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Kampfkatze

Kampfkatze
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13. August 2021
1030 Wien
SpeisenAmbienteService
Eine gute Freundin von mir rief zu Running Sushi oder "All you can eat" auf und so wurde (ein bisschen über meinen Kopf hinweg) das Ebi ausgesucht. Ich wäre lieber ins Hiro gegangen, aber das ist m... MehrEine gute Freundin von mir rief zu Running Sushi oder "All you can eat" auf und so wurde (ein bisschen über meinen Kopf hinweg) das Ebi ausgesucht. Ich wäre lieber ins Hiro gegangen, aber das ist meinen Freunden zu sehr am A**** der Welt. Na gut. Ich war bereits davor sowohl im Ebi 21 (mein Favorit), im Ebi 07 und im Ebi 01, aber das Ebi 03 kannte ich noch nicht. Probieren geht ja bekanntlich über studieren.

Wir fanden uns zu viert im Ebi 03 ein. Das Ambiente gefiel uns ganz gut, die Tische waren (coronakonform) mit Blumenkästen voneinander abgetrennt. Dies sorgte auch für etwas Privatsphäre, was ich sehr gerne mag. Im Ebi 01 und im Ebi 07 sitzt man sehr, sehr eng an fremden Personen (zumindest war es vor Covid19 so) und das hat mich immer gestört.

Wir bekamen ein Tablet zum Bestellen (ja so funktioniert das in den Ebis) und orderten dann auch schon wild drauf los.

[Kurz zum Konzept: Man darf über das Tablet so viel bestellen wie man möchte, außer von ein paar Speisen die mit ** gekennzeichnet sind. Von diesen darf jede Person pro Tisch nur ein Tellerchen ordern. Man zahlt am Ende einen Einheitspreis.]

Die erste Runde bestand für mich und meine beiden Freundinnen aus Sushi und Maki und für den Mann in der Runde auch mit ein wenig warmen Speisen. Die kleinen Tellerchen kamen schnell. Das Sushi war mir zu kalt, der Reis eher langweilig. Die Maki waren durch die Bank ganz okay, wobei ich schon weitaus bessere Enten-Maki bei Lieferservices gegessen habe.

Um euch die einzelnen Bestellvorgänge zu ersparen, kürze ich das Ganze etwas ab:
Gyoza mit Huhn waren so lala. Da hatte ich auch schon weitaus bessere.
Jegliches Huhn war gebacken. Unser Kerl am Tisch meinte später zu mir, dass alles dasselbe war und nur andere Saucen verwendet wurden.
Das Thunfischsteak empfand eine meiner beiden Freundinnen als trocken.
Die Gurkenrolle war EISKALT und so schmeckte ich vom Fisch gar nichts.
Der Krautsalat war fad und schmeckte niemandem von uns wirklich gut.
Das Saisongemüse war fad gewürzt.
Auch die Spicy Wantan sagten unserem Freund nicht sonderlich zu.
Das Lammkotelett hatte einen wirklich riesigen Fettrand und war nichts Besonderes.
Dan-Dan Nudeln "Ebi Style" hatten mit Dan-Dan wenig zu tun. Sie kamen in einer Erdnusssauce daher (hä?!), die meine beiden Freundinnen zwar super fanden, aber ich war enttäuscht.
Einzig und allein das Rindfleisch in "würziger Sojasaue" fanden wir wirklich alle ganz gut. Es war relativ zart.
Die Rindfleischbällchen fand ich in Ordnung, die Sauce eher salzig.

Tigergarnelen mit Pestosauce - warum zum Geier Pesto? Meine Freundinnen wollten sie allerdings probieren und teilen. Das Pesto schmeckte nicht nach Pesto, sondern war irgendein extrem salziges Gedöns mit Dill. Doppelt hä?!

Um unseren Süß-Hunger zu stillen, mussten wir natürlich auch noch fast alle Desserts auf der Speisekarte probieren.
Es gab Matcha-Panna-Cotta mit Schoko und kleinen Kokosbällchen. Diese fand ich sogar ziemlich gut. Außerdem bestellten wir die berühmten Apfel-Gyoza mit Vanillesauce in rauen Mengen. Die waren auch super.
Das Sesam-Eis schmeckte meinen Freunden. Eis von Azuki (Rote Bohnen) und Litschi gab es auch noch für mich. Azuki war so lala. Unter dem Litschi-Eis hatten wir uns eher ein Sorbet vorgestellt, es kam aber ein cremiges, sahniges Eis daher, welches ein bisschen an Rosen-Seife erinnerte. Zuerst fanden wir es alle eher etwas komisch, aber ich gewöhnte mich und bestellte noch eine Portion (die Kampfkatze spinnt ein bissl). Der Tarokuchen schmeckte mir und dem Herren am Tisch gut, dafür war der Obstsalat ein Reinfall. Unser Freund beschrieb ihn als "Bestellt ihn nicht! Mehlige Äpfel und zwei geschmacklose Trauben".

Die Kellner*innen waren unscheinbar, räumten unseren Tisch schnell ab und waren weder besonders freundlich, noch besonders unfreundlich.
Die Toilette war sauber und roch gut.

Fazit:
Enttäuschend. Allerdings habe ich damit schon ein wenig gerechnet. Ich glaube, meine beiden Freundinnen fanden es ganz gut, aber ich unterhielt mich am Heimweg noch mit unserem Freund in der U-Bahn und er meinte, dass er das Essen auch nicht spektakulär fand und gerne das nächste Mal mit mir nach Transdanubien (hiermit ist Floridsdorf gemeint) ins Hiro fährt (da waren der Kampfkater und ich nämlich wieder einmal letzten Sonntag und wurden - wie immer - nicht enttäuscht).
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13. August 2021
1070 Wien
SpeisenAmbienteService
Letzte Woche war ich das erste mal mit einer Freundin im MQDaily. Wir nahmen draußen Platz, da es (erst noch) sonnig und warm war. Wir studierten die Speisekarte und dann sah ich am Nebentisc... MehrLetzte Woche war ich das erste mal mit einer Freundin im MQDaily.
Wir nahmen draußen Platz, da es (erst noch) sonnig und warm war.

Wir studierten die Speisekarte und dann sah ich am Nebentisch den Fischteller, der an jenem Tag das Tagesgericht war. Er sah so gut aus, dass ich ihn bestellen musste. Angepriesen wurde er mit Zander, Garnelen, Calamari und Petersilienkartoffeln. Meine Freundin orderte einen MQDaily Fladen mit Mozzarella & Tomaten und dazu einen kleinen Beilagensalat.
Zu trinken bestellte ich eine hausgemachte Daily Limonade mit Ingwer.

Als wir warteten begann es - oh Schreck - zu schütten und auf einmal wurde es richtig kalt. Zum Glück saßen wir unter einem großen Sonnenschirm und wurden vom Regen verschont. Die Kellner stellten Körbe mit Decken ins Trockene unter die Schirme und irgendwann nahm ich mir sogar eine, da ich an den Beinen wirklich fror und keine Jacke dabei hatte.

Die Getränke, mein Fischteller und auch der kleine Salat kamen relativ flott. Meine Freundin bekam allerdings keine Gabel, um mit dem Salat zu beginnen und musste erst danach fragen. Wir wunderten uns bereits, dass der getoastete Fladen länger dauerte, als mein Fischteller. Aber naja - kann ja passieren. (Noch) nicht so tragisch!
Ich kostete den Fisch, der halbwegs zart war, aber relativ wenig gewürzt, probierte die Kartoffeln, welche eher Potato Wedges waren (ich hatte mir unter "Petersilienkartoffeln" gekochte Kartoffeln mit Petersil vorgestellt, aber machte nix) und aß eine der Garnelen, von denen sich meine Freundin eine stibitzte. Dazu gab es einen Knoblauch-Dip (?), welcher okay schmeckte. So weit so gut, alles okay. Aber dann schnitt ich mir ein Stück Calamari ab und steckte es voller Vorfreude in den Mund. Dann wurde mir für einen kurzen Moment richtig übel. Sie waren nicht ausgenommen und der weiße "Batz" schmeckte ekelhaft bitter. Auch dieser kleine Knochen (Rückgrat?) befand sich noch darin. Kurz verging mir der Appetit, aber ich nahm einen Schluck von der (wirklichen köstlichen) Ingwer-Limonade und dann ging es wieder. Beim nächsten Kalmar war ich vorsichtiger. Ich dachte aber zunächst, dass nur bei einem Tierchen vergessen wurde, es auszunehmen. Wunschdenken! Alle Kalamari (und es waren doch einige) waren NICHT ausgenommen. Ich ließ 2 Stück stehen, weil ich mich grauste und es mühselig fand, das selbst mit meinem Messer zu tun.

Meine Freundin wartete und wartete auf ihren Fladen. Wir versuchten mehrmals den freundlichen Kellner zu uns zu rufen, der uns immer wieder mit "ich komme gleich" vertröstete. Irgendwann wandten wir uns an eine andere Servicekraft. Diesem jungen Herren sagte ich auch gleich, was mit meinen Calamari nicht stimmte. Er versprach mir einen Kaffee oder einen Kuchen aufs Haus, worüber ich mich freute, da ich sowieso noch Lust auf etwas Süßes verspürte.
Kurze Zeit später erklärte uns der Kellner, dass das Gericht meiner Freundin vergessen wurde und ob sie es denn noch wolle. Ja. Man bringe den Fladen!

Der Fladen kam, meiner Freundin schmeckte er. Ich probierte nicht, fand aber 7,20€ für Weißbrot mit Tomate & Mozzarella und ein bisschen Pesto schon etwas teuer. Aber vielleicht bin ich einfach pingelig.

Wir bestellten danach noch was Alkoholisches. Für mich gab es den Ingwerspritzer, den ich wieder sehr köstlich fand und dann kam auch schon mein Kuchen aufs Haus. Es wurde ein warmer Topfenstrudel mit Rosinen geliefert. Er schmeckte mir sehr.

Fazit:
Ich kann leider nur "Mäßig" für's Essen geben, da ich von den nicht ausgenommenen Calamari wirklich enttäuscht war und sie für mich das Essen ziemlich verdorben haben. Ich bin nicht sonderlich heikel (esse so gut wie alles), aber das war wirklich grausig. Der Rest vom Fischteller war "okay", die Kartoffeln sehr gut (wobei ich mir was anderes erwartet hatte). Das konnte aber der gute Topfenstrudel nicht mehr herausreißen.
Die beiden Kellner waren zwar superfreundlich und der Kuchen aufs Haus auch lieb, aber sie kamen nie, wenn wir sie brauchten und wir mussten auch relativ lang auf das Abräumen unseres Tisches (und noch länger auf den Fladen) warten. Klar, die beiden waren (auch durch den Regen) im Stress, deswegen gibt es hier auf alle Fälle ein "Gut".

Werde ich noch mal ins MQDaily gehen? Ich weiß es nicht. Wenn es sich ergibt - eventuell. Aber aufsuchen, weil ich's toll fand, dann doch eher nicht!
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3. August 2021
1040 Wien
SpeisenAmbienteService
Anlässlich eines wirklich großen Familientreffens (knapp 40 Personen) besuchte ich letzten Samstag mit meinem Freund, dem Kampfkater, das Restaurant Beograd. Nach der Kontrolle unseres Impfpasses... MehrAnlässlich eines wirklich großen Familientreffens (knapp 40 Personen) besuchte ich letzten Samstag mit meinem Freund, dem Kampfkater, das Restaurant Beograd.
Nach der Kontrolle unseres Impfpasses durften wir uns durchs (wirklich urige) Lokal in den Gastgarten begeben und sahen dort auch schon meine Riesenfamilie aufgeteilt an zwei Megatischen umgeben von großen, schönen Bäumen.

Zu trinken bestellten wir an dem Abend nichts Außergewöhnliches. Es gab für mich ein Puntigamer, ein Zwickl und zwei weiße Spritzer. Ach ja, Leitungswasser bestellten wir noch! Es kam in einer großen Karaffe daher, was uns Durstige (im Sommer eher durstige Kampfkuh und durstiger Kampfstier) sehr freute.

