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Sa, 26. November 2022
In der Umgebung

Zum Alten Beisl

1 Bewertung
Rotenhofgasse 4, 1100 Wien
Küche: Wiener Küche, Österreichische Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Beisl, Restaurant
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Zum Alten Beisl - Klassische Leberknödesuppe - kräftig und konstant sehr gut - Zum Alten Beisl - WienZum Alten Beisl - Rindsroulade - den Stil habe ich kopiert für meine eigene ... - Zum Alten Beisl - WienZum Alten Beisl - Faschierter Braten mit Erdäpfelpüree - war ein Traum - Zum Alten Beisl - Wien
Zum Alten Beisl - Käsespätzle - ein Küchenstandard hier, und immer sehr gut ... - Zum Alten Beisl - WienZum Alten Beisl - Erdäpfelgulsch - wenn i nur aufhör'n könnt - oft zum Eingraben - Zum Alten Beisl - WienZum Alten Beisl - eines der vielen Fischgerichte - Wolfsbarsch auf ... - Zum Alten Beisl - Wien10 Fotos

Bewertungen (1)

Gesamtwertung

37
1 Bewertung
Speisen
40
Ambiente
40
Service
30
am 27. August 2022|Update 1. Sep 2022
WrKFan
Level 13
SpeisenAmbienteService
Alte Welt – Neue Welt Tatort Multikulti-Hotspot der Stadt Wien unweit der Eislegende am Reumannplatz Nur ein Haus weiter fristet eine weitere Institution ihr langjähriges Dasein namens: „Zum Alten Beisl“ Aber nicht alles, nur weil es alt ist, ist deswegen auch gut, wie auch alles Neue nicht z...Mehr anzeigenAlte Welt – Neue Welt

Tatort Multikulti-Hotspot der Stadt Wien unweit der Eislegende am Reumannplatz Nur ein Haus weiter fristet eine weitere Institution ihr langjähriges Dasein namens: „Zum Alten Beisl“ Aber nicht alles, nur weil es alt ist, ist deswegen auch gut, wie auch alles Neue nicht zwingend gut sein muss.

Es sei denn man verbessert Dinge, dann kann aus „Altem“ sogar „Edles“ werden. Dazu ein lebendes Beispiel unserer kulturellen Zeitgeschichte.

Das Massenaufkommen vor dem Eissalon könnte das alte Anwesen übertünchen, aber Insider steuern die Adresse bewusst an. Dieses Publikum ist weniger multikulti, jedenfalls kennt und schätzt es auch gute Beislkultur, zu deren Vertretern sich meine Wenigkeit hinzurechnen möchte.

Im Jahre 2015 (Kinder, wie die Zeit vergeht!) hat der Meister des Kochlöffels Herr Metin Yurtseven (Vursicht, er red‘t Steirisch und Wienerisch besser als so manch anderer 😊) mit seiner Partnerin den Betrieb übernommen. Zuvor erwarb er sich im Meinl-Restaurant am Graben seine Sporen, um dann den Sprung für etwas Eigenes zu wagen.

Mit viel Herzblut wurde das Lokal Schritt für Schritt von einem früher unterdurchschnittlichen Vorstadt-Beisl auf ein nettes Beisl auf Herzeige-Niveau umgewandelt. Das verdient Respekt! Ist er nun auf dem Weg zu „edel“?

Neben der Küchenverbesserung wurde der gesamte Lokalstil verändert, indem z.B. heute eine Holztäfelung die Wände zierend des Besuchers Auge erfreut. Solches trägt die Handschrift der Partnerin des Meisters. Das nenne ich tolle Arbeitsteilung und schön ist’s geworden. Die Hütte ist klein, fasst ca. 40 Gäste im Inneren, und es gibt einen Schanigarten als auch Innenhof.

Ich hätte da liebend gerne meinen Runden mit ca. 40 Personen gefeiert, wofür diese Location maßgeschneidert wäre. Herr Metin und ich waren schon handelseinig, nur vereitelte eine sog. 2G-Regel das Vorhaben und ich musste schweren Herzens wieder absagen. Das ist zwar eine andere G‘schicht, es soll nur zeigen, welchen Wert das Lokal in seinem heutigen Zustand für mich gewonnen hat.

