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Di, 4. Oktober 2022
In der Umgebung

INNEREIEN.....

INNEREIEN.....

Manche lieben sie (so wie ich) viele kosten sie nicht einmal. Die Reihenfolge ist eher zufällig.

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26 Lokale·Update: 22. Nov 2019·9 Kommentare

1. Buchecker & Sohn

2 Bewertungen
Gußhausstraße 23, 1040 Wien
In diesem Guide weil: Sehr feines kommt das aus der Küche von & Sohn
SpeisenAmbienteService
14. Jun 2019
Seit einigen Monaten gibt es im Vierten ein neues Lokal, das viele Innereien Gerichte auf der Karte hat. Seit den ersten Tagen ist es natürlich auf... MehrSeit einigen Monaten gibt es im Vierten ein neues Lokal, das viele Innereien Gerichte auf der Karte hat. Seit den ersten Tagen ist es natürlich auf meinem Radar und was ist da naheliegender, als das der Innereienfan Stammersdorfer, nun (endlich) dem Alt-Wiener Gasthaus BUCHECKER & SOHN einen Besuch abstattet.

Etwa 10 Tage vorher telefonisch einen Tisch für Dienstag den 11.6.2019 um 18:30 reserviert und Jubel, die Lieblingsschwägerin ist auch mit dabei. Dienstag deswegen, weil da wird immer geschlachtet und es gibt noch zusätzliche Schmankerln.

Beim Rathausplatz rein in den D Wagen, bis Station Gußhausstraße gefahren und von das zu Fuß bis zum Haus Nummer 23 geschlendert.

Rein mit Schwung, wir werden recht freundlich von Herrn Buchecker begrüßt und von ihm dann auch, an der mächtigen Schank vorbei, zu unserem Tisch gebracht. Wie sich herausstellen sollte, ist unser Vierertisch da, wo es mit Abstand am besten klimatisiert ist.

Es gibt hier die Möglichkeit am Gehsteig im freien zu sitzen, nein danke. Gleich wenn man rein kommt ist links ein kleiner Raum für etwa 15 Gäste. Der sehr stickig, wie mir eine vorbeieilende Dame berichtete. Dann im Schankraum der Stammtisch, für zumindest 8, wenn man es kuschelig haben will, auch 12 Gäste, sowie einige Hochsessel an der Bar. Dann der Raum wo wir waren, einer mit Steinboden, dunklen Holztischen, samt den dazu passenden Sesseln mit Armlehnen und es gibt noch ein kleinen, an den „Häusln“ vorbei, ganz hinten.

Der Gefälligste ist für mich sicher der mit der schönen, und wahrscheinlich auch recht alten Schank und dem abgelatschten fischgrät Holzboden. Die anderen ja auch recht nett, aber nicht so ganz meines. Heißt aber nicht, dass man sich in dem sauberen und gepflegten Ambiente nicht wohl fühlt.

Das Service ist sicher der Schwachpunkt des Lokals, aber es wird häufig Personal gesucht, wie man im Samstag Kurier lesen kann.
Zwei Damen kellnerieren und eine Schanklerin gibt’s, die auch hin und wieder was zum Tisch bringt. Dazu der Chef, & Sohn schupft mit einigen Helferleins die Küche.
Bei den dreien hatte man den Eindruck sie müssen hier arbeiten. Immer irgendwie hektisch, nicht sonderlich freundlich, aber auch nicht unfreundlich. Aufmerksam geht auch besser, einmal wird Wein nachgeschenkt, dann wieder nicht, einmal geht das Bringen und Abservieren flott, dann stehen die Teller wieder ewig am Tisch. Hin und wieder wird nachgefragt, aber zu selten wie ich finde und das leere Flascherl hat auch niemand bemerkt. Auf die Frage nach Kaffee und Nachspeise warten wir noch immer. Was für mich gar nicht geht, ist das eher ungepflegte Erscheinungsbild der drei, sorry!
Die Aufgaben des Chefs? Ja was eigentlich? Small Talk, sporadisch was servieren und mit verschiedenen Gästen anstoßen und er hat uns alle drei mit Handschlag verabschiedet.

Sehr stark dafür die Küche von & Sohn, das auch der Grund warum ich bald wieder einmal hinschauen werde.

Wir hatten zu Beginn ein kleines Beef Tatar vom Almochsen, also meine Frau, wir durften kosten, sowie zweimal die Ochsenmarkscheiben mit Schwarzbrot getoastet, Knoblauchzehen und nichtssagendem Kren. Das Tatar, sie hat sich für die schärfere Variante entschieden, war großartig. Jemand der aber wirklich gerne scharf isst, hat damit sicher keine Freude, für uns war es perfekt in jeder Hinsicht. Es war ziemlich sicher doppelt faschiert und herrlich gewürzt, einzig die Optik gefiel mir nicht sonderlich, es schaute aus wie ein lieblos hingeklatschter Knödel. Dazu gab es vier halbe Scheiben Toastbrot, roten Zwiebel in ausreichender Menge und eine Butterkugel mit Schnittlauch umhüllt.
Das Ochsenmark kommt in einem Glasschüsserl und ist die perfekt Menge für die vier halben getoasteten Schwarzbrotscheiben. Ich persönlich esse es indem ich mir etwas vom Mark, für einen Bissen, aufs Brot geben, drüber etwas Salz und dazu eine halbe Knoblauchzehe, wobei die nicht sonderlich groß waren. Kren benötige ich nicht. Muss man wollen, ist natürlich recht fett, die Schwester meiner Frau und ich lieben es.

Weiter ging es mit einem Fledermausschnitzel für die Liebste, die Schwägerin hatten einen Kalbskopf, und ich Bries vom Milchkalb. Alle drei Speisen waren gebacken und dazu gibt es jeweils Erdäpfel- Vogerlsalat, der leider, für meine Begriffe, recht säuerlich mariniert war. Über allen drei Speisen war viel frittierte Petersilie, darauf dürfte Buchecker Junior stehen.

Die Fledermaus, das wahrscheinliche beste Stück vom Schwein steht auf der HP, war perfekt. Sehr weich, die Panier schön knusprig, für meine Begriffe vielleicht eine Spur zu dunkel und in Schweineschmalz herausgebacken. Ein super Stück Fleisch, das wir, also sie, da am Teller hatte.
Den Kalbskopf konnte ich kosten und der hat nicht nur mich begeistert. Was auffiel, er war viel fester als ich ihn schon hatte, oftmals ist beim Schneiden schon alles zerfallen. Super gewürzt die zwei Stück und da die Panier schön goldgelb und knusprig. Dazu gibt’s Sauce Tatar von anständiger Qualität, übrigens auch bei meinem Bries dabei.
Da war die Panier auch perfekt, wobei ich es aber schon „cremiger“ hatte, etwas überspitzt ausgedrückt, irgendwie fein bröslig. G’schmeckt hat es mir trotzdem sehr!

Auch flüssig haben wir uns ernährt und zwar zu Beginn mit drei vorzüglichen Prosecci. Weiter ging es mit einem GV Weinviertel DAC 2018, vom Weingut Redl, aus 2073 Schrattenthal, im Bezirk Hollabrunn. Fruchtig, leicht, wenig Säure, wenig Geruch in der Nase und sehr angenehm zu trinken. Den Abschluss machte ein Grüner Veltliner vom Weingut Buchegger, die „Holzgasse“ ebenfalls 2018. Der Winzer ist in 3552 Droß, im Bezirk Krems-Land zu finden. Sehr ähnlich dem Ersten, ein wenig kräftiger vielleicht, auch was die Farbe betrifft, dazu gab es automatisch Leitungswasser.
Der Espresso danach kann was, er war sehr stark, nicht bitter und er kommt mit einem kleinen Glas Wiener Hochquelle daher.

Das Resümee der Gschicht, richtig gut gegessen, dass Ambiente ist Oke, das Service leider schwach. 150 Euro mit Maut wollte man von uns, die haben ich mit Plastik bezahlte. Für diese Art der Bezahlung muss man mit der rescheren der beiden Kellnerin zur Kassa. Nix mit ich komm mit dem Gerät zum Tisch. Naja.

Aber wie gesagt das Gasthaus BUCHECKER & SOHN wir mich aufgrund der vielen Innereien Gerichte sicher wiedersehen. Wer nicht auf sowas steht, die Karte bietet auch viel „normales“.

PS: Ganz voll war die Hütte gestern Abend nicht, also auch für meine Freunde die Glücksritter hätte sich eine Chance ergeben, ja und die Karawanen der ersten Wochen dürften bereits weitergezogen sein.

Und dann war da noch eine andere Geschichte und zwar die vom 17.5.2019.

Nachdem ich nun schon den dritten Tag Strohwitwer war und die Liebste Gattin e nicht so auf Innereien steht, habe ich dem Lokal spontan schon einmal einen Besuch abgestattet. Arbeit aus, Futter fassen. :-)

Anmerkung der „Redaktion“ an dem Standort hat bis vor geraumer Zeit Meister Petz gekocht, also nicht der von der Betthupferl Sendung, aus grauer Vorzeit, sondern der Haubenkoch Christian.

Damals bin ich von Nußdorf kommend, ebenfalls mit dem D Wagen hingefahren. Also quasi Wien Sightseeing. Reserviert hatte ich dazumal nicht, was um 15:30 aber auch nicht notwendig war.

Beim Erstbesuch hatte ich 2 kleine Staro und einen top Espresso von alt Wien Kaffee. Das Essen damals auch schon das Knochenmark vom Ochsen und als Hauptspeise eine super Kalbsleber gebacken. Den frittierten Petersil gabs da auch schon drüber, ebenso wie den Erdäpfel Vogerl. Der hat mir da viel besser geschmeckt, weil eher süßlich mariniert. Beim Zweitbesuch am 11.6. hat den höchst wahrscheinlich jemand anderer gemacht, er war deutlich säuerlicher.

Im Service war seinerzeit Buchecker Senior, dazu die Freundin vom Sohn und zwei Hilfskräfte, eine servierte, bzw. wurde gerade eingeschult, sowie ein Schankler. Ja & Sohn kochte damals ganz für mich alleine.
Da durfte ich am Stammtisch, mit Blick zur Schank sitzen. Am anderen Eck für einige Zeit der Junior, er schrieb am Laptop, an der Speisekarte und fluchte immer wieder vor sich her UND Papa gab gute Tipps. Herrlich, Kabarett quasi umsonst. :-))
Kalbsbries, feine Sache!Kalbskopf, nahezu perfektFledermaus gebacken, sehr gut

2. Gasthaus MÖSLINGER

4 Bewertungen
Stuwerstrasse 14, 1020 Wien
In diesem Guide weil: Sensationell was mir da geboten wurde!
SpeisenAmbienteService
16. Mär 2019
Mittagessen im GASTHAUS MÖSLINGER - Waldviertler Spezialitäten, am Freitag den 15.3.2019, mit der mir Angetrauten und einer lieben Freundin. Anmerk... MehrMittagessen im GASTHAUS MÖSLINGER - Waldviertler Spezialitäten, am Freitag den 15.3.2019, mit der mir Angetrauten und einer lieben Freundin. Anmerkung der Redaktion, JA auch ich durfte mitreden :-)

Ich habe tags zuvor für 13h telefonisch einen Tisch reserviert, da schon der Eindruck, der ist aber sehr freundlich. Und juhu es sind gerade und noch bis zum 6.4.19 Innereien Wochen.

Das Lokal befindet sich in der Nähe des Pratersterns, gleich bei der Venediger Au (Parkanlage in 1020 Wien) in der Stuwerstraße 14 und ist somit öffentlich perfekt zu erreichen. Man geht keine 5 Minuten etwa von der U2 Station.
Es ist seit 1989 im Besitz der Familie Taudes, wobei es am Standort schon viel länger ein Lokal gibt, etwa seit der 40iger Jahre, wie mir die Homepage verriet.
Es gibt 3 Räume, Gastraum, Clubzimmer und Saal für 60, 25 und maximal 80 Gäste. Auch diese Weisheit stammt von der HP.

Die Besucheranzahl sehr ordentlich, der Gastraum fast voll, im Clubzimmer, wo wir waren, alle 5 Tisch besetzt, im Saal niemand. Unseren Raum kann man mittels Schiebetüre vom Gastraum abrennen. Geraucht wird Ecke Stuwerstraße / Wolfgang-Schmälzl-Gasse, also vor der Türe. :-)

Man kommt rein und fühlt sich wohl. Die „Rosa-Kühlung“, eine alte Schankanlage, sticht einem da sofort ins Auge. Was das Ambiente betrifft lohnt der Blick auf die HP, weil so vielfältig. Teils Wirtshauscharakter, teilweise geht es eher Richtung Restaurant, und sehr viel Kramuri steht liegt und hängt herum. Alles macht einen sehr sauberen und gepflegten Eindruck, bis hin zu den Toiletten. Ein Lokal das uns gefällt!

Im Service die beiden Chefs, sie machen einen anständigen Job, nicht mehr und nicht weniger. Freundlich ja, nachfragen ja, flott im Rahmen der Möglichkeiten ja, aufmerksam so halbwegs. Schmäh, Smalltalk oder gar ein Lächeln, nein.

Wir tranken zu Beginn 2 Weiße Spritzer vom Feinsten, top Weinqualität, gut gekühlt, das Wasser mit ordentlich „Leben“ Später dann noch ein kleines Trumer Pils, mein Lieblingsbier, die Gattin noch einen Spritzwein. Unsere Freundin hatte irgendeinen Fruchtsaft mit Leitung auf 0,5l. Die zwei Espresso von Hornig danach, waren unterer Durchschnitt, geschmacklich gut und nicht bitter, aber zu dünn.

Ich hatte eine Vorspeise und zwar dreierlei vom Schafkäse. Ein „normaler“ mit Schnittlauch, einer mit Mohn und einer mit köstlich angebratenem Speck herum. Alle drei sensationell gut, irgendwie auch gschmackig und cremig. Die drei lagen neben perfekt mit Mohnöl mariniertem Grünfutter. Eine Vorspeise mit Suchtpotential!

Unsere Hauptspeisen, die der Damen jeweils eine kleine Portion vom gebackenen Karpfen, mit Erdäpfelsalat, ich das Hirn gebacken.
Bei den meisten Speisen auf der Standardkarte kann man zwischen großen und kleinen Portionen wählen. Wobei zumindest der Preis vom kleinen Karpfen schon recht ambitioniert ist, wenn man sah, was letztendlich am Teller lag. Aber dennoch, Wirte anderer Lokale nehmt euch ein Beispiel.....
Der Fisch war vom allerfeinsten, mit der perfekten Panier, wie mich meine Frau wissen ließ. Nein natürlich habe ich kosten dürfen und war derselben Meinung. Der Überhammer war für mich aber der Erdäpfelsalat, leicht süßlich mariniert, ein Traum, genauso liebe ich ihn. Meiner Frau war er etwas zu süß.
Auch unsere „Mitesserin“ war vom gebotenen sehr angetan.

Ja und dann war da mein Hirn, also nicht meines, sondern das eines Kalbes. Ich kann mich nicht daran erinnern je ein besseres gegessen zu haben. Die Panier wunderbar knusprig und goldgelb, wie auch die vom Fisch. Das Hirn selbst herrlich, schon fast cremig, zumeist strahlend weiß, mit den typischen dunklen Stellen. Auch die Portionengröße genau richtig. Dazu gab es eine herrliche Sauce Tatar, wir trauen uns aber nicht zu sagen ob die selbst gemacht, oder ein Fertigprodukt war. Ich tippe auf self made.
Am Rande möchte ich noch die Unmengen an Zitrone am Teller erwähnen, alles zusammen etwa eine Ganze. Das ist zumindest für mich Verschwendung und für das Gericht brauch ich die sowieso nicht.
Was sich mancher Gast vielleicht zu dem Gericht dazu wünscht, ist ein Salat, ich brauch ihn nicht, wurde beim Bestellen aber zumindest danach gefragt, wie auch, ob ich Gebäck zum Käse möchte. Nein danke.

Alles in allem schon fast sensationell was uns kulinarisch geboten wurde, das Ambiente gefällt und auch die zwei im Service machen kaum Fehler, aber es fehlt halt das gewisse etwas, zum perfekten Kellner.
Wir waren geladen, ich glaube die Rechnung waren 75 Euro mit Maut und wurde mit Plastikgeld bezahlt.

Was wir nie so recht verstehen werden, dass die „Häusln“ neben der Küche sind. Aber das hat man früher scheinbar so gebaut und ist in vielen alten Lokalen zu beobachten.

An ausgewählten Sonntagen gibt es Brunch, normalweise ist aber Sonntag und Montag zu.

Nachdem das Lokal Anfang 2018 von den Söhnen Richard und Roman übernommen und renoviert wurde, sind die historischen Bewertungen mit noch mehr Vorsicht zu genießen.....

Ja zum MÖSLINGER muss ich, müssen wir, bald wieder hin!
ZRB geschmacklich 1A, aber die Kuh dürfte ihren Zenit schon geringfügig überschritten haben..... :-)Backhendl, sehr gut!Hausgebeizter Lachs mit Erdäpfelpuffer, top!

3. Mitter

Linzer Straße 11, 3350 HAAG-STADT
In diesem Guide weil: Wahnsinn was da abging :-)
SpeisenAmbienteService
25. Jul 2015
Update zu Besuch vom 18.7.2019 Heuer steht "Mass für Mass" wieder vom Willi S. am Programm, sehr gelungen. Ja und auch der Mitter, also Herr Hawe... MehrUpdate zu Besuch vom 18.7.2019
Heuer steht "Mass für Mass" wieder vom Willi S. am Programm, sehr gelungen.
Ja und auch der Mitter, also Herr Hawel, kochte uns wieder perfekt ein. :-) Speisen bleibt 5, Ambiente drinnen 3, draußen 5, Service 4.

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Update zu Besuch vom 21.7.2018
Heuer ist "Was ihr wollt" vom Willi S. zu sehen :-)) sehr gelungen, sehr lustig!
Ja und der Mitter hält was er verspricht. Nach wie vor richtig gut in allen Bereichen. Mahlzeit!
A ja und in den Betten, die er zu vermieten hat, schläft es sich ausgezeichnet.

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Mit dem Auto etwa 150km von 1080 Wien, gemütlich in etwa 90 Minuten über die A1 nach Haag, am Rande von NÖ zu OÖ, Theatersommer ist angesagt. Am Programm stand Mittwochabend, den 22.7.2015, „RESET“ Alles auf Anfang, ein Stück von Roman Frankl und Michael Niavarani. Wir haben herzlich gelacht!

Davor natürlich ReTe befragt und auf den Gasthof MITTER gestoßen. Der nur wenige hundert Meter vom Hauptplatz entfernt. Da wo der „fliegende Teppich“ steht, wie die spektakuläre Tribüne, der kleinen, sehr feinen Theaterlocation auch genannt wird.

Wie hat Gourmetlisa in der bisher einzigen Bewertung vom 13.1.2015 geschrieben „Ich empfehle dieses Restaurant, hier bekommt man für gehobene Preise eine ausgezeichnete Performance geliefert, ja und dem gibt es kaum noch etwas hinzuzufügen!

Geparkt haben wir „irgendwo“ im Ort und sind dann nach einem kurzen Rundgang auf den Wirten gestoßen, der auch einen eigenen kleinen Parkplatz hat. Nur viel Platz ist da nicht, maximal 10 Autos, wenn man sie ordentlich schlichtet. :-) 18 Gästebetten gibt’s übrigens auch.

Vor uns erschließt sich ein großer, sehr schöner, parkähnlicher Gastgarten, der auch die perfekte Location für etwa eine Hochzeit sein könnte. Man sitzt unter alten Bäumen (Kastanie, Nuss, Apfel, Linde) die den ganzen Tag über Schatten spenden. Die wenigen, sehr schön eingedeckten Tische stehen weit voneinander entfernt. 60 vielleicht 70 Leute finden Platz UND es war voll.

Wir haben nona vor etwa einer Woche reserviert, schon da die Bitte möglichst zeitig zu kommen, es warad wegen dem Theater. Und wenn dann eine Reihe von Gästen unangemeldet auftaucht, die nicht reserviert haben und ohne Futter wieder abziehen müssen, dann löst das in mir immer etwas Schadenfreude aus :-)) Kein Lokal für meine Freunde die Glücksritter, zumindest nicht wenn im Ort Theater gespielt wird.

Das Servicepersonal besteht aus drei Damen (eine, die im Dirndl, vermutlich die Chefin) und einem sehr jungen Herrn. Alle sehr freundlich, souverän und aufmerksam. Sie haben ihren Job augenscheinlich gelernt, fragen regelmäßig aber unauffällig nach, nichts bleibt länger als nötig am Tisch. Zum Schluss schaut dann auch der Chef (Koch) vorbei und fragt bei den meisten Tischen nach ob es denn auch gemundet hat. Man fühlt sich sehr gut aufgehoben, da in der Linzer Straße 11, in 3350 Stadt Haag.

