Speisen
Ambiente
Service
38
38
36
Gesamtrating
37
11 Bewertungen
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Jell Info
Ambiente
Gemütlich
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Di
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18:00-23:00
Mi
11:30-14:00
18:00-23:00
Do
11:30-14:00
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Jell

Hoher Markt 8
3500 Krems
Niederösterreich
Küche: International, Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: (02732) 82345Fax: (02732) 82345-4

11 Bewertungen für: Jell

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 31. Mai 2018
Experte
laurent
329 Bewertungen
59 Kontakte
Tester-Level 27
4Speisen
4Ambiente
5Service
1 Check-In

Nierndln, Hirn, Leber, Kalbskopf- ein Eldorado für Innereienfans; mein Eldorado.
18 Uhr, Krems, das mediterrane Flair des Hohen Marktes – und dort gibt’s auch ausreichend Parkplätze- im mit Weinreben umrankten kleinen Gastgarten mit 8 Tischen komplett ausreserviert nimmt einen gefangen. Schön gedeckte Tische, frische Kräuter im Topf als Tischdekoration, gehäkelte Deckserviette; stimmig und hübsch; aber das hat Stammersdorfer ja schon perfekt beschrieben
Schade, bei dem lauen Abend im Inneren des Lokales…..; Danke; die ausnehmend freundliche, charmante, dirndlgekleidete ( und Stammersdorfer: Sie lachte und scherzte soagar!) Bedienung machts trotzdem möglich; bis ½ Acht kann ich gerne ein Gartenplatzerl haben.
Jell; kenn ich doch; die Chefin bekannt aus Funk und Fernsehen begrüßt Ihre Gäste, offensichtlich zumeist Stammgäste, die das exzellente Speisenangebot schätzen. Von Surf&Turf bis Weinbergschnecken, Szegedinerkraut bis..; wer sich da nichts findet dem ist wohl nicht zu helfen; auch das vegetarische Angebot kommt nicht zu kurz.

Rasch wird das Schremser Bio-Roggenbier naturtrüb ( Seiterl 4,80) serviert; süffig; sehr süffig: Intensive Vollmundigkeit,i m Antrunk leicht fruchtig, kernig mit langem Abgang, da musste schnell ein zweites her.
Andererseits: Ein Glas Wein; bei der sehr gut zusammengestellten Auswahl mit regionalem Schwerpunkt, fällts schwer. Ordentliche Weingläser, Leitungswasser gibt’s gratis dazu; auch beim Kaffee wird eine Karaffe mit Wasser serviert. Kleinigkeiten ergeben big points.

Genauso schwer wie die Speisenentscheidung: Zuerst wird gefragt ob man Gedeck wünsche; sehr erfreulich, dass dies der Gast entscheiden kann; Stoffserviette gibt´s auch ohne Gedeck.

Das Gedeck (3,80) (zu)mächtig, üppig. Ein wirklich frisch-kräuterlicher Topfenaufstrich, Fleischschmalz und geschätzte 7 dag fein paprizierter Speck; dazu zweierlei lauwarmes Brot.

Die kleine Portion gebackener Kalbskopf (€ 14.--) wirklich sehr klein aber wirklich auch sehr gut. Super gewürzt, knusprige Panier, die Sauce Tartare hausgemacht mit feiner Säure; einzig den dazu servierten Petersilerdäpfeln hätte etwas Butter gutgetan.

Ganz großartig und auch von der Größe besser portioniert die gerösteten Nierndln mit Speck. Intersives, sämiges, perfekt abgeschmecktes Safterl mit deutlicher Zwiebel-Specknote, die Nierndln ganz genau am Punkt, keine Spur von zäh; Perfekt. Auch die Beigabe, Grammeltascherl sehr gut: Das Innenleben nicht zu fett, die Tascherl aus Erdäpfelteig gebraten, weich und trotzdem kernig; sehr gut

Das Dessert (9,90) 2erlei Schokolade war dann ein Dreierlei. Ein mikrowellengewärmter Schokokuchen, einer von der festen, groben Kategorie, Zotter-Schokolademus und intensives Schokoladeneis, dazu ein paar frische Erdbeeren.
Der kleine Mocca von Mohren war gut, der Service war super
aufmerksam und freundlich, die Beratung top. Sehr empfehlenswert; aber unbedingt reservieren, speziell wenn man im Garten sitzen möchte.