Ja, so stelle ich mir ein Beisl dieses Schlages durchaus vor, Klasse statt Masse und dazu die individuelle Note. Jetzt fehlen bloß noch läppische weitere 25-30 Jahre, damit das Lokal gehörig Patina ansetzt und dann wäre der Veredelungsprozess abgeschlossen. 😉


Herzeigbare Beislkultur

Man wird in das Angesicht des Meisters nur wenig blicken, der mit unermüdlichem Fleiß in der Küche werkt. Hin und wieder setzt er sich zum Stammtisch und was so üblicherweise von der Küche in die Gaststube wandert, erneut Respekt!

Rindsuppe konstant sehr gut, kräftige Bouillon obligatorisch, ob auch Nachhilfe mit etwas Kraftverstärker wollte ich beim letzten Besuch erforschen. Nachdem wir dazu eine angeregte Diskussion im Forenbereich führten, wollte ich es genau wissen und begab mich auf die Pirsch.

Unschuldig erkundigte ich mich beim Kellner, und er versicherte mir, dass der Koch (er weiß dabei nicht, dass ich ihn eh kenne) ein Haubenkoch wäre, der das keinesfalls täte. Und so wollte ich es ihm auch glauben.

Jetzt fehlt nur noch meine persönliche Bestätigung und ich muss offen zugeben, ich werde es nun auch glauben. Sie war nicht so kraftprotzig, hatte aber einen ansehnlichen Fettanteil und zwinkerte mit einigen kleineren Augerln in meine Augerln.

Geschmacklich kaum zu tadeln, der Leberknödel noch besser und die etwas schärfere Note kam eindeutig von der Muskatnuss, die auch rein darf. Ich war zufrieden, sowohl mit meiner Leistung als Forscher, aber eigentlich noch mehr als Gast, dem’s auch geschmeckt hat.

Hauptspeisen werden immer wieder variiert, nicht nur saisonal, sondern auch mit individueller Note. Typische Wiener Küchenklassiker findet man nicht immer auf der Karte, sind aber, so vorhanden, durchwegs zu empfehlen, manche Gerichte gibt es dagegen fast immer.

Darunter fallen z.B. Käsespätzle, serviert in dunkler Auflaufform, kräftig und würzig mit Bergkäse durchzogen, Rrrrröstzwieberl obendrauf, nix vom Pack’l, versteht sich, vervollständigen den Genuss.

Sind Rindsrouladen am Programm, ist zumeist die Entscheidung getroffen, dann her damit. Feines mageres Fleisch, aber nicht trocken (!) in einem herzhaft sämigen mit Wurzelwerk angereicherten urtypischen Safterl, dazu Bandnudeln, wird zu einem Muss, bislang keine Ausreißer.

Hierorts kriege ich nicht immer, aber immer wieder ein wirklich passables Erdäpfelgulasch, eine Rarität, die zwar jeder, der sich Wiener schimpft, kennt, aber trotzdem nur sehr wenige anbieten.

Ein Ensemble würziger Aromen a la Gulaschsauce von ihrer Kümmel/Majorannote mit geräucherter Wurst (schlag mich tot, welche jetzt genau), dazu die Kraft urwüchsiger heimischer Erdäpfel, beteiligt auch die Nase am Genuss. So was nennt der Volksmund a guat‘s Papperl wie bei der Mama.

Bis auf wenige Ausnahmen variiert immer wieder die Präsentation auf dem Teller. Hier offenbart sich Ideenreichtum, sodass ein und dasselbe Gericht jedes Mal in neuem Glanze am Tische erscheint. Mir gefällt das, das veredelt so auch meine Besuche.

Dazu meine Erfahrung vom letzten Besuch durch einen Faschierten Kalbsbraten mit Erdäpfelpüree. Hausmannskost denkt man sich, doch ich wurde erneut überrascht und das optisch wie geschmacklich. Anstelle Röstzwiebel saisonale Steinpilze, die eine Sensation an Harmonie bildeten, und das obwohl ich kein allzu großer Schwammerlfan bin.

