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37
41
39
Gesamtrating
39
15 Bewertungen
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SilberwirtSilberwirtSilberwirt
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Silberwirt Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA
Öffnungszeiten
Mo
12:00-24:00
Di
12:00-24:00
Mi
12:00-24:00
Do
12:00-24:00
Fr
12:00-24:00
Sa
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So
12:00-24:00
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frik
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Silberwirt

Schloßgasse 21
1050 Wien (5. Bezirk - Margareten)
Schlossquadrat
Küche: Österreichisch, Wiener Küche
Lokaltyp: Restaurant, Beisl, Gasthaus, Gasthof
Tel: 01 544 49 07Fax: 01 548 84 66
Lokal teilen:

15 Bewertungen für: Silberwirt

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. November 2013
Apfeltester
30
1
5
5Speisen
5Ambiente
5Service

Nachdem ich bereits einige Male im Silberwirt gegessen habe, möchte ich nun eine Review zum letzten Besuch schreiben. Es ist auf jeden Fall – vor allem am Wochenende – empfehlenswert zu reservieren, da das Lokal immer gut besucht ist. Mittags gibt es (außer Sonntags) ein Mittagsmenü, welches aus 2 Gängen (VS+HS oder HS+Dessert) besteht.

SPEISEN:
Es gibt eine Tageskarte auf der saisonale Gerichte vertreten sind (z.B. Martiniganserl, Hirschschnitzerl, …) sowie eine Standardkarte. Vorneweg bestellten wir alle eine Gansleinmachsuppe mit Majoranknöderl, Juliennegemüse und Ganslklein – absolut köstlich, aber sehr sehr sättigend, daher werden wir sie uns beim nächsten Mal eher teilen. Als Hauptspeise entschieden sich meine Begleiter für einen Backhendelsalat sowie Cordon Bleu mit Pommes und gemischtem Salat, während ich eine Fasanenpfanne mit Gnocci, Steinpilzen und Kürbis aß. Alle Speisen waren hervorragend, aber besonders hervorheben möchte ich den gemischten Salat, da in meinen Augen oft an solchen Standardgerichten erkennbar ist, ob Wert auf Qualität gelegt wird oder ob Convenienceprodukte verwendet werden. Hier ist das ganz klar nicht der Fall! Das Dressing des normalen Salats war sehr gut und die feinen Paprikaringe gaben eine frische Note. Der Gurkensalat war herrlich frisch und wurde mit Rahm zubereitet und auch der Erdäpfelsalat war ganz klar selbstgemacht und gut mariniert. Für eine Nachspeise war leider kein Platz mehr, aber die Palatschinken mit Vanilleeis, welche an uns vorbeigetragen wurden, sahen sehr ansprechen aus.

SERVICE:
Das Personal war sehr freundlich und ließ sich auch vom vollen Haus nicht aus der Ruhe bringen. Wir mussten weder auf Bestellung, Getränke noch Speisen lange warten.

AMBIENTE:
Im Sommer kann man im wunderschönen Gastgarten sitzen und Heurigen-Atmosphäre genießen, aber auch drinnen ist es sehr gemütlich. Raucher- und Nichtraucherbereich sind (erfolgreich – daher ist es wirklich nicht rauchig bei den Nichtrauchern) durch eine Glaswand mit automatischer Glastüre getrennt und somit hat keiner, dass Gefühl in einem kleinen Kammerl abgestellt zu werden. Toiletten sind sauber.

FAZIT:
Ich gehe gerne zum Silberwirt, sowohl in kleiner als auch in großer Runde. Besonders Personen, die gerne österreichisch essen kann ich das Lokal empfehlen.

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am 25. Dezember 2012
entdeckerin
8
1
1
4Speisen
3Ambiente
5Service

sehr nettes gasthaus mit einem ausgesprochen freundlichen service mit sehr viel geduld und erfüllen jeden wunsch soweit es geht.
die qualität der speisen ist für ein gasthaus auch ausgezeichnet. die erdäpfel, wie schon im beitrag unten erwähnt sind köstlich. ich kann mich nicht erinnern jemals irgendwo so gute knusprige und würzige erdäpfeln gegessen zu haben.
das hühnerfleisch war für meinen geschmack etwas zu tod gebraten. der zwiebelrostbraten hingegen ein gedicht mit diesen krossen zwieberln.
das wild in kürbiskernpanade war ebenfalls gut.
die getränke haben gepasst. empfehlenswert ist das wasser mit einem der unterschiedlichen sirup.
reservieren ist ein muss!

