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Sa, 26. November 2022
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uc0gr

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Was ich mag: meine Familie, und vor allem aber kochen, kochen, kochen, kochen, einmachen/einlegen/ansetzen (Marmeladen / Chutneys / Relishes / Essige / Senfe / Schnäpse...), Kochbücher lesen wie Romane, meinen geliebten Naschmarkt, Asiamärkte, den von mir so geliebten Garten und meine Motorräder...

Lieblingslokale

Pars, Flatscher's, Gergely's, WOW, Apadana, May Lee, ON, Green Cottage

Lieblingsspeisen

Alles, außer es lebt oder bewegt sich noch oder gefährdet eine Tiergattung bzw. wird grausamst gewonnen

Lieblingsdrinks

Kombucha, Bier

Liebstes Urlaubsziel

Die Welt ist groß und SUPER-SCHÖN, so lange der Mensch nicht eingreift! Aber das riesige, wunderschöne Persien ist sicher ein FAVORIT von mir...

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Lounge Gersthof - Wien
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31. März 2019
SpeisenAmbienteService
Das „Flatschers Margareten L4" (vormals "L4-Laurenz auf der Wieden)“, ein reines Nichtraucherlokal übrigens, befindet sich Ecke Wiedner Hauptstraße und Kliebergasse in Margareten. An dieser Stelle ... MehrDas „Flatschers Margareten L4" (vormals "L4-Laurenz auf der Wieden)“, ein reines Nichtraucherlokal übrigens, befindet sich Ecke Wiedner Hauptstraße und Kliebergasse in Margareten. An dieser Stelle waren jahrzehntelang, zum Schluss mit wechselnden Besitzern, die sehr bekannten „Steirer Stuben“. Nach der Namensänderung hat sich NICHTS geändert...gleiches Essen, gleiches Personal - lediglich der Name des Restaurants wurde geändert, was auch jetzt sehr schlüssig ist.

Der Besitzer des „Flatschers Margareten L4“ übrigens, die Nest GmbH rund um Igor Nesterenko, ist wahrlich kein Unbekannter mehr in der Gastro-Szene. Ist der russische Investor ja auch bereits der neue Besitzer vom „Flatschers in 1070 Wien“ und dem „Stadtkind“. Hier wurde wirklich sehr, sehr viel Geld in die Hand genommen, und man kann mit Fug und Recht behaupten, beim Umbau blieb kein Stein auf dem anderen. Das Lokal musste etwas verkleinert werden, da hier nun auch Bier gebraut wird, und die immens große Brauanlage eben sehr viel Platz benötigt. Natürlich dürfen auch die riesigen, hochglanz-kupfernen Braubehälter direkt im Lokal nicht fehlen. Da ich die „Steirer Stuben“ sehr gut kannte, erkenne ich den unglaublich großen und umfangreichen Umbau sehr deutlich.

Gebraut werden sehr beachtliche SIEBEN Bierhausmarken unter dem Motto:
„Unsere Craft-Bier-Brauerei ist ein kleines Juwel mitten im fünften Wiener Gemeindebezirk „Margareten“. Eine Mischung aus Tradition und Moderne, Transparenz und Handwerkskunst. Bei uns gibt es unverfälschtes Bier, unfiltriert, wild, lässig, jung und gleichzeitig stets mit dem Blick auf höchste Qualität und Kreativität. Vom untergärigen hellen Hausbier, Lager oder Pils bis zum obergärigen Roggenbier, verschiedenen IPAs und dunklen Spezialbieren, mit Karamell- und anderen Aromen: alles, was ein Bierfreund braucht.“ (Quelle: Homepage des "L4")

Die sieben hausgebrauten Bierhausmarken im „L4“, deren Namen alle irgendeinen Bezug zum Bezirk „Margareten“ haben:
► „Die fesche Margarete“, ein Lager mit 4,8% Alk./12,44° Stammwürze - ungefiltert
► „Florians Durst“, ein Pils mit 5,4% Alk./12,1° Stammwürze – ungefiltert
► „Der Rote Bruno“, ein Roggen mit 5,5% Alk./12,2° Stammwürze – ungefiltert
► „Der Siebente Brunnen“, ein Red Ale mit 5,9% Alk./14,09° Stammwürze – ungefiltert
► „Gaudenz Dorfer“, ein Helles Hausbier mit 4,7% Alk./10,6° Stammwürze – ungefiltert
► „Mosers Einhorn“, ein Dunkles Spezial mit 6,8% Alk./15,75° Stammwürze – ungefiltert
► „Santa Maria“, ein IPA mit 6,2% Alk./13,5° Stammwürze – ungefiltert
(mehr Details über die Biersorten/Biernamen, siehe [Link] und [Link])

Wieder so ein „08/15-Bierlokal“? Meiner Meinung nach nicht, denn das Lokal wurde wunderbar und sehr gemütlich eingerichtet, da ein Steinboden, aus dunklem Holz die neuen Sitzmöbel, viele, viele Bänke entlang jeder Wand, eine nette Theke / Bar mit langem Hochtisch und gemütlichen Sitzhockern, eine eher kleine aber sehr ambitionierte und feine Speisekarte, sehr motiviertes und nettes Personal, ansprechendes, nicht billiges Geschirr und satiniertes Besteck,….UND VOR ALLEM fantastisch gebrautes Bier zu sehr vernünftigem Preis! Natürlich ist noch nicht alles perfekt, man befindet sich ja auch erst in der ersten Öffnungs-Phase, „Soft-Opening“, wie es so dämlich heißt.

Die Speisekarte spannt einen Bogen von zahlreichen Flammkuchen über diverse Gröst’l, statt mit Erdäpfel hier innovativ mit Gnocchi gefertigt, aber auch bis hin zur klassischen Wiener Küche und den typischen Bräuhaus-Speisen wie Spare-Ribs, gebackene Zwiebelringe oder Burger. Die Speisekarte im Detail findet man hier: [Link]

Das „Flatschers Margareten L4" ist ein klassisches Bräu-Lokal, ein Brauerei-Restaurant, und genau in diesem Rahmen, auf diesem Lokal-Niveau wird es daher von mir auch bewertet.


