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37
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Gesamtrating
37
20 Bewertungen
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ShanghaiTanShanghaiTanShanghaiTan
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ShanghaiTan Info
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RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 384
|
69
Wien
Rang: 247
Ambiente
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Stylish
MultiKulti
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
11:30-15:00
18:00-02:00
Di
11:30-15:00
18:00-02:00
Mi
11:30-15:00
18:00-02:00
Do
11:30-15:00
18:00-02:00
Fr
11:30-15:00
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Sa
11:30-15:00
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geschlossen
Letztes Update von:
uc0gr
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ShanghaiTan

Gumpendorfer Straße 9
1060 Wien (6. Bezirk - Mariahilf)
Küche: Chinesisch, Sushi, Asiatisch, Thailändisch
Lokaltyp: Szenelokal, Bar, Lounge, Restaurant
Tel: 01 585 49 88
Lokal teilen:

20 Bewertungen für: ShanghaiTan

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. Februar 2016
Experte
BiancaC
43
60
19
4Speisen
5Ambiente
5Service
3 Fotos1 Check-In

Wir feiern in den Valentinstag hinein. Deshalb buchen wir (beiden Schnäppchenjäger) über Delinski einen Tisch für zwei im Raucherbereich um 22:00 Uhr. Küche gibts Samstags immer bis 24 Uhr, also haben wir keinen Stress.

Die Buchung war einfach. Weil ich den Internetreservierungsportalen dennoch nicht 100% vertraue, rufe ich sicherheitshalber an, um zu fragen, ob man für uns ein Separée im Raucherbereich reserviert hat. Zusage. Perfekt!

Wir kommen ein paar Minuten zu früh, dennoch ist unser Tisch schon fertig hergerichtet und wir machen's uns in unserem Separée gemütlich. Das Licht ist gedimmt, am - sehr niedrigen - Tisch steht ein kleines, orangeleuchtendes LED-Kerzerl. Strahlt Wärme aus. Gesamt sehr romantisch alles. In den abgetrennten Nischen sitzt man auf Sofas (?): rote, niedrige, weiche Sitzmöbel von ca. 1x0,5m, knapp niedriger als der Tisch. Füße unter den Tisch? Nein. Schön typisch asiatisch - knotzen beim Essen. Mein Lebensgefährte liebt das. Ich find's nach einer Zeit relativ ungemütlich, weil mir irgendwann die Knie vom Schneidersitz wehtun (und im Liegen kann ich nicht essen) und man sich aufgrund des niedrigen Tisches oft anpatzt. Wir Europäer sind halt doch durschnittlich größer als die Asiaten, also mehr Distanz zur Tischplatte. Nix fürs erste Date, eigentlich. Außer man isst etwas ohne Sauce.

Wir bestellen einen Gelben Muskateller aus dem Kamptal. Zu Essen teilen wir einen Avocado-Sashimi-Salat als Vorspeise, und dann mit Schweinefleisch gefüllten Oktopus mit Pak-Choi und Reis. Wir wollen nicht völlern, da wir normalerweise nicht so spät essen und schon eine Kleinigkeit davor gegessen hatten.
Die Vorspeise kommt vor dem Wein, die Kellnerin entschuldigt sich jedoch für die lange Wartezeit und bringt auch unaufgefordert eine Karaffe Wasser. Wir verzeihen und machen uns über die Vorspeise her.
Sehr fein ist die Mischung des rohen Fisches (Lachs, Butterfisch, Thunfisch und Surimi) mit Avocado. Von allem etwas, nicht zu viel von einer Sorte und sehr ausgeglichen. Dazu gibts noch frischen Rettich und ein Salatblatt. Einzig das Dressing ist etwas zu mächtig - es übertüncht den Salat etwas und lässt nicht viel vom Eigengeschmack des Sashimis und der Avocado übrig. Dennoch ist das Dressing geschmacklich sehr gut - sauer, süß, scharf, prickelnd. Nur halt leider zu viel.

Die Hauptspeise ist köstlich. In Hälften geschnittener Oktopus mit leichtem Biss, ein guter Kontrast zu der faschierten Fülle vom Schwein. Diese beinhaltet auch noch ein wenig Koriander, ist aber sehr natürlich und man schmeckt sowohl Oktopus, als auch Schwein. Interessante Mischung, hätte nicht gedacht, dass sich die beiden so gut verstehen. Der Pak-Choi war ebenfalls am Punkt. Weich aber nicht zu weich, bisschen Biss und vorzüglich in Verbindung mit der leichten Miso-Sauce am Teller. Der Reis klebrig, nicht zu salzig, eher im Hintergrund, aber gut zum Sauce aufsaugen.

Der Gelbe Muskateller hat sehr gut zu den Speisen gepasst. Kräftig-fruchtiges Aroma, feine Säure und angenehm und nicht schwer im Abgang.

Leicht angeduselt und mit gutem Gefühl gehen verlassen wir das Lokal. Gespart haben wir auch - dank Delinski waren es wohlfeile -30%.
Wir kommen definitiv wieder ins Shanghai-Tan. Bei der Atmosphäre und dieser Speisenqualität muss man da nicht lange überlegen.

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am 9. März 2015
Experte
ZeynepViyana
49
1
14
3Speisen
4Ambiente
5Service

Da ich leider nicht so hungrig im Restaurant zu der nächsten Ladies Runde aufgetaucht bin, habe ich natürlich kaum was zum essen bestellt. Lediglich ein Wan Tan Suppe (Taschen aus Weizennudelteig, die eine Füllung aus Fleisch sowie weiteren Zutaten, wie Gemüse, Pilze und andere Kleingehacktes enthalten und im Gemüsebrühe gekocht sind) war alles was Ich runter kriegen konnte. Viel über die Suppe kann Ich nicht sagen: es war halt so lala. Dafür habe Ich mir 2 Glässer Lillet Berry gegönnt. Yummy, die waren gut aber halt nicht sehr billig, mit €5,50 pro Glas.

Das Beste an dieser Abend war das coole Ambiente (viele viele rote Chinesische Lampions aufgehängt an der Decke und alte Vasen entlang der Fenster) sowohl der über drüber freundliche Bedienung. Die Kellner waren sehr freundlich, aufmerksam, schnell und haben uns über die Gerichte ausführlich informiert.

Ob Ich wieder komme?!? That´s another question. Es gibt doch soooo viele andere Restaurants in Wien, die noch probiert werden müssen :)

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 2. März 2015
vielesser123
27
18
13
2Speisen
4Ambiente
4Service

Es war wieder Zeit mit den Mädels ein neues Restaurant zu testen. Da ich ein großer Fan von authentischer Küche bin, habe ich mich fürs Akaraka entschieden. Der Bewertung von Christian ist zu entnehmen, dass man sich dort wie im tiefsten Afrika fühlt. Genau das taugt mir. Auf den Weg dorthin, bekam ich einen Anruf. Als vorbildliche Autofahrerin bin ich natürlich nicht ans Handy gegangen. Mein Mann ist eingesprungen und musste sich ein großes Gejammer anhören. Ich habe irgendetwas von pöbelnde Afrikaner mitbekommen, mehr leider nicht. Kaum angekommen, standen die Damen einige Meter vom Lokal entfernt, den Rücken an die Wand gepresst, die blassen Gesichter und nach untenhängenden Mundwinkeln haben mir etwas Sorgen bereitet. Was ist passiert?

