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Speisen
Ambiente
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Gesamtrating
35
26 Bewertungen
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Ethiopian Restaurant / Äthiopisches RestaurantEthiopian Restaurant / Äthiopisches RestaurantEthiopian Restaurant / Äthiopisches Restaurant
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Ethiopian Restaurant / Äthiopisches Restaurant Info
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Popularitätsrang
Österreich
Rang: 414
|
21
Wien
Rang: 274
Ambiente
MultiKulti
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Eröffnungsjahr
2011
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
11:00-23:00
Mi
11:00-23:00
Do
11:00-23:00
Fr
11:00-01:00
Sa
11:00-01:00
So
15:00-21:00
Hinzugefügt von:
Evba
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Ethiopian Restaurant / Äthiopisches Restaurant

Währingerstraße 15
1090 Wien (9. Bezirk - Alsergrund)
Küche: Afrikanisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 40 20 726Fax: 01 40 20 726
Lokal teilen:

26 Bewertungen für: Ethiopian Restaurant / Äthiopisches Restaurant

Rating Verteilung über 26 Bewertungen
Speisen
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 22. März 2016
Boonz
19
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3Speisen
2Ambiente
2Service

Afrikanisch Essen - muss man dazu Student im 24. Semester sein oder überzeugter Grün-Wähler?

Seit Jahren schon interessierte es mich wie das Essen in diesem Restaurant wohl ist. Glücklicherweise konnte ich einen Freund finden der genauso interessiert daran war und mich motiviert begleitete.

Afrikanische Restaurants sind bei uns selten, sehr selten und irgendwie hat man auch sehr wenig Zugang zu dieser Küche. Was isst man wohl in afrikanischen Ländern, ist Äthiopien nicht furchtbar arm? Fleisch, Brot, Gemüse? Gibts mehr?

Also die Karte durchgesehen beim ersten Besuch - es gibt Fleisch, Brot, Gemüse.

Das Ambiente ist ungewöhnlich, denn es handelt sich um ein zweckentfremdetes Wiener Cafe. Teilweise wurde nicht einmal die Aufschrift des alten Cafes entfernt. Afrikanische Gelassenheit, fehlendes Gefühl für das Schöne oder rechtlich bedingt? Wir wissen es nicht. Das Lokal wirkt entspannt, wie eine Zeitmaschine in die 80er (oder so halt), aber jeder XXXLutz versprüht in der Deko Abteilung mehr Afrikafeeling als das Restaurant hier. Irgendwie Schade, es muss sich doch eine Gruppe motivierter Afrikanistikstudenten finden lassen, die hier mal dekorativ unter die Arme greifen.

Weiter zum Wesentlichen:

Die Idee das Essen mit den Fingern zu essen ist eigentlich das interessanteste.

Wie auf der Homepage ersichtlich, als auch hier bei den Tests zu lesen, wird Fleisch und Gemüse auf so etwas wie sauren Palatschinken serviert. Diese haben dabei aber eher die Konsistenz von einem dünnen Schwamm (wie hier weiter unten schon erwähnt).

Da ich keinerlei überschwänglichen Afrikagefühle in mir habe, einfach aus dem Grund, dass ich noch nie dort war und keinen Bezug zu diesem Land habe (außer durch König der Löwen), habe ich das alles neutral betrachtet und mich überraschen lassen.

Der Test soll zeigen wie das Restaurant für einen Durchschnittsbesucher ist. Ich esse gerne asiatisch, amerikanisch, österreichisch, den Rest so wie es sich ergibt.

Unsere Bestellung am besagten Tag war eine Platte für zwei Personen. Darauf die erwähnten sauren Palatschinken, Rindfleisch mit Sauce, Lammfleisch mit Sauce und Gemüse. Getrunken wurde ein klassisch afrikanisches Murauer Bier - importiertes gibt es leider nicht.

Das Essen wurde sehr freundlich und sehr schnell serviert - in einer flachen, großen Metallschüssel mit einem Strohhut zugedeckt. Der Kellner, welcher auch der Chef zu sein scheint, erinnert an den Helden aus "Die Götter müssen verrückt sein" und hat ein wirklich mitreißendes Lächeln.

Irgendwie spricht so eine Platte Essen immer einen Urinstinkt an und macht glücklich. Leider muss man aber sagen, dass das Essen jetzt nicht sonderlich liebevoll darauf angerichtet wurde. Zu gleichen Teilen zwar für zwei Personen, aber doch sehr simpel.

Die Palatschinken (zwecks leichteren Verständnis so benannt), sind kalt und feucht. Authentisch ungewohnt. Ich hätte lieber etwas wie echtes Fladenbrot gehabt oder Tortillas, aber authentisch ist kein Wunschkonzert. Für Mitteleuropa halt ungewöhnlich, man merkt deutlich, dass es kein für uns typisches Mehl ist.

Das Rindfleisch erinnert geschmacklich an Gulasch und ist ganz gut, das Lammfleisch ist auch angenehm, aber nicht zu stark oder zu schwach gewürzt. Daneben liegt gekochtes Gemüse und etwas Salat.

Gesamt gesehen muss man sagen, dass es weniger afrikanisch schmeckt als angenommen (von den Palatschinken abgesehen), aber einen nicht von den Socken haut. Es ist was es ist - simples Essen aus einem Land mit eingeschränkten Ressourcen.

Als Nachspeise wird das einzige echte äthiopische Getränk auf der Karte bestellt, ein süßer Wein.

Der Wein schmeckt wie eine Mischung aus Traubensaft und Honigmet mit einem deutlichen Gärgeschmack. Nicht umwerfend, aber authentisch (denk ich halt). Serviert wird der Wein in kleinen Flaschen die wie mini Karaffen oder dickbauchige Reagenzgläser aussehen. Sieht nett aus, wir fragten uns nur ob man diese überhaupt gut auswaschen kann.

Der Preis für beide Personen war günstig, die Menge eigentlich auch ausreichend. Afrikanische Nachspeisen gibt es leider nicht.

Zum Ende hin wurde der Service dann auch sehr schlecht, da sich der Chef irgendwohin verdrückte und die Angestellte bzw. seine Frau, sich lieber mit einer Freundin unterhielt. Afrikanische Gelassenheit ist vielleicht authentisch, aber beim Service eher fehl am Platz.


Fazit: Jeder der Mal Afrika auf der Speisekarte abhaken will, sollte dort vorbei schauen. Ich bin aber offen für Vorschläge, was professionellere afrikanische Restaurants angeht.

