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FloV

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Steakhouse Parndorf, Jiro's in Tokyo

Lieblingsspeisen

Jamon Iberico Bellota, Steak, Nduja

Lieblingsdrinks

Frucade, Piper Heidsieck Rose, Gin Wildberry mit Gurke

Liebstes Urlaubsziel

Scalea, Italien

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30. Juli 2015
Pizzeria Trattoria Angolo N 22 - Wien
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15. März 2015
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21. Februar 2015
Clocktower American Bar & Grill - Wien-Süd - Brunn am Gebirge
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16. Februar 2015
Grinzing Imbiß - Wien
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15. Februar 2015
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14. Februar 2015
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14. Februar 2015
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14. Februar 2015
SpeisenAmbienteService
Die aus rund 5 Lokalen bestehende "Fressmeile" Billrothstrasse zwischen Hardtgasse und Gymnasiumstrasse gilt seit jeher als gastronomisch sehr lebensfeindliches Habitat, in dem sich eigentlich nur ... MehrDie aus rund 5 Lokalen bestehende "Fressmeile" Billrothstrasse zwischen Hardtgasse und Gymnasiumstrasse gilt seit jeher als gastronomisch sehr lebensfeindliches Habitat, in dem sich eigentlich nur das Schnitzelhaus und der SiSi Pizzaboy seit Ewigkeiten hält, der Rest der Lokale strahlt gemeinhin eine gewisse gastronomische Verzweiflung aus und wechselt mehr oder weniger saisonal die kulinarischen Gehversuche. Die morbide Gravitation dieses Grätzels (oder wie man diese willkürlich durcheinanderpurzelnden Lokale auch immer bezeichnen möchte) wechselwirkt noch mit der anderen Strassenseite, wo das Restaurant (derzeit Rancho Alegre) ebenso konkursbedingten Metamorphosen unterworfen ist.

Man darf nicht vergessen dass dieses "Grätzel" Teil eines riesigen gastronomischen, sich von der untern Döblinger Hauptstrasse bis in die mittlere Gymnasiumstrasse ziehenden schwarzen Loches ist.

Allen physikalischen und wirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten zum Trotz, versucht sich nun, mit frischem Elan, ein neuer Glücksritter mit schwarzem Hut, hier Essen, diesmal orientalisch, zu verkaufen.

Aufgrund unserer Erfahrung wussten wir also, wollten wir dieses Lokal bewerten, dürfen wir keine Zeit verlieren. Oder ist unser Sorge diesbezüglich unbegründet !? Das wollten wir herausfinden.

Schon am Portal, gläsern, weißer Marmor, goldener "Adler" (keine Ahnung was das sein soll), darunter in goldenen Lettern "O.S.B Oriental Sandwich Bar" (...nein es handelt sich nicht um ein Benediktinerkloster!) stylisch gesetzt, überkommt mich der Verdacht, dass sich jemand bei dem Lokalkonzept wirklich Gedanken über dessen Umsetzung gemacht hat. Na da bin ich ja gespannt, vor allem da mein Mitesser es als "zu protzig" empfunden hat. "...so stell ich mir das vor wenn die Russenmafia ein Clublokal aufsperrt, genau so würde das ausschauen..." meint er, und wir betreten das Lokal.

Da hat sich ja wirklich wer Gedanken gemacht ! Orientalische Kacheln an der Wand, Bilder von orientalischem Essen, ein in orientalischem Grün gehaltener Gaszähler, die Leitungen, nachträglich golden angemalt, Glühfadenlampen, die, trotz "gordischem Knoten", immer noch viel zu tief hängen, allerdings mit dem Gaszähler im Hintergrund unfreiwillig eine Art Steampunk-Atmosphäre aufkommen lässt (dieser der vermutlich einzige Aspekt, der so nicht geplant war, gefällt mir aber) ein wenig so, als würde man in "Bioshock Infinite" zu Abend essen.

Die kleine verglaste Theke voll mit frischen Zutaten sieht lecker und einladend aus, dahinter eine charmante Dame beim Speisenzubereiten und ein junger Mann, der diese verkauft und kassiert. Ausser uns befinden sich auf einem der beiden grünen Gartentische noch zwei weitere Gäste, eine ältere Dame mit Begleitung die mich zur Begrüssung anschnauzt, ich solle doch bitte die Tür schliessen. Irgendwie sind wohl bei der Planung der O.S.B die Türschließer vergessen worden und man muss die Eingangstüre "old school" per Hand schliessen. Das wäre wohl ein wenig nervig, würde die ältere Dame jeden Besucher darauf aufmerksam machen müssen. Aufgrund der Tatsache, dass das Lokal aber nur gefühlte 5 qm groß ist, ist das Lokal ab 4 Personen ohnehin voll, und es passt kein weiterer Gast mehr hinein,...Tür offen oder geschlossen.

Von jeder Speise hängen gut in Szene gesetzte Hochglanzfotos an der Wand, die die Auswahl erleichtern. Ich entschied mich für ein Pita, Chicken Shawerma, mein Mitesser, Pita voll mit Köfte. Und von nun an warteten wir voll der Hoffnung, auf riesige, mit köstlich gebratenem Fleisch, randvoll gefüllte herrliche Pita Brote, nach orientalischer Art.

Doch unsere "ägyptische Brettljause" ließ auf sich warten, 15 Minuten lang hatten wir so Zeit, das Lokal genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Gewürze zum Beispiel im Kochbereich hinter der Bud'l werden nicht etwa in lieblosen z.B. Plastikbehältern aufbewahrt, nein hier war man kreativ und verwendet Glasschliffflaschen wie man sie aus dem Laborbedarf kennt. Die Gläser sind offensichtlich gebraucht. Da das Lokal aber erst wenige Wochen alt ist frage ich mich, da ich ob des Hungers zu halluzinieren beginne, was sich wohl zuvor in ihnen befand. Hoffentlich doch wohl keine "Chemie" ,denn das würde in dieser Aura, nobel essen wollender Soziologiestudenten schlicht Hochverrat bedeuten. ...alle Gerichte gibts übrigens auch vegan!

Die Zeit des Wartens, wird von der penetrant lauten Musik, insbesondere der Höhen des "Sängers", nicht gerade verkürzt. Nicht falsch verstehen, vielleicht gefällt mir orientalische Gesangsmusik ja, nur kann ich das nach diesem Stück leider nicht beurteilen, da die Boxen im Lokal derart kreischen, dass ein "weniger" an Volumen wohl "mehr" gewesen wäre.