Einige Afrikaner haben auf der Strasse vor dem Lokal laut gestritten und sie haben Angst bekommen. Ich war skeptisch. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass mein lautes und temperamentvolles Wesen im Ausland schon einige Male falsch verstanden wurde. Ich habe es immer total lieb gemeint, aber es halt nur laut gesagt und dabei wild gestikuliert. Mit meiner Zwergengröße konnte ich kaum Angst und Schrecken verbreiten, aber wenn ich dunkelhäutig, mukulös und groß wäre, würde die Sache bestimmt anders aussehen. Daher hat mich die Angst meiner Freundinnen nicht wirklich verunsichert. Leider wurde meine zweite Hälfte mit der Zeit von den Damen weichgekocht. Sie waren der Meinung, dass sowohl der große Flatscreen als auch die einfachen Tische und Stühle das Ambiente verunstalten. Nun stand ich alleine da mit meiner Neugierde aufs authentische, afrikanische Essen. Ich musste mich der Mehrheit beugen, natürlich nicht ohne die Bemerkung: „Alle Pussies, außer mir.“ (keine Sorge, wir sind noch befreundet).

Eine Alternative musste her. Für mich als ReTe-Fan kein Problem. Natürlich musste ich besonders viel Wert auf folgende Kriterien legen: Ambiente (möglichst ohne Flatscreen) und unauffällige, harmlos aussehende Gäste (das war schon etwas schwieriger...). Mir ist das ShanghaiTan auf meiner Do-To-Liste sofort ins Auge gestochen. Die Damen und der Mann wurden ins Auto gesteckt, einige Minuten später waren wir im 6. Bezirk und hatten großes Glück mit der Parkplatzsuche. Wie sich später herausstellte, kannten meine Freundinnen diese Lokation bereits und waren mit der Wahl sehr zufrieden.

Das Ambiente wurde hier schon sehr ausführlich beschrieben. Ich kann es nur bestätigen und wie bereits erwähnt, wenn meine Freundinnen schon mal zufrieden sind, dann kann es dort nur super sein.

Zum Essen: Die Auswahl an Sushi, Maki und Dim Sums war sehr groß. Es wurden Gerichte aus unterschiedlichen asiatischen Ländern, aber auch einige, die in Richtung Crossover Küche gehen, angeboten. Speisekarten, die eine so große, landesübergreifende Auswahl aufweisen, bereiten mir immer Sorgen. Die Frage, die ich mir dann stelle ist:“Weiß die Küche eigenltich, was sie tut?“. Da ich mich mit der vietnamesischen Küche bestens auskenne, wählte ich Gerichte, die damit nichts zu tun haben. Als Vorspeise habe ich die Dim Sum Kombi 1 (gedämpft, je 2 zu € 13,90) und als Hauptspeise den Seafood Hot Pot mit Kimchisauce ( € 14,80) bestellt. Auf die Vorspeisen mussten wir nur einige Minuten warten. Es waren, wenn ich mich richtig erinnern kann, 6 verschiedene Dim Sums, die alle unterschiedlich ausgesehen aber sehr ähnlich geschmeckt haben. Wie kann das nur sein? Es gibt mehrere Gründe dafür:
1. das Schweinefleisch war geschmacklich absolut neutral
2. man hat einen großen Bogen um Gewürze gemacht
3. die Dim Sum Kombi wurde schon vorgedämpft und über eine längere Zeit gelagert (das ist nur eine Vermutung von mir. Würde aber die extrem kurze Wartezeit und den leichten Garnelengeschmack von den Dim Sums, die angeblich keine Garnelen enthalten, erklären).
Die Fertig-Chilisauce, die dazugereicht wurde, war leider das geschmackliche Highlight.

Wieder nach einer relativ kurzen Wartezeit wurde das Seafood Hot Pot mit Kimchisauce und einer Schale Reis zusammen mit den anderen Hauptspeisen serviert. Die Küche scheint das Timing im Griff zu haben. Jetzt kam aber die nächste Enttäuschung. Im stark versalzenen Seafood Hot Pot befanden sich folgende Zutaten:
3 Stück Garnelen
2 Stück Brokkoli
2 Stück Karfiol
unzählige Stücke Surimi
unzählige Stücke Pseudojakobsmuscheln
irgendein blättriges Grünzeugs

Wenn man hier schon auf etwas gehobene asiatische Küche macht, dann sollten bitte schon die Zutaten etwas höherwertiger gewählt sein. Surimi, really? Geschmacklich wars aber halbwegs okay. Eine gewürzte Speise nach der neutralen Dim Sum-Kombi war eine Wohltat.

Eine Freundin von mir, die beim Chinesen immer Wan-Tan und am liebsten kleine, frittierte Speisen bestellt, war hochzufrieden. Die andere Freundin hatte auch die Dim Sum-Kombi 1 und vietnamesische Frühlingsrollen. Ihr Resümee lautete: nix besonderes, eher unterer Durchschnitt. Mein Mann hatte das Penang Curry Huhn und natürlich auch die Dim Sum-Kombi 1. Sein Feedback war: Penang Curry Huhn super, Dim Sum Kombi 1 fad.

Der Service war nett und bemüht. Vielleicht eine Spur zu aufdringlich, aber ansonsten hats super gepasst.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Küche im ShanghaiTan durchschnittlich ist. Sie ist an die breite Masse angepasst. Mit der Schärfe und den Gewürzen wird leider sehr vorsichtig umgegangen. Surimi als Seafood zu bezeichnen, geht gar nicht. Wieviele Jahre bekommt man denn dafür?

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Letzter Kommentar von am 3. Mär 2015 um 09:00

@vielesser123,zuviel der Ehre ^_^

Gefällt mir1
am 11. Dezember 2014
buongustaio
70
2
11
4Speisen
4Ambiente
4Service
2 Check-Ins

Da dieses Lokal schon sehr ausführlich beschrieben und bewertet wurde erlaube ich mir, meine Erfahrungen in aller Kürze wiederzugeben:

Dieses Lokal hat wirklich seinen eigenen Charme - Marke asiatische Opiumhöhle, eher dunkel eingerichtet, schummriges Licht - im Keller wurde dieses Ambiente durch die Einrichtung noch verstärkt - Nachteil - man kann die Karte aufgrund der Dunkelheit kaum lesen.

Das Service ist sehr nett und zuvorkommend, man fühlt sich eigentlich gleich wohl.

Das Essen ist sehr gut, der Sushi-Teller im Vergleich zu vielen anderen Asia-Lokalen - Buffets, Running-Sushi, usw. sensationell. Das Verhältnis Fisch/Reis wie es sich gehört - mehr Fisch als Reis, sehr nett angerichtet.

Weiters hatten wir eine Spiesschen-Kombi mit 4 verschiedenen Fleischsorten - allesamt sehr zart, gut gewürzt - super. Nicht zu vergessen die vietnamesischen Frühlingsrollen, die mit Salat und Kräutern umwickelt und mit den Fingern gegessen werden.

Ein Dessert hatten wir dann auch noch - Nutella-Cheesecake mit Mango - ebenfalls sehr gut.

Endfazit:
Ein nicht alltägliches Lokal - nicht gerade billig, aber meines Erachtens paßt auch die Leistung.

PS: Ebenfalls außergewöhnlich: die Sanitäranlagen, keine Angst - sehr sauber - aber auf alle Fälle zumindest anschauen.

