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Speisen
Ambiente
Service
39
33
39
Gesamtrating
37
27 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
Bewertungsschlüssel
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Meixner's GastwirtschaftMeixner's GastwirtschaftMeixner's Gastwirtschaft
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Meixner's Gastwirtschaft Info
RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 252
|
227
Wien
Rang: 168
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Urig
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
11:00-23:00
Di
11:00-23:00
Mi
11:00-23:00
Do
11:00-23:00
Fr
11:00-23:00
Sa
geschlossen
So
geschlossen
Letztes Update von:
Stammersdor.
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Meixner's Gastwirtschaft

Buchengasse 64
1100 Wien (10. Bezirk - Favoriten)
Küche: Österreichisch, Wiener Küche, International
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 6042710Fax: 01 6063400
Lokal teilen:

27 Bewertungen für: Meixner's Gastwirtschaft

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 11. November 2016
Barolo58
1
1
1Speisen
3Ambiente
4Service

Der Meixner ist eines meiner Lieblingsrestaurants für gutbürgerliche Küche. Nur Gansln bringt er halt leider keine zusammen. Voriges Jahr war`s "na ja" - heuer schlicht ungenießbar. Eine Portion war außen zu Kohle geflämmt, innen jedoch ok. Die zweite Gans: außen hell, innen super zäh & flaxig und selbst mit dem (sicherheitshalber) mitgelieferten, scharfen Messer nicht beizukommen. Daher verblieb sie - nur wenig beschnitten - am Teller. Der wurde vom freundlichen Service-Personal ungerührt und ohne Rückfrage abserviert. Die Erdäpfelknödel haben nur entfernte Ähnlichkeit mit dem Waldviertler Original - das haut nicht hin.
Fazit: Zukünftig Gansln weglassen und auf jene Dinge konzentrieren, die die sonst exzellente Küche WIRKLICH zusammenbringt.

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Kommentar von am 12. Nov 2016 um 14:42

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am 28. März 2015
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
5Speisen
3Ambiente
3Service
4 Fotos2 Check-Ins

Vorgestern Abend mit der U1 (die Rote für die nicht Insider) in den 10ten, bis zur Endstation Reumannplatz. Dort wo übrigens auch der Tichy zu finden ist, dann 2-3 Minuten per Pedes zur Buchengasse Ecke Herndlgasse und da ist sie auch schon die GASTWIRTSCHAFT von Berta und Karl MEIXNER. Ein Mützerl mit 14 Punkten verspricht die Bibel der Hohenlohe’s, die Rosam’s (Falstaff) meinen 86 Punkte oder 2 Gaberln. Schau‘n mer mal, hat seinerzeit der Kaiser Franz gesagt. :-)

Auf der HP ist zu lesen, wir sind ein Wirtshaus und KEIN Gourmettempel oder Luxushütte, genießen in gemütlicher, unkomplizierte Atmosphäre.

Die Reservierung, vor einigen Tagen telefonisch, hat perfekt funktioniert, das Lokal an diesem Abend schlecht besucht, 6 oder 7 Tische waren besetzt, die aber auch nur mit zwei, maximal drei Personen. Der Chef (glaub ich) hat uns empfangen und zum Tisch gebracht, meiner Liebsten sogar den Mantel und mir die Jacke abgenommen und uns gleich die Karte da gelassen.

Das Ambiente im 1980er Style ist in die Jahre gekommen. Rechts wenn man rein kommt die Bar und einer der drei Sitzbereiche, ob da noch geraucht werden darf, ich weiß es nicht. Geradeaus zwei weitere Gasträume, im ersten war unser Tisch, der Hintere mit Bauernstubencharakter. Überall viel Holz, Sesseln, Bänke (sollt ma neu beziehen) Tische, an den Wände, der Decke, dazwischen ist weiß und orange? ausgemalt. Einen braunen Fliesenboden gibt’s, wenn ich mich recht erinnere. Ansonst wurde das Ambiente von den Vortestern schon sehr treffend beschrieben.

Das Personal an diesem Abend, Mandl und Weibl (schaute aus wie a Bua) sie sind recht jung und haben ihren Job gelernt. Beide sehr freundlich, flott und aufmerksam und es wird auch hin und wieder nachgefragt. Nur das mit dem Schmäh oder einem Lächeln, da geht noch was, aber sonst guter, korrekter Service.

Als Aperitif hatten wir Negroni Secco, der besteht aus Gin, Wermut, Campari und Prosecco, sehr spritzig und fruchtig das Gemisch, der Campari dominiert und er wurde mit Eis serviert. Hat uns richtig gut geschmeckt und war der perfekt Start in einen kulinarisch sehr erfreulichen Abend. Zum Essen tranken wir, aus der gut sortierten Weinkarte, einen 2011er GV vom Nössing aus meiner Heimat Stammersdorf. Ein sehr kräftigere Weißer, überaus fruchtig und sehr harmonisch, auffällig die schon fast Strohgelbe Farbe. Der Abschluss Hausbrandt Trieste 1892, klein, schwarz wie die Nacht, sehr stark und nicht bitter, so schmeckt für mich nahezu perfektes Espresso.

Die beiden Vorspeisen waren Lardo vom Mangalitza mit Kräutern und Meersalz gereift, dazu dünnes Knoblauchbrot, sowie die gebackenen Grammlknöderln (die Betonung auf Knöderln) drei an der Zahl, mit warmem Speckkraut.
Der Lardo zerging auf der Zunge, ein Erlebnis, man hat nicht den Eindruck etwas Fettes zu essen und er kam nicht aus dem Kühlschrank, war somit warm und daher noch viel besser. Das geröstete Brot perfekt getroffen mit ausreichend Knofi. Die drei kleinen, auf einem Beet von köstlichem Kraut, etwas süßlich, das Innenleben sehr gschmackig, der Teig weich und knusprige Panier. Herz was willst du mehr.

Die beiden Hauptspeisen, für meine Frau der Girardirostbraten (ja da gibt es ihn) mit 2 Scheiben gerösteten Serviettenknödel und für den Innereienfreak Kalbskutteln mit Paradeiser viel Knoblauch und Basilikum.
Der Rostbraten kam medium, wie bestellt, herrlich durchzogen, in einem traumhaften Saftl mit Speck, vielen Kapern, Schwammerln und Zwiebel, leicht papriziert, sämig und perfekt gewürzt. Die Knödel außen kross und innen flaumig weich. Die Kutteln in dünnen länglichen Streifen, sehr weich, aber nicht tot gekocht, der Saft ordentlich papriziert mit Zwiebel, Paprikastücken und eben Paradeisern. Wie heißt es in einer Telekom Werbung JUHU…. :-)

Nachdem die Portionen nicht sehr groß waren, gabs zum Abschluss einmal gemischten Käse mit Kürbiskernen und sehr dünnen Apfelscheiben (Granny Smith). Da kam auf einem länglichen weißen Teller eine Ziege, Blauschimmel, ein recht harter Bergkäse und eine Rotschmiere daher, Namen Fehlanzeige. Alle (sehr) würzig, aber himmlisch. Dazu hatten wir ein letschates Salzstangerl, nein das muss nicht sein und NEIN das verhindert das AUSGEZEICHNET beim Futter nicht. :-))

Alles in allem ein kulinarisches Erlebnis auf sehr hohem Niveau, das sich mit meinen früheren Besuchen deckt, in einem Ambiente das in den 80igern (leider) stehen geblieben ist und wenn das Personal dann auch noch lächeln würde…….. Wir haben mit Maut 120,-- Euro gezahlt.

Und nein wir sind noch nicht sehr zufrieden nach Hause gefahren, sonder nona noch auf ein Schleckeis zum Tichy. Dieser Abschluss MUSSTE es natürlich sein. Frau hatte Haselnuss, Pistazie und Stracciatella, meine Wenigkeit Birne, Malaga und Schokolade. Super gut und sehr cremig wars. Was uns beiden aber negativ auffiel, die sehr bescheidene Auswahl an Eissorten.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 18. Jänner 2015
Experte
VickerlAdler
30
13
19
4Speisen
2Ambiente
5Service

"Was man sich lange vornimmt, wird hoffentlich gut", oder so...
Gut war's tatsächlich und seit einiger Zeit wurden auch wieder Erwartungen erfüllt, im Falle Meixner's gar ziemlich hohe, Hut ab!

