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30. November 2021
SpeisenAmbienteService
In der Lockdown[i]ade (= Zeitraum zwischen zwei lockdown …) war es gar nicht so einfach mit einer Reservierung in Steyr. Viele Feierlichkeiten wollten nachgeholt werden, also intensiver recherchier... MehrIn der Lockdown[i]ade (= Zeitraum zwischen zwei lockdown …) war es gar nicht so einfach mit einer Reservierung in Steyr. Viele Feierlichkeiten wollten nachgeholt werden, also intensiver recherchieren. Es wurde Franz Ferdinand. Schlicht und einfach. Reservierungsanfrage flott bestätigt. Die Empfehlung des Concierge im Hotel, wo man gut essen kann, hat uns in der Wahl bestätigt.

Beim ersten Erkundungs-Spaziergang haben wir das Franz Ferdinand bereits ausgemacht, etwas abseits der touristischen Trampelpfade, im alten Stadtteil Steyrdorf. Direkt hinter dem ‚roten Brunnen‘, der seinen Namen von seinem früheren kupfernen Dachl hat.

Auf dem gepflasterten Gehsteigbereich ist ein Schanigarten mit vielen kleinen Tischen unter Sonnenschirmen, leider ist es hier so steil abfallend, dass es meiner Meinung nach, nicht sehr bequem ist. Trotz etwas kühlerer Temperaturen saßen einige Gäste da, auch welche zum Essen.
Wir können aus zwei reservierten Tischen aussuchen, einer im 'Schaufenster' zum Schanigarten, einer direkt an der Außenfront der Theke – keine Frage – freie Sicht auf den Brunnen. Zumindest fast, denn über die ganz Scheibe ist mit Draht und Klipsen die Speisekarte und das Weinangebot aufgeklipst. Lustige Idee – vor allem, wenn man Fremden beim Lesen zuschauen kann.

Kohlrabicarpaccio (9,50)
Da ist sie wieder, meine Erwartungshaltung. Ich habe nicht mit einem sprichwörtlichen Haufen an gehobeltem Kohlrabi gerechnet. Zugegeben, er war zwar hauchdünn gehobelt, umso mehr schade, dass er nicht flacher aufgelegt, gefächert, oder was auch immer war. Es wäre außerdem egal gewesen, denn über all dem hat man den Zitronenrahm drüber geleert. Ich spendiere ein hübsches Extraschälchen, darauf dann natürlich schon der Schnittlauch. Der Forellenkaviar war nicht sehr intensiv, getrennt serviert, bzw. nur über den Kohlrabi wäre viel gescheiter gewesen.

Lachsforellenfilet (19,50)
Sehr puristisch kommt der Teller daher, ein Klacks Kartoffelpüree, dünnflüssig von der Konsistenz, kein Muskat oder etwas anderes Aufwertendes, darauf das Fischfilet. Sehr gut angebraten, am Rand fast ein bissl übersehen, es war knapp vor schwarz. Grüne Stangenbohnen, sehr englisch durchs heiße Wasser gezogen, speziell bei Bohnen mag ich das nicht.
Das absolute no-go beim Ausservieren war aber ein dickes weißes Haar auf meinem Fischfilet. Zumindest hoffe ich, dass es nur ein Haar war. Auf Reklamation wurde es kurzerhand (kurzerfinger) vom Teller genommen, die Erklärungen reichten von Bohnenfaden bis Stroh, in dem das Gemüse geliefert wurde. Im Nachhinein fast besser so, als nochmals in die Küche – wer weiß …

Fazit:
Kulinarisch geöffnet ist von Donnerstag bis Samstag, das Herzstück dürfte aber schon der Weinhandel sein. Man sitzt mitten in Weinkisten und Kartons, an den Wänden entlang sind die Flaschen aufgestapelt.
Franz Ferdinand wurde mit einer Gault Millau-Haube und zwei Falstaff-Gabeln ausgezeichnet. Das erschließt sich mir nicht ganz. Wenn man einer gewissen Art von Erlebnisgastronomie offen gegenübersteht, ist das richtige Ort dafür. Man preist auf der Homepage Lokalität bei den Lieferanten, für mehr als eine 3 hat mir persönlich überhaupt etwas Würze gefehlt, denn an sich kommen die Gerichte ohne Schnickschnack – Fisch, Püree, Spargel. Kaum Salz, kein Knoblauch oder Zwiebel, Kräuter in Form eines Dill-Stämmchen. Das ist mir für einen Geheimtipp zu wenig. Und zu teuer.
Das Service ist jetzt schwierig zu beurteilen – erster Arbeitstag eines fremdsprachigen Kellners, der ständig nachfragen musste, weil er die Speisen einfach nicht kannte. Der Chef selbst hat schon das gewisse Wirts-Gen, aber er konnte natürlich auch nicht überall gleichzeitig sein.
Ambiente hätte die Chance ein Burner zu sein, dazu müsste es allerdings ‚aufgeräumter‘ sein, das Durcheinander und die Enge sind nicht ideal, der 70er-Jahre-Vorhang auf der Schmalseite über die ganze Wand hat was von Vintage. Die Eingangstür hat 'gebockt', d.h. sie war offen, bis jemand gebeten hat, zu schließen, weil es ihm kalt war. Daraufhin konnte kein neuer Gast kommen, weil es geschlossen wirkte (…) – ich habe gerne vermittelt 😉 – bin ja prominent als Pförtner gesessen.
Unbedingt im Anschluss den in Wurfweite befindlichen Dunklhof besuchen, ein Bürgerhaus aus der Renaissance mit Arkadenhof – einfach reingehen trauen
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30. November 2021
 hat ein Lokal bewertet.
24. November 2021
SpeisenAmbienteService
Als Karl Hohenlohe am Wochenende in seiner Kurier-Kolumne "Augenblicke" das Hotel Mader mit der herrlichen Wortklauberei "Herr Trenkwitz" erwähnte – katapultierte mich das gleich in unseren kulinar... MehrAls Karl Hohenlohe am Wochenende in seiner Kurier-Kolumne "Augenblicke" das Hotel Mader mit der herrlichen Wortklauberei "Herr Trenkwitz" erwähnte – katapultierte mich das gleich in unseren kulinarischen Sommer-Kurzurlaub nach Steyr zurück.

Wir haben zwar nicht im Hotel Mader genächtigt, allerdings gleich daneben, also war es naheliegend, hier für ein Abendessen zu reservieren. Bestätigung folgte minutenschnell nach der E-Mail-Anfrage.
Das Hotel-Restaurant Mader liegt prominent direkt am Stadtplatz, ein gemütlicher Gastgarten an der verkehrsberuhigten Straßenfront davor.
Aus meiner Sicht gibt es zwei Eingänge, beim einen landet man direkt in Mader’s Bar, so wie wir. Modern mit einer stylischen Bar, viele Hochtische, gemütliche Nischensitzplätze. Nebenan geht es traditioneller weiter mit urig-rustikalen und auch eleganten Stüberln, ergänzt durch einen Arkaden-Innenhof und Räumen im Gewölbekeller.

Nach dem Empfang können wir uns eigentlich aussuchen, wo wir sitzen möchten. Es ist wochentags, neben einer Gemeinderatssitzung werden noch ein paar Hotelgäste und Laufkundschaft versorgt, lockeres Gästeaufkommen.
Es wird ein Hochtisch mitten im Raum direkt neben der Bar. Kontrolle der ‚Eintrittskarte‘, Übergabe der Speisekarten und Empfehlungen – alles auf Augenhöhe mit dem Kellner.
Vorab ist uns schon auf der Homepage das Schmankerl Menü (3-Gang 34,00, 4-Gang 42,00, 5-Gang 51,00, Weinbegleitung möglich) ins Auge gestochen und wir entscheiden uns für die drei Gänge.

Gruß aus der Küche
Ein kleines Stück Schinkenrolle mit leichter Frischkäsefüllung, Gemüse, ein Stückchen Toastbrot und Kräuterdekor. Wann habt ihr eure letzte Schinkenrolle gegessen? Ich kann mich nicht daran erinnern, kleiner Flashback ins vorige Jahrtausend.

Würziges Beef Tartare (14,90 als Einzelgericht)
Eine Kombination aus teilweise geschnittenem Beef und dazwischen faschiert. Ausreichend Tomatenaroma, ich mag das gerne. Angerichtet auf ein paar Blatt Salaten. Das grüne Pesto ist bei diesem Gericht neu für mich, es passt, ich hätte es mir aber nicht so bestellt. Die Butterstücke aus der Blütenform sind ausreichend für die Menge an Tartare und dem extra gereichten Toastbrot. Zwiebelringe, Kapern – die großen.

Gebratenes Wolfsbarschfilet (18,90 als Einzelgericht)
Vier ordentlich große, perfekt knusprig gebratene Fischfilets mit guten, rauchigen Röstaromen auf der Hautseite. Die Unterseite nicht tot gebraten, nicht glasig innen, aber gut saftig. Angerichtet auf einem Potpourri aus Polenta Creme und gegrilltem mediterranem Gemüse. Die Kombination passt sehr gut, aber das legt ganz schön unter. Polenta an sich eine kohlenhydratreiche Sättigungsbeilage, da hätten auch portionierte Nockerl o.ä. gereicht.

