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Speisen
Ambiente
Service
41
39
39
Gesamtrating
40
6 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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HerbeckHerbeckHerbeck
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Herbeck Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
2015
Öffnungszeiten
Mo
11:30-23:00
Di
11:30-23:00
Mi
11:30-23:00
Do
11:30-23:00
Fr
11:30-23:00
Sa
11:30-23:00
So
geschlossen
Hinzugefügt von:
hbg338
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Herbeck

Scheibenbergstraße 11
1180 Wien (18. Bezirk - Währing)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 470 37 57
Lokal teilen:

6 Bewertungen für: Herbeck

Rating Verteilung
Speisen
5
1
4
5
3
2
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Ambiente
5
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 5. April 2016
Experte
Alzi
184
4
22
4Speisen
4Ambiente
4Service
1 Check-In

Wir waren eine Gruppe von mehr als 20 Personen und hatten das Stüberl reserviert. Das Ambiente des Lokals entspricht dem eines traditionellen früheren Ausflugsgasthof. Für die wärmere Jahreszeit wartet ein großer Schanigarten auf Gäste. Eine U-Tafel war schön vorbereitet, als die Gäste langsam eintrafen. Doch von einem Ober war nichts zu sehen. Längst trudelten mittlerweile alle Gäste ein, manche begannen den anderen über das Handy aus der Homepage des Lokals die Speisekarte vorzulesen. Schließlich kam doch eine dienstbare Dame, reichte die Speisekarten und begann, Speisen und Getränke von jeweils acht Personen händisch zu notieren, bevor sie wieder verschwand. Da mußte wohl die Bestellung in ein System eingegeben werden. Nach einer Weile kam sie wieder und nahm die nächsten acht Gäste dran. Glücklicherweise brachten dann andere Kollegen die Getränke, nun waren sie ja in das System eingegeben worden. Wir waren genau um 19.30 im Lokal, ab 19.45 hatten wir Betreuung durch die diensthabende Servierkraft, die Hauptspeisen kamen um exakt 20.45. Es wurde nichts vergessen, doch wurden mehr Schnitzel oder Fleischlaberl aufgetragen, als bestellt worden waren. Die Qualität war durchwegs sehr gut, das gebackene Ei auf Salat um € 6,90 mit einer guten Marinade, der Frische des Salats war leider abträglich, daß dieses Gericht auf einem vorgewärmten Teller serviert wurde. Die Bärlauchsuppe um € 4,50 war leider sehr stark gesalzen, der Frischkäsenocken darin nur in zerkochten Rudimenten zu finden. Die gebackene Jungbullenleber mit Kartoffel-Vogerlsalat um € 11,80 war frisch, hier war das Dressing zu sauer. Der mediterrane Gemüsesalat um € 9,90 war eine frische und warme Kombination verschiedener Gemüsesorten mit zwei großen Stücken gegrillter Ziegenfrischkäse. Die Qualität des geschmorten Schulterscherzls um € 16,90 wurde ebenso gelobt, wie das Kalbsbutterschnitzel mit Erdäpfelpüree um € 12,90. Die Größe der Portionen war erfreulich. Beim Zahlen gab es ein ähnliches Organisationsproblem wie beim Bestellen: Da alles auf eine Gesamtrechnung geschrieben wurde, mußte der Ober jede Konsumation eines einzelnen Gastes händisch aufschreiben, zum Computer hinausgehen, diese Speisen und Getränke aus der Gesamtrechnung herausrechnen und mit einem ausgedruckten Konsumationsbon zum Kassieren wieder in das Stüberl kommen. Die eigentliche Rechnung wurde danach extra gebracht... Fazit: Gute Speisen, große Portionen, angenehmes Ambiente, motiviertes und zuvorkommendes Personal, aber eine schreckliche und zeitraubende Organisation für Personal und Gäste.

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Letzter Kommentar von am 6. Apr 2016 um 15:30

Ja, denn das Personal war flink und freundlich, schlecht war der Betriebsablauf, aber für den kann das Personal nichts.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 20. Februar 2016
Update am 12. Oktober 2016
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
4Speisen
4Ambiente
3Service
20 Fotos2 Check-Ins
Gelistet in: INNEREIEN

Ganz kurzes Update zu Besuch vom 11.10.2016:

Leberknödlsuppe, Knödl top, Suppe auch sehr gut, mit etwas Gmias und Rindfleisch drinnen.
Beef Tartare klein, sehr gelungen. Nur wie sieht dann die große Variante aus?
Grammelknödel, ein Traum, Portion sehr groß.
Kalbsbeuschel, grandios, überaus harmonisch. Portion auch mehr als ausreichend.
Das abschließende Schoko Mousse in schwarz und weiß war der Hammer und auch hier ist die Größe ins Auge gestochen.
Speisen gehen Richtung 5.