Die Getränke waren 4 weiße Spritzer von ausgezeichneter Qualität und trotz der Hitze perfekt gekühlt. Weiters hatten wir 1/8 von Theaterwein, eine GV DAC 2014 aus dem Traisental, NÖ, vom Weingut Brindlmayer (nicht Bründlmayer) ein guter leichter Sommerwein, sehr mineralisch wie ich fand und 1/8 WB 2014 von einem Winzer aus Gamlitz, Südsteiermark, Name unbekannt, auch recht leicht, sehr geruchsintensiv, hat nach mehr gerochen als dann geschmeckt, aber ohne Fehler.
Der Espresso kam vom Julius, war wenig bitter, etwas stärker hätte er sein können.

Wir hatten zwei Vorspeisen, zum einen Mostviertler Antipasti, zum anderen aus dem 3 gängigen Theatermenü (€ 35,--) die Steingarnele im Filoteig.
Die köstliche, sehr geschmackvolle Garnele, war in Blätterteig ähnlichem, knusprigen etwas verpackt, frittiert und kam auf Glasnudeln. Dazu gegrillte Paprika und Zucchini, sowie zwei Tip Saucen, eine grün, keine Ahnung was, die andere weiß mit einem Hauch von Knoblauch, haben beide sehr gut zum eingepackten Meeresbewohner gepasst.
Antipasti bestand aus Kareespeck mit frisch gerissenem, aber nicht zu scharfem Kren, Schafkäse mit Basilikumpesto, Sulz mit Zwiebel, etwas Kernöl und Rucola. Alles geschmacklich exzellent, dazu wurde knusprig frisches Jourgebäck gereicht.

Die Hauptspeise meiner Fisch liebenden Frau, war ein Ragout in der Jakobsmuschel mit köstlichen Erbsenschoten und Reis. Sie war schlicht begeistert. Was das alles für Getier war weiss ich nicht, allesamt fest, in einer sehr feinen Weißwein? Sauce, dazu Reis nicht zu Tode gekocht. Himmlisch, mit der perfekten Würzung.
Für mich, den Innereienfan, gab es Briesröschen auf getrüffelten Nudeln, mit viel Jungzwiebel, oben drauf frischer Schnittlauch und gebratenen Morcheln. Das Bries innen nahezu weiß, bissfest, perfekt angebraten, außen fast schon ein wenig knusprig. Dazu die Nudeln mit dem herrlichen Trüffelölgeschmack, nicht zu viel, nicht zu wenig. Bist du deppat! :-) Albin Hawel hat verdammt viel Ahnung vom Kochen. Ein kulinarisches Feuerwerk spielte sich da ab und auch optisch war alles sehr schön anzuschauen.

Auch (ein) zwei Nachspeisen sollten es heute für uns sein. Ein Nusskipferl, selbst gemacht wie wir erfahren haben, besser hätte es kaum sein können, super frisch mit viel Fülle bis in die Zipfln, sowie ein Schoko-Orangen-Mousse, das einen in den siebenten Himmel versetzte. Es wurde weiße Schoki verwendet, kam in einem schmalen hohen Glas, unten cremiges, ganz feine Mousse, oben drauf eine Creme aus Heidelbeeren? Brombeeren? sowie einigen frischen Himbeeren, ein Gedicht!

Alles in allem, wir schließen uns der Empfehlung von Gourmetlisa sehr gerne an. Top Küche, der 4er fürs Ambiente bezieht sich ausschließich auf den Garten. Drinnen wäre es eher der 3er geworden. Die Serviceleistung nie aufdringlich, aber immer aufmerksam. Die Zeche mit Maut 110,-- Euro und wir sind frohen Mutes zum fliegenden Teppich geschwebt. :-)

14 Punkte 1 Mütze sagt der Hohenlohe Guide, Rosam ist der Meinung 82 Punke und eine Gabel, MINDESTENS wie WIR finden!
ZRB, sehr gelungen, kann mich nicht erinnern je besseren Röstzwiebel gehabt zu haben!Die Paella hat und seeehr geschmeckt.a Gmischta, dazu kam später noch steirisches Gold

4. Schwarz

Nöhagen 13, 3521 Nöhagen
In diesem Guide weil: Großartig machen die das!
SpeisenAmbienteService
29. Okt 2016
Gerade noch auf der Schallaburg bei der 70er Jahre Ausstellung, noch bis zum 6.11.2016 und nun schon im Gasthaus SCHWARZ in Nöhagen. Das Lokal ist ... MehrGerade noch auf der Schallaburg bei der 70er Jahre Ausstellung, noch bis zum 6.11.2016 und nun schon im Gasthaus SCHWARZ in Nöhagen. Das Lokal ist seit 1917 in Familienbesitz, wie mir die HP verriet.

„Who the fuck is Nöhagen“? :-) Eine kleine Gemeinde mit 231 Einwohnern die zum Waldviertel gehört, mit einem absoluten Top Wirt und das schon seit vielen Jahren. Gehört übrigens zum Bezirk Krems-Land.
Von Melk kommend fährt man entlang der Donau bis Weißenkirchen, da der Beschilderung folgend, bis man linker Hand ein auffälliges gelbes Haus sieht und schon ist man da. Die etwa 9 Kilometer vom Abzweig sind in der Nacht für den ungeübten Autofahrer sicher eine (kleine) Herausforderung. Die Straße schmal, kurvig, führt teils durch den Wald und es ist stockfinster und je nachdem woher man kommt, geht’s einigermaßen steil bergauf oder -ab. Parken beim Lokal ist kein Problem.

Die Reservierung etwa 4 Stunden vorher für 17:30, denn da beginnt Erwin Schwarz, Chef und Koch in der Küche loszulegen und so viel sei schon vorweg genommen, schlicht grandios!

Wenn man ins Lokal hinein kommt steht man in einer Art Bauernstube, rechts drei große Tische, einer davon der Stammtisch, links ein runder, hier tummeln sich einige Einheimische und es darf (noch) geraucht werden. Wenn man an der Schank links vorbei geht, kommt man zu einem größeren „Speisesaal“ der für verschiedenste Festln gut geeignet ist, war aber vorgestern am 27.10.2016 nicht in Betrieb.
Hinter der Schank die Chefin, sie ist uns schon früheren Besuchen bekannt und sie führt uns sogleich zu unserem wunderschönen Tisch in den Wintergarten. Von da kommt man auch auf eine kleine Terrasse, mit gezählten drei Tischen zu je 6 Personen. Mehr Möglichkeiten draußen zu sitzen gibt es hier nicht.
Der Wintergarten ist sehr freundlich und hell, das Dach aus Glas, viel Holz, Tische schön eingedeckt, super gemütlich ist es hier, alles sehr sauber und man fühlt sich auf Anhieb überaus wohl. Es finden maximal 30 Personen Platz.

Wir sind etwas zu früh dran, denn die Ausstellung war naja. Egal wir trinken einstweilen was und haben so genug Zeit die Karte zu studieren und zu erzählen haben wir uns sowieso immer was. :-)

Im Service Frau Schwarz, die Hauptspeisen hat uns dann ihre Schwester serviert, auch sie ist uns schon von früher bekannt. Beide überaus freundlich und sympathisch, aufmerksam, flott, mit Schmäh. Man fühlt sich perfekt betreut, zwei Profis ihres Faches, Top Serviceleistung!

Zu Beginn hatten wir 2 Prosecco vom Feinsten und einen sensationell guten Apfelsaft mit Soda auf 0,5. Man glaubt man beißt in eine frische Frucht, herrlich.
Weiters gesamt 2/8 eines GV 2015 vom Weingut Markus Redl aus Krems und je ein Achterl vom Wagram Cuvee 2013 (ZW, BF, ME, CS) des Anton Bauer aus Feuersbrunn und vom Cuvee Edles Tal 2013 (ZW, ME, SH) vom Netzl aus Göttlesbrunn. Der Grüne Veltliner sehr fruchtiger, mineralisch und leicht zu trinken. Die beiden Roten, sehr weich und harmonisch am Gaumen, mit kaum Säure. Eine sehr gute Wahl, da waren wir uns einig.
Die Weine waren vom Angebot dessen, was glasweise ausgeschenkt wird, es gibt aber auch eine beeindruckende, umfangreiche Karte mit Flaschenweinen.
Darüber hinaus hat es mir auch das Rotweinglas von Riedel sehr angetan, eine eigene Gastronomie Edition, die wir noch nicht kannten. Ein wunderschönes Glas!
Zum Schluss war dann noch der kleine schwarze starke von Hausbrandt, auch den können sie.
Leitungswasser gabs gleich zu Beginn auf Nachfrage dazu, fand aber letztendlich keinen sonderlichen Abgang :-))

Der Start in den kulinarisch äußerst erfreulichen Abend waren 4 Jourgebäck mit Butter, etwas Speck, Grammlschmalz, ein Kräuteraufstrich, selbst der war nicht fad, Leberaufstrich und zwei sehr guten Oliven.

Weiter ging‘s mit einer gerösteten, zarten, weichen Gänseleber im perfekten Saftl, samt Erdäpfelpüree, einfach phantastisch und dem für mich absoluten Höhepunkt des Abends, einem Kalbsbries-Blutwurstgröstl. Es kam ein kleiner Gupf mit zusätzlich Erdäpfeln drunter, alles klein würfelig geschnitten und ordentlich angeröstet, dazu grandios abgeschmeckt. Überhammer, ich war geneigt zu sagen das bringen sie mir jetzt so lange bis ich halt sage. :-) Der frisch gerieben, recht scharfe Kren dazu und die marinierte Salatgarnitur sei auch noch erwähnt.

Das Hauptgericht der Liebsten war ein zartrosa Bio Schweinsrücken in Senfsoße, dazu zwei Erdäpfelknödl und Speck Krautsalat. Das Fleisch ebenfalls super zart, weich und sehr gut gewürzt, die Knödel gummelig, so wie sie für uns sein müssen, der Krautsalat leicht süßlich, vom feinsten.
Ich gab mir einen ZRB (aus der Pfanne) mit Braterdäpfeln und Speckfisolen. Für mich die durchzogene Variante bitte, war vermutlich ein Rostbraten. Gibt es auch in einer mageren Version, dann wahrscheinlich ein Beiried und kostet 3 Euro mehr. Auch dieses Fleisch ist quasi im Mund zergangen, es war nicht ganz durch, so wie bestellt und dazu der ideale Saft für einen Zwiebelrostbraten, hätte man auch nach haben können. Dazu Erdäpfel die nach was schmeckten, gelungenem Röstzwiebel und knackigen Strankalan mit würzigem Speck umwickelt.

Wir sind im kulinarischen Himmel, oder so stellen wir ihn uns zumindest vor. :-) Und was hier sehr erfreulich ist, die Größe der Portionen ist vernünftig, also bleibt noch Platz für eine Cremeschnitte, juhu..... :-) Eine wie wir sie kaum noch besser gegessen haben und dazu gar „nicht geil“, großartig.
Ein Stück Mohntorte fuhr mit nach Hause in den 8ten, um am nächsten Morgen genüsslich zum Frühstück verzehrt zu werden. Auch die hat uns voll überzeugt.

Das Resümee, ein gehobenes Gasthaus mit Stil, tollem Essen, in wunderschönem Ambiente und nahezu perfektem Service. 5 Besuche in 8 Jahren, der Weg hat sich noch jedes Mal ausgezahlt und wir kommen ganz sicher irgendwann wieder!

Die Rechnung mit angemessener Maut, gerade einmal 100,-- Euro, wobei die Bezahlung hier auch mit den verschiedensten Plastikgeldern möglich ist.

Nach Winklers Posthorn in 1030 und dem rosnovskyundco in 1080, ist der SCHWARZ in 3521 Nöhagen meine Dritte 3 x 5 Bewertung. :-)

Sonst noch erwähnenswert wäre, das Lokal ist schon seit längerem bei den Hauberln (1) Sternderln (2) und Gaberln (3) Verteilern bekannt und geschätzt, auch der NÖ Wirtshauskultur gehört man an.

Er ist auch ein heißer Gansl Tip, in einem Eck unseres wunderschönen Landes, wo sich Fuchs und Henne Gute Nacht sagen. Die gebratene Waldviertler Weidegans für 2 Personen, mit Erdäpfelknödel und Rotkraut zu € 47,60. Wir hatten vor einigen Jahren das Vergnügen und es war sehr nahe an ultimativ. (Siehe mein Ganslguide)
ZRB wie er besser kaum sein könnteSchweinsrücken in Senfsoße, dazu grandiose "Gummiknödel"Kalbsbries-Blutwurstgröstl, eine Sensation!

5. Hausmair's Gaststätte

Lerchenfelder Straße 73, 1070 Wien
In diesem Guide weil: War schon sehr gut da beim Hausmair.
SpeisenAmbienteService
15. Nov 2015
Kurzupdate zu mehreren Besuchen, zuletzt am Dienstag den 24.9.2019. Es hat sich nichts geändert, die Küche von Herbert Hausmair, dem "wilden" Wi... MehrKurzupdate zu mehreren Besuchen, zuletzt am Dienstag den 24.9.2019.

Es hat sich nichts geändert, die Küche von Herbert Hausmair, dem "wilden" Wirt, nach wie vor auf hohem Gasthaus Niveau und es findet sich immer was neues/anderes auf der Karte.
Der Servicemitarbeiter ist seit Jahren der selbe. Einer der auch in stressigen Zeiten immer ruhig bleibt und alles sieht. Ihm zur Seite immer jemand der Speisen trägt und abserviert.
Ja und das Ambiente ist wie es ist, irgendwie gemütlich, aber all zu lange bleibt man nicht sitzen, wie wir beobachten konnten und es auch selbst so handhaben.

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„Und wieder ist Freitag der 13ente“ (Titel eines Horrorfilms aus den 80igern) November 2015. :-))

Wir machen uns vom 8ten zu Fuß auf in die Lerchenfelder Straße 73, in den 7ten, zu HAUSMAIR’S GASTSTÄTTE. Ist übrigens die Grenze der beiden Bezirke, gerade Hausnummer sind 1080, ungerade 1070 Wien. Parkplätze sind des Abends schwer zu bekommen, aber der 46er bim(m)elt, Station Schottenfeldgasse und dann einige Schritte stadteinwärts. Übersehen kann man ihn nicht, die Hausfront ist beleuchtet und gelb bemalt UND die Raucher haben ihren Stehtisch vor der Türe, drinnen ist no Smoking Area.

Wir haben vor einigen Tagen telefonisch reserviert, abgehoben hat zwar niemand, so sprechen wir unsere Reservierung halt aufs Band und siehe da, 3 Minuten später haben wir per SMS die Bestätigung am Telefon.

Die Hütte ist an diesem Abend voll, manche kommen, essen schnell und sind schon wieder fort, andere genießen die Köstlichkeiten und sind dem entsprechend lange da. Meine Freunde die Glücksritter sind hier auf verlorenem Posten, einige mussten hungrig wieder abziehen und haben sich sicher gedacht, hätt ich nur reserviert!

Wenn man rein kommt ist rechts die Schank und ein großer Tisch, links ein Sitzplatzbereich, wir haben unseren kleinen feinen 2er im hinteren Raum, da wo man auch zu den Toiletten kommt. Es handelt sich um ein uriges altes Wiener Wirtshaus, seit 1933 steht auf der Visitenkarte. Alter abgetretener Holzboden, rotbraune, abgewetzte Wandvertäfelung, oben hellgelb ausgemalt. Von der Decke baumeln so runde Beleuchtungskörper, die an meine Schulzeit erinnern und da ist auch wieder so ein Blechding quer durch den Raum, Marke 70iger Jahre, das für die Belüftung zuständig ist. Eine große alte Kommode steht auch da, die fürs Besteck, Geschirr, etc. genutzt wird. Einige mehr oder weniger geschmackvolle Bilder hängen herum und man kann nicht übersehen, dass der Chef des Hauses a Jaga is. Alles macht jedenfalls einen sauberen und ordentlichen Eindruck. A ja und wir haben uns sofort sehr wohl gefühlt.

Das Servicepersonal besteht aus zwei jungen Männern, Zahl- und Hilfskellner. Beide sehr freundliche Leut und überaus aufmerksam. Es wird regelmäßig, unauffällig nachgefragt und trotz des enormen Geschäftsgangs, sind sie auch sehr flott. Der „Wichtigere“ der beiden hat seinen Job sicher gelernt, der andere wohl eher nicht. Zwischenzeitlich zeigt sich auch der Chef(koch) zweimal und erkundigt sich ob es denn schmeckt. Auch unter Druck sehr souveräne Serviceleistung wir finden.

Die Saftln des Abends, zu Beginn hatten wir je einen Pinozzante vom Weingut Lentsch aus Donnerskirchen / Burgenland. Ein sehr fruchtiger, spritziger Schaumwein, unserem geliebten Prosecco recht ähnlich.
Dann gesamt 4/8 Staubigen (ungefilterter Wein) vom Daschütz aus Mitterstockstall im Mostviertel, Bezirk Tulln, NÖ. Sehr sehr fruchtig was uns da serviert wurde, macht Lust auf den Jahrgang. Er wurde nicht in einem typischen Weinglas serviert, weil er ja noch nicht fertig ist, so unsere Schlussfolgerung, sondern in einem sehr einfachen Achtlglas ohne Stiel.
Und nachdem wir den Winzer sehr schätzen, hatten wir zum Schluss noch 1/8 seines Lena Rosso, ein ebenfalls sehr fruchtiger und harmonischer Weißweincuvee aus 2014, sowie 1/8 blauen Zweigelt Classic, 2013 glaub ich? Der sehr angenehm zu trinken, weich und einer der recht lange am Gaumen bleibt.
Der Abschluss war vom Julius, klein, schwarz und auch recht stark. Wiener Hochquelle gibt’s es unaufgefordert dazu.

Die kulinarischen Köstlichkeiten, zu Beginn probierten wir seine Keilernossi, ein würziges, nicht allzu hartes Wildschweinwürstel, dazu köstlich, knuspriges Knoblauchstangerl.
Weiter ging es mit EINER paprizierten Suppe vom Karpfen, nach Art des Hauses, gibt’s klein und groß. Die war eher dünn, drinnen fand sich Knoblauch, Zwiebel, Paradeiser, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und einiges an Fisch natürlich. Der Geschmack gut, ganz wenig säuerlich, ein Kleinigkeit zu Top hat ihr gefehlt, nicht ganz harmonisch vielleicht? Wir hatten die Kleine.
Die Hauptspeise meiner Lieben Frau war gebackener (Bio-Teich) Karpfen, aus einem, seinem Teich in Heidenreichstein. Es handelte sich um ein vollkommen grätenfreies Filet, mit goldbrauner knuspriger Panier, dazu Zitrone, Grünzeugdeko und einer sehr guten, sicherlich selbst gemachten Sauce Tartar. Dazu gabs Erdäpfelsalat, leicht süßlich mariniert, mit ganz feinem Senfgeschmack, nahezu perfekt!
Und nachdem es beim Herbert Hausmair auch immer sehr gute Innereien geben soll, wie mir erst kürzlich wieder die Freizeitbeilage des Kuriers verriet, nahm ich das Kalbsherz. Die Rahmsauce dazu wurde nach klassischer Wiener Art zubereitet? Es war in dünne Streifen geschnitten, weich, aber doch bissfest, schwer zu beschreiben, hat so gar nicht nach einer Innerei geschmeckt, wie mir auch meine Frau bestätigte. Die Sauce, sämig, sehr harmonisch, dazu zwei kleine feste Semmelknödeln so wie wir das gerne haben. Der Größe der Portion sehr ordentlich und es hat mir ganz ausgezeichnet geschmeckt!
UND DANN KAM ER! Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster, es gibt ihn mit und ohne. MIT Rosinen natürlich, ist es doch das Herz eines jeden. :-) Was uns da serviert wurde NEIN so einen haben wir noch nie gegessen, flaumiger geht’s nicht, perfekt gesüßt mit einem Gemisch aus Staub- und Vanillezucker. Hammer! Die Portion groß, eine für uns zwei mehr als ausreichend.

Und die Moral von der Geschicht, ausgezeichnetes Essen gibt’s da in HAUSMAIR’S GASTSTÄTTE, für den 5er hat es leider knapp nicht gereicht. Das Lokal ein gemütliches, uriges Wiener Beisl mit Charme und Ausstrahlung, und auch das Service hält das sehr gut mit.
Die Zech mit Maut sehr faire 68,-- Euro und wir kommen sicher schon bald wieder! Empfehlung!
Osso Bucco vom Hirschen, großartig!bei jedem Besuch MUSS es der Kaiserschmarrn sein, wir kennen keinen besseren!kleines Gulasch, sehr gelungen!