Im Endeffekt wurden meine Erwartungen völlig erfüllt:

Die Zielgruppe sind eher die Studenten vom Afrikanistik Institut und das Essen ist nicht schlecht, aber eben sehr simpel.

Ich bin überzeugt, dass es in Äthiopien, als auch auf dem ganzen Kontinent, vereinzelt umwerfende Gerichte geben wird, das Interesse diese hier anzubieten ist jedoch offenbar gleich Null - denn nicht einmal bei der Einrichtung ist viel von Liebe und Kreativität zu spüren.

Nochmal werde ich dort vermutlich nicht Essen, bereut habe ich es jedoch auf keinen Fall.

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Kommentar von am 22. Mär 2016 um 11:06

Afrika ist natürlich riesig und sehr divers. In Teilen Westafrikas wird angeblich fürchterlich scharf gegessen.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 10. Februar 2015
Experte
Alexgroops
53
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3Ambiente
5Service

Meine Mittagspause im Ethiopean Restaurant zu verbringen, ist für mich zu so etwas wie einem immer wiederkehrenden Ritual geworden. Es gibt in diesem Grätzel mehrere Gaststätten, die ich zu Mittag aufsuche, aber alle zwei Wochen zieht es mich in diese Oase der Entspannung, wie ich das Restaurant bezeichne.

Das liegt zum Ersten daran, dass ich fast immer alleine dort bin. Dem Untergang geweiht ist das Lokal wohl dennoch nicht, denn das Hauptgeschäft beginnt ab 18 Uhr, wie mir der äthiopische und nahezu perfekt deutschsprechende Geschäftsführer einmal mitteilte.

Das Ritual spielt sich folgendermaßen ab:

Ich betrete das häufig leere Restaurant. Meistens sitzt der Lokalbetreiber am zweiten Tisch rechts. Der immer nette Herr begrüßt mich, und während ein freundliches Lächeln in seinem Gesicht erscheint, fragt er mich, wie es mir geht. Gleichzeitig setze ich mich an meinen Stammplatz, den ersten Tisch rechts, und kann wie immer zwischen zwei Tagestellern wählen: Den vegetarischen mit Linsen, oder den mit Rindfleischstücken.

Je nach Lust und Laune entscheide ich mich für einen der beiden, und nachdem mir der nette Herr mein Getränk gebracht hat, oftmals ein gutes Villacher vom Fass, lehne ich mich entspannt zurück und genieße die Ruhe auf der bequemen Sitzgarnitur aus rötlichem Stoff. Die restlichen Sitzbänke und Sessel sehen ähnlich aus. Aus dem Lautsprecher dringt leise Musik aus Äthiopien. Wenn ich die Augen schließe, kann ich mich gedanklich am Lagerfeuer irgendwo in Afrika sitzen sehen, während die Einheimischen ihren Volkstanz präsentieren.

Noch realitätsnäher wird dieser Eindruck durch den eigentümlichen, nach meinem Empfinden angenehmen Geruch, der sich als dezenter Hauch von äthiopischem Essen und Gewürzen durch den Raum zieht. Nach diesen paar Minuten der Entspannung stellt der nette Herr mit dem freundlichen Gesicht den Teller mit meinem Essen auf den Tisch.

Der vegetarische Teller unterscheidet sich vom fleischlichen nur dahingehend, dass sich auf ersterem Linsen, auf zweiterem Rindfleischstücke genau in der Mitte der für die äthiopische Küche typischen dünnen Flade präsentieren. Beides, Linsen sowie das feine und fettfreie Rindfleisch, werden in einer würzigen, sehr guten Sauce serviert. Außerdem gibt es da noch allesamt wohlschmeckende Sachen wie Erdäpfeln, Salat, Kraut, Karotten und Fisolen.

Man muss ein mundgerechtes Stück von der sehr weichen und saugfähigen Flade abreißen, sich anschließend damit Linsen, Fleisch, Gemüse oder was auch immer schnappen, und das gesamte Gemisch in den Rachen befördern. Ich beherrsche die Technik des äthiopischen Fingeressens nicht, und muss mir regelmäßig Essensreste von den Fingern lecken. Ich verabsäume es nicht, mir vorher die Hände zu waschen, überhaupt in Jahreszeiten wie diesen, wo die Gefahr von grippalen Infekten besonders hoch ist.

Dennoch käme ich nicht auf die Idee, nach Besteck zu verlangen. Nach Besteck rufen, nein, das tut man im Ethiopean Restaurant nicht, mit den Fingern zu essen, ist fester Bestandteil des Rituals, auch wenn ich selbst nach dem Händewaschen noch den Duft der Sauce an meinen Fingern riechen kann. Für die ordentlichen Portionen sind die Preise von 6,50, bzw. 7,50 Euro durchaus gerechtfertigt.

Wir hatten hier sogar einmal ein Gruppentreffen mit über 20 Personen, wobei wir die komplette obere Etage okkupiert hatten. Obwohl das schon länger her ist, kann ich mich noch gut an die positiven Kritiken über das Essen erinnern, ebenso an das super Service der äthiopischen Dame, die außerdem auch zum einen oder anderen Späßchen aufgelegt war. A la carte gibt es verschiedene Gerichte, so findet man z.b auch etwas mit Fleisch und Frischkäse, aber eines haben sie alle gemein: Die Flade und kein Besteck!

Ein wenig seltsam finde ich, dass es immer die gleichen beiden Tagesteller gibt. Doch selbst wenn es jeden Tag etwas anderes gäbe, würde ich meine Mittagspause nicht öfter hier verbringen, da es in dem Grätzel mehrere interessante Gaststätten gibt, die ich aus Gründen der Abwechslung ebenfalls aufsuche, wie ich weiter oben bereits erwähnte.

Wenn sich die Pause dem Ende neigt, wird mir die Rechnung auf einem kleinen Tablett vorgelegt, auf das ich den Betrag samt Trinkgeld lege. Manchmal verbeugt sich der Geschäftsführer bei der Verabschiedung, doch immer wünscht er mir einen schönen Tag. Mit dem angenehmen Gefühl von Sättigung, Zufriedenheit und Entspannung verlasse ich diesen Ort. Es ist, als hätten sich meine inneren Akkus wieder voll aufgeladen.

In zwei Wochen werde ich wiederkommen, auf dass das Ritual von vorne beginnen möge.

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am 6. Jänner 2015
Gourmande
1
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2Speisen
2Ambiente
3Service

Kurz gesagt: hungrig ins restaurant gekommen, genauso hungrig wieder gegangen. recht enttäuschend.

