RestaurantTester.at
Fr, 7. Oktober 2022
In der Umgebung

vielesser123

vielesser123
Level 13
Mitglied seit Mai 2014
Nachricht

Über mich

Keine Info

Lieblingslokale

Keine Info

Lieblingsspeisen

Keine Info

Lieblingsdrinks

Keine Info

Liebstes Urlaubsziel

USA

541 Gefällt mir Stimmen für 194 Beiträge
177 Lesenswert Stimmen für 27 Lokal-Bewertungen
317 Hilfreich Stimmen für 28 Lokal-Bewertungen

Bewertungs Durchschnitt

SpAmSe

28
Lokal-
Bewertungen

2.932.9
Bewertungen anzeigen »

Tester Ranking

Tester Rangliste »
 hat ein Lokal bewertet.
7. Juni 2016
1020 Wien
SpeisenAmbienteService
Meine Bewertung bezieht sich ausschließlich auf das vietnamesische Nationalgericht: Pho Bo (Reisnudelsuppe mit Rindfleisch). Etwas anderes habe ich nicht gegessen, weil mir die Lust auf Mehr vergan... MehrMeine Bewertung bezieht sich ausschließlich auf das vietnamesische Nationalgericht: Pho Bo (Reisnudelsuppe mit Rindfleisch). Etwas anderes habe ich nicht gegessen, weil mir die Lust auf Mehr vergangen ist. Vielleicht sind die anderen Gerichte, die hier beschrieben wurden, wirklich ganz gut, nur fällt ein vietnamesisches Restaurant in meinen Augen durch, wenn es DAS Nationalgericht dermaßen „verunstaltet“. Ich bin da ziemlich gnadenlos.

Es mag sein, das die Pho Bo im by Chi den europäischen Geschmack vollkommen trifft. Außer Koriander und etwas Thaibasilikum ist ja eigentlich nichts wirklich Exotisches dabei. Die Suppe war eine sehr gute Rindsuppe, aber sie hatte kein vietnamesisches Herz. Wenn man die Reisnudeln, Sojasprossen und das Rindfleisch durch einen Leberknödel ersetzt und die asiatischen Kräuter weggelassen hätte, hätte man eine ausgezeichnete österreichische Leberknödelsuppe vorgesetzt bekommen. Nichts gegen österreichische Suppen. Ich liebe sie! Wenn ich aber vietnamesisch essen gehe, möchte ich auch eine vietnamesische Suppe haben. Was macht die Pho-Suppe so besonders? Was macht sie anders? Es ist die Zubereitung, es sind die Gewürze. Wo war der besondere Geschmack vom langsam gerösteten Sternanis und Kardamom? Hier fehlte er vollkommen. Zimt und Ingwer könnten die Suppe auch verfeinern. Leider schmeckte ich hiervon auch nichts – wie schade!

Optisch machte die Suppe einen sehr guten Eindruck – für die meisten Europäer: eine große Schüssel mit dünnen Rindfleischscheiben und eine große Menge an undefinierbaren Kräutern. Ich musste leicht schlucken. Wieso sind die Kräuter so klein geschnitten wie Schnittlauch? So isst kein Vietnamese seine Pho. Die Kräuter werden reingezupft! Sie werden separat serviert. Der Gast kann sich von der Frische der Kräuter überzeugen und entscheidet über die Menge der Kräuter, die er in seiner Pho haben möchte. Genauso ist es auch mit den Sojasprossen. Auch diese wurden bereits in die Suppe gemischt – das geht überhaupt nicht! Sojasprossen müssen ebenfalls separat serviert werden. Sie dürfen nur ganz kurz in der Suppe sein um nicht zu weich zu werden. Was die vietnamesische Küche auszeichnet ist, dass in einem Gericht nicht nur unglaublich viele Geschmacksrichtungen, sondern auch unterschiedliche Konsistenzen, wie knackige, frische Sojasprossen, die in einer brandheißen Suppe zu finden sind. Bei dieser Pho-Suppe ist dieses harmonische Zusammenspiel gegensätzlicher Ingredienzien nicht vorhanden. Die Sojasprossen waren „zerkocht“ durch den viel zu langen Aufenthalt in der Suppe.

Was dann wirklich getrennt dazu serviert wurde, waren ca. 4 hauchdünne Scheiben von einer Chilischote, ein kleiner Batzen Hoisin-Sauce und ein Drittel von einer Zitronenspalte. Für mich war dieser Anblick wirklich schlimm. Warum ist hier alles so klein und so wenig? Aber wie schon erwähnt, bin ich eine Ausnahme. Für die Meisten sind diese Mengen ausreichend, weil ja die gute Leberknödelsuppe, ähm…sorry, natürlich Pho-Suppe keine zusätzliche Würzung (schon gar nicht Zitrone oder Chili) braucht.

Der nächste Schock folgte zugleich. Die Reisnudeln waren ziemlich dünn und weit entfernt von den richtigen Pho-Nudeln. Nicht einmal die richtigen Reisnudeln, werden hier verwendet. Die Enttäuschung wurde immer größer. Schlimmer geht’s nicht mehr, aber da hat sich der Vielesser getäuscht. Schlimmer geht’s immer! Und was kann es schlimmeres für einen Vielesser geben als eine winzige Portion, die ihn nicht mal annähernd satt macht. Insgesamt habe ich 3 x die Nudeln und das Rindfleisch mit den Stäbchen aus der Suppe gefischt und das war‘s – Ende im Gelände! Was für eine Hauptspeise, die sich mengenmäßig als Vorspeise entpuppte, aber sich preismäßig in der Hauptspeisen-Liga bewegt: EUR 12,90.

Ich war zu frustriert um ein weiteres Gericht zu bestellen, wollte nur schnell bezahlen und in ein anderes Restaurant wechseln. Als die junge Kellnerin und Tochter des Hauses mich gefragt hat, ob alles in Ordnung wäre, kam von mir ein zögerliches: nnnnnnnnnnnjjjooo. Ich war zu frustriert und wenn ich Hunger habe, bin ich immer schlecht gelaunt. Daher wollte eigentlich keine Diskussion. Es stand für uns fest, dass wir in Zukunft einen großen Bogen um dieses Restaurant machen werden. Die Kellnerin starrte mich an und fragte bohrend nach, was denn nicht in Ordnung sei. Ich wollte nett sein und habe gesagt, dass es wahrscheinlich an mir läge, ich würde eine authentische Pho Bo bevorzugen. Sie starrte mich immer noch entsetzt an und fragte nochmals nach, dieses Mal schon einiges schärfer und frecher. Mir kam dann der Gedanke, dass sie vielleicht aus Interesse, weil sie sich verbessern möchte, so hartnäckig nachfragt. Na gut, dann packte ich aus (aber alles immer noch sehr höflich formuliert). Sie starrte mich an und sagte etwas eingeschnappt:“ Da müssen sie mit meiner Mutter sprechen. Ich bin hier in Österreich geboren!“, gab mir das Wechselgeld und weg war sie. Für mich war klar, dass ich mich getäuscht habe. Es war kein Interesse an meiner Kritik vorhanden, sondern absolutes Unverständnis und Entsetzen über ein „nnnnnnnnjjjjoooo, war ned so geil!“ eines Gastes. Über die Aussage, dass sie in Österreich geboren wäre, konnte ich nur schmunzeln. Nur weil man in Österreich auf die Welt gekommen ist, heißt das nicht, dass man die Küche seines Heimatlandes als Kind und jetzt als Erwachsene nicht kennt. Sie wird genau wissen, wie die Pho Bo zuhause schmeckt und wie anders diese im Restaurant ist. Mein Magen verlangte nach Input. Also, nichts wie weg, ins Auto gestiegen und in ein weiteres Restaurant auf meiner To-Do-Liste eingecheckt. Hauptspeise und Nachspeise waren super (Vorspeise hatte ich ja schon). Es gab dann doch noch ein Happy End!
Gefällt mir16Kommentieren
9 Kommentare·Zeige alle Kommentare

@BruderBernhard: Mit Ab - Hof - Verkauf nach Hausschlachtung geht da nichts?

9. Jun 2016, 15:25·Gefällt mir

OT, ich weiss.... @vielesser : es läuft wieder - Glück gehabt. Sobald die Hotelpreise wieder runter kommen, gehn' wir viel sehr gut Essen in Wien! Ich kann keinen Schweinsdarm mehr kriegen hier, der Metzger hat jetzt einen eventorientierten Nachfolger, mit so Lifestylesachen wie Whiskeysteaks igitt.

9. Jun 2016, 08:40·Gefällt mir4

@BruderBernhard Danke! Apropos zu Fuß gehen, wie gehts Deinem Fuß?

8. Jun 2016, 19:34·Gefällt mir
 hat 4 Lokal Fotos hochgeladen.
18. Jänner 2016
 hat ein Lokal bewertet.
16. November 2015
1040 Wien
SpeisenAmbienteService
Wir waren in den letzten Monaten schon so oft dort und langsam aber doch gehört dieses Restaurant zu meinen Favoriten, was gute chinesische Küche betrifft. Aus welcher chinesischen Provinz die Betr... MehrWir waren in den letzten Monaten schon so oft dort und langsam aber doch gehört dieses Restaurant zu meinen Favoriten, was gute chinesische Küche betrifft. Aus welcher chinesischen Provinz die Betreiber kommen oder welche chinesische Küche hier vorherrscht, kann ich leider nicht beurteilen. Hier im Forum haben wir einen China-Experten, der sich vielleicht nach dieser Bewertung dazu äußern wird.

Meine bescheidenen Kenntnisse der chinesischen Küche beschränken sich auf einen Urlaub, den ich natürlich so wie viele anderen Touristen auch, in Peking und Shanghai verbracht habe. Was vielleicht nicht so typisch ist, sind unsere kulinarischen Experimente. Wir haben uns selbstständig gemacht und in chinesischen Restaurants mit dem Finger auf die Speisen anderer Gäste gezeigt, die uns als appetitlich erscheinen. Die Karte konnten wir ja nicht lesen. Wir wussten zwar nicht, was uns aufgetischt wurde, aber geschmeckt hat es. Das ist doch die Hauptsache.

Wie oft habe ich schon nach dieser Geschichte Sprüche wie „Du hast bestimmt Hunde- oder Katzenfleisch gegessen - igitt!“ gehört. Meine Güte, als ob das jetzt so extrem schlimm wäre. In Vietnam zum Beispiel gibt es nur bestimmte Regionen, wo Hundefleisch gegessen wird. Ich kenne viele Vietnamesen, die Hundefleisch niemals anrühren würden. Es handelt sich um eine Delikatesse, die nicht Jeder mag. Auch habe ich in jungen Jahren mit Ecuadorianern in einer WG gelebt. Diese haben mir berichtet, dass sie von Amerikanern und Europäern als „Meerschweinchen-Esser“ abgestempelt werden. Einer davon (es waren 4) hat einmal in seinem Leben ein Meerschweinchen gegessen. Auf die Frage wie das Meerschweinchen denn geschmeckt hätte, kam die kurze Antwort:“Chicken is better and cheaper!“.

So, jetzt sollte ich mich aufs Wesentliche konzentrieren: das Essen im Dim Sim Restaurant im Chinazentrum. Wir waren in den letzten Wochen sehr so oft hier, immer abends. Ich würde das Essen hier als solide und bodenständig einstufen. Ich mag bodenständige Küche, egal woher sie kommt. SSW, Bertl und neugierig haben schon hervorragende Bewertungen dazu geschrieben. Deswegen habe ich mir mit meiner Bewertung auch Zeit gelassen. Über Ambiente und Service möchte ich gar nicht so viel schreiben, meine ReTe-Kollegen waren ja schon sehr fleißig. Nicht uninteressant ist es zu wissen, dass es sich um ein sehr familienfreundliches, Nichtraucher-Lokal handelt. Ein Raucherbereich ist aber vorhanden, wenn man nicht kälteempfindlich ist und keinen Anspruch aufs Ambiente hegt. Dieser befindet sich im Vorraum. Wenn man die Treppe hochkommt, befindet sich links der Eingang, gerade aus geht’s zum WC und rechts sind einige wenige Tische aufgestellt. Hier können sich Raucher oder Gäste, die nicht reserviert haben und keinen Platz mehr im Restaurant finden, niederlassen. Der Nachteil ist, wie bereits erwähnt, dass hier nicht wirklich gut geheizt wird. Am Abend ist das Restaurant immer voll. Nicht nur der Anteil an asiatischen Gästen sondern auch der Lärmpegel ist extrem hoch. Also für romantische Abende oder Hochzeitsanträge wäre dieses Restaurant nicht besonders empfehlenswert ;) Ohne Reservierung geht gar nichts oder man kommt einfach früher, so zwischen 17 – 18 h.

So, jetzt komme ich hoffentlich bald zum Essen. Es gibt eine Neuerung! Die Übersetzung der chinesischen Karte, die der junge Herr (Sohn der Betreiber?) in seiner „schönsten Handschrift“ auf einigen Notizblättern verewigt hatte, wurde jetzt ganz professionell ausgedruckt und laminiert. Man muss sie nicht mehr extra anfordern. In jeder austrochinesischen Speisekarte befindet sich die übersetzte chinesische Karte. Leider macht meine Handykamera momentan Probleme. Einige Speisen habe ich mir gemerkt. Hier ein kleiner Auszug:

Ganze Lammkeule (auf Vorbestellung)
Froschschenkel mit Ingwer und Jungzwiebel
Ente mit gedämpften Klebereis
Abalone
Gebratene Schweinezunge
Gebratener Schweinedarm (scharf)
„Yu Xiang“ Melanzanie
Schweinedarmtopf
Gekochte Rindersehenen
Rindfleisch mit Chili aus dem Trockenwok
„Bao C(h)ao“ Schweinenieren
Schweinenieren nach Szechuan Art
usw.

Die klassischen Gerichte für chinesisches Essen abgestimmt auf den europäischen Gaumen-Liebhaber gibt es natürlich auch. Aber diese Gerichte interessieren mich nicht. Die Preise sind mehr als in Ordnung. Wir zahlen zu zweit je nach Hunger zwischen 40 und 70 Euro für mehrere Speisen.

Natürlich gibt es Dim Sums, die uns relativ gut schmecken. Besonders fixiert habe ich mich auf die Dim Sums mit gegrilltem Schweinefleisch und Dim Sums mit Garnelen und Bärlauch. Die Dim Sums mit Rindfleisch, Ingwer und Jungzwiebeln haben es mir nicht so angetan, weil sie in einer Schüssel mit viel Sauce gedämpft und entsprechend aufgeweicht wurden. Die Portionen sind nicht zu unterschätzen! Wir waren einmal so gierig und haben zu zweit eine Pekingente und 4 verschiedene Dim Sums bestellt. Das war sogar für mich viel zu viel und die „Wiederkehr der Ente“ (von Bertl beschrieben) habe ich nicht mehr genießen können. Der Koch hat uns gefragt, ob wir die Reste der Pekingente als Suppe oder gebacken haben wollen. Auch auf den Schärfegrad wurde eingegangen.

Die Pekingente möchte ich hier besonders hervorheben. Als wir in Peking waren, haben wir diese in einem Pekingente-Restaurant genossen. Das Restaurant war riesengroß, wie ein kleiner Palast. Es gab dort nur ein Gericht: die Pekingente! Wir waren im 5. Stock und hatten ein eigenes Zimmer. Serviert wurde die Pekingente wie im Dim Sum Restaurant im Chinazentrum. Nur eine „Wiederkehr“ gab es nicht – bye bye forever! Die dünnen Entenfleisch-Scheiben wurden im kleinen Teigfladen gelegt und zusätzlich mit Gurken- und Lauchstreifen gefüllt. Das Ganze wird gerollt und in die Tian Mian Jiang-Sauce getippt. Man kann die Sauce auch direkt in den Teigfladen geben. In Peking war die Ente riesengroß und extrem fettig. Ich esse gerne fettiges Essen, aber diese Ente hat mich in die Knie gezwungen und zwar vor der Toilettenschüssel. Ich habe mich die halbe Nacht lang übergeben müssen. Im Dim Sum Restaurant hingegen ist die Ente ziemlich mager, aber nicht trocken. Bis jetzt habe ich bis auf Überfressungsübelkeit (daran bin ich selber schuld) keinerlei Nebenwirkungen gehabt.

Die Nudelsuppen habe ich nur bei anderen Gästen gesehen. Die Portionen scheinen mehr als ausreichend zu sein. Der Plan für meinen nächsten Besuch wäre 1 x Nudelsuppe, die sich zwei Personen locker teilen können, dann 2 x Dim Sum und eine Hauptspeise mit Reis. Hoffentlich werde ich nicht platzen, aber wenn, dann hat es sich wenigstens ausgezahlt.
Gefällt mir17Kommentieren
21 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Ja, die Dan Dan Mian gehoeren in der Tat zu den schwachen Gerichten des Lokals.

