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Pizzeria Trattoria Angolo N 22 Info
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 315
|
310
Wien
Rang: 173
Ambiente
Minimalistisch
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Eröffnungsjahr
2015
Öffnungszeiten
Mo
11:30-23:00
Di
11:30-23:00
Mi
11:30-23:00
Do
11:30-23:00
Fr
11:30-23:00
Sa
11:30-23:00
So
16:00-22:00
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Pizzeria Trattoria Angolo N 22

Währinger Straße 22
1090 Wien (9. Bezirk - Alsergrund)
Küche: Italienisch
Lokaltyp: Pizzeria, Restaurant
Tel: 01 310 29 81
News29. Nov 2018 von
uc0gr

ACHTUNG! Am Sonntag ist zwar geöffnet, es gibt aber NUR Pizze lt. Homepage! Link

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3 Bewertungen für: Pizzeria Trattoria Angolo N 22

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 29. November 2018
Experte
uc0gr
241 Bewertungen
49 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
2Ambiente
3Service
30 Fotos2 Check-Ins

►►►►► ALLGEMEINES / EINLEITUNG ◄◄◄◄◄
Unfern der Universität Wien, der MED-Universität, dem Josephinum und der Universität im alten Wiener AKH, dem sogenannten „Campus“, liegt die „Pizzeria-Trattoria Angolo Nr. 22“. Direkt an der Währingerstraße Nummer 22, daher auch der Name. Man bewirbt das Lokal mit dem Slogan „Pizza made by crazy italians“ mit einer Leuchtreklame, und zumindest das gesamte Lokalpersonal, vom Chef bis zur Servicekraft, besteht tatsächlich nur aus Menschen aus Napoli (Neapel). Selbstverständlich werden daher auch ausschließlich „Original italienische Pizze mit höchster Qualität“ angeboten.


►►►►► EXKURS NEAPOLITANISCHE vs. RÖMISCHE PIZZA
In Rom ist die Pizza dünner, knuspriger und wird typischerweise "al taglio", stückweise auf die Hand, verkauft. So, wie sie in Neapel gebacken wird - bei 485 Grad, nicht länger als 60 bis 90 Sekunden über Holzfeuer -, hat sie einen besonderen Status. Die UNESCO nahm die Kunst des Pizzabackens in die Liste des immateriellen Kulturerbes auf.

In Neapel sei aus einem "Armen-Essen" Kunst gemacht worden, sagte der Anthropologe, Marino Niola, der Zeitung "La Repubblica". In der Wiege der Pizza üben laut UNESCO etwa 3000 Pizzabäcker die "kulinarisch-handwerkliche Praxis" aus. Die Tradition fördere soziale Zusammenkünfte und den Austausch der Generationen.

Die Vereinigung Neapolitanischer Pizzaioli veranstaltet jedes Jahr Wettbewerbe und Kurse, die sich mit der Geschichte, aber auch mit Techniken des Pizzabackens befassen. In der "Bottega" - der ursprüngliche Name für die Pizzerien - schauen sich Lehrlinge noch immer das Können der Meister ab. Landesweit gibt es aber auch Kurse an Akademien, an denen das Handwerk gelehrt wird.

Nach Angaben der Mailänder Industrie- und Handelskammer kommen die meisten ausländischen Pizzabäcker übrigens aus nordafrikanischen Staaten wie Ägypten oder Tunesien sowie aus Pakistan und Bangladesch. Oft arbeitet ein Pizzabäcker sechs Tage pro Woche im Schichtdienst, ohne Nacht- oder Wochenendzuschlag, für 1000 bis 1500 Euro im Monat. Weil viele Italiener diese Bedingungen nicht akzeptieren, finden Pizzerien in Migranten bereitwillige Arbeitskräfte. (Quelle: Internet diverse)
►►►►► EXKURS ENDE


Bereits nach dem Eintreten merkt man unmittelbar, es ist wahrlich sehr authentisch, italienisch hier im „Angolo Nr. 22“:
- Das gesamte Personal spricht italienisch (natürlich auch deutsch)
- Das Lokal erinnert an eine typische Trattoria in Italien
- Es herrscht eine laute Atmosphäre, auch innerhalb der Service-Mannschaft
- Es wird lautstark telefoniert (Zustellung/Abholung)
- Es riecht intensiv nach Pizza und gutem Holzofen etc.

Ja, man macht hier tatsächlich einen kleinen Kurzurlaub in „Bella Italia“, das wird sich bei den Speisen noch weiter bestätigen!