Überholtes Interieur und recht eng bemessene, ländliche U-Bankerl könnten das Erlebnis trüben, oder aber sie machen es zu eben so einem - Subjektivität deluxe.
Kurz: Der Meixner ist ein echtes Wirtshaus und wirkt trotz der innenarchitektonisch bewahrten Tugenden nicht wirklich schmuddelig, was ihn über die große Menge der wiener Durchschnittst'schecherln erhebt. Trotzdem sollte man die Bänke zumindest neu überziehen und hier und da abgeschlagene Holzverkleidungen ein wenig herrichten. Auch die eine oder andere Karte wirkt ramponiert. Kann alles so bleiben, sollte nur aufgebessert werden!

Die Bedienung möchte ich nicht ausgedehnt besprechen und doch positivst hervorheben: bemüht, sehr aufmerksam, unaufdringlich gesprächig und mit memoria permagna gesegnet, danke!

Preislich selbstbewusst springt einen die Karte an, inhaltlich dem gutbürgerlich Hausmännischen gewidmet.
Die Auswahl drängt sich, aufgrund des Direktvergleichs mit unserem "zweiten Wohnzimmer" Ringsmuth, auf. Grammelknöderl, hier gebacken und Tafelspitz, in gleicher Variante wie beim direkten Konkurrenten.
Bedingt durch völlige Auslastung sind die Pausen ausgedehnt, aber im Rahmen.

Die erste Wartezeit vertreibt ein brauchbarer Zierfandler, der sich auch ganz gut mit der angenehm milden und fast schon fettarmen Grammel-Kraut-Paarung verträgt. Die Weinkarte ist vor allem im flaschenweisen Segment sehr respektabel aufgestellt, allein die sehr jungen Rotweinjahrgänge würden mich etwas abschrecken, aber was soll er tun...

Zum Aufwärmen a priori Hauptgang biedert sich ein Kamptaler GV an. Auch dieser schmiegt sich fein an das wunderbar zarte Rind an, dass mit Erdapferln, genau nach Vickerl's Geschmack, und passender Kren-Saucen-Zusammentellung den unmittelbar sehr positiven Eindruck prolongiert. So sehr es schmerzt - Meixner 2: Ringsmuth 0.

Hausbrandt, eine der von mir geschätzteren Röstdynastien, beschäftigt mich in Form eines espresso doppio bis hin zum diätfremden Dessert-Quartett. Die nahezu waffenscheinpflichtigen Fett-Zucker-Bomberl hämmern selbst meinem negierenden Verstand das nunmehr nicht mehr zu leugnende Sättigungsgefühl ein, das "eater's high" ist wieder einmal erreicht.

Fazit: Ringsmuth muss sich leider warm anziehen, mit oder ohne echtem Winter!

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am 2. Jänner 2015
Update am 10. Jänner 2015
Experte
hbg338
388
56
29
3Speisen
4Ambiente
4Service
8 Fotos1 Check-In

Das Lokal Meixner's Gastwirtschaft befindet sich nur wenige Schritte vom Reumannplatz entfernt. Die Anreise mit der U1 bietet sich an. Die Straßenbahnlinie 6 und 67 haben ihre Haltestelle auch nicht weit entfernt. Parkplätze sind hier in dieser Gegend eher Mangelware.

Über das Ambiente und alles andere in dieser Richtung will ich nicht detailliert eingehen. Dieses kann man am besten in der vorigen sehr guten Bewertung von uc0gr(Gerry) nachlesen. In dieser wurde alles perfekt beschrieben. Ich will nur einen kurzen persönlichen Eindruck zum Ambiente abgeben.

Das Ambiente mit dem vielen Holz und der teilweise bemalten Holzdecke vermittelt für mich einen sehr angenehmen und gemütlichen Eindruck. Die besondere Note welches den Meixner von einem der üblichen Vorstadtgasthäuser abhebt, sind für mich die Tischtücher und die Stoffservietten. Das bin ich eigentlich nur vom Stern in Simmering, welcher ähnliches Niveau bietet, gewöhnt.

Die Speisekarte wurde umgehend gebracht und leider gleich die obligate Frage nach dem Getränk gestellt. Da ich doch erwartete hier eine größere Auswahl an Fruchtsäften zu bekommen fragte ich den Ober was es an Säften denn gäbe. Ich entschied mich für einen nicht alltäglichen großen Birnensaft gespritzt mit Sodawasser. Leider war auch der Preis von € 5,-- nicht alltäglich. Auch wenn es ein 100% Fruchtsaft ohne Zucker war, schmerzte der Preis schon sehr. Geschmacklich jedoch tadellos. Birnengeschmack sehr intensiv, nicht zu süß. Ein sehr guter Fruchtsaft(Link).

Zum Essen bestellte ich eine Leberknödelsuppe(€ 3,80) und eine gebackene Fledermaus mit Erdäpfel-Endiviensalat(€ 14,80)(Fledermaus: Eines der besten und saftigsten Fleischteile zum Panieren oder Braten. Der Name klingt etwas absonderlich. Dieses Stück Fleisch ist ein kleiner Fleischteil und liegt am Schlögel). Der Preis für die Fledermaus geht noch in Ordnung da dieses Stück Fleisch mengenmäßig nicht sehr groß bei jedem Tier ist. Bei meinem Fleischereibetrieb muss ich es auch immer bestellen und reservieren.

Die Suppe wurde in einer klassischen Suppenschüssel serviert. Die Knödelgröße war durchschnittlich. Die Konsistenz nicht zu fein, und auch nicht zu weich. Ganz mein Geschmack. Die Suppe selbst war eine recht gute Rindsuppe, für mich hätte sie durchaus etwas intensiver sein können. Sehr gut aber ich habe schon bessere gegessen. Zwar nicht viele aber doch.

Meine Fledermaus, natürlich frisch wie ich am Klopfgeräusch aus der Küche entnahm, wurde nach kurzer Wartezeit serviert. Da sich zu dieser Zeit nur drei Gäste inklusive mir im Lokal befanden war die Wartezeiten auch minimal. Eine recht ansehnliche Schüssel Salat. Leicht säuerlich mariniert. Nicht nach der alten Wiener Tradition wo er meistens süßlich angemacht wurde. Da ich hier keine Vorlieben habe hat er mir sehr gut geschmeckt, und vor allem war er leicht erwärmt und nicht wie meistens eiskalt. Am Teller befanden sich ein mittelgroßes und ein kleineres Stück von der gebackenen Fledermaus. Da das Fledermausstück nicht sehr groß ist, kann man hier keine Schnitzel a la Neubaugasse liefern. Das schafft der beste Koch nicht. Die Fleischqualität war ausgezeichnet. Schön saftig ,keine Flaxen oder Fettstücke. Die Panier perfekt. Löste sich nie vom Fleisch ab, auch nicht bei kleiner geschnittenen Stücken. Sehr gut gewürzt. Perfekt paniert. Nur etwas mehr hätte es sein können.

Mein Fazit. Ein schönes Wiener Gasthaus mit sehr guter Küche. Tadellosem Service. Preislich etwas höher angesiedelt. Die Portionen könnten etwas größer sein. Richtig satt war ich nicht. Dieses werde ich bei einem neuerlichen Besuch mit meiner Frau sicher mit der Nachspeise schaffen.

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am 7. Dezember 2014
Update am 13. Dezember 2014
Experte
uc0gr
215
47
28
5Speisen
3Ambiente
4Service
45 Fotos6 Check-Ins

Seit 1981 schon führen Berta und Karl Meixner das „Meixner’s Gastwirtschaft“, ein eher unscheinbares Ecklokal in der Buchengasse, Ecke Herndlgasse, gleich oberhalb des bekannten Amalienbades. Die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ist daher optimal, liegt das Lokal doch in unmittelbarere Nähe zum Reumannplatz. In Favoriten und über die Bezirksgrenzen hinaus ist die „Meixner’s Gastwirtschaft“ mittlerweile ein verlässlicher Ort für gutbürgerliche Küche - eine Institution der Wiener Gastwirtschaft sozusagen. Die „Meixner’s Gastwirtschaft“ findet sich übrigens auch im Buch "Beisln in Wien, 99 der schönsten Gaststätten der Stadt“ wieder.

