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Speisen
Ambiente
Service
41
37
43
Gesamtrating
40
33 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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SternSternStern
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Stern Info
RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 305
|
1
Wien
Rang: 200
Features
Gastgarten, Schanigarten
Catering, Partyservice
WLAN, WiFi
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
09:00-23:00
Di
09:00-23:00
Mi
09:00-23:00
Do
09:00-23:00
Fr
09:00-23:00
Sa
09:00-23:00
So
09:00-23:00
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Stern

Braunhubergasse 6
1110 Wien (11. Bezirk - Simmering)
Küche: Wiener Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 749 33 70Fax: 01 749 33 70
Lokal teilen:

33 Bewertungen für: Stern

Rating Verteilung
Speisen
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17
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 11. November 2016
Werbin
1
1
2Speisen
3Ambiente
5Service

Also ich kann mich den vielen Empfehlungen unserer Freunde, dort kann man gut Essen, nicht anschließen und bin eigentlich enttäuscht von dem Lokal.

Wir waren 7 Personen und der Empfang war okay. Der ein paar Tage vorher bestellte Tisch wurde in der letzten Reihe in einer Ecke für uns reserviert. Das austreten von der Sitzbank war sehr schwierig, da vom Nachbartisch die Leute im Weg saßen. Die Tisch-Deko empfing ich angenehm, Zahnstocher fehlten.
Die Kellner waren außerordentlich freundlich und sehr aufmerksam!

Meine gebratene Gans war optisch von der Größe her okay aber die anderen Gansel-Portionen waren sehr unterschiedlich vom Gewicht und Volumen.
Meine Portion war sehr zäh, die Haut nicht knusprig, das Fleisch löste sich zum Teil nicht vom Knochen. Dort, wo es sich löste, war es hart. ...und keine Zahnstocher am Tisch.
Das beigefügte Maroni-Rotkraut war eine sehr kleine Portion, eine Marone war drin, bei meiner Frau und den Freunden keine. Geschmacklich war es sehr gut abgestimmt.
Die zwei kleinen Knödel waren ausreichend und gut. Der Saft okay.

Auf die für den Preis sehr kleinen Nachspeisen habe ich nach Beobachtungen auf den Nachbarn-Tellern verzichtet.

Die Rechnung bekommt man nur auf Wunsch ausgedruckt. Hervorheben möchte ich aber nochmals die wirklich bemühten, und netten Kellner!

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Kommentar von am 11. Nov 2016 um 11:11

Das Gansl beim Stern ist leider das einzige das sie nicht so recht hinbringen, an sonst ist die Küche dort großartig......

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am 29. Mai 2016
wuffi55
40
3
5
2Speisen
3Ambiente
5Service

Leider kann ich mich den vielen euphorischen Bewertungen
hier nicht anschließen und muß auf Grund deren sogar eher
von Enttäuschung sprechen, auch bei der Größe der Portionen.

Wir waren 6 Personen und wurden sehr herzlich empfangen,
es wurde uns ein Tisch im wenig attraktiven Hinterhof Gastgarten
reserviert!

Die Freundlichkeit der Kellner findet man in der Gastronomie
eher selten und das Service war perfekt!

Leider nicht die Speisen!

Meine gebackene Schweinsleber war optisch ein Disaster,
verbrannt, steinhart und die Panier sehr fett, so daß ich sie
sofort zurückschicken mußte. (Foto vorhanden!)
Nach einer höflichen Entschuldigung kam nach kurzer Zeit eine neue Portion, leider wieder sehr dunkel und ebenfalls wieder hart!
Ich habe sie dann trotzdem gegessen, da meine Freunde
in der Zwischenzeit mit ihrem Essen fast fertig waren und
mir eine neuerliche Reklamation einfach zu blöd war!

Auch die spartanischen Beilagensalate haben sicher schon bessere Zeiten gesehen, denn der Grünanteil des zum Schweineschnitzel meiner Lebensgefährtin gehörenden Salates dürfte vor dem Servieren schon sehr lange in der Marinade gelegen sein und sah auch demenstprechend aus!

Ich habe dann auch auf eine der völlig überteuerten, winzigen Nachspeisen verzichtet, für deren Preis man in anderen Lokalen bereits ein Mittagmenü bekommt!

Ich möchte den Stern jetzt nicht ganz schlecht reden aber
vielleicht hatte die Küche ausgerechnet am Samstagabend
einen schlechten Tag. Hervorheben möchte ich aber nochmals
die wirklich bemühten, netten und gesprächigen Kellner!

Irgendwie aufgefallen ist mir aber trotzdem, daß das Lokal
trotz Sperrstunde um 23 Uhr ab ca. 20 Uhr beinahe keinerlei
Gäste mehr außer uns hatte!
Langes Wochenende oder einfach die Zeit kurz vor dem 1. ?

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Letzter Kommentar von am 30. Mai 2016 um 08:13

Wir waren auch im Stern Abendessen, hab keine Bewertung geschrieben da sowohl das Essen als auch das Service eher ungenügend war. Ich verfasse ungern schlechte Reviews nach nur einem Besuch, aber auch unser Schnitzel bzw. das Backhenderl waren sehr dunkel fast verbrannt und trocken.

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am 22. Februar 2015
buongustaio
72
2
11
3Speisen
4Ambiente
4Service

Auf der Suche nach einem guten Lokal mit gediegener österreichischen bzw. wiener Küche sind wir auf das "Stern" aufmerksam geworden.

Da ich in der Braunhubergasse in die Schule gegangen bin war es auch noch ein netter Abstecher in die eigene Vergangenheit.

Die Reservierung erfolgte problemlos und somit freuten wir uns auf ein gutes Mittagessen - von den Bewertungen her konnte ja nicht viel schiefgehen.

Vom Ambiente ein klassisches Gasthaus, beim Eingang die Schank wie eben beim "Wirtn" früher, jedoch optisch irgendwie höherwertig - auf der Karte auffallend viele "Innereien".

Das Service sehr bemüht, freundlich und flott - und wie mir aufgefallen ist - eine außgesprochen junge Mannschaft.

Der sehr erfreuliche Auftakt war der Gruß aus der Küche - ich vermute selbstgemachtes Gebäck mit Kürbis/Senfaufstrich - wenn ich mich nicht irre.

Danach eine Rote-Rüben-Suppe die recht originell angerichtet ist- auf Steinplatte im Email-Häferl so wie früher die Milch- oder Kaffeehäferln ausgesehen haben.

Die Suppe geschmacklich sehr gut, nicht ganz fein passiert, so daß noch einige Stückchen zu erkennen waren.

Als Hauptspeisen hatten wir Putenschnitzel Wiener Art sowie ein Cordon bleu mit Salat. Beides sehr gut gemacht, wie es sein soll. Herausheben möchte ich den Salat - wie ich finde ausgesprochen gut mariniert - sowohl der Erdäpfelsalat als auch die anderen Salate.

Weiters ein Beuschel - esse ich grundsätzlich gerne aber irgendwie bekommt man es selten - mit Serviettenknödel. Das Beuschel war sehr gut gemacht - und die Knödel weich und luftig. So weit so sehr gut.

Meines Erachtens war der Zwiebelrostbraten die "Achillesverse" des ganzen Essens.

Sowohl das Fleisch - zu dick und zu blutig für einen Rostbraten - als auch der Saft - zu dünn und geschmacklos - hat das übrige Niveau bei weitem nicht erreicht.

Ich finde auch, daß speziell hier Nachbesserungsbedarf besteht - wenn das klappt steht einem "Sehr Gut" beim Essen nichts mehr im Wege.

Zusammenfassend also: Ganz gutes Lokal mit Höhen und Tiefen - für Liebhaber von Leber/Lunge/Niere und Co. sicher ein Tip.

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Kommentar von am 29. Feb 2016 um 06:00

Für jemanden, der beim Rostbraten ab und zu gern die kurz gebratene Version möchte, ist es aber auch in diesem Punkt perfekt. :-)

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am 27. September 2014
leibspeisinger
9
1
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Zuerst muss ich der Rete Community mal ein großes Dankeschön aussprechen. Ohne die vielen (zum Teil) sehr hilfreichen Beiträge hätte ich das Gasthaus Stern wohl nie kennen gelernt.