Dermal hat sich nur eine sehr sympathische und weitgehend aufmerksame Kellnerin um uns gekümmert. Die war damals auch schon da.
Service gestern auch Richtung 4.

Wir kommen wieder!

-------------------------------------------------------------

Besuch vom 19.02.2016:

HingeBIMelt, der 40er bleibt, vom Jonasreindl (Schottentor) kommend, quasi vor der Türe stehen. SEHR GUT gegessen, in einem ansprechendem Lokal, das Personal mit Licht und Schatten. Wir sind jedenfalls nach begleichen der Zeche samt Maut, über 90,-- Euro, zufrieden nach Hause gefahren. Soweit das Kurzresümee über den HERBECK, NEUE GASTWIRTSCHAFT im 18enten.

Eine(r) der Betreiber ist zumindest mir kein unbekannter, nämlich Barbara Bonka, Tochter also eigentlich Schwester vom gleichnamigen Wirten aus 3413 Oberkirchbach Link. Der Vater Herbert hat vor einigen Jahren bereits an ihren Bruder übergeben, aber das ist eine andere Geschichte…….

Reserviert hatte die Liebste einen Tag zuvor telefonisch. Zwei Tische sind noch frei, sie haben Glück, meinte die nette Stimme am anderen Ende der Leitung. Das Lokal war voll, aber auch die Glücksritter hatten hier, zumindest an diesem Freitagabend, ihre Chance. Viele der Gäste kommen, essen rasch was und sind in kürzester Zeit wieder fort, sodass immer der eine oder andere Tisch frei war. Was auffällt, viele Stammgäste gibt’s, die Art der Begrüßung ließ mich zumindest darauf schließen.

Das Lokal sehr gefällig, hohe Räume, schlauchförmig, wenn man rein kommt rechts ein kleiner Raum mit 4 Tischen, für 16 Personen glaub ich und einem entsetzlich grauslichen Kristallluster? Dann ist da der „Speisesaal“ da passen vielleicht 40 Leut rein, im hinteren Bereich des Lokals. Der ist vom Schankraum für etwa 18 Gäste durch eine Glas- Holzkonstruktion mit eingebauter Uhr abgetrennt. Alt trifft neu, wurde hier gut miteinander kombiniert. Alt eben die hohen Räume, dunkle Holzvertäfelungen, die Türen und Fensterumrandungen. Neu, eine schöner Holzfußboden, der Schankbereich teils in Türkis gehalten, die recht kleinen 2er Tische ebendort, die eher an ein Kaffeehaus als an ein Speiselokal erinnern. Die Tische sind außer den kleinen weiss gedeckt, samt neuen, auf alt gemachte Sessel und mit festem Stoff bezogene Bänke, gemütlich. Alles in allem stimmig, ein schönes Vorstadtwirtshaus, wir haben uns auf Anhieb wohl gefühlt.

Es begann alles mit zwei Glas eines italienischen Prosecco von bester Qualität.
Der Vino zum Essen, ein Wiener Gemischter Satz DAC Mitterberg, von Peter Uhler aus 1190 Wien. Schon sehr reif für einen 2014er, mit schöner kräftiger gelber Farbe, fruchtig, leicht ins süßliche gehend und lange am Gaumen. Der war schlicht der Hammer………PROST!
Die Wiener Hochquelle kam in der Literkaraffe und war natürlich nicht zu bezahlen.
Der kleine schwarze sehr starke und kaum bittere zum Schluss war von Hausbrandt Triest und hat überzeugt, dazu gabs ein kleines Glas Wasser, das gefällt!
Jetzt hätt ichs fast vergessen, da war noch gemeinsam ein fruchtiger Obstler vom Bonka. Kein brenn owi, stink aufi, sondern richtig gut. :-))

