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Sa, 26. November 2022
In der Umgebung

Sodoma

Bahnhofstraße 48, 3430 TULLN
Küche: Internationale Küche, Österreichische Küche
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus
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Der ZwiebelROSTBRATEN auch dermal wieder großartig. - Sodoma - TULLNgebackener Karpfen, dazu ein Mayonnaisesalat der einen ins schwärmen ... - Sodoma - TULLNWildschweingulasch - Sodoma - TULLN
die gratinierten Kutteln, ein Traum sie waren..... :-) - Sodoma - TULLNMatjesfilet mit Sauerrahm und roten Rüben - Sodoma - TULLNjedes mal wieder ein Traum, daran komme ich einfach nicht vorbei...... - Sodoma - TULLN22 Fotos

Bewertungen (0)

am 22. November 2014|Update 8. Dez 2017
Stammersdorfer
Experte
SpeisenAmbienteService
Kurzupdate zu Besuch vom 7.12.2017 Die 4er für Speisen und Service zeigen deutlich nach oben! Gestern hatten wir Matjes mit Sauerrahm und roten Rüben, herrlich, sowie die gratinierten Kutteln die den Innereienliebhaber ins schwärmen brachten. Die Hauptspeisen waren ein ZRB vom feinsten und...Mehr anzeigenKurzupdate zu Besuch vom 7.12.2017

Die 4er für Speisen und Service zeigen deutlich nach oben!

Gestern hatten wir Matjes mit Sauerrahm und roten Rüben, herrlich, sowie die gratinierten Kutteln die den Innereienliebhaber ins schwärmen brachten.
Die Hauptspeisen waren ein ZRB vom feinsten und ein herrlicher gebackener Karpfen, dazu Mayonnaisesalat wie er besser kaum sein könnte.
Hätte ich beinahe den Zwischengang, die grenzgenialen Grammelknödel vergessen.

Das Service nahezu perfekt und höchst aufmerksam und selbst der Seniorchef war gestern richtig gut drauf..... :-)

Auch 2017 ist bares wahres, aber das weiß man ja vom Sodoma und auch das man fürs Leitungswasser 1 Euro zahlt und der Erlös an soziale Werke Sporschill gespendet werden, aber auch das is nix neues......

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Am 13.11.2014 im GASTHOF ZUR SONNE vulgo SODOMA oder SODOMA vulgo GASTHOF ZUR SONNE jeder wie er will. Wir fahren seit langem 1 2 3 mal im Jahr, die etwa 40 Kilometer von Wien nach Tulln/NÖ und NEIN wir wurden noch nie enttäuscht.

Genügend Parkplätze gleich vis a vis vom Lokal und da ist es wieder das Schild, beim Eingang, mit der Aufschrift "wir sind ein Wirtshaus für Freunde, Genießer UND Barzahler"

Die Reservierung wie immer einige Tage vorher, dieses Mal sitzen wir nicht in der urigen alten wunderschönen Gaststube sondern im „neuen“ Teil, aber ehrlich gesagt haben wir bei der Reservierung darauf vergessen es dazu zu sagen. Der Neue wurde vor einigen Jahren renoviert und um einen Wintergarten erweiterten. Unser Tisch der im Eck an der Glasfront, für uns der schönste in diesem Teil des Lokals, ein runder für maximal vier Leut.
Da ist alles modern, hell, freundlich und sehr sauber, ein riesiger Spiegel an der weißen Wand fällt sofort auf, ebenso die naja Bilder. Die Decke aus Holz, ebenso der auf alt gemachte Boden, die Holzsessel mit Sitzflächen aus Leder, überaus gemütlich.

Das Personal besteht aus Sodoma Senior, ein zumeist Griesgram, der aber an diesem Donnerstag einen für seine Verhältnisse richtig guten Tag hatte. Weiters seine Tochter, sowie eine junge Kellnerin und der Kellner Jan, er arbeitet schon über 10 Jahren da. Die drei zuletzt genannten alle freundlich, sehr flott, sie haben ihren Job sicher gelernt, fragen regelmäßig nach, sind dabei aber nie aufdringlich, wobei die Tochter des Hauses den Vater nicht abstreiten kann :-))
In der Küche die Chefin Frau Gerti Sodoma, sowie ihr Sohn und natürlich noch einige mehr. Man kann von einem Familienbetrieb sprechen.

