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MargaretaMargaretaMargareta
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Margareta Info
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Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
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Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
12:00-24:00
Di
12:00-24:00
Mi
12:00-24:00
Do
12:00-24:00
Fr
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Margareta

Margaretenplatz 2
1050 Wien (5. Bezirk - Margareten)
Schlossquadrat
Küche: Italienisch, Pizza
Lokaltyp: Restaurant, Pizzeria
Tel: 01 5440722Fax: 01 5488466
Lokal teilen:

21 Bewertungen für: Margareta

Rating Verteilung
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 16. Mai 2016
Experte
hbg338
389
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29
4Speisen
3Ambiente
4Service
5 Fotos1 Check-In

Das Margareta, eines von vier Lokalen in Stefan Gergely‘s Schlossquadrat. Im Herzen von Margareten direkt am Margaretenplatz gelegen. Erreichbar mit den Autobuslinien 12A, 13A und 59A. Auch die U-Bahnlinie U4 ist mit der Station Pilgramgasse nicht allzu weit entfernt. Bei unserer Anfahrt am Pfingstmontag mit dem PKW hatten wir Glück mit einem Parkplatz in einer Seitengasse nur wenige Schritte vom Lokal entfernt. Ansonsten dürfte die Parkplatzsituation hier trotz Parkpickerl nicht sehr rosig sein.

Vor dem Lokal befindet sich ein Gastgarten welcher allerdings Witterung technisch nicht benutzbar war. Abgesehen davon gibt es für mich schöneres als am Margaretenplatz im Schanigarten zu sitzen. Dann schon im schönen Gastgarten, was aber auch dank des unfreundlichen und kalten Wetters auch nicht möglich war. Der Eintritt in das Lokal erfolgt über einige Stufen. An der Eingangstür ist aber ein Hinweis angebracht das es einen barrierefreien Zugang über den Hof gibt. Eine äußerst positive Geste, diese Information. Im Glauben zu Pfingsten ist Wien ausgestorben hatten wir nicht reserviert. Naiv von mir der sonst immer einen Tisch reserviert. Der rechteren Hand gelegene, durch eine sich elektrisch öffnete Glastür perfekt abgetrennte Nichtraucherbereich, war bis auf den letzten Platz besetzt. Der Ober bot uns einen Platz im Raucher- oder im Schankbereich an. Wir wählten den Schankbereich obwohl die Tische hier nicht sehr groß waren. Dafür war es ruhiger denn außer uns saß nur der Chef, Stefan Gergely, in diesen Bereich. Auch bei genauerer Betrachtung der Lokalität fanden wir unsere Platzwahl in Ordnung. Der Nichtraucherbereich war absolut nicht unser Geschmack. Die Tische eng in Reih und Glied gestellt. Irgendwie hatte er etwas kantinenähnliches. Der Schankbereich mit den unzähligen Weinflaschen in den Holzregalen und dem Blick auf die Schank gefiel uns noch am besten. Die Lüftung funktionierte tadellos, sodass es ohne den am Tisch befindlichen Aschenbecher nicht aufgefallen wäre, dass hier der Raucherbereich ist.

Zwei Speisekarten wurden sofort gebracht, und der Ober war davon. Sehr positiv denn so konnten wir uns in Ruhe das Getränkeangebot ansehen. So entdeckten wir neben den üblichen Getränken, nicht nur einen naturtrüben Apfelsaft auch noch das „Schlossquadrat Soda mit selbstgemachtem Fruchtsirup. Wir wählten den Holunderblüten-Limonen Sirup jeweils in 0,5 L. Meine Frau mit Leitungswasser, welches nicht verrechnet wurde, und ich mit Sodawasser (€ 3,80). Auch bei der Pizza waren wir uns einig und bestellten jeweils ein Pizza Prosciutto e funghi, belegt mit Paradeiser, Mozzarella, Schinken, Champignons (€ 8,90). Ich wählte zusätzlich noch Mais und das auf der Karte angeführte Ei. Die wurde aber nach Rückfrage beim Ober storniert da er sagte, dass es ein hart gekochtes Ei und nicht das von mir geliebte Spiegelei sei. Also nichts mit Spiegelei. Leider.

Die Wartezeit wurde mit einem Besuch der Toilettenanlagen überbrückt. Sehr modern und auch trotz vollem Lokal sauber. Tadellos, auch die Damentoiletten wir mir von meiner Frau übermittelt wurde.

Der Holunderblüten-Limonen Saft den ich nach meiner Rückkehr am Tisch vorfand war ein geschmacklicher Hochgenuss. Nicht zu süß und sehr erfrischend. Eine gelungene Alternative zu den sonst von mir bevorzugten gespritzten Apfelsaft.

Trotz vollem Lokal war die Wartezeit auf die Pizza gering. Die Pizza aus dem Holzofen konnte uns leider optisch nicht überzeugen. Denn wir gehören zu der Minderheit welche gerne einen dicken schön aufgegangenen Teig Rand bevorzugen. Den gab es hier leider nicht, wie auch in den meisten von mir besuchten Pizzerien. Die Größe der Pizza war absolut in Ordnung. Nicht überdimensional wie man es in manchen Lokalen in Wien jetzt bekommt aber durchaus groß. Geschmacklich tadellos und sehr gut. Der Schinken sehr intensiv im Geschmack und weit entfernt vom Blockschinken mancher Lokale. Auch die Champignons waren frisch. Sehr gut schmeckte die Paradeisersauce, die auch in der Karte nicht mit Tomatensauce angeführt wird, was einen Fan der Österreichischen Sprachkultur natürlich freut. Der Boden der Pizza dünn und perfekt gebacken. Alles sehr gut gewürzt, sodass nachsalzen nicht nötig war.

