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47
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D-Bar Info
Features
WLAN, WiFi
Ambiente
Vornehm
Preislage
Hochpreisig
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
2012
Öffnungszeiten
Mo
15:00-01:00
Di
15:00-01:00
Mi
15:00-01:00
Do
15:00-01:00
Fr
15:00-01:00
Sa
15:00-01:00
So
15:00-01:00
Hinzugefügt von:
Lukrez
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D-Bar

Schubertring 5-7
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Ritz-Carlton Vienna
Küche: Snacks
Lokaltyp: Bar
Tel: 01 311 88 110Fax: 01 311 88 889
Lokal teilen:

1 Bewertung für: D-Bar

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 19. Jänner 2015
Experte
Alphawoelfin
88
16
20
5Speisen
4Ambiente
5Service

Wieder Samstag, wieder Lust auf das Entdecken einer neuen Bar. Zuerst speisen wir köstlichste Dinge im "Al Caminetto" (an anderer Stelle bewertet) und danach will ich unbedingt in die "D-Bar" im Hotel Ritz-Carlton.
Der Falstaff hat die D-Bar zur besten Hotelbar des Jahres gewählt. Selbstverständlich müssen wir nachschauen, ob das auch gerechtfertigt ist.
Wir wollen eigentlich durch die Lobby schreiten und uns die Bar suchen. Da sehen wir, dass sie rechts vom Entree einen eigenen Eingang hat. Innen angekommen, geht es rechts weg in das "Dstrikt" und linker Hand in die Bar.
Von der Homepage weiss ich, dass Rauchen erlaubt ist.

Es ist 17 Uhr und die Bar ist um diese Zeit schwach besucht.
Als allererstes sind mir die wunderschönen, mit rotem Leder bezogenen Barhocker (mit Lehne!) aufgefallen. Zusätzlich gibt es etwa 10 kleine Tische mit roten Lederhockern und lustigen, wie Ohrensessel anmutenden, Fauteils.
Wir nehmen wie immer direkt an der Bar Platz.
Der Bartender ist augenblicklich bei uns und überreicht uns zwei Karten.

Schon allein diese Karten hätten einen Preis verdient. Gewölbt, in Leder gebunden, die Kanten aus Metall, schwer. Wenn man sie aufschlägt, ergibt sich durch die Wölbung die Form einer Welle. Sehr schön.

Die Beleuchtung ist schön schummrig. Die Schmalseiten des Raumes sind mit Marmor verkleidet (er schimmert ganz grünlich, sodass ich zuerst dachte, es sei Edelserpentin). Die etwa 4m lange Bar ist aus dunklem Holz gefertigt.
Sehr gemütlich, das alles.
Was in der Ambiente-Bestnote allerdings den Abzug bringt, ist die Tatsache, dass über der Bar ein Riesen-Flat-Screen hängt, der tonlos irgendeine Sportveranstaltung zeigt. Unwillkürlich fällt der Blick immer wieder auf dieses Gerät. Das nimmt Einiges vom Genuss. Auch die Musik entspricht nicht meinem Geschmack. Ich liebe schöne, alte Rat-Pack-Songs, chillige Cafe-del-Mar-Musik. Aber ich kann verstehen, dass jüngere Semester vielleicht lieber Popmusik hören.
Diese beiden Faktoren führen dazu, dass ich anfänglich richtig unentspannt bin, weil ich so genervt bin vom TV und der "unpassenden" Musik.

Ich weiss zwar, dass ich wie immer Negroni trinken werde, möchte aber die Karte trotzdem studieren. Was sofort auffällt ist, dass nur sehr wenige Cocktails angeführt sind.
Natürlich beherrscht der Barkeeper alle gängigen Cocktails.

Auf der ersten Seite finden sich "Cocktails on the Screen".
Es geht um Drinks, die durch Filme/Filmszenen Berühmtheit erlangten:
"The Big Lebowski" - der Dude trank ihn mit Vodka und Kahlua..?!
"007" - James Bonds Martini
"Cosmopolitan" - in Erinnerung an die göttliche Carrie ;-)
Und so fort.