Die Aussage: Wirtshausküche mit einer gewissen Großzügigkeit; „ bei mir darf keiner hungrig vom Tisch gehen“ ( so Frau Jell) kann ich nicht nachvollziehen. 60 € inkl. Trinkgeld für 2 ½ Speisen , 2 kleine Bier und Kaffee und nicht ganz satt; na ja; bin wahrscheinlich ein Gourmand!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 31. Juli 2016
Experte
Stammersdorfer
319 Bewertungen
32 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
4Ambiente
4Service
16 Fotos1 Check-In
Gelistet in: INNEREIEN

Es war wieder einmal so weit, am 27.7.2016 ging es auf einen kurzen nachmittäglichen Ausflug in die Hochburg der Marille, in die Wachau, um uns mit der jährlichen Ration an köstlichen Früchten einzudecken. (PS: sie kosten nicht doppelt so viel wie im Vorjahr, wie das in verschiedenen Medien zu lesen und zu hören war, sondern nur um 50% mehr als 2015)

Zwischenzeitlich stand auch wieder ein Kurzbesuch im „Strandcafe Dürnstein - Eissalon an der Donaupromenade“ am Programm Link Das Eis (Marille, Tiramisu, Joghurt) ist auch 2016 der Hammer, aber das ist wie immer eine ganz andere Geschichte.....

Und nachdem die Gegend bekanntlich auch kulinarisch so einiges zu bieten hat, haben wir am Vormittag gleich auch noch telefonisch einen Tisch im GASTHAUS JELL am Hohen Markt in Krems, für den Abend reserviert. Unser einziger Besuch liegt etwa 10 Jahre zurück, wir haben ihn aber noch positiv in Erinnerung.
Parkplätze gabs rund ums Lokal, zumindest jetzt im Juli, mehr als genug, bis 18h zahlt man dafür, aber da sperrt sie e erst auf. Glück hatten wir obendrein, es war der erste Tag nach der Urlaubssperre, da sind vermutlich die Lebensmittel besonders frisch :-)

Der kleine Gastgarten bietet im Idealfall 30 Gästen Platz und war an diesem lauen Sommerabend natürlich voll besetzt. Viele unserer Lieblingsnachbarn waren da, einige wenige Einheimische und mia. All diejenigen die einen auf Glücksritter machten, durften im Inneren des Lokals Platz nehmen und das waren einige, oder sie sind verärgert wieder abgezogen. :-))

Richtig gemütlich ist es hier, überdacht, sehr alte Weinstöcke ziehen sich quer durch, begrenzt ist der kleine Garten durch ein Steinmäuerl mit einem niedrigen Gitterzaun und verschiedenen Grünpflanzen. Die Tische geschmackvoll in apricot / weiß eingedeckt, die Stahlrohrsessel mit Armlehnen und Sitzpolster. Ein netter Ort um gut zu essen!

Das Service wird sehr souverän durch eine Dirndldame gemanagt, ein Profi ihres Fachs. Sie ist überaus flott, sehr aufmerksam, nichts steht länger als nötig am Tisch, freundlich natürlich auch und sie hat ihren Job sicherlich irgendwann gelernt. Aber es kommt ihr leider keine lächeln aus, sie wirkt irgendwie kühl, wir hatten den Eindruck eines „perfekten Serviceroboters“. Schade das kostet ihr die Höchstnote :-(
Hin und wieder half ihr ein sehr junger, freundlicher Lederhosenkellner, über den ich aber sonst nicht viel sagen kann.

Zu Beginn hatten wir jeder ein Glaserl eines fruchtigen, spritzigen Frizzante, den Jell Sante, samt Eiswürferl. Ein spezielles Tröpferl für sie, von einem Winzer aus der Gegend. Dazu wurde uns nach Rückfrage Leistungswasser serviert.
Ich trank an diesem Abend 2 x 0,3l des Schremser Roggenbiers, der Weintrinker wollt‘s wissen. Sehr ähnlich einem Weißbier würde ich sagen, wenig bitter, aber irgendwie eigenwillig, vor allem dann das zweite Seidl, das Erste schmeckte noch, sagen wir interessant. Die liebe Frau hatte 1/8 Grünen Veltliner am Berg, vom Ott aus Feuersbrunn, Jahrgang 2015, der ihr zum Essen sehr "gefallen" hat.
Der Espresso danach durchschnitt, aber wenigstens nicht bitter.