►►►►► SPEISEN – BEWERTUNG = SEHR GUT = 4 ◄◄◄◄◄
► „Cheddar-Biersuppe mit Brezel“ (€ 6,90):
Eine dampfend heiße, goldgelbe und sehr cremige Suppe wurde serviert. Schon der Geruch verriet den sehr guten und g’schmackigen Cheddar-Käse – der Cheddar, eine britannische Institution in Sachen Käse, in allen Reifestufen erhältlich. Alt, ab etwa 12 Monate Reifung, natürlich besonders intensiv im Geschmack. Durchaus vergleichbar mit dem regional geschützten Parmigiano Reggiano – ähnlicher Kult, sehr ähnliche Reifegrade. Toll harmonierte die Suppe mit dem leicht bitteren Hopfen-Geschmack des Biers. Die Brezel dazu vollendete den Genuss. Meine Empfehlung: mit einer zweiten Person teilen, da die Suppe schon sehr sättigend und mächtig ist. Ein glattes Sehr Gut = „4“ gebe ich dieser Suppe, weil irgendwie der letzte „Pep“ fehlte – gehobelte Rüben-Chips oder Pastinaken-Chips auf der Suppe wären perfekt gewesen…die natürliche Süße hätte toll mit der Suppe harmoniert….
► BEWERTUNG = SEHR GUT = „4“ ◄

► „Backhendlsalat“ (€ 10,90):
Eine sehr einfache Speise, bei der oft Vieles falsch gemacht wird. Hier allerdings nicht! Das Hühnerfilet war wunderbar paniert und knusprig doch trotzdem sehr saftig gebacken - so soll es sein. Der gemischte Salat war mit einer Kernöl-Marinade abgeschmeckt, die sehr gut war aber leider doch nur sehr spartanisch zum Einsatz kam. Etwas mehr Marinade hätte dem Salat sehr gut gepasst…gratis Nachbestellung war jedoch kein Problem, und daher gebe ich gerne auch noch ein Sehr Gut = „4“ für diese Speise.
► BEWERTUNG = SEHR GUT = „4“ ◄

► „Pommes Frites mit hausgemachter Sauce nach Wahl“ (€ 3,50):
Die Pommes Frites waren nach dem „Flatschers“ die wohl besten Pommes Frites für uns, die wir bisher in Wien serviert bekamen. Sehr knusprig, innen sehr samtig weich und mit sehr gutem Kartoffel-Geschmack werden sie hier in ansprechendem Kupfer-Pfännchen serviert. Die dazu bestellte, tatsächlich hausgemachte „BBQ-Sauce“ war perfekt – fruchtige Stückchen und leichter Rauchgeschmack machten diese Sauce so perfekt. Diese Sauce ist absolut nicht scharf, besticht aber durch ihren vielschichtigen Geschmack – ein glattes Ausgezeichnet = „5“ dafür gibt es in Summe mit den Pommes Frites..
► BEWERTUNG = AUSGEZEICHNET = „5“ ◄

► „Pulled-Duck-Burger mit Pommes Frites & hausgemachter Sauce nach Wahl“ (€ 15,90):
Ein mit Gemüsesaft gefärbter roter Burger-Bun ist schon einmal ein optisches Highlight. Die Ente war zart gegart und von sehr gutem Geschmack, der Cheddar-Käse sowieso von bester Qualität. Über die Pommes Frites wurde bereits geschrieben, die extra bestellte, sehr gute „Kernöl-Mayonnaise“ optimierte den Genuss. Ein ausgezeichneter (= „5“) Burger mit frischen und qualitativ hochwertigen Zutaten, bei dem lediglich das Papier, auf dem er serviert wurde, störte. Es weicht sehr auf, und man isst es mit, so man nicht gut aufpasst.
► BEWERTUNG = AUSGEZEICHNET = „5“ ◄

► „Spareribs mit Maiskolben, Dukaten Chips & hausgemachter Sauce nach Wahl“ (€14,90):
Grundsätzlich, denke ich, sollte man in der Speisekarte veröffentlichen, dass es sich um gesurte Rippchen handelt – Surfleisch ist nicht jedermanns Sache, und unter Spareribs assoziiert man eher die klassische, ungesurte Flachrippe. Hier also die gesurte und hohe Rippe, was mir persönlich nichts ausmacht. Gewürzt waren sie mediterran mit Rosmarin und getrockneten Tomaten-Flocken, sonst ist bei Surfleisch nicht viel Würze erforderlich. Das Fleisch war naturgemäß sehr zart und löste sich auch sehr leicht von den Knochen, etwas mutiger hätte man beim Grillen jedoch sein dürfen / müssen – sie sollten knuspriger und mit mehr Röstaromen versehen sein. Dazu wurden sehr knusprige und gute „Dukaten Chips“ und zwei Stück Maiskolben serviert. Ich wählte die ausgezeichnete „BBQ-Sauce“ (inkludiert) und extra noch eine ebenfalls sehr gute „Cheddar-Sauce“ (€ 1,50). In Summe aber war dieses Gericht der größte Schwachpunkt bisher, gerne gebe ich aber ein durchaus noch verdientes Gut = „3“ dafür.
► BEWERTUNG = GUT = „3“ ◄

► „Schoko-Lava-Kuchen“ (€ 7,90):
Jawohl, so soll es sein, hausgemacht, flüssiger Schokoladenkern, außen knusprig gebacken mit sehr intensivem Schokoladengeschmack – ein ausgezeichneter „Schoko-Lava-Kuchen“. Gekrönt wurde der Genuss noch mit einem extrem guten Mango-Eis im Zucker-Körbchen. Toll und Bravo – einfach ausgezeichnet = „5“!
► BEWERTUNG = AUSGEZEICHNET = „5“ ◄

Das hauseigene Bier ist grenzenlos genial gut, und ich genoss bisher das „Dunkle“ (Bock, €5,10 je 0,5L, € 3,70 je 0,33L) als auch das „Roggen“ (€ 4,80 je 0,5L). Mischen, für z.B. eine „Gemischte Halbe“, ist hier natürlich überhaupt kein Problem!

Der „Doppelte Espresso“ (€ 3,30) von „Piacetto“ war immer ausgezeichnet und für mich sehr perfekt.


►►►►► AMBIENTE – BEWERTUNG = SEHR GUT = 4 ◄◄◄◄◄
Ich persönlich mag das Ambiente wirklich sehr, und ich finde den Umbau auch extrem gut und toll gelungen. Es ist heimelig und gemütlich im „Flatschers Margareten L4“. Der Extraraum, „Lager“ genannt, ist für mich persönlich nicht der Bringer, aber das ist eben auch Geschmacksache. Mitten unter zahlreichen Säcken (Hopfen) und Sackrodeln wurde ein langer Hochtisch samt Hochsesseln aufgebaut.

Das Branding „L4“ zieht sich durch den gesamten Lokalbereich, und ich persönlich mag diese Art der Identifikation ungemein. Dass es in einem „Bräu“ natürlich nicht romantisch leise zugeht, ist wohl jedem klar und tut dem Ambiente sicherlich keinen Abbruch. Die nagelneuen Sanitäranlagen sind natürlich TOP und total gepflegt.


►►►►► SERVICE – BEWERTUNG = SEHR GUT = 4 ◄◄◄◄◄
Jede Servicekraft war total bemüht und freundlich, manchmal aber war die Koordination zwischen den Servicepersonal noch etwas holprig oder unkoordiniert, aber das sind Anfangs-Lappalien. Stets wird man gefragt, ob alles passte oder ob man eventuell Verbesserungs-Vorschläge hätte – sehr sympathisch. Daher kann ich in Summe auch für den Service gerne ein Sehr Gut = „4“ geben.


►►►►► MEIN FAZIT / CONCLUSIO ◄◄◄◄◄
Sehr schön, dass in den früheren „Steirer Stuben“ endlich wieder etwas „Vernünftiges“ eingezogen ist. Das „Flatschers Margareten L4“ empfinde ich als echte Bereicherung für den Bezirk (Margareten, wohlgemerkt), und ich empfehle das Lokal mit gutem Gewissen.