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am 7. Mai 2014
Update am 9. März 2015
Experte
Gourmetlisa
90
10
22
4Speisen
4Ambiente
1Service
5 Fotos13 Check-Ins

UPDATE ---- 09.03.2015 ---------------

Ich bin enttäuscht, und leider werde ich mein jahrelanges "Lieblingslokal" nichtmehr besuchen.

Jede Woche waren wir dort, damit können wir uns wohl sicher mit als die treuesten Stammgäste bezeichnen.

Seit drei Wochen gibt es einen online einen Deal für ein drei-Gänge-Menü á la carte zu begünstigten Konditionen zu erwerben. Ohne zu überlegen habe ich zugeschlagen, und einen gekauft.

Am Samstag bei unserem Besuch wurde der Gutschein abgelehnt, da dieser erst ab 22.00 Uhr gültig ist - tatsächlich steht das winzig klein gedruckt drauf, das war mit leider völlig entgangen.
Ich habe mit dem Geschätsführer gesprochen, den wir mittlerweile auch kennen und es wurde KEINE Ausnahme gemacht. Nicht einmal eine Kulanzlösung, NICHTS.
Ärgerlich ist das ganze für mich, weil ich für ein Dinner nach 22.00 keine Verwendung habe - ich muss den Deal also bezahlt verfallen lassen.

Dass man nicht einmal für uns, die wir seit Jahren wöchtentlich zahlende Stammgäste sind, eine Ausnahme machen kann, oder sich zumindest in der Mitte trifft, enttäuscht mich so sehr, dass ich nie wieder kommen werde. DAS fällt für mich leider wirklich unter schechtes Service und Ignoranz, die ich nicht unter den Tisch fallen lassen kann/möchte.
schade, schade, schade

---------------------------------------------
Das ShanghaiTan ist und bleibt mein Lieblingslokal.

Das Ambiente, besonders im Raucherbeireich, ist für mich etwas ganz Besonderes. Man Isst im Liegen! Zu zweit bekommt man jeweils eine Liegekoje zugewiesen und kann es sich gemütlich machen. Die Stimmung im Lokal ist durch wenig Licht, dunkles Ambiente aus Holz, um roten, leuchtenden Dekorationen einzigartig.

Die Bedienung ist auffallend freundlich und zuvorkommend. Wenn gewünscht, nimmt man sich hier Zeit, die ganze Speisekarte im Detail zu erklären. Weiter geht es mit der Erklärung, WIE spezielle Gerichte gegessen werden, beim Servieren.

Die Vietnamesischen Frühlingsrollen sind herausragend gut. Serviert werden Sie mit frischem Salat, Koriander und Thai Basilikum. Gegessen werden diese mit den Fingern: Die Rollen werden mit dem Kräutern umwickelt und in die herrliche Fischsauce getunkt - Hervorragend!

Meine Lieblings Hauptspeise ist das Rindfleisch mit gedämpften Nudeln und Thai Basilikum. Serviert wird es mit einer dunklen, dicken Sause und frischem Gemüse - ebenfalls ausgezeichnet.

Mein Lebensgefährte und ich sind wirklich oft dort und waren noch nie enttäuscht.

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am 25. Dezember 2013
Meidlinger12
197
51
18
3Speisen
4Ambiente
4Service

Letztes Jahr ca. um die gleiche Zeit hatten wir eine bestätigte Reservierung, aber das Lokal hatte leider geschlossen.

Dieses Jahr klappte es aber mit der Reservierung und wir standen nicht vor verschlossenen Türen.

Wir saßen heroben auf einem Vierertisch der uns zugewiesen wurde.

Eigentlich kamen wir ja wegen des schönen Ambientes, das kann auf den Fotos bewundert werden.

Recht schnell bekamen wir die Speisekarten und wir aßen 3 Vorspeisen und 4 Hauptspeisen.

Meine Freundin liebt ja die Teigtaschen mit Fleischfülle hier Gyoza genannt und sie schmeckten ihr hier auch sehr gut. Ich verzichtete auf eine Vorspeise. Statt dessen bestellte ich Dim Sum Kombi 1 die gedämpfte Variante. Ich hätte leider doch die gebackene nehmen sollen.
Leider ist die Karte zu sehr auf Sushi, Maki und den dazugehörigen Begleiterscheinungen spezialisiert. Was das in so einem eher gehobenen Chinalokal zu suchen hat frage ich mich allerdings.

Die Hauptspeise meiner Freundin war Ente mit Nudeln und durchschnittlich. Meine Dim Sum effektvoll im Metallgefäß serviert waren leider allesamt ziemlich geschmacklos. Ich hatte mich hier eigentlich für die gedämpfte Variante entschieden, da diese sicher leichter war als die gebackene Variante.
Das einzige was das ganze aufpeppte war die rote Sauce die dazu gereicht wurde. Für die Füllung der Teigtaschen hätte ich mir allerdings mehr Würzung erwartet. Keinen Glutamatschmarrn aber echte Gewürze.

Die Bedienung war wirklich äusserst freundlich und auch nicht schmähstad.

Die Preise können auf der Homepage nachgesehen werden.

Fazit:
Ambiente und Bedienung passen. Essen höchstens durchschnittlich, die Preise dafür aber überdurchschnittlich.
Wiederholungsgefahr eher ausgeschlossen.

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am 17. August 2013
roselyn
5
1
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

also ich habe bis dato nichts auszusetzen, ich war noch nie mit reservierung dort un dbekamm immer einen platz, unser kellner war netterweise bei 4 besuchen dreimal der gleiche, hat uns schon erkannt und gut beraten, die makis sind für mich ein traum mit frittierten krebsfleisch das noch leicht warm war also in die könnte ich mich reinlegen, ich mag des style im raucherbereich sehr gemütlich und entspannend auch mit dem spärlichen licht oder deswegen...

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am 9. Mai 2013
Joe83
6
1
2
5Speisen
2Ambiente
4Service