6. Gut Purbach

Hauptgasse 64, 7083 PURBACH
In diesem Guide weil: Der Max Stiegl kann das richtig gut. Auf sein 12 gängiges freue ich mich schon sehr....
SpeisenAmbienteService
13. Aug 2015
Was soll man nach einem Bericht von Bubafant, der zwar schon vom 31.5.2014 ist, noch viel über das GUT PURBACH, des 2 Mützen Koch und im slowenisch... MehrWas soll man nach einem Bericht von Bubafant, der zwar schon vom 31.5.2014 ist, noch viel über das GUT PURBACH, des 2 Mützen Koch und im slowenischen Koper geborenen MAX STIEGL schreiben?

Über das Ambiente NICHTS, besser kann man es nämlich nicht beschreiben, die Location ist einfach ein TRAUM!

Ich habe schon vor vielen Wochen einen Tisch für 4 und 2 seiner wunderschönen Doppelzimmer reserviert. Er hat selbst innerhalb kürzester Zeit per Mail geantwortet.

Als wir am Freitag den 7.8.2015 um 18:30 angekommen sind, waren einige Tische schon besetzt. Wir werden vom (wie sich später heraus stellt) ungarischen Oberkellner empfangen und dürfen aus drei verschiedenen 4ern auswählen. Es wird der rechts hinten im wunderschönen Innenhof.

Das Personal an diesem Abend außer ihm, zwei junge, natürliche, herzliche Mädels und ein schüchterner, sehr junger Mann, vermutlich noch Lehrling. Alle aus der Gegend. Sie sind sehr freundlich, teils mit gutem Schmäh, weitgehend aufmerksam, wobei das eine oder andere Drum zu lange am Tisch stand und wir zwei drei Mal vor leeren Gläsern gesessen sind. Es wird regelmäßig, unauffällig nachgefragt. Wir haben uns gesamt gesehen recht gut betreut gefühlt, in dieser Liga erwarte ich mir, wir uns, aber etwas mehr.

Auch den Chef sieht man immer wieder wie er Speisen serviert, Leergeschirr mit nimmt und sich mit seinen Gästen unterhält. Und wer kocht dann eigentlich fragen wir uns, so oft wie er zu sehen war.

Wir lassen uns an diesem schönen, sehr warmen Sommerabend, ganz individuell zu den einzelnen Speisen mit den verschiedensten Weinen begleiten. (zwischen € 4,-- und € 8,-- fürs Achterl) Es werden hauptsächlich die hauseigenen Weine (Dr. Hans Bichler) sowie die der 15 Leithaberg Winzer serviert, wobei da nicht ein einziger dabei war, der uns nicht geschmeckt hätte. Was wir da alles hatten? So einiges :-)) Dazu stilles und prickelndes Mineralwasser. (€ 5,60)
Begonnen haben wir allerdings mit 4 Glas Rose Brut (€ 6,50) dem Sekt der kulinarischen Konkurrenz „Kloster am Spitz“ des Thomas Schwarz, vom anderen Ende in Purbach. Er kam eiskalt auf den Tisch, war wunderbar spritzig, sehr fruchtig und harmonisch, ein wunderbares Gesöff. Der war so großartig, dass wir uns am Tag danach beim Kloster welchen geholt haben.
Der Espresso irgendwann zwischendurch hätte besser kaum sein können. (€ 2,70) Nicht bitter, sehr stark und schwarz wie die Nacht, SO soll er sein.

Das Gedeck (€ 2,00) bestand aus dem weißen „Sackerl“ mit frischem Schwarz- und Weißbrot, wobei das immer wieder nach gebracht wurde. Dazu ein sehr cremiger Aufstrich, irgendwas mit feinem Topfen. Da waren ganz kleine, sehr süße, rote und gelbe Paradeiser darunter gemischt, etwas Kresse und feinstes Chili Öl drüber, ein perfekter Start in den Abend.

An diesem Abend gab es 2 Menüs zur Auswahl, 4 bis 7 Gänge, zu 54 bis 84 Euro, wobei man problemlos kreuz und quer bestellen konnte. Unsere Frauen entschieden sich für 4, wir für 5, wobei ich aber schon bei der Bestellung wusste, für mich gibt’s (wahrscheinlich) 6. Der Zwetschkenknödel meiner Liebsten, wird wohl zum großen Teil bei mir landen. So wars dann auch, ICH wollt ja nur kosten :-)
Es gibt auch ein Kindermenü zu 18,-- Euro, das aus Suppe, Hauptgang und Eis besteht.

Los ging’s, wobei es heute weitgehend bei einer Aufzählung der Köstlichkeiten bleibt, da wir uns in den über 4 Stunden die wir da waren, sehr angeregt unterhielten und ich viel zu wenig auf die Details der hervorragend guten und auch optisch sehr ansprechenden dargebotenen Speisen geachtet habe.
Gang 1 meiner Gattin, sie hatte, „Bründlsalat“ der bestand aus viel frischem Ziegenkäse, Gemüse aus dem Seewinkel und verschiedenen Blattsalaten, hervorragend mariniert.
Gang 2 Reinanke Wildfang, der ÖBF stand auf der Karte. Es wurde das Filet serviert, dazu Paprikararitäten, der Süßwasserfisch blieb in bester Erinnerung.
Gang 3 rosa gebratene Entenbrust, die ist förmlicher auf der Zunge zergangen, dazu gabs Kuskus mit Gemüse.
Gang 4 wie schon oben kurz erwähnt Zwetschkenknödel, also eines davon, dazu Birnensorbet und Röster, himmlisch und ein mehr als krönender Abschluss.
Mein Gang 1 „Halaszle“ eine pannonische Fischsuppe aus Wels, mit Paprika, Belugalinsen, Ingwer und Safran. Eine paprizierte Suppe kam auf den Tisch, die war schlicht grandios.
Gang 2 geselchtes Kalbsherz mit etwas Karfiol, Gurken und in der Mitte des Tellers Alpenlachs. Das war hauchdünn aufgeschnitten, geräuchert und schmeckte himmlisch, wobei ich nie und nimmer auf eine Innerei gekommen wäre, es hat wie ganz zartes weiches Fleisch geschmeckt.
Gang 3 war Schweinsohren Terrine mit bissfesten Briochegnocci, Madanasauce und kleinen süßen Paradeisern. Die Kreation hat mich an zu weiches Sulz erinnert, mit kleinen Knorpeln drinnen, war geschmacklich gut, würde ich mir aber dennoch nicht mehr bestellen.
Gang 4 Paradeiser Kuttel Salat, etwas papriziert, mit Weingartenknoblauch und roten Rüben, einfach genial.
Gang 5 und wenn man glaubt besser geht‘s nicht mehr, dann kommt von irgendwo ein Lammkaree daher, also indem Fall aus der Stiegl Küche. Das war super zart und butterweich, serviert mit Erdäpfelgratin und Waldpilzen.
Gang 6 auf einmal stand ein Zwetschkenknödel vor mir :-))

Die Zusammenfassung von einem wunderschönen Abend, Max Stiegl kann schon verdammt gut kochen da in seinem GUT PURBACH, wobei der 4er fürs Essen schon ganz stark Richtung 5 geht. Das Ambiente der Hammer, nur die Serviceleistung kann leider nicht ganz mit.

Wiederholungsfaktor HOCH, aber kein Lokal für alle Tage!

Das Frühstück am „Tag danach“ ließ keine Wünsche offen, Käse, Schinken, Wurst, Marmelade, frisch gepresster Orangensaft, verschiedenste andere Getränke, Kaffee, auf Wunsch Espresso, frisches Brot und Gebäck, wenn man will verschiedenstes vom Ei…….…..
13 Gang Innereienmenü vom 22.9.2017, das Meister Stiegl 4-5 mal im Jahr zaubert, kostet derzeit ...Lammniere, Minze, Tofu, sehr gut!Schweinsohren, Linsen, Koriander, sehr würzig, fast scharf, herrlich!

7. Jell

1 Bewertung
Hoher Markt 8, 3500 Krems
In diesem Guide weil: Ganz feines wurde mir da serviert
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31. Jul 2016
Es war wieder einmal so weit, am 27.7.2016 ging es auf einen kurzen nachmittäglichen Ausflug in die Hochburg der Marille, in die Wachau, um uns mit... MehrEs war wieder einmal so weit, am 27.7.2016 ging es auf einen kurzen nachmittäglichen Ausflug in die Hochburg der Marille, in die Wachau, um uns mit der jährlichen Ration an köstlichen Früchten einzudecken. (PS: sie kosten nicht doppelt so viel wie im Vorjahr, wie das in verschiedenen Medien zu lesen und zu hören war, sondern nur um 50% mehr als 2015)

Zwischenzeitlich stand auch wieder ein Kurzbesuch im „Strandcafe Dürnstein - Eissalon an der Donaupromenade“ am Programm [Link] Das Eis (Marille, Tiramisu, Joghurt) ist auch 2016 der Hammer, aber das ist wie immer eine ganz andere Geschichte.....

Und nachdem die Gegend bekanntlich auch kulinarisch so einiges zu bieten hat, haben wir am Vormittag gleich auch noch telefonisch einen Tisch im GASTHAUS JELL am Hohen Markt in Krems, für den Abend reserviert. Unser einziger Besuch liegt etwa 10 Jahre zurück, wir haben ihn aber noch positiv in Erinnerung.
Parkplätze gabs rund ums Lokal, zumindest jetzt im Juli, mehr als genug, bis 18h zahlt man dafür, aber da sperrt sie e erst auf. Glück hatten wir obendrein, es war der erste Tag nach der Urlaubssperre, da sind vermutlich die Lebensmittel besonders frisch :-)

Der kleine Gastgarten bietet im Idealfall 30 Gästen Platz und war an diesem lauen Sommerabend natürlich voll besetzt. Viele unserer Lieblingsnachbarn waren da, einige wenige Einheimische und mia. All diejenigen die einen auf Glücksritter machten, durften im Inneren des Lokals Platz nehmen und das waren einige, oder sie sind verärgert wieder abgezogen. :-))

Richtig gemütlich ist es hier, überdacht, sehr alte Weinstöcke ziehen sich quer durch, begrenzt ist der kleine Garten durch ein Steinmäuerl mit einem niedrigen Gitterzaun und verschiedenen Grünpflanzen. Die Tische geschmackvoll in apricot / weiß eingedeckt, die Stahlrohrsessel mit Armlehnen und Sitzpolster. Ein netter Ort um gut zu essen!

Das Service wird sehr souverän durch eine Dirndldame gemanagt, ein Profi ihres Fachs. Sie ist überaus flott, sehr aufmerksam, nichts steht länger als nötig am Tisch, freundlich natürlich auch und sie hat ihren Job sicherlich irgendwann gelernt. Aber es kommt ihr leider keine lächeln aus, sie wirkt irgendwie kühl, wir hatten den Eindruck eines „perfekten Serviceroboters“. Schade das kostet ihr die Höchstnote :-(
Hin und wieder half ihr ein sehr junger, freundlicher Lederhosenkellner, über den ich aber sonst nicht viel sagen kann.

Zu Beginn hatten wir jeder ein Glaserl eines fruchtigen, spritzigen Frizzante, den Jell Sante, samt Eiswürferl. Ein spezielles Tröpferl für sie, von einem Winzer aus der Gegend. Dazu wurde uns nach Rückfrage Leistungswasser serviert.
Ich trank an diesem Abend 2 x 0,3l des Schremser Roggenbiers, der Weintrinker wollt‘s wissen. Sehr ähnlich einem Weißbier würde ich sagen, wenig bitter, aber irgendwie eigenwillig, vor allem dann das zweite Seidl, das Erste schmeckte noch, sagen wir interessant. Die liebe Frau hatte 1/8 Grünen Veltliner am Berg, vom Ott aus Feuersbrunn, Jahrgang 2015, der ihr zum Essen sehr "gefallen" hat.
Der Espresso danach durchschnitt, aber wenigstens nicht bitter.

Ob wir ein Gedeck haben wollen wurden wir gefragt, ja bitte 2x. Es bestand aus herzhaftem Speck, top Fleischaufstrich, sowie einem wenig aufregenden Topfen was weiß ich was Aufstrich, dazu verschiedenes frisches Brot. (War uns für ein Gedeck fast zu umfangreich)
Eine Vorspeise gabs, das Kren-Mayonnaise-Ei, dazu französischer Salat und Beinschinken, sowie Weißbrot. Die Kombination Kren und Ei war ein kleines geschmackliches Feuerwerk, der Franzose eine Art Mayonnaise mit Gmias und Ei, so wie man beispielsweise Schinkenrollen füllt, sehr gut und der Schinken leicht geräuchert, ein ganz ein feiner.
Bei den Hauptspeisen wurde der Innereienfan nicht enttäuscht, es gab drei verschiedene, Hirn, Leber und Nieren. Ich entschied mich für gerösteten Nierndln in einer Veltliner- Sauerrahmsauce, dazu Grammeltascherln. Die Schweinsnieren weich, aber doch mit Biss, das Saftl mit viel Speck und Zwiebel, wunderbar sämig und perfekt abgeschmeckt und auch die knusprigen Tascherln mit gschmackiger Fülle. Das einzige das da nicht gepasst hat war die Menge, denn die war überschaubar, ansonst wars grandios.
Unsere zweite Hauptspeise war das rosa gebratene Donaulandlamm, mit köstlichen Knuspergrammeln auf einem Eierschwammerlsosserl, mit Topfenpalatschinke? Das Lampl super zart und weich, das Messer ist quasi von alleine durchgeglitten, die Sauce dazu vom Feinsten, sie ließ den Gaumen schon fast jubilieren :-) Unter einer Pala dazu konnten wir uns zuerst wenig vorstellen, war aber schlussendlich eine ganz „normale“ Palatschinke mit einer eher festen Topfenfülle, sodass man sie gut schneiden konnte, hat sehr gut dazu gepasst, irgendwie?
Nachspeise ja auch, eine Kugel Zotter Schokoladeeis, himmlisch!

Und die Moral von der Geschicht, aus der Küche der Ulli Amon-JELL kommen ganz feine Speisen raus, das Ambiente eines zum Wohlfühlen und auch die Servicedame macht einen sehr guten Job, nur bitte auch mal lächeln und nicht sooo „korrekt“. Die Rechnung mit Trinkgeld über 95,-- Euro haben wir mit Plastik beglichen und sind sehr zufrieden, mit vielen Marillen im Kofferraum, wieder nach Hause gefahren.
Donaulandlamm, perfekt!gröste Nierndln mit Grammeltascherln, top!französischer Salat, Kren-Mayonnaise-Ei, Beinschinken

8. Pichlmaiers zum Herkner

1 Bewertung
Dornbacher Straße 123, 1170 Wien
In diesem Guide weil: sehr gute Adresse dafür.....
SpeisenAmbienteService
27. Mär 2016
Kurzupdate zu Besuch vom 13.12.2019, zu Mittag. Am Ambiente kann man nix verbessern, nur wann schaffen wir es endlich einmal in der warmen Jahre... MehrKurzupdate zu Besuch vom 13.12.2019, zu Mittag.

Am Ambiente kann man nix verbessern, nur wann schaffen wir es endlich einmal in der warmen Jahreszeit in den Gastgarten.

Die Serviceleistung durch einen männlichen Kellner und die Chefin, sehr gut, aufmerksam, freundlich, unaufdringlich!

Das Essen im Rahmen der kleinen feinen Weihnachtsfeier war gestern schlicht grandios und wenn ich mich recht erinnere, gibt es zwischenzeitlich auch einen neuen Koch.
Ich hatte als Vorspeise Kalbskopf & Bries mit Artischocke, Perlzwiebel & Selch-Sud, großen Innereienkino!
Die Hauptspeise Kalbshirngebacken, stand nicht auf der Karte, war eine Empfehlung und die war top. So geht Hirn!
Auch die Nachspeise vom Feinsten, ein Schokocooki mit flüssigem Kern, dazu zwei kleine Weitraer und ein fast perfekten Espresso von Illy.

Somit soll es jetzt der 5er fürs Essen sein!

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Kurzes Update zu Besuch am 16.1.2017.
Die Speisen, siehe Fotos, gehen eindeutig Richtung 5, eines jener Lokale wo ich gerne 4,5 vergeben würde. Das Ambiente ist sowieso meines und das Service am gestrigen Abend vielleicht knapp unter 4. Die beiden Damen schauen dann doch etwas zu oft vorbei.

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Genau bei der Endstation der Straßenbahnlinie 43, in Neuwaldegg, findet man PICHLMAIERS zum HERKNER. Wir sind im 17enten Wiener Gemeindebezirk, in der Dornbacher Straße 123, unterhalb des Pötzleinsdorfer Schlosspark.

Nachdem vor etwa drei Wochen eine kurzfristige Reservierung für den nächsten Tag nicht geklappt hat, Hütte war schon voll, haben wir dermal eine Woche vorher angerufen. Aber auch da waren nur mehr zwei Tische frei und das bis 20:00. Kein Problem, kommen wir halt schon um 17:30, wobei uns die freundliche Stimme sagte, Küche erst ab 18:00. Es ist sich übrigens alles ganz entspannt bis 15 vor Acht ausgegangen.
Wenn man dann einmal dort war, weiß man warum es schwierig ist einen Tisch zu bekommen, Platz gibt’s für etwa 50 Personen, wenn überhaupt?

Ich kann nicht sagen wie es früher einmal beim Herkner ausgesehen hat, war ich doch nie dort, aber das was sich uns nach dem längeren Umbau geboten hat, davon waren wir beeindruckt. Das Lokal wunderschönen, alt trifft auf neu und doch wurde versucht den typischen Wirtshauscharakter zu erhalten. Es gibt drei kleine Räume, wenn man rein kommt den mit der Schank, einen mittleren, da war unser Platz für zwei und ganz hinten in dem schlauchförmigen Lokal, noch einen.
Vieles ist aus Holz, wie der schöne Boden, die etwas filigran wirkenden Tische, die recht gemütlichen, ebenfalls nicht sehr robust aussehenden Sesseln, mit ihren grünen „federnden“ Lehnen und auch die dunkle Wandvertäfelung in einigen Bereichen des Lokals. An den weißen Wänden, das eine oder andere mehr oder weniger geschmackvolle (bunte) Bild. Man fühlt sich hier auf Anhieb richtig wohl!

Es gibt einen kleinen Hinterhofgastgarten, mit 4 oder 5 Tischen und eine Terrasse über Stiegen zu erreichen. Ich konnte allerdings nicht erkennen ob die für Gäste vorgesehen ist.

Das Personal bestand aus dem Serviceleiter, sowie drei im Einheitsgwandl gekleidete Mitarbeiter, zwei Damen ein Herr. Sie waren flott unterwegs, sehr freundlich, aufmerksam, es wurde regelmäßig unauffällig nachgefragt, kurz Profis ihres Fachs, die den Job sicher irgendwann einmal gelernt haben und sie können lächeln.

Bei unserem eintreffen wurden wir nochmals darüber informiert, dass die Küche erst um 18h los legt. Noch immer kein Problem :-) so hatten wir genug Zeit uns in Ruhe sowohl die Speise- als auch die Weinkarte anzusehen.
Die Zeit wurde, in Ermangelung eines Prosecco, mit einem sehr guten Rose Sekt von Fred Loimer aus Langenlois überbrückt, sehr fruchtig war der. Der Preis mit € 7,50 tat dann aber schon etwas weh und nein wir rechnen das jetzt nicht in unsere gute alte Währung um :-))

Wenige Minuten vor Küchenstart wurden wir dann schon von „unserer“ vermutlich aus dem Ländle? stammenden Kellnerin, nach unsere Essenwünschen gefragt und das Gedeck gebracht. Es bestand aus gschmackigem Verhackerten, gesalzener Butter, die mag ich sehr, sowie einem Aufstrich auf Gervais Basis, mit roten Rüben und Kren, der hat’s uns angetan. Dazu das Körberl mit reichhaltiger Auswahl an frischem Brot und Gebäck, sieht man in der Vielfalt kaum wo.

Wir begannen mit einem kleinen Rieslingbeuschel, bei sehr vielen der Speisen kann zwischen groß und klein gewählt werden, und einem Beef Tatare, ebenfalls die kleine Version. Das Beuschel grandios, sowohl das Gemüse als auch die Lunge, wahrscheinlich auch Herz, in feine längliche Streifen geschnitten. Die wunderbar rahmige Sauce perfekt abgeschmeckt, die drei kleinen Stück angebratenen Serviettenknödel ebenfalls großartig. Verziert war das Ganze mit Obers? und einigen halben Kapernbeeren. Innereienfan was willst du mehr!
Aber auch das vermutlich doppelt faschierte BT herrlich, die Würzung nahezu perfekt und es gab keine Butter dazu, sondern oben drauf war etwas weißes, butterähnliches, sowie einige Semmelwürfel. Dazu wurde drei kleine Scheiben getoastetes Schwarzbrot gereicht, wobei da eine mehr nicht geschadet hätte. Die Speise quasi auf ein Minimum reduziert, kein Zwiebel, keine unnötigen Salatblattln, keine Kapern, oder was man sonst noch so dazu bekommt.