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Letzter Kommentar von am 2. Jän 2013 um 11:48

eigentlich meinte ich den sirup!

Gefällt mir1
am 15. November 2012
Experte
cmling
48
22
18
3Speisen
4Ambiente
4Service

Ein sympathisches Wirtshaus mit einem angenehmen Ambiente und sehr freundlichen Kellnern.
Ich aß ein Erdäpfeldatschi, das erfreulich gewürzt war; besonders gefiel mir die leichte Knusprigkeit der Erdäpfel. Eine sehr stattlich Portion war's zudem.
Das Hausbier habe ich auch sehr gerne - ich war rundum zufrieden.

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Letzter Kommentar von am 23. Nov 2012 um 03:45

Naujo ... ich möchte schon wissen, was mich im Lokal erwartet. Bei Endlosbeschreibungen muss ich ja nicht alles lesen. Lieber mehr als 1 oder 2-Zeiler!

Gefällt mir2
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 12. Mai 2012
Experte
uc0gr
215
47
28
2Speisen
4Ambiente
4Service
53 Fotos16 Check-Ins

Grundsätzlich ist man als Gastronom mit einer Immobilie wie dem „Schlossquadrat“ schon einmal gesegnet. Der Gebäudekomplex am Margaretenplatz geht bis in das 14. Jahrhundert zurück und war damals unter dem Namen „Niederer Hof“ bekannt. Das ehemalige Schloss ist heute Heimat für das „Gastro-Imperium Gergely“ und beherbergt das „Café Quadro“, das „Gergely’s“, die „Trattoria Margareta“, das „Hofstöckl“ und eben den „Silberwirt“. Außerdem gibt es in diesem Gebäudekomplex auch noch Wohnungen, Appartements sowie ein Polycollege.

Der Silberwirt hat meiner Meinung nach den schönsten und auch urigsten aller Gastgärten im Schlossquadrat, aber auch das Interieur des Lokals ist absolut gemütlich und stimmig eingerichtet. Schattenplätze gibt es im großzügigen Gastgarten genug – entweder durch die zahlreichen alten Bäume oder durch die große Doppelmarkise mitten im Garten. Bei Regen oder für Feiern etc. im Garten gibt es an einer Seite sowie im hinteren Bereich mit Holz überdachte Sitzgelegenheiten, wo man dann eher für sich sein kann. Das Ambiente ist einfach wunderbar und daher kann man auch nur ein SEHR GUT geben. Negativ fällt auf, dass bei Schönwetter der Gastgarten annähernd zu 100% ausreserviert wird. Man hat daher für Laufkundschaft kaum Plätze, weil man sich eben keine Tische zurückbehält – das finde ich nicht ideal.

Wir mussten uns zuerst einmal einen Tisch im Gastgarten suchen, wo wir noch ausreichend Zeit für einen Aufenthalt bis zur nächsten Reservierung hatten. Freundlich von einem der zahlreich herumschwirrenden Servicekräfte begrüßt, erhielten wir sofort die Speisekarte und bestellten unsere Getränke. Am Tisch parat standen bereits die Menage sowie die für das Schlossquadrat so typische Holzbox mit Besteck und Servietten. Meine beste Ehefrau von allen hatte einen Blauen Zweigelt vom Weingut Walter Glatzer, der sehr vollmundig und gehaltvoll war. Ein kräftiger und sehr guter Wein zu EUR 2,60 für das Achtel. Ein Soda-Zitron zu EUR 2,00 für ein Viertel löschte vorab ihren Durst – schön, dass der Zitronensaft separat zum Selberdosieren gereicht wird. Ich hatte das derzeitige Aktionsbier, ein „Sommertrübes Margaretner Bier“ (Zwickl) zu EUR 3,90, das wunderbar temperiert, sehr süffig und mild war. Generell sind die „Margaretner Biere“ im Schlossquadrat sehr zu empfehlen.

Zunächst hatten wir beide eine Frittatensuppe (EUR 3,10) – eine hausgemachte kräftige Rinderbouillon mit hausgemachten Frittaten, garniert mit frischem Schnittlauch. Die Frittaten waren sehr fein geschnitten und es wurde nicht damit gespart. Leider war die Suppe sehr stark versalzen, was wir auch reklamierten. Diese Information wurde dankend aufgenommen und unverzüglich an die Küche weitergeleitet. Wir aßen trotzdem auf und erhielten noch einmal eine Entschuldigung. Schade, aber das dürfte nicht passieren.

