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Speisen
Ambiente
Service
39
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Gesamtrating
39
9 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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AblaufdatumAblaufdatumAblaufdatum
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Ablaufdatum Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Brunch
Catering, Partyservice
Ambiente
Gemütlich
Urig
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Eröffnungsjahr
2011
Öffnungszeiten
Mo
17:00-24:00
Di
17:00-24:00
Mi
17:00-24:00
Do
17:00-24:00
Fr
17:00-24:00
Sa
17:00-24:00
So
geschlossen
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Gastronaut
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Ablaufdatum

Sieveringerstraße 118
1190 Wien (19. Bezirk - Döbling)
Küche: Österreichisch, Mediterran
Lokaltyp: Restaurant, Beisl, Bistro
Tel: 0699 11038296
Lokal teilen:

9 Bewertungen für: Ablaufdatum

Rating Verteilung
Speisen
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1
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 9. Februar 2014
FloV
10
40
9
4Speisen
4Ambiente
3Service

Unser erster Besuch gestaltete sich durchaus erfreulich. Glück oder nicht, aus einer Not heraus am Nachmittag im "Ablaufdatum" angerufen und sogleich für den Abend einen Tisch bekommen. Erwähnt sollte auch werden dass der Herr am Telefon ausgesprochen freundlich und bemüht war. Auch als wir letztendlich mehr Personen waren als angegeben war ein Tischwechsel problemlos möglich.

Das Ambiente erinnert an Orlando di Castello und andere culinary concept restaurants, wobei etwas authentischer, gemütlicher, ohne jedoch verbergen zu können, hip sein zu wollen. Die Grundfarbe ist weiss und pastell, gesessen wird auf Thonet Sesseln und im vorderen Bereich des Lokals auch auf Sofas, eine gelungene Mischung.

Die weibliche Servicekraft ist jung und charmant, deshalb verzeiht man ihr auch, dass sie mein Brot vergessen hat, welches KOSTENLOS gereicht wird, das macht das Ablaufdatum sympathisch. Im übrigen liegt das Preisniveau zwischen gehoben und hochpreisig, geschuldet auch durch die Tatsache dass die Portionen eher klein sind. ( Ausnahme der Kabeljau der als Hauptspeise serviert wurde )

Vorspeisen :

Vitello Tonnato : sehr gut, es könnte aber von Anfang an mit mehr Brot serviert werden, speziell unter Anbetracht der Situation, dass die Kellnerin mein Brot vergaß ! Das Kalb war mürbe, zart ,die Thunfischsauce ausgezeichnet.

Die Bruschette mit Ente waren mein persönliches Highlight, entig, fett und warm das Ganze auf warmen aussen knusprig innen weichem Weissbrot , ließ meinen Magen glauben es sei Weihnachten, spitze !

Der Antipastiteller qualitativ und geschmacklich sehr hochwertig , kreativ zusammengestellt mit Rindfleischröllchen, eingelegten Chilis, Prosciutto Crudo, (vermutlich) mariniertem Fenchel (sehr gut ) , Broccoli (der aus irgendeinem Grund ) sehr scharf schmeckte und Mozarella von dem ich wegen des feurigen Broccolis nicht sagen kann ob er vom Büffel stammte oder nicht.

Hauptspeisen :

Die Cannelloni mit Ricotta Brennessel Spinatfülle waren bemüht und sehr gut zubereitet nur reicht die Kraft der Brennesseln geschmacklich nicht aus um den eher unspektakulären Ricotta mitzureissen ,das Gesamterlebnis stellt sich als ein eher friedliches ein ( und lässt mich darüber sinnieren wie das gleiche Gericht mit einem etwas würzigerem Ziegenkäse wohl schmecken würde, das jedoch ist als sehr subjektiv zu betrachten und sei mir verziehen )

Das Kalbgeschnetzelte mit Wildreis war alles in allem gut; die Sauce würzig und harmonisch, der Wildreis perfekt, das Kalbfleisch jedoch etwas zäh (was bei einem Fleisch derartiger Qualität verwundert), und die Portion im ganzen etwas zu, nun ja, sagen wir mal, überschaubar. Aber es war gut.

