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Gesamtrating
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StadtwirtStadtwirtStadtwirt
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RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 139
|
9
Wien
Rang: 93
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
10:00-24:00
Di
10:00-24:00
Mi
10:00-24:00
Do
10:00-24:00
Fr
10:00-24:00
Sa
16:00-01:00
So
11:00-16:00
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Meidlinger12
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Stadtwirt

Untere Viaduktgasse 45
1030 Wien (3. Bezirk - Landstraße)
Küche: Österreichisch, Wiener Küche
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 7133828Fax: 01 7133828-4
Lokal teilen:

23 Bewertungen für: Stadtwirt

Rating Verteilung
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 13. November 2016
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
4Speisen
3Ambiente
3Service
13 Fotos1 Check-In

Am Abend des 8.11.2016 wars, im Dritten, gleich hinter dem Bahnhof Wien Mitte. Da ist er der STADTWIRT, in der Unteren Viaduktgasse 45.

Die telefonische Reservierung einige Tage zuvor für drei, klappte problemlos. Wir bekamen den Tisch für sechs, gleich wenn man bei der Türe reinkommt links. Zugig wars hier irgendwie, auch durch das schlecht abgedichtete Fenster hinter uns. :-(

Vieles hier ist aus dunklem Holz, von der Wandvertäfelung bis zu den Sesseln und Tischen und teilweise auch der Boden, der teils auch aus Stein.
Ansonst verweise ich an der Stelle auf die Bewertung von hbg338 vom 26.3.2016, dem gibts wenig hinzuzufügen.
Es ist zwar alles sauber und gepflegt, so richtig wohl gefühlt haben wir uns aber nicht.

Die Hütte war voll an diesem Dienstag Abend. Viele die einen auf Glücksritter machten sind hungrig wieder abgezogen, sehr viele. Aber es gibt auch einige "Bessere" die dann doch irgendwie einen Tisch ohne Resvierung bekommen. Stichwort Bussi Bussi Gesellschaft. Naja.

6 Mitarbeiter sind im Service, 2 Mädls mit Erfahrung und 4 sehr junge Burschen, zusätzlich eine hinter der Schank. Die Chefin, wie mir später die HP verriet, war die Dame am Reservierbuch, sie kümmert sich um die Zuordnung der Gäste. Und sie ist leider auch jene, die einiges an Hektik und Unruhe in den Schuppen bringt, vor allem dann wenn mehrer Gäste zeitgleich kommen, was ja in der Ganslzeit nichts ungewöhnliches ist. Sie agiert dann teils irgendwie unkoordiniert und möchte am liebsten alles zugleich machen, statt eins nach dem anderen.
Ansonst sind sie aber allesamt sehr freundlich und flott, weitgehend aufmerksam, den Job haben sie gelernt, bzw. lernen ihn gerade. Das mit dem Wein nachschenken hat nicht sonderlich gut geklappt, andererseits stand das Leergeschirr nicht länger als nötig am Tisch und nachgefragt wurde auch einige Male, von den Zweien die für uns zuständig waren. Die Speisen werden von allen serviert.
Aber sie kommen mir allesamt wie Seviceroboter vor, kein lächeln, kein small talk oder gar ein Schmäh, gar nix. Schade.

Der Start in den Abend, wie sehr oft, durch 3 Glas Prosecco, leicht süsslich war er, allerfeinste Ware, da sind wir uns einig gewesen. Wasser von der Wiener Hochquelle kam automatisch und wenn der Krug leer war, stand auch schon wieder einen neuer am Tisch.
In weiterer Folge hatten wir einen 2015er Grünen Veltliner Strassertal, vom Weingut Topf aus 3491 Straß/NÖ. Ein überaus fruchtiger und sehr angenehm zu trinkender Weißer, fein am Gaumen, mit wenig Säure, der hat überzeugt.
Danach ein besonders typischer Sauvignon Blanc, natürlich aus der Südsteiermark, vom Sattlerhof, sein Gamlitzer 2015. Stachelbeerig, frisch, fruchtig, einfach pefekt.
Der Espresso danach konnte mit Stärke überzeugen, dazu ein Glas Wasser. Die goldene Tasse in der er serviert wurde, war aber einfach nur schiach.

Die Kulinarik, zu Beginn eine paprizierte burgendländische Krautsuppe. Darin fand sich einiges an Speck und irgendwelche Würstel. Feine Sache, sehr gut gewürzt, eher dünn, oben drauf einiges an Sauerrahm und Schnittlauch.

Dann hatten wir ein top abgeschmecktes Beef Tatar. Es war zwar relativ grob, hat uns aber überzeugt. Oben drauf waren zwei große Kapernbeeren, dazu etwas von einem klein geschnittenen Essiggurkerl und ebenso kleiner Zwiebel. Auf dem Teller auch eine "Schleifspur" Senf. Dazu etwas Butter und zwei große Scheiben getoastetes Josephbrot. Sehr fein, sehr gelungen und alles in der richtigen Relation zueinander.

Die Hauptspeise der Lieblingsschwägerin, gebackenes Karpfenfilet, vollkommen ohne Gräten. Die Panier recht knusprig und Fischfleisch das nach was schmeckte. Sehr interessant fand ich den Erdäpfel Vogerlsalat mit Kernöl. Nicht nur dass er ausgesprochen gut war, war er auch sehr originell zubereitet und zwar umgeben war der Salat von zwei Streifen einer der Länge nach aufgeschnittenen Salatgurke. Über all dem waren grob geriebene Kürbiskerne gestreut.

Meine Frau hatte hausgemachte Bandnudeln mit Lammragout. Die Nudeln sehr gut, weil bissfest, einfach perfekt getroffen. Das Lampl zart und sehr weich, im vorhandenen Saftl waren zusätzlich einige Karotten, es war gschmackig, aber für mich war da ein Gewürz drinnen, das mir nicht zugesagt hat. Die liebste Gattin hat meine Meinung nicht teilte, ihr hats richtig gut geschmeckt.