Der große Gastgarten befindet sich nach wie vor an der Wiedner Hauptstraße – im Keller wird noch an einem zusätzlichen Gastraum gearbeitet. Achtung, Sonntag & Montag ist jeweils Ruhetag, und ich empfehle eine Reservierung derzeit unbedingt. Angemessene Preise und ein tolles Preis-/Leistungsverhältnis hat man in jedem Fall im „Flatschers Margareten L4“.

Schön wäre es, würde man das Gemüse-Beilagen-Angebot noch etwas erweitern – ein "Ratatouille" oder „Baked Beans“ wären sehr passend. Und auch bei den Saucen-Angeboten, es fehlt bspw. etwas Scharfes oder etwas mit Knoblauch, wäre noch Luft nach oben. Sehr „dankbar“, für ein Bräu-Restaurant auch sehr passend, wären eine „Kernöl-Aioli“, eine „Dark Beer-Sauce“ oder auch eine „Hot Currysauce“…nur als Denkanstoß vielleicht.

Ob es klug ist, am Sonntag geschlossen zu halten, das unweite „Wieden Bräu“ hat täglich, auch am Sonntag, geöffnet, wird die Zeit zeigen. Mir persönlich gefällt es weniger. In jedem Fall aber gibt es von mir eine glatte Empfehlung für das „Flatschers Margareten L4“!
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11. Dezember 2018
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4. Dezember 2018
SpeisenAmbienteService
►►►►► ALLGEMEINES / EINLEITUNG ◄◄◄◄◄ Das „Shiki“, am Standort des ehemaligen „Tenmaya“, habe ich nun bereits zweimal besucht. Der erste Besuch liegt aber einfach schon zu lange zurück, ähnelte ab... Mehr►►►►► ALLGEMEINES / EINLEITUNG ◄◄◄◄◄
Das „Shiki“, am Standort des ehemaligen „Tenmaya“, habe ich nun bereits zweimal besucht. Der erste Besuch liegt aber einfach schon zu lange zurück, ähnelte aber meinem letzten Besuch wirklich sehr, sodass ich nur von meinem aktuelleren Lokalbesuch berichte.

„Shiki“ ist japanisch und bedeutet so viel wie „Vier Jahreszeiten“ aber auch „Dirigieren“. Das „Shiki“ besteht aus dem „FINE DINING“, der „BRASSERIE“ und der „BAR“. Ja, die Preise sind im Restaurant schon sehr gehoben, aber durch Aktionen, wie ich sie über eine Gastro-Seite erhielt, kann man den „Business-Lunch“ beispielsweise durchaus preiswert genießen. So zahlte ich jeweils für den „Drei-Gänge Business-Lunch“ einen Aktionspreis in Höhe von nur € 29,00, was völlig in Ordnung ist.

Das „Shiki“ hat immerhin, bereits vor dem Rückzug des „Guide Michelin“ aus Österreich, einen „Michelin-Stern“ sowie bei „Falstaff“ aktuell 91 von 100 Punkten bzw. drei Gabeln erkocht! Daher muss man das „Shiki“ natürlich etwas genauer und strenger beurteilen als ein „normales“ Restaurant oder ein Gasthaus – in jedem Fall bewerte ich das „Restaurant, das „Shiki – Japanese Fine Dining“.


►►►►► EXKURS ÜBER DAS „SHIKI“
Der Eigentümer Joji Hattori, geboren in Japan und aufgewachsen in Österreich, kehrte nach rund 20 Jahren in London nach Wien zurück, um ein Restaurant zu eröffnen, das das Beste aus der japanischen und europäischen Kultur verbindet und in vielen Details seine Handschrift trägt. Hattori ist übrigens sowohl „Seiko“-Erbe als auch tatsächlich Dirigent.

Das „Shiki“ bietet eine moderne Interpretation der traditionellen japanischen Haute Cuisine, die sich – so wie viele Toprestaurants in Tokio – europäischen Einflüssen nicht verschließt. Ganz analog dazu, wie die europäische Topgastronomie oft asiatische Komponenten einfließen lässt. Vor allem die sündig köstlichen Desserts spannen gekonnt den Bogen zwischen den beiden kulinarischen Welten.

Entdecken Sie eine Form der zeitgemäßen japanischen Küche, wie es sie in Österreich noch nicht gab: bei weitestgehender Verwendung regionaler und saisonaler Zutaten, einer innovativen Interpretation authentisch japanischer Zubereitungsarten und einer einzigartigen Auswahl an veganen Gerichten. Passend dazu haben Sie die Möglichkeit, aus einer umfangreichen Weinkarte mit Schwerpunkt auf österreichischen und französischen Weinen zu wählen.

Masahiro Yamada, erster Sushimeister, ist Sushi-Freunden sicher bereits aus dem „Restaurant Unkai“ im „Grand Hotel Wien“ bekannt, wo er zuletzt als Küchenchef tätig war. In Fukoka auf der japanischen Insel Kyushu geboren, arbeitete Yamada nach seiner Ausbildung zehn Jahre als Koch in mehreren Restaurants in Japan, bevor er nach Wien kam und sich intensiv der Vermittlung der Sushi-Kultur widmete. Im SHIKI ist er als erster Sushi-Meister für Zutatenauswahl und Zubereitung aller Sushi- und Sashimi-Variationen verantwortlich.

Alois Traint, der Küchenchef, zeigte bereits zur Eröffnung des „Shiki“ sein außergewöhnliches Talent für die japanische Küche als Souschef und rechte Hand von Takumi Murase. So ist der gebürtige Niederösterreicher und Wahlwiener, der mit Freude und Achtsamkeit an seine Kreationen herangeht, nun auch zum Chef de Cuisine und Küchendirektor avanciert. Vor seiner Zeit im „Shiki“ kochte er für „Flosz“, „Vestibül“, „Schwarzes Kameel“, „Mörwald im Ambassador“ und Walter Bauer.
Am Montag, 26. März 2018 wurde der Chef de Cuisine, Alois Traint, die Ehre des ersten Michelin Sterns im Fine Dining Restaurant „Shiki“ verliehen.

Damit hat der gebürtige Niederösterreicher europaweit als einer der ersten nicht japanischen Küchenchefs – zusammen mit seinem internationalen Küchenteam – diese Auszeichnung für japanische Haute Cuisine erkocht. In Österreich ist das „Shiki“ das erste japanische Restaurant mit Michelin Sterne Bewertung.

In unserem japanischen Restaurant erwartet Sie zeitgemäße und authentische japanische Küche mit europäischen Akzenten, verbunden mit erstklassiger Servicekultur. Contemporary und klassische Sushi zählen selbstverständlich zu unseren Spezialitäten. (Quelle: Internet des „Shiki“ und diverse Publikationen im Internet)
►►►►► EXKURS ÜBER DAS „SHIKI“ ENDE


Natürlich vorher reserviert, werde ich bereits pünktlich im Lokal sehr freundlich erwartet und empfangen. Ein netter, kleiner Tisch war bereits sehr ansprechend, wenn auch schlicht, für mich eingedeckt. Sehr nett und wirklich stilvoll wurde der Tisch für mich eingedeckt, sehr schönes und gutes Besteck sowie Servietten aus Stoff von sehr angenehmer Größe erwarten mich schon.

