering, Partyservice
WLAN, WiFi
Ambiente
Gemütlich
Vornehm
Preislage
Hochpreisig
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
08:00-24:00
Di
08:00-24:00
Mi
08:00-24:00
Do
08:00-24:00
Fr
08:00-24:00
Sa
08:00-24:00
So
08:00-24:00
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Zum Schwarzen Kameel

Bognergasse 5
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Österreichisch, Wiener Küche
Lokaltyp: Restaurant, Bar, Delikatessen, Feinkost-Laden
Tel: 01-5338125Fax: 01-5338125-23
Lokal teilen:

13 Bewertungen für: Zum Schwarzen Kameel

Rating Verteilung
Speisen
5
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4
7
3
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3
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0
Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. Oktober 2015
Experte
kuechenmeister
193
27
25
5Speisen
5Ambiente
5Service

Gute Stimmung herrscht im Kameel eigentlich immer, diesem gleichermaßen leichtlebigen und gediegenen Stehimbiss in der Wiener Innenstadt, in dem sich angeblich schon Ludwig van Beethoven an Schinkenbroten und Veltliner labte, dessen Logo niemand Geringerer als Georg Ferdinand Waldmüller erschuf und das heute zugleich Stammlokal für viele Bewohner der Innenstadt und Fixtermin für Wienbesucher ist. Tradition hat übrigens auch die eigenwillige Orthographie des Lokalnamens, an ihrem Ursprung stand ein Herr Cameel, der hier im 17. Jahrhundert einen Gewürzladen betrieb.

Kalt ist es heute, an einem Samstag Ende Oktober, und trotzdem ist der Schanigarten voll. Vor allem Touristen sind es, die vor der Tür bei einem Gläschen einen Zwischenstopp mit Blick auf die Vorbeiflanierenden einlegen.

Drinnen im Imbiss drängt sich wie immer die Wiener Haute Volee – und die, die das gern wären - bei Brötchen und Achterl. Wir sind heute schon viel zu Fuß gegangen, so ein Stehtisch kann uns nicht verlocken, wir setzen uns also ausnahmsweise gemütlich ins Restaurant. Gediegen ist das Jugendstil-Interieur, ebenso das Service des vom Scheitel bis zur Sohle in feinstes Tuch gekleideten Obers. Die meisten Gäste, die hier sitzen, kenne ich vom Sehen. Genauer gesagt, vom Fernsehen. Ja, das ist ein Promilokal.

Die Preise auf der Karte sind, sagen wir einmal, sehr selbstbewusst gestaltet. Ein Menü mit Weinbegleitung zum Preis eines Wochenendes im Fünfsternhotel lässt sich im Schwarzen Kameel ohne weiteres bestellen. Aber so üppig wollen wir es gar nicht, uns steht der Sinn nach einem leichten Mittagessen.

Nach einem netten, hübschen Gruß aus der Küche und einer Scheibe eines wirklich exzellenten Olivenbrotes vergönnen wir uns die hervorragenden Bachkrebse vom Gut Dornau mit Pimentoscreme, Tamarillo und Koriander-Spitzkohlsalat, dazu einen richtig feinen Muskateller aus der Steiermark. Dann das geschmorte Kalbsbackerl mit getrüffeltem Erdäpfelpüree, Kohlsprossen und Perlzwiebeln. Ein Gedicht, das Kalbsbackerl wunderbar geschmort, schön sulzig, noch mit ein wenig Biss, die Sauce kräftig-sämig, das Püree ein Genuss, die Perlzwiebeln eine ungewohnte Beilage, die aber hervorragend harmoniert. Dazu ein ausgezeichneter Pinot Noir vom Markowitsch, dann zwei nicht minder ausgezeichete Espressi und wir sind zufrieden. Hier lässt sich’s leben.