Im ersten Raum befindet sich das Herzstück des „Angolo Nr. 22“, der Pizzaofen, mit Holz befeuert, das versteht sich von selbst. Noch dazu ist es ein für Italien sehr bekannter und beliebter Kamin – ein wunderschöner Steinofen der bewährten Marke „Cirigliano Forni“ (Link) – BRAVA, MOLTO BRAVA!

Aber nicht nur Pizze werden in diesem Ofen gefertigt, nein, man bietet darüber hinaus auch neapolitanisches „Street-Food“ an. Die in Neapel sehr beliebten „Panuozzi Napoletani“ gibt es hier sogar = eine Art warme, gefüllte, aus Pizzateig gefertigte Sandwiches mit diversen Füllungen – Preis, so um die € 5,00 zum Mitnehmen – MOLTISSIMO BRAVA!

Im zweiten Gastraum, rechts vom Eingang, ist es dann etwas ruhiger, und im hinteren Bereich dieses Raumes befindet sich dann die Koch-Küche. In Summe aber ist es ein sehr reges Treiben hier beim Pizzaiolo und beim Capocuoco, dem Küchenchef des „Angolo Nr. 22“.

Insgesamt ist das Lokal sehr puristisch und einfach eingerichtet. Einfache Tische und ebenso einfach Stühle, teilweise sehr bunt „zusammengewürfelt“. Leider auch wieder einmal eine extrem enge Zusammenstellung der Tische im „Angolo Nr. 22“ – ich hasse das sehr. Auch sind die Zweier-Tische definitiv zu klein für zwei Pizze – man hat permanent Angst, der Teller kippt oder die Pizza landet beim Schneiden „in Nachbars Garten“ – ich mag das so absolut gar nicht. Auch sind nicht alle Tische und Sitzgelegenheiten wackelfrei, das erschwert den lukullischen Genuss doch sehr. Das gesamte Lokal ist übrigens ein Nichtraucher-Lokal!

Sehr freundlich und zuvorkommend wurden wir an unseren „Katzen-Tisch“ gebracht, eine Reservierung empfehle ich übrigens abends sehr, und man reichte uns unmittelbar die Speisekarten. Auch die derzeitigen Tagesaktionen wurden sehr nett erwähnt und angepriesen. Die Auswahl an Pizze ist im „Angolo Nr. 22“ mehr als nur ausreichend, manchmal fast schon verwirrend, ob es jetzt eine „Pizza bianco“ ist, oder nicht…aber grundsätzlich ausgezeichnet. Auch bei den sonstigen Speisen, Fisch, Pasta, etc. wird man sicher fündig in der Speisekarte.


►►►►► SPEISEN – BEWERTUNG = SEHR GUT = „4“ ◄◄◄◄◄

► „CREMA DI POMODORO“ (€ 4,90) ◄
Eine wunderschöne, dick-cremige Tomatensuppe wurde mit etwas Knoblauchbrot aus dem Pizzaofen serviert. Der Geschmack war sehr harmonisch, fruchtig und mit mediterranen Kräutern verfeinert, das Pizzabrot sowieso ausgezeichnet. Ein glattes Sehr Gut = „4“ gebe ich diesem wunderbaren Auftakt!
► BEWERTUNG = SEHR GUT = „4“ ◄

► „MINESTRONE DI VERDURE“ (€ 4,80) ◄
Die Suppe war doch sehr mild, und man musste sie doch tatsächlich etwas nachwürzen, was wir sonst eigentlich kaum machen. Sie war aber tadellos gefertigt, leicht tomatisiert und hatte sehr viel, toll gegartes Gemüse als Einlage – nicht eine Gemüsesorte war matschig gekocht, und genau das ist die Kunst der guten Minestrone – Bravo! Aus diesem Grund gibt es für die Suppe auch noch ein Sehr Gut = „4“.
► BEWERTUNG = SEHR GUT = „4“ ◄