Huftsteak vom Salon Beef (22,00 als Einzelgericht)
Wir wurden nicht nach dem gewünschten Gar Grad gefragt, geworden ist es ein optisch perfektes rosa-medium. Die Würzung des kurz kross angebratenen Stückes ergibt eine ordentliche Kräuterkruste, mit Pyramiden-Salz-Eckerln und verschiedenen Pfeffersorten. Aufgeschnitten nach dem Braten. Die Erdäpfel sind noch in der gut geputzten Schale. Oberösterreich – Erdepfi-Laund 😉. Die Eierschwammerl sind angebraten und dann cremig gebunden, das restliche Safterl am Teller ist eher dünn von der Konsistenz, dazwischen eingedickte Jus-Tropfen.

Mille-Feuille au chocolat
Ja, da müssen wir jetzt durch. Cremeschnitte, neu interpretiert. Die Blätterteig-Schichten sind sehr locker mit einer Valrhona-Creme mit Nussstückchen punktuell zusammengeklebt, keine durchgehende Schicht, darum liegt das Schätzchen auch auf dem Teller, die Stabilität hats nicht hergegeben. Ergänzt durch eine Kugel Marillen-Sorbet und eine Physalis.
Jedes Mal bei Valrhona frage ich mich, warum uns das bei unserer Reise durchs Rhone-Tal nicht untergekommen ist. Wäre interessant, seit wann sich diese Schokolade bei uns ihren Weg auf die Teller in der Gastronomie gebahnt hat.

Blauer Zweigelt 'Göttles' (3,00) als Reminiszenz an die Heimat.

Was es hier auch noch gibt:
🔹Wirtshaus Tapas (7 Stück zu 13,00 wie z.B. Beef Tartare, Beinschinkenrolle, Speck-Dörrzwetschkenspieß, Bratlcarpaccio mit Kartoffelkäse, Lollipop vom Verhackerten, Sülzchen vom Tafelspitz, Schafkäsecreme mit Kürbiskernpesto)
🔹Super Food Salad (9,00 gemischter Salat mit Garnelen, Eierschwammerln oder gegrillten Hühnerstreifen gegen Aufpreis)
🔹Good Life Bowl (10,90 Gemüse mit schwarzem Reis und Erdnußsauce, sowie Eierschwammerln oder Hühnerfilet dazu gegen Aufpreis)
🔹 Nachtwächter Dine-around
🔹 Weinverkostung
🔹 Dinner Party
🔹 Ritteressen
🔹 Catering/Buffet
🔹 Sonntags-Brunch
🔹 Menü (inkl. Takeaway)

Fazit:
Gemütlicher Abend mit ausgezeichnetem Essen.
Service nicht nur immer auf Augenhöhe, sondern immer zur Stelle, wenn sich der Gedanken manifestierte, jetzt wäre es nicht schlecht, wenn … Genau so soll Service sein, mittels Radars immer scannen, wo Präsenz gezeigt werden sollte. Ich habe gerade erst wieder gelesen, wenn man nach dem Service rufen muss, was an sich ja nicht höflich ist, passt das Timing (oder mehr) nicht.
Das Ambiente ist – rosalilapink. 😉 Vor Ort habe ich das gar nicht so sehr wahrgenommen, wie es auf den Bildern rüberkommt. Lichtspiele, halt nicht in meinen Lieblingsfarben, hat aber Werbewirkung nach außen, vielleicht eben deshalb.
Die Speisen haben wir sehr genossen, von der Portionsgröße eher obere Kante, im Gespräch mit dem Kellner haben wir das angesprochen, grundsätzlich wird bei der Portionierung schon darauf Rücksicht genommen, wie viele Gänge man auswählt. Gut, es soll nichts Schlimmeres geben, manch anderem kann ja nie genug am Teller liegen.
Empfehlung.
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24. November 2021
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19. November 2021
SpeisenAmbienteService
Spaziergang durch die Kremser Landstraße, jöh, das Haus hat ja traumhafte Kacheln an der Fassade. Was ist das überhaupt? Und was war das vorher? Ein Wettbüro, ein anderes Lokal? Egal, dieses hübsch... MehrSpaziergang durch die Kremser Landstraße, jöh, das Haus hat ja traumhafte Kacheln an der Fassade. Was ist das überhaupt? Und was war das vorher? Ein Wettbüro, ein anderes Lokal? Egal, dieses hübsche mediterrane Ambiente flasht einen sofort.
Papas Tapas – spanisch also. Hola!

Mit wenigen Klicks lässt sich online über die Homepage unkompliziert ein Tisch reservieren, sehr nettes Antwortmail. Man freut sich auf uns 😊

Wenn man durch die wirklich außerordentlich hübschen Kacheln hindurch das Lokal betritt, ist man erst mal überrascht, wie groß es doch ist, ein langgezogener Raum. Gleich nach den großen Portalgläsern gibt es ein paar bunt zusammengewürfelte Sitzplätze, Holzmöbel, Sitzkissen. Direkt im Anschluss daran die hochmoderne Theke, die wirklich alle Stückl spielt.
Genau dieser große runde türkisfarbene Tisch wird uns angeboten. Ich probiere tatsächlich drei Sessel aus, ich fühle mich nicht wohl, wie ein Kind an einem zu großen Tisch, also den nächsten Tisch in der Nische ausprobiert – also echt – das Sofa so nieder, dass die Kniescheiben fast …
So geht das nicht. Also verkünde ich, ich möchte vielleicht ganz hinten im Raum sitzen, da sind doch noch so viele freie Tische. Wir werden begleitet und uns ein Tisch an der Wand angeboten. Auch gut. Im Nachhinein betrachtet, sitzen wir zu dritt an einem Zweiertisch, die nächsten Gäste sitzen zu zweit an einem Tisch für 8 Personen. Dieses Bemühen, uns einerseits prominent für die Vorbeiflanierenden in die Auslage zu setzen und dann einen zu kleinen Tisch gegeben zu haben, gibt sowohl beim Ambiente als auch beim Service einen Punkt Abzug.

Die Karten sind kleine quadratische, spiralisierte farbenfrohe Kunstwerke. Bei den Speisen dominieren die gemischten Tapas-Mix-Platten, auch vegetarisch, es gibt noch eine Meeres-Platte und nach natürlich Paella für zwei, vier oder sechs Personen. Eine Hauptspeise, mit der man stand alone satt wird, scheint nicht angedacht zu sein. Bei den Getränken gibt es neben landestypischen Weinen und Bieren hauptsächlich selbstgemachte Frischgetränke.

Wir entscheiden uns für den Tapas Mix groß (38,90) und Vegetarischer Mix normal (23,90), sowie für einen gespritzten Mango-Saft (3,90).
Die Getränke werden rasch gebracht, etwas später kommt das Gedeck mit Weißbrot im Körberl und grünen und schwarzen Oliven im Schälchen.
Auf das Essen haben wir etwas mehr als 45 Minuten gewartet. So viele Gäste waren zu diesem Zeitpunkt nun auch nicht da. Schon lange. Aber – es klärt sich, alle bekommen das Essen auf einmal, jene, die schon geraume Zeit vor uns da waren und auch solche, die nach uns gekommen sind. Ich finde, das geht nicht. Ich sehe ein, dass einiges frisch zubereitet wird, aber doch ist vieles bereits vorbereitet. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was bei einem vollen Restaurant los ist.

So, aber nun zu den Hauptstars:
💚 Olivenmischung - kalibrisch gebratene Oliven schwarz und grün, mit italienischen Kräutern und Peperonciniflocken
Oliven waren schon beim Gedeck, diese sind sehr ähnlich, nichts besonders Aufregendes
💚 Mamas kanarische Runzelkartoffeln
So kenne ich die Patatas nicht. Meist sind das geschälte, scharf angebratene Kartoffeln mit Salz, Knoblauch und allenfalls Aioli. Hier – runzelig, weil in Schale serviert. Die grüne und rote Mojo dazu sind nicht sehr scharf, bei der roten hat man vermutlich auf zu viel Öl gesetzt.
💚 Papas Datteln im Speckmantel
eines meiner Favoriten – gut, kann man nicht so viel falsch machen, aber sehr, sehr gut.
💚 Pimientos de Padron
Diese kleinen grünen angebratenen Paprika-Scheisserchen. Ich habe viele gegessen, alle mild, natürlich mit Salzflocken. Meine Begleiter haben jeweils eine erwischt, die einen etwas höheren Schärfegrad hatte. Tränendrang inklusive. Im Nachgang nachgelesen, die Mischung ist willkürlich, alle Schärfegrade vorhanden.
💚 Frittierte kleine Fische (nach südspanischer Art mit Aioli und Zitronenspalten)
Bekannt unter Boquerones, etwas viel Backteig herum, aber schmecken, wie in meiner Urlaubserinnerung.
💚 Riesengarnelen in Knoblauch-Olivenöl
Garnelen sind Garnelen, wenn das Ausgangsprodukt in Ordnung ist, kann man nichts falsch machen. War so.
💚 Chorizo in Apfelwein
Hollerdiewaldfee, das war dann doch scharf. Und fettig. Genauso gehört das aber auch, ich hätte mir nur etwas kleinere Stücke von der Chorizo gewünscht, aber das ist Geschmackssache.
💚 Papas echte Tortilla
Tortilla - ein Omelette aus Eiern, Kartoffeln, Zwiebel und Knoblauch. Sollte eine Bank sein, diese Bank war schon etwas müde, leider ist die Tortilla auch auseinandergefallen beim Aufspießen mit der Gabel. Ich denke, dass sie zu trocken geworden ist, den flaumigen Kern durch zu langes Verweilen in der Pfanne verloren hat, etwas mehr Würze hätte ihr auch gut getan.
💚 Hähnchenspieße in Safranmarinade
Hühnerstückchen auf Spieß knusprig herausgebraten, das grüne Gewürz, wie Algen, konnte ich nicht einordnen.
💚 Polpettine sommerlich–venezianisch
Das kannte ich noch nicht – herausgebratene Melanzanilaibchen - wahrscheinlich, um die vegetarische Platte zu füllen.
💚 gegrillte Paprika mit Schafskäsefüllung
große ordentlich angebratene Stücke von der roten Paprika mit sehr geschmackvollem Schafskäse gefüllt.

