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Speisen
Ambiente
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40
36
43
Gesamtrating
40
16 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Gastwirtschaft WolfsbergerGastwirtschaft WolfsbergerGastwirtschaft Wolfsberger
Alle Fotos (25)
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Gastwirtschaft Wolfsberger Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Eröffnungsjahr
1970
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
10:00-23:00
Mi
10:00-23:00
Do
10:00-23:00
Fr
10:00-23:00
Sa
10:00-23:00
So
geschlossen
Hinzugefügt von:
yangel
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Gastwirtschaft Wolfsberger

Lienfeldergasse 35
1160 Wien (16. Bezirk - Ottakring)
Küche: Wiener Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 486 14 55
Lokal teilen:

16 Bewertungen für: Gastwirtschaft Wolfsberger

Rating Verteilung
Speisen
5
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. Juli 2015
Experte
ProUndContra
113
11
21
4Speisen
4Ambiente
4Service
2 Check-Ins

Was soll ich da noch viel schreiben ??
Die Vor-Tester in diesem ReTe-Forum haben eigentlich schon alles gesagt - und ich kann den positiven Beurteilungen nur zu 100% zustimmen.

Aber trotzdem noch einige eigene Eindrücke.

Der Wolfsberger ist ein gutes Beispiel für ein typisches Wirtshaus in der Ottakringer-Vorstadt - sozusagen im tiefsten 16. Hieb. Besonders erfreulich ist für mich, dass beim Wolfsberger nicht nur die traditionelle österreichische Küche gepflegt wird, sondern dass die Küche "abseits von Gulasch, Schnitzel und Co" (Zitat auf der Homepage) auch sehr ansprechende Ausflüge in die moderne, meist mediterrane Küche bietet.

Bei der Speisekarte, für mich insbesondere bei der wechselnden Wochenkarte, habe ich dann oft die Qual der Wahl.
Übrigens: die Speisekarte ist immer aktuell auf der Homepage abrufbar.

Ein weiterer großer Plus-Punkt beim Wolfsberger ist im Sommer der Garten.

Der Garten im Innenhof einiger alter Zinshäuser strahlt Ruhe aus - man sitzt angenehm unter großen, alten Bäumen. Die Tische sind nicht "zusammengepickt", sondern großzügig und locker angeordnet, sodass man sich platzmäßig wirklich wohlfühlt.

Bei unserem letzten Besuch war der Garten aufgrund der Sommerhitze voll ausgebucht - Reservierung ist sicher anzuraten.

Als Hauptspeisen bestellten wir - diesmal etwas abseits der österreichischen Küche - einen gemischten gegrillten Fischteller mit Basilikum-Pesto, Erdäpfel-Gemüsepuffer und Blattsalat ( um 15,70 € ) und ein Rib-Eye Steak vom Jungrind mit Eierschwammerl-Zucchini-Gröstl ( um 19,50 € ).

Der Fischteller kam mit dreierlei Fisch-Filets - jeweils auf der Hautseite knusprig angebraten. Ebenfalls schön knusprig die beiden Erdäpfel-Gemüse-Puffer - genauso wie ich es mag. Der Blattsalat war zwar mariniert, hatte aber für meinen Geschmack zu wenig Pep in der Marinade.

Das Rib-Eye Steak mit seinem typischen "Fett-Augerl" in der Mitte hatte eine schöne Größe und war durch und durch zart. Gut harmoniert hat das Eierschwammerl-Zucchini-Gröstl und das einreduzierte Brat-Safterl.

Es hätte an diesem Abend auch noch Spareribs ( um 13,40 € ) gegeben, die wir von einem früheren Besuch in bester Erinnerung hatten - eine Portion mit einem zweiten Teller ist hier für zwei Personen nichts Unübliches. Fast wären wir auch diesmal schwach geworden. Aber nein, vielleicht ein andermal.

Wir besuchen gerne und oft die Gastwirtschaft Wolfsberger - es stimmt hier einfach alles: Ambiente, Essen, Trinken, Service und auch das Publikum.

PS: Sollte man beim Wolfsberger einmal keinen Platz bekommen, so ist gleich ums Eck zwei Gassen weiter in der Wilhelminenstrasse ein anderes großartiges Vorstadt-Wirtshaus mit Gastgarten: "Gelbmann’s Gaststube".

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. Juli 2015
Experte
laurent
301
58
27
3Speisen
3Ambiente
4Service
1 Check-In

Bei 14 Bewertungen ein Gesamtrating von 40; sehr beachtlich; das muss man sich anschauen.
Unter Linden, Kastanien, Birken und zu einer Pergola geformten Weinstöcken, wilder Wein an den Wänden wuchernd sitzt man und entschleunigt. Ein ziemlich voller Garten mit offensichtlich sehr zufriedenen Gästen ohne Stress und Hektik agierendem Service unter Obhut des Herrn Wirten. Die Bestuhlung ok, eine Sitzauflage wäre nett, Tischläufer ebenso.
Der Herr „Wirt aus Leidenschaft“ bemüht sich die Wiener Wirtshauskultur zu erhalten, aber auch abseits von Gulasch, Schnitzel und Co. Gerichte zu kochen, die den Geschmack der Gäste treffen. Man verwendet ausschließliche Eier aus Freilandhaltung und zeigen Convenienceprodukten und künstlichen Geschmacksverstärkern die ROTE KARTE.
Auch das Thema Wein scheint dem Herrn Wirt ein besonderes Anliegen zu sein: Über 60 Bouteillenweine, Weingüter & Sorten nicht nur Mainstream sondern Neuburger, Roter Veltliner, Gemischter Satz bis hin zu
2007 Bela Rex vom Gesellmann um unter Euro 50.--
Schade dass das Angebot an Wein glasweise nirgendwo ersichtlich ist.
Die Küche:

Zartes Roastbeef vom Bio-Jungrind mit marinierten Eierschwammerln 8,90: Das Beef komplett durchgebraten, die warmen Schwammerl und der unmarinierte Salat; war ja ganz ok wenn da nicht mit der Pfeffermühle im Turbogang darübergerieben worden wäre: Außer scharf war da kaum noch eine andere Geschmackskomponente zu erkennen.

Eierschwammerlrostbraten vom Bio-Jungrind mit Croquetten und Preiselbeeren 18,50
Der vom Herrn Ober als „kurzgebraten“ offerierte Rostbraten war well done, trotzdem weich und saftig. Das Safterl mit viel Schwammerl und vielen, frischen Kräuterln wirklich sehr gut. Die anstelle der Croquetten bestellten Bratkartoffeln waren Waffelkartoffeln aus der Friteuse, die Preiselbeeren im Glasschüsserl standen in der Sauce.
Marillenknödel mit Zuckerbröseln 5,80 Perfekte hausgemachte Knödel in einem festeren Teig mit Brösel/Grieß, dazu guter Kaffee zum Abschluss – ein netter Abend

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am 21. Februar 2015
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
4Speisen
3Ambiente
4Service
2 Fotos1 Check-In

Wir befinden uns mitten drin in Wien Ottakring (1160) und zwar die Gastwirtschaft WOLFSBERGER sollte es gestern, Freitagabend sein. Die 44er Bim brachte uns hin, Station Römergasse und dann kaum 200m zu Fuß zurück in die Lienfeldergasse 35, das Portal recht hell erleuchtet.