Die Vorspeisen ließen der Kampfkater und ich weg. Neben uns wurden aber die serbische Bohnensuppe mit geselchtem Ripperl und das Beef Tatar bestellt. Es schien zu schmecken.
Wir entschieden uns dann für den Mix Grill mit Pommes (für den Kater) und den Fischteller mit Kartoffeln und Blattspinat (für die Katze). Zum Mix Grill wurde noch Ayvar nachbestellt, das auch nach einigen Minuten gebracht wurde.
Ich war von meinem Fischteller sehr angetan. Die Kalamari waren saftig (nicht "knatschig"), die Muscheln schmeckten mir sehr, die Garnelen waren schön groß und schmackhaft (3 Stück an der Zahl) und auch das kleine Stück Zander mundete und war saftig. Besonders mochte ich aber den knoblauchlastigen und gut gewürzten Blattspinat.
Dem Kater schmeckte sein Grillteller. Wir kosteten voneinander. Ich muss sagen, dass mir das Puten- und Schweinefleisch viel zu trocken waren (ist ja leider auch häufig bei Grilltellern der Fall), dafür punkteten Rumpsteak und Pljeskavia (saftig und gut gewürzt). Das Ayvar war ebenfalls sehr gut.
Neben uns wurden unter anderem Cevapcici und Kinderschnitzerl bestellt. Es schien auch allen zu schmecken und wurde ratzeputz verspeist. Meine 2,5-jährige Nichte 3. Grades (hihi) aß laut ihrer Eltern mehr als sonst. Auch sie war offenbar begeistert (besonders vom Letschoreis).
Später gab es noch Palatschinken mit Schokolade und Nuss (Creme Caramel war leider aus) zum Teilen. Diese waren ziemlich dick (was mich persönlich nicht stört) und halfen gegen meinen Hunger auf Süßes.

Der Service war schon ein bisserl beeindruckend, da wir, wie gesagt, fast 40 Personen waren, die alle unterschiedliche Speisen & Getränke zu unterschiedlichen Zeiten bestellten. Man wartete dafür nicht allzu lange und die Zeit verging ja sowieso, da man sich so viel zu erzählen hatte.
Einmal wurde auf das Leitungswasser vergessen, aber einer der beiden Kellner erinnerte sich sofort daran, als er uns fragend dreinschauend sah und brachte dann sehr schnell die Karaffe.
Da wir so viele Personen waren, die einander lange nicht gesehen hatten, hüpfte man natürlich immer wieder von Tisch zu Tisch oder war in ein Gespräch vertieft. Dann kam das Essen oder das Getränk und niemand meldete sich dafür. Auch davon ließen sich die Kellner nicht stressen und sie blieben geduldig.

Zum Ambiente drinnen kann ich nicht sonderlich viel sagen. Außer eben, dass es sehr urig ist.
Die Damentoilette roch leider nicht sonderlich angenehm, der Klopapierhalter war in der einen Kabine kaputt und das Papier stand am feuchten Boden. Semi-optimal. Dafür fanden wir den Gastgarten wirklich sehr, sehr nett.

Fazit:
Geschmeckt hat es auf alle Fälle. Wiederholungsgefahr! Die anderen Speisen am Tisch sahen nämlich auch vorzüglich aus und im Gastgarten lässt es sich mitten in der Stadt auch bei höheren Temperaturen gut aushalten.
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3. September 2018
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3. September 2018
1210 Wien
SpeisenAmbienteService
Da ich persönlich ja ein Ebi-Fan bin, musste das Hiro unbedingt ausprobiert werden, nachdem ich davon gehört habe. Ich vergebe meine Punkte passend zum Restaurant-Konzept, mir ist natürlich bewuss... MehrDa ich persönlich ja ein Ebi-Fan bin, musste das Hiro unbedingt ausprobiert werden, nachdem ich davon gehört habe.
Ich vergebe meine Punkte passend zum Restaurant-Konzept, mir ist natürlich bewusst, dass es weitaus gehobeneres und hochwertigeres Essen gibt, allerdings fand ich das Hiro für ein All-You-Can-Eat Restaurant ziemlich gut.

Uns gefiel das moderne Ambiente sehr gut. Die Tische sind zum Teil voneinander abgegrenzt, in der Mitte gibt es mehrere Buffettische. Die Toilette war sauber, die Waschbecken modern (man muss nichts anfassen, alles funktioniert automatisch) und das Klopapier war witzig (es standen Sprüche in verschiedenen österreichischen Dialekten darauf).

Nachdem wir an einem großen Tisch Platz genommen hatten, kam eine Kellnerin und erklärte uns, wie man mit Hilfe des QR-Codes über sein eigenes Handy bestellen kann. Dies funktionierte nicht sofort, aber die Kellnerin war sehr geduldig, nahm sich Zeit und wartete, bis es funktionierte. Sie erklärte auch, welche Speisen wir am Buffet fänden (Nachtisch, Salate, Reis, usw.).

Zu trinken bestellten wir beide Genmai-Tee (Reistee) und Leitungswasser, welches angeblich einen Euro kosten sollte, allerdings stand es bei uns nicht auf der Rechnung. Der Tee war wirklich sehr gut, habe schon schlechteren getrunken. Später gab es noch Bambusschnaps, dieser war ebenfalls gut.

In der ersten Runde orderten wir Sushi und Maki, sowie das Lachs-Sashimi mit Hiro-Sauce. Die Qualität des Fisches war tatsächlich sehr gut, die Sushi/Maki waren nicht eiskalt und auch der Reis überzeugt uns geschmacklich. Ich gestehe, dass wir die unüblicheren Maki-Kreationen ab und zu ganz gut finden und diese auch ausprobierten. Uns schmeckten sie (u.a. Dragon Roll und Hiro-Maki).

In der zweiten Runde versuchten wir uns an warmen Speisen. Wir bestellten Pak Choi, der knackig war und gut nach Knoblauch schmeckte. Außerdem gab es Mandelbällchen (im Ebi Korroke genannt) - ich liebe sie - mit pürierten Kartoffeln und Käse (?) gefüllt. Außerdem gab es Shrimps, die nicht tot gebraten waren und Leber mit Gemüse, die mir wirklich ausgezeichnet schmeckte. Die Dim Sum mit Garnelen kamen mit einem Klecks Sriracha und schmeckten mir auch sehr gut. Die Spieße mit Tofu waren etwas fad (Tofu langweilig, Sauce zu intensiv und salzig). Hühnerflügerl waren absolut in Ordnung.

Später versuchten wir noch Sashimi von Lachs und Thunfisch - beides köstlich, nicht zu kalt, gute Qualität und die Mikado-Rolls, die mir allerdings im Ebi besser schmecken. Der gebackene Käse schmeckte wie die Kartoffeltaschen von Hofer oder Billa - das war eher ein Reinfall, aber Kindern schmeckt es vermutlich.

Vom Buffet holten wir uns Salate und Edamame - beides gut.
Als Nachtisch wurden Tiramisu (ganz okay) und gebackene Apfeltaschen (mein Freund war begeistert, mir war ein bissl übel) bestellt. Am Buffet gab es Pralinen, Mannerschnitten, Joghurt usw.

Als wir den Wunsch äußerten, bezahlen zu wollen, bekamen wir noch zwei Rosenschnaps auf's Haus. Kommentar der Kellnerin dazu: "Ist stärker, als Bambusschnaps!" Ja, absolut. Es brannte. Danach ging's besser.

Fazit: Uns hat es gut geschmeckt, wir mögen allerdings auch das Konzept. Wer gerne All-U-Can-Eat essen will, ist im Hiro sicherlich gut aufgehoben. Die KellnerInnen waren freundlich, das Ambiente fand ich ganz nett und das Sushi ist wirklich gut.
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15. März 2018
1020 Wien
SpeisenAmbienteService
Heute entführte mich meine beste Freundin das erste Mal ins "Café Little Britain", da es für uns beide gut erreichbar ist (U2) und sie dort anscheinend öfter und sehr gerne hingeht. Das Ambient... MehrHeute entführte mich meine beste Freundin das erste Mal ins "Café Little Britain", da es für uns beide gut erreichbar ist (U2) und sie dort anscheinend öfter und sehr gerne hingeht.

Das Ambiente ist wirklich sehr, sehr kitschig, aber wahnsinnig süß und zu Mittag ist dort so gut wie nichts los. Die Tische sind teilweise verschieden, genauso wie die Stühle, es gibt viel Deko, viel weiß, viel rosa und eben viel Kitsch. Muss man mögen - ich fand es herzig!!
Die Toilette war ebenfalls ausgefallen, aber auf jeden Fall sauber.

Wir bestellten Cappuccino und Ingwer-Tee zu trinken und Bagels zu essen. Der Tee kam in einer bunten, großen und und sehr putzigen Kanne, auf meinem Cappuccino befand sich ein Schaum-Herzchen. Der Kaffee hat mir geschmeckt, war heute aber einfach auf Grund von Schlafmangel dringend notwendig. Dazu gab es eine Mokka-Bohne (?) und beim Tee ein Keks, glaub ich. Wasser gab es auch.
Die Bagels waren warm. Ich hatte einen mit Lachs, etwas Vogerlsalat, Kren und Ei. Meine Freundin entschied sich für Brie mit Birne und Preiselbeeren. Wir waren zufrieden.

Etwas später schaute ich mir die Glasvitrine an und entschied mich noch für eine kleine Sünde: eine Art Brownie-Karamell-Torte mit Nüssen.
Diese Torte war wirklich super! So saftig, so sündig, so schokoladig, so gut.

Die Dame, die uns bediente (meine Freundin glaubt, es sei sogar die Besitzerin), war zu uns sehr freundschaftlich, nett und lustig. Sie machte mich zum Beispiel darauf aufmerksam, meine Torte kurz stehen zu lassen, damit sie wärmer werden und somit besser schmecken würde.

Fazit: ich will dort auf jeden Fall wieder hin! Das Ambiente ist supersüß, die Bedienung unglaublich nett und alles hat geschmeckt. Ich denke, dort zu frühstücken, wäre sicherlich auch mal sehr nett. Ich hab mich sehr wohlgefühlt.
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11. Februar 2018
1150 Wien
SpeisenAmbienteService
Vorab: ich weiß natürlich, dass ein Running Sushi in Wien keineswegs perfektem asiatischen Essen entspricht und bewerte es auch dahingehend. Wir (zwei Freundinnen und ich) hatten reserviert. Es ... MehrVorab: ich weiß natürlich, dass ein Running Sushi in Wien keineswegs perfektem asiatischen Essen entspricht und bewerte es auch dahingehend.

Wir (zwei Freundinnen und ich) hatten reserviert. Es standen bereits einige Leute vor dem offenen Lokal in der Lugner City und warteten, bis sie endlich gefragt wurden, ob sie reserviert hätten oder nicht. Wir warteten sicherlich knapp 10 Minuten, bis wir angesprochen wurden. Dann hieß es: "Ihr Tisch ist in einer Minute fertig!" Aus der Minute wurden sicherlich mehrere Minuten. Es war übrigens genau 19 Uhr, als wir ankamen und wir hatten exakt für diese Uhrzeit reserviert.

Dann nahmen wir endlich Platz, nahmen uns auch schon Essen vom Band und schlemmten. Jedoch wurden wir ewig lang nicht gefragt, ob wir etwas trinken wollen. Wir bekamen schon so Durst, dass eine Freundin Wasser aus ihrer mitgebrachten Flasche trinken musste.
Irgendwann kam dann eine Kellnerin, die nicht besonders freundlich war und nahm unsere Bestellung auf. Wir warteten circa eine halbe Stunde (!) auf unsere Getränke.

Das Lokal war voll, das Personal war gestresst und auf dem Band befand sich für die Menge der Menschen relativ wenig Essen.
Das Sushi schmeckte mir ganz gut, die Frühlingsrollen waren heiß, die Nudeln absolut in Ordnung, der Krautsalat gut, es gab einige Maki-Kreationen und einen sehr saftigen Hühnerspieß. Die Muscheln befanden sich in einer sehr guten Sauce und die Mango schmeckte wirklich sehr gut.

