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Zum Alten BeislZum Alten BeislZum Alten Beisl
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Österreich
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19
Wien
Rang: 1
Features
Gastgarten, Schanigarten
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Mittel
Kreditkarten
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Zum Alten Beisl

Rotenhofgasse 4
1100 Wien (10. Bezirk - Favoriten)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Beisl, Restaurant
Tel: 01 6027879
Lokal teilen:

11 Bewertungen für: Zum Alten Beisl

Rating Verteilung
Speisen
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 9. April 2016
Experte
hbg338
389
56
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4Speisen
3Ambiente
3Service
11 Fotos1 Check-In

Das Gasthaus „Zum alten Beisl“ befindet sich nur wenige Schritte von der U1 Station Reumannplatz entfernt. Auch diverse Autobuslinien und die Straßenbahnlinien O und 67 halten in unmittelbarer Lokalnähe. Das Parkplatzangebot ist rund um den Reumannplatz nicht gerade groß. Geduld und Glück braucht man als Autofahrer bei der Parkplatzsuche.

Ohne niveauunterschied betritt man das Lokal und befindet sich im Schankraum in welchem geraucht werden darf. Dieser Raum ist durch eine Trennwand mit großen Fenstern und einer während meines Besuchs offenstehenden Tür zu Gunsten eines Nichtraucherbereichs abgetrennt. Die offene Tür war jedoch kein Problem da im vollbesetzten Raucherbereich keine rauchenden Gäste waren. Ein kleiner Raum am Weg zu den Toiletten mit einigen wenigen kleinen Tischen vervollständigt das Platzangebot. Des Weiteren soll es während der entsprechenden Jahreszeit noch einen Schanigarten und Plätz im Innenhof geben. Ich wurde sofort nach meinem Eintreten von einem jüngeren Kellner begrüßt. Mein Wunsch nach einen Platz für eine Person wurde nur dadurch erfüllt das ich mich bei einem von drei Personen besetzten Tisch dazusetzten durfte. War aber kein Problem da der Tisch für ca. sechs Personen Platz bot.

Die Karte wurde sofort vor mir am Tisch abgelegt und auch die Getränkefrage wurde leider sofort gestellt. Der große, sofort servierte Apfelsaft gespritzt mit Sodawasser(€ 3,60) war ein Standardprodukt. Das Mischverhältnis in Ordnung. Die Speisekarte wurde eigentlich nicht benötigt da ich auf den Tafeln, die an der Fassade des Lokals angebracht sind, schon eine meiner Lieblingsspeisen entdeckt hatte. Das Alt Wiener Backfleisch mir Erdäpfel-Gurken Rahmsalat(€ 15,20). Als Suppe wählte ich die Leberknödelsuppe(€ 3,20) aus. Die Speisekarte selbst ist umfangreich, jedoch nicht zu groß um noch alles frisch zu machen, mit dem Hauptaugenmerk auf Wiener Küche, zusätzlich mit einigen sogenannten internationalen Speisen.

Die Suppe ließ nicht lange auf sich warten. Serviert in einer Suppenschüssel, welche den Namen Schüssel wirklich verdient, kam eine heiße, mit reichlich Gemüse verfeinerte Suppe in der sich ein Leberknödel in gängiger Größe befand. Einiges vom Suppengemüse war recht groß geschnitten was aber kein Problem war da es sehr weich und kaum merkbar beim Beißen war. Die Suppe selbst kräftig, gut gewürzt und sehr gut schmeckend. Der Knödel nicht zu fein püriert. Trotzdem zerfiel er fast auf der Zunge ohne jedoch zu weich oder sogar matschig zu sein. Ein Leberknödel wie es sein soll. Kaum fertiggegessen wurde der Leerteller von der Servicedame kommentarlos weggetragen.

Währen der Wartezeit, die es natürlich gab, jedoch im üblichen Rahmen konnte ich das Lokal etwas inspizieren. Ein altes Wiener Gasthaus welches gut in Schuss ist. Jedoch fehlen für mich der Wohlfühlfaktor und auch das Gewisse etwas was für mich ein gemütliches altes Wiener Wirtshaus ausmacht. Es war alles sauber, auch die Toilette Anlagen die recht modern und gepflegt waren. Wenn das Essen passt kann ich gerne beim Ambiente Abstriche machen. Besser als umgekehrt.

