Meidlinger12

ExperteLevel 29
Mitglied seit Feb 2009Über mich
trotz der vielen Lokalbesuche, koche ich selbst sehr gerne ;-) Fischliebhaber aber in Österreich solls nur aus dem Süßwasser sein. Blöde Modeerscheinung das man jetzt immer den besten und teuersten Fisch aus dem Meer essen muß im Binnenland obwohl eh schon alles leer gefischt wird. *Gegen Wildwuchs an Kebapbuden* (Früher hab ich hin und wieder am Naschmarkt ein Kebap gegessen, aber seit es das Zeug an jeder Ecke gibt boykottiere ich sie)
Lieblingslokale
Zum Schwarzen Adler, Schimanszky Dal Don Hawliks Schlemmereck
Lieblingsspeisen
Wiener Schnitzel. T-Bone Steak, Gulasch, Pizza, Gerichte mit Curry, Wild, Pilze, Beef Tartar, Griechisch
Lieblingsdrinks
Bier, Wein, Gin, Wodka, Cocktails, Rum, Schottischer Single Malt
Liebstes Urlaubsziel
Griechenland
Stangls Eventlocation & Catering, Untertriesting
SpeisenAmbienteService
Das Stangls wird gemeinsam mit dem Renzenhof, der per Luftlinie nur etwa 300m entfernt liegt, betrieben. Meistens Mittwoch bis Freitag gibt’s Menü im Renzenhof und dann Samstag und Sonntag eine Spe... MehrDas Stangls wird gemeinsam mit dem Renzenhof, der per Luftlinie nur etwa 300m entfernt liegt, betrieben. Meistens Mittwoch bis Freitag gibt’s Menü im Renzenhof und dann Samstag und Sonntag eine Spezialkarte im Stangls. Die genauen Termine und die Menükarte oder Spezialitätenkarte oder Events bekommt man wöchentlich per Whatsapp zugeschickt, sofern man das möchte und sich dazu angemeldet hat.
Wir besuchen beide Lokale sehr gerne, Markus Stangl kocht in beiden Lokalen ausgezeichnet, wir sind jedenfalls noch niemals enttäuscht worden. Diesmal gab es eine eigene saisonale Wildkarte mit den typischen Reh- und Hirschgerichten, aber auch Entenbrust war darauf zu entdecken. Zu den üblichen Anlässen wie z.B. Pfingsten, Muttertag, etc. gibt es dann immer eine eigene Karte mit außerordentlichen Gerichten. Man kann aber auch ganz „normale“ Gerichte a la Carte bestellen, die üblichen Verdächtigen, wie Schnitzel, Backhendl, Zwiebelrostbraten, Cordon Bleu, Schweinsbraten, usw.
Von außen sieht das Lokal eigentlich recht unscheinbar aus, ist dafür innen sehr gemütlich mit sehr viel Holz eingerichtet.
Nach dem Eingang befinden sich rechterhand die Schank und weitere Räume. Links befindet sich ein größerer Raum, der für Geburtstagsfeiern, Hochzeiten oder dergleichen verwendet werden kann, aber auch wenn großer Andrang - wie an diesem Sonntag – ist, kann man ausweichen. Geradeaus kommt man zu den Toiletten oder in den großzügigen Garten, den wir heuer auch bei einem sehr netten Grillevent erleben durften, wo der Chef selbst am Griller stand und die herrlichsten Stücke von Schwein, Rind oder Meeresfrüchte auf dem Smoker gezaubert hat. Das Ehepaar Stangl betreibt ja auch ein Cateringunternehmen, daher haben sie schon sehr lange und sehr viel Erfahrung in der Gastronomie. Man merkt jedenfalls immer, welche Freude es dem Chef macht, zu kochen, das kann er mit jedem Teller rüberbringen. Letztes Mal im Renzenhof hat er es sogar mit einer einfachen Bratwurst, Bratkartoffeln und Kohlsauce geschafft, mich komplett begeistert in den Hausmannskost-Himmel zu befördern, das erweckte doch tatsächlich sehr schöne Kindheitserinnerungen in mir.
An diesem Sonntag war das Lokal sehr voll, da eine volkstümliche Feier mit Musik im linken Bereich stattfand. Wir fanden dann aber zum Glück rechterhand ein gemütliches Platzerl.
Wir begannen mit einem kleinen Hainfelder und dem obligaten Kaiserspritzer für die Liebste. Anfangs orderten wir die Maronischaumsuppe, die ein echtes Gedicht war. Kleine, wunderbar gegarte Maronistücke, ein wenig von geschmackvollen Speckstreifen und etwas Schlagobers perfektionierte dieses samtige warme Suppenerlebnis. Garniert wurde sie noch von einem gedrehten und super gewürzten Blätterteigstangerl.
Hauptspeisen gabs natürlich – wie schon erwähnt – einiges vom Wild. Auf die Ente freute sich die Liebste ganz besonders und sie wurde nicht enttäuscht, etwas mehr Salz konnte das Ganze noch vertragen, das ist jedoch Geschmackssache und zum Glück steht ja dafür der Salzstreuer auf jedem Tisch. Die Entenbruststücke waren rosa und zart, die kleinen Knödelchen waren perfekt dazu abgestimmt und das Saftl war perfekt einreduziert worden. Die Liebste hätte sich reinlegen können, so gut schmeckte es ihr. Für mich wurde es ein gebackenes Hirschschnitzel, welches auch sehr mundete. Dazu gab es einmal einen burgenländischer Zweigelt und einen Blaufränkischen. Leider wurde auf die Weine zuerst vergessen, weil sogar nach 14 Uhr immer noch sehr viel los war, aber nach Reklamation unsererseits wurden beide Weine sofort gebracht. Die Weine waren tatsächlich auch etwas zu warm.