Ob wir ein Gedeck haben wollen wurden wir gefragt, ja bitte 2x. Es bestand aus herzhaftem Speck, top Fleischaufstrich, sowie einem wenig aufregenden Topfen was weiß ich was Aufstrich, dazu verschiedenes frisches Brot. (War uns für ein Gedeck fast zu umfangreich)
Eine Vorspeise gabs, das Kren-Mayonnaise-Ei, dazu französischer Salat und Beinschinken, sowie Weißbrot. Die Kombination Kren und Ei war ein kleines geschmackliches Feuerwerk, der Franzose eine Art Mayonnaise mit Gmias und Ei, so wie man beispielsweise Schinkenrollen füllt, sehr gut und der Schinken leicht geräuchert, ein ganz ein feiner.
Bei den Hauptspeisen wurde der Innereienfan nicht enttäuscht, es gab drei verschiedene, Hirn, Leber und Nieren. Ich entschied mich für gerösteten Nierndln in einer Veltliner- Sauerrahmsauce, dazu Grammeltascherln. Die Schweinsnieren weich, aber doch mit Biss, das Saftl mit viel Speck und Zwiebel, wunderbar sämig und perfekt abgeschmeckt und auch die knusprigen Tascherln mit gschmackiger Fülle. Das einzige das da nicht gepasst hat war die Menge, denn die war überschaubar, ansonst wars grandios.
Unsere zweite Hauptspeise war das rosa gebratene Donaulandlamm, mit köstlichen Knuspergrammeln auf einem Eierschwammerlsosserl, mit Topfenpalatschinke? Das Lampl super zart und weich, das Messer ist quasi von alleine durchgeglitten, die Sauce dazu vom Feinsten, sie ließ den Gaumen schon fast jubilieren :-) Unter einer Pala dazu konnten wir uns zuerst wenig vorstellen, war aber schlussendlich eine ganz „normale“ Palatschinke mit einer eher festen Topfenfülle, sodass man sie gut schneiden konnte, hat sehr gut dazu gepasst, irgendwie?
Nachspeise ja auch, eine Kugel Zotter Schokoladeeis, himmlisch!

Und die Moral von der Geschicht, aus der Küche der Ulli Amon-JELL kommen ganz feine Speisen raus, das Ambiente eines zum Wohlfühlen und auch die Servicedame macht einen sehr guten Job, nur bitte auch mal lächeln und nicht sooo „korrekt“. Die Rechnung mit Trinkgeld über 95,-- Euro haben wir mit Plastik beglichen und sind sehr zufrieden, mit vielen Marillen im Kofferraum, wieder nach Hause gefahren.

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am 20. Juni 2016
isabelle
16 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 3
3Speisen
4Ambiente
4Service

Das Ambiente gefällt mir sehr. Man sieht, dass man mit relativ wenig Mitteln ein hochpreisiges Lokal gestalten kann. Die Struktur des alten Lokales ist erhalten geblieben, es wirkt sehr urig. Der Empfang durch das überaus freundliche Personal hat uns gut gefallen, aber leider sind die Toiletten eiskalt, was für einen ersten Dämpfer gesorgt hat.
Das Gedeck (3.80), das man nicht zwingend konsumieren muss, kann eigentlich als Hauptgang durchgehen. für 2 Personen: 6 kleine Scheiben Brot, ca 100 g Speck und zwei Gläschen mit je einem Achtelliter Fassungsvermögen voll mit Aufstrichen. Ich verstehe nicht, warum man soviel hergibt, das kann nie jemand essen. Werfen sie die Reste dann weg?
Erstklassiger und preiswerter Schankwein, wie überall in den guten Lokalen der Gegend.
Enttäuschend: Kaspressknödelsuppe. Die 2 kleinen Knödel waren rund, mit dem Löffel kaum zu zerteilen, weil sehr hart und die Suppe zu salzig.
Das ausgelöste Backhenderl (17 Eu) sind 3 Stücke von der Brust. Ganz ok, aber keine Sensation. Der Schweinsbraten (16 Eu) - so richtig gut, aber auch ein wenig zu salzig. Der Krautsalat dazu, sehr gut. Wir haben bewusst eher günstige Speisen probiert. Die meisten Hauptspeisen kosten zwischen 20 und 28 Eu. zB Altwiener Backfleisch kostet 24 Eu. Das finde ich etwas übertrieben für gekochtes und paniertes Rindfleisch. Dessert hatten wir keines, weil wir nach der üppigen Couvert-Portion, von der wir ohnedies das meiste stehenlassen mussten, beim besten Willen nicht mehr konnten. Wieder hingehen? nein, lieber um weniger Geld zum Schwarz in Nöhagen, dort ist es billiger und vor allem deutlich besser.