Serviert wurden zwei Stück vom Beiried welches zusätzlich noch mit frisch gerissenen Krenn bestreut war. Ein Zitronenstück befand sich noch zusätzlich am Teller. Dekoriert war der Teller mit kleinen frittierten Petersilienstücken. In einer Schüssel der Erdäpfel-Gurken Rahmsalat. Das Beiried weich, kein Gramm Fett und auch keine Flaxen oder Sehnen. Die Fleischstärke mehr als in Ordnung. Zwei großzügige Stück Fleisch in perfekte Qualität. Die Panier wie die von einem Pariser Schnitzel, herrlich souffliert. Salz und Pfeffer blieben unbenützt. Mit dem Backfleisch, welches ich seinerzeit bei einen Besuch am Magdalenenhof gegessen hatte, war dieses absolut ebenbürtig. Auch der Salat war perfekt abgeschmeckt und war hervorragend. Die Rahmmarinade etwas dicker in der Konsistent, harmonierte perfekt mit den Erdäpfel und Gurken und alles war auch perfekt temperiert.

Das Service wirkte zeitweise etwas hektisch. Beim Abservieren des leeren Tellers vom Fleisch wurde jedoch nachgefragt ob es geschmeckt hat und auch die Rechnung wurde anstandslos übergeben.

Mein Fazit – Eigentlich würde die Küchenleistung eine 5 verdienen was ich aber in Anbetracht eines einzigen Besuches nicht mache. Wenn der Rest der Speisen so wie die von mir konsumierten schmeckt dann sollte der Höchstnote eigentlich nichts im Wege stehen. Hervorragend gegessen habe ich auf jeden Fall

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am 29. November 2015
Britta
5
1
1
5Speisen
3Ambiente
5Service

Sehr gute Küche und nettes Personal! Wer Hausmannskost mag, ist im "Alten Beisl" gut aufgehoben! Kann ich auf jeden Fall empfehlen!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 12. November 2015
Experte
papperlnpipperln
35
5
19
4Speisen
3Ambiente
3Service

Gansl Essen war schon in der Vergangenheit zum alten Beisel ein Genuss für den Gaumen, die Neu Übernahme vor einiger Zeit hat aber noch ein „ Hauberl „ Küchen technisch drauf gesetzt.

Der neue Inhaber in einer Person auch ein genialer Chefkoch, hat einige Jahre als Koch beim Meinl am Graben den Kochlöffel geschwungen.

Ambiente unverändert, über das Service dieses ist gut, aber in einigen Punkten noch ausbau fähig.

Tisch für 4 Personen tel. bestellt, um 13:00 das Lokal zu 120 % ausgelastet, Gans wohin man schaut !

Unser Tisch ist frei, aber der Zutritt, etwas beengt, an 6er Tischen sitzen 8 Personen, da ist es eng, die Luft ist zum schneiden, diese Mischung ergibt aber eine herrliche „ Beisl –Atmosphäre „!

Es dauert bis die Getränke Wünsche abgefragt und die Speisekarten ausgehändigt werden.

Schladminger Bier gut gezapft, bestens gekühlt ! 2 Port. Gansl, 2 x Ganslsuppe, glacierte Gansleber ( keine Stopf, laut Hinweis in der Karte ) 1 Hühnerschnitzel gebacken.

Die Ganslsuppe in einem sehr schönen tiefen Teller serviert, ein Traum, da steckt der Löffel, soviel köstliche Einlage, bombastischer Geschmack, Schmatz !

Bis die Gänse zum Tisch fliegen, vergeht einige Zeit, die Küche scheint mehr als ausgelastet zu sein.

Die Erst Getränke sind ausgetrunken, rasch wird ein Glas junger Steirer, ein Glas Wieninger Trilogie und zwei weiße Spritzer zum Tisch gebracht, Leitungswasser wird auf Urgenz nachgeliefert.