Dann hat das Okiru allerdings den Vogel für uns abgeschossen... da kamen doch tatsächlich Maki mit Avocado, einer Art Lachstatar oben drauf und dann waren sie - mit Käse überbacken!!
Da meine Freundin das zuerst nicht erkannte, nahm sie die Maki vom Band. Sie erkannte den Käse dann doch, kratzte ihn ab und war trotzdem ziemlich angeekelt. Ich kostete das zweite und war es ebenfalls.
Fusionfood okay, aber das war wirklich ziemlich grauenvoll.

Wir bekamen irgendwann noch einen große Garnele mit Schale, die leider einfach totgekocht/totgebraten war und deshalb wirklich nicht schmeckte.

Irgendwann waren wir vollgefuttert, wollten zahlen, aber es kam ewig lang kein Kellner daher, obwohl unser Tisch schon hektisch leer geräumt wurde und wir nicht einmal mehr Besteck hatte. Wir haben sicherlich 15 Minuten auf einen Kellner gewartet (mit leerem Tisch und leeren Gläsern), dem wir sagen konnten, dass wir gerne zahlen würden. Ich sagte "bitte mit Karte" und die Kellnerin kam ohne Kartenlesegerät, auf welches wir wieder einige Minuten warten mussten.
Meine Freundin wollte mit einem 50 Euroschein bezahlen. Ihre Rechnung betrug knapp über 20 Euro und die Kellnerin fragte, wieder nicht besonders freundlich, ob sie es kleiner hätte. Das fand ich, ehrlich gesagt, etwas merkwürdig, da das Lokal voll war und sie mindestens fünfzehn 10 Euroscheine dabei hatte.

Fazit: Kann man mal machen, muss man aber nicht unbedingt. Das Essen war okay, wir wussten, worauf wir uns einließen und wollten einfach mal wieder Running Sushi essen. Der Service war leider wirklich nicht besonders gut.
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9. Dezember 2017
1080 Wien
SpeisenAmbienteService
Gestern Abend war ich anlässlich der Geburtstage einer guten Freundin und eines guten Freundes das erste Mal im Cafe Benno. Das Lokal ist sehr groß, ziemlich urig und gemütlich. Es gibt einen R... MehrGestern Abend war ich anlässlich der Geburtstage einer guten Freundin und eines guten Freundes das erste Mal im Cafe Benno.

Das Lokal ist sehr groß, ziemlich urig und gemütlich. Es gibt einen Raucher- und einen Nichtraucherbereich und auch einen Keller, den ich allerdings nicht gesehen habe, da wir an einem großen Tisch im Nichtraucherbereich saßen und unten wohl eine andere, noch größere Geburtstagsfeier stattfand, was auf einer kleinen Tafel vermerkt war.
Das Lokal ist an und für sich wohl vor allem zum Gesellschaftsspiele Spielen vorgesehen, was wir aber gestern nicht taten, da wir uns alle lange nicht gesehen hatten und lieber aßen, tranken und viel plauderten.
Auf den anderen Tischen wurden aber großteils angeregt, die im Cafe Benno angebotenen Spiele, gespielt und es sah so aus, als hätten die Leute viel Spaß dabei.

Ich bestellte zuerst ein Murauer vom Fass und die Ebenseernockerl (mit Speck, Zwiebel und Mozzarella, dazu Krautsalat), mein Freund einen Grillteller (Huhn, Rind, Schwein mit Kräuterbutter und Pommes).

Das Bier war gut und meine Hauptspeise ebenso. Die Portionen waren ziemlich groß, mein Freund half mir noch mit den Nockerl, welche wirklich gut gewürzt und sehr schmackhaft waren. Er aß auch bei meinem Krautsalat mit, da beim Grillteller leider weder Salat, noch Gemüse dabei gewesen sind.
Ich kostete das Fleisch vom Grillteller und muss sagen, dass vor allem das Rindfleisch sehr gut gebraten, zart und saftig war, ebenso das Hühnerfleisch. Das Stück Schwein war etwas trocken, aber in Ordnung.

Die anderen Leute schienen mit ihrem Essen auch sehr zufrieden zu sein. Es wurden u.a. noch Eiernockerl, Cous Cous und Nockerl auf griechische Art (mit Schafskäse, Tomaten usw.) bestellt.

Ich orderte etwas später noch einen Adventspritzer (mit Pumpkin-Spice-Sirup), der mir ziemlich gut schmeckte, obwohl er etwas gewöhnungsbedürftig war.

Als Nachtisch teilten mein Freund und ich uns noch Nougatknödel. Diese bestellten außer uns noch sehr viele Personen an unserem Tisch und wir wurden alle nicht enttäuscht.
Die Knödel waren himmlisch flaumig, köstlich, dazu gab es Schlagobers. Obwohl ich sehr, sehr satt von den Nockerl war, hätte ich auch alle vier kleinen Knöderln gegessen, wenn ich sie nicht hätte teilen müssen.. :)

Die Kellnerin, welche uns den Großteil bediente, war wirklich äußerst freundlich, nicht hektisch (obwohl sehr viel los war) und auch zu kleinen Späßen aufgelegt.

Die einzigen Mankos waren, dass teilweise etwas vergessen oder zu spät gebracht wurde. Zum Beispiel orderte jemand Baguette zur Suppe und dieses kam circa 45 Minuten später, als wir alle schon fast mit den Hauptspeisen fertig waren. Außerdem dauerten die Bestellungen zum Teil etwas länger, allerdings entschuldigte sich die freundliche Kellnerin dafür und es war auch wirklich sehr viel los.

Fazit: Mein Freund und ich haben beide beschlossen, dass wir das Cafe Benno sicherlich wieder besuchen werden und dort dann auch ein paar Gesellschaftsspiele mit Freunden spielen wollen, während wir das wirklich gute Essen genießen.
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16. November 2017
1020 Wien
SpeisenAmbienteService
Heute Mittag besuchte ich das erste Mal mit meiner Halbschwester das Seoul, da sie schon einiges davon gehört hatte (ich auch - und zwar hier :D) und sehr gerne koreanisch isst. Sie war bereits in ... MehrHeute Mittag besuchte ich das erste Mal mit meiner Halbschwester das Seoul, da sie schon einiges davon gehört hatte (ich auch - und zwar hier :D) und sehr gerne koreanisch isst. Sie war bereits in Korea und kennt sich daher auch ein bissl mit koreanischem Essen aus.

Wir hatten einen Tisch reserviert, was, auch zu Mittag, dringend nötig war, da das Lokal klein und sehr gut besucht ist.
Wir bekamen zum Glück einen etwas größeren Tisch, obwohl wir nur zu zweit waren. Die anderen Tische sind kleiner und stehen sehr, sehr eng zusammen. Ich muss gestehen, dass ich mich an so einem Tisch vermutlich nicht wohl gefühlt hätte.
Das Lokal ist "schlauchartig", relativ klein und überhaupt ziemlich eng, also besonders gemütlich ist es nicht. Aber wir waren ja zum Futtern dort...

Die Kellnerin ließ etwas länger auf sich warten, was allerdings absolut kein Problem darstellte, da wir sehr lange überlegten, was wir essen sollten. Vor allem meine Schwester hatte Probleme, da sie viele Speisen gerne gegessen hätte.
Ich entschied mich schließlich für "Kimchi Zige" und meine Schwester für irgendeinen anderen Suppentopf mit Meeresfrüchten (ich hab mir den Namen mal wieder nicht gemerkt), dazu bestellten wir Reis und eine Portion Kimchi extra.

Das Kimchi schmeckte uns beiden sehr gut, meine Schwester meinte, es wäre authentisch.
Mein Suppentopf sagte mir auch zu. Er enthielt (na no na ned) Kimchi, Schweinefleisch, Glasnudeln und Gemüse und war scharf, aber für mich gut essbar, vor allem mit Reis dazu. Der Geschmack war, wegen des Kimchis säuerlich. Muss man natürlich mögen - ich mag es.
Auch meine Schwester war von ihrem Essen sehr angetan und wir aßen alles rateputz auf und bestellten sogar noch etwas Reis nach.

Die Kellnerin war übrigens ziemlich freundlich und die Damentoilette sauber.

Fazit: Ich werde das Seoul ganz sicher wieder besuchen und Bibimbap oder etwas anderes ausprobieren und auch meine Schwester meinte, sie wird gerne wieder kommen, obwohl sie die meiste Zeit im Burgenland wohnt, da es ihr sehr gut geschmeckt hatte.
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4. April 2017
1070 Wien
SpeisenAmbienteService
Gestern Abend besuchte ich mit zwei Freundinnen das erste Mal "Le Burger". Während wir zu zweit schnell auf die saubere Toilette, mit musikalischer Untermalung, verschwanden, ergatterte die Dritt... MehrGestern Abend besuchte ich mit zwei Freundinnen das erste Mal "Le Burger".
Während wir zu zweit schnell auf die saubere Toilette, mit musikalischer Untermalung, verschwanden, ergatterte die Dritte im Bunde einen Tisch im zweiten Stock, wo man bedient wird. Im ersten Stock muss man sich sein Essen anscheinend selbst holen.

Der Tisch war für 4 Personen ausgerichtet, die Tische rundherum standen ziemlich nah. Allerdings saß man mit den anderen, fremden Gästen immer Rücken an Rücken, sodass man nicht das Gefühl hatte, Außenstehende würden einen belauschen oder direkt neben einem sitzen, was in vielen engeren Lokalen leider der Fall ist und mich oft stört.
Auf dem Tisch lag ein kleiner Buzzer, bei welchem man auf "Service" drücken konnte. Nach dem Studieren der Speisekarten taten wir das und nach kurzer Zeit kam auch schon eine sehr freundliche Kellnerin, um unsere Bestellungen aufzunehmen.

Obwohl die bereits fertig zusammengestellten Burger ebenfalls sehr gut aussahen, entschied ich mich für einen Burger zum Selbstgestalten.
Man kann hier zwischen mehreren "Grund-Burgern" wählen und diese dann mit gratis (!) Zusatzauflagen und Saucen verfeinern. Ich hab leider vergessen, wie viel genau die unterschiedlichen Burger kosteten. Ich glaube, es bewegte sich aber circa zwischen 8-10 Euro.
Ich entschied mich für den Bacon Cheeseburger und pimpte diesen mit Jalapenos, gegrillten Zwiebeln, Tomaten, Salat, dazu Spicy-Mayo, und BBQ-Sauce. Dazu orderte ich normale "Fries" (3€).
Es gibt auch noch andere Saucen und Auflagen, so wie Extraauflagen, die allerdings einen Euro kosten (u.a. Mozzarella, Spiegelei, Grillgemüse).
Zu trinken bestellten wir alle drei verschiedene Cocktails. Im Laufe des Abends wurde es dann für jede von uns auch noch ein zweiter.

Während wir auf das Essen warteten, gingen wir zu zweit (eine musste ja auf unser Hab und Gut aufpassen!), zur Selbstbedienungsstation für Saucen.
Eigentlich war das für uns das Highlight!
Wir holten uns viele verschiedene Saucen in kleinen Glasschüsseln. Besonders liebten wir alle die Knoblauch-Mayo. Es gab aber auch noch Mango-Curry, Wasabi-Mayo, Senf, Hot-Sauce uvm.

Kurz nachdem wir wieder an den Tisch gekommen waren, kam auch schon unser Essen.
Die "Fries" waren heiß (hui, das reimt sich!), die Burger von einer stattlichen Größe, allerdings auf jeden Fall essbar und nicht gigantisch.
Wir waren alle von unseren Burgern begeistert. Das Fleisch war sehr saftig, schmeckte hervorragend und auch vom Speck waren zwei von uns sehr angetan. Die Dritte hatte sich für eine vegetarische Variante mit einem Veggie-Patty entschieden, welches ihr auch sehr gut schmeckte.
Wir schmierten noch fleißig Saucen und Senf in unsere Burger und tunkten vor allem so viel Pommes Frittes in die Knoblauch-Mayo, dass wir diese nachholen mussten.

Die Cocktails schmeckten uns sehr, wenn auch bei einem wohl die Schnapsflasche ausgekommen sein muss (das störte niemanden!), sonst hätten wir nicht noch eine Runde bestellt.
Als Nachtisch gab es für meine zwei Freundinnen noch "Cheesecake im Glas", bei dem ich passen musste, da ich wirklich sehr satt war. Die beiden sagten aber ununterbrochen "mhhm" und "oooh", also denke ich, dass es geschmeckt haben muss.

