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42
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ShikiShikiShiki
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Shiki Info
Preislage
Sehr hochpreisig
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Eröffnungsjahr
2015
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
12:00-24:00
Mi
12:00-24:00
Do
12:00-24:00
Fr
12:00-24:00
Sa
12:00-24:00
So
geschlossen
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hbg338
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Shiki

Krugerstraße 3
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Japanisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 512 73 97
Lokal teilen:

4 Bewertungen für: Shiki

am 16. Juni 2015
Experte
ZeynepViyana
49
1
14
4Speisen
5Ambiente
5Service

Kärtnerstrasse, Window shopping, Menschen beobachten ... Mein Mann und Ich haben hunger. Wir wollen Japanisch und entscheiden uns für das Shiki Restaurant. Erst will Ich mir alles ganz genau anschauen und deshalb bekommen wir einen Rundgang. Wow, was ist denn aus Tenmaya geworden? Wahnsinn. Gefällt mir.

Wir entscheiden uns im Brasserie zu sitzen und was kleines zu essen. Die Kellnerinnen und Kellnern sind alle sehr nett, flink und geben ausführliche Details über das Essen. Ich beginne mit dem Trio von Thunfisch-, Lachs- und Eismeergarnelentartar, dann ein Carpaccio vom Wagyu Rind Shiki Style auf Sesamcreme mit frischem Basilikum. Als Hauptspeise bestelle Ich ein Contemporary Sushi Shiki Style "klein". So weit so gut. Die Portionen sind nicht über drüber groß aber genug um satt zu werden. Die sind schnell vorbereitet und sehr nett auf den Tellern präsentiert. Natürlich, wie immer, habe Ich noch Platz für was Süßes. Ich nehme die weiße Schokoladencreme mit Himbeer- und Matchapralinen, Citrus-Salat und Matcha-Eis. Einfach Yummy!

Ich bin mir nicht ganz sicher ob Ich hierher wieder komme (habe schon ein Japanisches Restaurant wo Ich Stammkunde bin und Shiki ist leider viel zu teuer für meinen Geschmack) aber eventuell auf ein Getränk und/oder eine Nachspeise könnte sich es ausgehen. We will see...

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Kommentar von am 16. Jun 2015 um 13:24

nur einmal yummy!? Nur ein Denglischer Satz!? Nur ein wow? Was ist los? Als nächstes schreibst Du noch tatsächlich etwas nachvollziehbares über den Geschmack der Speisen, oder wie!?

Gefällt mir5
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 17. April 2015
Mitzikatzi
7
1
2
2Speisen
3Ambiente
4Service

Das ehemalige Tenmaya war nie bekannt für eine außergewöhnliche Küche, aber es war nie schlecht. Mit der Renovierung hat sich (leider) alles geändert. (Übrigens auch die Gäste: Japaner sieht man jetzt nie mehr, dafür viele Russen.)

Es ist eindeutig ein Restaurant für besondere Anlässe. Es gibt zwar auch einen "Brasserie"-Bereich, aber dort fühle ich mich ein bisschen unwohl (Kupfer-töne, Beobachtung von draußen). Da zahle ich lieber 4 Eur für Gedeck. Die Küche ist innovativ und es wird mit den besten Zutaten gearbeitet - hier traue ich mich auch das Beef Tartar zu bestellen. Sehr gut ist auch die Rückenschnitte vom Wagyu. Aber die Tempura sind manchmal nicht knusprig und die Saucen dazu sind auch nicht so passend wie die echte Tempurasauce mit geriebenem Rettich. Die Sushi und Sashimi überzeugen auch gar nicht. Süßwasserfische sind einfach nicht geeignet. Und wenn bei den "Contemporary Sushi" dann auch noch überall Vinaigrette/Kaviar/Chutney dabei ist, ist das für mich klar gegen einen der Hauptgedanken der hinter Sushi steht. Wirklich sehr enttäuschend sind auch die Suppen. Japanisch ist eigentlich gar nichts von der Karte.

Die Weinkarte bietet viele sehr gute Weine - hauptsächlich aus Österreich und Frankreich aber auch ein paar andere.

Die Atmosphäre geht eindeutig in Richtung Nobelrestaurant - aber überhaupt nicht japanisch; ich glaube es wird versucht moderne "cosmopolitan" Atmosphäre zu erzeugen, was nur beschränkt geglückt ist. Das Personal ist immer sehr freundlich - da gibt's nichts zu kritisieren. Aber sie können sehr schnell lästig werden mit ihrem "Noch etwas zu trinken?" (wenn das Glas noch halb voll ist). In der ganz oberen Liga spielt man so nicht mit.

Die Portionen sind (sogar für Frauen) zu klein. Die Preise sind für die Qualität sehr hoch. Hier zahlt man nur für die Lage und den Innenarchitekt.

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Letzter Kommentar von am 18. Apr 2015 um 10:58

Wenn man bedenkt das Japan schon im 2.Weltkrieg ein Flotte von Flugzeugträgern besass, die nicht mal Nazideutschland hatte...