► „PIZZA ANGOLO 22“ (€ 12,90) ◄
Mein persönlicher Favorit und stets mein Gradmesser bei der Pizza. Belegt wird diese Pizza mit Tomatensauce, Mozzarella, Rohschinken, Rucola, Parmesan und Olivenöl. Generell werden die Pizze hier nicht so dünn und knusprig zubereitet, wie man es aus Italien kennt, der Rand ist aber wunderbar flaumig und vor allem schmeckt der hauseigene Pizzateig hervorragend. Der Rand ist richtig aufgeplustert und ich liebe diese ungleichmäßigen, schwarzen Spuren („Brandblasen“) des offenen Feuers im Pizzaofen auf einer Pizza. Auch die Ungleichmäßigkeit der Pizza ist im „Angolo Nr. 22“ sehr authentisch, und ich liebe auch das sehr – Handwerk eben. Der Belag war genau richtig gewählt, nicht zu viel und nicht zu wenig und bestach vor allem mit seiner tollen Qualität und dem perfekt dünn aufgeschnittenen Prosciutto. Natürlich wäre „Büffel-Mozzarella“ noch besser als „Fior di Latte“ gewesen, trotz allem fand ich die Pizza aber einfach Ausgezeichnet = „5“.
► BEWERTUNG = AUSGEZEICHNET = „5“ ◄

► „PIZZA COTTO E FUNGHI“ (€ 10,50) ◄
Belegt wird diese Pizza mit Tomatensauce, Mozzarella („Fior di Latte“), Schinken, Champignons, frischer Basilikum und Olivenöl. Für den Teig gilt bereits Geschriebenes, der Koch-Beinschinken war von sehr guter und „g’schmackiger“ Qualität. Ja, die Champignons waren frisch aber auch etwas trocken – vor Verwendung mit Kräuter in Olivenöl einlegen, hätte ihnen sehr gut getan. Natürlich ist das Jammern auf hohem Niveau, man sollte es aber trotzdem erwähnen. Alles in allem aber war diese Pizza auch wieder ein glattes Sehr Gut = „4“ wert.
► BEWERTUNG = SEHR GUT = „4“ ◄

Zu trinken hatten wir tadellosen „Prosecco Atoria 'Frizzante' D.O.C.“ (€ 4,50 je 0,1L) sowie ebenfalls sehr gutes „Villacher Bier“ (€ 3,90 je 0,5L) vom Fass.


►►►►► AMBIENTE – BEWERTUNG = MÄSSIG = „2“ ◄◄◄◄◄
Mir ist die Einrichtung aus bunt „zusammengewürfelten“ Tischen und Stühlen einfach zu schlicht und puristisch. Gleichartig mag ich auch daher die minimalistische Tischeindeckung nicht so sehr. Die Tische und Stühle sind auch da und dort wackelig und laden wirklich nicht für ein längeres Verweilen ein. Auch der sehr enge Kontakt mit den Sitznachbarn schafft kein gemütliches Ambiente – es ist viel mehr sehr unangenehm. Die „Zweier-Tische“ sind ohne Diskussion deutlich zu klein für zwei Pizza-Teller – sehr unangenehm beim Essen.

Am Abend wird es im Lokal auch eher finster, und irgendwie erinnert das Lokal vom Ambiente her einem klassischen „Studenten-Beisl“, zumindest aus meiner Zeit noch so bekannt. Die Lautstärke im Lokal, noch gefördert durch permanentes Zustell-/Abholgeschäft, gepaart mit dauernden Telefonaten, ist dem Ambiente auch nicht gerade förderlich.

Die wahrlich dicken, unübersehbaren Lüftungsrohre, quer und mitten durchs Lokal führend, sowie die vernachlässigten Pflanzen im Lokal, sie machen einen teilweise sehr traurigen Eindruck, vervollständigen das leider nur mäßige Ambiente – Mäßig =2“.
► BEWERTUNG = MÄSSIG = „2“ ◄


►►►►► SERVICE – BEWERTUNG = GUT = „3“ ◄◄◄◄◄
Unsere Servicekraft war sehr freundlich, zuvorkommend und höflich, leider aber auch nicht immer ganz präsent. Allerdings wurden wir sehr gut beraten, und die Tagesangebote wurden vorgebracht und empfohlen. In Summe gebe ich gerne noch ein Gut = „3“, befindet man sich doch in einer „Pizzeria-Trattoria“ und nicht in einem Nobel-Restaurant.
► BEWERTUNG = GUT = „3“ ◄


►►►►► MEIN FAZIT / CONCLUSIO ◄◄◄◄◄
Ich empfehle das „Angolo Nr. 22“ mit ruhigem Gewissen, denn die Pizze dort sind wirklich sehr gut bis ausgezeichnet. Lukullisch befindet man sich auf Kurzurlaub in Italien, geräuschtechnisch leider aber ebenso. Die Zutaten, mit denen hier gekonnt gekocht wird, sind einfach perfekt, und das „Olio Peperoncino“ ist hausgemacht und ehrt seinen Namen wirklich – einfach großartig. Sehr schön, dass der Standard-Käse hier „Fior di Latte“ und nicht billiger Pizzakäse ist – ist leider nicht selbstredend.