Gemeinsam hatten wir eine Vorspeise und zwar im kleinen Rexglasl, die Jiddische Hühnerleber Link dazu ein lauwarmes Brioche. Und das war es auch, das den kulinarischen 5er verhindert hat. Man kann sich das so vorstellen, unten im Glas eine Art Leberstreichwurst von fester Konsistenz, oben drauf, dünn, gestocktes gelbliches Schmalz. Das ganze ohne jeden geschmacklichen Höhepunkt, die Leber konnte man nur erahnen. Mir persönlich würde hier getoastetes Schwarzbrot auch wesentlich besser dazu gefallen.
Aber was dann kam, war ganz großartig. Meine Frau hatte einen ZRB, ich die Jungbullenleber geröstet. Der Zwiebelrostbraten war ein Rostbraten, nicht zu dick, nicht zu dünn und das Fleisch sehr weich. Der sämige Saft optisch naja, geschmacklich hurra, ein ganz wenig säuerlich war der. Oben drauf teils gedünsteter noch knackiger Zwiebel und jeden Menge Röstzwiebel. Was meiner Frau ebenfalls sehr geschmeckt und gefallen hat, war die Relation der Braterdäpfel zu allem anderen, nämlich endlich einmal eine vernünftige Anzahl. Es kommt leider sehr oft vor, dass Unmengen davon am Teller liegen, bei viel zuwenig Saft Fleisch Zwiebel. Und dann war da noch eine gefächerte Senfgurke.
Meine Leber zart, weich und doch bissfest in einem grandiosen dunkelbraunen Zwiebelsaftl. Das Püree dazu perfekt, ohne jegliche Erdäpfelstücke drinnen und ja es kann auch nach etwas schmecken. Oben drauf auch bei mir Röstzwiebel. Der Innereienfan war richtig angetan!

Die Portionengrößen möchte ich an der Stelle auch positiv erwähnt, keine Unmengen, aber dennoch genug.

Dann noch zum Personal, viel Personal……. Als wir kamen wurden wir von Frau Bonka freundlich begrüßt und von einem wichtigeren Herrn, kein Kellner, zu unserem kleinen Tisch vor der Schank gebracht. Sie ward dann nicht mehr gesehen. Zwei Kellner, weiblich und männlich, kümmern sich um das Wohl der Gäste. Beide freundlich, vom Fach, weitgehend flott und recht aufmerksam, nichts steht länger als nötig am Tisch. Im Laufe des Abends, als das Lokal dann voll war, hat sich das dann ein wenig geändert, das mit dem nachschenken hat dann nicht mehr so reibungslos funktioniert. Hinter der Schank werkte eifrig ein junges Mädl, sie war hauptsächlich fürs einschenken zuständig. Und dann gesellte sich zu dem einen Wichtigen noch ein Weiterer dazu und statt überall mit anzupacken, als die beiden Kellner ihre Schwimmbewegungen machten, standen sie nur im Weg herum, naja…... Einer der beiden hat wenigstens hin und wieder irgendwas zu einem der Tische gebracht. :-(

Sonst noch erwähnenswert ist, dass unter freiem Himmel geraucht wird und soweit ich es erkennen konnte ist der Gastgarten ein recht großer.

JA wir kommen sicher schon bald wieder zum HERBECK in die Scheibenbergstraße 11, Ecke Herbeckstraße.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. November 2015
Eisendraht
18
2
6
4Speisen
3Ambiente
4Service

Vorstadtwirtshaus 2.0. Ambiente: Kitschfreie Zone, etwas unterkühlt vielleicht. Die grellbunte (Türkis) Schank bildet hier einen schönen Kontrast. Ein Paar Bilder würden vielleicht guttun. Das Essen: Wirtshausküche auf hohem Niveau mit Liebe zubereitet. Saibling war ausgezeichnet und schön angerichtet, geröstete Leber (vom Jungbullen) zart und geschmacklich einwandfrei, sehr gut! Das Bier: Weitra. Herrlich! (Weinkarte - für ein Lokal dieser Art - sehr umfangreich und mit Knowhow zusammengestellt) Das Service: Junge Herren und Damen: sehr freundlich, Essen und Getränke kamen flott. Die Gäste: Kommen in Scharen. Fazit: So hat ein Vorstadtwirtsaus Zukunft.

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Letzter Kommentar von am 10. Okt 2016 um 11:49

Die Gegend dort ist keine klassische Vorstadt. Das Lokal hat sich nur der Umgebung und den Menschen angepasst. Früher war zwar ab den Linienwall die Vorstadt aber hat sich heute verschoben.

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am 12. Juli 2015
Experte
Alphawoelfin
88
16
20
4Speisen
4Ambiente
5Service

Obwohl wir in 5-Minuten-Fussdistanz wohnen, und es das Lokal schon einige Monate gibt, konnten wir uns nicht entschließen, es zu besuchen.
Zu sehr habe ich das "Nells" geliebt - früher, in glücklichen Zeiten. Und nachdem das "Herbeck" immer wieder mit dem "Nells" verglichen wird, war mir das zu gefährlich. Ich wollte einfach nicht wissen, wie das neue Lokal so ist.