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. April 2015
Experte
Gastronaut
428
45
29
4Speisen
5Ambiente
5Service

Die Speisekarte im neuen Shiki ist das erste, was einem ins Auge stechen sollte. Und weniger die Sanitäranlagen, wie das bei einem Tester des Standard der Fall war. Mag sein, dass diese architektonisch gelungen sein mögen. Aber in einem guten Restaurant sollte niemals im Vordergrund stehen, wohin das Essen geht, sondern viel mehr, woher es kommt. Aber zurück zur Karte: Alleine schon die Menge der Posten darauf klingt ambitioniert, spricht: es sind sehr viele. Fast schon zu viele. Jeder Gastro-Berater würde seinen Klienten raten, sich zu Beginn einmal zurückzuhalten damit sich die Küche auf die Qualität dieser Speisen konzentrieren kann. Aber offenbar hat Joji Hattori gigantisches Vertrauen in seinen Küchenchef Takumi Murase zu haben. Dieser gilt nach zahlreichen Stationen in Japan, Kalifornien, New York und der Schweiz als Meister der klassischen japanischen Kaisake-Küche und hat für das Shiki eine Karte zusammengestellt, die sich mit wenigen Ausnahmen quartalsmäßig ändern soll. Eine dieser Ausnahmen ist „Joji’s Garnelen Henderlsuppe“, das einzige Gericht, das von Joji Hattori selbst kreiert wurde und so sehr Fusion ist, wie er selbst.

Das erste, das ich im Shiki probiere, ist gleich einmal herrlich dekadent: Carpaccio vom Wagyu-Rind auf Sesamcreme. Den Hype um diese Rindersorte habe ich übrigens nie verstanden. Ja, mir ist schon klar, dass Wagyu-Rinder herrlich marmoriertes Fleisch besitzen, und einem dieses intramuskuläre Fett förmlich auf der Zunge schmilzt. Aber das würde auch würde auch mit anderen Rindersorten funktionieren, deren Fleisch nicht über den Atlantik transportiert wurde. Zwar verwendet das Shiki auch Wagyu-Fleisch aus dem Mostviertel, das kommt hier aber in die Burger. Für Filets und Carpaccio wird importiert. Bei meinem Carpaccio war außerdem leicht störend, dass die Sesamsauce geschmacklich dominanter war, als das teure Fleisch.

Überzeugt war dann aber sofort von den besten Tempura-Garnelen, die ich jemals hatte. Im Prinzip hat die Wiener Sushi-Kultur mit ihren unzähligen nicht-japanischen japanischen Lokalen den Ruf von Tempura-Garnelen ruiniert. Denn üblich sind nur mehr billigste Garnelen, die in einem dicken Backteig in billiges heißes Öl kommen um dort ein finales Mal umgebracht werden. Im Shiki erhält man aber prachtvolle Tigergarnelen, die in einem filigranen leichten Tempurateig gebadet und dann liebevoll gebacken werden. Teilen ist hier fast unmöglich, denn in Kombination mit den drei gereichten Saucen, löst diese Vorspeise eine spontane Sucht aus!

Ein weiteres Highlight und absolut einzigartig ist das Sashimi von Lachsforelle und Gebirgsbachforelle. Joji Hattori ist auf diese österreichische Sashimi-Variante besonders stolz, denn so kann er auch japanischen Gästen – vom Botschafter abwärts – Speisen bieten, die sie zu Hause niemals bekommen würden. Und die Forellen sind nicht die einzigen österreichischen Fische, die hier auf der Karte stehen werden, denn Hattori ist auch Sashimi von Saibligen und Co. nicht abgeneigt.

Auch beim Sushi ist alles erlaubt, das schmeckt. So ist die Sushi-Variante mit Seeteufel-Leber eine ungeahnte Geschmacksexplosion, genauso wie jene mit Oktopus und Jalapeno. Ich könnte hier so einige Variationen (Matjes-Hering, Süsswasser-Aal...) aufzählen und sie wären alle herrlich. Gestört hat mich lediglich, dass die Küche so sehr von der jeweiligen Komposition überzeugt ist, dass zu Sushi hier nur auf ausdrücklichen Wunsch Sojasauce gereicht wird, nachdem die einzelnen Sushi-Stücke schon vorher damit bearbeitet wurden. Natürlich waren die Sushis tatsächlich perfekt abgeschmeckt, trotzdem mag ich diese Art von Bevormundung nicht besonders. Auch im Steakhaus will ich ja Salz und Pfeffer am Tisch stehen haben. Eine weitere Sache, die man hier zu seinem Sushi dazubestellen kann und sollte, ist der frisch geriebene Hon-Wasabi. Im Gegensatz zum eingefärbten Kren, den sich jeder hierzulande sonst auf seine Sushi gibt, ist der edle Hon-Wasabi eine ganz andere, herrlich-scharfe Geschmacksdimension, die gutes Sushi zu perfektem Sushi macht.
Wer weniger experimentierfreudig ist, kann sich auch an Lachs und Thunfisch halten. Letzterer ist übrigens im Gegensatz zu vielen anderen japanischen Spitzenlokalen auf der Welt kein aussterbender Blauflossen-Thunfisch, sondern ein Gelbflossen-Thun. Chapeau, Herr Hattori.