Die Bedienung war freundlich, das mit den Fingern Essen war cool. Aber die Erdäpfel und die Karotten waren ziemlich geschmacksneutral. Vermutlich aus dem tiefkühler, und nach einer Zwischenstation in der Mikrowelle auf die Speiseplatte gewandert. Im Kindergarten hats sowas oft gegeben.

Das Fladenbrot ist Geschmacksache, das "Key Wot" war ok, das Kichererbsenmus auch. Es war geschmacklich ok, aber mengenmäßig enttäusschend.

Das Preis/Leistungs Verhältnis hat nicht gestimmt. 18 Euro exklusive Getränke, für ein bisschen Tiefkühlgemüse,etwas Fleisch, viel Fladen, und ein wenig Kichererbsenmus ist dann doch etwas viel.

Obwohl kein mcdonalds fan, mussten ich und mein freund um satt zu werden doch noch dort einkehren. Traurigerweise waren die torten von Mccafe besser als das im ethiopian restaurant gebotene essen.

(Tipp: Um Hunger zu stillen woanders hingehen.)

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Kommentar von am 6. Jän 2015 um 22:21

In der Währinger Straße gibt es aber noch andere Möglichkeiten als den Mcwürg! ;-)

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am 17. November 2014
KoolSibirsk
5
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wir gehen regelmäßig ins Ethiopian Restaurant essen, weil es sehr gemütlich ist, die Bedienung sehr freundlich und persönlich ist und nicht zuletzt das Essen einfach sehr gut schmeckt.

Meistens entscheiden wir uns für die gemischte Platte mit verschiedenen Fleisch- und Gemüsespeisen, sowie Frischkäse auf Injera, ich habe die letzten Male dann aber andere Sachen probiert, Fr, Sa, So gibt es ein erweitertes Angebot, man kann z.B. Kitfo (ein herrlich-würziges Mariniertes Tartar vom Rind) oder Shekla Tibs (Gebratene Rinderfiletstücke) bekommen. Als Beilage bestellen wir häufig den leicht scharfen Tomatensalat mit Paprika/Chili und Zwiebeln.

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am 10. Mai 2014
kuggima
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ich habe selbst für ein Jahr in Äthiopien gelebt und liebe die äthiopische Küche.

Ich finde das Essen im Lokal sehr authentisch und lecker. Wenn man in eine andere Kultur eintauchen will, muss man sich auch darauf einlassen können. Mit den Fingern zu essen ist einfach ein super Erlebnis und gehört zur äthiopischen Kultur. Sehr empfehlenswert ist auch Tedj, der äthiopische Honigwein, der im traditionellen Glas serviert wird.

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am 23. Oktober 2013
suepi
10
1
3
4Speisen
3Ambiente
4Service

Wir waren mit einem Groupon Gutschein zu zweit essen. Das Ambiete ist von außen her nicht einladend, innen jedoch sehr!
Die Bedienung war unglaublich freundlich, man hatte nie das Gefühl, nur ein Gutscheinkunde zu sein.
Wir haben die gemischte Fleischplatte bestellt und die war wirklich supergut! Top gewürzt und durch die genaue Erklärung beim Servieren wussten wir, was wir jeweils essen.
Das einzige, was uns nicht so zugesagt hat, war das gesäuerte Brot, aber wir haben es einfach weggelassen und alles, was drauf gelegen ist (mit den Fingern) bis auf den letzten Bissen aufgegessen.
Also wer einmal wirklich "anders" essen möchte - hier kann man das sehr entspannt tun.

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am 11. Jänner 2013
satomero
1
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5Speisen
3Ambiente
5Service

Wir haben das Lokal gestern zu dritt besucht - wir haben uns für die vegetaritsche Platte entschieden und wurden keineswegs enttäuscht - ausgezeichnetes Essen zu einem mehr als fairen Preis, sehr guter G'spritzter, auch der rote Hauswein durchaus trinkbar (kein "großer" Wein, aber gut zum Essen passend). Wir fanden die Esskultur (mit den Fingern) sehr nett und unterhaltsam - ich kann sagen, durchaus ein netter Abend.
Man merkt zwar, dass man sich in einem alten Wiener Cafe befindet, allerdings fanden wir das als nicht störend, denn durch die Aufmachung mit Tüchern, Tischdeko etc. konnte man das Afrikanische durchaus erahnen.

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am 19. September 2012
Meierei
1
1
1Speisen
1Ambiente
4Service

War leider ein Reinfall .. der Service war sehr freundlich, aber wird hier überhaupt gekocht?? Wirkte wie alles aus der Mikrowelle .. das Lokal auch sehr unglücklich gewählt.. Rach der Restauranttester hätte hier viel zu tun!

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Letzter Kommentar von am 4. Jän 2013 um 11:25

Und wir warten immer noch auf eine Info von Godot (Meierei)...

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am 22. Juli 2012
bmc
11
1
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4Speisen
3Ambiente
4Service

Das Restaurant ist auf jeden Fall ein Erlebnis wert.
Die Speisen haben gut geschmeckt. Man wird ermutigt, mit den Fingern zu essen, die dann allerdings noch lange, auch nach gründlichem Waschen, nach dem Essen riechen :-) .
Der Besitzer und die Bedienung waren beide sehr nett und freundlich und ich hatte den Eindruck, dass es ehrlich war und nicht nur des Geschäfts wegen.
Das Ambiente ist sehr nett und Service sowieso.

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am 23. Juni 2012
Update am 25. Juni 2012
Experte
amarone1977
315
75
30
4Speisen
3Ambiente
4Service
6 Fotos1 Check-In

Endlich wieder mal Wien. Und endlich im Ethiopian Restaurant – da wollte ich schon seit geraumer Zeit mal vorbeischauen.

Es ist brütend heiß - und dunkle Wolken über Wien. Parkplatz vor dem Haus – fast. Der kleine Platz vor dem Lokaleingang ist eigentlich Parkverbotszone und genau zwischen einem LKW und einer eingehausten Baustelle.
„Bleib steeeh, bis muagn um Ochte kummt eh kana.“ Die beiden Originale, die die wenigen Freiluftplätze ergattert haben, sind mir schon mal sympathisch, also bleib ich gleich mal stehen.