Wir führen längere tiefschürfende Wirtshaus Dialoge, bis das Essen aufgetragen wird.

Die Gans, Keule oder Brust, eine Delikatesse, saftig, zart, knusprig, einmalig gewürzt, ich meine das kann man nicht mehr besser zubereiten, große Klasse.

Eine Köstlichkeit der warme Krautsalat, sehr gut, das Rotkraut und die Linsen.

Die glacierte Gänseleber auf Brioche Scheiben, man wähnt sich in Frankreich, schmeckt sensationell.

Hühnerschnitzel gebacken, eine Riesenportion, der dazu bestellte grüne Salat, ohne Marinade, geht zurück an die Küche, zwecks Nachbesserung, kann mal passieren ist nicht weiter schlimm

Hühner Schnitzel gut, saftig, weich, so soll es sein.

Alle Speisen die an den Tisch gebracht wurden, sehr nett und adrett angerichtet, das Auge isst mit.

Die ersten Tische leeren sich, das Service verfällt, bis unser Tisch vom Leergeschirr befreit wurde, dauert es, auch der Ruf nach Nuß Schnapserl und kleinem Espresso bleibt ungehört, schade !

Endlich findet eine der beiden sonst sehr netten und mehr als freundlichen Serviererinnen wieder unseren Tisch, das schon sehnsüchtig gewünschte wird serviert, auch alles ohne Fehl und Tadel.

Durch das beengte sitzen, kommt man sehr rasch mit seinen Tischnachbarn in`s Gespräch, auch deren Tenor, die Neu Übernahme hat nicht geschadet, im Gegenteil, die Qualität ist noch gesteigert worden

Für diese Gänseorgie werden 100.-€ fällig, das ist angemessen und geht voll in Ordnung.

Gänseliebhaber sollten einen Abstecher in`s alte Beisel wagen, ob noch ein Tisch frei ist, ist eine andere Frage !

Da in allen Bereichen immer noch Luft nach oben gegeben sein sollte, möchte ich für das Essen doch keine 5 Punkte vergeben, obwohl es nicht unverdient währe.

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Letzter Kommentar von am 13. Nov 2015 um 11:52

Diät also anders als bei Herrn Muskovich (siehe Küchenmeisters Kommentar Link ) ;-)

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am 10. November 2015
ElisabethF
3
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Bei der Ausschreibung hatte ich noch die Familie Hejl als Besitzer angegeben, bin jedoch vor ein paar Tagen draufgekommen, dass die das Lokal schon voriges Jahr verkauft haben. Kurze Schrecksekunde, ob das Essen eh noch so gut sein würde wie vorher. Heute Abend nach Nachfrage bei der Kellnerin Entwarnung und aufatmen: Der Koch hat das Alte Beisl übernommen! Na Gott sei Dank!

Und es hat sich bewahrheitet. Die Küche ist noch immer so ausgezeichnet wie gewohnt. Die Gansln butterzart mit knuspriger Haut, wahlweise Brust oder Haxerl. Dazu in gesonderten Schüsseln die Beilagen Rotkraut, Speck-Krautsalat, Linsen und die beiden Knödelarten. Das hatte den Vorteil, dass wir von allem kosten konnten. Besonders die Linsen waren sehr gefragt, weil als Gansl-Beilage so nicht allerortens üblich. Natürlich wurde auch Saft nachgereicht.

Danach war bei manchen Schmausern ein (oder zwei) kleine(s) Schnapserl zur Verdauung notwendig.

Über den Service muss ich sagen, dass ich schon sehr lange nicht, also eigentlich noch nie, einen so aufmerksamen, zuvorkommenden und freundlichen Service erlebt habe! Es wurde sofort eine Wasserschüssel für meinen Hund gebracht, Getränke und Speisen rasch serviert, immer wieder nachgefragt, ob alles passe oder wir noch etwas wünschen. Und wir wurden sogar darüber informiert, dass im Eingangsbereich ein Glas zu Bruch gegangen sei, man sorgfältig gekehrt habe, aber dass wir trotzdem beim Verlassen des Lokals vorsichtig sein sollten, dass mein Hund nicht in eventuell vorhandene Restsplitter tritt. Und jedes Servicemitglied verabschiedete sich nach Schichtende persönlich bei jedem Tisch!