Man betritt das Gasthaus durch einen klassischen Wirtshaus-Windfang und befindet sich unmittelbar im Raucherbereich – die Sanitäranlagen sind aber auch durch den Nichtraucherbereich zu erreichen. In diesem Gastraum dominiert rustikales, dunkles Holz und generell ist der Raucherbereich deutlich dunkler als die anderen Gasträume. Eine nicht allzu große, aber massive Holzschank, mit allerlei Weinangeboten, Weinbouteillen bildet das Zentrum und den Blickfang im Raucherbereich.

Man bemerkt aber ebenfalls, dass das Ambiente insbesondere das Interieur nicht mehr ganz taufrisch ist, eher schon etwas abgewohnt, durchgesessen und wie in einem einfachen Gasthaus. Auch finden sich da und dort schlampig geputzte Stellen, wie zum Beispiel oberhalb der Schank.

Wir hatten immer im Vorfeld reserviert, was ich auch immer empfehle, da der „Meixner“ stets sehr gut besucht ist. Immer wurden wir nett empfangen und, wie es sich gehört, jeweils freundlich an unseren Tisch geführt, der bei jedem Besuch adrett mit Stoffservietten eingedeckt war. Der Blick in die Speisekarte bestätigt ein klassisches Angebot Wiener Spezialitäten wie „Gebackene Fledermaus mit Erdäpfel-Gurkensalat“, „Tafelspitzsulz“, „Gebackene Grammelknöderl auf warmem Speck-Kraut-Salat“, „Wiener Suppentopf“, „Blunzengröstl“, „Kalbskutteln“, „Zwiebelrostbraten“, „Spanferkelrücken“ oder „Tafelspitz vom Jungrind“. Aber auch unerwartete Speisen wie „Lardo“, „Fenchel-Rucolasalat“ oder „Gebratene Lammstelze“ findet man am Speiseplan beim „Meixner“. Zusammengefasst gibt es beim „Meixner“ eine geradlinige Wiener Küche ohne Schnörkel oder gar haarsträubend moderne Interpretationen und genau das ist gut so.

Die aktuellen Auszeichnungen der „Meixner’s Gastwirtschaft“ sind:
► A la Carte:
2 Sterne / 2 Flaschen / 68 von 100 Pkt. = „Perfekte bodenständige Küche; beachtliches kreatives Potenzial & Erstklassige Glas- und Weinkultur, repräsentative Weinauswahl in Breite und Tiefe. Perfekter Service und entsprechende Beratung“
► Falstaff:
1 Gabel / 84 von 100 Pkt.
► Gault & Millau:
1 Haube / 14 von 20 Pkt. = „Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet“

Dieser Umstand wird natürlich bei meiner Bewertung berücksichtigt, und ich berichte von unseren letzten beiden Besuchen, da die anderen Visiten schon zu lange her sind.

Zu trinken hatten wir den „Reinisch Premiere Jungwein 2014“ (EUR 4,00 / 0,125l), eine Cuvée aus blauem Portugieser und Zweigelt, der frisch und jung war, das „Schladminger BIO-Zwickl“ (EUR 3,20 / 0,33l), „Soda Zitron“ (EUR 2,00 / 0,25l), „Kronprinz Apfelsaft mit Leitungswasser“ (EUR 3,40 / 0,25l) sowie ein ausgezeichnetes „Hofbräuhaus Traunstein Weißbier Alkoholfrei“ (EUR 3,80 / 0,5l). Die konsumierten Kaffées waren „Doppelter Espresso“ (EUR 3,40) sowie eine „Melange“ (EUR 3,00), aus der Rösterei Gegenbauer, der unseren Geschmack leider absolut nicht traf. Dass man kein Wasser zum Kaffée reichte, war doch eher ungewöhnlich und sollte eigentlich nicht sein.

Zu unseren Speisen:
► „Lardo vom Mangalitza (Meersalz & Kräuter) mit geröstetem Knof'lbrot“ (EUR 9,80):
Die gewohnt tolle Lardo-Qualität vom Spezialisten Thum (Link) in wohltemperierter Form, also nicht eiskalt aus dem Kühlschrank, wurde serviert. Hier verwendete man den Lardo, der in Meersalz und Kräutern reifen durfte, und reichte dazu sehr gut geröstetes Schwarzbrot mit Knoblauch - ein „AUSGEZEICHNETES“ (5) Geschmackserlebnis.

► „Schöberlsuppe“ (EUR 3,80):
Die Suppe war sehr kräftig im Geschmack und bestens, wie aus dem Lehrbuch, zubereitet, die Schöberl schmeckten ebenfalls recht gut, man hatte es allerdings quantitativ viel zu gut gemeint – in etwa die Hälfte davon hätten wohl gereicht. Wegen der Suppe aber gibt es gerade noch ein „SEHR GUT“ (4).

► „Frittatensuppe“ (EUR 3,80):
Auch hier wurde eine heiße, tadellose Rinderbouillon mit flaumigen, natürlich hausgemachten Frittaten serviert. Ein glattes „SEHR GUT“ (4) hierfür ohne Wenn und Aber.

► „Gansleinmachsuppe mit Wurzelgemüse und Bröselknödel“ (EUR 5,40):
Eine absolut tolle Einmachsuppe wurde uns serviert. In der heißen und g’schmackigen, nicht pampigen Suppe befand sich ausreichend Gänseklein (Herzerl, Magerl, Kragerlfleisch, etc.) und Gemüse. Sie wurde nicht zu stark gebunden und war tatsächlich von herausragendem Geschmack. Auch der Bröselknödel konnte mithalten, leicht, locker und flaumig. Für diese absolut grandiose Suppe, eine der besten Gansleinmachsuppen die wir bisher hatten, gebe ich gerne ein „AUSGEZEICHNET“ (5) – hier hätte ich gerne noch ein Knöderl gehabt.

► „Gebackene Grammelknöderl auf warmem Speckkraut“ (EUR 8,20):
Man sagt den typischen Wienern nach, alles was bei „Drei“ nicht auf dem Baum wäre, würde paniert und herausgebacken werden. Die Idee des gebackenen Grammelknöderls wurde ausgezeichnet umgesetzt. Knusprige, gut abgetropfte Panier, der Erdäpfelteig dünn aber doch flaumig und die Grammelfülle ausgezeichnet g’schmackig. Das warme Speckkraut stand den Knöderln um nichts nach, und somit kann ich auch für diese Speise nur ein ehrliches „AUSGEZEICHNET“ (5) geben.

► „Tafelspitzsulz mit Jungzwiebel und Kernöl“ (EUR 7,80):
Eine sehr gute und tadellos gefertigte Sulz aus wohlschmeckendem Rindfleisch wurde serviert. Die Marinade war ebenfalls sehr gut, die weiteren Zutaten frisch und knackig, lediglich mit dem Kernöl war man doch etwas zu sparsam. Trotz des sehr guten Geschmacks gibt es nur ein „GUT“, weil man eigentlich auch immer Klein-Gebäck dazu reichen sollte.

► „Martinigansl mit Erdäpfelknödel und Rotkraut“ (EUR 19,80):
Beim „Meixner“ kann das Gansl wahlweise mit Rotkraut oder warmem Speckkrautsalat bzw. Erdäpfelknödel oder Serviettenknödel bestellt werden. Wir hatten jeweils die Variante mit Rotkraut und Erdäpfelknödel, die beste Tochter von allen hatte einmal das Speckkraut dazu.
Zum Gansl kann man nur sagen, eines der besten Gansln in Wien, die wir bisher genießen durften. Wunderbar zartes, sich leicht vom Knochen lösendes Fleisch, gut ausgebraten und trotzdem saftig mit perfekt knuspriger Haut – so präsentierte sich dieses herrliche Gansl. Das Rotkraut war ausgezeichnet gewürzt, der Erdäpfelknödel dazu wunderbar flaumig und samtig, der warme Speckkrautsalat war ebenfalls ausgezeichnet und harmonisch abgeschmeckt sowie fein gehobelt. Wir bestellten noch extra Preiselbeeren (leider nur „Darbo“ um EUR 3,00), der auch noch extra georderte Bratensaft war hingegen gratis. Ein glattes „AUSGEZEICHNET“ (5) für einen lukullischen Hochgenuss. Man serviert übrigens weder Stopfleber noch Mastgänse – Bravo.