Fazit:
Schade, dass es keine Tapas gegeben hat.
😉
Ich meine, serviert in Tapas – diesen typischen Deckel-Schälchen aus glasierter Keramik. Selbst ich habe solche zu Hause. Wer nicht. Das hätte das Urlaubs-Feeling noch etwas höher gehoben.
Die großen viereckigen weißen Porzellanplatten haben mir überhaupt nicht gefallen, das hohe Martini-Glas in der Mitte, in dem die Garnelen und Boquerones serviert wurden, ist außer unbequem nur absturzgefährdet.
Bei den Speisen könnte man noch mehr in die Gewürze-Trickkiste greifen, einfach ein bisschen mehr Mut zeigen, vor allem bei den tatsächlich selbst gemachten Saucen.
Der große Raum ist in verschiedenen Stilen eingerichtet, unterscheiden sich in Möblierung und Beleuchtung. Anfangs war es relativ kalt, gut Übergangszeit. Etwas mehr Grünpflanzen oder Stoffliches könnte hier Abhilfe schaffen. Die Sanitäranlagen – schwarze Kacheln – ich bin zu alt für so was.

Das Lokal ist noch ziemlich neu, da spielt sich sicherlich noch einiges ein. An ein paar Stellschrauben könnte man auf alle Fälle drehen. Im Service wird die gesamte Kommunikation mit einem charmanten Lächeln begleitet, man weiß allerdings manchmal nicht, ob das nicht ein Auslachen ist – ein Schelm … nein, und aus; Speisenqualität ist absolut top. Das und die Gedanken-Reise in den Süden ergeben für mich die Vier. Wir bleiben am Ball 🏐
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3 Kommentare

@adn1966 danke dir - meine Liste für später wird immer länger 😂😍 @Meidlinger12 ich versteh dich, hab auch 2x auf der Speisekarte nachgesehen, beim googeln wurde mir kalibrisch als Adverb für Kalabrien ausgeworfen, da nimmt sich halt der Spanier eine Anleihe bei Italien 🎈

22. Nov 2021, 10:38·Gefällt mir

Was sind kalibrisch gebratene Oliven? Kalabrisch? würde aber nicht zu einem Spanier passen. hmmm

21. Nov 2021, 11:10·Gefällt mir1

Ich empfehle das „Paco“ in der Nußdorfer, die können Tapas sehr, sehr gut. Aber wie immer, eine Bewertung, die zu lesen Freude macht. H-G-L mit Rufzeichen, um in der Diktion des Forums zu schreiben.

20. Nov 2021, 23:32·Gefällt mir1
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19. November 2021
 hat ein Lokal bewertet.
18. November 2021
SpeisenAmbienteService
Staribacher. Der Staribacher. Ein Fixpunkt, wenn man in der Gegend ist. Wir hatten vor Jahren das Vergnügen des "kitchentable", ein kleiner Hochtisch mit ein paar Sitzplätzen direkt in der Küche... MehrStaribacher.
Der Staribacher.
Ein Fixpunkt, wenn man in der Gegend ist.
Wir hatten vor Jahren das Vergnügen des "kitchentable", ein kleiner Hochtisch mit ein paar Sitzplätzen direkt in der Küche. Man konnte, natürlich mit einigem Abstand, alles beobachten, der Crew beim Schneiden, Braten und Anrichten zusehen. Der Chef kam laufend an den Tisch, erklärte Zutaten und Zubereitungsarten, die ich mir nicht alle merken konnte, erzählte von der mit dem lokalen Fleischhauer gemeinsam fabrizierte Wildsalami. Und man konnte all diese Highlights verkosten, die ausservierten Teller lebten von der detailreichen Erklärung, wie sie zustande kamen.

Leider wird dieses Amüsement aus diversen Gründen derzeit nicht (mehr) angeboten, darum reservieren wir im Restaurant für ein Abendessen. Wir haben auch schon im Hause genächtigt, und kennen uns gut aus, demzufolge sind wir sehr positiv überrascht, dass der doch große Parkplatz proppenvoll ist, sehr schön, das gönnt man. Die Tafel vor dem Eingang verkündet – Restaurant heute ausgebucht – na GsD haben wir reserviert.

Wir warten dann artig (gefühlt zu lange) bei der großen Theke, um an unseren Platz gebracht zu werden. Zuerst können wir die komplett leere Terrasse begutachten – aufgrund des aufkommenden Windes entscheiden wir uns für indoor.
Wir bevölkern den insgesamt dritten Tisch im großen Wintergarten/Veranda. Wo seid ihr den alle? Im Laufe des Abends sollten sich noch weitere 2 Tische füllen. Das war es.

Der Tisch ist fein eingedeckt, weißes Tuch am Tisch, dieses komische Derivat aus Stoff und Zellpappe, das gerne eine Serviette sein möchte. Blumen und Kerzendeko, sowie erstaunlicherweise Salz- und Pfefferstreuer, Hochlehner in weißem Kunstleder, gute Beleuchtung des kompletten Raumes, Durchbruch in den Nebengastraum mit Blickachse bis zu Theke.
Die Speisekarte wird gereicht, diese (immer schon) überschaubar, aber das soll ja ein Qualitätsmerkmal sein. Eben kurz noch mal nachgeschaut, seit Monaten dasselbe Angebot, das überrascht doch.

Gedeck (3,50)
Körbchen mit dreierlei Brot, jeweils zwei kleine Scheiben, das Weißbrot/Baguette nicht mehr so recht knusprig; in einer weißen Dreierschale aus feinem Porzellan – bekommen wir Speckestragon (vergleichbar mit einem Verhackerten, aber feiner und raffiniert gewürzt), aufgeschlagene gesalzene Butter (steht für sich selbst) und Kürbispesto (frischer Kürbis sehr fein gehackt und ebenso perfekt mit Gewürzen aufgepeppt). Leider sind die Carbs fast zu wenig für die Menge an Aufstrichen.

Sulz vom Styriabeef (9,50)
In ordentlich dicken Scheiben wird das Beef mit eine ‚Aspik-Kruste‘ mit kleingeschnittenem Gemüse aufgeschichtet, darüber roter Zwiebel und Friséesalat mit Kürbiskernöl; das Ganze garniert mit Dottercreme und Senfkaviar. Senfkaviar war diesen Sommer die neue It-Zutat, sehr oft anzutreffen, wobei das Wort Kaviar irreführend ist und nur die Form der Senfkügelchen erinnert daran, geschmacklich kommt nur Essig und Süße in Form von Zucker oder Honig, sowie Gewürze dran.

Rindertartar (13,90)
Wie mit einem Eisportionierer sind zwei Gupferl des Tartars angerichtet, es ist eine Mischung aus perfekt geschnitten und dazwischen eine undefinierbare, fast cremig Textur. Klassisch gewürzt. Mir persönlich fehlt der tomatige Geschmack. Die Tomatenmarmelade ist nämlich mit einem Extrawisch am Teller, darauf ein Wachtelei samt Salz. Als Ergänzung Trüffelcreme mit Cherrytomaten und frischen Kräutern. Über all dem thront ein hauchdünn geschnittene, getoastete Schwarzbrotscheibe. Ein echtes Kunstwerk. Wenn ich ganz tief in mich hineinhöre schmeckt mir aber die Version mit direktem Tomatengeschmack und einem ganzen Korb voll getoasteter Dreiecke lieber. Zwiebel hat mir auch gefehlt. Jammern auf hohem Niveau.

Gebratener weißer Heilbutt (23,50)
Das Fischfilet ist wie gezeichnet, ausreichend groß und perfekte Dicke, auf den Punkt gebraten in einem Sud zum Reinlegen, geschmacklich dominiert von den Röstzwiebeln. Als Beilage Buchenpilze, die mit den frischen Kräutern auf dem Filet angerichtet werden, wieder ein bissl vom Safterl drüber. Ebenso zwei Klacks vom Petersilienpüree – davon könnte mehr sein.
Ausgewogene Balance mit wenigen Zutaten, Kompliment an die Küche.