Fazit:
Ich war ziemlich begeistert vom "Le Burger", fand es gemütlich, wenn auch die Musik etwas laut war.
Man könnte zwar sagen, dass so ein Burger um circa 10 Euro mit extra Pommes Frittes "teuer" ist, allerdings kann man theoretisch in die Selfmade-Burger alles hineinhaben, was man möchte.
Zusätzlich finde ich es, wie schon erwähnt, genial, dass man sich Saucen sooft nachholen kann, wie man möchte. In manchen Burgerlokalen muss man schon für Senf oder Ketchup extra bezahlen.
Ich kann das "Le Burger" auf jeden Fall weiterempfehlen und werde es mit Sicherheit wieder besuchen.
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3. Februar 2017
1060 Wien
SpeisenAmbienteService
Eine Freundin schwärmte schon längere Zeit vom Nam Nam und wollte es mir unbedingt zeigen, doch irgendwie ergab es sich nie. Außerdem schreckten mich die hohen Preise immer etwas ab. Gestern war ... MehrEine Freundin schwärmte schon längere Zeit vom Nam Nam und wollte es mir unbedingt zeigen, doch irgendwie ergab es sich nie.
Außerdem schreckten mich die hohen Preise immer etwas ab.
Gestern war es dann aber so weit, da wir in der Nähe vom Westbahnhof etwas essen gehen wollten und sie nach etwas Überlegen das Nam Nam vorschlug.

Zum Ambiente muss ich sagen, dass ich es ziemlich eng und auch sehr laut empfand. Als wir ankamen war das Lokal voll besucht. Der Kellner kam öfter an meinem Stuhl an, als er zwei andere Damen bedienen wollte und irritierte mich damit ziemlich.
Als das Lokal sich leerte, fand ich es allerdings sehr gemütlich. Meine Freundin meinte, ihr würde das Lokal gefallen, da es nicht so "kitschig" eingerichtet wäre, wie andere indische Restaurants und ich muss ihr zustimmen.
Die Toiletten sind irgendwie unisex (an der Tür befinden sich nicht sehr aussagekräftige Symbole für Männer & Frauen), allerdings ist man in einem Raum alleine. In meinem Raum befanden sich eine normale Toilette und ein Pissoir, so wie ein Wickeltisch und ein Waschbecken. Es war sauber und sehr geräumig.

Meine Freundin hatte nicht viel Hunger und bestellte nur die Vorspeise "Chicken Tikka" und dazu Knoblauch-Naan. Dazu orderte sie ein spezielles Gin Tonic.
Ich entschied mich für die Hauptspeise "Chicken Tikka Masala" mit Basmati Reis und ein Mango Lassi.

Das Essen kam nach relativ kurzer Zeit und ich muss sagen, dass ich positiv überrascht war, obwohl ich bei indischer Küche normalerweise ziemlich "heikel" bin.
Ich bestellte meine Speise "scharf" und machte dabei aber eine Geste dem Kellner gegenüber, dass ich keineswegs "indisch scharf" meinte. Mein Gericht war für mich genau richtig scharf. Ich fand es wirklich gut gewürzt und was ich großartig fand, war die Menge des Fleischs.
Es ist sehr, sehr oft so, dass man einen Liter Sauce mit vier Stücken Fleisch auf dem Teller hat. Das war beim Nam Nam ganz anders.
Das Fleisch war zwar nicht ganz so saftig, wie es hätte sein können, allerdings auch nicht trocken. Ich fand auch die Konsistenz des Currys gut, da es zwar nicht wässrig war, aber auch nicht extrem schwer.
Am Reis habe ich absolut nichts auszusetzen gehabt und das Mango Lassi schmeckte mir ausgezeichnet und war von der Konsistenz für mich auch ziemlich perfekt.
Meine Freundin war mit ihrer Vorspeise und dem Naan auch sehr zufrieden und besonders der Gin Tonic schmeckte ihr.
In ihm befanden sich ein paar Stifteln Ingwer. Ich durfte kosten - das Tonic Water schmeckte nach Kardamom und ich fand es auch sehr köstlich.

Wir wurden von einem wirklich absolut lieben und lustigen Kellner bedient, der nachfragte, ob alles in Ordnung war und am Nebentisch auch wissen wollte, ob noch etwas zum Nachschärfen benötigt würde.

Fazit:
Mir hat mein Curry wirklich ausgesprochen gut geschmeckt. Die Portionsgröße war absolut angemessen.
Allerdings finde ich die Preise immer noch etwas zu hoch!
Man zahlt für Reis als Beilage 2,90 €. Mein Curry kam auf 11,90 €, was ich angemessen fände, wäre eine Beilage dabei.
Werde ich das Nam Nam trotzdem wieder besuchen?
Ich denke ja, da ich gerne noch das Thali dort ausprobieren würde, gestern aber leider nicht hungrig genug dafür gewesen bin.
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25. Jänner 2017
1090 Wien
Heilige Kuh - Wien
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25. Jänner 2017
1090 Wien
SpeisenAmbienteService
Gestern war ich das erste Mal seit Jahren mit einem guten Freund in der "heiligen Kuh", da wir den Namen so lustig fanden und Lust auf indisches Essen hatten. Ich war lange Zeit nur im "Mach ma Cur... MehrGestern war ich das erste Mal seit Jahren mit einem guten Freund in der "heiligen Kuh", da wir den Namen so lustig fanden und Lust auf indisches Essen hatten. Ich war lange Zeit nur im "Mach ma Curry" essen oder bestellte Indisch und wollte auch wieder einmal einen etwas teureren und feineren Inder ausprobieren.

Das Lokal ist etwas verwinkelt, wir nahmen an einem Tisch für zwei Personen neben der Bar platz.
Dekoriert ist es ganz herzig, es stehen Figuren von Kühen und Elefanten herum.
Wir bekamen gleich ein neues Teelicht am Tisch angezündet.

Den Kellner konnte ich nicht so wirklich einschätzen. Anfangs wirkte er etwas abweisend auf mich, später lächelte er aber freundlich und erfüllte eigentlich jeden unserer Wünsche.

Für das Gedeck werden in der heiligen Kuh 1,20 € verrechnet, allerdings bekamen wir sofort Papadam (ganz dünnes, knuspriges Brot aus Linsenmehl) mit drei verschiedenen Saucen/Chutneys, von denen eine süß, eine scharf und eine mit Joghurt und Knoblauch war. Schmeckte gut!
Nachdem wir 2 Thalis (je 16 Euro) mit Fleisch und ein Raita (Joghurt-Salat) bestellt hatten, bekamen wir noch ein Amuse-Gueule, das aus einer Scheibe gebackener Zucchini auf Salat bestand. Angerichtet war es auf einem wunderschönen, geschwungenen Silberlöffel, geschmeckt hat es auch absolut in Ordnung.

Für alle, die es nicht kennen: ein Thali besteht aus mehreren verschiedenen Speisen. In unserem Fall aus drei verschiedenen Fleischgerichten, Safran-Reis und Naan (indisches Fladenbrot).

Wir bekamen einen riesigen Teller aus Metall, der unterteilt war.
Der Kellner erklärte uns, dass wir Rind, Huhn und Schwein auf dem Teller hätten und was davon was ist.

Ich kostete zuerst das Rindfleisch mit Rosinen, welches ziemlich mild war. Ich liebe Rosinen und fand das Gericht daher ganz gut, vor allem war das Fleisch sehr zart.
Der Safran-Reis schmeckte gut, es waren darin noch einige Nelken zu finden.
Auch das Gericht mit Schweinefleisch war mild.
Das Huhn war allerdings wirklich ziemlich scharf und ich aß einiges von dem Raita dazu, um die Schärfe abzuschwächen. Außerdem war leider das Hühnerfleisch etwas trocken.
An den zwei großen Stücken Naan habe ich nichts auszusetzen.

Im Großen und Ganzen war das Thali sicherlich nicht schlecht, allerdings waren für meinen Geschmack alle Gerichte nicht so toll gewürzt, wie ich es aus der indischen Küche kenne. Das Raita hätte mehr Kreuzkümmel vertragen können und alle Speisen schmeckten für mich etwas "fad". Auch die kleine Aufmerksamkeit des Hauses, die gebackene Scheibe Zucchini, kenne ich sonst bei indischen Lokalen etwas würziger.
Mein Begleiter fand es sehr gut, allerdings hat er noch nicht oft indisch gegessen und tastet sich erst langsam an die indische Küche heran.
Auch schade fand ich, dass überall Petersilie darüber gestreut wurde, anstatt Koriander. Mir ist schon klar, dass viele Menschen Koriander grausig finden, aber ich kenne auch sehr viele Menschen, die keine Rosinen mögen. Man könnte ja nachfragen?

Achso, fast hätte ich es vergessen - zu trinken gab es für mich ein Mango Lassi, das geschmacklich zwar gut war, allerdings war es sehr dünnflüssig.
Nachtisch konnten wir leider keinen mehr essen, da wir schon pappsatt von unseren Thalis waren.

Fazit:
Das "Heilige Kuh" ist sicherlich kein schlechtes Lokal, allerdings hatte ich mir etwas mehr erwartet. Die Speisen könnten eindeutig mehr Pfiff vertragen. Ob ich wiederkommen werde, bezweifle ich eher, da ich das Essen im "Mach ma Curry" einfach viel geschmackvoller finde. Und genau darum geht es mir.
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26. Jän 2017, 17:11·Gefällt mir

Ach so, dann hat loves2eat ein Schicksal ereilt wie SSW, der jetzt Kopp, Nussgartl und Renner vermisst. ;-)

26. Jän 2017, 15:43·Gefällt mir

@Bertl2: Um Himmels Willen, nein!

26. Jän 2017, 14:59·Gefällt mir
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4. Dezember 2016
1010 Wien
Trattoria La Scala - Wien
Trattoria La Scala - Wien
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1. Dezember 2016
1010 Wien
SpeisenAmbienteService
Dieses Lokal befindet sich genau neben meiner Lieblingskaraokebar, in die mein Freund und ich gestern Abend wollten. Eigentlich hatten wir vor, wo anders zu essen, aber dann fiel uns ein, dass si... MehrDieses Lokal befindet sich genau neben meiner Lieblingskaraokebar, in die mein Freund und ich gestern Abend wollten.
Eigentlich hatten wir vor, wo anders zu essen, aber dann fiel uns ein, dass sich das Ristorante La Scala anbieten würde.

Man geht ein paar Stufen hinunter, in ein wirklich gemütliches, kuscheliges Lokal. In der Nähe des Eingangs befindet sich der Holzofen, in den man hinein schauen kann und manche Teile des Lokals sind erhöht, was ich ziemlich schön finde.
Es gibt einen Raucher- und Nichtraucherbereich, wir nahmen im Raucherbereich Platz.
Ich finde das Ambiente wirklich bezaubernd, an den Wänden befinden sich Fresken und auf dem Boden stehen große Stumpenkerzen hinter Glas. Momentan ist auch alles weihnachtlich geschmückt.
Im Hintergrund ertönte italienische, ziemlich kitschige Musik. So gut wie bei jedem Lied hörten wir "Amooore". Wir fanden das aber irgendwie herzig und schunkelten teilweise mit.

Wir wurden an diesem Abend von verschiedenen Kellner bedient, ich glaube, einer davon war sogar der Pizzakoch.
Der erste Kellner erklärte uns, dass das Lokal neu übernommen sei und die Getränkekarte erst fertig gestellt wird. Wir bestellten nur Aranciata (ita. Orangenlimonade).
Dann vertieften wir uns in die Speisekarten, die viele lustige Rechtschreibfehler aufwies (Vor Speisen Teller, Scharfkäse etc.), aber ansprechend war. Es gibt Suppen, Vorspeisen, Pasta, Pizza, Risotto und Fleisch- so wie Fischgerichte und Nachtisch, wie es eben bei italienischen Restaurants meistens ist.

Ich entschied mich für die Linguine Frutti di Mare und mein Freund, das Geburtstagskind, gönnte sich Lammkoteletts mit Rosmarinkartoffeln. Höflich fand ich, dass der Kellner mich zuerst fragte, was ich essen möchte, also "Ladies first" bzw. "Senora first".
Der Kellner brachte uns davor Oliven und Karotten und meinte "etwas Gesundes muss sein!". Dazu bekamen wir Erfrischungstücher. Irgendwie fand ich auch das ziemlich herzig.

