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Mi, 25. Mai 2022
In der Umgebung

Strandgasthaus Birner

6 Bewertungen
An der oberen Alten Donau 47, 1210 Wien
Küche: Wiener Küche, Fisch Spezialitäten, Österreichische Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
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Kalbsleber - Strandgasthaus Birner - WienKarpfen, feine Sache - Strandgasthaus Birner - WienGemischter und Mayonnaissalat - Strandgasthaus Birner - Wien
Schomlauer vom Feinsten! - Strandgasthaus Birner - WienStrandgasthaus Birner - WienStrandgasthaus Birner - Wien53 Fotos

Bewertungen (6)

Gesamtwertung

35
6 Bewertungen
Speisen
33
Ambiente
36
Service
36
am 6. Oktober 2020
geneu
Level 6
79
1
SpeisenAmbienteService
Der Birner dürfte speziell an heißen Sommerabend seine Stammgäste haben. ich werde nicht dazugehören, denn die eher lieblos hingeknallte Speisekarte und das Tischabwischen auf Gheiß war nicht der erste schlechte Eindruck.Wenn man die grantigen Kellner von Wien kennenlernen will, ist man dort gut ... MehrDer Birner dürfte speziell an heißen Sommerabend seine Stammgäste haben. ich werde nicht dazugehören, denn die eher lieblos hingeknallte Speisekarte und das Tischabwischen auf Gheiß war nicht der erste schlechte Eindruck.Wenn man die grantigen Kellner von Wien kennenlernen will, ist man dort gut aufgehoben. Die Tische im Schatten waren hochgeklappt, das Ambiente könnte überall sein, weil man kein Wasser sieht. Verwirrung stiftet das Angebot mit oder ohne Knödel zum Gulasch, man will eigentlich Knödel und 1 Semmel, was nur mit Aufpreis geht. Das Gulasch war gut, die Knödel naja, die Rechnung für 1 kl. und 1 gr. Gulasch, 1 Seidel Bier und 1 Spritzer samt 2 Knödel war mit 33,10 zu hoch. Und ohne Kassenzettl.
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am 9. Dezember 2019
Irene1201
Level 1
8
1
SpeisenAmbienteService
Den Birner besuch(ten) wir regelmäßig seit mehr als 10 Jahren: ideale Lage, besonders im Sommer, gute Küche. Seit ca. 2 Jahren ist die Qualität des Essens nicht mehr konstant, manchmal gut, manchmal mangelhaft. Am 1.11.2019 dann der absolute Ngeativrekord: Der Schweinsbraten völlig ungenießbar ... MehrDen Birner besuch(ten) wir regelmäßig seit mehr als 10 Jahren: ideale Lage, besonders im Sommer, gute Küche.
Seit ca. 2 Jahren ist die Qualität des Essens nicht mehr konstant, manchmal gut, manchmal mangelhaft. Am 1.11.2019 dann der absolute Ngeativrekord:
Der Schweinsbraten völlig ungenießbar (Fleisch schmeckte und roch verdorben), die Gans komplett ausgetrocknet und hart (war zu lange unter dem Salamder). Mein Mann bekam als Ersatz ein (gutes) Wiener Schnitzel, für das Gansl gab es 3 Stück Topfentorte. Die Gans wurde voll verrechnet und war relativ teuer. Wir werden dieses Lokal in Folge meiden!
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2 Kommentare

Ja, das wäre allerdings wirklich angebracht. Verdorbenes Fleisch geht ja gar nicht!!

17. Dez 2019, 23:04·Gefällt mir

Wäre das Marktamt zu informieren? Bei verdorbenem Fleisch?

17. Dez 2019, 13:12·Gefällt mir1
am 28. August 2019
Stammersdorfer
Experte
389
31
SpeisenAmbienteService
Wir schreiben Dienstag den 27.8.2019, es ist 19:00. Wir treffen uns mit Freunden beim STRANDGASTHAUS BIRNER, in 1210 Wien, An der oberen alten Donau 47. Die telefonische Reservierung schon vor einigen Wochen, und so bekommen wir auch einen der begehrten Plätze, auf der untersten der Terrassen,... MehrWir schreiben Dienstag den 27.8.2019, es ist 19:00. Wir treffen uns mit Freunden beim STRANDGASTHAUS BIRNER, in 1210 Wien, An der oberen alten Donau 47.