22. Nov 2015, 12:37·Gefällt mir1

Es gibt dort ja einige. :-)

22. Nov 2015, 11:24·Gefällt mir

@anita47 fast hätten wir uns dort getroffen :) Haben uns dann kurzfristig für ein anderes Lokal entschieden.

22. Nov 2015, 10:56·Gefällt mir
 hat ein Lokal bewertet.
9. August 2015
1200 Wien
SpeisenAmbienteService
Chrisauswien hat durch seine Bewertung nicht nur eine interessante MSG-Diskussion ausgelöst, sondern mich auch auf dieses Lokal sehr neugierig gemacht. Endlich war es soweit. Die Sonne brannte, es ... MehrChrisauswien hat durch seine Bewertung nicht nur eine interessante MSG-Diskussion ausgelöst, sondern mich auch auf dieses Lokal sehr neugierig gemacht. Endlich war es soweit. Die Sonne brannte, es war heiß, unerträglich heiß. Bei so einer Hitze bin ich etwas gelähmt, körperliche Anstrengungen werden eingestellt, der Geist arbeitet nicht auf Hochtouren. Das Abendessen steht an und meine Vorfreude steigt. Wenn´s ums Essen geht, bin ich immer glücklich.

Von außen sieht das Boracay nicht besonders einladend aus. Auch der kleine „Gastgarten“ direkt davor war nicht die Offenbarung. Dieser bestand aus 4 – 5 Tischen, die hintereinander aufgereiht wurden. Bis auf einen, waren alle Tische besetzt. Es wurde getrunken, geraucht, diskutiert aber nicht gegessen. Der eine freie Tisch lächelt uns nicht an. Wir wollen uns beim Essen nicht wie Ölsardinen fühlen, also ging es ins Innere. Hier war es fast noch schlimmer. Ich fühlte mich gleich von Anfang an unwohl und wollte fast das Weite suchen. Dann kam mir der Gedanke, dass das Essen ja ganz gut sein könnte und so haben wir uns an einem Fenstertisch platziert. Der Raum war dunkel (2 Räume konnte ich ausfindig machen, wobei der Hintere fensterlos war). Die niedrige Decke und Holzverkleidungen an den Wänden waren dunkel & erdrückend. Kitschige chinesische Bilder und Dekorationselemente waren im ganzen Lokal anzutreffen. Ich vermute, dass der Vorgänger ein chinesisches Restaurant war. Für mich ist diese 1:1 Übernahme nicht nachvollziehbar. Wenn ich schon eine andere Küche anbiete, dann sollte die Einrichtung diese auch widerspiegeln bzw. zumindest neutral sein.

Dann kam noch hinzu, dass sich über den Stofftischdecken noch eine transparente Plastikabdeckung befindet. Was für ein herrliches Gefühl! Besonders wenn man im Hochsommer schön verschwitzt mit der Plastikdecke in Berührung kommt. Ob man hier rauchen darf, weiß ich nicht. Wir waren die einzigen Gäste, die sich an diesem Abend im Inneren des Lokals niederließen. Ob die Toiletten sauber sind, weiß ich nicht. Diese wurden nicht aufgesucht.

Ohne lange warten zu müssen, kam die freundliche Kellnerin mit den Speisekarten. Danach verschwand sie und wir mussten ca. 10 Minuten warten um unsere Getränkebestellung aufgeben zu können. Normalerweise bin ich nicht so empfindlich, aber da mein Körper auf Hitze extrem schnell reagiert und die Flüssigkeit, die meinen Körper verlässt auf der Plastikdecke schön verteilt wurde, war ich dabei auszutrocknen. Endlich wurden wir erhört und die Dame nahm unsere Getränkebestellung auf: Ein großes Sodazitron und ein großes alkoholfreies Bier (leider schon seit einigen Tagen abgelaufen, aber geschmacklich okay. Daher keine Reklamation).

Bei den Speisen sollte es schon etwas sein, das wir noch nie gegessen haben. Die philippinische Küche ist mir ganz fremd, also entschied ich mich dafür. Wir bestellten Poh Pia (hausgemachte Frühlingrollen mit Glasnudeln und Gemüse, Preis 4,50 Euro), Pochero (mit Karotten, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Frühlingskraut, Kochbananen und Rind, Preis 9,90 Euro – bitte keine Kartoffeln- und Erdäpfel-Diskussion! Ist so in der Speisekarte angeführt) und Kalderata (mit Karotten, Kartoffeln, Paprika, Erbsen, Kichererbsen und Huhn, Preis 12,50 Euro). Auf der Karte stand: Hauptspeisen ohne Beilage. Wir hatten keine Beilage bestellt.
Die Kellnerin verschwand in der Küche und wir hörten sie „Oma, ….!“ (der Rest war in ihrer Muttersprache) rufen. Wenn sie mit Oma wirklich ihre Oma gemeint hatte, war das vielversprechend. Nach wenigen Minuten wurde Poh Pia, 3 Stück, mit einer süß-sauren Fertigsauce serviert. Die frittierten Frühlingsrollen waren mittelgroß, der Teig sehr knusprig. Für meinen Geschmack etwas zu viel Teig. Die Füllung, so wie auf der Karte angeführt: Glasnudeln und Gemüse. Geschmacklich ziemlich neutral. Ohne Fertigsauce wären die Frühlingsrollen ziemlich langweilig.

Die Hauptspeisen ließen nicht lange auf sich warten. Serviert wurden diese nicht von unserer Kellnerin sondern von einem der Herren, welcher bis dato im Gastgarten saß. „Der Reis kommt gleich“ sagte er und verschwand in der Küche. Wir waren etwas irritiert. Stand nicht auf der Karte, dass die Hauptspeisen ohne Beilage sind? Wir haben ja keine bestellt, vielleicht haben wir uns nur „verlesen“ oder vielleicht ist der Reis davon ausgenommen…. Fragen über Fragen, aber egal, der Reis kam, wir hatten unser Schicksal akzeptiert und nicht nachgefragt (1,5 Euro/Portion wurde verrechnet). Pochero und Kalderata sind Eintöpfe. Alles, was auf der Karte stand (Karotten, Kartoffeln usw.), konnte man in den Gerichten brav wieder finden. Die Portionen waren groß. Da ich bis jetzt mit der philippinischen Küche keine Berührungspunkte hatte, kann ich die Authentizität der Gerichte nicht bewerten. Aber wenn die Oma wirklich in der Küche steht, wird es schon passen. Geschmacklich waren beide Eintöpfe in Ordnung. Kleine Defizite gab es: im Kalderata-Eintopf waren die Hühnerstücke etwas zu trocken. Wir haben in beiden Gerichten Erdäpfel-Stücke gefunden, die noch 2 min Kochzeit gebraucht hätten.

Die Gerichte sind schwer zu bewerten, weil sie ja geschmacklich okay waren, mehr aber auch nicht. Vielleicht habe ich mir auch zu viel erhofft: mehr Spannung, neue Geschmackserlebnisse, ein „Ich bin im siebten Himmel“-Gefühl. Neue Küche, neue Erfahrungen – das war meine Erwartungshaltung. Leider habe ich nur Eintöpfe vorgefunden mit fremden Zutatenkombinationen, die mich jedoch auf der geschmacklichen Ebene kaum berührt haben (vielleicht hätte etwas MSG nicht geschadet – Ups, jetzt ist es raus ;).

Wir werden das Boracay nicht mehr besuchen. Für alle, die nicht so empfindlich sind, kann ich das Essen schon weiterempfehlen. Ich bin beim asiatischen Essen sehr anspruchsvoll und habe auch eine hohe Erwartungshaltung. Ich habe eine Freundin, die das Essen dort auf Wolke 7 katapultieren würde (sie mag es nicht zu würzig).
Gefällt mir8Kommentieren
 hat 13 Lokal Fotos hochgeladen.
10. Juni 2015
 hat 2 Lokal Fotos hochgeladen.
10. Juni 2015
 hat 1 Lokal Foto hochgeladen.
10. Juni 2015
6313 Wildschönau
 hat ein Lokal bewertet.
9. Juni 2015
6311 Wildschönau
SpeisenAmbienteService
Die Entscheidung übers verlängerte Wochenende in die Wildschönau zu fahren um unsere eingerosteten Gelenke zu bewegen, war goldrichtig. Das Wetter hatte mitgespielt und es waren erstaunlicherweise ... MehrDie Entscheidung übers verlängerte Wochenende in die Wildschönau zu fahren um unsere eingerosteten Gelenke zu bewegen, war goldrichtig. Das Wetter hatte mitgespielt und es waren erstaunlicherweise nicht so viele Touristen unterwegs. Wir haben uns für eine Wanderung durch die Kundler Klamm entschieden. Beim Eingang kam uns eine Familie mit Kinderwagen entgegen. Das war sehr beruhigend. Meine kurzen Beine, die sich noch im Schlaf- und Schlendermodus befanden, wollten nur langsam in Betrieb genommen werden.

Die Wanderung war herrlich, hatte aber an meinen Energiereserven gezehrt. Auf dem Weg zum Hotel ist mir das Gästehaus zur Waidmannsruh ins Auge gestochen. An einer Tafel wurde groß angekündigt, dass es hier hausgemachte Erdbeerkuchen, Apfelstrudel und Topfentorte gibt. Ich werde plötzlich schneller. Okay, die Batterien sind doch noch nicht leer. Wir haben uns im Gastgarten niedergelassen. Für die kleinen Gäste, die spielend und lachend sehr lieb wirkten, wurden Schaukel und Rutsche in den Garten gestellt. Leider sind Kinder so unberechenbar wie das Wetter in den Bergen. Als dunkele Wolken aufgezogen, haben die Eltern zum Glück Blitz und Donner getrennt und es kehrte Ruhe ein. Diese haben wir sehr genossen. Der Gastgarten war ansonsten nicht besonders spannend. Ich würde sagen, dass er durchschnittlich war (keine besonderen Details, grüne Wiese, Sitzbänke, Tische, Sonnenschirme), daher ein Gut fürs Ambiente.

Die Kellnerin war ein sehr junges Mädchen (vermutlich die Tochter des Hauses). Wir haben sie auf 16 +/- 2 Jahre geschätzt. Sie war ziemlich unsicher und seeeehr langsam. Als wir zahlen wollten, brauchte sie gefühlte 10 min, um 5 Posten zu addieren (immer wieder verrechnet und neu angefangen). Die Service-Bewertung fällt mir schwer. Sie war höflich und sehr schüchtern. Vielleicht haben wir sie durch unsere direkte Art nervös gemacht. Da ich eine Mitschuld nicht ausschließen möchte und sie noch die Eierschale auf dem Kopf trägt, bekommt der Service ein Mäßig.

Jetzt zum Essen: Erdbeerkuchen und Apfelstrudel waren ausverkauft (am frühen Nachmittag). Mein Mann hat sich für die Topfentorte entschieden. Ich schwankte zwischen süß und pikant. Mich hat dann doch der Kaiserschmarrn mit Kompott angelächelt, aber da dieser bekanntlich etwas Zeit in Anspruch nimmt, habe ich nach der Herstellungsdauer gefragt. Als Antwort bekam ich „Dauert nicht so lange“. Das hätte mich skeptisch stimmen sollen. Die Topfentorte wurde sofort serviert, der „Kaiserschmarrn“ einige Minuten später. Ein Blick darauf und ich war leicht geschockt. Der geteilte Teller erinnerte mich an mein letztes Krankenhausessen. Der Kaiserschmarrn war eine dicke, geschmacksneutrale Palatschinke, die in winzig kleinen Stücken zerteilt wurde. Das Kompott war ein fertiges Apfelmus aus dem Glas. Wenn ich nicht so hungrig gewesen wäre, hätte ich das Gericht nicht angerührt. So, habe ich ca. 1/3 davon gegessen und das ist für einen hungrigen Vielesser wirklich wenig. Die Topfentorte habe ich weder probiert noch fotografiert. Sie war zu schnell weg. Mein Mann hat mir berichtet, dass es bei ihm auch der Hunger war. Die Torte war innen noch gefroren und geschmacklich ziemlich fad.

Wir werden, sollten wir wieder in der Gegend sein, dort nicht mehr einkehren.
Gefällt mir9Kommentieren
 hat 4 Lokal Fotos hochgeladen.
9. Juni 2015
6311 Wildschönau
Gästehaus Waidmannsruh - Wildschönau
Gästehaus Waidmannsruh - Wildschönau
Gästehaus Waidmannsruh - Wildschönau
 hat 1 Lokal Foto hochgeladen.
1. Juni 2015
5020 Salzburg
Long Long - Salzburg
 hat 4 Lokal Fotos hochgeladen.
1. Juni 2015
 hat ein Lokal bewertet.
31. Mai 2015
1010 Wien
SpeisenAmbienteService
Durch die Bewertung von den Testerkollegen SSW und Kampfkatze bin ich auf das Restaurant Koi aufmerksam geworden. Lustig ist, dass ich in dieser Gegend oft unterwegs bin und die Nachbarlokale (TGI ... MehrDurch die Bewertung von den Testerkollegen SSW und Kampfkatze bin ich auf das Restaurant Koi aufmerksam geworden. Lustig ist, dass ich in dieser Gegend oft unterwegs bin und die Nachbarlokale (TGI Friday´s, Pho Saigon, Flanagans usw.) sehr oft besucht habe. Leider habe ich das Koi nie im Visier gehabt und dadurch übersehen (obwohl man das eigentlich gar nicht kann. Das Lokal ist nicht wirklich klein). Ganz schön erschreckend, wie man manchmal mit Scheuklappen durch die Gegend läuft…

Da ich beruflich bedingt zu Mittag kaum Zeit für eine warme Mahlzeit habe, wurde dieses Verlangen in den Abend verlegt. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und liebe das gemütliche, ausgedehnte und üppige Abendessen in guter Gesellschaft.

Ich möchte mich so wie SSW nur auf meine Bestellungen beziehen (alles andere wurde schon ausführlich in den anderen Bewertungen beschrieben). Das, was bei mir „neu“ ist, ist das Essen am Abend. Hier gibt es Unterschiede, die ich gerne hervorheben möchte:

1. Preis: Dieser ist abends natürlich etwas höher angesiedelt (15,90 Euro).
2. Speisen: Man kann alle Gerichte bis zum Umfallen nachbestellen. Es gibt lediglich 2 Einschränkungen: Jakobsmuschel und Lammkarree (ab der 2. Bestellung 3,90 Euro Aufpreis).

Nun zu meinen Bestellungen: Es ist wirklich schlimm, aber ich habe ca. 10 x Dim Sum (sie werden in kleinen Behältern zu 2 – 4 Stk. serviert) bestellt. Die Auswahl ist wirklich groß: mit Schweine-, Kalb-, Hühner- und Rindfleisch, natürlich auch mit Garnelen und vegetarisch. Mir haben die Dim Sums sehr gut geschmeckt. Gefüllt mit Kalbfleisch sind sie sehr empfehlenswert. Da ich noch nie tiefgefrorene Dim Sums aus dem Asiamarkt mitgenommen und zubereitet habe, kann ich nicht sagen, ob es sich hier um Fertigprodukte handelt. Man bekommt aber auf keinen Fall die üblichen Verdächtigen vom Chinesen von nebenan. Das Rindfleisch war geschmacklich sehr gut und intensiv. Angeboten werden Dim Sums aus Reis- und Weizenmehl. Die Reismehl Dim Sums haben mir weniger zugesagt. Ist aber, glaube ich, Geschmackssache.

Nicht zu empfehlen sind die vietnamesischen Frühlingsrollen. Diese bestehen zu mehr als 90 % aus Reisnudeln, die ihren Garpunkt weit überschritten haben. Die 2 hauchdünne Garnelenstücke und das Korianderblatt habe ich zwar gesehen, aber nicht geschmeckt. Die Fischsauce wurde in die Rolle „eingearbeitet“. Dementsprechend waren die Frühlingsrollen etwas verwässert.

Der Rindfleischsalat mit Glasnudeln war eine sehr positive Überraschung. Die Portion würde ich als mittelgroß einstufen. Die Glasnudeln entpuppten sich als Reisnudeln, die mir schon in den vietnamesischen Frühlingrollen über den Weg gelaufen sind. Hier haben mich die etwas matschigen Reisnudeln nicht wirklich gestört. Das Rindfleisch war reichlich vorhanden und geschmacklich ausgezeichnet. Auch an Koriander wurde nicht gespart.

Das Rindfleisch mit Austernsauce war eine geschmackliche Enttäuschung. Es handelt sich um ein mittelgroßes Wokgericht mit Rindfleisch und Gemüse (Brokkoli, Karotten, Zucchini…), die noch schön knackig waren. Leider hat dieses Gericht nach wenig geschmeckt, keine Raffinesse, pure Langweile.