Als ich von der Toilette zurück kam, welche einfach, aber sauber war, stand das Essen bereits auf dem Tisch.
Wir bekamen dazu etwas Weißbrot, welches nicht verrechnet wurde, obwohl zu unseren Speisen eigentlich nicht unbedingt Brot gehören würde.
Mein Freund hatte das Lamm eigentlich "medium" bestellt, als er danach gefragt wurde, dieses war allerdings eher durch. Ich kostete ein Stückchen und fand es aber nicht trocken oder dergleichen. Es hatte einen wirklich guten, nicht zu starken Lammgeschmack, die Sauce war leicht süßlich und schmeckte mir auch sehr. Dazu gab es Rosmarinzweige und kleine Kartoffeln, die mein Freund und ich hervorragend fanden.
Die Tomatensauce an meinen Linguine war leider viel zu wenig gesalzen/gewürzt und ich musste mehrmals nachsalzen. Auch der größere Shrimp war ziemlich ungewürzt.
Eine der drei oder vier Miesmuscheln auf meinem Teller war gebrochen und so biss ich mehrmals auf Muschelschale, was nicht besonders angenehm war. Das größere Stück Octopus war dafür wirklich zart und absolut nicht zäh, wie es leider oft der Fall ist.
Im Großen und Ganzen fand ich mein Essen in Ordnung.

Als der Pizzakoch (?) abservierte, fragte er, ob alles in Ordnung gewesen sei. Ich schilderte ihm, was mich bei meinem Gericht gestört hatte und er bedankte sich für den Tipp mit dem Salz und erklärte, dass der Koch bei dieser Speise wenig salzen würde, weil er Angst hätte, dass die Meeresfrüchte zu salzig wären. Er würde aber meine Kritik auf jeden Fall weitergeben.
"Oh, das mit der Schale darf nicht sein!", sagte er und bot uns dann einen Grappa oder Limoncello aufs Haus an.
Wir entschieden uns für den Grappa, welcher großzügig eingeschenkt wurde und uns sehr schmeckte. Für ein Dessert waren wir zu satt.

Fazit:
Mir gefällt das Ambiente wirklich sehr, ich finde die Kellner total freundlich und das Essen war nicht schlecht. Die Pizzen, die vorbeigetragen wurden, sahen fantastisch aus.
Wir haben beschlossen, dass wir dieses Lokal sicherlich wieder besuchen werden, bevor wir in die Karaokebar nebenan gehen.
Die 3 Punkte für die Speisen sind übrigens 3 wirklich gute Punkte, also eigentlich schon 3,5. Allerdings muss ich wirklich für die wenig gewürzte Tomatensauce und die Muschelschale abziehen.
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30. November 2016
1090 Wien
Naschsalon - Wien
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30. November 2016
1090 Wien
SpeisenAmbienteService
Schon letzte Woche war ich mit meiner Schwester im Naschsalon, allerdings trank ich damals nur einen Caffè Latte und aß dazu ein Brioche. Beides schmeckte zwar vorzüglich, zu dem Brioche wurde Mari... MehrSchon letzte Woche war ich mit meiner Schwester im Naschsalon, allerdings trank ich damals nur einen Caffè Latte und aß dazu ein Brioche. Beides schmeckte zwar vorzüglich, zu dem Brioche wurde Marillenmarmelade gereicht und zum Kaffee ein kleines Weihnachtskeks in Herzform, allerdings fand ich es zu dürftig, um eine Bewertung zu schreiben.

Anlässlich des Geburtstags meines Freundes entschlossen wir uns heute in den Naschsalon frühstücken zu gehen, da ich beim ersten Mal schon einen Blick in die Frühstückskarte geworfen hatte. Frühstück gibt's übrigens den ganzen Tag!
Als wir um kurz nach 10 das Lokal betraten, war außer uns nur ein Herr da, der aber gleich ging. Wir nahmen in einem Eck auf Bänken Platz.
Das Lokal ist klein, vorne gibt es eine große Theke mit tollen, selbstgemachten Mehlspeisen und hinten einen kleinen Raum, um gemütlich zwischen Bildern zu sitzen, die man auch kaufen kann. Wir fühlten uns pudelwohl!

Im Naschsalon kann man sich sein Frühstück selbst zusammenstellen. Wir entschieden uns beide für ein Maxi-Frühstück (11,90 €), welches aus 2 mal Gebäck + Butter, 2 großen Add-Ons, 2 kleinen Add-Ons und einem Süßgebäck besteht. Dazu gibt es das erste Heißgetränk um 1,90 € verbilligt dazu. Als Süßgebäckkonnten wir zwischen Croissant (leer, Vanille, Marille), Plunder, Cookie, Streuselkuchen oder Pain de Chocolat wählen.
Bei den kleinen Add-Ons gibt es z.B. ein Bio-Ei, Nüsse, Marmelade, selbstgemachte Haselnusscreme, hausgemachten Kräuteraufstrich, usw.
Große Add-Ons sind u.a. Schinken-, Käse-, Lachsteller, verschiedene Müslis oder Tomaten & Mozzarella mit Pesto.
Extra bestellen kann man natürlich alles, um den normalen Preis. Ham & Eggs oder Rührei wären auch extra zu ordern.

Die Kellnerin fragte, ob wir Hilfe bräuchten und wir fragten sie nach den Brotsorten. Angeboten bekamen wir "Flute", ein Weißbrot, und Dinkel-Roggen-Sauerteig-Brot. Wir wollten beides!
Ich trank wieder einen Caffè Latte, mein Freund eine Melange. Wir bestellten zwei mal das Bio-Ei, zwei mal den Lachsteller, ein mal den Käseteller und ein mal den Schinkenteller, so wie den hausgemachten Kräuteraufstrich und die hausgemachte Haselnusscreme. Dazu orderte ich noch extra einen kleinen, frischgepressten Orangensaft.

Der Lachs kam mit einer Honigsenf-Dillsauce daher, welche mich an meine geliebte IKEA-Sauce erinnerte. Als ich die Kellnerin fragte, bestätigte sie mir, dass es auch genau jene Sauce wäre.
Beide Brotsorten waren köstlich, das (oder die oder der) "Flute" war warm.
Käse gab es "leider" nur Camembert und einen Scheiblettenkäse. Beides war absolut okay, nur eben nichts Besonderes. Dazu gab es noch ein paar kernlose Weintrauben.
Mein Freund bekam Beinschinken und eine Scheibe Prosciutto. Ich kostete und beides schmeckte sehr gut.
Die Eier waren hart, allerdings stand auf der Karte nur "gekocht", also war es kein Fehler.
Die Haselnusscreme schmeckte meinem Freund sehr, der Kräuteraufstrich war für meinen Geschmack ein bisschen zu wenig gewürzt, aber mit etwas Salz war er sehr gut.
Besonders süß fand ich, dass auf unseren Tellern winzige Salz- und Pfefferstreuer waren und die Butter in Papier "eingedreht" war.

Unsere Süßgebäcke (für mich Streuselkuchen, für meinen Freund ein Vanillecroissant) ließen wir uns einpacken, da wir schon so, so satt waren. Das stellte überhaupt kein Problem dar.
Wir bekamen auch, als wir schon fertig gegessen hatten, noch eine kleine Karaffe mit Wasser gebracht.

Die Kellnerin war von Anfang bis Ende wirklich wahnsinnig freundlich und hilfreich.
Toiletten sind vorhanden, die Damentoilette ist sehr geräumig und sauber, allerdings ist das Lokal so klein, dass ich mich etwas unwohl gefühlt habe. Man denkt, dass einen draußen alle hören.
Gerade esse ich übrigens den Streuselkuchen. Er schmeckt wie bei Oma.
Angeboten werden übrigens auch noch diverse Sandwiches, Tramezzini und ich glaube Tagessuppe und Tagesquiche.

Fazit:
Werde ich den Naschsalon wieder besuchen? JA, JA, JA!
Kann ich den Naschsalon empfehlen? AUF JEDEN FALL!
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27. November 2016
1090 Wien
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27. November 2016
1090 Wien
SpeisenAmbienteService
Meine Schwester und ich wollten uns heute Mittag zum Essen treffen und überlegten, was in der Nähe unserer beiden Wohnungen wäre und sie schlug die "Küche 18" vor, da sie dort schon gegessen hatte ... MehrMeine Schwester und ich wollten uns heute Mittag zum Essen treffen und überlegten, was in der Nähe unserer beiden Wohnungen wäre und sie schlug die "Küche 18" vor, da sie dort schon gegessen hatte und sie es mochte. Ich esse ja sehr gerne asiatisch und bin schon oft an dem Lokal vorbei gegangen, immer mit dem Vorsatz, es irgendwann zu probieren.

Wir trafen uns um 13 Uhr vor dem Lokal, welches von außen ziemlich dunkel aussah. Gäste waren kaum vorhanden und wir beide nahmen an einem Tisch für zwei im Hauptraum des Lokals Platz. Ich muss gestehen, dass ich mir das Ambiente nicht so gut eingeprägt habe, da ich auf das Essen und vor allem das Gespräch mit meiner Schwester konzentriert war. Es machte aber einen guten, gepflegten Eindruck und die Toilette war sauber.
Ich saß auf einem bequemen Sessel, meine Schwester auf der Bank. Da das Lokal fast leer war, saß neben uns auch niemand. Eventuell wäre es etwas ungemütlich gewordem, wäre der Nebentisch besetzt gewesen, denn die Tische stehen relativ nah beisammen.

Zu trinken bestellten wir ein Soda ZItron, einen Genmai-Tee und ein Leitungswasser. Das war alles in Ordnung, die Teekanne kam auf einem kleinen, hübschen Holztablett daher.

Auf der Speisekarte stehen Gerichte, die eigentlich quer durch Asien führen beziehungsweise auch welche, die für mich sehr nach Fusion-Food klingen. Es gibt zum Beispiel Sushi & Maki, Kimchi, so wie auch Sommerrollen.

Wir bestellten als Vorspeise Rindszunge mit Chiliöl und Kimichi. Das Kimchi wurde vergessen und wir beschwerten uns nicht, da wird genug zu essen hatten.
Die Zungen waren sehr zart, weich und wirklich gut gewürzt.

Ich entschied mich beim Hauptgang für "Innereien aus dem Wok" und meine Schwester wählte "Mango-Lachs mit Limettensauce".
Das Essen meiner Schwester kam kurz vor meinem und sagte ihr nicht so ganz zu, da es ihr zu süß war. Sie meinte aber, dass sie wohl einfach das falsche Gericht bestellt hätte.

Mein Essen traf allerdings meinen Geschmack. Die Innereien waren weich und gut zubereitet, das Gemüse wirklich knackig und alles war gut gewürzt.
Was für Innereien auf meinem Teller waren, kann ich gar nicht 100%tig sagen. Ich erkannte ziemlich sicher Leber, Herz und Nieren. Als Gemüse gab es u.a. ein Stück Karotte, Brokkoli, Pak Choi, Erbsenschoten. Das Gericht war etwas scharf und ich glaube, Ingwer herausgeschmeckt zu haben.

Die KellnerInnen waren allesamt freundlich, wenn auch zurückhaltend. Auf Sonderwünsche gingen sie ein (meine Schwester wollte zuerst etwas anderes bestellen und eine Änderung an der Speise vornehmen lassen).
Die Preise sind für meine Verhältnisse im mittleren Bereich angesetzt. Es ist kein superbilliges, asiatisches Lokal, aber die Preise sind angemessen, für das was geboten wird. Die Hauptspeisen bewegen sich circa zwischen 10 und 20 Euro, Reis inkludiert.

