RestaurantTester.at
Home Mein Profil Lokal Guides Events Lokal eintragen
Speisen
Ambiente
Service
44
49
42
Gesamtrating
45
8 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
Bewertungsschlüssel
Rating Details
Rating Details
Close X
Loading
LoibnerhofLoibnerhofLoibnerhof
Alle Fotos (45)
Event eintragen
Loibnerhof Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Vornehm
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
geschlossen
Mi
11:00-21:00
Do
11:00-21:00
Fr
11:00-21:00
Sa
11:00-21:00
So
11:00-21:00
Letztes Update von:
adn1966
Lokalinhaber?
Lokalinhaber-Konto
Close X
Loading

Loibnerhof

Unterloiben 7
3601 Dürnstein
Niederösterreich
Küche: International
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 02732 82890Fax: 02732 82890-3
Lokal teilen:

8 Bewertungen für: Loibnerhof

Rating Verteilung
Speisen
5
3
4
4
3
1
2
1
0
Ambiente
5
7
4
1
3
2
1
0
Service
5
3
4
4
3
1
2
1
0
Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 30. April 2016
sebimucki
2
1
4Speisen
5Ambiente
5Service

Ein Lokal in einer einzigartigen Umgebung der Wachau.Das Service mit den etwas reiferen Routines ein richtiges Wohlfühlerlebnis. Qualität des Essens ein Traum ,die Nachspeisen eine perfekte Verführung.Getränkepreis etwas zu hoch ganz arg Traubensaft gespritzt um € 5,90!!Die Weine in der Gegend sowieso ein Traum.Sonst ein durchaus gelungener Ausflug in die Wachau.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?JaGefällt mirLesenswert
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. Juli 2015
Experte
kuechenmeister
193
27
25
5Speisen
5Ambiente
4Service

Im Schatten der Apfelbäume im Garten des Loibnerhofs sitzen, einen feinen Smaragd vom Knoll im Glas und erfüllt von Vorfreude auf das Essen, das bestimmt auch diesmal wieder ausgezeichnet sein wird – so stelle ich mir den perfekten Sommertag vor. Und der Knoll – so nennt man den Loibnerhof im Allgemeinen – erfüllt die Erwartungen wie immer zuverlässig.

Die Namensgleichheit von Weingut und Restaurant ist kein Zufall, Wirt und Winzer sind verwandt, und in der Weinkarte bleibt man vorzugsweise in der Familie. Auch immer wieder ein Grund, hierher zu kommen und die feinen Tröpferln zu verkosten, im notorisch ausverkauften Weingut Knoll ein paar Flaschen zu ergattern, ist nämlich alles andere als einfach.

Wir nehmen also im wunderbaren Garten Platz und lassen es uns gutgehen. Gleich zu Beginn mit einer köstlichen Erdäpfelsuppe mit Steinpilzen, cremig und sehr dicht im Geschmack. Und einer perfekt auf den Punkt gebratenen Gänseleber mit glasierten Marillen und Püree.

Anschließend widme ich mich dem Osso Bucco. Die Kalbshaxe ist schön lang geschmort, zart und weich, die Polenta, in Scheiben geschnitten und gegrillt, passt perfekt dazu. Außerdem am Tisch: geschmorte Ochsenbackerln, ebenfalls ein Gedicht, hier versteht man sich auf das Schmoren. Und ein Backhendl: ein halbes Henderl, ohne Haut aber mit Knochen, goldbraun gebacken, saftig, köstlich. Und eigentlich so etwas wie die heimliche Spezialität des Hauses. Bevor der Knoll ein vom Gault Millau regelmäßig mit einer Haube bedachtes Spitzenwirtshaus wurde, war er nämlich eine höchst beliebte Backhendlstation.