Die telefonische Reservierung schon vor einigen Wochen, und so bekommen wir auch einen der begehrten Plätze, auf der untersten der Terrassen, beim Wasser.
Sollen wir alternativ auch drinnen reservieren, falls das Wetter schlecht ist, wurde meine Frau damals gefragt. Ja bitte!

Die Anreise wie fast immer und überall in der Stadt, mit den Wiener Linien und zwar mit der 31iger Bim, bis Station Matthäus-Jiszda-Straße. Das ist eine vor dem Bahnhof Floridsdorf. Von da geht’s ein Stück zu Fuß weiter, unter der U6 durch, an der alten Donau entlang, bis man vorm Wirten steht. Er ist nicht zu übersehen. 900m oder 11 Minuten verriet mir Meister Google im Vorfeld für den Marsch.

Wie gesagt durch die rechtzeitige Reservierung bekamen wir unseren 6er Tisch ganz unten beim Wasser, größere gehen da aber auch nicht hin. Außer man macht eine längliche Tafel, beispielsweise für eine größere Gruppe, was aber gesamt weniger Gäste bedeuten würde, die Platz finden. Also unwahrscheinlich.
Unsere Ebene, sowie die über uns, war voll gestern an dem herrlichen Abend. Ganz oben, wenn man reinkommt, hätte wahrscheinlich der eine oder andere Glücksritter noch einen Sattel gefunden. :-)
Man sitzt im Grünen, unter einer Laube, hinter einem eine Steinmauer, auf zusammenklappbaren, mehr oder weniger gemütlichen Sesseln aus Eisen. Die Sitzflächen sind aus Holz, die Tische sind auch so. Der Blick schweift aufs Angelibad und gestern auch die untergehende Sonne. Hin und wieder kommt ein Schwan vorbei, öfters ein Elektroboot und einmal auch eine dieser (dämlichen) Schwimminseln, war aber eine ohne Palme..... :-))

Ja und das mit der Küche im Haupthaus ist auch Geschichte, keiner der Mitarbeiter muss mehr mit dem Futter für die Gäste über die Straße laufen. War schon legendär!
Jetzt sind Küche und Ausschank wenn man rein kommt in den Garten links, da wo am Haus drauf steht, dass es ihn schon seit 1873 gibt, den Birner.

Jetzt wie immer hier zur Frage, Glück mit dem Service oder nicht?
Zumindest wir hatten gestern Großes mit unserem Servicemitarbeiter, dem Benjamin, einem in Wien aufgewachsenen Italoserben, wie er uns auf Nachfrage verriet. Der war sowas von freundlich, nie um einen Scherz verlegen, und im Rahmen seiner Möglichkeiten auch flott. Er hat auch immer wieder nachgefragt und Smalltalken konnte man auch sehr gut mit ihm. Die perfekte Serviceleistung für diese Art von Lokal.
Ihm zur Seite ein Helferlein, das Essen brachte und manchmal auch Leergebinde mitnahm.

Die flüssige Ernährung bestand gestern Abend aus weißen Spritzern um € 2,80, sowie Grüne Veltliner Achtln, Jahrgang 2018, vom Weingut Frank aus Herrnbaumgarten, Bezirk Mistelbach. Für die will man € 2,20. Die Spritzer sehr gut, ebenso die Achterln, ein fruchtiger, leichter, angenehm zu trinkender Weißer.
Immer wieder wurden uns still und heimlich und unaufgefordert Gläser mit Wiener Hochquelle auf den Tisch gestellt, zahlen tut man die natürlich nicht.
Das kann sich das neue Lokal, etwas weiter unter an der Alten Donau, ein Beispiel nehmen.

Ja und auch das Essen hat gepasst, die liebe Gattin hatte einen Karpfen (€ 9,90) ich eine Kalbsleber, beides gebacken (€ 14,90) sie mit Gemischtem, aus Erdäpfel, Gurke, Karotte, Kraut, ein grünes Blattl und ein Viertel eines Paradeiser, ich mit Mayonnaissalat. Zahlt man hier nicht extra.
Der Karpfen meiner Frau hat uns voll überzeugt, eher fester das Fleisch, wie man es kennt, mit etwas Eigengeschmack. Die Panier schön goldgelb und knusprig. Ja und wie alle diese Viecher hat er natürlich Gräten. :-))
Was meine Leber betrifft, so war die auch gut, aber irgendwie dürfte sie etwas zu lange heraus gebacken worden sein. Sie war an einigen Stellen eher härter, resp. zu durch und für meine Begriffe auch zu dünn. Die Panier auch bei mir sehr gut. Aber das ist jammern auf recht hohem Niveau.
Die übliche Zitrone war auch wieder da, aber wie schon x-fach erwähnt, die brauch ich einfach nicht.
Die Salate waren für unseren Geschmack perfekt mariniert. Besonders angetan hat es uns der Krautsalat, auch mein Erdäpfel mit Mayonnaise war sehr in Ordnung, aber auch der kommt nicht an den beim Renner in 1190 heran.