Und dann kam das, warum ich eigentlich hier war, die Gans frisch aus dem Ofen, mit Rotkraut und Waldviertler Knödel. Das sind jene welche die aus halb gekochten und halb rohen Erdäpfeln zubereitet werden. Die können sie da richtig gut, gummelig, perfekt! Ebenso top das mit Preiselbeeren verfeinerte, knackige Rotkraut. Ja und was soll ich zum Martini Vieh sagen? Die Haut teils knusprig, teils letschat, das Fleisch recht fasrig, eher trocken, aber dennoch weich und recht gut. Ja und der Saft, den können bekanntlich die wenigsten, die hier leider auch nicht. Optisch zwar schön anzuschauen, aber geschmacklos und fad. Schade!
Das ultimative Gansl, siehe mein Guide, habe ich hier leider auch nicht gefunden.

Was mich dann aber doch noch versöhnt hat und warum ich den 4er fürs Essen vergeben habe, war der Kaiserschmarrn. Der konnte fast mit dem vom Hausmair in der Lerchenfelder Straße 73 mithalten. Super gut, locker, flaumig, mit ausreichend Rosinen und wir fragten uns ob der nicht vielleicht sogar mit Butterschmalz zubereitet war? Großartig auch der Zwetschkenröster, nicht zu süss und in der richtigen Menge dazu. Die recht große Portion, haben wir zu dritt gegessen und waren der Meinung "das war Spitze" um es mit Hans Rosenthal und seiner Sendung Dalli Dalli aus den 70igern und 80igern zu halten. :-)

Das war nach längerem der dritte Besuch beim STADTWIRT, wobei das Essen eigentlich sehr gut war, da gibts nicht viel auszusetzen. Mit dem Lokal werden wir aber einfach nicht warm und auch das Personal muß lockerer werden. Genau diese Eindrücke hatten wir auch schon bei den früheren Besuchen, eine Freundschaft wird das nimma, aber solche Lokale gibts halt. Die Zeche mit Trinkgeld waren 170,-- Euro.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. März 2016
Experte
hbg338
388
56
29
4Speisen
4Ambiente
4Service
13 Fotos1 Check-In

Der Stadtwirt befindet sich seit dem Jahre 2000 unweit der S- und U-Bahnstation Wien Mitte. Dadurch ergeben sich sehr gute Anfahrtsmöglichkeiten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wie U-Bahn, S-Bahn und der Straßenbahnlinie 0, denn die Parkplatzsituation ist wie in den meisten Teilen des dritten Bezirks eher schlecht.

Ich plante meinen Besuch nicht ganz um die Mittagzeit, da ich die Örtlichkeit noch nicht kannte, und auch dem Mittagsgeschäft ausweichen wollte, denn ich hatte nicht reserviert. Nur wenige Schritte vom Bahnhof Wien Mitte entfernt ist das große Ecklokal nicht zu übersehen. Vor dem Lokal waren gerade die Aufbauarbeiten für den Gastgarten, welcher sich zum Glück nicht in der Marxergasse sondern in der etwas ruhigeren Unteren Viaduktgasse liegt, im Gange.

Ohne allzu großen Niveauunterschied allerdings schon über zwei niedere Stufen gelangt man in das Lokal und steht unmittelbar vor der großen Schank. Hier wurde ich von einer Servicedame freundlich begrüßt und an einem der Hochtische gleich neben der Schank begleitet. Die Mehrzahl der Tische ist allerdings in herkömmlicher Höhe, nur in verschieden Größen oder es sind mehrere für größere Gruppen zusammengestellt. Die Optik entspricht dem einen älteren Wiener Gasthaus in sehr gepflegtem Zustand. Der Plafond mit seinen Rundungen hatte Ähnlichkeit mit einem Gewölbe. Im Erdgeschoß welcher für der Nichtraucherbereich ist gibt es noch ein Extrazimmer. Es ist einer Bar nicht unähnlich kann aber auch für eine Familienfeier, Firmenfeier usw. angemietet werden. Auf jeden Fall kann man in diesem Raum nicht nur trinken sondern auch speisen. Das Hauptaugenmerk für Feiern liegt jedoch im oberen Stock wo sich diverse Räumlichkeiten, auch für Raucher, und in verschiedenen Größen befinden. Während meines Besuches waren diese jedoch nicht geöffnet. Des Weiteren befindet sich auch noch der Zugang zu den Toilette Anlagen neben der Schank. Diese waren auch nach dem Mittagsgeschäft noch in sehr guten Zustand.

Von einer weiteren Servicedame wurde die Speisekarte (Link) überreicht. An dieser war auch die Tageskarte (Link) angeheftet. Die Speisekarte bietet eigentlich alles was man sich in einem Wiener Gasthaus erwarten kann. Auch seltenere, oder schon etwas in Vergessenheit geratene Speisen die man nicht in jedem Gasthaus mehr bekommt. Nach dem ich genügend Zeit zum auswählen meiner Speisen bekommen hatte bestellt ich zum Trinken einen großen naturtrüben Apfelsaft gespritzt mit Sodawasser(€ 4,40) und zum Essen eine Leberknödelsuppe(€ 4,50) und einen Vanillerostbraten mit Erdäpfelauflauf(€ 18,90). Die Nachspeise ließ ich noch offen, da ich dies vom Appetit abhängig machte.

Der Apfelsaft wurde umgehend serviert und war sehr, sehr geschmackvoll. Mit intensiven Fruchtgeschmack und nicht zu süß. Kurz darauf wurde auch die Suppe serviert. In einer Suppentasse die auf einen flachen Teller serviert wurde. Die Suppentasse in einer Form die ich so bisher noch nicht gesehen hatte. Mit Ausnehmungen für den Löffel, dieser war auf der Tasse in den Vertiefungen abgelegt und konnte so nicht verrutschen. Ungewöhnlich aber praktisch. Ein sehr großer Pluspunkt war das die Suppe zwar heiß war, aber doch noch die Temperatur so war um diese sofort zu verspeisen. Der erste Löffel von der dunklen Rindsuppe ließ meine Geschmacksnerven frohlocken. Eine Rindsuppe wie sie sein sollte. Der Geschmack hielt was die Farbe versprach. Eine sehr kräftige Rindsuppe mit hervorragenden Geschmack. Auf jeden Fall wurde Salz und Pfeffer sofort beiseitegeschoben. Geschmacksverstärker in flüssiger Form standen sowieso nicht zur Verfügung. Der Knödel passte geschmacklich perfekt zur Suppe. Etwas härtere Konsistenz, fein püriert und noch ganz leicht rosa im inneren. Eine Top Suppe auf meiner persönlichen Suppenrangliste.