Und nachdem auf der Karte gepökeltes Kalbsherz stand, blieb mir natürlich nichts anderes über, als ein Zwischengericht (klein) zu bestellen. Auch das enttäusche nicht, es kam mit einem dunklen guten Saftl daher, ich hatte es aber schon zarter und weicher. Das mag aber mit dem pökeln zu tun haben, ich weiß es nicht. Dazu am viel zu großen Teller waren Süßkartoffeln und so einiges an dekorativem Firlefanz :-) aber seht selbst.

Die beiden Hauptspeisen waren für die Liebste (wieder einmal) ein ZRB und für mich Hüfte und Backerl vom Simmentaler Rind. Der Rostbraten butterweich, durchzogen, nicht zu dick, ein sehr ordentliches Stück für eine kleine Portion. Die Braterdäpfel gschmackig, dazu sehr viel Zwiebel, zum einen glacierter, dann drüber gestreut Jungzwiebel und etwas eigenartig anmutender Röstzwiebel? der war nämlich papriziert, naja. Der Schwachpunkt war leider, wie recht häufig, der Saft. Optisch zwar schön, auch sämig, aber leider ziemlich geschmacklos. Auf die Gurke hat man auch nicht vergessen, und zwar eine „Senfgurke“. Nein nicht wie man jetzt vielleicht glauben mag, sondern Gurke klein geschnitten in Senf, separat ein einem kleinen Schüsserl serviert. Interessant!
Dafür spielte meine kleine Portion Rindvieh alle Stückln. Die Hüfte innen rosa, außen schön angebraten, das Backerl anständig mit Fett durchzogen, aber nicht zu viel und beides butterweich. Bravo! Das Fleisch wurde auf einer eher geschmacksbefreiten Kräuterpolenta serviert, dazu einige Fisolen und roten Bohnen. Der Saft da wiederum richtig gut. Das verstehe einmal einer?

Dazu hatten wir eine Flasche Rotgipfler Rodauner aus 2014, vom Weingut Alphart aus der Thermenregion in NÖ, genauer gesagt aus Traiskirchen. Ein recht kräftiger mineralischer Weißer, mit viel Frucht und einer der lange am Gaumen bleibt und dennoch war er leicht zu trinken. Dazu Wiener Hochquelle ohne dafür zu zahlen.
Der Espresso danach, von Barista‘s aus Graz, war guter Durchschnitt, kaum bitter, aber wie immer könnte er für mich noch stärker sein.
Habe ich nicht irgendwo gelesen, dass die Familie Pichlmaier auch aus der Steiermark ist? egal.

Und die Moral von der Geschicht? Tolles Lokal, sehr gut gegessen und auch das Service macht den dazu passenden Job. Die Rechnung habe ich mit Plastikgeld beglichen, samt Maut waren es gerne gezahlte 135,-- Euro.

Wiederkommen ja, Empfehlung ja, war sehr schön beim neuen HERKNER, nur eines haben wir uns mehrmals gefragt, wie schauen denn die große Portionen aus, wir beide waren mit den 5 kleinen mehr als satt.
Kalbskopf & gebackenes Bries, der Innereienfan jubiliert!Kabeljau gebacken.....Vorspeise, sautiere Steinpilze

9. Zum Renner

1 Bewertung
Nußdorfer Platz 4, 1190 Wien
In diesem Guide weil: da kann man ruhigen Gewissens hingehen.....
SpeisenAmbienteService
10. Okt 2014
Kurzes Update zu Besuch vom 19.10.19 Wir hatten eine grandiose gebackene Kalbsleber mit Mayonnaisesalat, der nicht besser geht, sowie eine Backf... MehrKurzes Update zu Besuch vom 19.10.19

Wir hatten eine grandiose gebackene Kalbsleber mit Mayonnaisesalat, der nicht besser geht, sowie eine Backfleisch, das gestern sogar an jenes vom Heidenkummer heran kam, dazu einen Erdäpfel Vogerl mit steirischem Gold. Perfekt, mehr fällt uns zu den beiden Speisen nicht ein.
Die Portionen so groß, dass weder vor noch Nachspeise geht, aber die schafft man.

Ambiente ist wie es ist, nett aber nicht meins und die Serviceleistung absolut in Ordnung. Für den 4er reicht es aber aufgrund der Erfahrungen über die Jahre verteilt nicht, gestern alleine betrachtet wäre er es aber gewesen.....

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Am Nußdorfer Platz 4 im 19enten Hieb, ist der Gasthof ZUM RENNER und das schon seit einer Ewigkeit, nämlich 1899. (das ist im übrigen auch das Jahr wo RAPID das Licht der Welt erblickte)

Um 10h heute Vormittag reserviert und das war gut so, denn im Nichtraucher sind gerade noch zwei Plätze frei, wie mir die sehr nette, männliche Stimme am Telefon mitteilte.

"Anreisen" kann man mit dem D Wagen (Bim) der hält fast vor der Tür, oder der Schnellbahn bis Nußdorf, auch mit dem Auto, aber die Parkplatzsituation ist eher schwierig.

Hinein mit Schwung, einige wenige verwegene sitzen im Gastgarten, wir gehen instinktiv ins Winzerstüberl und da steht auch schon des Stammersdorfers Reservierungsschild.

Ein große Raum mit viel Holz, Sessel, Bänke, Tische, Garderobe, selbst die Pendeluhr, es hängen Töpfe an den Wänden, mehr oder weniger geschmackvoll Geweihe von verschiedenen Wildtieren, eine sehr markanter grüner Kachelofen mitten drin, Bilder ja auch und es hängen sonst noch so einige mehr oder weniger geschmackvolle Dinge herum. Die Zeit scheint so in den früher 80igern stehen geblieben. Die Menagen auf den Tischen, natürlich auch aus Holz.

Das Personal allesamt trächtig ä trachtig gekleidet, wie viele, keine Ahnung, einige freundlich, manche weniger, recht aufmerksam, es wird nachgefragt. Alles geht hier sehr flott, wie auch die sehr regen Besucherströme, ein ständiges kommen und gehen. Der für uns zuständige, machte servicetechnisch den besten Eindruck von allen.

(M)eine liebe Freundin bestellt ein Pago Marille auf einen Halben mit Leitung, ich einen großen naturtrüben Apfelsaft, weil wir trinken ja in der Mittagspause keinen Alkohol :-)) auf 0,50 aufgspritzt, hat intensiv nach Apfel geschmeckt, sehr gut.

Wir nehmen gemeinsam EINE Leberknödelsuppe und wir taten gut daran, es kommt eine recht großes Schale/Schüssel mit einem überdimensionalen Knödel, das mit ziemlicher Sicherheit selbst gemachtem war, daher. Die Suppe schmeckt recht intensiv nach Rind, der Knödel, eher härter, so wie ich ihn mag, deutlicher Leber Geschmack und es finden sich noch einige Karottenstücke, herrlich!

Die beiden Hauptspeisen, mein visavis nimmt die gebratenen Hirschkalbmedaillons (2) mit Steinpilzen und Thymiannudeln und nachdem sie etwas über der Hälfte w.o. gab, durfte ich die Reste verwerten. Das Fleisch sehr weich und zart, medium würde ich sagen, gefragt wurde sie nicht wie sie es haben will, es kam so, glaube ich. Die Nudeln fad und für meine Begriffe fast zu hart, der Saft guter Durchschnitt, aber eher wenig und die Schwammerln waren schon zusammengegessen. Sie war übrigens auch zufrieden mit dem gebotenen.

Ich entschied mich für was eher Seltenes und zwar den gebackenen Karpfenmilchner mit Mayonnaisesalat, den habe ich zuvor nur im Uferhaus in Orth an der Donau auf der Karte gesehen, bzw. gegessen.
Wikipedia sagt, als Milchner bezeichnet man einen männlichen, geschlechtsreifen Fisch. Der Name bezieht sich auf das Sperma des Fisches, das in der Fischersprache aufgrund seines Aussehens als Milch bezeichnet wird. Gebackener Karpfenmilchner ist eine klassische Speise der Österreichischen, speziell der Wiener Küche.
Wie soll ich es beschreiben, am besten wahrscheinlich als Vergleich mit einem Kalbsbries, was die Konsistenz betrifft. Die Panier gelungen, schön knusprig, innen sehr weich und zart. Ein Fischgeschmack war kaum existent. Mir hat es jedenfalls, mit ein wenig nachsalzen, ganz ausgezeichnet geschmeckt. Der Milchner wurde mit Zitrone serviert. Ein Highlight der Salat, leicht süsslich, sehr gelungen.

Klein schwarz und stark, beim Renner guter Durschnitt würde ich sagen.

Conclusio, ein recht nettes, sauberes Lokal, mit sehr gutem Essen, bei ganz ordentlichen Portionen und mehr oder weniger gutem Personal. Das Lokal eignet sich ideal für die halbe Stunde Mittagspause, es geht alles sehr flott, aber nicht hektisch. Gecasht hat SIE, ich glaube 57,-- mit Maut.
Grandios! die gebackene Leber vom Kalb und den Mayonnaisesalat habe ich sowieso noch nirgends wo ...Beef Tatar, dem hat gestern ein wenig der "Höhepunkt" gefehlt, aber gut war es es allemal. Etwas ...Einer der Schönsten, der vom Renner.....

10. Herbeck

Scheibenbergstraße 11, 1180 Wien
In diesem Guide weil: Ganz großartiges wurde mir serviert!
SpeisenAmbienteService
20. Feb 2016
Ganz kurzes Update zu Besuch vom 11.10.2016: Leberknödlsuppe, Knödl top, Suppe auch sehr gut, mit etwas Gmias und Rindfleisch drinnen. Beef Tar... MehrGanz kurzes Update zu Besuch vom 11.10.2016:

Leberknödlsuppe, Knödl top, Suppe auch sehr gut, mit etwas Gmias und Rindfleisch drinnen.
Beef Tartare klein, sehr gelungen. Nur wie sieht dann die große Variante aus?
Grammelknödel, ein Traum, Portion sehr groß.
Kalbsbeuschel, grandios, überaus harmonisch. Portion auch mehr als ausreichend.
Das abschließende Schoko Mousse in schwarz und weiß war der Hammer und auch hier ist die Größe ins Auge gestochen.
Speisen gehen Richtung 5.

Dermal hat sich nur eine sehr sympathische und weitgehend aufmerksame Kellnerin um uns gekümmert. Die war damals auch schon da.
Service gestern auch Richtung 4.

Wir kommen wieder!

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Besuch vom 19.02.2016:

HingeBIMelt, der 40er bleibt, vom Jonasreindl (Schottentor) kommend, quasi vor der Türe stehen. SEHR GUT gegessen, in einem ansprechendem Lokal, das Personal mit Licht und Schatten. Wir sind jedenfalls nach begleichen der Zeche samt Maut, über 90,-- Euro, zufrieden nach Hause gefahren. Soweit das Kurzresümee über den HERBECK, NEUE GASTWIRTSCHAFT im 18enten.

Eine(r) der Betreiber ist zumindest mir kein unbekannter, nämlich Barbara Bonka, Tochter also eigentlich Schwester vom gleichnamigen Wirten aus 3413 Oberkirchbach [Link]. Der Vater Herbert hat vor einigen Jahren bereits an ihren Bruder übergeben, aber das ist eine andere Geschichte…….

Reserviert hatte die Liebste einen Tag zuvor telefonisch. Zwei Tische sind noch frei, sie haben Glück, meinte die nette Stimme am anderen Ende der Leitung. Das Lokal war voll, aber auch die Glücksritter hatten hier, zumindest an diesem Freitagabend, ihre Chance. Viele der Gäste kommen, essen rasch was und sind in kürzester Zeit wieder fort, sodass immer der eine oder andere Tisch frei war. Was auffällt, viele Stammgäste gibt’s, die Art der Begrüßung ließ mich zumindest darauf schließen.

Das Lokal sehr gefällig, hohe Räume, schlauchförmig, wenn man rein kommt rechts ein kleiner Raum mit 4 Tischen, für 16 Personen glaub ich und einem entsetzlich grauslichen Kristallluster? Dann ist da der „Speisesaal“ da passen vielleicht 40 Leut rein, im hinteren Bereich des Lokals. Der ist vom Schankraum für etwa 18 Gäste durch eine Glas- Holzkonstruktion mit eingebauter Uhr abgetrennt. Alt trifft neu, wurde hier gut miteinander kombiniert. Alt eben die hohen Räume, dunkle Holzvertäfelungen, die Türen und Fensterumrandungen. Neu, eine schöner Holzfußboden, der Schankbereich teils in Türkis gehalten, die recht kleinen 2er Tische ebendort, die eher an ein Kaffeehaus als an ein Speiselokal erinnern. Die Tische sind außer den kleinen weiss gedeckt, samt neuen, auf alt gemachte Sessel und mit festem Stoff bezogene Bänke, gemütlich. Alles in allem stimmig, ein schönes Vorstadtwirtshaus, wir haben uns auf Anhieb wohl gefühlt.

Es begann alles mit zwei Glas eines italienischen Prosecco von bester Qualität.
Der Vino zum Essen, ein Wiener Gemischter Satz DAC Mitterberg, von Peter Uhler aus 1190 Wien. Schon sehr reif für einen 2014er, mit schöner kräftiger gelber Farbe, fruchtig, leicht ins süßliche gehend und lange am Gaumen. Der war schlicht der Hammer………PROST!
Die Wiener Hochquelle kam in der Literkaraffe und war natürlich nicht zu bezahlen.
Der kleine schwarze sehr starke und kaum bittere zum Schluss war von Hausbrandt Triest und hat überzeugt, dazu gabs ein kleines Glas Wasser, das gefällt!
Jetzt hätt ichs fast vergessen, da war noch gemeinsam ein fruchtiger Obstler vom Bonka. Kein brenn owi, stink aufi, sondern richtig gut. :-))

Gemeinsam hatten wir eine Vorspeise und zwar im kleinen Rexglasl, die Jiddische Hühnerleber [Link] dazu ein lauwarmes Brioche. Und das war es auch, das den kulinarischen 5er verhindert hat. Man kann sich das so vorstellen, unten im Glas eine Art Leberstreichwurst von fester Konsistenz, oben drauf, dünn, gestocktes gelbliches Schmalz. Das ganze ohne jeden geschmacklichen Höhepunkt, die Leber konnte man nur erahnen. Mir persönlich würde hier getoastetes Schwarzbrot auch wesentlich besser dazu gefallen.
Aber was dann kam, war ganz großartig. Meine Frau hatte einen ZRB, ich die Jungbullenleber geröstet. Der Zwiebelrostbraten war ein Rostbraten, nicht zu dick, nicht zu dünn und das Fleisch sehr weich. Der sämige Saft optisch naja, geschmacklich hurra, ein ganz wenig säuerlich war der. Oben drauf teils gedünsteter noch knackiger Zwiebel und jeden Menge Röstzwiebel. Was meiner Frau ebenfalls sehr geschmeckt und gefallen hat, war die Relation der Braterdäpfel zu allem anderen, nämlich endlich einmal eine vernünftige Anzahl. Es kommt leider sehr oft vor, dass Unmengen davon am Teller liegen, bei viel zuwenig Saft Fleisch Zwiebel. Und dann war da noch eine gefächerte Senfgurke.
Meine Leber zart, weich und doch bissfest in einem grandiosen dunkelbraunen Zwiebelsaftl. Das Püree dazu perfekt, ohne jegliche Erdäpfelstücke drinnen und ja es kann auch nach etwas schmecken. Oben drauf auch bei mir Röstzwiebel. Der Innereienfan war richtig angetan!

Die Portionengrößen möchte ich an der Stelle auch positiv erwähnt, keine Unmengen, aber dennoch genug.

Dann noch zum Personal, viel Personal……. Als wir kamen wurden wir von Frau Bonka freundlich begrüßt und von einem wichtigeren Herrn, kein Kellner, zu unserem kleinen Tisch vor der Schank gebracht. Sie ward dann nicht mehr gesehen. Zwei Kellner, weiblich und männlich, kümmern sich um das Wohl der Gäste. Beide freundlich, vom Fach, weitgehend flott und recht aufmerksam, nichts steht länger als nötig am Tisch. Im Laufe des Abends, als das Lokal dann voll war, hat sich das dann ein wenig geändert, das mit dem nachschenken hat dann nicht mehr so reibungslos funktioniert. Hinter der Schank werkte eifrig ein junges Mädl, sie war hauptsächlich fürs einschenken zuständig. Und dann gesellte sich zu dem einen Wichtigen noch ein Weiterer dazu und statt überall mit anzupacken, als die beiden Kellner ihre Schwimmbewegungen machten, standen sie nur im Weg herum, naja…... Einer der beiden hat wenigstens hin und wieder irgendwas zu einem der Tische gebracht. :-(

Sonst noch erwähnenswert ist, dass unter freiem Himmel geraucht wird und soweit ich es erkennen konnte ist der Gastgarten ein recht großer.

JA wir kommen sicher schon bald wieder zum HERBECK in die Scheibenbergstraße 11, Ecke Herbeckstraße.
2erlei Karpfen, auf getrüffeltem Erdäpfelpüree, sehr gut!HerbeckSchoko Mousse

11. Steirerstöckl

1 Bewertung
Pötzleinsdorfer Straße 127, 1180 Wien
In diesem Guide weil: Sehr gutes Lammbeuschl hatte ich da.
SpeisenAmbienteService
20. Jun 2015
Am Mittwoch den 17.6.2015 zu Gast im Wirtshaus STEIRERSTÖCKL des Peter Goach, der wo auch die Badelederhosen macht [Link] und dessen Eltern in der ... MehrAm Mittwoch den 17.6.2015 zu Gast im Wirtshaus STEIRERSTÖCKL des Peter Goach, der wo auch die Badelederhosen macht [Link] und dessen Eltern in der Weststeiermark, am Reinischkogel, den Jagawirt betreiben [Link].

Öffentlich hinkommen ist schwierig, mit der 41er Bim, bis Station Khevenhüllerstraße, dann die Fiass in d’Hand nehmen und 20 Minuten immer leicht bergauf, den Pötzleinsdorfer Schlosspark entlang. Ist der aus, ist links der Wirt, wunderschön gelegen übrigens und niemand käme auf die Idee, dass man in der schönen Wiener Stadt ist, ja auch das ist sie, grün soweit das Auge reicht. :-) Wir sind mit dem Auto bis zur Pötzleinsdorfer Straße 127 im 18enten gefahren, Parkplatz gibt's vor dem Haus, ist der (sehr oft) voll, 200m weiter ist noch einer, da haben wir immer noch einen bekommen. Weiter geht’s dann nimma, die Straße eine Sackgasse.

Wir haben vor einigen Tagen telefonisch reserviert, zum draußen sitzen, im herrlich Gastgarten, war es dann aber doch zu kühl, 7 unentwegte wagten es trotzdem. Also hinein mit Schwung in die schöne Gaststube. Wir werden sofort von einem der 4 Kellner in Empfang genommen und in einen Gastraum etwas weiter hinten gebracht, unser Zweiertisch neben einem kleinen Holzofen. Es handelt sich um ein (altes) Holzhaus, das Naturprodukt soweit das Auge reicht, Sessel, Tische, der abgewetzte Boden, die Raumteiler, an der Decke dicke Holzträger, dazwischen weiß anghiaslt. Keiner der sehr netten Beleuchtungskörper gleicht dem anderen und auf jedem Tisch frische Blumen. So einiges an Kramuri steht und hängt auch überall herum, wie Bilder, Gläser und was weiß ich was noch. Alles macht einen sehr sauberen und gepflegten Eindruck. Kurz nach 18h waren wir nahezu die einzigen Gäste, eine Stunde später war die Hütte voll.
Glücksritter nehmt euch in Acht, DAS ist normal kein Lokal für euch, schon gar nicht bei Schönwetter im Garten. :-)

Wie gesagt 4 Mann im Service, alles sehr oke, sie haben ihren Job gelernt, sind freundlich und flott, sehr aufmerksam, nichts bleibt länger als nötig am Tisch und ja wir dürfen alles auf essen, bevor das Leergeschirr abtransportiert wird. Nachgefragt wird natürlich auch. Eine eindeutige Zuordnung konnten wir nicht erkennen, im Laufe des Abends waren alles viere zumindest einmal bei uns am Tisch. Trotzdem, oder gerade deswegen eine sehr ordentliche Serviceleistung wie wir finden. Den Chef in der Ledernen, nein den haben wir heute nicht gesehen.

