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Daniel Moser´s CottageDaniel Moser´s CottageDaniel Moser´s Cottage
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Daniel Moser´s Cottage Info
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RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 47
|
20
Wien
Rang: 40
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
08:00-24:00
Di
08:00-24:00
Mi
08:00-24:00
Do
08:00-02:00
Fr
08:00-02:00
Sa
08:00-02:00
So
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Gastronaut
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wami1251
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Daniel Moser´s Cottage

Silbergasse 19
1190 Wien (19. Bezirk - Döbling)
Küche: Österreichisch, Brötchen
Lokaltyp: Kaffeehaus, Bar
Tel: 01 328 00 84
Lokal teilen:

3 Bewertungen für: Daniel Moser´s Cottage

Rating Verteilung
Speisen
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 8. Februar 2015
FloV
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3Speisen
2Ambiente
2Service

Wir gehen gerne essen. Die Entscheidung, wohin, allerdings treffen wir für gewöhnlich im Kaffeehaus.
Wie es sich für gute Wiener gehört, haben wir selbstverständlich ein Stammcafe: jahrelang handelte es sich dabei um das gute, "ALTE" Cottage. Was haben wir dort über die Jahre nicht alles erlebt!

Drogen, Razzien, regionale Prominenz auf ihrem Abstieg von "B" zu "C", zweifelhafte Liveperformances weiblicher Gäste ( Champagnerflasche "inklusive" ) und das Ganze gespickt mit dem wohl unfreundlichsten und inkompetentesten Kellner der Welt: Werner wir lieben dich !

Ein ganz normales Wiener Cafe also.

Dass diese Mischung allerdings nicht auf Dauer gut gehen kann, musste wohl auch jedem klar sein. Man kann es durchaus als ein Wunder auffassen, dass es die 20 Jahre, die wir dort verkehrten, überlebte. Wie dem auch sei, eines Tages war es dann soweit: wir standen, unseres "Wohnzimmers" beraubt, fassungslos, mit einer Träne der Verzweiflung im Auge, vor der Türe,...sie war verschlossen:
"Wir bedanken uns bei unseren langjährigen Gästen für ihre Treue"

Ohne Zweifel, damit waren wir gemeint!

Als nun 3 Lenze vergangen waren, wir uns längst Cafetechnisch eine neue Heimat gesucht hatten, hieß es plötzlich:
"DAS COTTAGE HAT WIEDER OFFEN !" ...und heisst jetzt "Daniel Moser's Cottage".

Aha.

(...who the fuck is Daniel Moser ?)

Diese Frage zu klären und auch zu sehen wie sich das Cottage inhaltlich veränderte, gab uns Grund genug, es wieder einmal zu besuchen.

Das Gefühl des Wiedersehens war eine angespannte Mischung aus Freude, Nervosität, Erinnerungen und Erwartungen, ein wenig so als wenn man sein Ex Freundin nach Jahren wieder trifft!

"Mein Gott, was hast du dich verändert!"

Schon am nagelneuen Portal des Eingangs stechen uns die "ausgefallenen" Möglichkeiten das Lokal zu prononcieren "Kotääsch", "Kottetsch" und "Kottaasch" steht dort geschrieben, ins Auge. Na da hat sich ja jemand Gedanken gemacht, die sich aber leider jeder Cottage Besucher auch schon vor 20 Jahren gemacht hatte. Na das sieht ja nach einem "lustigen" Abend aus.

Wir betreten die Szenerie und finden uns sogleich im Barbereich wieder. Toll geordnet, bunte Flaschen, schummriges Licht, teures Holz, aufwendiges Interieur (gemütliche Lederstühle, die Tischbeine sind die Alten, die Platten aber neu), die Wände kahl, bis auf eine "lustige" Karikatur über die Türkenbelagerung (wobei zugegeben, ganz gelungen), Türken= Kaffee, also politisch korrekt.

Woran erinnert uns das alles stylistisch !?, Richtig, "Daniel Moser's Cottage" wirkt alles in allem sehr "BoBoesque", und reiht sich damit anstandslos in die anonyme Masse ähnlich "individueller" Lokalitäten ein. Unsere Begleiterinnen finden es allesamt, jedenfalls "sehr schön!",über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.

Unser Blick in die Getränkekarte lässt mich jauchzend frohlocken als mein Äuglein fein "Fentimans Rose Lemonade" erblicken darf, aufgrund des Preises muss es sein, schiesst in mein Äuglein fein,dann doch ein Tränelein!