Der Vanillerostbraten ließ etwas länger auf sich warten, denn es war eine größere Gruppe kurz vor mir eingetroffen und denen wurde vor mir ihr bestelltes Essen serviert. Jedoch war die Wartezeit durchaus im gängigen Rahmen. Auch hier wurde eine optisch äußerst erfreuliche Speise vor mir am Tisch abgestellt. Der Knoblauchgeruch ließ auch auf eine kulinarische Offenbarung hoffen. Am leicht ovalen weißen Porzellanteller befand sich ein größeres Stück Fleisch. Die reichlich darauf drapierten Knoblauchstücke ließen mich als Liebhaber dieser Gewürzpflanze frohlocken. Statt den beim Zwiebelrostbraten fast immer mitservierten Braterdäpfeln wurden hier zwei Stück von einem Erdäpfelauflauf in Laibchen Form serviert. Dies alles auf einer doch recht großen Menge Bratensaft. Alles mit feingehackten Petersilie verfeinert. Das Fleisch war nicht zu dick, sehr weich und mit einigen Fetteinlagerungen wie es sich für einen Rostbraten gehört versehen. In Kombination mit dem Knoblauch und den Saft ein wahres Geschmackserlebnis. Der Erdäpfelauflauf, welcher einem etwas festeren Erdäpfelpürre nicht unähnlich war die ideale Ergänzung zum Fleisch, und ließ die gewohnten Braterdäpfel vergessen. Leider blieb einiges an Bratensaft über. Schade darum, aber der Erdäpfelauflauf nahm nicht so viel Saft auf wie die Braterdäpfel. Schade dass dieses Gericht recht selten in den Gasthäusern angeboten wird. Vor allem wenn es so wie hier schmeckt, würde ich es durchaus öfters konsumieren.

Beim Abservieren wurde mir die Karte für die Nachspeisenwahl angeboten. Diese konnte ich ablehnen denn schon beim Auswählen der Hauptspeise fiel mir die Cremeschnitte mit Waldbeeren(€ 7,40) auf. Ein hervorragend Wahl wie ich kurze Zeit später feststellen konnte. Zwischen den Blätterteighälften eine Creme die nicht nur aus Schlagobers bestand, sondern genauso schmeckte wie man sie bei diversen Konditoreien in Cremeschnitten serviert bekommt. Kräftiger Vanillegeschmack und eine festere leicht puddingähnliche Creme. Dazu die diversen süßen Beeren. Genial im Geschmack. Bei dem Dessert war der mitbestellte Große Braune(€ 4,50) eigentlich nur Beiwerk. Obwohl auch dieser meinen Geschmack entsprach. Nicht zu bitter aber doch eine gewisse Stärke und mit einem Glas Wasser serviert.

Das Service - Was mir hier auffiel, war das bei meinen Besuch nur weibliche Servicekräfte am Werk sind. Diese machten ihren Job zu meiner vollsten Zufriedenheit. Die ältere etwas distanziert, jedoch eine der beiden jungen Damen die auch meine Rechnung kassierte, sehr freundlich und aufmerksam. Von ihr bekam ich auch diverse Informationen über das Lokal (Räumlichkeiten in Obergeschoß, Raucherbereich).

Mein Fazit – Ein Lokal welches durchaus ganz oben in meiner imaginären Rangliste der Lokale mit typischen Wiener Gerichten platziert wird. Ich habe überlegt ob ich eine 5 für die Speisen gebe, was ich aber in Anbetracht von erst einen Besuch unterließ. Sollten weitere Besuche auch so ausfallen wie dieser ist eine Korrektur durchaus denkbar. Auf jeden Fall eine absolute Empfehlung meinerseits.

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Letzter Kommentar von am 20. Okt 2016 um 19:31

Vorgestern war ich wieder im Stadtwirt, die Ganslzeit hat begonnen. Perfektes, zartes Bio-Gansl, tadellose Ganslsuppe, gutes Rotkraut, phänomenales Saft'l, flaumiger Erdäpfelknödel. Simply the best.

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am 6. Mai 2015
WWW68
31
1
12
4Speisen
4Ambiente
4Service

Heute bin ich wieder mal beim Stadtwirt – einem meiner Lieblingslokale in Wien. Die Qualitäten des Lokals haben sich schon längst herumgesprochen und es ist in zentraler Lage unweit der U-Bahnstation „Landstraße/Wien Mitte“. Daher empfehle ich jedem, der beim Stadtwirt zur Mittags- oder Abendzeit einkehren möchte, zu reservieren. Auch diesmal hat die Reservierung zuverlässig funktioniert und der Empfang ist wie gewohnt sehr freundlich.

AMBIENTE:
Besonders gut gefällt mir beim Stadtwirt immer ein Aufenthalt im 1. Stock. Dort existieren wohnzimmerartig eingerichtete Räumlichkeiten mit besonders nettem Ambiente. Einer davon sogar mit einem kleinen Erker und einem extra-Tischchen. Ideal für Familienfeiern oder größere Runden, die in ruhiger Atmosphäre zusammenkommen wollen. Zu bedenken ist jedoch, daß für die Reservierung einer dieser Räume eine Mindestkonsumation garantiert werden muß. Die Räume im ersten Stock gehören leider zur Raucherzone, was für mich als Nichtraucher die sonst sehr angenehme Atmosphäre etwas beeinträchtigt.

Ein Gastgarten steht im Sommer auch zur Verfügung. Aber dieser ist leider einfach zu sehr auf der Straße, so daß man dem Lärm vorbeifahrender Fahrzeuge doch recht stark ausgesetzt ist.

