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Mo, 5. Dezember 2022
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Das Schreiberhaus

2 Bewertungen
Rathstraße 54, 1190 Wien
Küche: Wiener Küche, Österreichische Küche
Lokaltyp: Heuriger, Restaurant
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Bewertungen (2)

Gesamtwertung

35
2 Bewertungen
Speisen
36
Ambiente
46
Service
24
am 26. November 2018
uc0gr
Experte
SpeisenAmbienteService
►►►►► ALLGEMEINES / EINLEITUNG ◄◄◄◄◄ „Das Schreiberhaus“ ist wohl auch so eine alt eingesessene Institution in Wien, die fast jede/r kennt. Auch uns treibt es hin und wieder hierher, wenn wir gerade mitten in Neustift am Walde sind. Es ist eigentlich kein klassischer Heuriger sondern viel mehr ...Mehr anzeigen►►►►► ALLGEMEINES / EINLEITUNG ◄◄◄◄◄
„Das Schreiberhaus“ ist wohl auch so eine alt eingesessene Institution in Wien, die fast jede/r kennt. Auch uns treibt es hin und wieder hierher, wenn wir gerade mitten in Neustift am Walde sind. Es ist eigentlich kein klassischer Heuriger sondern viel mehr ein „Heurigen-Restaurant“ mit gar nicht kleiner Speisekarte „á la carte“. Aber auch die typischen Heurigen-Fans kommen hier, ob des sehr üppigen Heurigen-Buffets mit wahrlich zahlreichen kalten und warmen Speisen, auf ihre Rechnung. Vom klassischen Liptauer, Wurstaufschnitt, Speck, Grammelschmalz etc. bis hin zu den zahlreichen Salaten, zum Kümmelbrat’l oder zum Brathend’l ist alles im „Das Schreiberhaus“ am Buffet vorhanden.

►►► Zur Geschichte des „Das Schreiberhaus“:
„Das Schreiberhaus“ in Neustift am Walde steht seit 200 Jahren für Gemütlichkeit und Tradition. Bekannt für Wiener Küche auf höchstem Niveau lädt das Schreiberhaus seine Gäste nicht nur in seine ehrwürdigen Gemäuer, sondern kommt als Catering-Service auch gerne zu Ihnen. Freuen Sie sich auf herzhafte Schmankerl und gute Weine, serviert mit Wiener Charme.

Das Schreiberhaus ist ein traditionsreiches Haus im Herzen von Neustift am Walde. Es war Weinhauer-Haus, Richterwohnung und Arztordination. 1746 erbaut, ist es heute wieder zum Haus des Weines revitalisiert. Die Bewohner des Schreiberhauses gaben ihm seinen heutigen Charakter. Leopold Schreiber war Weinhauer, Landwirt und Organist der Neustifter Pfarrkirche. Er bewohnte das Schreiberhaus bis zu seinem Tod. Zu seiner Zeit war die Adresse „Rathstraße 54“ ein beliebter Ort, um sich zur Sommerfrische einzumieten.

In den Kriegstagen des Jahres 1945, als die öffentliche Wasserversorgung durch Bombenangriffe zusammengebrochen war, versorgte der Brunnen im Hofe viele Neustifter und Salmannsdorfer mit Trinkwasser.

Mit dem Schreiberhaus setzt der jüngste Huber („Fuhrgassl-Huber“) heute die über 200-jährige Weinhauer-Tradition seiner Familie fort, die seit 1720 den Weinbau und die Heurigenkultur in Neustift geprägt hat. Als Familienbetrieb bieten wir unseren Gästen natürlich die typischen Wiener Schmankerl, die jedes Herz höher schlagen lassen. Eine gemütliche, traditionelle Atmosphäre ist Ihnen bei uns gewiss.