Essen ist fertig! Wir werden darauf aufmerksam gemacht dass unsere Pitas nun zubereitet seien und nehmen sie sogleich persönlich über den Tresen entgegen.

Ein kleines Holzbretterl mit einem flachen Pita, eingewickelt in eine Alufolie, eingewickelt in einem weißen Papier, "versiegelt" mit einem "O.S.B. Pickerl" ,jetzt weiss ich, was da so lange gedauert hat. Keine Frage, meiner Freundin hätte das gefallen.

Aber Spass beiseite, wie schmeckt es uns ? Das Chicken Shawerma schmeckt hervorragend, zumindest verglichen mit den meisten anderen "Dürüms" die ich bisher essen durfte/musste. Das Brot selbstgemacht, der Salat frisch, man kann viele verschiedene Gewürze, ausserhalb des klassischen "Metro Kebap Gewürzmischung" Spektrums ausmachen und es harmoniert hervorragend mit der Sauce. Das Pita ist nicht nur warm, es ist heiss bis in die Mitte, was die Wartezeit erklärt und auf eine gewissenhafte Zubereitung schliessen lässt.

So gefällt mir das. Warum das Pita aber derartig klein, in Bezug auf Fülle, Stärke und Dicke ausfallen musste, blieb mir ein Rätsel. In dieses Pita hätte gut und gerne das dreifache an Fleisch gepasst. Reine Brotverschwendung! Zum Preis von 5,60€ hätte ich mir zumindest ein halbwegs sättigendes Dürüm erwartet!

Mein Mitesser quittierte sein Urteil über das Pita wesentlich kürzer: fast nur Salat (unangenehm zwischen den Zähnen knirschend) kaum Köfte, von den an sich guten Gewürzen, kaum mehr als eine Ahnung. Nervig vor allem wenn ganze Bissen nur aus Brot und Salat bestehen.

"HHMMM das schmeckt hervorragend so knusprig,...zart,....cremig...HMMMM !" äussert sich die Dame am Nebentisch bezüglich ihrer Falafel, die tatsächlich delikat aussehen und auch wirklich viel zu sein scheinen. Ich glaub ihr das, und komme mir jetzt ein bisserl vor wie in "Harry & Sally" - "..ich hätte gerne das gleiche was sie gehabt hat !" Preislich wären wir mit den Falafel bei 9,40€ was sie aber a) wert zu sein scheinen ( zumindest in Bezug auf die Portionsgrösse) und b) zu teuer machen dass ich sie mir nach meinem 5,60€ Pita und dem Cola aus dem Kühlschrank, noch leisten könnte.

Zusammenfassend blickten wir nach ein paar (wenigen) Bissen auf das leere Holzbretterl (mit Fair Trade Pickerl, von dem ich überrascht bin, dass es die Spülmaschine offensichtlich fast unbeschadet überlebt) und überlegen uns, ob das alles denn tatsächlich Zufall sei, die Laborgläser, die Fairtradebretterln, der schwarze Hut, die arabische Lipton Tee Schachtel (die, die vor dem Stapel deutscher "normaler" Teeschachteln aufgestellt ist): wir glauben es nicht.
Wir glauben, dass sich da wirklich jemand Mühe gegeben und sich ein ganz klares Bild der potentiellen Zielgruppe gemacht hat. Eine Zielgruppe, der ich und mein Mitesser, leider nicht angehören, da wir unser Essen für gewöhnlich "ohne Message" bestellen, bei der Zubereitung nur wenig Wert auf "Political correctness" als Zutat legen, und wir uns vom "Statement" eines Lokals nicht diktieren lassen wollen, wie und ob uns eine Speise geschmeckt hat.

Anmerkung: Letzteres unterstellen wir NICHT den Betreibern, wohl aber den Gästen, die dort ein und ausgehen.

Wer weiss, vielleicht hält sich die O.S.B ja doch länger als ihre Vorfahren, macht sie die hervorragenden Pitas einfach größer und besinnt sich mehr des hohen Kultes der Fleischhuldigung, würden wir sie sehr gerne länger sehen,
Auf Wiedersehen!
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Das neue "Edelhof" soll empfehlenswert sein - werde demnächst testen. Obwohl ein bisschen verdächtig ist, dass die Lokalität im 2-Jahres-Takt Namen und offenbar auch Besitzer wechselt.

16. Feb 2015, 09:25·Gefällt mir

Ich glaube in 1190 gibt es mehrere kulinarikfeindliche Habitate ;) Mit ein bissl gutem Willen kann man in der von FloV beschriebenen "Döblinger Wüste" noch das LemonGreen per pedes erreichen (Hardtgasse). Sind eh auch bemüht.

14. Feb 2015, 09:40·Gefällt mir1

Na ja, die wahre "Döblinger Wüste" ist die Krottenbachstraße zwischen Glanzing und Agnesgasse. Im von Dir angesprochenen Grätzel gibt es immer Yuuka und Teka Sushi.

14. Feb 2015, 08:59·Gefällt mir1
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10. Februar 2015
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8. Februar 2015
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8. Februar 2015
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8. Februar 2015
SpeisenAmbienteService
Wir gehen gerne essen. Die Entscheidung, wohin, allerdings treffen wir für gewöhnlich im Kaffeehaus. Wie es sich für gute Wiener gehört, haben wir selbstverständlich ein Stammcafe: jahrelang hand... MehrWir gehen gerne essen. Die Entscheidung, wohin, allerdings treffen wir für gewöhnlich im Kaffeehaus.
Wie es sich für gute Wiener gehört, haben wir selbstverständlich ein Stammcafe: jahrelang handelte es sich dabei um das gute, "ALTE" Cottage. Was haben wir dort über die Jahre nicht alles erlebt!

Drogen, Razzien, regionale Prominenz auf ihrem Abstieg von "B" zu "C", zweifelhafte Liveperformances weiblicher Gäste ( Champagnerflasche "inklusive" ) und das Ganze gespickt mit dem wohl unfreundlichsten und inkompetentesten Kellner der Welt: Werner wir lieben dich !

Ein ganz normales Wiener Cafe also.

Dass diese Mischung allerdings nicht auf Dauer gut gehen kann, musste wohl auch jedem klar sein. Man kann es durchaus als ein Wunder auffassen, dass es die 20 Jahre, die wir dort verkehrten, überlebte. Wie dem auch sei, eines Tages war es dann soweit: wir standen, unseres "Wohnzimmers" beraubt, fassungslos, mit einer Träne der Verzweiflung im Auge, vor der Türe,...sie war verschlossen:
"Wir bedanken uns bei unseren langjährigen Gästen für ihre Treue"

Ohne Zweifel, damit waren wir gemeint!