Das Faschierte mit einem Hauch Trüffelöl versetzt, ein Hammer die Jus dazu sämig, leicht einreduziert mit Power, last but not least das Püree ganz feincremig, leicht milchig, weniger buttrig, aber schön fest, ohne viel Fehl und Tadel. Ich hätte mehr Muskat noch eingearbeitet, aber das ging im Gesamteindruck unter, es fiel mir auch erst später auf, als meine Schwarmphase schon im Abklingen war.


Fischgerichte - Verdacht auf Haubenküche?

Was ich hierorts hervorheben möchte ist Herr Metins Fischzubereitung. Dafür hat der Mann ein begnadetes Handerl und stellt so manch gehobenes Fischspezialitätenrestaurant zweitweise in den Schatten.

Ich esse gerne was aus dem Wasser kommt und treffe nicht selten dafür meine Wahl, da sich das hier mit geschätzter Beislkultur trifft. Also nicht immer nur Backhend‘l & Co, wenn beim Lesen der Speisekarte der Fisch mehr lockt.

Ich kann momentan kein Einzelgericht oder Erlebnis beschreiben (ach, das Hirn lässt nach) aber man lässt gekonnt Kreativität spielen mit am Ende fantastischen Ergebnissen. Von Besuch zu Besuch wird sowohl dem Gaumen als auch dem Auge immer wieder eine neue Lehre erteilt.

Gegebenenfalls erfolgt ein Update, dann kann ich auf Details achten. In mir sorgt jedoch die Erinnerung immer wieder für ein nachhaltig angenehmes Echo, so wie der Faschierte Braten noch lebendig in mir meine Ganglien beschäftigt.


Kurz und bündig – der Ausklang

Für das Rund-Um-Sorglos-Pakt hilft der Service mit, der aus immer wieder auch neuen Gesichtern besteht. Eine HP leistet man sich weiterhin nicht, was ich für Schade befinde, es gibt zumindest aktuelle Informationen auf FB.

Meine übliche Kaffee-Meckerei erspare ich mir mit Verlaub, man nehme zur Kenntnis, jawohl Kaffee nach erfolgreicher Fleisch- oder Fischschlacht und hin und wieder Nachtisch gibt es Gott sei Dank hier auch, dazu tröstet der Nussschnaps. Hot a net jeder, noch dazu einen recht guten.

Ach, ehe ich's vergess, es gab noch kein Wort zum lieben Geld. Das mach ich jetzt kurz und bündig. Die Preise sind moderat und angesichts dessen was angeboten wird für meine Begriffe zum Teil sogar günstig, viele HS durchwegs im Rahmen von 15-20€.

Nicht selten habe ich am Heimweg auf einen letzten gesüßten Absacker beim Tichy verzichtet, denn ich musste nach kurzer Überlegung einsehen, dass das „neue“ Alte Beisl seinen Job wieder so erfolgreich erledigt hat, dass einfach nix mehr geht, wie auch zuletzt wieder.

So schleppt man ordentlich abgefüllt etwas schwerfällig seine sterblichen Überreste noch lebend zur U1. Gott sei Dank ist sie nur ein paar Meter vom Tatort entfernt, das aber mitten durch eine für mich bereits recht fremd gewordene Welt. Aber es tut gut zu wissen, dass es darin auch noch solch ein Beisl gibt.


Meine Wertung – hart aber herzlich

Bleibt die Frage, wie werten? Die gegenüber früher deutlichen Verbesserungen der Speisen und Inneneinrichtung werden von mir entsprechend gewürdigt, sind also rundum sehr gut und was Speisen anbelangt sogar noch besser. Ich zaudere aber mit der Höchsnote, denn man macht halt seine Vergleiche.

Wesentlich dazu beigetragen hat auch das Raucherverbot, denn bis dahin war Hütte eine regelrechte Stinkbude und so wurde der Begriff Vorstadtbeisl oft zu einem Schimpfwort. Dagegen ist heute alles recht edel geworden. Das wollte ich nicht unerwähnt lassen.