Zu Beginn hatten wir zwei Glas eines ganz ausgezeichneten Prosecco, perfekt gekühlt, fruchtig, herrlich prickelnd. Start sehr gelungen.

Nach der Essensbestellung kam ein Gruß von Frau Gerti, bestehend aus einem Kräuteraufstrich sowie Ganslschmalz mit Apfelstücken und Zwiebel. Der Aufstrich ohne Höhepunkt, das Schmalz ganz phantastisch, die Kombination mit Apfel hat uns begeistert. Dazu Brot hell und dunkel, beides (fast) frisch, war ein ordentlicher Auftakt.

Die Vorspeise EINE gemeinsam und zwar Gänseleberparfait, dazu zwei Scheiben Brioche getoastet, sowie Apfelgelee und -stücken. Das Parfait allerfeinst, herrlich cremig, man kann die Leber schmecken und in Kombination mit Brioche sowieso ein Traum. Das Apfelzeugs hätte ich persönlich nicht unbedingt gebraucht, meiner Liebsten hat es geschmeckt.

Die Hauptspeisen, ja sie geht weiter die Suche nach dem für mich/uns ultimativen Gansl (siehe mein Guide dazu) es war sehr gut aber von ultimativ doch einiges entfernt.
Das Tier schön weich und wenig fasrig, die Haut nur teilweise knusprig, darunter etwas Fett, was mich persönlich gar nicht stört, meine Frau aber schon. Der Saft durchschnittlich, recht dünn, Ganslsaft war das keiner. Die Erdäpfelknödel waren kaum zu überbieten, perfekt, gummelig so wie sie sein sollen, nicht zu hart nicht zu weich. Nachdem wir die herrlichen Grammelknödel der Frau Gerti seit Jahren sehr schätzen, haben wir sie genau so erwartet. Es gab Rotkraut und Weißkraut mit Speck, beides knackig, nicht zerkocht, leicht süßlich, so wie es uns schmeckt.

Ja und an diesem 13enten haben wir mit der Tradition gebrochen keine Nachspeise zu essen, denn es gab Somloer, Somlauer, Schomlauer Nockerln oder ungarisch Somlói Galusk. Ich liebe sie und beim Sodoma sind sie der Hammer. Mit Rum wurde nicht gespart und auch die Rosinen waren zahlreich vertreten und dann erst die Schokosauce, himmlisch. Was beim ungarischen Original meines Wissens nicht dabei ist, bei uns aber fast immer, dazwischen die gestockte Vanillesauce, vielleicht auch was Puddingähnliches, was weiß ich. Selbst Frau Stammersdorfer, und die mag süßes gar nicht, hat mehrfach gekostet :-))

Außer dem Prosecco zu Beginn hatten wir einen Flascherl Sauvignon Blanc 2013 vom Manfred Tement, Berghausen / Südsteiermark. Ganz toller Geruch und noch besser der Geschmack, die Stachelbeere ist allgegenwertig, ja die Südsteirer wissen wie man Sauvi macht. Einen Krug Wasser und den kleinen schwarzen starken vom Herrn Illy, der war allerfeinst, in einer wunderschönen Tasse im Design der Expo 2015 Mailand, serviert.

Alles in allem wird im GASTHOF ZUR SONNE SODOMA / SODOMA GASTHOF ZUR SONNE seit vielen Jahren auf sehr hohem Niveau gekocht und wie schon eingangs erwähnt WIR wurden noch nie enttäuscht. Das herausragende Gansl, es muss ALLES passen, haben wir hier nicht gefunden, aber es war sehr gut. Die Servicemitarbeiter verstehen ihren Job, den Senior muss man halt ausblenden, aber er gehört mit seiner schrägen schrulligen Art einfach zum Inventar. Die Location ist genau unseres, alt trifft neu, neu trifft alt, einfach zum Wohlfühlen.
Auf der Rechnung steht (die hat übrigens 130,-- Euro mit Trinkgeld ausgemacht) der Erlös von 1 Euro pro Krug Leitungswasser kommt zur Gänze der Stiftung Concordia zu Gute. (Anmerkung: von Pater Sporschill gegründet, es werden Sozialprojekt in Rumänien, Bulgarien und der Republik Moldau unterstützt)
Wir wurden wie immer mit Handschlag nicht nur begrüßt, sondern auch verabschiedet und sind zufrieden nach Hause gefahren.