Das Service in Ordnung. Das abservieren der leeren Teller erfolgte prompt. Nachfrage ob es geschmeckt hat erfolgte und auch ob eine Nachspeise gewünscht wird. Dass das Leitungswasser nicht verrechnet wurde hat mich schon sehr überrascht. Rechnung wurde erst auf Verlangen ausgedruckt. Allerdings wurde die Konsumation am Bonier Terminal vorgezeigt und erklärt.

Mein(unser) Fazit – Das Lokalambiente hat nicht restlos überzeugt. Das Service und die Pizza schon. Auch wenn sie nicht unbedingt unserer Vorliebe entsprach. Durchaus ein gelungenes Essen und eine Empfehlung wert.

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am 16. Dezember 2015
purplex
24
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4Speisen
3Ambiente
2Service

In letzter Zeit habe ich viel Gelegenheit mich dem kulinarischen Angebot des 4./5. Bezirks zu widmen ;) weiter geht es mit dem Restaurant "Margareta", dem italienischen Restaurant im hübschen Schlossquadrat nahe der U4 Station Pilgramgasse.
Nebenbei gibt es hier auch noch das Gergely's (eher "fine dining", tolle Steaks!), den Silberwirt (gute österreichische Küche) und das Cuadro (welches ich noch nie besucht habe).

Nun zum Lokal: beim Eintreten wirkt das Personal etwas hektisch, wir sind früh dran (vor 18h) aber es dürfte an dem Abend noch eine Weihnachtsfeier geben, da alle Tische alle im Nichtraucherbereich fein eingedeckt sind. Wir werden in den Raucherbereich gebeten (interessanterweise ist hier der Nichtraucherbereich mit Glastür abgetrennt, aber Küche/Schank und der Weg zur Toilette sind im Raucherbereich). Da stehen aber nur etwa 4-5 Tische (der Rest dürfte für die Feier im Nichtraucherbereich gebraucht worden sein), wodurch die Räumlichkeiten etwas leer aussehen. Gestört hat aber die mehrmalige Nachfrage ob wir "eh nicht lang" bleiben bzw. die Information dass alle Tische ab 19h gebraucht werden etc. - ich habe absolutes Verständnis dafür und wir hatten auch nicht vor allzu lange zu bleiben, aber als Gast fühlt man sich da nicht willkommen und ich fand es unangebracht von 3 verschiedenen Kellnern diesbezüglich belangt zu werden.
Wir nahmen an einem 2er Tisch im halbleeren Raucherbereich Platz und werfen einen Blick in die Karte. Quer durch die italienische Küche gibt es Antipasti, Pizza, Pasta, Fleisch- und Fischgerichte.

Zum Trinken gibts einmal das Hausbier (süffig, kam beim Gegenüber gut an) sowie ein Soda mit Sirup (wahlweise Holunder, Johannisbeere oder Himbeere) auf 1/2. Auch erfrischend, gut und eine Alternative zu Cola & Co.

Nach angemessenen 10-15 Minuten kommt das Essen:
Die Pizza Provinciale, ein Klassiker den fast jede Pizzeria anbiete, den ich aber ehrlicherweise selten so gut erleben durfte. Oft tendieren solche Pizzen dazu, übermäßig dick belegt zu werden wodurch die ganze Angelegenheit zu einem matschigen See von Fett und Belag wird. Andererseits gibt es manche Lokale (oft leider jene, die besonders "italienisch" sein wollen), in denen man die Zutaten mit der Lupe suchen kann, und man am staubigen dicken Teigrand zu ersticken droht.
Hier hat in meinen Augen alles gepasst: Größe perfekt um satt (aber nicht zu voll) zu werden, Belag (Schinken, Bauchspeck Pfefferoni und Mais) in ausgewogener Menge und von guter Qualität (kein Blockschinken und guter Speck) und ein eher schmaler Teigrand, der aber schön luftig und knusprig ohne Probleme und zur Gänze mitverzehrt wurde.
Die Pizza Bufala etwas tomatiger, da ausschließlich mit Büffelmozarellascheiben belegt (kein Pizzakäse), aber auch sehr schmackhaft mit Cherrytomaten und frischem Basilikum (der erst nach dem Backen im Ofen dazugegeben wurde!) belegt. Ebenfalls gute Dicke bzw Größe (etwa 0,5 cm in der Mitte, 1,5 am Rand) und schmackhafter Rand.
Geschmacklich waren wir also sehr zufrieden mit dieser Entdeckung, und einig dass wir alleine wegen der Pizza wiederkehren würden :)

Beim Bezahlen wurden wir dann auch noch vom Kellner geduzt, was ich auch unpassend fand gerade in dem eher gehoben sein wollenden Ambiente. Knapp 30€ machte die Rechnung aus, was vom Preis-/Leistungsverhältnis für die Speisen mE gerechtfertigt ist (wobei es sich hier sicher um eher teurere Pizze handelt, aber die Qualität passt).
Service hingegen ließ an dem Abend eher zu wünschen übrig.

Trotzdem werden wir wegen der guten Pizza wiederkommen!

