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Gesamtrating
35
8 Bewertungen
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GruabnGruabnGruabn
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Gruabn Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Günstig
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
09:00-24:00
Di
09:00-24:00
Mi
09:00-24:00
Do
09:00-24:00
Fr
09:00-24:00
Sa
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Gruabn

Untere Viaduktgasse 41
1030 Wien (3. Bezirk - Landstraße)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Beisl
Tel: 01 7126359
Lokal teilen:

8 Bewertungen für: Gruabn

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 21. Jänner 2017
Experte
adn1966
84 Bewertungen
49 Kontakte
Tester-Level 23
3Speisen
3Ambiente
4Service
8 Fotos1 Check-In

Ein schnelles Abendessen geht sich noch aus, bevor ich die Liebste vom Flughafen abhole. Irgendwo nicht allzu weit von mir, wenn möglich am Weg zum Airport. Der Stadtwirt fällt mir ein, aber irgendwie habe ich auch Lust, etwas Neues zu probieren. Die „Gruabn“ kommt mir in den Sinn, ein echtes Wiener Beisl quasi gleich neben dem Stadtwirt. Warum nicht?

Ich parke das adn-Mobil in der Unteren Viadukt und laufe die paar Meter zur Gruabn. Mein kulinarisches Wohnzimmer ist ja der Stadtwirt und es fühlt sich etwas eigenartig an, in das Nachbarlokal zu gehen. Es vergeht kaum eine Woche, in der ich nicht beim Stadtwirt bin, die Liebste und ich kennen das Lokal, seit es besteht, ich mag es, alle dort zu kennen und ich schätze nebst Ambiente und guter, konstanter Qualität, dass man uns dort ebenso gut kennt.

Aber heute Abend will ich wissen, was es mit der Gruabn auf sich hat. Die ReTe – Bewertungen sind ja durchwegs gut, auch von bekannten und geschätzten Testerkollegen. Also nichts wie rein.

Erster Eindruck: Ein echtes, uriges Wiener Gasthaus. Viel Dunkles Holz, gemütliche Wirtshaustische und eine typische Wirtshausschank. Aschenbecher stehen auf den Tischen, im Schankraum darf geraucht werden. Daneben gibt es einen abgetrennten NR-Bereich, ich nehme natürlich im Schankraum Platz.

Das Lokal ist zur Hälfte leer, gerade einmal zwei Tische im Schankraum sind besetzt. In der Ecke läuft ORF im Fernsehen, Wirtshausfeeling stellt sich ein.

Kurioses Detail: Gerade, als ich komme, berichtet ORF von Häupls Umbildung der Stadtregierung, was vom Tisch neben dem Fernseher mit Kommentaren wie „der g’hört scho lang weg“ goutiert wird. Komisch, passt doch unser Bürgermeister („Wo ist mein Spritzwein?“) zu einem Wiener Wirtshaus wie George W. Bush auf eine Texas – Ranch, oder wie Donald Trump in, nun, äh, in ein Comic-Heft.

Sei’s drum, ich schweife ab.

Unmittelbar, nachdem ich mich hingesetzt hatte, brachte mir die Kellnerin die Karte und fragte auch gleich, was ich denn bestellen möchte. Ich erwiderte, ich möchte mir erst einmal die Karte zu Gemüte führen, worauf sie sich wieder an einen Tisch nahe der Schank (und nahe des Fernsehers) zurückzog. Die gute Dame macht diesen Job nicht erst seit gestern, im Augenwinkel sah sie, als ich die Karte nach kurzem Studium zuklappte und war wieder sofort zur Aufnahme der Bestellung bei mir. Tadellos.

Die Karte bietet alles, was man in einem traditionellen Wirtshaus erwarten würde. Geröstete Leber, Schnitzel, Cordon Bleu, ein paar Kleinigkeiten für den kleinen Hunger, Schweinsbraten, Naturschnitzel mit Reis, etc. Ein paar Fischgerichte, ein paar Desserts, ein paar Suppen. Insgesamt keine Überraschungen, aber eine, für meinen Geschmack, sehr, fast schon zu umfangreiche Karte.