Ein mageres Gedicht war auch die rosa gebratene Entenbrust im Sojasud, die mir nach langer Zeit endlich wieder vor Augen führen konnte, wie gut asiatische Enten sein können. Wobei diese hier aus Rohr am Gebirge in Niederösterreich stammt. Für mich war das hier eindeutig jene Speise, die ich beim nächsten Besuch wiederbestellen würde und werde.
Lediglich der „Half Cut“, also das kleine Filet vom Wagyu hat mich nicht besonders überzeugt. Ich kam mir beim Kosten vor wie bei „Des Kaisers neue Kleider“: Wenn alle sagen, wie toll dieses Fleisch ist, ist es dann auch automatisch toll? In meinem Fall war es bestimmt perfekt zubereitet, aber umgehauen hat es mich nicht. Vielleicht bin ich noch nicht so weit...

Auch wenn ich keine besonderer Freund von Desserts bin, so hat mich die Sorbet-Variation mit Nashi-Birne, Mango und Kumquat samt den jeweiligen Früchten sehr beeindruckt, weil hier perfekt mit den Süßen und Säuren der Früchte gespielt worden ist. Perfekt für alle, denen übliche Nachspeisen zu plump sind. Hat man aber die süßen Geschmacksbomben gerne, dann wäre hier auch der warme Schokokuchen mit flüssigem Kern zu empfehlen. Dieser hat zwar mit japanischer Küchentradition nichts zu tun, macht aber spontan glücklich.

Das Shiki ist ganz sicher kein typischer "Japaner". Das Shiki ist tatsächlich eine gelungene Fusion. Wobei ich damit den Begriff auf deutsch meine, und nicht die abgenudelte englische Version, die für lieblosen Misch-Masch steht. Lieblos ist hier gar nichts, sondern wirklich herrlich durchdacht und macht einem auch bei einem kurzen Besuch viel Spaß. Wenn sie in ein wirklich köstliches Wiener Restaurant mit japanischer Küche gehen wollen, dann kommen sie doch am besten ins Shiki!

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Letzter Kommentar von am 4. Apr 2015 um 02:26

Danke!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 13. Februar 2015
Bergilein
8
1
3
1Speisen
4Ambiente
4Service

Letzte Woche (Pre-Opening) und nach der offiziellen Eröffnung wieder mit meinem Freund das Shiki ausprobiert und festgestellt, dass es immer noch einfach nicht gut ist. Beim ersten Mal gab's für mich Sushi, beim zweiten Mal standen Menüs am Programm.

Die verschiedenen Sößchen überall (Ponzusauce, Yuzucreme, Algendressing) sind nett aber retten ein Gericht auch nicht mehr wenn es einfach fad und unkreativ ist: Die gemischten Kraut- und Rübengewächse zB. sind einfach keine Meisterleistung und werden es auch durch so ein Sößchen nicht. Es ist auch nicht stimmig. Eine Meinung, der sich auch mein Freund angeschlossen hat. Den Schweinspralinen fehlt das gewisse Etwas. Ist es eine lustige Kombination? Ja. Ein guter, voller Geschmack? Nein. Die Sushi und Sashimi beißen sich an der Konkurrenz hoffnungslos die Zähne aus. Hier liegen einfach Welten zwischen der Handwerkskunst im Daihachi oder Nihonbashi einerseits und dem Shiki andererseits. Und die Forelle ist einfach kein geeigneter Fisch für Sashimi. Nur die Frische der Zutaten ist sehr gut und die Aufmachung der Gerichte ist immer aufwendig. Apropos: Wirklich zauberhaft anzusehen sind die Gerichte ja - nur leider auf fürchterlich sterilen und billigen Tellern angerichtet. Gerade ein japanisches Lokal sollte doch auf solche "Details" achten. "Mit allen Sinnen genießen" ist da nicht drinnen.

Beim Personal scheiden sich die Geister: Allesamt Profis aber das Japanische fehlt ihnen einfach völlig.

Für das Ambiente kann ich mich leider nicht erwärmen: Modern mit viel Kupfer. Der hintere Teil ist etwas besser aber zu möchte-gern-luxuriös kommt es mir vor. Man fühlt sich wirklich nicht wie in einem Nobelrestaurant in Tokyo. Japaner - außer dem Eigentümer - wird man hier wohl nie antreffen. Einziger Lichtblick sind die lustigen Toiletten.

Ich kann dem Shiki beim besten Willen wirklich nichts abgewinnen. Ein ganz klarer Fall von Ambiente oho - Essen oje.

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Letzter Kommentar von am 20. Feb 2015 um 12:26

Eintritt nur für Shiki-Mikis! ;)

Gefällt mir3
Shiki - Karte
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Erst-Tester

Bewertet am 13.02.2015

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