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am 23. Oktober 2014
DanielD2
27 Bewertungen
2 Kontakte
Tester-Level 11
4Speisen
4Ambiente
4Service
10 Fotos1 Check-In

Familienmittagessen zur Wildzeit bei Familie Amon-Jell in Krems. Aus diesem Grund gibt es auf der großzügigen Karte zahlreiche - sehr opulent klingende - Wildgerichte sowohl bei den Vor- als auch bei den Hauptspeisen, daneben auch etliche Wirtshausklassiker.
Wir hielten uns größtenteils an die saisonalen Gerichte und sollten Recht behalten.

Vorspeisen:
"Semmelknödel-Carpaccio" mit Grammel-Blunzngröstel, gebratener Garnele und Ei im Glas: klingt auf den ersten Blick überladen, ist aber völlig stimmig und beeindruckt, weil alle Komponenten auf den Punkt sind. Auch optisch ist dieses Gericht eine Augenweide.
Gratinierte Weinbergschnecken von Andreas Gugumuck mit knuprigen Calamari kommen nicht mehr in der Schale aber klassisch mit Kräuterbutter, darüber die kross gebratenen Calamari, alles fein knofelig. Wer Schnecken mag, der ist begeistert, so sollen sie schmecken.
Schweinshaxerlsulz & Rindsselchzüngerl mit Käferbohnensalat, Marillenessig & Kernöl sowie Artischocken Vinaigrette ist klassisch fein angerichtet und überzeigt durch die Frische der Zutaten.
Rotkrautsamtsupperl mit knusprigen Birnen-Wildfleischtascherl: eine spitzen Suppe, fruchtig, das Rotkraut kommt nicht zu derb durch und die Tascherln dazu runden das Gericht perfekt ab.

Auch bei den Hauptspeisen zieht sich die Liebe der Wirtin für aufwendige Kompositionen mit vielen liebevoll aufeinander abgestimmten Beilagen, Sosserln, Garnitur etc... durch. Alle drei Wildgerichte sind perfekt komponierte und mehr als ausreichende feine Wirtshausgerichte. Das Fleisch von bester Qualität und die anderen Komponenten passen super dazu:
Piccata vom Rehfilet im Graumohnmantel mit Birnen-Senfsosserl und Kürbiskrautstrudel mit Knusperblunzn
Gegrilltes Wildschweinrückenstück im Mayoran-Buttersafterl auf Honig-Speckzwieberln und Powidl-Pofesen
Fasanenbrustfilet im Speckhemd auf Weissweinessiglinsen, Hagebuttensosserl und kleine Wildfleischknöderl
Auch das bestellte Beuschel von der Wirtshauskarte war zur vollsten Zufriedenheit.

Nachspeisen:
Die Nachspeisenkarte sprüht leider nicht mehr so vor Kreativität, hier hält man es lieber klein und fein, auch lässt die Aufmerksamkeit des Service leider etwas nach. Der ausdrücklich zu den Nachspeisen georderte Kaffee kommt gleich, die süßen Nachspeisen 20 Minuten später. Keine Tragödie, schade wars trotzdem, wenn man den Kaffee eben gerne dazu trinkt.
Gebackene Mäuse auf Apfelmus mit Dirndleis waren sehr in Ordnung, vor allem das Eis war sehr fruchtig und cremig.
Die Schoko-Mohnknödel (leider kein Foto) haben wir uns etwas anders vorgestellt. Die Topfenknödel waren mit einer Mohnfülle, in der wohl auch Schoko war, die man aber nur erahnen konnte. Warum man grad bei der ausgezeichneten Zwetschkensoße dazu so sparen musste, das man gerade ein halbes Stamperl dazu gereicht hat, entzog sich leider unserer Kenntnis.
Der ebenfalls bestellte Käseteller überzeugte durch perfekte Reife und Temperatur des Käses.

Zusammengefasst sehr starke Vorstellung bei Vor- und Hauptspeisen. Kreative bodenständige Wirtshausgerichte. Bei den Nachspeisen gibts noch Potential aufzuholen, aber das ließe sich bestimmt leicht ändern.