Ich bestelle eine Leberknödelsuppe (€ 2,80) und als Hauptspeise das Standard-Cordon Bleu (€ 8,80). Es gäbe noch eine Spezialvariante dieses Gerichts, mit Speck und scharf (€ 9,90), heute soll’s der Standard sein. Dazu, ganz wie es sich in einem Wirtshaus gehört, ein kleines Bier.

Die Bestellung wird sehr freundlich und professionell entgegengenommen und ich kann mich weiter der Beobachtung einzelner Lokal-Details widmen. Da wäre einmal der Tisch. Eingedeckt mit einer Kunststoffdecke, die ihre besten Zeiten bereits hinter sich hat. Sie erzählt mir eine Geschichte von Zigaretten, die nicht im Aschenbecher abgelegt wurden, und dies, gemessen an den Brandlöchern, nicht zu selten. Beige, leicht geblümt, eigentlich ein Alptraum einer Tischdecke, in der Gesamtatmosphäre der Gruabn aber doch wieder irgendwie stimmig. Eine sehr klassische Menage, bestehend aus Salz, Pfeffer, Bierdeckeln und Zahnstochern, sowie eine kleine Kerze zieren den Tisch, Beisl as Beisl can.

Ich mag sie ja, die klassischen Wiener Wirtshäuser, nein wirklich, ich bin ein erklärter Fan von ihnen und finde es so schade, dass immer mehr davon ihre Pforten für immer schließen. Die Atmosphäre, der Schmäh, auch das Schnuddelige (z.B. Brandlöcher in der Tischdecke), kein Chi-chi auf der Karte, kein Versuch, dem Zeitgeist zu folgen, kein Mozzarella, kein Beef Tatar, dafür aber echter Schmäh und auch Kommentare zu dem, was gerade im Fernsehen läuft. Alles so sehr Teil unserer österreichischen Identität, unserer einzigartigen Beisl-Kultur, bis hin zur Tatsache, dass (gesetzlich konform) zumindest in einem (Schank)raum noch geraucht werden darf.

Nach weniger als einer Minute kam meine Suppe. Ich habe kein verdächtiges „Ping“ aus der Küche gehört, also entweder wurde die Mikro „gemutet“ oder man hat in der Gruabn-Küche tatsächlich einen heißen Suppentopf stehen, in der die Rindsuppe vor sich hinköchelt. Oder meine Suppe wurde tatsächlich in Rekordzeit samt Leberknödel an einem potenten Herd erwärmt, sie kam jedenfalls sehr, sehr heiß an meinen Tisch.

Geschmacklich war es eine brave Gasthaussuppe. Etwas viel Salz und Gewürz verdeckten den echten Eigengeschmack, den ich an einer Rindsuppe liebe. War aber kein großes Problem, ich persönlich esse eher salzig, die Liebste hätte vor dieser Suppe kapituliert. Sicherlich nicht die beste Rindsuppe, die ich bisher hatte, aber auch wirklich nicht schlecht. Man dürfte hier allerdings mit Maggi, Knorr & Co. nachgeholfen haben.

Der Leberknödel dürfte hausgemacht sein, weich in der Konsistenz und geschmacklich in der Mitte des möglichen Bewertungsspektrums. Ein wirkliches „Wow“ – Erlebnis stellte sich nicht ein, eine wirkliche Handschrift des Kochs ließ sich ob der Dominanz von Salz und Gewürzen auch nicht feststellen.

Kurz danach kam auch schon mein Cordon Bleu. Gut paniert, nicht zu hell, just right. Abtropfen auf Küchenrolle hätte den Fettgehalt etwas reduziert, aber wir wollen hier nicht so sein. Ist ja ein Wirtshaus, da gehört das Deftige schon dazu.

