
Mittleres bis Oberes Triestingtal
Da ich hier aufgewachsen bin, kenne ich jedes Wirtshaus in diesem Gebiet. Man kann hier eigentlich überall sehr gut bis ausgezeichnet essen.
5
Valo
(3)
Groisbach 2, Alland 2534
SpeisenAmbienteService
1. Okt 2025
Nach der Dorfwirtin hat sich zum Glück wieder ein engagiertes Wirts-Ehepaar gefunden, die das urige Lokal in Groisbach übernommen haben.
Der Ei...MehrNach der Dorfwirtin hat sich zum Glück wieder ein engagiertes Wirts-Ehepaar gefunden, die das urige Lokal in Groisbach übernommen haben.
Der Eingang ist jetzt rechts durch einen Vorraum, wo sich auch die Toiletten befinden. Im Vorraum ist es derzeit noch etwas kahl, da könnte man es heimeliger gestalten, z.B. mit Holzmöbel und versch. Vintage-Accessoires, das schafft bereits beim Eintreten Behaglichkeit.
Dann geht es in den Hauptraum mit dem alten Holzboden, wo sich alles abspielt. Ein großes Fass, welches bereits von den Vorbesitzern übernommen wurde, steht vor der Schank und stellt den Treffpunkt bzw. Stammtisch für die stehenden Gäste dar. Die Wand ist typisch mit der alten Lamperie.
In dieser Gaststube gibt es einige unterschiedlich große Tische. Wir wurden sofort von der netten Wirtin in Empfang genommen und nahmen in einer gemütlichen Ecke Platz, um das Geschehen zu überblicken. Das Gästeaufkommen hielt sich an diesem Abend in Grenzen. Neben uns waren am Stammtisch/Fass noch zwei Herren, die nur etwas getrunken haben und noch drei andere Gäste, die etwas aßen.
Zu Beginn orderte ich ein Seidl Stiegl, welches es auch in der Zwickl Variante gibt, genannt Paracelsus. Für die Liebste gab es ihren obligatorischen Kaiserspritzer.
Die Speisekarte präsentiert sich mit diversen Klassikern in kreativer Interpretation. So steht z.B. ein Mangalitza Schweinsbraten vom Schopf in Apfeljus glaciert - begleitet von fermentierten Weisskraut & flaumigen Serviettenknödel auf der Karte. Ein weiteres Highlight für diese Gegend: Grüne Veltlinerschaumsuppe - Fruchtig feine Weinschaumsuppe mit Nussbrotchip & Marinierten Trauben. Hört sich ja alles sehr interessant an, wir sind gespannt, ob dieses Angebot auch wirklich angenommen wird.
Wir entschieden uns an diesem Abend für eine Fritattensuppe, ein Kalbsbeuschl und das Rosa gebratene Schweinefilet.
Die Suppe war geschmacklich tadellos, für die Liebste wäre frischer Schnittlauch anstatt Petersilie noch perfekter gewesen. Mit Tafelspitz auf der Karte sollte die Suppe ja sowieso eine „gmahte Wiesn“ sein und das war sie auch.
Das Kalbsbeuschl hatte ein angenehmes Aroma, nicht zu säuerlich, alles bissfest und nicht totgekocht. Knödel frisch zubereitet, da gab es nichts zu bemängeln.
Das Schweinefilet der Liebsten hat alles übertroffen. Wunderschöne Garstufe, der Saft ein Gedicht aus Thymian und Rosmarinnoten, die Fregola Sarda ganz normal, nicht cremig, wie es in der Karte stand.
Zum Essen servierte man der Liebsten einen Grünen Veltliner vom Lesehof Stagard 2024, der herrlich mit den Schweinemedaillons harmonierte. Zum Abschluss gabs dann noch zwei Espressi von Julius Meinl. Wir hatten einen sehr positiven ersten Eindruck gewonnen und wollten das natürlich ein weiteres Mal testen.
Zum Glück hielten wir ein Plauscherl mit der Chefin und im Zuge dessen erfuhren wir – wenn auch sehr kurzfristig – dass es am Freitag derselben Woche ein 3-gängiges Menü mit Weinbegleitung gab. Dafür meldeten wir uns natürlich sogleich an.
2. Abend – besagter Freitag:
Wir reservierten wieder unser Lieblingsplatzerl im Eck und hatten diesmal auch unsere Hündin mit, da hier ausreichend Platz zu den Nachbartischen ist. Die Wirtsleute haben selber eine Katze und sind auch Hunden positiv gegenüber eingestellt, unsere Hündin bekam auch eine Wasserschüssel.
Als Aperitif nahmen wir den angebotenen Sekt vom Bründlmayer, der Preis zwar nicht wirklich günstig, aber Bründlmayer hat nunmal seinen Preis. Vielleicht könnte man noch einen günstigen Prosecco als Alternative anbieten.
Dann kam auch schon das Amuse Bouche - Gruß aus der Küche – in Form eines Sellerieschaums mit Dillöl und Pastinakenchip. Das war schon einmal ein überraschender Beginn, den wir hier im Wirtshaus am Lande in dieser Form absolut nicht erwartet hätten.
Darauf folgte eine Weinschaumsuppe - Sauerrahm – Dillsaat, die wunderschön präsentiert und dann mittels einem Kännchen eingeschenkt wurde. Zur Suppe gab es einen Grünen Veltliner Steinbruch 2024 Traisental von Müllner, der war recht gut dazu.
Wir machten dann ein kleines Päuschen von 15 Minuten, denn der erste Hunger war gestillt.
Es folgte der Hauptgang, nämlich Geschmorte Kalbsbäckchen - Spitzkrautröllchen mit Pastinakencreme - Miso Jus. Wow, dachten wir, da ist aber jemand ambitioniert. Hinter der Ambition steckte aber auch perfektes Handwerk und herrlicher Geschmack. Die Kalbsbäckchen waren mit Abstand die besten der letzten Jahre, da hatten wir schon in einigen Hauben-Lokalen viel langweiligere Bäckchen gegessen.
Die Portionsgröße passte für uns, sie ist nicht riesig, aber wer will schon am Abend so große Portionen essen, vor allem in mehreren Gängen
Den Abschluss bildete Birne - Honig - Walnuss - warme Gewürze. Für mich perfekt, leider mussten die Nüsse bei der Liebsten weichen, da Allergie. Die eingelegte Birne mit dem Honig war aber trotzdem sehr gut.
Dazu gab es auch noch die passende Weinbegleitung mit dem Stargard GV 2024 vom letzten Mal für die Liebste und für mich einen Rotwein vom Heinrich Deutschkreutz Ried Goldberg Reserve 2020
Zur Nachspeise kredenzte man uns eine Beerenauslese Cuvee von Kracher 2021, die Liebste meinte, sie würde sich am liebsten „hineinlegen“, so gut hat es ihr geschmeckt.
Es war ein richtig guter und netter Abend, den man hier nicht erwarten würde. Einziger Wermutstropfen war, dass wir die Einzigen waren, die dieses tolle Menü genießen durften. Wirklich schade, dass hier nicht mehr Gäste den Weg hierher gefunden haben, es war jedoch – wie schon erwähnt – sehr kurzfristig angekündigt worden. Wir hoffen wirklich, dass sich das in Zukunft noch ändert, aber das Lokal ist ja erst seit Anfang September geöffnet.
Demnächst soll es auch eine Homepage und eine eigene Weinkarte geben.
Manuel, der Chef und Koch kam dann auch noch zum Tisch, stellte sich vor und wir lobten ihn für das gelungene Menü. Wir bekamen dann auch noch eine Kostprobe eines Bier-Wein-Getränks, welches zwar interessant war, jedoch nicht so unseren Geschmack traf.
In Zukunft möchte man jedenfalls so einen Gourmetabend etablieren und nächstes Mal soll es sogar ein 6-gängiges Menü geben. Da sind wir schon sehr gespannt.
Diese zwei Eindrücke haben uns sehr positiv auf die zukünftigen kulinarischen Erlebnisse in Groisbach im Valo eingestimmt und wir können dieses Restaurant aus derzeitiger Sicht auf jeden Fall weiterempfehlen, egal, ob man nun einfach nur heimische Wirtshausküche a la Schnitzel oder Cordon Bleu oder etwas gehobenere Küche essen möchte. Wir kommen bald wieder!Weniger anzeigen
Der Eingang ist jetzt rechts durch einen Vorraum, wo sich auch die Toiletten befinden. Im Vorraum ist es derzeit noch etwas kahl, da könnte man es heimeliger gestalten, z.B. mit Holzmöbel und versch. Vintage-Accessoires, das schafft bereits beim Eintreten Behaglichkeit.
Dann geht es in den Hauptraum mit dem alten Holzboden, wo sich alles abspielt. Ein großes Fass, welches bereits von den Vorbesitzern übernommen wurde, steht vor der Schank und stellt den Treffpunkt bzw. Stammtisch für die stehenden Gäste dar. Die Wand ist typisch mit der alten Lamperie.
In dieser Gaststube gibt es einige unterschiedlich große Tische. Wir wurden sofort von der netten Wirtin in Empfang genommen und nahmen in einer gemütlichen Ecke Platz, um das Geschehen zu überblicken. Das Gästeaufkommen hielt sich an diesem Abend in Grenzen. Neben uns waren am Stammtisch/Fass noch zwei Herren, die nur etwas getrunken haben und noch drei andere Gäste, die etwas aßen.
Zu Beginn orderte ich ein Seidl Stiegl, welches es auch in der Zwickl Variante gibt, genannt Paracelsus. Für die Liebste gab es ihren obligatorischen Kaiserspritzer.
Die Speisekarte präsentiert sich mit diversen Klassikern in kreativer Interpretation. So steht z.B. ein Mangalitza Schweinsbraten vom Schopf in Apfeljus glaciert - begleitet von fermentierten Weisskraut & flaumigen Serviettenknödel auf der Karte. Ein weiteres Highlight für diese Gegend: Grüne Veltlinerschaumsuppe - Fruchtig feine Weinschaumsuppe mit Nussbrotchip & Marinierten Trauben. Hört sich ja alles sehr interessant an, wir sind gespannt, ob dieses Angebot auch wirklich angenommen wird.
Wir entschieden uns an diesem Abend für eine Fritattensuppe, ein Kalbsbeuschl und das Rosa gebratene Schweinefilet.
Die Suppe war geschmacklich tadellos, für die Liebste wäre frischer Schnittlauch anstatt Petersilie noch perfekter gewesen. Mit Tafelspitz auf der Karte sollte die Suppe ja sowieso eine „gmahte Wiesn“ sein und das war sie auch.
Das Kalbsbeuschl hatte ein angenehmes Aroma, nicht zu säuerlich, alles bissfest und nicht totgekocht. Knödel frisch zubereitet, da gab es nichts zu bemängeln.
Das Schweinefilet der Liebsten hat alles übertroffen. Wunderschöne Garstufe, der Saft ein Gedicht aus Thymian und Rosmarinnoten, die Fregola Sarda ganz normal, nicht cremig, wie es in der Karte stand.
Zum Essen servierte man der Liebsten einen Grünen Veltliner vom Lesehof Stagard 2024, der herrlich mit den Schweinemedaillons harmonierte. Zum Abschluss gabs dann noch zwei Espressi von Julius Meinl. Wir hatten einen sehr positiven ersten Eindruck gewonnen und wollten das natürlich ein weiteres Mal testen.