Innen im Erdgeschoss ist die Dekoration schlicht und so, wie man es in einem bodenständigen Wiener Wirtshaus erwartet. Dunkle Holzvertäfelung und geschmackvoll ausgewählte Bilder prägen das Ambiente, in dem man sich wohl fühlt.

SERVICE:
Im Grunde sehr gut mit sehr sympathischem Personal. Manchmal, um die Mittagszeit, wenn im Lokal viel Betrieb ist, vielleicht etwas hektisch – aber dennoch immer sehr freundlich und aufmerksam und bei Bedarf auch nett und kompetent beratend.

SPEISEN:
Die Auswahl auf der Speisekarte ist seit Jahren immer recht unverändert Zusätzlich gibt es aber auch eine zumindest wöchentlich wechselnde Karte, über die zumindest ab und zu neue Speisen auf den Tisch kommen. Ich bestelle eine Kalbsleber mit Mayonnaisesalat zu einem Preis von knapp unter 10.- EUR. Die Qualität ist, wie ich es vom Stadtwirt gewohnt bin, sehr gut. Dies beziehe ich insbesondere auf die Fleischqualität und die sehr knusprige Panier. Ganz so, wie sie sein soll. Nicht so, wie ich es mir erwartet habe, ist diesmal der Mayonnaisesalat, der ziemlich verwässert wirkt. Scheint aber diesmal eine Ausnahme zu sein – weil sonst ist auch der immer in Ordnung.

Besonders hervorheben möchte ich unter den angebotenen Speisen den vorzüglichen Kaiserschmarren. Meine bisherigen Kaiserschmarren-Favoriten habe ich auf bestimmten Almhütten in Südtirol kennen gelernt – aber dieser hier übertrifft alles. Sehr fein zubereitet und der von mir so geschätzte gute Zimt-Geschmack kommt gut durch.

FAZIT:
Das Preis-/Leistungsverhältnis ist für das beim Stadtwirt Gebotene aus meiner Sicht vollkommen in Ordnung und alles in allem empfehle ich das Lokal sehr.

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Kommentar von am 6. Mai 2015 um 19:41

Ribeye bei mir kommt auch kein Zimt hinein, aber ich denke in einem unserer Nachbarländer ist das scheinbar lt. Dr. Google normal. So wird es in Wien normalerweise gemacht: Zubereitung 1In einer Schüssel Mehl, Zucker, Salz und Dotter mit der Milch zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren. 2In einer anderen Schüssel die Eiklar zu einem steifen Schnee schlagen und danach unter den dickflüssigen Teig heben. 3Die Butter in einer großen, flachen Pfanne aufschäumen lassen, den Teig langsam eingießen, und auf beiden Seiten anbacken. 4Anschließend die Pfanne in ein vorgeheiztes Backrohr bei mäßiger Hitze (Heißluft ca. 180°C) für 10-12 Min. fertig backen - bis der Kaiserschmarren leicht goldbraun ist. 5Danach die Pfanne aus dem Backrohr nehmen und den fertigen Teig mit zwei Gabeln in unregelmäßige Stücke zerreißen. 6Nun die Rosinen hinzufügen, gut verrühren und die Pfanne nochmals für ca. 1 Minute in den noch heißen Backofen. 7Den Schmarren auf Tellern anrichten, mit Zucker bestreuen und mit beliebigem Kompott oder auch Apfelmus servieren.

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am 26. Oktober 2013
Ahha
2
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Der Stadtwirt ist gut erreichbar (Wien Mitte-Landstraße) und von außen hätte ich gar nicht mit dem beeindruckenden Ambiente gerechnet: es ist eher dunkel gehalten (was nicht jedermanns Sache ist, aber mir gefällts). Es lässt sich ausgesprochen gut unterhalten.

Service: Schnell, diskret, freundlich; es gibt nichts auszusetzen.

Speisen: Sind ihre Preise wert. Es schmeckt ausgesprochen lecker. Wir (vier) hatten jeweils unterschiedliche Fleischspeisen (ich glaube Steak, Tafelspitz, Schweinemedaillons und Schnitzel, davor Zwiebel-, Tomaten- und Frittatensuppe). Alles war unglaublich lecker, für alles gab es die passenden Beilagen, auf Extra-Wünsche wird auch eingegangen und die Portionen sind groß genug, aber nicht zu groß, dass man nicht auch noch ein bisschen Nachspeise (Palatschinken, allerdings wird da nur eine kleine dünne Palatschinkenscheibe serviert, gut aber für den Preis in dem Fall hätte man ruhig zwei servieren können).

Als "Kritikpunkt" habe ich: Leider keine brauchbare Homepage. Gerade mal zum Reservieren ok, leider keinerlei Infos über Speisekarte, Mittagsmenüs, Preise, Angebote, Weine (die gerade im Stadtwirt ja ausgesprochen zahlreich angeboten werden).
Wir gehören zur Generation "Internet" und erkundigen uns gerne schon vor einem Besuch auf der Homepage.

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Letzter Kommentar von am 17. Apr 2015 um 21:02

Bei dieser, nennen wir sie halt mal homepage, kriegt man Schädelweh!

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am 11. September 2013
Experte
Alzi
184
4
22
4Speisen
4Ambiente
4Service

Der Stadtwirt ist eine Konstante. Ich gehe seit langem einige Male pro Jahr dort hin und wurde nie enttäuscht. Das Innere ist gestaltet wie ein gediegenes Wirtshaus. Im ersten Stock gibt es enige unterschiedlich große Räume für geschlossene Gesellschaften. Das Personal ist - auch, wenn Uschi jetzt nicht mehr da ist - sehr aufmerksam und flink. Diesmal entschieden wir uns nicht für die Innereien, wie Leber oder Nierndl, die wir sonst bevorzugen. Die Kürbiscremesuppe hätte noch ein wenig gehaltvoller sein können, der Wels auf Paprikarisotto war ein großes Stück Fisch, auf den Punkt gebraten, etwas mehr Salz hätte keinen Abbruch getan, das Paprikarisotto war sehr geschmackvoll mit vielen bunten Paprikastücken drinnen, die nicht gatschig waren. Der Klassiker sind die Fleischlaibchen auf Kartoffelsalat, beides gut abgeschmeckt, das Wiener Schnitzel kam als zwei Stück Riesenschnitzel mit Salat. Auch die Schwammerlsauce mit Knödel war sehr fein. Die Marmeladepalatischinken sind wirklich dünn. Etliche Bouteillenweine werden auch glasweise ausgeschenkt. Diese Qualität hat auch ihren Preis, der aber für das Gebotene und die Lage angemessen ist. Fazit: Der ideale Ort um gehobener Gasthauskultur zu frönen.