Horrend auch die Kaffeepreise, ein großer Brauner z.B. schlägt sich mit 4,10 € zu Buche. Allerdings ist der Kaffee auch wirklich gut. Dennoch bekommt man in jedem zweiten ital. Kaffeehaus besseren Kaffee zu einem Bruchteil des Preises.

Das Speisenangebot stellt sich reichhaltig dar: vom Beef Tartare bis zum Branzino finden sich die klassischen Standards einer soliden bis gehobenen Küche - allerdings zu fragwürdigen Preisen.

Ich starte meinen Abend mit Beef Tartare, qualitativ hochwertig, richtig temperiert, die Zeit nahm man sich, saftig rot, geschmacklich solide aber nicht spektakulär. Dazu hausgemachte Pommes serviert... in einem, Überraschung!, kleinen Aluküberl - 16,50€.

Als der "Fixstarter" darf der "Cottage Burger" gelten - sowie dessen scharfe Variante der "Xalapa Burger" (was auf mexikanisch vermutlich soetwas wie "Kottäsch" bedeutet) beide tatsächlich ein Highlight und wert dem Lokal einen Besuch abzustatten, das Bun buttrig, herrlich geschmeidig, das Beef, dry aged, medium und zart, als Ganzes wirklich gelungen.

Die Torten kommen vom Landmann, sind also sehr gut und sehr teuer, man fragt sich aber, ob diese Strategie wirklich die kundenfreundlichste ist.

Interessant ist dass, von Besuch zu Besuch die Speisen und Getränke immer von anderem Personal serviert werden. Soll heissen: seit unserem ersten Besuch unmittelbar nach der Neueröffnung bis heute zählten wir mindestens 4 Generationen Servierpersonal die gesamt einfach ausgetauscht wurden. Kaum hat man sich an eine Generation von Kellnern gewöhnt fehlt beim nächsten Besuch von der alten Crew jede Spur. Informationen zu ihrem Verbleib werden teils nur kryptisch beantwortet.

Unheimlich irgendwie!

Die Personalfluktuation ist also sehr hoch, das Betriebsklima dürfte nicht das beste sein - dass man als Gast aber demzufolge an betriebsinternen Streitigkeiten zwischen Chefs und Personal teilhaft wird, ist indiskutabel und lässt sich nicht akzeptieren.

Grundsätzlich lässt sich das arithmetische Mittel der männlichen Kellner als Hipster mit Vollbart, deutschem Akzent, Hipstermütze und Krankenkassabrille, alle individuell wie aus einer Form gegossen, beschreiben.

Das sind Gründe warum es "Daniel Moser's Cottage" schwer haben wird, sich, für uns, als Stammcafe zu etablieren, man tut sich schlicht schwer, Identifikationspunkte zu finden.

Dementsprechend gestaltet sich auch das Publikum: vorwiegend weiblich, gehobener Mittelstand, sowohl hinsichtlich des Alters als auch finanziell.


Was soll man sagen, das neue Cottage ist dem Alten in Sachen Esskultur, Service und Gediegenheit um Klassen überlegen,...dafür pinkelt aber auch keiner mehr im Suff ins Kartenspielzimmer. Persönlichkeit lässt sich eben durch kein Culinary Concept ersetzen !

...ach ja und "Daniel Moser" haben wir auch nicht gesehen,

Auf Wiedersehen !

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Letzter Kommentar von am 26. Okt 2016 um 15:00

@BruderBernhard und richtig gutes Frühstück nicht zu vergessen. Man is(s)t im 19enten Bezirk. :-)

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 12. Dezember 2014
Update am 2. Juli 2016
Experte
Stammersdorfer
234
28
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4Speisen
4Ambiente
4Service
13 Fotos8 Check-Ins

Update am 2.7.2016:
Ich war in den letzten Wochen gesamt 3 x in der Früh dort. Das Frühstück ist und bleibt einfach nur "geil" :-)) und der kleine Garten ist sowieso der Hit!

Was sich aber bei all den drei Besuchen sehr verbessert hat, war die Serviceleistung. Ich habe in der Zeit gesamt 6 oder 7 Mitarbeiter, sowohl weiblich als auch männlich, kennen gelernt. Die sind auf einmal allesamt sehr freundlich, komunikativ, überaus aufmerksam und im Rahmen der Möglichkeiten auch flott. Ja und hin und wieder kommt ihnen sogar ein Lächeln aus :-)

Ich verbessere daher die Note fürs Service von 3 auf 4.

