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27
32
33
Gesamtrating
31
13 Bewertungen
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KoiKoiKoi
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Koi Info
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RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 92
|
78
Wien
Rang: 69
Ambiente
Trendy
Preislage
Mittel
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Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
10:30-24:00
Di
10:30-24:00
Mi
10:30-24:00
Do
10:30-24:00
Fr
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Letztes Update von:
Zap1501
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Koi

Schwarzenbergstraße 8
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Asiatisch, Chinesisch, Thailändisch
Lokaltyp: Szenelokal, Restaurant
Tel: 01 2080861
Lokal teilen:

13 Bewertungen für: Koi

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 23. Februar 2016
MegaMeow
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ich gehe jede Woche zum Koi und finde es einfach spitze! Das essen wird immer aus den frischsten Zutaten zubereitet und schmeckt einfach wunderbar! Das Ambiente finde ich persönlich sehr gemütlich. Ich finde es ist das beste Restaurant in Wien.

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Letzter Kommentar von am 25. Feb 2016 um 19:42

Was ist mit dem Ne Ko?

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am 14. November 2015
DuyP
1
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0Speisen
3Ambiente
3Service

Wir waren zu viert letzten Di beim Koi. Was ich gegessen habe, war leider unterste Schublade, ich kann mich nur langnan anschliessen, es ist das schlechteste chinesiche Restaurant von ganz Wien! Alle waren der Meinung, wie kann so ein Restaurant überhaupt im 1.bezirk bestehen bzw. überleben... das gemüse war zu weich gekocht, der Rindcurry schmeckte nach nix, viele speisen waren irgendwie nicht gewürzt und schmeckten verfault, als ob sie Reste vom Vortag wären, die dimsums sind auch sehr schlecht, nur sushis waren halbwegs ok. Auf Nimmerwiedersehen Koi!

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Letzter Kommentar von am 15. Nov 2015 um 15:55

Niemand hat bezweifelt, dass du Speisen beurteilen kannst. Aber du solltest auch nicht die Urteile von anderen in Frage stellen. Sonst könnte ich auch eine grobe Behauptung in den Raum werfen, Leute die das Essen von Koi mögen, haben keinen Geschmack für die fernöstliche Küche. So geht das halt nicht.

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am 5. August 2015
Experte
Kampfkatze
85
16
19
4Speisen
3Ambiente
3Service
5 Fotos4 Check-Ins

Da das Koi eine Zeit lang anscheinend wirklich "grausig" war, schreibe ich nun eine neue Bewertung.

Seit Mai habe ich das Koi (so weit ich mich erinnern kann) sechs Mal besucht und wurde eigentlich nie enttäuscht.

Im Raucherbereich sitzt man in wirklich gemütlichen, großen und breiten Korbsesseln und hat das Nachtisch- so wie Salatbuffet nebenan. Der Nichtraucherbereich ist größer, sieht auch nett aus, aber es gibt nicht so gemütliche Sessel.
Zu Mittag kostet das All you Can Eat à la Carte 10 Euro und Abend (ab 17:30 erst!), glaube ich, 16 Euro.
So läuft es ab: Man führt eine Stricherliste, also macht Stricherl oder Kreuzerl bei den Speisen, die man haben möchte. Das ganze kann beliebig oft wiederholt werden, man kann also mehrmals bestellen und bekommt alles frisch und heiß (außer natürlich die Sushi etc.) an den Tisch geliefert.
Zum Beispiel: Anna, Lisa und Peter gehen ins Koi. In der ersten Runde wollen Anna und Peter Gurkenmaki, also macht man zwei Striche in die Spalte mit der Nummer dieser Maki usw.
Die beiden können in der nächsten Runde allerdings wieder Gurkenmaki bestellen, wenn sie möchten (Lisa natürlich auch).
Das einzige was man zu Mittag pro Person nur ein Mal ordern darf, ist Sashimi. Abends gibt's davon so viel man will, allerdings sind andere Speisen begrenzt, die es allerdings auch nur abends gibt (z.B. Jakobsmuschel).

Ich habe im Koi schon wirklich viele Speisen, wenn auch nicht alle, gekostet, da es über 100 kleine Tellerchen gibt.
Angefangen wird dabei mit verschiedenen Sushi- und Makikreationen. Besonders gut finde ich das Lachs-Temaki oder auch die Gurkenrollen, bei denen der Reis weggelassen wird - also nur Gurke und Fisch.
Es gibt Tunfisch, Lachs, Aal, Butterfisch, Ebi, ... und natürlich auch viele gemischte Maki, z.B. auch mit Ente.

Kommen wir nun zu den Dim Sum.
Hier mag ich besonders die Entenzungen, Hüherkrallen und Kutteln, da ich solche Dinge einfach liebe. Man muss das natürlich nicht bestellen, wenn man es eklig findet.
Es gibt auch Taschen gefüllt mit Bärlauch und Shrimps, sowie knusprige Shrimpstaschen, Pilz mit Schweinefleisch und so weiter. Besonders liebe ich auch die Reismehlpalatschinken mit Shrimps gefüllt.
Jiaozi gibt's natürlich auch - nicht nur mit Schwein, sondern auch mit Huhn und Rind.

Die Frühlingsrollen im Koi finde ich toll, da es auch welche mit Lachs und Knoblauch gibt. Diese schmecken echt sehr gut.
Meine Mama mag auch die vietnamesische Frühlingsrolle aus dem Koi sehr gerne, allerdings war sie noch nie bei einem "richtigen" Vietnamesen essen, wo ich persönlich diese meistens noch besser finde.

Die anderen warmen Speisen esse ich, ehrlich gesagt, eher selten, weil ich meistens schon so, so satt von Sushi und Dim Sum bin.
Allerdings schmeckte mir der Lachs mit Curry sehr gut, der Papageienfisch (Abendspeise) war ebenfalls wirklich köstlich.
Die Lammspieße mit Kreuzkümmel sind bei meiner Mutter und mir der absolute Hit. Ab und zu ist einer vielleicht etwas zäh, was aber einfach passieren kann und für mich nicht weiter tragisch ist.
Auch die Hühnerspieße mit Erdnusssauce habe ich zwei Mal gekostet und befand auch diese als absolut okay.

Man bekommt eine süß-scharfe Chilisauce auf den Tisch gestellt, kann sich aber auch noch Srirache (sehr scharfe, rote Sauce) beim Buffet holen. Letztere ist für mich ein Muss zu den Dim Sum.

Als Salate gibt es meistens diesen typischen, gelben, scharfen Krautsalat, Pilze, Sojasprossen und manchmal Kimchi.
Das Nachspeisenbuffet besteht aus Obst und Kompott. Ich muss zugeben, das Obst ist nicht immer frisch, aber das letzte Mal zum Beispiel gab es frische(!) Ananas, Mango und Melone und es schmeckte wirklich toll.
Ansonsten gibt es noch Tiramisu, Bällchen gefüllt mit Bohnenpaste und gebackene Bananen, etc.

Minuspunkte:
Das "Rindsteak" ist einfach kein Steak, war zäh und die Sauce schmeckte ausschließlich salzig.
Die Sojasauce ist meines Erachtens umgefüllt worden und nicht von Kikomann. Meine Mama brachte letztens ihre eigene mit. *grins*

Zu den Toiletten:
Die Sauberkeit ist jedes mal anders. Meistens war ich zufrieden, es war sauber und roch gut.
Ein Mal lag viel Klopapier am Boden, aber das war wohl ein Gast und es wurde eben nicht jede halbe Stunde nachgesehen. Richtig "grausig" habe ich persönlich die Toiletten dort noch nie erlebt und ich benutze sie häufig (Goldfischblase).