Generell steht das Fleisch hier hoch im Kurs. Eine Vielzahl von Köstlichkeiten von Rind, Lamm, Reh & Co machen dem Fleischliebhaber die Auswahl schwer. Aber auch der Fisch wird gewürdigt, Saibling und Forelle etwa gibt es direkt aus dem Kalter und den Vegetariern garantierten Schwammerl- und Gemüsegerichte das Überleben. Bodenständige Küche auf höchstem Niveau ist hier Programm und bodenständig sind glücklicherweise auch die Portionen: definitiv für Erwachsene, das lob ich mir. Mein Sohn, der mir gegenübersitzt und in Restaurants ab 3 Hauben regelmäßig den Wirt verdächtigt, ihn verhungern lassen zu wollen, auch.

Wir werden hier im Schatten der Apfelbäume also nicht nur geschmacklich verwöhnt sondern auch satt. Trotzdem muss eine Nachspeise her. Creme brulee mit Vanilleeis: das Eis ein Gedicht und wohl hausgemacht, die Kruste der Creme brulee etwas zu zäh geraten, geschmacklich einwandfrei. Die Cremeschnitte, auch eine Spezialität des Hauses, ist mir fast ein wenig zu süß. Das ist gut so, denn irgendwas muss man schließlich kritisieren, sonst glaubt’s ja keiner ;-). Die Beerenauslese aus 2004, die das Dessert begleitet, ist wiederum vom Feinsten.

Fazit: Ein hervorragendes Wirtshaus. Bodenständige Küche auf höchstem Niveau, hervorragende Weine, solider Service und ein wunderbarer Gastgarten.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja7Gefällt mir9Lesenswert7
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 17. Mai 2015
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
5Speisen
5Ambiente
4Service
12 Fotos1 Check-In
Gelistet in: INNEREIEN

Gestern Nachmittag Abend zu einem Festl von ganz lieben Freunden nach Unterloiben / NÖ, etwa 5 km von Krems entfernt, in den LOIBNERHOF geladen. Viel besser ist er in der Gegend aber einfach nur als KNOLL bekannt.

Man fährt an der Donau entlang, aufpassen! es kann leicht passieren, dass man dran vorbei fährt. Man muss in den kleinen Ort hinein, da ist er dann aber nicht zu übersehen. Hin kommt man allerdings nur mit dem Auto, geparkt wird auf der Rückseite, da findet man einen großen Stellplatz.

Das Lokal ist quasi durch die Dorfstraße zwei geteilt. Im Winter kann man nur im hinteren Bereich speisen, da wo es auch zu den Parkmöglichkeiten geht. In der warmen Jahreszeit ist der wunderschöne Garten der Star. Der wird allerdings immer wieder vom Hochwasser heimgesucht ABER seit kurzem ist endlich der Schutz fertig gestellt. Es gibt aber auch einige schöne Räumlichkeiten für diverse Feste, so wie der wo wir gestern feiern durften, einer für etwa 100 Leut.
Der Boden verfliest, Holzfenster und -decke, dazwischen weiß ausgemalt. Die recht gemütlichen Sessel ebenfalls aus Holz, auch die massiven Tische.

Wir wurden den ganzen Abend nahezu perfekt von einer Schar, teils sehr jungen Mitarbeitern umsorgt. Alle Mädls und Burschen haben ihren Beruf sicher gelernt, waren freundlich und weitgehend flott, nur selten war ein Glas einmal leer. Es wurde nachgefragt und wir wurden zumeist auch sehr rasch von den leeren Tellern befreit. Eine sehr ordentliche Serviceleistung wie ich fand!

Die Getränke, es war auf den Tischen Wasser und Mineral eingestellt und man konnte aus drei köstlichen Tropfen wählen. Da war ein 2014er Grüner Veltliner Federspiel vom hauseigenen Weingut, weiters ein GV Kreutles Smaragd, ebenfalls von Emmerich Knoll, Jahrgang 2013 und vom Weingut Anton Bauer aus Feuersbrunn, sein 2011er Cabernet Sauvignon Limited Edition. Genau in der Reihenfolge waren die auch zu trinken, der erste recht leicht frisch und fruchtig, der Smaragd von schon fast dunkelgelber Farbe, schwer und sehr harmonisch und der Rote, intensiv in Geruch und Geschmack, typisch CS, der perfekt Abschluss. Großartige Weinauswahl unserer Gastgeber. Der Espresso irgendwann zwischendurch vom Meister Illy, schwarz wie die Nacht, der Löffel stand drinnen, nicht bitter. So und nicht anders, absolut Top!