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am 14. Oktober 2014
Clue03
6
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3Speisen
4Ambiente
3Service

Schade...
War früher sehr gerne im Margareta. Nur habe ich keine Erklärung was passiert ist!
Die Pizzen beim Menü (ok, verstehe schon, dass bei dem Menüpreis nicht die "volle Ladung" auf die Pizza kommt), aber eine Salami mit knappen 3-4 hauchdünnen Blättchen zu belegen, der Boden ist trocken und den Käse kann man kaum erahnen...

Leider schmecken diverse Fischgerichte schon lange nicht mehr so frisch wie früher - es wirkt eher wie aufgetaut und zu lange gebraten. Der Salat ist als kleine Beilage absolut überteuert und wenn ich dann noch Paradeiser absolut geschmacklos und aus dem Gewächshaus drauf habe, vergeht mir die Lust hier wirklich am italienischen Essen..

Schade- Ihr ward schon mal bei weitem besser und für dieses Preis-Leistungsverhältnis komme ich so schnell nicht wieder.

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am 30. April 2014
sashaviennaa
7
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4Speisen
3Ambiente
3Service

wenns mal nicht ueberkandidelt aber gemütlich und trotzdem gut sein soll ... perfekt. leckeres frisches essen, schöner garten im innenhof, total vernünftige preise und einer der wenigen angenehmen raucherbereiche wo man sich nicht in einen käfig gesetzt fuehlt.

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am 17. April 2014
DngD
1
1
4Speisen
3Ambiente
0Service

Gutes Essen! Ich liebe das Tiramisu aber die Kellner sind unglaublich arrogant, als ob das Restaurant einziges in der Stadt war.

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Letzter Kommentar von am 27. Mai 2014 um 10:31

War 3-4 Mal dort. Kellner waren zu mir nie arrogant.

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am 24. Jänner 2014
gioachinorossini
8
1
1
5Speisen
4Ambiente
3Service

Die Pizza großartig, die anderen Speisen ausgezeichnet.

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am 13. November 2013
Bellflorian
4
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5Speisen
4Ambiente
5Service

Meine Lieblingspizzeria weit und breit.

Pluspunkte:
- toller Gastgarten
- sehr schöner Raucherbereich (leider gemütlicher als der Nichtraucherbereich, dieser könnte statt dem Fliesenboden einen wärmeren Touch vertragen, das ist eigentlich das einzige was mich an der Margareta ein klein wenig stört)
- sehr sehr freundliches Personal
- super Pizza zum ordentlichen Preis
- gutes Bier
- sehr gute Nachspeisen (Panna Cotta, etc.)
- Fisch und Meeresfrüchte sehr lecker
- schmeckt authentisch und wirklich italienisch
- österreichische und italienische Kellner - toller Mix

Verbesserungspotential:
- etwas mehr Abwechslung in die Karte bringen

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am 30. August 2013
marin
3
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4Speisen
3Ambiente
4Service

Gute Pizzaria, über die anderen Speisen kann ich nichts sagen. Zwar etwas teuer aber gute Qualität und es schmeckt, wirkt halbwegs autentisch.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. August 2013
MasterofWine
2
2
5Speisen
4Ambiente
5Service

Nachdem wir im Silberwirt keinen Platz bekommen haben, versuchten wir in der Margareta einen Tisch zu bekommen. Angekommen - wurden wir von einem sehr netten Kellner begrüßt, ich denke es war ein Italiener.
Leider waren auch hier alle Tische im Garten besetzt, man bot uns einen Tisch im Lokal an – sobald einer im Garten frei wäre könnten wir raus wechseln.
Als Aperitif bestellten wir 2x Prosecco „Brioso“ 0,1l € 3,40 - ein Campari-Orange € 4,90 und ein Soda-Zitron € 2,20.
Der Prosecco präsentierte sich sehr jugendlich und mit einer feiner Perlage, nicht die betont cremig-hefige Stilistik, sondern wie ein Schluck Gebirgsbach, der feinsäuerlich-belebend die Kehle runterrinnt, ein perfekter Aperitif.
Beim Campari-Orange – war ordentlich eine schöne Scheibe Orange mit hineingeschnitten aber auch die Mischung zwischen Saft und Campari war exzellent.
Das Soda wurde mit frisch gepresster Zitrone in einem extra Stamperl serviert. Die Zitrone ist mit € 1,20 nicht ganz billig – aber wenn man bedenkt, dass es sich nicht um ein Konzentrat handelt – passt der Preis!
Nachdem wir den Aperitif ausgetrunken hatten, kam auch schon der Kellner und brachte uns zum Tisch. Dieser war jedoch noch mit den Gläsern von den Vorgängern angeräumt. Während wir Platz nahmen wurde der Tisch von zwei Kellnern flink gesäubert. Danach übergab man uns die Karten. Als Kritikpunkt muss ich anmerken, dass die Tische etwas enger beieinander standen.
Die Speisekarte beinhaltet zusätzlich eine beigelegte Tageskarte mit Saisonalen Schmankerln, die Standardkarte bietet von Antipasti, Pizza, Pasta viele Wahlmöglichkeiten.
Nachdem wir ausgesucht hatten, bestellten wir beim Kellner unseren Wein und die Speisen. Es wurde alles mit einem kleinen Taschencomputer aufgenommen. Der Kellner war sehr aufmerksam und versprühte mit seinem italienischen Charme eine sehr gute Atmosphäre am Tisch.
Als erster kam der Wein, dieser wurde sorgfältig am Tisch geöffnet. Ich wählte eine Flasche Chianti von Felsina für € 48,00 – aufgefallen ist mir vor allem, dass die Weinkarte auch zahlreiche ältere Weine beinhaltet, was sich immer sehr begrüße, weil sie oft mehr Trinkspaß bereiten. Zu erwähnen wäre auch die für die italienische Lokale nicht gerade übliche Glaskultur. Der Wein wurde in Bordeauxgläsern serviert, was dem Wein sehr gut getan hat.
Verkostungsnotiz:
Er zeigte eine fast burgundisch anmutende Stilistik mit viel Frische und Eleganz.
Tief rubinrot mit Ziegelroten Reflexen, reife frische Himbeeren, schwarze Kirschen, Brombeeren, dazu noble Kräuter, Schokolade, eine rauchig-mineralische Graphitnote.
Am Gaumen bei aller Dichte, Kraft und Konzentration, keine marmeladige Überreife, Frische und pures Trinkvergnügen.

