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Mo, 5. Dezember 2022
In der Umgebung

Meidlinger12

Meidlinger12
Experte · Level 29
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Über mich

trotz der vielen Lokalbesuche, koche ich selbst sehr gerne ;-) Fischliebhaber aber in Österreich solls nur aus dem Süßwasser sein. Blöde Modeerscheinung das man jetzt immer den besten und teuersten Fisch aus dem Meer essen muß im Binnenland obwohl eh schon alles leer gefischt wird. *Gegen Wildwuchs an Kebapbuden* (Früher hab ich hin und wieder am Naschmarkt ein Kebap gegessen, aber seit es das Zeug an jeder Ecke gibt boykottiere ich sie)

Lieblingslokale

WIP Treff, Goldmarie (gibt es beide nicht mehr)

Lieblingsspeisen

Wiener Schnitzel. T-Bone Steak, Gulasch, Pizza, Gerichte mit Curry, Wild, Pilze, Beef Tartar, Griechisch

Lieblingsdrinks

Bier, Wein, Gin, Wodka, Cocktails, schottischer Single Malt

Liebstes Urlaubsziel

Griechenland

Facebook, Twitter, ...

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6 Tage
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6. November
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2. November
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2. November
Bockshorn - Wien
Bockshorn - Wien
Bockshorn - Wien
Bockshorn - Wien
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31. Oktober
Kaiserwalzer 2.0 - Wien
Kaiserwalzer 2.0 - Wien
Kaiserwalzer 2.0 - Wien
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31. Oktober
Trinity Irish Bar - Wien
Trinity Irish Bar - Wien
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31. Oktober
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31. Oktober
Kekko Sushi - Wien
Kekko Sushi - Wien
Kekko Sushi - Wien
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27. Oktober
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13. Oktober
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8. Oktober
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8. Oktober
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6. Oktober
Cafe Central - Baden
Cafe Central - Baden
Cafe Central - Baden
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3. Oktober
SpeisenAmbienteService
Letzten Freitag verschlug es uns in den Klostergasthof Heiligenkreuz. Da kannten wir bis jetzt nur den Außenbereich, welcher in der warmen Jahreszeit sehr zum Verweilen unter den schattigen Bäumen ... MehrLetzten Freitag verschlug es uns in den Klostergasthof Heiligenkreuz. Da kannten wir bis jetzt nur den Außenbereich, welcher in der warmen Jahreszeit sehr zum Verweilen unter den schattigen Bäumen einlädt. Aber auch drinnen ist es in den jahrhundertealten Gemäuern sehr schön zum Sitzen.

Wir nahmen gleich im ersten Raum Platz. Die Karten lagen schon am Tisch und der Kellner war schnell zur Stelle. Ich hatte schon online ein interessantes Getränk entdeckt, dass ich aber dann vor Ort leider nicht in der Speisekarte fand. Diese Empfehlungen des Hauses sollten eigentlich ganz vorne in der Karte zu finden sein, da war aber leider nichts. Es handelte sich um den Kühbrein Cider - Himbeer Worlds Best Cider 2020. Der wurde in einer 0,3 l Flasche mit Glas serviert. Die Liebste orderte einen weißen Sturm. Ansonsten hätte ich das wirklich tolle Schlägl Bier getrunken, welches hier angeboten wird. Man kann es auch hier kaufen und mitnehmen. Das ist schon einmal ein großer Pluspunkt, wenn es abseits des BrauAG/Heineken Universums gutes Bier gibt.

Angeboten wird jetzt zur Jahreszeit viel Wild, aber es gibt natürlich auch die allseits beliebten Wirtshausklassiker, wie Schulterscherzl, Wiener Schnitzel vom Schwein 12,50, Cordon Bleu 16, Eiernockerl 10, Gebackenes Putenschnitzel 14, Gegrilltes Zanderfilet 17. Toll ist auch, dass einige Speisen als kleine Portion angeboten werden.