Die Kulinarik und da schon eines vorweg, vom Allerfeinsten.
Zu Beginn gab es 2 große weiße Spargelstangen mit Sauce Vinaigrette, der war butterweich, nicht eine einzige holzige Faser, die Sauce dazu hat das alles noch einmal verfeinert. Ich bin nicht so der Fan dieses Gemüses, aber wie hieß es seinerzeit in der Unterhaltungssendung Dalli Dalli „Das war Spitze“ :-)

Dann kam eine sensationell guten Rindssuppe, die Farbe eher dunkel, mit kleinen Fettaugen, ja die hat wirklich ein Rind gesehen, drinnen kleine selbst gemachte unförmige Leberknödeln und Grießnockerln. Beide nicht zu weich, intensiv im Geschmack, mit frischem Schnittlauch. Perfekt!

Dann konnte man wählen, zwischen Zander gebraten mit Risotto und geschmolzenen? Paradeisern oder einem Beiried „dry aged“ dazu Erdäpfelgratin und Gemüse. Beide entschieden wir uns fürs Rind. Was da kam war etwa einen Zentimeter stark, halb durch, butter weich, oben der Fettrand eingeschnitten, dazu ein sehr gschmackiges Saftl. Ja und da war er wieder der Gesang am Gaumen und er singt und singt und singt noch immer...... Das Gratin aus schmeckende Erdäpfel, dazwischen cremig, der recht intensive Käse oben drauf genau richtig geschmolzen, nicht zu dunkel, himmlisch. Ja und das wenige Gemüse dazu, waren verschiedenfärbige Karotten, mit Speck umwickelte Fisolen und diese (für uns) grausliche Stangensellerie, alles noch recht knackig, also nicht tot gekocht. Dazu hatten wir gemeinsam einen Blattsalat mit sehr gutem Joghurtdressing.

Die sehr geniale Nachspeise, eine Variation aus Schokomousse, Erdbeeren, Zitroneneis in einer Waffelschale und der über Hit, die selbst gemachte Creme Schnitte. Da waren sogar die beiden Stammersdorfer, die nicht so für süßes sind, schwer beeindruckt.

Alles in allem top Futter, die Location sowieso wunderschön, mit (fast) perfektem Service. Und das nächste Mal gibt’s im LOIBNERHOF vulgo KNOLL für mich sicher wieder was von der großen Auswahl an Innereien. Aber das wird eine andere Geschichte.:-)

Ein Gourmetguide sagt 14 Punkte oder 1 Mütze, ein Andere 88 Punkte, bedeutet 2 Gaberln.

Übernachtet haben wir im Dinstlhof des Georg Edlinger, eine Frühstückspension mit 9 Betten, gleich nebenan. Freundlich, sauber und mit ordentlichem Frühstück.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja9Gefällt mir10Lesenswert9
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 19. August 2014
Experte
bluesky73
258
31
29
4Speisen
5Ambiente
4Service
17 Fotos1 Check-In

Dass die Wachau landschaftlich sehr schöne Seiten zu bieten hat, ist uns nicht erst bei unseren Wanderungen aufgefallen - dass sich allerdings auch eine wirklich beachtliche Anzahl von hervorragenden Restaurants in dieser Gegend befindet, wurde mir erst bei der "kulinarischen Vorbereitung" auf Rete bewusst.
Leider mussten wir uns letztendlich entscheiden und so fällt die Wahl auf den Loibnerhof in Dürnstein – maßgeblich beeinflusst durch die sehr gute Bewertung von adn1966.