Zum Start in den Abend gab es heute keinen Prosecco, den gibt’s da auch gar nicht, zwei Schilcher Frizzante vom Weingut Markus Klug aus St. Stefan ob Stainz wurden es. Die ideale Erfrischung (für einen heißen Sommertag) sehr fruchtig und spritzig und schön kalt. Freude! Zum Essen, nona eine Flascherl Sauvi, eines vom Sattlerhof aus der Südsteiermark, der „Gamlitzer“ war es, Jahrgang 2014. Ja und da war er wieder der typische Geruch und Geschmack der Stachelbeere, den wir so lieben, sehr fruchtig, mineralisch und lange am Gaumen. Phantastisch, a typischa Steira hoit. Dazu gab es Wiener Hochquelle (auf der Rechnung mit 0,-- Euro) Südhang, also Sonnenlage, erfrischend, kalt, langer nachhaltiger Abgang und ja es roch und schmeckte nach Wildkirsche :-))) Der Herr Hausbrandt zum Schluss, gar nicht bitter, schwarz wie die Nacht, noch etwas stärker hätte ich ihn mir gewünscht. Meine Frau hatte einen Zwetschgenbrand Spenling, hat ihr gut geschmeckt ein sehr feiner harmonischer. (Spenling ist eine Art Pflaume in gelb)

Die beiden Vorspeisen waren eine Zwiebelsuppe mit Kaspressknödel, sowie Waldschweinsulzerl (habe mich nicht verschrieben) mit viel Salat. In der eher geschmacklosen Suppe war viel Zwiebel, etwas Liebstöckl und einiges an Oregano, Höhepunkt wo bist du? Gerettet hat sie der sehr gschmackige feste Knödel, mit viel Käs, dadurch gewann sie deutlich.
Das Sulzerl vom Schweinderl aus dem Wald war zwar einigermaßen fest, aber sehr fad, Würze wo bist du? Salzen hat etwas geholfen. Aber auch da kam die Rettung, in Form von top mariniertem Grünzeug mit Jungzwiebel und Gold aus der Steiermark.
Hier kommt übrigens alles mit Kernöl auf den Tisch, möchte man das nicht, bitte sagen, steht in der Karte.
Ganz das Gegenteil davon die beiden Hauptspeisen, die waren richtig gut. Meine Liebste nahm das Lammkrautfleisch und ich das Lammbeuscherl. Das stand so wie Kalbsrahmgulasch mit Spätzle und Forelle im Ganzen, mit Petersilerdäpfel, nicht auf der Karte, sondern war die Tagesempfehlung, vorgetragen von einem der Herrn. Beuscherl stimmte auch nicht, das war ein ausgewachsenes Beuschel, serviert in einem großen tiefen Suppenteller.
Das Lampl sehr weich, nicht trocken, sondern etwas mit Fett durchzogen, das Kraut dazu kein Sauerkraut, papriziert und mit Sauerrahm. Als Beilage 6 mittelgroße, halbe Erdäpfel mit Schale. Die waren gerade so weich, dass man sie schön zerdrücken konnte und sie nahmen dadurch den geschmackvollen Saft sehr gut auf.
Der Hammer aber war mein super Beuschl, alles Unnötige entfernt, sehr weich und top gewürzt, mit viel suppenähnlicher Flüssigkeit (es kam auch mit einem Löffel zum Tisch) und einem festen Semmelknödel, mit recht viel Zwiebel, Extraklasse! A ja und dann war da noch ein 4cl Stamperl mit Schücha, da meinte der Kellner entweder drüber leeren, oder dazu trinken. Ich entschied für die halb halb Variante, den Geschmack hat es übrigens nicht entscheidend verändert.

Die Moral von der Geschicht, für einen 4er beim Futter reicht es nicht, da waren die Vorspeisen zu sehr Richtung 2, da hätte ich wieder einmal die 3,5 aus dem Hut gezogen, wenn ich nur gekonnt hätte. Das Ambiente wunderschön, sowohl drinnen wie auch draußen, Urlaub vom Alltag trifft‘s am Besten. Die Serviceleistung ohne Fehl und Tadel. Wir haben mit Tip 110,-- Euro gezahlt. Hier gilt, nur Bares ist Wahres!
Da gehts rein, links der Garten, recht das Lokal.schön, gemütlich, blumigSteirerstöckl
In diesem Guide weil: Eine sehr erfreuliche Erfahrung in Sachen Nierndln durfte ich da machen.
SpeisenAmbienteService
14. Jun 2015
Sonntag der 14.6.2015, noch wenige Stunden, die Spannung steigt, um 18h ist Anpfiff, EM Qualifikation für 2016, RUSSLAND - ÖSTERREICH. Für die unin... MehrSonntag der 14.6.2015, noch wenige Stunden, die Spannung steigt, um 18h ist Anpfiff, EM Qualifikation für 2016, RUSSLAND - ÖSTERREICH. Für die uninteressierten, es wird das gespielt, wo das Runde ins Eckige muss. Der Hunger meldet sich, Mittag- und Abendessen in einem ist (wieder einmal) angesagt.

Unzähliger Male an der GASTWIRTSCHAFT BLAUENSTEINER „zur Stadt Paris“ im 8ten vorbeigegangen, heute Nachmittag endlich einmal da gewesen. Das Lokal findet man Ecke Josefstädter Straße 4 und Lenaugasse 1, die ist eine Wohnstraße. Auf einem kleinen Vorplatz, auf Katzenkopfpflaster, der Gastarten. Vis a vis das Kaffee Eiles und die Curryinsel. Die 2er Bim hält in Sichtweite.

Klappbare, klapprige Holztische und -sessel, die wenig überraschend, nicht wirklich gemütlich sind. Ich sitze unter der etwas löchrigen Markise bei der Wand. Sollte es stärker regnen werde ich wohl hinein übersiedeln müssen, war aber dann e nicht der Fall. Der Besuch für diese Tageszeit recht ordentlich, etwa die Hälfte der Tische war besetzt.
Drinnen im NR Lokal war ich nicht, von außen sind zwei Räume zu erkennen, ein uriges Wirtshaus, mit einer alten Schank, so der Eindruck.

Die eine Kellnerin, sehr freundlich, natürlich, eine die sich nicht verstellt, sie hat Schmäh, ist überaus aufmerksam, fragt nach, sehr quirlig und flott die junge Dame. Eine Studentin aus dem nordslowenischen Villach und seit 2006 in Wien, erzählt sie einem Touristenehepaar am Nachbartisch. Die perfekte Kellnerin für diese Art von Lokal, großes Kompliment, TOP Leistung!

Die Saftln, 2 perfekt gekühlte weiße Spritzer, guter Wein fand da Verwendung, der zweite kam in einer kleinen Glaskaraffe. Vorm Aufbruch noch ein GS 2014 vom Mayer am Pfarrplatz aus 1190 Wien, ein Glas Wasser kam automatisch dazu. Der Vino erfreulich, frisch und fruchtig, mit wenig Säure. Der kleine schwarze, sehr starke und nicht bittere, der war (schon wieder) von Naber.

Die Vorspeise war Sulz von der Stelze, so stand’s zumindest in der Karte. Es war von recht fester Konsistenz, mit viel weichem Fleisch, Karotten und sehr ordentlich gewürzt, nix mit fad. Oben drauf (zu) viel frischer Zwiebel, daneben mehrere Blattln verschiedenes Grünzeug und Kernöl. Die Marinade gut, für mich ein wenig zu säuerlich. Dazu, im Körberl, drei Scheiben Schwarzbrot. Die waren aufgebacken, weil frisch und Sonntag ist eher unwahrscheinlich, aber somit sehr gut zu essen. Fortgesetzt wurde das köstliche Mahl mit gerösteten Nierndln, in einem Top Saft, wahrscheinlich mit etwas Rahm verfeinert? Die Nierndln weich, eher große Stücke, so war mir das sehr recht und viel Zwiebel im vielen Saft. Das ganze überaus harmonisch, das steht einer in der Küche der hat sehr viel Ahnung von dem was er da macht. Ein Highlight waren die ungleichmäßig angebratenen Grundbirn dazu, gerade so, dass man sie noch schön zerdrücken konnte, mit Sicherheit gerade frisch gemacht. Herrlich!

Die Zusammenfassung, sehr gut gegessen in der GASTWIRTSCHAFT BLAUENSTEINER, so kurz vor dem wichtigen Länderspiel. Das Ambiente in der Wohnstraße in Ordnung, es fährt kaum ein Auto durch, zumindest am Sonntag. Ja und das höchst sympathische Servicemädl, wenn nur alle ihrer Zunft so wären. Ich habe mit Trinkgeld 30,-- Euro gecasht und bin danach "singing in the rain" nach Hause gegangen.

Wie schrieb der Standard im August 2009 anlässlich der Wiedereröffnung des Lokals „ein echtes Denkmal der Wiener Wirtshausseligkeit“. Das trifft es meiner Ansicht nach (fast) perfekt.

Warum die Hütte allerdings „zur Stadt Paris“ heißt, hat mir weder das Netz noch die HP verraten, aber beim nächsten Besuch werde ich das hinterfragen, denn ich komme sicher schon bald wieder.

A ja und bevor ich es vergesse, Österreich hat in Russland mit 1 zu 0 gewonnen, aber das ist eine andere, seeehr erfreuliche Geschichte. :-))
Blauensteiners Gasthof Zur Stadt ParisEcke Josefstädter Sraße 4 und Lenaugasse 1Die Lenaugasse ist eine Wohnstraße

13. Nigls Gastwirtschaft

Rankgasse 36, 1160 Wien
In diesem Guide weil: Die haben auch einiges davon auf der Karte......
SpeisenAmbienteService
20. Okt 2016
Vorgestern Abend, 18.10.2016 um 18:30, Tatort Ottakring, Rankgasse 36, NIGLS Gastwirtschaft. Gut gegessen, in naja Ambiente und zwei Servicemädls... MehrVorgestern Abend, 18.10.2016 um 18:30, Tatort Ottakring, Rankgasse 36, NIGLS Gastwirtschaft.
Gut gegessen, in naja Ambiente und zwei Servicemädls mit Potential waren auch da. Wir haben 55 Euro mit Maut bei der BG Gastronomie und Service GmbH gelassen. So stand es zumindest auf unserer einzufordernden Mehrwertsteuerrechnung.

Nach einigen Fehlversuchen ist es uns doch noch gelungen eine sehr nette Damenstimme ans Rohr zu bekommen, um einen Tisch für 2, im NR zu reservieren. Hat aber dann letztendlich problemlos geklappt. Wobei wir uns den dann sogar aussuchen durften, weil noch nix los war, was sich dann etwa eine Stunde später geändert hat. Voll wars aber nicht.

Wir sind aus dem 8ten kommend, mit der 2er Bim, bis zur Endstation Ottakringer Straße / Erdbrustgasse gefahren um dann die Montleartstraße bis zum Lokal zu spazieren. Der Wirt befindet sich vis a vis vom Eingang des Wilhelminenspital. (Und die Rettung ist nicht einmal mit Blaulicht daher gekommen, aber ohne Folgetonhorn)

Wenn man rein kommt steht man im Raucher, rechter Hand eine große Schank und ein Kachelofen. Unser Tisch im hinteren, länglichen Bereich und die Tür leider die gesamte Zeit über offen. Das ist in diesem Fall gar nicht gut. :-((
Ein Lokal wo die Zeit irgendwann in den 80igern stehen geblieben ist. Überall dunkles Holz, mit einer schiachen Kassettendecke, (Schwimu verzeih) und karierten Sesselbezügen, naja.... Überhaupt ist es sehr dunkel hier, Wohlfühlambiente ist das für uns nicht.

Zwei sehr junge, unerfahrene Mädls im Service, die eine mehr die andere weniger. Beide (sehr) freundlich, überraschend flott, aufmerksam weniger. Obwohl wir vor leeren Gläsern gesessen sind, kamen sie nicht auf die Idee, zu fragen, ob wir noch was wollen. Die Frage ob es denn geschmeckt hat kam zwar, war aber irgendwie aufgesetzt und angelernt, so nach dem Motto das muss ich jetzt. :-) Ein wenig unbeholfen und mit „langer“ Leitung. Bis die eine verstand, das ich noch Zwiebel für das Beef Tatar haben wollte, verging eine gefühlte Ewigkeit. Ein 3er soll es aber gerade noch sein, weil irgendwie liab waren sie ja die zwei. :-)

Ich bestellte 2 weiße Spritzer, da wurden ich gefragt, was meine Frau möchte :-) Waren übrigens von sehr ordentlicher Qualität. Etwas später hatten wir je ein Achterl von der Schank, eine guter, vermutlich Grüner Veltliner und danach noch je ein Glas eines 2015er GS vom Mayer am Pfarrplatz. Der fruchtig, leicht und angenehm zu trinken, dazu gabs je ein kleines Glas Wasser. Einziges Manko, die Gläser haben nach Rauch gerochen, war jetzt nicht sonderlich stark, aber man merkt dass die Schank in der Glimmstengl Zone ist. Das muss nicht sein.....
Das Highlight des Abends, war ganz überraschend der kleine schwarze starke zum Schluss. Er war stark, mit schöner Creme, nicht bitter und von Moak Kaffee, angeblich aus Sizilien.

Zu Beginn hatte ich eine Leberknödelsuppe, das war eine sehr ordentliche kräftige Rindssuppe, mit einigen kleinen Fettaugen und Schnittlauch. Das Knödel eher geschmacklos und viel zu weich, sprich es zerfällt, das mag ich nicht sonderlich.
Für meine Frau gabs Beef Tatar, scheinbar x fach faschiert mit der Konsistenz eines Aufstrich, aber von guter Qualität und ordentlich gewürzt. Die Relation zum Toast war ideal, 4 halbe Scheiben und genügend Butter. Dazu Gurkerl, Zwiebel, Pfeffer und Petersilie.
Die eine Hauptspeise waren geröstete Eierschwammerln, ja auch gut und auch gut gewürzt. Nur hier das Problem, sie haben sich beim waschen mit Wasser einigermaßen voll gesaugt. Aber wir verstehen schon, dass man die in einem Gastrobetrieb, nicht so wie zu Hause, mit der Schwammerlbürste reinigen kann, da würden die ewig dran arbeiten, aber das Wasser macht sie halt nicht besser. Schade!
Der Innereien Fan, hatte eine ausgezeichnete gebackene Hühnerleber. Die Portion von ordentlicher Größe, die Leber selbst sehr weich, was darauf schließen lässt, dass sie nicht zu lange im Fritter war. Die Panier von schöner goldgelber Farbe und auch halbwegs knusprig. Das war richtig gut. Und ich weiß nicht warum, aber da dazu hat mir sogar die Preiselbeermarmelade geschmeckt und eine überflüssige Zitrone war auch da.

Ottakringer Schnitzelwirt, NIGLS Gastwirtschaft, Innovation trifft Tradition, es wird wohl bei einem Besuch bleiben.....
Hühnerleber gebacken war sehr gutgeröstete EierschwammerlnBeef Tatar

14. Gelbmann's Gaststube

1 Bewertung
Wilhelminenstraße 62, 1160 Wien
In diesem Guide weil: Auch da habe ich was richtig gutes gegessen
SpeisenAmbienteService
7. Jun 2015
Am 3.6.15 mit der 44er Bim bis Station Römergasse und schon steht man vor GELBMANNS GASTSTUBE, im 16enten, in der Wilhelminenstraße. Die Liebst... MehrAm 3.6.15 mit der 44er Bim bis Station Römergasse und schon steht man vor GELBMANNS GASTSTUBE, im 16enten, in der Wilhelminenstraße.

Die Liebste hat vor wenigen Tagen telefonisch reserviert, gut so, denn einige schlaue haben auf Glücksritter gemacht und sind dann entweder drinnen gesessen, ja da waren an diesem herrlich lauen Sommerabend auch etwa 10 Gäste anzutreffen, oder sind enttäuscht wieder abgezogen.

Der Garten (sehr) klein, es finden etwa 50 Gäste Platz, Kieselsteinboden, man sitzt unter einer großen alten Linde, bzw. einer Kastanie. Zwei Weinstöcke gibt’s, die irgendwann, wenn sie „ausgewachsen“ sind, quasi ein Dach bilden werden. Das Ganze ist eingegrenzt vom Nachbarhaus, sowie dem gelben Lokal und einer Mauer. Zum Nachbarn auch noch etwas Efeu ähnliches, sehr nett jedenfalls. Es gibt klappbare Holztische und (recht) ungemütliche Sessel dazu, auch klappbar, grünes Metall, Sitzfläche und Lehne ebenfalls Holz.
Zum Lokal selbst kann ich nicht viel sagen, außer dass wenn man rein kommt links die Schank ist, rechts die Sitzmöglichkeiten, wir wurden von einer weiblichen Schankhilfe? freundlich begrüßt, verabschiedet und quer durchs Lokal kommt man wieder ins Freie.
Unser Zweiertisch gleich rechts wenn man raus kommt, an der Wand, für Insider 20.1. :-)

Das Servicepersonal an diesem Mittwochabend, zwei Herrn, beide machen ihren Job nicht erst seit gestern. Der für uns zuständige, sehr aufmerksam und umsichtig, flott im Rahmen der Möglichkeiten, es wird einigen Male nachgefragt, so richtig freundlich ist er aber nicht. Beide sehr ordentliche Wirtshauskellner!

Zu Beginn orderten wir Prosecco. Was kam war mit Sicherheit keiner, sondern zwei Glas Sekt, was mir später auch die Rechnung bestätigte. Nachdem er gut gekühlt war und uns auch recht gut geschmeckt hat, habe ich nicht urgiert. In Ordnung ist das dennoch nicht, man hätte was sagen können……
Zum Essen hatten wir eine Flasche Grüner Veltliner, Jahrgang 2014, „Wiener Berge“ vom Fritz Wieninger, aus meiner Heimat Stammersdorf. Ein junger, sehr fruchtiger Weißer, mit relativ wenig Geruch, aber dafür am Gaumen sehr lebendig. Eine sehr gute Wahl zu unseren Speisen. Leitungswasser gabs unaufgefordert dazu. Der Espresso von Hausbrandt danach, sehr stark und schwarz wie Nacht, ein wenig bitter, aber sehr gut jedenfalls.

Als Vorspeise hatten wir eine Karpfensuppe, mit einem ganz feinen unauffälligen Fischgeschmack. Vom Karpfen selbst war nur sehr wenig zu finden, dafür mehr roter und gelber Paprika, sowie Lauch. Die eher dünne Suppe war papriziert und oben drauf eine Obershaube, sehr gut gewürzt, sie hat uns beiden richtig gut geschmeckt.
Zeitgleich hatten wir ein mehrfach faschiertes Beef Tartar, das hat jemand gemacht der richtig viel Ahnung davon hat, sehr harmonisch. Dazu 3 ganze Toastscheiben, eine zu viel, ausreichend Butter, sowie als Deko, Kapernbeere, Grünzeug und eine halbe Cherrytomate. Auch die zweite Vorspeise sehr gelungen.
Danach gabs ein kleines Filetsteak, es kam well done, das Fleisch zart, weich und sehr gut gewürzt, dazu ein köstliches Spargelrisotto mit Lauch, schön cremig, der Spargel nicht tot gekocht und dazu noch einiges an Zucchini, Karotten und Broccoli, auch das Gemüse bissfest.
Meine Hautspeise war Kalbsleber geröstet, mit einem Berg Reis (ich liebe ihn und er war perfekt) in einem himmlischen Champignon Zwiebelsaftl. Die Leber butterweich, alles „unnötige“ weg geschnitten und perfekt abgeschmeckt. Extraklasse meint der Innereienfan.

Alles in allem eine sehr erfreuliche kulinarische Leistung der Küche da in GELBMANNS GASTWIRTSCHAFT, mit einem sehr netten Gastgarten, wenn da nicht die ungemütlichen Sessel wären. Das Personal ordentlich, unserer nicht übermäßig freundlich. Die Zeche mit Trinkgeld 80,-- Euro. Wenn man sehr gut essen will kann man da schon hergehen!

Die Familie Laskovsky, bzw. mittlerweile der Sohn Alexander betreiben auch noch den Gmoa Keller, am Heumarkt im Dritten, sowie seit kurzem angeblich auch den Waldviertlerhof, in der Schönbrunner Straße 20, in 1050 Wien. Nicht zu vergessen, es wurde in den letzten Jahren auch immer ein Stand am RHP im Rahmen des Film Festivals betrieben, durch den wir erst auf das Lokal aufmerksam wurden.
Zwiebelrostbraten. 
Wie meinte Gelbmann Chef Alexander Laskowsky vor einigen Tagen in einem ...gebackene SteinpilzeMatjes nach Hausfrauenart

15. Meixner's Gastwirtschaft

Buchengasse 64, 1100 Wien
In diesem Guide weil: Top Qualität
SpeisenAmbienteService
28. Mär 2015
Vorgestern Abend mit der U1 (die Rote für die nicht Insider) in den 10ten, bis zur Endstation Reumannplatz. Dort wo übrigens auch der Tichy zu find... MehrVorgestern Abend mit der U1 (die Rote für die nicht Insider) in den 10ten, bis zur Endstation Reumannplatz. Dort wo übrigens auch der Tichy zu finden ist, dann 2-3 Minuten per Pedes zur Buchengasse Ecke Herndlgasse und da ist sie auch schon die GASTWIRTSCHAFT von Berta und Karl MEIXNER. Ein Mützerl mit 14 Punkten verspricht die Bibel der Hohenlohe’s, die Rosam’s (Falstaff) meinen 86 Punkte oder 2 Gaberln. Schau‘n mer mal, hat seinerzeit der Kaiser Franz gesagt. :-)

Auf der HP ist zu lesen, wir sind ein Wirtshaus und KEIN Gourmettempel oder Luxushütte, genießen in gemütlicher, unkomplizierte Atmosphäre.