Was sonst noch interessant erscheint, bzw. auffiel:
Im Windfang des Eingangs steht eine wunderschöne große rote Schinken- Speckschneidemaschine, noch nie eine Schönere gesehen.
Es wird kein Plastikgeld akzeptiert und Homepage gibt’s auch keine. Ist das noch zeitgemäß?
Es gibt einen kleinen schönen, aber auch recht lauten Gastgarten. Unmittelbar daneben führt leider eine recht frequentierte Straße vorbei. Das auch der Grund warum wir eher nicht im Sommer dort zu Gast sind.
Der Guide von Meister Hohenlohe sagt 15 Punkte, dem schließen wir uns gerne an.
Rauchen ist, soweit ich mich erinnern kann, in der alten Gaststube erlaubt, Zigarren, Zigarillos und Pfeifen aber erst ab 21:30.
Der ZwiebelROSTBRATEN auch dermal wieder großartig. - Sodoma - TULLNgebackener Karpfen, dazu ein Mayonnaisesalat der einen ins schwärmen ... - Sodoma - TULLNWildschweingulasch - Sodoma - TULLN
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4 Kommentare·Zeige alle Kommentare

@isabelle, ich rätsle warum du mir diesen Kommentar zu meiner Bewertung aus 11/2014 gepostet hast. Es ist sowohl mir, als wahrscheinlich auch den Sodomas ziemlich egal ob du hin gehst oder nicht..... Und auch dein Statement über die Grammelknödel, zum Kurzeintrag vom 15.7.2013 wird „selina“ wohl kaum mehr erreichen, zumal die/der schon seit etwa 3 Jahren nichts mehr geschrieben hat. Aber zur Info, bei den GK handelt sich um eine Vorspeise und die sind jedes Mal sensationell. Da kommen nicht einmal die vom Blumentritt und auch nicht die richtig guten vom Moser in LE mit.

16. Jul 2016, 11:46·Gefällt mir1

Sodom&Gomorra...ein Fall fuer die Finanzbehoerde...

13. Jul 2016, 22:40·Gefällt mir

"Zeitgemäß" ist fast immer Kacke.

13. Jul 2016, 22:01·Gefällt mir
am 17. Juli 2014
buerowien
Level 1
SpeisenAmbienteService
Ich habe schon viel über den Sodoma gelesen und gehört. Es hat dann doch eine Weile gedauert bis ich dann endlich dort war. Gasthof ist im herkömmlichen Sinn ist es auf jeden Fall keiner, immerhin mit Hauben ausgestattet gehört der Sodoma schon zur gehobenen Gastronomie. Das Essen war ausgezeic...Mehr anzeigenIch habe schon viel über den Sodoma gelesen und gehört. Es hat dann doch eine Weile gedauert bis ich dann endlich dort war.
Gasthof ist im herkömmlichen Sinn ist es auf jeden Fall keiner, immerhin mit Hauben ausgestattet gehört der Sodoma schon zur gehobenen Gastronomie.
Das Essen war ausgezeichnet, angemessenen Portionen und von hervorragender Qualität. Originell fand ich die Tagesempfehlungen, die nicht wie so oft aufgesagt werden, sondern auf einen kleinen Schiefertafel stehen und auf den Tisch gelegt wird.
Passende Weine ergänzenen das Essen. Service freundlich und nett, nicht aufdringlich aber doch immer zur Stelle wenn etwas benötigt wurde. Preise sind auf jeden Fall gehoben, entsprechen aber der Qualität.
Für die kulinarische Wüste Tulln ist der Sodoma eine Bereicherung und empfehlenswert. Einziger Schwachpunkt, nur Barzahlung erwünscht, es werden keine Karten genommen, das finde ich in der heutigen Zeit nicht angepasst. Für eine Gruppe muss man ganz schön viel Bargeld mitschleppen.
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am 19. Mai 2013
kuechenmeister
Experte
SpeisenAmbienteService
Gelistet in: Best of Wienerwald
Ein Samstag am Tullnerfeld, ein Großeinkauf in den Gärtnereien der Region steht am Programm. Da braucht es um die Mittagszeit natürlich eine ordentliche Stärkung und wir beschließen, wieder einmal beim Sodoma in Tulln einzukehren. Der Sodoma, vulgo "Gasthof zur Sonne", liegt in der Bahnhofstr...Mehr anzeigenEin Samstag am Tullnerfeld, ein Großeinkauf in den Gärtnereien der Region steht am Programm. Da braucht es um die Mittagszeit natürlich eine ordentliche Stärkung und wir beschließen, wieder einmal beim Sodoma in Tulln einzukehren.