Service:
Ein Kellner und eine Kellnerin wirken recht "muffig", lächeln aber dann doch mal, wenn man es zuerst tut.
Der Chef ist einfach nur extrem freundlich, fragt auch wie es einem geht, wenn man öfter dort ist, erklärt einem alles und lacht häufig.
Ab und an wird eine Speise vergessen, was aber für mich kein Problem ist. Ich kann ja jederzeit nachbestellen. :)

Man hat wohl gemerkt: Ich finde das Koi ganz toll (auch wenn es sicherlich nicht die "perfekte" asiatische Küche ist, aber für den Preis - Holla die Waldfee!) und gehe morgen auch wieder mit Mama, Bruder und Freundin aus Vorarlberg hin. :)

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Letzter Kommentar von am 8. Aug 2015 um 10:31

Auch in Korea haben wir fermentierte Stinki-Fischsaucen (teilweise aus Fischinnereien) ohne die beisielsweise kein gutes Kimchi moeglich waere, meiner Meinung nach. Meine Frau schuettet da immer je nach Menge bei der Zubereitung einen ganzen Liter hinein.

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am 13. Juli 2015
purplex
24
1
9
4Speisen
3Ambiente
4Service

Mittlerweile war dies mein 4. Besuch im Koi, und ich war jedes mal sehr zufrieden. Heute war auch keine Ausnahme.
Für 10€ (Mittagspreis) gab es frisch gemachte (oder zumindest durchwegs so wirkende) asiatische Speisen in kleinen Portionen (die zwar nicht besonders hübsch angerichtet, aber geschmacklich dafür sehr gut waren).
Wir waren in größerer Runde dort (ca. 8 Leute), und keiner hatte was zu beanstanden (außer dass einmal ein Gericht vergessen wurde, darüber kann man aber in so einer großen Runde hinwegsehen). Wir haben die Karte einmal rauf- und runter bestellt, besonders in Erinnerung geblieben sind die Sushi-Spezialitäten sowie der Lachs in Teriyaki Sauce, die diversen Dim Sum, das Bulgogi Rind und die Garnelen in Kokospanier. Die knusprige Ente war etwas auf der trockenen Seite, ebenso die Spare Ribs.
Natürlich wird hier nicht die authentischte aller asiatischen Küchen geboten, aber für den österreichischen Standard ist das doch gehobene Qualität und ein wirklich ansprechendes Angebot. Wir sind draußen gesessen und wurden trotzdem vom etwas schweigsamen aber durchaus freundlichen Servicepersonal nicht ignoriert, Getränkewünschen wurde auch in kurzer Zeit entsprochen.
Vor allem der Chef (?) war sehr freundlich und bemüht, hat uns das System (nochmal) erklärt und auch auf das Salat- und Dessertbuffet hingewiesen.
Alles in allem waren wir sehr zufrieden, (vielleicht ist ja wieder der "gute" Koch im Lande) und werden bestimmt wieder kommen!
Ich kann jedem nur empfehlen, sich ein eigenes Bild von dem Lokal zu machen.

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Letzter Kommentar von am 17. Jul 2015 um 11:53

Ich werd's auch bald wieder mit meiner Mami testen. :)

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am 9. Juni 2015
Update am 16. November 2015
Experte
langnan
58
16
21
0Speisen
3Ambiente
2Service
16 Fotos1 Check-In

Ein erstes asiatisches Restaurant, das von den drei asiatischen Rete-Testern, vielesser123, schlitzaugeseiwachsam und meiner Wenigkeit, hintereinander getestet und bewertet wird, quasi ein Pilotprojekt, Applaus!

Dennoch wird einem die Freude schnell vergehen, wenn man meine Bewertung lest. Ich bin allgemein kein Mensch der mit Lob geizt, solange die Objektivität des Geschehens nicht dagegen spricht. Aber nach diesem Besuch beim Koi kann ich einfach keine wärmende Worte hervorbringen, es sei denn in Verbindung mit dem aufstoßenden Magensaft bei der Erinnerung an das Restaurant.

Es war Sonntag, meine Frau und ich besuchten das Wien Museum am Karlplatz. Es gab eine interessante Austellung über Galizien und die österreichische Geschichte. Nach dem Besuch gingen wir in das nahe gelegene Restaurant "Koi". Neu ist mir das Lokal nicht, früher hieß es auch so, nur das Konzept war noch anders und man konnte hier ein Bento usw. essen. Einmal war ich dort und war nicht wirklich begeistert. Jetzt nach den neuen positiven Bewertungen wurde ich wieder auf das Lokal aufmerksam. Da meine Frau Sushi essen wollte, ließ ich die Gelegenheit nicht aus um die Speisen zu probieren, was sich als einen großen Fehler herausstellte.

Als wir das Lokal betraten war nur ein Tisch von ein paar österreichischen Gästen besetzt, die mit dem Essen schon fast fertig waren. Der asiatische Chef, ein 40-jähriger mittelgroßer Mann im Nebenzimmer sitzend, bemerkte uns und schaute fragend, sicher dachte er nach in welcher Sprache wir uns unterhalten sollten. Ich verlangte auf Deutsch einen Tisch für zwei Personen und bekam einen Platz neben dem Fenster. Etwas unsicher fragte er uns auf Englisch: "Chinese?", ja genau. Ich konnte mich nicht wirklich freuen hier auf Landsleuten zu treffen. Das gleiche Theater findet man überall in Wien, eine asiatische Bude, geführt von Chinesen, die Speisekarte bunt gemischt und der Geschmack ....., naja. Trotzdem behielt ich die Hoffnung, dachte vielleicht macht das Koi es besser.

Der Chef erklärte uns auf Chinesisch das Konzept. Von seinem Akzent her vermute ich stark, dass er aus dem Süd-Osten Chinas kommt, vielleicht vom Provinz Fu-Jian. Das System ist hier auf Rete schon oft erklärt worden, all you can eat in a la carte Form, genau wie beim Ebi im 21. Bezirk. Ich glaube die Beschriftung der Frontseite ist sogar identisch, auch beim Ebi steht, dass ihr Essen zu schade für die Biotonne sei, ab dem zweiten nicht aufgegessenen Teller gibt es einen Zuschlag von zwei Euro. Auch der Chef "ermahnt" uns nicht zu verschwenden, hatte ich auch vor. Der Empfang war allgemein freundlich, er lächelte, hat alles genau erklärt und hat auch gleich die Getränkebestellung aufgenommen.

Für die erste Runde bestellten wir zwei Suppen, diverse Nigiri Sushi, Butterfisch und Thunfisch-Sashimi, Gurkensushi, schwarze Eier mit Tofu, Ente mit Peking-Soße, Lammspieße, Hühnerspieße, Kutteln, gedämpfter Heilbutt und Entenzunge. Kann mich nicht an alles erinnern, hab auch nicht von jeder Speise ein Foto gemacht. Das Essen wurde von zwei asiatischen Servicemitarbeitern gebracht, einen Mann und eine Frau. Keine Chinesen, jedenfalls als ich sie auf Chinesisch ansprach kam keine Antwort zurück, auf Deutsch wurde reagiert.