Von außen ist das Lokal mit seinem Gastgarten sehr schlicht, einfach und fast schon unscheinbar – es fällt eigentlich kaum auf. Das Lokal wurde sehr modern, trotzdem aber auch heimelig eingerichtet - eine schöne lange Bar, entlang der gesamten Bar kann man auch sitzen, viel teures, mitteldunkles Holz wurde verwendet. Durch eine Glasscheibe hindurch kann man die rege Küchentätigkeit in der überraschend großen Küche beobachten. Ja, man sitzt schon auch teilweise eher eng beieinander - das mag ich eigentlich gar nicht, bei meinem Besuch jedoch, gegen Ende der Lunch-Zeit, war es völlig egal, da kaum Gäste mehr im Lokal waren. Stylish, trendy, vom Architekten durchgeplant und modern ist das Lokal eingerichtet, so schön „neumodisch“ ausgedrückt – man mag es, oder man mag es eben nicht – mir gefiel es in diesem Rahmen wirklich sehr gut und es ist beileibe keine „08/15-Einrichtung“. In meinem Fall war die Speisekarte redundant, gerne kann man sie aber hier im Detail studieren: [Link].


►►►►► SPEISEN – BEWERTUNG = SEHR GUT = „4“ ◄◄◄◄◄

► „EDAMAME – GRUSS AUS DER KÜCHE“ ◄
Edamame bedeutet „grüne Bohnen am Zweig“, und es sind sanft gegarte, noch unreif geerntete Sojabohnen in der Schote. Gegessen wird nur der Inhalt, also die Sojabohne, das Fleisch der Schote selbst ist sehr langfasrig und eher ungenießbar. Hier im „Shiki“ wurden die Edamame perfekt gegart und mit etwas Meersalz serviert. Ein sehr guter Auftakt, wenn auch eine „Zuzelei“. Leider wurde auch eine sehr unschöne Bohnenschote serviert – das dürfte hier nicht passieren, auch wenn man die Schote selbst nicht mitisst. Daher gebe ich hierfür in diesem Rahmen und auf dem Niveau eines Hauben-Lokals auch „nur“ ein Gut = „3“.
► BEWERTUNG = GUT = „3“ ◄

► „1. GANG – DORADENSASHIMI“ ◄
Das Sashimi wurde mit Daikon (ein asiatischer Winterrettich) und Kresse-Salat, Sesam und einer wunderbar gelungenen Ingwer-Reisessig-Marinade serviert. Ehrlich, es war eine echte Geschmacksexplosion am Gaumen und die Speise wurde sehr adrett angerichtet. Die Dorade von frischester Qualität und hervorragend filetiert bzw. filiert, die nussige Note des Sesam bildete die Krönung des Sashimi. Wunderbar, tadellos und großartig gelungen, harmonische Säure-Süße – einfach ein glattes Ausgezeichnet = „5“ gibt es hierfür.
► BEWERTUNG = AUSGEZEICHNET = „5“ ◄

► „2. GANG – DON BURI“ ◄
Normalerweise wird bei einem Donburi der Reis in eine Schüssel gefüllt und mit beliebigen, weiteren Zutaten bedeckt – also die Speise auf einem Reis-Bett serviert. Im „Shiki“ wird der Reis, perfekt gegart natürlich, separat beigestellt. Das Donburi bestand aus einem sehr gut gegrillten Lachssteak, bei dem die Haut noch sehr schön knusprig war – der Fisch abermals von bester Qualität und grätenfrei. Gebettet wurde der Lachs auf einem Gemüse mit Wasabi-Blüten, die spektakulärer klangen, als sie tatsächlich schmeckten. Das verwunderte mich, da ich selbst jährlich Wasabi-Pflanzen kultiviere, und die Blüten und Blätter meiner Pflanzen jeweils deutlich geschmacksintensiver am Gaumen sind. Die Teriyaki-Sauce dazu war tadellos aber nicht besonders spektakulär. Sehr peinlich fand ich, dass man ausgerechnet hier, in einem Japanischen Hauben-Lokal, fälschlicherweise „TERRIYAKI“ schreibt – nein, die Sauce hat NICHTS mit einem Terrier-Hund zu tun, ich werde hier keine Klischees bedienen. In Summe gebe ich noch ein sehr gutes Gut = „3“ für diese Speise.
► BEWERTUNG = GUT = „3“ ◄

► „3. GANG – RHABARBER, HIMBEERE & SCHWARZER SESAM“ ◄
Eingelegter Rhabarber wurde mit frischen Himbeeren mit süßen Adzuki-Bohnen, Dinkelbrösel und Sesam-Kokos-Eis serviert. Die Adzuki-Bohnen, herrlich auch für diese wunderbaren Klebereis-Bällchen als Fülle zu verwenden („Mochi“), waren nur sehr zart heraus zu schmecken – sie erinnern im Geschmack etwas an gute Maroni. Das Sesam-Kokos-Eis aus dunklem Sesam war einfach nur großartig und bombastisch gelungen. Besondere Krönung war die „Asiatische Minze“ mit leichter Anis- bzw. Sternanis-Note, die für mich das lukullische Geschmackserlebnis vollendete. Ein glattes und sehr gutes Sehr Gut = „4+“ möchte ich hierfür vergeben – die Dinkelbrösel waren OK, aber ohne jegliche Aufwertung des Desserts.
► BEWERTUNG = SEHR GUT+ = „4+“ ◄

Zu trinken hatte ich einen unglaublich fruchtigen, intensiv nach Apfel schmeckenden „Roter Berg-Apfel-Saft Gespritzt“ (€ 7,40 je 0,5L) aus dem Hause „Kohl Apfelsäfte aus Südtirol“. Auch das Fruchtfleisch ist bei dieser Apfelsorte rot, und dieser intensiv süß-saure Apfel-Geschmack war einfach nur perfekt. Siehe auch [Link]

Der „Espresso Doppio“ (€ 4,80), aus dem Hause „Alt Wien“, war ebenfalls tadellos und hatte eine sehr schöne Crèma.