Der Sodoma, vulgo "Gasthof zur Sonne", liegt in der Bahnhofstraße, an einem Kreisverkehr, ein wenig abseits des Zentrums. Als Gasthof würde ich das Lokal nicht bezeichnen, wohl eher als Restaurant gehobenen Anspruchs. Vom Gault Millau wird der Sodoma immerhin mit zwei Hauben bedacht.

Wir kommen um 13 Uhr an und schmunzeln gleich vor dem Eingang über die Tafel, die uns dort empfängt. "Wir sind ein Wirtshaus für Freunde, Genießer und Barbezahler!" steht da. Die Wirtsleute haben offenbar keine große Freude mit Plastic Money und anderen modernen Erscheinungen unserer Zeit, Homepage haben sie offenbar auch keine, jedenfalls hat mir Google keine gefunden.

Im Foyer empfängt uns ein freundlicher Kellner. Ich sage ihm, dass wir nicht reserviert haben. Kein Problem, er führt uns an einen ansprechend gedeckten, gut gelegenen Zweiertisch im modernen Teil des Restaurants, rechts vom Eingang gelegen und im Stil überraschend anders, heller und moderner, als die gegenüberliegende alte, von dunklem Holz geprägte Gaststube. Der Raum ist nicht voll, aber gut besucht, das Publikum besteht an diesem Samstag Mittag durchwegs aus gut gekleideten Damen und Herren über 50.

Von unserer Einkaufstour sind wir schon ein wenig ausgetrocknet, erfreulich schnell stellt der Kellner ein gut gekühltes Mineralwasser und ein ebenso erfrischendes Seiderl Weitra Bräu auf unseren Tisch.

Die Speisekarte zeigt vor allem Traditionelles, ein Schulterscherzel mit klassischen Beilagen etwa, ein Rehragout, ausgelöstes Backhenderl, Kalbsleber mit Erdäpfelpuree und vieles mehr.

Es gibt allerdings noch einiges, das nicht auf der Karte sondern auf einer kleinen, mit Kreide beschriebenen Schiefertafel steht, die uns der Kellner zum Tisch bringt und kommentiert. Spargelspezialitäten sind es in erster Linie an diesem Maiwochenende.

Wir starten mit einer Spargelcremesuppe, die zu den besten gehört, die ich jemals gegessen habe. Würzig, cremig, sanft und doch kräftig im Geschmack, gekrönt von einer schaumigen Haube, mit Spargelstückchen als Einlage - eine erstklassige Interpretation dieses Frühlingsklassikers.

Zur Hauptspeise nimmt meine Frau das Zanderfilet auf Spargelgröstl. Das Zanderstück ist stattlich dick, stammt also von einem gewichtigen Exemplar dieses Edelfisches, das geschmacklich den heute vielfach üblichen Zuchtfischchen, bei denen ein Filet gerade einmal für eine Portion reicht, deutlich überlegen ist. Es schmeckt vorzüglich. Das Filet ist leicht geschröpft, eigentlich überflüssig, der Zander hat keine Zwischengräten und die Einschnitte kosten daher unnötig Saftigkeit, aber natürlich sieht das geschröpfte Filet am Teller gut aus.