Fazit:
Ich würde die "Küche 18" wieder besuchen, da mein Essen mir wirklich sehr gut geschmeckt hat und ich mich auch wohlfühlte. Wie die anderen Gerichte sind, kann ich natürlich nicht beurteilen, aber eventuell probiere ich es in nicht allzu langer Zeit aus.
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7. November 2016
1090 Wien
SpeisenAmbienteService
Heute Mittag ging ich mit meiner Schwester ins Cafe Stein, da wir uns beim Schottentor verabredet hatten, sonst in der Nähe nirgends einen Platz fanden und froren. Wir nahmen oben Platz, da auc... MehrHeute Mittag ging ich mit meiner Schwester ins Cafe Stein, da wir uns beim Schottentor verabredet hatten, sonst in der Nähe nirgends einen Platz fanden und froren.

Wir nahmen oben Platz, da auch das Cafe Stein sehr gut besucht war. In dem nicht allzu großen Raum war es leider sehr, sehr laut, sodass man sich beinahe nicht unterhalten konnte und meine Schwester sich neben mich setzte, statt wie vorgesehen gegenüber. Mein Sessel wackelte übrigens etwas.
Zuerst hatten wir nur die Frühstückskarte auf dem Tisch und wir mussten den Kellner nach der Tageskarte fragen, als er eigentlich schon unsere Bestellung aufnehmen wollte.

Wir bestellten beide einen Apfelsaft gespritzt, meine Schwester "naturtrüb", was aber der Kellner leider auf Grund des Lärmpegels nicht verstand.
Meine Schwester entschied sich für das Tagesmenü - Hühnerbrust mit Braterdäpfeln und Speckfisolen. Ich orderte einen Spinatstrudel mit Kräuterrahmsauce.

Der Apfelsaft kam relativ schnell, meine Schwester reklamierte und erklärte und bekam dann auch ihren gewollten "naturtrüben" Apfelsaft.
Unser Essen kam und kam nicht daher, obwohl Leute, welche nach uns gekommen waren, ihr Essen bereits auf dem Tisch hatten und aßen.
Wir fragten nach und kurze Zeit später standen auch unsere Gerichte vor uns.

Mein Spinatstudel kam mit Erdäpfeln daher, was ich nicht ganz verstand und was auch nicht auf der Karte vermerkt war. Ich habe, ehrlich gesagt, noch nie Kartoffel zu pikantem Strudel bekommen?!
Dazu gab es auch noch ein paar Blättchen Salat mit einer Tomate und zwei Stifteln grünen Paprika am Teller.
Der Strudel war in Ordnung, allerdings nichts Besonderes, genauso wie der Dip, der nach kaum etwas schmeckte. Die Erdäpfel waren leider so gut wie kalt. Das Dressing auf meinem Salat schmeckte ziemlich nichtssagend.

Meine Schwester war von ihrer Hühnerbrust, welche aussah, wie ein Kotelett, auch nicht begeistert. Diese schien auch tot gebraten zu sein. Außerdem schwammen die Braterdäpfel in der Sauce, worüber sie auch nicht besonders glücklich war. Die Fisolen waren anscheinend zu lange gekocht und schwammen ebenfalls in der Sauce.

Danach gab es noch zwei Cappucini, welche in Ordnung waren.
Die beiden Kellner fragten nach, ob es geschmeckt hatte und waren auch sonst höflich, obwohl gestresst.

Fazit: Wenn es anders geht, werde ich das Cafe Stein in nächster Zeit wohl eher nicht besuchen, da das Essen wirklich besser hätte sein können. Eventuell lag es auch daran, dass das Lokal wirklich sehr voll war.
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das stein hat leider abgebaut - das stimmt

7. Nov 2016, 20:49·Gefällt mir
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3. Oktober 2016
1010 Wien
SpeisenAmbienteService
Schon lange hatte ich geplant endlich einmal dieses Lokal zu besuchen, da mir das Konzept dahinter sehr gefällt und ich auf Facebook gelesen habe, dass das Essen toll sein soll. Kurz zum Konzept: ... MehrSchon lange hatte ich geplant endlich einmal dieses Lokal zu besuchen, da mir das Konzept dahinter sehr gefällt und ich auf Facebook gelesen habe, dass das Essen toll sein soll.
Kurz zum Konzept: es werden Menschen angestellt, die ihre Heimat verlassen mussten (also "Flüchtlinge") und diesen wird dadurch geholfen Fuß zu fassen. Sie verbinden die Küche aus ihrer Heimat mit unserer österreichischen Küche. Mehr dazu kann man auf der Website nachlesen.
Meine große Schwester, die in Vorarlberg wohnt, war über das Wochenende und heute in Wien und wir beschlossen zusammen Mittag essen zu gehen. Ich schlug das "Habibi und Hawara" vor.

Der vordere Bereich des Lokals besteht aus einer Bar, ein paar erhöhten Tischen mit Barhockern und einem kleinen Tisch am Fenster mit zwei Bänken, an dem wir Platz nahmen. Hinter einem längeren Gang, in dem sich auch die Toiletten befinden, gibt es noch einen größeren Raum, den wir nicht genau angeschaut haben, der aber auf den ersten Blick gemütlich wirkt.
Die Damentoilette war sauber und ich fand sie auch sehr schön (Dekoration usw.).

Die Mittagskarte wechselt wöchentlich. Es werden jeweils vier Hauptspeisen, Vorspeisen und Nachspeisen angeboten, aus denen man selbst zusammenstellen kann.
Abends zahlt man knapp 25 Euro pro Person, bekommt aber zwanzig verschiedene, kleine Speisen. Dieses Dinner muss man allerdings zu zweit zu sich nehmen (nachzulesen auf der Website oder Facebook).

Meine Schwester bestellte Reis mit knusprigem Hühnerfleisch, Joghurtsauce und Cashewnüssen als Hauptspeise und ich entschied mich für eine Variation warmer, orientalischer Gerichte.
Auf meinem Teller befanden sich drei der Gerichte, die am heutigen Tag auch als Hauptspeisen angeboten wurden, also dasselbe, das meine Schwester hatte, Lammfleisch in Brot gewickelt, gebackener Fisch mit Erdäpfelsalat, so wie Kartoffelscheiben (wie Wedges) und gebackenes Hühnerfleisch. Dazu gab es einen Dip, der mir sehr gut schmeckte. Was es genau war, weiß ich leider nicht.
Ich fand jede der Speisen recht gut, leider war der Reis mit dem Hühnerfleisch nur noch lauwarm, obwohl mir dieses Gericht am Besten schmeckte.
Zu trinken hatte ich die hausgemachte Limonade, die ich nicht einordnen konnte. Sie war nicht besonders süß und schmeckte leicht nach Nelken und Zimt.

Als Dessert bestellte meine Schwester etwas mit Keksteig, Banane und Mascapone, was zwar gut schmeckte, aber wirklich kaum süß war (wir mögen es beide aber eigentlich nicht picksüß).
Ich bestellte "Mozzarella mit Glasnudeln". Dieses Dessert schmeckte höchst interessant für meinen europäischen Gaumen, war aber nicht schlecht.

Die Kellner waren allesamt wahnsinnig freundlich und zuvorkommend, allerdings teilweise etwas unbeholfen. So wurden wir zum Beispiel nach der Hauptspeise gefragt, ob wir auf die Hauptspeise warten würden (es waren außer uns nicht so viele Leute in dem Raum) und die Rechnung stimmte absolut nicht, denn auf ihr war nur die Hälfte der Speisen und Getränke verzeichnet, die wir konsumiert hatten.
Natürlich wiesen wir den Kellner darauf hin, der sich bedankte.

Fazit: ich habe so viele tolle Bewertungen dieses Lokals auf Facebook gelesen, dass ich glaube, meine Schwester und ich haben eventuell einen nicht ganz so guten Tag erwischt. Ich werde das Lokal aber ganz sicher wieder besuchen, da ich mich sehr wohl gefühlt habe und ich glaube, dass viele Speisen noch einen Besuch wert wären. Ich schaue mir schon seit Monaten öfter die Mittagskarte auf Facebook an und entdecke immer wieder Speisen, von denen ich noch nie zuvor gehört habe.
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@magic Ja, so sieht es aus. Weiß auch nicht, wie ich das finden soll. :)

5. Okt 2016, 09:20·Gefällt mir

Jaja... Die Gscheitere gibt nach. Wenn dir der 2te Fehler nicht aufgefallen ist, dann tuts mir nicht leid. Adieu

5. Okt 2016, 06:38·Gefällt mir

Die Beschreibung gefällt mir außerordentlich gut, aber versteh ich das richtig, dass abends Einzelpersonen sozusagen unerwünscht sind?

5. Okt 2016, 03:04·Gefällt mir1
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3. Oktober 2016
1010 Wien
Habibi & Hawara - Wien
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3. August 2016
1070 Wien
SpeisenAmbienteService
Vorgestern wollte ich mit einer Freundin gemütlich draußen sitzen und eine Kleinigkeit essen und etwas trinken. Wir trafen uns beim Museumsquartier und da es ziemlich windig war, wollten wir nicht... MehrVorgestern wollte ich mit einer Freundin gemütlich draußen sitzen und eine Kleinigkeit essen und etwas trinken.
Wir trafen uns beim Museumsquartier und da es ziemlich windig war, wollten wir nicht auf die höher gelegene Terrasse vom Café Leopold, also entschieden wir uns für das Dschungel deli.
Meine Bewertung für das Ambiente bezieht sich demnach nur auf draußen.

Nett finde ich den abgegrenzten Bereich draußen, allerdings saß ich auf einem ziemlich unbequemen Stuhl. Meine Freundin hatte auf einer Bank mit Lehne Platz genommen, ich setzte mich nach dem Essen noch kurz dazu und diese war um Einiges bequemer.

Es gab einen Kellner, dieser war äußerst freundlich, da kann ich nicht viel aussetzen.

Meine Freundin bestellte ein vegetarisches Frühstück und ich entschied mich für Schinkenfleckerl mit Blattsalat.
Als meine Fleckerl kamen, wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass die kleine Pfanne, in welcher sich das Essen befand, noch heiß sei.
Ich fand die Schinkenfleckerl ziemlich fad, sie waren zu wenig gesalzen, Pfeffer war auch keiner dran und generell waren sie nicht gewürzt. Nun ja, gehört vielleicht bei manchen Leuten so, ich mag sie doch lieber ein bisschen spannender. Zudem war etwas wenig Schinken drin, aber schlecht waren sie nicht. Auf meinem Salat war etwas wenig Dressing, ansonsten war er absolut in Ordnung.

Meine Freundin war im Großen und Ganzen mit ihrem Frühstück zufrieden. Das Hummus schmeckte ihr sehr, das Schwarzbrot war warm und frisch.
Sie bemängelte allerdings, dass das Gemüse auf dem Hummus lag und mit einem Honig-Dressing angemacht war. Das schmeckte ihr zwar, allerdings fand sie es nicht so gut, dass es sich mit dem Hummus vermischte.
Dazu gab es noch (ich kann mich leider nicht mehr genau erinnern) eine Sauce mit Koriander. Diese war ziemlich süß und wir fanden sie nicht ganz so passend zum Hummus.
Joghurt und Früchte dürften meiner Freundin geschmeckt haben.

Zu den Getränken:
Wir hatten beide jeweils einen Makava Eis Tee und einen Chai Latte. Der Makava Eis Tee war lauwarm, der Chai Latte ebenfalls.

Fazit: ich habe bei den Speisen zwischen "Gut" und "Mäßig" geschwankt, da ich warmen Eistee im Sommer nicht so toll finde, ebenso wenig wie lauwarmen Chai Latte. Die Schinkenfleckerl hätten etwas spannender sein können. Im Großen und Ganzen war aber nichts wirklich schlecht, also vergebe ich noch ein "Gut".
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21. Juli 2016
1060 Wien
SpeisenAmbienteService
Eigentlich wollte mir ein Freund gestern das Kuishimbo zeigen, aber leider standen wir, wegen einer Sommerpause, vor verschlossenen Türen. Dasselbe Problem hatten wir dann auch mit dem Bangkok Vien... MehrEigentlich wollte mir ein Freund gestern das Kuishimbo zeigen, aber leider standen wir, wegen einer Sommerpause, vor verschlossenen Türen. Dasselbe Problem hatten wir dann auch mit dem Bangkok Vienna, also beschlossen wir das Restaurant Chinazentrum aufzusuchen.

