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Speisen
Ambiente
Service
47
45
48
Gesamtrating
47
16 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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DSTRIKTDSTRIKTDSTRIKT
Alle Fotos (84)
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DSTRIKT Info
RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 109
|
75
Wien
Rang: 76
Features
Gastgarten, Schanigarten
WLAN, WiFi
Ambiente
Trendy
Preislage
Hochpreisig
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
12:00-14:30
18:00-22:30
Di
12:00-14:30
18:00-22:30
Mi
12:00-14:30
18:00-22:30
Do
12:00-14:30
18:00-22:30
Fr
12:00-14:30
18:00-22:30
Sa
18:30-21:30
So
12:00-15:30
18:00-22:30
Hinzugefügt von:
Lukrez
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DSTRIKT

Schubertring 5-7
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Ritz Carlton Vienna
Küche: International
Lokaltyp: Steakhouse, Restaurant
Tel: 01 311 88 150
Lokal teilen:

16 Bewertungen für: DSTRIKT

Rating Verteilung
Speisen
5
14
4
1
3
1
2
1
0
Ambiente
5
9
4
7
3
2
1
0
Service
5
15
4
3
1
2
1
0
Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 8. November 2016
MarinaM
4
1
2
5Speisen
5Ambiente
5Service

Das beste Steak, dass ich jemals gegessen habe. Herrlich zart und perfekt gebraten. Man kann sich sogar das Messer aussuchen mit dem man das Steak schneiden möchte.

Das Service war ebenso sehr gut. Meine Handtasche bekam ein eigenes Stockerl und die Kellnerin machte mir ein Kompliment wegen meiner tollen Frisur. :) Sie war immer sehr aufmerksam. Wir waren rundum zufrieden.

Das Ambiete ist auch sehr toll. Man fühlt sich gleich sehr wohl.

Das I Tüpfelchen war die Nachspeise aufs Haus mit Geburtstagsglückwünschen. Die Kellnerin hatte scheinbar bemerkt wie mein Freund mir vor dem Essen mein Geburtstagsgeschenk überreicht hat. :) Wir haben jedenfalls nichts gesagt.

Dieses Lokal ist der absolute Wahnsinn!! Also dickes Börsl einstecken und ab ins Distrikt.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. September 2016
Experte
Kathinka
68
9
19
5Speisen
4Ambiente
5Service

Super Steaks, super Service!

Auch wir waren von unserem Besuch im DSTRIKT sehr begeistert! Endlich wieder mal ein Lokal mit ausgezeichnetem Service. Die hier bereits erwähnte Johanna im Service war auch bei uns stets aufmerksam und kompetent mit Empfehlungen.

Schon beim Reservieren dachte ich mir: Gute Entscheidung. Ich wurde darum gebeten statt um 19:00 eher um 19:15 oder 18:45 zu kommen, da man um 19:00 eine große Gesellschaft mit 10 Personen erwarte und man nicht wolle, dass wir beim Hinsetzen warten müssen. Sehr, sehr aufmerksam.

Die Reservierung war auch gut. Denn das Pärchen, das nach uns hinein ging und draußen die Karte studierte, bekam keinen Tisch. Nachdem wir zum Tisch begleitet wurden, wurde mir ein Hocker für meine Tasche angeboten. Wieder sehr aufmerksam. Da Fr. Johann recht beschäftigt war (wohl mit der größeren Gesellschaft) kam sie kurz zu uns um uns mitzuteilen, dass sie gleich bei uns wäre. Finde ich auch gut, wenn man etwas warten muss, informiert zu werden. Es dauerte trotzdem nicht lange und auch ich bestellte einen "echten" Apfelsaft gespritzt. Wahnsinn wie sehr der nach Apfel geschmeckt und gerochen hat. Ich hab noch nie so einen "apfeligen" Apfelsaft getrunken ;-) Die Süße fehlte etwas, was ich daraus schließe, dass es erstens entweder keine oder kaum eine Zuckerzugabe gab und bei mir etwas zu viel gespritzt war (der von meinem Mann, der dann natürlich auch einen wollte, war viel dünkler weil mehr Saft).

Die Speisekarte wurde gebracht und meinem Mann wurde von Fr. Johanna zum Geburtstag gratuliert. Sehr nett, sehr persönlich! Von der Speisekarte wählte er das Tartar Nicosie als Vrospeise und dann bestellten wir zweimal das Beef Filet, einmal als "Lady" und einmal als "Gentleman". Dazu Saucen, gebratenes Gemüse, Pommes mit Parmesan und Trüffel und Pimentos. Der einzige Kritikpunkt war, dass es - meiner Ansicht nach - zu wenige bzw. zu unkreative Vorspeisen gab. Hier könnte man sich vielleicht noch etwas überlegen.

Das danach gebrachte Brot war sehr köstlich. Ein größeres, eingeschnittenes "Weckerl" mit Rosinen. Dazu Butter und Salz. Und was ich wieder toll fand: 2 Butterschüsserl, sodass man nicht streiten braucht ;-)

Auch wir durften uns dann ein Steakmesser aussuchen. Sehr gute, witzige Idee! Genau solche Kleinigkeiten machen - meiner Ansicht nach - einen Lokalbesuch einmalig.

Die Steaks: Einfach lecker. Gab nichts zu meckern. Garstufe getroffen, schön angegrillt. Perfekt! Die Beilagen: Auch super. Wobei ich schon bessere Pimentos (bestellte mein Mann) gegessen habe.

Nachdem ich den Geburtstags meines Mannes eben bereits bei der Reservierung angab, verzichtete ich auf die Nachspeise und hoffte darauf, dass auch er mit einer leckeren Geburtstagsnachspeise "überrascht" werden würde. Und so war es natürlich auch. Wir bekamen einen Cheescake mit einer Art Vanillesauce oben und einer Sprühkerze. Sehr gut, aber ich bin eigentlich kein großer Cheescake-Fan. Aber: Einem geschenkten Gaul, etc.

Alles in allem war es eine gute Entscheidung den Abend dort zu verbringen. Es wären auch noch einige neue Lokale als Alternative in der engeren Auswahl gewesen, aber da mir ein gutes Service diesmal sehr wichtig war, entschied ich mich für das DSTRIKT - die sichere Variante. Und das war auch gut so, denn danach gingen wir noch auf einen Abschlusscocktail ins "Blue Mustard" (eines der möglichen Alternativen) und wurden vom Service sehr enttäuscht (das Surprise Cocktail Menü gab es nur mit Essen, Wartezeit hoch, etc.). Aber das ist eine andere Geschichte...

Das DSTRIKT ist allen zu empfehlen, die Wert auf guten Service legen und gerne köstliche Steaks essen.

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Letzter Kommentar von am 27. Sep 2016 um 16:04

Also macht die Mehrheit keine Vanillekipferl sondern Vanillinkipferl?

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. August 2016
Experte
hbg338
388
56
29
5Speisen
5Ambiente
5Service
14 Fotos1 Check-In

Einen ungeplanten arbeitsfreien Tag nutzte ich für einen schon lange geplanten Besuch im „Distrikt“. Da meine Frau blutiges Fleisch verweigert und beruflich verhindert war nutzte ich die Gunst der Stunde für einen mittäglichen Besuch. Ideal die Mittagszeit, da ich kein Fan von üppigen Abendessen bin. Die Anfahrt erfolgte mit der Ringlinie 2 bis fast vor das Hotel „The Ritz Carlton“ in welchem sich im Erdgeschoß das Steakrestaurant befindet. Beim Eintreten in das Nichtraucherlokal, im Gastgarten am Gehsteig zur Ringstraße darf geraucht werden, wurde ich begrüßt als ob ich ein langjähriger Stammgast wäre. Ungewöhnlich aber es wirkte nicht gekünstelt oder aufgesetzt. Da ich kurz nach dem Öffnen des Lokals in dieses kam hatte ich freie Platzwahl. Die Servicedame Fr(Frl.). Johanna bot mir einen Tisch für zwei mit Blick auf die Ringstraße an. Das erste was mir auffiel waren die äußerst bequemen Fauteuilartigen Stühle. Sehr bequem zum Sitzen. Das Ambiente stilvoll und sehr gemütlich wurde schon ausführlich beschrieben und ich kann mich den positiven Beurteilungen nur anschließen.

Unverzüglich wurde die Speisekarte (Link) gebracht welche ich allerdings nicht brauchte da ich mich schon vorab im Internet in diese eingelesen hatte. Auch mein Getränkewunsch wurde von Johanne wohlwollend erfüllt. Meine Vorgabe, alkoholfrei und Fruchtsaft wurde mit einem grünen Apfelsaft aufgespritzt mit Sodawasser (€ 3,50) erfüllt. Als Steak wählte ich das T-Bone Steak, rare to medium, laut Karte 550 Gramm. (€ 56,00). Bei den Saucen und Beilagen vertraute ich, besonders betreffend der Menge, meiner Servicedame. Diese Empfahl mir zwei Beilagen und eine Sauce. Ich entschied mich für die gebratenen Pilze (€ 3,50) und den gebackenen Zwiebelringen mit scharfem Ketchup (€ 3,50). Als Sauce wählte ich die Sauce Aioli (€ 1,50). Mein Wunsch nach Tausch des scharfen Ketchups auf mildes wurde Problemlos erfüllt.

Der Apfelsaft wurde in einem Glas Krug serviert und vor mir am Tisch in ein Stielglas eingeschenkt. Sehr schöne grünliche Farbe. Der Geschmack allerdings war absolute Spitze. Wer meine Bewertungen liest weiß das ich fast immer gespritzten Apfelsaft trinke, doch dieser war eindeutig der Beste den ich bisher getrunken hatte. Leich säuerlich, wie man es erwartet, wenn man in einen grünen Apfel beißt. Ich wusste das es nicht bei dem einen Krug bleiben wird. Denn wer weiß wann ich wieder zu so einem hervorragenden Getränk kommen würde. Kurz nach dem Apfelsaft kam ein Gruß aus der Küche oder Gedeck, wie immer man es nennen will. Dieses wurde nicht auf der Rechnung angeführt.
Ein lauwarmes hausgemachtes, Buchtel ähnliches, Käsebrot mit Butter, groben Meersalz und Radieschen. Für mich der eigentlich außer auf Pizza Käse verweigert eine Herausforderung. Da ich es jedoch soweit es geht vermeide Essen überzulassen oder zurückzuschicken stellte ich mich der Herausforderung. Gott sei Dank. Denn das Brot hatte keinen intensiven Käsegeschmack und wenn ich ehrlich bin, es hat mir sehr gut geschmeckt. Sehr flaumig mit leicht reschem Rand. Dazu die Butter, das Salz und die Radieschen. Der Beginn mit dem Getränk und der Vorspeise, ist mehr als gelungen.

Nachdem ich mit dem Gedeck fertig war kam eine männliche Servicekraft mit ungefähr einem Dutzend Steakmessern von welchem ich mir eines aussuchen sollte. Da ich kein Messerfachmann bin ging ich nach der Optik. Die Qualität war auf jeden Fall sehr gut. Auch wurden mir diverse Zeitungen angeboten.