Das Spargelgröstl besteht aus winzigen gerösteten Erdäpfelscheiben, Schnitten vom weißen und grünen Spargel und einer hervorragend abgeschmeckten aufgeschäumten Spargelcreme.

Als Begleitung für den Zander ordern wir einen tadellosen Muskateller aus steirischer Produktion.

Ich entscheide mich für das ausgelöste Backhenderl mit Erdäpfel-Vorgerlsalat. Henderl und Salat schmecken vorzüglich, nur wenn ich jetzt sehr kritisch sein will, dann merke ich an, dass Brust und Keule gleich lange frittiert wurden, die Keulenstücke daher gerade richtig, die Bruststücke aber ein wenig zu lange. Daher waren sie etwas trockener als nötig.

Mein Henderl wird von einem 2012er Veltliner vom Weingut Nimmervoll begleitet, einem sehr ordentlichen Tröpfchen vom nahegelegenen Wagram.

Das Dessert lassen wir aus, auch wenn das Angebot mit Creme Brulee, Palatschinken, Punschkrapferln und vielem mehr sehr verlockend ist, wir begnügen uns mit einem ausgezeichneten Espresso.

Das Preisniveau - unsere Rechnung beläuft sich inkl. Trinkgeld auf € 75,- - ist der gebotenen Qualität angemessen.

Fazit: Ganz klar die Nummer 1 in Tulln. Ein sehr erfreuliches, niveauvolles Wirtshaus mit angenehmer, ruhiger Atmosphäre, erstklassiger Küche und ausgezeichnetem Weinangebot.
Sodoma - TULLNSodoma - TULLN
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2 Kommentare

So muessen Bewertungen sein...dann klappts auch mit dem Experten.

19. Mai 2013, 10:45·Gefällt mir5

Super Herr Experte, eine wahrlich gute und informative Bewertung! :-)

19. Mai 2013, 10:33·Gefällt mir1
am 21. Dezember 2012
MSCHTESter
Level 5
SpeisenAmbienteService
Am Donnerstag zu Mittag bei Sodoma gegessen. Ich war ungeplant und erhielt die Empfehlung von einer Freundin und die war es wert. Alles in allem sehr gute bürgerliche Küche. Ich war äusserst zufrieden und hatte so hohe Qualiät muss ich zugeben nicht erwartet. Die Auszeichnungen habe ich erst auf ...Mehr anzeigenAm Donnerstag zu Mittag bei Sodoma gegessen. Ich war ungeplant und erhielt die Empfehlung von einer Freundin und die war es wert. Alles in allem sehr gute bürgerliche Küche. Ich war äusserst zufrieden und hatte so hohe Qualiät muss ich zugeben nicht erwartet. Die Auszeichnungen habe ich erst auf dem Weg hinaus entdeckt.

Das Essen im Detail:
Eine Karotten-Ingwer-Schaumsuppe. Wirklich köstlich und perfekt schaumig. Im Geschmack gut ausgewogen. Sehr zu empfehelne.

Hauptspeise: Rindfleisch mit Rahmfisolen, Kartoffeln und Apfelkren. Ebenfalls sehr gut, mit einer Ausnahme: die Rahmfisolen hatten zu viel Rahm und zu wenig Fisole für meinen Geschmack. Das könnte man für mich besser machen. Der Apfelkren war super frisch und scharf.

Nachspeise: Marillenmarmelade-Palatschinke (ohne Staubzucker für mich). Sehr flaumig und die Marmelade richtig gut, selbstgemacht. Heiss und sehr lecker.

Getränke: ich mag gern frisch gepresste Säfte, das gab es leider nicht, daher trank ich Johannesbeere aus der Flasche. Meistens lass ich ihn dann doch stehen, da zu süß. Ist auch dieses mal passiert. Frisch gepresseter Orangensaft wäre mir zu dieser Jahreszeit lieber gewesen. Eine kleine Anregung, vielleicht kann man das im Winter ergänzen.

Ambiente: wirklich sehr schön und schlicht. Nichtrauche und Raucher perfekt getrennt.