Den krönenden Abschluss machten herrliche Schomlauer Nockerln, Somloi Galuska würde der Ungar sagen, um € 5,90. Das war eine große Portion und schon wieder was mit Suchtpotential. Sehr schön mit Pudding und Biskuit hell dunkel geschichtet, dazu Schlagobers und Schokosauce. Den Rum konnte man schmecken, die Rosinen waren mir persönlich zu wenig. Jedenfalls himmlisch und ein sehr feiner Abschluss.

Die Moral von der BIRNER Gschicht, anständig gegessen, unser Kellner einer der weiß wie man es macht und über das herrliche Ambiente, zumindestens unten am Wasser, kann es sowieso keine zweite Meinung geben.

Und wieder würde ich für das Essen 3,5 vergeben, die Liebste meinte, mach 4 draus. Und so geschah es! :-)

Plastikgeld Fehlanzeige, nur Bares!

Aja und noch was, wäre ich der Wirt, würde ich ganz schnell das Biersortiment überdenken. Es gibt Gösser, Schwechater, Kaiser und Wuselbierger, was ich dem Kellner auch zu verstehen gab. Er lachte, so als hätte er das schon öfter gehört.
Kalbsleber - Strandgasthaus Birner - WienKarpfen, feine Sache - Strandgasthaus Birner - WienGemischter und Mayonnaissalat - Strandgasthaus Birner - Wien
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am 8. Juli 2019
Menue1
Level 11
25
5
SpeisenAmbienteService
Der Freund wollte unbedingt ins neue Bootshaus – ich lieber zum Birner. Das Bootshaus war ausreserviert – mein Glück, denn ich liebe das Strandgasthaus Birner und wenn ich an dieser Stelle hbg338 zitieren darf „Gäbe es den Birner nicht, dann müsste man ihn erfinden.“. Ganz meine Meinung. Besonder... MehrDer Freund wollte unbedingt ins neue Bootshaus – ich lieber zum Birner. Das Bootshaus war ausreserviert – mein Glück, denn ich liebe das Strandgasthaus Birner und wenn ich an dieser Stelle hbg338 zitieren darf „Gäbe es den Birner nicht, dann müsste man ihn erfinden.“. Ganz meine Meinung. Besonders die Plätze auf der wasserseitigen Stufenterrasse ganz unten sind heiß begehrt und selten bekommt man dort einen Tisch.

Für eine Reservierung war es bereits zu spät und so sind wir des Abends auf Gut Glück hingefahren. Der Kellner findet einen mäßig guten Platz für uns beide auf der zweiten „Stufe“, den wir aber nach fünf Minuten gegen einen schönen Tisch am Wasser tauschen dürfen. Glück muss man haben.

Die Getränke sind schnell bestellt, Radler und weißer Spritzer. Die Essensbestellung umfasst ein Schnitzel vom Schwein mit Gem. Sal. für mich und einen gebratenen Zander mit Petersilerdäpfel, aber ohne Letscho, dafür mit grünem Salat für den Freund.

Die Getränke sind flugs da und die Wartezeit aufs Essen verbringen wir damit, die Badegäste des, dem Gasthaus gegenüberliegenden Angelibades zu beobachten. Es kommt tatsächlich Urlaubsstimmung auf – man möchte es nicht glauben. Ein Grund mehr zum Birner zu gehen, die kurze Zeit, die man dort unter der Weinlaube und den Sonnenschirmen mit Blick aufs Wasser verbringt, ersetzen für mich ein Wochenende fast zur Gänze.

Das Essen kommt auch recht bald und ich gebe es zu, ich habe schon bessere Schnitzel auf dem Teller gehabt. Die Panier ist fest angedrückt und ich bin mir nicht sicher, ob es sich hier um ein frisch zubereitetes Gericht oder TK Ware handelt. Schmecken tut es ganz gut – keine große Überraschung am Gaumen. Der Salat ist frisch, der Erdäpfelsalat recht süß und die Fisolen knackig.