Doch der perfekte Platz sollte sich nicht ganz auszahlen. Im Ethiopian Restaurant gibt’s keine Kartenzahlung, und wieder mal komm ich ohne Papiergeld in ein Lokal. Selber schuld.
Also, was tun – zum nächsten Bankomat laufen oder fahren? Ich entscheide mich für’s Laufen, schließlich werde ich ein paar Meter weiter vorne kaum Platz zum Stehenbleiben bekommen, der Umweltgedanke kommt dann auch noch dazu. Also bestelle schon mal das Essen, weil die Küche gleich zumachen würde.
Der nächste Bankomat ist aber beim Schottentor – flott laufen ist angesagt, meine Kondition ist aber auch nicht die schlechteste. Problematisch sind nur die fetten Regentropfen, die immer mehr werden.

„Haile Gebrselassie wäre fast so schnell gelaufen wie ich!“ sage ich zum Chef und der lacht sich eins.
Ich komm in das ehemalige Caféhaus rein und nehme Platz. Ein großes Soda-Zitron wird gleich mal reingestellt und dann beginne ich regelrecht zu explodieren. Nach dem Dauerlauf zum Schottentor und dem ordentlich mit Regen durchtränkten T-Shirt kommt die Nässe jetzt auch noch von innen.

Und das bekomme ich zu essen: Key Wot, eine Art pikant gewürztes Rindsgulasch mit Gemüse, serviert mit dem obligaten Injera, einem an ein riesiges Schwammtuch erinnerndes, zart gesäuertes Fladenbrot.
Doch halt, das „Schwammtuch“ hat nicht von ungefähr diese Konsistenz, denn das in Hülle und Fülle vorhandene Brot ist der „Löffel“ für die Sauce: mithilfe von ihm wird Wot (Sauce) getunkt und gegessen.
Doch obwohl ich mir nochmal Hände und Gesicht gewaschen habe, fühle ich mich dermaßen pickig und nass, dass ich beim Versuch, das Essen auch noch mit den Fingern zu essen, nach einem Bissen aufgeben muss. Es geht einfach nicht. Bitte Besteck!

Vom Brot ist wie gesagt viel zu viel serviert worden. Schade drum. Das Key Wot schmeckt vorzüglich, eine kräftig-würzige Fleischsauce mit zarten Rindfleischstücken – und – ich kann es kaum glauben, scheibchenweise geschnittenen roten Rüben. Das mag ich eigentlich gar nicht, doch hier schmeckt es verblüffend gut, wie auch das beigestellte, einfachst blanchierte Gemüse (Kartoffeln, Bohnen), das aber trotzdem nicht fade schmeckt. Rote Rüben sind für mich normalerweise nicht zu essen, da viel zu aufdringlich parfümiert und säurig im Geschmack. Hier passt das vorzüglich zusammen.

Nach dem feinen Mahl geht’s mir wirklich besser, das T-Shirt trocknet langsam wieder.
Auf alle Fälle wieder, nächstes Mal komme ich aber etwas gepflegter, nicht durchnässt und dafür mit genügend Bargeld daher. Dann werde ich mir auch nochmal die korrekte Art, traditionell äthiopisch mit den Fingern zu essen, zeigen lassen.
Auch würde mich die hier an manchen Tagen angebotene Kaffeezeremonie wirklich interessieren.

Wirklich liebe, ganz entspannte Leute, etwas in die Jahre gekommene Einrichtung des ehemaligen Cafés, aber keinesfalls ungepflegt, wie etwa auch die blitzblanken Toiletten. Auf bald!

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Letzter Kommentar von am 10. Nov 2015 um 10:34

Danke Kampfkatze :) Also ich würde nach einem neuerlichen Besuch Ende 2014 der Küche nach wie vor eine 3-4 geben. Das Wot wird gern direkt auf dem Fladenbrot serviert. Da das Injera eine Konsistenz hat, die man sehr salopp als Wettexfetzen bezeichnen könnte, ist es vielleicht nicht jedermanns - oder jederfraus - Geschmack. Vor allem dann, wenn man gar zu langsam isst. Da sauft sich das dann etwas an. Das kann man aber auch verhindern, in dem man das Injera auf einem Extra-Teller bestellt. Ich habe aber auch noch nicht die ganze Speisekarte durchprobiert. Meiner Meinung nach ist das Lokal aber auf alle Fälle einen Besuch wert!

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am 13. Mai 2012
ilotien
2
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Wir waren samstagabends zu zweit im "Ethiopian Restaurant" und waren sehr begeistert vom Gesamterlebnis. Essen mit Fingern ist schon mal was aussergewöhnliches; auch die Art, die Speisen zu servieren. Der Kellner, der gleichzeitig der Boss ist, war sehr zuvorkommend und hat erklärt, was was am Teller ist und wie man es richtig isst.
Originell war auch die Kaffeezeremonie, bei der die Chefin des Hauses Kaffeebohnen mitten im Restaurant geröstet, gemahlen und gebrüht hat. Danach gabs äthiopischen Kaffee für alles gratis. 2 Personen haben sich satt gegessen, jeweils ein Getränk konsumiert, machte inklusive Trinkgeld leistbare 30 Euro. Bei all der positiven Kritik möchte ich jedoch auch noch anbringen, dass man noch sehr die 80er-Einrichtung und Ausstattung des verblichenen Café Monokel erkennen kann. Die Verbindung mit äthiopischer Dekoration ist gewöhnungsbedürftig.

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Kommentar von am 14. Mai 2012 um 09:07

was gab's denn zu essen??

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 29. Dezember 2011
Experte
bubafant
283
71
29
5Speisen
3Ambiente
5Service
3 Fotos3 Check-Ins

Groupon-GS: Bombastisches äthiopisches Menü für zwei mit allerlei Köstlichkeiten im Ethiopian Restaurant für 29 statt 60 €

Telefonische Reservierung, und obwohl ich die im Gutschein vorgegebenen 3 Tage Vorlaufzeit nicht einhalten konnte, war der Termin – zwischen den Feiertagen und mittags – kein Problem. Und wahrscheinlich war es auch nur dem Umstand der Ferien-/Feiertage zu verdanken, dass wir genau gegenüber dem Restaurant einen Parkplatz gefunden haben.

Es stimmt, dass das Lokal noch vieles vom Vorgänger-Kaffee zu bieten hat, aber uns hat das in keinster Weise gestört. Da ich sowieso ein 50er-Jahre-Fan bin, haben mir manche Details sogar ausnehmend gut gefallen.