Ein Besuch der Eltern und somit bevorzugt österreichische Küche standen am (Speise-)Plan. Bin zwar keine große Schreiberline - und steuere damit eher selten dieser Seite was bei – aber umso mehr erfreue ich mich an den Bewertungen anderer. Jedenfalls wurde umgehend die Restaurantsuche auf Rete gestartet und „spuckte“ mir das Gasthaus Stern aus. Destination Braunhubergasse 6 in Simmering war vom 2ten Heimatbezirk mittels Navi kein Problem, die Parkplatzsuche leider umso mehr. Nach ein paar kleinen, feinen Runden bedachte uns das Parkplatzengerl mit einem knapp bemessenen aber nach einigen Anläufen (jaja, Frauen am Steuer… ;-) ) doch „beparkbaren“ Platz.

Ein paar Gehminuten später wurden wir auch schon sehr nett von einem jungen Kellner im Gasthaus Stern begrüßt. Der erste Eindruck vom Lokal war sehr positiv. Rein durch die Türe und man befindet sich gleich im Schankraum, hinter dem sich wohl die Küche versteckt (was in diesem Fall aber wirklich nicht notwendig ist). Es gibt noch zwei weitere Speiseräume, die gleichsam gemütlich und gepflegt sind. Wir dürfen im ersten Raum Platz nehmen. Obwohl die Sonnenblume in der Vase schon bessere Tage gesehen hat und uns allen etwas frisch ist, stellt sich ein allgemeines Wohlbefinden ein.

Die Speisenwahl war bald getroffen. Heute hatten wir wohl alle Lust auf Fleisch. 2x Beef Tatar als Vorspeise. Und dies bitte um unsagbare EUR 3,50 pro Person – diese Okkasion ist nur in Kombination mit einer Hauptspeise erhältlich. 3x Tafelspitz als Hauptspeise. Als Kärntnerin muss ich betonen, dass hier auch Semmelkren angeboten wird... das gehört für mich zum Tafelspitz wie das Amen…. abgesehen davon ist (gut gemachter) Semmelkren einfach etwas wirklich feines. Weintechnisch hielten wir uns (primär aus Affinitätsgründen) an Grünen Veltliner sowie Gelben Muskateller. Beide wurden gut gekühlt serviert und waren ohne Fehl und Tadel.

Als unerwartete, positive Überraschung wurde uns vorweg ein Gruß aus der Küche gereicht. Gebäck und Krenaufstrich, beides hausgemacht. Der Aufstrich hat mich zwar etwas an Philadelphia und Konsorten erinnert, war aber dennoch sehr gut. Kurze Zeit später: Auftritt Beef Tartar…Garniert mit Salat, Tomatenscheibe, begleitet von Butter und (warmen) Toasteckerl fand ich am Teller ein wirklich feines Beef mit Zwiebel on top (sehr großzügig bemessen). Bisher war das Beef Tartar mit Avocado am Badeschiff mein persönlicher Favorit, aber das servierte Gericht war so fein abgeschmeckt, dass es problemlos Einzug in meine persönliche Hitlist hält.
Dachte schon, dass dies das Highlight des Restaurantbesuchs war… aber da hab ich wohl die Rechnung ohne den Tafelspitz gemacht. Am Teller wirklich feines Fleisch, das im Mund einfach nur zergangen ist. Anders kann ich es leider nicht beschreiben. In Kombination mit dem fein abgeschmeckten Semmelkren und dem knackigen Wurzelgemüse befand ich mich wohl im Pl****tta Himmel. ;)

Das Service war dominiert von jungen, sehr gut geschulten Kellnern. Mir persönlich hat es nichts ausgemacht, dass wir gleich drei ambitionierten Servicekräfte am Tisch hatten – natürlich nicht alle gleichzeitig… ;-). Jeder einzelne hat uns nicht nur fachlich souverän sondern auch humorvoll betreut. Die Frage ob „es geschmeckt hat“ haben wir hier nicht nur als Floskel wahrgenommen. Unsere leere Wasserkaraffe wurde uns ungefragt und binnen (ich übertreibe nicht) weniger Minuten wieder gefüllt zu Tisch gebracht. Ein abschließender, kleiner Plausch mit einem der Kellner hat dieses Serviceerlebnis abgerundet.

Fazit: Wohlfeile (mit Maut) EUR 80.- gut investiert. Wir kommen sicher wieder. Danke liebe Rete Tester!

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Letzter Kommentar von am 28. Sep 2014 um 11:50

Toller Bericht! HGL vom Gerry

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am 30. Juni 2014
Reisender
4
4
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Um zum Stern zu kommen muss man eine kleine Reise auf sich nehmen entweder mit dem 71er Richtung Zentralfriedhof oder mit dem Auto in eines der letzten Reservate Wiens ohne allgemeine Kurzparkzone.

Das ist gut einerseits - es kostet nichts - schlecht andererseits, denn die Pendler wissen dies auch und verparken den Bezirk untertags doch eher.

Ein wenig kreisen und man findet dann doch seinen Platz in der Naehe des Stern.

Gute Wiener Gastlichkeit mit allem was das Herz begehrt und man aus Kindertagen kennt ist der Lohn.

Von den Suppen bis zu den Nachspeisen alles ohne Fehl und Tadel.

Wer Fleisch liebt, wird den Stern lieben vom Beef Tatar bis zum Schweinsbraten. Dem Vegetarier werden die Krautfleckerl gefallen, obwohl ein ausgesprochenes vegetarisches Gasthaus ist der Stern grad nicht, aber es gibt immer eine kleine Auswahl.

Eine eigene Weinkarte mit allem was das Land zu bieten hat ist dann schon mehr als Standard in einem Gasthaus.

Die Kellner professionell, der Wirt engagiert, der Gast zufrieden.

Einer meiner Lieblingswirte in Wien.

Man kann nichts falsch machen wenn man sich und seine Freunde zum Stern bittet.

Die Preise durchwegs im unteren Bereich, ich hab schon mehr bezahlt in anderen Gastlichkeiten und bedeutend schlechter gegessen.

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am 14. Mai 2014
Update am 6. Juni 2014
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
5Speisen
4Ambiente
4Service
4 Check-Ins

Wir sind durch die Kurier Wochenendbeilage auf den STERN aufmerksam geworden, dann ReTe befragt, den Bericht von "hbg338" gelesen UND sofort für gestern Abend reserviert. :-)

Die telefonische Tischbestellung, vor zwei Tagen schon so was von freundlich, da ist die Vorfreude noch mehr gestiegen. (NO SMOKING im gesamten Lokal)

Die „Anreise“ mit der U3, Endstation Simmering, maximal 5 Minuten per pedes. Das Lokal Ecke Braunhubergasse Hugogasse ist nicht zu verfehlen.
Man kommt hinein und steht im Schankraum, dann folgt ein recht kleiner Saal ist übertrieben, hinten dann ein Größerer wo wir gleich links Platz nehmen durften.
Alles ist mit recht hellem Holz verkleidet, toller Wirtshauscharakter, oberhalb der Holzverkleidung dominiert weiß, mit vielen Bildern, ganz hinten ein besonders auffälliges, ich würde sagen New York in schwarz weiß, dazu auf der Straße zahlreiche Yellow Cabs, es passt zwar nicht her, aber vielleicht passt‘s gerade deswegen, mir hat’s gefallen.

4 sehr junge Kellner arbeiten, wo man den Eindruck hat denen macht die Arbeit Spaß, besonders der (wir vermuten) Oberkellner, freundlich, aufmerksam aber nie aufdringlich, immer ein lächeln und er hat Schmäh, wie man so schön sagt. Die drei Anderen wahrscheinlich zwei noch Lehrlinge, ebenfalls auf zack, wenn es einen Minikritikpunkt gibt, dann vielleicht bei der Produktkenntnis, Stichwort Sekt und Schnäpse, aber wie gesagt sie lernen ja noch.......

Die Karte war sehr rasch da, ebenso die beiden Sekt Rose vom Fischer aus Sooß, herrlich waren die, fruchtig frisch, leicht zu trinken.

