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Pichlmaiers zum HerknerPichlmaiers zum HerknerPichlmaiers zum Herkner
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Pichlmaiers zum Herkner Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Keine Info
Eröffnungsjahr
2016
Öffnungszeiten
Mo
11:00-24:00
Di
geschlossen
Mi
geschlossen
Do
11:00-24:00
Fr
11:00-24:00
Sa
11:00-24:00
So
11:00-24:00
Hinzugefügt von:
Stammersdor.
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hbg338
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Pichlmaiers zum Herkner

Dornbacher Straße 123
1170 Wien (17. Bezirk - Hernals)
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 480 12 28
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1 Bewertung für: Pichlmaiers zum Herkner

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 27. März 2016
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
4Speisen
5Ambiente
4Service
14 Fotos1 Check-In
Gelistet in: INNEREIEN

Genau bei der Endstation der Straßenbahnlinie 43, in Neuwaldegg, findet man PICHLMAIERS zum HERKNER. Wir sind im 17enten Wiener Gemeindebezirk, in der Dornbacher Straße 123, unterhalb des Pötzleinsdorfer Schlosspark.

Nachdem vor etwa drei Wochen eine kurzfristige Reservierung für den nächsten Tag nicht geklappt hat, Hütte war schon voll, haben wir dermal eine Woche vorher angerufen. Aber auch da waren nur mehr zwei Tische frei und das bis 20:00. Kein Problem, kommen wir halt schon um 17:30, wobei uns die freundliche Stimme sagte, Küche erst ab 18:00. Es ist sich übrigens alles ganz entspannt bis 15 vor Acht ausgegangen.
Wenn man dann einmal dort war, weiß man warum es schwierig ist einen Tisch zu bekommen, Platz gibt’s für etwa 50 Personen, wenn überhaupt?

Ich kann nicht sagen wie es früher einmal beim Herkner ausgesehen hat, war ich doch nie dort, aber das was sich uns nach dem längeren Umbau geboten hat, davon waren wir beeindruckt. Das Lokal wunderschönen, alt trifft auf neu und doch wurde versucht den typischen Wirtshauscharakter zu erhalten. Es gibt drei kleine Räume, wenn man rein kommt den mit der Schank, einen mittleren, da war unser Platz für zwei und ganz hinten in dem schlauchförmigen Lokal, noch einen.
Vieles ist aus Holz, wie der schöne Boden, die etwas filigran wirkenden Tische, die recht gemütlichen, ebenfalls nicht sehr robust aussehenden Sesseln, mit ihren grünen „federnden“ Lehnen und auch die dunkle Wandvertäfelung in einigen Bereichen des Lokals. An den weißen Wänden, das eine oder andere mehr oder weniger geschmackvolle (bunte) Bild. Man fühlt sich hier auf Anhieb richtig wohl!

Es gibt einen kleinen Hinterhofgastgarten, mit 4 oder 5 Tischen und eine Terrasse über Stiegen zu erreichen. Ich konnte allerdings nicht erkennen ob die für Gäste vorgesehen ist.

Das Personal bestand aus dem Serviceleiter, sowie drei im Einheitsgwandl gekleidete Mitarbeiter, zwei Damen ein Herr. Sie waren flott unterwegs, sehr freundlich, aufmerksam, es wurde regelmäßig unauffällig nachgefragt, kurz Profis ihres Fachs, die den Job sicher irgendwann einmal gelernt haben und sie können lächeln.

Bei unserem eintreffen wurden wir nochmals darüber informiert, dass die Küche erst um 18h los legt. Noch immer kein Problem :-) so hatten wir genug Zeit uns in Ruhe sowohl die Speise- als auch die Weinkarte anzusehen.
Die Zeit wurde, in Ermangelung eines Prosecco, mit einem sehr guten Rose Sekt von Fred Loimer aus Langenlois überbrückt, sehr fruchtig war der. Der Preis mit € 7,50 tat dann aber schon etwas weh und nein wir rechnen das jetzt nicht in unsere gute alte Währung um :-))

Wenige Minuten vor Küchenstart wurden wir dann schon von „unserer“ vermutlich aus dem Ländle? stammenden Kellnerin, nach unsere Essenwünschen gefragt und das Gedeck gebracht. Es bestand aus gschmackigem Verhackerten, gesalzener Butter, die mag ich sehr, sowie einem Aufstrich auf Gervais Basis, mit roten Rüben und Kren, der hat’s uns angetan. Dazu das Körberl mit reichhaltiger Auswahl an frischem Brot und Gebäck, sieht man in der Vielfalt kaum wo.