Nach ca 15. Minuten bekamen wir als Vorspeise serviert: mit 4 extra Tellern - Antipasti Margareta € 13,80. Diese beinhaltet Prosciutto San Daniele (dieser war sehr dünn geschnitten und sehr aromatisch), gebratenes mediterranes Gemüse und Sardinen in Zwiebelringen eingelegt. Geschmacklich war es sehr gut – wobei mir das Gemüse etwas zu langweilig geschmeckt hat.
Da der Garten relativ voll war muss ich anmerken, dass das Service sehr koordiniert gearbeitet hat – u.a wurde uns regelmäßig Wein und Mineralwasser nachgeschenkt. Wir tranken Römerquelle – gewünscht hätte ich mir für ein italienisches Lokal das Mineralwasser von San Pellegrino.
Die Vorspeise wurde schnell abserviert.
Auf die Hauptspeisen warteten wir ca. 20 Minuten. Zuerst kam die beiden Pizzen, Salami für € 7,90 und die Prosciutto e funghi für € 8,80
Da ich eine Zeit in Italien gelebt habe, war ich sehr erfreut, dass die Pizzen knusprig und dünn waren. Als Pizzakäse wird Mozzarella verwendet. Positiv war auch das auf der Pizza Funghi keine Dosen-Schwammerln waren – was ein absolutes No Go gewesen wäre.
Die zwei weiteren Hauptspeisen kamen ca. 2-3 Minuten später:
1x Saltimbocca mit gebratener Polenta € 15,50
Das Kalbschnitzel war von sehr guter Qualität, es war saftig und zart, die Weissweinsauce war für meinen Geschmack zu wenig säuerlich. Die Polenta war hingegen leicht knusprig gebraten – die paar verbrannten Stellen störten mich nicht.
Meine zweite bessere Hälfe bekam gebratene Hühnerkeulen in Rosmarin und dazu Braterdäpfeln € 11,20. Das Huhn war sehr stimmig gewürzt, geschmacklich 1A.
Nachdem wir fertig waren, saßen wir ca 5. Minuten vor unseren leeren Tellern, aber da der Garten so voll war sehe ich es eher gelassen. Während abserviert wurde, sind wir sofort nach Dessert und Kaffee gefragt worden. Ich bestellte mir einen Espresso Puccini für € 2,40. Dieser hatte einen mittleren Körper, unterlegt mit einer bitteren Note, der Geschmack war ausgewogen und feingliedrig in der Textur. Ich habe mir sagen lassen, dass es eine eigene Röstung, speziell für die Margareta sei.
Um das gesamte Service zu bewerten: Bedient haben uns insgesamt 3 Kellner, alle waren sehr ordentlich und in Ihrer Arbeitsweise war flink, freundlich und zuvorkommend.
Die Rechnung wurde uns auf dem Taschencomputer gezeigt, positiv war auch, dass der Kellner die konsumierten Speisen und Getränke nochmals mit mir durchgegangen ist.
Die Margareta ist ein Lokal, welches ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet. Das Ambiente im Garten ist stimmig, fast schon romantisch für ein Dinner zu zweit – die alten Olivenbäume tragen mit Gewissheit zum Flair etwas dazu bei. Auf jeden Fall werden wir die Margareta nochmals besuchen.

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am 23. August 2013
doelle
1
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2Speisen
3Ambiente
1Service

heute zu mittag:wir haben eine kalte paradeisersuppe, eine pizza und ein risotto bestellt.
zuerst kam die paradeisersuppe, geschmacklich OK aber leider kein Brot dazu.
dann kam die pizza. das risotte für meine frau ist nicht gleichzeitig gekommen. wir dachten risotto dauert halt länger. als die pizza fast weg war erste reklamation wo denn das risotto sei. kurze nachfrage. irgendjemand hat sich geirrt blablabla....es kommt in zwei minuten.
nun sind seit der bestellung 50min vergangen, dann kam das risotto und wie befürchtet wars dann zu schnell gekocht, der reis war viel zu hart, von bissfest keine spur. obendrein wars auch noch versalzen.
eine ziemliche enttäuschung zusammen.
überhebliche kellner, lange wartezeiten und versalzen.
NIE WIEDER

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am 10. Mai 2013
Sisley
1
1
0Speisen
3Ambiente
3Service

Bis zum gestrigen Abend hätte ich dieses Lokal empfohlen, jedoch nach dem Hühnerschnitzerl gebraten, mit versalzener Sauce u.angebrannten Gnoccis kann ich nur raten, in diesem Restaurant vielleicht besser nur noch Pizza und Pasta zu bestellen.
Ich war total enttäuscht und werde dieses Lokal sicher nicht weiterempfehlen.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 31. Mai 2013 um 20:13

dolce latte ist nun mal sehr würzig, mir hat die sauce prima geschmeckt. würde auch gut zu Pasta passen. wäre mal ein vorschlag an die Küche. Gnoccis waren bei mir leider nicht dabei dafür aber sehr leckere gnocchi.

