Mi, 17. Jun 2026

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Bewertungs Durchschnitt

SpAmSe

92
Lokal-
Bewertungen

4.13.83.9
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Besserwisser hat ein Lokal bewertet
2. April
OTTO am Donaukanal, Wien 1020
SpeisenAmbienteService
Große Erwartungen – leider eine Enttäuschung. Die Austern waren eine der wenigen positiven Überraschungen des Abends – frisch, korrekt geöffnet und insgesamt ganz ordentlich. Kein Highlight, abe... MehrGroße Erwartungen – leider eine Enttäuschung.

Die Austern waren eine der wenigen positiven Überraschungen des Abends – frisch, korrekt geöffnet und insgesamt ganz ordentlich. Kein Highlight, aber solide und ohne gröbere Fehler.

Die Gambas al Ajillo, normalerweise heiß und in knisterndem Knoblauchöl serviert, kamen hier in einer Art Curry-Chili-Sauce, die den feinen Eigengeschmack der Garnelen komplett überdeckt hat. Das Gericht hatte mit der klassischen Zubereitung nur noch wenig gemeinsam und wirkte eher beliebig als spanisch.

Die Paella war ebenfalls okay, allerdings geschmacklich sehr neutral und ohne Tiefe. Kein echtes Aroma, kein Spannungsbogen – eher funktional als genussvoll.

Der Service präsentierte sich bemüht und freundlich, wirkte jedoch insgesamt etwas unkoordiniert. Bestellungen dauerten, Abläufe griffen nicht sauber ineinander, und es fehlte spürbar an Souveränität – trotz erkennbar guter Absicht.

Positiv hervorzuheben ist das Ambiente: modern, angenehm gestaltet und mit einem durchaus reizvollen Blick auf den Donaukanal. Der Raum lädt zum Verweilen ein und schafft zunächst eine Atmosphäre, die große Erwartungen weckt – leider mehr, als die Küche letztlich einlösen kann.

Um fair zu bleiben: Das Essen war nicht schlecht aber es hat meine gesamte Vorfreude zunichtegemacht.

Wer authentische spanische Küche oder klassische Tapas erwartet – besonders wenn man Spanien kennt – wird hier sehr wahrscheinlich enttäuscht.
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6 KommentareZeige alle Kommentare
WrKFan

Danke für die Info. LGH

31. Mai, 11:15
Besserwisser

Wenn man auf die HP geht, sieht man, dass sie anscheinend unlängst den Namen geändert haben.

30. Mai, 20:29
WrKFan

Frage: Heißt das Lokal wirklich so? Auf der HP lese ich "Otto am Donaukanal". Man findet die Aufschrift: "Otto - will meer" tatsächlich am Gebäude, ob das aber ein Name sein sollte?

30. Mai, 14:22
Besserwisser hat ein Lokal bewertet
26. Februar
Kübey, Wien 1010
SpeisenAmbienteService
Das Kübey – Anatolian Tapas Bar am Wiener Rudolfsplatz präsentiert sich als eine spannende kulinarische Neueröffnung der Innenstadt und verbindet moderne anatolische Küche mit einem atmosphärisch d... MehrDas Kübey – Anatolian Tapas Bar am Wiener Rudolfsplatz präsentiert sich als eine spannende kulinarische Neueröffnung der Innenstadt und verbindet moderne anatolische Küche mit einem atmosphärisch dichten Gesamterlebnis.

Schon beim Eintreten fällt das durchdachte Interieur ins Auge: dunkle Holzverkleidung, hohe Altbaudecken und Terracotta-Figuren, die laut Falstaff eigens von einer Keramikkünstlerin angefertigt wurden und das Konzept der anatolischen „Mutter Erde“ symbolisieren. Die gedimmte Lichtstimmung und die charakteristischen Elemente verleihen dem Raum eine elegante und gleichzeitig warme Note.

Wir saßen auf Hochstühlen, die trotz ihrer Höhe komfortabel waren und einen guten Blick über den Gastraum ermöglichten. Die musikalische Untermalung war angenehm dosiert und blieb stets im Hintergrund.

Das Personal arbeitete flott, war aufmerksam und mühelos zweisprachig in Deutsch und Englisch. Dieser professionelle Service fügt sich in das positive Gesamtbild.