Ganz besonders haben wir uns jedoch dem Thema Hochzeit gewidmet. Sie können bei uns nicht nur Ihren schönsten Tag im Leben feiern, Sie können auch Ihre romantische Zeremonie bei uns abhalten. Wir sind eine genehmigte Hochzeits-Location und verköstigen Sie und Ihre Gäste anschließend gerne mit einem Hochzeitsbuffet oder einer individuellen Menüabfolge in unserem Hause. Auch die Agape richten wir auf Wunsch bei uns aus.
►►► (Quelle: Homepage vom „Das Schreiberhaus“)

Tatsächlich ist „Das Schreiberhaus“ ein wunderschönes, sehr altes Gebäude – ich liebe diese Art Alt-Wiener Häuser! Wie zu erwarten, dominiert im Lokal viel Holz, uriges und bodenständiges Ambiente, ein wunderschöner Kachel-Ofen und unendlich viele Dekorationsstücke bis hin zur riesigen Sammlung unzähliger Korkenzieher und Flaschenöffner – teilweise extrem alte Stücke und angeblich die Größte Sammlung in Österreich. Auch von den Hunderten Fotos und Autogrammen, die das gesamte Interieur im „Das Schreiberhaus“ begleiten, ist man als Gast sofort optisch gefangen. Teilweise ist es wirklich interessant, in Nostalgie zu tauchen – ein immenses Potpourri an früheren Schauspiel- und Musik-Größen bis hin zur Moderne. Natürlich ist das alles noch kein Qualitätsbeweis, oftmals werden heutige Stars sicherlich bloß vom Management in „Das Schreiberhaus“ gekarrt, ohne zu wissen, dass es überhaupt existiert. Trotzdem macht es Freude, da und dort jemand Besonderes zu erkennen. Meine vielen Fotos sind einfach diesem sehr außergewöhnlichen Lokal mit seinem wirklich außergewöhnlichen Interieur geschuldet.

Ich berichte hier von unserer letzten, aktuellen Einkehr im „Das Schreiberhaus“, da die älteren Besuche einfach zu lange her wären. Immerhin erhielt „Das Schreiberhaus“ im aktuellen „Falstaff“ 80 von 100 Punkten sowie einen „Falstaff Buschen“, daher werde ich meine Bewertung auch ein bisschen strenger halten müssen. Wir bestellten jedenfalls „á la carte“…der Besuch fand gegen 20:00h ohne Reservierung statt.


►►►►► SPEISEN – BEWERTUNG = SEHR GUT = „4“ ◄◄◄◄◄
► „NUDELSUPPE“ (€ 3,60) ◄
Eine wunderschöne, goldfarbene Suppe wurde sehr heiß serviert. Mit der Einlage hat man wahrlich auch nicht gespart und gemacht war die Rindssuppe sowieso annähernd perfekt – daher ein glattes ► SEHR GUT = „4“ ◄.

► „FRITTATENSUPPE“ (€ 3,60) ◄
Für die Suppe gilt ebenfalls bereits Erörtertes und auch hier hatte man mit der Einlage absolut nicht gespart. Natürlich waren die Frittaten hausgemacht und von sehr gutem Geschmack. Daher auch hierfür ein ► SEHR GUT = „4“ ◄.

► „AUSGELÖSTES BACKHEND‘L“ (€ 10,90) ◄
Die Fleischqualität war äußerst gut, ein sehr g’schmackiges Huhn wurde sehr knusprig paniert und recht gefällig in einem Körbchen serviert. Etwas mehr Zeit zum Abtropfen hätte man durchaus gewähren müssen – am Körbchen-Boden war doch einiges an überschüssigem Fett übrig. Aus diesem Grund gibt es auch „nur“ ein sehr gutes ► GUT = „3“ ◄ dafür.