Die Reservierung, vor einigen Tagen telefonisch, hat perfekt funktioniert, das Lokal an diesem Abend schlecht besucht, 6 oder 7 Tische waren besetzt, die aber auch nur mit zwei, maximal drei Personen. Der Chef (glaub ich) hat uns empfangen und zum Tisch gebracht, meiner Liebsten sogar den Mantel und mir die Jacke abgenommen und uns gleich die Karte da gelassen.

Das Ambiente im 1980er Style ist in die Jahre gekommen. Rechts wenn man rein kommt die Bar und einer der drei Sitzbereiche, ob da noch geraucht werden darf, ich weiß es nicht. Geradeaus zwei weitere Gasträume, im ersten war unser Tisch, der Hintere mit Bauernstubencharakter. Überall viel Holz, Sesseln, Bänke (sollt ma neu beziehen) Tische, an den Wände, der Decke, dazwischen ist weiß und orange? ausgemalt. Einen braunen Fliesenboden gibt’s, wenn ich mich recht erinnere. Ansonst wurde das Ambiente von den Vortestern schon sehr treffend beschrieben.

Das Personal an diesem Abend, Mandl und Weibl (schaute aus wie a Bua) sie sind recht jung und haben ihren Job gelernt. Beide sehr freundlich, flott und aufmerksam und es wird auch hin und wieder nachgefragt. Nur das mit dem Schmäh oder einem Lächeln, da geht noch was, aber sonst guter, korrekter Service.

Als Aperitif hatten wir Negroni Secco, der besteht aus Gin, Wermut, Campari und Prosecco, sehr spritzig und fruchtig das Gemisch, der Campari dominiert und er wurde mit Eis serviert. Hat uns richtig gut geschmeckt und war der perfekt Start in einen kulinarisch sehr erfreulichen Abend. Zum Essen tranken wir, aus der gut sortierten Weinkarte, einen 2011er GV vom Nössing aus meiner Heimat Stammersdorf. Ein sehr kräftigere Weißer, überaus fruchtig und sehr harmonisch, auffällig die schon fast Strohgelbe Farbe. Der Abschluss Hausbrandt Trieste 1892, klein, schwarz wie die Nacht, sehr stark und nicht bitter, so schmeckt für mich nahezu perfektes Espresso.

Die beiden Vorspeisen waren Lardo vom Mangalitza mit Kräutern und Meersalz gereift, dazu dünnes Knoblauchbrot, sowie die gebackenen Grammlknöderln (die Betonung auf Knöderln) drei an der Zahl, mit warmem Speckkraut.
Der Lardo zerging auf der Zunge, ein Erlebnis, man hat nicht den Eindruck etwas Fettes zu essen und er kam nicht aus dem Kühlschrank, war somit warm und daher noch viel besser. Das geröstete Brot perfekt getroffen mit ausreichend Knofi. Die drei kleinen, auf einem Beet von köstlichem Kraut, etwas süßlich, das Innenleben sehr gschmackig, der Teig weich und knusprige Panier. Herz was willst du mehr.

Die beiden Hauptspeisen, für meine Frau der Girardirostbraten (ja da gibt es ihn) mit 2 Scheiben gerösteten Serviettenknödel und für den Innereienfreak Kalbskutteln mit Paradeiser viel Knoblauch und Basilikum.
Der Rostbraten kam medium, wie bestellt, herrlich durchzogen, in einem traumhaften Saftl mit Speck, vielen Kapern, Schwammerln und Zwiebel, leicht papriziert, sämig und perfekt gewürzt. Die Knödel außen kross und innen flaumig weich. Die Kutteln in dünnen länglichen Streifen, sehr weich, aber nicht tot gekocht, der Saft ordentlich papriziert mit Zwiebel, Paprikastücken und eben Paradeisern. Wie heißt es in einer Telekom Werbung JUHU…. :-)

Nachdem die Portionen nicht sehr groß waren, gabs zum Abschluss einmal gemischten Käse mit Kürbiskernen und sehr dünnen Apfelscheiben (Granny Smith). Da kam auf einem länglichen weißen Teller eine Ziege, Blauschimmel, ein recht harter Bergkäse und eine Rotschmiere daher, Namen Fehlanzeige. Alle (sehr) würzig, aber himmlisch. Dazu hatten wir ein letschates Salzstangerl, nein das muss nicht sein und NEIN das verhindert das AUSGEZEICHNET beim Futter nicht. :-))

Alles in allem ein kulinarisches Erlebnis auf sehr hohem Niveau, das sich mit meinen früheren Besuchen deckt, in einem Ambiente das in den 80igern (leider) stehen geblieben ist und wenn das Personal dann auch noch lächeln würde…….. Wir haben mit Maut 120,-- Euro gezahlt.

Und nein wir sind noch nicht sehr zufrieden nach Hause gefahren, sonder nona noch auf ein Schleckeis zum Tichy. Dieser Abschluss MUSSTE es natürlich sein. Frau hatte Haselnuss, Pistazie und Stracciatella, meine Wenigkeit Birne, Malaga und Schokolade. Super gut und sehr cremig wars. Was uns beiden aber negativ auffiel, die sehr bescheidene Auswahl an Eissorten.
Das 2015er Gansl, konnte uns (fast) überzeugen, viel zu Top hat nicht gefehlt......HALBE PORTION, glacierte Ganslleber mit Honigäpfel auf Grünzeug mit Preislbeermarinade, ...Meixner's Gastwirtschaft

16. Robert's Alt Sievering

3 Bewertungen
Sieveringer Straße 63, 1190 Wien
In diesem Guide weil: Die bringen das sehr ordentlich hin.
SpeisenAmbienteService
13. Nov 2014
Gestern Abend mit einer guten Bekannten in ROBERT’S ALT SIEVERING im 19enten. Das Lokal sieht von außen eher wie ein Heurigenbetrieb, denn ein Rest... MehrGestern Abend mit einer guten Bekannten in ROBERT’S ALT SIEVERING im 19enten. Das Lokal sieht von außen eher wie ein Heurigenbetrieb, denn ein Restaurant aus, ist es aber nicht.

Die Reservierung im Nichtraucher von vor zwei Tagen per Mail, wurde vom Chef des Hauses prompt beantwortet, mit dem Hinweis im Salettl.

Man kommt hinein, rechts gleich die Schank und einige Tische, der Raum schaut recht neu aus. Eine der beiden dort werkenden Kellnerinnen kommt sofort auf uns zu und weist uns den Weg. Es geht durch die mit sehr dunklem Holz vertäfelte Gaststube, übrigens der Raucher, einen Gang entlang, an den „Häusln“ vorbei, zu unserem 2er Tisch, an dem auch 10 Leut problemlos Platz gehabt hätten. Das Lokal gut besucht, aber nicht voll.

Unser Raum schaut aus wie ein schöner großer Wintergarten, Es gibt Glasschiebetüren hinten und vorne, sonst Steinwände. Alles ist sehr hell und freundlich. Die Decke, der Boden sowie Tische und Sesseln sind aus hellem Holz, Man fühlt sich wohl.

Die zwei Damen im Service, beide sehr freundlich, vom Fach, flott und aufmerksam, es wurde auch regelmäßig nachgefragt. Sie waren immer am Punkt genau da wenn wir was bestellen wollten. Die Jüngere der Beiden noch dazu ausgesprochen hübsch, aber das ist eine andere Geschichte........ :-)

Zu Beginn nehme ich ein Glas Prosecco, spritzig, fruchtig und ordentlich gekühlt, sehr gut.

Ich entscheide mich für eine Leberknödelsuppe, das Knödel sehr groß und unförmig, höchst wahrscheinlich selbst gemacht, ordentlich nach Leber schmeckend, eher fest, so mag ich das. Die Suppe selbst kann nicht ganz mit, schmeckt zwar ordentlich nach Rind, ist mir aber ein wenig zu dünn.
Auf der Karte finden sich erfreulicherweise auch 5 Innereien Gerichte, wobei ich mich für gebackenes Hirn mit Mayonnaisesalat entscheide. Bei der Beschreibung von Hirn tu ich mir sehr schwer, es schaut aus wie eine grauweiße Masse und schmeckt mit viel Phantasie nussig. Die doppelte Panier war sehr gut gelungen, knusprig und nicht zu dunkel. Der Innereien Fan war angetan.
Absolut beeindruckend war der Salat, leicht süßlich von der Machart, die Mayo vermutlich auch selbst hergestellt, feste Erdäpfel, ausreichend Zwiebel, nahezu perfekt.

Dazu hatte ich gesamt 3/8 Gemischter Satz 2013 vom Weingut Schwarz aus Schrattenberg, nahe Poysdorf, im nördlichen Weinviertel / NÖ. Ein recht geruchsarmer Weißer, aber im Geschmack frisch und sehr fruchtig, hat gut dazu gepasst.

Der Abschluss ein ganz ordentlicher kleiner schwarzer starker vom Julius.

Alles in allem, ein nettes Lokal, zumindest was das Salettl betrifft, die dunkle Gaststube ist nicht so meines gewesen. Die beiden Servicedamen machen ihren Job richtig gut und auch mit der gebotenen Kulinarik war ich sehr zufrieden. Mein visavis hatte eine Fleischstrudelsuppe, sowie gebackenes Hühnerschnitzel mit Erdäpfel- Vogerlsalat, auch von ihr hörte ich nur Gutes.
Meine Zeche, mit Trinkgeld, genau 30,-- Euro. Passt!

Was mir sonst noch auffiel, war die schlechte Raumakustik, vor allem ganz zu Beginn, als der Wintergarten noch nahezu voll war, konnte man sich nur schwer runterhalten.
Der Großteil der Gäste war 60+, die meisten haben geraucht und die Belüftung war schlicht schlecht.
Es werden von allen Speisen auch kleine Portionen, zum Preis von -25% angeboten.

17. Gasthaus Stotzek

Krottenhofgasse 51, 1210 Wien
In diesem Guide weil: Seit vielen Jahren ganz ordentliche Qualität
SpeisenAmbienteService
5. Okt 2014
Kurzupdate zu Besuch vom 4.11.2018. Weiterhin sehr erfreuliche Küchen- als auch Serviceleistung, das Ambiente ist wie es ist. ZRB aus Beiried bu... MehrKurzupdate zu Besuch vom 4.11.2018. Weiterhin sehr erfreuliche Küchen- als auch Serviceleistung, das Ambiente ist wie es ist.

ZRB aus Beiried butterweich, Saft auch wenn optisch naja, geschmacklich 1A. Das ausgelöste Backhendl, saftig, perfekt goldgelb paniert.

Wir waren angetan und auch das Service, durch einen jungen Mann (Toni) höchst sympathisch.

Ja da hat sich schon sehr viel geändert, seitdem Karin Stotzek von ihrem Vater übernommen hat und das nicht zum Negativen!

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Update zu Besuch am Samstag den 9.9.17 um 15:30 und da hat sich einiges zum positiven, seit unserem letzten Besuch verändert.

Zwei weibliche Servicemitarbeiter, für uns zuständig Frau Elisabeth, wie ich nachher auf der Rechnung lesen konnte. Sie macht einen nahezu perfekten Job, bringt alles positiven Eigenschaften mit und recht fesch ist sie auch noch. Fehlerlose freundliche und unaufdringliche Leistung. Das ist Service. Daher die Note auf 4 verbessert.

Die Kulinarik hat auch beeindruckt, das gab es auf der Tageskarte gebackene Chorizo Erdäpfel Bällchen mit Tsatsiki als Vorspeisen. Die waren überaus geschmackvoll, nicht zuletzt auch durch die würzige spanische Wurst im Inneren der 3 kleinen Kugeln. Und auch der "Grieche" wusste zu überzeugen.

Die gebacken Steinpilze meiner Frau waren auch großartig, die Panier perfekt und die Pilze mit tollem Eigengeschmack, sodass die Sauce Tatar völlig überflüssig war. Der Gemischte dazu vom Feinsten, Gurke, junges Kraut, Erdäpfel und Grüner und noch dazu süßlich mariniert, so wie wir das gerne haben.

Mein Hauptspeise wie fast immer da, eine gebackene Leber mit Mayonnaisesalat, und heute war sie besonders gut. Die goldgelbe Panier auch hier perfekt, dazu die Leber eher dünn, drei Stück davon und mit einem gewissen Biss. Richtig gut! Auch hier die Note auf 4 verbessert.

Ganz erfreuliches spielt sich da derzeit in meiner Heimat Stammersdorf, am Fuße des Bisamberg, im Gasthaus Stotzek ab.

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Gerade noch bei der Abrissparty in St. Hanappi und schon kurze Zeit später am anderen Ende von Wien, beim STOTZEK in 1210, am Fuße des Bisambergs.
Seit Ewigkeiten besuche ich ihn, ein zweimal im Jahr, liegt er doch am Rande meiner wunderschönen Heimat STAMMERSDORF.
Früher war es der „Hirschvogel“ der Name hielt sich sehr lange unter den „Einheimischen“. Schon Anfang der 70er Jahre übernahmen Pauline H. und Franz Stotzek das Lokal und irgendwann wurde es zum Gasthaus Stotzek, 100 Jahre gibt’s ihn übrigens, wie mir die Gasthaus-News und die Firmenchronik verrieten.

Wie kommt man hin, eigentlich nur mit dem Auto, ein sehr großer Parkplatz zwischen den Weingärten ist vorhanden, aber auch von der Endstation der 31 Bim und dann etwas über 2km per Pedes, so nach dem Motto das „Wandern ist des Müllers Lust“ oder von der Endstation des 26er in Strebersdorf, da sind etwas unter 2km, auch ein Radausflug bietet sich an.

Es gibt eine großen schönen Gastgarten unter Kastanien, das Lokal drinnen ist irgendwann in der 70ern stehen geblieben, überall diese alten Holzvertäfelungen mit den Kleiderhaken, in die Jahre gekommen Bilder hängen an den weißen Wänden, alles ist aus Holz, Tische, Sessel, Schank. Gleich wenn man rein kommt ist rechts die Küche, weiter dann die Schank, links geht’s zum Raucher mit 11 Tischen, da nahmen wir Platz, weil hinten im großen Saal war eine Hochzeit.
Uns beiden als ehemalige Raucher, war das aber relativ egal, zumal zum einen wenig andere Gäste da waren, als auch das ohnehin kaum wer einen Glimmstängel im Gesicht hatte. Dass wir aber bevorzugt in der no smoking area sitzen, sei an der Stelle auch erwähnt, ging aber gestern nicht.
Das Lokal selbst macht einen recht ordentlichen, sauberen Eindruck, lediglich ein zwei kleine Brandlöcher im Tischtuch, die müssen nicht sein.

Der Kellner, Herr Gerold wie ich später auf der Rechnung sah, den gibt es schon ewig, sicher über 20 Jahre, der passt da her, macht seine Arbeit ordentlich, ist freundlich und recht flott, schaut eigentlich fast immer recht ernst, hin und wieder entkommt ihm auch ein Lacher, fragt ob es geschmeckt hat, mehr aber nicht. Zumindest gestern konnten wir beobachten, die Leute kommen, bestellen, essen, zahlen und gehen wieder, so richtig lange hält sich da keiner auf und ehrlich gesagt das bevorzugte Hochzeitslokal wäre das für uns auch nicht.

Wir hatten zwei, also vier weiße Spritzer, den Wein dafür macht er, der Franz Stotzek, seit viel Jahren selber und sind von ausgesprochen guter Qualität.

Wir entschieden uns für EINE gemeinsame Vorspeise, da die Portionen erfahrungsgemäß recht groß sind und zwar die hausgemachte Hühnerleberpastete mit Preiselbeermarmelade und dazu ein noch überraschend frisches Salzstangerl.
Die Pastete sehr cremig, harmonisch, richtig gut im Zusammenspiel mit den Preiselbeeren, auch meine Liebste, die das normal nicht mag, war angetan. Dazu als Dekoration ein Salatherz und etwas Vogerlsalat, beides erfreulicherweise sogar mariniert.

Die Hauptspeisen, mein Liebling hatte den Zwiebelrostbraten, auch der erfreulich, das Fleisch recht dünn, sehr weich, ohne jegliche Flaxen, der Röstzwiebel sogar hervorragend, die Braterdäpfel hätten etwas mehr angebraten sein können, die verwendete Ware aber ausgezeichnet. Lediglich der Saft ist etwas abgefallen, geschmacklich zwar sehr gut, aber relativ Fett.
Ich die gebackene Kalbsleber (wie fast immer dort) dazu einen fast unübertrefflichen Mayonnaissalat, der ist der Hammer, mit höchster Wahrscheinlichkeit die Mayonnaise selbst gemacht, leicht süßlich, herrlich. Die Leber drei große „Fleck“ dünn, zart, weich, so mag ich das.
Lediglich die Panier kann da leider nicht ganz mit, löst sich zu leicht von der Leber, ist nicht goldgelb und knusprig, sondern lätschat, habe sie aber beim Stotzek schon deutlich besser gesehen.

Den Abschuss macht wie immer der kleine schwarze starke, ausgezeichnet war der.

Alles in allem ist der Stotzek seit vielen Jahren ein ordentliches Wirtshaus, wobei das Ambiente zwischen 2 und 3 zu sehen ist, der 3er wegen dem Gastgarten. Die Küchenleistung über Jahre immer sehr ähnlich, ohne Ausreißer nach unten oder oben. Unser Kellner gehört zum Inventar, er macht seinen Job ordentlich. Wir haben mit Maut 42,-- Euro gezahlt und waren dahin und JA wir kommen sicher auch zukünftig ein oder zweimal im Jahr wieder.
Hat schon verdammt viel gesehen der Stotzek vulgo Hirschvogel. Die letzten Jahre kochen sie ...Das Duroc Schweinderl sehr gut und der Beweis dass auch nicht selbst gemachte Pommes richtig gut ...Schomlauer mit Suchtpotential
In diesem Guide weil: Feine Sache
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19. Sep 2014
Im Rahmen einer Motorradtour am vergangenen Mittwochnachmittag ganz bewusst den HASELBACHER, LANDGASTHAUS MIT FLEISCHEREI in Schottwien angesteuert... MehrIm Rahmen einer Motorradtour am vergangenen Mittwochnachmittag ganz bewusst den HASELBACHER, LANDGASTHAUS MIT FLEISCHEREI in Schottwien angesteuert. Weil da war ein ganz toller Bericht auf ReTe von vor einigen Wochen, nur der is jetzt fuat? Ja wo is er denn?

Schottwien eine kleine Marktgemeinde im Bezirk Neunkirchen, quasi unter der S6 der Semmering Schnellstraße gelegen, sehr hoch oben führt die Autobahn drüber.

Hinein mit Schwung, der eine Bereich eine etwas ältere, hauptsächlich in Holz gehaltene Gaststube, die Smoking Area. Daneben ein Zubau, das Vitusstüberl wie mir das Neunkirchner Bezirksblatt später verriet, alles noch sehr neu, hell, modern, auch da viel Holz, ein Ort zum Wohlfühlen wie wir einstimmig feststellten.
Einen Gastgarten gibts auch, nur die Tische liegen alle im Schatten und haben daher nicht zum draußen sitzen eingeladen.

Die letzten Mittaggäste sind gerade am aufbrechen, den Platz durften wir uns aussuchen, dennoch auch am Nachmittag ein ständiges kommen und gehen.

Der Durst war groß, also gleich zwei halbe Apfelsäfte gespritzt bestellt, die Karte hat uns der Kellner, in diesem Fall der Herr Haselbacher persönlich, gleich da gelassen, die kamen auch sehr flott.

Ob er seinen Job gelernt hat, weiß ich nicht, freundlich ist er und übers Moped fahren kann man sich auch mit ihm unterhalten, ganz aufmerksam ist er aber nicht und das mit dem nachfragen, naja......

Die Kulinarik, zuerst eine Leberknödelsuppe vom feinsten, beim Knödel hat man gesehen, das ist selber gemacht, nix mit klein und rund, groß, eher unförmig oval, das hat sowas von nach Leber geschmeckt, eher etwas fester, ein Traum für den Leberknödelsuppenfan Stammersdorfer und auch die Suppe mit Sicherheit eine richtig echte Rindssuppe, einfach nur herrlich!

Weiter geht’s bei meiner lieben Gattin mit der Hauspfanne, die bestand aus mehreren kleinen Stücken Schweinsfilet in einer phantastischen Gorgonzolasauce und dazu selbst gemachte Spätzle.
Wie meinte sie, das Fleisch brauche ich gar nicht, das schmeckt so gut, auch ohne Fleisch und ich muss ihr recht geben, geht ganz locker als Hauptspeise durch, zumal das Fleisch recht trocken war, aber die Sauce ein Traum und erst die Spätzle, besser kann sie meine Frau auch nicht.