Mittwoch am späten Nachmittag ist es soweit – wir machen uns frohen Mutes und ohne Reservierung auf in Richtung Unterloiben. Direkt vor dem Lokal findet sich ein Parkplatz, auf der rückwärtigen Seite des Gebäudes wartet ein weiterer. Leider regnet es und der schöne und weitläufige Gastgarten scheidet aus. Wir warten kurz im großzügigen Eingangsbereich, bis wir von einem der vielen Kellner entdeckt werden und in den Gastraum links vom Eingang aus gesehen geleitet werden.
Uns wird bewusst, dass wir Glück haben denn auf vielen Tischen steht ein "Reserviert" Schildchen jeweils mit Namen des Gastes - also kein oft praktiziertes Pseudoreservieren. Wir sind zwischen Mittags- und Abendgeschäft eingetroffen, außer uns sind noch wenige Gäste anwesend.

Unser Kellner macht einen kompetenten, aber einen etwas schüchternen Eindruck. Bevor wir uns für einen Aperitif entscheiden, werfen wir einen Blick in die Karte. Die Auswahl liest sich sehr spannend – neben recht traditionellen Gerichten werden auch modernere Kreationen angeboten – in jedem Fall legt man sehr viel Wert auf Regionalität bei den verarbeiteten Komponenten.
Uns fällt die Wahl nicht ganz leicht – beim zweiten Anlauf sind wir allerdings soweit und der Herr aus dem Service nimmt die Getränke und Speisen auf .... recht beeindruckend, ohne sich Notizen zu machen.

Der Gastraum wirkt sehr ansprechend, die dunkle Holzdecke schafft eine gemütliche Atmosphäre, das gesamte Interieur wirkt hochwertig und einfach passend für das Lokal. Die Tische sind edel eingedeckt, bis hin zum Blümchen im Glas wirkt alles sehr stimmig.

Als Aperitif wünscht sich Fr. bluesky ein Glas Sekt mit Marillennektar, für mich sollte es ein Achterl GV Federspiel sein. Beides wird tadellos serviert, der Wein kommt im kleinen Glaskrug, Leitungswasser in der Bügelflasche gibt’s ohne Verrechnung.
Gute zehn Minuten später kommen die Vorspeisen an den Tisch. Serviert werden sie durch einen weiteren, jungen Kellner.

Rindssuppe mit Grießnockerln (Euro 4,80) für Fr. bluesky: Die Suppe ist gut, mit frischem Schnittlauch bestreut, erscheint aber ein wenig mild. Die Grießnockerl sind geschmackvoll und weich – nichts für mich als Fan der festeren Variante.

Spanferkelsulz mit Kernöl und Jungzwiebel (Euro 9,50). Drei Scheiben sehr gute Sulz mit hohem Fleischanteil sind passend dick geschnitten am Teller drapiert. Ein kleines Salatbouquet bildet mit Frühlingszwiebeln und Radieschen das gesunde Beiwerk und ergeben ein sehr schönes Bild. Dazu werden natürlich Wachauer Laberln gereicht. Die Sulz ist gut mariniert, ansprechend präsentiert - für mich ein sehr guter Start.

Zum Hauptgang: Verschiedene gebratene Edelfische mit hausgemachten Gemüsenudeln (Euro 24,80) für die Dame. Zumindest Wels, Zander und Alpensaibling können wir identifizieren, mehr Info gibt’s auch auf Rückfrage ans Service nicht, da immer wechselnde Sorten zum Einsatz kommen. Die Fischfilets sind jeweils auf der Hautseite sehr kross gebraten, trotzdem saftig und zart geblieben. Die Nudeln sind al dente, die Gemüsestreifen ebenfalls noch knackig. Die aufgeschäumte Sauce rundet das Gericht perfekt ab.