Nachspeisen:

Die Panna Cotta folgt dem roten Faden des Abends und war ausgezeichnet in Geschmack und Konsistenz so dass man sich 10 Panna Cottas wünschen würde. Man könnte diese 10 auch problemlos verzehren, da sie in ihrer Erscheinung wiederum sehr "zierlich" vorbeikommen. ( gemein eigentlich )

Der Käseteller sah gut UND nach viel aus, dazu wurde reichlich Brot in einem Brotsackerl gereicht.

Alles in allem ein gelungener Abend, wenngleich man bedenken sollte, dass man von gutem Essen gerne auch mal mehr isst...
...Gerne werden wir das Ablaufdatum wieder sehen ( auch wenn die Kellnerin mein Brot vergessen hat ) ,
Auf Wiedersehen !

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 18. November 2013
immerhunger
1
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Ich war letzte Woche im Ablaufdatum auf Empfehlung eines Freundes
und hab mich eher widerwillig auf den Weg vom 7-ten Bezirk ins versnobte Döbling aufgemacht. Nach 20 Minuten Fahrtzeit (mit dem Auto) haben wir das Lokal gefunden und sogar einen Parkplatz vor der
Türe gefunden, ein Fakt den ich, wenn man im 7 Bezirk wohnt, sehr schätze.
Man betritt das Lokal zuerst durch einen mediterranen Garten (der im Sommer sicher sehr schön ist). Innen versprüht es eine gewisse Wohnzimmer-Atmosphäre mit Tischen und Couch-Plätzen. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und an unseren Tisch gebracht, den ich für 6 Personen reserviert hatte. Zur Wartezeit-Überbrückung bis unsere Freunde eintrafen habe ich einen Pfiff Bier (Zwettler Saphir) und ein Glas Prosseco bestellt. Das Bierchen war gut gezapft und der Prosecco als ein Achtel ausgeschenkt um € 4,20. Normalerweise bekommt man in Wien 0,1 im Sektglas ausgeschenkt und meist von zweifelhafter Qualität.
Ich hatte in der Zwischenzeit bis unsere Freunde eintrafen die Möglichkeit mich mit dem Padrone, betreffend der Speisen, zu unterhalten. Nach dem es mein Geburtstag war und ich die Runde einlud, habe ich mir ein kleines Menü zusammenstellen lassen und
auf die Speisekarte verzichtet. Zuerst hat man uns verschiedene kalte
Antipasti, bestehend aus einem hervorragenden Prosciutto di Parma, sehr lecker und knackigen Gemüsevariationen und Grana mitten auf den Tisch gestellt. Das Brot wurde uns in Jausensackerln gebracht (witzige Idee). Als Wein wurde mir ein grüner Veltliner DAC von dem Weingut Ingrid Groiss um €23,50 empfohlen der sehr gut war.
Danach wurde mir als Hauptspeise ein Steinbutt oder eine Hochrippe
vom Charolais-Rind empfohlen. Ich habe mich, nach dem wir 6 Leute waren, für beides entschieden. Meine Freunde hatten keine Ahnung was nach den Antipasti kommt und die hat es fast umgehaut als das Trumm von Hochrippe auf den Tisch kam. Es wog 1,9 Kilo, war perfekt rosa gebraten und wurde auf einem Holzbrett mitten am Tisch gestellt. Daneben der Steinbutt für die Fischliebhaber und die Beilagen bestehend aus Rosmarinkartofeln und Blattsalat. Der Fisch war ebenfalls
sehr gut, nur im Vergleich zum Rind ging er unter. Das war aber klar, wahrscheinlich hätten wir den Fisch vorher essen sollen. Zum Fleisch wurde uns eine Flasche Wein aus dem Piemont (Marchese Alfieri) um € 26,00 empfohlenen der perfekt dazupasste.
Danach gab es noch eine Schokotarte und alle waren glücklich.
Zum Schluss wurde uns noch eine Flasche Grappa zur Selbstentnahme am Tisch gestellt, was sehr nett war und ein Taxi gerufen, hick...;-)
Die Preise für die Antipasti betrugen 10,00 Euro pro Kopf, der Fisch schlug sich mit 19,00 Euro nieder und für das Trumm Fleisch wurde uns 7,50 pro 10 dag inkl. Beilagen verrechnet, also 142,50. Im ersten Moment wirkt das viel, aber wenn man es durch 4-5 Esser rechnet ist es für die gebotene Qualität mehr als in Ordnung.
Ich kann nur sagen das das sicher nicht mein letzter Besuch in Döbling war.