Während wir warteten, zahlten die österreichischen Gästen und lobte das Essen mit "köstlich".

Die Suppe kamen, da kann man nicht wirklich was falsch machen.

Sushi waren insgesamt ok, wobei man die Qualität sich natürlich nicht mit den authentischen japanischen Lokalen messen kann. Der Reis war auch eher klumpig, wie beim Ebi. Säure war nicht ausreichend vorhanden und unter dem Fisch wurde kein Wasabi gestrichen.

Das Sashimi überzeugte nicht von ihrer Frische. Es waren sehr kleine Stücke, ca. so groß wie eine Zwei-Euro Münze und die Schnitttechnik war unschön.

Ente in Peking-Soße. Ich denke viele haben einfach keine Ahnung was eine Peking-Soße ist, auf jeden Fall ist sie keine banale süße Fertigsoße. Die Ente wurde totfrittiert. Außerdem, hat sich schon mal jemanden Gedanken darüber gemacht, weshalb in den letzten Jahren alle China-Lokale "knusprige Ente" usw. auf der Karte haben? Alles Massenzüchtungen aus Firmen in Europa, die dann in Fertigprodukte umgewandelt und verpackt werden, sei es Peking-Ente oder knusprige Ente. Die Lokale müssen nicht einmal selbst kochen, einfach aufwärmen, prima oder?

Schwarze Eier mit Tofu (auf chinesisch Song Hua Dan, "Song Hua" bedeutet "Tannenblüte", weil das Ei während der Lagerung eine typische "Marmorierung" bekommt, die der Kiefergewächsen ähnelt.). Ich esse gerne Song Hua Dan, aber diese hatten keinen Geschmack. Tofu war auch nicht die richtige Sorte, zu fest, sicher die fertigen Tofu-Stücke für die Miso-Suppe, mjam.

Lammspieße und Hühnerspieße waren in Ordnung, obwohl das Lammfleisch eine komische Form hatte, sah wie gepresst aus. Keine Fettmarmorierung, sehr eigenartig, es war jedenfalls nicht das richtige Stück für klassischen chinesischen Lammspieße.

Die Kutteln, oh mein Gott. Manche Innereien, wie Darm oder Magen, dürfen natürlich etwas riechen, diese aber stanken! Kutteln sollten zuerst im Wasser mit Natron -oder Sodapulver gewaschen werden um den Geruch zu minimieren. Dann werden sie in Gewürzen wie z.B Anis, chinesischer Pfeffer, Ingwer, Chili, Dill, Lauch samt Soyasoße und einen Schuss Reisessig gedünstet. Danach riechen sie nicht mehr streng, ganz im Gegenteil, sind sehr sehr schmackhaft. Die Kutteln vom Koi, urgs!!! Ich habe zwei Stück probiert und konnte nicht mehr weiter essen. Meine Frau fand es einfach nur ekelig.

Gedämpfter Heilbutt, auf dem Foto sah das Gericht anders aus. Ein schönes Stück weißes Fleisch in Soyasoße und mit Lauch-und Ingwerstreifen dekoriert, so wie es sich in der chinesischen Küche gehört. Unser Fisch kam ohne Deko und badete in der Soyasoße. Meine Frau probierte ein Bissen und spuckte es sofort wieder aus. Ungenießbar wäre übertrieben, aber der Fisch wurde wahrscheinlich gleich aus der Tiefkühltruhe in den Dampfgarer geschoben, ohne aufzutauen. Oder, er wurde gestern aufgetaut, nicht verkauft und wieder tiefgefroren. Das Fleisch hatte noch kaum Konsistenz, war mehlig und roch nicht mehr nach frischem Fisch, igitt.

Entenzunge, gibt genauso als Massenware zu kaufen. Eigentlich eine Delikatesse, diese waren aber so schwabbelig weich, aufgegessen, aber hat nicht geschmeckt.

Der erste Gang war eigentlich sehr ernüchternd, da wir beide aber nicht satt waren, wollten wir noch unser Glück bei Dim Sum und paar warme Speisen versuche. Der zweite Gang bestand aus Rettichkuchen, Rindfleisch in Peffer-Soyasoße, gegrilltes süßes Schweinefleisch, zwei Arten Raviolli (Schwein und Rind), gegrillte Garnelen, frittierte Garnelen, Jakobsmuscheln, gedämpfte Schweinerippchen, Lammkarree, Saisongemüse, gebratener Reis und gebratene Nudeln.

Der Rettichkuchen, auf Mandarin "Luo Bo Gao", ist eine bekannte südchinesische Mehlspeise, hier ein Artikel Link. Beim Koi war der Kuchen, wenn meine Nase mich nicht täuscht, schon am Beginn zu verderben! Wir trauten uns nicht ihn in den Mund zu nehmen, es wäre eher einen Fall für die Lebensmittelkontrolle.

Das Rindsteak, die Nummer 77 auf der Karte, war eine Frechheit. Auf der Karte sieht das Foto ganz anders aus. Ich fragte die Kellnerin, ein Mannsweib ohne Lächeln, was das sei und sie antwortete prompt: "Nummer 77, sie haben's ja selbst angekreuzt!", drehte sich um und ging. Ja, ich weiß was ich bestellt habe, aber das Produkt entspricht nicht der Vermarktung. Das Fleisch war zäh, die Soße salzig, nicht genießbar.

Nach diese zwei Gerichte war unser Geschmackssinn schwer beschädigt, das folgende Essen schmeckte kaum noch. Nur ein paar kurze Worte.

Das süße Schweinefleisch, keine rote Farbe (wie auf dem Foto), Anrichten unwürdig einem Menschen zu servieren, der Koch kommt vom Pedigree?

Frittierte Garnelen waren optisch nicht identifizierbar, auf der Karte sieht sie auch anders aus.

Lammkarree und Schweinerippchen waren in Ordnung.

Jakobsmuscheln, das Einzige was wirklich frisch schmeckte, schade. Nachtrag: Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel aus China gelesen, wo diese Art der Jakobsmuscheln gerne bei Grillrestaurants angeboten werden. Man rät zur Vorsicht, den die Schale hat mit dem Muschelfleisch überhaupt nichts zu tun. Sie sind nur zusammenkombiniert worden, das heißt tiefgefrorene Muschelfleisch wird gegart und auf der Schale angerichtet. Dass es sich um billige Massenware handelt, braucht man eigentlich nicht mehr erwähnen.

Saisongemüse, das habe ich mit 15 Jahren schon besser gekonnt. Das Gemüse war zu weich, matschig, kaum Biss, kein Geschmack, inakzeptabel.

Dim Sum. Wieso man hier den italienischen Begriff Ravioli verwendet und nicht den chineischen Name "Shao Mai", kann ich nicht nachvollziehen, hat mit Ravioli keinerlei Ähnlichkeit und kulturell inakzeptabel. Ich tippe auf Industrieware, das Aussehen war aber nicht appetitanregend, sodass ich hier meine Zweifel habe, zumindest sieht Industrie-DimSum ordentlicher aus. Geschmack durchschnittlich.

Gebratener Reis. Sushireis ohne Essig, dafür mit zuviel Salz. Klebrig, nicht so wie gebratener Reis sein sollte, man verwendet eine körnige Sorte und lässt ihn über die Nacht stehen, damit er noch mehr an Konsistenz dazu gewinnt. Habe ich auch stehen gelassen.