Zum Glück hielten wir ein Plauscherl mit der Chefin und im Zuge dessen erfuhren wir – wenn auch sehr kurzfristig – dass es am Freitag derselben Woche ein 3-gängiges Menü mit Weinbegleitung gab. Dafür meldeten wir uns natürlich sogleich an.
2. Abend – besagter Freitag:
Wir reservierten wieder unser Lieblingsplatzerl im Eck und hatten diesmal auch unsere Hündin mit, da hier ausreichend Platz zu den Nachbartischen ist. Die Wirtsleute haben selber eine Katze und sind auch Hunden positiv gegenüber eingestellt, unsere Hündin bekam auch eine Wasserschüssel.
Als Aperitif nahmen wir den angebotenen Sekt vom Bründlmayer, der Preis zwar nicht wirklich günstig, aber Bründlmayer hat nunmal seinen Preis. Vielleicht könnte man noch einen günstigen Prosecco als Alternative anbieten.
Dann kam auch schon das Amuse Bouche - Gruß aus der Küche – in Form eines Sellerieschaums mit Dillöl und Pastinakenchip. Das war schon einmal ein überraschender Beginn, den wir hier im Wirtshaus am Lande in dieser Form absolut nicht erwartet hätten.
Darauf folgte eine Weinschaumsuppe - Sauerrahm – Dillsaat, die wunderschön präsentiert und dann mittels einem Kännchen eingeschenkt wurde. Zur Suppe gab es einen Grünen Veltliner Steinbruch 2024 Traisental von Müllner, der war recht gut dazu.
Wir machten dann ein kleines Päuschen von 15 Minuten, denn der erste Hunger war gestillt.
Es folgte der Hauptgang, nämlich Geschmorte Kalbsbäckchen - Spitzkrautröllchen mit Pastinakencreme - Miso Jus. Wow, dachten wir, da ist aber jemand ambitioniert. Hinter der Ambition steckte aber auch perfektes Handwerk und herrlicher Geschmack. Die Kalbsbäckchen waren mit Abstand die besten der letzten Jahre, da hatten wir schon in einigen Hauben-Lokalen viel langweiligere Bäckchen gegessen.
Die Portionsgröße passte für uns, sie ist nicht riesig, aber wer will schon am Abend so große Portionen essen, vor allem in mehreren Gängen
Den Abschluss bildete Birne - Honig - Walnuss - warme Gewürze. Für mich perfekt, leider mussten die Nüsse bei der Liebsten weichen, da Allergie. Die eingelegte Birne mit dem Honig war aber trotzdem sehr gut.
Dazu gab es auch noch die passende Weinbegleitung mit dem Stargard GV 2024 vom letzten Mal für die Liebste und für mich einen Rotwein vom Heinrich Deutschkreutz Ried Goldberg Reserve 2020
Zur Nachspeise kredenzte man uns eine Beerenauslese Cuvee von Kracher 2021, die Liebste meinte, sie würde sich am liebsten „hineinlegen“, so gut hat es ihr geschmeckt.
Es war ein richtig guter und netter Abend, den man hier nicht erwarten würde. Einziger Wermutstropfen war, dass wir die Einzigen waren, die dieses tolle Menü genießen durften. Wirklich schade, dass hier nicht mehr Gäste den Weg hierher gefunden haben, es war jedoch – wie schon erwähnt – sehr kurzfristig angekündigt worden. Wir hoffen wirklich, dass sich das in Zukunft noch ändert, aber das Lokal ist ja erst seit Anfang September geöffnet.
Demnächst soll es auch eine Homepage und eine eigene Weinkarte geben.
Manuel, der Chef und Koch kam dann auch noch zum Tisch, stellte sich vor und wir lobten ihn für das gelungene Menü. Wir bekamen dann auch noch eine Kostprobe eines Bier-Wein-Getränks, welches zwar interessant war, jedoch nicht so unseren Geschmack traf.
In Zukunft möchte man jedenfalls so einen Gourmetabend etablieren und nächstes Mal soll es sogar ein 6-gängiges Menü geben. Da sind wir schon sehr gespannt.
Diese zwei Eindrücke haben uns sehr positiv auf die zukünftigen kulinarischen Erlebnisse in Groisbach im Valo eingestimmt und wir können dieses Restaurant aus derzeitiger Sicht auf jeden Fall weiterempfehlen, egal, ob man nun einfach nur heimische Wirtshausküche a la Schnitzel oder Cordon Bleu oder etwas gehobenere Küche essen möchte. Wir kommen bald wieder!Weniger anzeigen
Renzenhof
(1)
Untertriesting 14, Kaumberg 2572
SpeisenAmbienteService
24. Feb 2025
Nachdem wir jetzt in der Whatsapp-Gruppe vom Renzenhof sind, wissen wir die genauen Öffnungszeiten und bekommen auch über diverse Veranstaltungen I...MehrNachdem wir jetzt in der Whatsapp-Gruppe vom Renzenhof sind, wissen wir die genauen Öffnungszeiten und bekommen auch über diverse Veranstaltungen Infos.
Der Renzenhof blickt auf eine 480jährige Geschichte zurück. Seit 2021 hat die Tochter gemeinsam mit Ihrem Ehemann das Lokal übernommen. Der Renzenhof verfügt auch über ein paar Zimmer, die gerne von Pilgern in Anspruch genommen werden. Weiters betreibt man etwa 100m weiter ein Cateringunternehmen, welches in einem ehemaligen Gasthaus angesiedelt ist, welches auch für verschiedene Veranstaltungen genutzt wird. Am 8. u. 9. März 2025 ist beispielsweise der traditionelle Heringsschmaus.
Letztes Wochenende gab es die Gelegenheit, im Renzenhof ein 5gängiges Menü zu genießen. Begonnen wurde mit der Vorspeise (Saiblings-Tartar auf Petersilienschaum, Schwarzwurzeln & Birne).
Für uns der beste und interessanteste Gang. Leider war in der Beschreibung nichts von Koriander zu lesen, den wir abbestellt hätten, denn für uns schmeckt Koriander wie extreme Seifenlauge. Er hielt sich aber zum Glück dezent im Hintergrund.
Als Suppe gab es ein Parmesanschaumsüppchen mit Wolfsbarsch, welches angenehm harmonisch im Geschmack war. Vom Wolfsbarsch gab es ein wirklich großes Stück Filet in der richtigen Garstufe.
Als Zwischengang kam ein Geschmortes Rinderbackerl auf getrüffeltem Erdäpfelschaum und zart gebratener Gänseleber daher. Da bin ich geteilter Meinung. Die Rinderbackerl und die Gänseleber sind – jedes für sich – ein hervorragendes Gericht, aber zusammen war das ganze viel zu mächtig/üppig. Der Geschmack ging dann auch irgendwie gemeinsam im Erdäpfelschaum unter und die Trüffel konnte man leider nur anfangs schmecken.
Kommen wir zum Hauptgang, eine rosa gebratene Entenbrust auf geräuchertem Sellerie-Püree mit Portwein-Schalotten und Kaffee-Biskuit. Die Entenbrust war leider zu dick geschnitten und etwas zu fest im Biss, geschmacklich aber tadellos, wobei die Haut etwas knuspriger hätte sein können. Hervorzuheben waren die Schalotten, das war eine regelrechte Geschmacksexplosion und auch die Idee mit dem Kaffee-Biskuit hat uns überzeugt.
Zum Abschluss gab es noch die Nachspeise: Tonkabohnen-Mousse mit Ananas-Chili-Grütze und Mango Sorbet) Das Mousse war geschmacklich eher neutral, die Ananas-Chili-Grütze für mich ok, die
Liebste hat sehr davon geschwärmt, weil man auch einen Hauch an Schärfe schmecken konnte und in Verbindung mit der Süße der Ananas harmonierte das perfekt für sie. Da bin ich wohl schon zu sehr abgehärtet, um hier eine dezente Schärfe zu erschmecken, für mich sind Birds Eye und Carolina Reaper gerade mal angenehm. Statt des Mango-Sorbets gab es Honigmelonen-Eis.
Alles in Allem war das ein sehr ambitioniertes Menü, welches uns sehr geschmeckt hat. Der Zwischengang war ja nicht schlecht, aber einfach zu üppig geraten. Zu bedenken ist auch, dass das Menü erst um 18 Uhr startete. Wir sind es leider nicht mehr gewöhnt, so spät abends noch soviel zu essen, daher fühlten wir uns danach extrem voll. Die Portionsgrößen waren auch sehr großzügig bemessen für so eine Art von Menü. Der Preis von EUR 77,80 ist mehr als fair – eigentlich schon zu günstig – kalkuliert.
Zum Essen haben wir zuerst einen Sämling88 von Tschermonegg und dann einen Gemischten Satz vom Mayer am Pfarrplatz getrunken. Wie ich finde, mit 6,80 schon zu hoch kalkuliert. Anschließend gab es noch ein Marillenschnapserl – hier war die Auswahl leider nicht so besonders, es gab dann nur noch Kriecherl und Zwetschke. Uns wurde mitgeteilt, dass sie am Vortag „leergetrunken“ wurden, da hat man leider nichts nachgekauft. Der sehr gute Espresso von Afro Coffee ließ den Abend ausklingen.
Bei den einzelnen Gängen wurde immer nachgefragt, ob alles in Ordnung ist, aber sonst war man zu wenig präsent, wir mussten bei der Nachbestellung des Weins immer länger warten.
Das Ambiente kann man gut am Bild erkennen. Rustikal und gemütlich – Landhausstyle eben, gefällt uns sehr gut. Wir werden in nächster Zeit wohl öfters – auch unter der Woche – vorbeischauen, da es eine Wochenkarte gibt, die man auch noch am Abend genießen kann. Da gibt es recht tolle Gerichte, wie z.B. Rindsroulade, Faschierter Braten, Beuschl, Schulterscherzl und gute Suppen, zuletzt durfte ich eine Bierschaum-Suppe genießen, die war echt hervorragend.
Die Öffnungszeiten sollte man aber auf Facebook im Auge behalten oder zur Sicherheit einfach vorher anrufen, ob eh offen ist, da sich das ändern kann, wenn im Cateringbereich die beiden Besitzer gebraucht werden.Weniger anzeigen
Der Renzenhof blickt auf eine 480jährige Geschichte zurück. Seit 2021 hat die Tochter gemeinsam mit Ihrem Ehemann das Lokal übernommen. Der Renzenhof verfügt auch über ein paar Zimmer, die gerne von Pilgern in Anspruch genommen werden. Weiters betreibt man etwa 100m weiter ein Cateringunternehmen, welches in einem ehemaligen Gasthaus angesiedelt ist, welches auch für verschiedene Veranstaltungen genutzt wird. Am 8. u. 9. März 2025 ist beispielsweise der traditionelle Heringsschmaus.
Letztes Wochenende gab es die Gelegenheit, im Renzenhof ein 5gängiges Menü zu genießen. Begonnen wurde mit der Vorspeise (Saiblings-Tartar auf Petersilienschaum, Schwarzwurzeln & Birne).
Für uns der beste und interessanteste Gang. Leider war in der Beschreibung nichts von Koriander zu lesen, den wir abbestellt hätten, denn für uns schmeckt Koriander wie extreme Seifenlauge. Er hielt sich aber zum Glück dezent im Hintergrund.
Als Suppe gab es ein Parmesanschaumsüppchen mit Wolfsbarsch, welches angenehm harmonisch im Geschmack war. Vom Wolfsbarsch gab es ein wirklich großes Stück Filet in der richtigen Garstufe.