Einen Wirten gibt’s an der Stelle schon seit den 20iger Jahren. In den 1970ern wurde er von der Familie Wolfsberger übernommen und mittlerweile in zweiter Generation geführt. Diese Weisheiten verriet mir die Homepage.

Das Ambiente wurde von Testerkollegen hbg338 am 10.1.15 schon sehr treffend beschrieben, dem ist wenig hinzuzufügen. Wenn man bei der Tür hinein kommt steht man gleich vor der Schank bzw. im Raucher. Wir hatten unseren reservierten 2er Tisch im schlauchförmigen Nichtraucherbereich, der ist optisch zweigeteilt, hinten wirkt er etwas neuer, das Holz ist wesentlich heller, vorne deutlich dunkler, da saßen wir. Eine Verbindungstüre gibt’s zwar, aber die war auch bei unserm Besuch immer offen, störender Qualm war aber keiner zu bemerken. Ich schließe auf einen guten Abzug.

Das Lokal war gut besucht aber nicht voll und es dürfte viele Stammgäste geben, da die Leut teils mit Namen angesprochen wurden.

Das Personal, der Chef und ein junger Kellner, beide sehr freundlich und flott, eingespielt, immer mit offenen Augen unterwegs. Es wird nachgefragt und nachgeschenkt, beide aber nie aufdringlich, einzig das mit Lächeln und dem Schmäh, da geht noch was.......

Zu Beginn hatten wir zwei Glas Shiraz-Rose Sparkling, Weinberg 47 des Rudi Hye, aus Gaas, Bezirk Güssing im Burgenland. Der hat herrlich fruchtig gerochen und auch genauso geschmeckt, spritzig war er obendrein. Zum Essen hatten wir außer einem Krug Wiener Hochquelle, ein Flascherl Gemischter Satz 2014 vom Weingut Diem, aus Obermarkersdorf im nördlichen Weinviertel / NÖ. Auch der braucht sich keinesfalls zu verstecken, hat perfekt zur Kulinarik gepasst, jung und auch sehr fruchtig. Der Herr Luigi Lavazza aus Turin zum Schluss, war schwarz wie die Nacht und sehr stark, aber leider ein wenig zu bitter. Zum Kaffee wird automatisch ein Glas Wasser gebracht. Bravo! Gastronomen dieses schönen Landes nehmt euch ein Beispiel :-)

Der erfreuliche kulinarische Start in den Abend war zum einen ein Heringsalat mit rotem Zwiebel und zum anderen eine ganz phantastische Fischsuppe. Der Salat auf großen Radicchio Blättern angerichtet, mit viel Fisch, Erbsen, Karotten und Erdäpfel. Das ganze (vermutlich) in einem Rahm und Mayo Gemisch, perfekt gewürzt, dazu noch ordentlich Deko in Form von Ei und Zwiebel.
Die ganz feine Fischsuppe mit Safran, darin waren 5 große Miesmuschel, Lachs und zwei weitere weiße Fische, da wissen wir aber leider nicht was das war. Weiters viel Karotte, Karfiol und Stangensellerie (grrrrr) a ja und ein Grünzeug, dass man in asiatischen Gerichten immer wieder findet. Die Suppe ausgesprochen harmonisch und eine Freude für den Gaumen, die Einlage nicht tot gekocht, Perfekt! Dazu hatten wir Knoblauchbaguette, recht knusprig, aber wenn man so wie wir Knoblauch sehr gerne hat, dann wars zu wenig.

Die Hauptspeisen waren für meine Holde ein knusprig gebackenes Waldviertler Karpfenfilet mit Mayonnaissalat. Der Fisch recht fest, nahezu keine Gräten und im Rahmen seiner Möglichkeiten auch sehr geschmackvoll. Der übergroße Salat war leider ein Flop, allerdings der einzige des Abends. Der hat genauso wie das Gemisch vom Heringsalat geschmeckt, das kennen wir viel besser und hat DA gar nicht gepasst. Oben drauf ein Berg von frischem Schnittlauch.
Meine Hauptspeise war ein sehr geniales Cordon nach Art des Hauses. Es war ein Schweinskarree gefüllt mit Käse, Schinken, Champignons und milden roten Pfefferoni, dazu nicht tot gekochter Basmatireis und ein viel zu großer Salatteller. Die Panier der absolute Hit, sehr schön goldbraungelb, was weiß ich was :-) herrlich knusprig und relativ dick. (doppelt paniert?) Das Fleisch sowas von weich und zart, es ist fast auf der Zunge zergangen und auch das Innenleben sehr gschmackig, Art des Hauses eben. Dazu, so wie beim Karpfen, je zwei dicke Scheiben Zitrone. Der sehr gute Salat war leicht süßlich mariniert, bestand aus Eichblatt, Vogerl, noch irgendeinem Grünzeug und exzellentem knackigen Kraut. Die roten Rüben, Karotten und Zucchini waren gestiftelt, nur wie gesagt ein Berg der nicht zu bewältigen war und wir essen gerne Salat.

Die Zusammenfassung der Geschicht, für sehr gutes Essen, aufmerksamen Service, in angenehmer Gastwirtschaft WOLFSBERGER Atmosphäre, habe wir gut angelegte 82,-- Euro gezahlt. Wir sind zufrieden und satt wieder nach Hause geBIMelt.

Frau und Herr „Stammersdorfer“ würden sie das Lokal weiter empfehlen? JA sehr gerne!

Allfälliges: ein 6er Tisch, während vier Leute essen, rauchen zwei. Ich habe selbst bis vor 15 Jahren diesem Laster gefrönt, aber sowas werde ich nie verstehen, aber jeder wie er glaubt.
Auf der HP steht zu lesen, wir zeigen Convenienceprodukten und künstlichen Geschmacksverstärkern die ROTE KARTE, das unterschreiben wir.
An der Wand hängt ein Spielautomat aus Schillingzeiten, der hat es mir angetan.

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Hilfreich?Ja10Gefällt mir8Lesenswert8
Letzter Kommentar von am 21. Feb 2015 um 20:11

Glas Wasser zum Kaffee, das gibt's auch beim Mann, der verwöhnt, und vermutlich auch beim Felber. :-) *duckundrenn*

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am 20. Februar 2015
GuteMiene
19
1
2
5Speisen
4Ambiente
5Service

Gehe immer wieder gerne zum Wolfsberger, tagsüber und auch abends.
Das Personal ist sehr professionell, und die Speisen sind sehr abwechslungsreich und von toller Qualität (und auch viel:-))

Freue mich schon auf die Gastgartensaison, da sehr netter Gastgarten.