Wir entschieden uns für das Vorspeisen Beef Tartar (nur in Kombination mit einer Hauptspeise, ist auf der Karte zu lesen) herrlich, toll abgeschmeckt, zwei halbe Scheiben Toast, die perfekte Relation und einiges an frischem Zwiebel, genau so stellen wir uns das vor. Sowie SEHR MUTIG für „weiße Nierndln“ (Hoden) vom Bio-Rind gebraten, mit Zwiebel und Apfel, ich kann nur sagen dass war und ich übertreibe nicht, ein Geschmacksfeuerwerk. Ich kannte das bis dato nicht, aber nachdem ich jede Art von Innereien sehr gerne esse, habe ich mich drüber getraut und es nicht bereut. MAHLZEIT :-)

Die Hauptspeisen waren ein Branzino im Ganzen gebraten, mit Eierschwammerlgröstl, das alleine wäre als Hauptspeise durchgegangen, bestehend aus Erdäpfel, Schwammerln, Zwiebel, herrlich gewürzt, ich käme allerdings nicht auf Idee es zu Fisch zu reichen, hat aber perfekt gepasst.
Der Fisch ein Traum, zart, die Haut kross und ich habe sogar die Wangen „gefunden“ UND Kalbsbries gebacken mit Gemischtem, so was von zart und weich, phantastisch die Panier, der Salat mit einer leicht süßlichen Marinade, exakt so wie wir das wollen.

Das herrliche Essen haben wir mit einer Flasche Wiener Gemischter Satz 2013, DAC, vom Rainer Christ aus Jedlersdorf (= der Nachbarort der Metropole Stammersdorf) „hinuntergespült“. Fruchtig, ein wenig säuerlich vielleicht, leicht zu trinken und er hat perfekt zu den Köstlichkeiten gepasst.

Auf was Süßes haben wir verzichtet, weil wir zum Einen sehr angenehm gesättigt waren und zum Anderen nicht so die „ Süssen“ sind, also meine Frau ist schon SÜSS :-)
Stattdessen haben wir einen Williams vom Artner aus Göttlesbrunn und einen Apfel, aus dem Holzfass, vom Reisetbauer getrunken, allerfeinste Ware wie wir fanden, die Früchte waren sehr präsent.

Der Abschluss, klein, schwarz und sehr stark, von Hausbrandt aus Triest, nahezu perfekt der Espresso.

Zusammengefasst, phantastisches Essen, in sehr schönem Wirtshausambiente, in einer Gegend wo man es so nicht erwarten würde, das Service nahezu perfekt. Nicht nur der Innereien Fan ist im Gasthaus Stern aller bestens aufgehoben.
Wir haben mit Trinkgeld 95,-- Euro gezahlt und sind mehr als zufrieden mit der U-Bim wieder nach Hause gefahren.

Es gibt auch einen Gastgarten, für den war es aber gestern leider zu kalt.


Weil es so gut war gleich noch ein Besuch am 5.6.2014, wieder nix mit Garten sitzen, etwas zu frisch woas.

Das Personal an diesem Abend die selben 4 Mann wie beim ersten Besuch, ohne Fehl und Tadel, "besser" als beim ersten Besuch.

Die gewählten Speisen allesamt wieder ganz ausgezeichnet. Vorspeise Lammnierndl mit Majoran gebraten auf karamellisiertem Apfel.
Hauptspeisen, wenig einfallsreich :-) wieder das Kalbsbries gebacken, weil's soooo gut war und eine Maischolle mit gemischtem Salat, phantastisch, besonders die Panier.
Nachspeise den gemischten Käse, da ein winziger Kritikpunkt, das Brot hätte frischer sein können.

Alles in allem sehe ich meine Bewertung 5/4/4 vom 14.5.2014 bestätigt, das Service an diesem Abend 4+ MAHLZEIT

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Letzter Kommentar von am 14. Mai 2014 um 15:22

Freut mich das es geschmeckt hat und meine Bewertung etwas dazu beigetragen hat.

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am 16. Februar 2014
wsam32
2
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

vor ca. 2 Monaten dort gewesen
Ohne Reservierung wirds schwer einen Platz zu bekommen, aber Glück gehabt.

Kalbsschnitzel vom Bio Kalb verspeist - das beste, dass zumindest ich je hatte. Von der Panier über das Fleisch, bis zum Salat und den Kartoffeln alles perfekt - waren so um die 16€
Für mich eines der Highlights in Wien, da auch gutes Service

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. Februar 2014
Update am 29. Oktober 2016
Experte
hbg338
389
56
29
5Speisen
5Ambiente
5Service
67 Fotos10 Check-Ins

Danke an Rete und an alle die über das Gasthaus Stern in Simmering eine ausführliche und informative Bewertung geschrieben haben. Denn Dank diesem hatte wir ein äußerst gelungenes Mittagessen.

Das Lokal liegt unweit der Simmeringer Hauptstraße, und auch die U3 Endstation ist in unmittelbarer Nähe. Parkplatz hatten wir Samstag zu Mittag auch recht nahe gefunden.

Das Lokal ist ein Ecklokal, welches über zwei Stufen zu erreichbar ist. Hier gelangt man in den Schankraum, und das erste was einen auffällt, es ist nicht verraucht. Seit fast einen halben Jahr ist das Lokal ein Nichtraucherlokal. Was aber die Gästefrequenz nicht minderte, denn während unseren Besuches füllt sich das Lokal bis auf den letzten Platz.

Wir wurden von einen der vier Kellner an einen der wenigen, nicht vorreservierten Tische geführt. Doch sofort nach dem wir Platz genommen hatten, bemerkten wir, dass es hier relativ stark zieht, und ich bin nicht der kälteempfindlichste, aber es war schon ziemlich heftig. Nach Rückfrage, ob es einen anderen Platz gäbe, bekamen wir diesen mit dem Hinweis, dass sich dieser aber im Schankraum befindet. Was uns aber nicht störte, da sich hier auch der Küchenbereich befindet und ich immer wieder die verschiedensten Speisen sah, die zu den Tischen getragen wurden. Auch der optische Eindruck des gesamten Lokals wirkt dank der vielen hellen Holzverkleidungen sehr gemütlich und gepflegt. Die zwei riesigen Gusseisenluster hellen das an sich schon recht helle Lokal im Schankraum noch zusätzlich auf. Das einzige, das wirklich gravierende Gebrauchsspuren aufweist ist der alte Holzboden. Hat sicher schon einiges über sich ergehen lassen müssen. Die Toilettenanlagen sind auch schon etwas älter, aber was das wichtigste ist, sauber und einwandfrei funktionstüchtig.

Nach dem wir Platz genommen hatten, wurde die recht große(Außenmaß) Karte überreicht und die Getränkebestellung aufgenommen. Apfelsaft(naturtrüb) gespritzt 0,5l(€ 3,80) und ein Vöslauer Mineral 0,35l(€ 2,20).

Ein großer Teil der Speisenkart umfasst die klassischen Innereien, wie gebackenes Kalbsbries, gebratene Kalbsnieren, Beuschl, Hirn mit Ei
gebackene Leber vom Huhn, Schwein und Kalb,
geröstete Leber vom Huhn, Schwein und Kalb.
Jedoch ist auch die klassische Wiener Wirtshausküche abseits der Innereien mit Zwiebelrostbraten, Schnitzel, Surschnitzel, Linsen, Eiernockerln und das klassische Rindfleisch in Tafelspitz, Beinfleisch und Schulterscherzel mit den verschiedensten Wahlbeilagen vertreten.


Meine Frau wählte die gebackene Hühnerleber jedoch mit Erdäpfelsalat statt den gemischten Salat(€ 8,90) was aber kein Problem darstellte. Ich entschied mich für die Leberknödelsuppe(€ 2,80), ein Vorspeisen Beef Tartar(€ 3,50) und das Budapesterschnitzel mit gemischten Salat(€ 9,90). Das Budapesterschnitzel ist ein gebackenes Schweinewiener, welches mit Speck und Zwiebel gefüllt wird. Bei der Essensaufnahme fragte uns der Ober ob die Hauptspeisen gemeinsam serviert werden sollten oder die Leber auch gleich mit meiner Vorspeise. Wir entschieden uns für ersteres und meine Frau musste sich etwas gedulden. Jedoch wurde die Wartezeit mit einen überraschenden Gruß aus der Küche verkürzt. Etwas ungewohnt, aber auf jeden Fall sehr aufmerksam. Ein kleines Einmachglas mit einem Kumquataufstrich und einem Bätterteigstangerl. Der Aufstrich einmal etwas Anderes. Eher säuerlich, aber nicht desto trotz, wir fanden es sehr schmackhaft.


Mittlerweile hat sich das Lokal gefüllt und ich stellte mich auf etwas länger Wartezeiten bei der Essenslieferung ein. Das war jedoch absolut nicht der Fall. Nach kurzer Wartezeit stand ein rauchender Teller mit einer traumhaften Leberknödelsuppe garniert mit reichlich Schnittlauch vor mir. Eine kräftige Rindsuppe wo man Salz und Pfeffer getrost vergessen kann. Auch die sowieso nicht vorhandene Maggiflasche wird absolut nicht vermisst. Eine Suppe die keine Geschmacksverstärkung braucht. Der Leberknödel groß, eher von der feineren Struktur aber nicht zu weich, und geschmacklich passend zur Suppe ein Traum. Kaum fertig gegessen, kam einer der Kellner und nahm den leeren Teller mit der Frage, ob es geschmeckt hat vom Tisch. Trotz Stress perfektes Service.

