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Do, 23. Mai 2024

Schutzhaus am Schafberg

Czartoryskigasse 190, 1170 Wien
Küche: Österreichische Küche, Wiener Küche
Lokaltyp: Berghütte, Schutzhaus, Restaurant
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Schutzhaus am Schafberg

Speisen
Ambiente
Service
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Bewertungen

Experte
am 22. April 2015
SpeisenAmbienteService
Was ich ja an meiner Märchenstadt besonders schätze ist, dass man auch eine Landpartie innerhalb der Stadtgrenzen machen kann. Gesagt getan, schnappte ich mir Prinz und Prinzchen und ab ging es mit der Motorkutsche zum Schutzhaus am Schafberg. Schutzhaus? Ja klingt vielleicht jetzt seltsam, da...Mehr anzeigenWas ich ja an meiner Märchenstadt besonders schätze ist, dass man auch eine Landpartie innerhalb der Stadtgrenzen machen kann.

Gesagt getan, schnappte ich mir Prinz und Prinzchen und ab ging es mit der Motorkutsche zum Schutzhaus am Schafberg. Schutzhaus? Ja klingt vielleicht jetzt seltsam, dass ich über ein Schutzhaus schreibe, aber hier handelt es sich wirklich um eine entzückende Entdeckung!

Schon der Garten ist mit liebevollen Details gestaltet, unter anderem fand ich in den Lounge-artigen Bereichen Kerzen-Luster die an meine Kristallkronleuchter erinnerten….

Das Service jung, engagiert und sehr nett, so soll es sein!

Die Karte barg dann weitere Überraschungen… ist ja nicht so, dass ich etwas gegen die gute Bürgerküche der ordinären Schutzhäuser habe…. Auch Prinzessin kann einem guten Schmalzbrot mit ganz viel Zwiebel nicht widerstehen…. Aber ich war doch entzückt über das erfrischende Speisenangebot am Schafberg.

Wir ließen uns bringen:

Tartare von der Lachsforelle mit Limettencremefraiche und Apfel-Radieschensalat

Klassisches Beef Tartare

Fein geschnittene rosa Kalbstafelspitzscheiben,
zweierlei vom roten Paprika, Bärlauchvinaigrette, Wildkräuter-Radieschensalat

Das Schutzhaus-Backhenderl in Buttermilch eingelegt, im Körbchen serviert, mit Erdäpfel-Vogerlsalat

Rosa gebratenes Jungschweinefilet auf Grüntee-Gnocchi, Bergpfeffersaft, Bärlauchpesto