► „HÜHNERLEBER GEBACKEN“ (€ 13,50) ◄
Interessanterweise fand ich nach unserem Besuch einen völlig anderen Preis für die Hühnerleber im Internet = € 9,50. Somit kann ich nicht definitiv sagen, welcher Preis nun stimmt. Die Hühnerleber war perfekt zu geputzt, keine einzige schlechte, bittere Stelle war zu finden. Leider hatte man den Garpunkt etwas übersehen, sodass die gute Panier etwas zu dunkel, und die Hühnerleber etwas zu trocken war. Das sollte man definitiv besser können, und daher gebe ich in diesem Rahmen auch nur ein gutes ► MÄSSIG = „2“ ◄ dafür.

► „ERDÄPFEL-MAYONNAISE-SALAT“ (€ 3,50) ◄
Ein ausgezeichneter, typischer Wiener-Salat wurde serviert, leicht süßliches Dressing mit Mayonnaise vermengt und, klassisch für Wien, mit roter Zwiebel vollendet - ► SEHR GUT = „4“ ◄.

► „ERDÄPFEL-SALAT“ (€ 3,50) ◄
Ebenfalls ein ausgezeichneter, typischer Wiener-Salat wurde serviert, leicht süßliches Essig-Öl-Dressing und klassisch, nach Wiener Art, mit roter Zwiebel vollendet - ► SEHR GUT = „4“ ◄.

► „POMMES FRITES“ (€ 3,50) ◄
Tadellos, aber natürlich nicht „hausgeschnitzt“, wurden knusprige Pommes Frites in einem kleinen Frittier-Körbchen serviert. Ein glatter Durchschnitt und daher eben auch „nur“ ein glattes ► GUT = „3“ ◄ dafür.

► „GEBACKENE APFELRADELN MIT ERDBEERSAUCE“ (€ 6,90) ◄
Fünf Stück, durch den Teig wahrlich geradezu aufgeplusterte, knusprige Apfelscheiben wurden serviert. Der Backteig war sehr gut, die Äpfel von guter Qualität und von der sehr guten Erdbeersauce hätte man gerne auch mehr gehabt – ein glattes ► SEHR GUT = „4“ ◄ gibt es dafür von mir.

Ja, die beiden Hauptdarsteller ließen diesmal etwas zu wünschen übrig, die „Nebendarsteller“ sprangen dafür aber glücklicherweise in die Bresche – daher gibt es summa summarum für die Speisen noch ein ► SEHR GUT = „4“ ◄. Es ist aber festzuhalten, dass die Hauptspeisen stets ohne Beilagen serviert werden, diese müssen extra geordert werden. Die Pfeffermühle übrigens sollte eher der reinen Dekoration dienen, denn als Mühlwerk am Gasttisch hat dieser unhandliche „Prügel“ nichts verloren.

Zu trinken hatten wir ausgezeichneten „Gemischter Satz DAC - Ried Neustift am Walde“ (€ 3,00 je 0,125L), der schwache „Doppelter Espresso“ (€ 3,90) von Hornig hatte leider kaum Crèma.


►►►►► AMBIENTE – BEWERTUNG = AUSGEZEICHNET = „5“ ◄◄◄◄◄
Ein unglaublich schönes, altes und historisches Gebäude, viele herzige Stüberl und Extra-Räume, ein irrsinnig heimeliger, großer und wunderschöner Kachelofen geben halt schon etwas her. Es ist fast wie in einem Wohnzimmer – man findet überall Plätze, an denen man einfach sehr gerne verweilen will – ich liebe das Ambiente hier im „Das Schreiberhaus“ sehr. Fast wie ein Museum ist auch das Interieur teilweise hier, man kommt aus dem Betrachten und Entdecken kaum heraus. Die Sitzgelegenheiten sind ebenfalls äußerst gemütlich und einladend. Natürlich hat man auch einen wunderschönen Gastgarten und daher ist für mich das Ambiente hier einfach ► AUSGEZEICHNET = „5“ ◄! Die Sanitäranlagen sind TOP-gepflegt und tadellos.