Gegrillte Garnelen (2 Stk.) mit Knoblauchsauce: leichte Röstaromen, sehr gut im Geschmack.

Gegriller Tintenfisch mit Knoblauch (2 Stk.): wurde leider lauwarm serviert und ging leider in die Richtung Gummisohle.

Gedämpfte Reisrollen mit Rindfleisch (1 Stk., gibt es auch mit anderen Füllungen): die Reispalatschinke war viel zu dick geraten, leider. Geschmacklich ganz okay, werde ich nicht wieder bestellen.

Tintenfischlaibchen (2 Stk.): waren ziemlich geschmacksneutral, aber in Ordnung.

Gedämpfter Heilbutt in Kokosmilch (1 Stk.): der arme Fisch wurde bestimmt stundenlang gedämpft. Er war extrem trocken und kaum genießbar. Die Kokosmilch wurde mit Wasser verlängert und war ungewürzt. Ein ganz schlimmes Gericht…

Jakobsmuschel mit Glasnudeln (1 Stk.): die Jakobsmuschel war auf den Punkt gegart, leider ungewürzt aber geschmacklich ganz gut. Die Glasnudeln (dieses mal sind es keine Reisnudeln) waren in Ordnung aber auch nicht gewürzt.

Lammkarree (1 Stk.): war sehr gut gewürzt. Das Fleisch war leider nicht so zart wie erhofft.

Lammspieße mit Kreuzkümmel (2 Stk.): Wow! Sehr gut gewürzte, kleine Lammspieße. Das Fleisch war schön zart, ein richtiger Genuss. Ich habe das Gericht nachbestellen müssen.

Sushi habe ich nur mitgenascht und war ganz zufrieden mit Geschmack und Auswahl.

Danach war ich richtig satt und hatte keinen Platz mehr für den Nachtisch. Das Koi werde ich als Sushi-, Dim Sum- und Lammspieß-AYCE-Restaurant abspeichern. Um die Wok- und Teppanyakigerichte werde ich einen großen Bogen machen. Ich habe bereits einen weiteren Termin für ein Abendessen mit Freunden fixiert. Sollte sich etwas ändern, werde ich meine Bewertung natürlich updaten.

-----------------------------------------------------------------------

Wie bereits angekündigt, hier mein Update (Besuch am 8.6.15) mit Freunden:

Dieses Mal habe ich verschiedene Sushi- und Maki-Variationen, Dim Sums, Papayasalat, Rindfleisch mit Glasnudeln, Lammkarree, Lammspieße, Entenzunge und Jakobsmuschel bestellt. Zum Nachtischbuffet habe ich es dieses mal geschafft.

- Sushi und Maki waren mittelmäßig. Leider war der Reis viel zu weich und auch etwas matschig.

- Dim Sums: ich gehe jetzt fast davon aus, dass die Dim Sums hausgemacht sind. Wenn nicht, dann wurde der Lieferant gewechselt. "Ravioli" mit Rindfleisch war dieses Mal geschmacklich nicht so gut. Das Fleisch hatte keinen so guten Eigengeschmack und war nicht besonders gut gewürzt. Auch die von mir gelobten Dim Sums mit Kalbfleisch haben anders geschmeckt. Sie waren mit viel Gemüse (hauptsächlich Karotten) und wenig Fleisch gefüllt. Auch hier ging es geschmacklich leider bergab.

- Lammspieße mit Kreuzkümmel: das einzige Gericht mit dem ich zufrieden war

- Lammkarree: ein zähes Luder, das kaum kau- und schluckbar war.

- Entenzunge: schwammen in einer ziemlich unspektakulären Sauce.

- Jakobsmuschel: waren beim letzten Mal in Ordnung. Dieses Mal auch, aber mehr nicht.

- Rindfleischsalat mit Glasnudeln: Es wurde mir ein komplett anderer Salat serviert. Keine Spur von Koriander, dafür alte Mungobohnensprossen (in einer großen Menge, wollten sie vielleicht los werden). Das Rindfleisch, das beim letzten Besuch köstlich war, war ganz dünn geschnitten und extrem trocken. Die Fischsauce mit Limettensaft und Zucker wurde durch eine leicht salzige Ölschmiere ersetzt. Geschmacklich ganz schlimm.

- Papayasalat: so einen schlechten Papayasalat hatte ich noch nie! Die Ölschmiere im Rindfleischsalat findet sich hier wieder. Es wurden einige Chilistücke und gehackte Erdnüsse beigemengt um einen kleinen Unterschied zu erzielen. Die Papaya-Stifte waren viel zu dick geschnitten und es waren große Tomatenstücke (die hier nichts zu suchen haben) im Salat zu finden.

Das Nachtischbuffet: meine bessere Hälfte und Freundin haben einen Blick aufs Buffet geworfen und sind ohne Beute zurückgekommen. Sie haben gesagt, dass alles so alt aussieht. Ich wollte mich von der Optik nicht täuschen lassen und habe ein Sesambällchen, eine Egg tarte und etwas Obst (Wasser- und Zuckermelone) mitgenommen. Das war ein großer Fehler. Wie alt sind denn die Sachen? Ich habe im Supermarkt schon mal alte aufgeschnittene Wassermelonen erwischt. Diese waren aber frischer als die Koi-Melonen. Das Sesambällchen und die Egg tarte waren hart und trocken - bäh!

Oh Koi, was ist mit Dir passiert? Die Speisenbewertung habe ich von Gut auf Mäßig geändert. Wenn das mein erster Besuch gewesen wäre, hätte mich das Koi nie wieder gesehen.

Meine Freundinnen haben das WC aufgesucht und gesagt, dass es dort richtig schmutzig war. Das passte irgendwie zum heutigen Gesamtbild, leider.


Gefällt mir10Kommentieren
8 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Ja, leider war es so. Wir waren auch ziemlich enttäuscht. Es war auch etwas unangenehm, weil wir unseren Freunden das Lokal vorgeschlagen haben.

11. Jun 2015, 00:00·Gefällt mir

Ja, leider war es so. Wir waren auch ziemlich enttäuscht. Es war auch etwas unangenehm, weil wir unseren Freunden das Lokal vorgeschlagen haben.

11. Jun 2015, 00:00·Gefällt mir

Hat sich das Koi jetzt wirklich innerhalb von 2-3 Wochen so verändert? Ich war in den letzten 1-2 Monaten vier Mal dort und kann solche Dinge wirklich nicht nachvollziehen. Habe 2 Speisen gefunden, die mir nicht geschmeckt haben, alles andere war okay bis wirklich gut. Wie kann das denn auf ein mal sein? Ich bin ganz entsetzt. Die Toilette war auch jedes Mal sehr sauber, wie ich dort war...

10. Jun 2015, 22:41·Gefällt mir
 hat ein Lokal bewertet.
24. April 2015
5020 Salzburg
SpeisenAmbienteService
Zwar habe ich schon mehrere Urlaube in Italien verbracht, bin aber absolut keine Kennerin der italienischen Küche. In Österreich gehe ich nur selten italienisch essen. Woran das liegt, weiß ich nic... MehrZwar habe ich schon mehrere Urlaube in Italien verbracht, bin aber absolut keine Kennerin der italienischen Küche. In Österreich gehe ich nur selten italienisch essen. Woran das liegt, weiß ich nicht genau. Eines der besten Steaks hatte ich in Kalabrien. Das Foto von mir, glücklich strahlend mit Messer und Gabel in den Händen, vor mir das perfekt gegrillte Riesensteak, wird regelmäßig betrachtet. Vor allem dann, wenn sich zusätzlich zum Fernweh ein Proteinmangel einschleicht.

Einige ReTe-Kollegen haben die L´Osteria in Wien bereits getestet und interessante Bewertungen über die Riesenpizza geschrieben. In Salzburg wird es nicht anders sein, dachte ich und bin mit großer Vorfreude zum reservierten Tisch für unser Firmenessen gegangen.

Das Ambiente war modern, nett eingerichtet. Aber das Lokal war bis zum Bersten voll mit Gästen. Ich habe nur Menschen gesehen und kaum auf die Einrichtung geachtet. Vor allem war so viel Bewegung im Spiel, Kellner und Gäste wuselten herum. Es war laut, man musste sich fast anschreien. Nein, hier ist es nicht gemütlich, hier gefällt es mir nicht. Vielleicht bin ich auch schon zu alt für so viel Äkkktschen. Ich möchte mich gut unterhalten, Spaß haben und mein Essen genießen. Sehen und gesehen werden ist mir nicht mehr so wichtig.

Bestellt habe ich als Vorspeise Bruschetta und als Hauptspeise eine Pizza Marinara mit Meeresfrüchten, Knoblauch und Käse. Die Bruschetta wurde nach wenigen Minuten serviert. Das Brot war frisch, aber kaum getoastet. Die Tomaten waren roteingefärbtes, schnittfestes Wasser. Und die Knoblauchzehe ist nur kurz daran vorbeigerutscht. So eine langweilige Bruschetta hatte ich schon lange nicht mehr. Der Hunger hat‘s aber reingetrieben. Wie so oft.
Meine ganze Hoffnung legte ich in die Pizza Marinara. Ich liebe Meeresgetier, ob in Nudeln, Pizza, Reis oder nur mit Gemüse. Die Pizza kommt! Auf meine ReTe-Kollegen kann man sich verlassen. Die Pizza war wirklich riesengroß und hing mehrere Zentimeter über den Tellerrand. Der Blick auf die Pizza, die vor mir lag, war enttäuschend. Auf der Pizza lag eine Mini-Handvoll Meeresfrüchte, die nicht mal gut verteilt wurden. Dann noch der Käse, der ebenfalls schlecht verteilt wurde. Oben rechts sieht es so aus als wäre ganz viel Käse „hochgerutscht“. Unten war ganz viel von der roten Tomatensauce zu sehen und dort wo Käse und Tomatensauce kaum vorhanden waren, hatte sich das ganze Fett versammelt. Diese Riesenpizza hatte viel an optischer Varianz zu bieten, aber irgendwie hatte ich kaum mehr Lust verspürt sie zu essen.

Alle essen - verdammter Gruppenzwang! Ein Bissen und dann kam die Erkenntnis, dass sie genauso schmeckt wie sie aussieht. Teig und Tomatensauce haben nach nichts geschmeckt. Die wenigen Meeresfrüchte waren Billigware. Hier wird nicht viel Wert auf Qualität gelegt, Quantität steht hier ganz weit im Vordergrund. Die Pizza lasse ich fast unberührt stehen. Meine Kollegen machen sich Sorgen. Sie kennen mich ja nur anders, als Nahrungsmittel-Vernichtungsmaschine. Ein Kollege (ich nenne ihn mal Mr. Möchtegern-Hipster) hatte eine Pizza mit Schinken und Käse bestellt und behauptet großspurig, noch nie im Leben eine so gute Pizza gegessen zu haben. Na gut, Mr. Möchtegern-Hipster, hier ein Stück von meiner Pizza - mampf-mampf und schon hielt er inne. Eine Kollegin mit italienischen Wurzeln, musste das Pizzastück sogar ausspucken. Meine Kollegen hatten anschließend Mitleid mit mir (sie waren alle zufrieden mit ihrer Bestellung). Ich hätte mir natürlich ein anderes Essen bestellen können, aber der Appetit war mir vergangen.

Der Service war in Ordnung. Lebe wohl, L´Osteria! Du passt nicht zu mir und ich nicht zu Dir.
Gefällt mir11Kommentieren
11 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Wieso soll ich bitte schön privat ein Lokal besuchen, das mich überhaupt nicht anspricht? Heutzutage kann man sich ja gut vorinformieren. Nur um eventuelle Stärken zu entdecken? Meine Do-To-Liste ist lang genug um mich noch viele Monate/Jahre zu beschäftigen.

28. Apr 2015, 20:33·Gefällt mir

Ganz Deiner Meinung, amarone1977. Privat hätte mich die L´Osteria nie angesprochen. Ja, ja, wenn die berufliche Pflicht ruft... In diesem Fall war geschenkt noch zu teuer.

28. Apr 2015, 19:46·Gefällt mir1

Deswegen sage ich immer wieder: Ich zahle lieber viel für wenig vom Allerbesten als (scheinbar) wenig für zu viel vom Naja. ;-)

28. Apr 2015, 16:23·Gefällt mir1
 hat ein Lokal bewertet.
22. April 2015
5020 Salzburg
SpeisenAmbienteService
Durch die schöne Salzburger Altstadt zu schlendern ist für uns immer wieder eine große Freude. Die Sonne schien und die Sitze im Freien waren Mangelware. Am Alten Markt angekommen, erspähte mein Ma... MehrDurch die schöne Salzburger Altstadt zu schlendern ist für uns immer wieder eine große Freude. Die Sonne schien und die Sitze im Freien waren Mangelware. Am Alten Markt angekommen, erspähte mein Mann einen freien Tisch auf einer Terrasse, die zu einem Kaffeehaus gehörte. Jetzt mussten wir schnell sein. Angekommen und noch von den vielen Treppen gezeichnet, mussten wir feststellen, dass "unser Tisch" von anderen Gästen in Beschlag genommen wurde. Zum Glück konnten wir uns nicht weit davon entfernt niederlassen. Der Kellner war gleich präsent und fragte uns auf Englisch, ob wir im Schatten oder in der Sonne sitzen wollen. Ein anderer Kellner überreichte uns die Karten. Das ging Schlag auf Schlag...nicht schlecht.

Der Blick auf die Karte verrät uns, dass wir im Cafe Tomaselli sind. Das bunte Treiben auf der Strasse konnte von der Terrasse aus gut beobachtet werden. Wir entspannten uns, hier ist es richtig gemütlich.

Bestellt wurde eine Tasse Mokka (ca. € 3,80) und eine Melange (ca. € 3,80). Ich bin kein großer Kaffeekenner, aber unter einer Tasse Mokka habe ich mir einen Espresso vorgestellt. Serviert wurde ein Filterkaffee, der auch sehr gut geschmeckt hatte, aber kein Espresso war.

Da mein Mann sich noch etwas Süsses gönnen wollte, begab er sich auf die Suche nach der Kuchenvitrine. Lustig war, dass plötzlich eine Kuchenvitrine auf zwei Beinen vor ihm stand. Im Tomaselli gibt es sogenannte Kuchendamen, die alle Gäste mit einem, mit Süßspeisen voll beladenen Tablett ansteuert.

Was uns offeriert wurde, war eine herrliche Auswahl an Torten (z.B. Obst-, Sacher-, Haus-, Schokoladenmousse- und Nusstorte), Schnitten (z.B. Creme-, Kardinal- und Nockerlschnitte), Strudeln und Rouladen. Wir liessen uns beraten. Bitte eine möglichst cremige Torte für meinen Mann und für mich, nach der Apfelstrudel-Enttäuschung im Bärenwirt, eine weitere Chance für den Apfelstrudel mit einer extra Portion Schlagobers. Die cremigste Torte ist lt. Kuchendame die Schokoladenmoussetorte. Dieser wanderte zusammen mit dem Apfelstrudel direkt vom Tablett auf unseren Tisch. Beim Servieren der Portion Schlagobers wurden die Torten von der Kuchendame gleich abkassiert, € 7,80.

Der Apfelstrudel war ein Traum, nicht zu süß, frisch und die Apfelscheiben waren gut zu erkennen. Leider nicht mehr warm aber geschmacklich 1 A. Mein Mann war mit seiner Schokoladenmoussetorte auch sehr zufrieden.

Eine Freundin von mir, die Salzburgerin ist, hat mir im Nachhinein die Cremeschnitte empfohlen. Mit dem Service war ich sehr zufrieden. Laut der Salzburger Freundin kann man auch einen schlechten Tag erwischen und arrogantes Personal antreffen.

Das Tomaselli hat uns bestimmt nicht das letzte Mal gesehen.
Gefällt mir8Kommentieren
6 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Ja, kann ich bestätigen. Es ist in einigen Diners wirklich so wie in den Filmen. Wobei der Filterkaffee beim Tomaselli schon besser war (ist habe keine große Kunst...).

24. Apr 2015, 13:58·Gefällt mir

Doch, in den klassischen "Diners" gibt's das nach wie vor. Schwarze Kanne für caffeine, rote Kanne für "decaf". Die meisten Restaurants bieten mittlerweile Gott sei Dank schon Espresso an.

24. Apr 2015, 11:06·Gefällt mir

Da fehlt ja dann nur mehr, dass eine beschürzte Kellnerin mit Filterkanne durch die Sitzreihen geht und nachschenkt - macht man das in den US eigentlich wirklich so? Ich kenn's nur aus Filmen.