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am 1. August 2013
SarahMa
6
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ein tolles Lokal, sehr freundliche Bedienung und einfach eine super Atmosphäre.
Auch zum essen ist zu sagen, dass die Speisen, die ich bisher probiert hab, alle sehr gut waren (sowohl vom Geschmack und von der Portion her)
Insgesamt auf jeden Fall einen Besuch wert

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am 28. Jänner 2013
Sophielang
1
1
5Speisen
5Ambiente
4Service

Meine Besuche beim Stadtwirt sind jedes mal die besten! Das Essen ist jedes mal ausgezeichnet und die Auswahl auch.
Das Ambiente ist sehr gemütlich.
Mehr gibt es nicht zu sagen :) es ist einfach bei jedem Besuch perfekt!

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Letzter Kommentar von am 28. Jän 2013 um 22:00

Der Quintessenz dieser Bewertung stimme ich zu. Immer gut, keine Frage. Eine derart verkürzte Review über mein absolutes Lieblingslokal lesen zu müssen, schmerzt allerdings und wird dem Stadtwirt nicht gerecht. À propos Avatar: haben sophielang etwas mit den Besitzern (auch Lang) gemein?

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am 25. Oktober 2012
rosaria
11
1
2
2Speisen
2Ambiente
1Service

Der Stadtwirt wurde uns als gediegenes Restaurant mit feiner Wiener Küche empfohlen. Wir waren dann des Öfteren dort essen, und ich muss sagen, anfangs fand ich das Ambiente, vor allem im ersten Stock, sehr ansprechend. Auch die Fleisch- und vor allem die Fischgerichte am Freitag fand ich auch durchwegs gelungen. Erst bei wiederholten Besuchen stellten wir im Laufe der Zeit immer mehr Mängel fest: Verwendung von Fertigsaucen/gewürzen, viel zu viel Butter bei den Nudelgerichten, teilweise kleiner werdende Portionen ('für den hohlen Zahn'), kein frisch zubereitetes Puree, etc. Angesichts der Preise, des äußerst hochnäsigen und fachlich nicht sehr sachkundigen Personals fanden wir dann, es gibt genug andere Restaurants in dieser Stadt, wo wir unser 'überflüssiges' Geld gerne hinbringen möchten. Hierher jedenfalls nicht mehr.

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Kommentar von cook am 25. Okt 2012 um 14:42

war nicht so oft wie ihr dort - voll enttäuschend das essen. wundert mich, das das mit den preise funktioniert.

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am 30. Mai 2012
Lemi
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Ich bin jede Woche mehrmals in Stadtwirt und das seit Jahren. Speisen und Ambiente sind sehr gut, aber den Vogel schießt der Service ab. Man is(s)t im freundlichsten Lokal in Wien, aus meiner Sicht. Und wenn es einmal eine geschlossene Gesellschaft sein soll, dann sind die Räumlichkeiten im ersten Stock zu empfehlen.
Die Weine sind von hervorragender Qualität und auch ein Gläschen Champagner kann man ordern, wenn´s denn notwendig sein sollte. Die Familie Lang mit ihrem Team machen es möglich.
Einzig störend im Sommer ist der Straßenlärm, wenn man draussen sitzen mag. Aber immerhin kann man nicht alles haben. Oder doch?

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Kommentar von am 4. Aug 2012 um 14:26

Beim Service muss ich leider widersprechen. Bei größeren Gruppen in den Räumlichkeiten am Stock oben wirkt das Personal (meist Lehrlinge oder sehr jung) oft überfordert.

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am 12. April 2012
sakoe
29
16
10
4Speisen
4Ambiente
4Service

Nach meinem gestrigen ersten Besuch im Stadtwirt (abends), möchte ich gerne meine Eindrücke schildern.

SPEISEN:
*Vorspeise:
Knoblauchcremesuppe mit Grammelknöderl (€ 4,-)
-> Die Knoblauchcremesuppe schmecke sehr gut, allerdings fast ungewürzt. Das Grammelknödel war nicht gerade klein und war ausgezeichnet.

*Hauptspeise:
Wiener Zwiebelrostbraten mit Braterdäpfel (€ 14,70)
-> Ich liess die Braterdäpfel weg und nahm dafür einen Mayonnaise-Erdäpfelsalat. Der Salat war gut, doch auch wie bei der Suppe so gut wie gar nicht gewürzt. Der Rostbraten war sehr gut, das Fleisch sehr zart, an Saft und leckeren Zwiebeln wurde in keinster Weise gespart, was mich sehr gefreut hat. Die ganze Portion war ziemlich gross.

*Nachspeise:
Gezogener Kirschenstrudel mit Vanillemousse (€ 4,50)
-> Ich liebe Kirschenstrudel und darf sagen, ich habe selten so einen guten wie im Stadtwirt gegessen. Er war wirklich, wirklich ausgezeichnet, ebenso das Vanillemousse und den Preis wert.

AMBIENTE:
Wir hatten einen Tisch im Nichtraucherbereicht reserviert welcher auch für uns bereit stand. Ich finde die Einrichtung und Aufmachung sehr nett. Ich fühlte mich dort "heimelig".

SERVICE:
Wir wurden sehr nett von der Empfangsdame begrüsst und an unseren Tisch gebracht. Die für uns zuständige Kellnerin, war sehr nett, sehr höflich, sehr flott...ich kann die Bedienungen nur loben.