Kulinarisch folgt das Lokal der Meze-Tradition, also kleinen Gerichten zum Teilen. Unsere Auswahl reichte von Selanik über Ali Nazik und Spargel mit Pilzen bis hin zum Dessert Muhallebi. Selanik, ein Gericht aus Maronenpilzen, Sojasauce, Spinat, knusprigen Zwiebeln und Gewürzjoghurt, zeigt bereits die Handschrift des Hauses: aromatische Tiefe, moderne Präsentation und eine harmonische Verbindung vertrauter und neuer Aromen. Ali Nazik wiederum – zart mariniertes Lamm auf einer Basis aus geräucherter Aubergine und Miso-Joghurt ist wunderbar balanciert, intensiv, aber nie schwer.

Der gegrillte Spargel mit Pilzen, ebenfalls ein warmes Gericht der aktuellen Karte, überzeugte durch feine Säurenoten und ein elegantes, frisches Aromenspiel.

Zum Abschluss rundete Muhallebi das Menü ab – ein leichter Mastix-Vanille-Pudding mit Zitronengel und Pistazien-Sesamcrumble, modern interpretiert und angenehm zurückhaltend süß.

Begleitet wurde das Essen von Mineralwasser und einem Espresso Macchiato, der solide ausgeführt war.

Insgesamt präsentiert sich das Kübey als ein Restaurant, das die türkische Küche in die Gegenwart holt und auf eindrucksvolle Weise zeigt, wie vielseitig, aromatisch und feinfühlig modern interpretierte anatolische Küche sein kann.

Die starke Serviceleistung und das stilvolle Ambiente bestätigen diesen Eindruck und machen das Kübey zu einer klaren Empfehlung für Genießer, die in Wien neue kulinarische Akzente entdecken möchten.
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2 Kommentare
Meidlinger12

Ok, habs schon gefunden und Ja es gibt dort auch Cocktails.

26. Feb, 12:19
Meidlinger12

Gibt es dort auch alkoholische Getränke ?

26. Feb, 12:16
Besserwisser hat ein Lokal bewertet
10. Jänner
Artig, Wien 1080
SpeisenAmbienteService
Unser kulinarischer Besuch im Artig – Nikkei-Genuss in Wien. Gestern haben wir endlich einen Tisch im Artig ergattert – einem kleinen, inzwischen sehr gefragten Nikkei-Restaurant in der Piariste... MehrUnser kulinarischer Besuch im Artig – Nikkei-Genuss in Wien.

Gestern haben wir endlich einen Tisch im Artig ergattert – einem kleinen, inzwischen sehr gefragten Nikkei-Restaurant in der Piaristengasse im 8. Bezirk. Das Lokal ist gemütlich, mit offener Küche und einer entspannten, lebendigen Atmosphäre. Die Tische stehen recht nah beieinander, was dem Abend eine persönliche, fast familiäre Stimmung verleiht, allerdings auch etwas laut werden kann.

Schon beim Empfang war spürbar, dass hier großer Wert auf Qualität und Kreativität gelegt wird. Der Service war aufmerksam, herzlich und kompetent, ohne aufdringlich zu sein, und hat uns bei der Auswahl von Speisen und Getränken sehr gut beraten.

Wir entschieden uns für einen Grünen Veltliner von Jurtschitsch, der mit seiner Frische, Mineralität und feinen Säure hervorragend zur Nikkei-Küche passte. Der Wein bildete einen wunderbaren Gegenpol zu den intensiven, fruchtig-pikanten Aromen der peruanisch-japanischen Gerichte und begleitete den gesamten Abend perfekt.

Als Einstieg wählten wir peruanisches Sashimi. Der Fisch war hauchdünn geschnitten, extrem frisch und fein abgestimmt. Die Zitrusnoten und die dezente Schärfe sorgten für eine tolle Balance und machten sofort Lust auf mehr.

Ein absolutes Highlight war für uns die Ceviche Artig. Der zarte Fisch und Oktopus in der „smoked rocoto leche de tigre“ waren geschmacklich hervorragend ausbalanciert. Die Kombination aus Säure, leichter Schärfe und rauchigen Noten, ergänzt durch Mais und Süßkartoffel, war einfach großartig.