Glacierte Kalbsleber (21,50)
Ich mag Leber, immer. Glaciert ist aber nicht meine bevorzugte Zubereitungsart. Bis jetzt. Sie ist natürlich schon von guter Qualität an sich, aber auch perfekt zubereitet. Gut gesäubert, ziemlich dicke Stücke, sie glänzen, mit ein paar Röstaromen. Dazu gibt’s kleine Karfiolröschen, ein Süßkartoffelpüree zum Niederknien, aus diversen Gemüsestücken sind Pilze nachgebaut und es gibt Zweierlei von der Zwetschke, eingelegte Früchte und als Jus/Safterl. Die andere Interpretation, Früchte zur Leber zu servieren. Alles richtig gemacht.

Beilagensalat gemischt (4,90)
Wir teilen uns einen Salat, dieser ist so wie immer in dieser Gegend, in allen Restaurants bis zu Buschenschanken hin, von allem etwas, Käferbohnen, Kernöl. Vielen Dank, als Getränk ein Weißburgunder (4,80), Dessert hat keinen Platz mehr.

Fazit:
Die Vierer-Kette ist sicherlich nicht schlecht, in diesem Ranking hätte es für den historischen kitchentable allerding für die Speisen eine 6 gegeben. Es wäre gemein zu behaupten, der Staribacher ist nicht mehr das, was er einmal war. Oder doch? An den Preisen kann es nicht wirklich liegen, denn wir haben die Erfahrung gemacht, dass Gernesser für Qualität bereits sind, etwas mehr zu zahlen.

Die Mitteilung des ausgebuchten Restaurants beschäftigt mich noch länger. Warum macht man so was? Hat man zu wenig Personal, oder möchte man elitär wirken? Retrospektiv eigentlich nur peinlich und unnötig. Das sichtbare Personal war noch dieselbe Besetzung wie vor Jahren, gut einerseits, nicht verwunderlich andererseits, da zum Teil Familie, wie das Original des Sommeliers. Der macht seinen Job perfekt, denn die Gäste aus unserem Nachbarland kosten die buchstäblich buchdicke Weinkarte auf und ab.
In der Küche wage ich zu behaupten, hat sich etwas getan, die Handschrift ist irgendwie anders, obwohl laut Homepage auch hier alles seit 30 Jahren unverändert ist. Vielleicht ist es auch das.
Ich bin mir aber sicher, wenn wir in der Nähe sind, wird’s ein Wiedersehen geben.
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3 Kommentare

Staribacher ist auch für uns immer wieder ein Fixpunkt in der Südsteiermark.

20. Nov 2021, 18:00·Gefällt mir1
19. Nov 2021, 08:09·Gefällt mir

"Restaurant ausgebucht", wenn es nicht ausgebucht ist, auf eine Tafel zu schreiben, halte ich für skurril und einen verfehlten Marketinggag. Wenn ich nicht ausgebucht bin, möchte ich doch, dass vlt. doch jemand hereinkommt. Verstehe ich nicht, aber gut. Beim Tartar bin ich Purist und möchte kein "chi-chi". Gutes Fleisch, fein geschnitten, - ja nicht faschiert - mit Zwiebeln, etwas mariniert, ein bisschen Schärfe und von mir aus auch ein Ei. Mehr braucht's nicht, - außer natürlich einen guten Toast oder ein in der Pfanne ausgebackenes Brioche (auch sehr gut, hat die "Goldene Kugel" im 9. bewiesen). Sonst, wie immer, eine sehr schön geschriebene Bewertung. Macht Freude.

18. Nov 2021, 15:05·Gefällt mir2
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18. November 2021
 hat 6 Lokal Fotos hochgeladen.
5. November 2021
 hat 6 Lokal Fotos hochgeladen.
29. Oktober 2021
 hat 2 Lokal Fotos hochgeladen.
27. Oktober 2021
 hat ein Lokal bewertet.
22. Oktober 2021
SpeisenAmbienteService
Haben Sie eine Eintrittskarte für mich? Ein Aufblitzen in den Augen. Die netteste Art nach dem 3G-Nachweis zu fragen. Wird uns immer in Erinnerung bleiben und ist zum geflügelten Wort geworden.... MehrHaben Sie eine Eintrittskarte für mich?
Ein Aufblitzen in den Augen.
Die netteste Art nach dem 3G-Nachweis zu fragen.
Wird uns immer in Erinnerung bleiben und ist zum geflügelten Wort geworden.
💞

Wo ist man so schlagfertig-charmant?
Mitten in Radkersburg, in der Enoteca & Genießerei das Altstadthaus.
Wir haben reserviert und bei der Annäherung sieht man durch die Fenster auf die Gasse, schön gedeckte Tische, das Ambiente soll wohl maritimes Feeling vermitteln, mit viel blau und weiß, allerdings, es herrscht gähnende Leere und wirkt ein bissl kühl.
Der Eingang befindet sich zwischen zwei Gebäuden, ein Arkadenhof, überdacht mit Glaskonstruktionen inklusive Patio mit Brunnen im Anschluss. Nach den Formalitäten können wir aussuchen, wo wir sitzen möchten. Wir wenden uns instinktiv nach links, hier sieht alles so hübsch bunt und fröhlich aus.

Wir haben somit die Enoteca gewählt.
Frische Farben in grün und orange, alte Butzenscheiben-Fenster an der Wand, gemütliche Schalensessel oder Bänke zu großen Tischen, auf denen nur Paarläufer sind, fröhlich-bunte Wassergläser. Ein paar Sitz-Poufs, einiges vom großen Schweden, am Ende des Raumes ein kleiner Tresen. Küche und die große Theke befinden sich im Restaurant.

Wir werden mit Speisekarte und Tagesempfehlungen versorgt, in den Weingläsern landet ausnahmsweise etwas Rotes, ein Merlot aus Klöch. Sehr angenehm, muss sich nicht hinter seinen Kollegen aus Restösterreich verstecken, vor allem zum Essen eine gute Wahl. Wasser in der Karaffe wird eingestellt.

Gedeck
im Holzkörbchen zwei Reihen dunkles und helles Brot, konnte im Laufe des Abends nachgeordert werden. In der Porzellanschale befinden sich Artischocken, eingelegte Oliven und ein mediterraner Aufstrich.
Man muss ja grundsätzlich aufpassen, dass man sich mit der Ouvertüre nicht überisst, hier muss es allerdings sein.

Gemischter Vorspeisenteller nach Altstadthaus-Art (17,-)
Eine Platte, die nichts auslässt, was das Herz begehrt.
Rohschinken San Daniele, Wildschweinschinken, Mortadella, Salami, Bresaola, Parmesan in ganzen Stücken, Oliven, Kapern, Tomaten, Ei und Grünzeug.
Hab zwar keine Berkel gesehen, wird aber wohl so sein, denn alles war so herrlich dünn aufgeschnitten. Alles von bester Qualität, gemeinsam mit dem Brot eigentlich fast eine Hauptspeise vom Volumen, auch für Zwei.

Fusilli mit Sardinen und Kapern (EUR 15,-)
Ein riesiger roter Pasta Teller. Ich habe nicht gezählt, aber es waren zig Sardinen, das allein hätte schon ausgereicht. Dazu noch Kapern, Oliven, sonnengetrocknete Tomaten und Grünzeugs. Die Pasta am Punkt. Ein sogenanntes ‚Schaufel-Gericht‘.

Trüffelrisotto mit Wildschweinschinken (EUR 17,50)
Hier kommt ein flacher Teller zum Einsatz, womöglich wäre der Schinken in einer tiefen Bowl abgestürzt. Das Risotto, so wie wir es gerne mögen; schlotzig, mit sehr viel Parmesan angerührt. Der Wildschweinschinken war schon bei der Vorspeise dabei, hier kann er aber im Dampf des Risottos so richtig sein kräftiges Wildaroma entfalten. Sogar der Trüffel hat hier perfekt dazu gepasst und das Geschmackserlebnis abgerundet.

Beide Speisen, die ja eigentlich erst die ersten Hauptgänge in Italien gewesen wären, waren kaum zu bewältigen, bei der Pasta blieb sogar etwas über.

Auf der Homepage lautet es:
Italien pur – mit kleinem steirischen Einschlag. Erleben sie typisch Gradeser Küche.
Was ich sicher weiß, der steirische Anteil ist der weibliche Part der beiden Gastronomen. Das Vollkorn-Husarenkrapferl zum Kaffee hat mich amüsiert, es wohnten sogar viele davon unter einem Glassturz. Mein Einwand, dass das eine Weihnachtsbäckerei ist, wollte man nicht gelten lassen, und uns deswegen gleich noch ein paar anbieten. Die Frau aus dem Ort, die sie der Erzählung nach macht, kichert vielleicht noch immer.