Der Zander sieht auf jeden Fall frisch aus, die Erdäpfel wurden in Butter und Petersilie geschwenkt und sind von guter Qualität. Und weil da geschätzte 20 Stück auf dem Teller liegen, darf ich mich auch bedienen. Den Fisch habe ich nicht gekostet, er soll aber wie es immer so schön heißt „auf den Punkt gewesen sein“.

Wir bestellen noch eine Runde Getränke und bei Runde drei erklärt uns der Kellner, dass dann Schluss sei, denn es käme ein Gewitter und er müsse die Station schließen. Ich habe es ja nicht geglaubt, denn ein Blick auf den Himmel verhieß nichts dergleichen, außerdem herrschte im Bad noch Vollbetrieb. Wir bezahlten und blieben noch sitzen um auszutrinken. Dann wurde es ganz windstill, der Himmel färbte sich rot und gelb und wir brachen, so wie alle anderen Gäste fluchtartig auf. Zwei Minuten später brach das Unwetter über uns herein und wir waren in 20 Sekunden waschelnass. Nächstes Mal glauben wir dem Kellner, er ist der Wetterexperte.

Mein Fazit: tadelloses Service mit Wettervorhersage, akzeptables Essen in günstiger Preislage. Ich würde für bessere Qualität ohne weiteres mehr bezahlen, aber, mein persönlicher Eindruck sagt mir, dass die Stammklientel eher Quantität vor Qualität gehen lasst. Ich gehe aber trotz allem sicher wieder zum Birner, weil ich mich dort wohlfühle.
Die 28 Vorberwertungen spiegeln ein gemischtes Bild wider, wobei man sich beim Service so gar nicht einig wird. Beim Ambiente verstehe ich das, denn es kommt darauf an wo man im Gastgarten sitzt. Ich hatte Glück daher meine gute Bewertung dafür.
Hilfreich11Gefällt mir10Kommentieren
am 19. September 2018
uc0gr
Experte
242
45
SpeisenAmbienteService
Sommer in Wien? Kein Problem, gibt es doch entlang der Alten Donau, direkt am Wasser, einige Lokale mit wunderbarem Urlaubs-Flair. Besonders am Abend fühlt man sich dann wie im Urlaub am Meeresstrand und das mitten in unserer schönen Stadt Wien! Das Strandgasthaus Birner ist genau einer dieser Or... MehrSommer in Wien? Kein Problem, gibt es doch entlang der Alten Donau, direkt am Wasser, einige Lokale mit wunderbarem Urlaubs-Flair. Besonders am Abend fühlt man sich dann wie im Urlaub am Meeresstrand und das mitten in unserer schönen Stadt Wien! Das Strandgasthaus Birner ist genau einer dieser Orte, wo der Besuch tatsächlich zum Kurzurlaub werden kann. Natürlich ist bei schönem Wetter zu erwarten, dass hier „die Hölle los ist“, daher besuchten wir, auch wegen des Romantik-Faktors, den Birner am Abend.

Für Wien ist der Birner ohne Frage eine alteingesessene Institution, die auf eine sehr lange Geschichte zurückgreifen kann:

„Bereits nach der Donauregulierung in Wien (1870-1875) begann die Familie Birner, wie andere auch, ein Gasthaus und eine "Lustschifffahrt" einzurichten. Weiteres betrieb sie die sogenannte "Überfuhr" auf den Bruckhaufen. Ab 1888 betrieb die Familie auch eine Badeanstalt, das "Vier-Kreuzer Bad", heutiges „Angelibad“. 1896 kam dann ein zweites Bad, das noblere "Zehn-Kreuzer Bad", dazu.“ (Quelle: Homepage Birner, „Über uns“)

Dementsprechend hat man im Strandgasthaus Birner Wiener Küche, traditionelle Österreichische Küche und typische Hausmannskost zu erwarten. Beispielsweise Kalbs-Beuschel mit Knödel und Gulaschsaft (€ 10,90), Fleischlaibchen mit Bratensaft und gemischtem Salat (€ 8,90), Birners Bauernschmaus (€11,30), Kalbsleber „Tiroler Art" mit Reis (€ 15,90) oder Ungarisches Gulasch groß / klein mit Gebäck (€ 9,90 / € 7,70). Auch Fischspezialitäten sowie diverses Gebackenes findet man in der Speisekarte. Zahlreiche Beilagen und Salate, zu vergleichsweise sehr günstigen Preisen, sowie hausgemachte Desserts runden das reichliche Angebot ab.
Siehe Speisekarte: Link