An offenen Weißweinen gibt es weiß den üblichen Grünen Veltliner, dann noch einen anderen vom Weingut Frauwallner, leider konnten wir es uns nicht genau merken und haben dieses Mal auch nicht die Weinkarte abfotografiert, das wird aber das nächste Mal nachgeholt.
Nachspeise ist sich dieses Mal leider keine ausgegangen, obwohl das Maroni-Schokoladen-Törtchen schon sehr laut schrie, da hätte dann aber der Magen rebelliert.
Die Preise für die beiden Hauptgerichte finde ich persönlich für Wildgerichte jetzt gar nicht schlimm.
Wir freuen uns schon wieder sehr auf die nächsten Besuche im Stangls und natürlich auch im Renzenhof.
Wir besuchen beide Lokale sehr gerne, Markus Stangl kocht in beiden Lokalen ausgezeichnet, wir sind jedenfalls noch niemals enttäuscht worden. Diesmal gab es eine eigene saisonale Wildkarte mit den typischen Reh- und Hirschgerichten, aber auch Entenbrust war darauf zu entdecken. Zu den üblichen Anlässen wie z.B. Pfingsten, Muttertag, etc. gibt es dann immer eine eigene Karte mit außerordentlichen Gerichten. Man kann aber auch ganz „normale“ Gerichte a la Carte bestellen, die üblichen Verdächtigen, wie Schnitzel, Backhendl, Zwiebelrostbraten, Cordon Bleu, Schweinsbraten, usw.
Von außen sieht das Lokal eigentlich recht unscheinbar aus, ist dafür innen sehr gemütlich mit sehr viel Holz eingerichtet.
Nach dem Eingang befinden sich rechterhand die Schank und weitere Räume. Links befindet sich ein größerer Raum, der für Geburtstagsfeiern, Hochzeiten oder dergleichen verwendet werden kann, aber auch wenn großer Andrang - wie an diesem Sonntag – ist, kann man ausweichen. Geradeaus kommt man zu den Toiletten oder in den großzügigen Garten, den wir heuer auch bei einem sehr netten Grillevent erleben durften, wo der Chef selbst am Griller stand und die herrlichsten Stücke von Schwein, Rind oder Meeresfrüchte auf dem Smoker gezaubert hat. Das Ehepaar Stangl betreibt ja auch ein Cateringunternehmen, daher haben sie schon sehr lange und sehr viel Erfahrung in der Gastronomie. Man merkt jedenfalls immer, welche Freude es dem Chef macht, zu kochen, das kann er mit jedem Teller rüberbringen. Letztes Mal im Renzenhof hat er es sogar mit einer einfachen Bratwurst, Bratkartoffeln und Kohlsauce geschafft, mich komplett begeistert in den Hausmannskost-Himmel zu befördern, das erweckte doch tatsächlich sehr schöne Kindheitserinnerungen in mir.
An diesem Sonntag war das Lokal sehr voll, da eine volkstümliche Feier mit Musik im linken Bereich stattfand. Wir fanden dann aber zum Glück rechterhand ein gemütliches Platzerl.
Wir begannen mit einem kleinen Hainfelder und dem obligaten Kaiserspritzer für die Liebste. Anfangs orderten wir die Maronischaumsuppe, die ein echtes Gedicht war. Kleine, wunderbar gegarte Maronistücke, ein wenig von geschmackvollen Speckstreifen und etwas Schlagobers perfektionierte dieses samtige warme Suppenerlebnis. Garniert wurde sie noch von einem gedrehten und super gewürzten Blätterteigstangerl.
Hauptspeisen gabs natürlich – wie schon erwähnt – einiges vom Wild. Auf die Ente freute sich die Liebste ganz besonders und sie wurde nicht enttäuscht, etwas mehr Salz konnte das Ganze noch vertragen, das ist jedoch Geschmackssache und zum Glück steht ja dafür der Salzstreuer auf jedem Tisch. Die Entenbruststücke waren rosa und zart, die kleinen Knödelchen waren perfekt dazu abgestimmt und das Saftl war perfekt einreduziert worden. Die Liebste hätte sich reinlegen können, so gut schmeckte es ihr. Für mich wurde es ein gebackenes Hirschschnitzel, welches auch sehr mundete. Dazu gab es einmal einen burgenländischer Zweigelt und einen Blaufränkischen. Leider wurde auf die Weine zuerst vergessen, weil sogar nach 14 Uhr immer noch sehr viel los war, aber nach Reklamation unsererseits wurden beide Weine sofort gebracht. Die Weine waren tatsächlich auch etwas zu warm.
An offenen Weißweinen gibt es weiß den üblichen Grünen Veltliner, dann noch einen anderen vom Weingut Frauwallner, leider konnten wir es uns nicht genau merken und haben dieses Mal auch nicht die Weinkarte abfotografiert, das wird aber das nächste Mal nachgeholt.
Nachspeise ist sich dieses Mal leider keine ausgegangen, obwohl das Maroni-Schokoladen-Törtchen schon sehr laut schrie, da hätte dann aber der Magen rebelliert.
Die Preise für die beiden Hauptgerichte finde ich persönlich für Wildgerichte jetzt gar nicht schlimm.