Altstadthaus-to-go - einige Speisen werden in umweltfreundlichen, wiederverwendbaren Gefäßen zum Daheim-Genießen angeboten. Weiters finden sich Green Shell-Muscheln, Ossobuco, Strigoli, Cotechino, Capelunghe, Wolfsbarsch in Salzkruste (für 2 Personen) auf der Karte, die regelmäßig wechselt. Frische Fische von der Adria werden lt. HP 2x die Woche geliefert. Kräuter aus dem eigenen Garten. Pasta 2x die Woche selbst gemacht.
Der Verkaufsladen mit Ausstellung nebenan bietet hausgemachte Pasta, Essig, Öl, getrocknete Perino-Tomaten, Cantuccini, Peratoner Schokolade, Nonini-Grappas, Lomoncello, Gewürze, Murano-Glas und…und…und

Obwohl ich die Speisekarte vorab auszugsweise kannte, war ich von der Authentizität Italiens überrascht. GsD füllte sich im Laufe des Abends das Lokal immer mehr, sogar die meisten Gäste in den Räumen des Restaurants. Die Qualität der Produkte und die Herzlichkeit der Gastgeber ist das große Plus im Altstadthaus, das halt im ersten Moment so gar nicht italienisch klingt.
Empfehlung, hier findet jeder etwas auf der Karte. Schmecken wird es auf alle Fälle.
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22. Oktober 2021
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21. Oktober 2021
SpeisenAmbienteService
Es war nicht so einfach, in der Murecker Gegend ein nettes Lokal zu finden, dass auch werktags zu Mittag zumindest eine Speise auf der Karte hat, wo ich der Meinung bin, das möchte ich essen. Für... MehrEs war nicht so einfach, in der Murecker Gegend ein nettes Lokal zu finden, dass auch werktags zu Mittag zumindest eine Speise auf der Karte hat, wo ich der Meinung bin, das möchte ich essen.
Für unsere Durchreise ging eine e-mail-Reservierung raus. Der gesamte Urlaub war organisiert, nur aus Mureck gab es noch keine Antwort. Dann kam unerwartet ein Anruf, da ich vergessen hatte zu erwähnen, für wie viele Personen ich reservieren möchte. Ein nettes Gespräch, in dem wir uns geeinigt haben, dass wir etwas früher kommen können, da eine geschlossene Gesellschaft im Reservierungsbuch steht.

Die Genusspension Steirerland liegt direkt an der Hauptstraße, etwas zurückgesetzt, nicht zu übersehen, ein etwas höherer Bau, einiges an Stufen, netter Vorplatz mit einer Weinlaube und viel Deko, da hat jemand ein Händchen. Am Sessel eine Nachricht, dass heute geschlossene Gesellschaft ist, kein Problem, wir haben ja reserviert. Gleich nach dem Eingang befinden sich Küche und Gaststube gegenüber, aus der Küche kommt eine Frau und ruft: Oh, unsere zwei Gäste !
Wie jetzt? Wir sind die einzigen, oder was ?
Wir setzen uns in die Gaststube und warten gespannt, was da jetzt passieren wird.
Der Kellner übernimmt und fragt uns mal, wie groß unser Hunger ist. Wir bekommen gar keine Speisekarte? – Nein, das machen sie immer so, ein Überraschungsmenü eben.
Gut. Unser Hunger ist im Zweifelsfall mittel und wir bekommen einmal einen Sämling serviert.

Was nun folgt fasse ich mal mit erste Reihe fußfrei zusammen. Der Chef und Koch in einer Person legt sich ins Zeug und verwöhnt uns mit seinen Ideen. Mutmaßlich ist das vielleicht sogar die Menüfolge für die geschlossene Gesellschaft, das tut dem ganzen aber keinen Abbruch.

Gedeck
Auf einem Holzbrett kommt ein ordentlicher Reangn (Riegel) Speck im Ganzen. Oh, doch ziemlich viel durchzogen. Egal. Urlaub. Das Fett ist beim ersten Biss sofort vergessen, so was von gschmackig, wir schneiden nur wenig runter, denn wir wollen uns den Platz noch aufsparen. Berührungsängste gibt’s auch keine, denn es gibt keine Serviette o.ä. zum Angreifen. Dabei liegt eine Scheibe Brot und auf der Butter liegt bereits eine Salzstraße. Noch nie so gesehen. Ein belegtes Speckbrot für uns, herrlich.

Tomatenvariation
Der Gang wird uns recht blumig angekündigt, die Tomaten sind von einer Frau aus dem Ort, keine Spalte gleicht der anderen, d.h. verschiedene Aromen, je nachdem welche Farbe und Maserung. Sehr gut. Ich bin ja ein Opfer des Herrn Z. aus Münchendorf und an die süße Sophie kommt bei Cherry nicht viel ran, dieser Teller schon. Garniert ist das Ganze mit Kräutern und etwas Öl.
Plötzlich wird uns ein kleines Steingut-Schälchen hingestellt, mit dem schelmischen Aufblitzen in den Augen des Chefs – ob wir denn erraten würden, was das ist.
Optisch eine Riesenportion Schlagobers. Von wegen, das ist nur die Hülle. Aufgeschlagene weiße Essenz von der Tomate, innen ein vollmundiger Kern aus Tomatensorbet. Wow.
Wir schauen uns das erste Mal an – alles richtig gemacht, GsD die Telefonnummer bei der Reservierung angegeben, denn sonst … Weil wir offenbar alles richtig erkennen, gibt’s als Draufgabe noch Parmesanchips. Und das ist erst der erste Gang. Pfoaahhh, geht’s uns schlecht 😉

gebratenes Hühnchen
Das Hühnchen wird serviert, es sieht aus wie ein Fingerzeig in den Himmel. Auf der Unterseite des Hähnchens fehlt die Haut, die Oberseite ist mit einer Kräutermischung eingerieben. Sowas von gut – wir sollten noch mehr von diesen Gewürzen auf unserer weiteren Reise entdecken (und kaufen …). Gebettet auf mediterranem Gemüse, wenig Sorten, Zucchini, Zwiebel, Paprika und Aubergine. Ordentlich geschmurgelt in einem dunklem Safterl. Einfach, ohne Schnickschnack und dennoch so gut, das Fleisch auf den Punkt: saftig und nicht vertrocknet, löst sich leicht vom Knochen und eben die Kräuteroffenbarung. Herrlich.
Als Beilage gibt es ein Erdäpfelgratin, das wird in einer Extrabowl serviert. Die Erdäpfelscheiben sind groß geblieben, das ist gut bei der obenauf überbackenen, knusper-kross. Auch dazwischen sind Knusperaromen, wahrscheinlich in so einem kleinen Römertöpfchen gegart. Die Obers-Milch-Schicht ist nicht geil geworden, obwohl man leicht Butter rausschmeckt. Zurückhaltende Würzung, der Erdapfel soll brillieren.
Vielen Dank, schon ziemlich satt – aber wir sprachen ja von vier Gängen 😉

Gefragt, Pause oder nicht, entscheiden wir uns dagegen, damit das Sättigungsgefühl nicht überhandnimmt, und wir noch genießen können.
Ein Potpourri von Schokolade und Früchten.
Einmal ein Stück Schokokuchen, so vollmundig schokoladig, gleichzeitig leicht und nicht sitzen geblieben, das Schokomousse dazu ebenso ein luftiger Genuss.
Fruchtsorbet von der Heidelbeere, ein perfekter Begleiter für die viele Schokolade.
Im Extraschälchen kommt eine aufgeschlagene Vanillecreme (Zaubercreme schau oba …), garniert mit einer Heidelbeere.
Aber das ist noch nicht alles, in einem Likörglas wird ein Fruchtmark serviert. Nicht schwer zu erraten – Heidelbeere. Ok. Aber dann kommt man mit der Gin-Flasche zum Aufspritzen. Ich möchte das nicht, die Begleitung probiert – perfekt. Schade ist, dass man nur trinken kann, ich empfehle einen kleinen Löffel zum Ausschlecken 😉.
Der Parmesanchip ist Draufgabe, allerdings nicht wirklich nötig.

Wir. Sind. Satt.
Mehr geht nicht.

Fazit:
Ich bin sparsam mit den 5ern, aber dieses große Kino, unerwartet und deswegen umso erfreulicher, hat sich das verdient. Nie im Traum hätte ich gedacht, dass ein Gastronom für zwei Gäste seinen Ofen anwirft.
Im Anschluss an das Gelage setzt sich noch der Kellner zu uns und wir plaudern, als ob wir uns schon jahrelang kennen würden. Wir haben uns den gesamten Aufenthalt über gut gefühlt, so soll es sein.
Die Speisekarte ist online einsehbar, wahrscheinlich aber obsolet, weil uns glaublich versichert wird, dass immer nach Lust und Laune, nach Saison und Verfügbarkeit gekocht wird, mit Produkten aus der Umgebung.
Es werden auch Zimmer vermietet, ein paar davon sollen im lockdown komplett renoviert worden sein, der Rest folgt. Auf der Homepage werden z.B. ein Superwochenende, eine Steirerland Genusswoche oder auch eine Radl-Woche als Pauschale angeboten. Kochkurse und Catering ergänzen das Angebot.

Schade ist, dass dieses Steirerland nicht gerade um die Ecke ist, d.h. es wird womöglich dauern, bis wir zum Wiederholungstäter werden.
Für alle, die in der Gegend sind – einfach probieren und hoffentlich auch so verwöhnen lassen. Im weiteren Verlauf unseres Urlaubes haben wir unsere Erlebnisse weitererzählt, und die Herzlichkeit und Qualität ist oft bestätigt worden, über die Gemeindegrenzen hinaus.
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2 Kommentare

Danke dir; ja, war wirklich wohltuend, da können sich so manche etwas abschneiden 👍

21. Okt 2021, 13:03·Gefällt mir

Klingt wirklich nach einer gelungenen Einkehr. Sehr schöne Bewertung, wie immer.