Überrascht war ich von der Wartezeit auf mein Steak. Im Vergleich zu meinen diversen Steakhausbesuchen war diese hier sehr kurz. Das Steak kam mit einer gegrillten Knoblauchknolle und einigen gegrillten Cocktailparadeisern. Auf einen länglichen Extrateller die gebackenen Zwiebelringe schön nach der Größe aufgeschichtet und in einer Schale der milde Ketchup. Die gebratenen Pilze wurden in einer Gusseisenschale serviert. Das Steak optisch tadellos. Markante Grillspuren an der Außenseite. Der T-förmige Knochen war eigentlich nur an der oberen Seite vorhanden. Zwischen Filet und Rostbraten war nur ein minimales Stück Knochen. Die Fleischqualität war sensationell. Sehr weich und zart. Dazu die Gar Stufe perfekt getroffen mi leichten Blutspuren am Teller. Für mich als Liebhaber blutigen Fleisches allerding kein Problem. Auch mit dem Würzen wurde beim Grillen nicht übertrieben. Der Rostbraten hatte ein paar kleine Fettstücke am Rand wie es bei dieser Fleischart normal ist. Das Filet butterweich. Ein Beweis da man Fleisch nicht unbedingt aus Übersee einfliegen muss sondern auch hier in Österreich sehr gute Qualität bekommt.

Die Beilagen ebenfalls sehr gut. Die Pilzmischung sehr gut, und mit recht viel Kräutern verfeinert. Sehr guter Geschmack. Auch die Zwiebelringe sehr gut.

Leider musste ich auf eine Nachspeise verzichten. Schade um den sicher sehr guten halbflüssigen Schokokuchen mit Beerenkompott. So reichte es nur zu einem sehr guten Großen Braunen.

Die Toiletteanlagen befinden sich außerhalb des Lokals über ein paar Stufen hinab im Hotelbereich. Dem Hotel entsprechend topsauber und topmodern. Leider für Gehbeeinträchtige nicht oder nur mit Umwegen zu erreichen.

Das Service. Wie schon am Anfang beschrieben sehr freundlich. Man wird nach dem Toilettenbesuch, wie schon vom Vortester beschrieben, wieder willkommen geheißen. Etwas ungewöhnlich, aber nett. Die Beratung war tadellos und hat vollkommen gepasst. Auch die Persönliche Note der Servicekraft die sich mit dem Vornamen vorstellte war sehr gut. Aber alles wirkte nicht aufgesetzt, gezwungen oder gekünstelt. Kein Leergeschirr bleibt lange am Tische stehen. Das Glas wird nachgeschenkt, und immer wieder wird nachgefragt ob man zufrieden ist.

Mein Fazit – Preislich gehoben, was aber mit hervorragender Speisen- und Servicequalität wieder gerechtfertigt ist. Preislich für mich kein Lokal für einen regelmäßigen Besuch aber jetzt wo ich es kenne eine absolute Empfehlung wert. Vor allem da man zur Mittagszeit in legerer gepflegter Kleidung hier speisen kann. Ob es einen Dresscode am Abend gibt, ich weiß es nicht.

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Letzter Kommentar von am 5. Aug 2016 um 13:48

Bruha, Bertl! Stimmt!

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am 22. Juli 2016
FiletAT
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Nachdem ich das DStrikt in meiner - nicht so begeisterten - Kritik zum "Door No 8" quasi als positives Gegenbeispiel gleich mehrmals erwähnt habe, sollte ich natürlich auch das DStrikt hier ausführlich besprechen. Dass diese sehr positiv ausfallen wird, ist somit schon klar - mit freundlicher Entschuldigung für den Spoiler.

Mein erster Besuch Anfang 2016 war wohl in meinen 3 1/2 Dekaden auf diesem Planeten mein absolut uneingeschränktes, kulinarisches Highlight. Dieses in jeder Hinsicht perfekte Erlebnis hat mich dazu bewogen, es innerhalb eines halben Jahres auf geschlagene 4 Besuche im DStrikt zu bringen. Ein finanzielles Desaster, selbstredend - aber wohl getrieben von der schieren Begeisterung über meinen ersten Besuch einerseits - und purer Panik andererseits, denn meist reicht schon der Wechsel des Kochs oder Restaurantleiters, um einen solcher Stern am kulinarischen Himmel Wiens nur allzu schnell wieder verglühen zu lassen.

So ist dieses Bewertung also bezogen auf insgesamt vier sehr unterschiedliche Besuche im ersten Halbjahr 2016. Dazu gleich ein weiterer Spoiler: das Niveau des ersten Besuchs wurde nicht wieder erreicht, und es gab durchaus auch das eine oder andere Hoppala.

Beginnen wir wieder beim Wichtigsten: Das Essen. Von den Vorspeisen über die Steaks bis hin zum Dessert, könnte man es im Grunde schlicht als überragend zusammenfassen - ich möchte es trotzdem wieder ein wenig mit den Details dazu übertreiben. Bereits bei den Aperitifs weiß das DStrikt zu überraschen - für uns geht nichts über einen guten Manhattan zum Start des Abends - das DStrikt hat hier sogar eine Eigenkreation, den "Steakhouse Manhattan" anzubieten, der anstelle des klassischen Angostura Bitter mit hausgemachtem Kirschbitter zubereitet wird. Geschmacklich top, sehr smooth. Eine zweite Runde ist obligatorisch, auch wenn bereits einer davon den Magen in Alarmstimmung versetzt.

Wunderbar das als eine Art Gruß aus der Küche servierte, warme Zwiebel-/Käsebrot mit frischen Radieschen und Fleur de Sel. Bei den Vorspeisen kann man wenig falsch machen: das Beef Tartar ist großartig, eine Seltenheit hierzulande. Leider wurde es in unserem Fall nicht direkt auf dem Tisch nach Wunsch zubereitet wie wir es schon bei anderen Gästen gesehen haben - schade! Ebenfalls toll: die Schinkenvariation von Thum und Babenberger mit Walnusspesto, Kren und Joseph-Brot (mit dem leider etwas zu sparsam umgegangen wird, dafür ist der Schinken für eine Vorspeise fast zu viel).

Die Hauptspeisen stehen all dem in nichts nach: ob Rostbraten, Filet oder Flanksteak - das Dry-Aged-Fleisch von heimischen Bauernhöfen ist von Spitzenqualität (auch das Filet ist hier im übrigen Dry Aged). Persönlich halte ich auch wenig davon, a la Door Number 8 Fleisch aus 10.000 Kilometer Entfernung einzufliegen, auch wenn es natürlich seinen kulinarischen Reiz hat, Fleisch von edlen Rassen zu probieren. Aber auch unsere Bauern wissen, wie Kuh geht - das Dstrikt ist ein tolles Beispiel dafür. Zubereitet wird es im Josper-Grill - hier mag mancher eine andere Methode bevorzugen, ich finde dass hier die goldene Mitte zwischen intensivem Grill-Aroma und zarter Garung getroffen wird. Begleitet werden die Steaks von einer Auswahl an wirklich überzeugenden Beilagen - die Pommes mit Parmesan und Trüffelöl sind für mich das Highlight, aber selbst langweilig klingende Beilagen wie der cremige Spinat sind einfach sensationell und sollten unbedingt probiert werden. Eine tolle Beilage zum Steak sind auch die Pimientos Padrón, zu denen man unbedingt wieder das Felur de Sel ordern sollte, sofern man normales Meersalz bekommt - das hat bei uns je nach Besuch und Kellner gewechselt. Im DStrikt findet sicher jeder eine Beilage nach seinem Geschmack. Die Saucen - ebenfalls toll. Besonders hervorzuheben ist die Rotwein-Schalotten-Sauce. Ein klassischer Allrounder für jedermann ist hingegen die DSTRIKT-Fleischsauce - da kann man nichts falsch machen. Viel gelobt von meinen Begleitern wurde auch die Pfeffersauce - ich selbst mag Pfeffersaucen aber nicht besonders gern, glaube aber an die Urteilskraft meiner Pfeffersaucen-erfahrenen Begleitung.

Was bleibt, sind die Nachspeisen: wer noch kann, sollte den Cheescake nicht verpassen. Vielleicht der beste Cheescake in ganz Europa. Wer nicht mehr kann, sollte sich unbedingt einen mitnehmen, auch wenn er frisch nochmal deutlich besser (weil innen viel cremiger und außen viel knuspriger) schmeckt. Aber auch die anderen Nachspeisen sind nicht zu verachten, wie zB der Schoko-Kuchem mit flüssigem Kern oder auch die sehr feine Crème brûlée.

Wir können durchaus sagen: alles, was wir im DStrikt vorgesetzt bekamen, war hochklassig. Bei einem Besuch waren die Steaks allerdings etwas mehr durch als geordert, was ihnen zwar geschmacklich wenig anhaben konnte, aber doch einiges an der gewohnten Zartheit gekostet hat (beim Filet besonders wichtig). Natürlich - wenn wir bedenken, was wir bei unseren vier Besuchen alles schon konsumiert haben, ist das eine beachtlich kleine Fehlerrate, die ich ob des sonst erlebten Perfektionismus nicht für eine Abwertung des DStrikt heranziehen möchte.

So viel zum Thema Essen - wichtig zu erwähnen ist mir allerdings noch das einfach sensationelle Service-Team des DStrikt. In Österreich ist es für mich weiterhin eine Rarität, wenn das Personal offensichtlich eine gute, gastronomische Ausbildung hatte und auch noch perfekt geführt und eingewiesen ist - selbst in besseren Häusern. Sind die Kellner wenigstens nett und freundlich, hat man schon großes Glück bei der Restaurant-Wahl gehabt. Von wirklicher Professionalität hingegen ist kaum wo eine Spur. Nicht so das DStrikt: das Personal ist nicht nur motiviert und freundlich, es versteht auch sein Handwerk. Es wird erkannt, wenn an einem Tisch etwas benötigt wird. Hier muss in den seltensten Fällen ein Kellner gerufen werden. Ein Weinglas bleibt nicht lange leer. Bei Unschlüssigkeit wird einem das zur Verfügung stehende Fleisch präsentiert oder eine Weinverkostung angeboten. Das Personal weiß alles über die Speisen und Zutaten und schauen nicht verdutzt, wenn man Fragen hat. Sie erkennen sogar im Vorbeigehen, wenn es Unklarheiten gibt und helfen fachlich und freundlich aus. Auch wenn es keine dedizierten Weinkellner gibt - jeder vom Personal ist auch ein Kenner auf diesem Gebiet. Selbst der Gang auf die Toilette entgeht dem Personal nicht - am Weg hin wird einem unaufgefordert der Weg gezeigt, bei der Rückkehr wird man erneut mit einem "Willkommen zurück" begrüßt. Das mag nun fast schon übertrieben und zu sehr eingeschult klingen, passt aber perfekt und glaubhaft in die Arbeitseinstellung des Teams. Bei der Serviette wird auf die Farbe der Kleidung geachtet, Damen erhalten eine Kiste zum Abstellen ihrer Handtasche, Präsentation und Verkostung der Weine wird mitunter - wenn Zeit/Platz ist - durchaus zelebriert. Stichwort Wein: auch hier ist das DStrikt ausgezeichnet bestückt. Eine besondere Überraschung war ein (auc noch recht günstiger) Merlot aus Bulgarien (!), den ich bei zwei Blindverkostungen tatsächlich auch zielgenau zweimal gewählt habe.