Also eines vorweg meine Schwester hatte reserviert und einen Gutschein gehabt, somit konnten wir aus Vor-, Haupt- und Nachspeise wählen zu viert um wenig Geld (den genauen Preis kannte ich leider nicht). Der fünfte musste a la Carte essen, zum Trinken bestellten wir die üblichen asiatischen Getränke (Lychee Saft, Ashanti Bier, Tsinga Bier) also dazu muss ich nicht mehr sagen. Als Vorspeise hatte ich Mini-Chickenwraps mit Teryakisauce die ausgezeichnet waren, es sind 3 Stück die wirklich schmackhaft angerichtet und garniert sind. Ich kann sie nur empfehlen. Meine Mutter hatte gebackene Schrimps mit zweierlei Saucen, diese Portion war mehr als groß, jedoch muss ich sagen, dass weder die Soßen noch die Shrimps mich überzeugt haben. Sie waren nicht schlecht, das auf keinen Fall, aber man hätte mehr draus machen können. Sie waren nichts Besonderes! Meine Freundin hatte spicy Wantan ich durfte diese kosten und muss sagen, das war etwas was ich davor so noch nicht gegessen habe. Die Soße dafür war sehr lecker, etwas scharf und gut abgeschmeckt, ich konnte einige Gewürze heraus filtrieren, Koriander war auf jeden Fall dabei, sehr zu empfehlen. Allerdings eine etwas kleinere Portion, das sollte jedem bewusst sein es sind glaube ich nur 3 Stück. Meine Schwester hatte vietnamesische Frühlingsrollen mit Garnelen & Schweinefleisch die mich etwas an Würstchen „im Schlafrock“ erinnerten. Gegessen hatte ich so etwas auch nicht davor, allerdings muss ich sagen, es hat mich nicht wirklich umgehauen. Geschmacklich wie auch von der Anrichtung etwas, naja sagen wir mal banal. Mein Schwager hatte das kleine Sushi Set als Vorspeise, da passte alles, der Lachs schön rot, gut marmoriert, ich muss sagen, da hätte ich gerne mehr gehabt;)
Unsere Hauptspeisen waren, der Chili-Beef-Cheeseburger (Lungenbraten) mit Süßkartoffelplätzchen von mir, wo ich dazu sagen muss, er war etwas unhandlich zu essen, allerdings ausgezeichnet im Geschmack und die Süßkartoffelplätzchen waren wirklich was ganz neues, wirklich sehr gut. Kann ich empfehlen. Was mich überrascht hat waren die Minzblätter im Burger, haben sehr gut dazu gepasst! Meine Schwester hatte gebratener Hühnerbrust mit Spargel, hier muss ich sagen, es schmeckte sehr gut, jedoch passierte das, was ich von mir selbst kenne bei feinen Hühnerstreifen, wenn man nicht aufpasst wird das Ganze leider doch sehr schnell trocken. Meine Freundin hatte gedämpfte hausgemachte Nudeln mit Wok Gemüse, hier muss ich sagen, gut – solide aber sicher schon mal gegessen, so zu sagen etwas Gutes jedoch nichts Besonderes. Meine Mutter hatte die gebratenen Reisbandnudeln mit Garnelen und Pakchoi. Sehr gut eine große Portion ähnlich wie bei den Nudeln mit Wok Gemüse, zu viel um es fertig zu essen, so mussten wir davon sogar was mitnehmen, ich kann nur sagen wer viel Hunger hat ist damit sicher sehr glücklich. Mein Schwager hatte die in Butter geschmorten Garnelen mit Kräuterseitlinge & Linguini. Es hat ihm leider nicht so geschmeckt, ich durfte dann den Rest davon essen, ich muss sagen es war etwas fad, der Buttergeschmack zu dominant und auch wenn Garnelen dabei waren die teuerste Speisen und das nicht ganz gerechtfertigt. Meiner Meinung nach leider ein Fehlgriff. Denn auch die Nudeln die dabei waren, waren sehr schnell trocken.
Als Nachspeise hatten wir 2 Mal Glücksbällchen in warmem Kokosbad, ich muss sagen ein Gedicht, wirklich sehr, sehr gut! ABER!!! VORSICHT, das ist einfach heftig viel, mir war es zu viel nach den Gerichten davor. Aber da es so gut ist/war musste ich es essen, daher war ich danach sehr voll. 2 Mal hatten wir noch Kokoscrème caramel mit Mango, hier muss ich sagen auch sehr gut, jedoch war die Caramel Soße etwas zu stark im Geschmack, etwas bitter meiner Meinung nach, vielleicht hätte man das Ganze durchmischen müssen und nicht Schicht für Schicht essen sollen. Mein Schwager hatte nichts, daher nur Vier Nachspeisen.
Zum Service kann ich nur sagen, sehr bemüht, sehr freundlich, auch lustig und mit Showeinlagen (einem Kellner wäre fast die Suppe runtergefallen und er hat dann wie im Zirkus den Teller akrobatisch auffangen können). Ich kann daher die negativen Bewertungen über das Service nicht bestätigen. Zwei Sachen möchte ich noch erwähnen, die Toiletten haben mir nicht gefallen, alles mit Spiegel ausgekleidet, Händewaschen in einem Trog wo das Wasser nur raus tröpfelt, das ist nicht meins.
Zum Schluss sei noch der einzige aber wahrscheinlich auch der größte Kritikpunkt des Abends erwähnt, die Lichtanlage funktionierte nicht einwandfrei, es war die meiste Zeit sehr dunkel und das Licht ging an und aus. Sehr ärgerlich! Da ich ja auch sehen möchte was ich esse, das Licht was in diesem Restaurant ohnehin schon sehr spärlich ist wurde dadurch zu einer Zumutung. Der Kellner entschuldigte sich zwar und brachte uns sofort Kerzen, es war offensichtlich ein Problem an den Leitungen wie er gesagt hat jedoch macht es diesen Kritikpunkt nicht weg.
Doch letztlich muss ich sagen es war ein toller Abend mit gutem Essen, guter Bedingung und der Preis war alles in allem angemessen und in Ordnung! So long tho…

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Kommentar von Unregistered am 12. Mai 2013 um 14:14

Sehr ausführlich, man bekommt einen detaillierten Einblick! Ein g Gourmet am Werk, der kritisch beurteilen kann.

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am 11. März 2013
LaLou
1
1
3Speisen
3Ambiente
0Service

Gutes Essen (Makis mit Aal und Avocado / Shitake / süße Wassermelone sowie Gyoza mit Fleischfüllung). Leider schüttete mir die Kellnerin beim Abservieren Salatdressing und Gyoza-Sauce auf Hand & Hose. Sie entschuldige sich, brachte einen Lappen (Wettex-Küchentuch...) und feuchte Reinigungstücher für die Hände. Gute Restaurants bieten in so einem Fall normalerweise eine kleine Geste der Wiedergutmachung an - z.B. eine Getränkerunde aufs Haus oder die Übernahme der Reinigungskosten - doch im ShanghaiTan wurden keine Anstalten gemacht. Beim Zahlen machten wir die Kellnerin, die die Rechnung ausstellte, auf den Vorfall aufmerksam und daraufhin bot diese dann etwas widerwillig den Abzug einen Pfiffs an: 2,40 EUR, das Billigste, das wir konsumiert hatten. Schade. Die leider nötige Reinigung bleibt bei mir. Fazit: Das Essen ist zwar gut, aber das Service lässt noch zu wünschen übrig.

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Letzter Kommentar von am 11. Mai 2013 um 15:40

Besten Dank für Ihre Zeilen und Ihr Angebot - nehme ich "virtuell" gerne an! Die Reinigung ist inzwischen bereits erfolgt und der Beleg entsorgt. Mit freundlichen Grüßen, LaLou

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am 10. Dezember 2012
Kronos
7
1
2
4Speisen
3Ambiente
3Service

Einem Spontanbesuch im Shanghai-Tan letzte Woche folgt dieser Review. Wir waren früher sehr oft dort, damals – noch als Raucher – in dem unteren Geschoss, daher kann ich das auch in die Ambientsbewertung einfliessen lassen. Für Raucher ist dieses Untergeschoss ob der Liegekojen wirklich sehr zu empfehlen, das Essen und Trinken macht dort nochmal so viel Spass!

Kaum im Shanghaitan wird man auch schon von direkt zum Empfang geleitet, wo auf unsere Reservierung bezugnehmend (Reservieren ist hier immer zu empfehlen, reicht unter der Woche meist noch am gleichen Tag), Nichtraucherplätze im der vorderen Mitte. Mir fiel gleich beim Hereinkommen der Küchengeruch auf, leider war das ein permanter Störfaktor, vor allem unsere Mäntel die an der Garderobe hingen, erinnerten sich noch tagelang an diesen Restaurantbesuch. Sehr ärgerlich und 1 Punkt Abzug der Ambientsbewertung.