21. Okt 2021, 11:46·Gefällt mir1
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21. Oktober 2021
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19. Oktober 2021
SpeisenAmbienteService
Wie aus der Zeit gefallen. Ein Wiener Wirtshaus, wie anno dazumal, aber nebenbei doch modern. Immer, wenn ein Termin in Wien ansteht, wir dieser mit Kulinarik verbunden. Reservieren geht ganz lei... MehrWie aus der Zeit gefallen.
Ein Wiener Wirtshaus, wie anno dazumal, aber nebenbei doch modern.
Immer, wenn ein Termin in Wien ansteht, wir dieser mit Kulinarik verbunden. Reservieren geht ganz leicht, auf der Homepage gibt es eine Sektion Quandoo, für die, die nicht telefonieren wollen.

Laufkundschaft dürfte nicht auf gut Glück zum Herlitschka finden, denn schon zwei Quergassen davor gibt es einen Wegweiser, wir persönlich kannten die Traungasse überhaupt nicht, die letzten Meter zum Lokal sind echt ätzend – Kopfsteinplaster …

Beim Annähern sehen wir durch die Fenster ins Lokal. Oh – komplett leer, naja hamma uns wieder blamiert mit unserer Reservierung. Au contraire – bis auf einen Tisch sind alle reserviert. Es hat was Gutes, wenn man etwas zu früh kommt, man kanns ich aus gleichwertigen Reservierungen einen Tisch aussuchen, der einen gefällt.

Die Einrichtung ist stilecht. Klassische Wirtshaus-Möblierung, massives dunkles Holz, Tischdecke rot kariert mit der weißen Schmuckdecke drauf, die schon bestehenden Kojen mit etwas erhöhter Holzvertäfelung sind noch mit Glasscheiben zur Sicherheit versehen. Die Wände weiß getüncht, ohne viel Schnickschnack, ein paar Tafeln mit dem Weinangebot. Von der hohen Decke hängen klassische Kugellampen.

Wir sitzen im Schankraum, am Ende die nicht mehr ganz junge Theke, ich mag solche Reminiszenzen, daneben geht’s zur Küche weiter. Vis-a-vis vom Eingang weiter gib es noch einen weiteren Raum, hat für mich den Anschein gehabt, als würden dort die Stammgäste sitzen.

Wir werden außerordentlich freundlich von zwei Kellnern umsorgt, die Karte wird gebracht, nochmals gefragt, ob uns der Tisch passt und dann schmökern wir im Angebot.

Beef Tartare – EUR 9,80 (EUR 14,80 als große Speise)
Angekündigt als klassisch.
Das Fleisch ist nicht geschnitten. Mir fehlt ein bissl Fruchtigkeit von Tomate. Aber insgesamt gute Konsistenz. Die Butter ist ein etwas größerer Keil mit viel Schnittlauch. Die dünn geschnittenen Ringe von der roten Zwiebel sind aufhäuft. Auf dem Fleisch wohnen zwei Kapern. Von den Großen, nicht die kleinen Scheißerchen. Separat im Körbchen werden 6 ordentlich getoastete Dreiecke serviert. Ich mag mir davon nicht die große Portion vorstellen.
Dann ist es aber mit dem asiatischen Koch durchgegangen, in einer Ecke vom Teller sind noch Sojasprossen und eine theatralische hingeworfener Blasamico-Fleck. Einerseits entfernt von klassisch und man würde das hier so nicht erwarten.

Fiakergulasch (EUR 12,90)
Nicht kleckern, klotzen. Riesige Fleischstücke, lang geschmurgelt, zart, lassen sich leicht teilen. Im Semmelknödel steckt ein Blutampfer (der war auch schon beim Beef dabei), ich würde das lassen, die Hitze macht ihn nur letschert. Das Würstel ist so perfekt aufgedreht, sieht aus wie eine Kleeblattform bei der Autobahnauffahrt, das Gurkerl gefächert geschnitten und das Spiegelei ist so auf den Punkt, der Dotter zittrig in der Hülle, aber alles hält.
Eine mächtige Portion, Hunger mitbringen.

Zucchini im Parmesanmantel (EUR 9,60)
Neben Käsespätzle und geröstete Knödel eine Speise aus der Rubrik Vegetarisch (es gibt noch saisonbedingt Rahmkürbis mit Semmelknödel).
Die Zucchini habe einen Deut noch zu viel Biss, es geht aber, die Parmesanpanade ist gut, könnte aber viel mehr geschmacklichen Bums haben. Als Beilage Salzkartoffel und Marktgemüse. Da kann man nicht viel falsch machen. Zusammen ergibt das auch einen mächtigen Teller, kalorientechnisch die kleine Schwester vom Fiakergulasch.
Bitte nehmt dem Koch die Balsamico Creme und den Ampfer weg, der Balsamico weicht die knusprige Panade auf.

Eigentlich geht jetzt nichts mehr, aber man lässt uns jetzt geraume Zeit warten, weil wirklich viel los ist. Kluger Schachzug, wir nehmen ein Dessert mit zwei Mal Besteck. Ein Schmunzeln umspielt die Mundwinkel des Kellners.

Liwanzen mit Heidelbeeren (EUR 6,80)
Wann habe ich das letzte Mal Liwanzen gegessen? Bei meiner böhmischen Großmutter haben, die in meiner Erinnerung glaube ich ‚Doikn‘ (Dalken) geheißen. Mit dem Superfood Heidelbeeren wird’s wohl in Ordnung sein.
Auf einem großen Teller drei Hefe-Teilchen, darauf mindestens der Inhalt des halben Zuckerstreuers. An Garnitur ein paar geschnittene Erdbeeren, eine Physalis, sowie Vanilleeis und Schlagobers.
Schade, die ‚Schworzbiar‘ (Heidelbeeren) waren offenbar aus. Ich habe die meist mit Zwetschkenröster o.ä. gegessen.
Nach dem dritten Bissen ist klar, wo die Heidelbeeren wohnen – sehr kunstvoll, wie Theaterblut, verteilt sich alles – auf der GsD dunklen – Kleidung. Lach-Flash. Man lacht sowieso viel zu wenig.
Eine Nachspeise mit Nostalgiewert, vielen Dank dafür.

Fazit:
Gute, solide Wirtshausküche. Die 4 bei den Speisen war knapp, aber für diesen Rahmen verdient.
Beim Ambiente war es uns nach einer Stunde viel zu laut, ich weiß, Gewölbebogen und so, aber man hat den Tischnachbarn nicht mehr verstanden. Und das Service verliert einen Bewertungspunkt, weil wir, nachdem wir mit den Hauptspeisen versorgt waren, schlichtweg wieder vergessen wurden. Ich habe Verständnis dafür, dass bei voller Auslastung alles etwas hektischer wird, aber entweder ist man hier schlecht organisiert, oder es fehlt eine Kraft.

Ich denke, es findet hier jeder etwas für den Gusto, z. B. kalt geräucherte Regenbogenforelle, einen steirischen Rindfleischsalat, Tafelspitz, Zwiebelrostbraten, Kalbsleber, Zander.
Einfach mal hingehen – ausprobieren.
Vorsicht bei den Heidelbeeren.
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19. Oktober 2021
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19. Oktober 2021
SpeisenAmbienteService
Einer flog übers Kuckucksnest. Man kann es nicht anders zusammenfassen. Und ich bin auch selbst schuld. Meinen Vorsatz für meine Mitwirkung 2.0 bei ReTe, nur mehr positive Erlebnisse zu Forum zu... MehrEiner flog übers Kuckucksnest.
Man kann es nicht anders zusammenfassen.
Und ich bin auch selbst schuld.
Meinen Vorsatz für meine Mitwirkung 2.0 bei ReTe, nur mehr positive Erlebnisse zu Forum zu bringen, wurde gecrasht, ich muss diese Erfahrung teilen.

Wir alle kennen diese Pan-Asiaten, und auch die dazugehörigen Räumlichkeiten. Am Wok Town gehe ich schon seit geraumer Zeit vorbei. Vorbei. Aber diesmal hat es mich fast magnetisch angezogen, vielleicht ein kleiner Sprung hinein für ein schnelles Mittagessen. Mein Sondierungsblick – nette Einrichtung, ein paar hohe Tische mit Barhocker als Auflockerung, großes Buffetmöbel, stylishe Bar - hat sofort staff angelockt und ich habe mich überreden lassen.

Und damit hat es angefangen. Ich weiß sehr wohl in welchen Zeiten wir derzeit leben, aber solche ‚Maßnahmen‘ habe ich bis jetzt noch nirgends über mich ergehen lassen (müssen). Der 3G-check wird noch außerhalb des Lokals vorgenommen, was für mich völlig in Ordnung ist. Danach habe ich mich im Rückblick betrachtet schon nicht mehr ganz konform durchs Lokal bewegt, ich habe einfach einen Tisch gesucht. Die Kellnerin bei Fuß. Ich habe dann – schon etwas verunsichert – gefragt, ob mein auserwählter Tisch frei ist (nona …). Dann hat sie herumgenestelt und mit einer Spaghetti-Zange zwei dünne Plastikhandschuhe zu Tage befördert – nur damit darf man ans Buffet. Und nur mit Maske darf man sich frei bewegen. Uff. Aber ich bin schon gesessen.