► „Kastanienparfait mit Orangensalat“ (EUR 7,80):
Handwerklich war das Parfait tadellos gefertigt, ebenso wie der sehr gute Orangensalat. Ein paar Kerne vom Granatapfel garnierten dieses Dessert, das mir aber doch etwas zu wenig nach Maroni schmeckte – daher „nur“ ein „SEHR GUT“ (4). Serviert wurde das Parfait in genau richtiger Temperatur und nicht steinhart aus der TK.

► „Weißes Schokoladentörtchen auf süßem Kürbisragout“ (EUR 7,20):
Ja, man erwartete sich unter einem Schokoladentörtchen sicherlich keinen zartschmelzenden Traum, aber genau der war es, ein Schokoladentraum, der mit einem ausgezeichneten, süßen Kürbisragout vollendet wurde. Ein glattes „AUSGEZEICHNET“ (5).

► „Nougatknödel mit Zuckerbrösel“ (EUR 8,20):
Beim „Meixner“ werden die Nougatknödel natürlich hausgemacht, und das schmeckt man auch. Ganze vier Stück dieser Köstlichkeit wurden serviert. Ein sehr flaumiger Teig, eine sehr gute und vollständig geschmolzene Nougatfülle, vollendet mit Zuckerbrösel und etwas Fruchtsauce, machten auch dieses Dessert zu einem wahren Genuss und perfektem Abschluss. Ein glattes „AUSGEZEICHNET“ (5) dafür.

45 Punkte in Summe für 10 Speisen ergeben im Durchschnitt 4,5 Punkte und daher gerade noch ein von mir selten vergebenes „AUSGEZEICHNET“ (5). Wir waren nicht nur sehr satt sondern vor allem auch tatsächlich glücklich und zufrieden. In „Meixner’s Gastwirtschaft“ wird frisch, mehr als sehr gut, bodenständig, gutbürgerlich und recht konstant anständig gekocht. Betreffend Weine ist der Patron sowieso für seine Affinität zu gutem Wein bekannt. So kann man beim „Meixner“ zusätzlich zu den zahlreichen Österreichischen Weinen auch einem ordentlichen Angebot von „Orange Wines“ (Weißweine, die wie Rotweine hergestellt werden – Maischegärung), Biodynamikern, Amphoren-Bouteillen und andere Exoten frönen. Aber auch die Bierangebote, Reininghaus, Starobrno, Schladminger (auch BIO-Zwickl) vom Fass sowie einige Flaschenbiere, sind beachtlich.

Ambiente = maximal „GUT“ (3):
Das in keinem Punkt gediegene und etwas „überwuzelte“ Ambiente kann leider weder mit den Preisen noch mit der Speisenqualität mithalten, weil es eben nur einfacher Gasthaus-Durchschnitt ist. Leider gibt es auch hier einige Rechtschreibfehler in der Speisekarte oder in der Außenwerbung (z.B. „Lardo mit gerösteten Knof’lbrot“ statt „Lardo mit geröstetem Knof’lbrot“,…). Die Sanitäranlagen sind in Ordnung, die Klobrille jedoch nur aufgelegt und nicht befestigt. Es gibt einen kleinen, netten Gastgarten im Innenhof, der aber stets hoffnungslos überfüllt ist.

Für den recht sicheren Service gebe ich gerne ein „SEHR GUT“ (4), weil man meist sehr souverän mit korrekten Empfehlungen und immer sehr sattelfest bei allen Fragen war. Ob es jedoch geschmeckt hat, ob auch alles in Ordnung war, wird man beim „Meixner“ nicht durchgängig gefragt. Das Abräumen des bereits gebrauchten Geschirrs gestaltet sich ebenfalls etwas schleppend. Stilvoll im Lederetui jedoch kommt der „Schadensbericht“, also die Rechnung, an den Gast.

Fazit: der „Meixner“ sagt von sich, er wäre „lediglich“ ein Gasthaus und kein Gourmettempel oder Luxuspalast, allerdings hat man von Gault Millau eine Haube erhalten und auch angenommen (ich kenne einen Koch, der sie verweigerte). Die Preise sind meiner Meinung nach für eine „Gastwirtschaft“ schon sehr gehoben. Ein Gansl um EUR 20,00 ist völlig in Ordnung, insbesondere hinsichtlich der gebotenen Qualität, bei recht standardisierten, wenn auch ausgezeichneten Desserts aber jenseits der EUR 7,00 – EUR 8,00 bin ich mir jedoch nicht mehr so sicher. Für Feiern jeglicher Art ist man hier natürlich offen, im Nichtraucherbereich gibt es etwa 60, im Raucherbereich etwa 40 Plätze. Ein Extrastüberl für circa 25 Personen kann ebenfalls gemietet werden. Ich empfehle die „Meixner’s Gastwirtschaft“ durchaus und mit reinem Gewissen, weil die Speisen hier wunderbar schmeckten. Ob die für eine „Gastwirtschaft“ doch recht gehobenen Preise gerechtfertigt sind, möge jeder für sich selbst entscheiden – wir finden sie etwas zu teuer, wenn auch die Qualität bisher immer sehr gut war!

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am 23. August 2014
tigi
28
1
3
4Speisen
4Ambiente
4Service

Mitten in einem verlorenem Bezirk in unmittelbarer Nähe des Reumannplatzes ein super Wiener Gasthaus.

Vorspeise (Suppen) sowie Hautspeisen alle durchwegs sehr gut( Cordon,gebackene Leber, Fledermaus).

Einzig an der Karte stòrt mich die Übersichtlichkeit und die Auswahl an Speisen. Kein Wiener( oder Wiener Art) und auch sonst sehr Schwammerllastig die Karte. Muss man mögen, ich tu es nicht.

Preise doch gehoben, Suppe knapp 4€ für einen kleinen Topf, 14€ für ein durchschnittlich grosses Puten Cordon mit Salat.

Fazit: Auf jeden Fall zu empfehlen!

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am 8. August 2014
Sagi
4
1
1
3Speisen
3Ambiente
4Service

Leider etwas enttäuschend. Vielleicht war der Koch oder die Köchin mit ihren Gedanken noch auf Urlaub. Rostbraten sehr resch (zurückhaltend ausgedrückt) und die Marillenknödel aus einem reinen Kartoffelteig. Seit vielen Jahren gibt es schon bessere Rezepte.
Der Rostbraten wurde zwar sofort durch ein Naturschnitzel ersetzt, aber der Ärger bleibt.

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Letzter Kommentar von am 10. Aug 2014 um 17:00

anita47 bin ganz deiner Meinung. Schade.

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am 25. April 2014
KritischerGast123
26
18
13
3Speisen
3Ambiente
3Service
16 Fotos1 Check-In

Meixner´s Gastwirtschaft liegt mitten in Zehnten und bieten zeitgemäße Wiener Küche, Verlockungen der Saison und die Einflüsse der Alpe-Adria-Region spielen auch eine Hauptrolle. Außerdem soll es einfach ein Gasthaus sein, kein Gourmettempel und kein Luxuspalast, es soll ein gemütliches und unkompliziertes Umfeld bieten. Zumindest beschreibt sich das Gasthaus so auf seiner Internetseite.


Ambiente:

Alsbald man einen Schritt in das Restaurant gemacht hat merkt man, dass man sich in einem Gasthaus befindet, man sieht die Schank mit Stammgästen, viel Holz und es wirkt alles ein wenig urig und teils ländlich, aber eben passend für ein Gasthaus.
Da Ostern nicht fern war wurden ein paar österliche Dekorationen in den Gastraum gestellt, die gut gewählt waren und sich einfügten.
Positiv hervorheben möchte ich, dass es Tischtücher und Stoffservietten gab, nicht gewöhnlich für ein Gasthaus und an solchen Kleinigkeiten merkt man, dass Meixner´s Gastwirtschaft zwar "nur" ein Gasthaus sein will, aber eben eines der Besten.


Service:

Die Servicekräfte waren freundlich und arbeiteten schnell. Die Serviceleistung passte zu einem sehr guten Gasthaus. Beim Service kann man eigentlich keine Kritikpunkte anmerken, er bewegt sich eben auf gehobenem Gasthaus-Niveau, nicht mehr, aber auch nicht weniger.