FAZIT:
Sehr nettes Edelbeisel mit sehr guter Wiener Küche die meiner Meinung nach die Preise rechtfertigt die etwas höher ausfallen als in einem "normalen" Wiener Beisl. Das Würzen ist wohl nicht so die Stärke des Kochs, aber dafür hab ich ja auch Salz und Pfeffer am Tisch. Sehr nette und vor allem kompetente Bedienung. Das Puplikum bei meinem gestrigen Besuch war bunt durchmischt.

TIPP: Jeder der gerne Sekt trinkt, sollte dort den BIRNENSEKT versuchen. Fand ich sehr gut!

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Kommentar von am 18. Nov 2012 um 23:24

Nur eine Bemerkung: Nachträgliches Salzen hat eine ganz andere Wirkung, als rechtzeitiges, d.h. beim Kochen.

Gefällt mir1
am 18. März 2012
Experte
adn1966
80
48
22
5Speisen
4Ambiente
5Service
2 Fotos58 Check-Ins

Mein Stammlokal, mein Wohnzimmer, - etwa einmal pro Woche, und das schon seit 10 Jahren, wird der Stadtwirt für gutes Essen und guten Wein angesteuert.

Der Service ist einfach großartig, wobei meine Objektivität hier sicherlich sehr eingeschränkt ist. Die Küche hat mich noch nie enttäuscht, ausgezeichnete klassische Wiener Küche auf hohem Niveau. Das beste Cordon Bleu Wiens, aber auch eine immer wieder aktualisierte Karte, die einem die Auswahl nicht leicht macht.

Abseits der Klassiker finden sich dort durchaus interessante Dinge: wo gibt's sonst in einem Lokal "Rollmops" und "Wurstsemmel" als Zwischendurch - Gericht? Sarma - Krautrouladen: zum Niederknien und auch eher selten auf einer Karte zu finden.

Gutes Essen, tolle Weine, und für die gebotene Qualität wirklich nicht zu teuer.

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Letzter Kommentar von am 18. Mär 2012 um 19:28

Ja, und auch seine Tochter.

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am 29. Februar 2012
Kalamata
1
1
3Speisen
3Ambiente
4Service

Nettes Ambiente, schöne Karte verspricht viel, Qualität der Speisen aber nur mittelmäßig. Viel zu teuer!

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Kommentar von am 29. Feb 2012 um 11:11

Qualität des Berichts unterdurchschnittlich.

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am 27. Jänner 2012
kuschm
1
1
3Speisen
3Ambiente
4Service

ich war bis jetzt zwei mal essen im stadtwirt, essen gut, aber vor allem ist die bedienung sehr freundlich und hat übersicht...! beim nächsten wienbesuch wird wieder getestet!

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Letzter Kommentar von am 28. Jän 2012 um 19:49

O.K., dann "wird wieder getestet", aber hoffentlich nicht mehr hier in dieser Form berichtet, das wäre wichtig! Gerry

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am 4. Dezember 2011
vkherby
14
1
2
4Speisen
3Ambiente
4Service

war jetzt im zuge von seminaren in der gegend dort einige mal zu mittag essen. muss sagen, entäuscht wurde ich nie, bin aber als gelernter koch auch sehr kritisch. auch kollegen waren immer zufrieden die dabei waren. das einzige den zeitplan einzuhalten ging immer recht schwer, lag wohl an der größe der gruppe und dem gescchäft das immer zu mittag herschte.
ich kann ihn nur weiter empfehlen ;)

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am 21. November 2011
fruchtfliege
29
15
7
3Speisen
3Ambiente
2Service

Ich will hier jetzt gar nicht so viel schreiben, aber nach meinem Gerichtstermin besuchte ich den Stadtwirt in der Unteren Viaduktgasse, gleich gegenüber vom Gerichtsgebäude.

Eine Gasse weiter war das berühmte, aber auch beliebte "Schwarze Cafe", welches ein bekannter Anarchos und Kommunistentreff war, jetzt aber schon seit einiger Zeit geschlossen wurde. Angeblich wegen der Lärmbelästigung der neu angesiedelten Anwaltbüros in der Gasse. Von hier aus wurden viele Demos gestartet.

Zurück zum Stadtwirt, hier bestellte ich eine geröstete Leber mit Petersilkartoffeln. Leider schwamm die gute Leber in einer ca 3 mm dicken Fettschicht, was ich überhaupt nicht leiden kann. Der Koch hat einfach zu viel Öl erwischt, aber das sieht man doch, zuminest als Kellner serviere ich das nicht ohne Reklamation. Es ist halt so, der Kellner ist die letzte Instanz vor dem Gast.
Daher auch die geringe Bewertung für das Service.

Beim abservieren machte ich dem Kellner darauf aufmerksam, man sah ja deutlich die dicke Ölschicht die ich von der guten Leber mit ged. Zwiebeln abrinnen ließ. Ich hätte auch schon vorher reklamieren können, aber nochmals aufs Essen warten war meine Zeit zu kurz.
Der Stadtwirt hat mit seiner guten Lage - Wien Mitte, Gericht, Terminal, Strassenbahn, U-Bahn Nähe usw. eine gute Chance.

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Letzter Kommentar von am 29. Dez 2011 um 01:17

Nicht böse sein lieber "Genna" ich schreibe das ja nicht aus Spass, sondern das ist Fakt und mein Erlebnis. Ich kenne auch viele Lokale mit einem guten Tafelspitz, aber um den gehts hier ja nicht, vielleicht gibt es ja eine Verbesserung, dann würde es mich freuen.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. Februar 2011
Experte
amarone1977
315
75
30
3Speisen
3Ambiente
4Service

Zuerst muss ich mal sagen, dass ich die so scheint mir organisiert negativen Bewertungen unter mir nicht ganz nachvollziehen kann.

Das Service ist mehr als bemüht, auch kompetent, da nicht jeder in der Gastronomie wirklich beweisen kann, etwas von Wein zu verstehen. Hier findet man vor allem auch immer wieder andere Weine, die glasweise angeboten werden. Noch dazu ganz edle Tröpferl zum fairen Preis.