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Letzter Kommentar von am 18. Nov 2013 um 13:37

Der Ruf eilt dem Bezirk leider voraus, aber durch den Besuch in dem wirklich netten Lokal hab ich meine voreingenommene Meinung geändert, Liebe geht doch durch den Magen.....;-) Tut mir leid, ich wollte niemanden Beleidigen!

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am 19. Juli 2013
GabrieleZlesak
1
1
2Speisen
3Ambiente
3Service

Garten ist sehr nett!Service war auch ganz ok!Lachsstrudel mit Ricotta und Salat war gut aber um diesen Preis zu wennig(2 Stück 1,5-2cm)...aber das Bruschetta um €7,50 war nicht gut..kalte Tomaten klein geschnitten ohne Knoblauch und Zwiebel...einfach geschmacklos...nur:viel Olivenöl welches zu scharf und bitter war!!
Fazit: Das Lokal sollte die Speisekarte überdenken und auch den Koch!!Garten und Lage sind nämlich sehr schön.

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Letzter Kommentar von am 24. Jul 2013 um 10:36

Hallo liebe Community, ich bin der Betreiber des besagten Restaurants und möchte mich zu dem Kommentar von der Gabriele Zlesak äußern. Zum einen tut es mir natürlich leid wenn das Essen nicht ihren Vorstellungen entsprochen hat, aber Geschmäcker sind einmal verschieden und allen Gästen können wir es eben leider nicht recht machen. Betreffend die Größe des Lachsstrudels möchte ich hinweisen das es sich dabei um eine Vorspeise gehandelt hat. Das Olivenöl das verwendet wurde importieren wir aus Istrien von Agro-Milo und hierbei handelte es sich um die Sorte "Frantoio", anbei ein Link der vielleicht für Aufklärung sorgt um was für ein Produkt es sich hierbei handelt: Link Unser Koch der kritisiert wurde ist ein gebürtiger Sarde der mehrfach dekoriert wurde und in zahlreichen Top-Restaurants in Italien und Istrien gearbeitet hat und zuletzt in Zagreb sogar eine Kochshow im Fernsehen hatte, siehe den folgenden Link Link Ich hoffe ich konnte für Aufklärung sorgen

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am 18. Juni 2013
Tomacm
13
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2
5Speisen
5Ambiente
5Service

Dieses Lokal ist auf jeden Fall einen, oder mehr Besuche wert! Wir haben im lauschigen Garten, der - wie auch der Innenbereich - an ein südfranzösisches Bistro erinnert, einen Tisch ergattert. Die Karte ist (bewusst) klein, aber sehr fein. Es gab für jedem etwas. Wir begannen mit einen ausgezeichneten Lachsforellencarpaccio mit Rucola und einen feinem gemischtem Vorspeisenteller. Zum Hauptgang konnte man wählen zwischen klassischem Spargel, Selchfleisch mit Kraut und Knödel, Pasta mit Rucolapesto und einem im ganzen gebratenem Knurrhahn!!! Der Fisch war wirklich gelungen! Dazu genossen wir einen hervorragenden gelben Muskateller und den zuvorkommenden Service der beiden Patrones. Fazit: So schön und angenehm kann ein Sommerabend sein. Weiter so!!!

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am 12. Mai 2013
Reinhard1190
6
1
2
3Speisen
4Ambiente
3Service

Ich war schon ganz am anfang, noch unten in der sieveringerstrasse 11, ein begeisterter anhänger dieses konzeptes.
Zugeben muss ich, dass die begeisterung auch mit der nähe zu meinem wohnort zusammenhing( 5 minuten zu fuss).
Heute, nach der übersiedlung kann ich leider nicht mehr zu fuss gehen ( ich gehe nicht mehr sehr gut) und daher habe ich meine besuche etwas eingeschränkt.
Ambiente: wie auch früher sehr kreativ, der garten war " unten" wesentlich gemütlicher. Auch das lokal hat jetzt durch die grösse nicht mehr den gemütlichen charakter eines wohnzimmers.
Das essen ist unverändert gut, die vorspeisen sehr gut und die portionen reichlich.
Auch das weinangebot kann sich sehen lassen.
Service nett und aufmerksam, nur der " grosse" junge kellner ist für uns ( meine frau und ich) ein albtraum.
Vielleicht sind wir nicht mehr jung genug, um uns für die unterhosenmarke des jungen mannes zu interessieren. Uns verwundert es immer wieder, wieso er eigentlich seine hose nicht verliert?
Und seine joviale, sehr kumpelhafte und aufdringliche art liegt uns eigentlich auch nicht.
Wir haben freunde, die deswegen nicht mehr hingehen. Wir sind noch nicht soweit.
Der " kleinere" und auch die eigentümer sind allerdings seht nett und aufmerksam.
Alles in allem bleibt das lokal ein lichtblick im sonst mit esslokalen nicht gerade gesegnetem döbling.