Das Beef Tatar war optisch sehr ansprechend auf einer Art Schneidbrett serviert. Garniert mit reichlich Zwiebel, einem Stück Butter auf einer Paradeisscheibe, welches aussah wie wenn man es mit dem Löffel ausgestochen hätte, und dazu auch streichfähig und nicht steinhart gekühlt ist. Dazu zwei Stück Toastbrot. Die Portionsgröße so wie der Geschmack- perfekt. Auch hier wurde wieder prompt abserviert.


Die gebacken Hühnerleber meiner Frau bestätigt den Ausspruch, dass gutes Essen nicht unbedingt schön aussehen muss. Typisch dunkle panierte Leberstücke mit Schnittlauch garniert und einem Stück Zitrone. Geschmacklich war sie begeistert und auch die Konsistenz war perfekt weich.


Mein Budapesterschnitzel waren zwei Stück, dank der Fülle, dickeres Fleisch mit einem Stück Zitrone. Die Panier wunderbar im Geschmack, nicht zu hart aber trotzdem leicht knusprig. Dank der Zwiebel/Speckfülle saftig. Das Schweinefleisch weich. Meine Befürchtung, dass der Zwiebelgeschmack zu dominant sein würde, hatte sich in keiner Weise bestätigt. Auch der Speckgeschmack war dezent im Hintergrund. Die Mischung war geschmacklich absolut in Ordnung. Der gemischte Salat nicht zu kalt und die Marinade sehr gut abgeschmeckt.


Da mich aber doch eine Nachspeise interessierte, konnte ich meine Frau dazu überreden, dass sie sich daran beteiligt, denn ich war eigentlich satt. So bestellten wir einen hausgemachten warmen Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern(€ 5,40). Hatte schon öfter davon gehört aber noch nie selbst gegessen. Mittlerweile Weiß ich, dass mir etwas entgangen ist. Die etwas längere Wartezeit wurde durch eine Nachspeise wettgemacht, die wir in dieser Form noch nicht genossen haben. Ofenfrisch(dadurch auch die Wartezeit) mit der flüssigen Schokolade innen. Der Speichelfluss erhöht sich schon wieder- auch wenn ich nur davon schreibe. Es war das I-Tüpfelchen auf ein gelungenes Mittagessen.


Mein Fazit. Äußerst gutes Essen zu vernünftigen Preisen in einem sehr schönen Lokal mit einem Topservice, wie man es in der Vorstadt nicht erwartet hätte. Auch wenn das Lokal nicht gerade um die Ecke ist, werden wir hier sicher öfters speisen.
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Update vom 01.05.2014.:
Nach zwei weiteren Besuchen im Gasthaus Stern mit folgenden Speisen, Grießnockerl Suppe, Frittatensuppe, Gekochter Spargel mit Petersilerdäpfel und Sauce Hollandaise, Zwiebelrostbraten, Hühnerleber geröstet mit Braterdäpfeln, Beinfleisch mit Erdäpfelschmarrn und Schnittlauchsauce und Apfelkren, Salzburger Nockerln mit Preiselbeeren die allesamt vorzüglich schmeckten kann ich meine Bewertung nur bestätigen. Wiener Gasthausküche auf sehr, sehr hohen Niveau mit perfektem Service. Mittlerweile ist ein Besuch im Monat beim Stern trotz der etwas weiteren Anfahrt von Gerasdorf Pflicht.
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Update vom 29.10.2016.:
Auch der zehnte Besuch verlief zur vollsten Zufriedenheit. Das Alt Wiener Backfleisch welches ich schon in einigen Lokalen konsumiert hatte war perfekt. Deutlich war der Kren und Senf zu schmecken, ohne jedoch zu dominant zu sein. Das Risotto mit dem Hokaidokürbis und auch die Salzburger Nockerln konnten meine Mutter für die dieser Besuch hier eine Premiere war voll überzeugen. So begeisterte auch der Steirische Backhendlsalat meine Frau. Das Service wie immer ohne Fehl und Tadel. Auf die nächsten zehn Besuche hier.

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Letzter Kommentar von am 2. Feb 2014 um 18:12

Seit einigen Tagen hab ich stundenweise dieses Problem auch.

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am 6. Jänner 2014
guanche50
7
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

....das stern ist für mich immer einen besuch wert, wenn ich in wien bin. freu mich schon auf den nächsten besuch im februar, vor allem die lebergerichte sind einfach spitze.

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am 27. Dezember 2013
RichardD
1
1
2Speisen
3Ambiente
4Service

27.12. 2013 Waren heute mit der Familie essen: Gebackener Karpfen = OK , Mayonese Salat = leider für die moderne Küche daneben, Gebackene Schweinsleber = leider hart, Lamm = 2 Stück Lammripperl ein bisschen wenig am Teller, Salzburger Nockerl = sitzengeblieben serviert ! Es müssen heute die Lehrlinge gekocht haben ! Service = 1 A, Beef Tartare = Leider schlampig Zwiebel innendrinnen zu gross usw ! Leider stimmt hier Preis und Leistung gar nicht

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Kommentar von am 28. Dez 2013 um 09:16

Jo eh, wegen der radikal modernen Küche geh ich zum Stern. Wohin den sonst. So ein Mayonaissalat nach der alten Art, vielleicht sogar mit Geschmack, nein das geht gar nicht.

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am 27. Dezember 2013
EliSue
4
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Ein herrliches Gasthaus!
Nicht billig aber seinen Preis wert!
Ambiente ist sehr schön, die Lehrbuam, die zu dritt ein rotes Zwickl servieren (einer fragt, der zweite fragt nochmals und der dritte bringts) sind entzückend und das Essen einfach großartig.
Mein Schulterscherzel war einfach perfekt! Da kann sich so mancher sogenannte Rindfleischexperte in der Innenstadt verstecken.
Die Cremeschnitte war riesig aber so leicht dass ich sie aufessen musste :)
Die 9 KollegInnen haben 9 verschiedene Sachen gegessen und es gab kein Murren sondern nur Freude und Genuss!

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am 2. Dezember 2013
sabeli68
2
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Wir gehen sehr gerne zum Stern, bei jeder Feier und auch so mit Freunden, es ist immer wieder ein Genuß.
Zum Vorposter kann ich sagen das mir das leid tut - ich habe die Eiernockerl fast jedes Mal wenn ich im Stern bin und es hat inklusive des Salates IMMER geschmeckt. Über die Nockerlgröße kann man streiten, mich stört es nicht wenn sie so groß sind.
Ansonsten ein ganz großes Lob an dieser Stelle mal an das Stern - Service top, Essen super, passieren kann immer mal was, aber überwiegend Daumen hoch das es so ein gutes österreichisches Lokal noch gibt das man getrost weiter empfehlen kann...

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am 27. November 2013
WalterH2
4
1
2
3Speisen
3Ambiente
5Service
5 Fotos1 Check-In

Schade, schade, schade!

Wir haben uns ob der vielen guten Kritiken entschlossen, das Stern zu besuchen. Zwischen zwei Terminen wollten wir uns mit einer Kleinigkeit stärken. Und es war leider ein durchwachsenes Erlebnis. 5 Sterne für den Service, ohne Wenn und Aber! Das Personal sehr zuvorkommend, bemüht und sehr freundlich.
Suppen: ausgezeichnet. Die Leberknödelsuppe (€ 2,80) meiner Frau, fantastisch. Der Knödel hatte die richtige Konsistenz, weder zu hart, noch zu weich. Geschmacklich einwandfrei. Eingelegt in einer kräftigen, "echten" Rindsuppe, diese hervorragend gewürzt und mit reichlich frischem Schnittlauch bestreut. Ich habe eine "Alt Wiener Erdäpfelsuppe" mit Schwammerln und Speckstückchen (€ 3,20) genossen. Im wahrsten Sinn des Wortes. Cremig, fantastisch abgeschmeckt, wirklich wie aus Oma's Kochtopf. Schon alleine für die Suppen lohnt sich ein Besuch in diesem Haus.