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Letzter Kommentar von am 28. Jul 2015 um 15:11

Sehe jetzt erst diesen Kommentar, sorry. Falls noch interessant: Ich esse dort alles, von Salat über Schnitzel, vegetarische Sachen bis zu Palatschinken. Die Wochenkarte wird auch Jahreszeitenbedingt angepasst, somit kann man immer wieder neues probieren.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 10. Jänner 2015
Experte
hbg338
388
56
29
4Speisen
4Ambiente
5Service
11 Fotos1 Check-In

Da die Gastwirtschaft Wofsberger von einigen sehr vertrauenswürdigen Rete-Testern äußerst positiv bewertet wurde nutze ich einen Termin in der Gegend um den Lokal einen Besuch abzustatten. Das Lokal liegt etwas außerhalb der Wattgasse unweit der Wilhelminenstraße. Die Straßenbahnlinie 44 hat eine Haltestelle in nicht allzu weiter Entfernung. Jedoch ist die Parkplatzsituation hier nicht allzu schlecht.

Der an die Eingangstür angrenze Schankraum ist der Raucherbereich. Einige größere Tische und ein Tisch für zwei Personen befinden sich in diesem Lokalbereich. Durch eine Glasfront mit integrierter Glastür ist der angrenzende Nichtraucherbereich. Doch wie so oft bei meinen Lokalbesuchen stand diese während meines Besuches offen. Im Raucherbereich befinden sich auch die Toilettenanlagen. Auch der Zugang zum Gastgarten ist vom Raucherbereich bei entsprechender Witterung möglich. Die offene Glastür störte mich auch hier nicht weiter, und außerdem hatte ich mit Glück den letzten nicht reservierten oder besetzten Tisch im Raucherbereich zugewiesen bekommen. Den kleinen Tisch für zwei. Jedoch schon mit meiner Ansage, dass es mir egal ist ob Raucher- oder Nichtraucherbereich. Die gesamte Optik des Lokals ist typisch altes Wiener Vorstadtgasthaus, in äußerst gepflegtem, liebevoll dekorierten, und sauberem Zustand. Die Tische liebevoll mit kleinem Tischtuch, Salz-, Pfefferstreuer, Teelicht und Blume dekoriert.
Die, von der während der ganzen Zeit meines Besuches äußerst kompetenten, aufmerksamen und freundlichen Servicedame, unverzüglich überreichte Speisekarte befand sich auch in dem Lokalambiente entsprechenden Zustand.

Nach meiner Frage nach Fruchtsäften die zur Auswahl stehen, zählte mir die Servicedame das verfügbare Angebot auf. Die Auswahl ist hier recht vielfältig. Meine Wahl fiel auf Empfehlung der Servicedame auf einen Zweigelt Traubensaft gespritzt mit Sodawasser(€ 4,00). Sehr gute Empfehlung welche voll meinem Gusto entsprach. Nicht zu Süß und sehr geschmacksintensiv. Als Suppe sollte es die in der Karte angeführte Leberknödelsuppe sein. Sollte, denn auf den Hinweis das es eine Erdäpfelsuppe gäbe die nicht in der Karte steht wurde diese gewählt. Leberknödelsuppe gibt es fast immer, jedoch Erdäpfelsuppe wird nicht mehr so häufig angeboten. Leider. Als Hauptspeise wurde das Gekochte Schulterscherzl mit Suppengemüse, Rösterdäpfel, Schnittlauchsauce und Apfelkren(€ 13,90) gewählt.

Trotz sehr gut besuchtem Lokal war die Wartezeit nicht ungewöhnlich lange. Serviert wurde eine ausgezeichnete Eräpfelsuppe. Von der Konsistenz etwas dicker als seine herkömmliche klare Rindsuppe. Klein geschnittene Erdäpfel in Würfelform, waren reichlich darin. Verfeinert mit Schnittlauch, Petersilie und etwas Obers als Verzierung obendrauf. Die Suppe war tadellos gewürzt und bedurfte keinerlei gewürzmäßiger Korrektur. Eine Suppe wie zu Großmutters Zeiten. Was ein Kompliment ist den meine Großmutter war eine hervorragende Köchin. Das Service lief auf Hochtouren. Jeder Handgriff passte. Ein eingespieltes Team, oder es wirkte zumindest so, als ob ein lang zusammenarbeitendes Team am Werk ist. Dadurch war auch die Wartezeit auf meine Hauptspeise äußerst gering.

Das Schulterscherzel mit dem Suppengemüse wurde auf einem Teller gebracht. Zusätzlich in einer Schüssel die Rösterdäpfel und auf einem kleineren Teller in zwei kleinen Schüsseln der Apfelkren und die Schnittlauchsauce. Das Schulterscherzel welche ja zu den sogenannten Gustostücken des Rindfleisches gehört, wurde dieser Bezeichnung auch absolut gerecht. Ein weiches, von der Größe recht ansehnliches Stück Rindfleisch. Natürlich wie üblich mit den klassischen Fettrand. Dieser nicht zu stark jedoch gerade von der richtigen Stärke um dem Fleisch den typischen Geschmack zu geben. Das Suppengemüse noch bissfest und nicht zu Tode gekocht. So soll es für meinen Geschmack sein. Das alle auf etwas Rindsuppe gelegt ergab ein äußerst schmackhaftes typisches Wiener Fleischgericht. Die Rösterdäpfel ebenfalls wie das Gemüse, noch fester und nicht schon Püree ähnlich. Dezent mit Zwiebel verfeinert. Auch hier gab es nichts zu meckern. Auch die Schnittlauchsauce und der Apfelkren schlossen sich nahtlos der hervorragenden Qualität an. Keine Spur von Fertigprodukten. Gasthausküche auf sehr hohem Niveau.

Mein Fazit. Wer Wiener Gasthausküche in hervorragender Qualität zu fairen Preisen sucht der ist hier richtig. Ein schönes Lokal mit tadellosem Service und klassischer Wiener Küche. Für mich eines der Toplokale in Wien im Bereich Wiener Küche auf leicht gehobenen Niveau und Ambiente. Eine absolute Empfehlung.

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Hilfreich?Ja16Gefällt mir13Lesenswert11
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 4. Juli 2014
Experte
neugierig
70
6
20
4Speisen
3Ambiente
4Service

Parkplatzsituation am Freitag Abend problemlos.