Für den Innereien Fan gab es den Kalbsnierenbraten mit einem im wahrsten Sinne des Wortes Gupf Reis. Da gab es absolut nix auszusetzen, das Fleisch weich, durchzogen, die Nieren feinst und erst der Saft, man schmeckt einfach, dass man quasi bei einem Fleischhauer (zu Gast) is(s)t.

Wovon der HASELBACHER aber leider gar keine Ahnung hat, ist der kleine schwarze starke, der war besseres Abwaschwasser, was mir aber aufgrund der gebotenen Kulinarik (fast) egal war.

Conclusio, wieder Mal ein Wirt am Lande der echt was drauf hat, es hat schon was, Gasthaus und Fleischerei, diese Beobachtung mache ich immer wieder. Das Lokal sehr nett, vor allem der neue Bereich, die Kochkünste der Schwester Haselbacher vom feinsten, lediglich der CHEFKellner fällt ein wenig ab.......
Wir haben mit Trinkgeld 37,-- der Einheitswährung gezahlt und sind hoch zu frieden weiter gefahren.

Das (schon wieder) eine meiner seltenen Empfehlungen!

Otto Schenk sagte einst über den Haselbacher, dort hat er die beste geröstete Leber seines Lebens gegessen, das wird mit Sicherheit Gegenstand eines zukünftigen Besuches sein, um genau das heraus zu finden.

Homepage hat er übrigens keine, in Schottwien ist die Zeit seit dem Bau der Autobahn scheinbar stehen geblieben.
Haselbacher, Landgasthaus mit FleischereiVitusstüberl

19. Haas Beisl

2 Bewertungen
Margaretenstraße 74, 1050 Wien
In diesem Guide weil: GUT im wahrsten Sinne des Wortes sind sie da.....
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30. Dez 2015
Seit 1935 gibt es im 5ten in der Margaretenstraße 74 bereits einen Wirten. Früher war es das Anton Karall Wein- und Bierhaus, 1968 wurde es in HAAS... MehrSeit 1935 gibt es im 5ten in der Margaretenstraße 74 bereits einen Wirten. Früher war es das Anton Karall Wein- und Bierhaus, 1968 wurde es in HAAS BEISL umbenamst, wie mir die HP verriet.

Wir haben einen Tag zuvor den Tisch für den 29.12.2015 reserviert und das war gut so, denn die Hütte hat nur 40 Sitzplätze und war voll. Einige die auf Glücksritter machten, sind enttäuscht wieder abgezogen. Was auffiel, die meisten Gäste an diesem Abend, waren aus unserem Lieblingsnachbarland, a ja und es ist (noch) ein Raucherlokal. Nachdem die aber bei sich ohnehin schon länger nicht mehr dürfen, taten sie es bei uns auch nicht.

Die Parkplatzsituation ist bekannt schwierig in 1050, die Anreise daher mit der grünen Untergrundbahn, Station Kettenbrückengasse, von da einige Hundert Meter zu Fuß.

Das Lokal wie gesagt klein, dennoch zwei Räume, einer bei der Schank und ein weiterer am Weg zu den Häusln. Da hatten wir unseren kleinen, feinen Zweiertisch. Recht urig ist es da, wenn auch schon etwas in die Jahre gekommen. Viel dunkles Holz überall, die Wandvertäfelungen, Tische, Sessel und Bänke. An den Wänden unzählige alte Bilder, teils vom früheren Lokal, teils von Prominenten die wahrscheinlich irgendwann einmal da waren und vieles mehr. Der Boden, so einer aus rotem Stein und ziemlich abgelatscht. Was auf den Toiletten aufgefallen ist, da wurde über die 70iger Jahre Fliesen teilweise kreativ? drüber gefliest. Schaut irgendwie schräg aus und passt nicht wirklich zusammen. Alles in allem macht das Lokal aber einen sauberen und recht gepflegten Eindruck. Wir haben uns wohl gefühlt.

Das Personal bestand aus zwei sehr routinierten männlichen Kellnern, die ihren Job sicher irgendwann gelernt haben. Beide sehr freundlich, recht flott und mit Schmäh, auch beim Abservieren rasch zur Stelle. Nur fällt ihnen leider nicht auf, wenn man vor leeren Gläsern sitzt. Alles in allem aber eine anständige Serviceleistung.

Der Start in den kulinarischen Abend, für meine Frau ein Glas Frizzante Rose von der Winzer Genossenschaft Krems, sehr spritzig und fruchtig und für mich ein Glas „Muscato“. Der auch ein Frizzante, aus Muskateller und Muskat Ottonel, von wem weiß ich leider nicht. Er schmeckte sortentypisch, süßlich, sehr fruchtig und beide waren ordentlich gekühlt.
Danach hatten wir je 1/8 Frühroten Veltliner aus 2014 vom Weingut Direder, Mitterstockstall/NÖ. Ein jugendlicher, leicht zu trinkender Weißer und ebenfalls sehr fruchtig. Weiters den Grünen Veltliner „Spiegel“ von Josef Bauer aus Feuersbrunn am Wagram in NÖ. Ein sehr runder Wein, Jahrgang 2014, der durch seine kräftige Farbe aufgefallen ist. Auf der Flucht wurden wir von einem sehr guten, weichen und harmonischen Pinot Noir 2012 begleitet. Der war vom Weingut Epp-Krottendorfer aus Hohenruppersdorf, Bezirk Gänserndorf. Schon wieder einer aus dem Pröll Land :-)
Der kleine schwarze Naber zum Schluss woa a gschloda :-))

Die Vorspeisen, für die liebste Gattin ein Beef Tartar, die 100 Gramm Version, vom Rindsfilet (fein) gehackt. Was uns vorgesetzt wurde war gschmackig und ordentlich gewürzt, separat dazu noch Gurkerln, Kapern und Zwiebel klein geschnitten. Dazu 4 halbe Toastscheiben, (zu) viel Butter, ein rote würzige Sauce, scharf wäre übertrieben, sowie als Deko Grünfutter.
Ich hatte zuerst ein kleines Kalbsbries auf „Pariser Art“ (gibt’s auch als Hauptspeise) die Panier also ohne Brösln, auf Erdäpfel- Vogerlsalat und 4 kleine halbe Paradeiser. Das Bries bissfest, von der Farbe her fast weiß, etwas wenig gewürzt vielleicht, aber dem Innereienfan hat‘s geschmeckt. Hervorzuheben auch die leicht süßlich Salatmarinade.
Die Hauptspeisen waren ein Zwiebelrostbraten nach alt Wiener Art, sowie Hirn mit Ei für mich. Der Rostbraten zart und sehr weich, einer mit ganz wenig Fett. Der Saft bekömmlich, etwas eingedickt, wenn auch recht wenig. Teilweise war da Röstzwiebel UND glacierter Zwiebel, dazu gute Braterdäpfel und natürlich das Fächergurkerl. Das Hirn von der Zubereitung her ähnlich einer Eierspeis, mit viel Zwiebel und sehr gut abgeschmeckt. Dazu hatte ich speckige, sehr gschmackige Petersilerdäpfel. Der extra dazu bestellte Grüne aus Lollo Rosso und Eisberg, war gut mit steirischem Gold mariniert.

Das Fazit der kulinarischen Geschichte, wir haben in gemütlichem Beislambiente GUT gegessen und wurden von zwei Serviceprofis ordentlich betreut. Die 3er für Futter und Service gehen Richtung 4. Das HAAS BEISL bekam mit Trinkgeld 90 Euro von uns und wir sind zufrieden von dannen gezogen.
ZRB alt WienHirn mit EiKalbsbries "Pariser Art" auf Erdäpfel Vogerl

20. Stern

2 Bewertungen
Braunhubergasse 6, 1110 Wien
In diesem Guide weil: Was da "abging" war richtig gut.
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14. Mai 2014
Kurzes Update zum Besuch im STERN vom 1.10.19. Wir haben uns nach dem Besuch gefragt, warum wir 5 Jahre nicht mehr dort waren? Nein wir wissen e... MehrKurzes Update zum Besuch im STERN vom 1.10.19.

Wir haben uns nach dem Besuch gefragt, warum wir 5 Jahre nicht mehr dort waren? Nein wir wissen es nicht!
Für dieses Lokal nimmt man auch die weitere Anreise mehr als gerne in kauf.

Service einwandfrei, das Ambiente gefällt und das Essen ist der Hit! 5/4/4 voll bestätigt.

Wir hatten Karpfenmilch gebacken und "weiße Nierndln" (Stierhoden) vom Bio Rind. Beide Vorspeisen einfach nur großartig.
Die Hauptspeise für die liebe Gattin, Garnelen mit Steinpilznudeln und rotem Zwiebel, dazu grüner Salat, top mariniert. Die Nudeln der Traum schlechthin.
Ich hatte das gebackene Hirn vom Ötscherblickschwein, dazu einen Remouladen-Erdäpfelsalat. Der Gaumen singt noch immer und der "Mayonnaisesalat" kommt fast an den beim Renner heran.

Dermal werden sicher keine weiteren 5 Jahre vergehen, bis wir wieder im Innereieneldorado des Christian Werner einchecken werden.

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Wir sind durch die Kurier Wochenendbeilage auf den STERN aufmerksam geworden, dann ReTe befragt, den Bericht von "hbg338" gelesen UND sofort für gestern Abend den 13.5.14 reserviert. :-)

Die telefonische Tischbestellung, vor zwei Tagen schon so was von freundlich, da ist die Vorfreude noch mehr gestiegen. (NO SMOKING im gesamten Lokal)

Die „Anreise“ mit der U3, Endstation Simmering, maximal 5 Minuten per pedes. Das Lokal Ecke Braunhubergasse Hugogasse ist nicht zu verfehlen.
Man kommt hinein und steht im Schankraum, dann folgt ein recht kleiner Saal ist übertrieben, hinten dann ein Größerer wo wir gleich links Platz nehmen durften.
Alles ist mit recht hellem Holz verkleidet, toller Wirtshauscharakter, oberhalb der Holzverkleidung dominiert weiß, mit vielen Bildern, ganz hinten ein besonders auffälliges, ich würde sagen New York in schwarz weiß, dazu auf der Straße zahlreiche Yellow Cabs, es passt zwar nicht her, aber vielleicht passt‘s gerade deswegen, mir hat’s gefallen.

4 sehr junge Kellner arbeiten, wo man den Eindruck hat denen macht die Arbeit Spaß, besonders der (wir vermuten) Oberkellner, freundlich, aufmerksam aber nie aufdringlich, immer ein lächeln und er hat Schmäh, wie man so schön sagt. Die drei Anderen wahrscheinlich zwei noch Lehrlinge, ebenfalls auf zack, wenn es einen Minikritikpunkt gibt, dann vielleicht bei der Produktkenntnis, Stichwort Sekt und Schnäpse, aber wie gesagt sie lernen ja noch.......

Die Karte war sehr rasch da, ebenso die beiden Sekt Rose vom Fischer aus Sooß, herrlich waren die, fruchtig frisch, leicht zu trinken.

Wir entschieden uns für das Vorspeisen Beef Tartar (nur in Kombination mit einer Hauptspeise, ist auf der Karte zu lesen) herrlich, toll abgeschmeckt, zwei halbe Scheiben Toast, die perfekte Relation und einiges an frischem Zwiebel, genau so stellen wir uns das vor. Sowie SEHR MUTIG für „weiße Nierndln“ (Hoden) vom Bio-Rind gebraten, mit Zwiebel und Apfel, ich kann nur sagen dass war und ich übertreibe nicht, ein Geschmacksfeuerwerk. Ich kannte das bis dato nicht, aber nachdem ich jede Art von Innereien sehr gerne esse, habe ich mich drüber getraut und es nicht bereut. MAHLZEIT :-)

Die Hauptspeisen waren ein Branzino im Ganzen gebraten, mit Eierschwammerlgröstl, das alleine wäre als Hauptspeise durchgegangen, bestehend aus Erdäpfel, Schwammerln, Zwiebel, herrlich gewürzt, ich käme allerdings nicht auf Idee es zu Fisch zu reichen, hat aber perfekt gepasst.
Der Fisch ein Traum, zart, die Haut kross und ich habe sogar die Wangen „gefunden“ UND Kalbsbries gebacken mit Gemischtem, so was von zart und weich, phantastisch die Panier, der Salat mit einer leicht süßlichen Marinade, exakt so wie wir das wollen.

Das herrliche Essen haben wir mit einer Flasche Wiener Gemischter Satz 2013, DAC, vom Rainer Christ aus Jedlersdorf (= der Nachbarort der Metropole Stammersdorf) „hinuntergespült“. Fruchtig, ein wenig säuerlich vielleicht, leicht zu trinken und er hat perfekt zu den Köstlichkeiten gepasst.

Auf was Süßes haben wir verzichtet, weil wir zum Einen sehr angenehm gesättigt waren und zum Anderen nicht so die „ Süssen“ sind, also meine Frau ist schon SÜSS :-)
Stattdessen haben wir einen Williams vom Artner aus Göttlesbrunn und einen Apfel, aus dem Holzfass, vom Reisetbauer getrunken, allerfeinste Ware wie wir fanden, die Früchte waren sehr präsent.

Der Abschluss, klein, schwarz und sehr stark, von Hausbrandt aus Triest, nahezu perfekt der Espresso.

Zusammengefasst, phantastisches Essen, in sehr schönem Wirtshausambiente, in einer Gegend wo man es so nicht erwarten würde, das Service nahezu perfekt. Nicht nur der Innereien Fan ist im Gasthaus Stern aller bestens aufgehoben.
Wir haben mit Trinkgeld 95,-- Euro gezahlt und sind mehr als zufrieden mit der U-Bim wieder nach Hause gefahren.

Es gibt auch einen Gastgarten, für den war es aber gestern leider zu kalt.


Weil es so gut war gleich noch ein Besuch am 5.6.2014, wieder nix mit Garten sitzen, etwas zu frisch woas.

Das Personal an diesem Abend die selben 4 Mann wie beim ersten Besuch, ohne Fehl und Tadel, "besser" als beim ersten Besuch.

Die gewählten Speisen allesamt wieder ganz ausgezeichnet. Vorspeise Lammnierndl mit Majoran gebraten auf karamellisiertem Apfel.
Hauptspeisen, wenig einfallsreich :-) wieder das Kalbsbries gebacken, weil's soooo gut war und eine Maischolle mit gemischtem Salat, phantastisch, besonders die Panier.
Nachspeise den gemischten Käse, da ein winziger Kritikpunkt, das Brot hätte frischer sein können.

Alles in allem sehe ich meine Bewertung 5/4/4 vom 14.5.2014 bestätigt, das Service an diesem Abend 4+ MAHLZEIT
"Weiße Nierndln" (Stierhoden) vom Bio-Rind gebraten mit Zwiebel, Apfel und grünem Pfeffer. ...Hirn gebacken vom Ötscherblickschwein, perfekt!Garnelen mit Steinpilznudeln und rotem Zwiebel. Süchtig könnt ma werden!

21. Loibnerhof

Unterloiben 7, 3601 Dürnstein
In diesem Guide weil: Schon des Öfteren sehr Gute dort gegessen.
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17. Mai 2015
Gestern Nachmittag Abend zu einem Festl von ganz lieben Freunden nach Unterloiben / NÖ, etwa 5 km von Krems entfernt, in den LOIBNERHOF geladen. Vi... MehrGestern Nachmittag Abend zu einem Festl von ganz lieben Freunden nach Unterloiben / NÖ, etwa 5 km von Krems entfernt, in den LOIBNERHOF geladen. Viel besser ist er in der Gegend aber einfach nur als KNOLL bekannt.

Man fährt an der Donau entlang, aufpassen! es kann leicht passieren, dass man dran vorbei fährt. Man muss in den kleinen Ort hinein, da ist er dann aber nicht zu übersehen. Hin kommt man allerdings nur mit dem Auto, geparkt wird auf der Rückseite, da findet man einen großen Stellplatz.

Das Lokal ist quasi durch die Dorfstraße zwei geteilt. Im Winter kann man nur im hinteren Bereich speisen, da wo es auch zu den Parkmöglichkeiten geht. In der warmen Jahreszeit ist der wunderschöne Garten der Star. Der wird allerdings immer wieder vom Hochwasser heimgesucht ABER seit kurzem ist endlich der Schutz fertig gestellt. Es gibt aber auch einige schöne Räumlichkeiten für diverse Feste, so wie der wo wir gestern feiern durften, einer für etwa 100 Leut.
Der Boden verfliest, Holzfenster und -decke, dazwischen weiß ausgemalt. Die recht gemütlichen Sessel ebenfalls aus Holz, auch die massiven Tische.

Wir wurden den ganzen Abend nahezu perfekt von einer Schar, teils sehr jungen Mitarbeitern umsorgt. Alle Mädls und Burschen haben ihren Beruf sicher gelernt, waren freundlich und weitgehend flott, nur selten war ein Glas einmal leer. Es wurde nachgefragt und wir wurden zumeist auch sehr rasch von den leeren Tellern befreit. Eine sehr ordentliche Serviceleistung wie ich fand!

Die Getränke, es war auf den Tischen Wasser und Mineral eingestellt und man konnte aus drei köstlichen Tropfen wählen. Da war ein 2014er Grüner Veltliner Federspiel vom hauseigenen Weingut, weiters ein GV Kreutles Smaragd, ebenfalls von Emmerich Knoll, Jahrgang 2013 und vom Weingut Anton Bauer aus Feuersbrunn, sein 2011er Cabernet Sauvignon Limited Edition. Genau in der Reihenfolge waren die auch zu trinken, der erste recht leicht frisch und fruchtig, der Smaragd von schon fast dunkelgelber Farbe, schwer und sehr harmonisch und der Rote, intensiv in Geruch und Geschmack, typisch CS, der perfekt Abschluss. Großartige Weinauswahl unserer Gastgeber. Der Espresso irgendwann zwischendurch vom Meister Illy, schwarz wie die Nacht, der Löffel stand drinnen, nicht bitter. So und nicht anders, absolut Top!

Die Kulinarik und da schon eines vorweg, vom Allerfeinsten.
Zu Beginn gab es 2 große weiße Spargelstangen mit Sauce Vinaigrette, der war butterweich, nicht eine einzige holzige Faser, die Sauce dazu hat das alles noch einmal verfeinert. Ich bin nicht so der Fan dieses Gemüses, aber wie hieß es seinerzeit in der Unterhaltungssendung Dalli Dalli „Das war Spitze“ :-)

Dann kam eine sensationell guten Rindssuppe, die Farbe eher dunkel, mit kleinen Fettaugen, ja die hat wirklich ein Rind gesehen, drinnen kleine selbst gemachte unförmige Leberknödeln und Grießnockerln. Beide nicht zu weich, intensiv im Geschmack, mit frischem Schnittlauch. Perfekt!

Dann konnte man wählen, zwischen Zander gebraten mit Risotto und geschmolzenen? Paradeisern oder einem Beiried „dry aged“ dazu Erdäpfelgratin und Gemüse. Beide entschieden wir uns fürs Rind. Was da kam war etwa einen Zentimeter stark, halb durch, butter weich, oben der Fettrand eingeschnitten, dazu ein sehr gschmackiges Saftl. Ja und da war er wieder der Gesang am Gaumen und er singt und singt und singt noch immer...... Das Gratin aus schmeckende Erdäpfel, dazwischen cremig, der recht intensive Käse oben drauf genau richtig geschmolzen, nicht zu dunkel, himmlisch. Ja und das wenige Gemüse dazu, waren verschiedenfärbige Karotten, mit Speck umwickelte Fisolen und diese (für uns) grausliche Stangensellerie, alles noch recht knackig, also nicht tot gekocht. Dazu hatten wir gemeinsam einen Blattsalat mit sehr gutem Joghurtdressing.

Die sehr geniale Nachspeise, eine Variation aus Schokomousse, Erdbeeren, Zitroneneis in einer Waffelschale und der über Hit, die selbst gemachte Creme Schnitte. Da waren sogar die beiden Stammersdorfer, die nicht so für süßes sind, schwer beeindruckt.

Alles in allem top Futter, die Location sowieso wunderschön, mit (fast) perfektem Service. Und das nächste Mal gibt’s im LOIBNERHOF vulgo KNOLL für mich sicher wieder was von der großen Auswahl an Innereien. Aber das wird eine andere Geschichte.:-)

Ein Gourmetguide sagt 14 Punkte oder 1 Mütze, ein Andere 88 Punkte, bedeutet 2 Gaberln.