Das Fleisch (Schwein) saftig, zart und wirklich gut im Geschmack, nicht zu viel und nicht zu wenig Schinken/Käse. Nun, der Schinken war jetzt nicht das hochwertigste Produkt, wie auch der Käse, aber für € 8,80 eine tadellose Performance. Ein wirklich gutes Cordon. Grundsolide und doch ohne erkenn- und erschmeckbare Fehler. Am Teller noch eine (sinnlose) Dekoration in Form einer Tomatenscheibe und eines eher groben Salatblattes. Der Sinn dieser Deko verschließt sich mir, gibt es doch dazu einen Salat, in dem sich die gleichen Zutaten wiederfinden. Aber so wurde es wahrscheinlich schon immer rausserviert. Again, Beisl as Beisl can. Und das meine ich durchaus positiv.

Der Salat (grüner Salat, Erdäpfelsalat, Chinakohl , dünn geschnittene Gurke und eine Tomatenscheibe) war sehr, sehr gut. Tadellos mariniert und (zum Glück) nicht so süß, wie ihn manche Wiener Wirten traditionell marinieren.

Beim Abservieren erkundigte sich die Kellnerin danach, ob auch alles in Ordnung war, - ja, das war es. Die Rechnung wurde prompt gebracht, € 17,00 inklusive Trinkgeld sind eine wahre Mäzie für Bier, Suppe und Cordon. Unglaublich.

Der Service war sehr freundlich und professionell, das Ambiente unverfälscht und authentisch. Natürlich könnte man hier noch an der einen oder anderen Schraube drehen, die Suppe könnte man in Richtung einer „ganz echten“ Rindsuppe mit viel mehr natürlichen Eigengeschmack sicherlich verbessern.

Insgesamt aber „chapeau“; mir hat’s gefallen und geschmeckt. Urige Stimmung, eine sehr solide Leistung von Service und Küche, jederzeit wieder.

Ab und zu wird mich der Stadtwirt halt mit der Gruabn teilen müssen.

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Kommentar von am 21. Jän 2017 um 19:25

Für den Herrn Comic gibt es einen oder mehrere Extrapunkte!

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am 2. März 2016
peterpan10
12 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
3Speisen
3Ambiente
4Service

Wer gerne im Souterrain auf klassischen Wirtshaus-Holzbänken sitzt, keine experimentelle Küche sucht und dabei noch die Brieftasche schonen möchte, der ist in diesem urigen Beisl am richtigen Ort.

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am 16. Dezember 2014
Experte
hbg338
424 Bewertungen
62 Kontakte
Tester-Level 29
4Speisen
4Ambiente
3Service
9 Fotos1 Check-In

Das Gasthaus Gruabn befindet sich unweit der S- und U-Bahnstation Wien Mitte. Die Parkplatzsituation ist wie in den meisten Teilen des dritten Bezirks eher schlecht. Das Lokal welches ein Ecklokal ist betritt man über einige abwärtsführende Stufen. Wahrscheinlich rührt daher der Lokalnamen her. Unmittelbar nach dem Eintreten wird man von einer sehr kräftigen Nikotinwolke begrüßt. Alles klar, der Schankraum ist der Raucherbereich. Links geht es in den perfekt mittels verschlossener Türe abgetrennten Nichtraucherbereich. Leider war hier kein Platz frei, sodass ich von der Servicedame an einen größeren Tisch, wo schon Gäste saßen, dazugesetzt wurde. Für mich kein Problem, da genügend Platz zum Essen vorhanden war. Die neuerliche Kontaktaufnahme mit der Servicedame dauerte dann etwas länger. Obwohl sie öfter an mir vorbei ging bekam ich keine Karte. Irgendwann hat auch das Problem mit der Karte geklappt, was aber servicetechnisch schon die einzige Schwachstelle war. Ab jetzt lief das Werkl, und ich bestellte mir einen großen Holundersaft gespritzt(€ 3,00), eine Frittatensuppe(€ 2,50) und ein Pariser Schnitzel(€ 7,50) mit gemischten Salat.