Danach hatten wir einmal die „Silber's bunte Salatschüssel mit Blattsalaten,
Paradeiser, Paprika, gekochtem Ei, Schinken- und Käsestreifen“ zu EUR 6,60 für die kleine Portion (die große Portion kostet EUR 9,20). Ausgesprochen frischer Salat, fein geschnittener Schinken und Käse, hartes Ei mit frischem Gemüse und einer sehr guten Senf-Vinaigrette wurden serviert - Gebäck ist nicht inkludiert und kostet EUR 1,10 je Stück. Die Menge war für eine kleine Portion mehr als ausreichend, das Mischen des Salates durch die randvolle Schüssel nicht gerade einfach. Qualitativ SEHR GUT!

Einmal das „In Kräuterpanade gebackenes Zanderfilet mit Knoblauchsauce und Erdäpfel-Vogerlsalat“ (EUR 13,80) – sehr schönes Zanderfilet in einer Kräuter-Sonnenblumenkern-Panade, kross gebacken aber leider auch zu Tode gebacken. Selbst an der dicksten Stelle war der Fisch trocken und keine Spur mehr von saftig – Zander ist ein sehr magerer Fisch. Garniert wurde das Gericht überdies mit welkem Salat – das gilt nicht einmal als Anfängerfehler. Schön war es jedoch zu sehen, wie groß doch ein Filet von einem Qualitäts-Zander sein kann (nicht wie bei TK-Ware) und davon gab es 1 ½ Stück – quantitativ sehr großzügig, die qualitative Ausführung jedoch leider nur MÄSSIG. Die hausgemachte Knoblauchsauce war tatsächlich hausgemacht, aber leider extrem versalzen. All das wurde von mir reklamiert und abermals mit heftiger Entschuldigung freundlichst und dankbar entgegengenommen. Eine angebotene Ersatzportion lehnte ich aber ab, da ich bereits etwa die Hälfte des Fisches verzehrt hatte und eine neue Portion sicher nicht mehr hätte essen können. Ich bin ein echter Gegner des Vernichtens von Lebensmittel. Die Knoblauchsauce jedoch war derart ungenießbar, dass ich sie austauschen ließ. Im Gegenzug erfuhren wir, dass an diesem Tag ein neuer Koch zum ersten Mal alleine in der Küche das Zepter schwang, und es auf Grund unserer und anderer Reklamationen – an Nebentischen gab es die gleiche Salzproblematik - bereits eine Krisensitzung in der Küche gab. Der Service agierte aber hier wirklich sehr professionell, was ich sehr positiv herausheben möchte. Der Erdäpfel-Vogerlsalat war frisch und geschmacklich ausgezeichnet, zwar nicht wie gewohnt mit Kernöl, dafür aber ebenfalls mit einer sehr guten Senf-Vinaigrette.

Abermals betonte der Service, wie wichtig es doch wäre, dass wir auch wiederkämen und bot uns von Ersatzspeisen über Dessert oder Kaffee einfach alles an. Im Zuge einer kleinen Plauderei mit „unserem“ Kellner wurde uns verinnerlicht, wie ernst man es hier mit dem Dienst am Kunden und der Zufriedenheit des Gastes nimmt. Daher bewerte ich den Service hier mit einem makellosen SEHR GUT.

Wir erhielten als von uns gewählte Wiedergutmachung einen ausgezeichneten kleinen Espresso (normal EUR 2,20) sowie einen wunderbaren Grappa Nonino „Vendemmia“ (Region Friaul, normal EUR 3,00 für 2cl).