Was es zu essen gibt, wurde bereits ausführlich berichtet. Mit dem bombastischen Menü bekamen wir eben nur von allem etwas ! Die Servierschüssel ging über den ganzen Tisch von einer Person zur anderen. Die zwei Gerichte mit dem Huhn waren in der Mitte in etwas größerer Menge angerichtet, das Rind in einer Extraschale und das Lamm bei jedem vor seiner Nase. Dazwischen die Saucen, vegetarische Beilagen und Salate. Eine Speise war köstlicher als die andere. Es gab nichts, wo man sagt, das ist weniger gut.
Der Chef erklärte die Speisen und dass wir eben mit den Fingern essen werden. Ich muss zugeben, dass ich im ersten Augenblick dachte – das ist viel zu wenig Fladenbrot. Aber: auf dieser großen Servierplatte waren 5 (!) Fladenbrot drapiert – man isst natürlich vom Rand weg nach innen hinein und manchmal wurde ich das Gefühl nicht los, dass der Fladen irgendwie ‚nachwächst‘ :-). Nein Spaß beiseite, allerdings weicht der Fladen in der Mitte ziemlich auf, sodass man seiner Fantasie freien Lauf lassen kann, mit welchen anderen Dingen Ähnlichkeit besteht …

Nachdem wir alles mit Putz und Stingel aufgegessen hatten, brachte uns der Chef nochmals die Speisekarte, damit wir in Ruhe nachschauen konnten, was wir denn da gegessen haben und gustieren, was es ohne Gutschein so gibt. Nach dem Bezahlen der Getränke (je EUR 3,20 für ein Bier und ein großes Soda-Zitron) erhielten wir noch eine Visitenkarte und beim Verlassen saß die Familie gerade selbst beim Essen und wünschte mit freundlichem Lächeln ein gutes Neues Jahr.

Fazit: Dieses Lokal hat die Gunst des Gutscheines perfekt für sich zu nutzen gewusst, denn die Werbebreitenwirkung kann gut umgesetzt werden. Die Eigentümer haben sich perfekt auf Kundschaft aus dem Internet eingestellt und wir werden sicherlich bei Gelegenheit wieder vorbei schauen und es uns schmecken lassen.

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am 27. Dezember 2011
erikaK
1
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5Speisen
4Ambiente
5Service

Wir waren nun in London in einem äthiopischen Lokal und haben einen Vergleich: Wien schneidet hervorragend ab - bloss die Auswahl könnte sich etwas verbessern - vor allem für Personen wie mich, die keine scharfen Speisen vertragen. Aber geschmacklich und auch pukto Service ist Wien dem Londoner Lokal ebenbürtig und damit sehr gut - das Ambiente ist besser als in London, wobei beide sehr bemüht sind. Hoffe das hilft bei der Auswahl

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am 24. Dezember 2011
Update am 22. Jänner 2012
kug
20
1
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3Speisen
4Ambiente
4Service

Wir waren nun gestern auch mal beim Äthiopier. Was kann man darüber sagen. Die Freundlichkeit in diesem Lokal ist wirklich top. Das Ambiente gefällt uns persönlich auch recht gut, da es sich um ein ehemaliges Cafe gehandelt haben dürfte (besteht aus 2 Stockwerken). Mittlerweile dürfte sich dieses Lokal auch etwas herumgesprochen haben, da ohne Reservierung war es nicht mehr ganz so leicht einen Platz zu ergattern. Essenstechnisch hats uns auch gut geschmeckt, allerdings die Auswahl ist äußerst rar und wenn man dann nicht an einem Freitag oder Samstag kommt wirds noch rarer, da gewisse Speisen nur an diesen beiden Tagen angeboten werden. Schärfegrad der Speisen tendiert gegen Null, obwohl diese als scharf gekennzeichnet wurden. Vorspeisen wie auch Nachspeisen gibt es eigentlich keine (zumindest keine äthiopischen). Unser Fazit: Jedenfalls ein empfehlenswertes Lokal, schon aufgrund der wirklich äußerst freundlichen Bedienung. Hoffe die Speisenauswahl vergrößert sich mit dem Erfolg, ansonsten wirds langweilig.

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Kommentar von Unregistered am 8. Jän 2012 um 20:50

In Äthiopien isst man als Nachspeise eigentlich nur Obst. Vorspeisen habe ich während meiner ganzen Zeit in Äthiopien auch nicht bekommen ;)

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am 11. Dezember 2011
Nika
2
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5Speisen
3Ambiente
5Service

Ich war bis jetzt zwei Mal im Ethopian Restaurant, wobei ich bei meinem ersten Besuch nicht genau wusste, was mich erwartet. Der Besuch hat sich absolut ausgezahlt, ich habe den gesamten Besuch sehr positiv in Erinnerung behalten.

Die Bedienung ist sehr HERZLICH und das Essen war FANTASTISCH!!! Man isst mit den Händen, jedoch finde ich das nicht abschreckend und hatte auch kein Problem damit. Es ist einmal ein Erlebnis etwas auch ohne Besteck zu essen.

Bei meinem ersten Besuch hatte ich das Glück, den traditionell zubereiteten Kaffee zu kosten, dieser war ebenfalls ausgezeichnet!

Das Ambiente fand ich ganz ok, nicht so besonders, aber mir ist das Essen sowieso wichtiger. Die Musikauswahl hat mir gut gefallen. Zum Teil wurde (so weit ich das als Laie beurteilen kann) traditionelle Musik gespielt. Ich werde bestimmt noch öfter das Ethopian Restaurant besuchen und freue mich auf das köstliche Essen! Es ist auf jeden Fall empfehlenswert!

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am 30. November 2011
Rammer
71
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3Speisen
2Ambiente
3Service

Also der durchschnittliche Restaurantbesucher wird hier wohl einen Überraschungseffekt erleben. Man isst hier mit den Fingern! das hat mich ein wenig an frühere bäuerliche Gewohnheiten erinnert, wo man gemeinsam aus einer Schüssel löffelte. Vielleicht aber ehr an einen Kral bei dem es auch kein Besteck gibt. Abgesehen von dem hygenischen Aspekt benötigt man eine gewisse Fingerfertigkeit um das faschierte Fleisch bzw. die Beilagen mit den dünen Fladenstücken aufzunehmen. Ein Unterhaltungwert ist sicherlich inbegriffen. Wie gesagt sicher nicht jedermanns Sache.
Leider war die Temperatur des Angebotenen sehr unterschiedlich, wobei ich keine Ahnung habe ob dies eine äthiopische Eigenart oder einen Fehler der Küche darstellt. Zum Ambiente ist nur festzustellen, dass es die frühere Kaffeehausvergangenheit nicht leugnen kann. Die Bedienung freundlich und bemüht. Zum Essen wäre zu sagen - man muss es mögen. Bei aller Authenzität auf einem richtigen Teller hätte es besser geschmeckt. So war es zweifellos ein Erlebnis.