Ein wenig hadere ich mit dem Service, der zwar ausreichend aufmerksam werkt, aber nicht auf dem Niveau, wie ich mir das für Wiens klassische Beislkultur erwarte. Erledigt wird aber brav der Job, insofern ein hartes aber herzliches Gut.

Empfehlen muss meine Wenigkeit das Lokal jedenfalls, da wir nicht mehr allzu viel Beisln in der Güte eines Vorstadtjuwels besitzen. Beislfreunde hegen mit mir die Hoffnung, es möge der Meister seiner Küche samt Partnerin weiter emsig an der Veredelung arbeiten.
Zum Alten Beisl - Klassische Leberknödesuppe - kräftig und konstant sehr gut - Zum Alten Beisl - WienZum Alten Beisl - Rindsroulade - den Stil habe ich kopiert für meine eigene ... - Zum Alten Beisl - WienZum Alten Beisl - Faschierter Braten mit Erdäpfelpüree - war ein Traum - Zum Alten Beisl - Wien
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2 Kommentare

I know, I know, aber mit Verlaub, es war immer Bestandteil für meine Entscheidung für einen Lokalbesuch. Und hier wollte (!) ich das auch erwähnt wissen. Aber du hast Recht, ist mittlerweile obsolet geworden. Wird in Hinkunft nicht weiter als Beurteilungskriterium herangezogen, da es nun überall gleichermaßen gilt. Ich lerne immer gerne dazu.

29. Aug, 19:31·Gefällt mir1

Sehr schöne und ausführliche Bewertung, - all questions answered. Und ist schon auf meiner "to-do" Liste, das will ich unbedingt probieren. Das Rauchverbot würde ich (als passionierter Raucher) nicht in die Bewertung einfließen lassen, dafür kann der Wirt nix - it's the law.

29. Aug, 17:36·Gefällt mir1
am 11. November 2013
Apfeltester
Level 5
SpeisenAmbienteService
Vor kurzem war es wieder einmal soweit; das Martiniganserl wartete darauf verspeist zu werden. Zu dieser Gelegenheit ging es für mich und einige Begleiter wieder mal „Zum Alten Beisl“. ESSEN: Vor der Gans bestellten wir noch eine eingemachte Ganserlsuppe mit Miniknödel - sehr gut und reichhalti...Mehr anzeigenVor kurzem war es wieder einmal soweit; das Martiniganserl wartete darauf verspeist zu werden. Zu dieser Gelegenheit ging es für mich und einige Begleiter wieder mal „Zum Alten Beisl“.
ESSEN:
Vor der Gans bestellten wir noch eine eingemachte Ganserlsuppe mit Miniknödel - sehr gut und reichhaltig (besser teilen als alleine essen, damit noch genug Platz für die Gans ist!).
Als Hauptgang wählten wir alle die Gans; zunächst wurden Saft und Schüsseln mit Rotkraut, Speckkraut, Linsen sowie Kartoffel- & Semmelknödel serviert. Dann konnten wir uns zwischen Brust und Keule entscheiden, wobei die Damen zuerst gefragt wurden und die Herren dadurch nicht alle die Wahl hatten. Die Gans war schön saftig, die Haut knusprig und auch die Beilagen – besonders das Rotkraut – waren ausgezeichnet.
Als Nachspeise wählte ich dann noch den Maronireis mit Schlagobers und Vanilleeis (4,80). Mir wäre es zwar lieber gewesen, wenn über das Dessert keine Schokoladensauce verteilt worden wäre, aber viel Schlagobers und gutes Vanilleeis machen es zu einem herrlichen Abschluss!

SERVICE:
Sehr charmantes Personal, das sämtliche Bestellungen rasch an den Tisch bringt.

AMBIENTE
Das Alte Beisl ist ein sehr uriges, etwas altmodisches, aber gemütliches Gasthaus. Es gibt einen Raucher- und einen Nichtraucherbereich, die zwar durch eine Glastür getrennt sind. Da diese meist offen ist, kann es auch im Nichtraucherbereich rauchig sein – beim diesem Besuch hatten wir allerdings Glück: kaum Rauch. Die Toiletten sind modern, top gepflegt und sauber – so wünscht man sich das!