Das Getränk wurde umgehend serviert, und das Mischverhältnis zwischen Saft und Soda war sehr großzügig zu bemessen. Den Holundersaft schmeckte man sehr kräftig heraus. Während der Wartezeit auf meine Essen begutachtete ich das Lokal. Herz was willst du mehr. Ein richtig uriges altes Wiener Gasthaus. Alter Schankbereich mit den massiven Kühlschranktüren und neben diesen Türen eine große integrierte Holztür durch die man den dahinterliegenden Kühlraum betritt. Neben den Schankbereich die Toiletten die zum Lokalambiente passen. Alt aber nicht ungepflegt. Der Gastraum selbst ist mit dunklen massiven Holzmöbeln bestückt. Die Tische mit Tischtüchern bestückt. Seitlich Fenster die auf Gehsteigniveau sind sorgen für den nötigen Lichteinfall, dazu gibt es einige Deckenstrahler die das Lokal sehr gut ausleuchten. Der Nichtraucherbereich ist ähnlich gestaltet.

Die Frittatensuppe in einer Suppenschüssel serviert, war sehr heiß. Zu heiß um sie sofort zu kosten, obwohl der Geruch sehr verheißungsvoll war. Nach einigen pusten und umrühren konnte ich endlich probieren. Was soll ich sagen? Perfekte hausgemachte Frittaten, in einer sehr guten kräftigen Suppe. Nachwürzen war überflüssig, und auch das nicht vorhandene Flüssiggewürz wurde nicht vermisst. Die Frittaten nicht zu klein geschnitten, und auch die Dicke der Palatschinken dürfte stärker gewesen sein. So liebe ich die Frittaten, wenn man noch etwas zu beißen hat und sie nicht schon in der heißen Suppe zerfallen.
Die Wartezeit auf das Pariser Schnitzel war auch nicht sehr lange. Größenmäßig ideal um mit der Suppe richtig satt zu sein ohne sich zu überessen. Angerichtet mit zwei rohen Karottenstücken und einem Salatblatt zur Dekoration. Ungewöhnlich, aber optisch sehr ansprechend. Zitronenstück war auch inklusive. Das Schnitzelfleisch wurde in großzügiger Stärke geschnitten. Die Panier, auch wenn sie hier ohne Brösel gemacht wird aber ich weiß keine andere Bezeichnung, tadellos. Ei wurde reichlich verwendet wie man noch an diversen dunkelgelben Stellen sehen konnte. Auch hier wurde Salz in der richtigen Menge verwendet. Das Pariser Schnitzel jedenfalls ein kulinarisches Highlight.
Der gemischte Salat der die Bezeichnung wirklich verdient, denn hier war so ziemlich alles vertreten was es am Salatsektor gibt. Von Mais, Karotten, Bohnen bis zu Grünen und Erdäpfelsalat. Herrlich mariniert. Leicht gesüßt, Salat wie man ihn immer seltener bekommt.

Mein Fazit: Ein weiteres Kleinod am Wiener Gasthaushimmel. Sehr gutes Essen in schöner typischen Wiener Gasthausatmosphäre mit günstigen Preisen und das Service nach anfänglicher Schwäche auch aufmerksam und flott. Jederzeit einen Widerholungsbesuch wert. Passend zum Lokal dass die Rechnung nicht aus dem Computer kommt, denn diesen gibt es hier nicht. Die Rechnung wird hier noch per Hand geschrieben und abgestempelt.

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am 12. März 2014
Experte
Stammersdorfer
247 Bewertungen
30 Kontakte
Tester-Level 28
3Speisen
2Ambiente
3Service
11 Fotos4 Check-Ins

Besuch gestern Abend im Gasthaus zur Gruabn (man steigt da auch einige Stufen wie in eine Grube hinab, Halbstock unter Straßenniveau etwa) recht freundlicher Empfang, der reservierte 3er Tisch im Nichtraucher war rasch „gefunden“.