►►►►► AMBIENTE – BEWERTUNG = SEHR GUT = „4“ ◄◄◄◄◄
Mir gefiel die gesamte Einrichtung des „Shiki“ ausgesprochen gut, merkte man doch an jeder Stelle, „hier wurde viel Geld in die Hand genommen“ und stilvoll, wenn auch eher geradlinig und nicht überladen oder gar protzig, eingerichtet. Sehr funktional, sehr architektonisch – ich mag es wirklich sehr. Dass die Sanitäranlagen ebenfalls in TOP-Zustand waren, ist fast schon selbstredend. Auch die simple aber ansprechende Tischeindeckung fand ich total angemessen und angenehm funktional. Endlich auch einmal ein Lokal mit wirklich tollem Besteck! Von mir gibt es daher für das Ambiente ein glattes Sehr Gut = „4“ – der Gastgarten ausgenommen.
► BEWERTUNG = SEHR GUT = „4“ ◄


►►►►► SERVICE – BEWERTUNG = AUSGEZEICHNET = „5“ ◄◄◄◄◄
Das Allerbeste zuerst: man kann über den Service gar nicht so viel sagen, da er eben stets unaufdringlich aber immer präsent war. Kaum schaute man fragend, war der Service zur Stelle – das liebe ich, denn ich will nicht permanent „umgarnt“ und „umschwänzelt“ werden. Immer wenn sich eine Frage oder ein Wunsch auftat, war der Service, wie von Zauberhand gesteuert, auf einmal da – das ist für mich einfach PERFEKTER SERVICE! Jede Frage von mir wurde sattelfest und sicher, sehr kompetent beantwortet, wie wenn der Service selber kochen oder gar die Äpfel aus dem Südtiroler Garten ernten würde. Unglaublich angenehm und in meinen Augen einfach Ausgezeichnet = „5“. Auch wie und warum es so geschmeckt hatte, wollte man ehrlich und interessiert wissen.
► BEWERTUNG = AUSGEZEICHNET = „5“ ◄


►►►►► MEIN FAZIT / CONCLUSIO ◄◄◄◄◄
Ich empfehle das „Shiki“ zu 100% und mit ruhigem Gewissen. Es ist wahrlich kein Lokal, dass man täglich aufsucht, jedoch sicher ein Lokal in Wien, das man in jedem Fall einmal aufsuchen sollte. Immer wieder gibt es herrliche Business-Lunches, bei denen man ein schönes Spektrum der wirklich sehr tollen Küche, zu absolut gerechten Preisen, genießen kann. Für einen besonderen Anlass, oder ein zu feierndes Jubiläum ist das „Shiki“ sicher nicht die falsche Wahl!

Zu Mittag gibt es überdies drei verschiedene Bento-Boxen (auch vegan), sowie Spezialitäten wie Wagyu Burger, hausgemachte Ramen-Nudelsuppe, verschiedene Salate, Sushi und Sashimi ([Link])

Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall unbedingt!
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2 Kommentare

Vielen Dank, lieber Besserwisser, es freut mich sehr, dass es euch gut gefallen hat.

15. Mär 2019, 22:48·Gefällt mir

Danke für die Bewertung, wir waren heute deswegen dort und können das Restaurant auch für nicht alltägliche Anlässe empfehlen.

15. Mär 2019, 21:12·Gefällt mir
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4. Dezember 2018
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3. Dezember 2018
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30. November 2018
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30. November 2018
 aktualisierte einen Lokal Guide.
29. November 2018
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29. November 2018
 hat ein Lokal bewertet.
29. November 2018
SpeisenAmbienteService
►►►►► ALLGEMEINES / EINLEITUNG ◄◄◄◄◄ Unfern der Universität Wien, der MED-Universität, dem Josephinum und der Universität im alten Wiener AKH, dem sogenannten „Campus“, liegt die „Pizzeria-Tratto... Mehr►►►►► ALLGEMEINES / EINLEITUNG ◄◄◄◄◄
Unfern der Universität Wien, der MED-Universität, dem Josephinum und der Universität im alten Wiener AKH, dem sogenannten „Campus“, liegt die „Pizzeria-Trattoria Angolo Nr. 22“. Direkt an der Währingerstraße Nummer 22, daher auch der Name. Man bewirbt das Lokal mit dem Slogan „Pizza made by crazy italians“ mit einer Leuchtreklame, und zumindest das gesamte Lokalpersonal, vom Chef bis zur Servicekraft, besteht tatsächlich nur aus Menschen aus Napoli (Neapel). Selbstverständlich werden daher auch ausschließlich „Original italienische Pizze mit höchster Qualität“ angeboten.


►►►►► EXKURS NEAPOLITANISCHE vs. RÖMISCHE PIZZA
In Rom ist die Pizza dünner, knuspriger und wird typischerweise "al taglio", stückweise auf die Hand, verkauft. So, wie sie in Neapel gebacken wird - bei 485 Grad, nicht länger als 60 bis 90 Sekunden über Holzfeuer -, hat sie einen besonderen Status. Die UNESCO nahm die Kunst des Pizzabackens in die Liste des immateriellen Kulturerbes auf.

In Neapel sei aus einem "Armen-Essen" Kunst gemacht worden, sagte der Anthropologe, Marino Niola, der Zeitung "La Repubblica". In der Wiege der Pizza üben laut UNESCO etwa 3000 Pizzabäcker die "kulinarisch-handwerkliche Praxis" aus. Die Tradition fördere soziale Zusammenkünfte und den Austausch der Generationen.

Die Vereinigung Neapolitanischer Pizzaioli veranstaltet jedes Jahr Wettbewerbe und Kurse, die sich mit der Geschichte, aber auch mit Techniken des Pizzabackens befassen. In der "Bottega" - der ursprüngliche Name für die Pizzerien - schauen sich Lehrlinge noch immer das Können der Meister ab. Landesweit gibt es aber auch Kurse an Akademien, an denen das Handwerk gelehrt wird.

Nach Angaben der Mailänder Industrie- und Handelskammer kommen die meisten ausländischen Pizzabäcker übrigens aus nordafrikanischen Staaten wie Ägypten oder Tunesien sowie aus Pakistan und Bangladesch. Oft arbeitet ein Pizzabäcker sechs Tage pro Woche im Schichtdienst, ohne Nacht- oder Wochenendzuschlag, für 1000 bis 1500 Euro im Monat. Weil viele Italiener diese Bedingungen nicht akzeptieren, finden Pizzerien in Migranten bereitwillige Arbeitskräfte. (Quelle: Internet diverse)
►►►►► EXKURS ENDE


Bereits nach dem Eintreten merkt man unmittelbar, es ist wahrlich sehr authentisch, italienisch hier im „Angolo Nr. 22“:
- Das gesamte Personal spricht italienisch (natürlich auch deutsch)
- Das Lokal erinnert an eine typische Trattoria in Italien
- Es herrscht eine laute Atmosphäre, auch innerhalb der Service-Mannschaft
- Es wird lautstark telefoniert (Zustellung/Abholung)
- Es riecht intensiv nach Pizza und gutem Holzofen etc.

Ja, man macht hier tatsächlich einen kleinen Kurzurlaub in „Bella Italia“, das wird sich bei den Speisen noch weiter bestätigen!

Im ersten Raum befindet sich das Herzstück des „Angolo Nr. 22“, der Pizzaofen, mit Holz befeuert, das versteht sich von selbst. Noch dazu ist es ein für Italien sehr bekannter und beliebter Kamin – ein wunderschöner Steinofen der bewährten Marke „Cirigliano Forni“ ([Link]) – BRAVA, MOLTO BRAVA!

Aber nicht nur Pizze werden in diesem Ofen gefertigt, nein, man bietet darüber hinaus auch neapolitanisches „Street-Food“ an. Die in Neapel sehr beliebten „Panuozzi Napoletani“ gibt es hier sogar = eine Art warme, gefüllte, aus Pizzateig gefertigte Sandwiches mit diversen Füllungen – Preis, so um die € 5,00 zum Mitnehmen – MOLTISSIMO BRAVA!