Die Speisekarte ist mehr als ausreichend und abwechslungsreich, Klassiker wie Zweibelrostbraten, gekochtes Schulterscherzl oder ungarisches Krautfleisch fehlen natürlich ebenso wenig wie saisonale Angebote auf der Tages-/Wochenkarte (derzeit natürlich zum Thema Spargel) oder vegetarische Gerichte. Großer Wert wird bereits auf die Grundprodukte und die dazugehörigen Lieferanten gelegt – das bestätigt sich dann auch am Teller beim Gast. Ausreichende Informationen hierüber können in der Speisekarte nachgelesen werden, wo über die Herkunft der Grundprodukte offen informiert wird. Die Speisen sind durch die Bank hausgemacht und frisch (auch die Süßspeisen). Jetzt wieder im Speisenangebot gibt es die berühmte Silberwirt-Stelze, serviert auf einem riesigen Holzbrett mit Beilagen. Sonst muss man trotz der eher gehobenen Wirtshauspreise feststellen, dass bei vielen Hauptspeisen keinerlei Beilage dabei ist und somit ist diese extra zu bezahlen (um die EUR 3,20 – 3,50, Kernöl EUR 2,00) – finde ich weniger gut. Sehr gut ist jedoch, dass auch zahlreiche Speisen in einer „kleine Portion“-Variante angeboten werden, denn die Normalportionen sind hier schon sehr großzügig.

Fazit: ich empfehle das Lokal trotzdem ich heute großes Pech hatte, weil ich einfach noch immer an die gute Qualität des „Silberwirt“ glaube. Das Ambiente ist wunderschön, und man kann hier wohl leicht „versumpern“. Hausgemachte Kracherl aus naturreinen Früchten sowie diverse Natursäfte runden das Getränkeangebot zu Bier & Wein ab und sind auch nicht oft in dieser Form zu haben. Die Weinkarte hat eine schöne Auswahl bestückt mit Österreichischen Weinen, die per Flasche eigentlich schon als eher günstig anzusehen sind (Gernot Heinrich, Peter Artner, Walter Glatzer, Karl Lagler usw.). Die Sanitäranlagen sind sauber gepflegt und sehr ordentlich. Der Internetauftritt ist wie das gesamte Schlossquadrat sehr professionell und informativ.

Mir ist bewusst, dass sich der Silberwirt bezüglich der Speisen nicht in seinem üblichen Standard bzw. auf seinem üblichen Qualitätsniveau präsentiert hat. Zahlreiche Restaurantbewertungen in welchem Medium auch immer sowie Erfahrungen von Bekannten (auch meine beste Ehefrau von allen war schon einmal hier) bestätigen mir, dass dieses Erlebnis für den Silberwirt eigentlich absolut unüblich ist. Trotzdem muss ich aber vorerst einmal die Speisen mit MÄSSIG bewerten und hoffe, das auch schlüssig begründet zu haben. Wir kommen aber definitiv wieder, denn dieses Lokal verdient eine zweite Chance und dann gibt es ein Update und hoffentlich auch ein Upgrade!

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Letzter Kommentar von Unregistered am 17. Mai 2012 um 18:15

leider wir waren zwei mal da und die bedienung was mehr als unfreundlich der tisch neben uns wurde auch nicht besser bedient, schade um das schöne lokal. solch ein personal ist ein bezahlter feind.

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am 12. Mai 2012
Fred
1
1
4Speisen
5Ambiente
4Service

Eigentlich wollte ich ins Gergelys Steak essen gehen, was laut meinen Freunden, dass derzeit beste Steak Lokal sein soll, leider war alles ausreserviert :( werde nächstes Mal unbedingt einen Tisch reservieren. Der freundliche Kellner verwies uns an den nebengelegenen Silberwirt. Dieser hat zwar nicht die gleichen gemütlichen Sessel wie das Gergelys, aber dafür ersetzt der gemütliche Gastgarten einiges.
Da auch der Silberwirt bereits gut besucht war, hatten die Kellner bereits einiges zu tun, aber dennoch sind wir gut empfangen worden und man brachte uns zu unseren Tisch. Leider war dieser Tisch schmutzig, aber der wurde sofort abgewischt.
Als Aperitif bestellten wir einen Gelben Muskateller 1/8 € 3,80 vom Weingut Eschberger, zwar kenne ich dieses Weingut nicht aber meiner zweiten besseren Hälfte schien er zu schmecken. Ich bestellte ein Seidel Margaretner für € 3,10. Die Wartezeit für die Getränke betrug ca.6 min.

Als wir gewählten hatten, kam der Kellner und wir bestellten:

Einen Spargelsalat mit Beinschinken für € 9,80- dieser war als Vorpeise reichlich, so dass ich mir bei der Hauptspeise schwer getan habe.
Bei Frau bekam die Gurkenkaltschale für € 3,40 serviert – diese ein wenig zu kalt, geschmacklich aber sehr gut.