Das Ambiente find ich mehr als gemütlich. Kritikpunkt ist nur, dass man, wenn man einen Tisch für 2 im Nichtraucherbereich reserviert hatte, eventuell noch darauf warten muss, bis der Tisch frei wird. Bis dahin wird man allerdings gebeten, an der Bar bei einem Aperitiv zu warten. In diesem kleinen Raum pofeln sich die Süchtigen die Zigaretten runter, dass einem Hören und Sehen vergeht. Also gut, wir warten die fünf Minuten am Empfangstischchen ab und werden dann aber sogleich an unseren Tisch geleitet.

Die Speisen: Note 3,5 (kann man leider nicht wählen, aber ich sag's nochmal, es ist eine sehr gute 3!). Die Suppen werden sehr ansprechend in einem hohen Teller mit Kerbe für den Löffel serviert. Die Suppe schmeckt einladend wie eine kräftige Rindsuppe schmecken muss, die Einlagen wie Knödel oder Frittaten sind stets gekonnt gemacht.

Schnitzel: eine Art Kalbsfilet in vier Teilen. Kein echtes Pfannenschnitzel, wie ich es zuhause mache, aber sehr zart und gschmackig, das verwendete Fett braucht sich auch nicht zu genieren. Kartoffeln sind in Ordnung, auch wenn ich den Tag loben werde, an dem ich ein Lokal finde, dass rotschalige Desirée-Kartoffeln verwendet, die sind mit Abstand die besten. Aber gut, man kann nicht alles haben!

Der Tafelspitz: meiner Meinung nach der beste, den ich in Wien bis dato bekommen habe. Zart, mit dem obligaten "Gelee" durchzogen, die Kohlrabieckerln sind bissfest und saftig, gut gewürzt. Der Erdäpfelschmarren ist klaglos. Schnittlauchsauße und Apfelkren werden auch gereicht, bräuchte ich aber anhand der Kombination Fleisch-Erdäpfel-Kohlrabi gar nicht.

Schweinemedaillons mit Pilzsauße: die Schwammerln dürften wohl aus dem Wienerwald sein, auf alle Fälle nicht aus der Tiefkühltruhe. Fleisch ist zart, rosa, fein. Sauße sehr gut, könnte aber ein wenig mit dem Salz gespart werden. Statt der Bratkartoffeln hätte ich vielleicht besser Reis nehmen sollen. Nun gut, mein Fehler, ist Geschmacksache.

Desserts: die Topfenknödel sind fein, aber offenbar fehlt hier das Salz im Kochwasser. Und noch eine Kritik, die betrifft aber glaube ich die gesamte Gastronomieseele in Österreich: warum muss man auf Desserts einen halben Zentimeter hoch Zucker streuen? Das schmeckt dadurch nicht besser, das nächste Wahl bestell ich einen Tischsauger um das ganze Pulver wieder runterzukriegen!!
Dessertvariation: verspielt, schön anzusehen, schmeckt auch edel.

Fazit: die Küche leistet sich nicht wirklich grobe Schnitzer, wenn auch da und dort ein Eckerl Perfektion fehlt.
Trotzdem auch mal eine Kritik an so manchem Kritiker:
In einem edlen italienischen Restaurant bestellt man keine Pizza, sondern Fisch, weil man da merkt, ob er's kann oder nicht. Genauso wenig, wie man im Italienurlaub Schnitzel mit Pommes bestellt.
Und wer beim Stadtwirt Seeteufel essen muss, der sollte sich mal fragen, warum er nicht woanders hingeht. Ein Lokal ist nicht grundsätzlich schlecht, nur weil die Küche nicht das gesamte Küchen-ABC perfekt beherrscht. Jeder hat seine Stärken und Schwächen, auch wenn sich der Stadtwirt fragen muss, warum er Seeteufel überhaupt anbietet. Trotzdem: beim Stadtwirt isst man die Klassiker und nicht Chop Suey. Dafür gehe ich woanders hin!

PS: die beschriebenen Speisen kann man auch auf den upgeloadeten Fotos betrachten.

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Letzter Kommentar von Johann Gelbh am 3. Feb 2011 um 12:46

@alle: Es gibt halt Menschen, die gerne raunzen. ...Und dass der liebe Christian da dazugehört, kann man in seinen Bewertungen und Kommentaren sehr schnell erkennnen! Auf seine Tipps, wo's denn nun die billige 3-Hauben-Küche in Wien gibt!

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am 18. Jänner 2011
reima
11
1
2
4Speisen
5Ambiente
3Service

Tolles Ambiente, besonders der Nichtraucherbereich. Ausgefallene Speisen ( wurstsemmerl, Rollmops, Sardinen in Dose serviert. Service auch soweit in Ordnung. Komme sicher wieder.

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Kommentar von am 18. Jän 2011 um 19:25

wurstsemmerl, Rollmops, Sardinen in Dose- na genau das verdiet dann ein "sehr gut"-- für den Dosen/Gläseröffner..... Service auch gut-- Wieso nur Gut; wurde die Sardinenbüchse nicht fachgerecht geöffnet?

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am 22. Juli 2010
Nina
1
1
3Speisen
1Ambiente
4Service

wurde einige Male enttäuschend, Ambiente nicht ansprechend

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Letzter Kommentar von Unregistered am 30. Sep 2011 um 16:05

sämtliche Lobeshymnen und Hiebe für die Kritiker erscheinen mir etwas verdächtig. Da ich seit Ewigkeiten in diesem Grätzl wohne war ich in all den Jahren oft beim Stadtwirt. Allerdings wurde auch ich einige Male durchaus enttäuscht und habe das Essen auch schon zurück geschickt. Allerdings war ich auch durchaus mehrmals sehr zufrieden und positiv überrascht. Das Personal ist seit vielen Jahren konstant und immer sehr bemüht. Das Ambiente ist ok wobei der Schani"garten" diese Bezeichnung wirklich nicht verdient. Ich habe für mich gute Alternativen im Grätzl gefunden...