Nicht umsonst dauerte unser Ganslevent mehr als drei Stunden! Bei tollem Essen und sehr netten Gesprächen verging die Zeit wie im Fluge!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 21. November 2014
Experte
papperlnpipperln
35
5
19
4Speisen
3Ambiente
4Service

Der Ort für den Gans, nicht umsonst ihr Leben lassen mussten, zum "Alten Beisl " in Favoriten !

Über die Lokalität, Platz Verhältnisse, Ausstattung mit Patina, Raucher Problem usw., haben sich schon andere Kritiker beschäftigt, Lokal ist nicht größer geworden, das Raucher Problem besteht immer noch, dürfte für das Großteils Stammpublikum kein Problem darstellen, Beisl ist stets mehr als sehr gut besucht, man kennt`s geht hin, oder man sucht andere Gastronomie Betriebe auf

Meine Aufgabe ist es heute, als NICHT Gans Fan, über " Gänse Schmankerln " zu berichten.
Freunde haben uns heuer schon zwei mal verführt, im Beisl Gans zu essen, weil es beim ersten Besuch schon ein Hammer war, ein da capo für die Gans, Brust oder Keule !

Donnerstag war es so weit, Gansl Time in Favoriten, Tisch + Gans wurden vorbestellt.

Freunde sind Stammgäste, wir noch nicht, wurden aber auch vom Wirt und Wirtin per Handschlag begrüßt, und zum Platzerl geleitet,wo unsere Freunde schon mit leicht wässrigem Mund auf das zu erwartende, Platz genommen hatten. Lokal bis zum letzten Hocker besetzt.

Der " junge Wirt " hat für mich an guaten Schmäh, das wird aber jeder anders empfinden,

Was passt zu einer guten Gans, a Staubiger, dieser Empfehlung des Wirten nehmen wir gerne an.

Speisekarte wird nicht benötigt, stehen aber einige Leckerli drinnen, die mir heute auch sehr gemundet hätten, wie Tafelspitz mit allen pipapo, Wiener Schnitzel, Reisfleisch, Surschnitzerl, Zigeuner ( Roma/Sinti ) Schnizerl usw.

Wir haben aber die Anreise in das Multi-Kulti Zentrum, des 10 ten Wiener Gemeinde Bezirk heute wegen der Gans auf uns genommen, daher keine weitere Sichtung derer.

Staubiger, herrlich erfrischend, süffig, passt perfekt
4 Gläser Wasser kalt ! werden unaufgefordert von der Wirtin frei Haus geliefert. Tisch Dekoration, sehr Martini/Gans lastig, no ja, wenn schon wenig Platz im Lokal, muss der Tisch nicht unbedingt auch noch an geräumt sein.

Neben, hinter, vor uns, nur zufrieden kauende und strahlende Gesichter, es dürfte hier jedem schmecken.

Vorspeise, eine Gansl Suppe mit Bröselknödel ( 3, 90 ) eine Portion jeweils für zwei, man ist ja nicht gefräßig Suppe ist schon fast Mahlzeit für sich, und eine Portion glacierte Gänseleber ( 8,80 )

Es kommt das knusprige Gans`l, 2 mal Brust, 2 mal die Keule, ich mag Brust ( keine falsche Gedanken, bitte )

Die zwei Knödelchen, Erdäpfel/ Semmel, flaumig, fluffig, lecker, egal wie es jeder möchte, einfach gut, schmatz !

Der Teil des Gänschens, das knuprige Brüstchen, zart, knusprig, nicht lang fasrig, sehr gut ausgebraten. für mein Empfinden einfach perfekt, hier beherrscht man die hohe Schule des Gänse Braten´s. Das Safterl, ein leichter fetter Traum, auf Wunsch gab es noch einen Nachschlag. Die Port. Gans schlägt mit 17,80 zu buche, für das gebotene fast schon wohlfeil.

Die Beilagen derer drei, Rotkraut, Linsen, warmer Krautsalat, alles in ordentlicher Portionen, geschmacklich sehr gut, Rotkraut nicht zu süß, alles wunderbar abgestimmt , auch hier jederzeit Nachschlag möglich.