Auf der zweiten Seite finden sich sogenannte Signature-Cocktails, wie z.B. "Ritz 2.0". Alle davon mit viel Vodka.

Es gibt eine beachtliche Zigarrenauswahl. In Erinnerung ist mir eine Cohiba-Empfehlung von ca. € 70,--. Bei manchen der Signature-Cocktails steht auch eine entsprechende Zigarrenempfehlung dabei.

Neben meinem Negroni wählt der liebe Begleiter seinen Standard-Mojito (wenig Zucker, bitte).
Durch unseren Platz können wir dem Keeper beim Zubereiten der Drinks zuschauen.

Dieser Mann hat eine sehr, sehr angenehme Ausstrahlung: Sehr ruhig, wirkt total kompetent, äusserst höflich.
Für meinen Negroni nimmt er Tanqueray Gin mit Campari und Martini Rosso.
Zuerst kühlt er das Glas mit Eiswürfeln, bereitet in einem anderen Glas den Drink zu. Danach leert er den Negroni um in das eiskalte Glas.

Dann (und das habe ich noch nie gesehen) nimmt er die frisch heruntergehobelte Orangenschale und reibt damit den Glasrand ein, gibt in den Drink eine schön geformte Orangenschale, er hat sie mit den Fingern zurechtgebogen.
Als er mir das Glas reicht, ist dieses umgeben von einem wunderbaren, leicht bitteren, frischen Orangenduft.
Ja, das hat durchaus Sinn, den Glasrand einzu"reiben".

Der Negroni (€ 14,--) ist ausgezeichnet, der Beste, den ich je getrunken habe. Das Mischverhältnis ist gerade richtig, die feine Note des Tanqueray zieht etwas vor - ich bin begeistert.
Der Mojito (14,--)des lieben Begleiters ist ebenfalls richtig gut gelungen und schmeckt köstlich.

Schön langsam kommen auch mehr Gäste. Es sind eher Wiener Gäste von der Strasse als Hotelgäste.
Weil es so angenehm und relaxed ist, steht uns der Sinn nach einem weiteren Cocktail.
Für mich wird es diesmal der "007" (€ 16,--), bestehend aus 3 Einheiten Gin, 1 x Vodka und 1x Kina Lillet. Ich erkundige mich, was denn Kina Lillet sei und erfahre, dass es ein ganz spezieller französischer Vermut ist. Auch die Flasche wird mir gezeigt.

Der Drink ist - nun ja, allzuviele davon sollte man nicht trinken, wenn man nicht Gefahr laufen will, vom Barhocker zu fallen.
Er ist mir dann doch zu stark, reiner Alkohol, aber ich kann schon feststellen, dass er ebenfalls ausgezeichnet gemixt ist.

Für den lieben Begleiter wird es ein Martini, mit Gin (€ 16,--) Dazu wird uns eine Schale Oliven gereicht.

Zuvor bekamen wir gebrannte Mandeln, die irgendwie ganz eigenartig stark nach Speck schmeckten. Wir erfahren, dass sie mit Barbecue-Gewürz geflavoured wurden. Nein, danke. Schmeckt uns nicht.

Wir sind sehr zufrieden, beobachten den Bartender bei seiner penibel ausgeführten Arbeit und entscheiden uns, doch noch einen dritten Cocktail zu nehmen. Diesmal wieder unsere Standards.

Der Falstaff hat recht: Diese Bar ist wirklich ganz aussergewöhnlich gut.
Beim Verlassen machen wir noch einen Blick ins Dstrikt, lassen uns vom sehr netten "Doorman" die Karte zeigen und beschliessen, nächstes Wochenende hierher zum Essen zu kommen.
Vielleicht wollen wir danach ja noch einen Cocktail....;-))

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Letzter Kommentar von am 19. Jän 2015 um 11:46

@cmling: bevor man damit in den Gastgarten (und dort womöglich an den windabgewandten Rand) verbannt wird. ;-)

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Erst-Tester

Bewertet am 19.01.2015
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