Im zweiten Gastraum, rechts vom Eingang, ist es dann etwas ruhiger, und im hinteren Bereich dieses Raumes befindet sich dann die Koch-Küche. In Summe aber ist es ein sehr reges Treiben hier beim Pizzaiolo und beim Capocuoco, dem Küchenchef des „Angolo Nr. 22“.

Insgesamt ist das Lokal sehr puristisch und einfach eingerichtet. Einfache Tische und ebenso einfach Stühle, teilweise sehr bunt „zusammengewürfelt“. Leider auch wieder einmal eine extrem enge Zusammenstellung der Tische im „Angolo Nr. 22“ – ich hasse das sehr. Auch sind die Zweier-Tische definitiv zu klein für zwei Pizze – man hat permanent Angst, der Teller kippt oder die Pizza landet beim Schneiden „in Nachbars Garten“ – ich mag das so absolut gar nicht. Auch sind nicht alle Tische und Sitzgelegenheiten wackelfrei, das erschwert den lukullischen Genuss doch sehr. Das gesamte Lokal ist übrigens ein Nichtraucher-Lokal!

Sehr freundlich und zuvorkommend wurden wir an unseren „Katzen-Tisch“ gebracht, eine Reservierung empfehle ich übrigens abends sehr, und man reichte uns unmittelbar die Speisekarten. Auch die derzeitigen Tagesaktionen wurden sehr nett erwähnt und angepriesen. Die Auswahl an Pizze ist im „Angolo Nr. 22“ mehr als nur ausreichend, manchmal fast schon verwirrend, ob es jetzt eine „Pizza bianco“ ist, oder nicht…aber grundsätzlich ausgezeichnet. Auch bei den sonstigen Speisen, Fisch, Pasta, etc. wird man sicher fündig in der Speisekarte.


►►►►► SPEISEN – BEWERTUNG = SEHR GUT = „4“ ◄◄◄◄◄

► „CREMA DI POMODORO“ (€ 4,90) ◄
Eine wunderschöne, dick-cremige Tomatensuppe wurde mit etwas Knoblauchbrot aus dem Pizzaofen serviert. Der Geschmack war sehr harmonisch, fruchtig und mit mediterranen Kräutern verfeinert, das Pizzabrot sowieso ausgezeichnet. Ein glattes Sehr Gut = „4“ gebe ich diesem wunderbaren Auftakt!
► BEWERTUNG = SEHR GUT = „4“ ◄

► „MINESTRONE DI VERDURE“ (€ 4,80) ◄
Die Suppe war doch sehr mild, und man musste sie doch tatsächlich etwas nachwürzen, was wir sonst eigentlich kaum machen. Sie war aber tadellos gefertigt, leicht tomatisiert und hatte sehr viel, toll gegartes Gemüse als Einlage – nicht eine Gemüsesorte war matschig gekocht, und genau das ist die Kunst der guten Minestrone – Bravo! Aus diesem Grund gibt es für die Suppe auch noch ein Sehr Gut = „4“.
► BEWERTUNG = SEHR GUT = „4“ ◄

► „PIZZA ANGOLO 22“ (€ 12,90) ◄
Mein persönlicher Favorit und stets mein Gradmesser bei der Pizza. Belegt wird diese Pizza mit Tomatensauce, Mozzarella, Rohschinken, Rucola, Parmesan und Olivenöl. Generell werden die Pizze hier nicht so dünn und knusprig zubereitet, wie man es aus Italien kennt, der Rand ist aber wunderbar flaumig und vor allem schmeckt der hauseigene Pizzateig hervorragend. Der Rand ist richtig aufgeplustert und ich liebe diese ungleichmäßigen, schwarzen Spuren („Brandblasen“) des offenen Feuers im Pizzaofen auf einer Pizza. Auch die Ungleichmäßigkeit der Pizza ist im „Angolo Nr. 22“ sehr authentisch, und ich liebe auch das sehr – Handwerk eben. Der Belag war genau richtig gewählt, nicht zu viel und nicht zu wenig und bestach vor allem mit seiner tollen Qualität und dem perfekt dünn aufgeschnittenen Prosciutto. Natürlich wäre „Büffel-Mozzarella“ noch besser als „Fior di Latte“ gewesen, trotz allem fand ich die Pizza aber einfach Ausgezeichnet = „5“.
► BEWERTUNG = AUSGEZEICHNET = „5“ ◄

► „PIZZA COTTO E FUNGHI“ (€ 10,50) ◄
Belegt wird diese Pizza mit Tomatensauce, Mozzarella („Fior di Latte“), Schinken, Champignons, frischer Basilikum und Olivenöl. Für den Teig gilt bereits Geschriebenes, der Koch-Beinschinken war von sehr guter und „g’schmackiger“ Qualität. Ja, die Champignons waren frisch aber auch etwas trocken – vor Verwendung mit Kräuter in Olivenöl einlegen, hätte ihnen sehr gut getan. Natürlich ist das Jammern auf hohem Niveau, man sollte es aber trotzdem erwähnen. Alles in allem aber war diese Pizza auch wieder ein glattes Sehr Gut = „4“ wert.
► BEWERTUNG = SEHR GUT = „4“ ◄

Zu trinken hatten wir tadellosen „Prosecco Atoria 'Frizzante' D.O.C.“ (€ 4,50 je 0,1L) sowie ebenfalls sehr gutes „Villacher Bier“ (€ 3,90 je 0,5L) vom Fass.


►►►►► AMBIENTE – BEWERTUNG = MÄSSIG = „2“ ◄◄◄◄◄
Mir ist die Einrichtung aus bunt „zusammengewürfelten“ Tischen und Stühlen einfach zu schlicht und puristisch. Gleichartig mag ich auch daher die minimalistische Tischeindeckung nicht so sehr. Die Tische und Stühle sind auch da und dort wackelig und laden wirklich nicht für ein längeres Verweilen ein. Auch der sehr enge Kontakt mit den Sitznachbarn schafft kein gemütliches Ambiente – es ist viel mehr sehr unangenehm. Die „Zweier-Tische“ sind ohne Diskussion deutlich zu klein für zwei Pizza-Teller – sehr unangenehm beim Essen.

Am Abend wird es im Lokal auch eher finster, und irgendwie erinnert das Lokal vom Ambiente her einem klassischen „Studenten-Beisl“, zumindest aus meiner Zeit noch so bekannt. Die Lautstärke im Lokal, noch gefördert durch permanentes Zustell-/Abholgeschäft, gepaart mit dauernden Telefonaten, ist dem Ambiente auch nicht gerade förderlich.