Service... freundlich, kompetent, flott

Ambiente: der Gastgarten im Innenhof war gut besucht, im Lokal kaum Gäste, im TV läuft das WM Match Deutschland - Frankreich. Stört nicht, man muss ja nicht hin sehen.
Sehr schöner alter Holzhttenboden, alles sehr sauber... aber irgendwie... nicht stylisch neu, nicht urig alt... nörgeln auf hohem Niveau, zumal Ambiente für mich nicht wichtig ist, und ich auch nicht wirklich kompetent bin, das zu bewerten

Zum Entscheidenden... Essen und Trinken

Sodazitrone... echte Zitrone, schmeckt genau wie es soll, sehr gut.
Als Gruß aus der Küchen gab es Brot und Butter... nett, aber nichts besonderes
Geeiste Gurkensuppe mit Dill... erfrischend, sehr gut. Pfeffer dazu gibt's aus der Mühle, getoastete Baguette Scheiben als Deko... eine wirklich sehr gute Suppe
Der Blattsalat zu den gerösteten Eierschwammerln eher auf der Essig sauren Seite.
Der Erdäpfel Vogerl Salat zum (fast [1 Knochen ist dabei]) ausgelösten 1/2 Backhendl wienerisch süß, sehr gut.
Das Eierschwammerl Gulasch dürfte ich als RT verkosten und es war ausgezeichnet.
Mein Backhendl war ebenfalls sehr gut.
Zwar schon satt, aber diese verlockend aussehenden Marillenknödel (leider kein Foto, als ich daran gedacht habe, war fast nichts mehr da zum Fotografieren ;))...
1 Portion für 2, dazu ein guter Weißwein...
Eine absolut runde Sache.

Für mich eine Alternative zum Gelbmann nebenan.
Dank der rasch wechselnden saisonalen Wochenkarte auf der HP kann ich schon vorher sehen, ob es ein verlockendes Schmankerl gibt...

Fazit: ich bin nach meinem Erstbesuch absolut zufrieden mit dem Lokal, und wenn mich mein Gefühl nicht trügt, werde ich das auch nach weiteren Besuchen in der Gastwirtschaft Wolfsberger sein

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. Mai 2014
Experte
Alphawoelfin
88
16
20
4Speisen
4Ambiente
4Service

Weil wir im 18. Bezirk wohnen und einige der sehr verehrten Stamm-User die Gastwirtschaft sehr gut bewerteten, machten wir uns am ersten 28 Grad Abend auf nach Ottakring. Mein lieber Begleiter hatte einige Tage in Deutschland verbracht und gastrotechnisch dementsprechend gelitten...
Ein Parkplatz vor dem Haus ist sofort gefunden und wir gehen gleich durch zum Gastgarten. Obwohl wir auf Risiko spielten und nicht reservierten, ergattern wir einen schönen Platz im bekiesten Gastgarten neben einer Weinhecke. Wir sitzen kaum, als schon die sehr freundliche Kellnerin mit einer Speisekarte kommt. Ich entscheide mich für ein Achterl vom Hauswein (Euro 1,80 !!), mein Begleiter nimmt den Gelben Muskateller (Euro 3,70). Ich bin begeistert: mein "Schankwein" ist ein spritziger, säurebetonter und wohlschmeckender Grüner Veltliner. Der Muskateller mundet ebenfalls.
Als Gruß der Küche kommt ein Weißbrot mit eingebackenem Rosmarin, Thymian und Oregano. Dazu ein ebenfalls hausgemachter, wohlschmeckender Kräuteraufstrich. Wir wählen Leberknödelsuppe, ein halbes ausgelöstes Backhuhn und Spargel Vinaigrette. Die Suppe stellt sich dar als ein flaumiger hausgemachter Leberknödel in einer kräftigen Rindsuppe mit Möhrchen, Sellerie und obenauf viel frischem Schnittlauch.
Nach etwa 15 Minuten wird das ausgelöste Backhenderl mit Erdäpfel-Vogerlsalat serviert (das dazu bestellte Kernöl wird mir nicht, wie so oft, extra verrechnet). Obwohl ich weiß, dass dies eine Attacke auf meine Galle sein wird, genieße ich das frische, heiße Backhenderl in vollen Zügen. Es ist einfach perfekt!! Die Erdäpfel sind frisch, fest und knackig. Das Dressing ist für meinen Geschmack ein wenig zu süß. Die Spargel Vinaigrette, die eigentlich unter Vorspeisen firmierte, stellt sich als "Beinahe-Hauptspeise" heraus. Vier Stangen Spargel (grün und weiß), darüber geträufelt ein Basilikum Pesto, mehrere Scheiben Rohschinken (ev. Vulcano ?) und ein gehacktes Ei gebettet auf Eichblattsalat. Im Brotkörbchen sind knusprige Kornspitze anzutreffen.
Während des gesamten Aufenthaltes schafft es die Kellnerin, die wirklich sehr beschäftigt ist, immer wieder an unserem Tisch vorbeizukommen und nach unseren Wünschen zu fragen, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Wir sitzen eine Stunde, fühlen uns äußerst wohl, bezahlen Euro 33,50 und werden sicherlich wieder kommen.

PS: die beleidigte Galle habe ich zu Hause mit Artischockentropfen beruhigt :-)

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Letzter Kommentar von am 25. Mai 2014 um 09:40

cmling: du hast wohl recht, leider führte die Reise nach Berlin in ein Seminarhotel :-(

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am 15. Februar 2014
Update am 6. März 2015
Experte
cmling
48
22
18
4Speisen
3Ambiente
4Service

Ein blitzsauberes, sympathisches Lokal in einer Gegend, für die diese Attribute jedenfalls an einem düsteren Winterabend eher nicht zutreffen.
Die verbotsfreie Zone ist beim Eingang, die Toiletten hinten. Wer will, kann sich freilich darüber ärgern, daß die Tür zur Prohibition fast immer offensteht.
Ein perfekt gezapftes Zwickl (lange keines mehr bekommen!), ein Blick in die Speisekarte, die - so meine ich - gerade den richtigen Umfang und das richtige Angebot für eine derartige Gastwirtschaft hat. Die Weinkarte verzeichnet brave Flaschenweine zu noch braveren Preisen; das offene Angebot ist auch erfreulich kalkuliert und bietet eine gewiß ausreichende Auswahl. Freundliche Mitarbeiter, fröhlicher Chef.
Ich wählte den kaum ottakringerischen Brotsalat mit Büffelmozarella, weil ich wissen wollte, was das (der Brotsalat, versteht sich: Mozarella kenne ich schon) ist. Es ist eine Menge Rucola mit Kirschparadeisern, Croûtons, gutem Käse und einer Sintflut einer ins Süßliche tendierenden (wir sind also doch in Wien) Sauce. Diese setzt sich allerdings in der Schüssel ab; man muß sie nicht austrinken. Habe also nicht schlecht gewählt.
Der gemischte Grillteller mit pommes frites und gemischtem Salat umfaßte kleine Filetstücke von Schwein, Rind und Huhn, etwas knusprigen Speck und eine Minibratwurst. Gutes Fleisch, ordentliche pommes frites, vorhersagbarer Salat. Anständige Portion, bin auch hiermit zufrieden.
Der "Hausgemachte Schoko-Nußkuchen mit Schokosauce und Schlagobers" gefiel mir gut. Der Kuchen warm in Form einer Timbale, die Sauce eventuell nur für meinen Geschmack ein bißchen zu süß. Ich räume gerne ein, daß nicht jeder mein Empfinden teilt, daß *nur* süß etwas langweilig ist und durch etwas Säure oder (in einem Fall wie diesen) Bitterkeit austariert werden sollte. Die mitgelieferten Kiwistückchen dienten hauptsächlich visuellen Zwecken.
Summa summarum kann ich das Lokal guten Gewissens empfehlen. Es erfüllt in allen Hinsichten seinen Zweck. Das ist mir viel lieber, als Scheitern auf höherem Niveau!