Beim Überlegen, in welchem Gastgarten wir zu Abend essen könnten, beschließen wir, doch mutig zu sein und das "Herbeck" aufzusuchen
Zwei Stunden zuvor rufe ich wegen einer Reservierung im Garten an. Ein sehr freundlicher, junger Mann reserviert anstandslos für Samstag Abend, 18 Uhr.

Als wir einlangen, ist der Gastgarten spärlich besetzt und 3, 4 Servicekräfte stehen im Garten. Als man unser ansichtig wird, kommt sofort eine junge, dem Anschein nach studentische, Kellnerin, um uns zu unserem Tisch zu geleiten.
Gleichzeitig nimmt sie zwei Speisekarten mit. Diese ist ein A4-Blatt, in Folie geschweisst, beidseitig beschrieben.
Kaum sitzen wir, möchte sie auch sogleich unsere Getränkebestellung aufnehmen. Das ist selbst mir zu rasch, ich konnte ja noch nicht mal die Karte studieren.

Ich entscheide mich für den Schankwein, einen GV von Kührer, das Achterl um 1,90. Zudem Leitungswasser. Das mache ich fast immer, denn steigern kann ich mich später ja immer noch.

Der Wein ist ausgezeichnet, spritzig, pfeffrig, ein richtiger Veltliner. Das Leitungswasser ist eisgekühlt.

Die Karte enthält einige Klassiker der Wiener Küche (Gulasch, Schnitzel, Zwiebelrostbraten, Saibling) und aktuell auch Eierschwammerl. Diese werden uns von der Kellnerin empfoheln: A la creme oder geröstet.

Nachdem Cmling das Backhenderl so gut beschrieben hat und die Kellnerin auf Nachfrage sagt, dass es "steirische Freilandhendl" seien, entscheide ich mich für selbiges.
Der liebe Begleiter möchte Eierschwammerl a la creme mit Semmelknödel.

Als die Kellnerin unseren Labrador entdeckt, bringt sie ihm, natürlich nicht, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen, einen Leckerli-Stick und Wasser. Sehr aufmerksam.

Langsam füllt sich der Gastgarten. 18 Uhr 45 scheint der Zeitpunkt zu sein, an welchem hier gegessen wird.

Der Garten wird von altem Baumbestand beschattet. Das Gasthaus liegt direkt an der Endstelle der Straßenbahn 40, hier heroben ist naturgemäß nicht allzu viel Verkehr, sodass es keine Lärmbeeinträchtigung gibt. Im Garten verteilt einige Terrakotta-Blumengefäße, ein alter Brunnen, ohne Wasser. Am hinteren Ende des Gartens schaut es ein bisschen unfertig aus, der Schilf-Zaun ist heruntergerissen, etwas ungepflegt.

Nach nicht allzu langer Zeit kommen unsere Speisen.
Das Backhenderl wird in einem kleinen Drahtkörbchen serviert, dazu eine Schüssel mit Rahmgurkensalat (€ 12,50). Die Eierschwammerl sind in einem grossen, auf alt getrimmten Teller angerichtet, eine ordentliche Portion, mit zwei Scheiben angebratener Semmelknödel ( 14,50). Dazu ein extra bestellter Blattsalat (3,50).

So, jetzt aber.
Ich muss vorausschicken, dass wir am liebsten einen 5er vergeben würden.
Doch ich denke mir, dass eventuell nach oben doch noch Spiel ist. Obgleich mir eigentlich unklar ist, wie dieses Spiel sich darstellen sollte. Denn das Essen ist perfekt.

Das Backhenderl sind drei große Filets, richtig gut gebacken. Knusprige, frische Panier, keine einzige Sehne oder Flachse im Fleisch, perfekt.
Aber das Allerbeste: Der Rahmgurkensalat - oder, so wie ich ihn in meiner Heimat kennenlernte: "Rahm-Murkn-Salat". Hauchdünn geschnittene Gurken, viel Dille, köstlicher Rahm, nicht zu viel - umwerfend.
Diesen Salat will ich ab sofort jeden Tag haben!

Bei den Eierschwammerl hat der Koch es geschafft, dass sie trotz der Rahmsauce nicht zu fett schmecken, das Aroma der Schwammerl ist vollkommen erhalten geblieben, wunderbar gewürzt, nicht überwürzt - die Schwammerl schmecken, als seien sie vor 2 Stunden noch im Wald gewachsen.
Die angebratenen Knödel harmonieren vollkommen.

Der extra bestellte Blattsalat ist mit Senf-Dressing angemacht, knackig, eine schöne Portion - ebenfalls perfekt.

Wir finden überhaupt nichts auszusetzen.

Alle paar Minuten kommt eine der beiden jungen Kellnerinnen, versorgt uns mit Wein und Wasser, erkundigt sich aufmerksam nach unserem Befinden.