Als Zwischengang kam ein Geschmortes Rinderbackerl auf getrüffeltem Erdäpfelschaum und zart gebratener Gänseleber daher. Da bin ich geteilter Meinung. Die Rinderbackerl und die Gänseleber sind – jedes für sich – ein hervorragendes Gericht, aber zusammen war das ganze viel zu mächtig/üppig. Der Geschmack ging dann auch irgendwie gemeinsam im Erdäpfelschaum unter und die Trüffel konnte man leider nur anfangs schmecken.
Kommen wir zum Hauptgang, eine rosa gebratene Entenbrust auf geräuchertem Sellerie-Püree mit Portwein-Schalotten und Kaffee-Biskuit. Die Entenbrust war leider zu dick geschnitten und etwas zu fest im Biss, geschmacklich aber tadellos, wobei die Haut etwas knuspriger hätte sein können. Hervorzuheben waren die Schalotten, das war eine regelrechte Geschmacksexplosion und auch die Idee mit dem Kaffee-Biskuit hat uns überzeugt.
Zum Abschluss gab es noch die Nachspeise: Tonkabohnen-Mousse mit Ananas-Chili-Grütze und Mango Sorbet) Das Mousse war geschmacklich eher neutral, die Ananas-Chili-Grütze für mich ok, die
Liebste hat sehr davon geschwärmt, weil man auch einen Hauch an Schärfe schmecken konnte und in Verbindung mit der Süße der Ananas harmonierte das perfekt für sie. Da bin ich wohl schon zu sehr abgehärtet, um hier eine dezente Schärfe zu erschmecken, für mich sind Birds Eye und Carolina Reaper gerade mal angenehm. Statt des Mango-Sorbets gab es Honigmelonen-Eis.
Alles in Allem war das ein sehr ambitioniertes Menü, welches uns sehr geschmeckt hat. Der Zwischengang war ja nicht schlecht, aber einfach zu üppig geraten. Zu bedenken ist auch, dass das Menü erst um 18 Uhr startete. Wir sind es leider nicht mehr gewöhnt, so spät abends noch soviel zu essen, daher fühlten wir uns danach extrem voll. Die Portionsgrößen waren auch sehr großzügig bemessen für so eine Art von Menü. Der Preis von EUR 77,80 ist mehr als fair – eigentlich schon zu günstig – kalkuliert.
Zum Essen haben wir zuerst einen Sämling88 von Tschermonegg und dann einen Gemischten Satz vom Mayer am Pfarrplatz getrunken. Wie ich finde, mit 6,80 schon zu hoch kalkuliert. Anschließend gab es noch ein Marillenschnapserl – hier war die Auswahl leider nicht so besonders, es gab dann nur noch Kriecherl und Zwetschke. Uns wurde mitgeteilt, dass sie am Vortag „leergetrunken“ wurden, da hat man leider nichts nachgekauft. Der sehr gute Espresso von Afro Coffee ließ den Abend ausklingen.
Bei den einzelnen Gängen wurde immer nachgefragt, ob alles in Ordnung ist, aber sonst war man zu wenig präsent, wir mussten bei der Nachbestellung des Weins immer länger warten.
Das Ambiente kann man gut am Bild erkennen. Rustikal und gemütlich – Landhausstyle eben, gefällt uns sehr gut. Wir werden in nächster Zeit wohl öfters – auch unter der Woche – vorbeischauen, da es eine Wochenkarte gibt, die man auch noch am Abend genießen kann. Da gibt es recht tolle Gerichte, wie z.B. Rindsroulade, Faschierter Braten, Beuschl, Schulterscherzl und gute Suppen, zuletzt durfte ich eine Bierschaum-Suppe genießen, die war echt hervorragend.
Die Öffnungszeiten sollte man aber auf Facebook im Auge behalten oder zur Sicherheit einfach vorher anrufen, ob eh offen ist, da sich das ändern kann, wenn im Cateringbereich die beiden Besitzer gebraucht werden.Weniger anzeigen
Landgasthof "Zum schwarzen Adler"
(2)
Altenmarkt 6, Altenmarkt / Triesting 2571
SpeisenAmbienteService
26. Sep 2022
Meine letzte Bewertung liegt schon Jahre zurück. Wir waren in all den Jahren aber immer wieder beim Adler und auch in der Coronazeit haben wir uns ...MehrMeine letzte Bewertung liegt schon Jahre zurück. Wir waren in all den Jahren aber immer wieder beim Adler und auch in der Coronazeit haben wir uns Essen abgeholt. Kennen tu ich dieses Wirtshaus seit meiner frühesten Kindheit. Wir waren jedes Jahr zu Allerheiligen beim Schwarzen Adler, damals noch geführt von Herrn Böhm, den es noch immer gibt und der manchmal am Stammtisch anzutreffen ist.
Seit 14 Jahren führt Alexander Rehberger das Lokal und das sehr gut. Anfangs war er noch sehr experimentierfreudig, was die Auswahl an Speisen auf der Karte anbelangte. Leider ging diese Tendenz in den letzten Jahren gegen Null. Aber er wird wohl selbst wissen, welche Speisen bei der Kundschaft ankommen. Da dürfte ich leider zu einer Ausnahme gehören, der auch gerne abseits der gängigen Wirtshausgerichte zuschlagen würde.
Da wir nicht wussten, ob er Freitag Abend offen hat, hab ich zur Sicherheit angerufen. Ich bekam nämlich eine Whatsapp-Nachricht, dass es wegen eines Krankheitsfalles im Serviceteam verkürzte Öffnungszeiten gibt. Jetzt läuft wieder alles normal, nur beim Anruf warnte er mich, dass er einen Leichenschmaus hätte und es daher zu längeren Wartezeiten kommen könnte. Im Endeffekt war es aber dann gar nicht so schlimm.
Die Karte bietet Wirtshausklassiker, wie Cordon Bleu, Schweinsschnitzel von der Fledermaus oder Rücken, Zwiebelrostbraten gedünstet, Tafelspitzsulz, Maishendlleber gebacken, Gesottenes Schulterscherzel. Leider hab ich vergessen, die Karte zu fotografieren, da sich einige Speisen geändert haben. Der Kaiserschmarrn musste zu meinem großen Bedauern auch weichen. Die Marillenpalas sind nach wie vor drauf. Hervorzuheben bei den Suppen ist die Rindsuppe mit Milzschnitten, die bekommt man auch nicht überall.
Zu trinken gab es einmal weißen Sturm und einen weißen Spritzer. Das Schulterscherzel sowie die gebratene Forelle sei leider schon aus, wurde uns gesagt, aber es gäbe vielleicht noch ein Rindsgulasch, welches nicht auf der Karte stand, aber extra für den Leichenschmaus gekocht wurde. Nach dem Studium der Karte wurde es für mich dann wirklich das Gulasch und für die Liebste das Schweinsschnitzel vom Rücken. Da musste ich mich mit dem Spritzer beeilen, denn zu einem Gulasch muss ich natürlich ein Bier trinken. Das kam dann auch gleichzeitig mit dem Gulasch. Wie schon erwähnt dauerte es natürlich ein bisschen länger, da die Leute vom Begräbnis das Serviceteam ganz schön forderten.
Im hinteren Teil wenn man zu den Toiletten geht, gibt es einen Saal für Veranstaltungen oder größere Gruppen, wie es in den alten Wirtshäusern üblich ist.
Dann kam das Schnitzel, zwei schöne Stücke paniertes Fleisch und das Gulasch mit Semmel auf einem alten Menüteller. Ja ich weiß, dem Christian wird das gar nicht gefallen, aber mir taugt das voll. Das Gulasch war für mich perfekt von der Ausgewogenheit des Geschmacks, nicht zu scharf oder zu paprikalastig, einfach herrlich. Die Kellnerin fragte noch, ob ich eine zweite Semmel bräuchte und nach einigem hin und her und Gelächter ließ sie das zweite Semmerl dann da und das war auch gut so, denn wer lässt schon einen herrlichen Gulaschsaft zurückgehen? Aber auch das Schnitzel von der Liebsten war für mich an Perfektion kaum zu übertreffen. Das Fleisch super saftig, die Panier fluffig, knusprig, genauso, wie es sein muss.
Das Bier zum Gulasch von der Schremser Brauerei mundete natürlich auch sehr gut. Zum Abschluss gab es noch die Nachspeise in flüssiger Form namens Birne und Marille und das waren auch zwei mehr als saubere Vertreter des Hochprozentigen.
Dienstag ist immer Backhendltag, der ist immer sehr gut besucht und am Wochenende gibt es ofenfrischen Schweinsbraten. Alles in allem kann man sagen, der Alex versteht sein Handwerk noch immer ausgezeichnet und vielleicht macht er für mich ja mal eine Ausnahme, wenn ich ihn ganz artig bitte und er macht seinen genialen Kaiserschmarrn, denn der ist einfach göttlich. Vielleicht bin ich ja selbst schuld, nachdem ich ihm einmal sagte, er bräuchte für diesen Kaiserschmarrn einen Waffenschein.
Wir kommen sicher bald wieder, hier kann man sich auf die Qualität noch wirklich verlassen.Weniger anzeigen
Seit 14 Jahren führt Alexander Rehberger das Lokal und das sehr gut. Anfangs war er noch sehr experimentierfreudig, was die Auswahl an Speisen auf der Karte anbelangte. Leider ging diese Tendenz in den letzten Jahren gegen Null. Aber er wird wohl selbst wissen, welche Speisen bei der Kundschaft ankommen. Da dürfte ich leider zu einer Ausnahme gehören, der auch gerne abseits der gängigen Wirtshausgerichte zuschlagen würde.
Da wir nicht wussten, ob er Freitag Abend offen hat, hab ich zur Sicherheit angerufen. Ich bekam nämlich eine Whatsapp-Nachricht, dass es wegen eines Krankheitsfalles im Serviceteam verkürzte Öffnungszeiten gibt. Jetzt läuft wieder alles normal, nur beim Anruf warnte er mich, dass er einen Leichenschmaus hätte und es daher zu längeren Wartezeiten kommen könnte. Im Endeffekt war es aber dann gar nicht so schlimm.
Die Karte bietet Wirtshausklassiker, wie Cordon Bleu, Schweinsschnitzel von der Fledermaus oder Rücken, Zwiebelrostbraten gedünstet, Tafelspitzsulz, Maishendlleber gebacken, Gesottenes Schulterscherzel. Leider hab ich vergessen, die Karte zu fotografieren, da sich einige Speisen geändert haben. Der Kaiserschmarrn musste zu meinem großen Bedauern auch weichen. Die Marillenpalas sind nach wie vor drauf. Hervorzuheben bei den Suppen ist die Rindsuppe mit Milzschnitten, die bekommt man auch nicht überall.
Zu trinken gab es einmal weißen Sturm und einen weißen Spritzer. Das Schulterscherzel sowie die gebratene Forelle sei leider schon aus, wurde uns gesagt, aber es gäbe vielleicht noch ein Rindsgulasch, welches nicht auf der Karte stand, aber extra für den Leichenschmaus gekocht wurde. Nach dem Studium der Karte wurde es für mich dann wirklich das Gulasch und für die Liebste das Schweinsschnitzel vom Rücken. Da musste ich mich mit dem Spritzer beeilen, denn zu einem Gulasch muss ich natürlich ein Bier trinken. Das kam dann auch gleichzeitig mit dem Gulasch. Wie schon erwähnt dauerte es natürlich ein bisschen länger, da die Leute vom Begräbnis das Serviceteam ganz schön forderten.
Im hinteren Teil wenn man zu den Toiletten geht, gibt es einen Saal für Veranstaltungen oder größere Gruppen, wie es in den alten Wirtshäusern üblich ist.