Als nun 3 Lenze vergangen waren, wir uns längst Cafetechnisch eine neue Heimat gesucht hatten, hieß es plötzlich:
"DAS COTTAGE HAT WIEDER OFFEN !" ...und heisst jetzt "Daniel Moser's Cottage".

Aha.

(...who the fuck is Daniel Moser ?)

Diese Frage zu klären und auch zu sehen wie sich das Cottage inhaltlich veränderte, gab uns Grund genug, es wieder einmal zu besuchen.

Das Gefühl des Wiedersehens war eine angespannte Mischung aus Freude, Nervosität, Erinnerungen und Erwartungen, ein wenig so als wenn man sein Ex Freundin nach Jahren wieder trifft!

"Mein Gott, was hast du dich verändert!"

Schon am nagelneuen Portal des Eingangs stechen uns die "ausgefallenen" Möglichkeiten das Lokal zu prononcieren "Kotääsch", "Kottetsch" und "Kottaasch" steht dort geschrieben, ins Auge. Na da hat sich ja jemand Gedanken gemacht, die sich aber leider jeder Cottage Besucher auch schon vor 20 Jahren gemacht hatte. Na das sieht ja nach einem "lustigen" Abend aus.

Wir betreten die Szenerie und finden uns sogleich im Barbereich wieder. Toll geordnet, bunte Flaschen, schummriges Licht, teures Holz, aufwendiges Interieur (gemütliche Lederstühle, die Tischbeine sind die Alten, die Platten aber neu), die Wände kahl, bis auf eine "lustige" Karikatur über die Türkenbelagerung (wobei zugegeben, ganz gelungen), Türken= Kaffee, also politisch korrekt.

Woran erinnert uns das alles stylistisch !?, Richtig, "Daniel Moser's Cottage" wirkt alles in allem sehr "BoBoesque", und reiht sich damit anstandslos in die anonyme Masse ähnlich "individueller" Lokalitäten ein. Unsere Begleiterinnen finden es allesamt, jedenfalls "sehr schön!",über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.

Unser Blick in die Getränkekarte lässt mich jauchzend frohlocken als mein Äuglein fein "Fentimans Rose Lemonade" erblicken darf, aufgrund des Preises muss es sein, schiesst in mein Äuglein fein,dann doch ein Tränelein!

Horrend auch die Kaffeepreise, ein großer Brauner z.B. schlägt sich mit 4,10 € zu Buche. Allerdings ist der Kaffee auch wirklich gut. Dennoch bekommt man in jedem zweiten ital. Kaffeehaus besseren Kaffee zu einem Bruchteil des Preises.

Das Speisenangebot stellt sich reichhaltig dar: vom Beef Tartare bis zum Branzino finden sich die klassischen Standards einer soliden bis gehobenen Küche - allerdings zu fragwürdigen Preisen.

Ich starte meinen Abend mit Beef Tartare, qualitativ hochwertig, richtig temperiert, die Zeit nahm man sich, saftig rot, geschmacklich solide aber nicht spektakulär. Dazu hausgemachte Pommes serviert... in einem, Überraschung!, kleinen Aluküberl - 16,50€.

Als der "Fixstarter" darf der "Cottage Burger" gelten - sowie dessen scharfe Variante der "Xalapa Burger" (was auf mexikanisch vermutlich soetwas wie "Kottäsch" bedeutet) beide tatsächlich ein Highlight und wert dem Lokal einen Besuch abzustatten, das Bun buttrig, herrlich geschmeidig, das Beef, dry aged, medium und zart, als Ganzes wirklich gelungen.

Die Torten kommen vom Landmann, sind also sehr gut und sehr teuer, man fragt sich aber, ob diese Strategie wirklich die kundenfreundlichste ist.

Interessant ist dass, von Besuch zu Besuch die Speisen und Getränke immer von anderem Personal serviert werden. Soll heissen: seit unserem ersten Besuch unmittelbar nach der Neueröffnung bis heute zählten wir mindestens 4 Generationen Servierpersonal die gesamt einfach ausgetauscht wurden. Kaum hat man sich an eine Generation von Kellnern gewöhnt fehlt beim nächsten Besuch von der alten Crew jede Spur. Informationen zu ihrem Verbleib werden teils nur kryptisch beantwortet.

Unheimlich irgendwie!

Die Personalfluktuation ist also sehr hoch, das Betriebsklima dürfte nicht das beste sein - dass man als Gast aber demzufolge an betriebsinternen Streitigkeiten zwischen Chefs und Personal teilhaft wird, ist indiskutabel und lässt sich nicht akzeptieren.

Grundsätzlich lässt sich das arithmetische Mittel der männlichen Kellner als Hipster mit Vollbart, deutschem Akzent, Hipstermütze und Krankenkassabrille, alle individuell wie aus einer Form gegossen, beschreiben.

Das sind Gründe warum es "Daniel Moser's Cottage" schwer haben wird, sich, für uns, als Stammcafe zu etablieren, man tut sich schlicht schwer, Identifikationspunkte zu finden.

Dementsprechend gestaltet sich auch das Publikum: vorwiegend weiblich, gehobener Mittelstand, sowohl hinsichtlich des Alters als auch finanziell.


Was soll man sagen, das neue Cottage ist dem Alten in Sachen Esskultur, Service und Gediegenheit um Klassen überlegen,...dafür pinkelt aber auch keiner mehr im Suff ins Kartenspielzimmer. Persönlichkeit lässt sich eben durch kein Culinary Concept ersetzen !

...ach ja und "Daniel Moser" haben wir auch nicht gesehen,

Auf Wiedersehen !
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@BruderBernhard und richtig gutes Frühstück nicht zu vergessen. Man is(s)t im 19enten Bezirk. :-)

26. Okt 2016, 15:00·Gefällt mir

Daniel Moser: Schweizer Name! und Schweizer Preise...

26. Okt 2016, 14:24·Gefällt mir

the!

3. Jul 2016, 11:15·Gefällt mir
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23. Mai 2014
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18. Mai 2014
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18. Mai 2014
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18. Mai 2014
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18. Mai 2014
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18. Mai 2014
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18. Mai 2014
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18. Mai 2014
SpeisenAmbienteService
Es kann nicht immer nur Steak sein! Darum beschlossen wir im Interesse einer ausgewogenen Ernährung, auch Hühner- und Lammfleisch , diesmal indisch zubereitet, eine Chance zu geben. Das Lokal u... MehrEs kann nicht immer nur Steak sein! Darum beschlossen wir im Interesse einer ausgewogenen Ernährung, auch Hühner- und Lammfleisch , diesmal indisch zubereitet, eine Chance zu geben.