►►►►► SERVICE – BEWERTUNG = GUT = „3“ ◄◄◄◄◄
Unsere Servicekraft war sehr freundlich und höflich, leider aber nicht immer ganz präsent. Es dauerte schon manchmal etwas, sich bei uns blicken zu lassen. Beratend stand man aber auf Nachfrage stets zu diensten. In Summe gebe ich gerne noch ein ► GUT = „3“ ◄ ist man doch in einem „Heurigen-Restaurant“.


►►►►► MEIN FAZIT / CONCLUSIO ◄◄◄◄◄
Von mir kann es für so ein Kleinod, für so ein Juwel der typischen Alt-Wiener Gastwirtschaft nur eine klare Empfehlung geben. Alleine schon deswegen, weil hier im Prinzip immer alles passt. Regelmäßiger Besuch im „Das Schreiberhaus“ ist bei uns jedenfalls gewiss – schön, wenn uns dieses Goldstück der Alt-Wiener Heurigen-Kultur erhalten bliebe! Eine echte ♡ Herzens-Empfehlung ♡ gibt es von mir für „Das Schreiberhaus“! Ja, billig ist es mit „Kind und Kegel“ hier nicht, das Gebotene besticht aber summa summarum durchaus.

Achtung, man hat saisonale Öffnungszeiten – Homepage beachten!
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am 10. Oktober 2018
Carla
SpeisenAmbienteService
Ich war mit ausländischen Gästen im Schreiberhaus, weil es irgendwann in grauer Vorzeit einmal ein netter Heuriger war. Diese Zeiten sind aber lange vorbei. Wir hatten reserviert und uns demnach einen schönen Platz erwartet. Stattdessen wurde uns ein kleiner Katzentisch im Eingangsbereich zuge...Mehr anzeigenIch war mit ausländischen Gästen im Schreiberhaus, weil es irgendwann in grauer Vorzeit einmal ein netter Heuriger war. Diese Zeiten sind aber lange vorbei.

Wir hatten reserviert und uns demnach einen schönen Platz erwartet. Stattdessen wurde uns ein kleiner Katzentisch im Eingangsbereich zugewiesen, obwohl das Lokal halbleer war. Erst auf dezidierte Aufforderung wurde uns ein geschützterer Tisch zugestanden.
Wir haben dann ewig gewartet, bis sich jemand um uns gekümmert hat.
Die Kellnerin sprach nur schlechtes Deutsch, konnte aber auch kein Englisch, um die Bestellung meiner Gäste entgegenzunehmen. Eine englische Speisekarte war zwar vorhanden, es ist aber niemand auf die Idee gekommen, sie uns anzubieten. Da musste ich mich selbst auf die Suche machen und sie bei einer desinteressierten Schankkraft einfordern. Genauso wie ich mich zwischendurch immer wieder auf die Suche nach der Kellnerin machen musste, damit wir eine weitere Bestellung aufgeben konnte.

Das Essen war durchschnittlich, aber sicher kein Grund extra dorthin zu gehen. Dafür war der Wein viel zu süß, wobei ich nicht weiß, ob das nicht daran gelegen hat, dass die Kellnerin einfach irgendetwas gebracht hat. Man musste ja froh sein, dass sie nicht stattdessen eine Flasche Cola (erster Anlauf) auf den Tisch gestellt hat.

Bis wir dann endlich die komplett überzogene Rechnung beglichen haben, mussten wir noch die unzähligen Fruchtfliegen abwehren, die sich in unseren Gläsern ertränken wollten.

Fazit: Es war mir unfassbar peinlich, das Schreiberhaus ausländischen Gästen als Ausbund wienerischer Kultur angepriesen zu haben. Ich werde ganz sicher nicht wiederkommen.
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am 29. Oktober 2014
Bertl2
Experte
SpeisenAmbienteService
Im Schreiberhaus bin ich relativ oft, und diese Bewertung ist ein längerfristiger Gesamteindruck. Im Sommer lädt natürlich der schöne, weitläufige Gastgarten zum Verweilen ein. Doch auch die Innenräumlichkeiten des großen Hauses sind, zumindest für meinen Geschmack, sehr ansprechend und gemütl...Mehr anzeigenIm Schreiberhaus bin ich relativ oft, und diese Bewertung ist ein längerfristiger Gesamteindruck.