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am 16. Februar 2013
Experte
adn1966
80
48
22
4Speisen
4Ambiente
5Service
1 Foto2 Check-Ins

Was tun, wenn man die Liebste grad für einen Mädels-Abend im Vierten abgesetzt hat und es einem nach a)Pizza und b)derselben in einem Lokal, das man noch nicht besucht hat, gelüstet? Richtig, man konsultiert ReTe, liest Bewertungen und entscheidet sich für das „Margareta“ im Schlossquadrat.

Das Glück war auf meiner Seite, einen Parkplatz in dieser Gegend an einem Freitag Abend zu finden, ohne -zig Runden drehen zu müssen, ist schon bemerkenswert.

Das „Margareta“ ist Teil von Stefan Gergely’s Schlossquadrat-Lokalfamilie und ich bin durchaus gespannt, was mich erwartet.

Wenn man das Lokal betritt, sieht man zu allererst eine moderne Schank, die offenbar im Raucherbereich des Lokals ist. Zur rechten Hand gibt es einen, durch eine Glastür abgetrennten Nichtraucherbereich. Der deutlich größere Bereich ist der Raucherbereich, - nicht verwundernd, Herr Gergely ist oft und vehement gegen die staatlich verordnete Trennung aufgetreten. Es sei hier aber vermerkt, dass Herr Gergely stets die Installation bester Entlüftung propagiert hat, im Margareta ist dies deutlich spürbar. Der Raucherbereich ist nicht „verraucht“, ich bin geneigt, zu glauben, dass sogar Nichtraucher das Näschen hier nicht rümpfen würden. Vorbildlich.

Ich werde freundlich empfangen, allerdings wird mir gesagt, dass im Raucherbereich zur Zeit kein Tisch frei sei. (im Nichtraucher schon, aber das lehne ich dankend ab). Ergo werde ich höflich an die Bar gebeten, ich möge etwas trinken, es würde nicht lange dauern. Gesagt, getan, nach nicht einmal zehn Minuten war ein Tisch frei.

Das Ambiente ist elegant, aber nicht kühl. Das Lokal ist in einem alten Haus untergebracht, einem Gewölbe, die geschwungenen Decken sind crèmefarben gestrichen, Wände und Bänke in terracotta Tönen, Tische und Sessel in dunklem Braun. Sehr gemütlich. Herr Gergely hat, analog zur Lüftung, auch an der Einrichtung nicht gespart, das sieht man. Die Durchreiche zur Küche ist elegant mit Chrom/Glas verkleidet, der Arbeitsplatz des Pizzaiolo modern, optisch aufgeräumt und ebenfalls durchaus elegant. Feine Sache.

Ich widme mich dem Studium der Karte: reichhaltig ist sie, die Karte, man findet Antipasti verschiedenster Art, Suppen (Pomodoro, Minnestrone, Pesce), 20 verschiedene Pizze, Paste, Risotti, Pesce, Kindergerichte, Desserts (nicht nur die „üblichen Verdächtigen“, sondern u.a. „Hausgemachte Mascarpone-Ravioli im Mokkateig 
mit Krokant und Pfirsich-Semifreddo“) und Käse, dahinter die Getränke, Aperitif, Bier, Wein und Nichtalkoholisches. Kaffee von der Rösterei Heissenberger wird angeboten, dazu 7 verschiedene Grappe. Vielversprechend.
Nachdem mir der Sinn nach Pizza stand, wende ich mich dieser Sektion zu. Sympathisch fällt auf, dass a) überall Mozzarella verwendet wird und b) bei jeder Pizza „Paradeiser“ steht, und nicht Tomatensauce. Ein Pluspunkt.

Ich entscheide mich für eine Pizza „di Stefano“, die in roten Lettern auf der Karte steht und sich für mich durch den Vermerk „scharf“ aufdrängt. Stefano dürfte der Pizzaiolo oder Chefkoch sein, es gibt weiter unten in der Karte (ebenfalls rot) „Ravioli di Stefano“, allerdings konkurrieren diese mit den (ebenfalls in rot geschriebenen) „Tagliatelle Davide“. Ein Wettbewerb der Köche, who knows?

Sehr positiv möchte ich an dieser Stelle meinen Kellner, Matteo, erwähnen. Perfekter Service, aufmerksam, schnell und sehr freundlich. Kompetent berät er mich bei der Weinwahl, aufmerksam nimmt er meine Bestellung auf. Meinem Wunsch, die Pizza „di Stefano“ (Paradeiser, Mozzarella, pikante Salami, Speck, Zwiebel, Mais, Pfefferoni) mit Schinken an Stelle der Salami, dafür aber mit einem Ei und, bitte, extra scharf zu servieren, wird höflich entsprochen. Matteo erklärt mir, es würde nur das Ei zusätzlich verrechnet, und für die Schärfe würde er mir ein spezielles „olio pepperoncino“ bringen. Perfetto.