Das Lokal unserer Wahl ist seit Jahren schon das "Bombay", Ecke Neubaugasse / Neustiftgasse.

Schon die Anreise mit dem Auto gestaltet sich, aufgrund der Parkplatzsituation, als appetitanregende Nervenprobe. Wenn man hungrig zum zehnten mal um das Bombay zirkuliert, immer noch auf der Suche nach einem Parkplatz, allerdings schon mit einer fix fertigen Menüfolge im Kopf. Letztendlich parkten wir im nahegelegenen Parkhaus in der Neubaugasse und absolvierten die letzten Meter, aufgrund unserer Gier, mehr laufend denn gehend.

Da Samstag war, hatten wir reserviert, doch wir brachten noch ein paar Freunde mit und waren somit mehr Leute als erwartet, was aber auch kein Problem darstellte, und wir unseren Tisch im gemütlichen Keller bezogen.

Das Licht ist schummrig orange, das Holz dunkel, Brahma, Vishnu, Shiva und Hanuman sehen uns von der Wand beim Essen zu, und die Paravents tun das Ihre dazu, uns wie in einem indischen Film der 70er Jahre zu fühlen. Gemütlich irgendwie.
Die (leise) Musik im Hintergrund, um beim Beispiel Film zu bleiben, klingt wie der Soundtrack einer indischen Version eines Ilja Richter/ Rudi Carell Films aus eben der gleichen Zeit, was komischerweise wieder zum Inventar passt.

Es ist die Art von Lokal, in der einen niemals jene Restaurant Paranoia befällt, welche zuweilen in ultraschicken, überspannten Restaurants auftritt. Das Bombay ist ehrlich und enspannt.

Der freundliche Kellner nahm prompt unsere Bestellung auf, und der Plan unserer Speisenfolge den wir währrend der Autofahrt schon geschmiedet hatten, nahm mit Hilfe der umfangreichen Karte konkrete Züge an.

Als Vorspeisen orderten wir Tikka, einmal Murgh, einmal Fisch (Murgh ist Huhn) und die Linsensuppe. Die Linsensuppe war cremig, auf den Punkt gewürzt, und auch nicht zu schwer, was unsere Mitesserin erfreute.

Das Huhn in seiner saftig orangen Marinade war liebevoll auf einem köstlichen Kraut-Joghurtsalat drapiert und das saftig weiche Fleisch entfaltete, schon beim Aufschneiden, sein köstliches Aroma. Auch geschmacklich hielt das Murgh Tikka, was sein Aussehen und Duft versprachen.

Das Fish Tikka war knusprig aussen und weich innen, wunderbar aromatisiert und stellt für Kenner der südindischen Küche einen Geheimtipp dar.

Als Hauptgericht kommen für uns seit Jahren eigentlich nur zwei Gerichte in Frage. Da wir gerne - sehr - scharf essen, sind das entweder das, zur Institution gewordene, Lamm Madras, unserer Meinung nach das zweitschärfste Wiens, oder Murgh Vindaloo. Das soll allerdings keinesfalls bedeuten, dass die milden Gerichte minder in Sachen Aroma und Geschmackserlebnis aufwarten.

Diesmal entschieden wir uns für das Lamm Madras. Zu diesem Gericht, genauso wie für das Murgh Vindaloo, sei gesagt : Wenn in der Speisekarte "sehr scharf" steht, dann bedeutet das auch : SEHR SCHARF ! Es ist also nichts für Menschen der Kategorie "...na ich ess schon gern scharf, aber zu scharf darfs dann auch nicht sein !" entweder - oder, - kein Kompromiss !

Das Lamm Madras wird serviert !
Dieses Gericht ist in seiner geschmacklichen Vielfalt, trotz der unglaublichen Schärfe, aufgrund der Breite an verwendeten Gewürzen, die man scheinbar choreografisch angeordnet, subtil herausschmeckt, riecht und fühlt, "eine Hure und Heilige gleichzeitig".

Auch wenn der Körper unter Qualen, jenseits der 100.000 Scoville schon NEIN sagt, verlangt der Geist nach MEHR, und hat man diese zum Hauptgericht gewordene Apokalypse dann endlich bezwungen, sich die Nase geputzt und sich den Schweiss abgetupft, stellt sich sogleich der endorphinbedingte innere Frieden ein, der vermutlich insgeheim der Grund ist, warum wir uns dieses Martyrium jedesmal wieder antun.

Man ist einfach glücklich.

Zur Grösse der Portionen: man isst im Bombay nicht nur gut, sondern auch viel ! Der -köstliche- Gewürzreis, mit Mandeln und Rosinen ( wir hassen eigentlich Rosinen, doch in diesem Reis passen sie irgendwie und wir haben uns arrangiert ) musss extra bestellt und bezahlt werden. 2 Portionen kommen immer auf nur einem Teller, und immer fürchten wir es wird zu wenig für zwei, und immer ist es aber genug.

Die vegetarische Platte "Thali" sah sogar nach noch mehr aus, als unsere Lämmer, und war nach Angaben unserer Mitesserin, welche normalerweise schon kleinste Unregelmäßigkeiten in Bezug auf ihre pflanzliche Nahrungsversorgung, gerne einmal in Breivig Manier beanstandet, ausgezeichnet.

Nachdem sich langsam wieder "Gefühl" in unserem Mund bemerkbar macht, nutzen wir dieses für das nächste geschmackliche Abenteuer, die Desserts.

Fast schon Pflicht ist für uns ein 2 gängiges Dessert, wobei es auch schon mal mehr werden können. Den Einstieg bereitet die sogenannte "Padam Creme", eine unbeschreiblich köstliche Caramel Creme, die in ihrer schaumig, leichten Konsistenz einzigartig ist.

Auch sehr empfehlenswert ist das Gulap Jamum, heisse gebackene Grieskugeln, welche mit einem ebenfalls sehr heissem, süssem Sirup vollgesogen sind. (insofern erinnern sie an Omas Weinpudding, nur besser)

Unser eigentliches Highlight stellt aber seit dem ersten Besuch das Dessert der Desserts dar : Barfi ( bzw. Burfi ), eine Nuss - Zuckerpaste in Schnittenform, weich angewärmt, die einem auf der Zunge zergeht. Immer noch im Endorphinrausch des Hauptgerichts kommen wir Besuch für Besuch immer wieder zur Erkenntnis, dass, wenn der Weltfrieden ein Dessert wäre, er "Barfi" heissen würde.