Gebratene Maishendlbrust mit Eierschwammerlrisotto (Euro 19,30). Das Fleisch wurde tranchiert und gefällig angerichtet. Auch das Huhn hat die Küche ausgezeichnet zubereitet - saftig und trotzdem kross. Das Risotto ist perfekt auf den Punkt, die Sauce passt wunderbar dazu . Lediglich die Deko bestehend aus zwei geöffneten Schoten wirkt ein wenig mickrig – es fehlt irgendwie das farbliche Finetuning – wir nörgeln hier aber auf hohem Niveau.

Nach jedem Gang wird sehr gewissenhaft und galant nachgefragt, ob alles zu unserer Zufriedenheit war, inzwischen kümmert sich nur mehr ein etwas älterer aber sehr kompetenter Herr aus dem Service um uns. Mittlerweile hat sich der Gastraum auch zusehendes gefüllt.

Die Nachspeise: Eigentlich sind wir ja satt, aber der charmante Kellner schafft es, uns für ein Dessert zu erwärmen. Meine erste Wahl fällt auf „Knolls Cremeschnitte“, die aber leider an diesem Tag nicht mehr verfügbar ist, als Alternative teilen wir uns eine Portion Marillenknödel (Euro 8,65), die ohnehin aus zwei Stück besteht. Wir werden auf die Wartezeit von rund 30 Minuten aufmerksam gemacht - für uns ok, wir sind nicht in Eile.

Ziemlich genau nach Ablauf der halben Stunde werden sie serviert, die Klassiker aus der Wachau. Aufgeteilt auf zwei Schüsserln, mit Staubzucker bestreut und mit einem Minzeblatt garniert bieten sie ein sehr ansprechendes Bild. Beim Anstich erscheinen die Knödel ein wenig flüssig (wurde zu viel Kochwasser verschleppt?), der Knödelteig ist eher auf der weichen Seite aber gut, die Marille ist angenehm süß.

Auf der Rechnung stehen letztendlich knapp 90 Euro - nicht wenig, aber für das Gebotene absolut ok.

Zum Fazit: Das Ambiente ist wirklich sehr gelungen, im modernen Landhausstil fühlt man sich auf Anhieb wohl. Das Service haben wir prinzipiell als sehr gut empfunden, es waren allerdings doch größere Unterschiede zwischen den einzelnen Kellnern auszumachen (von leicht schüchtern bis hervorragend). Die von uns gegessenen Speisen waren zum Großteil sehr nett angerichtet und geschmacklich sehr gut. Hie und da gibt´s Verbesserungspotential der Abstand zum Bewertungs-5er ist sehr gering.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja12Gefällt mir12Lesenswert10
am 3. November 2013
caramia
25
1
5
5Speisen
5Ambiente
5Service

Unser Lieblingslokal in der Wachau. Das Service ist sehr nett und zuvorkommend, egal ob man in Fahrradhose oder Seidendirndl dort aufkreuzt. Das Essen hat uns immer hervorragend geschmeckt, Preis und Qualität der Speisen passend, lediglich die Getränke sind schon sehr teuer (Wasser, Saft etc).
Wir lieben das gekochte gemischte Rindfleisch und die Cremeschnitte ist einfach ein Gedicht. In den Cremesuppen fanden wir eine Überraschung: herrliche kleine Fleischlaberln!
Wir sind und bleiben "Knoll" Fans!

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja3Gefällt mirLesenswert
Letzter Kommentar von Walter am 15. Nov 2013 um 09:20

Als langjähriger Gast des Loibnerhofs verstehe ich die Kritik des Service im Gault Millau absolut nicht! Klar, wenn im Sommer der garten bumvoll ist, dass es ein bißchen - aber wirklich nur ein bißchen - langsamer geht. Aber Getränke und Vorspeisen kamen immer rasch. Ich kann mir nur vorstellen, dass der GM-Tester ein begnadeter Schnösel ist, der erwartet dass ihm Alle zu Füßen liegen, wenn er erscheint. ich kann das Lokal nur wärmstens empfehlen - nach vielen Jahren kein einziges Mal enttäuscht worden - das muss ein Lokal erst mal zusammenbringen.