Auf die Hauptspeise haben wir ca. 12 min. gewartet
Ich bekam die Krautroulade mit Erdäpfeln um 8,60€
Meine Frau den Marchfelder Spargel in Sauce Hollandaisse und Erdäpfel um 13,80

Geschmacklich war hier alles sehr gut, und wir fühlten uns als Gäste sehr willkommen. So sollte es eigentlich überall sein, ist es aber leider nicht immer. Einziges Manko sind aber die Portionen - sie sind hier viel zu groß! Wenn man gerne Vorspeise und Hauptspeise isst, muss man schon mit sich kämpfen. Wir kommen gerne wieder!

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am 10. Mai 2012
Auli
1
1
4Speisen
4Ambiente
1Service

Wir waren am Dienstag mit 5 Personen beim Silberwirt. So ca. um 8 dort angekommen war der Gastgarten noch relativ voll, wir haben aber schnell einen Platz bekommen. Das Essen war wirklich ausgeprochen gut und die Portionen absolut zufriedenstellend. Ich bin eigentlich ein großer Fan vom Schlossquadrat und vor allem vom Quadro. Da aber meine Mutter zu Besuch war, entschieden wir uns für den Silberwirt. Was die freundlichkeit und schnelligkeit des Servicepersonals angeht, bereuhe ich diese Entscheidung allerdings bitter. Die Dame, welche uns bedient hat, vergaß mehrmals unsere Bestellung und war ausgesprochen langsam. Da ich, meine Mutter und ein paar Freunde uns schon länger nicht mehr gesehen hatten, wollten wir den Abend gemütlich ausklingen lassen. Um 23:15 durften wir die letzte Runde bestellen. Da wir aber, wie es bei einem Wiedersehen so ist, einiges zu bereden hatten, waren wir um Punkt 24:00 noch nicht ganz fertig. Die netten Herr- und Damschaften aus dem Lokal haben uns darauf hin einfach das Licht abgedreht obwohl wir nicht die einzigen Gäste waren, die noch den Sommerabend genießen wollten. Da wir ja eine fröhliche Truppe waren und die Dunkelheit mit einem kleinen Applaus begrüßten, wurden wir von einem jungen Herrn in aller Unfreundlichkeit mit den Worten "Klatschen geht gar net, wir schließen, RAUS JETZT" von unserem Tisch verjagt und ohne Austrinken nach Hause geschickt. Ich finde es wirklich äußerst schade, dass ein Lokal welches einen solch guten Ruf genießt und auch exzellente Küche serviert, seinen Gäste, welche im ürigen Speis und Trank im Wert von 200 Euro konsumiert haben, keine 10 Minuten zum austrinken gönnt und auf die Sekunde genau seine Gäste unfreundlich vor die Tür setzt. Da Wien ja bekannt für seine schönen Schanigärten ist, werden wir alle in Zukunft den Silberwirt meiden.

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Letzter Kommentar von am 1. Jän 2015 um 13:53

Bis um Mitternacht in einem Gastgarten innerhalb des Gürtels sitzen zu dürfen ist ohnehin rar. Ich würde das nicht gefährden wollen. In diesem Sinne erfreut mich die in Aussicht gestellte Vermeidung eines weiteren Besuchs.

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am 12. August 2011
Hibiskus8
102
15
7
4Speisen
4Ambiente
4Service

Am Mittwoch besuchte ich zu relativ später Stunde (20:30) den Silberwirt. Leider war die Temperatur alles andere als einladend für den Garten, sodass wir uns drinnen nach einem netten Platz umsahen. Im Nichtraucherbereich war alles besetzt, sodass wir uns mit einem Tisch im Raucherbereich zufriedengaben, da sich die Rauchbelästigung erstaunlicherweise seehr in Grenzen hielt.
Das Ambiente fand ich sehr gemütlich rustikal, hatte den Charakter der typischen Bräu-Lokale und auf den Tischen standen passende Holzkassetten, worin sich das Besteck und Servietten befanden.
Ich entschied mich für die Silbers bunte Salatschüssel mit Blattsalaten, Paradeisern, Paprika, gekochtem Ei, Schinken- und Käsestreifen. Man kann zwischen einer kleinen Portion zu 6,30 oder einer großen zu 8,40 wählen. Der Salat war knackig und frisch und die Schinken- und Käseportion sehr großzügig bemessen. Eine sehr große Portion Kernöl kann man sich für 1,50 extra dazubestellen.
Meine Freundin wählte die Silbers Erdäpfeldatschi mit Faschiertem gefüllt, dazu Knoblauchrahm zu 7,90. Die Portion war riesig, schmeckte wunderbar würzig, war aber auch ausgesprochen deftig, sodass ich ihr helfen durfte.
Leider mussten wir auf die hausgemachte Palatschinke aus Schokoladeteig mit einer Fülle aus Maroni-Marzipanpüree aus Sattheitsgründen verzichten, aber das holen wir beim nächsten Mal nach.
Das Service war ausgesprochen freundlich, nett und flott.