Die gebratene Nudeln waren eher für eine Suppe bestimmt. Zu weich gekocht, war nicht mehr frisch, hat meine Frau auch stehen gelassen.

Nach aller Qual und Übelkeit hörten wir auf mit dem Essen, rief den Kellner um zu bezahlen. Der Chef kam mit der Rechnung, staunte über die Reste auf dem Tisch und fragte auf chinesisch:"Esst ihr nicht mehr?". Wir sagten, das Essen ist gewöhnungsbedürftig, manche Sachen schmeckten uns nicht. Der Mann machte ein ernstes Gesicht, hielt kurz inne, schaute auf die Rechnung und meint, einen Aufpreis verlangen zu müssen. Das Essen kostete 36,9€, ich machte ihm den Vorschlag 40€ zu machen, keine Interesse an weiteren Diskussionen. So zahlten wir 40€, ich verlangte nach der Rechnung (darauf stand schon der Aufpreis) und wir verließen das Lokal ohne verabschiedet zu werden. Kein Problem, bei dem Essen und Service, da bringen mich in Zukunft keine zehn Pferde wieder her.

Beim Verlassen habe ich noch einen Blick auf die Süßspeisenvitrine geworfen. Die vom Kollegen SSW geschilderten "Eggtarts" habe ich gesehen. Das ist eine bekannte Süßspeise aus Macao, das Rezept stammt aber vom Portugal, wo sie Macao als Kolonie bis 1999 ihrer Kontrolle hatten. In HongKong liebt man die Eggtarts ebenfalls und heute kennt man sie in ganz China. In den China-Märkten gibt es diese Mehlspeise als Fertigprodukt bzw. Tiefkühlware.

Fazit: Das schlechteste (asiatisches) Essen, das ich je in Österreich hatte. Bomben und Granaten für das Essen, ein fettes Null! Service ging am Anfang, da machte die überdimensionierte asiatische Kellnerin einen sehr schlechten Eindruck mit ihrem Kommentar. Ambiente durchschnittlich, die Toilette war nicht sauber, die Seifendose war auch leer. Früher fand ich das Ebi schon als Tief, jetzt hat Koi diesen Rekord gebrochen.

Nachwort: Vor dem Hingehen habe ich außer auf Rete noch bei einer anderen österreichischen selbsternannten Sushi-Test Website über das Lokal gelesen, fünf von fünf Sterne wurden vergeben! Nicht nachvollziehbar. Es freut mich natürlich, dass manche Menschen das Essen schmeckt, da habe ich nichts einzuwenden. Ich bin auch gegen Verschwendung, esse normalerweise alles auf, aber als einheimischer Chinese, der über 30 Jahre chinesisches Essen und regionale Spezialitäten kennt, kann ich euch sehr verantwortungsvoll sagen, das ist kein chinesisches Essen, die Betreibern überleben nur deshalb, weil manche Menschen einfach keinen Geschmack für die authentische chinesische Küche haben. Da ist mir auch sehr unverständlich, wieso vielen Europäern in China das echte chinesisches Essen nicht schmeckt.

Österreich, bzw. fast ganz Europa ist ein schöner Ort. Zur Zeit beschäftigt uns allen das Flüchtlingsdrama und den gewaltigen Zustrom nach Europa. Solche Lokale wie Koi kann man auch als "gastronomische Flüchtlinge" bezeichnen, in China hätte ein solches Lokal überhaupt keinen Chance zum überleben. Ich denke der chinesischer Betreiber weiß ganz sicher, was er seinen Kunden da serviert. Wünsche allen chinesischen Gastronomen in Österreich, dass sie ein gutes Geschäft führen, aber man soll auch bitte ehrlich sein. Fairer Preis für ein gutes Essen. Die jetzige Handhabung, mangelnde Qualität und Küche, ist eine Schande für die chinesische Kochkunst und Kultur.

Auf Chinesisch ist die Betonung von "vier" und "Tod" sehr ähnlich, deshalb mögen viele Chinesen die Zahl vier nicht. Hiermit schenke ich meine 44. Bewertung diesem Lokal. Es war das letzte mal, dass ich in Österreich je ein asiatisches all you can eat Restaurant besucht habe, die sind alle für mich schon gestorben.

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Letzter Kommentar von am 14. Jun 2015 um 16:24

Hast du jemanden im Lokal darauf angesprochen?

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 31. Mai 2015
Update am 8. Juni 2015
vielesser123
27
18
13
2Speisen
3Ambiente
3Service

Durch die Bewertung von den Testerkollegen SSW und Kampfkatze bin ich auf das Restaurant Koi aufmerksam geworden. Lustig ist, dass ich in dieser Gegend oft unterwegs bin und die Nachbarlokale (TGI Friday´s, Pho Saigon, Flanagans usw.) sehr oft besucht habe. Leider habe ich das Koi nie im Visier gehabt und dadurch übersehen (obwohl man das eigentlich gar nicht kann. Das Lokal ist nicht wirklich klein). Ganz schön erschreckend, wie man manchmal mit Scheuklappen durch die Gegend läuft…

Da ich beruflich bedingt zu Mittag kaum Zeit für eine warme Mahlzeit habe, wurde dieses Verlangen in den Abend verlegt. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und liebe das gemütliche, ausgedehnte und üppige Abendessen in guter Gesellschaft.

Ich möchte mich so wie SSW nur auf meine Bestellungen beziehen (alles andere wurde schon ausführlich in den anderen Bewertungen beschrieben). Das, was bei mir „neu“ ist, ist das Essen am Abend. Hier gibt es Unterschiede, die ich gerne hervorheben möchte:

1. Preis: Dieser ist abends natürlich etwas höher angesiedelt (15,90 Euro).
2. Speisen: Man kann alle Gerichte bis zum Umfallen nachbestellen. Es gibt lediglich 2 Einschränkungen: Jakobsmuschel und Lammkarree (ab der 2. Bestellung 3,90 Euro Aufpreis).

Nun zu meinen Bestellungen: Es ist wirklich schlimm, aber ich habe ca. 10 x Dim Sum (sie werden in kleinen Behältern zu 2 – 4 Stk. serviert) bestellt. Die Auswahl ist wirklich groß: mit Schweine-, Kalb-, Hühner- und Rindfleisch, natürlich auch mit Garnelen und vegetarisch. Mir haben die Dim Sums sehr gut geschmeckt. Gefüllt mit Kalbfleisch sind sie sehr empfehlenswert. Da ich noch nie tiefgefrorene Dim Sums aus dem Asiamarkt mitgenommen und zubereitet habe, kann ich nicht sagen, ob es sich hier um Fertigprodukte handelt. Man bekommt aber auf keinen Fall die üblichen Verdächtigen vom Chinesen von nebenan. Das Rindfleisch war geschmacklich sehr gut und intensiv. Angeboten werden Dim Sums aus Reis- und Weizenmehl. Die Reismehl Dim Sums haben mir weniger zugesagt. Ist aber, glaube ich, Geschmackssache.

Nicht zu empfehlen sind die vietnamesischen Frühlingsrollen. Diese bestehen zu mehr als 90 % aus Reisnudeln, die ihren Garpunkt weit überschritten haben. Die 2 hauchdünne Garnelenstücke und das Korianderblatt habe ich zwar gesehen, aber nicht geschmeckt. Die Fischsauce wurde in die Rolle „eingearbeitet“. Dementsprechend waren die Frühlingsrollen etwas verwässert.