Zusammenfassend halten wir das Bombay für einen der, ex aequo, besten Inder Wiens, der trotz zu bezahlendem Gedeck (75 cent), immer noch sehr günstig ist und man nicht nur satt, sondern auch erleuchtet die Heimreise antritt. Früheren Makeln wie dem penetrant aufdringlichen Service wurde längst Abhilfe geschaffen. Selbstverständlich kommen wir immer wieder gerne, damit uns Vishnu,Shiva und Hanuman wiedersehen.
Auf Wiedersehen !
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2 Kommentare

Wenn in einer anglophonen Kultur eine Speise Barfi heißt, dann *muss* sie ja wohl gut sein. ;-)

21. Sep 2014, 08:56·Gefällt mir2

HGL! Muss da mal wieder hin...

18. Mai 2014, 01:03·Gefällt mir1
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3. Mai 2014
SpeisenAmbienteService
Wohin geht man, wenn man ins Flatschers geht ? In einen kurzweiligen, hippen "Trendtempel", den derzeit jeder zu kennen scheint, oder in ein amerikanisches Wirtshaus, das es sich zur Aufgabe gema... MehrWohin geht man, wenn man ins Flatschers geht ?
In einen kurzweiligen, hippen "Trendtempel", den derzeit jeder zu kennen scheint, oder in ein amerikanisches Wirtshaus, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Rindfleisch bestmöglich zuzubereiten und auf den Tisch zu bringen ?

Dieser Frage wollten wir auf den Grund gehen!
Schon im Vorfeld hörten wir von sämtlichen Bekannten ( und das Flatschers dürfte derzeit wirklich JEDER kennen ), wie gut das Lokal nicht sei, und wie schwer gleichzeitig es sich gestalte, einen Tisch ( Samstags ) dort zu ergattern.

Nun Ja, wir versuchten auf gut Glück, am Donnerstag einen Tisch für Samstag zu reservieren, eine freundliche Stimme am Telefon fragte: "Wann ?" - Ich: "20 Uhr" - freundliche Stimme: "Raucher !?" -Ich: "Wurscht" - Er: "Ist in Ordnung !"
Soo schwer war das mit dem Reservieren ja mal nicht, und ab nun waren wir natürlich gespannt, was uns im Flatschers wohl erwarten würde.

Samstag 19:40 betreten wir 20 min zu früh das bummvolle Lokal. Der erste Eindruck erinnerte uns mehr an eine Bar als an ein Steaklokal. Ich war noch niemals in New York,.... aber so stelle ich mir eine Bar dort vor, wenn das Absicht ist, hat der Innenarchitekt des Flatschers ganze Arbeit geleistet. Was weiters sofort auffällt, ist, dass es gut besucht ist, vorwiegend von schönen Menschen, solchen, die es gerne wären, und solchen, die es wohl einmal waren...

Das Lokal ist also ohne Zweifel das, was man im Allgemeinen als "hip" bezeichnet und das möchte es auch sein.
An der Bar werden wir sogleich vom Besitzer, Chef, Geschäftsführer !?, ausnehmend freundlich in Empfang genommen, und auch auf den Umstand hin, dass wir eigentlich 20 min zu früh dran sind, macht sich dieser ohne Umschweife an das "Räumen" unseres Tisches. Das Flatschers und seine Gäste sind vor allem eines : recht nett. Darum hatten weder wir, noch die beiden Herrschaften, mit denen wir uns den Tisch teilten, ein Problem damit, uns Gesellschaft zu leisten, bis sie ihr Bier ausgetrunken hatten und sich dann verabschiedeten.

Der Tisch selbst war ein doppelter "Bartisch", der mich nachdenklich stimmte, wo denn das ganze Fleisch und die Beilagen Platz finden sollten, von denen in der Speisekarte geschrieben stand.

Womit wir beim Speisenangebot wären :

1 kg (KILOGRAMM !!!!!!) Beef Tartare kann man hier bestellen ! Auch ganz alleine, wenns sein muss ( Und manchmal muss es das !) Andreas Flatscher sollte dafür heilig gesprochen werden, oder zumindest einen Friedensnobelpreis erhalten !

Warum kam bisher niemand auf diese Idee !? Vor allem der "Einkaufsgenossenschaftseffekt", dass 100g Beef Tartare 10,5 € kosten, 1000g aber nur 69,5 €, ließ uns, gerade in Zeiten wie diesen, darüber nachdenken, zu zweit ein grosses Beef Tartare zu bestellen, was lediglich an unserem Futterneid, die Angst sich etwas wegessen lassen zu müssen, scheiterte. So orderten wir dummerweise zwei "kleinere" Portionen von "nur" 500g.
Das ließen wir den Kellner wissen.

Kellner geht-

Schwingtür auf-

Schwingtür zu-

Schwingtür auf-

Beef Tartare da !

Das nennt man eloquenten Service, ließ uns allerdings auch kurzzeitig fürchten, die Speisen könnten nicht frisch sein.

Großer Irrtum: eines der frischesten und best zubereiteten Beef Tartares, die wir je gegessen hatten. Da hat einfach alles gepasst, Temperatur, Konsistenz, Würze, ein Traum von rohem Rindfleisch ! Selbst der Toast ( ich mag ja diesen neuen "Pommes zum Beef Tartare Trend" (wobei auch DIE verdammt gut aussahen) ja nicht so gern) war großartig.

Beim Bestellen des Hauptganges sprangen wir über unseren eigenen Schatten und entschieden uns für 1kg "Flatscher's Center Cut" für 2 Personen um 100€ und warteten. Das ist ein kleiner Kritikpunkt: so schnell die Vorspeise kam, so lange ließ die Hauptspeise auf sich warten: 45 min.

Würde man die Vorpeise etwas länger "zurückhalten", käme einem die Zeit bis zum Hauptgericht dann nicht so lange vor, vor allem, wenn der Appetit durch die dauernd an einem vorbeigetragenen herrlichen Steaks ins schier unermeßliche gesteigert wird - was Folter und Geißelung gleich kommt.

1kg Filet sieht auf dem Papier nach nicht viel aus, was aber selbst Steakfetischisten wie wir gerne mal vergessen: Filet = ohne Knochen ! Und das war wirklich viel Fleisch. Gutes Fleisch!

Medium bestellt, präsentierte sich das Fleisch von ungeheurer Zartheit, saftig rosa innen, scharf angebraten aussen und ließ in mir die Frage aufkommen ob es in Österreich rechtlich möglich sei, ein Stück Fleisch zu ehelichen.