Noch einmal zurück zum Service: bei einem unserer vier Besuche hat es dann leider nicht so gut geklappt. Vielleicht lag es am nicht anwesenden Restaurantleiter, aber es ging chaotischer zu als sonst, es gab einige ungut lange Wartezeiten und unser Kellner hat schon einige Male den richtigen Moment verpasst - somit war Nachfragen bzw. Rufen nach dem Kellner nötig. Dafür war kulinarisch an diesem Abend alles wieder perfekt. Hier ist das DStrikt auch Opfer seines eigenen Anspruchs: ist man das Top-Niveau gewohnt, fallen selbst Kleinigkeiten umso schneller auf, wenn es dann einmal nicht so gut funktioniert.

Deshalb möchte ich auch hier ob des einmaligen "Teilversagens" nicht gleich die Abwertungs-Keule schwingen. Ich verspreche aber, bei weiteren Besuchen, die sicher folgen werden, wieder ein wachsames Auge zu haben. Alleine schon aus Angst, das DStrikt könnte mir abhanden kommen - jetzt, wo ich endlich ein Lokal in Wien gefunden habe, das ich wirklich in jeder Hinsicht mag.

Perfekt ist das DStrikt also nicht - aber sicher näher dran, als jedes andere Restaurant, das ich in Österreich besucht habe.

Eine uneingeschränkte Empfehlung in jeder Hinsicht. Auch preislich finde ich das DStrikt absolut in Ordnung: natürlich schlägt vor allem das Fleisch ordentlich zu Buche, es ist aber angesichts der Qualität absolut im normalen Rahmen. Abseits der Steaks hat das DStrikt auch absolut moderate Preise: Beilagen für 3,50 und Saucen für 1,50 sind in der Qualität ohne frage günstig bepreist. Auch 9,50 für einen Aperitif zahlt man in bedeutend schlechteren Häusern schnell einmal.

Gepaart mit dem wirklich tollen Service ist das DStrikt den Preis in jedem Fall mehr als nur wert.

Auch wenn es nicht bei jedem Besuch perfekt war: ich bin in jeder Hinsicht begeistert vom DStrikt, und der nächste Besuch - und somit der nächste Angriff auf meine Bonität - ist sicher nicht fern.

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Letzter Kommentar von am 23. Jul 2016 um 05:31

Pilze sind nicht mein Problem; Morcheln etwa können mich absurd glückselig machen. Aber Trüffelöl (Link) ist fast immer ein synthetisches Produkt und das ist böse. Ich traue allerdings dem DSTRIKT (Warum der Name? Wirkt auf mich debil.) zu, daß sie der eine Fall von 100 sind, wo das Aroma echten Ursprungs tst.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 1. Februar 2016
marionglatz
47
1
4
4Speisen
5Ambiente
5Service

Samstag Abend, Besuch des Dstrikt Steakhouse im Rhiz-Carlton Hotel. Da hat man hohe Erwartungen. Und sie wurden erfüllt.
Das Interieur machte sofort einen sehr guten Eindruck, die Kellner waren sehr freundlich. Da ich unter meinem Namen reserviert hatte, wurden wir am Tisch gefragt, ob wir Herr und Frau xxx sind. Danach wurde ich immer mit meinem Namen angesprochen, was teilweise übertrieben war (ich kam vom WC zurück zum Tisch und hörte gleich „Willkommen zurück, Frau xxx“).
Mir war kalt, was der Kellner sofort bemerkte. Mein Mann meinte, ich solle einen Punsch trinken. Der Kellner meinte gleich, das lässt sich machen, er geht in der Bar fragen. Er sagte mir dann, der Punsch würde frisch gemacht werden, was 8 min dauert. Es kam dann eine Kanne Orangenpunsch mit Whiskey, die für 3 volle Kaffeetassen ausreichte. Der Punsch war herrlich. Mit 14 Euro nicht grade billig, aber billig ist dort nichts.
Dann bekamen wir einen kleinen Laib noch warmes Bergkäsebrot mit Butter und Fleur de Sel. Ich bin kein Käsefan, aber dieses Brot war wunderbar. Wir haben den ganzen Laib gegessen und waren dann eigentlich schon satt.
Wir bestellten ein Flanksteak 300g medium-rare and ein Filetsteak 180g medium-well. Dazu Röstkartoffeln, handgemachte Pommes mit Parmesan und Trüffelöl, gebratene Pilze, gegrilltes Gemüse und Café de Paris Butter.
Jeder konnte sich aus einer Auswahl an Messern, die präsentiert wurden, eines aussuchen.
Das Flanksteak war ausgezeichnet, wenn auch eher medium, das Filetsteak war durch, daher etwas hart. Es war also alles etwas mehr gegart, als bestellt. Insgesamt aber hervorragend.
Als Nachspeise hatte ich noch eine Vanille Creme Brulée, die auch hervorragend schmeckte. In Summe war es zu viel (v.a. wegen dem vielen Brot am Beginn). Gezahlt haben wir inkl. weiteren Getränken (Cola Light, 2 Weingläser) EUR 140,-
Ich kann das Dstrikt sehr empfehlen.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 4. Dezember 2015
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
3Speisen
5Ambiente
3Service
10 Fotos1 Check-In

Zum nicht ganz Runden sollt es was besonderes sein, also auf in den Ersten, ins DSTRIKT, Steak essen.

Das Lokal im Forum natürlich schon lange „verfolgt“. Zehn Bewertungen gibt’s und ALLE sagen zu den Speisen und dem Service 5, sowie zum Ambiente im Schnitt 4,3. Was soll da schon schief gehen, dacht ich mir. An diesem Abend leider einiges, wie sich in den nächsten 2 ½ Stunden heraus stellen sollte.

Vor einigen Tagen telefonisch den Tisch für den 30.11.2015 des Abends reserviert und schon waren wir mit der 2er Bim, Station Schwarzenbergplatz, beim Ritz-Carlton angekommen.

Die Begrüßung überaus freundlich, ja fast herzlich, durch einen jungen männlichen Mitarbeiter. Er bringt uns dann auch gleich quer durch das wunderschöne Lokal zu unserem kleinen, sehr feinen Zweiertisch, mit Blick auf den Ring. Es sollte an diesem Abend bis fast auf dem letzten Platz gefüllt sein, sehr beachtlich für einen Montag.

Das Lokal in den verschiedensten braun Tönen gehalten, sehr modern, mit viel Holz. Die Armsessel überaus gemütlich, mit Stoff bezogen, zusätzliche noch ein Polster, die laden zum "herumhängen" ein. Very stylish ist es hier, so mag ich das, perfekt, und man fühlt sich sofort sehr wohl.

Unser junges Servicemädl, aus dem Lieblingsnachbarland, war sicher eine vom Fach. Sie war extrem freundlich, wie alle Mitarbeiter im Lokal, nur wirkte das leider gespielt und sie spielte nicht sonderlich gut, es wirkte alles irgendwie einstudiert. Auch der Versuch, immer wieder kurz mit uns ins Gespräch zu kommen, war überflüssig. Sie war leider auch nicht sonderlich aufmerksam. Das Abräumen hat zu lange gedauert, nachschenken funktionierte nur schleppend, der Zahlvorgang dauerte eine Ewigkeit. Es wurde zumindest einige Male nachgefragt. Viel Luft nach oben und gerade noch ein 3er, in dieser Liga erwarte ich mir aber etwas anderes.

Wir starteten mit zwei Glas Sekt (Prosecco gibt’s leider keinen) vom Loimer aus Langenlois in NÖ. Der war allerfeinst, sehr fruchtig und spritzig, mit der perfekten Trinktemperatur.
Da wir Südtirol sehr lieben, bestellten wir uns ein Flascherl Weissburgunder Riserva Passion 2014, von der Kellerei St. Pauls. Der gleichnamige Ort liegt etwa 10km von Bozen in die eine Richtung und ebenso weit vom Kalterer See in die andere Richtung entfernt. Ja und bis der köstliche Tropfen auf unserem Tisch stand, verging eine Ewigkeit. Der Sekt war längst ausgetrunken, nur er kam nicht und kam nicht und ……. Viele Entschuldigungen später stand er dann endlich am Tisch. Allzu oft dürfte der noch nicht verkauft worden sein, meinte ich UND man widersprach mir nicht. Ich hatte den Eindruck, sie haben ihn erst nach langer Suche in den endlosen Weiten ihres Kellers gefunden. Der Vino war dann aber einer von der ganz feinen Sorte, am Anfang zwar noch etwas zu warm, der Eiskübel brachte da die nötige Abkühlung. Sehr fruchtig in Geruch und Geschmack, mineralisch, mit wenig Säure, eine sehr runde Sache und auch schon recht reif.
Gezählte drei Mal wollte sie uns Mineralwasser verkaufen, bis wir sie bei der Weinbestellung von einer Karaffe Leitungswasser überzeugen konnten. :-)
Der Espresso danach, fast so wie ich ihn mag, klein, schwarz wie die Nacht, wenig bitter, noch etwas stärker hätte er sein können.

Los ging‘s mit einem sehr guten und noch warmen Käsebrot, die Rinde knusprig, dazu Butter, serviert auf einem Holzbrett. Das stand danach übrigens nicht als Gedeck auf der Rechnung.
Zu Beginn hatten wir (auf Empfehlung) eine Käsesuppe mit gschmackigen Rauchwurstreifen drinnen. Die war sehr gut gewürzt, sämig, von hellgelber Farbe, richtig gut. Weiters gebackene Calamare, mit selbst gemachter, vorzüglich schmeckender Sauce Tartar. Da waren sowohl kleine dünne Ringerln, als auch die Fangarme. Alles war sehr weich, um nicht zu sagen, die sind schon fast auf der Zunge zergangen. Die knusprige Panier hatte irgendeine ganz feine Schärfe, keine Ahnung was da dabei war? Jedenfalls eine grandiose Vorspeise!
Die Hauptgänge waren für meine Liebste das 180g Lady Beef Filet, mir brachte man ein 300g Flank Steak, beides vom Josper Holzkohle Grill(Ofen). Als Deko jeweils eine halbe Knoblauchknolle und zwei kleine Paradeiser. Ihres bestellten wir fast, meines halb durch. Das meiner Gattin kam wie bestellt, ordentlich gewürzt, weich, aber da hatten wir schon weichere am Teller. Meines hat leider wenig entsprochen. Der Garstufe wurde in der Mitte zwar getroffen, am Rand war es aber fast durch. Das Fleisch selbst war zwar nicht hart, aber man musste schon ordentlich beißen. Nachdem ich noch nie ein derartiges Steak gegessen habe, kann ich nicht beurteilen ob das vielleicht so gehört, vorstellen kann ich es mir aber nicht. Die Erwartungshaltung ist bei einem 36,-- Euro Fleischstück jedenfalls eine andere. Die Würzung war aber sehr in Ordnung und das Fleisch war außen etwas kross angebraten. Dazu hatten wir eine fade Sauce Bearnaise, eine Rotwein-Schalotten Sauce, die hatte zwar eine gewisse Schärfe, war aber auch nix besonderes und eine ebenfalls fade Rotwein-Chili-Sauce. Die Beilagen waren cremiger Spinat mit Knoblauch, sehr fein und gut abgeschmeckt, aber wo war der Knoblauch? Dann vier große Zwiebelringe, übereinander gestapelt wie die Bremer Stadtmusikanten. Auch diese Panier knusprig, drinnen versteckten sich dicke Zwiebelringe, die waren richtig gut. Eine einzige Enttäuschung waren die selbstgeschnitzten Pommes. Wie herrlich haben die auf dem Foto von adn1966 vom 8.5.15 ausgesehen. Bei uns waren die meisten letschat, wie man auf gut wienerisch sagt, mit dem Käse drüber wurde gespart und das Trüffelöl war auch (n)irgendwo, das meiste vermutlich in der Küche. :-((
Und nachdem meine Frau bei der Reservierung verraten hatte, nein es wurde ihr aus der Nase gezogen, dass wir was zu feiern hatten, gab es zum Abschluss eine kleines Törtchen, mit einer Kerze drauf, aufs Haus. Der Rand Krokant und Nuss, innen drinnen ein grandioses festes Topfen irgendwas? und oben drüber was dickflüssiges, mit ganz leicht säuerlichem Geschmack. Das war der Hammer!