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Letzter Kommentar von am 20. Sep 2011 um 13:47

Danke Hibiskus, wegen dir sind meine Diaetplaene wieder kaputt!

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am 1. Juli 2011
Lisawetta
47
2
4
4Speisen
5Ambiente
5Service

Gestern haben wir wieder festgestellt, der Silberwirt hat wirklich einen der Schönsten Gastgärten, in dem man sich in das alte Wien zurückversetzt fühlt. Und der Kellner ist auch eine Erwähnung wert, denn wir wurden schon beim Eintreten freundlich angelacht und wie Stammgäste begrüßt.
Bei den Bewertungen der Hauptspeisen kann ich mich nur den anderen Bewertungen anschließen - es war alles köstlich.
Einziger Wemutstropfen - Beilagen sind bei den Preisen teilweise nicht dabei, und für Petersilerdäpfel zusätzlich €3.80
zu verlangen finde ich etwas viel.
Der Grund warum ich die Speisen nicht mit einer Auszeichnung bewerte, sind die Palatschinken, deren Teig gummiartig war, was eigentlich nicht sein darf.
Empfehlen kann ich noch das hauseigene, selbstgemachte Kracherl und das selbstgebraute Margaretner Bier.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 21. März 2011
Experte
Evba
69
27
22
4Speisen
4Ambiente
4Service
11 Fotos10 Check-Ins

Wieder einmal ein Besuch in Gergely's Reich – sprich Schlossquadrat, diesmal beim Silberwirt.

Meine BegleiterInnen bedauerten, dass es gerade keine Schweinsstelze gibt, weil die sonst immer so lecker war und heute immer seltener zu bekommen ist.
Also wählten wir Wiener Schnitzel von der Kalbsrose mit perfekt knuspriger Panier, das Fleisch gerade richtig, nicht zu dick oder zu dünn dazu Erdäpfel-Mayo-Salat, der leicht schmeckte (sofern man das bei einem Mayonnaise-Salat überhaupt sagen kann) und nur nicht in fetter Mayonnaise ertränkt war, Toskanisches Cordon Bleu gefüllt mit Parmaschinken, zartschmelzendem Mozzarella und Basilikum, in einer Panade mit Sonnenblumenkernen – ein Gedicht, Schinkenfleckerl mit Gouda-Käse gratiniert – hier - wie bei vielen anderen Gerichten auch, gibt es eine kleine Portion, was gut ist, wenn man weniger Hunger hat. Dazu ein bunter gemischter Salat, mit guter Marinade, in Österreich noch immer keine Selbstverständlichkeit (jaja, die österreichische Salatkultur ist ein Thema für sich), und einen Grillteller, der zwar nicht wahnsinnig originell war, aber es gab nichts daran auszusetzen. Die Lieferanten vieler Produkte sind auf der Speisekarte angegeben, in den Supermärkten heute gang und gäbe, aber warum in so wenigen Restaurants?

Für Leute die in der Fastenzeit keinen Alkohol trinken sind die selbstgemachten Kracherl eine gute Alternative. Die Fruchtmischungen werden nach hauseigenen Rezepturen aus naturreinen Früchten zubereitet und in einem extra Stamperl zum Mischen mit Sodawasser serviert; interessante Alternative zu Cola, Fanta, Obi gespritzt, etc. Trotz allem gibt es eine schöne Auswahl an österreichischen Weiß-, und Rotweinen, die flaschenweise zu durchaus moderaten Preise zu haben sind, natürlich gibt es eine wechselnde Auswahl davon auch glasweise. Nicht zu vergessen das selbstgebraute Margaretner vom Fass.

Das Personal ist freundlich und immer zur Stelle, wenn man es braucht.