Aber dann:

Oma's Eiernockerln (€ 6,90). Falls eine, der Kochkunst mächtigen, Oma dieses Gericht gekocht hätte, dann hätte sie vermutlich schon ziemlich eingeschränktes Sehvermögen und lädierte Geschmacksnerven. Die Eiernockerln in der Größe von Stierhoden, jedenfalls weit von Daumennagel-Größe entfernt. Zumindest meine Oma hätte so zierliche Nockerl gemacht. Die Beschaffenheit dieser Riesen-Nocken daher sehr kompakt/flummi-artig. Die Eier auf den Nockerln, ein versalzener Matsch (Ei-Pulver statt Hühnereier?). Der Salat rundete den Schrecken noch ab. Sehr Essig lastig und letschert (also das genaue Gegenteil von knackig).
Hingegen meine Specklinsen - hurra! Wie ein und derselbe Koch so unterschiedlich kochen kann ist mir ein Rätsel!!! Die Linsen wunderbar gar - und NICHT letschert - für meinen Geschmack genau richtig gewürzt, der Knödel fest aber keinesfalls hart, 1A.

Für die versalzenen Eiernockerl (meine Frau fragte den Kellner ob der Koch sehr verliebt sei?) gab es als kleine Entschädigung eine ganz hervorragende Creme brulée mit frischen Minzeblättern garniert, ein Gedicht. Diese kleine Entschuldigung hat meine Frau wieder versöhnt und ich darf dieses Lokal ein weiteres mal besuchen ohne den Hausfrieden zu strapazeren ;-))

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Letzter Kommentar von am 27. Nov 2013 um 21:53

Ich bin ganz der meinung von biancac, meine oma hat die nockerl auch immer mit dem suppenloeffel gemacht und nicht mit dem spaetzlesieb. Ich mag meine eiernockerl auch eher saftig und nicht eier die zutote gebraten werden. Das mit dem salz ist halt pech.

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am 14. Oktober 2013
Experte
adn1966
80
48
22
4Speisen
4Ambiente
4Service
6 Fotos3 Check-Ins

Ja, es gibt sie noch, die gastronomischen Überraschungen, die wahren Lokal-Schmankerl, die man unverhofft und unerwartet entdeckt, um nach einem köstlichen Mahl satt, zufrieden und vor allem positiv überrascht nach Hause zu gehen. Aber der Reihe nach:

Es war „one of those days“, Sonntag Mittag nach einem zugegeben laaangen Samstag Abend mit Freunden. Nachdem die Liebste und ich den ganzen Samstag in der Küche gestanden sind, um gute Freunde zu bekochen, nachdem der Abend in vinophiler Runde doch recht lange gedauert hat, stand uns der Sinn an diesem Sonntag nach einem verspäteten und deftigen Mittagessen. Nicht weit weg von uns sollte es sein, und auch zu einer etwas unorthodoxeren Uhrzeit (Sonntag, 16:00) noch vollen Küchenbetrieb und Feines aus der Wiener Küche bieten.

Nach ausgiebigem Stöbern im ReTe, sowie dem Anbringen verschiedenster Filter in der Suchfunktion gab es kein Ergebnis in unserem unmittelbaren Umkreis (3.,), das uns so wirklich ansprach. Dafür spuckte die Suche ein interessantes Ergebnis im 11. aus, das Gasthaus Stern in der Braunhubergasse 6. Google Maps schlug mir gerade einmal 6 Minuten Fahrzeit vor, - Kriterium eins (in der Nähe) also erfüllt. Die Öffnungszeiten (täglich von 09:00 bis 23:00) passten auch, den Zuschlag erhielt das Stern nach kurzem Überfliegen der HP (nettes Gasthaus, urig, klassisch) und vor allem der Speisekarte (klassische Wiener Gasthausküche, viel Fleisch, Innereien, alles Bio und, vor allem, in Sachen Fleisch vertraut Herr Christian Werner, seit 2008 Besitzer des Lokals, offenbar auf Herrn Höllerschmid, meinem persönlichen Fleischpapst, Prophet und Oberhaupt der „dry aged“ - Religion in diesem Land.

Mit Höllerschmids Fleischprodukten und einer Karte, die auf umfassende Kompetenz in Sachen „fachgerechte Zubereitung (fast) aller Teile des lieben Viehs“ schließen lässt (Bries, Hirn, Beuschel, Nierndln, Steak, ...), kann ja eigentlich kaum etwas schief gehen, also nichts wie hin.

Nun ist es ja so (und die geschätzten SimmeringerInnen mögen mir dies vorab verzeihen), dass der elfte „Hieb“ auf meiner ganz persönlichen gastronomischen Landkarte bisher unter „Nirwana“ zu finden war. Bis auf einen Restaurantbesuch in Kaiserebersdorf (Schloss Thürnlhof, wenn ich mich recht erinnere) hat sich kein Lokal nachhaltig in meinen Ganglien verewigt. Ich kenne den Elften auch eigentlich nur von oben, also vom Anflug auf Wien, wenn die Piste 11 in Betrieb ist. (Auch den dadurch von mir verursachten Fluglärm mögen mir die SimmeringerInnen verzeihen).

Die Liebste also ins Auto gepackt, und ab in die Braunhubergasse. Leicht zu finden, selbige Gasse ist eine Querstraße der Simmeringer Haupt, nach dem Enkplatz bald einmal rechts rein, an der zweiten Ecke befindet sich das Stern.

Wir betreten das geräumige Ecklokal, eine Tafel macht uns darauf aufmerksam, dass bei Schönwetter auch der Garten in Betrieb ist. Gut, bei 13° und übernachtig sein ist das kein wirkliches Thema, also nehmen wir im ersten von zwei Räumen, wo auch die Schank ist, an einem gemütlichen Ecktisch Platz. Die Karten (recht groß, allerdings auch sehr übersichtlich) werden gereicht. Das Ambiente sagt: „Gasthaus, urig, sanft renoviert, viele Holztäfelungen, wie man sie aus den „echten“, alten Wiener Gasthäusern kennt, an den Wänden, ein wirklich alter, mehrfach geschliffener Holzboden, der sicherlich viel erzählen könnte.

Die Tische sind weiß eingedeckt, stilvoll, ohne mit dem gemütlichen Gasthausambiente zu brechen. Der erste Eindruck: sehr gut.

Die Karte hat das Potential, die Herzen erklärter Fleischliebhaber höher schlagen zu lassen. Es finden sich Tafelspitz, Beinfleisch, Zwiebelrostbraten, Cordon Bleu, Budapester Schnitzel (ist gäfüllt mit Späck und Zwiebel), Eiernockerl, geröstete Knödel, aber eben auch Steak vom Jungstier, Lammhirn mit Ei (wo, bitte, findet man so etwas sonst noch??), Gulasch, und noch eine Vielzahl anderer Schmankerl.

Und dann erst die Innereien-Fraktion: Weiße Nierndl, geröstete Leber, Beuschl, Kalbshirn mit Ei, Kalbsbries. Die Tageskarte kontrastiert ein wenig mit etwas „more sophisticated“ Gerichten, hier findet man die „non-Wirtshaus-Klassiker“ wie Chorizo-Kürbisrisotto, Tagliatelle mit Perigordtrüffel oder die Barbarie-Entenbrust. Interessant allemal.

Wir wollen’s im Hinblick auf den fast durchzechten Samstag klassisch und fleischig. Die Liebste wählt als Vorspeise das Vorspeisen-Tartar (um unglaubliche € 3,50, wenn es in Kombination mit einem Hauptgang gewählt wird) vom Bio - Jungstier, zur Hauptspeise bleibt sie selbigem Stier treu und wählt das Filet Steak, medium, mit Rosmarinkartoffeln und Saisongemüse (€ 23,90).

Für mich soll’s zum Start eine Frittatensuppe sein (€ 2,80), gefolgt von einem Beuscherl vom Bio-Kalb (€ 14,90). Das perfekte Rezept, um einen soliden „hangover“ zu bekämpfen. Und dazu, um den Teufel gleich mit dem Belzebub auszutreiben, eine Flasche Sauvignon Blanc vom Sabathi. Die Weinkarte ist etwas Steiermark - lastig, das who-is-who aus Gamlitz und Umgebung ist gut repräsentiert.

Der Service ist flott, freundlich und adrett gekleidet und auf den weißen Hemden mit dem Symbol des Lokals (Stern) dezent gebrandet, die Bestellungen werden zügig aufgenommen, ebenso zügig kommen die Getränke.