Das Service gewöhnungsbedürftig –distanziert, leicht hektisch, aber kompetent. Das Gefühl abgefertigt zu werden schlich sich aus dieser Kombination ein, hier könnte nachgebessert werden.

Die Weinauswahl per Glas überschaubar, aber durchaus ok. Kamptaler und Weinviertler Winzer sind bei den Weissweinen zu akzeptablen Preisen um die 5 EUR/Glas vertreten. Flaschenweise ist die Auswahl um einiges grösser, und noch immer sehr preiswert – kaum eine Flasche (günstiges Standardsortiment von Bründlmayer, Jurtschitsch, Topf, … ) über 30 EUR.

Nach einem Martini für mich (sehr dry, sehr gut gemacht) und einem Jade (ein Creme de Menthe basierter Cocktail, nicht zu süß, dafür sorgt das Angostura – sehr empfehlenswert) als Apperitiv ging’s ob der fehlenden Vorspeise gleich an die Hauptspeisen:

Mittleres Sushi Set, 8 sushi + 6 maki um 14,50 EUR. Selten findet man in Wien so ein – subjektiv betrachtet – gutes Sushi. Kein Surimi auf dem Teller, dafür Lachs, Butterfisch und Garnelen von hoher Qualität. Der Lachs sehr zart, kaum Fettanteil – habe ich selten so bekommen. Die Maki auch sehr gut und mit Avocado gefüllt.

Dim Sum Combo – Gedämpft um 13,50 EUR: Im Dämpfkorb serviert kommen 6 unterschiedliche Dim Sums (jeweils 2 Stück) von einer nicht unscharfen Chilisauce begleitet: die gedämpften Garnelenbällchen wirklich gut, ebenso die Shrimp-Wasserkastanientaschen und die Tofutaschen. Bei den anderen 3 Varianten mit Shrimp-Schweinefleisch waren die Glücksknödel und die Spinattaschen sehr gut, die Kristalltaschen litten unter der Qualität des Schweinefleisches, das mit Knorpeln unschön zu essen war – das muß doch eigentlich nicht sein, schade.

Fazit: 2 Cocktails + 4 Gläser Wein + 2 Hauptspeisen um 65 EUR ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, das Service ok mit Verbesserungspotential aber die Lüftungsverhältnisse gehen gar nicht, daher der erwähnte Punkteabzug der Wertung für das Ambiente.

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am 9. Oktober 2012
stellamaris
1
1
1Speisen
5Ambiente
2Service

Wunderschönes Restaurant im Opiumhöhlen-Stil, sehr stylish, die Preise sind überdurchschnittlich, jedoch wohlschmeckend und angesichts des Ambientes in Ordnung.

Auf meine Bitten, mir etwas ohne Glutamat / Meeresfrüchten (leide an einer Histaminintoleranz) vorzuschlagen, wurde kaum eingegangen (Bedienung: "Tja, da kann ich Ihnen leider nicht helfen"). Habe mich an die Gyoza rangetraut (mit Schweinefleisch), jedoch nur in Vorspeisengröße, d. h. 4 Gyoza, ich muss sagen: sehr wohlschmeckend.

Die Reaktion die ich davon jedoch bekam, hatte sich gewaschen, bin jetzt den ganzen nächsten Tag bedient. Dass man in der kleinen Menge an Füllung eine derart große Menge an Glutamat unterbringen kann, war mir neu. Im Vergleich ist hier mein Billig-Asiaten-Fast Food-Stand am Schwedenplatz völlig unproblematisch. Klar, man weiß, dass chinesisch oft glutamatlastig ist, und viele vertragen´s ja auch. Ein Zeichen für hohe Qualität ist es für mich jedoch nicht.
Und da das ShanghaiTan ja doch eher zu den gehobenen Asiaten mit den zugehörigen hohen Preisen gilt meine Bewertung: mangelhaft!

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Kommentar von Unregistered am 11. Dez 2012 um 12:28

Ich empfehle eine Untersuchung beim Spezialisten auf Nahrungsmittelunverträglichkeit, da neue Studien wieder bewiesen haben, dass es keine Glutamatunverträglichkeit gibt. Liegt wohl eher an einer anderen Unverträglichkeit wie z.B. Gluten.

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am 13. Juli 2012
Experte
uc0gr
215
47
28
4Speisen
3Ambiente
3Service
18 Fotos9 Check-Ins

Das Shanghai Tan übte immer schon einen Reiz auf mich aus. Hier wollte ich unbedingt einmal einkehren. Wissend, dass man hier stets reservieren sollte, was aber telefonisch völlig problemlos und sehr freundlich einen Tag vorher gelang, wussten wir bei Eintreffen im Lokal auch warum.

Durch ein „Leitsystem“ aus Glaswänden, was eher nicht ganz ungefährlich ist, da man sehr leicht dagegen laufen kann, wird der Menschenandrang „verdünnt“ und man landet unwillkürlich vor der großen Bar, an der Stirnseite die Hauptkassa und einige sehr freundliche Miterbeiter, die den Gast gut gelaunt in Empfang nehmen und ebenso nett aber rasch an den reservierten Tisch bringen.

Leider ist es in diesem Lokal ebenso wie auch draußen extrem warm, offensichtlich gibt es keine oder eine zu klein dimensionierte Klimaanlage. Ich tippe aber eher auf ein „normales“ Belüftungssystem. Das Lokal ist natürlich „durchgestylt“ und „trendy“, wie man so schön neudeutsch sagt. Unmengen an Lampions hängen von der Decke herab, alle in Rot leuchtend, die Sessel und Bänke ebenfalls in Rot gehalten, mit klarem Glanzlack überzogen glänzen nur so vor sich hin. Natürlich auch hier die von mir so gehasste Unart alles Tisch an Tisch, Sessel an Sessel aufzureihen. Nur einen Hauch enger noch und man isst ohne Probleme vom Nachbarn – eine private oder lauschige Unterhaltung ist hier nicht möglich, und Gemütlichkeit kommt für mich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr auf. Durch die Verspiegelung rundherum empfindet man jeden Gast mindestens doppelt oder dreifach hier zu sein. Das Lokal war übrigens innerhalb von etwa 20 Minuten bestens gefüllt.

Bereits am Tisch oder vielmehr am Tischchen standen Stäbchen in einem netten Porzellangefäß bereit und es war alles sauber und adrett. Flugs die Karte an meine beste Ehefrau von allen und mich gereicht, bestellten wir unsere Getränke.

Wunderbar, ein Bierangebot abseits der 08/15-Klassiker wie Ottakringer & Co vorzufinden: Trumer-Bier (Link) sowie aktuell das Salzburger „Die Weisse“, ein hefetrübes Weißbier, das bereits seit 1901 gebraut und in Bügelverschlussflaschen abgefüllt wird (mit zehntägiger Flaschen-Nachgärung). Auf das freute ich mich schon beim Lesen der Karte besonders. Weniger toll, war es jedoch, dass dieses bereits beim Öffnen des Bügelverschlusses nur so überquoll und den Tisch versaute – also eindeutig viel zu warm. Eine der netten Servicekräfte erzählte während des Aufwischens etwas von „Wir haben durch die derzeitige Hitze ein Problem mit der Kühlung,…“ – diese Information erwarte ich mir als Gast bereits beim Übergeben der Speisekarte und insbesondere beim Bestellen von Weißbier! Ich habe dann auf ein Trumer-Pils umdisponiert (EUR 3,10 das Seidel) und meine beste Ehefrau von allen bestellte sich einen weißen „Sommerspritzer“ (EUR 2,90 für 0,25L). Beides war O.K., das Trumer leider auch etwas zu warm, jedoch noch immer gut trinkbar.