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Letzter Kommentar von am 1. Dez 2011 um 16:18

In Thailand wird hauptsächlich mit Löffel und Gabel gegessen, die wenigsten Gerichte mit Stäbchen. Würde ich mit den Händen essen, hätte ich vermutlich danach unsaubere Hände, was sich dann vielleicht auch auf die Kleidung überträgt. Mag ich nicht.

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 19. November 2011
erikaK
1
1
5Speisen
3Ambiente
4Service

Wir waren schon öfter im Ethiopian Restaurant essen und immer sehr zufrieden! Wie schon vor mir jemand geschrieben hat, ist das Essen koestlich und auch fuer einen empindlichen Magen wie meinen geeignet. Wobei die scharfen Fleischspeisen meinem Sohn mit 16 die Schweissperlen auf die Stirn zauberte. Er blieb sehr tapfer :-)Dass die Injera-Fladen nicht so sauer sind freut mich auch. Besonders nett war es neulich mit Kindern: denen gefällt das Essen mit den Fingern - wir bestellten das geschmorte Gemüse auf Injera und dies scheckte ihnen hervorragend (Alter 3 bis 11). Sehr freundliche Bedienung: einfach empfehlenswert. Zum Ambiente - bisschen improvisiert aber das haben wir in Ostafrika auch so erlebt. Daher auch wieder in einer besonderen Art authentisch.

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am 6. November 2011
PhilippW
1
1
4Speisen
2Ambiente
3Service

Aufgrund der teilweise heftigen Diskussionen weiter unten poste ich meine Bewertung jetzt erst nach dem dritten Besuch.

Zwei meiner Besuche haben stattgefunden mit Leuten, die mit mir schon in Äthiopien waren, einer mit Leuten, die Äthiopien, bzw. die Küche nicht kennen.

Alle, inklusive mir, waren sehr zufrieden.

Das Lokal ist das ehemalige Café Monokel, die neuen Betreiber haben es, so gut es mit offensichtlich wenig Geld geht, auf äthiopisch hergerichtet. Ich finde die Atmosphäre deshalb nicht unbedingt schlecht, aber halt auch nicht sensationell.

Doch zum Wichtigsten: zur Küche. Es gibt, wie nun mal in der äthiopischen Küche üblich, verschiedene Gerichte, entweder Fleisch oder Gemüse in einer Sauce, die auf äthiopischem Fladenbrot - Injera - serviert werden. Das war für mich anfangs in Äthiopien ein wenig gewöhnungsbedürftig, vor allem weil Injera aus Sauerteig gemacht wird, und in Äthiopien selbst häufig extrem sauer ist. Und die Schärfe der Speisen ist für Europäer auch kaum verträglich.

Über beides habe ich beim letzten Besuch mit dem Chef des Restaurants gesprochen, weil mir aufgefallen ist, dass das im Ethiopian Restaurant nicht so ist. Der Grund ist, dass sie sich bemühen, einen Mittelweg zwischen europäischem Geschmack und Authentizität zu finden.

Zusammengefasst: die Küche ist ausgezeichnet, wenn man sich auf äthiopisches Essen einlassen will, der Service ist herzlich und freundlich, wenn auch nicht immer ganz professionell, und am Ambiente lässt sich noch arbeiten. Wir haben trotzdem alle drei Abende wirklich genossen!

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Letzter Kommentar von anjuli am 10. Nov 2011 um 20:12

selbstverständlich kannst man. Allerdings würde ich für das volle \"Erlebnis\" von Besteck abraten, \"einwickelessen\" mit Besteck zu essen, ist wie einen Burger mit Messer und Gabel essen.

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am 14. September 2011
Papilletta
1
1
5Speisen
3Ambiente
5Service

Ich bin voriges Jahr durch Afrika gereist und habe mich sowohl in das Land, die Menschen aber auch in die Küche verliebt .. als ich nach Wien zurück gekommen bin, war ich sehr enttäuscht, dass ich hier leider kein äthiopisches Restaurant finden werde .. das ist zum Glück vorbei! Es schmeckt hier wie in Afrika - mehr brauch ich nicht sagen .. das Personal ist sehr sehr freundlich und bemüht .. ja das Ambiente - an dem müssen sie noch arbeiten ..aber sie haben alles aus dem Nichts erschaffen und dafür gebührt ihnen ein Lob .. aber das Essen ..das Essen ist fantastisch .. Danke dafür!

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Kommentar von wurscht am 18. Sep 2012 um 23:08

es schmeckt nicht wie in äthiopien, denn dort ist es deutlich schärfer und das injera hat andere zutaten. aber das restaurant ist gut

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am 6. September 2011
KathiJ
1
1
2Speisen
4Ambiente
5Service

Das Essen ist gut, aber gewöhnungsbedürftig - vor allem das Sauerteig-Fladenbrot.
Die Bediehnung war sehr freundlich, bemüht und aufmerksam.
Das Lokal ist sehr gemütlich und authentisch.

Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man auf kulinarische Abenteuer steht!

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am 23. August 2011
chriwe
1
1
4Speisen
2Ambiente
4Service

Das Essen ist einmalig gut, vor allem authentisch und äußerst schmackhaft! Die Njeera sind - und das ist das besondere - tatsächlich aus Teff hergestellt, einer speziellen Urgetreideart die in Äthiopien wächt. Nur dadurch erhalten sie ihren typischen Geschmack. Die Fleischspeisen waren zart und köstlich, von hervorragender Qualität. Das Gemüse - so wie auch im Lande - eine kleine Abwechslung zu den vorwiegenden Fleischspeisen. Alles in allem ein besonderes Highlight für Wien, wo ich schon lange auf der Suche nach äthiopischer Küche war und jahrelang enttäuscht wurde.

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Letzter Kommentar von am 23. Aug 2011 um 15:23

Hallo chriswe, ich sage ja nicht explizit, dass DU der Betreiber des Lokals bist. Trotzdem ist es schon auffällig, dass fast alle Bewertungen von Leuten stammen, die sonst keine Meinungen abgeben und noch dazu ein Lokal überschwenglich in den höchsten Tönen loben, das leider sehr lieblos geführt wird. Die Sache mit der Mikrowelle zum Beispiel ist keine Vermutung, sondern eine Beobachtung! Und besonders sauber ist es in dieser Küche leider auch nicht....