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am 16. Juli 2010
fidelio
6
1
1
3Speisen
4Ambiente
-Service

Um ganz ehrlich zu sein, variiert die Qualität der Speisen sehr oft. Österreichische Küche ist meist qualitativ hochwertig, wenn's aber um ausgefalleneres geht, kommt die Gaumenfreude zu kurz! Die Bedienung im unteren Stockwerk ist meist muffig und spricht nur schlecht deutsch. Das Ambiente im Erdgeschoß ist sehr "wienerisch" und kann daher bei Beislgehern sicher punkten.

Das Obergeschoß hat allerdings eine grandiose Kellnerin, die einem jeden Wunsch von den Augen abliest. Das Ambiente hier ist durchaus grandios, aufgrund einer Kombination von moderner Kunst und hohen Räumen. Daher kann das Ambiente dort punkteb.

Alles in Allem kommt es darauf an was man auswählt und wo man sitzt. Ich kann daher nur empfehlen sich in den Stock zu setzen und dort die freundliche Bedienung und das nette Ambiente zu genießen.

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Kommentar von hallo? am 2. Feb 2011 um 19:17

was heisst: die Bedienung spricht nur schlecht deutsch!!!!??? so what? ich geh ja nicht hin zum quatschen!

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am 22. Februar 2010
juliachild
23
2
4
3Speisen
2Ambiente
4Service

Verraucht, ziemlich laut und schummrig hab ich den Stadtwirt in Erinnerung (Besuch liegt ca. 3 Wochen zurück). Die gebackene Leber, eine Riesenportion, net schlecht, leider aus der Friteuse, zum Teil a bisserl trocken, der Erdäpfelsalat sehr gut. Hervorragend, von der Größe her quasi ein Zwischengericht die Lammspießchen auf Ratatouille und die Chili-Bratwürsterln mit einbrennten Erdäpfeln. Service sehr bemüht, ließ sich GottseiDank nicht stressen, denn gestresste Kellner und Kellnerinnen lösen in mir ungweigerlich auch Stress aus.

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Letzter Kommentar von am 3. Feb 2011 um 13:16

Julia: 100% konform. Ich kenn auch ein Lokal wo ich mein Kalbswiener aus der Pfanne krieg. Der "berühmte" Figlmüller rühmt sich, sein SCHWEINSwiener (schöne Bezeichnung, *ggg*) nach 73 Sekunden wieder aus dem Öl zu holen. Nun, dafür geh ich aber nicht zum berühmten Figlmüller, das kann der Langosspezi am Gürtel auch. Und egal wer jetzt wirklich mit welchem Fett frittiert: ich erspar mir das grundsätzlich, denn ich kenn die riesigen Fettkübel vom Metro, da grausts mir schon beim Hinschauen. Gruß von Pfannenfan zu Pfannenfan ;-)

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am 20. Februar 2010
ArnoNuemm
20
5
4
3Speisen
3Ambiente
3Service

Gemütliches Wiener Edelbeisel mit ganztägiger Küche. Die gedruckte Speisekarte passt aber nicht zum Beisl-Stil.
Die österreichische Küche ist von guter Qualität und die Portionen ausreichend.
Die Weinkarte sollte man genau studieren: Der Riesling Smaragd Kellerberg der Domäne Wachau war mit 30 Euro eine Mezzie, hingegen sollte man einen steirischen Sauvignon Blanc Klassik zum gleichen Preis meiden. Der bemühte und unkomplizierte Kellner lud zum Abschluss auf Schnaps und Bier ein!

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am 28. Jänner 2010
hiero1
6
1
1
3Speisen
2Ambiente
3Service

Als der Stadtwirt der Vickerl im 9en war, war die Welt noch in Ordnung. Jetzt haben die Wirtsleut' (wenn man sie noch als solche bezeichnen darf) halt eindeutig zu viel zu tun mit den Lokalen, und da leidet Atmosphäre, Charme und Qualität. Was am Teller und im Glas kommt, ist eindeutig zu teuer für die gebotene Gesamtleistung. Das Gulasch, einst berühmt und angeblich nach dem Rezept der Oma gekocht, ist zu einem zweitklassigen Rinderragout verkommen und wenn man dann noch neben einer managergeschwängerten Tafel zu sitzen kommt und unfreiwilliger Zeuge neurotischer Unterhaltungen wird, vergeht einem ohnehin der letzte Rest an Appetit.

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am 21. August 2009
pewal2
2
1
1Speisen
3Ambiente
3Service

Schreckliches Erlebnis, am 20.08.2009 zu Mittag im Stadwirt verweilt. Bestellung: Medaillons vom Seeteufel auf Vogerl/Kartoffelsalat. Ergebnis: 3 kleinste Stücke ( je ca. 3cm.) Fisch auf ca. 3 Esslöffel Kartoffelsalat mit untermischtem Vogerlsalat. Das Beste war noch der Geschmack des Kartoffelsalates, jedoch zu Wenig zum Geniessen. Das Ganze für €19,90.- Was denkt sich der Koch dabei wenn er so eine Miniportion auf den Tisch bringen lässt. In einem gutbürgerlichen Resataurant kann man erwarten, dass der Gast das Lokal nicht hungrig verlässt, auch wenn er keine Vor und Nachspeise bestellt und vor allem, für das viele Geld was bekommt. Resume: Nie wieder Stadtwirt. Auch wenn im Nebenzimmer der Minister Hundsdorfer mit Genossen auf Regierungskosten speist.

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Kommentar von am 23. Feb 2010 um 08:53

Meine bescheidene Meinung zum Thema? "Selber Schuld" Wenn man Null Ahnung hat von der Speise was man auf den Teller bekommt hat man nichts anderes verdient als einzufahren. Wie Walt schon gesagt hat: Wer isst denn in einem Lokal mit Wiener Küche einen Seeteufel? Seeteufel ist ein sehr exquisiter Fisch und leider schon ziemlich selten und auch sehr teuer. Dem Wirt muß ich aber auch den Vorwurf machen, das er so etwas auf seine Karte setzt.

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