Von Sushi halte ich mich grundsätzlich kalorientechnisch fern, aber der Rest wird probiert. Frühlingsröllchen, gebackene Surimi, Hühnernuggets (oh ja !), Curl-Fries, Schwein süß-sauer, GanBian vom Schwein gebratener Eierreis; und von der Teppanyaki-Theke dann noch Hühnerfilet, Udon, Zwiebel, Lauch, Erbsenschoten mit Erdnusssauce. Als Dessert Melone, gebackene Bananen, Tiramisu (😊) und gekauftes Zeugs.

Das einzig wirklich Genießbare war die frisch zubereitete Speise. Hat sehr lange gedauert, denn diesen Gedanken hatten natürlich mehrere, an den Tisch serviert war der Teller leider nur mehr lauwarm und von der Sauce wurde entweder so wenig verwendet, oder diese war gestreckt, denn von Erdnuss maximal eine Ahnung, ein Hauch.

Alles andere aus den Wärmewannen war zäh, hart und verklebt. Trotz enormen Gästedurchsatz. GanBian mag ich sowieso lieber vom Huhn, das wird nicht so schnell zur Schuhsohle, das Gemüse dazu war nicht einmal englisch, das wurde maximal gewaschen und dann nur in der Wanne dazu gelegt, da hilft auch das mehrfache Einritzen nicht mehr. Das Schwein süßsauer war nur hart und in der Sauce verklebt. Alles Gebackene war hart und zäh in der Umhüllung, einschließlich der gebackenen Bananen, die ja sonst meist eher matschig sind und den Teig von innen aufweichen. Das gekauft Zeugs war einfach gekauftes Zeugs. Richtig lecker war allerdings das Eis – 😂.

Kulinarisch also ein totaler Reinfall – mehr als erwartet. Mir ist dieser Mittag noch am nächsten Tag in der Früh im Magen gelegen.
Das Ambiente könnte so vieles bieten – es wird nicht genutzt. Einer dieser Roboter fährt meist planlos und wegen der vielen Leute immer wieder mit Behinderungen durch das Lokal. Anders als ich es bis jetzt kennengelernt habe, serviert er nicht Getränke, sondern das Essen. Meist ist ein human-staff dabei, denn die Gäste schauen nur groß, man versteht den Kerl ob des Lärms nicht und die mitgeeilte Servierkraft hebt dann den Teller runter, d.h. lauwarme Teller sind noch länger unterwegs.

Das Lokal, dass so viel Wert auf Hygiene legt – oder ist es doch ein bissl Schikane – und man amüsiert sich hinter verspiegelten Scheiben, man weiß es nicht, hat die Tischnummer und den QR-Code zur Gästeregistrierung Kindergartenstyle auf den Tisch gepickt, gespickt mit Soja-Flecken etc.
Am Fenster zum Teppanyaki-Koch liegen post-its und Kugelschreiber, man muss die Tischnummer und die Nummer der Sauce (ein pickiges Plakat an der Küchenscheibe) selbst aufschreiben. Jeder Provinz-Asiate hat die bunten Klipse mit Tischnummer am Kunststoffaufsteller am Tisch, bin fassungslos.

Viele der Gäste beherzigen den Wunsch, vor jedem Buffetgang die Hände zu desinfizieren – aufgemerkt, die Plastikhandschuhe zu desinfizieren – während die Küchenhilfskraft ohne jegliche Schutzmaßnahme das Besteck neben ihnen in die Wannen fallen lässt. Das ergibt auch den tollen Lärm in den Hallen. Gemeinsam mit dem Trolly neben dem Koch, in dem noch im Restaurantbereich das Schmutzgeschirr grob gesäubert und sortiert hineingeworfen wird. Ein Träumchen.

Bitte geht dort nicht hin. Meine in dünnes Plastik gehüllten Finger sind nach der heißen Zange und der Verwendung der Honigflasche Pärchen Weise zusammengeklebt. Ihre armen Seelen vor Ort – live long and prosper!
Man mag sich nicht ausmalen, was in Wok City los ist.
Und entsorgt den unnötig viel anfallenden Müll bitte ordnungsgemäß.

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19. Oktober 2021
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7. Oktober 2021
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7. Oktober 2021
SpeisenAmbienteService
Ereignisse werfen ja ihren sprichwörtlichen Schatten voraus. Das blaueF spült eine Neueröffnung in die Timeline. Mhhmm. Man kennt den Ort – wo bitte soll da ein Lokal sein/entstehen? Jetzt beric... MehrEreignisse werfen ja ihren sprichwörtlichen Schatten voraus.
Das blaueF spült eine Neueröffnung in die Timeline.
Mhhmm. Man kennt den Ort – wo bitte soll da ein Lokal sein/entstehen?
Jetzt berichten auch schon die Printmedien davon und als der Kurier die Neueröffnung als eines der Top 5 unter den Lokalen, die Lust auf Essen im Grünen machen in seine Wochenendbeilage aufnimmt, werfen wir die Recherchemaschine an. Sehr gefinkelt – das Gemeindezentrum von Gramatneusiedl ist also die Location, es ist ein Popup-Projekt von Andreas Kurz, der im Loca in der Wiener Innenstadt kochte. Der Name ist also auch Programm, geplant auf ein Jahr. Wenn es klappt, soll daraus allerdings eine Dauereinrichtung werden, und man kann schon vorwegnehmen, es wird weiter investiert, da es wirklich schnurrt.

Parkmöglichkeiten gibt es ausreichend, der – natürlich – zweckmäßige und daher schmucklose Bau des Gemeindezentrums wurde mit viel freundlichen Farben aufgemöbelt, sonnengelbe Schirme, Liegestühle, Outdoor-Lounge-Bereich bis hin zur Sandkiste, an der Hausfront entlang die Tische auf der Terrasse. Gut, in den Innenraum haben wir nur gelugt, das nennt sich Mehrzweckhalle mit Schank.

Die Speisekarte wird gereicht, und sofort nach dem Getränkewunsch gefragt, das überlegen wir noch, eine Unart, aber bitte. Wir sind auf der Heimfahrt eines Kurzurlaubes (😉) und haben für diesen Sonntagmittag das Überraschungsmenü auf dem Radar (drei Gänge € 38,-, sechs Gänge € 48,-). O-Ton Homepage: was ist das Menü? Nicht fragen, einfach genießen! Genauso mögen wir das.

Wir bleiben beim Plan mit dem Überraschungsmenü und so kommen

Mozzarella mit Tomate
Verschiedene Tomatensorten, geviertelt und halbiert mit zwei Kugeln Mozzarella drauf. Fast schon so ein Hybrid mit einer Burrata, d.h. ganz leichte Cremigkeit im Inneren. Verfeinert mit etwas Kräuteröl und Kresse.
Ein Gericht, das immer schmeckt, lebt halt sehr von der Qualität der Produkte ab, die ist hier in Ordnung. Dazu gereicht wird Weißbrot in Scheiben, serviert in einem weißen Papiersackerl. Sieht man in letzter Zeit immer öfter, wenn die Sackerl auch öfter verwendet werden, finde ich es eine gute Alternative zu Körbchen.

Gebratene Blunze
Vor noch nicht allzu langer Zeit hätte man mich mit einer Blunze echt vergrämen können. Aber die Altersmilde rückt so einiges zurecht.
Die Ursprungs-Blunze muss ordentliche Ausmaße haben, denn das Radel, dass hier rausgebraten wurde, ist doch recht groß. Sehr knusprig auf beiden Seiten geraten, der typische würzige Geschmack, verfeinert mit eigenen Kräutern, da steckt sicher die Handschrift des Kochs dahinter. Als Beilage gibt es eine Mischung aus gedünsteter Marille und Kraut. Jeweils von allem auf eine Gabel – ein Gedicht.

Steak
Wir werden zwar nicht nach dem Gargrad gefragt, dann wäre ja ein Teil der Überraschung vorweggenommen worden, aber wir mögen medium, darum ist das Steak für uns richtig gebraten. Danach noch in Stücke geschnitten und auf einem herrlichen Trüffelpüree drapiert. Ich weiß Trüffel – überbewertet, aber hier der kongeniale Counterpart zum Fleisch. Noch ein bissl Karotte und Jus. Auch hier gilt, alles auf eine Gabel – und genießen. Ein Zeichen, dass der Koch weiß, mit welchen Aromen er spielen kann.

Milchreis als Dessert
Also, Milchreis versetzt einen sofort in die Kindheit zurück. Auch hier mit etwas Zimt und einigem Kakao verfeinert. Der Star auf dem Teller ist aber mit Sicherheit die Marille, einerseits als gedünstete Frucht und daneben als Sorbet. Sehr fruchtig-frisch.
Gemeinsam mit einem Espresso eine Abrundung einer an sich schon sehr runden Sache.

Fazit:
Der junge Mann im Service ist anfangs mega-ambitioniert, zuvorkommend und macht auch einen entspannten Eindruck, fragt nach zeitlichen Abständen beim Servieren der einzelnen Gänge. Im Laufe unseres Aufenthalts wandelt sich das enorm, er wendet sich während eines Gespräches einfach ab und geht an einen Nebentisch, er wirkt desinteressiert und wir kommen uns wie Bittsteller vor. Mutmaßlich merkt der Chef das, denn die letzten Gänge werden von ihm ausserviert. Die Bemerkung des Kellners bei der Verabschiedung war ziemlich tiefe Schublade, ich wiederhole sie hier nicht, sie ging auch nicht gegen uns, sondern gegen seine Arbeitsstelle und das gehört nicht hierher. Darum die 3 für das Service.