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am 30. Juli 2011
CaptainKirk
1
1
0Speisen
0Ambiente
2Service

Das Angebot war nicht einfach nur schlecht, sondern schlichtweg eine
Katastrophe und völlig unzumutbar. Kurz zur Lokalität: das Restaurant
wirkte von der Atmosphäre und der Ausstattung her eher wie ein
billiges Wett-Cafe und war vom Mobiliar her abgewohnt. Das Problem
aber war das Essen. Angepriesen als "bombastisches Menü", wurde uns
ein Teller serviert mit einem unappetitlich aussehenden Misch-Masch
aus Gemüse und Fleisch, dessen Zubereitung mit Kochen wirklich nichts
zu tun hatte. Das wenige Fleisch war sehr zäh und das Gemüse matschig,
wild durcheinander geworfen und schmeckte wie schlecht aufgetaut.
Insgesamt war der Teller fast ungenießbar und mengenmäßig auch nicht
viel, sicher nicht "für zwei Personen". Der negative Höhepunkt aber
war die "Beilage": das sollte so etwas ähnliches sein wie ein
Fladenbrot, wie für einen Wrap, war aber von der Konsistenz her zum
verwechseln ähnlich zu Schaumstoff oder eine Gymnastik Turnmatte. Das
Fleisch und Gemüse wurde darauf liegend serviert, und mit dieser
unterliegenden Beilage sollten wir es zu uns nehmen; ansonsten waren
keine weiteren Beilagen vorgesehen. Wir waren beide der Meinung, dass
man das nicht essen konnte, es war schlichtweg unzumutbar.

Ich habe dem Kellner, der vermutlich auch der Betreiber und Koch war,
darum gebeten, ein paar zusätzliche Kartoffeln zu bekommen, um
wenigstens eine vernünftige Beilage zu haben. Reis war leider nicht
verfübar (!). Der Herr war zwar sehr freundlich und darum bemüht,
unseren Abend noch zu retten, konnte uns dann aber auch mit der
(teilweise noch gefrorenen) Obst Nachspeise nicht überzeugen.
Zusammengefasst hatte ich noch nie das Gefühl, Preis-Leistungs mäßig
so schlecht ausgestiegen zu sein und bin sehr unzufrieden. Das Menü
war nie und nimmer 29 Euro wert. Hätten wir zwei mal Pommes Frittes
bei McDonald's um insgesamt 5 Euro bestellt, hätten wir mehr davon
gehabt.

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Letzter Kommentar von am 18. Sep 2012 um 23:21

Captain: schön, du warst also in Afrika, aber Afrika ist groß... Das gesäuerte Fladenbrot, das du als ungenießbare Turnmatte verunglimpft hast, zeigt dann aber doch, dass der scheinbar weltoffene Weltenbummler doch nicht so allwissend und weltoffen ist, wie er sich gerne darstellt.

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am 25. Juli 2011
chr
1
1
5Speisen
3Ambiente
3Service

Köstliches Essen, liebevolle Bedienung, ganz speziell das Erlebnis der Kaffeezubereitungs-Zeremonie - wirklich ein empfehlenswertes Lokal!

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am 4. Juli 2011
HannaWeiss
1
1
5Speisen
3Ambiente
5Service

Ich war sehr dankbar, als ich das Restaurant entdeckt habe. Endlich, habe ich mir nur gedacht. Das Essen ist SEHR, SEHR GUT und die Chefin, der Chef und die Bedienung WELTKLASSE. Hier isst Mann oder Frau, bei Freunden und nicht einfach in einem gewöhnlichen Restaurant.An der Einrichtung könnte noch etwas verändert werden, aber spätestens, wenn man das Essen auf den Tisch hat, interessiert man sich nicht mehr dafür. Hevorzuheben, ist auch die Sauberkeit im Lokal, hier können andere Restaurants sich ein Beispiel nehmen.Das Lokal ist ein heißer Tipp, etwas für Menschen, die das Besondere lieben. Das Essen ist gesegnet. Jedesmal, wenn ich dort esse, fühle ich mich viel besser. Vielleicht liegt es an den Gewürzen oder der Herzlichkeit, mit der man dort empfangen wird? Es schmekct einfach. Das sind sehr liebe, Herzensgute Menschen. Ich wünsche Ihnen viel Glück und das Restaurant auf ewig bestehen bleibt. Sehr empfehlenswert.

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Letzter Kommentar von am 23. Aug 2011 um 14:09

ja hanna, genauso empfinde ich ebenfalls, wenns ums dieses lokal und ihre fleissigen liebenswerten betreiber geht! 6 tage die woche offen und immer lieb, WAS für ein unterschied zu österreichischen kellnern!! (auch wenn granteln deren markenzeichen ist, fühlt sichs trotzdem nicht gut an)

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am 13. April 2011
Lalle
3
1
1
4Speisen
4Ambiente
3Service

Endlich ein äthiopisches Lokal in Wien! Zu den sehr guten (zumindest die von mir genossenen veganen) Speisen gibt es ohne zusätzliche Kosten Injera, soviel man zum mit den Fingern essen braucht. Beim nächsten Mal weiß ich jedenfalls, daß ich extra scharf bestellen muß, da die Speisen sehr mild gewürzt waren. Werde auf jeden Fall wieder hingehen.

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am 7. April 2011
Experte
Gastronaut
428
45
29
2Speisen
2Ambiente
2Service

Na wenn ein äthiopisches Restaurant schon so kreativ ist, sich selbst den Namen "Äthiopisches Restaurant" zu geben, wie toll muss dann erst die Küche sein? So oder so ähnlich war mein Gedankengang, bevor wir das "Äthiopische Restaurant", das ehemalige Cafe Monokel in der Währingerstrasse besuchten!

Am inneren des Lokals hat sich seit den Kaffeehauszeiten nichts geändert, mit Ausnahme der afrikanischen Werbeplakate vielleicht!
Zur Begrüßung gab es eine Schüssel warmes Popcorn (!) aus der Mikrowelle (!!), zu trinken den typischen äthiopischen Honigwein, der ein wenig nach Most mit Honig schmeckt!

Wir bestellten eine gemischte Platte für zwei und bekamen darauf einige Fleisch- und Gemüsesorten auf Injeba, dem typisch äthiopischen Fladenbrot. Dieses verwendet man ja an Stelle von Besteck. Hier ist es übrigens auch üblich, sich gegenseitig zu Füttern. Mein erster Bissen wurde mir dann auch von der Hausherrin und Köchin Tewabech in den Mund gesteckt.