Der Rindfleischsalat mit Glasnudeln war eine sehr positive Überraschung. Die Portion würde ich als mittelgroß einstufen. Die Glasnudeln entpuppten sich als Reisnudeln, die mir schon in den vietnamesischen Frühlingrollen über den Weg gelaufen sind. Hier haben mich die etwas matschigen Reisnudeln nicht wirklich gestört. Das Rindfleisch war reichlich vorhanden und geschmacklich ausgezeichnet. Auch an Koriander wurde nicht gespart.

Das Rindfleisch mit Austernsauce war eine geschmackliche Enttäuschung. Es handelt sich um ein mittelgroßes Wokgericht mit Rindfleisch und Gemüse (Brokkoli, Karotten, Zucchini…), die noch schön knackig waren. Leider hat dieses Gericht nach wenig geschmeckt, keine Raffinesse, pure Langweile.

Gegrillte Garnelen (2 Stk.) mit Knoblauchsauce: leichte Röstaromen, sehr gut im Geschmack.

Gegriller Tintenfisch mit Knoblauch (2 Stk.): wurde leider lauwarm serviert und ging leider in die Richtung Gummisohle.

Gedämpfte Reisrollen mit Rindfleisch (1 Stk., gibt es auch mit anderen Füllungen): die Reispalatschinke war viel zu dick geraten, leider. Geschmacklich ganz okay, werde ich nicht wieder bestellen.

Tintenfischlaibchen (2 Stk.): waren ziemlich geschmacksneutral, aber in Ordnung.

Gedämpfter Heilbutt in Kokosmilch (1 Stk.): der arme Fisch wurde bestimmt stundenlang gedämpft. Er war extrem trocken und kaum genießbar. Die Kokosmilch wurde mit Wasser verlängert und war ungewürzt. Ein ganz schlimmes Gericht…

Jakobsmuschel mit Glasnudeln (1 Stk.): die Jakobsmuschel war auf den Punkt gegart, leider ungewürzt aber geschmacklich ganz gut. Die Glasnudeln (dieses mal sind es keine Reisnudeln) waren in Ordnung aber auch nicht gewürzt.

Lammkarree (1 Stk.): war sehr gut gewürzt. Das Fleisch war leider nicht so zart wie erhofft.

Lammspieße mit Kreuzkümmel (2 Stk.): Wow! Sehr gut gewürzte, kleine Lammspieße. Das Fleisch war schön zart, ein richtiger Genuss. Ich habe das Gericht nachbestellen müssen.

Sushi habe ich nur mitgenascht und war ganz zufrieden mit Geschmack und Auswahl.

Danach war ich richtig satt und hatte keinen Platz mehr für den Nachtisch. Das Koi werde ich als Sushi-, Dim Sum- und Lammspieß-AYCE-Restaurant abspeichern. Um die Wok- und Teppanyakigerichte werde ich einen großen Bogen machen. Ich habe bereits einen weiteren Termin für ein Abendessen mit Freunden fixiert. Sollte sich etwas ändern, werde ich meine Bewertung natürlich updaten.

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Wie bereits angekündigt, hier mein Update (Besuch am 8.6.15) mit Freunden:

Dieses Mal habe ich verschiedene Sushi- und Maki-Variationen, Dim Sums, Papayasalat, Rindfleisch mit Glasnudeln, Lammkarree, Lammspieße, Entenzunge und Jakobsmuschel bestellt. Zum Nachtischbuffet habe ich es dieses mal geschafft.

- Sushi und Maki waren mittelmäßig. Leider war der Reis viel zu weich und auch etwas matschig.

- Dim Sums: ich gehe jetzt fast davon aus, dass die Dim Sums hausgemacht sind. Wenn nicht, dann wurde der Lieferant gewechselt. "Ravioli" mit Rindfleisch war dieses Mal geschmacklich nicht so gut. Das Fleisch hatte keinen so guten Eigengeschmack und war nicht besonders gut gewürzt. Auch die von mir gelobten Dim Sums mit Kalbfleisch haben anders geschmeckt. Sie waren mit viel Gemüse (hauptsächlich Karotten) und wenig Fleisch gefüllt. Auch hier ging es geschmacklich leider bergab.

- Lammspieße mit Kreuzkümmel: das einzige Gericht mit dem ich zufrieden war

- Lammkarree: ein zähes Luder, das kaum kau- und schluckbar war.

- Entenzunge: schwammen in einer ziemlich unspektakulären Sauce.

- Jakobsmuschel: waren beim letzten Mal in Ordnung. Dieses Mal auch, aber mehr nicht.

- Rindfleischsalat mit Glasnudeln: Es wurde mir ein komplett anderer Salat serviert. Keine Spur von Koriander, dafür alte Mungobohnensprossen (in einer großen Menge, wollten sie vielleicht los werden). Das Rindfleisch, das beim letzten Besuch köstlich war, war ganz dünn geschnitten und extrem trocken. Die Fischsauce mit Limettensaft und Zucker wurde durch eine leicht salzige Ölschmiere ersetzt. Geschmacklich ganz schlimm.

- Papayasalat: so einen schlechten Papayasalat hatte ich noch nie! Die Ölschmiere im Rindfleischsalat findet sich hier wieder. Es wurden einige Chilistücke und gehackte Erdnüsse beigemengt um einen kleinen Unterschied zu erzielen. Die Papaya-Stifte waren viel zu dick geschnitten und es waren große Tomatenstücke (die hier nichts zu suchen haben) im Salat zu finden.

Das Nachtischbuffet: meine bessere Hälfte und Freundin haben einen Blick aufs Buffet geworfen und sind ohne Beute zurückgekommen. Sie haben gesagt, dass alles so alt aussieht. Ich wollte mich von der Optik nicht täuschen lassen und habe ein Sesambällchen, eine Egg tarte und etwas Obst (Wasser- und Zuckermelone) mitgenommen. Das war ein großer Fehler. Wie alt sind denn die Sachen? Ich habe im Supermarkt schon mal alte aufgeschnittene Wassermelonen erwischt. Diese waren aber frischer als die Koi-Melonen. Das Sesambällchen und die Egg tarte waren hart und trocken - bäh!

Oh Koi, was ist mit Dir passiert? Die Speisenbewertung habe ich von Gut auf Mäßig geändert. Wenn das mein erster Besuch gewesen wäre, hätte mich das Koi nie wieder gesehen.

Meine Freundinnen haben das WC aufgesucht und gesagt, dass es dort richtig schmutzig war. Das passte irgendwie zum heutigen Gesamtbild, leider.

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Letzter Kommentar von am 11. Jun 2015 um 00:00

Ja, leider war es so. Wir waren auch ziemlich enttäuscht. Es war auch etwas unangenehm, weil wir unseren Freunden das Lokal vorgeschlagen haben.

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am 19. Mai 2015
Update am 10. Juni 2015
Experte
schlitzaugeseiwachsam
152
83
21
1Speisen
3Ambiente
3Service

Update meiner Bewertung: Leider ähnlich schlechte Erfahrung mit dem Essen wie langnan (siehe Bewertung) gemacht. Zum Beispiel die Entenzungen waren grauslich labberig und seltsame Konsistenz und die Kokosgarnelen waren so schlecht zubereitet (extrem vertrocknet, abgestandener Geschmack).
Mein Gedanke: "Ist das Kunst oder kann man das essen?"