Im Sommer lädt natürlich der schöne, weitläufige Gastgarten zum Verweilen ein. Doch auch die Innenräumlichkeiten des großen Hauses sind, zumindest für meinen Geschmack, sehr ansprechend und gemütlich gestaltet; der Schankraum mag für manche etwas überladen mit Fotos wirken (die Galerie zieht sich über die Kellerstiege bis zum Häusl hin :-) ), aber das ist schließlich eine Art Chronik des Hauses. Die angeschlossenen Räume in verschiedenen Größen, passend für Gesellschaften mit diversen Teilnehmerzahlen, sind im Stil von gutbürgerlichem Gasthaus bzw. Wohnzimmer eingerichtet.

Zum Service: Die Stammbelegschaft ist sehr freundlich und aufmerksam. Lediglich wenn viel los ist, und / oder hauptsächlich Aushilfskräfte tätig sind, kann es zu Verzögerungen kommen. Insgesamt aber mit Gut zu bewerten.

Die Schankweine (Neustifter gemischter Satz und Grüner Veltliner) sind schmackhaft und bekömmlich. Für anspruchsvolle Önophile gibt es eine Auswahl an Flaschenweinen, vorwiegend vom Weingut Fuhrgassl – Huber, doch auch z. B. einen Schilcher.

Das Essen ist gut bis sehr gut, sofern man weiß, was man nimmt (dazu noch später). Das Mittagsbuffet ist empfehlenswert: Grillhenderl, Schweinsbraten von diversen Teilen, Aufläufe. Die Karte (das Schreiberhaus ist kein Buschenschank, sondern ein Restaurant) ist einigermaßen umfangreich und hat immer auch saisonale Spezialitäten. Die Wiener Hausmannskost ist gut vertreten (Backhendl, Schnitzel…), es gibt verschiedene belegte Brote und Brettljausen, alle mit guten, frischen Zutaten. Die gebratene Blunz’n ist von einem guten Hersteller. Das Steak ist eine gute Qualität, und wird auch dem Wunsch entsprechend gegart. Fische und Garnelen haben mir auch immer geschmeckt. Das Beef tatare ist eine schöne Portion mit ausreichend Toast, gut zubereitet und ansprechend garniert. Für(Lakto-) Vegetarier gibt es auch immer eine Auswahl (z. B. Spinatstrudel).

Nun zu den Warnungen: Spargel mit Schinken im Mai nehme ich mir nicht mehr, denn der Schinken war wahrlich kein Beinschinken (für das Schinkenbrot gibt es ihn aber!). Das sollte gerade bei so einer Vorzeigespeise und mit Siegel „Kulinarisches Erbe“ eigentlich nicht sein. Und, der Tafelspitz *sieht nur so aus wie* bei Plachutta oder Renner.

Auch wenn Touristengruppen (vorwiegend japanisch und bundesdeutsch) einen guten Teil des Geschäfts ausmachen, beherrschen sie doch nicht das Bild in den Kernräumen des Lokals. Beliebt ist das Schreiberhaus auch für Geburtstags- und ähnliche Feiern.