Essen:

Als Vorspeise bestellte ich mir ein Carpaccio vom Rind. Die Qualität des Fleisch konnte völlig überzeugen, auch die Rucola-Garnitur war frisch und schmeckte gut. Störend an dem Gericht war, dass das Fleisch viel zu kalt war, es dürfte erst kurz bevor es an den Tisch gebracht wurde aus der Kühlung genommen haben.
Gebratener Spanferkelrücken mit Erdäpfelknödel und warmen Speck-Krautsalat stellte meine Hauptspeise dar. Das Fleisch war wunderbar saftig und aromatisch, vom Geschmack her ein Traum, jedoch war die "Kruste" des Rückens leider in keinster Weise knusprig. Die Knödel waren auch vorzüglich, sie hatten eine perfekte Konsistenz und schmeckten herrlich nach nach Kartoffel, einfach gut. Abgerundet wurden Fleisch und Knödel von einer schmackhaften Sauce.
Als Beilage gab es einen sehr guten warmen Speck-Krautsalat, mit knackigem Kraut und kräftigem Speck-Aroma.
Meine Begleitungen wählten zum einen Wiener Zwiebelrostbraten mit knusprigen Zwiebel und Braterdäpfeln, welcher als sehr gut bezeichnet wurde. Die Zwiebel waren knusprig, das Fleisch zart und die Soße schmackhaft.
Tagliatelle mit Bärlauch und getrockneten Paradeisern wurde von meiner Freundin bestellt, auch bei diesem Gericht waren die Zutaten frisch und es schmeckte gut.
Die letzte Hauptspeise war ein Kaiserschmarren mit Rosinen und Zetschkenröster. Dieser wurde als fluffig und nicht zu süß, aber süß genug bezeichnet.
Die einzige Nachspeise war ein Topfen-Nougatknödel mit Himbeersoße.


Fazit:

Meixner´s Gastwirtschaft ist, wie oben schon ausführlich beschrieben, ein sehr gutes Gasthaus mit diesem Niveau entsprechender Serviceleistung.
Das Essen ist über einfachem Gasthaus-Niveau, obwohl es doch noch Verbesserungs-Potenzial besteht, aber im Ganzen kann man in diesem Lokal gut essen und gemütlich zusammensitzen, somit hat es die selbst gesteckten Ziele erfüllt.

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Letzter Kommentar von am 17. Jul 2014 um 22:01

Der Meiner hat übrigens einen sehr schönen Gastgarten, echt zu empfehlen.

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am 28. November 2013
Update am 5. Dezember 2013
Experte
dieBrotvernichter
67
17
18
4Speisen
3Ambiente
4Service

Ja, auch wir sind gestern Abend zum Meixner gepilgert. Ja, genau - wegen den durchwegs guten Bewertungen von den üblichen vertrauenswürdigen Testern hier. Wir wollten die Speisen eigentlich schon fast mit 3 bewerten – warum jetzt doch eine 4? Und warum nur eine 3 für’s Ambiente?

Wir haben für 20.30h einen Tisch reserviert und unsere Wunschkoordinaten waren irgendwo im Nichtraucherbereich. Und weil noch nicht Weihnachten ist und der Herr Meixner auch kein Christkinderl – hat er uns beim Reinkommen wirklich in ganz freundlicher Manier erklärt, dass er uns leider nur den kleinen Tisch an der Seite beim Eingang geben kann. Wir konnten’s kaum glauben: Die Stube war tatsächlich voll belegt. Wie so häufig in Wiener Gasthäusern steht man gleich beim Eintreten vor der Schank und dort rundherum wird nunmal geraucht – ist so üblich, finden wir ok – hat sogar was Kultiges – ABER: wir wollen dort nicht sitzen. Der kleine Tisch war noch besetzt, wir waren auch 10 Minuten zu früh. Wir akzeptieren in der ersten Schrecksekunde alles so und ziehen einen Spaziergang im kalten Winterwind des wenig beschaulichen 10. Bezirks, dem angebotenen Warten an der verrauchten Schank vor.

In der kalten Luft draußen wird der Kopf auch ein bisschen klarer – und es entstand in unseren Köpfen tatsächlich die Überlegung, das Ganze aufgrund der Tischposition, des übervollen Lokals und der daraus resultierenden wahrscheinlich langen Wartezeiten wieder zu stornieren. Aber nein, der Hunger ist groß, wir haben uns schon so gefreut und so spät noch nach etwas Anderem suchen - einfach zu mühsam. Wieder zurück beim Meixner ist es schön warm, der Tisch so einladend mit Stoffserviette eingedeckt, dass uns das dann doch sehr versöhnlich stimmt. Wir bemerken auch, dass die schlechte Position des Tisches hier aber maximal gut kaschiert wird. Durch eine Holzgarderobe ist die kleine Sitzecke vom Eingang gut abgeschottet. Wir fühlen uns im wahrsten Sinn des Wortes halbwegs wohl.

Der Empfang war schon so freundlich und auch der junge Mann, der uns die Speisenkarte bringt, ist sehr höflich und souverän unterwegs. Die Auswahl an Gerichten ist umfangreich und alles liest sich gut. Bis wir zu einem Entschluss kommen, hat’s gedauert.

Beim Wein ging’s schneller – wir wussten, es soll ein roter werden und da hat uns der junge Mann auch kompetent beim Wein beraten. Alle 4 glasweise Rotweine klingen irgendwie spannend. Wir kosten 3 davon. Am Anfang aufgrund eines akustischen Missverständnisses: einmal absichtlich den St. Laurent (€ 4,+) und unabsichtlich den Pinot Noir vom Gottschell (€ 6,20). Der St. Laurent schmeckte weniger, der Pinot Noir war schon recht gut.

Zum Essen gibt’s bei uns am Tisch heut: ein Beef Tartar für 2 und den Anfang. Die Theorieinteressierte hat gelesen, dass diese Gastwirtschaft sogar eine Haube hat. Der praxisorientierte Esser kann’s nicht glauben. Es wird spekuliert, der junge aufmerksame Mann bringt den Wein und informiert uns, dass hier nicht nur mit einer Haube gekocht wird, sondern sogar mit einem Michelin-Sternderl und erzählt uns: Das A la Carte meint sogar, das wäre das beste Gasthaus Wiens. Na gut – die Erwartungen steigen.

Und da ist es: das Beef Tartar mit Spiegelei, Toast und Butter. Es werden uns 2 Teller dazu angeboten. Die kommen aber nie bei uns an. Auch von einem Teller bleibt‘s geschmacklich schön würzig. Sogar Kräuter sind im Tartar. So klein wie das gut gebratene Spiegelei (Dotter noch flüssig) ist auch die Portion des Tartars. Der Toast nicht aus dem Zellophan geholt und wenn dann wurde es davor von einem Bäcker handbearbeitet. Der Teig gut abgeschmeckt, flaumig, feinporig und sogar der Rand war weich. Das Ganze nicht vom Toaster zerquetscht geröstet – einfach gut. Die Butter hart, leider noch nicht die richtige Temperatur und das Fleisch leider nur schlampig durchgehexelt. Schade, aber trotzdem sehr genießbar.

Zum Hauptgang gibt’s: ein Kürbis-Cordon Bleu (€ 11,80) mit Sauce Tartar (dazu noch ein kleiner Gemischter und Ketchup bitte) und das Steak mit Pfefferrahmsauce und Fisolen-Erdäpfelgröst’l (€24,+). „Wie darf’s denn sein, das Steak?“ wird gefragt. Medium-Durch. Gut. Und genau so und super weich kommt’s auch auf den Tisch. Ein einfaches Gericht aber jede Komponente hat gestimmt. Die Sauce hatte wirklich den frisch rahmigen und würzig pfeffrigen Geschmack. Das Gröst’l gut geröstet und gestampft. Die Fisolen drinnen – noch grün und knackig – mit Kürbiskernen garniert und gibt noch die knusprige Note im Mund. Gute Portionsgröße. Perfekt.

Das Kürbis-Cordon Bleu – in einer goldenen Parnier und sehr gut abgetropft. 2 dünne Scheiben vom Kürbis dazwischen Käse (mild) und einer guten Sorte Kochschinken gefüllt. Ein würziger Bergkäse hätte da besser gefallen, weil der Kürbis sehr neutral war, aber die (selbstverständlich) selbst gemachte Sauce Tartar reißt’s wieder raus. Der kleine Salat war wirklich gut gemischt, so wie man sich das vorstellt: herbstliche Blattsorten, Krautsalat, rote Rüben, Gurkensalat mit ordentlich Knoblauch und der Kartoffelsalat in sämiger Marinade. Hat alles sehr gut geschmeckt.
Dazu haben wir uns über die österreichischen Grenzen getraut und noch 2 Achterl spanische Didos (€ 5,80) getrunken. Und wir wollen den für unser Weinarchiv – der hat uns überzeugt.