Die wahrlich dicken, unübersehbaren Lüftungsrohre, quer und mitten durchs Lokal führend, sowie die vernachlässigten Pflanzen im Lokal, sie machen einen teilweise sehr traurigen Eindruck, vervollständigen das leider nur mäßige Ambiente – Mäßig =2“.
► BEWERTUNG = MÄSSIG = „2“ ◄


►►►►► SERVICE – BEWERTUNG = GUT = „3“ ◄◄◄◄◄
Unsere Servicekraft war sehr freundlich, zuvorkommend und höflich, leider aber auch nicht immer ganz präsent. Allerdings wurden wir sehr gut beraten, und die Tagesangebote wurden vorgebracht und empfohlen. In Summe gebe ich gerne noch ein Gut = „3“, befindet man sich doch in einer „Pizzeria-Trattoria“ und nicht in einem Nobel-Restaurant.
► BEWERTUNG = GUT = „3“ ◄


►►►►► MEIN FAZIT / CONCLUSIO ◄◄◄◄◄
Ich empfehle das „Angolo Nr. 22“ mit ruhigem Gewissen, denn die Pizze dort sind wirklich sehr gut bis ausgezeichnet. Lukullisch befindet man sich auf Kurzurlaub in Italien, geräuschtechnisch leider aber ebenso. Die Zutaten, mit denen hier gekonnt gekocht wird, sind einfach perfekt, und das „Olio Peperoncino“ ist hausgemacht und ehrt seinen Namen wirklich – einfach großartig. Sehr schön, dass der Standard-Käse hier „Fior di Latte“ und nicht billiger Pizzakäse ist – ist leider nicht selbstredend.

Man hat wechselnde Tagesangebote, was der Markt halt frisch „hergibt“, und die gesamte Speisekarte findet man zum Nachlesen hier: [Link]

Die Hauptdarsteller, die Pizze, überzeugen definitiv, das Ambiente des Lokals beileibe nicht. Das Preis/Leistungsverhältnis ist in jedem Fall aber sehr gut!
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1 Kommentar

Die Speisen dürften dort durch die Bank sehr gut sein (diese Bewertung und die von adn sehe ich als einen gewissen Massstab für mich) ... aber so wie es dort aussieht, naja.

29. Nov 2018, 22:19·Gefällt mir1
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28. November 2018
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26. November 2018
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26. November 2018
 aktualisierte einen Lokal Guide.
26. November 2018
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26. November 2018
 hat ein Lokal bewertet.
26. November 2018
SpeisenAmbienteService
►►►►► ALLGEMEINES / EINLEITUNG ◄◄◄◄◄ „Das Schreiberhaus“ ist wohl auch so eine alt eingesessene Institution in Wien, die fast jede/r kennt. Auch uns treibt es hin und wieder hierher, wenn wir ger... Mehr►►►►► ALLGEMEINES / EINLEITUNG ◄◄◄◄◄
„Das Schreiberhaus“ ist wohl auch so eine alt eingesessene Institution in Wien, die fast jede/r kennt. Auch uns treibt es hin und wieder hierher, wenn wir gerade mitten in Neustift am Walde sind. Es ist eigentlich kein klassischer Heuriger sondern viel mehr ein „Heurigen-Restaurant“ mit gar nicht kleiner Speisekarte „á la carte“. Aber auch die typischen Heurigen-Fans kommen hier, ob des sehr üppigen Heurigen-Buffets mit wahrlich zahlreichen kalten und warmen Speisen, auf ihre Rechnung. Vom klassischen Liptauer, Wurstaufschnitt, Speck, Grammelschmalz etc. bis hin zu den zahlreichen Salaten, zum Kümmelbrat’l oder zum Brathend’l ist alles im „Das Schreiberhaus“ am Buffet vorhanden.

►►► Zur Geschichte des „Das Schreiberhaus“:
„Das Schreiberhaus“ in Neustift am Walde steht seit 200 Jahren für Gemütlichkeit und Tradition. Bekannt für Wiener Küche auf höchstem Niveau lädt das Schreiberhaus seine Gäste nicht nur in seine ehrwürdigen Gemäuer, sondern kommt als Catering-Service auch gerne zu Ihnen. Freuen Sie sich auf herzhafte Schmankerl und gute Weine, serviert mit Wiener Charme.

Das Schreiberhaus ist ein traditionsreiches Haus im Herzen von Neustift am Walde. Es war Weinhauer-Haus, Richterwohnung und Arztordination. 1746 erbaut, ist es heute wieder zum Haus des Weines revitalisiert. Die Bewohner des Schreiberhauses gaben ihm seinen heutigen Charakter. Leopold Schreiber war Weinhauer, Landwirt und Organist der Neustifter Pfarrkirche. Er bewohnte das Schreiberhaus bis zu seinem Tod. Zu seiner Zeit war die Adresse „Rathstraße 54“ ein beliebter Ort, um sich zur Sommerfrische einzumieten.

In den Kriegstagen des Jahres 1945, als die öffentliche Wasserversorgung durch Bombenangriffe zusammengebrochen war, versorgte der Brunnen im Hofe viele Neustifter und Salmannsdorfer mit Trinkwasser.

Mit dem Schreiberhaus setzt der jüngste Huber („Fuhrgassl-Huber“) heute die über 200-jährige Weinhauer-Tradition seiner Familie fort, die seit 1720 den Weinbau und die Heurigenkultur in Neustift geprägt hat. Als Familienbetrieb bieten wir unseren Gästen natürlich die typischen Wiener Schmankerl, die jedes Herz höher schlagen lassen. Eine gemütliche, traditionelle Atmosphäre ist Ihnen bei uns gewiss.

Ganz besonders haben wir uns jedoch dem Thema Hochzeit gewidmet. Sie können bei uns nicht nur Ihren schönsten Tag im Leben feiern, Sie können auch Ihre romantische Zeremonie bei uns abhalten. Wir sind eine genehmigte Hochzeits-Location und verköstigen Sie und Ihre Gäste anschließend gerne mit einem Hochzeitsbuffet oder einer individuellen Menüabfolge in unserem Hause. Auch die Agape richten wir auf Wunsch bei uns aus.
►►► (Quelle: Homepage vom „Das Schreiberhaus“)

Tatsächlich ist „Das Schreiberhaus“ ein wunderschönes, sehr altes Gebäude – ich liebe diese Art Alt-Wiener Häuser! Wie zu erwarten, dominiert im Lokal viel Holz, uriges und bodenständiges Ambiente, ein wunderschöner Kachel-Ofen und unendlich viele Dekorationsstücke bis hin zur riesigen Sammlung unzähliger Korkenzieher und Flaschenöffner – teilweise extrem alte Stücke und angeblich die Größte Sammlung in Österreich. Auch von den Hunderten Fotos und Autogrammen, die das gesamte Interieur im „Das Schreiberhaus“ begleiten, ist man als Gast sofort optisch gefangen. Teilweise ist es wirklich interessant, in Nostalgie zu tauchen – ein immenses Potpourri an früheren Schauspiel- und Musik-Größen bis hin zur Moderne. Natürlich ist das alles noch kein Qualitätsbeweis, oftmals werden heutige Stars sicherlich bloß vom Management in „Das Schreiberhaus“ gekarrt, ohne zu wissen, dass es überhaupt existiert. Trotzdem macht es Freude, da und dort jemand Besonderes zu erkennen. Meine vielen Fotos sind einfach diesem sehr außergewöhnlichen Lokal mit seinem wirklich außergewöhnlichen Interieur geschuldet.