Zu unseren Vorspeisen, die wir uns teilten:
„Spicy Wantan in Chili-Erdnuss-Sauce“ (EUR 5,20 aus der Monatskarte) – beeindruckend der wunderbare hausgemachte Nudelteig, sehr gute feine Fleischfülle serviert mit einer sehr guten Chili-Erdnuss-Sauce, die wirklich nach den Zutaten schmeckte und pikant aber nicht überwürzt war. Darüber noch etwas schwarzer Sesam gestreut ergänzte den Genuss – SEHR GUT

„Wantansuppe“ (EUR 4,50 aus der Monatskarte) – auch hier besonders schmackhaft der hausgemachte Teig der Wan-Tan. Die Suppe fein und pikant abgestimmt mit einer leichten aber angenehmen Schärfe, ein echt schönes Geschmackserlebnis abseits des „normalen“ asiatischen Angebotes.

„Vietnamesische Frühlingsrollen“ (EUR 5,80 aus der Monatskarte) – mit hauchdünner Reisblattummantelung wurden die Röllchen, wie es sein soll bei dieser Art, mit mehr als ausreichend Thai-Basilikum, Salat, Koriander und Salatgurke (etwas verwunderlich) serviert. Man wickelt nach Belieben die Röllchen in die Kräuter bzw. den Salat und tunkt dann diese in die Sauce. Die Sauce fiel meiner Meinung nach von den anderen Speisen doch etwas ab, da sie eher dünn und zaghaft gewürzt war. Die Idee aber, die Sauce mit gerösteten Erdnüssen zu verfeinern war sehr gut und gab der Sauce einen guten „Crunch“. In Summe ein sehr gutes GUT.

„Saté Spieße – Fleisch Kombi“ (EUR 12,80 – Standardkarte) – es werden je zwei Spieße vom Huhn, Rind, Lamm und Schweinefleisch serviert, was schon einmal recht üppig ist. Dazu gibt es auch noch einen gut körnigen Reis und eine Salatgarnitur sowie das Töpfchen mit der Erdnuss-Sauce, die wohl eine der besten und nussigsten war, die ich je gegessen habe – zum Hineinlegen. Egal welches Fleisch, auch das besonders sensibel zu grillende Lamm oder Huhn, war sehr saftig und zart – ein Gedicht. Die Salatgarnitur war tatsächlich ungewöhnlich, denn erstens kein „Dosensprossensalat“, wie fast erwartet, und zweitens ein wirklich gut marinierter frischer „Haussalat“. Dieser Gang war wirklich AUSGEZEICHNET.

Als Hauptspeise hatte meine beste Ehefrau von allen die „Riesengambas mit Pinien-Thaibasilikumpesto“ (EUR 16,80 aus der Monatskarte) – die Gambas wirklich auf den Punkt gebraten, sehr gut mariniert, das Pesto optimal und rund abgeschmeckt war absolut überzeugend. Auch die Portionsmenge war äußerst ordentlich, oftmals erhält man nur einen Bruchteil davon. Der dazu servierte Reis und der Salat, wie bereits beschrieben – Sehr gut. Ein SEHR GUTES Gericht, das tadellos zubereitet wurde.

Somit gebe ich in Summe sehr gerne ein SEHR GUT, in dieser Lokalkategorie, auf diesem Niveau auch völlig gerechtfertigt.

Der Service war zwar freundlich, nett und auch für Fragen sehr offen, jedoch durch den Fauxpas mit dem „Verschweigen“ des Kühlungsproblems bleibt es bei einem ehrlichen und gerechten GUT. Denn besonders hervorzuheben an der Serviceleistung im positiven Sinne war auch nichts.

Somit wären wir beim Ambiente. Ein kleiner Gastgarten vor dem Lokal direkt an der doch heftig befahrenen Gumpendorfer-Straße ist nett, aber nicht gemütlich. Das Lokal ist mir zu „schick“ oder „trendy“ und meines Erachtens nicht mehr gemütlich insbesondere durch die Enge der Tischreihen. Manches wirkte auf mich schon wie mit Gewalt „IN“ zu sein. Das WC ist hypermodern, aber ich erwarte mir einen anderen Sauberkeitsstandard, abgesehen davon, dass der Weg dorthin mehr als nur „verwegen“ ist. Beleuchtung ist de facto nicht vorhanden und die Idee mit dem „Waschbrunnen“, der automatisch Wasser in den Trog laufen lässt ist originell, aber nicht mehr. Eine „Psych“ (= Wiener Ausdruck für einen Schminktisch) am Damen-Klo ist auch originell, aber recht redundant, denn es gibt sowieso kein Licht hier. Der gesamte Keller ist der Raucherbereich, was weniger günstig ist, da es zwei Treppen abwärts gibt und der Rauch immer in den oberen Nichtraucherbereich zieht. Aus meiner Sicht präsentiert sich der Kellerbereich mit seinen Separées und seiner sehr spärlichen Beleuchtung so, wie man sich eine Opiumhöhle vorstellt. Es ist originell, aber für ein gemütliches Essen ist der Keller einfach nicht geeignet und wahrscheinlich auch nicht hierfür gedacht. Das ist für mich ein gerade noch GUT, eher an der Grenze zum MÄSSIG.

Fazit: ich empfehle das Lokal in jedem Fall, denn es war ein echtes Erlebnis. Für die Speisen würde ich wohl wöchentlich herkommen, für das Ambiente jedoch nicht. Es hat mit gemütlichem Essen so gar nichts zu tun. Dieses „stylishe“ Gedränge und das Sitzen in Reih und Glied ist für mich mit gemütlichem und entspanntem Essen nicht vereinbar. Der Geschmack hier ist durchaus ausgefallen und teilweise völlig anders als beim „Asiaten um’s Eck“. Die Auswahl an Dim Sum oder Gyoza ist beeindruckend und der hausgemachte Teig ist es sowieso, auch für „normale“ Nudeln. Das angebotene Mittagsmenü ist sehr mit den verschiedenen Nudeln oder Zubereitungsarten sehr variantenreich (siehe auch Homepage) und zusätzlich auch noch günstig. Eine zusätzliche Monatskarte bietet ein darüber hinausgehendes erweitertes Angebot. Auch eine Pekingente für vier Personen gibt es hier auf Vorbestellung. In Summe: unbedingt ausprobieren, man sollte es zumindest einmal erlebt haben! Preislich finde ich das Lokal völlig angemessen, denn es ist hier sowieso alles anders…

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 23. Juni 2012
Experte
bubafant
283
71
29
4Speisen
3Ambiente
4Service
22 Fotos5 Check-Ins

Ein Blick auf das Bild mit den vielen roten Lampion Laternen und um mich ist es geschehen, sodass ich sofort beim Deal: Ein kulinarischer Ausflug ins Reich der Mitte – chinesische Spezialitäten – Wertgutschein (außer Sushi), zuschlage(n) muss. Reservierung via e-mail, prompte Antwort im Du-Stil, passt.