24. Apr 2015, 10:52·Gefällt mir
 hat ein Lokal bewertet.
22. April 2015
5020 Salzburg
SpeisenAmbienteService
Nach einer 7 stündigen Autofahrt und einer kurzen Ruhepause im Hotel meldet sich mein Magen. Es ist kein harmloses Knurren, sondern ein Geräusch, das in der Öffentlichkeit ziemlich peinlich ist. Me... MehrNach einer 7 stündigen Autofahrt und einer kurzen Ruhepause im Hotel meldet sich mein Magen. Es ist kein harmloses Knurren, sondern ein Geräusch, das in der Öffentlichkeit ziemlich peinlich ist. Mein Magen terrorisiert mich und schreit nach Input. Ich ergebe mich sehr gerne, nur ein netter Spaziergang sollte nach so einer langen Autofahrt schon noch sein. Die mir in Salzburg bekannten Lokale waren entweder zu Fuß nicht erreichbar oder zu nahe am Hotel dran. ReTe und Google Maps waren mir eine große Hilfe: gute Bewertungen und passende Distanz zum Hotel - der Bärenwirt sollte es sein.

Eine Reservierung haben wir nicht vorgenommen und dementsprechend war ich beim Betreten den Lokals etwas angespannt. Leicht geschockt stand ich im Gastraum, alle Tische waren besetzt. Nein, doch nicht alle. Ich habe den freien Mini-Tisch mit 2 Stühlen, der neben dem großen Kachelofen platziert wurde, übersehen. Der freundliche Kellner steuerte mit den Karten auf uns zu. Dieser Platz machte mich nicht glücklich. Trotz meiner geringen Körpergröße bin ich es gewohnt viel Raum für mich zu beanspruchen. Hier fühle ich mich eingeengt und unwohl. Das habe ich natürlich kommuniziert und der Kellner machte uns auf die Bärenstube im 1. Stock aufmerksam. Dort soll es aber ruhiger sein. Gut, dagegen habe ich nichts. In der Bärenstube hatten wir freie Platzwahl. Uns ist es sowohl im Erdgeschoss als auch in der Bärenstube aufgefallen, dass wir die einzigen deutschsprachigen Gäste waren. Ich mags international und fühle mich wohl.

Der Bärenwirt hat eine große Mission. Durch wochenlanges Testen von Hendl, Panier, Ölen und Garzeiten wurde das Backhendl perfektioniert und das "beste Backhendl" Österreichs sollte hier serviert werden (lt. Homepage und Aushang im Damen WC). Mein letztes Backhendl hatte ich beim Hanslwirt in der Steiermark. Das war meiner Meinung nach das beste Backhendl, das ich bisher gegessen habe (Bewertung folgt). Ob sich der Bärenwirt mit dieser Ansage zu weit aus dem Fenster lehnt?

Bestellt wurden:
Bärenwirtschnitzel (gefüllt mit Speck, Käse, Champignons und Zwiebeln) Pommes statt Butterreis (€ 13,90) und von mir natürlich das beste Backhendl (€ 13,90). Der Kellner hat mir eine riesengroße Portion angedroht. Ich habe nur gelächelt und gesagt, dass ich die Speisekarte fürs Dessert noch brauchen werde.

Das halbe Backhendl wurde mit einem Erdäpfel-Vogerlsalat serviert. Optisch hat mir das Backhendl sehr gut gefallen. Schön goldbraun frittiert mit viel Zitrone (2 große Spalten und 2 Scheiben) dekoriert und das optische Highlight war die frittierte Petersilie. Der Erdäpfel-Vogerlsalat war ziemlich unspektakulär und etwas zu sauer. Der Vogerlsalat war komplett ungewürzt und wurde direkt aus der Verpackung genommen und auf den Erdäpfelsalat gesetzt. Nun zum besten Backhendl: Freunde der dicken Panier kommen hier voll auf ihre Kosten. Mir war sie etwas zu dick, aber geschmacklich sehr gut und schön knusprig. Die Hühnerbrust war zwar noch saftig, aber hätte keine Sekunde länger in der Fritteuse bleiben dürfen. Leider hat mich das Hendl selbst geschmacklich nicht so überzeugt. Es liegt daran, dass ich meiner Meinung nach das beste Backhendl schon hatte und mich noch an diesen wunderbaren Geschmack erinnern konnte. Das Hendl beim Bärenwirt wäre ohne Panier ein ziemlich langweiliges und unauffälliges Hendl. Der Bärenwirt und sein Hendl haben es nicht gerade einfach mit mir ;)

Aufgegessen habe ich natürlich alles und geschmacklich war es ja auch in Ordnung. Das angedrohte Dessert wurde in Form eines Apfelstrudels mit Schlagobers (€ 4,90, Vanillesauce wurde abbestellt) in die Tat umgesetzt. Der Apfelstrudel war innen brennheiß (ein gutes Indiz dafür, dass die Mikrowelle im Spiel war). Das Schlagobers kam aus der Sprühflasche. Mit der Zeit wurde der Strudelteig richtig hart und war kaum genießbar. Geschmacklich ist der Apfelstrudel glatt durchgefallen - schade.

Die Speisenbewertung "Gut" hat der Bärenwirt nur erhalten, weil mein Mann mit seinem Bärenschnitzel sehr zufrieden war.

Der Service war sehr gut. Unser Kellner hatte seinen ersten Arbeitstag. Er war etwas nervös, aber sehr bemüht und aufmerksam.

Den Bärenwirt werden wir beim nächsten Salzburg-Urlaub wahrscheinlich nicht mehr besuchen. Die Küche ist in Ordnung, mehr nicht.
Gefällt mir10Kommentieren
3 Kommentare

Ich habe dabei auch an Dich gedacht, langnan, weil Dir ja der Bärenwirt empfohlen wurde. Mit der Wetterprognose ist es ja so eine Sache... Ich drücke Euch die Daumen und hoffe, dass sich alle Wetterfrösche geirrt haben und ihr einen wunderschönen Salzburg Urlaub habt.

22. Apr 2015, 20:28·Gefällt mir1

In zwei Wochen fahren wir nach Salzburg, da ist dieser Bericht genau richtig, danke! Überlege auch gerade, ob wir den Bärenwirt noch aufsuchen werden. Die Bewertungen insgesamt sprechen eher für ein durchschnittliches Lokal. Laut Wetterprognose wird es in zwei Wochen ziemlich kalt und regnerisch in Salzburg werden. Wenn das Essen auch nicht klappt...brrr.

22. Apr 2015, 20:09·Gefällt mir1

"lt. Homepage und Aushang im Damen WC das beste Backhendl Österreichs"...Na hoffentlich wird es niemals zum Grund des Damen WC-Besuchs dort.

22. Apr 2015, 18:24·Gefällt mir1
 hat ein Lokal bewertet.
2. März 2015
1060 Wien
SpeisenAmbienteService
Es war wieder Zeit mit den Mädels ein neues Restaurant zu testen. Da ich ein großer Fan von authentischer Küche bin, habe ich mich fürs Akaraka entschieden. Der Bewertung von Christian ist zu entne... MehrEs war wieder Zeit mit den Mädels ein neues Restaurant zu testen. Da ich ein großer Fan von authentischer Küche bin, habe ich mich fürs Akaraka entschieden. Der Bewertung von Christian ist zu entnehmen, dass man sich dort wie im tiefsten Afrika fühlt. Genau das taugt mir. Auf den Weg dorthin, bekam ich einen Anruf. Als vorbildliche Autofahrerin bin ich natürlich nicht ans Handy gegangen. Mein Mann ist eingesprungen und musste sich ein großes Gejammer anhören. Ich habe irgendetwas von pöbelnde Afrikaner mitbekommen, mehr leider nicht. Kaum angekommen, standen die Damen einige Meter vom Lokal entfernt, den Rücken an die Wand gepresst, die blassen Gesichter und nach untenhängenden Mundwinkeln haben mir etwas Sorgen bereitet. Was ist passiert?

Einige Afrikaner haben auf der Strasse vor dem Lokal laut gestritten und sie haben Angst bekommen. Ich war skeptisch. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass mein lautes und temperamentvolles Wesen im Ausland schon einige Male falsch verstanden wurde. Ich habe es immer total lieb gemeint, aber es halt nur laut gesagt und dabei wild gestikuliert. Mit meiner Zwergengröße konnte ich kaum Angst und Schrecken verbreiten, aber wenn ich dunkelhäutig, mukulös und groß wäre, würde die Sache bestimmt anders aussehen. Daher hat mich die Angst meiner Freundinnen nicht wirklich verunsichert. Leider wurde meine zweite Hälfte mit der Zeit von den Damen weichgekocht. Sie waren der Meinung, dass sowohl der große Flatscreen als auch die einfachen Tische und Stühle das Ambiente verunstalten. Nun stand ich alleine da mit meiner Neugierde aufs authentische, afrikanische Essen. Ich musste mich der Mehrheit beugen, natürlich nicht ohne die Bemerkung: „Alle Pussies, außer mir.“ (keine Sorge, wir sind noch befreundet).

Eine Alternative musste her. Für mich als ReTe-Fan kein Problem. Natürlich musste ich besonders viel Wert auf folgende Kriterien legen: Ambiente (möglichst ohne Flatscreen) und unauffällige, harmlos aussehende Gäste (das war schon etwas schwieriger...). Mir ist das ShanghaiTan auf meiner Do-To-Liste sofort ins Auge gestochen. Die Damen und der Mann wurden ins Auto gesteckt, einige Minuten später waren wir im 6. Bezirk und hatten großes Glück mit der Parkplatzsuche. Wie sich später herausstellte, kannten meine Freundinnen diese Lokation bereits und waren mit der Wahl sehr zufrieden.

Das Ambiente wurde hier schon sehr ausführlich beschrieben. Ich kann es nur bestätigen und wie bereits erwähnt, wenn meine Freundinnen schon mal zufrieden sind, dann kann es dort nur super sein.

Zum Essen: Die Auswahl an Sushi, Maki und Dim Sums war sehr groß. Es wurden Gerichte aus unterschiedlichen asiatischen Ländern, aber auch einige, die in Richtung Crossover Küche gehen, angeboten. Speisekarten, die eine so große, landesübergreifende Auswahl aufweisen, bereiten mir immer Sorgen. Die Frage, die ich mir dann stelle ist:“Weiß die Küche eigenltich, was sie tut?“. Da ich mich mit der vietnamesischen Küche bestens auskenne, wählte ich Gerichte, die damit nichts zu tun haben. Als Vorspeise habe ich die Dim Sum Kombi 1 (gedämpft, je 2 zu € 13,90) und als Hauptspeise den Seafood Hot Pot mit Kimchisauce ( € 14,80) bestellt. Auf die Vorspeisen mussten wir nur einige Minuten warten. Es waren, wenn ich mich richtig erinnern kann, 6 verschiedene Dim Sums, die alle unterschiedlich ausgesehen aber sehr ähnlich geschmeckt haben. Wie kann das nur sein? Es gibt mehrere Gründe dafür:
1. das Schweinefleisch war geschmacklich absolut neutral
2. man hat einen großen Bogen um Gewürze gemacht
3. die Dim Sum Kombi wurde schon vorgedämpft und über eine längere Zeit gelagert (das ist nur eine Vermutung von mir. Würde aber die extrem kurze Wartezeit und den leichten Garnelengeschmack von den Dim Sums, die angeblich keine Garnelen enthalten, erklären).
Die Fertig-Chilisauce, die dazugereicht wurde, war leider das geschmackliche Highlight.

Wieder nach einer relativ kurzen Wartezeit wurde das Seafood Hot Pot mit Kimchisauce und einer Schale Reis zusammen mit den anderen Hauptspeisen serviert. Die Küche scheint das Timing im Griff zu haben. Jetzt kam aber die nächste Enttäuschung. Im stark versalzenen Seafood Hot Pot befanden sich folgende Zutaten:
3 Stück Garnelen
2 Stück Brokkoli
2 Stück Karfiol
unzählige Stücke Surimi
unzählige Stücke Pseudojakobsmuscheln
irgendein blättriges Grünzeugs

Wenn man hier schon auf etwas gehobene asiatische Küche macht, dann sollten bitte schon die Zutaten etwas höherwertiger gewählt sein. Surimi, really? Geschmacklich wars aber halbwegs okay. Eine gewürzte Speise nach der neutralen Dim Sum-Kombi war eine Wohltat.

Eine Freundin von mir, die beim Chinesen immer Wan-Tan und am liebsten kleine, frittierte Speisen bestellt, war hochzufrieden. Die andere Freundin hatte auch die Dim Sum-Kombi 1 und vietnamesische Frühlingsrollen. Ihr Resümee lautete: nix besonderes, eher unterer Durchschnitt. Mein Mann hatte das Penang Curry Huhn und natürlich auch die Dim Sum-Kombi 1. Sein Feedback war: Penang Curry Huhn super, Dim Sum Kombi 1 fad.

Der Service war nett und bemüht. Vielleicht eine Spur zu aufdringlich, aber ansonsten hats super gepasst.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Küche im ShanghaiTan durchschnittlich ist. Sie ist an die breite Masse angepasst. Mit der Schärfe und den Gewürzen wird leider sehr vorsichtig umgegangen. Surimi als Seafood zu bezeichnen, geht gar nicht. Wieviele Jahre bekommt man denn dafür?
Gefällt mir12Kommentieren
10 Kommentare·Zeige alle Kommentare

@vielesser123,zuviel der Ehre ^_^

3. Mär 2015, 09:00·Gefällt mir1

@das Tofu und Chili habe ich schon auf dem Radar und die Fotos von langnan gehören für mich eh zu den Heiligtümern auf ReTe ;)

2. Mär 2015, 23:26·Gefällt mir2

Ob ich jetzt Kimchi, Curry, Sushi, Pho oder was immer auch dort bestellt hätte, es wäre eh nicht authentisch und besonders raffiniert gewesen.

2. Mär 2015, 23:19·Gefällt mir
 hat ein Lokal bewertet.
1. März 2015
1060 Wien
SpeisenAmbienteService
Wieder ein geschäftliches Essen, dieses Mal im Freirraum. Ich war auch schon mit Freunden zu unterschiedlichen Anlässen dort. Gegessen haben wir aber immer woanders. Im Freiraum wurden Cocktails ve... MehrWieder ein geschäftliches Essen, dieses Mal im Freirraum. Ich war auch schon mit Freunden zu unterschiedlichen Anlässen dort. Gegessen haben wir aber immer woanders. Im Freiraum wurden Cocktails vernichtet, ausgiebig über alles mögliche philosophiert und über meine schlechten Witze gelacht (ja, meine Freunde müssen mich wirklich mögen).

Das Ambiente wurde bereits in den anderen Bewertungen relativ gut beschrieben. Hier kann ich nur hinzufügen, dass mir persönlich der vordere Bereich (dort hatten wir unsere Cocktails konsumiert) sehr gut gefällt. Im hinteren Bereich (ist eigentlich ein eigener, großer Raum) war es ziemlich eng und extrem laut. Wir waren 8 Personen und haben uns nur mit dem jeweiligen Tischpartner zur linken und rechten Seite unterhalten können. Mit den anderen wurde die Kommunikation auf Handzeichen geben und Lippenlesen reduziert. Man hatte einen großen Raum für Interpretationsmöglichkeiten und Missverständnisse waren vorprogrammiert. Das Ambiente bekommt von mir ein Gut mit Bauchschmerzen.

Zum Essen: Komischerweise hatte ich an dem Abend richtig große Lust auf einen Salat mit gegrillten Putenstreifen, ganz klassisch ohne Schnickschnack. Die Speisekarte kann mit einer halbwegs vernüftigen Auswahl an Salaten auftrumpfen. Das was meinem Verlangen am nächsten kommt, nennt sich hier low carb Salat (gegrillte Putenstreifen, Römersalat, Apfel, Sellerie, low-fat-Joghurt-Dressing, Radieschen und Bio-Roggenbrotwürfel). Ich haue mich innerlich ab. Es sind mind. zwei andere Salate auf der Karte zu finden, die mehr mit low carb zu tun haben als dieser hier. Scheinbar kennt man sich mit low carb nicht aus, möchte aber dem Trend entsprechen. Egal, der low carb Salat wurde als Vorspeise bestellt. Das low-fat-Joghurt-Dressing möchte ich aber nicht haben und ersetzte es durch ein klassisches Essig-Öl-Dressing. Als Hauptspeise wählte ich das Thunfischsteak (Thunfisch "Sushi-Qualität", Wasabipüree, gegrillter Thaispargel, Maracuja-Träne).