Fazit: Dicke Brieftasche einpacken und dann nichts wie hin! Ein ausgezeichnetes Lokal.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 12. Dezember 2013
Experte
Alzi
184
4
22
4Speisen
4Ambiente
5Service
2 Check-Ins

Das schwarze Kameel ist eine Institution. Es gibt eigentlich drei Lokale: den Imbißbereich, das Restaurant und die Bel Etage im ersten Stock. Allen dreien ist ein sehr aufmerksames Service gemeinsam, das in seiner Zurückhaltendheit fast schon aufdringlich und gekünstelt wirkt. Im Imbißbreich gibt es Brötchen und kleine Speisen, die meisten Besucher gehören der Schicki-Micki-Gesellschaft an, nach Büroschluß wimmelt es von Herren mit Halstüchern und Damen in Pelzmänteln, die Aperol trinken. Das Restaurant ist mir in bester Erinnerung, es gibt zwei Menus und eine Reihe von exquisiten Speisen à la carte, die sich aber mit passender Weinbegleitung mit rund € 100.-/Person zu Buche schlagen. Zuletzt war ich anläßlich einer Weihnachtsfeier in der Bel Etage im Kameel. Jeder Achter-Tisch hatte eine eigene Serviererin, da wurde nicht gespart, sehr wohl aber leider an den Portionsgrößen. Es gab ein dreigängiges Menu: Die geräucherte Forelle war winzig, die rote Zwiebelvinaigrette fast nicht vorhanden, das Wachtelei paßte zur Portionsgröße. Nach einer Stunde Wartezeit kam der Hauptgang: Geschmortes Wangerl vom Bio-Kalb mit Speckkohl, Selleriepüree und Portweinschalotten. Das Wangerl war von schlechter Qualität, sehr durchzogen. Vom Speckkohl war genau ein Eßlöffel voll auf dem Teller zu finden, das Selleriepüree war zwei Teelöffel groß und die beiden Schalotten sind schon von Natur aus sehr klein. Nach einer weiteren Stunde wurde die "Dessertbibliothek" aufgebaut: Kleine Kameeltörtchen, kleine Gläschen mit feinen Cremes in Schichten und Petits Fours. Und das alles für € 70.-/Person! Mehr als € 4.- für ein kleines Bier ist auch nicht angemessen. Die Weinkarte ist erfreulich groß, die Flaschen kosten zwischen € 25.- und € 55.-. Positiv ist uns aufgefallen, daß der Brotteller immer wieder nachgefüllt wurde, das war auch notwendig bei den winzigen Portionen auf sehr großen Tellern. Brot haben wir an diesem Abend sicher genug gegessen. Fazit: Wer die Society sucht, soll in den Imbiß gehen, für feine, aber nicht billige Küche empfiehlt sich das Restaurant, die Bel Etage für geschlossene Gesellschaften hat uns kulinarisch nicht überzeugt, lediglich das Personal war wirklich aufmerksam.

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am 31. August 2013
mekealoa
5
1
1
-Speisen
3Ambiente
2Service

Ich habe nur etwas getrunken und nicht gespeist.

Wein:
Die Beerenauslese (Welschriesling- Scheurebe) war köstlich, goldener Farbton, sehr rund im Geschmack und im Abgang facettenreich. Da ich aus Rheinhessen/Deutschland komme und im Wohnort ca 50 Weinstuben vor der Haustür habe, empfinde ich 7€ für ein Piffchen überteuert. Zudem musste ich das Glas austauschen lassen, weil drei kleine schwarze Teile im Wein schwammen.

Service: Ich mag seriöse Bedienung- diesen Kellner empfand ich jedoch nicht als seriös sondern arrogant! Eine kurze Entschuldigung wegen der Verunreinigung im Glas kam erst als er ein Neues brachte und eher gezwungen über die Lippen....Trotz 2€ Trinkgeld kam noch nicht mal ein "Wiederschaun"...

Man sitzt ganz nett draußen- sicher noch besser wenn keine Baustelle davor ist.

"Gehobenen Gastronomie" mag ich gerne aber ich muss mich auch willkommen fühlen. Ich denke es bleibt bei meinem einmaligen Besuch.

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Letzter Kommentar von am 1. Sep 2013 um 15:44

Sorry....ein Piffchen ist in Rheinhessen 0,1 Wein. Vielleicht ist es auch interessant zu wissen, dass man bei uns immer einen Spritzer (Weinschorle) in einem 0,4er- Glas bekommt. Das Weinglas ist 0,2 und oft drüber. Wer Interesse für gute Weine aus Rheinhessen hat dem seien diese beiden Weingüter ans Herz gelegt: Link und Link Die verschicken auch gerne.

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am 9. Februar 2013
Grofica
6
1
1
2Speisen
5Ambiente
3Service

Kenne Restaurant seit meiner Kindheit. Liebe das Ambiente! Leider ist der Geschmack der Speisen inzwischen sehr mittelmäßig. Aber allein für das Ambiente zählt sich ein Besuch aus.