Es hat sich seit unseren letzten Besuchen nicht viel verändert, die Qualität ist nach wie vor Top und wir werden bald wiederkommen, vorzugsweise in der warmen Jahreszeit, weil hier im Garten zu sitzen ein wahres Vergnügen ist.

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am 10. Februar 2011
Mikel
4
1
1
4Speisen
3Ambiente
5Service

Das "Schlossquadrat" ist das Grätzel zwischen Magaretenplatz,Schloßgasse und Hofgasse. Der Silberwirt ist eins von vier Lokalen in diesem Areal. Wir hatten das Lokal um die Mittagszeit aufgesucht. Als Menü hatte ich eine Rindssuppe mit Griesnockerl und Surstelzel mit Semmelknödel bestellt. Die Suppe war von kräftigem Fleischgeschmack und das Nockerl von perfekter Konsistenz und wunderbarem mildem Griesaroma. Noch besser die Surstelze und die aufgeschnittenen Semmelködel. Das Fleisch ausgelöst und wunderbar zart, die Semmelknödel locker und wohlschmeckend und bestens geeignet die perfekt abgeschmeckte Bratensauce aufzunehmen. Kleinigkeiten wie wirklich frischer Schnittlauch in der Suppe und auf den Knödeln beweist, dass in der Küche sorgfältig gearbeitet wird. Der Preis für dieses Mittagsmenü ist mit 6,20 Euro mehr als wohlfeil.
Auch meine Begleiterin war mit Ihrer vegetarischen Wahl mehr als zufrieden: die Spinat-Käseknödel mit einem wunderbar aromatischen Tomatensugo war mit 6,90 Euro ein Volltreffer und nicht wie so oft in anderen Lokalen ein vegetarisches "Verlegenheitsessen". Gäbe es bei "restauranttester" das Preis/Leistungsverhältnis zu bewerten, würde ich ohne Zögern für diese beiden Essen am 10.2.2011 fünf Punkte vergeben!
Der Service ist freundlich, aufmerksam und schnell.
Einfach gesagt tadellos!

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Kommentar von Dschingiskhan am 10. Feb 2011 um 21:13

Der Silberwirt ist in der Tat ein Urgestein im Schlossquadrat - Top-Preis-Leistung. Ein bisschen mehr vegetarisches Essen wäre zum empfehlen. Im Sommer sitzen wir gerne im Garten, einer der schönsten der Stadt. Nicht zu vergessen das Gergely´s mit den zartesten und saftigtsten Steak. Wir kommen sicher auch wieder.

Gefällt mir
am 14. Oktober 2009
zitronenbob
11
1
2
4Speisen
4Ambiente
3Service

Sehr nettes Wiener Beisl mit schönem Gastgarten! Über Jahre hinweg gleichbleibende gute Qualität der Speisen. Service ambitioniert aber im Gastgarten oft leicht überfordert - damit muß man wohl rechnen. Sicher eines der empfehlenswertesten Gastgarten-Beisln in Wien.

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am 30. August 2009
helenea
14
1
2
5Speisen
4Ambiente
5Service

sehr gutes lokal, freundliches personal - einfach top.

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am 31. März 2009
Fisherment
10
1
2
4Speisen
4Ambiente
2Service

Ein wunderbares und gemütliches Beisl im Wiener Schlossquadrat. Man hat sich auf Gebackenes und typisch Wienerisches spezialisiert. Das Backhendl, der Erdäpfelsalat mit und ohne Mayonaise sowie der Rahm-Gurkensalat schmecken so wie es in Wien eben schmecken muss und soll. Das Servicepersonal ist gut ausgebildet und freundlich jedoch mit dem Andrang leicht überfordert was zwar nicht zu Qualitätsverlust führt jedoch die Wartezeit verlängert. Die Küche ist flott unterwegs, die Speisen wunderbar angerichtet und die Qualität stets konstant.

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am 11. Jänner 2009
vanilletraum
46
3
5
5Speisen
4Ambiente
4Service

Essen sehr gut, Portionengrösse ok, Service ok. Location sehr schön, Preise eher schon angehoben aber immer noch im Rahmen

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am 17. März 2008
AntonEgo
40
3
4
3Speisen
4Ambiente
3Service

Küche absolut OK. Super Backhendl im Körbchen. Zwiebelrostbraten war gut, es fehlte aber der letzte Pfiff.
Nettes Beisl Ambiente.

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Erst-Tester

Bewertet am 17.03.2008

Master

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