Dann kam das Schnitzel, zwei schöne Stücke paniertes Fleisch und das Gulasch mit Semmel auf einem alten Menüteller. Ja ich weiß, dem Christian wird das gar nicht gefallen, aber mir taugt das voll. Das Gulasch war für mich perfekt von der Ausgewogenheit des Geschmacks, nicht zu scharf oder zu paprikalastig, einfach herrlich. Die Kellnerin fragte noch, ob ich eine zweite Semmel bräuchte und nach einigem hin und her und Gelächter ließ sie das zweite Semmerl dann da und das war auch gut so, denn wer lässt schon einen herrlichen Gulaschsaft zurückgehen? Aber auch das Schnitzel von der Liebsten war für mich an Perfektion kaum zu übertreffen. Das Fleisch super saftig, die Panier fluffig, knusprig, genauso, wie es sein muss.
Das Bier zum Gulasch von der Schremser Brauerei mundete natürlich auch sehr gut. Zum Abschluss gab es noch die Nachspeise in flüssiger Form namens Birne und Marille und das waren auch zwei mehr als saubere Vertreter des Hochprozentigen.
Dienstag ist immer Backhendltag, der ist immer sehr gut besucht und am Wochenende gibt es ofenfrischen Schweinsbraten. Alles in allem kann man sagen, der Alex versteht sein Handwerk noch immer ausgezeichnet und vielleicht macht er für mich ja mal eine Ausnahme, wenn ich ihn ganz artig bitte und er macht seinen genialen Kaiserschmarrn, denn der ist einfach göttlich. Vielleicht bin ich ja selbst schuld, nachdem ich ihm einmal sagte, er bräuchte für diesen Kaiserschmarrn einen Waffenschein.
Wir kommen sicher bald wieder, hier kann man sich auf die Qualität noch wirklich verlassen.Weniger anzeigen
Stangls Eventlocation & Catering
(1)
Untertriesting 19, Untertriesting 2572
SpeisenAmbienteService
20. Okt 2025
Das Stangls wird gemeinsam mit dem Renzenhof, der per Luftlinie nur etwa 300m entfernt liegt, betrieben. Meistens Mittwoch bis Freitag gibt’s Menü ...MehrDas Stangls wird gemeinsam mit dem Renzenhof, der per Luftlinie nur etwa 300m entfernt liegt, betrieben. Meistens Mittwoch bis Freitag gibt’s Menü im Renzenhof und dann Samstag und Sonntag eine Spezialkarte im Stangls. Die genauen Termine und die Menükarte oder Spezialitätenkarte oder Events bekommt man wöchentlich per Whatsapp zugeschickt, sofern man das möchte und sich dazu angemeldet hat.
Wir besuchen beide Lokale sehr gerne, Markus Stangl kocht in beiden Lokalen ausgezeichnet, wir sind jedenfalls noch niemals enttäuscht worden. Diesmal gab es eine eigene saisonale Wildkarte mit den typischen Reh- und Hirschgerichten, aber auch Entenbrust war darauf zu entdecken. Zu den üblichen Anlässen wie z.B. Pfingsten, Muttertag, etc. gibt es dann immer eine eigene Karte mit außerordentlichen Gerichten. Man kann aber auch ganz „normale“ Gerichte a la Carte bestellen, die üblichen Verdächtigen, wie Schnitzel, Backhendl, Zwiebelrostbraten, Cordon Bleu, Schweinsbraten, usw.
Von außen sieht das Lokal eigentlich recht unscheinbar aus, ist dafür innen sehr gemütlich mit sehr viel Holz eingerichtet.
Nach dem Eingang befinden sich rechterhand die Schank und weitere Räume. Links befindet sich ein größerer Raum, der für Geburtstagsfeiern, Hochzeiten oder dergleichen verwendet werden kann, aber auch wenn großer Andrang - wie an diesem Sonntag – ist, kann man ausweichen. Geradeaus kommt man zu den Toiletten oder in den großzügigen Garten, den wir heuer auch bei einem sehr netten Grillevent erleben durften, wo der Chef selbst am Griller stand und die herrlichsten Stücke von Schwein, Rind oder Meeresfrüchte auf dem Smoker gezaubert hat. Das Ehepaar Stangl betreibt ja auch ein Cateringunternehmen, daher haben sie schon sehr lange und sehr viel Erfahrung in der Gastronomie. Man merkt jedenfalls immer, welche Freude es dem Chef macht, zu kochen, das kann er mit jedem Teller rüberbringen. Letztes Mal im Renzenhof hat er es sogar mit einer einfachen Bratwurst, Bratkartoffeln und Kohlsauce geschafft, mich komplett begeistert in den Hausmannskost-Himmel zu befördern, das erweckte doch tatsächlich sehr schöne Kindheitserinnerungen in mir.
An diesem Sonntag war das Lokal sehr voll, da eine volkstümliche Feier mit Musik im linken Bereich stattfand. Wir fanden dann aber zum Glück rechterhand ein gemütliches Platzerl.
Wir begannen mit einem kleinen Hainfelder und dem obligaten Kaiserspritzer für die Liebste. Anfangs orderten wir die Maronischaumsuppe, die ein echtes Gedicht war. Kleine, wunderbar gegarte Maronistücke, ein wenig von geschmackvollen Speckstreifen und etwas Schlagobers perfektionierte dieses samtige warme Suppenerlebnis. Garniert wurde sie noch von einem gedrehten und super gewürzten Blätterteigstangerl.
Hauptspeisen gabs natürlich – wie schon erwähnt – einiges vom Wild. Auf die Ente freute sich die Liebste ganz besonders und sie wurde nicht enttäuscht, etwas mehr Salz konnte das Ganze noch vertragen, das ist jedoch Geschmackssache und zum Glück steht ja dafür der Salzstreuer auf jedem Tisch. Die Entenbruststücke waren rosa und zart, die kleinen Knödelchen waren perfekt dazu abgestimmt und das Saftl war perfekt einreduziert worden. Die Liebste hätte sich reinlegen können, so gut schmeckte es ihr. Für mich wurde es ein gebackenes Hirschschnitzel, welches auch sehr mundete. Dazu gab es einmal einen burgenländischer Zweigelt und einen Blaufränkischen. Leider wurde auf die Weine zuerst vergessen, weil sogar nach 14 Uhr immer noch sehr viel los war, aber nach Reklamation unsererseits wurden beide Weine sofort gebracht. Die Weine waren tatsächlich auch etwas zu warm.
An offenen Weißweinen gibt es weiß den üblichen Grünen Veltliner, dann noch einen anderen vom Weingut Frauwallner, leider konnten wir es uns nicht genau merken und haben dieses Mal auch nicht die Weinkarte abfotografiert, das wird aber das nächste Mal nachgeholt.
Nachspeise ist sich dieses Mal leider keine ausgegangen, obwohl das Maroni-Schokoladen-Törtchen schon sehr laut schrie, da hätte dann aber der Magen rebelliert.
Die Preise für die beiden Hauptgerichte finde ich persönlich für Wildgerichte jetzt gar nicht schlimm.
Wir freuen uns schon wieder sehr auf die nächsten Besuche im Stangls und natürlich auch im Renzenhof.Weniger anzeigen
Wir besuchen beide Lokale sehr gerne, Markus Stangl kocht in beiden Lokalen ausgezeichnet, wir sind jedenfalls noch niemals enttäuscht worden. Diesmal gab es eine eigene saisonale Wildkarte mit den typischen Reh- und Hirschgerichten, aber auch Entenbrust war darauf zu entdecken. Zu den üblichen Anlässen wie z.B. Pfingsten, Muttertag, etc. gibt es dann immer eine eigene Karte mit außerordentlichen Gerichten. Man kann aber auch ganz „normale“ Gerichte a la Carte bestellen, die üblichen Verdächtigen, wie Schnitzel, Backhendl, Zwiebelrostbraten, Cordon Bleu, Schweinsbraten, usw.
Von außen sieht das Lokal eigentlich recht unscheinbar aus, ist dafür innen sehr gemütlich mit sehr viel Holz eingerichtet.
Nach dem Eingang befinden sich rechterhand die Schank und weitere Räume. Links befindet sich ein größerer Raum, der für Geburtstagsfeiern, Hochzeiten oder dergleichen verwendet werden kann, aber auch wenn großer Andrang - wie an diesem Sonntag – ist, kann man ausweichen. Geradeaus kommt man zu den Toiletten oder in den großzügigen Garten, den wir heuer auch bei einem sehr netten Grillevent erleben durften, wo der Chef selbst am Griller stand und die herrlichsten Stücke von Schwein, Rind oder Meeresfrüchte auf dem Smoker gezaubert hat. Das Ehepaar Stangl betreibt ja auch ein Cateringunternehmen, daher haben sie schon sehr lange und sehr viel Erfahrung in der Gastronomie. Man merkt jedenfalls immer, welche Freude es dem Chef macht, zu kochen, das kann er mit jedem Teller rüberbringen. Letztes Mal im Renzenhof hat er es sogar mit einer einfachen Bratwurst, Bratkartoffeln und Kohlsauce geschafft, mich komplett begeistert in den Hausmannskost-Himmel zu befördern, das erweckte doch tatsächlich sehr schöne Kindheitserinnerungen in mir.
An diesem Sonntag war das Lokal sehr voll, da eine volkstümliche Feier mit Musik im linken Bereich stattfand. Wir fanden dann aber zum Glück rechterhand ein gemütliches Platzerl.
Wir begannen mit einem kleinen Hainfelder und dem obligaten Kaiserspritzer für die Liebste. Anfangs orderten wir die Maronischaumsuppe, die ein echtes Gedicht war. Kleine, wunderbar gegarte Maronistücke, ein wenig von geschmackvollen Speckstreifen und etwas Schlagobers perfektionierte dieses samtige warme Suppenerlebnis. Garniert wurde sie noch von einem gedrehten und super gewürzten Blätterteigstangerl.
Hauptspeisen gabs natürlich – wie schon erwähnt – einiges vom Wild. Auf die Ente freute sich die Liebste ganz besonders und sie wurde nicht enttäuscht, etwas mehr Salz konnte das Ganze noch vertragen, das ist jedoch Geschmackssache und zum Glück steht ja dafür der Salzstreuer auf jedem Tisch. Die Entenbruststücke waren rosa und zart, die kleinen Knödelchen waren perfekt dazu abgestimmt und das Saftl war perfekt einreduziert worden. Die Liebste hätte sich reinlegen können, so gut schmeckte es ihr. Für mich wurde es ein gebackenes Hirschschnitzel, welches auch sehr mundete. Dazu gab es einmal einen burgenländischer Zweigelt und einen Blaufränkischen. Leider wurde auf die Weine zuerst vergessen, weil sogar nach 14 Uhr immer noch sehr viel los war, aber nach Reklamation unsererseits wurden beide Weine sofort gebracht. Die Weine waren tatsächlich auch etwas zu warm.
An offenen Weißweinen gibt es weiß den üblichen Grünen Veltliner, dann noch einen anderen vom Weingut Frauwallner, leider konnten wir es uns nicht genau merken und haben dieses Mal auch nicht die Weinkarte abfotografiert, das wird aber das nächste Mal nachgeholt.
Nachspeise ist sich dieses Mal leider keine ausgegangen, obwohl das Maroni-Schokoladen-Törtchen schon sehr laut schrie, da hätte dann aber der Magen rebelliert.
Die Preise für die beiden Hauptgerichte finde ich persönlich für Wildgerichte jetzt gar nicht schlimm.