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am 23. Dezember 2012
Uncle
1
1
2Speisen
4Ambiente
3Service

Das grosse Menu war teilweise sehr lieblos zubereitet, die Saucen waren zu flüssig und "geschmacksverwirrend" Die Gänseleber mit Sojasauce eine einzige negative Überraschung! Der Brotkorb erinnerte mehr an eine Dorfpension denn an Innenstadtlokal.
Service wurde je länger der Abend wurde immer nachlässiger.
Lästig ist und bleibt dass jeder der die Toiletten benutzt durch das Restaurant muss.

Preis-Leistungsverhältnis ist schwer enttäuschend und nicht gerechtfertigt.

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am 25. April 2012
Genussbub
97
5
7
4Speisen
4Ambiente
5Service

Zur "gehobenen Gastronomie" kann man stehen wie man will, aber entscheidend ist immer der persönliche Eindruck und dieser ist meist von mehreren Faktoren abhängig.
Zum Thema Qualität der Speisen konnten wir in einer größeren Runde nur einhellig feststellen, dass diese dem Preisniveau voll gerecht wird. Einzig das klassische Wiener Schnitzel das für unsere deutschen Gäste serviert wurde, würde mich als Einheimischer entwas zum Überlegen bringen. Aber den germanischen Freunden hat es aus Mangel an vernünftiger Kost im Heimatland sehr gemundet. Der klassische Erdapfel-Vogerlsalat ist sehr toll angekommen und hat auch uns Einheimische sehr gemundet. Die Fischspeisen waren wirklich ausgezeichnet und optisch gut aufbereitet.
Auch waren die Portionen ausreichend und gut temperiert. Das Ambiente ist wie immer Geschmackssache, aber der Gesamteindruck ist sehr stimmig und angenehm. Nicht zu überladen wie es gerade in diesem Bereich sehr oft üblich ist.
Am meisten waren wir aber vom zuvorkommenden und sehr kompetenten Service überrascht, da dieses nicht immer sehr gut bewertet wurde. Lediglich etwas lockerer könnten die Herrschaften noch sein.
Generell können wir für unseren Besuch nur positive Anmerkungen machen. Wir werden mit den nächsten Gästen sicher wieder einen Ausflug ins schwarze Kameel machen.

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Kommentar von am 25. Apr 2012 um 15:00

EIN SATZ hat mir ganz besonders gut gefallen!

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am 19. November 2011
Tiroler
1
1
2Speisen
3Ambiente
2Service

Nicht zuvorkommendes Personal ,essen teilweise kalt,keinerlei hinterfragung,Preis-Leistungsverhältnis unstimmig,

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Kommentar von magic am 19. Nov 2011 um 17:37

???

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am 3. August 2011
schokokuh
19
3
2
4Speisen
5Ambiente
4Service

Ich mag den kleinen Stehbereich im vorderen Teil des schwarzen Kamsels sehr gerne und liebe die kleinen Brötchen und süßen Kleinigkeiten, die man sich direkt aus der Vitrine aussuchen kann. Am Besten finde ich das Beinschinkenbrot. Im Sommer empfehle ich dazu einen Rosé-Spritzer - der ist leicht und erfrischend. Die Weinkarte ist umfangreich und auch das Angebot an Brötchen ist reichhaltig.

Das Servicepersonal ist sehr freundlich und die Qualität der Zutaten ist auch sehr gut. Ich kann das Schwarze Kameel nur weiterempfehlen, für mich gehört es zu Wien wie der Stephansdom.

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Kommentar von Thun am 4. Aug 2011 um 22:10

Bin froh das es dieses Lokal gibt, exakt so wie es ist. Lebensfroh, entspannt mit Qualität

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am 18. April 2011
Cable
8
2
1
4Speisen
3Ambiente
5Service

Das schwarze Kameel war früher sicher eine der besten Adressen in Wiens erstem Bezirk, tolles Wiener Küche gepaart mit gediegenem Service. Seitdem man nach dem Abgang des letzten großen Küchenchefs allerdings meinte diese Stelle nicht nachbesetzen zu müssen krankt es bei den Speisen leider etwas. Diese sind zwar noch immer auf hohem Niveau, lassen aber das gewisse Etwas früherer Zeiten unter Domschitz vermissen.

Das Service ist weiterhin fraglos perfekt mit dem Wiener Unikat in der Person von Oberkellner Gensbichler.