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Zusammenfassend, gibt’s in Daniel Moser’s COTTAGE richtig „geiles“ Frühstück, in einer modernen, gemütlichen Location, mit Personal das seine Arbeit ordentlich macht, aber lächeln bitte, auch wenn es noch in der Früh ist. Die Preise, NAJA man is(s)t im 19enten.

Heute des Morgens eine liebe Freundin zum vorweihnachtlichen Frühstück getroffen. Platz gibt’s um die Zeit genug, also auch die Glücksritter finden einen der vielen Plätze.
Wenn man ins Lokal hineinkommt ist gleich rechts der Barbereich, geradeaus die Sitzplätz. Die Einrichtung sehr modern, dezente Farben, ausgesprochen gemütliche Ledersessel, wo man so richtig schön drinnen "hängen" kann. Alles ist sehr hell, viel Glas und angenehme Raumakustik. Man fühlt sich von erster Sekunde an wohl. Ob irgendwo geraucht werden darf, keine Ahnung, ich konnte niemanden sehen der Eine im Gesicht stecken hatte. Zumindest vor dem Lokal, im Gastgarten aber sicher :-))

Das Personal macht seine Arbeit recht ordentlich, vier an der Zahl (1 junges Weibl, 3 Mandln) sie haben den Job gelernt wie ich meine, sind freundlich, auch recht aufmerksam und sehr flott, es wird nachgefragt, aber lächeln leider Fehlanzeige, ich schreibe es der Morgenstund zu.

Nachdem das Lokal von 08:00 bis 02:00 geöffnet hat, kann man sämtliche Mahlzeiten des Tages dort einnehmen, bis hin zum Abschlussachterl kurz vorm schlafen gehen.

Ich hatte zwei ganz ausgezeichnete Espresso Doppio (a € 4,--) schwarz wie die Nacht, angenehm bitter, der Löffel stand drinnen. Teuer, aber herrlich! Wiener Hochquelle wird unaufgefordert, in einer netten Glasflasche serviert und vom Kellner auch gleich eingeschenkt.

Zu futtern hatte ich ein Omelette mit 2 Eiern (€ 4,50) samt Jungzwiebeln und gschmackigem Schinken, Das ganze kam leicht angebraten daher, der Zwiebel hatte eine leichte schärfe, ein wenig gesalzen, allerfeinst kann ich nur sagen. Dazu nahm ich ein sehr frisches, noch knuspriges (Kaiser)Semmerl.
Zum Abschluss hatte ich noch ein „Flascherl“ frisch gepressten Orangensaft. (€ 4,50) Früher hat man beim Greißler ums Eck die Milch in 1 Liter Glasflaschen bekommen, genau in so einer 0,25 Liter Flasche wurde der serviert, samt schwarzem dicken Strohhalm. Auch der war übrigens sehr gut, nicht zu süß nicht zu sauer und etwas gekühlt.

Auch mein vis a vis war mit dem ihr gebotenen äußerst zufrieden, wie ich vernehmen konnte, vor allem das frische Brot mit der noch knuspriger Rinde, hat es ihr angetan.

JA genau so stelle ich mir den Start in den Tag vor! SIE hat mit Maut 35,-- Euro gezahlt und wir sind beide unserer Wege gegangen.

A ja das Daniel Moser's COTTAGE liegt quasi am Saarplatz und ist mit dem großen roten 10A Bus zu erreichen.

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Hilfreich?Ja14Gefällt mir12Lesenswert8
Letzter Kommentar von am 8. Feb 2015 um 01:33

...die Öffnungszeiten von 08:00 - 02:00 gibt es leider seit Beginn 2015 nicht mehr, die neuen Öffnungszeiten sind von 08:00 - 22:00, warme Küche bis 21:00. Das kostet das Cottage einen entscheidenden Vorteil, schade. Als ausweichmöglichkeit empfiehlt sich das Latte Grande

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am 28. Februar 2014
AnaManuelaL
1
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4Speisen
4Ambiente
3Service

Sehr feine kleine Speisen, super Öffnungszeiten, für ein Café-Restaurant auch eine sehr gut bestückte Bar! Endlich ein modernes, angenehmes Lokal im 19. Bezirk!

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Kommentar von am 28. Feb 2014 um 20:06

So etwas soll ich bewerten? Schade um die Lesezeit für 2 Sätze.

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Bewertet am 28.02.2014

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