Die Getränkekarte ist für ein Gasthaus ebenfalls ausreichend:
Bier vom Fass: Schwechater Hopfenperle und Kaiser Doppelmalz sowie gemischt
Flaschenbiere: Edelweiß Hofbräu naturtrüb, Edelweiß (alkoholfrei), Schwechater Zwickl, Gösser (alkoholfrei), Wieselburger Stammbräu und Gösser Märzen
Siehe Getränkekarte: Link

Für eine Besonderheit war der Birner immer schon stadtbekannt: die Servicekräfte müssen alle Speisen vom Lokal aus ÜBER die Straße in den Gastgarten tragen = Schwerstarbeit mit riesigen Tabletts auf die Schultern gewuchtet.


*** Speisen – Bewertung 3:
Als Vorspeise entschieden wir uns für die „Eierschwammerl-Cremesuppe mit gerösteten Schwarzbrotwürfel“ (€ 4,20): rein optisch war die Suppe sicher keine Wucht, der wunderbare, intensive Pilzgeschmack jedoch entschädigte uns. Auch die Schwarzbrotwürfel waren sehr knusprig gebacken. Eine sehr ausgiebige Vorspeise – glattes GUT (4).

Einmal das „Cordon Bleu vom Schwein mit gemischtem Salat“ (€ 12,50): recht puristisch kam das Cordon Bleu auf einem großen Teller und das ist gut so – kein unnötiger „Tand“ am Teller. Tadelloses Fleisch, gute Panier und ohne Ölrückstände am Teller schmeckte das Cordon Bleu wirklich gut, die Portionsgröße ließ jedoch etwas zu wünschen übrig. Die Fülle war für mich persönlich auch zu wenig „g’schmackig“ – eher milder Käse, relativ linder Schinken. Daher nur ein glatter Durchschnitt = 3.

Der gemischte Salat dazu war brav gemacht, die Salatgurke geschält, der Erdäpfelsalat jedoch ohne rote Zwiebel - schade. Ebenfalls Durchschnitt = 3.

Einmal „Gegrillte Hühnerbrustfilets mit Eierschwammerl-Sauce und Butterreis“ (EUR 13,90):
Auch diese Speise war optisch recht anspruchslos, das sehr saftig gegrillte Hühnerfilet wurde in der Schwammerl-Sauce „ertränkt“. Geschmacklich war es aber wirklich sehr gut, und der Butterreis dazu war genau richtig gegart. In Summe ein glattes GUT (4).

Extra eine Portion „Pommes Frites“ (€ 2,90): die kamen sehr blass an den Tisch, und so schmeckten sie auch – einfach fad. Allerdings wieder annähernd fettfrei serviert, eine Fritte war jedoch unansehnlich. In Summe daher für Pommes Frites ein glattes MÄSSIG (2-3).


*** Ambiente – Bewertung 4:
Ich finde das Ambiente an der Alten Donau einfach großartig und äußerst erholsam. Der stufig, terrassenförmig angelegte Gastgarten zum Wasser hin ist irrsinnig schön in die Landschaft eingebettet. Gehbehinderte haben es aber etwas schwer, müssen sie doch eher am ebenerdigen Gastgarten (Straßenniveau) Platz nehmen. Über das Restaurantgebäude oder die sanitären Anlagen kann ich leider keine Auskunft geben. Unser Besuch war spät am Abend und da war es angenehm ruhig und sehr romantisch – wir hatten an diesem Tag auch nicht reserviert. Unter Tags jedoch soll es hier sehr turbulent zugehen.


*** Service – Bewertung 4:
Unser Kellner, ein echtes Original, war äußerst höflich, nett und zuvorkommend flink. Auch Empfehlungen, wie „…des tat i ned bestölln, des do is besser, des hod er heite wirklich guad kocht...“ durften nicht fehlen – ich liebe das an Wien! Dass man immer noch nur Bargeld nimmt beim Birner, ist kein guter Dienst am Kunden und nicht mehr zeitgemäß. Daher der eine Punkt Abzug für den Service.