Ich bestellte als Vorspeise den Wienerwald-Wildschinken mit Oberskren 10, als Hauptspeise Gekochtes Schulterscherzel mit Rösterdäpfel, Wurzelgemüse und Schnittlauchsauce (kleine Portion) um 10,50. Die Liebste eine Fleischstrudelsuppe 4 und dannach den Kalbsrollbraten mit Reis 15,90 (große Portion).

Der Schinken war herrlich und auch die Suppe der Liebsten eine von der kräftigen Sorte. Dann kam das Schulterscherzl und das war bis dato tatsächlich das beste, welches ich je gegessen habe. Das Fleisch konnte man mit der Gabel zerteilen, butterweich und herrlich im Geschmack. Der Kalbsrollbraten mundete der Liebsten auch sehr. Wir orderten noch einen Grünen Salat mit Erdäpfel gemischt. Dieser kam mit einer klassisch süßen Wiener Marinade, da sind wir aber auch schon beim einzigen Minuspunkt an diesem Abend angelangt: Die Erdäpfel! Die waren viel zu fest, das ist verbesserungswürdig. Beim Abservieren habe ich das auch angemerkt, natürlich neben einem Riesenlob für das Schulterscherzl.

Leider hatte danach nur mehr eine flüssige Nachspeise Platz und zwar ein Zwetschkenschnaps und für mich ein Klosterbitter.
Hier gibt es ein sogenanntes Signature Dish namens Kloster-Cremeschnitte mit Waldbeeren (Blätterteig, Waldbeeren, Schlagobers, Vanillesauce) um 5,90. Die sollte man sich aber wirklich zu Zweit bestellen, sofern man vorher noch Vor- und Hauptspeise isst, ansonsten ist diese herrliche Süßspeise allein nicht zu bewältigen.

Der Klostergasthof Heiligenkreuz ist sicher eine Empfehlung wert. Das Service ist sehr flott und aufmerksam, teilweise etwas förmlich. Wir kommen garantiert wieder, denn da gibts noch so einiges auf der Karte zum Ausprobieren!
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3. Oktober
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2. Oktober
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26. September
SpeisenAmbienteService
Meine letzte Bewertung liegt schon Jahre zurück. Wir waren in all den Jahren aber immer wieder beim Adler und auch in der Coronazeit haben wir uns Essen abgeholt. Kennen tu ich dieses Wirtshaus sei... MehrMeine letzte Bewertung liegt schon Jahre zurück. Wir waren in all den Jahren aber immer wieder beim Adler und auch in der Coronazeit haben wir uns Essen abgeholt. Kennen tu ich dieses Wirtshaus seit meiner frühesten Kindheit. Wir waren jedes Jahr zu Allerheiligen beim Schwarzen Adler, damals noch geführt von Herrn Böhm, den es noch immer gibt und der manchmal am Stammtisch anzutreffen ist.

Seit 14 Jahren führt Alexander Rehberger das Lokal und das sehr gut. Anfangs war er noch sehr experimentierfreudig, was die Auswahl an Speisen auf der Karte anbelangte. Leider ging diese Tendenz in den letzten Jahren gegen Null. Aber er wird wohl selbst wissen, welche Speisen bei der Kundschaft ankommen. Da dürfte ich leider zu einer Ausnahme gehören, der auch gerne abseits der gängigen Wirtshausgerichte zuschlagen würde.

Da wir nicht wussten, ob er Freitag Abend offen hat, hab ich zur Sicherheit angerufen. Ich bekam nämlich eine Whatsapp-Nachricht, dass es wegen eines Krankheitsfalles im Serviceteam verkürzte Öffnungszeiten gibt. Jetzt läuft wieder alles normal, nur beim Anruf warnte er mich, dass er einen Leichenschmaus hätte und es daher zu längeren Wartezeiten kommen könnte. Im Endeffekt war es aber dann gar nicht so schlimm.