Nach einem weiteren Besuch gebe ich gerne den Speisen eine höhere Bewertung. Eine interessante Suppe, die mit Lachsforellen zu tun hatte - ich war gespannt, aber dann doch angenehm entspannt; ein Rindsfilet, das nach der Besprechung mit dem Kellner genauso geriet, wie wir das vereinbart hatten. Und dazu Speckfisolen, denen dieser plumpe Bezeichnung nicht gerecht wird. Ja! Auch in Ottakring keine hypertrophierten Grünlinge, sondern Fisolen, die ich haricots verts nennen muß, weil mich Fisolen an Kantinenkost erinnern; und der Speck dazu in perfektem Zustand. Rar und lobenswert.
Das Dessert war angenehm. Wäre es mehr als das gewesen, könnte ich mich daran erinnern, an ein nicht angenehmes allerdings auch.
Ernsthafte Empfehlung! (Man kann auch gut trinken.)

[Update gelöscht, bezog sich auf anderes Restaurant.]

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Letzter Kommentar von am 15. Feb 2014 um 15:09

Wahrscheinlich mein erster Grillteller in diesem Jahrtausend! Es packte mich einfach eine rare Lust.

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am 14. November 2013
Mario1972
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Freundliche Service,Sehr gutes Essen,Ausgezeichneten Wein,Gepflegtes Lokal

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Letzter Kommentar von am 26. Nov 2013 um 19:29

Ja, da hat er aber recht, der Mario1972. Gerade haben wir den preiswerten Hauswein probiert und sogar der ist gut trinkbar. Und das Essen sowieso extrem genießbar!

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am 24. Oktober 2013
Experte
dieBrotvernichter
67
17
18
4Speisen
4Ambiente
4Service

Weiter geht unsere Erkundungstour: was hat unsere alltägliche Auslaufzone (17., 16. und 14. Bezirk) kulinarisch drauf?

Da von uns beiden jemand gutes Essen auch sehr gern selbst zubereitet - vor allem für so eine emsige Nachbarin, wie wir sie unsere nennen dürfen - haben wir uns bei spanischen Tapas und Paella de marisco zu Hause über das gastronomische Angebot in der Gegend unterhalten. Kulinarik - eines unserer Lieblingsgesprächsthemen. Ja, auch unsere Stiegenbeauftragte hält gute Zutaten hoch und sagt: sie geht am liebsten - und schon sehr lang' - zum Wolfsberger bei der Wilhelminenstraße, in die Gasse rein, wo an der Ecke das Solarium ist. Aha!?! Kennen wir noch nicht!!! Das Solarium schon aber das Kulinarium ist uns bislang unbekannt... Das muss geändert werden. Und wird gleich vom Genussmenschen per Restauranttester überprüft. Super Bewertungen - Befehl an die Genussköchin: das müssen wir mal ausprobieren! Die Herdheldin freut's - das bedeutet Küchenpause.

Gleich für Mittwoch gegen 20h wollen wir einen Tisch für uns zwei. Reservierung klappt anstandslos am gleichen Tag. 15 Minuten zu spät kommen wir in die alte aber gepflegte Wirtsstube. Ein paar Tische sind schon besetzt. Das Serviceteam weiß über die Reservierung bescheid - lässt uns aber gern die freie Platzwahl. Im Nichtraucherbereich finden wir einen Tisch, wo wir beide am Bankerl sitzen können - weil wir wollen dann beide klüger sein und keiner der Blöde. Dann wird eventuell eine Diskussion über die Intelligenz des jeweiligen anderen losgetreten - also einfacher ist es für uns, solche potenziellen Disharmonisierungen zu vermeiden.

Der aufmerksame junge Mann von der Schank bringt uns gleich die Karte und lässt uns gern einmal durchschauen. Unsere moralische Korrektheit wächst zunehmend und da sind wir hier ganz richtig: Fleisch kommt ausschließlich aus Österreich und großteils sogar vom Biofleischer Sonnberg. Eier sind aus österreichischer Freilandhaltung. Gemüse und Obst (auch Säfte) wird nur von regionalen Produzenten bezogen und daher ist die Küche auch stark saisonal ausgerichtet. Das gefällt uns so.

Standardspeisenkarte gibt es nicht. Nur eine Tageskarte, die nicht täglich aber regelmäßig wechselt. Das Angebot an Gerichten scheint wirklich gut durchdacht zu sein. Leichte und deftige Vorspeisen für Salat-, Käse- und/oder Speckliebhaber. Sogar Blunz'n gibt's. Eine außergewöhnlich gute Auswahl an Suppen. Bei den Hauptspeisen geht's auch sehr facettenreich zu - Wiener Wirtshaus Standards abwechselnd mit Fisch-, Nudel- und Gemüsegerichten. Schokosüchtige und Fruchtikusse finden sicher was unter den Nachspeisen... die wir leider nicht mehr verkosten konnten. Weinkarte ist top! Hauptsächlich österreichische Winzer lesen wir dort.

Riesling für die Süße, Cabernet Sauvignon für die herbe Opposition. Dazu - als Gruß vom Wirtshaus -saftiges schwarzes Krustenbrot mit kaltem Schweinsbraten (hauchdünn aufgeschnitten) und fein mit Kren berieben. Die Ex-Streng-Vegetarierin ist erstaunt, dass ihre Geschmacksknospen keine Warnstufe SCHWEIN ausrufen! Toller Geschmack, aber gar nicht typisch schweinisch. Simples gutes Bauernbrot - wir wollen mehr, aber die Vernunft siegt, wir wollen ja noch was G'scheites essen. Weine sind unabhängig von den Speisen sehr gut trinkbar.

Aber passen trotzdem hervorragend zum gebratenen Schafskäse im Speckmantel auf Blattsalaten mit geröstetem Schwarzbrot. Sogar mit würzigen Salatsorten und geriebener Wurzelrohkost. Marinade eins A und ein Detail: die Kirschparadeiser an der Schnittfläche im Speckbratenrückstand angeröstet - perfekter geht's nicht. Und auch zur Linsensuppe mit Prosciutto-Chips passt der Wein. Suppenidee gespeichert für zu Haus. Prosciutto genauso wie der Schweinsbraten sehr fein und angenehm würziger Geschmack. Wir sind erstaunt.

Ein bisschen Zeit müssen wir schon warten und der gute Riesling leert sich einstweilen...