Auch die Sushi- und Maki-Platte überzeugte uns auf ganzer Linie. Die Rollen waren perfekt zubereitet, optisch sehr ansprechend und geschmacklich präzise. Man merkt bei jedem Bissen, wie gekonnt hier japanische Handwerkskunst mit peruanischem Aroma kombiniert wird.

Unser Besuch im Artig war ein rundum gelungener Abend. Die hohe Qualität der Zutaten, die kreative Küche, der aufmerksame Service und die entspannte Atmosphäre machen das Restaurant zu einer echten Bereicherung für den 8. Bezirk. Die Kombination aus Nikkei-Küche und österreichischem Wein hat uns besonders begeistert.

Wir kommen definitiv wieder – eine frühzeitige Reservierung ist absolut empfehlenswert.
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3. November 2025
Berggasthof Fink, Edelstauden
SpeisenAmbienteService
Der Berggasthof Fink, idyllisch am Rande des Vulkanlandes gelegen, bietet eine traumhafte Aussicht – von der Weinebene über die Koralpe bis hin zu klaren Tagen, an denen sogar Slowenien sichtbar is... MehrDer Berggasthof Fink, idyllisch am Rande des Vulkanlandes gelegen, bietet eine traumhafte Aussicht – von der Weinebene über die Koralpe bis hin zu klaren Tagen, an denen sogar Slowenien sichtbar ist. Schon dieser Ausblick allein ist einen Besuch wert und spiegelt die Schönheit der steirischen Landschaft wider - und es ist Zeit für ein Update.

Wir haben im Rahmen der Wildwoche reserviert, die jedes Jahr Genießer aus der Region und darüber hinaus anzieht. Die Wildwoche steht ganz im Zeichen steirischer Spezialitäten und saisonaler Wildgerichte, wie sie in der grünen Mark Tradition haben. Besonders schmackhaft waren gebratene Waldpilze mit Ziegenfrischkäse, dazu mit Himbeeressig und Walnussöl marinierte Blattsalate, garniert mit gerösteten Nüssen und Himbeer-Mark – eine Kombination, die die steirische Liebe zu frischen, regionalen Zutaten und kreativer Küche widerspiegelt.

Als Hauptgang wurden Filets vom Reh mit geröstetem Speck und Champignons, einer aromatischen Wildsauce, Erbsen und Kroketten serviert – eine wahre Geschmacksexplosion! Die Gerichte werden mit viel Liebe zum Detail und aus frischen, regionalen Zutaten zubereitet. Die Auswahl wechselt je nach Saison, sodass jeder Besuch neue Überraschungen bereithält – ganz nach dem Motto: „So schmeckt die Steiermark!“

Die Weinbegleitung – in unserem Fall ein Heideboden von Nittnaus aus Gols am Neusiedlersee – war perfekt auf die Speisen abgestimmt. Die Weinkarte bietet eine schöne Auswahl regionaler Tropfen, darunter auch steirische Klassiker wie Welschriesling oder Morillon, die das kulinarische Erlebnis abrunden.

Das Personal war während des gesamten Aufenthalts ausgesprochen freundlich und aufmerksam – typisch steirisch eben: herzlich, bodenständig und mit einem offenen Lächeln. Die Atmosphäre ist familiär und gemütlich, sodass man sich sofort willkommen fühlt.

Die Speisen sind absolut empfehlenswert, die Wildwoche ein jährliches Highlight und ein Fest für alle Sinne. Ganz klare Empfehlung – wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Besuch im Berggasthof Fink, und das, obwohl wir keine Vulkanier getroffen haben 😊
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30. Oktober 2025
Nihon Bashi, Wien 1010
SpeisenAmbienteService
Ein Abend im Nihon Bashi – Zwischen Harmonie und Enge Die Reise beginnt bereits vor dem ersten Bissen: Die Online-Reservierung funktioniert reibungslos, fast so präzise wie der Schlag eines Shod... MehrEin Abend im Nihon Bashi – Zwischen Harmonie und Enge

Die Reise beginnt bereits vor dem ersten Bissen: Die Online-Reservierung funktioniert reibungslos, fast so präzise wie der Schlag eines Shodō-Pinsels auf weißem Papier. Ein guter Auftakt für einen Abend, der japanische Kultur in Wien verspricht.