Ich berichte hier von unserer letzten, aktuellen Einkehr im „Das Schreiberhaus“, da die älteren Besuche einfach zu lange her wären. Immerhin erhielt „Das Schreiberhaus“ im aktuellen „Falstaff“ 80 von 100 Punkten sowie einen „Falstaff Buschen“, daher werde ich meine Bewertung auch ein bisschen strenger halten müssen. Wir bestellten jedenfalls „á la carte“…der Besuch fand gegen 20:00h ohne Reservierung statt.


►►►►► SPEISEN – BEWERTUNG = SEHR GUT = „4“ ◄◄◄◄◄
► „NUDELSUPPE“ (€ 3,60) ◄
Eine wunderschöne, goldfarbene Suppe wurde sehr heiß serviert. Mit der Einlage hat man wahrlich auch nicht gespart und gemacht war die Rindssuppe sowieso annähernd perfekt – daher ein glattes ► SEHR GUT = „4“ ◄.

► „FRITTATENSUPPE“ (€ 3,60) ◄
Für die Suppe gilt ebenfalls bereits Erörtertes und auch hier hatte man mit der Einlage absolut nicht gespart. Natürlich waren die Frittaten hausgemacht und von sehr gutem Geschmack. Daher auch hierfür ein ► SEHR GUT = „4“ ◄.

► „AUSGELÖSTES BACKHEND‘L“ (€ 10,90) ◄
Die Fleischqualität war äußerst gut, ein sehr g’schmackiges Huhn wurde sehr knusprig paniert und recht gefällig in einem Körbchen serviert. Etwas mehr Zeit zum Abtropfen hätte man durchaus gewähren müssen – am Körbchen-Boden war doch einiges an überschüssigem Fett übrig. Aus diesem Grund gibt es auch „nur“ ein sehr gutes ► GUT = „3“ ◄ dafür.

► „HÜHNERLEBER GEBACKEN“ (€ 13,50) ◄
Interessanterweise fand ich nach unserem Besuch einen völlig anderen Preis für die Hühnerleber im Internet = € 9,50. Somit kann ich nicht definitiv sagen, welcher Preis nun stimmt. Die Hühnerleber war perfekt zu geputzt, keine einzige schlechte, bittere Stelle war zu finden. Leider hatte man den Garpunkt etwas übersehen, sodass die gute Panier etwas zu dunkel, und die Hühnerleber etwas zu trocken war. Das sollte man definitiv besser können, und daher gebe ich in diesem Rahmen auch nur ein gutes ► MÄSSIG = „2“ ◄ dafür.

► „ERDÄPFEL-MAYONNAISE-SALAT“ (€ 3,50) ◄
Ein ausgezeichneter, typischer Wiener-Salat wurde serviert, leicht süßliches Dressing mit Mayonnaise vermengt und, klassisch für Wien, mit roter Zwiebel vollendet - ► SEHR GUT = „4“ ◄.

► „ERDÄPFEL-SALAT“ (€ 3,50) ◄
Ebenfalls ein ausgezeichneter, typischer Wiener-Salat wurde serviert, leicht süßliches Essig-Öl-Dressing und klassisch, nach Wiener Art, mit roter Zwiebel vollendet - ► SEHR GUT = „4“ ◄.

► „POMMES FRITES“ (€ 3,50) ◄
Tadellos, aber natürlich nicht „hausgeschnitzt“, wurden knusprige Pommes Frites in einem kleinen Frittier-Körbchen serviert. Ein glatter Durchschnitt und daher eben auch „nur“ ein glattes ► GUT = „3“ ◄ dafür.

► „GEBACKENE APFELRADELN MIT ERDBEERSAUCE“ (€ 6,90) ◄
Fünf Stück, durch den Teig wahrlich geradezu aufgeplusterte, knusprige Apfelscheiben wurden serviert. Der Backteig war sehr gut, die Äpfel von guter Qualität und von der sehr guten Erdbeersauce hätte man gerne auch mehr gehabt – ein glattes ► SEHR GUT = „4“ ◄ gibt es dafür von mir.

Ja, die beiden Hauptdarsteller ließen diesmal etwas zu wünschen übrig, die „Nebendarsteller“ sprangen dafür aber glücklicherweise in die Bresche – daher gibt es summa summarum für die Speisen noch ein ► SEHR GUT = „4“ ◄. Es ist aber festzuhalten, dass die Hauptspeisen stets ohne Beilagen serviert werden, diese müssen extra geordert werden. Die Pfeffermühle übrigens sollte eher der reinen Dekoration dienen, denn als Mühlwerk am Gasttisch hat dieser unhandliche „Prügel“ nichts verloren.

Zu trinken hatten wir ausgezeichneten „Gemischter Satz DAC - Ried Neustift am Walde“ (€ 3,00 je 0,125L), der schwache „Doppelter Espresso“ (€ 3,90) von Hornig hatte leider kaum Crèma.


►►►►► AMBIENTE – BEWERTUNG = AUSGEZEICHNET = „5“ ◄◄◄◄◄
Ein unglaublich schönes, altes und historisches Gebäude, viele herzige Stüberl und Extra-Räume, ein irrsinnig heimeliger, großer und wunderschöner Kachelofen geben halt schon etwas her. Es ist fast wie in einem Wohnzimmer – man findet überall Plätze, an denen man einfach sehr gerne verweilen will – ich liebe das Ambiente hier im „Das Schreiberhaus“ sehr. Fast wie ein Museum ist auch das Interieur teilweise hier, man kommt aus dem Betrachten und Entdecken kaum heraus. Die Sitzgelegenheiten sind ebenfalls äußerst gemütlich und einladend. Natürlich hat man auch einen wunderschönen Gastgarten und daher ist für mich das Ambiente hier einfach ► AUSGEZEICHNET = „5“ ◄! Die Sanitäranlagen sind TOP-gepflegt und tadellos.


►►►►► SERVICE – BEWERTUNG = GUT = „3“ ◄◄◄◄◄
Unsere Servicekraft war sehr freundlich und höflich, leider aber nicht immer ganz präsent. Es dauerte schon manchmal etwas, sich bei uns blicken zu lassen. Beratend stand man aber auf Nachfrage stets zu diensten. In Summe gebe ich gerne noch ein ► GUT = „3“ ◄ ist man doch in einem „Heurigen-Restaurant“.


►►►►► MEIN FAZIT / CONCLUSIO ◄◄◄◄◄
Von mir kann es für so ein Kleinod, für so ein Juwel der typischen Alt-Wiener Gastwirtschaft nur eine klare Empfehlung geben. Alleine schon deswegen, weil hier im Prinzip immer alles passt. Regelmäßiger Besuch im „Das Schreiberhaus“ ist bei uns jedenfalls gewiss – schön, wenn uns dieses Goldstück der Alt-Wiener Heurigen-Kultur erhalten bliebe! Eine echte ♡ Herzens-Empfehlung ♡ gibt es von mir für „Das Schreiberhaus“! Ja, billig ist es mit „Kind und Kegel“ hier nicht, das Gebotene besticht aber summa summarum durchaus.

Achtung, man hat saisonale Öffnungszeiten – Homepage beachten!
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