Korrigiere deshalb meine Speisennote bedauerlicherweise nach unten. Ambiente und Speisen bleiben gleich.



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Untere Testerkollegin Kampfkatze hat bezüglich dem Bestellsystem, Service und Ambiente und Preisinfo alles hervorragend dargestellt. Ich beschränke mich daher nur auf meine Bestellungen, die ich heute dort getätigt habe.

Sushi: Aal und Butterfisch. Fisch war in Ordnung. Verhältnis Sushireis zu Fisch wie immer zuviel Reis. Der Reis selbst gut säuerlich-süß angemacht. Für meinen Geschmack zu weich gekocht.

Dim Sum Auswahl: Reichlich! Wer hier AYCE Dim Sum haben möchte ist sehr gut bedient. Keine Ahnung, ob es sich um industrielle TK-Ware handelt. Ich glaube eher nicht. Dazu passend zum eindippen die süß-sauer-scharfe Sosse.

Die gedämpften Schweinsrippchen. Sehr zart und intensiv würzig im Geschmack.

Kleine Nudelsuppe mit Won Tons: Köstlich! Meiner Meinung nach die beste ihrer Art in Wien bisher. Kräftige Suppe und bissfeste Nudeln mit sehr guten Won Tons. Hätte beinahe noch eine Portion bestellt.

Nachtischbuffet gab es auch. Auf das wurde ich erst nach dem bezahlen hingewiesen. Grosse Überraschung waren hier die chinesischen "Egg Tarts" (keine Ahnung wie ich die übersetzen soll). Obwohl ich schon ziemlich gesättigt war, aß ich noch 3 Stück von ihnen und hätte sogar noch mehr essen können...man muss sich diese Egg tarts ähnlich wie englische Pasteten vorstellen. Oben drauf eine süsse Vanillepuddingschaumschicht (oder weiss da langnan eine bessere Beschreibung? Er ist schliesslich der China-Experte ;) )

Hab diesbezüglich nochmal im wikipedia gestöbert: Link

Als Getränk hatte ich einen guten Woolong Tee. Kräftig im Geschmack, nicht zu bitter mit einem leichten Umami-Ton im Hintergrund. Sehr gut passend zum gesamten Essen.

Für mich wichtig: Verkehrsanbindung ist sehr gut. Es befindet sich gleich hinter dem Cafe Schwarzenberg. Leicht zu erreichen und leicht zu finden. Aber leider wird man immer noch vom Zigarettengestank belästigt, wenn man sich falsch platziert.

Fazit: Für den Preis von 9,90 Euro für mich das beste AYCE-System und Speisen. Keine leeren Behälter mit Speiseresten, frisch servierte Speisen und eine gute Methode überflüssigen Speisemüll zu verhindern. Meine Empfehlung auf jeden Fall!

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Letzter Kommentar von am 14. Jun 2015 um 16:20

Um den Dreh war ich auch dort. Sehr komisch.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 6. Mai 2015
Update am 22. Juli 2015
Experte
Kampfkatze
85
16
19
4Speisen
3Ambiente
3Service
5 Fotos4 Check-Ins

Update vom 22.7.15:

Da einige Leute schrieben, das Koi wäre anscheinend wochenlang ungenießbar gewesen, mied ich es natürlich. Die Bewertung von purplex machte mir allerdings Mut und ich war gestern wieder dort.
Es ist (für mich zumindest) wieder gut!!
Das Sushi hat ausgezeichnet geschmeckt, ebenso die Dimsum. Wir waren zu dritt da und es gab genau eine einzige Speise, die uns nicht zusagte: Der Papayasalat.



Heute besuchte ich das erste Mal das Koi, da ich eigentlich Lust auf Buffet, eventuell mit Teppanyaki-Grill hatte, mir aber jemand den Tipp für "all you can eat a la carte" beim Koi gab.

Das Lokal kannte ich lustigerweise schon, damals aber (glaube ich) unter anderem Namen.
Man kann draußen sitzen (an der Straße), was wir aber nicht wollten und so im Raucherbereich Platz nahmen, welcher keineswegs verraucht war. Die Korbsessel fand ich sehr gemütlich und auch das Ambiente drumherum stimmig und richtig nett.

Der Chef (denke ich zumindest) begrüßte uns freundlich und fragte, ob er uns erst ein mal das System erklären sollte. Dieses war jedoch schon auf der Speisekarte beschrieben und ist, meiner Meinung nach, nicht besonders kompliziert. Man erhält einen Zettel mit drei durchnummerierten Spalten und schreibt zuerst in die erste Spalte wie viele Portionen von welcher Speise man haben will. Die Speisen stehen mit Nummern in der Karte! Wenn man z.B. zu fünft ist und drei Leute Lachsmaki als ersten "Gang" wollen, schreibt man 3 in die Nummer von Lachsmaki. Aber Vorsicht: die meisten Speisen sind zwar relativ klein, aber manche doch auch etwas größer...

Wir bestellten zuerst ein mal Dim-Sum.
Ich aß Kuttelfleck, Entenzungen, Phönixkrallen --> alles sehr ausgefallen, aber ich mag so etwas und hab mich wahnsinnig gefreut, solche Dinge im Koi zu finden.
Besonders die Entenzungen fand ich toll, die Saucen schmeckten allesamt ausgezeichnet.
Auch die schwarzen Eier mit Tofu fand ich gut, wenn auch etwas salzig.
Die frittierten Teigtaschen mit Garnelen gefüllt und dazu Mayonaisse fand ich ebenfalls sehr gut, besonders mit der roten, scharfen Sauce, welche man sich selbst nehmen kann.
Die Reismehlpalatschinken mit Garnelen gefüllt habe ich schon immer geliebt und diese schmeckten auch im Koi sehr.
Mein Begleiter fand die Bärlauch-Taschen mit Garnelen auch äußerst gelungen.

Als nächsten "Gang" orderten wir (viel zu viel!) Sushi und Maki. Ich fand diese allesamt gut, man bekommt auch Aal, Tintenfisch, Oktopus etc. und jede alle möglichen Arten von California Maki, so wie Maki mit Ente und Pekingsauce gefüllt, welche ich wirklich sehr, sehr schmackhaft fand. Auch extrem toll fand ich die Gurkenmaki, bei denen innen Fisch und außen statt Reis Gurke war. Davon kann man viel essen, weil es den Magen nicht so füllt und es schmeckt genial.
Vom Sashimi darf man nur eine Portion bestellen, jede weitere wird verrechnet, was ich aber okay finde.

Wir haben uns wirklich etwas mit dem Sushi übernommen, meinem Begleiter war ziemlich schlecht danach. Aber wenn man mehr als 2 Portionen übrig lässt, muss man pro übrig gelassenem Teller 2 Euro bezahlen. Finde ich wirklich absolut in Ordnung, da es viele Leute gibt, die einfach bestellen und dann stehen lassen.

Ich orderte zum Schluss noch Lammspieße mit Kreuzkümmel und Tintenfischlaibchen.
Die Lammspieße waren wirklich äußerst delikat. Das Fleisch zart und toll gewürzt mit besagtem Kreuzkümmel.
Die Tintenfischlaibchen hätten mir vermutlich besser geschmeckt, wenn ich nicht schon so satt gewesen wäre... aber sie waren auch wirklich gut.