Jaja, wir hatten ja noch körperliche Betüchtigung im Sinn, daher diese mittägliche Völlerei,
und wie gesagt, Prinzchen war mit und der ist ja noch im Wachsen!
Schutzhaus am Schafberg - WienSchutzhaus am Schafberg - WienSchutzhaus am Schafberg - Wien
Hilfreich7Gefällt mir3Kommentieren
am 17. Dezember 2014
SpeisenAmbienteService
Ich kann den vorigen Beschreibungen nur zustimmen. Wir machen gerne immer wieder einen Spaziergang von Pötzleinsdorf auf den Schafberg. Das "Schutzhaus" ist ein Gasthaus im Landhausstil mit Restaurant Qualität. Zur Belohnung nach dem Anstieg gönnen wir uns ein mehrgängiges Menü je nach Lust & Lau...Mehr anzeigenIch kann den vorigen Beschreibungen nur zustimmen. Wir machen gerne immer wieder einen Spaziergang von Pötzleinsdorf auf den Schafberg. Das "Schutzhaus" ist ein Gasthaus im Landhausstil mit Restaurant Qualität. Zur Belohnung nach dem Anstieg gönnen wir uns ein mehrgängiges Menü je nach Lust & Laune, es war immer ausgezeichnet. Dazu Bier oder Wein zu moderaten Preisen. Im Herbst wurden wir von einem Schilchersturm überrascht, köstlich. Es macht einfach Freude hier einzukehren und sich für den "Abstieg" zu stärken. Auf wiedersehen!
Hilfreich4Gefällt mirKommentieren
am 18. November 2014
SpeisenAmbienteService
Ein nettes, rustikales Lokal. Die Qualität der Speisen ist für meinen Geschmack überdurchschnittlich, das Service war bisher eigentlich immer tadellos. Ich war bisher 4 oder 5 Mal dort und werde gerne wieder zu Gast sein. Einziger Wermuthstropfen: Trotz toller Lage am Schafberg so gut wie keine ...Mehr anzeigenEin nettes, rustikales Lokal. Die Qualität der Speisen ist für meinen Geschmack überdurchschnittlich, das Service war bisher eigentlich immer tadellos. Ich war bisher 4 oder 5 Mal dort und werde gerne wieder zu Gast sein. Einziger Wermuthstropfen: Trotz toller Lage am Schafberg so gut wie keine Aussicht. Die hat man nur, wenn man vorher oder nachher durch die Kleingartenanlage schlendert. Aber nach dem Essen sollte man sich ja sowieso einwenig bewegen ;-)
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Experte
am 4. Juli 2014
SpeisenAmbienteService
Es ist ein Dilemma: ist das Wetter schön und man möchte im Schutzhaus im Freien sitzen, gibt es keinen Parkplatz, ist das Wetter hässlich, verspürt man auch keine Lust auf ein Outdoor-Lokal. Der Blick auf Wien ist sensationell. Der Gastgarten ist schattig, man sitzt unter zwei großen Kastanienbäu...Mehr anzeigenEs ist ein Dilemma: ist das Wetter schön und man möchte im Schutzhaus im Freien sitzen, gibt es keinen Parkplatz, ist das Wetter hässlich, verspürt man auch keine Lust auf ein Outdoor-Lokal. Der Blick auf Wien ist sensationell. Der Gastgarten ist schattig, man sitzt unter zwei großen Kastanienbäumen, an den Seiten gibt es strohgedeckte Lauben, an denen weiße Venezianerluster angebracht wurden - so kitschig, dass es schon wieder witzig ist. Die Bedienung ist nicht besonders aufmerksam, das bestellte Leitungswasser musste drei Mal (!) urgiert werden. Ich unterstelle der Kellnerin keine schlechte Absicht, sie hat es drei Mal wirklich vergessen. Bei den Speisen wähnt man sich eher in einem sehr guten Restaurant, als in einem Schutzhaus. Als Vorspeise mariniertes Tartar vom Rinderfilet mit zweierlei Eierschwammerl um € 9,90 hätte ich mir nicht erwartet. Die flaumigen Petersil-Speckknödel auf rahmigen Eierschwammerl um € 8,80 entsprechen schon eher dem Namen des Lokals. Zum Abschluss die in aller Bescheidenheit schon vom Lokal selbst als "legendär" bezeichneten Erdbeerknödel in Butternussbrösel geschwenkt mit marinierten Erdbeeren um € 6,80 sind wunderbar. Natürlich gibt es auch Schnitzel, Reisfleisch, Backhenderl, Zwiebelrostbraten oder Fleischlaibchen, aber wir gaben der Saisonkarte den Vorzug. Dazu ein Schnaitl-Bier, das in Wien selten zu bekommen ist und die Welt ist fast in Ordnung. Fazit: eine wirklich gute Adresse für feine Küche, vorzugsweise in der warmen Jahreszeit.
Hilfreich6Gefällt mir2Kommentieren
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2. Mai 2016, 13:09Gefällt mir
Experte
am 11. Mai 2014
SpeisenAmbienteService
Letzten Freitag hinauf in die luftigen Höhen des Schafberg (390m ü.d.M, Grenze zwischen dem 17enten und 18enten Hieb = Bezirk) um ENDLICH diese To-Do zu erledigen. Das mit der Reservierung per Mail hat perfekt funktioniert, zuerst kam eine automatische Rückantwort, mit dem Hinweis, dass man ...Mehr anzeigenLetzten Freitag hinauf in die luftigen Höhen des Schafberg (390m ü.d.M, Grenze zwischen dem 17enten und 18enten Hieb = Bezirk) um ENDLICH diese To-Do zu erledigen.

Das mit der Reservierung per Mail hat perfekt funktioniert, zuerst kam eine automatische Rückantwort, mit dem Hinweis, dass man sich innerhalb von 24 Stunden melden wird. In Echtzeit hat es nur knapp über vier Stunden gedauert UND man „freut sich auf unseren Besuch“. Das hört/liest man von kaum einem Lokal, sehr gut.

Bereits auf dem Weg, nochmals angerufen, weil wir uns um einiges verspäten würden, kein Problem und wieder „wir freuen uns auf sie“ :-)

Wie zu erwarten in der Nähe des Lokals kein Parkplatz, das mit der Öffi Anreise eher mühsam, weil der Bus nicht oft fährt, spät des Abends die Heimfahrt noch problematischer, da nur mehr alle heiligen Zeiten. Geparkt haben wir vor dem Schafbergbad, einige hundert Meter weiter ums Eck, da war mehr als genug Platz.