Gefällt mir
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 15. April 2013
Experte
adn1966
80
48
22
4Speisen
5Ambiente
5Service

Nachdem uns einerseits unser Neffe, der zur Zeit in Aberdeen studiert, über das Wochenende mit seiner Anwesenheit beehrt hat, und sich andererseits der Frühling nun doch dazu entschlossen hat, seinen Dienst anzutreten, entschlossen wir uns zu einem Sonntagsausflug in die Wachau. In der schönen Wachau gibt’s ja nebst Marillen, Klöstern und Ruinen eine Vielzahl netter Restaurants und Gasthäuser, einer unserer absoluten Favoriten ist seit Jahren der Loibnerhof.

Mein Vortester hat den Standard, die Hauben und die Geschichte des Hauses ausführlich beschrieben, daher werde ich mich hier etwas kürzer fassen. (obwohl der p.t. Leser sicherlich weiß, dass ich’s mit kurz halten nicht so habe).

Uns hat’s speziell der herrliche große Garten beim Loibnerhof angetan, leider war’s noch nicht frühlingshaft genug, - der Garten war noch nicht in Betrieb. Bei der telefonischen Reservierung hat mir Fr. Knoll freundlicherweise angeboten, dass wir einen schönen Tisch im Hof haben könnten, was wir dankend annahmen.

Der Loibnerhof ist ein klassisches „Wachauer Restaurant“, das Ambiente auch im Hof, in dem etwa 10 Tische stehen, sehr schön und angenehm ruhig. Wir eröffneten mit je einem Achterl Gelben Muskateller aus eigener Produktion, sowie einem Weißbier für unseren Neffen, dem die vorzüglichen Weine aus Österreich erst nahe gebracht werden müssen. Als Gedeck wurden 3 herrlich knusprige Wachauerlaberl gereicht.

Weiter gings mit einer Frittatensuppe (€4,63), stolzer Preis für eine Suppe, denkt man, diese Bedenken zerstreuen sich nach dem ersten Löffel. Fritattensuppe in Perfektion wird hier serviert. Hervorragender, echter Rindsuppengeschmack in Kombination mit Frittaten, die man nur als ausgezeichnet bezeichnen kann. Die Liebste entschied sich für das Tartar vom Alpensaibling (€ 14,20), auch hier wurde Perfektion erreicht. Sehr appetitlich angerichtet, tadelloser Saibling, mit etwas Vogerlsalat und Spargel eine gelungene Komposition. Junior entschied sich für die Bärlauchsuppe mit Fleischlaberl (€ 5,35), und auch er beschied mir volle Begeisterung für Geschmack und Konsistenz von Suppe und Laberl.

Auf zur nächsten Runde: Jungschweinsbraten mit Waldviertler Knödel (€16,40) für mich, „Dry Aged“ Beiriedschnitte (€ 24,10) mit Gemüse für die Liebste, Geschmortes Ochsenbackerl im Rotweinsaft mit Semmelknödel (€ 18,00) für der Liebsten Bruder Fortpflanz (© Angelika Hager/Polly Adler).

Der Schweinsbraten kam in Form von zwei Schnitten Karreé daher, mit reichlich Saft und zwei kleinen Knödeln. Geschmack, Saft und Knödel erreichen aus dem Stand eine glatte 5, das Fleisch selbst war mir persönlich einen Touch zu trocken, wenn auch geschmacklich einwandfrei. Bei Schweinsbraten präferiere ich eher die Schopf-Variante, wegen saftig und so.

Auch der Liebsten Beiriedschnitte tut sich schwer, einen Spitzenplatz einzunehmen. Ein respektabel großes Stück Beiried fand sich auf dem Teller, auch durchaus gut, allerdings bei Geschmack und Konsistenz doch noch ein Stück vom „WOW“ Effekt entfernt, den wir bei dry-aged Fleisch anderswo schon hatten.