Nach ca. 10 min wurden die Vorspeisen gebracht. Mein low carb Salat war mengenmäßig eine kleine Enttäuschung. Als Vorspeise ausreichend, aber als Hauptspeise ein Witz. An den Preis kann ich mich nicht mehr genau erinnern. Weiß aber noch, dass der Salat soviel gekostet hat wie anderswo eine Hauptspeise, also zwischen 10 - 12 Euro. Alles, was angekündigt wurde, war auch zu finden. Am Tellerrand als Überraschung und für low carb-Anhänger ein richtiger Hochgenuss, zwei dicke Roggenbrot-Scheiben. Diese sind aber bestimmt in Bio-Qualität ;) Ich musste innerlich wieder lachen. Wenn die Küche schon keine Ahnung von low carb hat, wie wäre es mit einer neuen Namensgebung? Hier die Aufklärung: Brot, egal ob Weizen, Roggen oder Dinkel ist für LowCarber ein rotes Tuch. Genauso wie Obst am Abend. Sowohl Bioqualität als auch low fat spielen in der low carb-Ernährung keine Rolle. Ganz im Gegenteil. Die eingesparte Kohlenhydratmenge sollte eher durch einen erhöhten Fettanteil (weniger Eiweiß) ersetzt werden. So, das war der low carb-Exkurs für die Küche.

Nun zum Thunfischsteak: Es war schön medium gebraten und mit der Qualität und Menge war ich auch zufrieden. Leider war es aber ziemlich langweilig im Geschmack. Außer Salz war am Thunfisch nichts zu finden. Eine dünne Sesamkruste oder ein hochwertigeres Salz hätte das Gericht interessanter gemacht. Das Wasabipüree war für mich der reinste Horror. Wer hat sich denn soetwas furchtbares ausgedacht? Das gute Erdäpfelpüree wurde durch die Zugabe von billigsten Wasabipulver verunstaltet. Nach einer kleinen Kostprobe habe ich es nicht mehr angerührt. Die Maracuja-Träne klang sehr vielversprechend. Vorgefunden habe ich einen Klecks vom Inneren der Frucht, welches als Fruchtfleisch, glaube ich, bezeichnet wird. Wieder keine Raffinesse, wieder langweilig... Der Thaispargel war gut, schön knackig und gut gebraten. Auf die Nachspeise habe ich verzichtet.

Die Bedienung war sehr gut. Wir hatten alle mind. einen Sonderwunsch (meiner war das Dressing). Ohne zu notieren hatte sie sich alle Gerichte (Vor-, Haupt-, und Nachspeisen) gemerkt. Da ich ein wirklich furchtbares, fast schon fischgleiches Gedächtnis habe, war diese Fähigkeit für mich sehr bewundernswert. Alles wurde richtig und ohne lange Wartezeiten gebracht. Wäre sie präsenter gewesen, hatte ich ihr 5 Punkte gegeben.

Das Freiraum werde ich privat nur zum Cocktails trinken aufsuchen. Erwähnenswert sind aber auch die alkoholfreien Getränke z.B. wird hier der Tee hausgemacht und ungesüßt in Flaschen abgefüllt. Durch die Zugabe von verschiedenen Fruchtpürees z.B. Himbeere, Mango und Gewürzen bekommt der Tee einen leicht fruchtigen und herrlich erfrischenden Geschmack. Schade, dass die Küche hier nicht mithalten kann und an Kreativität und Wissen schwächelt.
Gefällt mir8Kommentieren
 hat ein Lokal bewertet.
10. Februar 2015
5020 Salzburg
SpeisenAmbienteService
Wenige Tage nach der Neueröffnung am 17.11.2014 war ich geschäftlich im Imlauer Sky - Bar & Restaurant, einer neuen Panoramalocation im 6. Stock des Crowne Plaza Hotels. Leider waren die Spuren ... MehrWenige Tage nach der Neueröffnung am 17.11.2014 war ich geschäftlich im Imlauer Sky - Bar & Restaurant, einer neuen Panoramalocation im 6. Stock des Crowne Plaza Hotels.

Leider waren die Spuren der Bauarbeiten noch deutlich zu erkennen: der Zugang zur Terrasse war nicht möglich, der Gang zu den WC-Anlagen wurde mit Leitern und Farbeimern dekoriert. Ansonsten war das Ambiente sehr schön. Es ist keine strikte räumliche Trennung von Bar- und Restaurantbereich zu erkennen. Obwohl im Barbereich die Farbe Rot dominiert und der Restaurantbereich in den Farben Weiß/Beige/Braun gehalten wird, ist der Übergang fließend und absolut nicht störend. Der Gast hat hier Luft zum Atmen, ich fühlte mich gut.

Zu den Speisen: bestellt habe ich als Hauptspeise das Flugentenbrüstchen mit Orangensauce, Pommes Macaire und Keniabohnen inkl. Beilagensalat. Als Dessert gab es das Beste von der Valrhona Schokolade. Überrascht hat mich die kurze Wartezeit. Das Küchenteam scheint schon recht gut eingespielt zu sein. Das Flugentenbrüstchen war ein Traum. Genauso mag ich es: die Haut schön knusprig, das Fleisch zart, rosa und saftig. Die Orangensauce war auch ein Gedicht. Bei den Pommes Macaire handelt es sich um Scheiben bzw. Plätzchen aus gekochten, zerdrückten Erdäpfeln, die mit Butter, Salz, Pfeffer und Muskat verfeinert, und in wenig Fett gebacken wurden. Die 3 Stück auf meinem Teller waren hervorragend: außen schön knusprig, innen weich und super gewürzt. Besser kann man Pommes Macaire nicht machen. Die Keniabohnen waren relativ unspektakulär: grüne, noch bissfeste Fisolen, die vorgekocht und in Olivenöl kurz geschwenkt wurden. Die Hauptspeise bekommt von mir die volle Punktzahl!

Das Dessert "Das Beste von der Valrhona Schokolade" klingt vielversprechend. Von der edlen Valrhona Schokolade habe ich schon viel gehört, zum Genuss bin ich aber noch nicht gekommen. Serviert wurde mir folgendes: ein kleiner Schokoladenkuchen, der sich in einer Espressotasse befand, ein Schokoladenmousse und eine Art Creme Brulee (mit Schokolade). Der kleine Schokoladenkuchen war süß, aber sehr trocken. Ich konnte ihn ohne gleichzeitig zu trinken kaum schlucken. Der Blick zum Nebentisch, wo dieses Dessert auch bestellt wurde, führte zur Aufklärung des trockenen Kuchen-Desasters. Meine Espressotasse war nicht einmal bis zur Häfte mit dem Kuchen gefüllt. Am Nachbartisch war die ganze Tasse voll mit Kuchen. Bei gleicher Backzeit ist es kein Wunder, dass der winzig kleine Kuchen viel zu trocken wird. Die Mousse au Chocolat war gut, aber mehr auch nicht. Die Creme Brulee war leider eine Enttäuschung. Die Karamellkruste war schön fest und hat "geknackt". Das war auch schon alles, was an der Creme brulee gut geschmeckt hat. Die Creme selbst war irgendwie verwässert. Hat man hier Milch anstatt Sahne verwendet? So wie sie geschmeckt hat, glaube ich fast, dass es nicht einmal eine Vollmilch sondern eine fettreduzierte Milch war. Von der Valrhona Schokolade war nur ein Hauch drinnen. Nein, nein, nein, Schokoladen-Desserts müssen einfach geil und schokoladig ohne Ende schmecken. Da das Dessert für mich mangelhalft bis mäßig war, gibt es ein Gut für die Speisen-Bewertung.

Der Service war sehr bemüht und aufmerksam. Da wir eine sehr große Gruppe waren und uns nur 2 Servicekräfte zur Verfügung gestellt wurden, mussten wir manchmal etwas länger auf unsere Getränke warten. Trotzdem haben die Servicekräfte meiner Meinung nach alles gegeben. Daher ein Sehr Gut für den Service.

Die Bar habe ich leider nicht testen können. Erkältungssymptome haben mich leider sehr bald ans Bett gefesselt.

Gefällt mir7Kommentieren
 hat ein Lokal bewertet.
15. Dezember 2014
5020 Salzburg
SpeisenAmbienteService
Auf der Homepage steht folgendes zur Geschichte (gekürzte Version): "Das Gabler als Gasthof wird erstmals 1429 erwähnt, wohl aber noch unter einem anderen Namen. Derzeit ist das Haus im Besitz der ... MehrAuf der Homepage steht folgendes zur Geschichte (gekürzte Version): "Das Gabler als Gasthof wird erstmals 1429 erwähnt, wohl aber noch unter einem anderen Namen. Derzeit ist das Haus im Besitz der Immobilien Bauträger AG, welche den gesamten Komplex in den Jahren 2011/2012 kernsanierten. Außerdem wurde mit Jänner 2013 die neue Bar L9 im Haus eröffnet. 2013 tritt als Pächter erstmals die Messer + Gabel GmbH auf. Welche eine Tochtergesellschaft des Sternbräus ist. Ebenfalls eine Tochtergesellschaft des Sterbräus ist das erst kürzlich erworbene Hofbräu Kaltenhausen. Mag. Harald Kratzer – als gesellschaftender Geschäftsführer des Sternbräus – führt nun 3 Traditionsbetriebe unter einem Stern."

Geschäftsessen im Gablerbräu:
Küchenmeister hat das Ambiente schon sehr gut beschrieben. Die Renovierung ist absolut gelungen. Die sauberen, gemütlichen und historisch erhaltenen Räumlichkeiten bzw. Stuben haben uns sehr gut gefallen. Kaum haben wir uns niedergelassen, kam die freundliche Kellnerin auf uns zu um unsere Getränke-Bestellung aufzunehmen. Wir waren eine sehr große Gruppe und das Lokal war an diesem Abend gut besucht. Erstaunt hat uns, dass der Service richtig flott war und weder Getränke noch Speisen vergessen oder vertauscht hatte - einfach nur erstklassig!

Nun zu den Speisen:
Bestellt habe ich als Vorspeise einen Salat mit gebackener Gänseleber. Das war ein Versehen, weil dieser Salat riesengroß war und mit zwei großen panierten Gänseleber-Stücken serviert wurde. Ich glaube, dass dieser Salat als Hauptspeise gedacht war, aber das war kein Problem. Ich teile gerne. Meine Sitznachbarn haben sich gefreut und waren vom Dressing und der zarten Gänseleber genauso begeistert wie ich. Preis: ca. € 12.

Hauptspeise: Wildschweinrücken mit Kürbisgemüse und Polenta. Wow! So ein raffiniert gewürztes Kürbisgemüse habe ich noch nie gegessen. Die Polenta war außen etwas knusprig und innen schon weich. Das Wildschwein war super im Geschmack, zart einfach nur leck..., na gut ich schreibe das verbotene Wort nicht hin, urguat. Ich habe die Hauptspeise weggeatmet :) Preis: ca. € 19.

Nachspeise: natürlich Salzburger Nockerln. Ich habe diesen Nachtisch 3 x im Leben in unterschiedlichen Salzburger Lokalen gegessen. Kann mich daher nicht als Experten bezeichnen. Aber im Gablerbräu haben sie mir mit Abstand am besten geschmeckt. Hier wurden sie mit einer kleinen Schüssel selbstgemachter Himbeersauce serviert. Die Salzburger Nockerln waren auch nicht extrem süß und von der Menge her genau richtig für eine Person. Preis: ca. € 7.

Mir bleibt nichts anderes übrig als dieses Restaurant in der Kategorie Speisen und Service mit Ausgezeichnet zu bewerten. Das Ambiente bekommt nur daher ein Sehr Gut, weil der Weg von unserem Sitzplatz (wir waren aber auch in der hintersten Ecke) zum WC relativ lang war und das WC sich im Keller befand.

Beim nächsten Salzburg Aufenthalt werde ich das Gablerbräu auf jeden Fall wieder ansteuern. Die moderne L9-Bar im Kellergewölbe sollte man auch einen Besuch abstatten.
Gefällt mir12Kommentieren
12 Kommentare·Zeige alle Kommentare

I bin a bisserl hintnach, meine Stimme brauchst zwar nimmer, hast aber trotzdem bekommen. ;-)

16. Dez 2014, 20:27·Gefällt mir1

Jo, so samma hoit. :-)

16. Dez 2014, 17:21·Gefällt mir

Ich war in der Zwischenzeit schon mehrmals essen, muss nur noch Zeit für die Bewertungen finden. Und nochmals danke! Ihr seid alle super nett :)

16. Dez 2014, 17:05·Gefällt mir
 hat ein Lokal bewertet.
14. Dezember 2014
1190 Wien
SpeisenAmbienteService
Das Gasthaus Grabmüller ist mir, obwohl ich vor vielen Jahren in der Nähe gewohnt habe, nie aufgefallen. Es liegt an einer stark befahrenen Strasse oder besser gesagt Kreuzung. Parkplätze im 19. Be... MehrDas Gasthaus Grabmüller ist mir, obwohl ich vor vielen Jahren in der Nähe gewohnt habe, nie aufgefallen. Es liegt an einer stark befahrenen Strasse oder besser gesagt Kreuzung. Parkplätze im 19. Bezirk zu bekommen ist an Werktagen so gut wie aussichtslos (Ausnahme: Döblinger Hauptstrasse, Kurzparkzone). Im 9. Bezirk (z.B. Liechtensteinstraße, Augasse...) sind ausreichend Parkplätze vorhanden. Öffentlich kann man gut mit der U4/U6, Spittelau oder mit der Straßenbahn D, Liechtenwerder Platz anreisen.

Die Einrichtung ist wie Bertl2 schon geschrieben hat, einfach und bodenständig. Der Nichtraucherbereich ist eigentlich kein Nichtraucherbereich, weil die Tür zum Raucherbereich immer offen stand. Auch die Küchentür stand sperrangelweit offen. Wir hatten gemischte Gefühle. Einerseits scheint man hier keine Geheimnisse zu haben, andererseits wird wenig Rücksicht auf die Gäste im Nichtraucherbereich genommen. Damit meine ich nicht nur die offene Tür zum Raucherbereich. Man hat wenn der Koch Schnitzel klopft (eigentlich ein gutes Zeichen) das Gefühl direkt daneben zu stehen. Man führt gerade ein anregendes Gespräch und dann plötzlich - BAMM!BAMM!BAMM!!! Auch die unterschiedlichen Gerüche aus der Küche sind nicht immer angenehm.

Bestellt habe ich eine Gulaschsuppe und Grillkotelett. Die Gulaschsuppe wurde rasch mit einer Scheibe Schwarzbrot serviert. Was soll ich sagen? Die Gulaschsuppe war hervorragend. Ich habe selten so eine gute Gulaschsuppe gegessen. Beim Grillkotelett hingegen hat der Koch leider nachgelassen. Serviert wurden sie (2 Stk.) mit Spiegelei, Speck und Pommes. Das Fleisch war etwas zu lange in der Pfanne, daher nicht besonders zart. Das Spiegelei war perfekt, der Speck war nicht knusprig aber gut im Geschmack. Die Tiefkühl-Pommes waren so wie man sie kennt. Da ich noch Platz im Magen hatte, wollte ich auf eine Nachspeise nicht verzichten. Die Karte nochmals durchgestöbert und was sehen meine Augen: Marillenknödeln! Zu dieser Jahreszeit? Mein Interesse wurde geweckt. Natürlich bin ich davon ausgegangen, dass es sich um Tiefkühlware handelt. Aber wenn sie gut- und selbstgemacht sind, freue ich mich darauf. Wichtig war mir nur, dass die Knödeln aus Erdäpfelteig gemacht wurden, weil ich kein Topfenteig-Fan bin. Eine kurze Nachfrage beim Kellner. Dieser bestätigte mir, dass es sich um Erdäpfelteig-Knödeln handelt und die Bestellung wurde sofort getätigt. Keine 10 min und es wurden 3 kleine Marillenknödeln serviert. Eine kleine Kostprobe und der ganze Teller ging zu meiner Begleitung. Es waren Topfenknödeln!!! Mein Gegenüber war vom zusätzlichen Nachtisch ganz angetan. Geschmacklich scheint´s ja in Ordnung gewesen zu sein, nur sollte der Kellner keine falschen Antworten geben. Wer von nix eine Ahnung hat, sollte lieber die Pappn halten!

Als ich die Rechnung übernehmen wollte, fiel dem Kellner fast die Kinnlade herunter. "Was, die Dame zahlt?" war seine Frage. Ich:"Ja und stellen Sie sich vor, die Dame zahlt sogar gerne!". Er:"Das habe ich heute schon anders gehört.". So etwas ist mir beim Bezahlen noch nie passiert, aber das war ja noch der Okay-Teil. Als wir das Lokal verlassen wollten, schrie der Kellner (er stand an der Bar zusammen mit 3 Gästen):"Der Herr hackelt und die Dame gibt das Geld aus!". Ich bin rot angelaufen, wollte mich umdrehen, mich auf die Zehen stellen oder einen Hocker holen und den Typen eins direkt.... Aber ich konnte mich gerade noch beherrschen. Mein Begleiter, der mein Temperament kennt, hat mich schnell aus dem Lokal gezogen. Der Kellner hatte noch einmal Glück gehabt ;)
Gefällt mir9Kommentieren
16 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Sehr Schade eigentlich.... 🤔

7. Jun 2016, 19:34·Gefällt mir

Das meine ich doch die ganze Zeit!!! Wenn das der "Wiener Schmäh" was hier so manche verbal absondern, dann verschone man mich bitte damit und verstehen oder lernen will ich es erst recht nicht! Hier hat mein Integrationswillen einfach seine Grenzen! Und jetzt bitte keine weiteren Rechtfertigungsversuche mehr! Danke.