Wir freuen uns schon wieder sehr auf die nächsten Besuche im Stangls und natürlich auch im Renzenhof.Weniger anzeigen
Berndorfer Stadtwirt
(2)
Hernsteinerstraße 2, Berndorf 2560
SpeisenAmbienteService
18. Mai 2023
Der Berndorfer Stadtwirt liegt genau gegenüber des Bahnhofs, am Anfang der kurzen Fußgängerzone durch die Alexanderstraße. Mittlerweile gibt es ein...MehrDer Berndorfer Stadtwirt liegt genau gegenüber des Bahnhofs, am Anfang der kurzen Fußgängerzone durch die Alexanderstraße. Mittlerweile gibt es einen überdachten Schanigarten der auch recht gemütlich ist, wenn es dann mal wieder wärmer sein sollte.
Wir waren jetzt schon einige Male dort und es war schon längst Zeit für einen Bericht. Diesmal wäre mittwochs der Innereientag gewesen, doch leider gab es “nur” das Kalbsbeuschl, welches auch auf der Standardkarte zu finden ist, ich habe es auch schon mal gegessen und es hat mir ausgezeichnet geschmeckt, daher habe ich es dieses Mal nicht genommen.
Als Vorspeise orderten wir eine Frittaten- und eine Champignoncremesuppe, letztere war Teil meines Tages-Menüs. Die Frittatensuppe kam in einer großen Schale und die Champignoncremesuppe in einem einfacheren Geschirr. Beide Suppen waren hervorragend. Als Hauptspeise gab es für mich das Menü Carpaccio vom Bratl und für die Liebste eine Hühnerroulade mit geräuchertem Lachs, Spargel und Pilzrisotto.
Das Carpaccio war mit ordentlich Kren bedeckt und darunter befand sich der Senf, geschmacklich sehr gut. Die Hühnerroulade, auch wenn die Zusammenstellung exotisch war, schmeckte der Liebsten ausgezeichnet. Der Lachs war nicht dominant und auch das Pilzrisotto dazu ein Gaumenschmaus.
Zum Abschluss gabs für mich noch einen Schlehenbrand und eine Marillenpalatschinke. Vom Schlehenbrand hätte ich gerne noch mehr getrunken, aber leider geht das als Autofahrer nicht. Der Palatschinkenteig war herrlich weich und auch die Fülle aromatisch und sehr gut. Ein bisserl Obst und Schlag dazu muss nicht sein, war aber trotzdem nett.
Anmerken muss ich zu den Schnäpsen folgendes: Sie kommen alle von Kastner in Zweiersdorf und man bietet eine große Auswahl. Birne, Schlehe, Vogelbeere, Marille, Himbeere, Aronia etc. Jeder dieser Schnäpse kostet “nur” 4,50. Man hat mir gesagt, dass sei eine Mischkalkulation. Vogelbeere um 4,50? Hurrahhh. Wer sich ein bissel mit Schnäpsen und deren Preisen beschäftigt, wird merken, dass hier einige Schnäpse mehr als fair kalkuliert sind.
Man bietet auch eine schöne Auswahl an Gin, Rum und Whisky an und auch Mixgetränke sind auf der Karte zu finden. Außerdem wurde der Stadtwirt heuer 2023 vom Bierpapst Conrad Seidl höchstpersönlich in seinem Bierguide zum NÖ Bierwirt des Jahres 2023 auserwählt. Mein Pale Ale mundete hervorragend, ein Craft-Bier zum Niederknien!
Die Liebste trank zuerst Hugo, dann einen Pinot Grigio, der nicht so herausragend war und dann orderte sie – ganz die Steirerin – einen Welschriesling vom Hannes Sabathi aus der Südsteiermark, der machte sie dann glücklich.
Der Stadtwirt ist auch immer für Überraschungen auf der Karte gut, wie die von mir verkosteten Stierhoden beweisen, welche äußerst selten auf einer Speisekarte landen. Mir haben sie toll geschmeckt, andere würden sich wahrscheinlich davor ekeln und dieses Gericht eher dem Dschungelcamp zuornden.
Am Standort des Stadtwirts war früher eigentlich nie ein erwähnenswertes Lokal, aber Christian Floh hat daraus ein Schmuckstück geformt. Die Inneneinrichtung ist angenehm modern mit rustikalen Elementen und das wichtigste - nämlich das Essen - ist teils bodenständig, innovativ und einfach gut. Der Koch beherrscht sein Handwerk sehr gut, nur mit der Deko ist er etwas verspielt und übertreibt es manchmal am Teller, wie schon einige Mitleser anhand der Fotos festgestellt haben. Die Qualität ist auch über jeden Zweifel erhaben. Die Preise sind etwas über dem normalen Wirtshausniveau vom Triestingtal, aber wenn alles passt, bin ich gerne bereit, das zu bezahlen und das tut es.
Die Bedienung - manchmal männlich, manchmal weiblich – ist immer sehr professionell und freundlich. Fragt nach, ist zur rechten Zeit präsent, genau so, wie es sein sollte. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.Weniger anzeigen
Wir waren jetzt schon einige Male dort und es war schon längst Zeit für einen Bericht. Diesmal wäre mittwochs der Innereientag gewesen, doch leider gab es “nur” das Kalbsbeuschl, welches auch auf der Standardkarte zu finden ist, ich habe es auch schon mal gegessen und es hat mir ausgezeichnet geschmeckt, daher habe ich es dieses Mal nicht genommen.
Als Vorspeise orderten wir eine Frittaten- und eine Champignoncremesuppe, letztere war Teil meines Tages-Menüs. Die Frittatensuppe kam in einer großen Schale und die Champignoncremesuppe in einem einfacheren Geschirr. Beide Suppen waren hervorragend. Als Hauptspeise gab es für mich das Menü Carpaccio vom Bratl und für die Liebste eine Hühnerroulade mit geräuchertem Lachs, Spargel und Pilzrisotto.
Das Carpaccio war mit ordentlich Kren bedeckt und darunter befand sich der Senf, geschmacklich sehr gut. Die Hühnerroulade, auch wenn die Zusammenstellung exotisch war, schmeckte der Liebsten ausgezeichnet. Der Lachs war nicht dominant und auch das Pilzrisotto dazu ein Gaumenschmaus.
Zum Abschluss gabs für mich noch einen Schlehenbrand und eine Marillenpalatschinke. Vom Schlehenbrand hätte ich gerne noch mehr getrunken, aber leider geht das als Autofahrer nicht. Der Palatschinkenteig war herrlich weich und auch die Fülle aromatisch und sehr gut. Ein bisserl Obst und Schlag dazu muss nicht sein, war aber trotzdem nett.
Anmerken muss ich zu den Schnäpsen folgendes: Sie kommen alle von Kastner in Zweiersdorf und man bietet eine große Auswahl. Birne, Schlehe, Vogelbeere, Marille, Himbeere, Aronia etc. Jeder dieser Schnäpse kostet “nur” 4,50. Man hat mir gesagt, dass sei eine Mischkalkulation. Vogelbeere um 4,50? Hurrahhh. Wer sich ein bissel mit Schnäpsen und deren Preisen beschäftigt, wird merken, dass hier einige Schnäpse mehr als fair kalkuliert sind.
Man bietet auch eine schöne Auswahl an Gin, Rum und Whisky an und auch Mixgetränke sind auf der Karte zu finden. Außerdem wurde der Stadtwirt heuer 2023 vom Bierpapst Conrad Seidl höchstpersönlich in seinem Bierguide zum NÖ Bierwirt des Jahres 2023 auserwählt. Mein Pale Ale mundete hervorragend, ein Craft-Bier zum Niederknien!
Die Liebste trank zuerst Hugo, dann einen Pinot Grigio, der nicht so herausragend war und dann orderte sie – ganz die Steirerin – einen Welschriesling vom Hannes Sabathi aus der Südsteiermark, der machte sie dann glücklich.
Der Stadtwirt ist auch immer für Überraschungen auf der Karte gut, wie die von mir verkosteten Stierhoden beweisen, welche äußerst selten auf einer Speisekarte landen. Mir haben sie toll geschmeckt, andere würden sich wahrscheinlich davor ekeln und dieses Gericht eher dem Dschungelcamp zuornden.
Am Standort des Stadtwirts war früher eigentlich nie ein erwähnenswertes Lokal, aber Christian Floh hat daraus ein Schmuckstück geformt. Die Inneneinrichtung ist angenehm modern mit rustikalen Elementen und das wichtigste - nämlich das Essen - ist teils bodenständig, innovativ und einfach gut. Der Koch beherrscht sein Handwerk sehr gut, nur mit der Deko ist er etwas verspielt und übertreibt es manchmal am Teller, wie schon einige Mitleser anhand der Fotos festgestellt haben. Die Qualität ist auch über jeden Zweifel erhaben. Die Preise sind etwas über dem normalen Wirtshausniveau vom Triestingtal, aber wenn alles passt, bin ich gerne bereit, das zu bezahlen und das tut es.
Die Bedienung - manchmal männlich, manchmal weiblich – ist immer sehr professionell und freundlich. Fragt nach, ist zur rechten Zeit präsent, genau so, wie es sein sollte. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.Weniger anzeigen
Restaurant Fratelli
Hainfelder Strasse 36, Berndorf 2560
SpeisenAmbienteService
9. Dez 2019
Das Restaurant Fratelli ist ein echter Glücksfall für das Triestingtal und es gibt im ganzen Tal keinen vergleichbaren Italiener. Wir waren jetzt s...MehrDas Restaurant Fratelli ist ein echter Glücksfall für das Triestingtal und es gibt im ganzen Tal keinen vergleichbaren Italiener. Wir waren jetzt schon einige Male hier und daher schreibe ich jetzt endlich einen Bericht.
Im vorderen Teil des Restaurants befindet sich der Eissalon Fratelli, früher auch unter "Harrers Eisdiele" bekannt. Der Schriftzug ist noch immer angebracht. Beim seitlichen Eingang ist ein Parkplatz für 10-20 Autos. In den Sommermonaten in der Eissaison kann es leicht vorkommen, dass dieser Parkplatz voll ist. Dann stellt man sich vis a vis auf den Lidl Parkplatz.
Man merkt hier beim Eingang gleich, dass man bei keiner 08/15 Pizzeria ist. Im Sommer kann man im Wintergarten Platz nehmen, der an sehr heißen Tagen auch mit Sprühnebel gekühlt wird. Man wird sogleich gefragt, ob man reserviert hat und danach zu einem freien Tisch oder zum reservierten geführt. Bei unseren ersten Besuchen hatten wir schon die Befürchtung, dass dieses Lokal nicht lange geöffnet haben wird, da nur sehr wenig Gäste hier waren, aber zu späterer Stunde kamen doch immer wieder mehr Gäste nach.
Bei unserem letzten Besuch hatten wir überhaupt Glück, ohne Reservierung einen kleinen 2er Tisch zu ergattern, denn es war in dem nicht gerade kleinen Lokal alles mit Feiern und anderen Gästen ausreserviert. Es ist aber auch kein Wunder, da es ein wirklich sehr gutes Restaurant ist. In den kalten Monaten wird einem auch Mantel/Jacke abgenommen und zur Garderobe gebracht. Zum Aperitif bestellen wir meist Hugo und Campari. Vorspeisen hatten wir schon Prosciutto mit Melone und Büffelmozarella, Bruschetta oder Minestrone. Die Vorspeisen waren durch die Bank sehr gut.