Die Karte bietet Wirtshausklassiker, wie Cordon Bleu, Schweinsschnitzel von der Fledermaus oder Rücken, Zwiebelrostbraten gedünstet, Tafelspitzsulz, Maishendlleber gebacken, Gesottenes Schulterscherzel. Leider hab ich vergessen, die Karte zu fotografieren, da sich einige Speisen geändert haben. Der Kaiserschmarrn musste zu meinem großen Bedauern auch weichen. Die Marillenpalas sind nach wie vor drauf. Hervorzuheben bei den Suppen ist die Rindsuppe mit Milzschnitten, die bekommt man auch nicht überall.

Zu trinken gab es einmal weißen Sturm und einen weißen Spritzer. Das Schulterscherzel sowie die gebratene Forelle sei leider schon aus, wurde uns gesagt, aber es gäbe vielleicht noch ein Rindsgulasch, welches nicht auf der Karte stand, aber extra für den Leichenschmaus gekocht wurde. Nach dem Studium der Karte wurde es für mich dann wirklich das Gulasch und für die Liebste das Schweinsschnitzel vom Rücken. Da musste ich mich mit dem Spritzer beeilen, denn zu einem Gulasch muss ich natürlich ein Bier trinken. Das kam dann auch gleichzeitig mit dem Gulasch. Wie schon erwähnt dauerte es natürlich ein bisschen länger, da die Leute vom Begräbnis das Serviceteam ganz schön forderten.
Im hinteren Teil wenn man zu den Toiletten geht, gibt es einen Saal für Veranstaltungen oder größere Gruppen, wie es in den alten Wirtshäusern üblich ist.

Dann kam das Schnitzel, zwei schöne Stücke paniertes Fleisch und das Gulasch mit Semmel auf einem alten Menüteller. Ja ich weiß, dem Christian wird das gar nicht gefallen, aber mir taugt das voll. Das Gulasch war für mich perfekt von der Ausgewogenheit des Geschmacks, nicht zu scharf oder zu paprikalastig, einfach herrlich. Die Kellnerin fragte noch, ob ich eine zweite Semmel bräuchte und nach einigem hin und her und Gelächter ließ sie das zweite Semmerl dann da und das war auch gut so, denn wer lässt schon einen herrlichen Gulaschsaft zurückgehen? Aber auch das Schnitzel von der Liebsten war für mich an Perfektion kaum zu übertreffen. Das Fleisch super saftig, die Panier fluffig, knusprig, genauso, wie es sein muss.
Das Bier zum Gulasch von der Schremser Brauerei mundete natürlich auch sehr gut. Zum Abschluss gab es noch die Nachspeise in flüssiger Form namens Birne und Marille und das waren auch zwei mehr als saubere Vertreter des Hochprozentigen.

Dienstag ist immer Backhendltag, der ist immer sehr gut besucht und am Wochenende gibt es ofenfrischen Schweinsbraten. Alles in allem kann man sagen, der Alex versteht sein Handwerk noch immer ausgezeichnet und vielleicht macht er für mich ja mal eine Ausnahme, wenn ich ihn ganz artig bitte und er macht seinen genialen Kaiserschmarrn, denn der ist einfach göttlich. Vielleicht bin ich ja selbst schuld, nachdem ich ihm einmal sagte, er bräuchte für diesen Kaiserschmarrn einen Waffenschein.