15. Dez 2014, 17:53·Gefällt mir3

Also, meines Erachtens hat das nichts mit Schmäh zu tun. Es ist einfach nur sexistisch.

15. Dez 2014, 16:34·Gefällt mir2
 hat ein Lokal bewertet.
13. Dezember 2014
1010 Wien
SpeisenAmbienteService
Es ist wieder Punsch- und Glühweinzeit! Dieses Mal haben wir uns für den Weihnachtsmarkt am Stephansplatz entschieden. Doch wohin soll man flüchten, wenn die Füße nach einiger Zeit anfangen zu frie... MehrEs ist wieder Punsch- und Glühweinzeit! Dieses Mal haben wir uns für den Weihnachtsmarkt am Stephansplatz entschieden. Doch wohin soll man flüchten, wenn die Füße nach einiger Zeit anfangen zu frieren? Natürlich habe ich vorgesorgt und einen Tisch beim Reinthaler´s Beisl reserviert, welches nur einige Minuten vom Weihnachtsmarkt entfernt ist. Am Telefon wurde mir mitgeteilt, dass es sich um ein Nichtraucher-Lokal handelt. Da scheint sich was getan zu haben (siehe ältere Kommentare). Der Gruppe ist es ganz recht, wir sind alle Nichtraucher.

Beim Betreten des Lokals ist uns sofort der Stammtisch direkt beim Eingang aufgefallen. Die Herren sind nur da gesessen und haben uns angestarrt. Das war etwas seltsam, aber vielleicht haben sie nichts besseres zu tun. Wir haben am Eingang gewartet und gewartet. Die Herren haben uns weiterhin angestarrt und angestarrt. Wenigstens hatten sie eine Beschäftigung. Mir war das zu blöd, ich habe mich auf der Suche nach Jemanden, der sich für uns zuständig fühlt, gemacht. Dabei bin ich durchs ganze Lokal gelaufen, habe auf dem Weg 2 Kellnerinnen getroffen, die mich entweder ignoriert oder sich nicht ausgekannt haben und war über die Größe des Beisls erstaunt. Die Gänge sind sehr schmal. Bei Gegenverkehr muss man sich seitlich drehen und den Bauch einziehen. Die dritte Kellnerin war ein Volltreffer. Sie hat uns zum reservierten Tisch geführt.

Wir hatten alle die Leberknödelsuppe als Vorspeise. Und als Hauptspeise wählte ich die gegrillte Hühnerbrust mit Wokgemüse und Reis. Die Leberknödelsuppe kam recht zügig. Ich war schon sehr gespannt drauf. Der Leberknödelsuppen-Orgasmus von HelmuthS blieb bei mir leider aus. Der Knödel war weich und hatte auch einen guten Lebergeschmack (kleine Leberstücke waren auch zu sehen). Die Suppe hingegen war ziemlich langweilig. Ich habe schon schlechtere aber auch bessere Suppen gegessen. Unsere Freunde waren zufrieden und hatten die Leberknödelsuppe als mittelmäßig eingestuft.

Auch auf die Hauptspeise musste ich nicht lange warten. Obwohl das Beisl ziemlich gut besucht war, hatte die Küche das Timing voll im Griff. Die gegrillte Hühnerbrust war zart und gut gewürzt. Das Wokgemüse ging gar nicht! Wir hatten hier schon die Tiefkühlgemüse-Diskussion, aber tiefgekühlte Sojasprossen (Mungobohnensprossen), Karotten und Sellerie zu servieren, ist eine Zumutung! Sojasprossen bestehen zu mehr als 99 % aus Wasser und haben relativ wenig Eigengeschmack. Das, was Sojasprossen so attraktiv und auch geschmacklich interessant macht, ist ihre knackige Konsistenz. Sojasprossen "frischen" das Gericht auf indem man sie gaaaaanz zum Schluss in den Wok gibt. Einmal kurz umrühren, weg vom Herd und fertig ist das Gericht. Hier wurden tiefgekühlte Sojasprossen (!), ein zartes und empfindliches Pflänzchen, totgekocht. Ausgesehen haben sie wie graue und geschmeckt wie dünne Schnüre. Der Reis war die nächste Katastrophe. Dieser wurde mit viel zu viel Wasser gekocht. Reis und Gemüse habe ich stehen gelassen. Wenn man keine Ahnung von asiatischer Küche hat, sollte man es besser lassen. Ein Beisl muss kein Wokgemüse anbieten. Gegrillte Hühnerbrust mit Pommes wäre doch die bessere Wahl.

Die Herren in der Runde haben den Tafelspitz mit Apfelkren und Rösti bestellt. Einer hat gemeint, dass dieser besser wäre als im Plachutta. Das hat mich neugierig gemacht. Das nächste Mal werde ich auch einen Tafelspitz bestellen.

Der Service war wahnsinnig gestresst und mäßig bemüht. Als wir zahlen wollten, mussten wir wieder 3 Kellner ansprechen. Zwei haben sich nicht zuständig gefühlt (vielleicht waren wir nicht in ihrem Zuständigkeitsbereich. Trotzdem hätten sie der Kollegin bescheid geben können) und uns ignoriert. Die dritte Kellnerin hat sich zu uns gesetzt und ist mit uns die Bestellung durchgegangen. Da wir getrennt zahlen wollten, hatte das Bezahlen gefühlte 2 Stunden gedauert. Sie hat dabei immer wieder über ihren Chef und die Arbeit geschimpft. Ganz ehrlich, das kann sie sich für zuhause aufheben.


Gefällt mir10Kommentieren
5 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Wir waren schon so oft beim Nussgartl und hatten unzählige Leberknödelsuppen vernichtet. Jedes Mal top! Ich kann Dir schon fast ein Verwöhnprogramm für Deine Geschmacksknospen garantieren - viel Spaß beim Austesten!

14. Dez 2014, 01:13·Gefällt mir

HelmuthS: Kennst Du die Nussgartl-Leberknödelsuppe schon? Ist für mich DIE Leberknödelsuppe.

14. Dez 2014, 00:49·Gefällt mir

SSW: Ja, das mache ich sogar wirklich manchmal. Viele schauen dann weg, weil ich den verrückten Blick sehr gut drauf habe ;) HelmuthS: Beim Chinesen gibt´s ja auch keinen Kaiserschmarren. Wenn ja, wirst Du bestimmt irgendwann auch mal schwach ;)

14. Dez 2014, 00:43·Gefällt mir
 hat 2 Lokal Fotos hochgeladen.
17. November 2014
 hat ein Lokal bewertet.
16. November 2014
1050 Wien
SpeisenAmbienteService
Ich bin ein großer Burger Fan und immer auf der Suche nach guten Burgers im In- und Ausland. Da ich doch etwas Zeit in New Jersey verbracht und in NYC gearbeitet habe und die Ost- und Westküste dur... MehrIch bin ein großer Burger Fan und immer auf der Suche nach guten Burgers im In- und Ausland. Da ich doch etwas Zeit in New Jersey verbracht und in NYC gearbeitet habe und die Ost- und Westküste durch mehrere Urlaube "auf- und abgefahren" bin, glaube ich schon in der Lage zu sein einen guten Burger bewerten zu können.

Omnom Burger stand seit der Eröffnung auf meine To-Do-Liste. Auch die guten Bewertungen bei ReTe haben mich sehr neugierig gemacht. Endlich war es soweit und wir haben eine 30 minütige Autofahrt quer durch Wien in Kauf genommen um dieses neue Burger-Lokal zu testen.

Wir waren relativ spät dran. Omnom Burger hat leider nur bis 21 h geöffnet. Parkplätze gibt es hier nicht en masse, aber nach einigen Minuten konnten wir in der Nähe unser Auto stehen lassen.

Ambiente und die Lokalgröße wurden schon sehr gut von den Vor-Besuchern beschrieben. Auch die Auswahl der Burger inkl. Zutaten entsprach der guten Bewertung von DFAvJ.

Bei unserem Besuch war das kleine Lokal pumpvoll. Wir mussten etwas warten. Als der einzige 4er Tisch endlich frei wurde und wir uns hinsetzen wollen, wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass dieser bereits reserviert wurde. Dafür haben wir durchaus Verständnis, wir sind zu Zweit und haben nicht an eine Reservierung gedacht. Nach einigen Minuten wurde der 2er Tisch frei und wir konnten uns niederlassen.

Bestellt habe ich bei einem netten aber ziemlich gestressten jungen Mann hinter der Theke. Der 4er Tisch war voll besetzt und wartete auf seine Bestellung, es kamen weitere Gäste, vor uns wartete ein Gast auf seinen vegetarischen Burger. Ich habe mitbekommen, dass 2 Herren für die Burgers zuständig sind. Der eine ist leider für einige Zeit ausgefallen, weil er die Masse für die vegetarischen Burger zubereiten musste. Die erste Frage, die mir unter Stress gestellt wurde, war:"Wollen auch SIE einen vegetarischen Burger?". Danach kam noch die Bemerkung:"Hoffentlich nicht!". Ich verneinte und sah, wie der Herr hinter der Theke sich etwas entspannte. Bestellt habe ich, weil mein Hunger richtig groß war: om´Meat Burger mit den Extras Double, grilled Onion (gab es nicht mehr), also dann black Onion, Bacon, Jalapenos und Zucchini. Mein Begleiter hat ebenfalls den om´Meat Burger (Extras: Double, Cheddar, black Onion, Jalapenos und Bacon) bestellt. Natürlich mit homemade Fries, 2x.

Das Ambiente gefällt mir richtig gut. Das Einzige, was mich gestört hat, war der Geruch. Natürlich gab es einen Luftabzug, der aber wenig Wirkung gezeigt hatte (vielleicht defekt an diesem Abend?). Meine Haare und Kleidung haben den ganzen Grill- und Frittiergeruch aufgenommen, ohne abendliche Dusche, wäre ich mit dem Omnom-Geruch ins Bett gegangen. Daher bekommt das Ambiente nur ein Gut.

Endlich wurde der Burger im Basket inkl. Pommes serviert. Mein erster Blick fiel aufs Burger-Brötchen (Bun). Das Brötchen, was ich vorfand, sah etwas verschrumpelt aus, also nicht wirklich frisch. Auch war der Bun um einiges kleiner als das Patty, zumindest der obere Teil. Das Burger-Essen gestaltete sich als etwas schwierig, weil ich den kleinen oberen Bun-Teil immer wieder etwas hin- und her schieben musste. Ansonsten hätte mein Burger ja keinen "Deckel" gehabt.

Die zwei Patties (ich habe ja Double bestellt) waren sehr gut. Das Rindfleisch war etwas mager, aber von der Qualität her ausgezeichnet. Mir fiel dann ein, dass ich gar nicht nach dem Garpunkt gefragt wurde. Das störte mich nicht, weil das Fleisch wirklich gut war. Das Brötchen hat leider so geschmeckt wie es aussah: nicht frisch, Kruste war nicht knusprig. Der Burger hätte trotz "alten" Bun ein Sehr Gut verdient, wären da nicht die Fries! Ich hatte keine Pommes sondern eine Handvoll längliche Chips serviert bekommen. Die Pommes waren sehr dünn und wurden viiiiel zu lange frittiert. Diese trockenen, dünnen, harten Pommes waren aus meiner Sicht ein absolutes No-Go. Normalerweise sortiere ich solche Pommes-Stücke (man findet sie in der Regel vereinzelt in einer Pommes-Portion) aus. Daher nur ein Gut für die Speisen-Bewertung. Da fällt mich noch ein, die Jalapenos waren im Burger nicht zu finden. Da ich mit der neuen Burger-Essenstechnik zu beschäftigt war, ist mir das leider erst im Auto aufgefallen.

Wir haben für 2 Personen inkl. Getränke aus der Flasche € 38 inkl. Trinkgeld gezahlt. Wenn das Lokal bei uns um die Ecke wäre, hätten wir bestimmt bei Gelegenheit einen Burger (ohne Fries) geholt. Da ich aber auch Lokale mit sehr guten Burger in Wien kenne, die für uns besser gelegen sind und viel, viel bessere Pommes haben, werde ich Omnom Burger nicht mehr besuchen.



Gefällt mir11Kommentieren
11 Kommentare·Zeige alle Kommentare

O.k., du hast das letzte Wort. Scheint dir wichtig zu sein ...

9. Feb 2015, 22:07·Gefällt mir

Wie Deine Kommentare einzustufen sind, habe ich schon geschrieben. Also, kann ich sie nicht allzu ernst nehmen.

9. Feb 2015, 14:06·Gefällt mir

oops, samma wehleidig? tja, zur selbstverteidigung muss man hart zuschlagen ... wo kommen wir sonst hin?

9. Feb 2015, 01:10·Gefällt mir
 hat ein Lokal bewertet.
18. Oktober 2014
1070 Wien
SpeisenAmbienteService
Das Fleming´s am Neubaugürtel ist ein 4 Sterne Hotel, das bei Geschäftsleuten aufgrund der Lage und Sonderkonditionen recht beliebt ist. Hier finden oft Seminare und Tagungen statt. "Das moderne... MehrDas Fleming´s am Neubaugürtel ist ein 4 Sterne Hotel, das bei Geschäftsleuten aufgrund der Lage und Sonderkonditionen recht beliebt ist. Hier finden oft Seminare und Tagungen statt.

"Das moderne Hotel stillt Ihre kulinarischen Wünsche mit Fleming’s Brasserie & Wine Bar im französischen Stil, in der man einen besonderen Mix aus französischer Brasserie und Traiteurladen erlebt" - so wird das hoteleigene Restaurant inkl. Bar beschrieben. Für mich war es ein relativ normales, modernes, etwas kühl geratenes Restaurant mit einer großen Bar. Frankreich-Feeling ist bei mir auf jeden Fall nicht aufgekommen.

Der Restaurant-Bereich ist ein riesengroßer Raum, der aber gut unterteilt ist. Zuerst kommt man in einem Bereich, der mit vielen Tischen und Stühlen ausgestattet ist. Hier wird das Frühstücksbuffet aufgebaut und zu Mittag dürfen sich Gäste hier auch niederlassen. Nach der scharfen Rechtskurve kann man schon die große Bar erblicken. Ganz am Ende des Raumes befindet sich die Brasserie & Wine Bar, wo Gäste ihr Abendessen zu sich nehmen dürfen. Die "Wand" zum Gürtel ist komplett verglast. Ich werde das Gefühl nicht los, dass ich die einzige Attraktion für die Autofahrer, die im Stau stecken und sich langweilen, bin.

Unser Tisch war mit Besteck, Gläsern und Stoffservietten eingedeckt. Bei näherer Betrachtung waren fette Fingerabdrücke an den Wein-Gläsern zu sehen. Wir finden das etwas ekelig und haben unseren Kellner bescheid geben. Dieser war der Ober-Ober-Ober-Hammer im negativen Sinn. Er kommt, hält das Glas hoch, nickt, dreht sich um, nimmt ein anderes Glas vom Nachbartisch (dieses hält er nicht am Stiel sondern am Kelch), stellt das grausliche mit Fingerabdrücken geschmückte Glas am Nachbartisch. Super, jetzt haben wir ein neues Glas mit frischen, fettigen Fingerabdrücken. Mein Gegenüber hat demonstrativ, vor seinen Augen das Glas mit der Stoffserviette poliert. Dem Kellner hat das so etwas von nicht gejuckt. Er lebt in seiner eigenen, schmuddeligen Welt...

Bestellt wurden verschiedene Gerichte: Thunfisch-Steak mit Gnocchi und gebratenes Gemüse, Filetsteak vom argentinischen Rind mit Spinat und Pommes und Steak mit Tagliatelle und Eierschwammerl-Sauce. Das Thunfisch-Steak wurde von mehreren Personen bestellt. Serviert wurde es mit einer abzählbaren Anzahl an Gnocchi (ich glaube, es waren 8 bis 10 Stk.). Das gebratene Gemüse soll gut geschmeckt haben, das Thunfisch-Steak hingegen war furztrocken (komplett durchgebraten). Über die Gnocchi wurde nicht berichtet. Ich habe leider keinen mündlichen Bericht über das Steak mit Tagliatelle und Eierschwammerl-Sauce erhalten.