Wenig später kam er auch schon, der Fladen, von der Größe knapp auf den Teller passend, und optisch sehr ansprechend. Den Schinken hatte ich bestellt, um zu sehen, ob wie so oft der Toastblock „the weapon of choice“ war - und nein, ich wurde positiv überrascht. Guter Schinken, so soll’s sein. Kein quadratisches Press-Irgendwas. Die nächste positive Überraschung fand sich in Form einiger, frisch geschnittener Peperoncini, - endlich hat ein Pizzaiolo verstanden, dass es mehr gibt, als die so oft verwendeten, laschen Ölpfefferoni. Der Teig ist dünn, knusprig, aber nicht zu fest, geschmacklich absolut in Ordnung. Der Käse ist eindeutig Mozzarella, kein Pizza “käse“. In Summe eine sehr, sehr gute Pizza.

Danach ordere ich meine zwei obligaten Espressi ristretti, hier allerdings schwächelt Herr Gergely. Ohne der Rösterei Heissenberger nahe treten zu wollen, - zu dünn ist die Suppe, - äh, der Kaffee. Ist’s die Portionierung, das Wasser, die Maschine? Ein echter italienischer „ristretto“ muss fast dickflüssig sein, dunkel und bitter, mit reichlich „crema“, - beide Espressi, die ich bekam, waren wässrig und schwach. Der Sauvignon - Grappa von Nonino, den mir Matteo dazu empfiehlt, schafft es, die Niederlage ein wenig zu lindern, ein Nachgeschmack von „schade“ bleibt dennoch.

Mein Abendessen schlägt sich mit knapp 35 € zu Buche, ein fairer Preis für Qualität und Ambiente dieses Abends. Bemerkenswert, dass Matteo vor der Abrechnung mit seinem Pocket-PC zu mir kommt und jeden Posten der Rechnung noch einmal durchgeht und sich bestätigen lässt, dass alles seine Richtigkeit hat. Überhaupt hatte ich, allein am Tisch sitzend, Gelegenheit, den Service zu beobachten. Keine Minute, in der Matteo nicht Teller hergerichtet hat, andere Gäste nach weiteren Wünschen gefragt hat, mit der Parmigiano-Mühle zu den Tischen, an denen Pasta gegessen wurde, gegangen ist, - ganz große Verneigung vor einem wirklich perfekten Service.

Fazit: er macht’s schon richtig, der Gergely. Rauchertrennung (mit geschlossener Glastüre), wie vom Gesetz gefordert, aber auch ein perfekt belüfteter Raucherbereich. Tadelloser, wirklich tadelloser Service, elegantes Ambiente, das vermag, trotzdem gemütlich zu sein, gute Produkte, die man positiv vermerkt, und das alles zu Preisen, die in Ordnung sind.

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Letzter Kommentar von Zaruch am 14. Mai 2013 um 22:46

stefano ist ein sehr gute kellner und ein höffliche mensch danke

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am 27. Jänner 2013
essling46
1
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4Speisen
3Ambiente
3Service

Waren schon mehrmals mit Großfamilie da(ca 15 Personen). Die Pizzen wie immer sehr gut, vor allem der Teig. Lasagne nicht so toll, zuviel Bechamel-Sauce. Was mich sehr gestört hat. Es wird nur die Visa-Card genommen, weil die der Chef am günstigsten bekommt. Das ist einfach schlechter Service, zumindest Master-Card würde ich in Österreich erwarten.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 12. Feb 2013 um 12:16

Siehe auch Homepage - Schloßquadr.at

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am 9. Dezember 2012
artischocke
1
1
0Speisen
2Ambiente
1Service

So schlecht gegessen zu haben kann ich mich nicht erinnern! Das Gericht nannte sich Gemüselasagne gemeint war wohl 'Papphaufen ohne alles'. Bestand hauptsächlich aus Béchamel (Mehl, Butter, Milch) dazwischen derart verkochte Nudelblätter, dass sie von dieser nur mehr mit Mühe optisch zu unterscheiden waren, im Mund aber einen gleichmäßigen dicken Brei darstellten den man kaum runter bringen konnte. Das Gemüse waren wohl das halbe Schwammerl das ich gefunden habe und ein paar graue Fuseln die einmal Spinat waren. Drüber war Käse zum vertuschen wie das Ambiente. Männer hübsch als Kellner hergerichtet übten sich übertrieben in einem italienischen Akzent, waren unkonzentriert und schlicht unfähig.

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Letzter Kommentar von am 10. Dez 2012 um 23:05

Wenn ihr wuesstet, wie die Leute schaun, wenn ich mit meinem piefkedeutschen Akzent spreche.

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am 12. November 2012
Experte
cmling
48
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3Speisen
3Ambiente
3Service

Mittagessen mit einem Freund: Kurbissuppe (gut), Lasagne (gut), Pizza Quattro Stagioni (sehr gut), dazu das "Das Margaretner", ihre Bier-Eigenmarke. Die rauchverbotsfreie Zone etwas dunkel, der Kellner etwas konfus, aber bereit, eigene Fehler einzugestehen, so daß man ihm gerne verzeiht.
Ich habe das Gefühl, dies ist ein verläßliches Lokal.

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am 5. Juli 2012
Update am 4. November 2013
Apfeltester
30
1
5
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ich bin häufig in dieser Pizzeria und empfehle sie auch sehr gerne weiter. Abends sollte man auf jeden Fall reservieren, da meistens alle Tische belegt sind!

SPEISEN:
Die Pizzen und auch alle anderen Speisen sind köstlich. Die Pizzen sind groß, ihr Boden ist dünn und man merkt, dass Wert auf die Qualität der Zutaten gelegt wird. Wochentags zu Mittag gibt es einen Mittagsteller um 5,90 - dieser ist mal Fleisch, mal Fisch, mal Pasta und mal Pizza.