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am 16. März 2013
delacher
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wie lange musste man auf so ein bezauberndes Platzerl mit wunderbarem Essen und sympathischen Betreibern warten! In Döbling ist man ja leider arm dran wenn man ausgehn mag und sich wohlfühlen will. vorbei die mageren Zeiten,jetzt gibts dieses erfrischende Lokal, wo wirklich alles stimmt. und ohne jegliches Schicki Micki Getue,herrlich!

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am 4. Oktober 2012
Madblock
2
1
5Speisen
5Ambiente
4Service

Herzlichen Dank für dieses erfrischende, gastronomische Highlight!

Sowohl kulinarisch wie auch einrichtungs-technisch weit weg von 08/15. Das Lokal ist kreativ eingerichtet, wirkt sehr gemütlich und doch exklusiv.
Die Kreativität der beiden Hauptakteure endet aber bei Weitem nicht am Inventar sondern findet Ihren Schwerpunkt in der Küche.

Geboten wird feinste, südländische Qualität, ob bei Tapas, Antipasti, den 2-4 Hauptspeisen oder der Nachspeise. Alle Speisen variieren täglich.
„Qualität vor Quantität“ wird hier groß geschrieben, der Preis ist absolut in Ordnung und die Besucher wissen das zu schätzen… Tischreservierung unbedingt empfohlen.

Ein sehr freundliches, um nicht zu sagen „familiäres“, junges Team kümmert sich hervorragend um die Gäste und auch bei Sonderwünschen findet man hier jederzeit ein offenes Ohr.

Absolut toll gemacht und empfehlenswert

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Letzter Kommentar von am 12. Mai 2013 um 12:20

Vermutlich stand das in einem Kommentar eines Ex-Mitglieds. Dunkel kann ich mich daran erinnern.

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am 3. Oktober 2012
Flexi
30
24
11
5Speisen
5Ambiente
4Service
25 Check-Ins

Wer das Lokal Shanghai Garden kennt in dem das neue Ablaufdatum übersiedelt ist wird es nicht wieder erkennen.
Aus dem dunklen verwinkelten „Edelchinesen“ ist ein helles, luftiges Lokal in Shebby Chic Stil geworden. Die alten Möbel in diesem hellen patinierten Stil schaffen ein wunderbares, angenehmes Ambiente.
Äußerst gut gelungen.

Das Service war prompt zur Stelle, Aperitifempfehlung Prosecco mit Rotem Rübensirub.
Wer kommt auf so eine Idee? Schmeckt hervorragend.

Aus der Vitrine werden gemischte Vorspeisenteller serviert in meinem Fall 8 Sorten die kleine Kombi.
Die Vorspeisen die es in 2 Größen gibt sind teilweise sehr ungewöhnlich in der Kombination z.B. Jungzwiebel mit Thymiansamen, Ribisel-Krautsalat, Fleischbällchen mit Trüffelkäse gefüllt.
Optik, Frische ,Qualität 1A.
Preis 10.- finde ich sehr fair.

Danach ein warmes Vitello tonnato, das war ein zart rosa gebratenes Kalbsfilet mit einer Thunfischcreme Rucola und gelben Miniparadeiser.
Preis 15.-
Hätte am liebsten noch eine Portion bestellt, war mir aber zuviel.
Dazu ein Glas Entre deux mers, das Leben kann kaum schöner sein.


Habe gleich für nächste Woche wieder reserviert.

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am 20. September 2012
Update am 4. Oktober 2012
misenplace
54
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2Speisen
3Ambiente
3Service

Gerade erst einige Tage an der neuen Anschrift wollten wir dem Ablaufdatum sehr gerne einen Besuch abstatten - nicht genau wissend, was uns erwartet.