Wein gibt es einen sehr guten Pino Grigio oder das italienische Moretti Bier. Bei den Hauptspeisen haben wir uns auch schon durch die halbe Karte gekostet. Spaghetti Carbonara, Tagliatelle mit Rinderfilet, Linguine mit Eierschwammerl, Pizzas aus dem Holzofen mit hochwertigen Auflagen und einmal einen gegrillten Branzino, der am Tisch professionell zerlegt wird. Pizzas kommen aus einem Holzofen, der im Lokal steht. Chiliöl, Knoblauchöl und Parmesan werden bei Bedarf nachgereicht. Das Service ist sehr aufmerksam und freundlich. Es wird immer nachgefragt ob es schmeckt, Wein wird nachgeschenkt. Zum Schluss bekamen wir auch einen Grappa aufs Haus, wobei ich aber nicht sagen kann, ob das üblich ist oder wir dem Chef besonders sympathisch waren.
Beim letzten Besuch gab es sogar italienische Livemusik, wo wir vorher gefragt wurden, ob uns das eh nicht stört. Wir fanden es sehr nett. Da sich der Chef mit dem Sänger in italienischer Sprache unterhielt, gehen wir davon aus, dass dies ein „echtes“ italienisches Restaurant ist. Das Ambiente würde ich als klassisch-modern bezeichnen. Die Lautstärke ist trotz vollem Lokal nicht unangenehm.
Bis jetzt hat dort eigentlich alles perfekt gepasst und mir bleibt daher nichts anderes übrig, als in allen Kategorien die Höchstnote zu vergeben.Weniger anzeigen
Im vorderen Teil des Restaurants befindet sich der Eissalon Fratelli, früher auch unter "Harrers Eisdiele" bekannt. Der Schriftzug ist noch immer angebracht. Beim seitlichen Eingang ist ein Parkplatz für 10-20 Autos. In den Sommermonaten in der Eissaison kann es leicht vorkommen, dass dieser Parkplatz voll ist. Dann stellt man sich vis a vis auf den Lidl Parkplatz.
Man merkt hier beim Eingang gleich, dass man bei keiner 08/15 Pizzeria ist. Im Sommer kann man im Wintergarten Platz nehmen, der an sehr heißen Tagen auch mit Sprühnebel gekühlt wird. Man wird sogleich gefragt, ob man reserviert hat und danach zu einem freien Tisch oder zum reservierten geführt. Bei unseren ersten Besuchen hatten wir schon die Befürchtung, dass dieses Lokal nicht lange geöffnet haben wird, da nur sehr wenig Gäste hier waren, aber zu späterer Stunde kamen doch immer wieder mehr Gäste nach.
Bei unserem letzten Besuch hatten wir überhaupt Glück, ohne Reservierung einen kleinen 2er Tisch zu ergattern, denn es war in dem nicht gerade kleinen Lokal alles mit Feiern und anderen Gästen ausreserviert. Es ist aber auch kein Wunder, da es ein wirklich sehr gutes Restaurant ist. In den kalten Monaten wird einem auch Mantel/Jacke abgenommen und zur Garderobe gebracht. Zum Aperitif bestellen wir meist Hugo und Campari. Vorspeisen hatten wir schon Prosciutto mit Melone und Büffelmozarella, Bruschetta oder Minestrone. Die Vorspeisen waren durch die Bank sehr gut.
Wein gibt es einen sehr guten Pino Grigio oder das italienische Moretti Bier. Bei den Hauptspeisen haben wir uns auch schon durch die halbe Karte gekostet. Spaghetti Carbonara, Tagliatelle mit Rinderfilet, Linguine mit Eierschwammerl, Pizzas aus dem Holzofen mit hochwertigen Auflagen und einmal einen gegrillten Branzino, der am Tisch professionell zerlegt wird. Pizzas kommen aus einem Holzofen, der im Lokal steht. Chiliöl, Knoblauchöl und Parmesan werden bei Bedarf nachgereicht. Das Service ist sehr aufmerksam und freundlich. Es wird immer nachgefragt ob es schmeckt, Wein wird nachgeschenkt. Zum Schluss bekamen wir auch einen Grappa aufs Haus, wobei ich aber nicht sagen kann, ob das üblich ist oder wir dem Chef besonders sympathisch waren.
Beim letzten Besuch gab es sogar italienische Livemusik, wo wir vorher gefragt wurden, ob uns das eh nicht stört. Wir fanden es sehr nett. Da sich der Chef mit dem Sänger in italienischer Sprache unterhielt, gehen wir davon aus, dass dies ein „echtes“ italienisches Restaurant ist. Das Ambiente würde ich als klassisch-modern bezeichnen. Die Lautstärke ist trotz vollem Lokal nicht unangenehm.
Bis jetzt hat dort eigentlich alles perfekt gepasst und mir bleibt daher nichts anderes übrig, als in allen Kategorien die Höchstnote zu vergeben.Weniger anzeigen
Gasthof-Pension "Zum Kirchenwirt"
Furth 9, Furth an der Triesting 2564
SpeisenAmbienteService
22. Mär 2011
Heute kehrte ich im Gasthaus „Zum Kirchenwirt“ in Furth an der Triesting ein. Ich kenne das Gasthaus schon mindestens 20 Jahre und es hat sich in d...MehrHeute kehrte ich im Gasthaus „Zum Kirchenwirt“ in Furth an der Triesting ein. Ich kenne das Gasthaus schon mindestens 20 Jahre und es hat sich in dieser Zeit nicht viel verändert. Es wurde einmal die komplette Inneneinrichtung renoviert. Hier kocht der Chef persönlich und es hat mir bei ihm immer sehr gut geschmeckt. Die Lage ist nicht die beste, da der Ort Furth in einer Sackgasse endet und es doch einige Kilometer von der Bundestraße in Weißenbach nach Furth sind. Noch dazu eine ziemlich kurvige Strecke. Am Fuße des Hochecks, wo es eine asphaltiere Mautstraße hinauf gibt. Es gibt auf der Strecke einmal eine Abzweigung, hier muß man sich rechts halten sonst kommt man in die Steinwandklamm, wo viele Wiener am Wochenende wandern gehen.
Beim Eingang kann man rechts einen Blick in die Küche werfen und links kommt man gleich in den Hauptraum des Lokals mit der Schank und dem Stammtisch. Hier darf auch geraucht werden. Weiter hinten dann ist der Nichtraucherbereich. Der Ort Furth ist sehr ländlich und ursprünglich. Hier setzen sich die Einheimischen meist an einen Tisch zusammen und begrüssen sich mit Handschlag. Ausser am Wochenende oder wenn diverse Festlichkeiten sind, wird das Lokal hauptsächlich von Einheimischen frequentiert durch die Lage.
Die Speisekarte ist durchsetzt mit klassischen Gerichten wie Wiener Schnitzel vom Schwein, Zwiebelrostbraten, Vanillerostbraten, Gulasch, aber auch eigenständigen Kreationen des Chefs. Gemerkt habe ich mir ein Girardi Kotlett. Eigentlich kennt man in der Wiener Küche den Girardi Rostbraten der auf den schon lange verblichenen Schauspieler Alexander Girardi zurückgeht. Das ist ein Rostbraten bedeckt mit viel Gemüse. Von früher weiss ich noch das die Toasts mit unterschiedlichen Auflagen immer sehr ausgiebig und gut waren. Die Preise sind äusserst günstig. Steaks kosten zwischen 12 und 16 Euro.
Wir entschieden uns für einen gebackenen Rostbraten, der auch nicht oft auf Speisekarten zu finden ist. Dazu gabs Petersilerdäpfel , bißchen Gemüse und Sauce Tartar. Dazu bestellten wir noch einen Grünen Salat. Der Rostbraten war sehr gut, nur die Sauce Tartar war dann doch etwas zuviel Fett. Salat war auch gut mit etwas herberem Balsamicodressing.
Ein Abstecher lohnt sich wenn man mal im Triestingtal ist oder Wandern auf dem nähesten 1000er zu Wien, dem Hocheck. Das angenehme in dieser Gegend ist, das es keinen Durchzugsverkehr gibt. Ein sehr ruhiger Ort mit viel Wald und Bergen.Weniger anzeigen
Beim Eingang kann man rechts einen Blick in die Küche werfen und links kommt man gleich in den Hauptraum des Lokals mit der Schank und dem Stammtisch. Hier darf auch geraucht werden. Weiter hinten dann ist der Nichtraucherbereich. Der Ort Furth ist sehr ländlich und ursprünglich. Hier setzen sich die Einheimischen meist an einen Tisch zusammen und begrüssen sich mit Handschlag. Ausser am Wochenende oder wenn diverse Festlichkeiten sind, wird das Lokal hauptsächlich von Einheimischen frequentiert durch die Lage.
Die Speisekarte ist durchsetzt mit klassischen Gerichten wie Wiener Schnitzel vom Schwein, Zwiebelrostbraten, Vanillerostbraten, Gulasch, aber auch eigenständigen Kreationen des Chefs. Gemerkt habe ich mir ein Girardi Kotlett. Eigentlich kennt man in der Wiener Küche den Girardi Rostbraten der auf den schon lange verblichenen Schauspieler Alexander Girardi zurückgeht. Das ist ein Rostbraten bedeckt mit viel Gemüse. Von früher weiss ich noch das die Toasts mit unterschiedlichen Auflagen immer sehr ausgiebig und gut waren. Die Preise sind äusserst günstig. Steaks kosten zwischen 12 und 16 Euro.
Wir entschieden uns für einen gebackenen Rostbraten, der auch nicht oft auf Speisekarten zu finden ist. Dazu gabs Petersilerdäpfel , bißchen Gemüse und Sauce Tartar. Dazu bestellten wir noch einen Grünen Salat. Der Rostbraten war sehr gut, nur die Sauce Tartar war dann doch etwas zuviel Fett. Salat war auch gut mit etwas herberem Balsamicodressing.
Ein Abstecher lohnt sich wenn man mal im Triestingtal ist oder Wandern auf dem nähesten 1000er zu Wien, dem Hocheck. Das angenehme in dieser Gegend ist, das es keinen Durchzugsverkehr gibt. Ein sehr ruhiger Ort mit viel Wald und Bergen.Weniger anzeigen
Hamkumst
Hauptstraße 27, Weißenbach 2564
SpeisenAmbienteService
18. Okt 2018
Das Cafe-Restaurant Hamkumst befindet sich in der ehemaligen Cafe-Konditorei-Bäckerei Stangl in Weißenbach an der Triesting seit ca. zwei Jahren. A...MehrDas Cafe-Restaurant Hamkumst befindet sich in der ehemaligen Cafe-Konditorei-Bäckerei Stangl in Weißenbach an der Triesting seit ca. zwei Jahren. Alles wurde schön und hell renoviert. Es ist jetzt ein Nichtraucherlokal. Einen kleinen Gastgarten gibt’s jetzt auch an der Straße. Gestern war das Wetter zwar noch so angenehm, dass man noch immer im Gastgarten sitzen konnte, wir setzten uns aber trotzdem hinein.
Die Karten wurden gleich gebracht und es wurde uns Zeit für die Getränkewahl gelassen. Zu trinken wollte ich ein Poidl Bräu 0,3 das im Nachbarort Pottenstein gebraut wird, leider war es aber bereits aus. So bestellte ich ein Murauer Weizenbier, das ich bis dato nicht kannte. Es war sehr gut und süffig.