SERVICE:
Das Personal ist sehr freundlich und man merkt, dass es auch bei vollem Haus routiniert arbeitet.

AMBIENTE:
Der Innenhof und das Lokal sind sehr gemütlich und die Toiletten sauber und gepflegt. Es gibt eine Bar, einen Raucher- und einen Nichtraucherbereich.

FAZIT:
Für mich ist die Margareta die beste Pizzaria in Wien!

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am 7. November 2011
MarkusI
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Authentische Pizzen, grandiose Nachspeisen und sehr netter kleiner Innenhof.

Ich bin öfter in diesem Lokal und empfehle es auch gerne Bekannten weiter. Meist mit dem Argument, dass die Pizzen so herrlich italienisch schmecken und der Kuchen mit warmer flüssiger Schokofüllung weltklasse ist.

Beides wurde mir bisher immer bestätigt.

Mir persönlich stehen die Tische etwas zu eng, aber das ist wohl auch Geschmackssache, daher 4 Punkte bei Ambiente.

Alles in allem ein wunderbares Lokal.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 30. April 2011
Experte
uc0gr
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3Speisen
4Ambiente
3Service
11 Fotos14 Check-Ins

In der Pizzeria / Trattoria „Margareta“ waren wir nun schon öfters. Das wunderschöne Schlossquadrat – eine Traum-Immobilie für die Gastronomie. Ein wunderschöner, lauschiger, durch alte Bäume beschatteter Garten – im Lokal selbst würde ich nicht so gerne sitzen, Tisch an Tisch, alles schön in einer Reihe, nicht so ganz meins. Aber der Innenhof hat schon wirklich etwas! Diesmal auch mit unserer Tochter (welche Ehre, dass der Teenager mit uns „Oldies“ mitgeht!)
Bequeme Sessel und sehr nett, das gesamte Besteck und die Servietten (hier nicht aus Stoff) gut geschützt in einer schmucken Holzbox zum selber nehmen – unbedingt bei Pizza die „Steakmesser“ auswählen! Am Tisch bereits Salz, Pfeffer und besonders die Flaschen mit Balsamico (dunkel) und Olivenöl – sehr positiv, denn das gibt es in Italien IMMER und ÜBERALL (oft auch Rotweinessig statt Balsamico)!
Auch hier hatten wir als Einsteiger einmal einen Campari-Orange – brav und gut gekühlt mit einer Scheibe frischer Orange (á 4,90 EUR) – ident mit dem „Gergely’s“ – man merkt, es gehört hier einfach alles irgendwie zusammen.
Zur Vorspeise hatten wir Folgendes (meine Tochter gar nichts, denn sie schlägt immer erst bei der Nachspeise zu!):
Antipasti Verdure (7,40 EUR): gegrilltes Gemüse, bestehend aus gegrilltem Paprika, gegrillter Zucchini, Balsamicozwieberl & Oliven - brav gemacht, aber leider bemerkte meine Frau (meine Bürde, aber auch immer mein Lob zugleich, wo immer wir hingehen!), „du machst das aber besser“. Ich mache das immer das ganze Jahr über und lege es dann ein, für „schlechtere“ Zeiten als Vorrat, wenn die Saison vorbei ist. O.K. sie waren etwas sauer, aber in Summe gar nicht schlecht, hat auch meine beste Ehefrau von allen bemerkt und goutiert. Dazu gab es geröstetes Toskana-Brot. Fazit: wirklich O.K., wenn man nicht selber nach eigenem Geschmack alles auch selber macht (immer diese Erwartungs-
haltung ;-) ).

Ich hatte die Crostini (5,60 EUR), drei geröstete Toskana-Brötchen mit folgenden Aufstrichen (Buscetta):
Oliven-Sardellen:
• Würde ich so nicht machen, denn die Oliven sind salzig genug, es war aber gut, es war aber natürlich etwas salzig, aber nicht schlecht.
Hühnerleberpaste:
• Das habe ich auch schon (nach einem Toskanaufenthalt, wo das eigentlich herkommt) oft gemacht, ja sie war brav, aber man schmeckte (das ist GRUNDVORAUSSETZUNG in der Toskana), die Hühnerleber war NICHT über Nacht in gutem Rotwein eingelegt. Das muss aber sein! Das gibt Geschmack, man glaubt es kaum…ja, ich selbst koche zu viel…wer ein Rezept (mein eigenes auf „toskanische Art“ haben will…kein Problem)
Pomodori é Basilico:
• Ja, das hat echt gepasst, einfach gute frische Paradeiser, Basilikum, etwas vom guten Olivenöl und sonst nichts. Sehr fruchtige Paradeiser, waren echt gut! Kann man aber nicht so viel falsch machen…
Alles wurde angerichtet auf einem Bett Rucola – in Summe (kocht man nicht selbst) gut, wenn auch nicht sehr gut.