Wir freuen uns schon wieder sehr auf die nächsten Besuche im Stangls und natürlich auch im Renzenhof.
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Gasthaus zum singenden Wirt, Brand-Laaben
SpeisenAmbienteService
Auch dieses Mal wurden wir im Gasthaus Kari nicht enttäuscht, außer dass es von der Gams leider nur noch den Burger gab. Wir waren da leider viel zu kurz entschlossen hingefahren und bei sowas muss... MehrAuch dieses Mal wurden wir im Gasthaus Kari nicht enttäuscht, außer dass es von der Gams leider nur noch den Burger gab. Wir waren da leider viel zu kurz entschlossen hingefahren und bei sowas muss man natürlich immer vorbestellen. Es ist aber sehr gut für den Wirt, wenn alles so toll weggeht.
Der Kari ist eines der wenigen Wirtshäuser die wir kennen, der am Sonntag durchgehend bis 20 Uhr warme Küche hat.
Man betritt den Gasthof über ein paar Stiegen, rechterhand befindet sich gleich die Küche und links gelangt man dann in die Gaststube mit rustikaler und großzügiger Schank. Dahinter befinden sich noch ein Extraraum und ein kleiner Saal.
In der gemütlichen Gaststube mit viel Holz steht auch ein schöner grün-weißer Kachelofen, der zu einem speziellen Event, welches mehrmalig stattfindet - dem sogenannten „Kaminabend“ – eingeheizt wird. An diesen besagten ausgewählten Abenden isst man bei Kerzenschein, komplett ohne Strom, wie anno dazumal. Das Essen wird nur im Holzofen zubereitet und es wird auch – stromlos - musiziert.
Weil die interessanten Gamsspeisen leider schon aufgegessen waren, entschieden wir uns vorab für eine Wildeinmachsuppe mit Bröselknödel. Diese war sehr sämig, kräftig, meiner besseren Hälfte war der Knödel zu fest, da ist sie flaumigere Varianten gewöhnt. Vermutlich wurden diese schon in der Früh oder am Vormittag gemacht, wir kamen erst um 14:30, ist klar, dass die dann nicht mehr frisch sind. Ich verzichtete auf Vorspeise oder Suppe, da ich einige gute Desserts auf der Karte entdeckte, dazu aber später.
Als Hauptspeise konnte sich die Liebste zwischen ausgelöstem Backhendl oder Wildererpfandl zuerst nicht entscheiden, sie nahm dann das Wildererpfandl vom Wildschwein. Es war im Geschmack ausgezeichnet, vielleicht etwas zu wenig Salz, was man ja zum Glück mit der Mühle nachbessern kann. Nockerl waren garantiert hausgemacht. Das Debreziner Würstl war auch sehr würzig und fügte sich gut in dieses Gericht ein. Es war mit der Fächergurke wie ein Fiakergulasch angerichtet, was die Liebste sehr mag.
Ich wählte den Schweinsbraten aus dem Holzofen, welchen es nur sonntags gibt. Dazu gabs einen gemischten Salat. Die Konsistenz war sehr gut, die Kruste auch, das Saftl tadellos, Knödel herrlich, ich hatte nichts zu bemängeln.
Die Nachspeisenkarte ist ein Wahnsinn, gleich wenn man reinkommt, steht dort ein Kasterl und darauf befanden sich schon zwei herrlich aussehende Kuchen. Eigentlich hätte ich ja gerne die Zwetschkenknödel genommen, aber das Eis kommt vom Eisgreissler/Krumbach und ich entschied mich dann doch für den Herbsteisbecher mit Rumfrüchten. Die Liebste liebäugelte zuerst mit der Maronitorte, die war aber leider schon aufgegessen, daher bestellte sie sich nur zwei Kugeln Eis, weiße Schokolade und Erdbeere. Eis geht eigentlich immer, es war himmlisch. Dieses Mal hätten wir aber besser nur eine Nachspeise bestellen sollen, da das in unseren Mägen kaum noch Platz fand.
Getränke gab es für mich ein Seidl Hainfelder und für die Liebste zuerst 1x Schilchersturm und 1 Achtel Rotwein Heideboden vom Reeh. Der Kaffee vom Naber ist auch toll, Espressi schmeckten super.
Service übernahm eine freundliche Mitarbeiterin und der Juniorchef. Es wurde stets nachgefragt, ob alles passt, sowas schätzen wir in einem Gasthaus ja auch sehr.
Unser erster Besuch war im Mai 2025 und auch da war durchgehend alles in Ordnung. Das Gasthaus Kari bekommt eine klare Empfehlung unsererseits, denn die lassen sich immer wieder was Neues einfallen, um Gäste anzulocken. Höchstwahrscheinlich werden wir heuer dorthin zum Gansl Essen gehen, da folgt dann natürlich ein Update.
Der Kari ist eines der wenigen Wirtshäuser die wir kennen, der am Sonntag durchgehend bis 20 Uhr warme Küche hat.
Man betritt den Gasthof über ein paar Stiegen, rechterhand befindet sich gleich die Küche und links gelangt man dann in die Gaststube mit rustikaler und großzügiger Schank. Dahinter befinden sich noch ein Extraraum und ein kleiner Saal.
In der gemütlichen Gaststube mit viel Holz steht auch ein schöner grün-weißer Kachelofen, der zu einem speziellen Event, welches mehrmalig stattfindet - dem sogenannten „Kaminabend“ – eingeheizt wird. An diesen besagten ausgewählten Abenden isst man bei Kerzenschein, komplett ohne Strom, wie anno dazumal. Das Essen wird nur im Holzofen zubereitet und es wird auch – stromlos - musiziert.