36 Grad (nein nicht von 2raumwohnung, sondern in der Stadt) und wir sind froh, dass sich der reservierte Tisch im Innenbereich befindet, gleich neben der Glasfront mit Blick auf den vorgelagerten kleinen Gastgarten mit Holzmöblierung. Der Eintritt ins Lokal ist schon eine Challenge, fast wie der Anfang des Spiegelkabinetts. Verwirrend für viele, während unseres Aufenthaltes ist zwar niemand gegen eine Scheibe gedeppert, aber einige haben vorsichtig umgedreht und einen anderen Weg gesucht.

Nach dem Eintritt steht man vor direkt vor der breiten Bar, viele junge Menschen im Service, die sehr flott die Gäste zu Ihren Tischen begleiten und bei der Speisenauswahl und auch bei deren 'Verzehrmöglichkeiten' behilflich sind.
Die Tische im NR-Bereich stehen sehr eng, unser Tisch ist durch die Lage am Fenster zumindest durch den Gang von den anderen getrennt. Allerdings ErsteReiheFußfrei-Blick auf den Tisch im Gastgarten auf dem Gehsteig. Was störend sein könnte, entpuppt sich – für uns – als unendlich interessant, weil man die Speisen der anderen inklusive deren Handhabung sehr genau beobachten kann.

Die Tischchen und Sessel sind im weinroten Chinalack-Stil gehalten, die Lederbänke und Sitzauflagen knallrot. Bereits im Gastraum sind die Außenwände verspiegelt, sodass man sehr genau schauen muss, wo genau jetzt noch real ist, und wo das Spiegelbild. Am Tisch befindet sich ein Keramiktöpfchen mit Servietten und schwarzen, glatten Essstäbchen, sowie ein Weinempfehlungsständer. Die sofort gebrachte Speisekarte ist klein und schwarz mit weißer Schrift, die Monatskarte für den Abend ein Einlageblatt.

Wir entscheiden uns nach kurzer Beratung durch den Kellner für den Sommernachtstraum für zwei Personen: Vietnamesische Reisnudelspezialiät mit Frühlingsrollen, Rindslungenbraten und gefüllte Miang-Kum-Blätter (EUR 26,80), sowie an Getränken 0,3 Liter Trumer Bier (EUR 3,10) und ½ Liter SoZi (EUR 4,20 !). Fast im Minutentakt kommen neue Gäste und das Lokal füllt sich sehr schnell. Vielleicht, weil der Deal ausläuft, denn wir sind beileibe nicht die einzigen.

Es wird ein kleiner rechteckiger Teller mit Erfrischungstuch serviert, aha also mit den Fingerchen essen. Es dauert nicht lange und es wird die große Platte zwischen uns auf den Tisch platziert. Sehr interessant. Ich denke, ich habe noch nie vietnamesisch gegessen, also kosten wir uns im Uhrzeigersinn durch die Speisen. Angerichtet ist weiters viel frischer, nur gewaschener Salat und Kräuter, sowie Gemüse mit einem größeren Schälchen Sauce.

Also der Reihe nach:
Die Frühlingsrollen. Nach dem Herausbacken schräg in zwei Stücke geschnitten, perfekt mit Knuspereffekt, die Fülle mit gehacktem Fleisch und Gemüse nicht in Einzelteilen greifbar. Sehr gut.
Die mit im Wok gegarten Garnelen gefüllten Miang-Kum-Blätter waren – wie soll ich es sagen – eigen. Vom Geschmack in Ordnung und auch perfekt gewürzt, allerdings in der Konsistenz gewöhnungsbedürftig, fast etwas zurückfedernd, um nicht ein anderes Wort benutzen zu müssen.
Der Rindslungenbraten mit Reisnudeln. Mein absolutes Highlight. Davon hätte ich einen großen Topf ganz alleine essen können. Das Rindfleisch von bester Qualität, im Wok mit Zwiebeln und Lauch gegart, perfekt gewürzt und gemeinsam mit den Nudeln ein Traum. Man muss nur schnell sein, dass die Nudeln sich noch mit dem Fleisch vermengen lassen. Die glattrutschigen Stäbchen sind da auch nur wenig hilfreich. Man erinnere sich an das Erfrischungstüchlein …

Obwohl wir fleißig in die Sauce eintunken bleibt zuletzt noch viel vom Grünzeug und eben der Sauce über. Also, das Grünzeug eingerollt und in die Sauce getunkt. Diese hat eine Geschmacksmischung, die schwer zu beschreiben ist: Süß. Sauer. Pikant. Chilischarf. Etwas Knoblauch. Mittlere Geschmacksexplosionen im Mund. Das Beste aber, sobald man mit dem Essen aufgehört hat, sind die Geschmacksknospen sofort beruhigt und man hat keinen Nachgeschmack.

Am Nebentisch werden Hauptspeisen aus der Standardkarte in großen schwarzen Schüsseln serviert. Sehr große Portionen. Am Tisch im Gastgarten werden Thit Nuong (vietnamesische Spieße zum Selbstrollen mit Reispapier) und Riesengarnelen und Sushi-Sets serviert. Sieht alles sehr gut und frisch aus, und es ist erheiternd, beim Hantieren mit dem Reispapier, getrennt mit Kunststoffscheiben, zuzuschauen.

Als kleinen Drüberstreuer noch einen Cappuccino (EUR 3,20) mit vielen bunten Smarties serviert, sowie Kokoscrème Caramele mit Mango (EUR 4,50). Serviert im Trinkglas. Große Schicht Kokos und Mango Fruchtmark als Abschluss. Das Caramel befindet sich am Boden des Glases, komplett verflüssigt, wahrscheinlich wegen der Hitze. Ein gutes und sehr erfrischendes Dessert.

So und natürlich wird das vielbeplauderte WC inspiziert. (Für alle, die es nicht wissen wollen, geht es beim Fazit weiter). An der auf einer Seite offenen Küche geht es vorbei in den Keller. Schwarze Treppen mit schwarz-gelber Schraffierung auf der ersten und letzten Stufe. Dort befindet sich auch der Raucherbereich, weil dort niemand sitzt ist es wahrscheinlich erst recht dunkel gehalten. Nach kurzer Orientierung hilft der Ruf einer Vorgängerin, wo das WC ist. Ich kann nur sagen, jeder lockt den nächsten in die richtige Richtung. Ist zwar unheimlich sozial und man knüpft neue Kontakte, aber für Sanitäranlagen doch nicht ganz das richtige.

Alles verspiegelt. Wenn man es nicht gesehen hat, hat man keine Vorstellung davon. Ist das Fenster jetzt wirklich da, oder ist das eine Spiegelung. GsD war eine WC-Tür offen (leider ohne WC-Papier), also das nächste Kämmerchen gesucht.
Beim Ausgang trennt ein niederes gefliestes Becken in Form eines ‚Sautrogs‘ die Sanitäranlagen der beiden Geschlechter und wenn man vorbei geht, beginnt Wasser von beiden Seiten ins Becken zu laufen, d.h. Rückengeplagte können schon mal üben, dass sie dann auch runter kommen.
Seifenspender und Handtuchautomat in modernster Ausstattung bringen bei Berührung das einzige Licht in diese Angelegenheit. Ich hoffe, beim Reinigen kann man diese Dimmung ändern …

Fazit: Hingegangen wegen der Optik und Neugier. Sehr gut gegessen. Wir werden sicherlich weitere Speisen von der Speisekarte bei einem allfälligen Besuch ausprobieren.