Netter Empfang, mit DU angesprochen, auch in Ordnung, wir sind ja in einem Schutzhaus in über 1500m Seehöhe :-)))
Im Reservierungssystem waren wir rasch gefunden, unser Tisch mit Blick zur Schank, nett, alles irgendwie rustikal, aber schön rustikal. Das Lokal macht einen gepflegten Eindruck, war bei weitem nicht voll, gut besucht jedenfalls. Zum draußen sitzen war es uns leider ein wenig zu kalt, der Garten im (Hoch)sommer sicher der Hit.

Das junge Servicepersonal, zwei Kellnerinnen, ein Schankbursch der beim servieren hilft und einer, der dürfte etwas „wichtigerer“ sein als die Anderen, tut auch überall mit.
Unser Mädl, eine Mischung aus Indien/Philippinen/Hawaii, keine Ahnung ?? „süß“ jedenfalls. Professionell, recht aufmerksam und freundlich, aber weg vom Tisch, da kam der grimmige Blick...........
Sie hat sich zumindest sehr bemüht, auch die Anderen allesamt freundlich und vom Fach.

Wir hatten zwei gute, aber nicht überragende Prosecco, vielleicht war die Flasche auch schon etwas zu lange offen, die waren rasch da, ebenso die Speisekarten.

Die Vorspeise, aus der Wochenkarte, EIN asiatisches Beef Tartar (geschabt?) mit Grünzeug garniert. Unterscheidet sich vom „normalen“ durch nicht zu scharfen Wasabischaum, das war richtig gut, sehr gut abgeschmeckt, den Gaumen hat’s gefreut, dazu 4 halbe Scheiben Toastbrot, die Relation genau richtig.

Als Hauptspeise hatten wir das Reisfleisch, kam oben darauf mit etwas Sauerrahm und viel zu viel Grünzeug (Rauke woas, oder wie der Italiener sagen würde, Rucola) geschmacklich einwandfrei, wer es mit Gulaschfleisch und -saft mag. Für mich gibt’s aber bessere Macharten. Fehler hatte es aber sicher keinen. Der grüne Salat dazu war sehr gut mariniert, nicht zu sauer.
Sowie einen Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln + Gurkerl. Das Beste daran mit Sicherheit das Fleisch, ein Rostbraten, relativ dünn und sehr weich, perfekt, der Röstzwiebel auch in Ordnung. Das Saftl leider viel zu dünn, wässrig, recht geschmacklos und nix sämiges, schade. (Das mit dem Saft ist leider in sehr vielen Lokalen ein Problem, das s’Pfiff im 19enten bringt das super hin, meinte meine bessere Hälfte und sie isst oft und gerne ZRB) Die Bratkartoffel haben auch nicht überzeugt, lätschat wie man so schön sagt.

Dazu gab‘s ein Flascherl Grüner Veltliner „Stangl“ 2013, vom Waldschütz aus Strass im Kamptal, ein fruchtiger, gut zu den Speisen passender, der hat VOLL überzeugt und war mit € 18,-- preislich sehr vernünftig. Dazu kam automatisch ein Krug Leitungswasser, großes Kompliment!

Das Highlight des Abends war mit der Sicherheit der Espresso zum Schluss, CAFFE DEL DOGE Venezia. Wer auf klein, schwarz wie die Nacht und sehr stark steht, DAS IST ER!

Zusammengefasst, ein schöne, etwas andere Location, zumindest drinnen laden die Sitzbänke nicht wirklich zum lange verweilen ein. Das Essen alles in allem gut, aber nicht mehr. Das Personal vom Fach, aber bitte auch dann freundlich schauen, wenn man glaubt man wird nicht beobachtet (Ich weiß das ist, vor allem in der Gastronomie, nicht immer leicht)
Gecasht haben wir € 66,-- mit Maut, ein klein wenig zu viel wie wir fanden.
A ja nur BARES ist wahres, war zwar kein Problem, auf der HP könnte man aber zumindest darauf hinweisen.-
(Falls ich nicht so viel mit hätte, könne ich auch am Sonntag = Muttertag abwaschen kommen, da braucht sie e noch wen, meinte sie lächelnd)

ABER wir kommen wieder, dann wenn man draußen, unter den schönen alten Bäumen, sitzen kann.

Jetzt hätte ich doch fast auf die Nutella Pala, mit Schokosauce und Schlagobers vergessen, was für die Linie, egal, super geschmeckt hat sie, frisch gemacht, flaumig.
Hilfreich14Gefällt mir8Kommentieren
5 Kommentare·Zeige alle Kommentare
Stammersdorfer

19enterkreis, was hast du denn für ein Problem......

17. Mär 2015, 22:37Gefällt mir1
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