Weil die interessanten Gamsspeisen leider schon aufgegessen waren, entschieden wir uns vorab für eine Wildeinmachsuppe mit Bröselknödel. Diese war sehr sämig, kräftig, meiner besseren Hälfte war der Knödel zu fest, da ist sie flaumigere Varianten gewöhnt. Vermutlich wurden diese schon in der Früh oder am Vormittag gemacht, wir kamen erst um 14:30, ist klar, dass die dann nicht mehr frisch sind. Ich verzichtete auf Vorspeise oder Suppe, da ich einige gute Desserts auf der Karte entdeckte, dazu aber später.
Als Hauptspeise konnte sich die Liebste zwischen ausgelöstem Backhendl oder Wildererpfandl zuerst nicht entscheiden, sie nahm dann das Wildererpfandl vom Wildschwein. Es war im Geschmack ausgezeichnet, vielleicht etwas zu wenig Salz, was man ja zum Glück mit der Mühle nachbessern kann. Nockerl waren garantiert hausgemacht. Das Debreziner Würstl war auch sehr würzig und fügte sich gut in dieses Gericht ein. Es war mit der Fächergurke wie ein Fiakergulasch angerichtet, was die Liebste sehr mag.
Ich wählte den Schweinsbraten aus dem Holzofen, welchen es nur sonntags gibt. Dazu gabs einen gemischten Salat. Die Konsistenz war sehr gut, die Kruste auch, das Saftl tadellos, Knödel herrlich, ich hatte nichts zu bemängeln.
Die Nachspeisenkarte ist ein Wahnsinn, gleich wenn man reinkommt, steht dort ein Kasterl und darauf befanden sich schon zwei herrlich aussehende Kuchen. Eigentlich hätte ich ja gerne die Zwetschkenknödel genommen, aber das Eis kommt vom Eisgreissler/Krumbach und ich entschied mich dann doch für den Herbsteisbecher mit Rumfrüchten. Die Liebste liebäugelte zuerst mit der Maronitorte, die war aber leider schon aufgegessen, daher bestellte sie sich nur zwei Kugeln Eis, weiße Schokolade und Erdbeere. Eis geht eigentlich immer, es war himmlisch. Dieses Mal hätten wir aber besser nur eine Nachspeise bestellen sollen, da das in unseren Mägen kaum noch Platz fand.
Getränke gab es für mich ein Seidl Hainfelder und für die Liebste zuerst 1x Schilchersturm und 1 Achtel Rotwein Heideboden vom Reeh. Der Kaffee vom Naber ist auch toll, Espressi schmeckten super.
Service übernahm eine freundliche Mitarbeiterin und der Juniorchef. Es wurde stets nachgefragt, ob alles passt, sowas schätzen wir in einem Gasthaus ja auch sehr.
Unser erster Besuch war im Mai 2025 und auch da war durchgehend alles in Ordnung. Das Gasthaus Kari bekommt eine klare Empfehlung unsererseits, denn die lassen sich immer wieder was Neues einfallen, um Gäste anzulocken. Höchstwahrscheinlich werden wir heuer dorthin zum Gansl Essen gehen, da folgt dann natürlich ein Update.
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Valo, Alland
SpeisenAmbienteService
Nach der Dorfwirtin hat sich zum Glück wieder ein engagiertes Wirts-Ehepaar gefunden, die das urige Lokal in Groisbach übernommen haben.
Der Eingang ist jetzt rechts durch einen Vorraum, wo sic... MehrNach der Dorfwirtin hat sich zum Glück wieder ein engagiertes Wirts-Ehepaar gefunden, die das urige Lokal in Groisbach übernommen haben.
Der Eingang ist jetzt rechts durch einen Vorraum, wo sich auch die Toiletten befinden. Im Vorraum ist es derzeit noch etwas kahl, da könnte man es heimeliger gestalten, z.B. mit Holzmöbel und versch. Vintage-Accessoires, das schafft bereits beim Eintreten Behaglichkeit.
Dann geht es in den Hauptraum mit dem alten Holzboden, wo sich alles abspielt. Ein großes Fass, welches bereits von den Vorbesitzern übernommen wurde, steht vor der Schank und stellt den Treffpunkt bzw. Stammtisch für die stehenden Gäste dar. Die Wand ist typisch mit der alten Lamperie.
In dieser Gaststube gibt es einige unterschiedlich große Tische. Wir wurden sofort von der netten Wirtin in Empfang genommen und nahmen in einer gemütlichen Ecke Platz, um das Geschehen zu überblicken. Das Gästeaufkommen hielt sich an diesem Abend in Grenzen. Neben uns waren am Stammtisch/Fass noch zwei Herren, die nur etwas getrunken haben und noch drei andere Gäste, die etwas aßen.
Zu Beginn orderte ich ein Seidl Stiegl, welches es auch in der Zwickl Variante gibt, genannt Paracelsus. Für die Liebste gab es ihren obligatorischen Kaiserspritzer.
Die Speisekarte präsentiert sich mit diversen Klassikern in kreativer Interpretation. So steht z.B. ein Mangalitza Schweinsbraten vom Schopf in Apfeljus glaciert - begleitet von fermentierten Weisskraut & flaumigen Serviettenknödel auf der Karte. Ein weiteres Highlight für diese Gegend: Grüne Veltlinerschaumsuppe - Fruchtig feine Weinschaumsuppe mit Nussbrotchip & Marinierten Trauben. Hört sich ja alles sehr interessant an, wir sind gespannt, ob dieses Angebot auch wirklich angenommen wird.