...zum Hauptgang wird der noch einmal nach geordert. Der war so gut, der muss einfach auch zum rosa gebratenen Hirschkalbsrücken mit Rotweinsauce, Speckfisolen und Erdäpfel-Schupfnudeln passen. Das Hauptgericht gleich zweimal bitte. Vom Cabernet ist noch ein bisserl übrig. Wasser kommt ohne Nachfragen - gleich die zweite große Karaffe für uns nach. Das Fleisch wirklich rosa weich gebraten, milder Wildgeschmack, mürb locker weiche Schupfnudeln gut angeröstet, kräftig grüne Fisolen mit leichtem Biss in Speck gewickelt. UND: knackig gegrillte Wurzelgemüse-Stifte. Vorspeise und Hauptspeise gut portioniert. Das zweite Achterl war der Überdurstigen dann doch ein biss'l zu viel und musste vom Single-Glasler resteverwertet werden.

Wir haben so gut und ordentlich gegessen, recht feine Weine getrunken. Dafür eine Summe von ca € 70 bezahlt, es hat sich gelohnt! Ein stimmiger Abend - jetzt kommen wir öfter.

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Letzter Kommentar von am 10. Sep 2015 um 17:18

Naja, die Familie wird wohl die Prämie für das "Verfrüht-Rauchfrei-Werden" kassieren wollen.

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am 5. Oktober 2013
julia2013
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Sehr empfehlenswert, tolles Preis-Leistungs-Verhältnis, leckeres Essen und freundliche Bedienung.

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am 22. April 2013
salomon
9
4
3
4Speisen
4Ambiente
4Service

Wiener Küche wie ich sie mag: Regionalitätsbezug, Saisonalität, sympathische Bodenständigkeit mit einem Hauch von zeitgemässer Adaption gut ausgeführt.
Wöchentlich wechselnde, saisonal geprägte Gerichte komplettieren die Standardkarte und bieten somit auch dem Stammgast Abwechslung. Das Angebot ist meist etwas Schweinefleisch-lastig und hier liebt man definitiv Gebackenes! Was schade ist, ist dass die Mittagsmenüs das Niveau nicht ganz mithalten. Sie wirken etwas uninspiriert und lieblos in Zusammenstellung und Ausführung. Hier könnte man ruhig etwas kreativer und mutiger sein und den Gästen etwas mehr zutrauen. Schön wäre es auch, wen man zu den guten Nachspeisen auch einen guten Kaffee trinken könnte.
Trotzdem, alles in allem: Eines meiner Lieblingsgasthäuser in Wien. Hier fühlt man sich wohl. Auf spezielle Wünsche des Gastes wird freundlich Rücksicht genommen. Der Service ist generell sehr freundlich und bemüht. Sehr positiv: Seit kurzem auch durchgehend warme Küche und eine Webseite, auf der die Wochenkarte zu lesen ist. Eine ehrliche Empfehlung, und an dem Kaffee und den Mittagsmenüs kann man ja noch arbeiten!

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Letzter Kommentar von am 9. Mai 2014 um 20:54

Wie schon gesagt... Bis auf die Miete ist nichts billiger in Ottakring als in den hippen Gegenden Wiens. Werde demnächst einmal statt Gelbmann das Wolfsberger besuchen, aber wenn es stimmt, dass hier auf die unsäglichen Convinience Produkte verzichtet wird, zahle ich für ehrliches Handwerk gerne ein paar Euro mehr.

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am 14. Juni 2012
Lukrez
15
3
5
4Speisen
4Ambiente
5Service

Wolfsberger Mittagstisch heute: 2 Personen, ohne Reservierung, im Garten Ankunft: 13:35
Auf die Schnelle, einen Hupfer zum Wolfsberger und das Mittagsmenü ausprobiert.
Der Garten halbvoll (drinnen 5 oder 6 Tische besetzt), unter hohen Bäumen und einem Weinlaub - Baldachin und trotzdem mit Sonne, Platz genommen und in die Karte geguckt, die binnen Sekunden nach unsrer Ankunft an den Tisch kam. 2 große Sommer-G’Spritzte (á 3,40) angesagt. Das heutige Mittagsmenü: Frittatensuppe, Faschierter Braten mit Erdäpfelpüree und Salat ( 7,40). Schön, Entscheidung gefällt; meiner Gattin ist nach einer „Sauren Wurst“ (5,50). Der Spritzer da, Bestellung erfolgt. Antwort: Püree ist leider aus (d.h. kommt sicher nicht aus dem „Packerl“ - gut so) ob es auch Petersilien-Erdäpfel dazu sein dürfen? Aber klar, kein Problem. Die Suppe kommt im Schnellgang: mit vielen Frittaten und Schnittlauch obenauf und natürlich eine echte Rindsuppe. Vorsicht heiß. Wir teilen und sind beide wohlgelaunt. Gerade aufgegessen, folgt die „Essig-Wurst“ (Extra mit Paradeisern, weißen Zwiebelringen, einem hartgekochten, aufgeschnittenen Ei, Salatgarnitur und natürlich in Essig und Öl mariniert, daß frische Gebäck wird mit eingestellt (Wachauer Laberl, Salzstangerl), zeitgleich der Faschierte Braten ( 2 Stück, davon ein Randstück) mit den Petersilerdäpfeln und genügend Saft, samt einem Gemischten Blattsalat. Er mundet vorzüglich, ist leicht, weich, fleischig, gut gewürzt, die Erdapferln sind eindeutig keine Petersilienverächter und von guter Qualität. Recht zufrieden, Mittagshunger gestillt. Da kommt die Überraschung: ein Brandteig-Krapfen in Nougat-Schokoladen-Sauce mit Schlagobers und Erdbeere. Wieso? Der Chef, Herr Wolfsberger schickt Ihnen einen dritten Gang, weil die Menü-Portion so klein war und läßt sich dafür entschuldigen. Ich habe also die letzte Menü-Portion ergattert und werde dafür auch noch belohnt. Wir ordern noch 2 Häferlkaffee, einmal mit und einmal ohne (Schlag). Der Brandteigkrapfen (Krapferl wäre untertrieben) ganz frisch, die Sauce mollig, sehr gut und nicht zu süß. Alles aufgegessen: 14:02. Warum ich das eben betone, weil die armen Halb-Stunden-Mittagspäusler es hier schaffen würden in dieser Zeit gut und anständig zu essen. Wir trinken in Ruhe unseren Kaffee und sinnieren darüber, daß hier Halbe-Halbe (weiblich/männlich) zumindest im Service, wie schon das letzte Mal, allerdings in anderer Besetzung, aber genauso effizient, flott und freundlich umgesetzt wird. Nach nicht einmal einem angenehmen Stündchen verlassen wir diesen gastlichen Ort und werden uns bei Schönwetter und passender Gelegenheit einen netten Abend im Gastgarten machen.
P.S.: Mittagstisch: 11 - 14:30.
Die Gastwirtschaft Wolfsberger hat das AMA-Gastrosiegel „Kulinarisches Erbe“ und
verwendet regionale Produkte mit kontrollierter Herkunft, die Lieferanten sind in der Speisekarte einzeln aufgeführt.
.