Im Beisl wird zur Gansl Zeit, einiges um die Gans geboten, wie ob. Gänseleber, als Haupt oder Vorspeise, auch eine gebackene Gänseleber mit Erdäpfel/Vogersalat wird angeboten.

Nach dieser Völlerei, hilft ein Nuß Schnaps, selbst angesetzt, wieder klare Gedanke zu fassen, der klare Gedanke noch eine Böhmische Palatschinke mit Powidlfülle und Mohn ( 4,50 ) zu bestellen war genial, eine süße Sünde wurde serviert.

Der Abschluss, eine Runde Gemischter Satz vom Wieninger ( 3.- ) Ein gelungenes Fest um die Gans geht zu Ende, die Favoriten Strasse ist ausgestorben, ein seltener Anblick, kein türkisch Wort istzu hören.
Bis 6.12., verwöhnt sie das kleine Beisl noch mit Gans, es zahlt sich aus.

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am 22. Februar 2014
Haumsn90
1
2
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ausgezeichnetes Essen, gemütlich traditionelles Ambiente und sehr freundliches Service

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am 11. November 2013
Apfeltester
30
1
5
4Speisen
4Ambiente
5Service

Vor kurzem war es wieder einmal soweit; das Martiniganserl wartete darauf verspeist zu werden. Zu dieser Gelegenheit ging es für mich und einige Begleiter wieder mal „Zum Alten Beisl“.
ESSEN:
Vor der Gans bestellten wir noch eine eingemachte Ganserlsuppe mit Miniknödel - sehr gut und reichhaltig (besser teilen als alleine essen, damit noch genug Platz für die Gans ist!).
Als Hauptgang wählten wir alle die Gans; zunächst wurden Saft und Schüsseln mit Rotkraut, Speckkraut, Linsen sowie Kartoffel- & Semmelknödel serviert. Dann konnten wir uns zwischen Brust und Keule entscheiden, wobei die Damen zuerst gefragt wurden und die Herren dadurch nicht alle die Wahl hatten. Die Gans war schön saftig, die Haut knusprig und auch die Beilagen – besonders das Rotkraut – waren ausgezeichnet.
Als Nachspeise wählte ich dann noch den Maronireis mit Schlagobers und Vanilleeis (4,80). Mir wäre es zwar lieber gewesen, wenn über das Dessert keine Schokoladensauce verteilt worden wäre, aber viel Schlagobers und gutes Vanilleeis machen es zu einem herrlichen Abschluss!

SERVICE:
Sehr charmantes Personal, das sämtliche Bestellungen rasch an den Tisch bringt.

AMBIENTE
Das Alte Beisl ist ein sehr uriges, etwas altmodisches, aber gemütliches Gasthaus. Es gibt einen Raucher- und einen Nichtraucherbereich, die zwar durch eine Glastür getrennt sind. Da diese meist offen ist, kann es auch im Nichtraucherbereich rauchig sein – beim diesem Besuch hatten wir allerdings Glück: kaum Rauch. Die Toiletten sind modern, top gepflegt und sauber – so wünscht man sich das!

FAZIT:
Seit einigen Jahren geht es in der gleichen Runde zum Gansl essen ins Alte Beisl und auch nächstes Jahr wird man uns dort wieder finden!

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am 17. September 2013
Apicius
19
2
7
3Speisen
2Ambiente
5Service

Die hymnischen Vorbewertungen haben mich bewogen, hier Samstag Mittag mal einzukehren. Altmodisches Wirtshausflair: Geölter Dielenboden, raumbeherrschende Budel, grobe Tischtücher, die üblichen Accessoires: Fotos an den Wänden, reihenweise Pokale von irgendeinem Kegel- oder Fußballverein, ein einsames Topfplänzchen am Fensterbrett.

Da der vordere Schankraum bereits voll war, bequemte ich mich im Hinterzimmer an ein Katzentischchen zwischen Klotür und Sicherungskasten.