Schon jetzt waren wir von der Küchenleistung positiv überrascht. Österreichische Gerichte auf hohem Niveau (da wo die Sterne zu Haus sind) zubereitet, trotzdem bodenständig portioniert und kalkuliert. Das Serviertempo der Gänge genau richtig. Schmeckt uns, gefällt uns. Dann geht auch noch ein Dessert.

Und das kriegen wir auch: Wir bestellen eine Portion Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster für uns zu zweit. „Zwei Teller dazu?“ Na gut, vielleicht klappt’s ja diesmal. Wir bekommen wirklich zwei Teller serviert mit jeweils einem leicht bezuckerten Berg von einem karamellisiert flaumigen Schmarrn mit goldiger Knusperkruste. So gut haben wir unsere Favoritennachspeise noch nirgendwo gegessen – außer vielleicht zu Haus‘. Wir wollten reklamieren, denn wir haben ja nur eine Portion zum Teilen bestellt. Der hat aber so gut geschmeckt, dass wir froh waren, so viel davon am Tisch zu haben. Auch der Röster: geschmacklich intensiv, mäßig Süß – die perfekte Begleitung.

Auf der Rechnung stellte sich dann raus, dass das tatsächlich nur 1 Portion war. Es war schon so ein schöner Abend – und diese schöne Überraschung zum Schluss hat uns dann sehr zufrieden die Heimreise in den 17. antreten lassen.

Die winzigen Mankos an den Gerichten sind zwar Fakt, aber schmälern die Qualität und den Geschmack nicht wirklich. Der junge Mann hat sich wirklich sympathisch um uns bemüht. Nach Wasser wurde nicht einmal gefragt, er hat uns einfach einen vollen Krug Leitungswasser auf den Tisch gestellt. Das Ketchup nicht verrechnet. Gastlichkeit – so wie sie sein soll. Die Reise in den 10. war’s wert!

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Letzter Kommentar von am 23. Apr 2014 um 01:48

Ja, CAH, ja!

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am 15. November 2013
Experte
adn1966
80
48
22
4Speisen
4Ambiente
5Service
1 Check-In

Großartig, einfach großartig.

So einfach lässt sich ein Lokalbesuch zusammenfassen, wenn alles gepasst hat. Aber eins nach dem anderen:

Jetzt ist er also da, der Winter. Ich weiß schon, nicht im meteorologischen Sinn, aber die Indikatoren, die für mich den Beginn des Winters einläuten, sind erfüllt. Die Winterreifen sind gekauft und aufgezogen, die Weihnachtsmärkte stehen kurz vor ihrer Eröffnung, die Enteisungssaison am Flughafen hat begonnen und die graue, dichte Hochnebeldecke über Wien bestimmt das Licht an den meisten Tagen.

Um mich darüber und über die Tatsache, dass die Liebste geschäftlich im Ausland weilt, hinwegzutrösten, und weil ich grad heute den Bericht des geschätzten Testers derweinrat gelesen habe, beschloss ich, Meixner’s Gastwirtschaft zu Mittag einen Besuch abzustatten. Die Reservierung wurde sehr freundlich und kompetent aufgenommen, das Navi wies den Weg in die Buchengasse im zehnten „Hieb“, unweit vom Reumannplatz.

Ich werde beim Betreten des Lokals freundlich begrüßt, die Reservierung wird sofort gefunden und ich werde an den für mich eingedeckten Tisch im Raucherbereich gegenüber der prominenten Schank geführt. Das Lokal ist von der Einrichtung ein „Gasthaus +“, d.h. es gibt die für Wien typischen Gasthaustische/Sitzecken, allerdings edel weiß eingedeckt, die Wände in angenehmem Terrakotta gestrichen, die Decke teilweise mit dunklem Holz verkleidet. Im Schankraum thront eine schöne, große Schank, auf der eine Vielfalt guter Wein- und Schnapsflaschen geschlichtet steht. Hätte ich’s nicht schon in derweinrats Bericht gelesen, spätestens beim Begutachten einiger Flaschen wird einem klar: hier befindet man sich nicht in einem Standardwirtshaus, hier trifft man auch auf Weinkompetenz.

Zwei weitere Dinge springen ins Auge. Alles ist sehr penibel geordnet. Die Speisekarten auf der Ablage, die Flaschen sind exakt in die Mitte der Schank zentriert, alles wirkt sehr, sehr sauber und ordentlich. Das Zweite ist die offenbar sehr effektive Schalldämmung. Die Gegend um den Reumannplatz ist ja nicht wirklich die Leiseste, im Lokal herrscht absolute Ruhe und Stille. Fast schon zu viel Stille, ein wenig dezente Hintergrundmusik wäre dem ohnehin sehr geschmackvollen Ambiente durchaus nicht abträglich.

Herr Meixner himself steht hinter der Schank, seine Frau mit einigen Köchen in der Küche, und drei Damen/Herren vollbringen eine veritable Meisterleistung im Service. Kaum habe ich eine Zigarette ausgedämpft, wird der Aschenbecher gewechselt. Kaum ist ein Glas leer oder der Teller leergegessen, wird auch schon abserviert, immer wieder gefragt, ob es noch etwas sein dürfe, die Beratung über Speisen und Getränke freundlich und kompetent. Eine Spitzenleistung.

Auf Seite 1 der Speisekarte liest man: „... dies ist ein Gasthaus und kein Gourmettempel, ...“.

Er stapelt tief, der Herr Meixner. Ich war bereits in vielen, vielen Restaurants, die weit, weit weg von einer dermaßen perfekten Serviceleistung waren, wie sie im „Gasthaus“ Meixner geboten wird. Großes Kompliment.

Ich eröffne mit einem Achterl Grüner Veltliner vom Fritsch (€ 4,60) und widme mich dem Studium der Karte.

Selbige ist überschaubar, es gibt die üblichen Verdächtigen der Wiener Küche (Schnitzel, wahlweise vom Schwein (Fledermaus) oder vom Kalb (Schale), gebackene Leber, Zwiebelrostbraten, aber auch Filetsteak vom Jungrind wird angeboten. Dann noch echt interessante Dinge wie „Kalbskarbonad’l mit Gemüsetagliatelle“ ein „Pinzgauer Bauernkotelett, mit Bierkäse, Speck und Zwiebel gefüllt“ und veritable Ausreißer aus der traditionellen Wirtshausküche, das „Lardo vom Mangalitza“, mit Kräutern und Meersalz gereift, oder ein „Rote Rüben Carpaccio mit Krenmousse“. Très interessant.

Ich entscheide mich für eine Frittatensuppe (€3,80) und das Kalbskarbonad’l (€ 22,60).

Die Suppe ist geschmacklich einwandfrei, reichlich Frittaten, einen touch zu brav für meinen Geschmack, das „ich-will-vor-dieser-Suppe-niederknien“ Gefühl will sich nicht ganz einstellen. Etwas später, nach einer angenehmen Zigarettenpause, wird das Karbonad’l serviert. Mir selbst war nicht geläufig, worum es sich bei einem Karbonad’l eigentlich genau handelt, Herr Meixner erklärte mir von hinter der Schank, es handle sich um ein Kotelett, am Knochen gebraten, im Natursaft’l, aber, im Gegensatz zur schweinernen, oft trockenen Variante, um ein äußerst saftiges und zartes Teil. No, dann, her damit.

Und wahrlich, vor mir steht ein Teller mit einem sehr stattlichen Karbonad’l, das auf einem Bett von Gemüse-Tagliatelle liegt, mit einer genau richtigen Menge g’schmackigem Saftl. Die Tagliatelle herrlich al dente, das Gemüse mit reichlich Biss, bei Meixners’ wird Gott sei Dank nix zu Tode gekocht. Zum Karbonad’l wurde mir, sehr aufmerksam, ein Steakmesser gereicht, was nicht notwendig gewesen wäre, das Fleisch ließe sich auch durch einen strengen Blick vom Knochen lösen, so zart war es. Geschmacklich ein Hochgenuss, und spätestens jetzt war klar, dass die Grenze zwischen „einfachem Gasthaus“ und „gutbürgerlichem Restaurant“ schon weit in Richtung Restaurant überschritten wurde, und zwar in a very, very good way, bei allem gebührenden Respekt gegenüber der Bescheidenheit der Besitzer.

