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Gasthaus GrabmüllerGasthaus GrabmüllerGasthaus Grabmüller
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Gasthaus Grabmüller Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
08:00-23:00
Di
08:00-23:00
Mi
08:00-23:00
Do
08:00-23:00
Fr
08:00-23:00
Sa
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Gasthaus Grabmüller

Liechtenwerderplatz 3
1190 Wien (19. Bezirk - Döbling)
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 367 43 32
Lokal teilen:

2 Bewertungen für: Gasthaus Grabmüller

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. Dezember 2014
vielesser123
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2Ambiente
0Service

Das Gasthaus Grabmüller ist mir, obwohl ich vor vielen Jahren in der Nähe gewohnt habe, nie aufgefallen. Es liegt an einer stark befahrenen Strasse oder besser gesagt Kreuzung. Parkplätze im 19. Bezirk zu bekommen ist an Werktagen so gut wie aussichtslos (Ausnahme: Döblinger Hauptstrasse, Kurzparkzone). Im 9. Bezirk (z.B. Liechtensteinstraße, Augasse...) sind ausreichend Parkplätze vorhanden. Öffentlich kann man gut mit der U4/U6, Spittelau oder mit der Straßenbahn D, Liechtenwerder Platz anreisen.

Die Einrichtung ist wie Bertl2 schon geschrieben hat, einfach und bodenständig. Der Nichtraucherbereich ist eigentlich kein Nichtraucherbereich, weil die Tür zum Raucherbereich immer offen stand. Auch die Küchentür stand sperrangelweit offen. Wir hatten gemischte Gefühle. Einerseits scheint man hier keine Geheimnisse zu haben, andererseits wird wenig Rücksicht auf die Gäste im Nichtraucherbereich genommen. Damit meine ich nicht nur die offene Tür zum Raucherbereich. Man hat wenn der Koch Schnitzel klopft (eigentlich ein gutes Zeichen) das Gefühl direkt daneben zu stehen. Man führt gerade ein anregendes Gespräch und dann plötzlich - BAMM!BAMM!BAMM!!! Auch die unterschiedlichen Gerüche aus der Küche sind nicht immer angenehm.

Bestellt habe ich eine Gulaschsuppe und Grillkotelett. Die Gulaschsuppe wurde rasch mit einer Scheibe Schwarzbrot serviert. Was soll ich sagen? Die Gulaschsuppe war hervorragend. Ich habe selten so eine gute Gulaschsuppe gegessen. Beim Grillkotelett hingegen hat der Koch leider nachgelassen. Serviert wurden sie (2 Stk.) mit Spiegelei, Speck und Pommes. Das Fleisch war etwas zu lange in der Pfanne, daher nicht besonders zart. Das Spiegelei war perfekt, der Speck war nicht knusprig aber gut im Geschmack. Die Tiefkühl-Pommes waren so wie man sie kennt. Da ich noch Platz im Magen hatte, wollte ich auf eine Nachspeise nicht verzichten. Die Karte nochmals durchgestöbert und was sehen meine Augen: Marillenknödeln! Zu dieser Jahreszeit? Mein Interesse wurde geweckt. Natürlich bin ich davon ausgegangen, dass es sich um Tiefkühlware handelt. Aber wenn sie gut- und selbstgemacht sind, freue ich mich darauf. Wichtig war mir nur, dass die Knödeln aus Erdäpfelteig gemacht wurden, weil ich kein Topfenteig-Fan bin. Eine kurze Nachfrage beim Kellner. Dieser bestätigte mir, dass es sich um Erdäpfelteig-Knödeln handelt und die Bestellung wurde sofort getätigt. Keine 10 min und es wurden 3 kleine Marillenknödeln serviert. Eine kleine Kostprobe und der ganze Teller ging zu meiner Begleitung. Es waren Topfenknödeln!!! Mein Gegenüber war vom zusätzlichen Nachtisch ganz angetan. Geschmacklich scheint´s ja in Ordnung gewesen zu sein, nur sollte der Kellner keine falschen Antworten geben. Wer von nix eine Ahnung hat, sollte lieber die Pappn halten!

Als ich die Rechnung übernehmen wollte, fiel dem Kellner fast die Kinnlade herunter. "Was, die Dame zahlt?" war seine Frage. Ich:"Ja und stellen Sie sich vor, die Dame zahlt sogar gerne!". Er:"Das habe ich heute schon anders gehört.". So etwas ist mir beim Bezahlen noch nie passiert, aber das war ja noch der Okay-Teil. Als wir das Lokal verlassen wollten, schrie der Kellner (er stand an der Bar zusammen mit 3 Gästen):"Der Herr hackelt und die Dame gibt das Geld aus!". Ich bin rot angelaufen, wollte mich umdrehen, mich auf die Zehen stellen oder einen Hocker holen und den Typen eins direkt.... Aber ich konnte mich gerade noch beherrschen. Mein Begleiter, der mein Temperament kennt, hat mich schnell aus dem Lokal gezogen. Der Kellner hatte noch einmal Glück gehabt ;)

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja11Gefällt mir11Lesenswert3
Letzter Kommentar von am 7. Jun 2016 um 19:34

Sehr Schade eigentlich.... 🤔

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 13. November 2014
Experte
Bertl2
92
38
23
4Speisen
4Ambiente
4Service
1 Foto1 Check-In

Das Gasthaus Grabmüller ist ein bodenständiges, solides Wiener Wirtshaus, und nach diesem Maßstab bewerte ich es auch.

Vom Eingang kommt man direkt in den Schankraum, von dem links die Raucher- und rechts die Nichtrauchergaststube (Schwingtür) abzweigen. Die Einrichtung ist sehr schön traditionell; dunkles Holz, die Wände über der Vertäfelung mit Bildern und Urkunden behängt. Um etwas nach der Mittagszeit ist es problemlos, einen Platz zu bekommen, allerdings Achtung, die Küche macht Pause zwischen 15 und 17 Uhr.

Der freundliche und aufmerksame Ober bringt mir Getränk (Krügerl Hirter) und Speisekarte. Mir sind verschiedene Speisen von früheren Besuchen noch in angenehmer Erinnerung (etwa gegrilltes Knoblauchkotelett), aber diesmal soll es ein Gulasch sein. Ich wähle die Version mit Butternockerln, genannt Kaisergulasch. Alsbald kommt es, herrlich dampfend und duftend, eine anständige Portion für den normalen Appetit. Der größere Teil des Fleisches ist Wadschunken, was meinen Vorlieben sehr entgegenkommt. :-) Fleisch und Saft haben ideale Konsistenz und sind sehr gut abgeschmeckt, beim Paprika ist die gerade richtige Menge von scharfem dabei. Die Nockerl sind natürlich hausgemacht, und in der Menge so dimensioniert, dass sie den Saft gut aufnehmen können.

Das gemütliche Ambiente lädt zum Verweilen ein, die Beleuchtung ist gut geeignet, Zeitung zu lesen. Der Fernseher wird vor allem für Sportübertragungen verwendet, man wird nicht dauerberieselt.

Die Rechnung machte 10.80 € aus, was ich für das Gebotene als günstig einstufe. Es gibt auch Mittagsmenüs, Wochenplan auf der Homepage ersichtlich.

Für Liebhaber der Beislkultur eine klare Empfehlung, und vielleicht auch ein Kandidat für die besten Gulasche Wiens.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja9Gefällt mir11Lesenswert4
Letzter Kommentar von am 13. Nov 2014 um 13:18

Gerade an der Grenze: Das 9er Bräu ist im 9. Bezirk.

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Erst-Tester

Bewertet am 13.11.2014

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