Wir überlegten kurz draußen Platz zu nehmen, allerdings war es uns dann doch etwas zu laut. Drinnen sollte es auch nicht unbedingt viel leiser sein, da alle Fenster offen waren. Das hat uns aber nicht wirklich gestört, da dadurch frische Luft hereinkam.
Das Restaurant ist mittelgroß, ich fand es relativ schön und gemütlich, wenn auch nicht besonders. So genau umgesehen habe ich mich gar nicht, muss ich gestehen.

Nach längerem Überlegen entschieden wir uns für die angebotenen Special-Menüs, für 13,80€. Suppe, 2 Hauptspeisen (die man sich aussuchen kann) und Reis - "klingt vielversprechend", dachten wir.
Wir wählten Mapo-Tofu, Melanzani nach Yu Xiang Art, Schweinedarm mit Jungzwiebel und Lamm nach Sichuan Art.
Mein Begleiter entschied sich für die Wintermelonensuppe und ich mich für irgendeine Suppe mit Schweinefleisch (die genaue Bezeichnung, die etwas länger war, habe ich mir leider nicht gemerkt).

Wir bekamen bald Teller, Schüsseln und Stäbchen (nicht die klassischen Wegwerfstäbchen) und danach zwei ziemlich große Schüsseln Suppe.
Die Suppen waren beide nicht schlecht, aber der Kick fehlte völlig.
Meine Suppe war klar, mit frischem, knackigen Gemüse und etwas, in Streifen geschnittenen, Schweinefleisch. Wie gesagt: In Ordnung, aber nichts Besonderes.

Wir löffelten noch unsere Suppen, als schon die Hauptspeisen und der Reis an den Tisch kamen. Die Portionen waren ordentlich groß, wir teilten alle 4 Speisen, den Reis schafften wir nicht ganz und waren wirklich mehr als satt danach.
Der Schweinedarm schmeckte uns eigentlich am besten, obwohl er relativ "knatschig" war und man sehr lange darauf herumkauen musste (hab ich schon anders erlebt).
Das Lammfleisch schmeckte eher "europäisch" und etwas langweilig, nicht so, wie ich "auf Sichuan Art" in anderen Lokalen gewohnt bin (No 27., Feine Sichuan Küche, etc.). Es war relativ wenig Lamm und viel Gemüse, u.a. Champignons aus der Dose.
Der Mapo Tofu war gut, das Faschierte allerdings relativ wenig und das Gericht war nicht besonders scharf.
Die Melanzani mit Yu Xian Geschmack waren ebenfalls in Ordnung, haben mir aber im No. 27 um Einiges besser geschmeckt. Es fehlte hier wieder ein Kick.

Ich frage mich, ob hier üblicherweise so gekocht wird oder man als offensichtliche "Europäer" einfach anders bewirtet wird?

Der Kellner, welcher uns bediente, war freundlich und konnte sehr gut Deutsch. Ich fragte ihn allerdings nach einer Empfehlung (für die Suppe) und da konnte er mir nicht wirklich Auskunft geben.
Unsere Teller wurden ziemlich lange nicht abgeräumt.
Was ich auch nicht ganz so toll fand war, dass wir einen doppelten Bambusschnaps bekamen, obwohl wir niemals "doppelt" gesagt haben. Dafür schmeckte dieser uns sehr.

Die Toiletten waren sauber und rochen gut.

Fazit:
Unbedingt wieder besuchen möchte ich dieses Lokal nicht, da es für mich leider einfach nichts Besonderes war und ich in Wien schon viel, viel besser Chinesisch gegessen habe. Sollte es sich aus irgendeinem Grund aber wieder einmal ergeben, würde ich es auch nicht verschmähen.
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Es ist eben alles eine Frage des persoenlichen Geschmacks, Kampfkatze. Lass dich nicht entmutigen von uns Motschkerern. ;)

22. Jul 2016, 13:03·Gefällt mir2

Na ja, wenn Langnan mehr als drei Testbesuche braucht, um einmal ein Haar in der Suppe zu finden, dann ist das für das Lokal eigentlich nicht schlecht. ;-)

22. Jul 2016, 07:33·Gefällt mir

Jetzt bin ich traurig. Ihr habt mich traurig gemacht!!

21. Jul 2016, 23:26·Gefällt mir1
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14. Juni 2016
1090 Wien
SpeisenAmbienteService
Gestern befand ich mich wieder einmal mit einer Freundin am Campus, da wir nach ihrem Seminar gemütlich im Freien entspannen und plaudern wollten. Gegen halb 9 machten wir uns auf zum Gastgarte... MehrGestern befand ich mich wieder einmal mit einer Freundin am Campus, da wir nach ihrem Seminar gemütlich im Freien entspannen und plaudern wollten.

Gegen halb 9 machten wir uns auf zum Gastgarten der Stiegl Ambulanz, da wir das gestrige Fußballmatch gerne ebenfalls im Freien ansehen wollten.
Ich fand das Biergartenambiente nett und wir fühlten uns relativ wohl, auch wenn ich die Sessel nicht so ganz bequem fand.

Der Service war, trotz des großen Ansturms, sehr flott. Wir wurden von einer sehr freundlichen, jungen Dame und einem ebenfalls freundlichen, humorvollen Herren bedient (er scherzte am Nebentisch immer wieder mit zwei italienischen Frauen).

Meine Freundin bestellte einen Zwiebelrostbraten, ich ein Cordon Bleu und zu trinken gab es einmal Zitronen-Radler und einmal weißen Spritzer.

Mein Cordon Bleu vom Schwein (10,90€) war leider nicht so, wie ich mir ein Cordon Bleu vorstelle. Es war ziemlich schlecht gefüllt, Schinken und Käse befanden sich eigentlich nur in der Mitte des riesigen Stückes. Zudem war das Fleisch relativ trocken.
Der dazu gereichte Kartoffelsalat war ziemlich sauer und schmeckte auch nicht besonders gut.
Ich habe vor ein paar Monaten ein Cordon Bleu im Kopp gegessen, dieses war um Längen besser!

Meine Freundin ließ die Hälfte ihres Zwiebelrostbratens stehen, sie war die ganze Zeit schon nicht richtig begeistert, musste auch öfter nachsalzen und meinte, es schmecke ziemlich langweilig. Ich kostete ein Stück Fleisch und kann ihr Urteil bestätigen.
Zudem wurde ihr nach kurzer Zeit sehr übel und sie hatte bis heute Morgen Bauchschmerzen.
Allerdings bat sie mich zu erwähnen, dass sie sich nicht sicher ist, ob das Essen wirklich schlecht war oder ob sie einfach etwas nicht vertragen hat.

Mein Fazit ist trotzdem:
Auch wenn das Universitätsbräuhaus um's Eck viel teurer ist und die Kellner längst nicht so aufmerksam und freundlich sind, werde ich dieses Restaurant im Falle eines Falles vorziehen, da mir das Essen dort doch um Einiges mehr zusagte.
Vielleicht gebe ich der Stiegl Ambulanz irgendwann noch eine Chance, das Essen um uns herum schaute zumindest gut aus, aber eventuell würde ich dort auch nur Bier trinken gehen.
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10. Mai 2016
1070 Wien
EBI - Wien
EBI - Wien
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9. Mai 2016
1070 Wien
SpeisenAmbienteService
Nur ein einziges Mal war ich vor circa 4 Jahren im Ebi in Floridsdor und war nicht ganz so begeistert, wie es viele andere waren. Heute überlegte ich allerdings mit einer Freundin wo wir denn esse... MehrNur ein einziges Mal war ich vor circa 4 Jahren im Ebi in Floridsdor und war nicht ganz so begeistert, wie es viele andere waren.
Heute überlegte ich allerdings mit einer Freundin wo wir denn essen gehen könnten und sie erzählte mir, dass es nun ein "Neues" Ebi auf der Mariahilferstraße gibt. Das wollten wir ausprobieren, also mobilisierten wir noch eine dritte Freundin und trafen uns dort.

Prinzip: abends "all u can eat à la carte" um knapp 19 Euro.

Das Ebi liegt im Obergeschoß, das heißt man muss entweder Stiegen steigen oder mit einem Lift rauf fahren.
Dort wo wir saßen (ich glaube, ich habe noch einen weiteren Raum gesehen) war es leider etwas eng, d.h. ich saß mit meiner Sessellehne wirklich schon an der Sessellehne des Mannes hinter mir und wir haben eigentlich beide nicht wahnsinnig viel Platz benötigt.
Zudem war es leider auch etwas zu warm warm im Lokal.
Die Holztische und das Ambiente gefielen mir sonst allerdings ganz gut.

Nun warteten wir NICHT auf den Kellner oder die Kellnerin, sondern bestellten via Tablet. Sehr modern, sehr fancy!
Ich muss sagen, bis auf kurze Netzverluste, funktionierte das System eigentlich ganz gut.
Man konnte auch (was ich erst später merkte) Wasabi, Besteck usw. bestellen.

Wir orderten als ersten Gang eine Menge Sushi, Sashimi und Maki, so wie noch eine große Frühlingsrolle, Agadashi Tofu und gebackene Bärlauch-Hackfleisch Taschen.
Die kleinen Baby-Sushi mit Butterfisch, Lachs und Thunfisch haben mir sehr gut geschmeckt, der Fisch war hier nicht zu kalt und der Reis (für meinen Geschmack) gut gewürzt.
Auch die Maki-Variationen, die ich probiert habe, fand ich sehr gut.
Ich probierte Avocado-Haselnuss Maki - köstlich, so wie Maki mit Ente, Teriyaki Sauce und Jungzwiebeln - ebenfalls köstlich.
Meine Freundin mochte die Gurkenrolle ohne Reis sehr und auch die anderen Maki schienen zu schmecken. Das Sashimi war etwas zu kalt, aber auch gut und frisch.
Agadashi Tofu kenne ich besseren, aber auch weitaus schlechteren und die Bärlauch-Hackfleisch Teile waren heiß und gut.

Was wir danach alles bestellten kann ich etwas umreißen, ich werde aber vermutlich nicht alles haarklein beschreiben, da meine Bewertung sonst unermesslich lang werden würde.
Wir hatten gebackene Zucchini-Scheiben, welche ich köstlich fand, obwohl diese natürlich keine große Kochkunst benötigen. Aber sie waren noch sehr heiß, so wie eigentlich alle warmen Gerichte.
Besonders geschmeckt haben mir auch die Hackfleischbällchen, die Sesamgarnelen und der Sepia in Weißweinsauce (gar nicht gummig). Meine Freundinnen mochten auch die Tigergarnelen, welche ich leider nicht gekostet habe.
Der halbe Hummer war leider, leider ein bisschen zäh, so wie auch die Rindfleischrolle. Geschmeckt hat es aber trotzdem.
Gekostet haben wir u.a. außerdem die Gyzoa (scheinten meinen Freundinnen zu schmecken), Rind in Chili-Limetten Sauce (sehr gut) und Ente (auch nicht schlecht).
Als letztes Schmankerl vor dem Nachtisch bestellte ich noch Korokke, welches einfach wie gebackenes Kartoffelpüree schmeckte. Ich fand es großartig. Ich liebe so was.

Als Nachtisch bestellten wir Matcha-Eis, Azuki (Rote Bohnen) - Eis, Obstsalat und Apfel Gyoza.
Mir schmeckte das Rote-Bohnen Eis, obwohl es ziemlich süß war. Der Obstsalat war nichts wirklich Besonderes, es gab die üblichen Verdächtigen (mehligen Apfel, Litchis, etwas Melone, ...).
Aber... diese Apfel Gyoza! Ein Traum!! Man bekommt drei Stück mit etwas Vanillesauce, wir teilten und mussten sofort noch eine Portion bestellen, obwohl wir mehr als satt waren. Heiß, gebacken, knusprig, fruchtig, süß.
Ich könnte gleich wieder welche essen...

Das Personal war ziemlich freundlich und flott. Die Teller wurden schnell abgeräumt, man wurde dabei angelächelt und uns wurde der Wasabi gebracht, nachdem wir eine Kellnerin gefragt hatten, obwohl man diesen eigentlich per Tablet bestellen sollte.