Eine andere Frage wurde jedoch vollständig geklärt: Wie passen all die Beilagen auf einen Bartisch ? Antwort: in Turmform ! Hierzu sei gesagt, dass ich Zeit meines Lebens eine Affinität zu Essen, welches in "Turmform" serviert wird, hege. Absolut genial ! ( Es sei mir verziehen dass ich in diesem Punkt nicht zu 100 % objektiv sein kann, aber das konnte Andreas Flatscher nicht wissen )

Die Beilagen an sich ( Maiskolben, versch. Gemüse, Folienkartoffel, Bohnen,...) sovie 4 verschiedene sehr gute Saucen, waren alle frisch zubereitet und stellten für uns eine sehr gute Begleitung dar.

Das eigentliche Highlight für mich war der Balsamico Essig, welcher unter dem Steak auf dem Teller drapiert war, das war wirklich ein traumhaft guter Balsamico.

Mein "Mitesser" hatte noch Lust auf ein Dessert, es sollte groß sein, und er entschied sich daher für die "Flatschers Dessert Variation für 2", selbstverständlich für sich alleine.

Das Positive an diesem Dessert war, dass auch dieses in "Turmform" serviert wurde, und zwar: 1 Stück Zitronentörtchen ( sehr gut ), 1 Stück Cheescake und 1 Stück Schokomousse Törtchen. Das Problem ist: Leider macht sich mein Esskollege nichts aus Speisentürmen, für ihn muss es gut UND groß sein, alles andere ist egal. Die hier servierten Törtchen waren aber, auch in Summe, zu wenig. Dieses Dessert war unseres Erachtens selbst für eine Person recht dürftig. Abgesehen davon fehlte die Creme Brulee, die wir uns bei einer Dessert Variation für 2 noch gewünscht hätten. Als wir den -ausgesprochen freundlichen- Kellner darauf ansprachen und fragten, meinte dieser scherzend "na ja, dafür ist ja der Turm zu klein !" - meine Rede : grössere Türme will die Welt !

Fazit : Das Flatschers haben wir uns irgendwie ganz anders vorgestellt, und es hat uns gelehrt, vorurteilsfrei auch trendigen Lokalen eine Chance zu geben, denn auch wenn wir zu 100 % nicht Zielgruppe sind, fühlten wir uns von Betreten bis zum Verlassen spitze aufgehoben und bewirtet, das Ambiente war wider Erwarten super authentisch und gemütlich. Daran hatte auch der charmant frische Service großen Anteil !

Das Flatschers ist eines der kompetentesten Wirtshäuser in der Zubereitung von Rindfleisch, dass es auch hip ist, stört nicht !

Wenn dem einzigen "kleinen" Kritikpunkt, dass die Desserttürme zu klein sind und dass die Creme Brulee fehlt, Abhilfe geschaffen wird, steht dem "perfekten Abend" im Flatschers nichts im Wege, Daumen hoch ! und wir werden uns wieder sehen !,

Auf Wiedersehen !
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Also, 1 kg Steak und/oder Beef Tartare ist für mich auch kein Problem ;) HGL!

8. Feb 2015, 11:50·Gefällt mir1

Und dabei ist es eine andere Testerin, die sich "Vielesser" nennt. ;-)

8. Feb 2015, 11:41·Gefällt mir2

Humorvoller Bericht mit allen Fakten die man braucht, danke. Aber wie ihr jeder 1Kilo Fleisch mit Beilagen verputzt und dann noch 3 stück Torte die aber dann noch zu wenig sind ist mir persönlich ein Rätsel, würd ich nie schaffen. :-) LG. Wolferl

7. Mai 2014, 09:59·Gefällt mir1
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2. Mai 2014
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2. Mai 2014
SpeisenAmbienteService
Auf unserer ewig währenden Suche nach möglichst grossen im Ganzen gebratenen Stücken eines Rindes, verschlug es uns, auf Empfehlung praktisch aller unserer Bekannten, ins "Il mare" um das von Letzt... MehrAuf unserer ewig währenden Suche nach möglichst grossen im Ganzen gebratenen Stücken eines Rindes, verschlug es uns, auf Empfehlung praktisch aller unserer Bekannten, ins "Il mare" um das von Letzteren hoch gelobte "bistecca fiorentina" auch einmal selbst probiert zu haben.

Schon beim Betreten bemerkt man, dass nicht nur UNSERE Bekannten , sondern scheinbar auch die BEKANNTEN Österreichs dieses Lokal frequentieren, um sich allesamt fotografieren zu lassen und uns dann von den Wänden des "il mare" entgegen grinsen. Insofern erinnern diese "Promi Trophäen" an ähnliche "Jagdstüberl" wie z.B. Marchfelderhof, Schreiberhaus, Stanglwirt.... etc. Das eigentlich Verwunderliche ist, dass trotz den ganzen Hermann Maiers und Konsorten an der Wand irgendwie italienische Grandezza aufkommt.

Auch sein Cola in Dosen serviert zu bekommen, erinnert an Italien, ist authentisch und gefällt.
Die "Weinkarte" ist - sehr - übersichtlich, der daraus georderte Chianti war nicht schlecht und mit 23 € nicht übermäßig bepreist. Lediglich die "IKEA" Weingläser erinnerten manche von uns an zu Hause ( wo wir allerdings auch für den Wein weniger bezahlt hättten ).

Die erste Flasche wurde comme il faut serviert, eine Freude, die leider nur bis zur zweiten Flasche anhalten sollte: Die zweite bestellte Flasche Chianti bereits geöffnet ( von weiss Gott woher, weiss Gott wem ) an den Tisch zu bringen und dann auch noch die Frechheit zu besitzen, wenn man darauf aufmerksam gemacht wird, batzig zu antworten, dass es sich "eh um eine Flasche" handle, und im Gleichen Moment, ohne uns kosten zu lassen, den Wein in unsere (IKEA) Gläser nachschenkt auf das Restl Wein der vorigen Flasche , sehe ich persönlich NICHT als italienische Lebensart, sondern schlicht als schlechten Service.

Die Vorspeisen :

Das Carpaccio perfekt temperiert, zitronig, mit wirklich gutem Olivenöl, das nussig im Aroma war, mit herrlich leichtem Kräuteraroma, stellte eines der Highlights des Abends dar, und schreckte uns bei 10 € auch preislich nicht weiter.

Der Oktopussalat war sehr gut mariniert mit frischem Rucola, der Tintenfisch frisch und knackig und erfreute.

