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Hotel-Gasthof GrafHotel-Gasthof GrafHotel-Gasthof Graf
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Hotel-Gasthof Graf Info
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Frühstück
WLAN, WiFi
Ambiente
Gemütlich
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Öffnungszeiten
Mo
06:30-22:30
Di
06:30-22:30
Mi
06:30-22:30
Do
06:30-22:30
Fr
06:30-22:30
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amarone1977
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Hotel-Gasthof Graf

Bahnhofplatz 7
3100 St. Pölten
Niederösterreich
Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 02742 35 27 57
Lokal teilen:

1 Bewertung für: Hotel-Gasthof Graf

Rating Verteilung
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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 27. Oktober 2011
Update am 13. September 2013
Experte
amarone1977
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4Service
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Fragt man in St. Pölten einen Passanten nach einem Lokal, wo man gut essen kann, ohne gleich Molekülküche oder 27 nicht verdiente Hauben verrechnet zu bekommen, so bekamen wir stets die Antwort:
"Geht's zum Graf".

Taten wir mehrmals. Ein sehr schön arrangierter Hotel-Gasthof im Zentrum von St. Pölten, wenn auch die Lage in Bahnhofsnähe nicht die allerbeste ist. Trotzdem: ein gediegener Eingangsbereich, eine kleine Lounge mit bequemen Polstersesseln und ein Gastraum, der urgemütlich ist, aber doch einen Hauch von "edel" ausstrahlt. Weiß, dunkle Sitzbänke, da und dort ein wenig Holz, geschichtsträchtige Bilder, schöne Zeitungsauswahl. Sehr einladend, vor allem wenn man nach der Arbeit mal gemütlich was essen gehen will - oder auch nur auf ein gepflegtes Glas Wein trinken will.

Wein: ordentlich serviert, schöne große Gläser.

Service: sympathisches Team, auch wenn bei Nachfragen bezüglich der Zubereitungsart der Speisen schon mal Ratlosigkeit herrschen kann.

Das Essen: momentan (Oktober) gibt's Wildwochen hüben und drüben. Also probiere ich mal was Neues.

Wild-Kraft-Consommée mit Steinpilznockerl.
Wildfleischlaberl in Steinpilzrahmsauce mit Bandnudeln.
Wildschweinrückenfilet in Trauben-Nusshaube mit Speckkohlsprossen und Schneekartoffeln (!).

Jedes Mal ein großes Problem: das Salz. Der Koch dürfte über alle Ohren und Kochhauben verliebt sein - möglicherweise in die beiden wirklich sehr sympathischen Damen im Service.
Salzig war die Suppe (eigentlich nicht übel, sehr intensiv).
Salzig war die Sauce von Braten und Fleischlaberl.
Beim dritten Besuch war wieder viel zuviel Salz - allerdings nicht nur in der Sauce, sondern unerklärlicherweise auch in den so genannten Schneekartoffeln (Kartoffeln, die durch eine gute alte Kartoffelpresse gepresst werden). Wie ist das möglich?

Der Herr am Nebentisch hat dasselbe bestellt - und war begeistert. Ist der Allerweltsgeschmack dermaßen auf Salz fixiert? Extrem salzarme Küche mag ich auch nicht - aber das ist zuviel.

Weiteres Manko: als begeisterter Schwammerlkoch fiel mir natürlich auf, dass die Steinpilze aus der Kühltruhe kamen. An sich nichts Schlimmes, auch ich friere Pilze im großen Stil ein. Vor allem darf ich beim Preis von 12,90 Euro nicht erwarten, dass die heuer unbezahlbaren Herrenpilze (35 Euro pro Kilo) zur Verwendung kommen.

Allerdings muss man beim Auftauen aufpassen, dass sie auch das Wasser "lassen". Darauf dürfte der Koch vergessen haben, die Pilzstücke waren auffällig wässrig, kein Zweifel also, das dürfte nicht passieren. Als ich nachfragte, bekam ich die Antwort, dass tiefgefrorene Steinpilze eher "nass" bleiben. Das glaub ich nicht - da wurden gefrorene Pilze nur aufgetaut, aber nicht in die Röstpfanne gegeben - da fehlte wohl die Zeit ;-) - denn eines müsste gerade dieser Koch wissen - durch Zugabe von Salz verlieren gerade Pilze am schnellsten überschüssige Flüssigkeit, und gerade die Pilze in der Sauce hätten ein bisschen vom anderswo zuviel verwendeten Salz gebraucht......

Und noch eine Kleinigkeit: die Sauce der Wildgerichte schien jedesmal dieselbe zu sein. Also kein Natursafterl, das vom Fleisch kam, sondern eine Sauce, die nachträglich hinzukam. Irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass bei den Saucen zu sehr mit "Pulverln" aus der großen Dose nachgeholfen wurde.

Hätte man also darauf verzichtet und wäre beim Salz vorsichtiger gewesen, sähe die Sache schon ganz anders aus.
Denn: die Fleischlaberl waren Spitze. Fast wie daheim.
Das Steinpilznockerl in der Suppe war auch g'schmackig. Hätte gern ein zweites in der Suppe gefunden.
Und die so genannte Traubennusskrone (man vermengt Butter mit Nussbrösel und Weintraubenhälften, das ganze wird dann am Fleisch gratiniert) war wirklich was besonders Feines, muss ich selbst mal probieren.

Fazit: schade, da wäre viel mehr drin gewesen. Die Speisen sind auch sehr phantasievoll arrangiert, samt herbstlichen Blättern und (Ross-)Kastanien am Unterteller. Der Koch ist nicht untalentiert, hätte er nicht wiederholt beim einen oder anderen Detail (Salz, Würzmittel, Auftaupilze) ordentlich danebengehauen.

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Bewertet am 27.10.2011

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