Wir entschieden uns an diesem Abend für eine Fritattensuppe, ein Kalbsbeuschl und das Rosa gebratene Schweinefilet.
Die Suppe war geschmacklich tadellos, für die Liebste wäre frischer Schnittlauch anstatt Petersilie noch perfekter gewesen. Mit Tafelspitz auf der Karte sollte die Suppe ja sowieso eine „gmahte Wiesn“ sein und das war sie auch.
Das Kalbsbeuschl hatte ein angenehmes Aroma, nicht zu säuerlich, alles bissfest und nicht totgekocht. Knödel frisch zubereitet, da gab es nichts zu bemängeln.
Das Schweinefilet der Liebsten hat alles übertroffen. Wunderschöne Garstufe, der Saft ein Gedicht aus Thymian und Rosmarinnoten, die Fregola Sarda ganz normal, nicht cremig, wie es in der Karte stand.
Zum Essen servierte man der Liebsten einen Grünen Veltliner vom Lesehof Stagard 2024, der herrlich mit den Schweinemedaillons harmonierte. Zum Abschluss gabs dann noch zwei Espressi von Julius Meinl. Wir hatten einen sehr positiven ersten Eindruck gewonnen und wollten das natürlich ein weiteres Mal testen.
Zum Glück hielten wir ein Plauscherl mit der Chefin und im Zuge dessen erfuhren wir – wenn auch sehr kurzfristig – dass es am Freitag derselben Woche ein 3-gängiges Menü mit Weinbegleitung gab. Dafür meldeten wir uns natürlich sogleich an.
2. Abend – besagter Freitag:
Wir reservierten wieder unser Lieblingsplatzerl im Eck und hatten diesmal auch unsere Hündin mit, da hier ausreichend Platz zu den Nachbartischen ist. Die Wirtsleute haben selber eine Katze und sind auch Hunden positiv gegenüber eingestellt, unsere Hündin bekam auch eine Wasserschüssel.
Als Aperitif nahmen wir den angebotenen Sekt vom Bründlmayer, der Preis zwar nicht wirklich günstig, aber Bründlmayer hat nunmal seinen Preis. Vielleicht könnte man noch einen günstigen Prosecco als Alternative anbieten.
Dann kam auch schon das Amuse Bouche - Gruß aus der Küche – in Form eines Sellerieschaums mit Dillöl und Pastinakenchip. Das war schon einmal ein überraschender Beginn, den wir hier im Wirtshaus am Lande in dieser Form absolut nicht erwartet hätten.
Darauf folgte eine Weinschaumsuppe - Sauerrahm – Dillsaat, die wunderschön präsentiert und dann mittels einem Kännchen eingeschenkt wurde. Zur Suppe gab es einen Grünen Veltliner Steinbruch 2024 Traisental von Müllner, der war recht gut dazu.
Wir machten dann ein kleines Päuschen von 15 Minuten, denn der erste Hunger war gestillt.
Es folgte der Hauptgang, nämlich Geschmorte Kalbsbäckchen - Spitzkrautröllchen mit Pastinakencreme - Miso Jus. Wow, dachten wir, da ist aber jemand ambitioniert. Hinter der Ambition steckte aber auch perfektes Handwerk und herrlicher Geschmack. Die Kalbsbäckchen waren mit Abstand die besten der letzten Jahre, da hatten wir schon in einigen Hauben-Lokalen viel langweiligere Bäckchen gegessen.
Die Portionsgröße passte für uns, sie ist nicht riesig, aber wer will schon am Abend so große Portionen essen, vor allem in mehreren Gängen
Den Abschluss bildete Birne - Honig - Walnuss - warme Gewürze. Für mich perfekt, leider mussten die Nüsse bei der Liebsten weichen, da Allergie. Die eingelegte Birne mit dem Honig war aber trotzdem sehr gut.
Dazu gab es auch noch die passende Weinbegleitung mit dem Stargard GV 2024 vom letzten Mal für die Liebste und für mich einen Rotwein vom Heinrich Deutschkreutz Ried Goldberg Reserve 2020
Zur Nachspeise kredenzte man uns eine Beerenauslese Cuvee von Kracher 2021, die Liebste meinte, sie würde sich am liebsten „hineinlegen“, so gut hat es ihr geschmeckt.
Es war ein richtig guter und netter Abend, den man hier nicht erwarten würde. Einziger Wermutstropfen war, dass wir die Einzigen waren, die dieses tolle Menü genießen durften. Wirklich schade, dass hier nicht mehr Gäste den Weg hierher gefunden haben, es war jedoch – wie schon erwähnt – sehr kurzfristig angekündigt worden. Wir hoffen wirklich, dass sich das in Zukunft noch ändert, aber das Lokal ist ja erst seit Anfang September geöffnet.
Demnächst soll es auch eine Homepage und eine eigene Weinkarte geben.
Manuel, der Chef und Koch kam dann auch noch zum Tisch, stellte sich vor und wir lobten ihn für das gelungene Menü. Wir bekamen dann auch noch eine Kostprobe eines Bier-Wein-Getränks, welches zwar interessant war, jedoch nicht so unseren Geschmack traf.
In Zukunft möchte man jedenfalls so einen Gourmetabend etablieren und nächstes Mal soll es sogar ein 6-gängiges Menü geben. Da sind wir schon sehr gespannt.