Service: Sehr gut, aufmerksam, unaufdringlich, Profi.
Hilfreich9Gefällt mir1Kommentieren
am 1. August 2012
Kathinka
Experte
SpeisenAmbienteService
Familienessen Samstagabend im Restaurant Sodoma. Ich hatte reserviert und man teilte uns automatisch einen Tisch im Garten zu. Wir fragten nach ob wir denn bei auftretendem Regen in das Lokal wechseln können, (es sah schon sehr nach Regen aus und der trat dann auch ein), konnten wir also nahmen w...Mehr anzeigenFamilienessen Samstagabend im Restaurant Sodoma. Ich hatte reserviert und man teilte uns automatisch einen Tisch im Garten zu. Wir fragten nach ob wir denn bei auftretendem Regen in das Lokal wechseln können, (es sah schon sehr nach Regen aus und der trat dann auch ein), konnten wir also nahmen wir vorerst draußen Platz. Der Gastgarten ist sehr nett und lauschig, ABER durch den Sraßenlärm war die Geräuschkulisse wirklich sehr laut und unangenehm. Deshalb hier leider nur 3 Punkte, obwohl es drinnen sowohl in der alten Gaststube als auch im neuen Teil wirklich toll aussieht!

Es gibt unterschiedliche Variationen bzw. nette Kreationen als Aperitiv zur Auswahl. Hier war die Auswahl wirklich sehr groß. Wir wählten den Apfelsekt, der wirklich ausgezeichnet frisch und fruchtig war (aber auch nicht zu sehr ins süßliche ging). Kann ich daher nur empfehlen!

Zur Vorspeise mussten bei mir die Grammelknödel her und sie waren wirklich traumhaft. Der Teig war schön weich und fast cremig und die Grammel schön knackig aber auch nicht zu hart/knusprig. Einzig die Größe der Portion lies etwas zu Wünschen über. Aber für 7€ ganz okay.

Zusätzlich gab es zu den eher wenigen Hauptspeisen in der Karte saisonale Gerichte zur Auswahl. Diese waren auf Tafeln mit Kreide aufgemalt und es gab auch noch Mini-Tafeln davon. Leider bekamen wir zu 5. nur eine einzige dieser Mini-Kreidetafeln. Verstehe ich nicht! Der Wirt war zudem etwas sehr forsch, vlt. schlechten Tag gehabt?

Ich wählte die Leber in Balsamicosauce mit Kartoffelpüree (siehe Foto). Geschmacklich top! Vor allem die Sauße war sehr gut gewürzt und von der Konsistenz perfekt. Alles in allem waren die Gerichte alle sehr gut, aber irgendwie auch nicht so kreativ wie wir sie uns erwartet hatten. Die gebackenen Steinpilze lagen z.B. nackt am Teller ohne einer Beilage. Das sah schon etwas seltsam aus.

Für die Nachspeise waren wir alle leider zu voll. Obwohl die Auswahl wirklich riesig war (zusätzlich zu den Desserts in der Karte gibt es auch noch Kuchen & Torten, etc).

Die Barzahlung wurde schon am Telefon erwähnt und es wird im Garten nochmals darauf hingewesen (auf einem eigenen Schild!). Finde ich heutzutage eigentlich auch seltsam wenn sich so ein gutes Lokal die Kreditkarten-Kosten ersparen möchte. Anders kann ich mir das nicht vorstellen!?

Alles in allem ging der Preis für das Gebotene in Ordnung. Allerdings hatten wir auch bei 5 Personen nur 2 Vorspeisen und gar keine Nachspeisen. Das Gedeck für 3€ pro Person und vor allem nur einer kleinen Schüssel Kräuteraufstrich mit Broten ist aber übertrieben.
Gebratene Leber in Balsamicosauce mit Kartoffelpürre - Sodoma - TULLN
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3 Kommentare

Dann lösch doch bitte gleich mein zu viel getipptes "y" im "Gerry" ;-)))

1. Aug 2012, 15:36·Gefällt mir

Danke, das fehlende Satzende habe ich noch schnell ergänzt :)

1. Aug 2012, 14:56·Gefällt mir

Guter Bericht - Danke! Gerryy

1. Aug 2012, 14:47·Gefällt mir
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