Zum Karbonad’l gab’s ein Achterl „Alte Reben“ 2009 vom Gsellmann, den Abschluss bildeten meine zwei obligaten Ristretti in Begleitung eines Grappa Marzadro. Auch beim Kaffee beweist das Ehepaar Meixner, nicht in der Gasthaus – Liga verblieben zu sein: Ein guter, würziger, sämiger und tatsächlich kurzer Ristretto wird hier kredenzt. Auf Nachfrage erfahre ich, dass es sich um Kaffee vom Gegenbauer handelt (richtig, DER Gegenbauer, der Papst der Dreifaltigkeit „eingelegtes Gemüse – Essig – gepresstes Gemüse" röstet nun seit einigen Jahren offenbar auch Kaffee. War mir, welch Schande als Kaffee-Afficionado, neu.

Mein Besuch, dessen Wiederholung unmittelbar nach Rückkehr der Liebsten statt finden wird (schließlich muss jemand den Gegenbauer-Saft aus weißen Tomaten verkosten), schlug sich, angesichts des feinen Essens, der guten Weine, des tadellosen Kaffees und der vorbildlichen Serviceleistung, mit wohlfeilen 50 € zu Buche.

Noch ein Wort zum Ambiente: ich habe mich extrem wohl gefühlt. Selten habe ich diese Kombination von harmonischem Service, das einerseits extrem schnell und effizient war, andererseits eine veritable Ruhe und Harmonie im Team ausstrahlte, erleben dürfen, auch in Restaurants, deren Lokalmotto beileibe nicht so bescheiden und „down to earth“ ist. Der Chef hinter der Schank, quasi an der Front am Gast, freundlich und mit Zeit für das ein oder andere Plauscherl mit seinen Gästen, die Chefin federführend in der Küche, das gefällt, das nenne ich aktive Qualitätssicherung durch einen Lokalbesitzer, so funktioniert das.

Eine Anmerkung zum Abschluss: saisonbedingt gibt’s auch Gans’l, auch das wäre wohl ein hervorragender Grund, noch einmal bei Meixners vorbeizuschauen.

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Letzter Kommentar von am 19. Nov 2013 um 10:49

adn wird zu gg-adn (größter Gourmet-Aviator der Nation). Nächster Wien-Besuch: U1 Reumannplatz ;-)

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am 1. Mai 2013
rebgau
7
0
1
4Speisen
3Ambiente
4Service

Sehr gutes Speisenangebot. Ambiente eher durchschnittlich. Getränkeauswahl sehr groß und qualitatiuv in Ordnung. Liebhlingslokal der Favoritner Bezirksvorsteherin!

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am 11. März 2012
Peppi75
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

War heute zum ersten mal in Meixner's Gasthaus und war sehr sehr positiv überrascht. Das Personal war sowohl freundlich als auch schnell, der service also gut. Das Essen war absolut hervorragend!! Wirklich Spitze. Ich hatte Filetsteak und muss gestehen dass ich lange nicht mehr ein so gutes Stück Fleisch hatte.
Unterm Strich kann ich das Lokal nur Empfehlen. Jederzeit einen Besuch wert.

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Letzter Kommentar von Susanne Zechbauer am 9. Jän 2013 um 13:01

Meixner\'s Gasthaus Begleitet uns schon viele Jahre und immer alles Top!!!Das Personal ist immer freundlich.Die Speisen ausgezeichnet.Kann dieses Lokal nur weiterempfehlen immer wieder gerne!

Gefällt mir2
am 21. Februar 2012
invinoveritas
1
1
5Speisen
3Ambiente
4Service

Nun zum dritten mal Gast. Essen, Getränke und Service war jedesmal sehr gut. Perfekt abgestimmt. Sehr zu empfehlen.

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am 6. Februar 2012
kojote
5
1
1
3Speisen
2Ambiente
3Service

vorspeisen (grammelknödel und schafskäse im speckmantel) waren gut.
schweinsmedaillons samt beilagen waren sehr gut. das filetsteak war blutig obwohl medium bestellt wurde.
die mehlspeißvariationen waren in ordnung aber nichts besonderes. der gemischte käseteller war ein witz - drei mickrige käsestücken und drei dünne apfelscheibchen.

zusammenfassend war das essen zwar gut, jedoch zu teuer. ambiente war nicht aufregend und über die bedienung kann man nichts schlechtes sagen.

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Kommentar von Gustl am 28. Feb 2012 um 18:41

Das versalzene Beuschl werde ich NIE vergessen, auch, wenn es meine Schuld war, es nicht retourniert zu haben. Dazu kommt noch der vom KOJOTE richtig bemerkte zu hohe Preis. Unverständlich, warum diese Gastwirtschaft von verschiedenen Seiten immer wieder soooo gut bewertet wird????

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am 4. Dezember 2011
JuergenR2
4
1
1
5Speisen
4Ambiente
3Service

waren geschäftlich essen; sehr gute bodenständige Küche: über Beef Tartare, Sulze, gerösteter Leber, Kuttelsuppe, Spanferkel und Blunzngröstel wirklich alles zu empfehlen; auch leckere Nachspeisen gibt es da - wirklich sehr zu empfehlen
normal große Portionen, aber geschmacklich sehr zu empfehlen

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am 30. Oktober 2011
Gourmette
27
3
9
4Speisen
3Ambiente
4Service

Nach 3 Besuchen beim Meixner muss ich jetzt auch mal meinen Senf dazugeben:
Gleich zum Wichtigsten, den Speisen:
Beim ersten Mal hatten wir Spaghetti mit Lachs u. Spargel Cordon Bleu (der Spargel war gefüllt mit Bauernschinken u. Käse - ausgezeichnet) mit einer Art Sauce Tartare. Danach Nougatknödel - waren ok.
Beim 2. Mal gabs Gansl mit Kraut u. Knödl. War nicht die größte Portion, aber geschmacklich nichts einzuwenden. Als Dessert die Nachspeisenvariation: kann mich nur mehr an das köstliche Maronimousse erinnern!
Beim 3. Mal (gestern) hatte meine Begleitung den Zander auf Grammelrisotto u. ich das (echte) Wiener Schnitzel vom Kalb mit gemischtem Salat, Petersilkartoffeln u. Preiselbeeren. Und davor gabs noch eine Kürbiscremesuppe. Diese wurde netterweise auf 2 Tassen aufgeteilt (was ich sonst noch nie gefragt wurde, v.a. nicht auf so eine lustige Art u. Weise: Zu meinem Freund: "Soll mas auf 2 aufteilen od. gebens nix her?").
Die Suppe war von der Konsistenz her sehr schön, schmeckte nicht so mehlig/dicklich wie sonst oft, zwar ein bisschen anders als von uns selbstgemacht, aber trotzdem sehr gut. Die anderen Speisen waren alle ebenso sehr fein, vielleicht etwas wenig gewürzt bzw.gesalzen, aber dabei handelt es sich um Nuancen. Als Dessert gabs wieder eine Variation: Schneenockerl, Kürbisparfait, Mohnauflauf u. Schokomousse. Wobei die 2 letzt genannten die Highlights waren.
Der Schilchersturm war ausgezeichnet, der Traubensaft war nicht der Reißer wenn man den aus der Wachau gewohnt ist, aber die Auswahl an antialkoholischen Getränken ist groß u. gut.
Zum Ambiente:
Mir gefällts sehr gut für ein "Wirtshaus"! Schaut zwar urig aus, aber sehr gepflegt u. sauber. An vielen kleinen Dingen erkennt man, dass es sich beim Meixner um kein gewöhnliches Gasthaus im 10. Hieb handelt.
Der Service war unserer Meinung nach einwandfrei. Wir mussten zwar öfter ein bisschen auf uns aufmerksam machen, aber alles funktionierte prompt, äußerst freundlich u. überhaupt nicht "kriecherisch".
Fazit: Bei uns werden schon auf Grund der geografischen Nähe, aber nicht nur deswegen noch einige Besuche folgen, auch wenn man als junger Mensch vorher ein bisschen sparen muss, um sich einen schönen Besuch beim Meixner leisten zu können. ;)

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Letzter Kommentar von gmx am 20. Dez 2012 um 13:28

Zu "gepflegt u.sauber": seit Monaten, wenn nicht Jahren, hängt ein Vorhangteil nicht ordentlich auf der Vorhangstange (Aufhängung kaputt). Nicht sooo schlimm, denkt man. Aber heißt das, daß der Vorhang jedesmal nach dem Reinigen wieder so aufgehängt wurde, oder... wurde er noch gar nie gewaschen ???