Die Weißen Spritzer sind prompt am Tisch gestanden, der dafür verwendete Wein war in Ordnung.

Einige Achterln Sauvignon Blanc hatten wir in weiterer Folge auch, (Jahresnetzkarte der Wiener Verkehrsbetriebe sei Dank) der war wirklich gut, den burgenländischen Winzer habe ich mir leider nicht gemerkt.

Für mich gab es eine Leberknödelsuppe, man konnte sowohl das Rind als auch die Leber schmecken, einwandfrei, aber nicht mehr.

Weiters ein Cordon „Venezianisch“ (Schweinderl gefüllt mit Salami und Mozzarella) dazu Pommes, die hätten knuspriger sein können, die Panier perfekt, dass Fleisch nicht ganz so weich wie gehofft, die Salami hat dem ganzen das nötige etwas verliehen.

Meine zwei Begleiterinnen hatten Matjes auf Hausfrauenart bzw. einen Backhendl Salat, ich konnte positives vernehmen, Euphorie brach aber keine aus, auch wurde alles zeitgleich serviert.

Das Lokal klein, überschaubar, etwa 50 Plätze, halb Raucher halb Nichtraucher mit guter Raumtrennung, alles weitgehend sauber.

Ich komme die letzten 20 Jahre etwa 1x jährlich, es hat sich für mich in all den Jahren wenig bis gar nichts verändert. Geben tut es das Lokal aber noch wesentlich länger, es dürfte sich um die Originaleinrichtung handeln, wohl fühlen tut man sich dennoch irgendwie.

1 Kellnerin, freundlich und recht aufmerksam, manchmal wartete man aber etwas länger.

Wir haben zu dritt mit Tip € 52,-- gecasht, das Preis / Leistungsverhältnis passt gut.

Zusammengefasst ein recht uriger Wirt mit guter Küche, vorwiegend Hausmannskost, das Service in Ordnung.
Den Besuchs Rhythmus von einmal im Jahr werde ich beibehalten, mehr aber nicht. Die „Location“ gefällt sicher nicht jedem.

A ja in der warmen Jahreszeit gibt’s einen kleinen Schanigarten vor dem Haus, da gibt’s sicher Schönere.

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am 20. Jänner 2014
Experte
Alzi
194 Bewertungen
4 Kontakte
Tester-Level 22
4Speisen
3Ambiente
4Service

Daß es derartige Lokale in Wien noch gibt, ist ein Glücksfall. Die "Gruabn" hat alle Modernisierungsversuche unbeschadet überstanden und das ist wirklich gut so. Das Lokal liegt im Souterrain und bietet rund 60 Gästen Platz. 35 können bei entsprechendem Wetter im Schanigarten sitzen. Das Service ist flink und kompetent. Auch bei größerem Ansturm hält sich die Wartezeit in Grenzen. Sonderwünsche, wie Beilagenänderungen oder den Salat als Vorspeise zu erhalten, werden selbstverständlich berücksichtigt. Wir waren eine größere Gruppe, die reserviert hatte. Zunächst entschieden wir uns für eine wirklich gute Zwiebelsuppe, es folgten gebackene Champignons, frisch und nicht fett, eine Cordon bleu mit Pommes frites, wie es sein soll, einen sehr schön dekorierten Matjes und Blunzenradeln mit Kartoffelschmarrn und Sauerkraut. Alle Hauptspeisen waren wirklich sehr gut! Da hatte nur noch eine Mozartpalatschinke mit Nougat, Marzipan und Schlagobers Platz. Das tollste sind die Preise: Suppen ab € 2,50, die meisten Hauptspeisen rund um € 7.-- und das bei wirklich ordentlichen Portionen! Wir kommen sicher wieder!!!

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am 9. März 2013
NorbertK3
1 Bewertung
1 Kontakt
4Speisen
3Ambiente
5Service

ich finde es rücksichtslos das das lokal am wochenende geschlossen hat.es interessiert scheinbar die wirtsleute nicht wie ich am samstag und sonntag zu gutem essen komme!