Das Amiente ist in Ordnung, wenn man sich auch gerne etwas eingeengt fühlt.

Alles in Allem immer noch sehr empfehlenswert, auch wenn es langsam an der Zeit wäre einen neuen Spitzenkoch an die Küchenleitung zu lassen.

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Kommentar von am 18. Apr 2011 um 21:47

Wir waren einmal dort, als noch der Domschitz gekocht hat. Damals war es nicht besonders, war aber sicher nur ein schlechter Tag, da wir anderswo (glaube Ambassador Hotel) beim Domschitz schon sehr gut gegessen haben.

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am 20. März 2011
Experte
Evba
69
27
22
4Speisen
4Ambiente
4Service

Lokalaugenschein am Samstag zu Mittag in der Bar, also im Steh-Bereich. Das Lokal gestopft voll, überall Gedränge, trotzdem war das Personal sehr freundlich und bemüht. Das Glas Wasser kam sogar zum Aperitif-Prosecco und als wir uns umsetzten, sprich an der Bar endlich einen Sitzplatz fanden, wurde es uns nachgetragen und später noch einmal ausgetauscht.

Die Brötchen waren wie immer frisch und köstlich – Beinschinken mit Kren, Lachs, scharfe Creme und ein Thunfisch-Tramezzino (besser gefüllt als bei so manchem Italiener, wo oft der Belag viel dünner ist als das Brot, was ich persönlich nicht mag).

Auch die kleinen Süßigkeiten sind immer wieder ein Hit – diesmal aßen wir kleine Punschkrapferl und Esterhazyschnitten.

Über die Weinkarte braucht man nicht viele Worte verlieren, glasweise geht es quer durch den österreichischen Gemüsegarten (pardon-Weingarten) und die Preise finde ich – verglichen mit anderen Lokalen - auch angemessen.

Wir fühlten uns gut aufgehoben, gut bedient und rundum zufrieden.

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Kommentar von Thun am 4. Aug 2011 um 22:06

Gutes Frühstück. Das Lokal macht sehr früh auf und es ist ein Genuß

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am 6. Jänner 2011
ericz19
4
1
1
4Speisen
3Ambiente
3Service

Das Schwarze Kameel ist eine Institution, definitiv. Und wie bei Institutionen üblich kann man sie lieben oder hassen. Ich zähle mich nach 2 Besuchen eher zur letzteren Hälfte, die Meine nach vielleicht 200 in mehreren Jahrzehnten zur Ersteren.
Und dann muss man eigentlich auch noch das Quasi-Stehlokal vorne und das Restaurant hinten unterscheiden.

Mein Eindruck vorne, schlicht und ergreifend "liegt mir nicht" und mehr soll man dann dazu auch nicht sagen.

Das Restaurant kann man dann eher objektivieren. Wir dinierten zu viert und irgendwie fühlte es sich verdammt eng an Eine Seuche, die bei den meisten Lokalen grassiert, in meiner Jugend gabs bequemere Flugzeugsitze. Das Personal bemüht servil mit einem merklichen Hang zur Präpotenz; und wir waren im feinen Tuch. Beides trug nicht zu einem persönlichen Wiohlfühlambiente bei.
Das Essen sehr in Ordnung ohne Tadel auf hohem Niveau aber auch ohne irgendein I-Tüpfelchen, das es erwähnens- oder erinnernswert gemacht hätte.
In Summe nichts worüber man wirklich meckern kann, aber auch rein garnichts, das mich dort wieder hinzieht.

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am 13. Oktober 2010
Experte
Gastronaut
428
45
29
4Speisen
3Ambiente
0Service
3 Fotos1 Check-In