Obwohl wir schon vorher gelesen hattem, dass die äthiopische Küche eher scharf ist, bestellten wir extra-scharf. Mehr als recht ordentlich gewürzt war es dann aber leider nicht.

In der Mitte der gemischten Platte (siehe Fotos) befand sich ein wirklich herrlicher Rindereintopf von herrlicher Qualität. Im wesentlichen erklärte man uns, handle es sich dabei um ein Rindsgulasch mit afrikanischen Gewürzen...

Leider waren die anderen Fleischsorten auf der Platte nicht so gut wie das Rind. Sowohl das gebratene Lamm fleisch, als auch das Curry schmeckten nicht nur zäh und aufgewärmt, wie wir später erfahren haben, waren sie es auch! Nur mit Mühe und Not schafften wir es, die ohnehin eher kleinere Portion aufzuessen. Dabei waren wir uns sicher, dass diese Speisen, wenn sie frisch gewesen wären, wirklich köstlich hätten sein können.

Die Spezialitäten des Hauses, das Doro Wot und das Kifto, konnten wir nicht probieren, da es die nur an zwei Tagen pro Woche gibt..dafür gibt es eine ordentliche Auswahl äthiopischer Getränke, wobei - zumindest laut einigen Onlineforen - besonders der trockene äthiopische Rotwein gut sein soll. Was wir hier verkostet haben war es nicht..

Insgesamt waren wir also wirklich enttäuscht, denn weder vom Essen, noch dem Ambiente oder der Herzlichkeit hier waren wir besonders angetan..Aber den Versuch war es wert...

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Letzter Kommentar von Martin am 20. Aug 2011 um 07:25

das war halt sein erster gedanke, daran ist ja nichts verwerfliches ... unabhängig davon, dass restaurantkritiken immer subjektiv bleiben und geschmäcker sind gott sei dank alle verschieden ...

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 11. März 2011
Experte
Evba
69
27
22
4Speisen
3Ambiente
4Service
5 Fotos8 Check-Ins

Da ich schon mal in Äthiopien war und wir hin und wieder auch zu Hause Doro Wot (siehe unten) kochen, war ich sehr erstaunt und erfreut, beim Vorbeifahren plötzlich ein äthiopisches Restaurant auf der Währingerstraße zu entdecken, das es bis vor kurzem noch nicht gab (Eröffnung: 1. Februar 2011). Also nichts wie hinein. An dieser Stelle war früher ein Kaffehaus, was man im Inneren noch sieht. Das Ambiente ist – bis auf äthiopische Bilder an den Wänden und grüne Tischdecken – unverändert, die Trennung Raucher – Nichtraucher wurde gut mittels 2 Glastüren geregelt.

Meines Wissens nach ist es das Einzige äthiopische Lokal in Wien (vielleicht sogar in Österreich?) – afrikanische gibt es mehrere, aber die äthiopische Küche unterscheidet sich ziemlich vom Rest Afrikas.

Im Inneren, neben anderen, mehrere Afrikaner, was wie ich finde ein gutes Zeichen für Authentizität ist. Das Service war sehr nett und freundlich.

Die Speisekarte ist sehr klein (was aber eher an der äthiopischen Küche als am Restaurant liegt). In Äthiopien isst man im Wesentlichen Injera (eine Art Sauerteig-Fladenbrot, das aussieht wie ein nasses Wettex) und Wot (diverse Saucen). Angeboten wurde Doro Wot (mit Huhn), Begg Wot (mit Lamm), Key Wot (mit Rindfleisch) und Kifto (ein Tartare mit geklärter Butter und Chilli) – welches es nicht nur roh, sondern auch halbdurch oder durchgebraten gibt. Weiters 3 gemischte Platten für 1,2 oder 3 Personen, 2 Salate (u.a. scharfer Tomatensalat) und 5 Speisen für Vegetarier (hsl. Linseneintopf und Gemüse) – da ja die Äthiopisch-Orthodoxe Kirche viele Fasttage kennt, an denen kein Fleisch gegessen werden darf.

Das Doro Wot und Kifto gibt es nur Freitags und Samstags und auf Vorbestellung, aber wir hatten Glück (da Donnerstag war) und das Doro Wot schon für Freitag vorbereitet war. Als zweites wählten wir eine Platte mit Rind und gebratenem Kifto.

Beides wurde auf Injera serviert, mit Ayib (eine Art Frischkäse) – wichtig, da das äthiopische Essen sehr scharf ist (allerdings hatte ich das Gefühl, dass hier auf Europäer Rücksicht genommen wird, weil ich es viel schärfer in Erinnerung habe) und Grünkohl und div. Gemüsen. Alles war gut gewürzt und schmeckte sehr gut.

Als unsere Bestellung kam wurden wir gefragt, ob wir ein Besteck bräuchten (in Äthiopien wird mit den Fingern gegessen, indem man ein Stück Injera abbricht und damit Sauce und Fleisch aufnimmt). Wir probierten es ohne, aber so manierlich, wie bei den Leuten am Nachbartisch sah es bei uns nicht aus.
Als wir fertig waren, wurde einige Zeit nicht abserviert, was ich zuerst schon als nicht so gutes Service deuten wollte, bis ich darauf kam, dass man nicht wusste, ob wir schon fertig waren oder nicht (bei uns blieb am Teller viel Injera übrig und es gibt ja kein Besteck, das man quer über den Teller legen kann zum Zeichen, dass man fertig ist).

Die Getränkeauswahl ist nicht groß, neben Murauerbier, weißem und rotem G'spritzen gibt es Flaschenweise Welschriesling vom Skoff und Merlot – und Tej (Honigwein).

Das teuerste Gericht ist das Kifto Spezial (11€), sonst ist alles unter 10€.

Wir erfuhren auch, dass es jeden Tag um 19h die äthiopische Kaffeezeremonie gibt –das werden wir uns nächstes Mal nicht entgehen lassen.

Man darf sich kein Haubenlokal erwarten, aber das Restaurant ist sehr authentisch und auf jeden Fall einen Besuch wert.

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Letzter Kommentar von am 22. Jul 2012 um 17:15

so wird das wohl mit der mehrheit der hier ausländischen lokale sein. Nichts ist authentischer als vor Ort zu essen.leider ist dies aber nicht vielen Menschen vergönnt. Insofern sollte ein bisschen Nachsicht gegeben werden.

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Ethiopian Restaurant / Äthiopisches Restaurant - Karte
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