Diese zwei Eindrücke haben uns sehr positiv auf die zukünftigen kulinarischen Erlebnisse in Groisbach im Valo eingestimmt und wir können dieses Restaurant aus derzeitiger Sicht auf jeden Fall weiterempfehlen, egal, ob man nun einfach nur heimische Wirtshausküche a la Schnitzel oder Cordon Bleu oder etwas gehobenere Küche essen möchte. Wir kommen bald wieder!
Der Eingang ist jetzt rechts durch einen Vorraum, wo sich auch die Toiletten befinden. Im Vorraum ist es derzeit noch etwas kahl, da könnte man es heimeliger gestalten, z.B. mit Holzmöbel und versch. Vintage-Accessoires, das schafft bereits beim Eintreten Behaglichkeit.
Dann geht es in den Hauptraum mit dem alten Holzboden, wo sich alles abspielt. Ein großes Fass, welches bereits von den Vorbesitzern übernommen wurde, steht vor der Schank und stellt den Treffpunkt bzw. Stammtisch für die stehenden Gäste dar. Die Wand ist typisch mit der alten Lamperie.
In dieser Gaststube gibt es einige unterschiedlich große Tische. Wir wurden sofort von der netten Wirtin in Empfang genommen und nahmen in einer gemütlichen Ecke Platz, um das Geschehen zu überblicken. Das Gästeaufkommen hielt sich an diesem Abend in Grenzen. Neben uns waren am Stammtisch/Fass noch zwei Herren, die nur etwas getrunken haben und noch drei andere Gäste, die etwas aßen.
Zu Beginn orderte ich ein Seidl Stiegl, welches es auch in der Zwickl Variante gibt, genannt Paracelsus. Für die Liebste gab es ihren obligatorischen Kaiserspritzer.
Die Speisekarte präsentiert sich mit diversen Klassikern in kreativer Interpretation. So steht z.B. ein Mangalitza Schweinsbraten vom Schopf in Apfeljus glaciert - begleitet von fermentierten Weisskraut & flaumigen Serviettenknödel auf der Karte. Ein weiteres Highlight für diese Gegend: Grüne Veltlinerschaumsuppe - Fruchtig feine Weinschaumsuppe mit Nussbrotchip & Marinierten Trauben. Hört sich ja alles sehr interessant an, wir sind gespannt, ob dieses Angebot auch wirklich angenommen wird.
Wir entschieden uns an diesem Abend für eine Fritattensuppe, ein Kalbsbeuschl und das Rosa gebratene Schweinefilet.
Die Suppe war geschmacklich tadellos, für die Liebste wäre frischer Schnittlauch anstatt Petersilie noch perfekter gewesen. Mit Tafelspitz auf der Karte sollte die Suppe ja sowieso eine „gmahte Wiesn“ sein und das war sie auch.
Das Kalbsbeuschl hatte ein angenehmes Aroma, nicht zu säuerlich, alles bissfest und nicht totgekocht. Knödel frisch zubereitet, da gab es nichts zu bemängeln.
Das Schweinefilet der Liebsten hat alles übertroffen. Wunderschöne Garstufe, der Saft ein Gedicht aus Thymian und Rosmarinnoten, die Fregola Sarda ganz normal, nicht cremig, wie es in der Karte stand.
Zum Essen servierte man der Liebsten einen Grünen Veltliner vom Lesehof Stagard 2024, der herrlich mit den Schweinemedaillons harmonierte. Zum Abschluss gabs dann noch zwei Espressi von Julius Meinl. Wir hatten einen sehr positiven ersten Eindruck gewonnen und wollten das natürlich ein weiteres Mal testen.
Zum Glück hielten wir ein Plauscherl mit der Chefin und im Zuge dessen erfuhren wir – wenn auch sehr kurzfristig – dass es am Freitag derselben Woche ein 3-gängiges Menü mit Weinbegleitung gab. Dafür meldeten wir uns natürlich sogleich an.
2. Abend – besagter Freitag:
Wir reservierten wieder unser Lieblingsplatzerl im Eck und hatten diesmal auch unsere Hündin mit, da hier ausreichend Platz zu den Nachbartischen ist. Die Wirtsleute haben selber eine Katze und sind auch Hunden positiv gegenüber eingestellt, unsere Hündin bekam auch eine Wasserschüssel.
Als Aperitif nahmen wir den angebotenen Sekt vom Bründlmayer, der Preis zwar nicht wirklich günstig, aber Bründlmayer hat nunmal seinen Preis. Vielleicht könnte man noch einen günstigen Prosecco als Alternative anbieten.
Dann kam auch schon das Amuse Bouche - Gruß aus der Küche – in Form eines Sellerieschaums mit Dillöl und Pastinakenchip. Das war schon einmal ein überraschender Beginn, den wir hier im Wirtshaus am Lande in dieser Form absolut nicht erwartet hätten.
Darauf folgte eine Weinschaumsuppe - Sauerrahm – Dillsaat, die wunderschön präsentiert und dann mittels einem Kännchen eingeschenkt wurde. Zur Suppe gab es einen Grünen Veltliner Steinbruch 2024 Traisental von Müllner, der war recht gut dazu.
Wir machten dann ein kleines Päuschen von 15 Minuten, denn der erste Hunger war gestillt.