Wir kommen sicher bald wieder, hier kann man sich auf die Qualität noch wirklich verlassen.
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3 Kommentare

Danke - hab zwei Fotos gefunden aus 2019 und 2017 - na dann Augerl do schaust her (oder hin) :-)

26. Sep, 07:31·Gefällt mir

Der Gastgarten befindet sich im Innenhof und es gibt hier sogar ein paar Bilder von mir

26. Sep, 07:27·Gefällt mir1

Kommt gut an der Bericht - Thx - HGL schon fast obligatorisch - ich hätte gerne auch noch immer wieder ein paar Fotos vom Gastgarten (ist halt mein Tick). Google-Map hat mir da weitergeholfen, aber unter uns Insidern wäre mir das lieber - LG vom Fan

26. Sep, 07:22·Gefällt mir
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14. September
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12. September
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6. September
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4. September
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4. September
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1. September
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1. September
SpeisenAmbienteService
Dieses Mal verschlug es uns nach Mondsee. Über Internetrecherche fand ich dieses Lokal, welches auch Tapas anbietet. Tischreservierung klappte und wie wir dann herausfanden, hatten wir Glück, da d... MehrDieses Mal verschlug es uns nach Mondsee. Über Internetrecherche fand ich dieses Lokal, welches auch Tapas anbietet.
Tischreservierung klappte und wie wir dann herausfanden, hatten wir Glück, da das eher kleine Lokal ausreserviert war.
Parkplatz ist eher schwierig zu finden, aber in einer Seitengasse wurden wir dann doch fündig.

Beim Eingang empfing uns eine Dame mit strengem Ton: "Haben Sie reserviert?" Wir bejahten und uns wurde genau ein Tisch gegenüber des Eingangs zugewiesen.
Auf Nachfrage, ob wir den wechseln könnten, da - wenn die Tür öfter auf- und zugeht, der Luftzug sicher unangenehm wäre - kam wieder in strengem Ton ein "Nein" und sie sagte, dass alles ausreserviert sei.
Das war mal kein so guter Beginn, die Dame könnte wirklich freundlicher sein. Zwei weitere Tische waren noch besetzt, man unterhielt sich im Flüsterton. Ehrfurcht vor der resoluten Bedienung?

Wir begannen jedenfalls mit einem Prosecco als Aperitiv. War nicht ganz mein Geschmack und ich ließ ihn der Liebsten übrig.
Das Angebot erstreckt sich von warmen und kalten Tapas über Steak, Paella, Fisch und Salaten. Jeden Mittwoch gibt es Tapas & Wein zu € 28. Fünf Tapas nach Wahl (2 kalte & 2 warme / Suppe oder Dessert ) inkl. 1 Glas Hauswein (Zweigelt oder grüner Veltliener).

Wir entschieden uns aber, dass wir uns nur Tapas aussuchten. Wir begannen mit 2 kalten, Trüffelsalami /Fenchel & Artischocke zu 6 und Cevice „Fisch & Meer“ Limette/Ingwer/Koriander/Chili zu 8. Dazu trank ich einen Gelben Muskateller aus der Steiermark - dieser war recht unauffällig. Dann ging es mit 4 warmen Tapas weiter, geschmortes Backerl vom Premiumschwein Rotweinsauce / Trüffelpolenta zu 6,50, Sautiertes Salon Beef([Link]) „Maurische Art“ Portwein /rote Zwiebel / Artischocken zu 7, Rosa Rücken vom Wildschwein & gebr. Blutwurst Speck – Oliven - Dörpflaumensauce zu 7,50, Albonigas (Spanische Fleischbällchen) / Tomatensauce / Ziegenkäse zu 6.

Alles ist von hervorragender Qualität. Geschmeckt hat uns alles sehr gut, das Geschmorte Backerl muss jedoch besonders hervorgehoben werden, das war zum Niederknien. Selten so eine gute, gschmackige Sauce gegessen. Die Liebste und ich schwebten im kulinarischen 7. Himmel. Dann machten wir eine Pause, ich trank einen Grünen Veltliner von Löss Kamptal DAC, Schloss Gobelsburg - der war ausgezeichnet. Der weisse Rioja war gut, aber auch eher unauffällig.