Meine Bestellung war das Filetsteak vom argentinischen Rind mit Spinat und Pommes. Die große Überraschung war die halbierte Cocktailtomate ;-) In einer kleinen Schüssel wurde eine rote Paste, die etwas unappetitlich aussah, mitserviert. Sie wurde namentlich auch angeführt (leider habe ich diesen vergessen). Eine kleine Kostprobe und die rote Paste kann bleiben, wo sie ist. Der Spinat wurde mit leicht angerösteten Zwiebeln und Butter weichgekocht. Für mich etwas zu weich. Ich bevorzuge Knoblauch und Olivenöl zum Spinat. Ansonsten war er ganz in Ordnung. Die Sauce hat zu intensiv, schon etwas angebrannt, geschmeckt. Das Highlight war der Hauptakteur, das Filetsteak. Es war, so wie bestellt, schön medium gebraten. Das Fleisch war sehr zart und schmackhaft. Es hätte natürlich etwas größer sein können, aber ich habe jeden Bissen genossen. Die Pommes waren ganz normale Tiefkühl-Pommes, ziemlich unspektakulär. Ich glaube, dass das Filetsteak das teuerste Gericht auf der Speisekarte war und ca. 30 Euronen gekostet hatte.

Die Frage, die ich mir gestellt habe, war: "Würde ich die Fleming´s Brasserie & Wine Bar auch privat besuchen?" Die Antwort war für mich ein klares Nein. Der Kellner hat die bestellten Gerichte von der Küche (es war ein lautes "Ping" im Gastraum zu hören, wenn eine Speise fertig war) mit einem Edelstahl-Wagen geholt. Dieser wurde danach fast zu den Tischen gerollt. Auf dieses Krankenhaus-/Kantinen-Feeling kann ich abends leicht verzichten.








Gefällt mir8Kommentieren
11 Kommentare·Zeige alle Kommentare
15. Dez 2014, 22:37·Gefällt mir

Kapern mag ich ganz gerne. SSW ich wünsch dir guten Appetit und mögen sie so schmecken wie du sie in Erinnerung hast.

15. Dez 2014, 22:15·Gefällt mir

Es gibt Gerichte, die man in der Kindheit nicht sehr mochte, aber je älter man wird, desto mehr vermisst man sie. Ganz besonders, wenn sie vor Ort nicht zu bekommen sind.

15. Dez 2014, 21:35·Gefällt mir
 hat 1 Lokal Foto hochgeladen.
17. Oktober 2014
 hat ein Lokal bewertet.
9. Oktober 2014
2822 Bad Erlach
SpeisenAmbienteService
Ich hatte ein mehrtägiges Business-Meeting im Hotel & Spa Linsberg Asia. Die Anreise war von Wien aus recht angenehm. In ca. einer Stunde ist das Ziel erreicht. Die Hotel eigene Garage ist schön gr... MehrIch hatte ein mehrtägiges Business-Meeting im Hotel & Spa Linsberg Asia. Die Anreise war von Wien aus recht angenehm. In ca. einer Stunde ist das Ziel erreicht. Die Hotel eigene Garage ist schön groß und überhaupt nicht "unheimlich". Das Hotelzimmer, die Bar und das China Grill-Restaurant sind modern, gemütlich und natürlich etwas asiatisch gestylt. Am Besten hat mir die Bar gefallen ;-)

Bei ReTe wäre eine Hotelbewertung fehl am Platz, daher nur soviel: Ich würde hier auch privat nächtigen.

Wir hatten eine Vollpension: zum Frühstück, Mittag- und Abendessen gab es ein Buffet. Wir konnten an einen Abend das Hauptgericht à la carte bestellen. In den Pausen (2x/Tag) gab es Snacks, meistens in Form von Garnelen-Dim-Sums inkl. Mango-Chutney und Chilisauce, mit Lachs und Currysauce gefüllte Brötchen, Frühlingsrollen mit Ketchup (!) und Obstsalat. Bei den Frühlingsrollen und Dim Sums handelt es sich um tiefgekühlte Fertigprodukte, die man in großen Einheiten beim Asia-Großhandel günstig erwerben kann. Die Frühlingsrollen wurden warmgehalten und waren letschert. Am ersten Tag waren die Dim Sums am Rand sehr hart. Sie wurden höchstwahrscheinlich in der Mikrowelle aufgewärmt und haben mir überhaupt nicht geschmeckt.

Nun zum Buffet-Restaurant:

Das Frühstück habe ich ausgelassen, weil mein Magen dem Input vom Vortag noch richtig zu kämpfen hatte. Außerdem gab es die Snacks ja schon am späten Vormittag.

Das Mittagessen bestand aus einer Vorspeisen-Auswahl, welche in kleinen Gläsern, Bambusschiffchen oder Schüsselchen zu entnehmen waren. Gegessen habe ich an den Tagen Udon-Nudeln mit Hühnchen, Rindfleischsulz im Glas, Eiernudeln mit Tofu, Gemüse mit gegrilltem Wolfsbarsch. Die Portionen sind sehr klein und als Vorspeisen hervorragend geeignet. Die Nudeln waren ganz in Ordnung, der Fisch super gegrillt, die Hühnchen- und Tofu-Stücke hingegen trocken und eher geschmacklos. Kalte Vorspeisen gab es in Form von Antipasti und Mozarella mit Tomaten (auch in kleinen Gläsern). Das Salatbuffet ist groß (Kirschtomaten, Mais, gekochte Käferbohnen mit Zwiebeln, Karotten, Rucola, Vogerlsalat usw.) dazu gab es 6 unterschiedliche Dressings. Die Auswahl an Brot war hervorragend. Es gab 4 - 5 unterschiedliche Brote (Karotten-Sonnenblumenkern, Walnuss, Kürbiskern und Roggen), die sehr frisch und gut geschmeckt haben und von der Form her z.B. das Karotten-Sonnenblumenkern-Brot, ziemlich außergewöhnlich waren. Es war sehr groß und unförmig - für mich ein gutes Zeichen. Das Jourgebäck hingegen war Massenware.

Es gab eine Auswahl an vielen, warmen Speisen wie Braterdäpfeln, Erdäpfelpüree, gebratenes Schweinskarree, rosa gebratener Rinderrücken in Stücke aufgeschnitten, Jasmin-Reis, gebratenes Gemüse, Curry-Huhn, Wok-Gemüse mit Tofu, gebratener Lachs, Ratatouille...
Die Braterdäpfeln sahen nicht besonders frisch gebraten aus. Sie waren etwas "runzelig", daher habe ich darauf verzichtet. Das Erdäpfelpüree hat mich auch nicht wirklich gereizt. Einige Kollegen haben dieses probiert und gemeint, dass das Püree langweilig schmeckt. Das Curry hat mir überhaupt nicht geschmeckt. Es ging eher in die Richtung thailändisches Curry, also nicht so würzig wie indische Currys. Gemüse und Huhn wurden mit viel Kokosmilch und Currypasten (in Asienläden als Fertigprodukt erhältlich) gewürzt. Wir hatten mal ein rotes und ein gelbes Curry. Die Raffinesse hat mir gefehlt (Limettenblätter, Chili, Ingwer usw.). Apropos Curry, meine Kollegin hatte am Abend à la Carte ein grünes Curry bestellt. Serviert wurde ein gelbes Curry, welches nach Ihren Aussagen "voll fad" geschmeckt hat. Gut zu wissen, dass ich nicht die einzige Curry-Pussy bin ;-) Das Wok-Gemüse hat auch nicht nach viel geschmeckt und das Tofu war trocken und ungewürzt. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass die Köche keine großen Kenner der asiatischen Küche sind. Was sie wirklich wahnsinnig gut können, ist die Gemüse-Zubereitung. Das Gemüse wurde perfekt gegart. Es war schon knackig, aber nicht roh.

Am Abend haben sich einige Gerichte wiederholt. Das Curry-Huhn hat sich oft blicken lassen. Auch die Frühlingsrollen und Garnelen-Dim-Sums inkl. Saucen haben am Abend wieder "Hallo" gesagt. Die Gemüse-Gerichte kannte ich auch schon. Das gebratene Lachsfilet hatte den glasig-saftigen Zustand längst hinter sich. Ein traumatischen Erlebnis hatte ich mit dem pochierten Wels. Er war komplett geschmacklos und seine Konsistenz war schwabbelig (ein anderes Wort fällt mir dazu nicht ein). Ich habe den ersten Bissen fast ausspucken müssen.

Erwähnenswert wäre noch meine á la carte-Bestellung: Steak von der Rinderhüfte mit Ebly. Der Kellner nahm die Bestellung auf ohne mich nach dem Wunsch-Garpunkt zu fragen. Die Rinderhüfte wurde in 3 medium rare Scheiben serviert. Positiv überrascht haben mit die gebratenen Pilzvariationen, die sich unter den Steak-Scheiben versteckt haben (wie bereits erwähnt, mit Gemüse kann die Küche umgehen). Das Ebly war farblos und nichtssagend. Ich habe es nicht angerührt. Die Rinderhüfte war wirklich sehr gut, schön zart und medium rare war zum Glück genau richtig.

Am Abend gab es eine gute Käse-Auswahl. Salami und Prosciutto waren ganz okay (gut eingekauft :-).

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das "China Grill" meiner Meinung nach bei den Gemüse-Gerichten (bis auf das Wok-Gemüse mit Tofu) bei mir gepunktet hat. Mit Steaks kann der Koch auch gut umgehen, nur muss man dem Kellner mitteilen, wie man das Steak gerne hätte. Mit Fisch muss der Koch noch viel üben. Die Suppen (immer 2 zur Auswahl) waren eher schwach auf der Brust und sollten nicht so stark verdünnt werden. Mit Fertigprodukten wird leider auch viel gearbeitet. Die asiatischen Gerichte haben meiner Meinung nach eher schlecht abgeschnitten. Ich bin ein Kenner der asiatischen Küche und daher auch viel wählerischer als der Durchschnittsgast.

Da ich die Nachspeisen nicht angerührt habe, kann ich über die riesige und appetitlich-aussehende Dessert-Auswahl nicht berichten.

Über den Service kann ich mich nicht beklagen. Die Servicekräfte waren schnell, zuvorkommend und nett. Die Steak-Sache hat zu dem einen Punktabzug geführt.

Das Ambiente war okay. Es war modern und sauber. Mich hat´s nicht aus den Schuhen gehauen, aber auch nicht umgeworfen, daher ein Gut.



Gefällt mir5Kommentieren
 hat ein Lokal bewertet.
29. September 2014
1090 Wien
SpeisenAmbienteService
Es ist Wochenende und wir hatten im 9. Bezirk einen Termin, den wir mit einem Abendessen verknüpfen wollten. Unsere Freunde haben einen Tisch um 21 h im TULSI, welches sie regelmäßig besuchen, rese... MehrEs ist Wochenende und wir hatten im 9. Bezirk einen Termin, den wir mit einem Abendessen verknüpfen wollten. Unsere Freunde haben einen Tisch um 21 h im TULSI, welches sie regelmäßig besuchen, reserviert. Ich bin ein großer Fan der indischen Küche und habe mich schon sehr darauf gefreut.

Beim Betreten des Restaurants, war ich froh darüber, dass wir eine Reservierung hatten. Es war zum Bersten voll. Ein gutes Zeichen, mir gefällt das. Über das Ambiente wurde schon viel geschrieben. Ich möchte mich nur kurz dazu äußern: Das Lokal ist geradlinig und schlicht gehalten. Die Tische sind eher klein und der Abstand zum Nachbarn nicht besonders groß. Unsere 3 Kellner (später mehr dazu) mussten um den Nachbartisch herumlaufen um unser Gegenüber bedienen zu können. Mich hat's nicht gestört. Ich glaube aber, dass die Gäste am 2er Nachbartisch von unseren lustig-lauten Gesprächen etwas genervt waren. Einige böse Blicke habe ich geerntet, aber wenn ich lache, dann richtig!

Bedient wurden wir von 3 verschiedene Kellner (2 x weiblich, 1 x männlich). Es war etwas chaotisch, weil wir 2 x kurz hintereinander nach den Getränken gefragt wurden. Die Speisen und Getränke wurden mal von der einen dann von den anderen Kellner serviert. Es wurde auch mal ein Getränk vergessen. Aber sie waren alle 3 nett und haben sich bemüht.

Bestellt habe ich als Vorspeise Samosa (Teigtasche gefüllt mit Kartoffeln und Erbsen), Tandoori Chicken (1/2 Huhn mit Safranreis und Joghurt), Naan mit und ohne Knoblauch.
Serviert wurde eine in der Mitte durchgeschnittene Samosa mit einer Joghurt-Kräuter-Sauce und einer anderen süß-scharfen Sauce. Die Teighülle war an einigen Stellen richtig fest. Auch die Erdäpfel-Füllung war nicht besonders gut gewürzt. Ich kenne Samosa von einigen indischen Lebensmittelgeschäften. Die Besitzer verkaufen meistens am Samstag hausgemachte Samosa um wenig Geld. Diese sind frisch und die Füllung saftig. Die TULSI-Samosa hatte wenig von dieser Frische.

Eine halbe Stunde später wurde das Tandoori Chicken mit Knoblauch-Naan serviert. Das Tandoori Chicken sah so aus als wäre es mehrmals gestorben. So ein kleines, verschrumpeltes, ausgetrocknetes Hühnchen ist mir schon lange nicht über den Weg gelaufen. Irgendwie sah es schon richtig erbärmlich aus. Da ich kein Joghurt mag, habe ich die Sauce der Allgemeinheit am Tisch zur Verfügung gestellt. Ich glaube aber, dass ein Wiederbelebungsversuch des Hühnchens mit Joghurt sinnlos gewesen wäre. Mein Hunger ist groß, also Augen zu und durch. Meine Speichelproduktion lief auf Hochtouren. Ein Stück Chicken im Mund und der vorhandene Speichel wurde wie von einem trockenen Schwamm aufgesaugt. Der Safranreis war nicht herausragend aber in Ordnung. Was mir wirklich geschmeckt hat, war das Naan-Brot mit Knoblauch. Das war das einzige Gericht an diesem Abend, das halbwegs frisch geschmeckt hat. Also habe ich noch ein Naan (als Abwechslung ohne Knoblauch) bestellt. Auch das war sehr lecker.

Unsere Freunde und mein Mann hatten Curry-Gerichte. Ich glaube, dass sie mit ihrer Wahl ziemlich zufrieden waren. Bis auf die Tatsache, dass der Koch scheinbar schwer verliebt ist und mit Salz nicht umgehen konnte.

Da ich mich an diesem Abend nur mit Naan vollgestopft habe, bewerte ich die Speisen mit mangelhaft. Anzumerken ist aber, dass dies mein erster Besuch beim TULSI war, d.h. ich habe keine Langzeiterfahrung. Unsere Freunde, die öfter dort sind, sind mit diesem Inder eher zufrieden.

Gefällt mir8Kommentieren
 hat ein Lokal bewertet.
17. September 2014
1200 Wien
SpeisenAmbienteService
Wenn ich Musiker wäre, würde ich einen Song über das traumhafte Essen und die anregenden Gespräche, die ich mit Freunden in der Gastwirtschaft Zum Nussgartl geführt habe, schreiben. Wenn ich ein Sc... MehrWenn ich Musiker wäre, würde ich einen Song über das traumhafte Essen und die anregenden Gespräche, die ich mit Freunden in der Gastwirtschaft Zum Nussgartl geführt habe, schreiben. Wenn ich ein Schreiber und Dichter wäre, würde meine Hand eine Feder führen, durch welche liebreizende Wörter über die Nussgartl-Speisenkreationen zu Papier gebracht werden. Da ich nur ein einfacher Vielesser bin, mache ich das, was ich am besten kann, essen, essen, essen und danach Bewertungen auf ReTe schreiben.

Zum Ambiente möchte ich nicht zu viele Worte verlieren. Nach über 20 Bewertungen kann sich fast ein jeder ein Bild davon machen. Kurz gesagt, mir gefällts! Es ist rustikal, gemütlich, der Abstand zu den Nebentischen ist ausreichend. Die Kellnerin kennt uns und ist immer nett und höflich.

So, jetzt setzt Picasso seinen Pinsel an die Leinwand und macht den ersten Strich, denn jetzt kommen wir zum Wesentlichen, zum Essen. Ich habe nach meinen unzähligen Besuchen im Nussgartl, dieses immer mit einem kugelrunden und gutem Gefühl-Bauch verlassen.