Es folgte der Hauptgang, nämlich Geschmorte Kalbsbäckchen - Spitzkrautröllchen mit Pastinakencreme - Miso Jus. Wow, dachten wir, da ist aber jemand ambitioniert. Hinter der Ambition steckte aber auch perfektes Handwerk und herrlicher Geschmack. Die Kalbsbäckchen waren mit Abstand die besten der letzten Jahre, da hatten wir schon in einigen Hauben-Lokalen viel langweiligere Bäckchen gegessen.
Die Portionsgröße passte für uns, sie ist nicht riesig, aber wer will schon am Abend so große Portionen essen, vor allem in mehreren Gängen
Den Abschluss bildete Birne - Honig - Walnuss - warme Gewürze. Für mich perfekt, leider mussten die Nüsse bei der Liebsten weichen, da Allergie. Die eingelegte Birne mit dem Honig war aber trotzdem sehr gut.
Dazu gab es auch noch die passende Weinbegleitung mit dem Stargard GV 2024 vom letzten Mal für die Liebste und für mich einen Rotwein vom Heinrich Deutschkreutz Ried Goldberg Reserve 2020
Zur Nachspeise kredenzte man uns eine Beerenauslese Cuvee von Kracher 2021, die Liebste meinte, sie würde sich am liebsten „hineinlegen“, so gut hat es ihr geschmeckt.
Es war ein richtig guter und netter Abend, den man hier nicht erwarten würde. Einziger Wermutstropfen war, dass wir die Einzigen waren, die dieses tolle Menü genießen durften. Wirklich schade, dass hier nicht mehr Gäste den Weg hierher gefunden haben, es war jedoch – wie schon erwähnt – sehr kurzfristig angekündigt worden. Wir hoffen wirklich, dass sich das in Zukunft noch ändert, aber das Lokal ist ja erst seit Anfang September geöffnet.
Demnächst soll es auch eine Homepage und eine eigene Weinkarte geben.
Manuel, der Chef und Koch kam dann auch noch zum Tisch, stellte sich vor und wir lobten ihn für das gelungene Menü. Wir bekamen dann auch noch eine Kostprobe eines Bier-Wein-Getränks, welches zwar interessant war, jedoch nicht so unseren Geschmack traf.
In Zukunft möchte man jedenfalls so einen Gourmetabend etablieren und nächstes Mal soll es sogar ein 6-gängiges Menü geben. Da sind wir schon sehr gespannt.
Diese zwei Eindrücke haben uns sehr positiv auf die zukünftigen kulinarischen Erlebnisse in Groisbach im Valo eingestimmt und wir können dieses Restaurant aus derzeitiger Sicht auf jeden Fall weiterempfehlen, egal, ob man nun einfach nur heimische Wirtshausküche a la Schnitzel oder Cordon Bleu oder etwas gehobenere Küche essen möchte. Wir kommen bald wieder!
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Zum Heidentor, Petronell-Carnuntum
SpeisenAmbienteService
Am Wochenende waren wir zu Besuch am Römerfest in Carnuntum. Obwohl es am Fest auch etwas zu Essen gab, wollten wir aber in ein "richtiges" Gasthaus gehen. Auf Google entdeckten wir das Gasthaus "Z... MehrAm Wochenende waren wir zu Besuch am Römerfest in Carnuntum. Obwohl es am Fest auch etwas zu Essen gab, wollten wir aber in ein "richtiges" Gasthaus gehen. Auf Google entdeckten wir das Gasthaus "Zum Heidentor" mit überdurchschnittlich guter Bewertung. Sogleich machten wir uns auf den Weg dorthin.
Von außen etwas unscheinbar gingen wir durch einen Gang in den Innenhof. Leider war jedoch bei unserer Ankunft alles besetzt, also gingen wir zurück in das Extrazimmer und setzten uns. Nach kurzer Zeit erschien die Kellnerin und hatte zuvor wohl bemerkt, dass wir draussen sitzen wollten. Sie machte uns darauf aufmerksam, dass draussen jetzt ein Tisch frei geworden wäre.
Das fanden wir sehr nett und aufmerksam und diese Kellnerin, die sich als Tochter des Hauses und Schwester der Chefin herausstellte, war wirklich eine ganz tolle Servicekraft. Flott, freundlich und hilfsbereit, so jemanden kann man sich in der Gastro im Service echt nur wünschen, ein wirklich großes Lob an dieser Stelle.
Wir nahmen auf einem runden Tisch Platz, der im überdachten Bereich des Innenhofs stand. Somit ist man auch vor etwaigem Regen geschützt und kann trotzdem draußen sitzen.
Die Liebste bestellte sich einen Aperitiv, Prosecco, der ihr sehr schmeckte. Als Essensbegleitung durfte es dann doch ein Weißwein, nämlich ein Gelber Muskateller aus der Region, sein. Die südsteirischen Gelben Muskateller sind ihrer Meinung nach viel besser, aber da sie Steirerin ist, ist das für mich natürlich nachvollziehbar.
Die Frittatensuppe kam im Riess-Töfpchen daher, das finde ich ja immer sehr nett anzusehn, geschmacklich war sie auch super. Ich hatte keine Vorspeise. Als Hauptspeise wählten wir einmal einen Jalapeno-Burger (der war recht pikant, aber ich bin das eh gewöhnt, esse zuhause auch Carolina Reaper Chilis) und Schweinemedaillons mit Rosmarin-Erdäpfel. Am Burger gab es absolut nichts auszusetzen, die Portion war super, der Bun war tatsächlich selbst gebacken, das habe ich auch gemerkt, zumal mir dieses Convenience-Fertigzeugs sehr auf den Magen schlägt und ich nach dem Verzehr dieses Burgers absolut kein Völlegefühl bemerkte. Die Liebste kam aus dem Schwärmen über ihre Schweinemedaillons gar nicht mehr heraus, so zart, so rosa, so großartig und als Garnierung gab es auch noch knackige Erbsensprossen, die liebt sie abgöttisch. Die Portion war mehr als ausreichend, wir mussten sogar etwas einpacken lassen.