Nach einiger Zeit beschlossen wir, nochmal dieses grenzgeniale Backerl zu bestellen, da es so extrem gut war. Dazu auch noch das Wolfsbarschfilet vom Grill / Süsskartoffel / Mojo (keine Ahnung, was das war) zu 7.
Die Bedienung war dann doch noch etwas entspannter. Das Lokal füllte sich schließlich auch wirklich bis auf den letzten Platz. Die Türe mussten wir zweimal schließen, da der Luftzug sehr unangenehm war. Alles in allem empfanden wir es als einen gelungenen kulinarischen Abend mit einem Höhepunkt namens "Geschmortes Backerl in Rotweinsauce". Allein deswegen würden wir wieder kommen, wobei wir dann unbedingt dazusagen, dass wir keinesfalls gegenüber oder in der Nähe der Türe sitzen möchten. Bezahlt haben wir inkl. Trinkgeld 100 geradeaus.
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1. September
SpeisenAmbienteService
Gestern waren wir beim Lindenwirt in Thalgau. Das Wetter war noch wunderschön, also reservierten wir für18 Uhr einen Tisch im Gastgarten. Bei Ankunft wurde uns gleich der Tisch zugewiesen. Der Name... MehrGestern waren wir beim Lindenwirt in Thalgau. Das Wetter war noch wunderschön, also reservierten wir für18 Uhr einen Tisch im Gastgarten. Bei Ankunft wurde uns gleich der Tisch zugewiesen. Der Name des Wirts ist nicht zufällig gewählt, denn hier steht eine wahrlich stattliche Linde mitten im Gastgarten. Wie lange die wohl schon hier steht? Bestimmt weit über 100 Jahre. Der Gastgarten ist grob geschottert und leider direkt an der Hauptstraße durch Thalgau. Hier sollte man wirklich eine Lärmschutzwand oder eine dicke Hecke andenken, denn zwischen 17 und 20 Uhr spielt es sich ordentlich ab. Autos, LKW´s, Traktoren und lautstarke Motorräder sind für uns keine angenehme Untermalung zum gemütlichen Abendessen. Hektik, Lärm und Trubel, trübten unsere Essensaufnahme doch sehr.

Flott wurde eine Karte in Form von einigen losen Seiten auf einem Klemmbrett gebracht. Österreichische Klassiker, wie Wiener Schnitzel vom Kalb, Schwein und Hendl, Zwiebelrostbraten, Gulasch, Kasnocken, Cordon Bleu, Spinatknödel aber auch frische Forelle standen da drauf. Wir entschieden uns erstmals für 2 Suppen (Griesnockerl, Frittaten), sehr gut aber etwas zu lind, Freundin streute noch ordentlich Salz rein. Dann für mich ein Kleines Gulasch und ein Pilzpfandl für die Liebste. Am Gulasch gabs nichts - bis auf das Schlagobershäubchen - auszusetzen. Das Pilzpfandl war eine gewaltige Portion, die Nockerl dürften selbstgemacht sein. Das kleine Gulasch war strategisch gewählt, denn es gab Marillenknödel und Kaiserschmarrn auf der Karte, nur leider musste ich der Liebsten beim Pilzpfandl aushelfen. Die Wahl fiel dann zum Abschluss doch auf den Kaiserschmarrn.

Getränkemäßig gibts nichts aufregendes, einmal Kaiserspritzer, den man hierzulande nicht kannte, aber nach Erklärung der Liebsten, was da drin sei, trotzdem gemischt wurde und einen Weissen Spritzer. Auf leere Gläser wurde leider nicht reagiert oder beim Essen nachgefragt, außer am Schluss.

Die Wartezeit auf die Suppe war auch länger. Der Kaiserschmarrn, sofern er frisch gemacht wird hat auch eine längerer Wartezeit, die wurde aber schon ziemlich ausgereizt. Leider wurden am Nachbartisch 4 Hauptspeisen serviert und so musste mein Kaiserschmarrn leider hintanstehen. Da hätte die Kellnerin zwischendurch schon mal ein freundliches Wort verlieren können, dass es leider noch etwas dauert. Ein Birnenschnapsel und Espresso wurde auch noch geordert. Der Kaiserschmarrn, als er dann nach grob 45 Minuten endlich kam, war geschmacklich sehr gut, vielleicht einen Hauch zuviel karamellisiert und das Apfelmus dazu schmeckte auch tadellos.