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 13. Juni 2012
Lukrez
15
3
5
4Speisen
4Ambiente
5Service

Dienstag, 12.6.2012 Ankunft 19:15 Reservierung für 2 Personen
Das Lokal g’steckt voll im Raucherbereich, der Nichtraucherbereich sehr gut besucht, trotz
EM-Spiel! Wir werden sofort freundlich begrüßt und zu unserem reservierten Tisch geführt. Der Tisch ist ordentlich gedeckt und keinesfalls ein „Katzentisch“ (bequem für 5 Personen ausreichend).
Als Aperitif wurde ein Glas Sekt mit Holundersaft bestellt, der Sekt war keine Massenware, sondern vom „Szigeti“! Nachdem ich gerade von einer Weinverkostung kam, heute einstweilen nur ein Soda zum Einstieg. Während wir noch in der Speisekarte stöberten, wurde uns als Amuse geule: Butter und zweierlei Brot gereicht.
Die Entscheidung fiel auf: Gebackene Steinpilze einerseits - eine große Portion um 14,80 € in perfekter Zubereitung! Andrerseits auf einen sehr interessant klingenden Rosa Kalbstafelspitz mit Schnittlauch-Sauce und grünem Spargel. Dieser wirklich rosa, ganz zart und weich in bestechender Qualität, sogar - und daß muß ebenso erwähnt werden - der als Garnitur verwendete Rispen-Paradeiser hatte einen tollen Geschmack und war eindeutig keine 08/15-Tomate, der Spargel knackig. Bei der um € 8,40 wohlfeilen Vorspeise sollten sich die einfallslosen und meist teuren Roastbeef - Hinsteller ein Beispiel nehmen.
Die gebackene Schweinsleber (eine wirklich große Portion) von der Standardkarte war ebenfalls Spitzenklasse - krosse Panier, weich und am Punkt gegart die Leber, superb!
Um € 8,60 inklusive (des anstatt des geplanten Gemischten- georderten) sehr gutem Mayonnaise-Erdäpfel-Salat, ein echtes Geschenk in dieser dargebotenen Qualität.
Von der auf einer Kreidetafel geschriebenen „Crepe Romanow“ mit Erdbeeren, ließ sich meine Gattin noch zu einer Nachspeise verführen: Heiße Erdbeeren in der Crepe, Eis und Schlagobers klingt einfach, ist aber offensichtlich so gut, daß ich nicht einmal eine Kostprobe abbekam, infolgedessen da capo für mich - und ich kann nur bestätigen, sehr fein (€ 5.-).
Als Abschluß einen echten „Häferlkaffee“ mit Schlagobers, endlich eine größere Kaffeportion von gehobener Qualität mit Schlagobers, natürlich mit einem Glas Wasser serviert, sehr brav (€ 3,40). An Getränken: 1/8 Gelben Muskateller vom Weingut Christ (fein; offen aus der Bouteille; € 3,80) sowie 1/8 Gemischten Satz von Diem + 1 großer „Sommer“-Spritzer. Gesamt: 57,50 € und ein schöner Abend. Keine Berechnung des Gedecks.
Aufmerksames, freundliches und herzliches Servier-Personal, ohne aufdringlich zu sein.
Sonderwünsche werden erfüllt, Beilagen gerne und ohne Aufpreis abgeändert.
Die Weinkarte mit guter Auswahl an vorwiegend österreichischen Weinen, ist mit rund 50 Positionen bestückt und mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis gesegnet. Man sollte allerdings unbedingt einen Blick in den Weinklimaschrank riskieren, da dort noch einige hochwertige Österreicher lagern, auch Wiener und ältere, die nicht in der Karte stehen! Als Digestiv würden sich verschiedene Brände von Gölles, Winkler-Hermaden, Wieser und anderen Brennern anbieten.
Bei Schönwetter steht ein schöner Garten für ca. 100 Gäste mit altem Baumbestand zur Verfügung.
Resümee: „Leider“ kein Geheimtip mehr, aber dafür für uns die Nr.1 in Ottakring!
Wir freuen uns schon auf Schönwetter und den Garten

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Letzter Kommentar von am 14. Jun 2012 um 07:22

Noch ein schöner Bericht (ich hab den Jüngeren zuerst gelesen)! Sehr fein finde ich, dass du auch schreibst, was ihr bezahlt habt, so kann man sich gleich ein Bild über die Preisgestaltung machen ohne die Internetseite durchforsten zu müssen.

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am 13. November 2011
yangel
57
17
11
4Speisen
3Ambiente
5Service
4 Fotos1 Check-In

Wir waren letzten Donnerstag (10.11.2011) zu viert beim Wolfsberger Ganslessen.
Das Lokal befindet sich in einer kleinen Seitengasse der Wilheminenstraße und macht von außen erst mal einen recht kleinen und unscheinbaren Eindruck.
Beim Betreten stellt man aber fest, dass es zwar wirklich nicht überaus groß, dennoch aber durchaus geräumig, sauber und liebevoll eingerichtet ist - genau das, was man sich von einem typisch gutbürgerlichem Gasthaus eben erwartet.
Das Personal punktet sofort mit seiner Herzlichkeit, man fühlt sich hier als Gast wirklich wohl und auf alle Fälle willkommen - das ist ja leider nicht immer und überall der Fall!

Was die Trennung von Raucher/Nichtraucherbereich angeht, muss ich meinem Vorredner widersprechen - bei uns war es nämlich genau umgekehrt. Der Rauchbereich befindet sich gleich im vorderen Teil des Lokals, wo auch die Schank ist und ist wirklich nicht groß, es befinden sich nur vier oder fünf Tische dort. Der Rest, also der mittlere und hintere Teil, ist der Nichtraucherbereich. Offensichtlich wurde da erst kürzlich etwas umgedreht.

Wir saßen recht weit hinten, was uns sehr recht war, da das Lokal bereits um 18 Uhr sehr gut besucht war und die Geräuschkulisse aufgrund einiger größerer Runden (8er und 10er Tische) beträchtlich war.

Die bestellten Getränke kamen sehr flott, und nachdem wir alle vier die Martinigans vorbestellt hatten, mussten wir auch nicht lange die Speisekarte (welche übrigens wirklich tolle österreichische und saisonale Schmankerln bietet) studieren. Nachdem als Vorspeise auch noch Ganslsuppe angeboten wurde und ich diese liebe, konnte ich auch hier nicht widerstehen und so bestellten wir noch 2x Ganslsuppe und 1x Leberknödelsuppe.
Vor den Suppen kam noch "ein bisserl was zum Streichen und Knabbern" (Zitat Kellnerin), nämlich ein wirklich vorzügliches Weißbrot mit Butter und hausgemachtem Aufstrich - leider habe ich vergessen, was es für einer war.