Die Hauptspeise :

Das bistecca fiorentina , ursprünglich mal DREI bestellt ( aufgrund von Futterneid wollte jeder sein eigenes ) wurde kurzerhand auf Drängen eines Obers auf ZWEI "Größere" umgeändert, bekommen haben wir letztendlich EIN "Großes" mit 1,5 kg laut Rechnung. Da habe ich alleine schon mal grössere gegessen und meine beiden Futterkontrahenten sahen das ähnlich , was der Gemütlichkeit und dem Genuss des Abends ab diesem Zeitpunkt abträglich war, da jeder von uns nur noch damit beschäftigt war , den jeweils Anderen in seinem Essverhalten, mit prüfendem Blick im Auge zu behalten um sich sein Drittel der mageren Beute zu sichern.

Vielleicht wollte uns das "il mare" aber auch einfach einen Preisschock ersparen : 110 € für 1,5 kg Steak ( mit Knochen ) ist ja auch nicht unbedingt preiswert. Zugegeben, die Fleischqualität war hervorragend : sehr zart, sehr buttrig , "medium" war medium, lediglich die Zubereitung verhielt sich ganz nach italienischer Tradition , reziprok zur Fleischqualität . ( Italien ist nicht wirklich für seine Rindfleischzubereitung / -würzung berühmt ).
Der Patrone selbst, ein lieber, kleiner alter Mann war zugegen, durchaus sympathisch, das einzige, was ich als etwas störend empfand war die Tatsache, mir sein Steak mit den Worten "mhh das sieht aber gut aus !" zu präsentieren - ( das war zu dem Zeitpunkt als wir noch auf ein zweites bistecca hofften, ...vergebens ) - nicht falsch verstehen, aber das sag noch immer ich IHM und nicht umgekehrt ( aber vielleicht wollte er ja ein Stück abbekommen,was aber angesichts der Fleischknappheit am Tisch leider nicht möglich gewesen wäre )

Nachdem einer von uns durch den Hunger gezwungen, sein gutes Benehmen aufgab und den Knochen des Steaks komplett, fein säuberlichst abnagte, was dem Patrone scheinbar zu gefallen schien, meinte dieser : " Sehr brav ! Sie dürfen gerne wieder bistecca fiorentina bei uns essen haha !" ....."hmm JETZT !?" , dachte Ich in diesem Moment, immer noch auf das zweite bistecca hoffend, ...vergeblich.

Desserts:

Die Zabaione war ( wider Erwarten ) relativ viel, sehr alkoholisch und noch warm. Alles in allem schmeckte sie gut und wie man sich das so vorstellt.

Das Tiramisu hätte für unseren Geschmack gerne ein bisschen süßer sein können, aber die Mascarpone Creme an sich war ausgezeichnet.

Zusammenfassend kann man sagen, das "il mare" ist eine nette Pizzeria ums Eck mit Steakoption ( die man wahrnehmen kann , aber nicht muss ).Eine Pizzeria, die kulinarisch solide, aber nicht außergewöhnlich in Erinnerung bleibt. Dafür aber kann man vielleicht den Hermann Maier, Ludwig Hirsch, Andreas Goldberger....oder einen anderen Promi nach Wahl sehen.

Auf Wiedersehen !


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2 Kommentare

🍷🍴🍕

2. Mai 2014, 04:57·Gefällt mir

Nett geschrieben - sehr authentisch! Essen sie das nächste mal Pizza dort!!

2. Mai 2014, 04:56·Gefällt mir1
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9. Februar 2014
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9. Februar 2014
SpeisenAmbienteService
Unser erster Besuch gestaltete sich durchaus erfreulich. Glück oder nicht, aus einer Not heraus am Nachmittag im "Ablaufdatum" angerufen und sogleich für den Abend einen Tisch bekommen. Erwähnt sol... MehrUnser erster Besuch gestaltete sich durchaus erfreulich. Glück oder nicht, aus einer Not heraus am Nachmittag im "Ablaufdatum" angerufen und sogleich für den Abend einen Tisch bekommen. Erwähnt sollte auch werden dass der Herr am Telefon ausgesprochen freundlich und bemüht war. Auch als wir letztendlich mehr Personen waren als angegeben war ein Tischwechsel problemlos möglich.

Das Ambiente erinnert an Orlando di Castello und andere culinary concept restaurants, wobei etwas authentischer, gemütlicher, ohne jedoch verbergen zu können, hip sein zu wollen. Die Grundfarbe ist weiss und pastell, gesessen wird auf Thonet Sesseln und im vorderen Bereich des Lokals auch auf Sofas, eine gelungene Mischung.

Die weibliche Servicekraft ist jung und charmant, deshalb verzeiht man ihr auch, dass sie mein Brot vergessen hat, welches KOSTENLOS gereicht wird, das macht das Ablaufdatum sympathisch. Im übrigen liegt das Preisniveau zwischen gehoben und hochpreisig, geschuldet auch durch die Tatsache dass die Portionen eher klein sind. ( Ausnahme der Kabeljau der als Hauptspeise serviert wurde )

Vorspeisen :

Vitello Tonnato : sehr gut, es könnte aber von Anfang an mit mehr Brot serviert werden, speziell unter Anbetracht der Situation, dass die Kellnerin mein Brot vergaß ! Das Kalb war mürbe, zart ,die Thunfischsauce ausgezeichnet.

Die Bruschette mit Ente waren mein persönliches Highlight, entig, fett und warm das Ganze auf warmen aussen knusprig innen weichem Weissbrot , ließ meinen Magen glauben es sei Weihnachten, spitze !

Der Antipastiteller qualitativ und geschmacklich sehr hochwertig , kreativ zusammengestellt mit Rindfleischröllchen, eingelegten Chilis, Prosciutto Crudo, (vermutlich) mariniertem Fenchel (sehr gut ) , Broccoli (der aus irgendeinem Grund ) sehr scharf schmeckte und Mozarella von dem ich wegen des feurigen Broccolis nicht sagen kann ob er vom Büffel stammte oder nicht.

Hauptspeisen :

Die Cannelloni mit Ricotta Brennessel Spinatfülle waren bemüht und sehr gut zubereitet nur reicht die Kraft der Brennesseln geschmacklich nicht aus um den eher unspektakulären Ricotta mitzureissen ,das Gesamterlebnis stellt sich als ein eher friedliches ein ( und lässt mich darüber sinnieren wie das gleiche Gericht mit einem etwas würzigerem Ziegenkäse wohl schmecken würde, das jedoch ist als sehr subjektiv zu betrachten und sei mir verziehen )

Das Kalbgeschnetzelte mit Wildreis war alles in allem gut; die Sauce würzig und harmonisch, der Wildreis perfekt, das Kalbfleisch jedoch etwas zäh (was bei einem Fleisch derartiger Qualität verwundert), und die Portion im ganzen etwas zu, nun ja, sagen wir mal, überschaubar. Aber es war gut.