Die Zusammenfassung der Geschicht, Essen durchschnittlich, Location genau mein Stil, Personal bestenfalls durchschnittlich. Wir haben mit Trinkgeld 165,-- Euro gezahlt.

In die Rooftop Bar, auf einen Black Russian, durften wir zum Schluss auch nicht, die war wegen des orkanartigen Windes aus Sicherheitsgründen gesperrt und so sind wir (eher) enttäuscht wieder nach Hause gefahren. Da half auch die freundliche Verabschiedung, per Handschlag, durch den Mitarbeiter der uns begrüßt hat, nichts mehr.

Ob das DSTRIKT eine zweite Chance bekommt? Kann ich mir gut vorstellen!

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Hilfreich?Ja18Gefällt mir16Lesenswert14
Letzter Kommentar von am 26. Sep 2016 um 17:46

Gebe dir schon recht, halte ich seit vielen Jahren auch genau so, nur wie ich eingangs erwähnte 10 Bewertungen und ALLE sagen Speisen 5 und noch dazu von sehr namhaften Testern......

Gefällt mir
am 4. Oktober 2015
Steaklovers
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Das im Ritz-Carlton Hotel befindliche "Dstrikt Steakhouse" bietet eine große Auswahl an österreichischem Fleisch, serviert mit ausgesuchten heimischen Top-Produkten aus nachhaltiger Landwirtschaft und Erzeugung.

Die besondere Zubereitung in einem „Josper“ Holzkohle-Grillofen umhüllt das Fleisch mit einem aromatischen Edelholz-Rauch und verleiht ihm so seinen unvergleichlichen Geschmack. Ähnlich wie man es von den Freiluft-Kohlegrills kennt.

Beim Vor-Ort-Test überzeugte das "Dry Aged Beef" Steak aus Niederösterreich mit einem sehr feinen Grillgeschmack in perfekter "Medium-Rare"-Garstufe.

Die Auswahl an Beilagen ist vielfältig und wechselt nach Angaben des Lokals auch immer wieder: Die getesteten hausgemachten Ketchup- und Steaksaucen sowie die Beilagen wie sautierter Jungspinat mit Knoblauch oder die handgeschnittenen Pommes Frittes mit Parmesan und Trüffel-Öl betonen den Geschmack des „Dry Aged Beef“ Steak.

Wie es sich für ein Hotelrestaurant dieser Klasse gehört, lässt die Auswahl an Getränken - besonders bei Wein und auch internationalen Bieren - keine Wünsche übrig.

Hervor zu heben ist die Möglichkeit, den "Chef's Table" direkt in der Küche reservieren zu können: Hier blicken bis zu 8 Personen auf das hektische Geschehen von Chefkoch und seinen Leuten. Dabei sorgt ein mächtiger Luftabzug über dem Josper-Grill für eine erstaunlich geruchsfreie Atmosphäre.

Alles in allem ein äußerst feines Vergnügen für alle Steak-Liebhaber, das man in Wien mit gehobenem Ambiente und angemessenen Preisen nicht so leicht bekommt. Einen guten optischen Eindruck von alldem zeigt auch das folgende Video: www.steaklovers.at/steak-lokale/dstrikt

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Letzter Kommentar von am 5. Okt 2015 um 03:40

Trüffelöl? Schade.

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am 8. Mai 2015
Experte
adn1966
80
48
22
5Speisen
4Ambiente
5Service
9 Fotos1 Check-In

Das Distrikt, der neue Steak-Tempel im Ritz Carlton am Ring, tauchte vor einiger Zeit auf meinem Radar auf, ein Gesamtrating von 47 aus möglichen 50 Punkten, eine Reihe ausführlicher und ernst zu nehmender Bewertungen bekannter TesterInnen machten mich neugierig und ließen mich das Distrikt sogleich auf meine To-Do Liste setzen, mit dem geistigen Vermerk „möglichst bald“.

Gestern war’s dann soweit. Ein milder Frühlingstag lud dazu ein, die Rooftop-Bar im Ritz und im Anschluss das Distrikt aufzusuchen. Gesagt, reserviert. Kleine Holprigkeiten beim Versuch, um 08:00 für den selben Abend online zu reservieren: es kam die Fehlermeldung „das Datum muss in der Zukunft liegen.“ No ja. Bei einem 5* Hotelrestaurant sollte auch eine Reservierung für den selben Tag möglich sein. Gut, dann halt telefonisch. Freundlich angefragt, freundlich bestätigt. Passt.

Am Weg zum Hotel wurde ich dann nochmals angerufen und auf Englisch (?) gefragt, ob es in Ordnung wäre, die Reservierung von 19:30 auf 20:00 zu verschieben, - kein Problem, dann werden die Liebste und ich halt länger auf der Dachterrasse verweilen.

À propos Dachterrasse/Rooftop Bar: Auf dem Weg dorthin wurden wir von Herrn Tristan, dem Restaurantleiter des Distrikt abgefangen. Er ließ es sich nicht nehmen, uns persönlich zum Lift zu begleiten und uns den Weg zur Rooftop Bar zu weisen. Sehr nett, später noch mehr zu dem netten Herrn, den ich schon jetzt taxfrei zum Mitarbeiter des Abends erklären darf.

Die Bar ist eine feine Sache. Nettes, chilliges Ambiente, freundlicher Service und ein herrlicher Ausblick über die Dächer von Wien. Wir vertrieben uns die Zeit mit einem Sunset Cobbler und später noch mit einem Gelben Muskateller. Die Bar war sehr gut besucht, während unserer Anwesenheit sogar voll besetzt. Preislich schlagen sich die 5 Sterne, sowie die Exklusivität der Location (Rooftop) nieder, für einen Weißen Spritzer werden nicht weniger als € 8,50 veranschlagt, net schlecht.

Wir hatten’s trotzdem fein am Dach des Ritz Carlton, ein stimmiger Start in einen sehr genussreichen Abend.

Um 20:00 begaben wir uns ins Distrikt, wo unser freundlicher Restaurantleiter schon auf uns wartete, nach unserer Meinung zur Bar fragte, während er uns zu unserem Tisch führte. Das Lokal war ebenfalls gut besucht, wenn auch nicht ganz voll. Drinnen ist Nichtraucher, es gibt allerdings auch eine Terrasse, dafür war’s uns aber schon ein wenig zu frisch. Für’s Zigaretterl dazwischen kann man natürlich rausgehen, oder die nebenan gelegene Bar besuchen.

Das Ambiente ist elegant, das Steakhaus – Thema ist sehr präsent, aber nicht rustikal Texas – Style. Eher schlicht elegant, modern, und doch gemütlich. Glücklicherweise findet man sich nicht in der austauschbaren, stilbefreiten Atmosphäre vieler Hotelrestaurants wieder, das Distrikt hat schon Stil, Charakter und Persönlichkeit.

Die Beratung durch den Restaurantleiter war schlichtweg ein Traum. Die richtige Balance zwischen Kompetenz, Freundlichkeit, Schmäh und Charme, ohne aufdringlich zu sein. Just perfect. Kleinigkeiten, wie der Liebsten eine schwarze Stoffserviette zu bringen, weil die Weiße des Tischs ja auf dem schwarzen Kleid fusseln könnte (!), lassen das Herz eines Service-Perfektionisten höher schlagen.
Nach Aufnahme der Bestellung übergab er uns an Markus, den Kellner, der uns für den Rest des Abends mit einer nicht minder ausgezeichneten Serviceleistung erfreute. Ganz großes Service – Kino, wirklich Hut ab, diesen Level von Perfektion habe ich nicht oft erlebt.

Als Gedeck wurde uns frisch gebackenes Rosmarin-Thymian Brot mit Butter gereicht, ausgezeichnet, später noch eine Kostprobe eines luftgetrockneten Rinderschinkens, hauchdünn aufgeschnitten. Carnivore heaven.

Getränketechnisch wählten wir eine Flasche Rosso & Nero vom Pöckl aus der respektabel bestückten Weinkarte, ein wahrlich feines Cuveetscherl.

Nächste Einlage: die Wahl der Waffen. Es wird einem eine Kollektion verschiedenster Steakmesser in einer eleganten Kassette präsentiert, aus der man seine „weapon of choice“ wählen kann. Eine herrlich witzige Idee, ganz abgesehen davon, dass man dann wirklich mit dem Feinsten zu Werke gehen kann, das die Steakmesser-Branche so hergibt.

Kurz darauf: Auftritt der Steaks.

Ein Ribeye (medium – rare) für die Liebste, mir hat Herr Tristan ein Flank Steak (medium) so überzeugend empfohlen, dass ich von meinem ursprünglich gewählten Filet Abstand nahm. Die Begleitung: gegrilltes Gemüse, homemade Fries, Kartoffelpüree, eine Sauce Béarnaise für die Fries, ein Rotwein – Schalotten Jus für mein Püree. Und als Extrawunsch etwas frisch gehackte Chilischoten.

Das Flanksteak war zum Niederknien. Beste Fleischqualität, perfekt auf dem 600° Grill zubereitet. Zart, wenn auch nicht ganz so zart wie ein Filet, aber dafür mit einem phänomenalen Fleischgeschmack. Hands down mein bisher bestes Steak in Österreich.

Der Liebsten Ribeye war gut, zweifelsfrei von tadelloser Qualität, der Garpunkt ebenfalls perfekt getroffen, geschmacklich wurde das Ribeye von uns beiden allerdings eher im oberen Mittelfeld bewertet. Hatten wir (speziell in den USA) schon besser.

Gemüse, Saucen absolut ok, das Püree, wenngleich geschmacklich sehr gut, schafft es nicht aufs Stockerl der besten Pürees. Meines Erachtens wurde hier mit etwas zu viel Milch oder Obers gearbeitet, ich bevorzuge etwas festere Konsistenz. Geschmackssache, keine Frage.

Beilagensieger sind die Fries. So was von, - und mit Abstand.

Unglaublich, was man mit den richtigen Kartoffeln, dem richtigen Öl, etwas Knoblauch und Trüffel zaubern kann. Glaubte ich bisher, bei Andreas Flatscher gibt’s die besten Fries, wurde mir hier eine neue Dimension der von mir nicht einmal allzu sehr geschätzten Kartoffelvariante offenbart. Sorry, Andreas. Solche Fries habe ich noch nie, nie, nie gegessen. Weltweit. Schwöre. Einfach unglaublich, Riesenkompliment an die Küche.

Einen leider nur durchschnittlichen Ristretto gab’s zum Schluss, allerdings netterweise aufs Haus.

Die Rechnung wird der Location, den fünf Sternen des Hotels, der durchaus hohen Produktqualität und dem wirklich perfekten Service durchaus gerecht. € 180,- zu Zweit sind absolut in Ordnung.