Beim Betreten des Restaurants empfängt uns eine Atmosphäre, die an die Schlichtheit eines Ryokan erinnert – warmes Licht, klare Linien, dezente Eleganz. Doch die Harmonie wird leicht gestört: Die Tische stehen so eng, dass die Gespräche der Nachbarn wie leise Wellen an unsere Ohren schlagen. Wer die Stille des japanischen Gartens sucht, wird sie hier nicht finden.

Der Service hingegen gleicht dem ruhigen Fluss eines klaren Baches: schnell, professionell, unaufdringlich. Ein freundliches Nicken, ein diskreter Blick – alles wirkt gut abgestimmt, wie ein sorgfältig choreografierter Teezeremonie-Moment.

Als Aperitif wählen wir Hana Awa Ka Sparkling Sake – ein prickelnder Gruß aus Japan, leicht und erfrischend, wie Kirschblüten im Frühlingswind. Dazu ein Grüner Veltliner von Jurtschitsch und ein aromatischer Genmai-Tee, der mit seinem nussigen Duft an die Wärme eines japanischen Hauses erinnert.

Die Vorspeisen: Horenso no Goma Ae, Spinat in feiner Sesamsauce, schlicht und ehrlich, wie ein Haiku. Daneben Tempura Moriawase, eine Variation aus Riesengarnele, Fisch und Gemüse – knusprig, doch ohne die subtile Raffinesse, die man von einem Meister erwartet.
Die Hauptspeise, Yuu Shigure Don, eine Reisschale mit Rindfleisch, Glasnudeln und Zwiebeln, erfüllt ihren Zweck, bleibt aber im Gedächtnis nicht als kulinarischer Höhepunkt haften.

Am Ende des Abends bleibt der Eindruck eines Restaurants, das solide japanische Küche bietet, ohne den Zauber des „Ichigo Ichie“ – jenes einmaligen Moments – ganz zu entfalten. Wer einen unkomplizierten Ausflug in die japanische Esskultur sucht, wird hier zufrieden sein. Wer jedoch die Tiefe und Finesse erwartet, die Kyoto oder Tokyo versprechen, wird sich nach mehr sehnen.
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WrKFan

Sehr schön ge- und beschrieben, informativ und auch literarisch. Du scheinst ein Kenner dieser Küche und auch deren Mentalität zu sein. Mehr solcher Rezensionen tun mir (bzw. uns) gut - HGL und LGH

30. Okt 2025, 10:37
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24. Oktober 2025
GenussHirsch, Unterpurkla
SpeisenAmbienteService
Ein Abend im Genusshirsch - Schon beim Betreten des Genusshirsch spürt man: Hier wird nicht einfach gekocht – hier wird inszeniert. Das Ambiente ist wie ein gut komponiertes Musikstück: modern, st... MehrEin Abend im Genusshirsch -
Schon beim Betreten des Genusshirsch spürt man: Hier wird nicht einfach gekocht – hier wird inszeniert. Das Ambiente ist wie ein gut komponiertes Musikstück: modern, stilvoll, mit klaren Linien und warmen Akzenten, die den Raum in ein elegantes Wohnzimmer für Genießer verwandeln.

Das Servicepersonal gleitet durch den Raum wie Balletttänzer – freundlich, diskret, professionell, mit einem Lächeln, das nicht aufgesetzt wirkt, sondern echt. Man fühlt sich umsorgt, nicht bedient.

Dann kam der erste Akt: Ein pikanter Cheesecake als Gruß aus der Küche – ein frecher kleiner Happen, der wie ein kulinarischer Cliffhanger Lust auf mehr machte. Süß? Nein. Herzhaft? Auch nicht ganz. Irgendwo dazwischen – und genau dort beginnt die Magie.

Die Vorspeise, ein Ceviche vom Thunfisch, war wie ein Sprung ins türkisfarbene Meer: frisch, lebendig, mit einer Säure, die tanzt, und Aromen, die flirten. Jeder Bissen ein kleiner Sonnenstrahl.