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Letzter Kommentar von am 10. Mär 2013 um 18:11

ggg - das haben die wirtsleut eh auch schon umgekehrt gepostet- dass es dich nicht interessiert wie sie zu einer volleren kasse kommen weil du so rücksichtslos bist und unter der woche nicht essen kommst ;)

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am 25. Oktober 2012
rosaria
11 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 2
4Speisen
3Ambiente
4Service

Wir sind schon beinahe Stammgast in der Gruabn, die gleich neben dem Stadtwirt liegt. Es gibt so gut wie nichts zu bekriteln: ausgesprochen gute Hausmannskost, wobei sowohl Tagesmenüs als auch eine Wochekarte für Abwechslung sorgen. Das Preis- /Leistungsverhältnis ist hervorragend, die ausgesprochen flinke und freundliche Bedienung ebenso. Jedes Mal wieder eine Sünde wert: die flaumigen Palatschinken.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 10. Jänner 2012
CAH
55 Bewertungen
11 Kontakte
Tester-Level 14
4Speisen
3Ambiente
5Service
13 Check-Ins

Besuch 9.1.12/6 Pax: Besuchen die "Gruam" zum etwa 40. Mal, der/die geschätzte Leser/in dieser Zeilen kann also davon ausgehen, dass es gemundet hat.

Ambiente: Retro, aber gemütlich. Ein klassisches Beisl halt, ergo auch verraucht. Sehr viele Stammgäste / Stammrunden so wie wir auch. Oft sehr voll, da 1. günstig, 2. zentral gelegen, 3. flinker und höchst kompetenter Service durch die Inhaberin Frau Martha und 4. w.Warmer Küche bis 22.00 (haben um 22.15 auch schon was bekommen). Im Sommer gibt es einen klassischen Schanigarten, d.h. am Gehsteig. Dafür gibt es in Wien aber bessere Plätze.

Speisen: Klassische Wiener Küche, vom Wr. Schnitzel, über G'röstete Knödel, gebackener Leber, Bauernschmaus und Schinkenfleckerl bis hin zu gebackenem Fisch, Rostbraten und auch kleinen Speisen. Qualität in 95% der Fälle höchst zufrieden stellend.

Am liebsten wird in unserer Runde genommen: Wiener oder Pariser oder Putenschnitzel (letzteres 9,0 EUR), Rostbraten, Leber, Schinkelfleckerl, Scholle natur, Berner Würstel und auch der Kaiserschmarrn. Schnitzel sind immer lecker, wir scherzen immer, dass wir es daheim nicht besser können.

Besonders nett finde ich, dass es z.B. Kinderteller auch für Erwachsene gibt, die aber z.B. um 21.30 nichts Großes mehr essen wollen. Z.B. Schneewittchenteller = selbst gemachte Nockerl od. Spätzle mit Gulaschsaft, teils mit Fleisch teils ohne; um EUR 3,50 wirklich eine Mezzie. In diesem Zusammenhang wird auch gerne der Pumuckel-Schnitzel = Kinder Wiener mit Pommes (EUR 4,70) sehr gerne in unserer Runde genommen.

Nicht sonderlich empfehlenswerte finden wir einzig den großen Salatteller oder die Gemüseplatte, welche eher sehr standardmäßig bzw. uninspiriert wirken (also gekochte Erbsen, Karotten, etc.).

Der gemischte Beilagensalat hingegen ist sehr zu empfehlen, besonders für die jenigen unter den LeserInnen die das Dressing nach Wiener Art (d.h. mit Zucker) mögen. Blattsalat kann kostenlos gegen einen gemischten Beilagensalat getauscht werden.

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Hilfreich?Ja11Gefällt mir3Lesenswert1
Letzter Kommentar von am 18. Nov 2012 um 23:30

"Wiener Schnitzel" haben sie nicht. "Wiener Schnitzel vom Schwein", das freilich schon. Dieser Unterschied sollte ernstgenommen werden.

Gefällt mir1
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