Fazit: eine tolle Adresse für Steakliebhaber. Wir kommen sicher wieder, auch andere Varianten wollen probiert werden. Allein schon wegen der perfekten Serviceleistung lohnt es sich, einen Abend im Distrikt zu verbringen. Die Bar (Rooftop oder auch Indoor) ist ein Schmankerl, speziell, aber nicht nur für die Raucher unter uns. Das Niveau der Speisen ist erstklassig, - es war ein tadelloser Abend, es hat uns wirklich sehr gefreut, vielen Dank Distrikt, vielen Dank Tristan und Markus.

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Letzter Kommentar von am 8. Mai 2015 um 15:00

Stimmt, diese Bar meinte ich am Schluss mit "indoor". Wir waren jedenfalls draussen vor dem Lokal, für ein Zigaretterl war's ja warm genug.

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am 14. April 2015
Experte
dieBrotvernichter
67
17
18
5Speisen
4Ambiente
5Service

Im Dstrikt sind Perfektionisten am Werk. Wir haben die volle Dröhnung Perfektion abbekommen. Und es hat uns so gut getan.

Ein relativ frühes Abendessen. Wir werden dort (immer) richtig freudig empfangen. Das ist für einen Gast (immer) angenehm, wenn man merkt, die Gastgeber freuen sich ehrlich über unseren Besuch. Die benehmen sich wie Gastgeber und wir können uns mit Leichtigkeit, wie Gäste benehmen. Gegenseitiges Wertschätzen funktioniert noch, auch im grantigen Wien. Auch in der City. Wir erleben’s so (fast) nur im Dstrikt.

Einen schönen Tisch für zwei beim Fenster hat die Profi-Mannschaft für uns vorbereitet. Und das ist noch lang‘ nicht alles. Es wird geplaudert. Gescherzt. Ein Kostschluckerl von einem neuen Roten angeboten. Weil eins ist fix: es gibt Steak. Wir verkosten. Alles was der kundige junge Mann uns prophezeit stimmt. Cuvee. Zweigelt dabei. Im Holzfass ausgebaut. Schmeckt man, auch den Zweigelt. Leider, den mögen wir nämlich nicht. Für uns zu markant. Wir mögen’s runder und bekommen unseren üblichen Syrah vom Salomon aus Australien. Weil Gäste kriegen dort, was sie wollen und noch Dinge, von denen sie gar nicht wussten, dass sie die wollen. 6,50 pro 0,1.

Leitungswasser wird gern serviert. Die großen Speisenkartenbretter kommen. Weinkarte liegt auch parat. Brauchen wir aber Dank der ausführlichen Beratung nicht mehr lesen. Es ist so viel schöner wenn die Leut‘ miteinander reden.

So auch bei der Auswahl des Aperitifs. Die junge Frau Johanna hat uns wirklich gut beraten. Leicht bitter aber fruchtig mit Orange: das hört sich gut an und sie nimmt den Negroni (Tanqueray Gin, Antica Formula Vermouth, Campari). 9,50. Der Geschmackssensible will nix Bitteres. Das wird schwierig. Dann empfiehlt Johanna ihm den rauchigen Steakhouse Manhattan (Bulleit Bourbon, Antica Formula Vermouth, hausgemachter Kirschlikör). 9,50.
Für die eine ein Geschmacksvolltreffer auf den ersten Schluck, beim anderen muss die Bourbon-Appetit erst wachsen. Das tut er. Ganz immens, wie wir später noch feststellen werden.

Es wird das flaumig warme Thymianbrot mit streichfähiger Butterscheibe gebracht. Und dazu gibt’s noch ein bisschen was von einem Rinderrohschinken. Sehr ähnlich einem Bresaola. Stammt aber noch aus Österreich. Da Richtung Südtirol. Aha. Der schmeckt einfach. Obwohl kein Fett dran ist, ist er nicht trocken oder zäh. Saftig wär‘ auch übertrieben. Aber auf den Punkt luftgetrocknet. Würzig fein. Hauchdünn geschnitten. 0,00.

Nein heute keine Vorspeise. Wir werden uns dafür mehr Beilagen gönnen. Da gibt’s einige, die uns gefallen. Und wir wollen auf keine der vier Favoriten verzichten. Ja, junger Mann, auch kein neuerlicher Versuch des Beef Tartars diesmal. Aber die Mannschaftsmitglieder des Dstrikts wären keine Perfektionisten, hätten sie nicht auch noch die Rezeptur verbessert. Es wird uns versprochen, dass wir das nächste Mal einen BeefTartar Showact am Tisch präsentiert bekommen. Wir sind gespannt.

Eine Überraschungseinlage kommt aber heute gleich hinterher. Da trägt der junge Mann ein langes Brett in Händen mit 4 kleinen aber üppigen Bergen Schinken. Wow, schon rein optisch ein Hammer. Frisch gehobelter Kren sauberst in die kleine Kerbe am Holzbrett gestreut. Noch eine Portion Butter dazu. Und auch ein kleines Schüsserl kräftig orangener Liptauer.

Uh, eigentlich ganz schön viel für uns. Wir wollen uns ja noch Hunger für’s Steak aufheben. Der junge Mann versichert, das ist nur zum Probieren. Ist der Schinken denn vom Schwein? Ja, aber sehr fein. Schon, aber eigentlich mögen wir gar keinen Kochschinken vom Schwein. Er meint, wir müssen das ja nicht zusammen essen. Einfach einmal kosten.

Da wussten wir ja auch noch nicht, wie verdammt gut so ein Schinken sein kann, wenn der vom richtigen Schwein, von der richtigen Manufaktur gemacht und von wissenden Gourmets serviert wird. Auf Zimmertemperatur gebracht liegt jeder einzelne Schinkenberg getürmt auf dünnen kleinen angewärmten Kürbiskernbrotscheiben. Ganz leicht knusprig. Der Schinken oben saftigst und leicht aromatisch aber keine Spur von einem schweindelnden Geschmack. Obwohl da auch eine zartschmelzende Fettschicht (Beinschinken) mit dabei ist. Die stört uns diesmal nicht im geringsten und ist gar nicht penetrant. Weder im Geschmack noch in der Konsistenz. Ganz pur so wie er ist perfekt.

Aber dieser Liptauer. Cremig, schaumig, buttrig, topfig und kräftig papriziert. Noch nie einen besseren Beinschinken und noch nie einen so guten Liptauer gegessen. Ja, wir mögen Beinschinken vom Schwein. Wir wussten’s nur vorher nicht. Restlos aufgegessen. Sogar das kleinste Fizerl vom Kren. Weg. Das ganze Brett war leer. Der junge Mann staunt und lächelt zufrieden, wir machen’s ihm einfach nach und sind uns einig: der Thum (Schinkenmanufaktur) kann auch uns vom Schweineschinken überzeugen aber nur mit Hilfe von seinen Dstrikt-Lobbyisten. Danke, wir haben uns gern bestechen lassen, um dazu zu lernen. 0,00.

Bestellung hatten wir natürlich schon längst aufgegeben: Bestellung hatten wir natürlich schon längst aufgegeben: 180g Filet Steak für die Fleischkatze und 300g empfohlenes Flank-Steak für den Tiger. Pfeffer-Sauce und Sauce Bearnaise dazu. Und: Zwiebelringe mit Ketchup, Wirsing mit Speck, Käsespätzle und geröstete Pilze wollen wir auch noch.

Wir sind gut mit uns beschäftigt und nehmen das Angebot einer 10 Minütigen Pause gern an. Unter anderem Privaten wird auch noch ausdiskutiert ob wir einen kleinen Cheesecake mit nach Hause nehmen. Wir sind da noch nicht zu einem Konsens gekommen. Aber zumindest für Steakmesser konnte jeder von uns seine Entscheidung recht schnell treffen. Wir haben uns da schon durchprobiert und unsere Favoriten gefunden. Männer finden sportliche Autos und spitze Gegenstände faszinierend. Dort gibt’s das in Kombination: ein Steakmesser von einem Sportwagenhersteller. Stahlware mit japanischem V-Schliff immerhin. Für den sportlich dynamischen Schnitt ins Fleisch mit 385PS.

Weil sie sowas zu Hause in der Küche vermisst, hat sie jetzt schon beide Varianten des japanischen Steakmessers probiert und das Damaszener Messer mit 45 Lagen Klinge ist eindeutig das beste für sie. Nein, keine Einbildung. Warum nur dieses Messertheater?

Mit diesen Messern (vor allem mit dem japanischen) schneidet man das Fleisch, wie angeschmolzenes Cremeeis. Da ist kein Wiederstand. Man muss das Fleisch nicht mit Kraft an den Tellerboden pressen und der restliche Fleischsaft verläuft sich am Teller. Keine Fleischfaser wird zerfetzt. Natürlich, das Fleisch hat gut geruht in der Küche aber so bleibt trotzdem das bisschen Fleischsaft auch im Fleisch, und kommt dank des Messers dann mit jedem Bissen auch im Mund an.

Und da kommt das Essen von rechts. Und es sieht gut aus. Die Küchenmannschaft hat gefeilt und das sieht man beim ersten Blick: Die halbierte Knoblauchknolle ist an der Schnittfläche goldig geröstet – Schwarz ist da nix. Die kleinen geschmorten Cocktailparadeiser sind fruchtig süß wie eh und je. Das Fleisch natürlich an der Oberfläche am Josper Grill stellenweise krustig karamellisiert.

Fleischqualität ist einfach top. Kein nachwürzen nötig. Perfekt. Sowohl Filet 28,00 als auch Flank Steak 36,00.

Die Beilagen haben uns geschmacklich überrascht. Die Zwiebelringe waren schon gut, sind aber noch besser geworden. Die Panade wurde überarbeitet. Leichte Schärfe von Paprika vermutlich. Passt genau. Knusprig goldbraun. Nicht fettig, weil gut abegtropft. Perfekt. Riesig diese Ringe. Ketchup, ein sehr gutes Fertigprodukt aus der Flasche. Geht in Ordnung. 3,00.

Waldpilze. Naja, ob jetzt wirklich vom Wald können wir nicht sagen. Aber es waren die feinen Sorten: Steinpilze, Kräuterseitlinge und Eierschwammerl. Gekonnt geröstet, so dass das Aroma eine Geschmacksbombe war. Ein bisschen begrünt mit Kräutern. Das ganze französiche Töpfchen aufgegessen. 3,00.

Tja, wenn man ganze Kümmelkörner nicht mag, so wie wir zwei beiden. Tut man sich schwer mit dem Wirsing. Weil da sind SEHR viele davon drinnen. Dennoch war er so gut, dass wir zumindest die Hälfte vom kleinen Gusseisentopf geschafft haben. Der Wirsing noch schön hellgrün geröstet und ein bisschen bissfest, kleine dünne feine Speckstückchen. Keine Cremigkeit von einem Milchprodukt. Schwer in Ordnung. 3,00.

Ja auch die Käsespätzle haben sich leicht verändert. Kein Gorgonzola mehr? Wir konnten keinen mehr erkennen. Der Hauch von Gorgonzola hat uns schon sehr gut gefallen. Hat zum Rindfleisch so gut dazu gepasst. Aber auch ein Hauch von Gorgonzola kann für Blauschimmel-Feinde eine Kampfansage bedeuten. Ohne Gorgonzola geht man für den Durchschnittsgaumen auf Nummer Sicher. Die kleinen feinen Teigknopferl sind aber auch ohne Gorgonzola schwerst genießbar. Durch Rahmbeigabe leicht frisch und cremig. Auch die sind grün punktiert (Schnittlauch, wenn wir uns richtig erinnern?). 3,00.