Das Hauptgericht war ein Gedicht in Fleischform: rosa gebratenes Steak vom heimischen Reh – so zart, dass man es fast mit dem Löffel hätte essen können. Der Geschmack? Wie ein Spaziergang durch den herbstlichen Wald, bei dem jeder Schritt nach Moos, Wildkräutern und Kaminfeuer duftet.

Und dann – die Weinbegleitung: der Grande Cuvée Josana von Salzl aus Illmitz. Ein Tropfen, der nicht einfach begleitet, sondern mitspielt. Vollmundig, elegant, mit Tiefe und Charakter – wie ein guter Dialogpartner, der weiß, wann er spricht und wann er schweigt.
Fazit: Der Genusshirsch ist kein Restaurant.

Es ist ein Ort, an dem Essen zur Erzählung wird, wer hier speist, erlebt nicht nur Geschmack – sondern eine Geschichte, die man mit allen Sinnen liest.
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Meidlinger12

Dein Bericht macht Lust und Laune :-) Jetzt weiß ichs wieder, als wir in Bad Gleichenberg waren stand der auf unserer Liste, aber wir entschieden uns dann für das Edelbauer, was auch eine sehr gute Wahl war.

24. Okt 2025, 09:54
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22. September 2025
Presshaus, ILLMITZ
SpeisenAmbienteService
Presshaus Illmitz – Ein Genuss, der bleibt. Vor acht Jahren haben wir das Presshaus in Illmitz zum ersten Mal im Rahmen einer Radtour entdeckt – und der Besuch ist uns bis heute in bester Erinne... MehrPresshaus Illmitz – Ein Genuss, der bleibt.

Vor acht Jahren haben wir das Presshaus in Illmitz zum ersten Mal im Rahmen einer Radtour entdeckt – und der Besuch ist uns bis heute in bester Erinnerung geblieben. Nun, viele Jahre später, haben wir erneut im schönen Gastgarten Platz genommen und wurden wieder rundum begeistert.

Als Aperitif gab es einen herrlich erfrischenden Hollundersaft gespritzt – perfekt für einen warmen Sommertag. Die Vorspeise, ein Salat mit Eierschwammerl und Prosciutto, war ein Gedicht: Frisch, aromatisch und liebevoll angerichtet.
Als Hauptspeisen wählten wir das geschmorte Illmitzer Reh mit Rotweinbirne und Serviettenknödel sowie das Beiried vom Angusrind mit Pfeffersauce und Süßkartoffeln. Besonders das Beiried war herausragend – zart, saftig und geschmacklich eines der besten, das ich je gegessen habe.

Das Presshaus überzeugt nicht nur mit seiner exzellenten Küche, sondern auch mit einer herzlichen, aufmerksamen Bedienung und einem stimmigen Ambiente. Für uns ist das Presshaus in Illmitz ein Ort, an den man immer wieder gerne zurückkehrt – ein echtes Highlight im Seewinkel!
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Alphawoelfin

Schön, zu lesen, dass es immer noch so klass ist im Presshaus.

1. Okt 2025, 21:17
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3. August 2025
Das Bootshaus Alte Donau, Wien 1220
SpeisenAmbienteService
Wir sind an einem warmen Sommertag mit dem Rad zum Bootshaus von Landtmann an der Alten Donau gefahren – und schon die Fahrt entlang des Wassers hat uns in Urlaubsstimmung versetzt. Das Lokal liegt... MehrWir sind an einem warmen Sommertag mit dem Rad zum Bootshaus von Landtmann an der Alten Donau gefahren – und schon die Fahrt entlang des Wassers hat uns in Urlaubsstimmung versetzt. Das Lokal liegt idyllisch direkt am Ufer, eingebettet zwischen Bäumen und Booten, und empfängt seine Gäste mit einer Atmosphäre, die sofort entschleunigt. Man vergisst schnell, dass man sich in Wien befindet.

Die Einrichtung ist geschmackvoll und vermittelt mit ihrem maritimen Flair ein Gefühl von Leichtigkeit. Die Terrasse direkt am Wasser ist ein echtes Highlight – perfekt, um den Sonnenuntergang zu genießen und dem leisen Plätschern der Donau zu lauschen.