Ich vergönnte mir nebst einem gut gezapften Budweiser einen Spanferkelbraten, der sich in einem gschmackigen (wenn auch vermutlich leicht convenienceunterstützten) Saftl, in Form von drei mageren, dünn geschnittenen Medaillons präsentierte, was das leidige Problem bei diesem Gericht, der knusprigen Schwarte zuleibe zu rücken, auf ein Minimum reduzierte. Sein letztes Geleit erhielt das so jung verstorbene Borstentier von eher neutralen Serviettenknödeln und warmem Krautsalat, der mir persönlich eine Spur zu süss war.

Nicht zu süss war hingegen die folgende Nougatmousse, wodurch das Nussaroma hervorragend zur Geltung kam, schön kontrastiert von mild-säuerlichem Beerenragout und einem Batzen Marillenmarmelade.

Dass die Stärke des Lokals in den Nachspeisen liegt, zeigte sich mittwochs darauf nach einem eher belanglosen Mittagsmenü (Nudelsuppe, Faschiertes mit Reis in einer Sauce, die jener des Spanferkels verdächtig ähnelte) anhand einer Riesenportion locker-flaumiger Powidlbuchteln in schaumig aufgeschlagener Vanillesauce, bei der der Koch auch mit dem Rum nicht gegeizt hatte.

Unspektakuläre, aber solide Wiener Küche zu einem moderaten Preis und mit auch bei Vollbetrieb flottem und charmantem Service.

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Kommentar von am 17. Sep 2013 um 21:27

Tip von mir: Öfter hingehen und die Konstanz in der Qualität feststellen. Mein Bericht folgt im November nach dem Ganslessen ;o)

Gefällt mir
am 30. Juni 2013
Gregorix
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Sehr sehr gutes und köstliches Essen empfehle es wirklich sehr und oben drauf noch ein ganz nettes Service was will man noch mehr!? :-) ;-)
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-22, Sa 10-14, So Geschlossen

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Kommentar von G am 15. Aug 2013 um 10:23

Korrektur der Öffnungszeiten: Di-FR 10-22, SA 10-14, SO,MO und Feiertags Geschlossen

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am 20. Oktober 2012
Gerfried
3
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Die Speisekarte bietet eine brauchbare Auswahl an solider heimischer Küche. Das Wiener Schnitzel (vom Schwein) war schön dünn geklopft, mageres Fleisch, die Portion reichlich. Der standardmäßig dazu gereichte gemischte Salat ließ ebenfalls keine Wünsche offen. Das Budweiser wurde kühl und nicht zu schaumig serviert. Die Dessertauswahl umfasst zwar nur sechs Speisen, aber zwei davon haben wir probiert und für erstklassig befunden: warme Marillenknödel (2 Stück) schön flaumig, gut eingebröselt, kompakte Frucht innen drin; der Kastanienreis einfach ein Traum, Riesenportion, am Boden der Schale geschmacklich bestens harmonierende Eiscreme. Die Bedienung flink und aufmerksam, auf Nachfrage wurden Details zu den Speisen auch kompetent erläutert. Angenehmer Umgangston, familiär, aber keineswegs distanzlos. Der Bezahlvorgang läuft noch in liebenswert-altmodischer Manier ab: mit Notizblock und Ansage durch den Gast, kein automationsunterstützter Ausdruck.
Ambiente: Der Durchlass zum Raucherbereich steht zwar permanent sperrangelweit offen, was aber nicht weiter stört - denn auch dort saßen in der Mehrzahl Nichtraucher! Nur einige wenige hardcore Nikotinjunkies standen direkt neben der Eingangstür herum, was sich aber für den Nichtraucherbereich absolut nicht störend auswirkte. Ansonsten: Solide Gasthaus-Tische, gepolsterte Sitzbänke und Stühle, nicht zu dicht gedrängt, daher auch genügend "Raum zum Atmen". Beleuchtung hell genug, aber nicht grell. Und nicht zuletzt: Obwohl "mitten im Zehnten", durchwegs angenehmes Publikum! Und falls (in der warmen Jahreszeit) nach dem Essen noch Bedarf nach Eismarillenknödel & Co gegeben sein sollte - der Tichy ist ja gleich am Eck ...