Haben die jetzt extra eine/n Saucier/e engagiert? Die Sauce Bearnaise hat die Filet-Lady noch nie besser gegessen. Der Dotter so luftig aufgeschlagen, dass noch kleinste Bläschen leicht sichtbar waren. Trotzdem sehr cremig. Estragon natürlich mit dabei. Feinstens. 1,00.

Auch die Pfeffersauce. Sicher mit Rinderjus angesetzt. Obers, Rahm oder Creme Fraiche – irgendwas hat das aufgehellt und gibt geschmeidige Konsistenz, würzig rauchig. Für den feurig pfeffrigen Südländer waren da zu wenig ganze Pfefferkörner. Für die kühle Blonde reicht’s aber durchaus. Also ein guter Kompromiss für alle. 1,00.

Nach dem 8. Glas Bourbon bist du für alles bereit. Auch für einen Baked Cheesecake zum Mitnehmen. Der wird zu Haus‘ im 3er Takt verspeist. Für den frisch gebackenen Bourbon-Fan gibt’s keinen besseren. Nein, auch nicht der von seiner Leibköchin. 15,00.

Wir glauben wir sind uns einig. Die Preise für’s Fleisch sind stolz. Wir wissen aber die Qualität zu schätzen. Nicht nur jene des Fleisches sondern auch die exzellenten Gastgeberqualtitäten. Und die Begabung der Küchenmannschaft. Die Steakbegleiter sind extremst fair kalkuliert. Für uns ist das Gesamtpaket im Dstrikt ein guter Deal. Wir kommen vollstens auf unsere Kosten. Immer wieder voll gern.

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Letzter Kommentar von am 15. Apr 2015 um 09:04

Hast Du hiermit getan, Ribeye!

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am 22. März 2015
Experte
ZeynepViyana
49
1
14
5Speisen
4Ambiente
5Service

Date #3 im Jahr 2015 mit meinem Mann hat im "Dstrikt" stattgefunden. It´s his birthday und da muss ein spezieller Ort her. Dieses Steakhaus ist perfekt. So fein, nicht übervoll, angenehme Beleuchtung, Tisch gleich am Fenster mit Blick zum Ring, schön dekoriert und so romantisch. Freundliche, schnelle, höffliche und aufmerksame Kellner. Und noch dazu, sie verstehen unser Humor, was will man mehr :)

Zum Beginn: ein Glas "Steakhouse Manhattan" (Bulleit Bourbon, Antica Formula Vermouth, Homemade Cherry Bitters). Wow, der ist stark aber gut. Dann bekommen wir ein Paar Scheiben vom "Organic Ham" mit hausgemachtem Brot und Spreads zum probieren. Dann geht´s rüber zur Hauptspeise: "Baby Bibb Salad with Grilled Sirloin Slices" (eine Mischung von Salat und Roastbeef getoppt mit Parmesan Käse und ein himmlisches Sardellendressing). Was für ein Mix, was für eine Kombination.

Ich habe noch Platz im Bauch und bestelle deshalb den "Molten Chocolate Cake" (auch "Lava Cake" genannt, ist ein Schokokuchen mit einem flüssigen Kern). Oh my God, so yummy!!! Während dessen bekommt mein Mann eine Art Sachertorte als Geburtstagsüberraschung. Schön dekoriert und mit liebe serviert. Er ist happy, ich bin happy.

Letztendlich war es ein sehr gelungener Abend. Nicht sehr günstig aber jeden Cent wert. Bin sicher bald wieder da. Brauche dringend wieder einen "Molton Chocolate Cake" Nachschub :)

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am 8. Februar 2015
Experte
Alphawoelfin
88
16
20
5Speisen
5Ambiente
5Service

Nachdem wir nach unserem äusserst gelungenen D-Bar-Abend die Speisekarte des Dstrikt studierten, war es jetzt endlich soweit.
Zwei Tage zuvor den Tisch reserviert, am Fenster bitte, kamen wir in froher Erwartung der lukullischen Genüsse im Ritz Carlton an.
Erst ein Aperitivo in der Bar und dann rüber in das Restaurant.
Sofort wurden wir von einem höflichen, jungen, deutschen Mann empfangen und unserer Mäntel entsorgt.
An den Fenstertisch geführt und mit der "Klemmbrett-Speisekarte" versorgt.
Das Lokal ist um die frühe Stunde nur halbvoll. Einige russische Familien mit Kindern speisen bereits.

Auf der Speisekarte sind die unterschiedlichen Fleisch"regionen" des Rindes aufgezeichnet.
Mir als Beinahe-Fleisch-Verweigerin ist schon ein bisschen mulmig bei dem Gedanken, jetzt ein Steak zu bestellen. Aber die Neugier wird siegen.

Alle zwei Minuten kommt der junge Mann an den Tisch, um nach unseren Wünschen zu fragen.

Als Vorspeise wähle ich Ceviche von der Jakobsmuschel (16,--) und der liebe Begleiter entscheidet sich für gebackenen Kalmar (14,--).
Zwischenzeitlich bestellen wir Riesling vom Weingut Wess, Krems (46,--).
Ein ausgezeichneter Wein, wenngleich wir das Weingut nicht kennen. Er braucht sich jedoch vor den grossen Kollegen nicht zu verstecken. Zuvor lässt uns der Kellner einige Weissweine verkosten, damit wir eine Entscheidung fällen können.

Unsere Vorspeisen werden serviert.
Die Ceviche ist eine irgendwie plattgemachte Jakobsmuschel (man verzeihe mir den Vergleich), auf Rucola ruhend, umgeben von Avocadostückchen und mit Kren mariniert. Es schmeckt so hervorragend wie es sich liest.

Die Kalmar-Ringe sind ganz frisch herausgebacken und werden mit hausgemachter Sauce Tartare serviert.
Eine ziemlich grosse Portion, fast zuviel vor der geplanten Hauptspeise.
In Wien habe ich überhaupt noch nie Kalmare in dieser Qualität gegessen, auf Samos findet man sie manchmal.

So, jetzt geht es also um das Fleisch. Alle Steaks sind "dry aged", was mir zuerst etwas Sorge bereitet. 28 Tage gereift, Schimmel? Na, danke.
Der Kellner klärt mich auf, dass - im Unterschied zu den USA - in Europa das Fleisch bei nicht mehr als 3 Grad Celsius reift, und keinen Schimmel ansetzt. Aha. Hört sich schon besser an.
Ich entscheide mich für das kleinste Beef-Filet (28,--), welches sich später als Lady Filet 180 g, auf der Rechnung wiederfindet. Dazu nehme ich Kartoffelpüree (3,--) und cremigen Spinat (3,--).

Während des Wartens werden wir vom Kellner umsorgt, er bringt Mineralwasser (6,--), schenkt uns Wein nach.

Draussen schneit es, die Leute stapfen dick eingemümmelt vorbei, es ist sehr gemütlich hier drinnen.


Nach etwa 30 Minuten werden unsere Hauptspeisen serviert.
Die Steaks werden begleitet von einer gebratenen Knoblauchknolle.
In hübschen, kleinen gusseisernen Töpfchen werden die Beilagen serviert. Extra haben wir beide auch noch Pfeffersauce (2,--) bestellt.

Der Kellner kommt zuvor mit einer Holzkiste, in welcher sich viele verschiedene Messer aneinanderreihen und lässt uns Messer wählen.
Ich entscheide mich für Porsche. Mein liebes Gegenüber wählt ein Anderes - und prompt schneidet es nicht gscheit. Es wird aber sofort umgetauscht in das "deutsche" Messer..

Mein Steak ist, wie gewünscht, medium gebraten.
Auch ich kann beurteilen, dass es perfekt ist: Zart, rose, von ganz aussergewöhnlichem Geschmack. Wunderbar.

Aber noch viel besser schmecken mir meine Beilagen: Das Kartoffelpüree könnte nicht perfekter sein. Flaumig, mit Butter, unglaublich köstlich. Und erst der Cremespinat!
Das gegrillte Gemüse des lieben Gegenübers ist zart gebraten, knackig, etwas mediterran.

Nach der Hälfte wandert mein Steak auf die andere Tischseite und ich widme mich nur noch den Beilagen.

Wir haben noch etwas Platz und überlegen, was wohl als Dessert angebracht wäre. Käse vom Pöhl oder doch Sorbet?

Nachdem uns der Kellner sagt, dass heute frisches Himbeersorbet zubereitet wurde, schlagen wir natürlich zu.
Die 6 Kugerl, Mandel, Zimt, Himbeere, Zitrone, werden auf einer Platte serviert, garniert mit Physalis (10,--).
Ein glänzender Abschluss.

Wir haben es genossen, im Dstrikt. Ausgezeichnetes Service, ein schönes Lokal, schöner Tisch am Fenster, ausgezeichnetes Essen.
Jederzeit wieder, wenngleich nicht wöchentlich.
Die Rechnung beträgt mit Trinkgeld 175,--.

Selbstverständlich gibt es als Abschluss einen Drink an der D-Bar...

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Letzter Kommentar von am 9. Feb 2015 um 07:26

adn: Lokal selbst ist komplett Nichtraucher, man kann aber zwischendurch in die wenige Schritte entfernte Bar gehen und dort auch ohne zusätzlicher Konsumation eine Zigarette genießen :-)

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am 17. Oktober 2014
Experte
Gastronaut
428
45
29
5Speisen
4Ambiente
5Service

Das „Distrikt“ im Wiener Nobelhotel Ritz Carlton hatte ein Problem. Und zwar, dass es eben "nur" das Restaurant eines Hotels war. Und wer geht als Wiener bitte schön ins Hotel essen? 2012 startete das Lokal unter der Führung des damaligen Starkoch Wini Brugger als "gehobenes österreichisches Gasthaus". Wie formuliere ich jetzt höflich, dass das ein Bauchfleck vom Dreimeterbrett war? Jedenfalls verschwand Wini Brugger weitaus unauffälliger, als er präsentiert worden war und die Nummer zwei im Distrikt übernahm das Ruder.

Die Idee von Tristan Mißner war es, aus dem Distrikt ein Steakhouse zu machen und nur durch den Einsatz von großartigem Fleisch, einem motivierten Team und Küchenspielereien wie einem Josper-Grill zu reüssieren. Dabei wurde ihm etwas zugestanden, was in der sonstigen Welt von Hotelketten fast undenkbar ist: Er bekam freie Hand und durfte die Speisenauswahl, die Getränkekarte und die restliche Elemente des Distrikt frei gestalten. Und dafür konnte er auch experimentieren, wobei die bunteste Blüte der Karte wohl ein Filetsteakburger um astronomische 26 Euro aber ohne befriedigendes Burger-Erlebnis war. Daneben gab es noch ausgefallene Muschelkreationen und Fleischvarianten, die dem Hotelgast zu wenig österreichisch und dem Wiener zu spooky waren. Zwar war von Anfang an alles auf höchstem Niveau, aber die richtige Richtung musste erst gefunden werden. Und das wurde sie jetzt auch.