Das Service war durchgehend freundlich und aufmerksam. Die Kellnerinnen und Kellner waren flott unterwegs, hatten stets ein Lächeln auf den Lippen und haben uns das Gefühl gegeben, willkommen zu sein. Besonders angenehm: Die Balance zwischen Professionalität und Lockerheit war genau richtig.

Kulinarisch war unser Besuch solide, mit kleinen Höhen und Tiefen. Als Vorspeise hatten wir Calamari fritti – schön knusprig und gut portioniert, allerdings etwas zu salzig für unseren Geschmack. Die Bootshaus Paella als Hauptgang war reichhaltig und gut gewürzt, mit einer schönen Mischung aus Meeresfrüchten. Besonders gefallen hat uns der Burrata-Pfirsich-Salat: eine frische, sommerliche Kombination, die mit ihrer Fruchtigkeit und Cremigkeit perfekt zum Ambiente gepasst hat.

Begleitet wurde das Essen von einem Sarti Spritz – fruchtig, leicht bitter und wunderbar erfrischend – sowie einem klassischen Ottakringer Hell, das gut gekühlt serviert wurde und einfach immer passt.

Was den Besuch besonders gemacht hat, war die Kombination aus entspannter Atmosphäre, freundlichem Service und der Lage direkt am Wasser. Es ist einer dieser Orte, an denen man gerne länger sitzen bleibt, sich treiben lässt und den Alltag für ein paar Stunden vergisst.

Wir kommen definitiv wieder – vielleicht wieder mit dem Rad, vielleicht auch mit Freunden oder Familie. Das Bootshaus ist ein Ort, den man gerne besucht.
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Besserwisser hat ein Lokal bewertet
31. Juli 2025
Rue Viet, Wien 1080
SpeisenAmbienteService
Das RueViet in der Lederergasse 14 im 8. Bezirk ist ein echtes Juwel für Liebhaber vietnamesischer Küche – und für alle, die es noch werden wollen. Schon beim Eintreten fällt das stilvolle, mit vie... MehrDas RueViet in der Lederergasse 14 im 8. Bezirk ist ein echtes Juwel für Liebhaber vietnamesischer Küche – und für alle, die es noch werden wollen. Schon beim Eintreten fällt das stilvolle, mit viel Liebe zum Detail eingerichtete Interieur auf: warme Holztöne, dezente vietnamesische Bilder und eine ruhige, entspannte Atmosphäre, die sofort ein Gefühl von Fernweh weckt.

Wir entschieden uns, im charmanten Gastgarten Platz zu nehmen – eine kleine grüne Oase mitten in der Stadt, ideal für einen lauen Sommerabend. Zur Einstimmung bestellten wir einen Limoncello Spritz und ein Trumer Bier – eine erfrischende Kombination, die perfekt zum Ambiente passte.

Die Vorspeise: herrlich frische Sommerrollen, gefüllt mit Garnelen, Tofu und knackigem Gemüse, serviert mit einer fein abgestimmten Erdnuss- und Hoisin-Sauce. Ein leichter, aromatischer Einstieg, der Lust auf mehr machte.

Als Hauptspeisen wählten wir ein vietnamesisches Curry, das mit seiner cremigen Kokosnote, zartem Gemüse und perfekt abgestimmten Gewürzen überzeugte, sowie lauwarme Reisnudeln mit La Lot – einem in Vietnam beliebten Pfefferblatt – begleitet von einer Fülle an frischen Kräutern, die dem Gericht eine unvergleichliche Frische und Tiefe verliehen. Die Kombination aus Texturen und Aromen war ein echtes Geschmackserlebnis.

Der Service war aufmerksam, freundlich und angenehm unaufdringlich – man spürt, dass hier mit Herz gearbeitet wird. Auch die Wartezeiten waren angenehm kurz, ohne dass man das Gefühl hatte, durchgeschleust zu werden.

Fazit: Das RueViet ist weit mehr als nur ein vietnamesisches Restaurant – es ist ein Ort zum Wohlfühlen, Genießen und Entschleunigen. Wer authentische Küche, stilvolles Ambiente und herzlichen Service sucht, ist hier genau richtig. Wir kommen ganz sicher wieder.
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