Es kommt, auch nicht selbstverständlich für ein Gasthaus, ein Gruß aus der Küche. Ein kleines Glas Eiaufstrich mit einem Blätterteigstangerl. Sehr zart, sehr „buttrig“, das Stangerl, der Aufstrich gut, wenn auch etwas zu brav. Die Kombination ist optisch ansprechend, zum nicht allzu sehr gewürzten Eiaufstrich fände ich dunkles Gebäck etwas passender. Sei’s drum. War trotzdem recht leck.. – nein, recht schmackhaft.

Erster Auftritt des Bio Jungstiers: Auf einer Schieferplatte kommt eine übersichtliche, aber nicht zu kleine Portion Tartar daher, reichlich rohe, dünn geschnittene Zwiebelringe drüber, mit einem echt appetitlichen Klecks (meine ich wirklich Ernst, kein „Kleeblatt, keine Scheibchen) Butter, und zwar eine Butter, die wie gute Landbutter aussieht und schmeckt. Dazu zwei Scheiben Toast.

Mit diesem Tartar hackt sich Christian Werner in der Sekunde auf Platz Eins der von der Liebsten jemals konsumierten Tartars. Die Liebste, als Rohfleischfetischistin wird sie von mir als ausgewiesene Tartar/Carpaccio Expertin ohne Zweifel anerkannt, ergeht sich in Lobeshymnen. Das Fleisch, der Geschmack, die Würzung, der Zwiebel, - just perfect. Ich gestehe, selbst kein erklärter Freund von rohem Fleisch zu sein, - dieses Tartar werde ich beim nächsten Besuch allerdings bestellen. Kompliment und Hut ab, Christian Werner.

Die Suppe: reichlich gute, hausgemachte Frittaten schwimmen in einer Suppe, die ich so noch von meiner Mutter kenne. Eine echte, kräftige Rindsuppe, in der reichlich Knochen und Fleisch gekocht wurden. Bei der Karte, - wen wundert’s? Ein Supperl wie beim Plachutta, wo auch täglich unzählige Rinder durch den Suppentopf wandern, - und doch noch ein bisschen authentischer.

Paarauftritt Filet Steak und Beuscherl:

Beim Steak werden die hohen Erwartungen ob des Namens Höllerschmid vollständig erfüllt. Zart, herrlich im Geschmack, medium auf den Punkt, wie bestellt, gegart. Die Kartoffeln sind, wenn auch etwas zu großzügig mit Rosmarin bedacht, ein geschmacklicher Traum, genau so und nicht anders sollen Erdäpfel schmecken. Beim sehr knackigen und frischen gerösteten Gemüse dürfte Herrn Werner oder einem seiner Kollegen das Salzhanderl ein wenig ausgekommen sein, - ein kleiner Lapsus, der passieren kann.

Le Beuschel: eine glatte 5, ohne wenn und aber. Für meinen bisherigen Beuschel-Favoriten, Josef Hohensinn, wird’s eng am obersten Stockerlplatz. Den wird er sich nun mit Christian Werner teilen müssen, vorausgesetzt es gelingt Herrn Werner und seiner Crew, auch die Knödel auf das Niveau des Beuschels zu heben. Konsistenz, Geschmack, Säure des Beuschels sind einfach perfekt, die 3 dazu gereichten Knödelscheiben hinken leider stark hinterher. Zu wenig Würze, zu unaufgeregt die Konsistenz. Ein derartiges Beuschel verdient einen würzigen, interessanten und gut strukturierten Knödel, keine blassen Serviettenknödelscheiben, die, obwohl sicherlich hausgemacht, geschmacklich zu sehr im Hintergrund bleiben.

Für ein Dessert war kein Platz mehr, obwohl uns aus der kleinen Dessertkarte einiges angelacht hätte, wie z.B. der Kaiserschmarren mit Zwetschkenröster. Ich nehme dafür meinen obligaten Ristretto, der für ein Wiener Gasthaus auch tatsächlich erstaunlich kurz daherkommt. Kaffeetechnisch vertraut man hier auf Hausbrandt, ein guter, solider Espresso.

Die Preise: für die Qualität der Zutaten (Höllerschmid &Co.), das offenbare Beherrschen des Handwerks auf hohem Niveau, guten Service und einen Nachmittag in einem sehr gemütlichen und doch gepflegten Ambiente sind rund € 40,- für die Speisen eine nachgerade Sensation. Mit € 35,- schlug sich die Bouteille Sabathi zu Buche, € 24,- wurden für eine 1 ½ l Flasche Schilchersturm vom Tscheppe verrechnet, die wir als Mitbringsel für Freunde erstanden. All in all ein wirklich gelungener Nachmittag.

Mein persönliches Fazit: Sie machen so ziemlich alles richtig, Herr Werner. Der alte Geist des Wirtshauses wurde durch sanfte Renovierung erhalten, das Upgrade zu etwas mehr Eleganz ist gelungen. Eine bodenständige Karte, die alles bietet, was man auf einer Wirtshauskarte finden möchte.

Den Fokus auf die sehr hohe Qualität der Produkte, die hier verarbeitet werden, zu legen, und die Vision, einen Gast mit gutem Essen, gutem Service, gemütlichem Ambiente und dies noch zu moderaten Preisen, ohne „aufzureiben“, zufrieden stellen zu wollen, mit Leben zu erfüllen.

„We’ll be back“, um in Ahnlehnung an ein berühmtes Zitat eines steirischen Auswanderers zu sprechen, und wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch. Die Ganslzeit steht vor der Tür, - na dann?

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Letzter Kommentar von am 14. Okt 2013 um 20:34

Ich freu' mich für dich (und Liebster)und für das Stern, dass ihr zueinander gefunden habt.;o)

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am 22. September 2013
caroa4
4
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

wir haben sehr oft unsere Familientreffen hier und sind immer sehr zufrieden mit den Speisen. Das Personal ist professionell und freundlich. Preis-Leistungs-Verhältnis passt auch.Gute österreichische Küche.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 22. Sep 2013 um 21:35

caroa4, mach dir nichts draus :-). Jeder darf hier so schreiben wie er oder sie mag. Die Handvoll User die sich daran stoßen ignorierst du am besten. Liebe Grüsse

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am 3. Juli 2013
Selinunte
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ein sehr, sehr gutes wiener Gasthaus mit vielen tratitionellen Gerichten. Unvergeßlich gut ist das Schokotörtchen!!

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am 28. Mai 2013
danield
3
1
1
5Speisen
5Ambiente
4Service

Das Gasthaus Stern ist ein kulinarisches Highlight in Simmering. Besonders köstlich ist der Tafelspitz (Bio) inkl. Beilagen um 16,90 €. Am Wochenende oder an Feiertagen sollte man vor Besuch des Lokals einen Tisch reservieren. Im Sommer befindet sich im Hof ein kleiner Gastgarten.

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am 13. Dezember 2012
Baerlipanda
13
1
2
4Speisen
3Ambiente
4Service

Haben kurzfristig den Besuch im Lokal beschlossen und haben auch um 14.30 Uhr nicht mühelos aber doch und mit viel Freundlichkeit einen Tisch bekommen.
Das Essen war sehr gut. Der "Gruß aus der Küche" gut und erfreulich. Mich begeistert das Innereienangebot (die geb. Kalbsleber war wunderbar) , die wechselnde Spezialitätenkarte und die unbeschreiblich guten Desserts. Ich träume heute noch von den Rahmdalken.
Das Weinangebot ist sehr gut.
Man kann anstandslos Beilagen wechseln, dies und die Freundlichkeit de´s Personals machen das "STERN" zu einem Nobelbeisl wie man es sich wünscht.

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am 5. November 2012
Hellauer
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wir hatten Familientreffen mit 50 Personen - alle haben frisch von der Karte bestellt. Keiner musste warten. Das Personal flink, freundlich und aufmerksam. Zum Essen: sensationelle Wiener Küche, Preise normal. Auch ein riesen Angebot an Innerein. Nierdernl z.B. gibts auch nicht überall. Beef Tartar - gut gewürzt, ausreichend 3,80 als Vorspeise sehr günstig. Beim Tafelspitz kann man sich die Beilagen auswählen - super! Preis 14,00 ist super. Wiener Kalbsschnitzerl 18,00 - kann man ja kaum was falsch machen - war aber auch sehr gut. Die Anderen waren ALLE zufireden und haben das Lokal alle gelobt. und das heißt was bei 50 Personen.