Man hat wechselnde Tagesangebote, was der Markt halt frisch „hergibt“, und die gesamte Speisekarte findet man zum Nachlesen hier: Link

Die Hauptdarsteller, die Pizze, überzeugen definitiv, das Ambiente des Lokals beileibe nicht. Das Preis/Leistungsverhältnis ist in jedem Fall aber sehr gut!

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Die Speisen dürften dort durch die Bank sehr gut sein (diese Bewertung und die von adn sehe ich als einen gewissen Massstab für mich) ... aber so wie es dort aussieht, naja.

29. November 2018 um 22:19|Gefällt mir1|Antworten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 9. Oktober 2018
Experte
adn1966
106 Bewertungen
50 Kontakte
Tester-Level 25
4Speisen
3Ambiente
4Service
5 Fotos1 Check-In

Die Pizzeria Angolo 22 also.

„Delicious Pizza made by crazy Italians“ ist der Slogan, der unter dem Namensschild steht und jedes Mal, wenn ich auf dem Heimweg daran vorbeigefahren bin, habe ich mir eine „mental note“ gemacht, das Lokal schon allein wegen dieses Slogans zu probieren.

Heute hatten wir Gelegenheit dazu. Auf dem Heimweg meinte die Liebste etwa 20 Meter, bevor wir an dem Lokal vorbeifuhren, wir könnten doch auf eine Pizza gehen?. Also Anker geworfen, Blinker rechts in die Thurngasse, eine kleine Sackgasse, in der es erstaunlicherweise sogar mehrere Parkplätze gab.

Das Lokal war etwa zur Hälfte voll, die freien Tische mehrheitlich reserviert, die junge, freundliche Kellnerin quittierte meine Frage nach einem Tisch für zwei allerdings sofort mit einem „assolutamente“ und führte uns zu einem Zweiertisch. Ja, man spricht Italienisch im Angolo, vom Chef über den Service bis zum Pizzaiolo ist personaltechnisch alles fest in italienischer Hand. Symphatisch.

Das Ambiente ist schlicht, gemütlich, puristischer Schick, ein wenig an ein Studentenbeisl erinnernd. Es gibt zwei Räume, im ersten Raum hat man auch einen Blick auf den großen Pizzaofen, an dem der Pizzaiolo unentwegt werkt, während unseres Besuchs wurden auch viele Zustellpizzen gefertigt. Raum 2 hat mehr Tische, es ist etwas ruhiger und es gibt dort auch eine Vitrine bzw. scheint dahinter die eigentliche Küche zu sein.

Kurz nachdem wir Platz genommen hatten, wurden uns Speisekarten und je ein Glas Prosecco gereicht. Charmant, ein bisschen wie der Begrüßungs-Ouzo beim Griechen.

Es gibt eine große Auswahl Pizze, classiche und speciale, sowie Pasta, Zuppe und Dolce. Ein Schild im Speiseraum verrät, dass Pizze, Pasta und Dolce „fatti in casa“ sind, also hausgemacht. Na bitte, das mögen wir. Wobei wir das bei der Pizza voraussetzen, Lieferdienst einer Pizza in die andere Richtung (zur Pizzeria) wäre durchaus originell, aber unerwünscht.

Die Liebste entscheidet sich für eine Fischsuppe, ich wähle meinen Pizza-Standard, die Capricciosa mit Schinken, Champignons, Artischocken und Oliven. Meine obligate Frage nach „olio ai peperoncini“ wird mit einem „si, naturalmente“ bejaht. Dazu soll’s glasweise ein Primitivo sein, sowie prickelndes Mineralwasser.

Der Wein (gut, aber nicht aufregend) und das Wasser werden rasch serviert, nach etwa 15 Minuten auch die Fischsuppe. Kurz danach auch meine Pizza, ein Schälchen mit scharfem Öl wird dazu eingestellt.

Die Fischsuppe sieht spektakulär aus, in Amerika würde man sagen „a whole production“ von Muscheln, Krebsen, Fisch, Shrimps und einer großen Garnele.

Gut gemeint ist ja oft das Gegenteil von gut, hier trifft dieses Wortspiel leider zu. Die Menge an Einlage killt den Begriff „Suppe“ für dieses Gericht, „Fisch-Muschel-Krebs-Teller mit ein wenig Saft“ wäre hier wohl passender.