Mehr essen ging leider nicht, aber es hätte noch wahnsinnig viele Speisen gegeben, die ich gerne probiert hätte. Zum Beispiel noch einige Dim-Sums mehr, Thai Curry, gebratene Ente, Rippchen, verschiedene Arten von Frühlingsrollen usw. Insgesamt gibt es so um die 100 Speisen!

Bei einer Art Buffet kann man sich Nachtisch holen, welcher aus viel Obst, Tiramisu und anderen süßen Kleinigkeiten besteht. Weil ich so satt war, aß ich eigentlich nur Obst, welches sehr gut war und noch Litschi-Kompott.
Bei diesem Buffet kann man übrigens auch Salate nehmen, so wie eben scharfe Sauce.

Das war eigentlich schon mein Bericht. Anzumerken ist vielleicht noch, dass die Toilette (zu der man in den Keller muss) sauber und schön war.

Bezahlt haben wir für das Essen zu Mittag 9,90 €, was ich wirklich günstig finde, für die tollen Sachen die wir gegessen haben.
Ich werde das Koi auf jeden Fall bald wieder besuchen, bin richtig begeistert und kann es durchaus weiterempfehlen!

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am 23. Mai 2014
stillarium
19
1
3
4Speisen
4Ambiente
3Service

Ich bin eigentlich immer wieder ganz gerne im Koi.

Über die Einrichtung kann ich nicht klagen, wobei sie mir jetzt auch nicht sonderlich im Gedächtnis hängen geblieben ist.

Mittags kostet das All You Can Eat à la carte nur 10 Euro, was schon ein sehr gutes Preis-Leitungsverhältnis ist. Denn der Fisch vom Sushi hat gute Qualität, es gibt auch noch reichlich warme Speisen wie Dim Sum, Suppen, gegrilltes etc. zur Auswahl.
Das Sushi ist mMn das Highlight, v.a. die Avocado Sushi und Maki mag ich sehr gerne. Die Konsistenz ist immer genau richtig, weich, aber nicht zu matschig. Interessant sind z.B. "Shogun" Maki, erinnert ein bisschen an Peking Ente. Diese gibt es übrigens auch zum Vorbestellen, kostet aber glaube ich pro Person nochmal 4 Euro und ist im Gegensatz zu dem Rest nicht beliebig nachbestellbar. Habe sie erst einmal probiert, war auf jeden Fall gut.
Manche der Speisen sind laut Freunden eher zweitklassig, z.B. die thailändischen Suppen (kann es nicht beurteilen, da ich mich nicht damit auskenne). Es kommt wohl auch auf das Gericht an, aber vieles finde ich wiederum recht gut wie das Dim Sum, die Frühlings/Sommerrollen, etc.

Von einem Buffet kann man sich noch Nachspeisen holen, meist gibt es da z.B. Obst oder auch Sesambällchen, Pudding und manchmal auch kleine Palatschinken mit Bananen :D Manches steht es da aber glaube ich leider schon eine Weile herum, z.B. schmecken die Dosenlychees manchmal seltsam.

Wenn man mehr als 2 Teller übrig lässt, muss man draufzahlen, aber das finde ich schon in Ordnung so, da das ja sonst Verschwendung wäre. Es ist aber gut vermeidbar, da die Teller sowieso kleine Portionen sind (z.B. 2 Stück Sushi / 3 Maki pro Teller) und wenn es nur kleine Reste sind und nicht einfach stehen gelassen wird, sehen sie auch darüber hinweg. Außerdem kann man ja eh öfter bestellen, also am besten einfach nicht übertreiben und erstmal aufessen, bevor man die nächste Runde bestellt. :P

Das Personal ist mittelmäßig/gut, leider wird teilweise je nachdem wieviel los ist, oft etwas vergessen oder falsch geliefert etc. Manche Kellner sind aber wieder auffallend freundlich und der Chef wirkt auch recht nett (habe ihn nur abends gesehen bisher, also 1-2 Mal).

Alles in allem empfehle ich das Koi eigentlich gerne weiter. Kenne zwar einige, die nicht wirklich zufrieden waren mit dem Lokal, aber ich selbst hatte noch kein Problem damit.

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am 6. Februar 2014
Experte
VickerlAdler
30
13
19
3Speisen
3Ambiente
3Service
1 Check-In

Auf Empfehlung gab ich mich heute einem (gar nicht mehr so) neuen all-you-can-eat Konzept hin. Zur Mittagszeit unter der Woche 9,90€ für endloses à la carte Bestellen.

Nicht uninteressant, vor allem aufgrund der betont frischen Zubereitung aller gewünschten Gänge, abgesehen von Desserts und Salaten, die an einem kleinen Buffet im Eingangsbereich bereit stehen. Dieser wirkt recht schlicht und verläuft sich in zwei Schläuchen, den größeren Essbereichen. Uns wird ein Bambustischchen im Vorraum zugeteilt. Im größeren Raum zu unserer Rechten herrscht reges Treiben, hauptsächlich hervorgerufen durch "Büromenschen". Interessant die Bestuhlung. Wir liegen (mehr oder weniger) in großen Balkon-Flechtrondos mit Polster.

Der Geschäftsführer (unterstelle ich ihm jetzt ganz einfach) erklärt uns den Ablauf sehr freundlich und mit größter Ruhe. So schwer ist es aber wirklich nicht. Jeder Tisch hat eine A4-Liste mit den Nummern der Speisen nebst leeren Kasterln, in denen man per Stricherl seine Bestellung(en) definiert. Dazu die Tischnummer notieren und den Zettel abgeben. Natürlich muss nicht auf einmal geordert werden, sondern auch in Etappen. Bereits Bestelltes wird einfach gestrichen und die Liste wandert an den Tisch zurück. Wir arbeiten uns quer durch die Karte. Vorab ein Hummerchip zur ersten Einschätzung: ganz schwach, lätschert und ein schwerer Dämpfer zu Beginn. Der Salat ist klassische Konserven- und Gläserware aus dem Supermarkt.

Zurück am Tisch kommt die erste Sushi/Maki Mischkulanz. Ganz frisch werden die wohl nicht geformt, der Fisch ist allerdings relativ gut. Soll heißen: guter Durchschnitt. Auffällig schwach in der ersten Runde war der Tintenfisch, Kategorie Autoreifen. Der rohe Fisch hebt das Koi schon einmal nicht von der Konkurrenz ab.
Nun zum Warmen. Dim Sum vom Kalb kam wunderbar frisch und g'schmackig. Die Hühnerschnitzerl in Mandelpanier ebenso, allerdings mit übertrieben viel - wenn auch guter - Knoblauchsauce. Die Spießchen vom Lamm und Huhn (letzteres mit interessanter, aber mengenmäßig auch zu gut gemeinter, Minze-Senf-Sauce) waren an Frische nicht zu überbieten und die Fleischqualität überraschend hochwertig.

Die Nachspeisen reichen von der klassischen Obstvariation, über die bekannten "Chinabällchen" bis hin zu einer wirklich netten Tiramisu-Abart in der Petrischale. Teilweise brauchbar, leider alles kalt und bis auf das Schälchen die üblichen Verdächtigen.

Service ist durch das Konzept mehr oder weniger nicht vorhanden, beziehungsweise auf Servier- und Abräumer-Status degradiert. Ein Lächeln gibt's jedenfalls immer wieder.