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Letzter Kommentar von am 6. Nov 2012 um 00:10

@miesenplace Danke für Deine Bemühungen. Aber das dürfte ein grundsätzliches Mißverständnis sein. Manche beschreiben ein Lokal so, daß jemand, der noch nie dort war, einen guten und umfassenden Eindruck erhält und sich mit diesen Infos entscheiden kann, ob das was für ihn ist. Andere Reviews sind leider eher so wie Eintragungen in Hüttenbücher oder in Gästebücher und kaum mehr als eine nette Grußadresse an die Gastgeber. Und welchen Wert die einzelnen Reviews haben, kann man ja an den Zustimmungen und Ablehnungen ersehen. Aber jedenfalls Danke für Deinen gutgemeinten Versuch, etwas Positives zu bewirken.

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am 23. Oktober 2012
ManuelaB2
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

ich kann nur gutes sagen,haben öfters unsere Familientreffen hier im Gasthaus und bis jetzt hat immer alles gepasst. Weiter so...........

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am 17. April 2012
William
25
2
4
3Speisen
3Ambiente
3Service

Obwohl das Lokal für den 11. Bezirk als untypisch einzustufen ist, hat es den Mehrwert um sich deutlich abzuheben noch nicht ganz geschafft. Der Zwiebelrostbraten um € 14,90 ist in Ordnung , aber keine Offenbarung. Die gebackene Schweinsleber um € 6,90 ist preiswert, ließ aber jedwede Ambition vermissen. Genial hingegen ist das "Stern Duett" als Dessert um € 4,20

Die Bedienung ist ebenfalls für Simmeringer Verhältnisse bewundernswert. Ich konnte miterleben wie unerwünschte Gäste derart höflich und formvollendet des Lokales verwiesen wurden, wie es als Schulbeispiel für konfliktfreies Krisenmanagement in Lehrbücher eingehen kann.

Die Basis stimmt und ist noch ausbaufähig. Der großzügige Nichtraucher-Bereich ladet ein, ist aber trotzdem noch etwas zu wenig heimelig. Ich geb' dem Lokal noch weiteren Chancen sich zu beweisen und zu etablieren.

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Kommentar von Unregistered am 28. Jun 2012 um 22:14

walt, der Hinweis ist entbehrlich und mehr als nur überheblich! "Die Simmeringer Verhältnisse" du hast an Poscha, überheblicher Pimpf!!! Deine anderen Reviews sind ja auch nicht beser. Aber wenn man so etwas gilt unter Proleten dann gerne! Ein SIMMERINGER de für die VERHÄLTNISSE etwas im Leben geschafft hat.

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am 9. April 2012
ChrisF
11
1
2
5Speisen
5Ambiente
4Service

Wir haben unser Ostersonntags-Mittagessen im Stern verbracht. Nachdem ich davon ausging, dass da schwer ein Platz zu bekommen sei, hab ich vorab angerufen und gefragt, ob ich zur späten Mittagszeit einen Tisch reservieren könne.

Eine freundliche Dame am Telefon sagte mir, dass gerade einige Tische frei würden, sie lasse einen für uns herrichten und werde ihn dann für uns reservieren, wir könnten in 15-20 Minuten kommen. So wars auch, wir hatten einen netten Platz im Nichtraucher-Zimmer (man betritt den Nichtraucher-Raum durch zwei übel riechende Raucher-Räume, dass man dort freiwillig sein Essen einnehmen mag, wundert mich etwas. Ich würde Rauchern raten, das Rauchen nach draußen zu verlagern und einen Tisch im Nichtraucher-Raum zu nehmen.)

Wir wurden dann von einem sehr freundlichen jungen Mann begrüßt und es wurden die Getränke aufgenommen, die rasch serviert wurden. Nach den Getränken kam ein Gruß aus der Küche, mit dem wir gar nicht gerechnet hatten - ebenfalls von einem sehr freundlichen Kellner - Käsestange mit Ei-Bärlauch-Aufstrich - alles selbst gemacht, glaub ich.

Für die Speisen kam dann ein weiterer Kellner (eigentlich wäre ich mit unserem ersten Kellner bereits zufrieden gewesen), wir bestellten Puten Cordon Bleu und Tafelspitz.

Das Cordon Bleu (Preis knapp unter 10 Euro) waren zwei mittelgroße Cordon Bleus mit gemischtem Salat, das Fleisch saftig, man schmeckte die sehr gute Fleisch-Qualität, perfekt gebacken. Der Tafelspitz (etwa 16 Euro) war Bio, schmeckte auch sehr sehr gut.

Die Deko war dezent Oster-mäßig, das Publikum angenehm (fast überraschend für diese Gegend in Simmering), wir hatten da eine schöne Zeit.

Ich schließe mich einem Vorposter an: So muss ein Wiener Nobelbeisl (=Wikipedia-Definition für dieses Lokal) sein.

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am 19. Dezember 2011
Weltenbummlerin
1
1
2Speisen
2Ambiente
2Service

Kürbissuppe sehr dünn und kaum typischer Geschmack; Saibling eher trocken; Mohnnockerl = Schlagobers/Mohnmischung ebenfalls nicht sehr überzeugend. Leider wurden die Erwartungen das Essen betreffend nicht erfüllt. Erwähnenswert ist aber eine zwar auf wenige Winzer eingeschränkte aber von der Sortenvielfalt ansprechende Weinkarte.

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Kommentar von ilic am 9. Sep 2012 um 14:57

mir hat da nichts geschmeckt ! hab mir mehr erwartet

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am 19. November 2011
Christa
1
1
5Speisen
3Ambiente
5Service

Freitag, dem 18.11. waren wir um 20.45h ohne Reservierung beim Stern, in der Annahme, es ist eh nichts mehr los dort, doch weit gefehlt, der Laden war bumvoll. Eine sehr junge und superfreundliche Servierdame hat uns sofort den letzten Tisch freigemacht und trotz vollem Haus wurden wir sofort bedient und hatten in ca. 40min unser gesamtes Menü am Tisch. Leberknödelsuppe (riesiger Knödel, flaumig und herzhaft), Wiener Schnitzel mit wunderbarem Erdäpfelsalat, Beef Tartare als Vorspeise - fein und pikant und Ganslgröstl, das sich als sehr kreatives, asiatisch mit knackigem Gemüse serviertes Gericht entpuppte (kein Erdäpfelpampf).
Der Höhepunkt war ein locker-leichtes Mohnmousse mit kandiertem Kürbis - alles superlecker.
Wir haben für nächstes Wochenende eine Weihnachtsfeier für 14 Personen dort gebucht, ich bin schon sehr gespannt....

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am 8. September 2011
Thun23
29
10
11
4Speisen
3Ambiente
5Service

Ein Wirtshaus wie es sein soll. Einfach, grad, ehrlich und frisch gekocht.

Vorne bei der Schank steht der Eingeborene auf ein Stehachterl. Der Kellner hat den noetigen Schmaeh, aber auch die noetige Umsicht und Erfahrung, ist freundlich aber nicht unterwuerfig.

Feine Frittatensuppe, der Geschmack kommt vom Liebstoeckl und dem Wurzelwerk und nicht vom Wuerfel. Die Frittaten sind unregelmaeszig - also handgeschnitten und selbergemacht, was man spaeter bei der Palatschinke, die luftig und leicht daherkommt wieder merkt.

Es gibt zweimal Rindstatar - einmal um EUR 3.50 als Vorspeise und einmal um 14 als Hauptspeise. Die Vorspeisenportion reicht voellig wenn man eine Hauptspeise danach nimmt und schmeckt wie Tatar schmecken soll - frisch und wuerzig.

Ausgeloeszte gebackene Huehnerkeulen mit Gurkenrahmsalat um 10,90 meinerseits und karamelisierte Krautfleckerl um 7,90 fuer meine Begleitung. Herz was willst du mehr, ausser eben Palatschinken als Nachspeise mit einer guten Melange.

Ein Glas Welschriesling aus der Suedsteiermark zum Hendl ansonsten viel alkoholfrei ergibt Summa Summarum fuer 2 Personen mit je 4 Gaengen Euro 52.

Was will man mehr, ausser das es mehr solche Wirtshaeuser geben sollte.

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Kommentar von Unregistered am 8. Sep 2011 um 09:38

Eingeborene sind immer ein gutes Zeichen

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am 28. Oktober 2010
tinak
4
1
1
4Speisen
3Ambiente
4Service

Die Küche dieses Wirtshauses ist sehr empfehlenswert.
Kalbsbries, Gordon Bleu, Altwiener Backfleisch, jede Suppe, Salate sehr gut.