Als Tagesteller/Menü gab es Backhendl, wie ich erfuhr jeden Mittwoch, mit Erdäpfelsalat um sensationelle € 6,50 + Suppe um insgesamt € 7,50. Ich bestellte es ohne Suppe. Meine Begleitung wollte Eierschwammerl, überlegte aber zu lange und die letzte Portion ging an einen anderen Gast. So bestellte er einen sogenannten Diabolo-Rostbraten mit Braterdäpfel um € 13,50 - auch ein sehr fairer Preis.
Das Backhendl bestand aus Schenkel, Haxerl und Brustfleisch und war durch, also noch schön saftig, wirklich hervorragend. Die Begleitung fragte noch, ob es eh nicht zu scharf ist, dass es ihn den Schweiß auf die Stirn treiben würde, was dann aber nicht der Fall war. Ich kostete das Fleisch und es war von sehr guter Qualität.
Das weitere Speisenangebot erstreckt sich über Kleinigkeiten (Würstel, Toast, Eierspeis), verschiedene Rostbraten, Steaks, ein Burger, Vegetarisches, Fisch (Zander, Seelachs, Scholle), Wiener Schnitzel vom Schwein, Wiener Tellerfleisch, Grillspieß, Grillkotelett, Berner Würstel, Cevapcici, Salate, Kinderkarte, Saison- und Tagesangebote, etc.
Bei den Weinen gibt es kein besonderes Angebot, aber dafür beim Bier neben dem Puntigamer vom Fass aus dem Nachbarort das Poidl Bräu und auch noch das Raxbräu aus Payerbach.
Es wurde mehrmals nachgefragt, ob alles in Ordnung sei. Im Service werkte der Sohn vom Chef. Übrigens waren auch die Eltern des Chefs anwesend, denen von 1967 bis 2016 das Gasthaus "Zum Alten Heller" im 3. Bezirk gehört hatte, anwesend, wem das noch was sagt.
Das Lokal liegt direkt im Ort Weißenbach an der Hauptstraße, man muss also in den Ort hineinfahren, denn die Hainfelder Bundestraße führt ja um den Ortskern herum.
Nun gibt es in Weißenbach eine weitere Alternative zum bestehenden Gasthaus Umgeher, welches man uneingeschränkt weiterempfehlen kann.Weniger anzeigen
Die Karten wurden gleich gebracht und es wurde uns Zeit für die Getränkewahl gelassen. Zu trinken wollte ich ein Poidl Bräu 0,3 das im Nachbarort Pottenstein gebraut wird, leider war es aber bereits aus. So bestellte ich ein Murauer Weizenbier, das ich bis dato nicht kannte. Es war sehr gut und süffig.
Als Tagesteller/Menü gab es Backhendl, wie ich erfuhr jeden Mittwoch, mit Erdäpfelsalat um sensationelle € 6,50 + Suppe um insgesamt € 7,50. Ich bestellte es ohne Suppe. Meine Begleitung wollte Eierschwammerl, überlegte aber zu lange und die letzte Portion ging an einen anderen Gast. So bestellte er einen sogenannten Diabolo-Rostbraten mit Braterdäpfel um € 13,50 - auch ein sehr fairer Preis.
Das Backhendl bestand aus Schenkel, Haxerl und Brustfleisch und war durch, also noch schön saftig, wirklich hervorragend. Die Begleitung fragte noch, ob es eh nicht zu scharf ist, dass es ihn den Schweiß auf die Stirn treiben würde, was dann aber nicht der Fall war. Ich kostete das Fleisch und es war von sehr guter Qualität.
Das weitere Speisenangebot erstreckt sich über Kleinigkeiten (Würstel, Toast, Eierspeis), verschiedene Rostbraten, Steaks, ein Burger, Vegetarisches, Fisch (Zander, Seelachs, Scholle), Wiener Schnitzel vom Schwein, Wiener Tellerfleisch, Grillspieß, Grillkotelett, Berner Würstel, Cevapcici, Salate, Kinderkarte, Saison- und Tagesangebote, etc.
Bei den Weinen gibt es kein besonderes Angebot, aber dafür beim Bier neben dem Puntigamer vom Fass aus dem Nachbarort das Poidl Bräu und auch noch das Raxbräu aus Payerbach.
Es wurde mehrmals nachgefragt, ob alles in Ordnung sei. Im Service werkte der Sohn vom Chef. Übrigens waren auch die Eltern des Chefs anwesend, denen von 1967 bis 2016 das Gasthaus "Zum Alten Heller" im 3. Bezirk gehört hatte, anwesend, wem das noch was sagt.
Das Lokal liegt direkt im Ort Weißenbach an der Hauptstraße, man muss also in den Ort hineinfahren, denn die Hainfelder Bundestraße führt ja um den Ortskern herum.
Nun gibt es in Weißenbach eine weitere Alternative zum bestehenden Gasthaus Umgeher, welches man uneingeschränkt weiterempfehlen kann.Weniger anzeigen
Pecherhof
Gadenweith 6, Weissenbach an der Triesting 2564
SpeisenAmbienteService
12. Okt 2009
Update 27.4.2024:
Wir waren endlich wieder im Gasthaus zum Pecherhof. Hat sich eigentlich nichts geändert. Ich würde es als klassisches Landgastha...MehrUpdate 27.4.2024:
Wir waren endlich wieder im Gasthaus zum Pecherhof. Hat sich eigentlich nichts geändert. Ich würde es als klassisches Landgasthaus bezeichnen. Preise voll im Rahmen. z.b. Krügel Murauer 4,20, Weisser Spritzer 2,30, Fritattensupe 3,50, Surschnitzel mit Salat 12,50. Als Spezialität würde ich den Pfaffenspitz bezeichnen. Eine gefüllte Palatschinke mit Schinken und Käse und dann gebacken, 9,90.
Wir hatten 1x Fritattensuppe, 1x gebackener Lungenbraten mit Pommes und gemischten Salat 13,50, 1x Pariser Schnitzel mit Salat 12,90. Alles sehr gut. Wir werden sicher wieder kommen, da es von uns nur 10min entfernt ist. Zu beachten ist, dass nur von Freitag bis Sonntag geöffnet ist
Der Pecherhof bietet sehr gute regionale Küche. Es gibt sogar eigene Hausschlachtung. Die Inneneinrichtung ist mit viel Holz ausgestattet und freundlich.
Der Gasthof liegt etwas abseits mitten in einer kleinen Ortschaft namens Gadenweith und gehört noch zu Weißenbach /Triesting.
Die Straße endet in einer Sackgasse. Die Umgebung ist sehr schön und ruhig.
Zum Namen Pecherhof. Das Pech ist Baumharz aus Föhren. In der Gegend des Triestingtals gibt es den größten Schwarzföhrenbestand Mitteleuropas.
Harzgewinnung
Im südlichen Niederösterreich bezeichnet man die Harzgewinnung aus Schwarzföhren als Pecherei, da das Baumharz auch „Pech“ genannt wird. Gab es 1960 noch 750.000 Pechbäume, werden heute nur noch 4.000 Kiefern genutzt. Seit dem 17. Jahrhundert ist das Pechern in der Region nachgewiesen. Noch während der 1960er Jahre haben rund 7000 Familien davon gelebt. Heute gibt es noch sechs Pecher.
Der Harzfluss ist je nach Jahreszeit und Witterung unterschiedlich, Wärme und Feuchtigkeit wirken sich günstig aus. Pro Stamm und Jahr konnten drei bis vier kg Pech gewonnen werden. Zuerst wird an den Bäumen in einer Höhe von ca. 0,5-2 m im Frühjahr die Borke entfernt. Später werden mehrfach im Abstand von einigen Tagen V-förmige Einschnitte in das Splintholz angelegt, wodurch der Ausfluss eines Balsams aus schizogenen Exkretgängen in Rinde und Holz in Gang gesetzt wird, welcher über Rinnen in Auffanggefäße geleitet wird. Aus dem Harz wird durch Wasserdampfdestillation und Rektifikation (eine Gegenstrom-Destillation zur Reinigung) Terebinthinae aetheroleum rectificatum gewonnen. Der verbleibende Rückstand, geschmolzen und gereinigt, wird Kolophonium genannt. Terpentinöl und Kolophonium wurden vorwiegend in der Papier-, Lack-, Seifen-, Kabel- und Schuhcremeindustrie verwendet, haben aber auch noch in der Pharmazie gewisse Bedeutung, siehe Phytos in der Dermatologie, in Österreichische Apotheker-Zeitung ÖAZ 5/2005 Seite 226ff sowie Kubelka W, Länger R / Phytokodex: Pflanzliche Arzneispezialitäten aus Österreich.
Schmiergeld fürs Kolophonium
Übrigens: Kolophonium, heute etwa zur Behandlung des Geigenbogens bekannt, war in vorindustriellen Zeiten zur Herstellung von Schmiermitteln unersetzlich. Die Reisenden vergangener Tage, die mit der Postkutsche unterwegs waren, mussten an den Relaisstationen ein sogenanntes “Schmiergeld” entrichten; eine Bezeichnung, die inzwischen einen erheblichen Bedeutungswandel erfuhr.Weniger anzeigen
Wir waren endlich wieder im Gasthaus zum Pecherhof. Hat sich eigentlich nichts geändert. Ich würde es als klassisches Landgasthaus bezeichnen. Preise voll im Rahmen. z.b. Krügel Murauer 4,20, Weisser Spritzer 2,30, Fritattensupe 3,50, Surschnitzel mit Salat 12,50. Als Spezialität würde ich den Pfaffenspitz bezeichnen. Eine gefüllte Palatschinke mit Schinken und Käse und dann gebacken, 9,90.
Wir hatten 1x Fritattensuppe, 1x gebackener Lungenbraten mit Pommes und gemischten Salat 13,50, 1x Pariser Schnitzel mit Salat 12,90. Alles sehr gut. Wir werden sicher wieder kommen, da es von uns nur 10min entfernt ist. Zu beachten ist, dass nur von Freitag bis Sonntag geöffnet ist
Der Pecherhof bietet sehr gute regionale Küche. Es gibt sogar eigene Hausschlachtung. Die Inneneinrichtung ist mit viel Holz ausgestattet und freundlich.
Der Gasthof liegt etwas abseits mitten in einer kleinen Ortschaft namens Gadenweith und gehört noch zu Weißenbach /Triesting.
Die Straße endet in einer Sackgasse. Die Umgebung ist sehr schön und ruhig.
Zum Namen Pecherhof. Das Pech ist Baumharz aus Föhren. In der Gegend des Triestingtals gibt es den größten Schwarzföhrenbestand Mitteleuropas.
Harzgewinnung
Im südlichen Niederösterreich bezeichnet man die Harzgewinnung aus Schwarzföhren als Pecherei, da das Baumharz auch „Pech“ genannt wird. Gab es 1960 noch 750.000 Pechbäume, werden heute nur noch 4.000 Kiefern genutzt. Seit dem 17. Jahrhundert ist das Pechern in der Region nachgewiesen. Noch während der 1960er Jahre haben rund 7000 Familien davon gelebt. Heute gibt es noch sechs Pecher.