Es war ein abenteuerlicher Spagat, den der junge Deutsche vollführen wollte. Bei viel Gegenwind senkte er die zuvor viel zu hohen Preise bei Gerichten und Getränken und führte sogar eine leistbare Sommelier-Bierkarte und ebenfalls leistbare Hausweine ein. Von der vormals unüberschaubaren Speisekarte mit zu viel unnötigem Schnickschnack blieb eine solide Auswahl, die mit Specials aber der Küche noch genügend Freiraum zur Interpretation lässt. Die verbliebenen Steaks kommen nun zuerst in die Höllenmaschine „Josper“, bevor sie in einem viel sanfteren Grill zur Vollendung gegrillt werden. Und der neue Burger ist tatsächlich jene Offenbahrung, die kaum jemand erwartet hätte: Ein flammengeküsstes Goldstück aus bestem Rind. Das Fleisch dafür ist so hochwertig, dass es eigentlich gar nicht gegart werden müsste. Die Verhältnisse von Fleisch zu Brot zu Käse zu Saucen zu Salat sind fast schon unheimlich perfekt. Mit knapp 17 Euro ist der Spaß auch jetzt nicht billig, aber das Geld wirklich wert. Die dazu gereichten Pommes Frittes werden – wenn nicht anders gewünscht – mit Parmesan und Trüffelöl serviert. Eine vielleicht spannende Variante, aber Geschmacks-Puristen sollten sie lierb ohne beides bestellen.

Neben den Steaks und Burgern warten auch neue Experimente, wie neuerdings ein Duroc-Schweinsbraten. Aber ich habe für mich entschieden, dass hier ganz eindeutig einer meiner herzallerliebsten Burger-Rückzugsgebiete entstanden ist! Ach ja: irgendwie sollte man sich nun bei den Hotelbetreibern bedanken. Und zwar dafür, dass sie hier ausnahmsweise ihr oft engstirniges Reglement überdacht haben, und einem findigen Gastronomen die Möglichkeit geben, sich für seine Gäste zu entfalten...

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Letzter Kommentar von am 8. Feb 2015 um 14:53

Falsche Rubrik erwischt, sollte zur Bewertung von Alphawölfin.

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 15. August 2014
Update am 13. April 2015
Experte
dieBrotvernichter
67
17
18
4Speisen
4Ambiente
5Service

Wir sind unheilbar: B(urger)S(ucht)E(rkrankung) und Wiederholungstäter. Also Burger - diesmal aber (wieder) im DSTRIKT. Und dieser Burger dort, hat für sich eine 5 verdient. Genau so, wie das junge Serviceteam, das noch nicht die Quantität an Lebensjahren mitbringt, dafür überraschend viel an Feingefühl für den Gast.

Wir kommen an, direkt im Gastgarten und betreten von dort aus kurz das Lokal, um auf unsere Ankunft aufmerksam zu machen. Ja, reserviert haben wir auch. Die junge Frau begleitet uns zu unserem perfekt positionierten, nett eingedeckten Tisch und sagt:"Schön, dass Sie da sind. Wir freuen uns, dass Sie heute unsere Gäste sind." Oh, danke - sehr nett. Da fühlen wir uns doch sofort gut aufgehoben. Wahrschheinlich hat sie das schon öfter gesagt, an diesem Abend. Aber der Ton macht's und der klang herzlich ehrlich.

Wir werden weiter von einer kleinen jungen Asiatin umsorgt. Mit ganz großem Weinwissen und einer sehr angenehmen Persönlichkeit. Während die Männerhände vor dem manuellen Burgeressen noch gereinigt werden müssen, plaudert sie mit der sitzengebliebenen Weinverkosterin über das Loire Thal und den dort angebauten Sauvignon Blanc (Sancerre Langlois € 6,50 für 0,1), der gerade zum Antesten eingeschenkt wird - nicht nur oberflächliche Informationen, sondern ganz viele interessante Details. Beeindruckende junge Sommiliere, die noch dazu mit Gästen umzugehen weiß. Gute Kombination.

Das gute Thymian-Brot im Buchtel-Style ist auch schon am Tisch. Dazu gute Almbutter. Und Bergsalz. Perfekt - der Wein schmeckt einfach besser, wenn vorher auch schon die Zähne was zutun bekommen haben. Vor allem, wenn das zu verarbeitende Material so gut schmeckt wie dieses Thymianbrot. Lauwarm aus dem Ofen, saftig, ordentlich gekräuteter, leicht speckiger Teig - trotzdem noch locker und eine dünne aber resche goldgelbe Kruste. Hände und Mund sind gut beschäftigt bis die Vorspeise kommt.

Die muss schon sein. Es herrscht Einklang bei uns am Tisch, wir essen das Gleiche. Da wir zur Hauptspeise sowieso faschiertes Huftier bekommen, darf's zur Vorspeise was mit ganzen Körpern und Tentakeln sein. G'schmackiger dann als: Frittierte Calamari mit "old bay" Tartare (€14,00) auf der Karte zu finden. Am Teller war dann aber eigentlich eine Sauce Gibriche aber eben das, was wir hier unter Sauce Tartare verstehen mit Zugabe: Jawohl die Küchenmannschaft versteht was von guten Geschmackskombinationen, genau das Richtige für uns. Da traut sich wer, mit der verstaubten Sauce Tartare und den panierten Meerestieren zu experimentieren. Zum einen ist die Mayonaise der kreativen Sauce natürlich selbst gemacht, dann mit ganz viel Karpern, Cornichons und (vermutlich) Jalapenos bestückt UND mit einem Fischgewürz (old bay: Muskat, Piment, Ingwer, Zimt, Senfsaat etc.) aromatisiert. Diese "Sauce" erinnert tatsächlich eher an ein Tatar von dem Essiggemüse. So viel zerheckseltes umzogen von beige-cremiger Mayonnaise. Schmeckt uns. Zitrone passt immer zu Meeresgetier und die war auch dabei. Die Calamari in einer leicht rötlichen hauchdünnen Panade - wahrscheinlich wegen pulverisiertem Paprika - gebacken. Gibt einen guten Geschmack - ohne Frage. Eine gute Portion. Hätten aber beißfreundlicher sein können. Etwas dehnbar waren die schon im Mund - trotzdem gut.

Zwischendurch wird noch nachbestellt. Wir steigen mit leichtem Schwierigkeitsgrad ein: Ketchup bitte zu den Burger-Pommes-Frites. Klar, gern kein Problem. Einen guten Roten dann bitte zum Burger. Eigentlich wollen wir den Ghost Pines vom letzten Mal, aber die junge Sommeliere schlägt uns vor, was Neues zu probieren. Gut, was denn? Einen Shiraz. Naja, so neu ist uns der nicht. Aber der kommt aus Australien. Na gut, dann doch neu und wir sind gierig. Da kommt die kleine junge Frau mit einer Riesen-Magnum-Flasche von dem Roten (Salomon, € 6,50 für 0,1). Das macht Eindruck. Sie gießt dem Ketchup-Junkie einen winzigen Schluck ins Glas und die Verkosterin weiß, dem Mann wird der besonders gut schmecken. Das ist genau sein's. Er nimmt gleich doppelt so viel, also: 0,2. Sie selber mag' den auch, aber befindet den Ghost Pines für besser. Dennoch, beides sehr gute Weine. Sehr gute Beratung.

UND jetzt wird's komplizierter: knusprigen Speck wollen wir in letzter Minute auch noch in den Burger. Der Wein verträgt das und wir auch. Unsere Ratgeberin fragt nach in der Küche. Und ja sie hat's möglich gemacht. Der Speck kommt mit in den Burger. Das Ketchup im Miniglas von Heinz (leider nicht hausgemacht) auf den Tisch. Aber all das nicht auf die Rechnung.

Es dauert nicht lang, da kommen auch unsere Burger dazu. Die machen schon den Augen Freude. Ein glänzendes, gut aufgegangenes, flaumiges, goldbraunes Briocheweckerl bestreut mit gerösteten und gehackten Kürbiskernen. Hebt man die halbrunde Oberhälfte ab, ist die braun knusprig angeröstet und es kleben dünn geschnittene Cornichons in einer Paradeiser-Mayonnaise drauf - nichts suppt durch. Auch nicht an der unteren Hälfte, weil die ist natürlich auch geröstet und raffiniert mit karamellisierten Rotweinschalotten bestrichen. Nur an manchen Stellen schimmert noch der pastellgelbe feinporige Briocheteig durch. Eisbergsalat, Paradeiserscheiben. Eine Riesenportion knusprig gebratener aromatisch rauchiger Speck toppt das saftige medium gegarte Fleischlaberl vom Salzburger Bio-Rind. Darauf ist der gut gereifte Vorarlberger Bergkäse richtig durchgeschmolzen. Das sind kräftige Aromen. Jede Komponente für sich geschmacklich und qualitativ auf sehr hohem Niveau. Die Pommes Frites ebenso. Goldig braun gebacken. Knusprig außen, pürreeartig weich innen. Einige davon am großen Teller. Genau richtig mit Bergkristallsalz gewürzt. Davon werden sogar wir satt. € 18,00 ist uns der Spaß wert und ja, das hat uns dieses Essen auch gemacht.

Daran beteiligt war natürlich auch die wirklich aufmerksam zuvorkommende Servicemannschaft. Die wissen was man braucht, bevor man's selber weiß und die Sommeliere, wusste wir brauchen noch was. Darf's noch ein Glas Rotwein sein? Nein danke, wir sind zufrieden - es wird schon dunkel, wir werden dann aufbrechen. Vielleicht noch ein Grappa oder ein Schnapserl auf Einladung? Naja, eigentlich nicht. Na aber sie hätte da was Feines. Was schmeckt uns denn? Wissen wir nicht. Aber die Sommeliere weiß es. Sie kommt mit einer fragilen Flasche und präsentiert uns: einen Haselnuss-Schnaps. Sie schenkt uns ein - in die langstieligen kleinen Gläser. Und ein Duft von Nussnougat macht sich auf den Weg in unsere Nasen. Beim schluckweisen Genießen bleibt der samtig am Gaumen. Gelungene Überraschung. Gelungener Abend. Danke für die Neuigkeiten. Es hat alles so gut geschmeckt.

Burgeressen immer wieder gern im DSTRIKT. Und jetzt wissen wir, wir hatten in Wien noch keinen besseren und ein dermaßen gutes Schnapserl danach ist doch ganz brauchbar für uns.

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Kommentar von am 15. Aug 2014 um 21:55

Jetzt bin ich ziemlich hungrig geworden.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 15. Juni 2014
Experte
dieBrotvernichter
67
17
18
4Speisen
3Ambiente
4Service

Unsere Erwartungen an ein Steakhouse sind ohnehin schon groß, aber an jenes des Ritz Carlton noch viel größer und dann noch einmal hoch 2: weil dort nicht nur die Bar hoch oben in der Atmosphäre angesiedelt ist, sondern die Preise schon in Stratosphärenhöhe unterwegs sind und diesmal auch wieder unsere Lieblingsnachbarn mitessen.

Weinflaschen haben beim Eingang in einem mächtig hohen Holzregal ihren Auftritt. Sehr geschmackvoll. Von einem der jungen Serviceherrn aus der grundsätzlich besonders gut geschulten und kompetenten Mannschaft werden wir absolut höflichst empfangen. In einem sehr gemütlich gestalteten Restaurantraum. Mit viel Holz und verschiedenen Stoffen ausstaffiert. Die Bestuhlung zu den weitläufigen Tischplatzierungen erinnert an Sofasessel. Zumindest optisch wirken die sehr komfortabel. Wir wollen nämlich doch lieber draußen sitzen, anstatt wie bei der Reservierung eigentlich angegeben im schönen Inneren. Aber die Abendsonne lockt... Kein Problem, selbstverständlich - der Outdoor-Vierertisch wird uns angeboten und extra eingedeckt.