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am 29. April 2013
Experte
Alphawoelfin
94 Bewertungen
16 Kontakte
Tester-Level 20
4Speisen
4Ambiente
4Service

Das Essen war - wie erwartet - ausgezeichnet: Der Zwiebelrostbraten zart, die Bratkartoffel dazu g-schmackig und die Sauce mmmmhhh. Das Saiblingsfilet auf Emmer-Reis- mit Spuren von Spargel schmeckte gut. Allerdings war der Emmer-Reis, der mich fast ein bissl an Rollgerste erinnert, geschmacklich zu dominant zum zarten Fisch. Eine Leistung ist wirklich auch der Hauswein, das Achterl um 2 Euro. Ein köstlicher, spritziger Weisser.
Das Service war bemüht. Allerdings gab es einen grossen Wermutstropfen: Wir hatten (weil Raucher) an diesem sonnigen Sonntag im Garten reserviert und - weil es ein 70. Geburtstag war - auch Blumen für den Tisch versprochen bekommen. Als wir voller Erwartung ankamen, erklärte man uns, dass trotz der 21 Grad und Sonnenschein der Garten geschlossen sei, weil es evt. regnen könnte. Das tat es bis heute nicht..
Und auch die Blumen waren nicht da.
Jeder Raucher weiss, wie mühsam es ist, im sog. "Nichtraucher" zu sitzen.
Deshalb auch weniger Punkte für das Ambiente.
Das Essen hat uns ziemlich versöhnt. Aber die Gastgartenöffnung sollte im Hause Jell überdacht werden..

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Ich kann mich nur wiederholen: I'm lovin' it ;-)

30. April 2013 um 17:02|Gefällt mir|Antworten
Alphawoelfin

Das Service (Höflichkeit, Schnelligkeit, Nachfragen, etc.) fand ich in Ordnung. Den PUnkteabzug gibts für das Ambiente, denn Rauchen fällt für mich in diese Kategorie. Übrigens: Tolle Reaktion der Wirtin, Frau Amon-Jell. Sie schrieb mir überaus freundlich zurück, entschuldigte sich, erklärte. Und das Tüpfelchen auf dem i: Sie bietet mir einen Restaurantgutschein an. Noch weiss ich nicht, ob ich mir ihn anzunehmen getraue. Aber der gute Wille ist beeindruckend! Das nenne ich Kundenbetreuung..

30. April 2013 um 12:26|Gefällt mir1|Antworten

21 Grad- kein Garten geöffnet, bemühter Service, Blumen vergessen- ist das guter Service der dann mit "Sehr Gut" zu bewerten ist? Ich versteh´s nicht

29. April 2013 um 17:17|Gefällt mir2|Antworten
am 22. August 2011
faustocoppi
1 Bewertung
1 Kontakt
5Speisen
4Ambiente
3Service

Ausgezeichnete Qualität, angemessene Wartezeiten und tolle Weinauswahl. Lediglich der junge Kellner(lehrling?), der aus dem Wasserkrug in mein halbvolles (mit Wein wohlgemerkt) Weinglas nachgeschenkt hat, trübte das Gesamterlebnis ein wenig. Ansonsten jederzeit einen Besuch wert und meines Erachtens stimmt auch das Preisniveau.

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kurt

erstklassiges lokal,saisonale besonderheiten und gute wirtshausküche. wollte nie leber essen, beim jell wird man zum geröste leberesser. preis-leistung sehr gut wobei auch sonderwünsche erfüllt werden. sehr gute küche und service einfach ausgezeichnet hoffe das die ulli jell lang so weiter macht

10. April 2012 um 17:05|Gefällt mir|Antworten
am 16. August 2011
Nettergast
1 Bewertung
1 Kontakt
-Speisen
2Ambiente
0Service

Sehr pünktlich beim Zusperren! 5 min vor 14.00 Uhr bekommt man dort keine Speisen mehr obwohl Küche bis 14.00 Uhr angeboten wird! Bei den hohen Preisen ist man dort auf Kunden nicht angewiesen!! Hochmut kommt vor dem Fall!!

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Lieber Weinmesser! Erstens hab ich vorher angerufen und dort wurde mir erklärt dass bis 14. 00 Uhr Küche gibt, dass heißt dass ich bis 14.00 Uhr bestellen kann! Auch wenn ich kurz vorher komme! Wenn der Chef meint kurz vor 14.00 Uhr keine Bestellung aufzunehmen und der Kellnerlehrling meint wir könnten um 18.00 Uhr wieder kommen, dann ist das schlechtes Service!! Service ist nicht nur wie einer das Essen oder die Getränke serviert!! Das Ambiente insbesondere im Garten ist mäßig, insbesondere bei dem hohen Preis der dort verlangt wird. Mein erster Eindruck war, dass dort alles unprofessionell geführt wird und der Gast dort wie ein Bettler von oben herab behandelt wird! Ich werde dieses Lokal meiden und kann es nicht weiter empfehlen!