Übernachtet haben wir im Dinstlhof des Georg Edlinger, eine Frühstückspension mit 9 Betten, gleich nebenan. Freundlich, sauber und mit ordentlichem Frühstück.
LoibnerhofDie ausgezeichnete Nachspeise, mit der grenzgenialen Cremeschnitte.Ambiente

22. Wolf

Rienößlgasse 17 (Große Neugasse), 1040 Wien
In diesem Guide weil: Auch da war der Innereien Fan sehr zufrieden.
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17. Mai 2014
Noch ein Lokal, auf das ich durch die Freizeit Beilage vom Kurier aufmerksam geworden bin UND es gibt Innereien. Im ReTe nachgeschaut, einige anspr... MehrNoch ein Lokal, auf das ich durch die Freizeit Beilage vom Kurier aufmerksam geworden bin UND es gibt Innereien. Im ReTe nachgeschaut, einige ansprechende Einträge gefunden und tags darauf reserviert. Das ging freundlich ab, man sollte allerdings wissen, dass telefonische Reservierungen nur ab 16h entgegengenommen werden, oder per Mail, wie ich auf der mitgenommenen Visitenkarte im Nachhinein lesen konnte.
Das erklärt mir warum der erste Anruf meiner Frau des frühen Nachmittags nicht erfolgreich war, da wurde ihr eher unfreundlich, im Wiener Dialekt erklärt, sie soll am Abend anrufen, oder ein Mail scheiben naja...... warum hebt er dann ab? aber egal.......
Die HP besteht aus einer Seite, kann leider NIX und man wird darauf auch nicht hingewiesen.

Das Lokal liegt Ecke Große Neugasse Rienößlgasse, noch im 4ten, nahe dem 5ten, perfekt mit der 1er Bim zu erreichen. Mit Schwung ins Lokal, hinein und ja....... ein unangenehmer Geruch/Mief empfing uns, irgendwas aus modrig, kaltem Rauch und??
Das GH Wolf besteht aus zwei Räumen, gleich beim Eingang der Schankbereich samt einigen Tischen, da wird (wenig) geraucht, der hintere, etwas größere, die NO SMOKING AREA, da bekamen wir unseren Tisch, der Geruch war derselbe.
Ich muss aber fairerweise sagen, das hat sich dann sehr rasch gelegt, sicher wegen dem Gewöhnungseffekt und wie das Lokal dann voll war und es war voll, war davon absolut nichts mehr zu merken und meine Frau ist da sehr heikel.
Ich will damit sagen nicht abschrecken lassen, einige hätten sicher am Stand umgedreht und wären zum Würstelstand gegangen :-)

Das Lokal bietet etwa 50 Personen Platz (ohne Reservierung kaum eine Chance) dunkle Wandvertäfelung überall, ab zwei Meter höhe weiß gestrichen, sehr hohe Räume, alles wirkt nüchtern und kalt, kein Bild kein gar nichts und die teils verschiedene Stühle haben mich an meine glorreiche Schulzeit erinnert, es war aber alles sehr sauber.

Die beiden Kellner waren freundlich und flott, aber nicht immer aufmerksam, nachfragen leider Fehlanzeige und zum Schluss wurde noch was verrechnet, das wir nicht hatten, was aber umgehend storniert wurde.

So und nun zu den wirklich erfreulichen Dingen und zwar .................... der Kulinarik.

Zu Beginn hatten wir zwei Grüner Veltliner Sekt vom Szigeti, der war zum einen sehr rasch am Tisch und zum anderen hervorragend, fruchtig, herrlich zu trinken.

Die Vorspeisen ein Wildschweinleberkäs mit Sauerkraut und Dijon Senf, ein Gedicht, harmonisch, ein etwas anderer Geschmack als herkömmlicher Leberkäse, sehr fein irgendwie.
Sowie Hendlherzen auf warmen Spargelsalat, ein Gedicht, sensationell die leicht süßliche Marinade, sehr beeindruckend.

Als Hauptspeisen gab‘s geröstete Kalbsleber, wir haben noch selten so eine weiche gegessen, einfach herrlich, mit gutem Erdäpfelpüree, in einem Zwiebelsaftl, dem hat zwar irgendwie der absolute Höhepunkt gefehlt, sehr gut war‘s allemal UND ein großen Beuschl, das einen sehr erfreulichen Eindruck am Gaumen hinterließ, das ganz große Hurra blieb aber auch da aus, die Serviettenknödel dazu, von der festeren Machart, perfekt, genau so will ich die.

Dazu haben wir ein Flasche Rotgipfler 2013 vom Ramberger aus Baden getrunken, ein wirkliches Highlight, man hat ihn zwar kaum „gerochen“, er war aber sehr fruchtig, hatte kaum Säure, war nahezu perfekt zu den gewählten Speisen. Eine Karaffe Wiener Hochquelle kam automatisch dazu, Kompliment!

Was Süßes sollte es zum Abschluss auch noch sein und JA es gab Schokomousse und ich liebe Schokomousse, noch dazu von der Valrhona, dazu etwas könnte Preiselbeermarmelade gewesen sein? die hat ganz ausgezeichnet gepasst, jedenfalls ein traumhafter Abschluss der Speisenfolge.

Nachdem das Flascherl irgendwo ein Loch hatte, haben wir noch je 1/8 Cabernet Cuvee (Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon) 2011 vom Schuller aus Neuhofen/Ybbs getrunken, die Rieden dürfte er aber rund um Oggau im Burgenland haben. Ein recht schwerer roter, sehr harmonisch der Abgang, ein ganz ein Feiner.

Der kleine schwarze starke zum Abschluss, einer wo der Löffel drin steht, hat die sehr gute Kulinarik perfekt abgerundet.

Alles in Allem ist das Lokal als solches gewöhnungsbedürftig, das Personal nicht schlecht, aber von sehr gut doch etwas entfernt, mehr Aufmerksamkeit wäre gefragt, das sehr schön angerichtete Essen aber ausgezeichnet.
Wir haben mit Maut 98,-- Euro gezahlt und sind nach kleinen „Anfangsschwierigkeiten“ sehr zufrieden, mit der großen roten GleisBIM, wieder nach Haus gefahren.

23. Zur Goldenen Kugel

1 Bewertung
Lazarettgasse 6, 1090 Wien
In diesem Guide weil: Die Kugel hat auch immer was sehr gutes davon auf der Karte.
SpeisenAmbienteService
26. Mai 2015
Kurzes Update zu Besuch am 21.11.19 um 17h. Ein Gansl für mich, knuspriges Haut, weiches zartes saftiges Fleisch, überraschend guter Saft, obwoh... MehrKurzes Update zu Besuch am 21.11.19 um 17h.

Ein Gansl für mich, knuspriges Haut, weiches zartes saftiges Fleisch, überraschend guter Saft, obwohl optisch naja, perfektes Gummiknödel, dazu durchschnittliches Rotkraut. Eine positive Überraschung, reiht sich in meinem Ganslguide, recht weit vorne ein.

Als gemeinsame Vorspeisen hatten wir Grammelknödel auf Bergrahmlinsen mit Lardo, einfach ein Traum ja und da schmecken dir auch die Linsen wenn du sie nicht so gerne magst.

Die liebe Gattin hatte als Hauptspeise einen zweite Vorspeise und zwar einen himmlischen rosa gebratenen Rehlungenbraten auf getrüffelter Erdäpfelcreme, Portweinkirschen und süße Kohlsprossenblätter. Grandios!

Die Serviceleistung sehr ansprechend, die beiden Kellner machen einen top Job, haben für mich aber einen kleinen Fehler. Warum muss ich beim (neuen) Gast so gespreizt reden, wenn mit den vielen Stammgästen, oder untereinander, ganz normal kommuniziere, so wie mir der Schnabel gewachsen ist. Aber sonst.....

Wir kommen bald wieder, auf eines/zwei der leiwanden Innereiengerichte!

A ja für die Speisen gibt es jetzt einen aufgerundeten 5er, bis dato 4.

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Montag 25.5.15, Hunger, Mittag- und Abendessen in einem soll‘s sein, also kurzerhand in der GOLDENEN KUGEL im 9ten angerufen und für jetzt dann gleich einen Tisch für zwei reserviert. Die Füße in die Hand genommen und 15 Minuten später sind wir auch schon dort gewesen. Die 5er Bim hätte übrigens fast vorm Lokal eine Station, Lazarettgasse.

Die freundlich entgegen genommene Reservierung hat perfekt funktioniert, die Gästeanzahl wie erwartet um 16:30 überschaubar.

Einen Minigastgarten mit drei oder vier Tischen im Hinterhof gibt’s, oder wer will kann auch vorm Lokal im Freien, quasi auf der Straße sitzen. Dafür war es gestern aber ohnehin zu kühl und unbeständig.

Das Lokal selbst ist klein und verschachtelt, geschätzt 50 Leut finden aufgeteilt auf 3 Räume Platz. Der Hinterste, der für die Glimmstängelfraktion. Es ist in verschiedenen Gelbtönen ausgemalt, an den Wänden teils Holzvertäfelung, auch der Raumteiler und die Garderobe aus Holz, alles schon etwas „abgewohnt“. Sehr gemütlich die Sitzmöglichkeiten, Ledersessel und Bänke. Es gibt so kleine Stahltische, die man leicht verschieben kann, zumindest im mittleren Teil, da wo wir unseren Platz hatten und es ist weiß eingedeckt.

Das Personal, genau ein Kellner, er hatte die gesamt 14 Gäste perfekt im Griff und Blick. Er war sehr freundlich, flott und hat seinen Job wahrscheinlich gelernt. Es wurde nachgefragt und war aufmerksam. Kurz ein Profi seines Fachs! Vorm gehen erhielt er dann Unterstützung fürs Abendgeschäft. Der Zweite, er konnte Grüßen, mehr kann ich über ihn nicht berichten :-)

Zur Feier des Tages, es war ja Pfingstmontag, hatten wir je ein Glas von diesem so genialen Rose Sekt vom Bründlmayer aus Langenlois in NÖ, der noch dazu perfekt gekühlt daher kam. Wir lieben ihn!
Später zum Essen gabs je 2 Glas Grüner Veltliner DAC vom Weingut Heribert Wenzl aus Ziersdorf, ebenfalls NÖ. Ein 2013er, schon etwas reifer, sehr bekömmlich, mit wenig Geruch aber sehr feinem, fruchtigem Geschmack. Wiener Hochquelle gabs auf Bestellung und wurde nicht verrechnet. Zum Schluss der Espresso von Naber (ja den gibt’s auch noch) war schwarz wie die Nacht, sehr stark, vielleicht ein wenig zu bitter, aber einer von der sehr guten Sorte.

Als Vorspeise hatte meine Frau 2erlei von der Wachtel. Da war eine gebackene Keule auf einem mit Chilisauce verfeinertem (Kürbis)Kraut? sowie geschmorte Brust auf Trüffelpüree. Das Vieh zart und weich, die Panier knusprig, bei der Brust ganz wenig eines sehr gschmackigen Saftls dabei. Kraut nicht tot gekocht mit süßlicher Schärfe, lediglich das Püree hätte ein wenig mehr Trüffelöl vertragen, aber alles in allem vorzüglich.
Ich nahm Kalbsbries x 2, das Gebackene kam mit einer selbst gemachten Remouladensauce, das Geschmorte auf sensationell guten Rahmlinsen, auf den Tisch. Geschmacklich erinnerte mich das Bries immer ein wenig an Hirn, etwas fester von der Konsistenz, jedenfalls sehr gut gelungen wie ich fand. Die Linsen mit Zwiebel und Speck zubereitet und dann mit Rahm verfeinert und auch die Sauce hat sich sehr gut mit dem Gebackenen ergänzt.
Die Hauptspeisen für die bessere Hälfte eine weiterer Vorspeise und zwar Beef Tartar vom Rindslungenbraten, mehrfach faschiert, mit etwas zu wenig Zwiebel, viel zu viel Butter, einem Spiegelei und dazu getoastetes Baguette. Die Würzung recht gut, sie hat aber mit ein wenig Salz nachgeholfen, dann hat es ihr sehr gut geschmeckt.
Nachdem die Kugel immer einiges an Innereien auf der Karte hat, nahm ich geröstete Nierndln mit Erdäpfelschmarrn. Sie waren bissfest, ordentlich angebraten, in einem köstlichen, majoranlastigen Zwiebelsaft. Der Schmarrn vorzüglich, ebenfalls in der Pfanne angebraten. So soll es sein!

Summa summarum, sehr ordentliche Küche da in der GOLDENEN KUGEL, wie auch schon bei verschiedenen früheren Besuchen im Laufe der letzten 10 Jahre. Das Ambiente etwas in die Jahre gekommen, mit einem Kellner der sein Handwerk versteht. Die Rechnung mit Maut 90,-- Euro.
Gansl, die Haut knusprig, das Fleisch saftig, weich nicht fasrig, das Gummiknödel perfekt, der ...Rehlungenbraten rosa gebraten, auf getrüffelter Erdäpfelcreme, Portweinkirschen und süße ...Vorspeisengrammelknödel auf Bergrahmlinsen mit Lardo, perfekt!

24. Klostergasthaus Thallern

1 Bewertung
Thallern, 2352 Gumpoldskirchen
In diesem Guide weil: Wer verschiedenes mit Hühnerleber mag, der ist hier richtig, das sehr gut!
SpeisenAmbienteService
19. Aug 2017
Kurzupdate zu Besuch vom 13.9.19 Alles beim alten. Wieder sehr gut gegessen, der 4er zeigt nach oben. Ambiente ist wie es ist, man fühlt sich wohl... MehrKurzupdate zu Besuch vom 13.9.19
Alles beim alten. Wieder sehr gut gegessen, der 4er zeigt nach oben. Ambiente ist wie es ist, man fühlt sich wohl. Auch die Serviceleistung unverändert gut. Preis Leistung nach wie vor top.

Einzig bei der Portionengröße waren wir etwas irritiert. Die Vorspeise Grammelknödel, hätte als Hauptspeise durchgehen können. Der Kalbskopf dagegen war für mich eine kleine Portion. Gibt es beides in klein und groß und stand auch alles richtig auf der Rechnung.

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Feiertag in unserem wunderschönen Land, es ist Dienstag der 15.8.2017. Zeit für ein sehr spätes Frühstück, nicht ganz so spätes Mittagessen und viel zu frühes Abendessen, im KLOSTERGASTHAUS THALLERN. Der für 16:00 im Garten reservierte Tisch, war schon um 15:30 frei. Mit der kleinen Wanderung durch die umliegenden Weinberge waren wir schon etwas früher fertig. Ja die Muskateller? Trauben sind schon reif. :-)

Was beeindruckend war, dass sogar am Nachmittag, einige Reservierungslose abgeblitzt sind. Spricht fürs Lokal und seine Mitarbeiter, denn auch dieser kulinarische Ausflug, mit dem Auto, in die Thermenregion nach Gumpoldskirchen / Thallern hat sich wirklich gelohnt.

Vorm Lokal gibt es einen sehr großen Parkplatz unter Bäumen, kann mir nicht vorstellen, dass der jemals voll wird.

Kastanie, Ahorn, Platane spenden im nicht allzu großen vorderen Gastgartenteil Schatten. Auf der anderen Seite des Hauses gibt’s einen weiteren, da war aber eine geschlossene Gesellschaft, das mag auch der Grund dafür gewesen sein, warum doch einige Glücksritter abgeblitzt sind. Ein Ort wo man sich auf Anhieb sehr wohl fühlt.

Das Personal bestand aus zwei „wichtigeren“ Kellnern, samt einer Vielzahl von Helferleins und alle in Tracht. Der für uns zuständig ein wenig goschat, wie man auf gut wienerisch sagen würde, aber das passte perfekt. Sehr freundlich, fragt regelmäßig nach, ist überaus aufmerksam, lässt einem bei der Speisenwahl genügend Zeit und fragt sofort zu Beginn..... weil’s so heiß ist, wolln’s vielleicht gleich was zu trinken?
Sehr harmonische Serviceleistung, da auch alle anderen fast perfekt mitspielen. Genau das stellen wir beide uns unter Service vor!

A ja seine Frage wurde natürlich prompt mit zwei weißen Spritzern beantwortet und die waren perfekt, sehr guter Wein und schön kalt.
Ich begnügte mich in weiterer Folge mit einen Krügerl Murauer, ein Bier vom Feinsten, wenig bitter und sehr süffig.
Die liebste Frau kostete sich durch einige Weiße und zwar je 1/8 Messwein, Stiftswein und Gemischter Satz und jeder einzelne schmeckte ihr sehr. Dazu trank sie einen Halben Soda.

Nein halt, zur gemeinsamen halben Cremeschnitte, hatte ich 1/16 Zierfandler/Rotgipfler Auslese. Der roch extrem süß, war er dann aber gar nicht, sondern so ein herrlich „öliger“ Süßspeisenbegleiter, der vom Kellner empfohlen wurde. Wie wenn er gewusst hätte, dass ich auf sowas, in geringen Dosen steh. Dazu brachte er eine Flasche Leitungswasser. Für die zahlt man an und für sich 50 Cent, aber nur dann, wenn man sonst nix flüssiges konsumiert. Genauso würden wir es auch machen.
Selbst die Halbe Schnitte war dann noch groß genug für zwei, gar nicht geil, auch wenn sie am Foto etwas anderes vermittelt, super gut und auch die Vanillesauce dazu hatte viele Geschmack.

Espresso danach, na sicher, er war guter Durchschnitt.

Die Kulinarik begann mit dem Gedeck, bestehend aus drei verschiedenen frischen Brotsorten im Körberl. Speckbrot, Gemüsebrot und irgendein weißes. Alle drei waren frisch und das am Feiertag, sie dürften es selbst backen, hätte ich gehört. Dazu kam ein überraschend geschmackvoller, grünlicher, Kräuter irgendwas Aufstrich.

Wir hatten eine Vorspeise, also ich und zwar ein Parfait vom Kalbsbries, mit Zwergrüben und Brunnenkresse, nachdem ich ja ein großer Innereienfan bin. Es hat zwar sehr gut geschmeckt, aber ich habe mir da was ganz anderes drunter vorgestellt, ja aber was eigentlich? Es kamen zwei so eckig geschnittene Stücke in der Farbe von Bries, auf irgendeinem grünen Püree, tippe auf was mit Kürbiskernen, nachdem davon auch einige am Teller waren. Überaus interessant waren die kleinen Rüben, oder was immer das auch war, die waren nur kurz angeschwitzt, daher noch knackig und recht süß, somit der dominanteste Geschmack am Teller, sehr interessant jedenfalls. Das Grünzeug oben drauf war dann vermutlich die Brunnenkresse, oder war auch das Püree von der? keine Ahnung.

Die liebe Gattin aß in weiterer Folge ein Backhuhn, das in einem Körberl serviert wurde und man kann wählen ob mit oder ohne Haut. Mit natürlich! Das Fleisch vom Flieger sehr saftig, auch die Brust und mit super gute Panier, eventuell sogar doppelt paniert? Und dazu ein Erdäpfel Vogerlsalat, mit leicht süßlicher Marinade, herrlich.

Ich hatte eine sautierte Hühnerleber mit Erdäpfelpüree. Top, die Leber sehr saftig, wenn man sie oft wo paniert bestellt, dann ist sie meist trocken, so nicht. Auch der Zwiebelsaft dazu war überaus gelungen, sehr gut gewürzt und von jemandem gemacht der davon viel Ahnung hat. Ja und auch ein Püree muss nicht fad schmecken, drüber noch etwas Röstzwiebel. Auffällig auch die Größe der Portion, ich hätte mit etwas weniger auch genug gehabt.

Fazit, sehr gut gegessen, schönes Ambient, top Serviceleistung, die Note dafür aufgerundet, 72 Euro samt Maut mit Plastik bezahlt.

Ich bemühe das Phrasenschwein, dass Preis Leistungsverhältnis im KLOSTERGASTHOF THALLERN ist sehr gut.
Das mit dem Phrasenschwein stammt von Clemens Trimmel, ehemaliger österreichischer Tennisspieler, ehemals auch Davis-Cup Kapitän und derzeit ORF Co Kommentator, wenn er etwas Abgedroschenes von sich gibt :-)
Steinpilzrahmsauce mit Knödel, himmlisch!Kalbskopf auf Steinpilztatar, perfekt!Grammelknödel, die Vorspeisenvariante.

25. Bittermann Vinarium

2 Bewertungen
Abt-Bruno-Heinrich-Platz 1, 2464 GÖTTLESBRUNN
In diesem Guide weil: WIR waren da, aber Herr Bittermann an dem Tag nicht. Es war eine einzige Entäuschung, daher bleibt er vorerst ohne Bewertung. Vielleicht gibts ja eine weitere Chance........

26. Steira-Wirt

1 Bewertung
Trautmannsdorf 6, 8343 TRAUTMANNSDORF
In diesem Guide weil: Komme bald......

Kommentare

9 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Für Dich als Innereien Fan hätte ich einen Tipp, nämlich das Gasthaus Buchecker und Sohn in der Gußhausstraße 23, 1040. Jeden Dienstag ist spezieller Innereientag.

17. Mär 2019, 11:03·Gefällt mir

Hab jetzt beim durchschauen, das Haas Beisl gefunden wo es Bruckfleisch auf der Standardkarte gibt.

29. Okt 2016, 11:45·Gefällt mir

Danke für den Tipp, aber Oberlaa fahr ich nur mit dem Auto. Da kann ich dann nix trinken :-(

5. Okt 2016, 16:09·Gefällt mir
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