Nachspeisen:

Die Panna Cotta folgt dem roten Faden des Abends und war ausgezeichnet in Geschmack und Konsistenz so dass man sich 10 Panna Cottas wünschen würde. Man könnte diese 10 auch problemlos verzehren, da sie in ihrer Erscheinung wiederum sehr "zierlich" vorbeikommen. ( gemein eigentlich )

Der Käseteller sah gut UND nach viel aus, dazu wurde reichlich Brot in einem Brotsackerl gereicht.

Alles in allem ein gelungener Abend, wenngleich man bedenken sollte, dass man von gutem Essen gerne auch mal mehr isst...
...Gerne werden wir das Ablaufdatum wieder sehen ( auch wenn die Kellnerin mein Brot vergessen hat ) ,
Auf Wiedersehen !
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9. Februar 2014
SpeisenAmbienteService
Tempus fugit- leider auch beim Renner. Wo sind die gutenZeiten hin, als die Steaks noch perfekt zubereitet, die Portionen riesig und das Preis-Leistungsverhältnis ausgezeichnet waren? Mein Freun... MehrTempus fugit- leider auch beim Renner. Wo sind die gutenZeiten hin, als die Steaks noch perfekt zubereitet, die Portionen riesig und das Preis-Leistungsverhältnis ausgezeichnet waren?

Mein Freundeskreis, der sich gleichermaßen aus Gut- und Vielessern zusammensetzt, fühlte sich seit nunmehr 15 Jahren beim "Renner" immer gut aufgehoben.

Wir wissen nicht, ob es am Tod des Besitzers liegt, oder ob es einen anderen Grund gibt - seit letztem Jahr (3 Besuche) müssen wir feststellen, dass die Qualität nachgelassen hat, die Portionen geschrumpft, die Preise hingegen gestiegen sind. Da es sich leider nicht um einen vereinzelten Ausrutscher -wie wir uns so sehr gewünscht hätten- gehandelt hat, sondern die Qualitätskurve eindeutig nach unten stürzt, fühlen wir uns beim Renner - schweren Herzens müssen wir es uns eingestehen - kulinarisch nicht mehr zu Hause.

En Detail - einige "Highlights" aus der gastronomischen Talfahrt unseres einstigen Lieblingslokals: Wir bestellten 3 Rostbratensteaks (medium). Davon war eines bezüglich Größe und Garung in Ordnung, die anderen beiden waren viel zu dünn geschnitten und zur Schuhsohle durchgebraten - daher zäh und trocken. Offensichtlich entschied man sich, aus einem Steak deren zwei zu machen, und fand es dann nicht der Mühe wert, diese aufgrund ihrer geringeren Dicke kürzer in der Pfanne zu lassen. Da ein Rostbratensteak -im Gegensatz zum T-Bone-Steak - nicht nach Gewicht, sondern zum Fixpreis von 26 Euro gehandelt wird, heisst's heutzutage "Daumen drücken", dass man ein ganzes, wohlgebratenes, und kein halbes, vertrocknetes Exemplar von einem Steak erwischt.

Womit wir beim T-Bone wären: Einst der heilige Gral fleischgewordener orgasmischer Herrlichkeit, schlicht die alles erfüllende Befriedigung eines jeden Fleischfetischisten.

Wo sind die Zeiten, als man den Renner mehr rollend denn gehend, aufgrund der Gier und Maßlosigkeit vollgepampft bis obenhin, verließ, da man zu schwach war, dem Genuss von rund eineinhalb Kilo totem perfekt zubereitetem Tier zu widerstehen?

Damals waren 55 Euro für ein gastronomisches one-way-Ticket gen Himmel vollkommen gerechtfertigt, um nicht zu sagen: preiswert.

Was bekommen wir heute? Aus irgendeinem Grund schafft es der Renner nicht mehr, Steaks, die medium bestellt werden, auch medium zu servieren. Das T-Bone Steak wies zwar innerlich (noch) eine rote Färbung auf, war aber so trocken, dass es beim Verzehr etwa 2 cm über meinem Frust, im Hals stecken blieb.

Das schlimmste jedoch war die matschbraune Industriesauce, die zu allen Steaks gereicht wird. Maggi? Knorr? Chemischer Großhandel? Wir wollen es gar nicht so genau wissen.

Jedenfalls konnte man vor zwei Jahren in der (guten alten) Sauce noch genau Rosmarinstücke und andere Gewürze optisch sowie geschmacklich ausmachen. Das einzige was sich in der Sauce unserer letzten Besuche ausmachen ließ, war der penetrant aufdringliche Geschmack von Glutamat, wie ich ihn sonst nur vom all-you-can-eat-Chinesen ums Eck gewohnt bin, wo er allerdings souveräner zum Einsatz gebracht wird, und aufgrund der jahrelangen Erfahrung mit dieser Substanz authentischer wirkt.

Für 60 Euro erwarten wir uns jedenfalls mehr als einen vertrockneten Fleischklumpen mit Industriesauce.

Die Beilage: Wenigstens der Mayonnaisesalat, der beste Wiens, geschmacklich DER erfrischende Begleiter aller Steaks, präsentiert sich in gewohnter Qualität, geschmacklich hervorragend. Er erinnert nach wie vor an die alten Zeiten, was das Herbeisehnen jener und die Depression darüber letztendlich leider nur steigert.

Einer unserer Runde versuchte sich über die Enttäuschung mit Hilfe der legendären Marillenknödel hinweg zu trösten. Die Marillenknödel waren auch gut, keine Frage, nur waren es nicht mehr zwei, sondern nur noch einer- zum selben Preis, versteht sich.

Schweren Herzens haben wir diesen Bericht geschrieben, ja schreiben müssen, in der Hoffnung, dass sich unser einstmals geliebter Renner wieder seiner alten, großen Zeiten besinnt und wie Phönix aus der Asche seiner totgebratenen T-Bones aufersteht.

Bis dahin wird er uns nicht mehr sehen. Auf Wiedersehen!
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2 Kommentare

Die Tragik dieses Erlebnisses ist voll nachvollziehbar. HGL!

3. Mai 2014, 23:24·Gefällt mir2

Sehr wortgewandt!

3. Mai 2014, 22:33·Gefällt mir1

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