Wir begannen mit einem kleinen Rieslingbeuschel, bei sehr vielen der Speisen kann zwischen groß und klein gewählt werden, und einem Beef Tatare, ebenfalls die kleine Version. Das Beuschel grandios, sowohl das Gemüse als auch die Lunge, wahrscheinlich auch Herz, in feine längliche Streifen geschnitten. Die wunderbar rahmige Sauce perfekt abgeschmeckt, die drei kleinen Stück angebratenen Serviettenknödel ebenfalls großartig. Verziert war das Ganze mit Obers? und einigen halben Kapernbeeren. Innereienfan was willst du mehr!
Aber auch das vermutlich doppelt faschierte BT herrlich, die Würzung nahezu perfekt und es gab keine Butter dazu, sondern oben drauf war etwas weißes, butterähnliches, sowie einige Semmelwürfel. Dazu wurde drei kleine Scheiben getoastetes Schwarzbrot gereicht, wobei da eine mehr nicht geschadet hätte. Die Speise quasi auf ein Minimum reduziert, kein Zwiebel, keine unnötigen Salatblattln, keine Kapern, oder was man sonst noch so dazu bekommt.

Und nachdem auf der Karte gepökeltes Kalbsherz stand, blieb mir natürlich nichts anderes über, als ein Zwischengericht (klein) zu bestellen. Auch das enttäusche nicht, es kam mit einem dunklen guten Saftl daher, ich hatte es aber schon zarter und weicher. Das mag aber mit dem pökeln zu tun haben, ich weiß es nicht. Dazu am viel zu großen Teller waren Süßkartoffeln und so einiges an dekorativem Firlefanz :-) aber seht selbst.

Die beiden Hauptspeisen waren für die Liebste (wieder einmal) ein ZRB und für mich Hüfte und Backerl vom Simmentaler Rind. Der Rostbraten butterweich, durchzogen, nicht zu dick, ein sehr ordentliches Stück für eine kleine Portion. Die Braterdäpfel gschmackig, dazu sehr viel Zwiebel, zum einen glacierter, dann drüber gestreut Jungzwiebel und etwas eigenartig anmutender Röstzwiebel? der war nämlich papriziert, naja. Der Schwachpunkt war leider, wie recht häufig, der Saft. Optisch zwar schön, auch sämig, aber leider ziemlich geschmacklos. Auf die Gurke hat man auch nicht vergessen, und zwar eine „Senfgurke“. Nein nicht wie man jetzt vielleicht glauben mag, sondern Gurke klein geschnitten in Senf, separat ein einem kleinen Schüsserl serviert. Interessant!
Dafür spielte meine kleine Portion Rindvieh alle Stückln. Die Hüfte innen rosa, außen schön angebraten, das Backerl anständig mit Fett durchzogen, aber nicht zu viel und beides butterweich. Bravo! Das Fleisch wurde auf einer eher geschmacksbefreiten Kräuterpolenta serviert, dazu einige Fisolen und roten Bohnen. Der Saft da wiederum richtig gut. Das verstehe einmal einer?

Dazu hatten wir eine Flasche Rotgipfler Rodauner aus 2014, vom Weingut Alphart aus der Thermenregion in NÖ, genauer gesagt aus Traiskirchen. Ein recht kräftiger mineralischer Weißer, mit viel Frucht und einer der lange am Gaumen bleibt und dennoch war er leicht zu trinken. Dazu Wiener Hochquelle ohne dafür zu zahlen.
Der Espresso danach, von Barista‘s aus Graz, war guter Durchschnitt, kaum bitter, aber wie immer könnte er für mich noch stärker sein.
Habe ich nicht irgendwo gelesen, dass die Familie Pichlmaier auch aus der Steiermark ist? egal.

Und die Moral von der Geschicht? Tolles Lokal, sehr gut gegessen und auch das Service macht den dazu passenden Job. Die Rechnung habe ich mit Plastikgeld beglichen, samt Maut waren es gerne gezahlte 135,-- Euro.

Wiederkommen ja, Empfehlung ja, war sehr schön beim neuen HERKNER, nur eines haben wir uns mehrmals gefragt, wie schauen denn die große Portionen aus, wir beide waren mit den 5 kleinen mehr als satt.

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Pichlmaiers zum Herkner - Karte
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Bewertet am 27.03.2016

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