Keine fünf Minuten später kamen die Suppen. Schön angerichtet und gut abgeschmeckt, aber die Ganslsuppe war nicht wirklich meins, da es keine gebundene Einmachsuppe war, wie ich es mag, sondern eine klare Suppe mit sehr viel kleingeschnittenem Gemüse und Gänseklein. Aber das ist wie gesagt einfach Geschmackssache. Der Bröselknödel war für die Größe der Suppe außerdem etwas klein geraten.

Bei der Gans bat ich um eine Keulenportion, was überhaupt kein Problem war, da wir ohnehin zu viert waren. Außerdem hat der Gast die Wahl zwischen Rot- und Speckkraut.
Kleiner Tipp noch, für alle die keine frische Petersilie mögen: Fleisch und Knödel werden damit reichlich garniert, wenn jemand das also nicht will, sollte er das vorher rechtzeitig anmerken!

Die Martinigans, welche sich hier übrigens mit 17,80 Euro zu Buche schlägt, war ohne zu übertreiben ein echter Volltreffer! Die Haut schön knusprig und perfekt gewürzt - schmackhaft, aber dennoch dezent genug, um den Eigengeschmack des Fleisches nicht zu überdecken, das Fleisch selbst traumhaft weich, so weich dass man eigentlich kein Messer dafür benötigt hätte. Fett war an manchen (äußeren) Stellen vorhanden, jedoch absolut im akzeptablen Bereich und keinesfalls störend, sodass ich es wegschneiden hätte müssen.
Die beiden kleinen Kartoffelknödel waren in Ordnung und auf alle Fälle hausgemacht, waren mir persönlich aber zu "teigig" und hätten für meinen Geschmack ruhig ein wenig gummiartiger sein dürfen. Aber das ist wahrscheinlich auch einfach Geschmackssache. Der Saft und besonders das Rotkraut mundete uns allen wirklich hervorragend, war zwar süßlich, aber keinesfalls so wie letzte Woche im Grünspan, als ich mir nicht sicher war, wo die Hauptspeise aufhört und das Dessert beginnt.
Der dazu servierte Jungwein aus dem Burgenland passte hervorragend - es kommt zwar nicht oft vor, dass ich ein zweites Glas bestelle, aber hier konnte ich einfach nicht anders.
Die Weinkarte ist übrigens, nur so nebenbei bemerkt, generell nicht außer Acht zu lassen (Gsellmann, Hirtzberger und Heinrich sind nur ein kleiner Auszug davon), und auch bei den Digestifs wurden wir fündig, der Quittenbrand von Krenn war der perfekte Abschluss nach der doch ziemlich deftigen Runde.

Nächstes Jahr werden wir bestimmt wieder zum Gänseschmaus kommen - Reservierung ist hier grundsätzlich nie verkehrt, zur Martinizeit natürlich ganz besonders ratsam!

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Letzter Kommentar von am 9. Mär 2012 um 10:38

Der ideale Knödel liegt wohl jeweils im Auge des Betrachters bzw auf der Zunge des Essers!

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am 6. November 2011
AlexanderN
26
6
5
4Speisen
3Ambiente
3Service

Aufgrund Empfehlungen im Restauranttester-Forum haben wir den Wolfsberger für unser diesjähriges Gansl-Essen auserkoren. Vorab, wie haben es nicht bereut, das war die beste Gans der letzten 3 Jahre!
Aber erst einmal zur Lokalität: Unscheinbar in der Vorstadt in einer Seitenstraße gelegen. Vom Gastgarten haben wir jahrzeitlich bedingt natürlich nichts mitbekommen. Innen nicht sehr groß, helle freundliche Einrichtung. Vorderer Bereich mit Theke ist Nichtraucher, der Rest Raucher. Bei unserem Eintreffen Samstag Abend waren bereits trotz der eher frühen Stunde alle Plätze belegt, und freiwerdende Tische wurden sofort wieder besetzt. Reservierung ist also ein Muss.
Service sehr freundlich, die Aufmerksamkeit für weitere Bestellungen wie Wein, Dessert sowie für die Rechnung war aber etwas gering, wir mussten schon immmer etwas deutlicher signalisieren, wenn wir noch einen Wunsch hatten.
Nun zum Gansl: so muss eine Gans sein, resch, heiß, duftend, zart. Die begleitenden Knödel waren für österreichische Verhältnisse in Ordnung, für mich als Exilfranken und Kloß-Liebhaber aber nur ein schwacher Ersatz. Soße dazu aber sehr gut, schön entfettet und nicht zu wenig. Das Rotkraut schmeckte meiner Begelitung sehr gut, für meinen Geschmack war es zu süß und erinnerte mich mehr an ein Dessert. Das nächstemal würde ich doch das Speckkraut wählen. Als Wein hatten wir die ausgeschriebenen Jungweine weiß und rot, beide entpuppten sich als angenehme Begleiter der Gans. Und der Mohr im Hemd zum Abschluss war ausgezeichnet, frisch und locker. Wir kommen wieder, vor allem weil sich die Speisekarte auch sonst sehr vielversprechend liest. Deutliches Manko: die Luft ist nicht besonders gut, vermutlich zieht die Dunstabzugshaube der Küche den Rauch durch den Nichtraucherbereich. Zu Hause haben wir das dann noch einmal so richtig bemerkt, Kleidung und Haare hatten einen starken Essens- und Rauchdunst abbekommen.

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am 25. Oktober 2011
Appetizer08
2
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Zunächst entschuldigt bitte die sehr kurz ausgefallene Erstbewertung (muss mich erst an die Gepflogenheiten hier anpassen):

Mir wurde der "Wolfsberger" bereits vor Jahren von Leuten aus der Umgebung empfohlen. Über das sehr freundliche Service wurde ja bereits in den Kommentaren geschrieben. Speziell im Sommer lädt der sehr gemütliche Gastgarten ein, hier die Abende zu verbringen. Leider ist die Gaststube etwas klein, was speziell bei größeren Gruppen Probleme bereiten kann. Abends ist daher auch eine Reservierung ratsam (Hab schon öfters keinen Platz mehr bekommen).

Die Karte variiert gehobene bürgerliche Küche mit saisonalen Spezialitäten. Besonders das Kürbisschnitzel hat es mir derzeit angetan. Die Weinkarte ist klein, bietet aber meist für jeden Geschmack das Richtige.

Das einzige Manko (nach meiner Meinung) besteht in den Öffnungszeiten (So., Mo. geschlossen). Wochentags Küche bis 22:00 Uhr. (Als ich einmal sehr spät reinschneite, hat mir der Koch aber kurzerhand noch was gezaubert ;-) ). Resumee: Eines meiner Lieblingslokale !

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Kommentar von Karin am 26. Okt 2011 um 10:40

Du hast das Lokal gut beschrieben! Und daher werde ich auch mal reinschneien. Danke!

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Bewertet am 25.10.2011

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