Geschmacklich ist das Gericht laut Liebster einwandfrei, nur passt halt das Mengenverhältnis nicht. Man stelle sich einen Suppenteller mit drei Leberknödel, zwei Handvoll Frittaten, drei Grießnockerl und einem Achterl Suppe vor. Geht sich bei aller guten Absicht nicht wirklich aus. Und dennoch, weil gut gemeint und gut geschmeckt wollen wir hier nicht kleinlich sein und unbotmäßig Punkte abziehen.

Die Pizza kommt sehr appetitlich daher, der Teig recht luftig, mit deutlich erhobenem Rand, der an den erhobenen Spitzen auch ein paar sehr dunkle Stellen aufweist. Insgesamt ein sehr stimmiger Fladen, frische, sehr gute Produkte wurden hier verarbeitet, die Tomatensauce ist exzellent, der Käse perfekt, was Menge, Konsistenz und Geschmack angeht, guter Schinken, frische Champignons und tadellose, wirklich tadellose Artischocken finden sich auf der Pizza. Die Oliven müssten für mich jetzt nicht sein, aber das ist nur meine persönliche Präferenz.

Der Teig ist geschmacklich sehr, sehr gut, ich persönlich bin eigentlich ein Freund dünner, knuspriger Pizzen, aber diese Pizza hat mir wirklich gut geschmeckt. Es erstaunt mich immer wieder, wie viel man an einem eigentlich recht einfachen Pizzateig falsch machen kann, von geschmacklos bis klebrig wurde mir schon allerhand vorgesetzt, im Angolo stimmen sowohl Geschmack, Salzgehalt und Konsistenz. Der Teig erinnerte mich an die Pizzen im „That’s Amore“ im Dritten, tadelloses Handwerk, wenn auch etwas anders, als ich es in meinem Pizzeria – Wohnzimmer, dem Federico II gewohnt bin.

Zum Abschluss gönnte ich mir meinen obligaten Ristretto, dieser war schlicht und ergreifend perfekt. Kräftig, kurz, geschmacklich einwandfrei.

Der Service war durchgehend sehr freundlich, natürlich, bemüht, einwandfrei. Das Publikum ein guter Mix aus jung und uns, am Nebentisch eine bekannte TV-Moderatorin, zwischenzeitlich kam auch ein Ex-Landeshauptmann vorbei. Das Angolo dürfte sich zu Recht eine gute Client-base geschaffen haben, die Produkte sind gut, das Ambiente passt, der Service ist authentisch freundlich italienisch, what’s not to like?

Die Rechnung betrug € 60,00 inklusive Trinkgeld, absolut in Ordnung für einen schönen Abend.

Das nächste Mal wird Pasta probiert, die am Nebentisch servierte Carbonara sah durchaus verlockend aus.

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danke, wird besucht!

10. Oktober 2018 um 20:31|Gefällt mir|Antworten

Stimmt, hatte ich vergessen. Das Lokal ist NR, es gibt aber Tische draußen.

10. Oktober 2018 um 08:27|Gefällt mir|Antworten

Auf Google Maps sehe ich in der Vergrößerung das rote NR-Pickerl.

10. Oktober 2018 um 00:59|Gefällt mir|Antworten
am 17. Dezember 2016
pefferoni
1 Bewertung
0 Kontakte
5Speisen
3Ambiente
4Service

Im Restaurant herrscht ein typisches italienisches Ambiente, da die Kellner in typischer italienischer Lautstärke und auf italienisch miteinander diskutieren, was allerdings eher positiv empfunden wurde. Teilweise singen sie auch zu den italienischen Liedern welche über die Musikanlage klingen.

Die Qualität der Pizzen ist ausgezeichnet! Es gibt neben typischen Pizzen mit Tomatensauce auch einige Pizza Bianco als auch welche ohne Saucenboden, welche zu meiner Überraschung auch sehr sehr gut waren. Vor allem der Pizzaboden hat bei mir ein 5 Sterne Erlebnis hervorgerufen. Der Pizzabelag ist angesichts des Preises, welcher meiner Meinung zwischen niedrig und mittel angesiedelt ist auch eher von hoher Qualität.

Im Großen und Ganzen kann ich das Lokal mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Vor allem der Pizzaboden hat mich überzeugt das Lokal noch öfters aufzusuchen.

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Pizzeria Trattoria Angolo N 22 - Karte
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Bewertet am 17.12.2016

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