Des Neffen geschmortes Ochsenbackerl wiederum schafft es ohne Probleme, als Sieger bei den Hauptspeisen hervorzugehen. Unglaublich zartes Fleisch, tadelloser Saft, flaumige Knödel, just perfect.

Als Begleitung wählten wir eine Flasche Grüner Veltliner Smaragd (Riede Schütt) um € 40,60 – ein echter und ehrlicher Genuss. So schmecken erstklassige Wachauer Weißweine.

Nachdem wir uns durch die Wahl der Speisen ohnedies bereits diametral vom Konzept eines „light lunch“ entfernt hatten, und es sich in der Nachmittagssonne so angenehm im Hof saß, dachten wir „What the hell?“ und ließen uns die Dessertkarte bringen. Die Wahl fiel auf: Marilleneisparfait (€ 8,00) für den Neffen, die Liebste und ich beschlossen, nebst dem Leben auch eine Portion Powidltascherl mit Mohnbrösel und Joghurteis (€ 7,80) zu teilen.

Großes Dessertkino im Loibnerhof. Hier läuft der Küchenchef noch einmal zur absoluten Hochform auf und lässt erkennen, dass alle Hauben und Sterne redlich verdient sind. Perfektes Parfait, viel Marilllengeschmack, und zweifelsfrei die besten Powidltascherln, die ich bisher hatte. Die Powidltascherl wurden, obwohl „shared“ auf zwei Tellern serviert, sehr aufmerksam. Das Joghurteis war ein Gedicht, die Kombination von Mohn, Bröseln und Powidltascherl ein echter Hochgenuss.

Zum Abschluss orderten wir noch drei Espressi (zwei Ristretti für mich, einen normalen Espresso für die Liebste, à € 3,70), - guter Illy – Espresso, wenn auch nicht zum Niederknien. Ein wirklich sämiger, kurzer, fast schon dickflüssiger Ristretto ist in Österreich leider wirklich selten zu bekommen.

Zum Service: Eine glatte 5 in allen Belangen. Wir wurden von zwei Kellnern bedient, beide sehr effizient, höflich, freundlich, mit der richtigen Portion „Schmäh“, - so soll Service sein.

Die Rechnung machte schließlich etwa € 180,- aus, für Qualität der Speisen und Getränke, den Service und das Ambiente absolut angemessen.

Als wir auf die Uhr sahen, konnten wir kaum glauben, dass tatsächlich 5 Stunden vergangen waren, seit wir das Restaurant betreten hatten. Es war ein wirklich wunderschöner Nachmittag im Loibnerhof, Familie Knoll und ihrem Team ist es gelungen, dass wir in einem gemütlichen und angenehmen Ambiente, umsorgt von tadellosem Servicepersonal und verköstigt mit sehr guten Speisen und Getränken die Zeit komplett vergessen hatten. Mehr kann man von einem guten Lokal wirklich nicht verlangen.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja10Gefällt mir7Lesenswert6
Letzter Kommentar von am 30. Sep 2013 um 10:19

Deutsch ist meine Muttersprache und die Sprache meiner Eltern, die nicht meine Muttersprache ist, ist ihre Muttersprache. Deshalb ist ist sie für mich die Elternsprache. ;)

Gefällt mir
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. Mai 2011
rweissen73
54
6
7
4Speisen
4Ambiente
3Service

Der Loibnerhof, der von Insidern liebevoll auch der "Knoll" genannt (in Anlehnung an die Familie Knoll, die den Loibnerhof betreibt) wird, ist ein traditionsreicher, 400 Jahre alter Gasthof in der Wachau mit rustikalem Flair.