Zu meinen Favoriten zählen das Gordon Bleu (gibt es in der scharf und nicht scharf Variante). Obwohl ich sehr gerne scharf esse, befand sich die Chilischote im Cordon Bleu im oberen Bereich der Scoville-Skala und war für mich einfach zu scharf. Das Cordon Bleu wird mit Reis serviert. Früher hat man stattdessen Pommes haben können. Seit einigen Monaten ist dies leider nicht mehr möglich. Mich stört das nicht, weil ich sowieso ein Reis-Esser bin. Die normale Cordon Bleu-Portion ist für einen Normalsterblichen nicht zu schaffen, auch nicht für einen Vielesser. Es werden 2 Riesen-Cordon Bleus mit einer großen Portion Butterreis serviert. Kosten soweit ich mich erinnern kann € 14,90. Man kann aber auch die kleine Portion (1 Stk. inkl. Reis) um € 11,90 bestellen. Das Cordon-Bleu ist perfekt gemacht: das Fleisch-Käse-Schinken-Verhältnis passt, die Panier ist schön dünn und knusprig. Besser gehts nicht.

Empfehlenswert sind auch das Wiener Schnitzel (mehrere Fleischstücke, wurde schon in einer anderen Bewertung gut beschrieben) und das ausgelöste Backhuhn im Körbchen (schön saftig, dazu gibt es einen herrlichen Salat). Die anderen Hauptspeisen habe ich noch nicht probiert, weil das Cordon Bleu einfach zu verführerisch ist.

Es gibt auch saisonale Gerichte und Nachspeisen. Derzeit kann man 2 herrliche, hausgemachte Zwetschkenknödeln inkl. Röster bestellen. Ich habe von der Kellnerin erfahren, dass die Knödeln aus Kartoffelteig gemacht werden. Der Knödel war zum Niederknien. So schön flaumig, nicht zu süß und die herrlichen Butterbröseln dazu. Weil alles frisch gemacht wird, beträgt die Wartezeit ca. 25 min. Ich habe die Knödeln gleich mit den Getränken bestellt.

Gefällt mir5Kommentieren
2 Kommentare

Danke für's Update, hbg338 !

14. Mär 2015, 19:55·Gefällt mir

Offenbar ist das Lokal jetzt kein 100% Nichtraucherlokal mehr. Im vorderen, also im Eingangsbereich wird geraucht. Beim Besuch am 27. Oktober 2014 mittags konnte ich einen Gast mit Glimmstengel beobachten. Der Mann rauchte aber nur eine einzige Zigarette, somit dachte ich, dass er dafür eine Art "Ausnahmegenehmigung" erhalten hat. Am 9. Dezember 2014 abends jedoch waren mehrere Dauer-Raucher anwesend. Die Schiebetüre war an beiden Besuchen offen, was insbesondere bei unserem zweiten Besuch eher unangenehm war. Zu Hause angekommen mussten Mantel und Jacke über Nacht im Freien ausgelüftet werden und die restliche Kleidung wurde gleich in die Waschmaschine gesperrt, um tags darauf gewaschen zu werden. Somit kommt dieses Restaurant, trotz fantastischen Speisen, nicht auf meine Stammlokal-Liste.

14. Dez 2014, 18:03·Gefällt mir
 hat ein Lokal bewertet.
14. September 2014
1160 Wien
SpeisenAmbienteService
Wir waren am 6.9.2014 bei Freunden im 16. Bezirk. Im Laufe des Abends wurde der Hunger immer größer, die Motivation aber sich in die Küche zu stellen und die Kochlöffel zu schwingen immer kleiner. ... MehrWir waren am 6.9.2014 bei Freunden im 16. Bezirk. Im Laufe des Abends wurde der Hunger immer größer, die Motivation aber sich in die Küche zu stellen und die Kochlöffel zu schwingen immer kleiner. Bei mehreren Personen, die unterschiedliche Geschmäcker haben, ist es nicht immer einfach ein Restaurant zu finden, das alle zufrieden stellt. Schlussendlich haben wir uns auf österreichische-, amerikanische- und irgendetwas mit Salat-Küche geeinigt. Schnell ins Internet gegangen und schon haben wir ein entsprechendes Restaurant in ca. 10 min Gehweite gefunden: The Jack - Rock & Blues Pub. Die Bewertungen auf Restauranttester.at waren bisher kurz, nicht besonders informativ, aber punktemäßig hervorragend. Meine Neugierde wurde geweckt.

Beim Betreten des Restaurants ist mir die große, nette Bar sofort aufgefallen. Eine Dame ins Jeans, Trägertop, Tattoos und rauchiger Stimme (das hatte was) hat uns sehr freundlich empfangen und einen Platz im Nichtraucher-Bereich zugewiesen. Zwischen Raucher- und Nichtraucher-Bereich befindet sich eine Glastür. Der Nichtraucher-Bereich war im Vergleich zum Raucherbereich eher klein. 2 große Tische inkl. Bank und Stühle, einige Hocker und die Bar, mehr war im Nichtraucher-Raum nicht zu sehen. Was etwas gestört hatte, war der direkte Blick auf die Herren- und Damentoiletten-Türe. Gäste aus dem gut besuchten Raucherbereich liefen an unserem Tisch vorbei, und wir wurden von der sich hin- und herbewegenden Toilettentüre gut abgelenkt.

Ein Blick in die Karte und unser Freund, der die amerikanische Küche favorisiert hatte, wurde enttäuscht. Potato Wedges, Country Potatos, Buffalo Wings, Fried Chicken Wings, Spare Rips... sind unserer Meinung nach nicht unbedingt die typischen amerikanischen Speisen, die man sich in Österreich erwarten kann. Wo ist denn die Burger- und Steak-Auswahl? (soweit ich mich erinnern kann, war ein Steak-Gericht in der Speisekarte angeführt. Es könnten aber auch zwei gewesen sein, mehr aber nicht). Auf diese "amerikanischen" Klassiker hat unser Freund verzichten können.

Bestellt wurden eine Platte für 2 Personen, Schinkenfleckerl, Cordon Bleu und große gemischte Salate. Bei der Platte für eine Person hat man die Wahl zwischen gebackenes oder gegrilltes Fleisch (3 Fleischsorten: Pute, Schwein und Rind). Also, haben wir die Kellnerin gefragt, ob wir bei der Platte für 2 Personen die Hälfte gegrillt und die andere Hälfte gebacken haben können. Die Kellnerin ist in die Küche gelaufen, kam recht schnell wieder mit der Nachricht, dass wir uns für eine einzige Zubereitungsvariante entscheiden müssen. Na gut, dann gegrillt, bitte.

Die Kellnerin war sehr aufmerksam und hat uns keine Sekunde mit leeren Gläsern sitzen lassen. Die Speisen wurden recht zügig gebracht. Die (oder doch das?...deutsche Sprache, schwere Sprache) Schinkenfleckerl war ausgezeichnet, schön saftig, cremig und gut gewürzt. Das Cordon Bleu war selbst gemacht, kein fertiges Tiefkühlprodukt. Es hatte auch eine gute Größe und war geschmacklich ebenfalls super. Der große, gemischte Salat war nicht wirklich groß, dafür aber frisch und mit einem tollen Essig-Öl-Dressing. Die Grillplatte für 2 Personen war meiner Meinung nach zu klein: 2 x Rind, 2 x Pute und 2 x Schwein inkl. eine gute handvoll Pommes. Die Fleischstücke waren sehr gut gewürzt, aber wie schon berichtet, nicht besonders groß. Pute und Schwein waren hervorragend. Das Rind war ein alter Lederschuh! Ich hatte einen kleinen Bissen im Mund und diesen wieder ausgespuckt. Mein Gebiss ist laut Zahnarzt 1A, keine einzige Plombe, aber dieses Fleisch war unkaubar! Es war zwar gut gebraten, innen schön rosa, aber es dürfte sich um günstiges Schnitzelfleisch handeln. Pommes waren gut.

The Jack - Rock & Blues Pub würde ich als mittelmäßig einstufen. Man kann dort für wenig Geld satt werden. Von den wenigen Rindfleisch-Gerichten, die sie auf der Karte haben, würde ich abraten.

Gefällt mir7Kommentieren
11 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Auch Indianer haben Schlitzaugen, hugh!

8. Sep 2015, 13:32·Gefällt mir

So etwas: Link ? ;-)

7. Sep 2015, 11:15·Gefällt mir

@ssw: US-Mehlspeisen mit Österreichischen gleich zu setzen ist schon mehr als gewagt! Was man hier bei uns bekommt ist ja im Vergleich zu drüben fast diätverdächtig!

7. Sep 2015, 10:40·Gefällt mir1
 hat ein Lokal bewertet.
13. September 2014
1210 Wien
SpeisenAmbienteService
Die vielen positiven Bewertungen haben mich auf das Dschunke aufmerksam gemacht. Witzig war, dass ich diesen Parkplatz gut kenne, weil ich in der Gegend oft bin und beim Billa schon des Öfteren ein... MehrDie vielen positiven Bewertungen haben mich auf das Dschunke aufmerksam gemacht. Witzig war, dass ich diesen Parkplatz gut kenne, weil ich in der Gegend oft bin und beim Billa schon des Öfteren einkaufen war. Nur ist mir das Dschunke nie aufgefallen. Vielleicht habe ich wie üblich direkt vor dem Billa geparkt, bin rausgesprungen, rein ins Geschäft gelaufen und dann schnell wieder ohne links und rechts zu schauen, ins Auto gehüpft. Schon schlimm wie blind man manchmal herum läuft.

Letzten Sonntag hatten wir das Mittagessen ausgelassen und waren am Abend sehr, sehr hungrig. Das ist die Gelegenheit sich ohne Hemmungen und schlechtes Gewissen voll zu stopfen, dachte ich mir. Das Dschunke, ein AYCE-Asiate, auf meiner do-to-Liste, war meine erste Wahl. Als wir am Parkplatz angekommen sind, habe ich mich sehr gewundert. Er war fast leer, 5 geparkte Autos sahen auf diesem großen Parkplatz sehr verloren aus.

Wir wurden gleich von einem Kellner empfangen und zu unserem Tisch geführt. Jetzt hatten wir Zeit uns um zu sehen. Ein großer, dunkler Raum gefüllt mit Tischen und Stühlen. Der Platz zwischen den Tischen war nicht besonders groß. Die Decke ist voll mit billigen Kronleuchter behangen. Man sitzt ganz verloren (so wie die Autos am Parkplatz) in diesem Raum oder besser gesagt in dieser Halle. Im Nichtraucherbereich waren 2 Tische besetzt. Im Raucherbereich auch nur einige wenige. Okay, das ist kein gutes Omen, habe ich mir gedacht. Ein großes Buffet und so wenige Besucher. Ob das, was geboten wird, frisch und knackig ist? Ich wurde neugierig und habe mich sofort aufs Buffet gestürzt. Als "ersten Gang" kommt bei mir immer Sushi und Maki auf den Tisch. Ich war sehr überrascht. Es gab neben den klassischen Sushi und Maki-Sorten auch noch California Maki und andere Maki-Sorten, die ich nicht kannte. Das Fisch-, Gemüse- und Reisverhältnis war hervorragend. Die Avocado war grün und nicht so wie bei vielen Buffet-Asiaten gräulich. Wir waren sehr zufrieden.

Jetzt zum "zweiten Gang": fertige, warmgehaltene Speisen. Ein Blick darauf und ich war nicht wirklich begeistert. Ich finde, dass der Zustand des Brokkolis viel über die Frische des Gerichts verrät. Es waren insgesamt 3 Speisen (Huhn mit Gemüse, Rindfleisch mit Gemüse und ein vegetarisches Gericht) vorhanden, die Brokkoli enthielten. Dieser sah bei allen Gerichten nicht besonders appetitlich aus. Man sagt zwar, das Auge isst mit, aber letztendlich befinden sich die Geschmacksknospen auf der Zunge und nicht im (auf dem) Auge. Alle 3 Gerichte wurden in kleinen Test-Portionen auf einen Teller drapiert. Dazu den gebratenen Eier-Reis. Test nicht bestanden, alle 3 Gerichte sind durchgeflogen. Das Gemüse, besonders der Brokkoli war extrem weich. Alle 3 Speisen waren versalzen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass sie schon sehr, sehr lange warm gehalten wurden.

Meine Hoffnung war der Teppanyaki Grill. Die Rohzutaten sahen gut aus und die Auswahl war sehr groß. Mehrere verschiedene Fleisch- und Fischsorten, Muscheln, Gemüse (Austernpilze, frischer Spinat usw.) und Nudeln. Als ich die Zutaten auf meinen Teller aufladen wollte, wurde ich auf die Action auf und um den Teppanyaki-Grill aufmerksam gemacht. Die Kochmannschaft war mit Bürsten, Besen und Lappen ausgerüstet. Sie waren dabei den kleinen Raum, wo sich der Teppanyaki-Grill befindet ohne Handschuhe zu reinigen. Wird ein beladener Teller hingestellt, fliegt der Besen auf die Seite und die Zutaten werden vom Putzmann, ähm, nein Koch ohne die Hände zu waschen, gegrillt. Mir ist nach dieser Beobachtung die Lust auf den Grill, nein eigentlich auf das ganze Essen vergangen. Man muss dazu sagen, dass ich ein kleiner Monk bin.

Die Speisen habe ich mit mäßig und nicht mangelhaft bewertet, weil Sushi und Maki ausgezeichnet waren.

Ich glaube, dass das Dschunke sehr gut besucht werden muss um die von einigen Testern beschriebene gute Qualität aufweisen zu können. Vielleicht werde ich das Dschunke noch eine Chance geben. Ich werde mich aber nach der Anzahl der Autos am Parkplatz orientieren. Unter 10 Autos und meine Füsse werden dem Gaspedal der Bremse Vorzug geben ;-)
Gefällt mir8Kommentieren
7 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Also, mir würde schon ein E. coli oder ein Staph. aureus reichen. Danke!

15. Sep 2014, 11:14·Gefällt mir

Danke, HelmuthS! In der Küche werden Reinigungsmitteln auf Säurebasis (meistens anorganische Säuren, wie Phosphorsäure und Salzsäure) verwendet, weil ja Fett und nicht Kalk der "große Gegner" ist. Dann kommen noch Tenside um die Reinigungskraft zu erhöhen und was für Küchen ganz wichtig ist: Parfümstoffe!!! Letzteres ist ein absolutes NO-Go in lebensmittelverarbeitende Betriebe, Pharmaindustrie usw., also dort, wo das Reinigungs- oder Desinfektionsmittel direkten Kontakt mit dem Endverbraucher-Produkt hat. In der Gastronomie sind die Vorschriften leider noch nicht so streng - noch nicht!

14. Sep 2014, 13:35·Gefällt mir

Danke!

14. Sep 2014, 11:45·Gefällt mir1

28 Lokal Bewertungen

Mehr »

40 Fotos

Mach ma Curry
Mach ma Curry
Mach ma Curry
Mach ma Curry
Lanna Thai Imbiss & Shop
Lanna Thai Imbiss & Shop

0 Lokal Guides

vielesser123 hat noch keine Guides erstellt.

14 Kontakte

Mehr »

34 Auszeichnungen

Mehr »
Diese Website verwendet Cookies
Cookies helfen uns, Ihnen eine bessere Erfahrung auf dieser Website zu bieten.
Wir und unsere Partner (Drittanbieter) erheben Daten und verwenden Cookies, um personalisierte Anzeigen und Inhalte einzublenden und Messwerte zu erfassen. Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Sie können Ihre Zustimmung zur Verwendung von Cookies jederzeit widerrufen. Mehr Info
Cookie Einstellungen
Cookie Einstellungen
Unbedingt erforderliche Cookies
Immer aktiv
Diese Cookies sind für den Betrieb der Website technisch notwendig und für bestimmte Funktionen (z.B. Speichern von Einstellungen, Anmeldung, Erleichterte Navigation) unbedingt erforderlich. Die meisten dieser Cookies werden bei von Ihnen getätigten Aktionen gesetzt. Sie können diese Cookies in Ihren Browsereinstellungen deaktivieren. Beachten Sie bitte, dass Ihnen in diesem Fall das Angebot der Webseite nur mehr eingeschränkt zur Verfügung steht.
Inhalte und Dienste von Drittanbietern (z.B. Google Maps)
Wir binden auf der Website Inhalte oder Dienste von Drittanbietern ein, um unsere Inhalte mit den Inhalten der Drittanbieter zu ergänzen (z.B. mit Landkarten) oder um die Funktionen dieser Website zu erweitern. Wenn diese Option ausgeschaltet ist, stehen diese Inhalte und Dienste nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung. Drittanbieter verarbeiten Daten und verwenden Cookies oder vergleichbare Technologien.
Personalisierte Anzeigen
Wir verwenden Werbenetzwerke (z.B. Google Adsense), um Ihnen für Sie relevante personalisierte Anzeigen auf der Website einzublenden. Wenn diese Option ausgeschaltet ist, werden Ihnen keine personalisierten Anzeigen gezeigt. Werbenetzwerke verarbeiten Daten und verwenden Cookies oder vergleichbare Technologien.