Der Tisch wird mit viel weißem Textil und robusten Stoffservietten eingedeckt - ganz auf nobel getrimmt. Die aber wiederum mit einem aussagekräftig bedruckten Papierband ummantelt sind. Da kommt der urban legere Stil ins Spiel - so wie die Küchenlinie auch. Corporate Identity: denn die Fleischstück-Orientierungskarte am Rind findet man auch in der Speisenkarte wieder. Auf einem hochwertigen Holzbrett mit großer Metallklammer fixiert, findet man Gerichte, die hauptsächlich aus regional österreichischen Zutaten bestehen. Großteils vom Josper Grill. Mit extravaganten und auch üblichen Beilagen individuell kombinierbar. So auch eine große Auswahl an Saucen. Ausgenommen sind nautische Tiere und deren exotische Begleiter.

Weinkarte ist da schon klassischer aber ebenfalls in Holz gehalten. Und die verdient das Wort "selektiert" tatsächlich. Da kann nix schief gehen. Wir entscheiden uns für 0,75 Liter vom Ghost Pines 2011 (Cabernet Sauvignon, € 61,00). Zu viert geht das schon. Vor allem wurde die Entscheidung vom kompetenten jungen Servicemann unterstützt. Denn der Ghost Pines aus Californien ist "marmeladig", meint er. Und wir finden's spannend und wollen das mit viel Fleischbegleitung probieren. Dazu kommen großzügig eingeschenkte 100ml von einem guten Chardonnay um € 7,50. Ja, bei den Preisen endet der legere Stil.

Zum Wein kommt natürlich (und problemlos) Leitungswasser und vorweg ein Thymianbrot in der Auflaufform. Dazu Butter und Steinsalz. Eines der besten frisch hausgebackenen Brote, das wir bislang vernichten konnten. In acht Teile geschnitten portioniert. Der Brotteig und auch die Servieroptik erinnert an flaumige Mini-Buchteln. Herzhaft. Warm. Dünne resche Kruste. Perfekt. Das fängt gut an.

Der Außenbereich ist für ein Hotel im Hochsegment sehr unspektakulär gestaltet ebenso die Outdoormöblierung - aber zumindest sitzt man nicht unangenehm. Von beabsichtigtem Purismus keine Spur dafür umso mehr von unkreativer Belangslosigkeit.

Und genau die schmeckt man (oder eben nicht) bei einer unserer ausgewählten Vorspeisen: Beef Tartare mit Sauerteigcrostini und Dijonsenfsauce mit Cognac. Nobel sind auch die Portionen bemessen. Nämlich winzig. Dafür € 18,00. Fleisch bester österreichischer Bio-Weide-Qualität aus Salzburg. Dazu keinerlei Kritik. Das arme Tier und sein Bauer kann ja nix dafür. Aber der Koch. Überhaupt nicht abgeschmeckt - total fad. Viel zu grob geschnitten - zu Gulaschfleisch war's nicht mehr weit. Da war einfach alles zu wenig: Gewürz, Menge, Senfsauce (die beim Geschmack hätte helfen können). Zu viel vom viel zu harten, trockenen, konzentriert saurem Sauerteigcrostini. Ein paar letschate anfrittierte Zwiebelringerl oben drauf. In Summe: ganz schlecht. Das haben wir den Herren vom Service auch deutlich gemacht und wir hoffen, die dann auch dem Koch.

Duroc Rilettes - wurden in der Tageszeitung "Die Presse" und im "Falstaff-Magazin" besonders gelobt. Können wir so nicht nachvollziehen. Unbesonders gut. Das Papayachutney dazu war gekonnt abgeschmeckt. € 14,00 für zwei ganz kleine faschierte Laibchen.

Carpaccio von der Jakobsmuschel. Ist genau das richtige für Puristen, die's gern spannend mögen. Dazu kommt nämlich eine Creme von der Avocado, eine fein säuerliche Vinaigrette für die Muschel. Und Rucola mit Kren. Interessant. Hat unserem Lieblingsnachbarn auch ausgesprochen gut geschmeckt. Zutaten waren top. Muss man mögen. Zumindest: Kren und Rucola sind ein erstaunlich gutes Paar. € 18,00.

Josper, nach dem Grill in unserer Lieblingsnachbarn Garten, rangiert er auf Platz 2 unserer Top-Grill-Stationen. Von dort kommt für uns: Hüftsteak und Filet vom Rind. Krone vom Lamm. Das die guten Teile vom Josper sind, konnte man wirklich schmecken. Josperisiert. Rauchig. Noch intensiver als am Franziskanerplatz (Artner). Fleisch sehr gut zubereitet. Garpunkt-Wünsche fast auf allen Tellern erfüllt. Medium-Rare war nicht ganz getroffen. Beim Servieren der beiden Lady-Cut Filets mit unterschiedlichen Garpunkten kam's zu Verwirrungen. Vielleicht weil eines davon von einem Herrn verspeist wurde. Das kann schon irritieren. Aber nach Anschnitt und Kontrolle, haben wir Teller herumgereicht und alles war wieder gut. Sowohl das Fleisch vom Rind als auch jenes vom Lamm - wirklich gelungen. ( ca. € 30,00 pro Portion) Etwas einsam am großen weißen Teller. Damit's nicht ganz so allein waren: 2 Mini-Paradeiser leicht angeschmort und eine halbierte angebrannte Knoblauchknollenhälfte mit von der Partie. Die haben den Teller aber lang nicht aufgefüllt. Waren nur geschmacklich überraschend bereichernd. Deshalb gibt es ja die Beilagen in kleinen Cocotte-Förmchen serviert:

Wir sind Trüffel-Junkies (ja, der gute intensivierte naturidente Stoff: Trüffelöl). Das Zeug auf Pommes Frittes mit angeschmolzenem Parmesan - noch besser. Die feinere Art Cheese-Fries zu essen. Sehr sehr gut. Aber an Öl wird nicht gespart. Und auch Parmesan hat Fett. Keine Diät-Sättigungsbeilage.

Frittierte Zwiebelringe mit Ketchupsauce. In Österreich noch nicht besser gegessen (in Stuttgart aber schon). Mit Panko-Brösel. Raffiniert. Besonders knusprig. Goldgelb. Nur leider zu wenig süß, weil zu knackig, weil zu kurz gegart. Ketchup Sauce - normal banal.

Wurzelgemüse von der Chioggia- und Roten Rübe, Karotte gelb und klassisch. Buttrig. Schnittlauch. Bissfest. Süßlich glänzend. Gut.

Und natürlich braucht das gute Fleisch noch was zum Eintauchen: Saucen. Aus der wirklich guten Auswahl, haben wir uns ausgesucht: Pfeffersauce, Pilzrahmsauce und Rotwein-Schalotten-Sauce. Alle Saucen wirklich gut zubereitet, abgeschmeckt und im Kännchen zum selber tröpfeln serviert. Toll.

Exklusiv isst man dort, soll heißen: Jedes einzelne Kännchen und Töpfchen ist natürlich auch extra zu bezahlen. (€ 4,50/ € 3,50 pro Stück) All Inclusive will die Rechnung: € 223,00 ausmachen. Das Beef Tartare wurde dabei bereits disqualifiziert und war nicht mehr mit dabei. 2 Gänge pro Person und eine Flasche Wein + 3 Schluck Weißwein. Sehr Stolz, zu teuer oder nobel? Angemessen finden wir nicht.

Die gesamte Service-Mannschaft war immer aufmerksam und hat uns gut umsorgt. Besorgt um das Beef Tatare bis zum Schluss. Nicht verrechnet. Und Interesse an Detailkritik. Damit man's verbessern kann. Sehr intelligent genutzt - diese Kritik. Noch einmal nachgefragt, ob sonst wirklich alles zu unserer Zufriedenheit war? Eigentlich schon. ABER so gut kann Essen gar nicht schmecken, dass wir so viel dafür bezahlen wollen. Und weil's dann sooo gut auch nicht war - kommen wir wahrscheinlich nicht mehr.

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Letzter Kommentar von am 22. Jun 2014 um 18:57

Ja, dialektal ist vieles möglich.

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am 5. Mai 2014
Turndl
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4Ambiente
5Service

Hallo
Habe am Sonntag meinen Geburtstag im Steakhouse gefeiert . muss sagen ich habe das Lokal durch Zufall im net gefunden, da ich zuerst woanders hingehen wollte, dieses Lokal aber geschlossen hatte.
Also ich habe es nicht bereut - die Steaks sind der Hammer, das Lokal sehr gediegen, und der Service top. War noch in keinem Steakhouse wo man sich das Stellmesser aussuchen konnte - finde das sehr lustig - ein toller Gag. Wirklich ein tolles Lokal - beim Preis merkt man die Anbindung an das Hotel - also 7,50 € für ein grosses Stiehl Bier muss ja nicht wirklich sein !! Aber was soll's ich werde wieder kommen. Meine Freundin nahm das kleine Filetsteak, und war auch total begeistert. Ich habe übrigens das T-Bone verputzt - herrlich !!

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am 3. April 2014
schnuck
7
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5Speisen
5Ambiente
5Service

Ums kurz zu machen: Die besten Steaks meines Lebens und 2 junge deutsche Kellner , die mein schönstes Vorurteil gegen Deutsche total zunichte gemacht haben, sogar Kostprobe eines irre guten Schnapses, und Kostprobe eines herrlichen Deserts!Toller Service, weiter so!

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am 9. April 2013
Angi54
1
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5Speisen
4Ambiente
5Service

Vor ein paar Wochen besuchte ich das Restaurant Dstrikt am Schubertring! Das Dstrikt bietet wirklich ein sehr schönes Ambiente für Groß und Klein! Ich war überrascht wie kinderfreundlich dieses Restaurant ist, die Kinderstühle erinnern an ein Spaceshuttle, was meiner Tochter auf Anhieb gefiel!
Die Speisen muss ich loben, ich hatte zur Vorspeise einen Salat mit Artischoken, welcher sehr stimmig zubereitet wurde und sehr zügig kam! Als Hauptgang entschied ich mich für den Wolfsbarsch mit Kohlrabi und Topinambur, welcher ebenfalls ausgezeichnet schmeckte!
Das Personal war sehr präsent und hilfsbereit, und trat wesentlich dazu bei uns einen schönen Abend zu bereiten! Außerdem war ich von der Weinempfehlung der jungen Dame sehr begeistert, da ich leider auf kein großartiges Wein know-how zurückgreifen kann!
Ich würde das Dstrikt ohne zu zögern weiterempfehlen! Daumen hoch!!

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Kommentar von am 18. Mär 2014 um 11:55

Schon wieder so ein Geschrei.

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am 4. April 2013
Marlies83
1
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5Speisen
5Ambiente
5Service

Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis!! Netter Service und leckeres Essen. Alles Super!! Bin begeistert!

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Letzter Kommentar von Bouillabaisse am 6. Apr 2013 um 10:09

Auf der einen Seite muss ich Herrn Pressesprecher recht geben. Ich persönlich aber vertraue gerne auf Reviews und habe dann selber die Möglichkeit es detaillierter zu schreiben....

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