Ambiente:
Der Loibnerhof bietet seinen Besuchern gleich zwei Wohlfühlbereiche an: (1) in der kalten Jahreszeit wählt der Gast seinen Platz in liebevoll dekorierten, 400 Jahre alten Gewölben mit pittoreskem Biedermeier-Interieur und (2) in der warmen Jahreszeit übersiedelt die gesamte Loibnerhof-Crew in den romantischen und weitläufigen Gastgarten, der sich auf der anderen Straßenseite befindet. Dort kann man im Schatten alt-ehrwürdiger Obstbäume, auf der lauschigen Veranda oder in einem der gediegenen Gasträume Platz nehmen und den Ausblick auf Wachau genießen. Am Wochenende ist der Knoll immer sehr gut gefüllt, es empfiehlt sich daher immer bereits ein paar Tage vorab zu reservieren.

Speisen:
Das Restaurant der Familie Knoll wurde mehrfach ausgezeichnet (zwei Guide à la Carte-Sterne, eine Gault- Millau-Haube, 86 Falstaff Gourmet-Guide Punkte) schmücken. Ob bodenständige Gerichte oder kulinarische Souvenirs, hier versteht man sich darauf, Federvieh, Fisch, Frucht und Fleisch zu verarbeiten bzw. zu veredeln. Die Karte – angesiedelt zwischen betont regional (zertifizierte Produkte mit Herkunftsbezeichnung) und gutbürgerlich (traditionelle Rezepte in großer Auswahl) – liest sich wie ein Steckbrief der Region. Da wäre zunächst die angenehm cremige, mit Obers und Petersil verfeinerte Wachauer Fischsuppe, die einem Löffel für Löffel die Landschaft von den Donauauen bis zu den Teichen des Waldviertels erschließt. Zu den weiteren Leckereien zählen der Tafelspitz – butterweiches Fleisch wie Serviettenknödel, das Lamm mit Polenta - ging mit der gehaltvollen, dunkle Sauce eine geglückte Symbiose ein - sowie die Freilandente mit Waldviertler Knödel und Apfelrotkraut. Einfach lecker!

Als optimale Ergänzung zu den Spezialitäten aus der Küche erweisen sich die exzellenten Weißweine des Weingutes, das ebenfalls von der Familie Knoll geführt wird: Cousin Emmerich Knoll zählt zu den meistprämierten Winzern Österreichs (Falstaff: 5 Sterne, Parker: 90 Punkte oder mehr).

Service:
Das Servicepersonal ist schnell und aufmerksam. Als bei unserem letzten Besuch dem Kellner ein Fehler unterlief (er hatte ein falsches Gericht bestellt) wurde dieser rasch ausgebessert.

Fazit: Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis! Optimal geeignet für einen romantischen Wochenendausflug in die Wachau.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja6Gefällt mirLesenswert1
am 24. April 2011
a455677
3
1
1
3Speisen
5Ambiente
4Service

sehr viele u ngesunde Innereien werden angeboten, über 20 Euro für einen Solospargel sind einfach zu viel
das gestresste Personal tut sein Möglichstes

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?JaGefällt mirLesenswert
Letzter Kommentar von Unregistered am 25. Apr 2011 um 12:55

heeeh??? wie, was, wann!

Gefällt mir
Loibnerhof - Karte
Lokale i. d. Nähe:

Auch interessant

2361 Laxenburg
26 Bewertungen
3504 Krems / Stein
1 Bewertung
2340 Mödling
9 Bewertungen
3430 TULLN
12 Bewertungen
2232 Deutsch-Wagram
31 Bewertungen
Mehr Hot Lists »

In 2 Lokal Guides gelistet

INNEREIEN

Manche lieben sie (so wie ich) viele kosten sie nicht ein...

Ausflugsziele in der Nähe von Wien

In diesem Guide werden die schönsten Restaurants in der N...

Mehr Guides »

Tags für dieses Lokal

Erst-Tester

Bewertet am 24.04.2011

Master

Master
Home|Sitemap|Neue Lokaleinträge|Neu anmelden|Lokal eintragen|Hilfe|AGB & Datenschutz

Copyright © 2008-2016 RestaurantTester.at
Cookies helfen uns, Ihnen eine bessere Erfahrung auf dieser Website zu bieten.
Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Mehr Info
OK