Der Harzfluss ist je nach Jahreszeit und Witterung unterschiedlich, Wärme und Feuchtigkeit wirken sich günstig aus. Pro Stamm und Jahr konnten drei bis vier kg Pech gewonnen werden. Zuerst wird an den Bäumen in einer Höhe von ca. 0,5-2 m im Frühjahr die Borke entfernt. Später werden mehrfach im Abstand von einigen Tagen V-förmige Einschnitte in das Splintholz angelegt, wodurch der Ausfluss eines Balsams aus schizogenen Exkretgängen in Rinde und Holz in Gang gesetzt wird, welcher über Rinnen in Auffanggefäße geleitet wird. Aus dem Harz wird durch Wasserdampfdestillation und Rektifikation (eine Gegenstrom-Destillation zur Reinigung) Terebinthinae aetheroleum rectificatum gewonnen. Der verbleibende Rückstand, geschmolzen und gereinigt, wird Kolophonium genannt. Terpentinöl und Kolophonium wurden vorwiegend in der Papier-, Lack-, Seifen-, Kabel- und Schuhcremeindustrie verwendet, haben aber auch noch in der Pharmazie gewisse Bedeutung, siehe Phytos in der Dermatologie, in Österreichische Apotheker-Zeitung ÖAZ 5/2005 Seite 226ff sowie Kubelka W, Länger R / Phytokodex: Pflanzliche Arzneispezialitäten aus Österreich.
Schmiergeld fürs Kolophonium
Übrigens: Kolophonium, heute etwa zur Behandlung des Geigenbogens bekannt, war in vorindustriellen Zeiten zur Herstellung von Schmiermitteln unersetzlich. Die Reisenden vergangener Tage, die mit der Postkutsche unterwegs waren, mussten an den Relaisstationen ein sogenanntes “Schmiergeld” entrichten; eine Bezeichnung, die inzwischen einen erheblichen Bedeutungswandel erfuhr.Weniger anzeigen
Gasthof "Zum Auerhahn"
Ebeltal 14, Furth an der Triesting 2564
SpeisenAmbienteService
13. Jul 2009
Naja, was soll ich zu diesem Lokal sagen. Es ist eine weitschichtige Verwandtschaft von mir. Das Essen ist wirklich sehr gut dort. Am Christtag als...MehrNaja, was soll ich zu diesem Lokal sagen. Es ist eine weitschichtige Verwandtschaft von mir. Das Essen ist wirklich sehr gut dort. Am Christtag also einen Tag nach dem 24.12. geht unsere Familie ca. 10-20 Leute jedes Jahr dorthin Truthahn Essen und es war jedesmal ausgezeichnet. Der Wirt ist etwas langsam aber sonst ganz nett. Anzumerken wäre da noch die ziemlich neue Kegelbahn. Früher gabs mal eine ganz urige Lehmbahn in einem alten Holzschuppen. Nur leider wurde die, Opfer eines großen Hochwassers.
Update: War am Sonntag wieder essen dort und der Platz oberhalb der Straße im Freien ist einfach herrlich. Die gebratene Forelle war auch hervorragend.Weniger anzeigen
Update: War am Sonntag wieder essen dort und der Platz oberhalb der Straße im Freien ist einfach herrlich. Die gebratene Forelle war auch hervorragend.Weniger anzeigen
Gasthof-Pension "Zur Bruthenne"
Maierhof 14, Furth/Triesting 2564
SpeisenAmbienteService
16. Feb 2009
Unter der Woche kanns schon vorkommen das man alleine drinnen sitzt. Finde ich schade, da die Küche ausgezeichnet ist und noch dazu die Speisen seh...MehrUnter der Woche kanns schon vorkommen das man alleine drinnen sitzt. Finde ich schade, da die Küche ausgezeichnet ist und noch dazu die Speisen sehr günstig. Dafür am Sonntag ist es sehr gut besucht.Weniger anzeigen
Gasthaus Zum Kleinen Semmering
(1)
Hafnerberg 15, Hafnerberg 2571
SpeisenAmbienteService
14. Mai 2023
Der Gasthof „Zum Kleinen Semmering“ liegt am Hafnerberg, gegenüber der Wallfahrtskirche. Er hat eine lange, fast 300jährige Geschichte und ist wohl...MehrDer Gasthof „Zum Kleinen Semmering“ liegt am Hafnerberg, gegenüber der Wallfahrtskirche. Er hat eine lange, fast 300jährige Geschichte und ist wohl eng mit der Kirche verbunden, die auch kurz davor erbaut wurde. In der Speisekarte kann man auch die Hauschronik nachlesen und durch diese wurde meine eigene Ahnenforschung über „Matricula online“ bestätigt, dass hier bereits vor 150 Jahren meine Ur-Urgroßeltern zu Tisch baten.
Linkerhand ist der Eingang in die Stube mit viel Holz, ganz nach meinem Geschmack. In den nächsten Zimmern dominiert ebenso uraltes hölzernes Gebälk den Raum. Im hinteren Teil befindet sich noch ein Saal, der aber eher ungemütlich ist. Dort kann man sich platzieren, wenn vorne nichts mehr frei ist.
Diesmal werkte als Kellnerin eine sehr freundliche Bekannte, die wir schon vom Schwarzen Adler kennen und dort noch immer von Zeit zu Zeit aushilft. Im Freien mit Sicht zur Straße befindet sich auch noch ein lauschiger Gastgarten mit schattenspendendem Baumbestand.
Speisekarte wird sofort gebracht. Für Bierliebhaber gibt es offenes Schladminger und Kaltenhausner. Hervorzuheben ist, dass es für ein Landwirtshaus eine relativ große Auswahl an offenen, steiermarklastigen Achtelweinen gibt, die auch noch sehr günstig sind, was meine bessere Hälfte sehr zu schätzen weiß.
Das Essensangebot würde ich jetzt als landgasthoftypisch bezeichnen (Frittaten- oder Leberknödelsuppe, Schnitzel, Cordon Bleu, Zwiebelrostbraten, Grillteller, Koteletts, etc.). Hervorzuheben wären da nur das Altwiener Backfleisch (Rostbraten mariniert mit Kren und Senf gebacken) und das Schulterscherzel.
Sonntags gibt es eine sehr gute hausgemachte Cremeschnitte, die es diesmal auch schon samstags gab. Dieses unwiderstehliche Angebot nahmen wir gerne an und für die Nachmittags-Sonntagsjause daheim nahmen wir auch noch eine Malakofftorte mit.
Da das Backfleisch eher selten auf einer Speisekarte zu finden ist, entschied ich mich dafür und die bessere Hälfte hatte Lust auf die Schweinsmedaillons vom Grill auf Cognac-Pfefferoberssauce. Die Frittatensuppe davor sollte eine „echte“ sein, da es Schulterscherzel auf der Karte gibt. Für mich war sie einen Tick zu kräftig und intensiv im Geschmack.
Die Panier des Backfleischs war unten leider schon aufgeweicht, die Stücke hätten wohl vor dem Servieren besser auf eine Küchenrolle abgetropft gehört. Geschmacklich hat es aber sehr wohl gemundet und auch die Liebste war mit ihren Schweinemedaillons zufrieden, sie waren innen noch schön rosa und nicht totgebraten. Zu trinken gab es einen Kaiserspritzer (Weisswein/Hollunder/Soda) und ein kleines Schladminger für mich. Danach bestellten wir noch ein Achtel Morillon und für mich den Hausbrand (Kriecherl), da die sonstigen Schnäpse leider nicht regional, sondern von der Firma Bauer waren.
Das Ganze schlug sich dann mit € 65,00 inklusive Maut zu Buche. Der Service erkundigte sich immer wieder, ob alles passt und geschmeckt hat. Wir kommen jetzt sicher wieder öfter hierher, weil durch die wenig befahrene Straße und dem geringen Lärmpegel auch der Gastgarten unten den schattigen Bäumen durchaus seinen Reiz hat und an heißen Sommerabenden mit Sicherheit zum Verweilen einlädt.Weniger anzeigen
Linkerhand ist der Eingang in die Stube mit viel Holz, ganz nach meinem Geschmack. In den nächsten Zimmern dominiert ebenso uraltes hölzernes Gebälk den Raum. Im hinteren Teil befindet sich noch ein Saal, der aber eher ungemütlich ist. Dort kann man sich platzieren, wenn vorne nichts mehr frei ist.
Diesmal werkte als Kellnerin eine sehr freundliche Bekannte, die wir schon vom Schwarzen Adler kennen und dort noch immer von Zeit zu Zeit aushilft. Im Freien mit Sicht zur Straße befindet sich auch noch ein lauschiger Gastgarten mit schattenspendendem Baumbestand.
Speisekarte wird sofort gebracht. Für Bierliebhaber gibt es offenes Schladminger und Kaltenhausner. Hervorzuheben ist, dass es für ein Landwirtshaus eine relativ große Auswahl an offenen, steiermarklastigen Achtelweinen gibt, die auch noch sehr günstig sind, was meine bessere Hälfte sehr zu schätzen weiß.
Das Essensangebot würde ich jetzt als landgasthoftypisch bezeichnen (Frittaten- oder Leberknödelsuppe, Schnitzel, Cordon Bleu, Zwiebelrostbraten, Grillteller, Koteletts, etc.). Hervorzuheben wären da nur das Altwiener Backfleisch (Rostbraten mariniert mit Kren und Senf gebacken) und das Schulterscherzel.
Sonntags gibt es eine sehr gute hausgemachte Cremeschnitte, die es diesmal auch schon samstags gab. Dieses unwiderstehliche Angebot nahmen wir gerne an und für die Nachmittags-Sonntagsjause daheim nahmen wir auch noch eine Malakofftorte mit.
Da das Backfleisch eher selten auf einer Speisekarte zu finden ist, entschied ich mich dafür und die bessere Hälfte hatte Lust auf die Schweinsmedaillons vom Grill auf Cognac-Pfefferoberssauce. Die Frittatensuppe davor sollte eine „echte“ sein, da es Schulterscherzel auf der Karte gibt. Für mich war sie einen Tick zu kräftig und intensiv im Geschmack.
Die Panier des Backfleischs war unten leider schon aufgeweicht, die Stücke hätten wohl vor dem Servieren besser auf eine Küchenrolle abgetropft gehört. Geschmacklich hat es aber sehr wohl gemundet und auch die Liebste war mit ihren Schweinemedaillons zufrieden, sie waren innen noch schön rosa und nicht totgebraten. Zu trinken gab es einen Kaiserspritzer (Weisswein/Hollunder/Soda) und ein kleines Schladminger für mich. Danach bestellten wir noch ein Achtel Morillon und für mich den Hausbrand (Kriecherl), da die sonstigen Schnäpse leider nicht regional, sondern von der Firma Bauer waren.
Das Ganze schlug sich dann mit € 65,00 inklusive Maut zu Buche. Der Service erkundigte sich immer wieder, ob alles passt und geschmeckt hat. Wir kommen jetzt sicher wieder öfter hierher, weil durch die wenig befahrene Straße und dem geringen Lärmpegel auch der Gastgarten unten den schattigen Bäumen durchaus seinen Reiz hat und an heißen Sommerabenden mit Sicherheit zum Verweilen einlädt.Weniger anzeigen
Schutzhaus Hocheck
Furth 59, Furth/Triesting 2564
SpeisenAmbienteService
11. Feb 2009
Nicht unweit von Wien ca. 40min über eine Mautstrasse oder zu fuß über Wanderwege zu erreichen liegt das Schutzhaus auf über 1000m und gewährt eine...MehrNicht unweit von Wien ca. 40min über eine Mautstrasse oder zu fuß über Wanderwege zu erreichen liegt das Schutzhaus auf über 1000m und gewährt eine tolle Aussicht über den Wienerwald. Das Essen war immer sehr gut. regionales Hainfelder Bier ist auch erhältlich. Übernachtungsmöglichkeit besteht auch für zünftige Hüttenabende in kleiner oder in großer Runde. Vor über 20 Jahren gab es sogar mal einen Schilift aber der wurde leider eingestellt.Weniger anzeigen
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Da mein Vater ein fleißiger Heurigengeher war, kenne ich in dieser Gegend jeden Heurigen.

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