Es gibt auch eine kleine Karte für zwischendurch, die originell gestaltet ist, wie z.B. ‚Verbesserung des Gamma GT‘ (=Hühnerleber mit Wassermelone, Brioche und Lavendel), oder ‚Es zählen die inneren Werte‘ (=Kalbsrahmbeuschel mit Serviettenknödel). Sonntagvormittag gibt es Frühschoppen mit Weißwurst, Chili-Käsekrainer, Brezen und Wildgulasch.

Eine Empfehlung kann ich nur für die Sommermonate aussprechen, indoor müssen wir erst ausprobieren, da gibt es vielleicht bald ein update.
In der Nähe ist noch eine tolle Patisserie Willkommen bei N°11 - Patisserie & Eissalon in Gramatneusiedl (nachhaltignaschen.online) und für die Weiterbildung empfiehlt sich ein Besuch im fußläufig entfernten Museum Marienthal (Stichwort Marie Jahoda).
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7. Oktober 2021
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29. September 2021
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10. September 2021
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10. September 2021
SpeisenAmbienteService
Gasthaus Ziegelwerk. Was nun, Gasthaus oder Ziegelwerk ? Beides ! Knapp 70 Jahre im vorigen Jahrhundert stand hier ein Ziegelwerk mit Steinbruch, danach lag das Areal lange brach und wurde ab ... MehrGasthaus Ziegelwerk.
Was nun, Gasthaus oder Ziegelwerk ?
Beides !

Knapp 70 Jahre im vorigen Jahrhundert stand hier ein Ziegelwerk mit Steinbruch, danach lag das Areal lange brach und wurde ab 2013 aus dem Dornröschenschlaf geküsst. Einer der Kalkofen ist liebevoll renoviert worden, dieser ist gleichzeitig Blickfang und Zeitzeuge. Weitere Umbauten folgten mit viel Gespür für die Erhaltung des Altbestands, sowie dem Einzug von moderner Gastro-Kultur.
Die Räumlichkeiten können für Veranstaltungen gemietet werden, abgesehen davon, ist eine Reservierung immer ratsam.

Der bereits erwähnte Kalkofen zeigt, dass man am Ziel angekommen ist, entlang des Areals gibt es viele Parkplätze. Seit die Wiese gegenüber zur Chill-Area mit Liegestühlen umgestaltet wurde, gibt es außerhalb des Grundstücks noch – gut beschriftetet- Parkmöglichkeiten.

Der Gastgarten breitet sich zwischen Kalkofen und dem Ensemble aus, gekiester Boden und hochwertige Holz-Metall-Möbel. Die geschickte Bepflanzung entfaltet im Sommer ihre totale Pracht. Die Innenräume werden von (Ziegel)stein und viel Holz dominiert. Die moderne Küche ist mittels automatischer Schiebetür nur einen Steinwurf hinter den beiden Theken entfernt und man erhascht diverse Einblicke.

Gedeck – EUR 2,80
eine große Schale mit frisch gebackenem Brot, duftende Gewürze, dazu bräuchte es rein gar nichts, es gibt aber Olivenöl mit einem Stämmchen Rosmarin und eine Frühlingsaufstrich auf Topfenbasis. Das grobe Salz steht schon am Tisch. Und in einem Gläschen auf gut mariniertem Salat ein paniertes Kichererbsen Bällchen. Man muss wirklich aufpassen, sich nicht schon vorab den Bauch vollzuschlagen 😉

Leithaland-Salat – EUR 10,50
Auf den ersten Blick sieht der gebrachte Teller nach sehr wenig aus. Böhmisch-süß marinierte Blattsalate mit Eierschwammerln im Ganzen, ein paar Mango Spalten und darauf thront der gratinierte Ziegenkäse. Den Thron hat dieser auch tatsächlich verdient. Die Scheibe ist ordentlich dick, etwas größer als gewohnt, die Außenhülle bietet Stabilität und der innere Kern ist perfekt von der Konsistenz, leicht cremig, fließt aber nicht davon. On top wurde noch mit etwas Zucker karamellisiert, gemeinsam mit den frischen Frühlingszwiebeln ein echtes Gaumenkino. Könnte ich mir auch sehr gut als Hauptgang vorstellen.

Rindsuppe – EUR 4,80
Hier werden die Suppen noch in tiefem Porzellan serviert, somit hat jeder Einblick. Und was man sieht, erfreut einen wirklich, eine gehaltvolle Brühe, ohne diverse Verstärker und auch nicht mit Wasser aufgegossen. Die Gemüse-Julienne könnte sogar einen Moment mitgekocht worden sein. Zwei ordentliche Leberknödel, die so überhaupt nichts mit der allseits bekannten Fertigware zu tun hat, sie sind nicht einmal gleich groß, ehrliche Handarbeit.

Hirschgulasch – EUR 15,90
Das Wild wird hier in doch relativ großen Stückchen serviert, nichtsdestotrotz lassen sei sich tadellos mit der Gabel alleine teilen. Das Gulasch muss lange geschmurgelt haben, denn das Safterl ist dermaßen sämig, ich vermute Wacholderbeere nebenbei, ein bissl leicht bissfestes Wurzelwerk und als Herausstellungsmerkmal: die Leithabergkirsche. Diese Edelkirsche wird seit einigen Jahren rund um das Leithagebirge bis an den Neusiedlersee unter anderem auch kulinarisch verarbeitet. Nicht nur in rein flüssiger Form, sondern auch als Chutney und Süßspeise bis hin als Begleiter zu Fleischspeisen. Die selbstgemachten Spätzle passen richtig gut dazu und damit bleibt auch kein Tröpfchen des guten Saftes am Teller.

Gebackene Steinpilze – EUR 13,90
Der Dreieckaufsteller am Eingang zum Gastgarten hat seinen Werbeeffekt erfüllt, die Pilze werden geordert. Die Stücke sind ordentlich groß, man hat hier offenbar keine Angst vor Würmern 😉, teilweise sind die Stückchen mit Teilen von Stiel und Kappe, so wie es gerade gepasst hat. In der Panier war etwas Salz und der Geschmack eines Gewürzes, den ich nicht zuordnen konnte. Allerdings brachte das Topping erst richtig Schärfe, eine Mischung wie aus Ajvar und Chili, und natürlich frischer Frühlingszwiebel. Serviert mit einem kleinen Teller Blattsalaten.

Strozzapretti – EUR 15,90
Das musste ich unbedingt haben. Ich Dösel vermutete sogar einen Schreibfehler, bis ich recherchiert habe, ja, das zweite ‚r‘ gehört hier wirklich hin – die lustige Übersetzung aus dem italienischen lautet: Priesterwürger (…). Bei dieser Recherche habe ich auch erfahren, dass diese Art Pasta relativ aufwendig in der Zubereitung ist (Teig in Quadrate, dann ein Dreiecktuch draus falten und gegengleich drehen, dass ein Spiralnebel entsteht). Ich sag mal so, wenn schon unbedingt carbs – dann diese 😉
Ich würde sie jetzt mit dem Parmesan als ‚schlotzig‘ bezeichnen, die Erbsen waren farblich zwar das Highlight. Aber geschmacklich eindeutig der Sieger – die Trüffelscheiben! Ich finde Trüffel grundsätzlich meist überbewertet, aber das war eine Kombination zum Reinlegen. Vielen Dank dafür, das hat so gut geschmeckt.

Als Abschluss schaffen wir nix Süßes mehr, nur mehr die braune Bohne.

Fazit:
Das Lokal wird geführt von Julia und Werner, sie vereinen das Beste aus Burgenland und Vorarlberg, und bei allen unseren bisherigen Besuchen hat die Chefin ein Runde gedreht und jeden begrüßt und nachgefragt, ob alles in Ordnung ist. Die Produkte bezieht man aus der unmittelbaren Umgebung vom Leithaberge bis ins südliche Burgenland und hin zum Gut Dornau. Das Service-Team scheint stabil, das ändert sich kaum, auch nicht nach den Schließungen – never change a winning team !
Kulinarisch wurden wir immer – und sei es auch nur mit einer Kleinigkeit von Neuem – überrascht. Preislich vielleicht etwas im oberen Segment, aber jeden Euro wert, das Ambiente würde ich genau so gestalten, wenn man mir frei Hand ließe, man fühlt sich jeden Moment wohl und gut aufgehoben.
Mit einem Wort – alles richtig gemacht.
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Das klingt ziemlich großartig. Schade, dass es die Strozzapreti und die gebackenen Steinpilze offenbar nicht auf die Standard-Speisekarte geschafft haben. Was dort drauf steht ist nicht annähernd so interessant, bzw. selten zu kriegen.

17. Sep 2021, 23:29·Gefällt mir

Danke für den Tipp, die Vorspeisen klingen auch sehr verlockend 😉

11. Sep 2021, 14:34·Gefällt mir

Wenn du großartige Strozzapretti essen möchtest, schau mal hier vorbei: Link

11. Sep 2021, 13:26·Gefällt mir
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9. September 2021
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