Hauptspeisen waren alles Pizze:
Es gilt für alle Pizze, ein sehr guter Teig und sie wurden so gemacht, wie man sie im Adriaraum überall bekommt, kleiner und nur schmaler Rand, sehr dünn ausgerollt, in der Mitte sehr saftig.
1. Pizza Salami mit extra Knoblauch (7,40 EUR, meine Tochter): die Salami ist „gewöhnungsbedürftig“ (für mich super, meine Tochter fand sie nicht so toll), es ist die gröbere Sorte (in Richtung pikante Felino der Region Parma, oder nach der französischen Saucisson), aber wirklich g’schmackig. Und die gröbere Salami ist in Italien eigentlich eher der Standard. Ich fand sie gut.
2. Pizza Primavera mit extra Knoblauch (8,20 EUR, meine Frau): frische Cocktailtomaten (sehr gut), Mozzarella, Parmesan, viel frischer Rucola. Leider war einiges vom Rucola eher gelb, welk bis verdorben. Der Kellner versuchte noch alles zu retten, indem er sagte „bei Hitze fällt eben alles zusammen und dann ist der Rucola dunkel“, aber (ich mache auch sehr viel Pizza, auch mit Rucola, selbst im Holzofen) nachdem ich ihm die echt verdorbenen und auch gelben Blätter zeigte, meinte er auch, das dürfe nicht sein. Genau meine Meinung – das müsste echt nicht sein, denn was erspart man sich? 0,05 EUR gegen einen unzufriedenen Gast – sinnlos. Das kostete für mich den "Vierer" bei den Speisen, weil es so was von dämlich und unprofessionell ist!
3. Ich hatte die Pizza Bufala (9,80 EUR) mit echtem Büffel-Mozzarella. Ich kann nur sagen, ein Gedicht, nichts geht über echten Büffelmozzarella. Super cremig und doch mit Geschmack (hat eben Kuh-Mozzarella nicht so). War wirklich super! Ich war in Italien angelangt! Empfehlenswert! Dazu noch einige frische Cocktailtomaten und frischer Basilikum. Urlaub ist mitten in Wien!

Meine Tochter hatte als Nachspeise Profiteroles, gefüllt mit Vanillecreme, Schlagobers und Schokosauce (6,00 EUR) – sie schmolz dahin. Sehr nett angerichtet (Früchte und Fruchtmus), einfach wunderbar. So soll es sein!

Über das Bier brauche ich nicht viel berichten, denn wir hatten wieder das „Margaretner“ (Eigenmarke) wie im Gergely’s und das ist eben wirklich super süffig, etwas malzig und sehr gut!

Der Service könnte etwas besser sein, der übermüdete Kellner hätte mir um 10,00 EUR mehr herausgegeben – er bedankte sich aber sehr, dass ich seinen Fauxpas „ausbügelte“ und wir erhielten dafür je einen Grappa aufs Haus.

Auch hier gilt: die Sanitäranlagen, sie sind aus einer anderen Welt und erfrischend sauber! Traurig, traurig, dass man das immer erwähnen muss…aber sie sind hier auch bemerkens-wert super!

Ein Hingehen kann ich wirklich empfehlen, denn die Pizze sind sehr italienisch authentisch – kleine Fauxpas müssen in Kauf genommen aber nicht kommentarlos hingenommen werden!
Immerhin habe ich auch für alles 63,90 (+2 Krügel und einen Apfelsaft gespritzt, ohne Trinkgeld) gezahlt!

Bemerkenswert ist auch, dass es einen kleinen Kräutergärten (ein riesiger Topf oder besser gesagt eine riesige Ton-Tonne) im Hof gibt, aus dem die Köche Basilikum, Oregano und Rosmarin zupfen, aber man darf auch nach Rückfrage selbst „zulangen“!

Einfach hingehen und ausprobieren, eine Urlaubserinnerung bringt es in jedem Fall zurück und alles in wirklich schönem Ambiente (= Garten). Perfekt ist es nicht, aber eben fast sehr gut. Wie jeder Urlaub eben auch nie perfekt ist!

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Letzter Kommentar von Unregistered am 4. Jul 2012 um 18:40

pizza hat mir nicht sonderlich geschmackt. eine richtige sogenannte systemküche, mehr optik als klasse.

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am 3. März 2011
Klee
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4Speisen
4Ambiente
5Service

Erstmals im Margareta. Nur dank Semesterferien ohne Reservierung einen Platz ergattert. Lasagne war leider zu kühl, daher Punkteabzug. Noch mal in die Küche, drei Mal Entschuldigung, dann heiß und sehr delikat. Risotto ein Hammer. Pizzen und Nachspeisen schauen auch gut aus, leider nicht probiert. Das nächste Mal. Hoffe, das Lokal hält das Nivweau und sackt nie wie das Gergelys ab.

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Letzter Kommentar von Goldschmied am 3. Mär 2011 um 13:57

Der Mittagsteller in der Margherita hat ein gutes-Preis-Leistungsverhältnis. Aber auch da ist eine Reservierung von Vorteil. Im danebenliegenden Gergely´s gibt es keine Pizzastangerln - dafür die besten Steaks der Stadt.

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am 24. September 2010
Pfruemdl
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4Speisen
3Ambiente
5Service

Schönes italienisches Reaturant, mit freundlichem Service und sehr gutem Essen. Auch die Desserts sind ausgezeichnet. Allerdings auch ein sehr beliebtes Lokal, man sollte vor 19 Uhr da sein oder reservieren.

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am 20. März 2010
Thermodon
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4Speisen
4Ambiente
4Service

Das Margareta ist ein italienisches Restaurant, dass eine sehr große Auswahl hat. Das Ambiente passt genau zu einem italienischen Restaurant mittlerer Preisklasse. Allerdings fürchte ich, dass es dazu voll sein muss (was es bisher immer war). Touristisch überhaupt nicht erschlossen!
Die Speisen waren sehr gut, vor allem sehr kräftig im Geschmack. Absolut gutes Preisleistungsverhältnis.
Das Personal war freundlich, herzlich und schnell.
Ich werde auf jeden Fall wieder hingehen.

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Bewertet am 20.03.2010

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