Arrogant darf man dann sein, wenn man etwas tolles ist oder etwas tolles geleistet hat. Das "Schwarze Kameel" zu betreiben ist bestimmt etwas tolles, aber wer die Familie Friese kennt weiß, dass hier niemand arrogant ist. Ganz im Gegensatz zum Personal hier. Nachdem ich es mir erlaubt hatte einmal nicht im Anzug im Lokal zu erscheinen, sondern wie beim Einkaufen üblich etwas legerer, wurde ich vom Personal wie Luft behandelt. Wir durften dann aber doch etwas bestellen, nämlich zwei Gläser Zweigelt mit zwei Gläsern Leitungswasser. Das Wasser kam nie...das wäre ja noch nicht so schlimm gewesen, schlimm war erst die Dame hinter der Brötchenbar. Ich bestellte zwei Brötchen für mich (Rotkraut mit Thunfisch und Pikante Fleischcreme) und DANEBEN zwei für meine vegetarische Freundin (die Auswahl dafür ist unendlich kleine, im Endeffekt waren es Gemüsecreme mit Wachtelei und Kürbiscreme). Das "daneben" dürfte die Dame so irritiert haben, dass sie auf dem Teller für einen Frontalzusammenstoß der vegetarischen und nichtvegetarisch Brötchen sorgte. Soll heißen: Der Thunfisch flog bis in die Mitte des Kürbisbrotes und die pikante Fleischcreme vermengte sich liebevoll mit dem Wachtelei. Auf meinen Einwand, dass meine Freundin dies nun nicht mehr essen könnte meinte die Dame ruhig "Das kann man ja wegschneiden". Zurücknehmen könne sie die ledierten Brötchen jedenfalls nicht....selbst wenn sie selbst sie lediert hat. Wären die Frieses da gewesen, hätte ich mich zu diesem Zeitpunkt gerne mit ihnen geredet...waren sie aber nicht! Und so musste ich die vegetarischen Brötchen sezieren und alles fleischliche wegschneiden, bevor meine besserer Hälfte sie essen wollte. Sie waren sogar richtig gut. Und der Zweigelt ohne Wasser war auch nicht schlecht....Aber so schnell wird mich das "Schwarze Kameel" bestimmt nicht wieder sehen....oder zumindest so lange nicht, solange die Qualität des Services auch jenem der Küche entspricht!

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Letzter Kommentar von Warm Erich am 15. Mär 2013 um 13:21

hatte ihre "Freundin" auch keinen Anzug an?

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am 11. Dezember 2009
pumuckels
60
4
5
5Speisen
5Ambiente
5Service

Domschitz ist weg, nun kocht wenn man der Fama glauben darf, Patron Peter Friese selbst. Auflösung zu diesem Rätsel am Schluss...

Das Ambiente ist wohl eines der schönsten, in dem man in Wien speisen kann. Der Service von Herrn Gensbichler ist nahezu unübertrefflich, seine Kollegen bemühen sich mit gemischtem Erfolg ihm nachzueifern. Die positive Überraschung aber ist die Küche, denn die ist auch ohne Domschitz köstlich auf hohem Niveau geblieben. Die Linie durchaus ähnlich jedoch mit ersten selbstständigen Neuerungen und kreationen. Naja, wer zu Domschitz Zeiten dort war erinnert sich ohnehin dass des Maestro lieber im Speisesaal mit Gästen 'Schmäh g'führt' hat als in der Küche zu arbeiten - ganz das Gegenteil von Gehrer. Also nach wie vor seinen (hohen) Preis absolut wert - vielleicht mit Ausnahme der Trüffelverrechnung. Auf der Maronisuppe waren laut Waage Alba-Trüffel für 35 Euro, zum Vergleich, in der Cantinetta hatte ich etwa die gleiche Menge am Carpaccio und zahlte 1g zu 9 Euro...

Das Küchengeheimnis heisst, wenn man www.life-style.at glauben darf, Zitat: "Sevgi Hartl. Die junge Salzburgerin, die erst 2004 ihren Küchenmeister gemacht hat, lernte die Haute Cusine nachfolgend bei Domschitz im Kameel und hat mit Ihrem Talent offensichtlich viel von seinem Know How und seiner Kreativität aufgesogen. Derzeit ist Sie wohl eine der spannendsten und talentiertesten jungen Köche und Köchinnen in Österrech, man darf gespannt sein!"

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Letzter Kommentar von am 13. Dez 2009 um 10:35

Wie auf www.life-style.at zu lesen ist haben die derzeit eine technische Umstellung und Probleme mit diversen Datenbanken. Die Newsartikel sind aber aktuell und die Datenbanken werden wohl auch bald wieder funktionieren. Hoffe ich zumindest, denn bis vor einigen Wochen gab's dort aktuelle und interessante Bewertungen - IMHO Frau Hartl wurde übrigens auch in einem gerade erschienenen News Artikel zu Domschitz erwähnt, dort wurde sie als 'Prima inter pares' bezeichnet und die Meinung vertreten, dass Patron Friese als Chef agiert (quasi).

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