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Letzter Kommentar von Testi1 am 7. Jun 2013 um 07:17

Lokal betreten leider sehr verraucht und wieder verlassen.

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am 26. November 2011
Experte
Gourmeuse
59
12
19
4Speisen
3Ambiente
4Service

Am 24.11. waren wir dort in einer Gruppe zum späten Ganslessen eingeladen. Wiewohl ich lange im 10. Hieb gewohnt habe, dementsprechend oft beim Tichy war, habe ich dieses Lokal immer übersehen - naja, wenn Eis ruft :-) Also, das Lokal ist gleich beim Tichy ums Eck, ich fand auch gleich einen Parkplatz direkt am Reumannplatz. Kurzparkzone war dort nur bis 18:00 angeschrieben, passte perfekt.

Wir waren die Ersten, die eintrudelten, bestellten gleich ein großes Budweiser (wie Walt versuche auch ich es immer wieder), und ein großes Spezi, beides kam flott und gut gekühlt. Gleich darauf bestellten wir einer meiner Lieblingssuppen, nämlich eine Kaspressknödelsuppe. Sehr gut, heiß. mit Wurzelgemüse in einer kräftigen Brühe, die mir persönlich etwas _zu_ würzig, sprich: salzig war. Dennoch gut zu essen, ich bin halt nicht so der Salz-Fan.

Nach und nach kam der Rest unserer Truppe, und wie ich feststellen durfte, wurden alle promptest nach Getränkewünschen gefragt. Trotzdem das Lokal war bummvoll war, anders kann man es nicht ausdrücken, es mussten sogar mehrmals Personen abgewiesen werden, die ohne Reservierung vorbeischauten.

Gut, als alle da waren, wurden nochmal die "Ganslesser" durchgezählt, und innerhalb von 20 Minuten kamen die Ganserln, wahlweise Brust oder Keule. Ich entschied mich für die Keule. Ja was soll ich sagen, das Dumme ist, ich habe kaum Vergleichsmöglichkeiten. Jedenfalls war es nicht trocken, und auch nicht fett, bissi wenig Fleisch, fand ich, aber wie gesagt, ich kenne mich nicht so aus mit Ganserln. Gut geschmeckt hats jedenfalls. Die Beilagen, die zuvor in Schüsseln serviert wurden, bestanden aus Kartoffel- und Semmelknödeln, Rotkraut, Warmem Speck-Krautsalat, Linsen und natürlich Saft'l. Hungrig dürfte dort keiner nach Hause gegangen sein.

Danach gabs ein Schnapserl, ich nahm Nuss, gut, kam aber leider eher einem Likör näher denn einem Schnaps. So musste ich auch bei meinem Beglieter zugreifen, der sich Himbeer genommen hat. Sehr feiner Geschmack.

Zur Nachspeise gab's jeden Menge Auswahl, ich erinnere mich an Heiße Himbeeren und Maronireis. Ich entscheid mich für Letzteres, es kam ein Riesenglas Schlagobers mit einem Berg Maronireis dauf, darüber ein wenig Schokosauce und Amarenakirschen *schleck* Ein Highlight nach dem Anderen, zumindest für mich.

Fazit also: Supernettes Personal, flotte Bedienung, gutes Essen, gute Lage durch U-Bahn und Straßenbahn, angemessene Preise. ich werde wohl im Sommer vorbeikommen müssen, um den Garten zu besichtigen. Eins noch: Es gibt zwar getrennt Raucher- und Nichtraucheräume, aber die Tür zum Nichtraucherraum war immer offen, insofern nicht so sinnvoll.

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am 25. März 2010
Experte
wolf
98
50
23
5Speisen
5Ambiente
4Service

Gestern auf Empfehlung von Bekannten zum ersten mal dort gewesen. Waren zu viert und hatten Wiener Erdäpfelgulasch, Rindsrouladen, Schnitzel und Fleischlaberl mit Dill-Erdäpfel. Alle waren wirklich absolut begeistert von den Speisen. Haben selten so gut gegessen in Wien. Ambiente sehr gemütlich und Beisl-typisch.

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Bewertet am 25.03.2010

Master

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