16. August 2011 um 15:13|Gefällt mir|Antworten
am 11. Jänner 2009
weinlaub
46 Bewertungen
2 Kontakte
Tester-Level 5
4Speisen
4Ambiente
3Service

Solide Kücheleistung, Ambiente etwas überladen und nicht mehr alle Preise stimmen im Preis Leistungsverhältnis. Toller Speck und Leberaufstrich zum beginn erfreuen den Gaumen - somit bleibt der Eindruck gemischt. Man kann hier sehr gut traditionell essen, aber nicht alle kreativen Ausflüge gelingen.

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NINI

Enheimische sind Klemmer.? Darum gehts doch nichteinmal; die Herrschaften bestellten eine Portion um 16,- und erhielten zwei Portionen um je 14,- . Wurden sie gefragt.? Demnach, was ich dort herausgelesen habe, war das ein blödes Missverständnis.

19. September 2012 um 10:58|Gefällt mir|Antworten
Unregistered

Für was gehe ich in ein lokal wenn ich nichts essen will ????Einheimische sind halt Klemmer

26. März 2012 um 23:14|Gefällt mir|Antworten
gast aus neuburg/donau

wir waren am samstag den 02.10.11 im Lokal und fühlten uns verneppt. Da nur meine Frau Hunger hatte bestellte sie Knödel auf Pilzen; Preis 16€. Wir fragten ob sie ein zweites Besteck hinzu geben können. Das wurde bejaht, dann hies es, wir bekommen es gleich auf zwei Tellern serviert, wunderbar dachten wir. Gleich darauf kam die Bedienung und sagte dies ist nur mit zwei kleinen Portionen möglich. Okay dachten wir, dann halt so. Es waren kleine Portionen zum Preis von je 14€ anstatt von 16€ für eine normale. Wir halten dies für Nepp und werden jeden über dieses Lokal informieren

4. Oktober 2011 um 19:27|Gefällt mir|Antworten
am 6. Jänner 2009
Sledge1000
4 Bewertungen
2 Kontakte
Tester-Level 1
4Speisen
4Ambiente
3Service

Uriges Gasthaus mit österreichischen Speisen die Tradition haben was man auch an den Preisen erkennt, überdurchschnittlich hoch aber zu verkraften!

Im Lokal fühlt man sich einach nur wohl, alte Möbel, alte Deko.

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am 28. Juli 2008
RudiWien
10 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
2Speisen
2Ambiente
2Service

Als wir nach rund einer Stunde die Vorspeise (Beef Tartare!) urgierten, meinte die junge Dame entschuldigend, die Küche wäre im Stress. Was wir dann bei den bestellten Lammkoteletts selbst feststellen konnten, denn diese waren, entgegen unserer Bestellung, nicht rosa gebraten, sondern ganz durch (und entsprechend trocken). Nach unserer Reklamation bot man zwar an, eine neue Portion zu bringen, was wir aufgrund der Wartezeiten aber ablehnten. Der kostenlos servierte Digestif sowie die Preisreduktion werden uns aber nicht dazubringen, nochmals eine lange Anfahrt in Kauf zu nehmen. Zumal auf uns auch das Ambiente mit vielen Fotos und Gerätschaften an den Wänden ein wenig überladen wirkte.

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am 25. Mai 2008
Harry1967
32 Bewertungen
2 Kontakte
Tester-Level 3
3Speisen
4Ambiente
3Service

Sehr uriger "Wintergarten?", Bauernvitrine und massiver Esstisch, sitzen wir gemütlich herum und harren unserer Bestellungen. Die Wartezeit wird uns mit köstlichem Speck mit herzhaftem Brot verkürzt, der uns vorab kredenzt wird.
Die Bestellung kommt als Filetsteak mit Nudeln, das Steak war wie erwartet von ausgezeichneter Qualität und perfekt englisch (leider wurde auf die versprochene Rotweinsauce vergessen!) und Fischgerichte (dieses hingegen wurde von meinen Mitstreiter aber mit höchsten Tönen lobten) Fazit: Lokal, das durch Gemütlichkeit und trotz Bekanntheit seine Bodenständigkeit nicht verloren hat und ein lokales Aushängeschild geworden ist. Ein guter Platz, um einen Tag gemütlich ausklingen zu lassen! (Allerdings auf den kulinarischen Kick hab ich vergebens gewartet)

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Jell - Karte
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Bewertet am 25.05.2008

Master

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