FAZIT:
Seit einigen Jahren geht es in der gleichen Runde zum Gansl essen ins Alte Beisl und auch nächstes Jahr wird man uns dort wieder finden!
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am 26. November 2011
Gourmeuse
Experte
SpeisenAmbienteService
Am 24.11. waren wir dort in einer Gruppe zum späten Ganslessen eingeladen. Wiewohl ich lange im 10. Hieb gewohnt habe, dementsprechend oft beim Tichy war, habe ich dieses Lokal immer übersehen - naja, wenn Eis ruft :-) Also, das Lokal ist gleich beim Tichy ums Eck, ich fand auch gleich einen Park...Mehr anzeigenAm 24.11. waren wir dort in einer Gruppe zum späten Ganslessen eingeladen. Wiewohl ich lange im 10. Hieb gewohnt habe, dementsprechend oft beim Tichy war, habe ich dieses Lokal immer übersehen - naja, wenn Eis ruft :-) Also, das Lokal ist gleich beim Tichy ums Eck, ich fand auch gleich einen Parkplatz direkt am Reumannplatz. Kurzparkzone war dort nur bis 18:00 angeschrieben, passte perfekt.

Wir waren die Ersten, die eintrudelten, bestellten gleich ein großes Budweiser (wie Walt versuche auch ich es immer wieder), und ein großes Spezi, beides kam flott und gut gekühlt. Gleich darauf bestellten wir einer meiner Lieblingssuppen, nämlich eine Kaspressknödelsuppe. Sehr gut, heiß. mit Wurzelgemüse in einer kräftigen Brühe, die mir persönlich etwas _zu_ würzig, sprich: salzig war. Dennoch gut zu essen, ich bin halt nicht so der Salz-Fan.

Nach und nach kam der Rest unserer Truppe, und wie ich feststellen durfte, wurden alle promptest nach Getränkewünschen gefragt. Trotzdem das Lokal war bummvoll war, anders kann man es nicht ausdrücken, es mussten sogar mehrmals Personen abgewiesen werden, die ohne Reservierung vorbeischauten.

Gut, als alle da waren, wurden nochmal die "Ganslesser" durchgezählt, und innerhalb von 20 Minuten kamen die Ganserln, wahlweise Brust oder Keule. Ich entschied mich für die Keule. Ja was soll ich sagen, das Dumme ist, ich habe kaum Vergleichsmöglichkeiten. Jedenfalls war es nicht trocken, und auch nicht fett, bissi wenig Fleisch, fand ich, aber wie gesagt, ich kenne mich nicht so aus mit Ganserln. Gut geschmeckt hats jedenfalls. Die Beilagen, die zuvor in Schüsseln serviert wurden, bestanden aus Kartoffel- und Semmelknödeln, Rotkraut, Warmem Speck-Krautsalat, Linsen und natürlich Saft'l. Hungrig dürfte dort keiner nach Hause gegangen sein.

Danach gabs ein Schnapserl, ich nahm Nuss, gut, kam aber leider eher einem Likör näher denn einem Schnaps. So musste ich auch bei meinem Beglieter zugreifen, der sich Himbeer genommen hat. Sehr feiner Geschmack.

Zur Nachspeise gab's jeden Menge Auswahl, ich erinnere mich an Heiße Himbeeren und Maronireis. Ich entscheid mich für Letzteres, es kam ein Riesenglas Schlagobers mit einem Berg Maronireis dauf, darüber ein wenig Schokosauce und Amarenakirschen *schleck* Ein Highlight nach dem Anderen, zumindest für mich.

Fazit also: Supernettes Personal, flotte Bedienung, gutes Essen, gute Lage durch U-Bahn und Straßenbahn, angemessene Preise. ich werde wohl im Sommer vorbeikommen müssen, um den Garten zu besichtigen. Eins noch: Es gibt zwar getrennt Raucher- und Nichtraucheräume, aber die Tür zum Nichtraucherraum war immer offen, insofern nicht so sinnvoll.
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