Fazit: Das Ebi ist sicherlich kein "authentisch-asiatisches" Lokal und es sind auch nicht alle Speisen "der Hit", aber ich finde die Qualität und den Preis angemessen für ein modernes "all u can eat Restaurant". Es gab keine Speise, die wir ungenießbar oder schlecht fanden, alles wurde frisch und (die warmen Speisen) heiß an den Tisch gebracht. Wir werden wiederkommen.
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Bin heute zu Ebi eingeladen und fürchte mich schon ein bisschen...kein Fleisch esse ich und natürlich auch keinen konventionellen Lachs...Frittiertes mag ich auch nicht... Wird lustig werden.

22. Sep 2018, 09:56·Gefällt mir

@Bertl2: Ich esse sowohl Schwein als auch Lachs. Aber ich zahle gerne dafür, dass die Tiere ordentlich Gehalten und gefüttert wurden, bzw. beim Lachs dass es ein Wildfang aus nachhaltiger Fischerei ist. Warum? Weil mir sowohl an meiner Gesundheit als auch am artgerechten Leben der Tiere was liegt, und mein Motto nicht "hauptsache Fleisch, viel und billig" ist.

21. Jun 2016, 16:37·Gefällt mir5

Es war mir eigentlich nur um das Wohlergehen der Schweine zu tun.

12. Mai 2016, 04:49·Gefällt mir
 hat ein Lokal bewertet.
4. Mai 2016
1020 Wien
SpeisenAmbienteService
Da ich von einer guten Freundin erfahren habe, dass das Ginza nun nicht mehr, wie früher, nur ein Running Sushi Lokal ist, sondern dass es dort auch ein "Running Fondue" gibt, mussten wir dieses zu... MehrDa ich von einer guten Freundin erfahren habe, dass das Ginza nun nicht mehr, wie früher, nur ein Running Sushi Lokal ist, sondern dass es dort auch ein "Running Fondue" gibt, mussten wir dieses zu viert ausprobieren. Ich war vor einiger Zeit zwei Mal im Ginza und fand es ehrlich gesagt nicht besonders gut, wenn nicht sogar schlecht. Aber das Fondue sollte dennoch ausprobiert werden.
Gesagt, getan.

Wir hatten reserviert, nahmen an einem Tisch Platz, an welchem sich in der Mitte 4 Löcher für vier Suppentöpfe befanden. Der restliche Platz war dadurch etwas eng, aber wir arrangierten uns.
Ein äußerst freundlicher Kellner erklärte uns das Prinzip und wies uns darauf hin, dass wir uns auch vom gegenüberliegenden Band (Running Sushi) jederzeit etwas holen dürfen. Nur die Running Sushi Gäste dürfen sich nichts vom Fondue Band nehmen.
Das ließen wir uns nicht zwei Mal sagen.

Die Sushi Auswahl war für ein Running Sushi gar nicht so schlecht. Es gab Lachs, Thunfisch, Butterfisch und sogar Aal. Das Sushi war okay, etwas zu kalt. So viel andere Sachen probierte ich nicht, da ich ja Fondue schmausen wollte und so achtete ich nicht besonders auf die Running Sushi Auswahl.

Beim Fondue-Förderband laufen rohe Zutaten an einem vorbei, es gibt allerdings auch schon fertige Speisen, welche anders abgedeckt werden.
Wir bekamen vier verschiedene Suppen an den Tisch, unter anderem eine sehr scharfe. Man darf natürlich wählen, welche Suppen man möchte.

Dann ging es auch schon los: wir schmissen Rindfleisch, Lammfleisch, Muscheln, Garnelen, Fischköpfe, Tintenfisch, Teigtaschen, verschiedene Pilze, Glasnudeln und anderes Zeugs, von dem wir nicht genau wussten, was es war, in unsere Suppen.
Los ging die Fresserei! Der Freund meiner Freundin aß so viel Meeresgetier, dass er schon dachte, er würde bald einem Eiweißschock unterliegen.

Als fertige Speisen gab es übrigens auch Schnecken mit einer ganz köstlichen Sauce. Die beiden Damen am Nebentisch aßen davon Unmengen.
Ohne zu wissen, was es genau sei, nahmen wir uns ein Stück Taro. Der freundliche Kellner erklärte uns, dass sie ähnliche wie Kartoffel und am besten mit Zucker schmecken würde. Also brachte er uns eine Schüssel mit Kristallzucker, was ich sehr lieb fand.

Wir schmausten also das ganze Zeugs aus unseren Suppen, für die Suppe selbst hatten wir danach keinen Hunger mehr übrig. Dazu gab es noch eine scharfe Sauce und Erdnusssauce. Die scharfe Suppe hatte es aber ohnehin schon in sich! Stichwort: Szechuanpfeffer.

Nachtisch durften wir uns wieder vom anderen Band holen, meine Freundin verliebte sich in kleine, zitronige Muffins.
Ich bestellte ein Mango Lassi, das eher ein Frappé war. Es schmeckte mir aber dennoch und rundete das Essen schön süß ab.
Gut getarnt war ein kleiner "1A Braten" beziehungsweise ein Stück Fleisch in einer guten Sauce, welches meine Freundin für Nachtisch hielt... Wir kosteten es trotzdem und es schmeckte!

Den genauen Preis weiß ich leider nicht mehr, aber ich glaube, es waren circa 17 Euro, was ich wirklich angemessen dafür finde, dass man sowohl Fondue, als auch Running Sushi essen kann. Starke Esser kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten!!
Leitungswasser wurde leider verrechnet.

Fazit: ich fand alles, was ich gekostet habe, wirklich absolut in Ordnung und werde das Running Fondue im Ginza auf alle Fälle wieder besuchen, da es meiner Meinung nach schon eine relativ große Auswahl an Fisch, Fleisch, Gemüse und vor allem Meeresfrüchten gibt und ich es auch mag, dass man sich zwischendurch einfach mal Sushi oder Orangen holen kann.
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Hach die gute alte Hotpot Zeit in der Stollgasse... Ich habe mir eine Induktionsplatte gekauft und in den chinesischen Supermärkten neben dem Naschmarkt gibt es die benötigten Zutaten...

6. Mai 2016, 14:53·Gefällt mir

Fugu: Link Consommé double: Link Und die wird dann noch als Zwischenstoff für weitere Verarbeitung verwendet: Link

6. Mai 2016, 09:10·Gefällt mir

Das war jedenfalls das Ergebnis einer chinesischen Universitätsstudie, wo man die Inhaltsstoffe der Fondue-Suppe vor und nach dem Essen analysiert hat. Ob sie auch für eine europäische Suppe gilt, oder wie richtig diese Studie ist, kann ich nicht wirklich bewerten. Das ist vielleicht so wie beim Fugu (Kugelfisch, ein Highlight in der japnanischen Küche). Obwohl der Leber giftig ist, gilt er bei vielen Japaner als Delikatesse, ein Genuß mit Risiko. Für mich ist ein chinesisches Fondue, besonders nach Beijing-Art (man nennt es "Beijing Shuan-Guo") ist absolut was ganz Tolles. Aber die Suppe würde ich auch lieber stehen lassen, egal wie gut diese schmeckt.

6. Mai 2016, 08:46·Gefällt mir2
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15. April 2016
 hat ein Lokal bewertet.
15. April 2016
1040 Wien
SpeisenAmbienteService
Kampfkatze ist immer auf der Suche nach gutem, nicht zu teurem Frühstück. Da der Kampfkater und die Kampfkatze heute unbedingt ins Käseland am Naschmarkt mussten, bot sich nach vielem Hin- und Her... MehrKampfkatze ist immer auf der Suche nach gutem, nicht zu teurem Frühstück.
Da der Kampfkater und die Kampfkatze heute unbedingt ins Käseland am Naschmarkt mussten, bot sich nach vielem Hin- und Her der "Breakfast Club" an, über welchen ich bei "die Frühstückerinnen" gelesen hatte.

Von außen ist das Lokal eher unscheinbar, wir wussten zuerst nicht, dass wir schon da sind. Die Köchin saß gemütlich draußen, begrüßte uns aber freundlich.
Wir nahmen an einem Ecktisch Platz, sodass wir beide auf der türkisen Bank sitzen konnten, die mir sehr gut gefiel.
Das Lokal ist klein, die Küche eigentlich winzig und mehr oder weniger offen, ein Kühlschrank steht im Raum. Uns gefiel das, vor allem der Plattenspieler und die Pflanzen (auch ein Strauß gelber Tulpen!).

Die Kellnerin war äußerst freundlich & entspannt, fragte auch, ob sie uns etwas empfehlen könne. Sie empfahl mir dann das Frühstück, für das ich mich selbst sogar wahrscheinlich entschieden hätte.
Ich nahm das "Ra Frühstück" und der Kampfkater "Monks Omlette" (oder so). Dazu bestellten wir Baked Beans extra, zum Teilen und zwei Cappuccini.

Wir bekamen zuerst die Cappuccini, ich einen Apfelsaft und der Kater einen Orangensaft. Die Säfte gehörten zu unseren Frühstücks.
Kaffee war gut, Apfelsaft naturtrüb und sehr gut. Orangensaft schmeckte scheinbar auch.

Ziemlich schnell kamen auch unsere Frühstücke.
Mein Ra bestand übrigens aus Eierspeis (war für mich eher an ein Omlette angelehnt?!), Halloumi, Speck, Gurke, Tomate, Oliven, Feigen, Hummus und Melone.
Ich bekam alles wie versprochen, die Melone wurde allerdings zu einem kleinen Glas mit gemischtem Obst. Macht nix.
Der Kampfkater bekam ein Omelette mit Speck, Bergkäse, Chili und an mehr kann ich mich nicht mehr erinnern.
Dazu gab es ein kleines Körbchen mit Schwarz- und Weißbrot.
Ich fragte nach Ketchup und die Köchin bot mir entweder Hot-Chili-Ketchup, normales Ketchup, Curry-Ketchup und noch andere Sorten an. So mag ich das!! Ich nahm das scharfe...

Dem Kampfkater schmeckte das Omelette, ich durfte kosten und befand es auch für sehr gut.
Mein Frühstück fand ich allerdings auch wirklich ausgezeichnet.
Der Hummus schmeckte hervorragend. Ich habe leider vergessen zu fragen, woher sie ihn beziehen oder ob sie ihn selbst herstellen. Hätte auch von Neni sein können?!
Meine Eierspeis schmeckte mir ebenfalls sehr gut, der Halloumi auch. Die Feigen waren geschält, süß und schmackhaft.
Der Speck war knusprig, das Gemüse frisch. Was will man mehr?
Die Baked Beans waren toll, gewürzt mit viel Rosmarin, süß-sauer.
Das Brot schmeckte ebenfalls gut.
Mein Obstsalat im Glas war für mich auch total in Ordnung, er bestand aus frischer Birne, Apfel, Zwetschke und Trauben (ich hoff, ich habe nichts vergessen).

Obwohl das Lokal so klein ist, ist die Damentoilette größer, als ich es erwartet habe. Es gibt zwar nur eine mit integriertem Waschbecken, aber alles ist sauber und relativ geräumig gewesen.

Bezahlt habe ich für mein Frühstück (ohne Kaffee) 9,50 €, was ich angemessen finde für Standort und Angebot. Das Omelette kam auf 9 Euro.
Die Baked Beans extra kamen, glaub ich, auf 3,50 €, aber die Portion war wirklich ziemlich groß.
Ansonsten werden noch viele andere Speisen mit Eiern angeboten, so wie auch Baked Beans auf Toast, Frühstücks mit Mozzarella, Schafkäse, Vegetarisches und auch süße Sachen wie Frenchtoast oder Palatschinken.

Fazit:
Werde ich wieder in den Breakfast Club frühstücken gehen?
Ja, ja, ja!!
Warum?
Mir hat es wirklich gut geschmeckt, ich finde das Preisleistungsverhältnis absolut in Ordnung, ich mag das Ambiente und die entspannte Atmosphäre, so wie das "gechillte" und liebe Personal.
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3 Kommentare

Die HP ist eine andere als die des gleichnamigen Lokals in Innsbruck. Kennt jemand die Besitzverhältnisse?

16. Apr 2016, 08:13·Gefällt mir

Ist wirklich zu empfehlen =)

15. Apr 2016, 20:16·Gefällt mir

Muß ich probieren!

15. Apr 2016, 20:07·Gefällt mir1

97 Lokal Bewertungen

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