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Letzter Kommentar von Simsalabim am 26. Okt 2011 um 10:45

Egal auf welcher Seite des Semmerings man sich befindet: Cordon rouge ist auch sehr schmackhaft!

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am 27. September 2010
rebirg
2
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Waren mit einer größeren Gruppe am Fr Abend dort.
Wurden trotz regem Betrieb schnell und freundlich bedient.
Lob ans Service.
Das Essen wurde durchgehend als ausgezeichnet bewertet - besonders die Steaks, das Beef-Tartare und die Beilagen (Erdäpfel in jeder Form) wurden gelobt.
Der Zwiebelrsotbarten war vom Fleisch/Saft her Exzellent aber der Zwiebel oben auf war instant, beim geb. Kalb Bries die Panier etwas zu stark gesalzen. Raunzen auf hohem Wirtshausniveau.
Die EssensPreise sind ok
Die Weinkarte ist gut aber nicht gerade billig 3-4 Euro pro 1/8.
Das Bier ist ausgezeichnet gezapft und temperiert.
Atmosphäre: ein gemütliches Wirtshaus, WC's könnten eine Renovierung vertragen.
Kann das Lokal uneingeschränkt weiterempfehlen.
Komme sicher wieder.

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am 20. September 2010
Saltnpepper
5
1
1
5Speisen
3Ambiente
4Service

DER Wirt im 11ten, die besten Kartoffeln (in jeder Form), das großartigste Schnitzerl (auch im Schmalz gebacken), die coolste Hauslimo (mit Melisse) und und seit kurzem auch die Weinentdeckung: den Sauvignon blanc vom Weingut Kollerhof aus der Südsteiermark....einfach "astronomisch"

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Kommentar von Unregistered am 20. Sep 2010 um 19:15

Das Lokal wurde durch die Reaktion des Lokalbesitzers auf die letzte (auch sehr sachliche) Review überaus sympathisch ! Seufffz ... warum gibt es hier nicht nur solche Reviewer uns Lokalbesitzer

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am 28. Juli 2010
Experte
laurent
301
58
27
3Speisen
2Ambiente
3Service

45- 33- 42 das muss ja was Besonderes sein. Gestern im Tuttendörfl, heute auf in den 11. Dank Navi war das Lokal leicht gefunden, mit Parkplätzen schaut’s eher schlecht aus. An der klassischen Wirtshausschank vorbei, durch einen kleinen, holzvertäfelten Raum in einen großen Saal hindurch wurde man in den Innenhof geleitet. Dieser schaut recht manierlich aus, bietet Platz für ca. 60 Personen und ist teilweise überdacht; allerdings auch mit einigen Unrat „verziert“. „Tote“ Pflanzen, leeren Kübeln, verdreckter Boden bis hin zur Waschmaschine ist da einiges Unansehnliches. Die Speisekarte ist riesig; mehrere Zetteln mit Rindfleisch, Sommerliches, Innereinen, Tageskarte ergibt eine Auswahl von über 70 Speisen!
Man sitzt auf nicht unkomfortablen Holzklappsesseln bei Tisch mit Ottakringer-Bierdeckeln, Salz, Pfeffer und Aschenbecher (den könnte man auch ausleeren), Papierservietten, trinkt Zwickl Seidl, 2,80€ oder die unglaublich günstigen Weine ( Bouteille Welsch vom Artner um 9 ( Neun),60 bis hin zu Gr. Veltliner Loibner Berg Smaragd 2005,FX Pichler, Wachau um 64,00€

Gang 1: Steinpilz-Eierschwammerl Tagliatelle 9,90€-
Die Nudeln leicht cremig wenn auch mehr well als al dente, die Eierschwammerl klein und bissfest, die Steinpilze herrlich im Aroma: Keine große Kochkunst; allerdings auch kein Gericht bei der es Kochkunst bedurfte, allerdings in riesiger Dimension
Gang 2: Ochsenwangerlragout mit Waldpilzen und Serviettenknödel 10,90-

Drei Scheiben Knödel( Füllvolumen für den Magen ohne Eigengeschmack und Würzung), das Ragout ein mächtiges Konzentrat und voller Aromen, die Pilze wie bei Gang 1 zusätzlich mit Lauch, die Backerl wunderbar geschmort ohne das sie zerfielen; ein gutes Gericht. (Aschenbecher könnte man auch ausleeren)
Gang 3: Kalbsnierenscheiben gebraten mit Apfel, grünem Peffer und Petersilerdäpfeln 14,90€
20 DAG Petersilerdäpfeln, dazu drei Scheiben der Niere schön im Fettbeet gebraten, das Safterl dazu idealtypisch mit zarter Grünpfefferschärfe; das war großartig (Aschenbecher könnte man auch ausleeren)

Gang 4: Hausgemachte Marillenknödel mit Butterbrösel 5,20€
Die allerbesten des Jahres 2010 (wenn ich auch noch nicht viele gegessen habe; werden kaum zu überbieten sein) Ideale Proportion aus luftig, flaumigem Teig zu süßer, feinsäuerlicher Marille und Bröse lbutter.
Guter Segafredo-Cafe, nett weil mit Wasser serviert.- Freundlich verabschiedet mit dem Gedanken da mal wiederzukehren

Für das Stern würde ich eine kurze Anreise in Kauf nehmen; wenn man in der Gegend ist allerdings schon empfehlenswert

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Letzter Kommentar von am 27. Mär 2012 um 20:12

Nudeln mehr als al dente, keine große Kochkunst; Knödel ohne Eigengeschmack und Würzung- das ist für mich kein SEHR GUT sondern ein GUT

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am 28. Juni 2010
EdgarH
3
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1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wer würde so ein Feinschmeckerjuwel in Simmering erwarten. Kalssische Wiener Küche mit Innereien und Rindfleisch sowie Gebackenes aller Arten werden geboten. Eine wunderbare Schank und Holztäfelung erwarten den Gast. Das unaufdringlich, zuvorkommende Personal wird man bei Wirten selten finden.

EIN MUSS, wer Wien kulinarisch kennen möchte.

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am 26. Jänner 2010
koola
26
3
3
4Speisen
2Ambiente
4Service

Die asiatische, orientalische und mediterrane Kulinarik hat uns ja mittlerweile fest im Griff, manchmal muss es aber trotzdem was Österreichisches/Wienerisches sein.

Der "Stern" bietet hier einge Vorteile: Das Lokal ist groß genug, um mit der ganzen Familie hinzugehen, man kriegt (nach tel. Reservierung) eigentlich auch immer Platz, die Speisekarte ist sehr groß, von der Oma bis zum vegatarischen Enkerl ist für jeden was dabei.

Die Portionen sind groß genug, das Preisniveau dafür angemessen. Schmecken tut´s gut, wenn man die etwas deftigere Küche mag. Schade, dass man auch hier keinen "echten Oberskren" zum Tafelsspitz serviert - und damit ist nicht die Mischung Schlagobers/Kren gemeint, sondern die mit gekochter Béchamel! Aber das kann nicht einmal mehr der Plachutta...
Es gibt einige gute Weine, die wirklich günstig sind, empfehlenswert zB der gemischte Satz - wenn´s grad einen gibt.

Das Ambiente ist leider ein Schwachpunkt, das Lokal ist "wirtshausig" und erinnert an alte Bahnhofsrestaurationen.

Durch die Nähe zur Simmeringer Hauptstraße ist die Anreise mit den Öffis kein Problem, mit Parkplätzen kann es schwierig werden - dafür gibt´s im 11. noch kein Parkpickerl.

Fazit: Gut essen, das Drumherum ignorieren und zum Angeben lieber ein anderes Lokal aussuchen.

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am 22. Oktober 2009
sabinegrosz
2
1
5Speisen
3Ambiente
5Service

Essen ist großartig - Service sehr aufmerksam - Ambiente urig aber gemütlich - einzig die Zettelwirtschaft bei der "Speisekarte" nervt.
Endlich ein Lokal wo das Essen - jedesmal - ein Vergnügen ist!

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am 25. Mai 2009
DaPiefke
15
2
2
4Speisen
3Ambiente
3Service

endlich ein großartiges lokal nahe meiner arbeitstelle.
klassische aber nie langweilige wiener küche, tages/wochenkarte.
diverse großartige speisen bereits dort eingenommen.
gansl (passt zwar derzeit nicht aber es war eines der besten in meinen 9 jahren wiener gansl essenszeit). gastgarten nicht schön aber gemütlich. gute wein und schnaps karte. bei den portionen wird nicht gespart.

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Bewertet am 25.05.2009

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