Nachspeise ging sich dieses Mal leider keine mehr aus, obwohl die hausgemachte Schwarzwälder Kirschtorte sehr laut anklopfte, aber wir nahmen lieber noch Cocktails zu uns, quasi eine flüssige Nachspeise. Allerdings bin ich mit der Auswahl des Vodkas nicht so ganz glücklich, ein Smirnoff, aber leider gab es keinen anderen. Die üblichen Verdächtigen, auch leider eher preisgünstigeren Alkohol, also Bacardi, Olmeca Tequila, Gordons Gin... da könnte man ein paar qualitativ höherwertige Spirituosen einkaufen. Trotzdem waren der Espresso Martini und die Caipirinha sehr gut gemixt.
Wir hatten dann auch noch ein Tratscherl mit unserer tollen Bedienung und lobten das Lokal, was dankend zu Kenntnis genommen wurde.
Ein richtig netter Landgasthof und Familienbetrieb, so wie er sein sollte, man macht sich bei der vielfältigen Speisenauswahl Gedanken und ich muss wirklich anmerken, dass sie nicht zu Unrecht diese hohe Bewertung erhalten haben. Wenn wir wieder nach Carnuntum kommen, werden wir sicher wieder gerne in diesem Gasthof speisen, denn wir haben uns rundum sehr wohl gefühlt.
Von außen etwas unscheinbar gingen wir durch einen Gang in den Innenhof. Leider war jedoch bei unserer Ankunft alles besetzt, also gingen wir zurück in das Extrazimmer und setzten uns. Nach kurzer Zeit erschien die Kellnerin und hatte zuvor wohl bemerkt, dass wir draussen sitzen wollten. Sie machte uns darauf aufmerksam, dass draussen jetzt ein Tisch frei geworden wäre.
Das fanden wir sehr nett und aufmerksam und diese Kellnerin, die sich als Tochter des Hauses und Schwester der Chefin herausstellte, war wirklich eine ganz tolle Servicekraft. Flott, freundlich und hilfsbereit, so jemanden kann man sich in der Gastro im Service echt nur wünschen, ein wirklich großes Lob an dieser Stelle.
Wir nahmen auf einem runden Tisch Platz, der im überdachten Bereich des Innenhofs stand. Somit ist man auch vor etwaigem Regen geschützt und kann trotzdem draußen sitzen.
Die Liebste bestellte sich einen Aperitiv, Prosecco, der ihr sehr schmeckte. Als Essensbegleitung durfte es dann doch ein Weißwein, nämlich ein Gelber Muskateller aus der Region, sein. Die südsteirischen Gelben Muskateller sind ihrer Meinung nach viel besser, aber da sie Steirerin ist, ist das für mich natürlich nachvollziehbar.
Die Frittatensuppe kam im Riess-Töfpchen daher, das finde ich ja immer sehr nett anzusehn, geschmacklich war sie auch super. Ich hatte keine Vorspeise. Als Hauptspeise wählten wir einmal einen Jalapeno-Burger (der war recht pikant, aber ich bin das eh gewöhnt, esse zuhause auch Carolina Reaper Chilis) und Schweinemedaillons mit Rosmarin-Erdäpfel. Am Burger gab es absolut nichts auszusetzen, die Portion war super, der Bun war tatsächlich selbst gebacken, das habe ich auch gemerkt, zumal mir dieses Convenience-Fertigzeugs sehr auf den Magen schlägt und ich nach dem Verzehr dieses Burgers absolut kein Völlegefühl bemerkte. Die Liebste kam aus dem Schwärmen über ihre Schweinemedaillons gar nicht mehr heraus, so zart, so rosa, so großartig und als Garnierung gab es auch noch knackige Erbsensprossen, die liebt sie abgöttisch. Die Portion war mehr als ausreichend, wir mussten sogar etwas einpacken lassen.
Nachspeise ging sich dieses Mal leider keine mehr aus, obwohl die hausgemachte Schwarzwälder Kirschtorte sehr laut anklopfte, aber wir nahmen lieber noch Cocktails zu uns, quasi eine flüssige Nachspeise. Allerdings bin ich mit der Auswahl des Vodkas nicht so ganz glücklich, ein Smirnoff, aber leider gab es keinen anderen. Die üblichen Verdächtigen, auch leider eher preisgünstigeren Alkohol, also Bacardi, Olmeca Tequila, Gordons Gin... da könnte man ein paar qualitativ höherwertige Spirituosen einkaufen. Trotzdem waren der Espresso Martini und die Caipirinha sehr gut gemixt.
Wir hatten dann auch noch ein Tratscherl mit unserer tollen Bedienung und lobten das Lokal, was dankend zu Kenntnis genommen wurde.
Ein richtig netter Landgasthof und Familienbetrieb, so wie er sein sollte, man macht sich bei der vielfältigen Speisenauswahl Gedanken und ich muss wirklich anmerken, dass sie nicht zu Unrecht diese hohe Bewertung erhalten haben. Wenn wir wieder nach Carnuntum kommen, werden wir sicher wieder gerne in diesem Gasthof speisen, denn wir haben uns rundum sehr wohl gefühlt.
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