Das neue Lokal betritt man durch einen netten Gastgarten, der im Sommer sicher viel Zuspruch finden wird. Im Lokal ist ein größerer Vorraum mit einem Tresen an dem bereits eine Auswahl der zu verzehrenden Delikatessen aufgestellt ist.
Wir werden im länglichen Gastraum mit weisser Holztäfelung ganz nach hinten gebracht, wo wir auf einer Sitzgarnitur und 2 Sofas Platz nehmen dürfen. Irgendwie sehen diese Möbel noch sehr improvisiert und von irgendeinem Dachboden heruntergeholt aus. Nochmals möchte ich nicht dort sitzen.

Die anderen Tische sind mit Holzstühlen versehen und vermutlich besser für den Verzehr von Speisen geeignet als die Couch in der man eher versinkt und die muffig riecht...

Der Kellner ist prompt zur Stelle - wir bestellen jeder die Menüauswahl in unterschiedlicher Zusammenstellung.

Die Vorspeise:
Kurioserweise will man uns die Hauptspeisen noch vor der Vorspeise servieren...und fragt ernsthaft nach, ob wir nicht einfach hinterher die Antipasti wollen!
Relativ konsterniert lassen wir die warmen Speisen aber nochmals in die Küche zurückgehen und erhalten prompt die Antipasti.
Der große Antipasti-Teller (für 2 Personen) ist mir - ehrlich gesagt - deutlich zu klein geraten. Die darauf drapierte Auswahl an Spezialitäten ist allerdings ausserordentlich gut - die Pimientos liebe ich ohnehin, das Stück kalter Braten, die Pastete, die eingewickelten Frühlingszwiebel und Melanzani sowie das frittierte Fleischbällchen. Einzig das Letscho ist nicht gerade sooo toll. Und blöderweise ist der ganze Teller in 2 Minuten leer.

Die Hauptspeise:
Es kommt ein etwas ungewöhnliches Gulasch mit Knödel... ungewöhnlich deswegen, weil auch ein gebratener Paprika mitserviert wird. Das bei der Bestellung vom Kellner versprochene pochierte Ei fehlt allerdings - schade, denn das war die eigentliche Besonderheit.
So ist das Gulasch zwar von der Konsistenz in Ordnung, wird aber in etlichen Beisl in Wien vermutlich besser zubereitet. Das Schweinskaree wiederum ist recht ansprechend, die Eierschwammerl und Pasta drumherum sind brauchbar aber insgesamt nichts Aufregendes.

Das Dessert:
Hier haben wir einerseits die Topfennockerl mit Zwetschkenröster verkostet - ebenfalls in Ordnung aber nicht auffällig. Sehr gut wiederum der Käseteller, bei dem jeder Käse seinen eigenen Charakter überdeutlich vermitteln konnte.
Lustig war dann, dass der bestellte Kaffee vom Chef des benachbarten Cafe Nest serviert wird. Der kassiert dann aber auch gleich extra :-)
Jedenfalls eine nette Schrulligkeit an dieser Anschrift.


Fazit:
Vielleicht liegt es noch an der gerade erst erfolgten Übersiedlung - aber das Service macht noch einen chaotischen Eindruck. Die Speisen sind höchst unterschiedlich. Alle kalten Speisen erinnern uns an die Vergangenheit des Patrons Roman Kotesovsky mit Giancarlo Ferrarese, die dereinst das beste kleine Alimentari-Geschäft in der Billrothstraße geführt hatten.
Wirklich erstklassige Ware - die bei Antipasti und Käse präsentiert wird.
Alle warmen Speisen sind unspektakulär und nicht unbedingt einfallsreich, bzw. zu dem mediterranen Charakter passend.
Die Weine sind nicht überteuert - also bietet sich das Lokal für einen spontanen Prosecco mit einigen Kleinigkeiten an. Mehrgängige Menüs kriegt man anderswo derzeit besser - aber vielleicht steigert man sich hier ja noch!

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Letzter Kommentar von Unregistered am 5. Nov 2013 um 16:32

Nicht ganz zufällig besuchten wir am Sonntag das Lokal und waren sowohl vom Interieur als auch von den Speisen sehr angetan. Man fühlt sich sehr wohl und eigentlich wie zu Hause. Bald werden wir dieses Lokal wieder kontaktieren.

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Bewertet am 20.09.2012
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