Wir fühlen uns sehr wohl. So wohl, dass uns jetzt der Sinn nach Marillenknödel steht. Auf Nachfrage erfahren wir, dass diese oft verlangt würden, aber erst in zwei Wochen, wenn auch die österreichischen Marillen reif seien, auf der Karte stünden. Schade.

Nach kurzem Überlegen, ob süss (Apfelstrudel, Erdbeerparfait) oder pikant, entscheiden wir uns für eine Käseplatte, zu zweit .

Die Käse werden mit hausgemachtem Kriecherlmarmelade serviert (6,80).
Es sind einige Scheiben älterer Bergkäse (sehr, sehr würzig), Schafkäse (ebenfalls sehr geschacksintensiv, wenig gemein mit dem herkömmlichen Feta) und Brie (mir ein bisschen zu fad). Die süssen Kriecherl harmonieren ausgezeichnet mit dem Käse.

Dazu trinken wir Muskateller vom südweststeirischen Weingut Strablegg (3,80). Das ist einer der besten Muskateller, die mir bislang untergekommen sind. Ich bin begeistert.

Zum Schluß macht die Rechnung für diese lukullischen Genüsse 52,-- aus.
Wir stapfen beglückt nach Hause und haben - zumindest für die Sommersaison - ein neues Lokal entdeckt.
Im Lokalinneren herrscht Rauchverbot.

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Kommentar von am 4. Okt 2015 um 02:50

Ich freue mich sehr, liebe Wölfin, daß Du auch dort Freude hattest!

Gefällt mir1
am 12. Juni 2015
Update am 21. Juli 2016
Experte
cmling
48
22
18
4Speisen
4Ambiente
4Service

Ein sehr hübscher Garten im 18. Bezirk jenseits der Vorortelinie (wie das Freyenstein!). Ein warmer Mittag, sehr freundliche, sehr junge Damen, die einen bedienen.

Der Schankwein, ein Grüner Veltliner, kostet 1,90 pro Achtel und ist weit auf der richtigen Seite der Trinkbarkeitsgrenze.

Das beste Backhenderl meines Lebens mit einem Gurkensalat, akkurat gewürzt, mit Crem angemacht.

Die Schokotarte zum Dessert: Kindergeburtstag bei reichen Leuten. Technisch perfekte (ja!) Arbeit mit guten Grundstoffen, nur ist die Tarte schon tendenziell recht süß (obwohl die verwendete Schokolade durchaus Charakter hat, aber die Süße des Teiges besiegt jede Bitterkeit, die als Ausgleich fungieren könnte). Und dann ist die Schlagcrem auch noch gesüßt! Schade. Ich grübelte ein wenig. Vielleicht ein kräftiger Kaffeegeschmack in irgendeinem Teilbereich? Oder, und das würde ich als Koch probieren, etwas Sherryessig in die Schlagcrem.

Dieses Huhn!
***
Einige weitere Besuche haben inzwischen diese Bewertung gefestigt. Die Leute in der Küche können würzen! Das ist keine Selbstverständlichkeit, auch nicht in hochdekorierten Restaurants. Und die Produktqualität ist untadelig.

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Letzter Kommentar von am 14. Jun 2015 um 03:21

"ad magic, cmling meinte damit, dass es einen Rahm-Gurkensalat gab. Anscheinend legte er das Thema, "cream-Créme-Krem" doch nicht ad acta und versuchte dies erneut auf seine ihm eigene Art den Lesern seiner Bewertung zu vermitteln. Wir sollten auf diese Weise erkennen welch ungeheuerlichen Fehler MartinP sich leistete als er "Sour Creme" schrieb." Sour Crem. Lesen.

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am 7. Mai 2015
ViktorB
8
1
1
5Speisen
4Ambiente
3Service

Irgendwie seltsam. Dass man um 17 Uhr das Lokal betritt und mit strafenden Blicken vom Personal gefragt wird ob man reserviert hat. Das Lokal ist leer. Aber ab 18 Uhr ist alles reserviert. Bitte einen Tisch, bis dahin sind wir dahin. Wir dürfen. Der Spargel vorzüglich, das Beuscherl ein Traum. Das Personal bemüht, aber irgendwie mag keine gemütliche Gastfreundschaft aufkommen. 18:20, bitte zahlen. Das Lokal ist immer noch leer. Dank an die hervorragende Küche.

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Letzter Kommentar von am 8. Mai 2015 um 07:44

Etwas verwirrend - wurde die unfreundliche Visitenkarte gegessen?

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Herbeck - Karte
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