Insgesamt keine positive Überraschung, aufgrund der Empfehlung sogar eine minimale Enttäuschung. Zu diesem Preis auf jeden Fall sehr anständig, vor allem die frischen Speisen. Auf das klein gehaltene Buffet kann man getrost verzichten, auf das Sushi teilweise auch. Bei entsprechendem Hunger und Lust auf Querbeet-asiatisch definitiv einen Versuch wert, würde dann aber doch eher wieder in eines der Bamboos gehen.

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am 25. September 2013
canaris89
10
1
2
4Speisen
3Ambiente
4Service

Gestern Abend waren wir (2 Pers.) mit einem Groupon-Gutschein im KOI.
Das Personal war überaus freundlich und bemüht uns die Karte und den Bestellvorgang ("All you can eat, á la carte") zu erklären (teilweise etwas schwierig zu verstehen, da schlechte Deutsch-Kenntnisse).
Die Gerichte kamen zügig, man merkte jedoch, daß alles frisch zubereitet war.
Geschmacklich war alles super. Anrichtung der Speisen war auch gut. Leeres Geschirr wurde zügig abgeräumt.
Getränkekarte: Standard + asiatische Spezialitäten (z. B. asiatisches Bier).
Speisen: allseits beliebte Klassiker + einige ausgefallene Gerichte (Hühnerkrallen, Entenzungen, schwarze Eier...).
Service insgesamt: sehr freundlich, sehr engagiert.

Wir empfehlen dieses Lokal gerne weiter und werden sicher auch selbst wieder hin gehen.

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am 10. August 2013
Almilokaru
2
1
5Speisen
3Ambiente
5Service

Hallo,
Also das ist die erste Bewertung die ich für ein Restaurant abgebe. Ich lese zwar meist die Bewertungen bevor ich mich für ein Restaurant antscheide aber sah bisher noch nie die Notwendigkeit selbst eine zu schreiben. Aber es gibt ja immer ein erstes Mal!

Also, wir waren soeben im Koi-Asia essen und ich muss sagen, ich war sehr positiv überrascht, vorallem weil die Bewertungen die ich zu dem Lokal gelesen hab sehr durchmischt waren.

Wir waren zu zweit dort und sowohl das Essen als auch der Service waren ausgezeichnet!
Wir haben das Koi mit einem Groupon Gutschein besucht , "All you can eat, á la carte".

Wir haben den Gutschein durchaus ausgereizt und uns durch die Karte geschlemmt, es war wirklich keine Speise dabei die uns nicht zugesagt hat (bis auf den Quallen-Salat der in seiner Konsistenz doch äußerst gewöhnungsbedürftig ist, was jedoch sicher nicht an der Zubereitung lag sondern an der Zutat an sich).

Von den Vorspeisen bis zur Nachspeise hin war alles wirklich empfehlenswert. Das Salatbuffet lässt ein wenig zu wünschen übrig aber da die Empfehlung sich auf die Speisen in der Karte bezieht trotzdem durchaus akzeptabel.

Die Speisen werden in kleinen Portionen serviert (so wie in der bebilderten Speisekarte abgebildet) und dies ist für mich noch ein absoluter Pluspunkt da ich zwar nicht viel esse aber gerne ein bisschen von allem hab.
Vorallem zum empfehlen sind die Sashimi und Maki-Spezialitäten die man sonst in vielen Lokalen ja nur beschränkt bei All-In Angeboten erhält.
Die Speisen wurden alle frisch zubereiten, das hat man sowohl an der Temperatur als auch am Geschmack erkannt.
Unser Kellner war äußerst aufmerksam und die Speisen sind wirklich sehr schnell nach Bestellung gekommen. Trotz des Gutscheins habe ich absolut nichts am Service zu bemängeln.

Wenn man mit dem Gedanken spielt das Restaurant zu beauchen sollte man dies unbedingt tun, wenn alles so läuft wie bei uns heute Abend dann ist man hier sehr gut aufgehoben.

Als wir dem Kellner gesagt haben, dass wir nun nichts mehr ordern wollen und gern die Rechnung hätten meinte er, dass sie bis 23Uhr offen haben (es war ca 21Uhr) und wir eventuell nur ne Pause machen sollten und dann noch weiter bestellen könnten ( quasi den "Reset-Knopf" drücken).


Ahja, wir sind im "Garten" gesessen und hatten unseren Hund dabei der auch herzlichst empfangen wurde.

Also wir werden sicherlich wieder im Koi einkehren, auch ohne Gutschein! Ein durchwegs gelungener Abend und ein durchwegs empfehlenswertes Restaurant.

LG und lasst es euch schmecken!

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am 6. Juli 2011
annanas
2
1
5Speisen
3Ambiente
4Service

Bisher war ich immer nur mittags im Koi, meistens bummvoll und gestresstes, aber trotzdem bemühtes Personal. Gestern gingen wir zum ersten Mal am Abend dort essen - viel weniger los - und waren mit dem Service beonders zufrieden. Alle waren sehr aufmerksam, geduldig und ganz lieb mit unseren Kindern.

Zum Essen:
Man muss nicht immer bei den Klassikern wie Curries oder Sushi bleiben, sondern sollte ruhig mehrere Vospeisen gemeinsam probieren (erstaunlich günstig). Die Portionen sind groß, alles sehr frisch und vieles authentisch Thai.
Besonders angetan waren wir von dem Thunfischsashimi-Salat (leicht angebraten) mit viel Koriander und dem kalten Rindfleisch/Glasnudelsalat mit Chili u. Koriander. Mein Sohn war begeistert von den gebratenen Entenzungen und das grüne Hühnercurry (leider mit Kartoffeln) war auch sehr lecker.

Fazit: Immer wieder gerne!

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Kommentar von Unregistered am 12. Aug 2012 um 19:33

Es kommt darauf an, wer kocht. In Juli/August ist der Koch auf Urlaub, dann kocht der Chef persönlich. Die Frühlingsrollen sehr blass und triefen voll fett, die Suppen ungenießbar, die süß sauerliche Suppe klumpt voll Agar-Agar und ist super sauer. Bitte bitte holen Sie sich eine Urlaubsaushilfe. Fisch bei Bento meist nur Lachs, weil billig.

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am 1. Mai 2008
consyder
12
0
2
3Speisen
4Ambiente
4Service

bin bei diesem Lokal wirklich zwiegespalten. Bei meinem ersten Besuch habe ich mir eigentlich geschworen: nie wieder. Bekam damals das (immer noch nicht empfehlenswerte) Sate. Schwabblige, viel zu große Hühnerstücke, Halbherzig gegart (fast roh - kein anflug von knusprig, mariniert) mit langweilier erdnusssauce.
Als ich dann ein Jahr später, nachdem ich täglich an der elend stinkenden Lüftung vorbei ging, notgedrungen doch noch einmal dort landete, bekam ich leckeres Bami Goreng und prima Nachspeisen (Reisteigknödel mit Granatapfel-Fülle oder prima Kokos-Palatschinken). Auch das Sushi mit angeblich authentischem rot/schwarzem Reis ist interessant bis prima. Auch div. andere probierte Speisen mit ausnahme von Sate sind essbar bis gut.
Getränkekarte unspektakulär, Styling: Bambussessel und moderner minimalismus. mir gefällts ...

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Koi - Karte
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Bewertet am 01.05.2008

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