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am 29. September 2011
molal
5
1
1
4Speisen
3Ambiente
3Service

Die Meixner`s Gastwirtschaft gehört zu den besten Lokalitäten im 10ten Bezirk.

Freundlich, zuvorkommend - sogar der Hund bekommt als erstes eine Wasserschüssel und das unaufgefordert !!!

Die Speisekarte ist sehr gut bestückt, die Preise mit unter im oberen Preissegment, Getränke von Bier über Weine alles was man so für einen gemütlichen Abend braucht.

Unbedingt empfehlenswert - Tisch reservieren !

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am 31. August 2011
CAH
55
11
14
4Speisen
4Ambiente
4Service
13 Check-Ins
Gelistet in: CAH's Favoriten

Aus meiner Sicht das beste Restaurant im 10. Bezirk (Lästermäuler könnten nun sagen: Okay, das ist auch nicht weiter schwer ;-)
Preisniveau über jenem anderer Favoritnerlokale, aber durchaus angemessen. Weitere Vorteile: Hat Sonntags halbtags offen und ist leicht mit U-Bahn erreichbar (weil Parkplätze öfters Mangelware sind)!

Klassische Wiener Küche im besten Sinn: Tafelspitz mit klassischen Beilagen Rösti, Apfelkren und lauwarmer Schnittlauchsauce (selbst gemacht, kein Convenience Produkt), formidables Blunzgröstl mit Kraut (das einzige, das auch mein Mann ist), verschiedenste Innereien (leider häufig aus - aber das ist ja ein Qualitätsmerkmal, weil 1) hohe Nachfrage und 2) sicher frisch.

Getränkeauswahl sehr gut, mir gefällt, dass es auch eine große Auswahl an anti-alkoholischen Getränken (Natursäfte) gibt, neben einer sehr guten Wein- aber auch Bierkarte.

Im Sommer gibt es einen schnuckeligen Gastgarten im Innenhof, der aber sehr klein ist.

Fazit: Das beste Restaurant in Favoriten, auch für Geschäftsessen sehr gut geeignete.

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Kommentar von Unregistered am 1. Sep 2011 um 09:28

nicht nur das beste im 10. Bezirk!

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am 22. Februar 2011
julchen
13
1
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Sehr nettes Lokal mit sehr guter Küche. Aufmerksame Bedienung, die auch auf Sonderwünsche eingeht.

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am 18. Jänner 2011
mmoravek
2
1
3Speisen
3Ambiente
3Service

Also ich was schon ca. 3 mal beim Meixner und kann den tollen Bewertungen nichts abringen. Das Essen ist ok, Service mäßig und die Preise für dieses Gegend eindeutig zu hoch.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 18. Jän 2011 um 14:03

Es geht ja auch nicht um extreme Unterschiede. Niemand würde z.B. für ein Kalbsschnitzel 30 anstatt 15 Euro bezahlen. 2-3 Euro Unterschiede, ist aber normal.

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am 27. Jänner 2010
woschenk
8
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Das absolut beste Restaurant im 10.Bezirk.Tolle Speisen,toller Service

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am 25. Jänner 2010
Wolo79
8
1
1
4Speisen
3Ambiente
3Service

Nach über einem Jahr "Ringsmuth neu" ist klar, dass dieser in keinerlei Hinsicht Meixners Status als Gastwirtschaft Nummer 1 in Favoriten gefährden kann. Zu routiniert beherrscht dieser das Wirtshausgeschäft.
Klassische Gerichte wie das Wiener Schnitzel (16,20 Euro) oder Gulasch sind ebenso zeitlos wie köstlich. Mit diesem Wissen im Hinterkopf gebe ich hier auch 4 Punkte für die Qualität der Speisen.
Müsste ich allerdings nur meinen letzten Besuch bewerten, wäre ich über einen 3er nicht hinaus gekommen. Die panierte Fledermaus vom Schwein (12,80 Euro) war eine Spur zu dunkel, ansonsten aber ganz passabel. Ein Malheur jedoch das Beef Tatar. Stark überwürzt und zudem von einer penetranten Ketchup-Note überdeckt. Schade um das gute Fleisch! - und um die 13, 80 Euro...
Also Finger weg von Experimenten und back to the roots bitte!

Sehr gut und umfangreich war die Weinauswahl, die für ein Gasthaus wie dieses fast ein wenig zu international ausfällt. Preislich sind 4,20 Euro für einen großartigen Cuvee aus dem Hause Kanyak durchaus in Ordnung.
Die Schnapskarte kann sich ebenso sehen lassen. 6,80 für eine Vogelbeere sind auch relativ human.

Das Ambiente ist schön, wobei vor allem der sommerliche Gastgarten hervorzuheben ist.
Das Service könnte ab und zu ein bisschen mehr auf Zack sein, aber im großen und ganzen gibts hier nichts zu meckern.

Ein Wiener Wirtshaus der besseren Kategorie!

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am 25. Mai 2009
DaPiefke
15
2
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

ein abend an dem alles passte:
großartiger ruhiger gastgarten;
meine begleitung war begeistert von den innereien (kuttln/beuschl) die andere von der wiener küche (tafelspitz) ;
meine schweinsmedallions mit spargel (saison) waren fantastisch (fleisch zartrosa und toll im geschmack) und frisch (der spargel) , die biere waren großartig (saisonbier ?) und der weixl als auch der muskateller schnaps ein traum (achtung hochpreisig aber fair, man kann ob der guten qualität die kontrolle verlieren); darüber hinaus wurden wir zuvorkommend und unaufdringlich höflich bedient...tolles lokal…

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am 14. April 2009
canella
17
1
2
4Speisen
4Ambiente
5Service

In der Gourmetwüste des 10. Bezirk der Sonnenschein. Schöner Gastgarten.

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am 14. Juni 2008
goodlife
1
0
4Speisen
3Ambiente
4Service

Das Essen beim Meixner ist immer gut, manchmal grandios. Hauptsächlich Wiener Küche, zum Teil mit äußerst kreativen Varianten. Erstklassiger Wein, erstklassige Schnäpse.
War schon oft dort, werde noch oft hingehen ... ;)
@simone: genau - der Meixner war ein Gasthaus und will auch heute nicht höher hinaus (trotz Haube). Wem der Umgangston nicht geschmeidig genug ist, sollte ab und zu (zwecks Gewöhnung) in ein Wiener Innenstadtlokal gehen ...

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am 20. März 2008
simone
47
6
6
4Speisen
4Ambiente
3Service

Sehr gute Wiener Küche mit Starobrno Bier oder und 1516 Hop Devil, wo auch das Preis/Leistungsverhältnis passt. Gemütliches Sitzenbleiben bei ein paar Schnäpsen ist vorprogrammiert...
@fp1959: das Meixner wurde als Gasthaus gegründet und hat sich zum Haubenlokal emporgearbeitet. Bitte nicht weinen, wenn es keinen Gruss aus der Küche gibt, hab ich im Do&Co, auch ein Haubenlokal, aber auch noch nie bekommen ;-)

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am 16. März 2008
fp1959m
12
0
2
2Speisen
2Ambiente
3Service

Also entgegen meines Vorbewerters hab ich derartiges nicht feststellen können.
Weder gibt es irgend einen Aufstrich zum Gebäck noch kommt ein Gruß von der Küche. Dies würde ich aber bei einem Haubenrestaurant schon erwarten.
Fairer weise muß ich aber dazu sagen, das auch kein Gedeck verrechnet wird.
Das Essen war aber auch nicht so etwas besonderes.
Das heißt: wir haben in weniger gut bewerteten Restaurants schon besser gegessen.

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Meixner's Gastwirtschaft - Karte
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