Hin und wieder gibt es auch diverse Events.
Das Schreiberhaus - WienBekannt für die Wohnzimmer - Atmosphäre - Das Schreiberhaus - WienDas Schreiberhaus - Wien
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am 2. Juli 2011
robert011
SpeisenAmbienteService
Das Lokal ist recht stylisch, jedoch ein Massenbetrieb für ausländische Touristengruppen. Touristen werden "angeliefert" "abgespeist" und nach Hause geschickt. Der individual Gast fühlt sich in dieser Atmosphäre ähnlich eine gestylten Kantine. Das Essen ist gut - der Wein is...Mehr anzeigenDas Lokal ist recht stylisch, jedoch ein Massenbetrieb für ausländische Touristengruppen. Touristen werden "angeliefert" "abgespeist" und nach Hause geschickt. Der individual Gast fühlt sich in dieser Atmosphäre ähnlich eine gestylten Kantine.
Das Essen ist gut - der Wein ist mittelmäßige Massenware.
Einfach zu teuer für die Qualität - jedoch kann man "angeben", dass man im Schreiberhaus war, weil der Name gut ist - zu gut ist für das Preis-Leistungsverhältnis.
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am 24. August 2010
Genussspecht
Level 4
SpeisenAmbienteService
Als alte Neustifterin und Heurigenkennerin, kann ich Gastronaut nur zustimmen. Die glamourhaft Historie und mit Promifotos vollgepflasterte Klotreppe rechtfertigt noch lange nicht die hohen Preis und die mäßige Qualität des Schreiberhauses. Schade, dass die nächste Generation (Tochter Poldi Huber...Mehr anzeigenAls alte Neustifterin und Heurigenkennerin, kann ich Gastronaut nur zustimmen. Die glamourhaft Historie und mit Promifotos vollgepflasterte Klotreppe rechtfertigt noch lange nicht die hohen Preis und die mäßige Qualität des Schreiberhauses. Schade, dass die nächste Generation (Tochter Poldi Huber) nicht eigene Ideen einbringt und versucht, dem Schreiberhaus auch wieder ein wenig Qualitätsanspruch zu verpassen! Mittlerweile kehre ich auch nicht mehr dort ein (außer am Kirtag, denn dort gibts dann immer illustre Gäste und viiiel zu lachen). Schade , schade....
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2 Kommentare
Daniel

Dieser Bewertung kann und muss ich leider voll und ganz zustimmen!

18. Apr 2011, 13:11·Gefällt mir

Ich finde Qualität und Preis in einem sehr guten Verhältnis. Mir schmeckt es wirkllich und die Preise sind auch fair.

18. Jän 2011, 12:34·Gefällt mir
am 24. August 2010
Gastronaut
Experte
SpeisenAmbienteService
Eine Schande eigentlich, dass man mit Besuchern aus dem Ausland hierher kommen muss, weil das Schreiberhaus ja ach-so-urig ist und schon ach-so-viele berühmte Leute aus der ganzen Welt hier waren. Denn der Wein hier ist unterdurchschnittlich, dass Büffetessen bestenfalls nur OK, dafür aber im Ver...Mehr anzeigenEine Schande eigentlich, dass man mit Besuchern aus dem Ausland hierher kommen muss, weil das Schreiberhaus ja ach-so-urig ist und schon ach-so-viele berühmte Leute aus der ganzen Welt hier waren. Denn der Wein hier ist unterdurchschnittlich, dass Büffetessen bestenfalls nur OK, dafür aber im Vergleich zu anderen Locations sehr überteuert! Mit Ausnahme des Spanferkels, das ist hier wirklich ausgezeichnet....Trotzdem...bei der großen Heurigen-Auswahl in Neustift kann man problemlos auch woandershin gehen....
Hilfreich2Gefällt mir1Kommentieren
3 Kommentare
Unregistered

Ist das wirklich noch so eine große Auswahl an Heurigen in Neustift ? Das ist eher ein Klischee, denn echte Heurige dürfte es überhaupt keine mehr geben.

3. Dez 2012, 01:19·Gefällt mir

Überaus umfangreiche Speisekarten sind ein Warnsignal.

3. Dez 2012, 00:47·Gefällt mir

Die Speisekarte ist überaus umfangreich und wirklich für jeden etwas dabei. Ich bin öfters im Schreiberhaus und mir schmeckt es jedes mal ausgezeichnet.

18. Jän 2011, 12:32·Gefällt mir
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