Bezahlt wurde in bar, 70 geradeaus inkl. Trinkgeld. Wiederholungsgefahr aufgrund des lauten Straßenlärms im Sommer/Gastgarten eher unwahrscheinlich, im Winter könnten wir es uns ja nochmal überlegen.
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1. September
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31. August
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31. August
SpeisenAmbienteService
Wir kennen den Betenmacher schon sehr lange und waren jetzt auch schon einige Male hier, meistens, wenn wir bei den Eltern der Liebsten zu Gast sind. Meine alte Bewertung ist leider nicht mehr vor... MehrWir kennen den Betenmacher schon sehr lange und waren jetzt auch schon einige Male hier, meistens, wenn wir bei den Eltern der Liebsten zu Gast sind.
Meine alte Bewertung ist leider nicht mehr vorhanden.

Der Betenmacher ist zusätzlich ein 3-Sterne-Hotel und hat nur abends Küche. Als wir an diesem Abend die Gaststube betraten, war sie rappelvoll, sehr viele deutsche Urlauber, aber auch Einheimische tummelten sich hier. Geboten wird klassische österreichische Küche, wie Wiener Schnitzel, Cordon Bleu, Gekochtes Ochsenfleisch, Rindsgulasch, etc.

Wir orderten diesmal Frittatensuppe zu 4,60, für mich gabs gegrilltes Lachsforellenfilet (geschmacklich top) zu 17,40 - hier war auch so etwas ähnliches wie ein Risotto dabei. Nach Befragen der Kellnerin meinte diese, dass es aber nicht wie ein Risotto zubereitet wird. Egal, es schmeckte zwar recht interessant und cremig, war mir dann aber doch zu üppig (ölig) und ich ließ es zur Hälfte stehn. Die Liebste bestellte sich ein Cordon Bleu um 16,40, tolle Panier, geschmacklich sehr gut, es wurde alles zusammengegessen.

Leider hab ich diesmal die Speisekarte nicht fotografiert, die Preise haben sich seit 2018 echt ganz schön verändert - aber das spielt sich jetzt sowieso zu 99% in allen Restaurants, Beisln & Wirtshäusern ab. Schlimm finde ich, dass mittlerweile ein Kinderschnitzel mit Pommes (welches ebenfalls als "Seniorenschnitzel" deklariert ist, hier in Salzburg Land bereits über 12 Euro kosten muss. Der Lindenwirt hat auch Salzburger Preisniveau, aber dort kostet das Kinderschnitzel als Gegenbeispiel nur 7,50.

Es hatte an diesem Abend tatsächlich noch etwas Platz im Magen, daher nahmen wir als Dessert noch den Amarena-Kirsch-Teller um 7,40, der ist großartig, sehr viele Amarenakirschen, das Eis geschmacklich ein Traum. Für mich musste es ein ein flaumiger Zwetschkenkuchen zu 4,50 plus Espresso um 2,60 sein.

Sehr gut gefällt uns auch die rustikale und urige Bar mit Skihütten-Flair, wo man sich noch ein paar Stamperl oder andere flüssige Köstlichkeiten gönnen kann. Die Kellnerin ist extrem freundlich und hält auch gerne ein Schwätzchen, erzählt gerne von ihren eigenen Haustieren und hat unserem Liebling gleich ein paar Leckerlis gebracht, herzlichen Dank dafür.

Im Sommer bei Schönwetter lädt der lauschige Gastgarten neben dem sanft rauschenden Bach ein, länger zu verweilen.
Wir werden sicherlich noch öfter hierher kommen, hier stimmen einfach Qualität und Freundlichkeit.
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30. August
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