*** Fazit:
Von mir gibt es für den Birner, besonders an warmen Tagen / Abenden eine glatte Empfehlung. Man darf zwar keine kulinarischen Höhenflüge erwarten, dafür aber brave, ehrliche und recht gute Hausmannskost. Täglich zwei Menüs zu sehr moderaten Preisen und saisonal wechselnde Gerichte runden das Speiseangebot tadellos ab. Trotz regem Betrieb kommt speziell am Abend viel Romantik auf. Ich empfehle die Anreise per PKW über Floridsdorf, da die frühere Direktzufahrt von der Reichsbrücke aus, nicht mehr möglich ist.
Strandgasthaus Birner - Visitenkarte - Strandgasthaus Birner - WienStrandgasthaus Birner - Eingang zum Gastgarten - Strandgasthaus Birner - WienStrandgasthaus Birner - Das Lokal - Strandgasthaus Birner - Wien
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am 11. August 2017
caramia
Experte
46
2
SpeisenAmbienteService
Nun komme ich auch in den Genuss eine "Wiener Institution" bewerten zu dürfen. Ich war etwas abgeschreckt von den durchwegs sehr unterschiedlichen Bewertungen, dementsprechend vorsichtig auch meine Erwartungen. Wir hatten echt Glück mit dem Wetter gestern, denn das Gewitter verzog sich und som... MehrNun komme ich auch in den Genuss eine "Wiener Institution" bewerten zu dürfen.
Ich war etwas abgeschreckt von den durchwegs sehr unterschiedlichen Bewertungen, dementsprechend vorsichtig auch meine Erwartungen.
Wir hatten echt Glück mit dem Wetter gestern, denn das Gewitter verzog sich und somit konnten wir im Gastgarten sitzen.
Der Kellner war schnell zu Stelle und wir gaben die Getränkewünsche auf, diese kamen auch recht flott.
Ich muss vorausschicken, dass ich Kellner/Innen mit einem gewissen Schmäh sehr gerne mag, da ist man beim Birner gut aufgehoben :), hier merkte man, dass schon gut eingespieltes Personal am Werk war.
Als Hauptgang bestellten wir Zwiebelrostbraten mit Braterdäpfeln und Eierschwammerlsauce mit Semmelknödel, typische Wiener Küche also. Mein Zwiebelrostbraten hätte eine Spur dicker sein können, die Braterdäpfel waren dafür richtig gut, schön knusprig und nicht zu dunkel, die Sauce und die Röstzwiebel gut. Die Eierschwammerlsauce mit Semmelknödel wurden von meinem Mann und auch von den anderen am Tisch als sehr gelungen gelobt, es gab für die anderen Hauptspeisen nur positive Worte.
Als Nachspeise vergönnten wir uns eine Melange und hausgemachten Topfenstrudel. Der Strudel war wirklich ein Gedicht - lauwarm, flaumig und der Teig drumherum knusprig - der Kaffee war ok, aber keine Offenbarung.

Ich habe mich bei der Bewertung der Speisen für eine 4 entschieden, wäre ich allein dort gewesen, hätte ich eine 3 gegeben, aber mein Mann war sehr zufrieden und somit habe ich den Durchschnitt genommen. Den Preis von 14,90 Euro fand ich durchaus angemessen für den Zwiebelrostbraten, die Eierschwammerl standen nicht auf der Karte und wir waren eingeladen, darum kann ich leider hier keine Angaben zum Preis machen. Für zwei Hollersaft gespritzt, zwei Melange, ein Cola light und zwei Topfenstrudel haben wir 19 Euro gezahlt, das fand ich ok.

Alles in allem fand ich den Besuch beim Birner als angenehm und würde ich in der Nähe wohnen, würde ich auch ab und an Gast dort sein.
Fürs extra Hinfahren ist es mir einfach zu weit.
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3 Kommentare

Na Gott sei Dank, dann habe ich wohl einen "guten" Tag erwischt..................... :)

12. Aug 2017, 19:43·Gefällt mir

Kann hbg nur zustimmen, genau so ist es......

11. Aug 2017, 17:20·Gefällt mir

Beim Birner ist die Küchenleistung ähnlich einer Achterbahn. Hier gibt es Höhen und Tiefen. Waren vor zwei Wochen dort und haben eine ausgezeichnete gebackene Schweinsleber und eine ebenso gute Eierschwammerlsauce mit Semmelknödel gegessen. Bin aber auch schon eingefahren.

11. Aug 2017, 17:15·Gefällt mir3
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