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Letzter Kommentar von am 23. Jun 2012 um 20:17

Nein, schade, gestern am Freitag, aber dein "Geist" war noch zu spüren...;-)) Gerry

Gefällt mir1
am 11. Februar 2012
Vienna79
1
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Ausgezeichnetes Essen, große Auswahl an Dim Sum, freundliche und schnelle Bedienung, außergewöhnliches Ambiente. Wir hatten Dim Sum, vietnamesische Rollen und Udong mit Meeresfrüchten, sehr gut! Jedenfalls einen Besuch Wert!

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am 21. Jänner 2012
boinus
27
19
7
3Speisen
4Ambiente
5Service

Gestern mit GöGa dort, Tisch leider nur im oberen Bereich bekommen (deshalb auch Ambiente-Abzug, waren auf unserem 2er-Tisch etwas eingekeilt zwischen vier anderen Tischen). Im unteren Raucherbereich gibt es heimelige Kojen, die dem ganzen eine einzigartige Atmosphäre geben, schade kein Platz mehr frei. Service war 1A, schnelle Bedienung, angebotene Unterstützung bei den Vietnamesische-Frühlingsrollen (geschmacklich sehr gut). Hauptspeisen: Vietnamesisches Curry (mir war es zu mild , vielleicht ist die vietnamesische Curryvariante generell milder als Andere), die Fleischstücke waren mir zu groß und teilweise flachsig ; Rindslungenbraten mit Avocado: Fleisch sehr gut, Zwiebel und Gemüse hätten ein wenig länger angebraten werden können, ansonsten OK. Nachspeise haben wir ausgelassen. Weinkarte: solide, der Pinot Noir war hervorragend!
Wir werden es nochmals testen, nächstes mal im Kellerbereich!

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am 12. Dezember 2011
kankiki
6
1
1
4Speisen
3Ambiente
4Service

Sehr nettes Restaurant mit einer einzigartigen Atmosphäre (sehr dunkel und rote Lampen) und sehr nettem Personal.

Das Essen war sehr gut - vor allem die Gemüsesuppe, die extra für uns zubereitet war, da aufgrund unserer großen Gruppe Entencremesuppe Teil des Menüs war. Auch das Sushi und die Vorspeisen sehr lecker. Die Peking-Ente war nicht mein Fall, aber das ist Geschmackssache.

Sehr zu empfehlen sind auch die Glücksbällchen als Dessert!

Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

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am 1. Dezember 2011
Gusto111
7
2
1
-Speisen
-Ambiente
-Service

Tolles Restaurant, Tolles Essen und Tolles Service !!

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Letzter Kommentar von am 15. Dez 2011 um 05:44

trotzallem sollten wir diese Diskussion vielleicht doch ins Forum verlegen. Am Ende bildet sich Gusto111 noch was ein, das er auf seine Bewertung doch 41 Kommentare bekommen hat

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am 29. September 2011
Hibiskus8
102
15
7
4Speisen
4Ambiente
4Service

Das Ambiente im ShanghaiTan ist wirklich einzigartig und würde ev. sogar in Rinaldos Guide der ungewöhnlichen Restaurants passen.
Die Atmosphäre ist sehr schummrig und durch die unzähligen roten Laternen an der Decke und einigen Spiegeln, hat man das Gefühl eine Opiumhöhle zu betreten. Im Keller befindet sich unter anderem der Raucherbereich und kleine Kojen wo allerdings eine gewisse Gelenkigkeit vorausgesetzt wird. (siehe die hier bereits hochgeladenen Fotos)

Unbedingt sollte man auch die Toiletten aufsuchen. Auch dort herrscht eine schummrige Atmosphäre und die Räumlichkeiten bestehen ausschließlich aus Spiegel, sodass man schon ordentlich Orientierungsprobleme bekommen kann. Interessant ist auch der Waschbereich, aber da verrate ich mal nicht zuviel ;-)

Das Service war ausgesprochen freundlich und obwohl wir eine Gruppe von 9 Personen waren wurde alles recht flott gebracht und klappte vorzüglich.

Nun aber zu den Speisen. Es gibt eine Standardkarte mit hauptsächlich Sushi, Maki, Dim Sum, Nudeln…. und dazu eine wechselnde Monatskarte. Zu Mittag gibt es eine eigene Karte.

Ich teilte mir einen Avocadosalat mit Sashimi (7,80), der leicht cremig und pikant gewürzt war. Alle Zutaten waren in kleine Würfel geschnitten und schmeckten ausgezeichnet.

Als Hauptspeise wählte ich Lachs mit Zuckererbsenschoten in Sake/Mirin Sauce (13,80)
Schmeckte mir sehr gut, der Sauce fehlte es allerdings etwas an Raffinesse, ein spezielles Geschmackserlebnis fehlte. Dafür durfte ich dann die selbstgemachte Erdnusssauce die zu den Sate Spießen gereicht wurde, probieren und die war ein Traum. Intensiver Erdnussgeschmack, gleichzeitig etwas süßlich, aber auch leicht scharf… wir baten sogar ums Rezept, das rückte der Koch aber leider nicht heraus :-)
Probieren durfte ich auch von den Thit Nuong (vietnamesische Spieße zum selberrollen mit Reispapier um 13,80). Dazu wurde eine dunkle Sauce gereicht, die auch ausgesprochen interessant schmeckte und wir rätselten ob da nicht sogar ein Hauch Schokolade drin war.

Von den Preisen her würd ich das Lokal als etwas höherpreisig einstufen vor allem bei den Getränken. 0,5l Soda Zitron zu 4 Euro oder 0,5l Apfelsaft gespritzt zu 5 Euro fand ich schon recht happig. Bei den Speisen war das Preis/Leistungsverhältnis durchaus ok.

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Letzter Kommentar von am 13. Dez 2011 um 23:22

also wenn der Termin passt, komm ich natürlich gerne ;-)

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am 4. November 2010
Kugelbauch
6
1
1
4Speisen
4Ambiente
3Service

Nettes, gemütliches Lokal, wobei mir persönlich der Raucherbereich im unteren Stockwerk mit seinen einzelnen Nischen besser gefällt. Die WC s sind vieleicht etwas gewöhnungsbedürftig, nicht jeder fühlt sich in einem Spiegelkabinett wohl... Das Personal ist recht flott und auch freundlich.
Die Speisekarte besteht zum größten Teil aus Sushi, Maki, Ura Maki und Dimsum, warme Vor- und Hauptspeisen sind eher auf der wechselnden Abendkarte zu finden. Während die Sushi- und Maki-Portionen sowie die Vorspeisen doch eher klein ausfallen (in Relation zu den Preisen), sind die Hauptspeisen der Abendkarte mehr als genug und noch dazu köstlich. Zu empfehlen das vietnamesische Curry! Ein Traum, sehr interessant die Kombination Süßkartoffeln und genau der richtigen Schärfe. Auch die Ura Maki mit Crispy chicken oder Duck sind sehr zu empfehlen (allerdings nur für den kleinen Hunger). Vorbeischauen!

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am 9. März 2008
AntonEgo
40
3
4
4Speisen
4Ambiente
3Service

Tolles Lokal im Shanghai Stil. Der untere Bereich bietet stimmungsvolle Nieschen mit Opiumtisch. Sehr gutes Dim Sum, und hervoragende selbstgemachte Nudel mit Ente, Rind oder Huhn.
Hier habe ich auch ein sehr gutes Penang Curry gegessen, was aber leider nicht immer auf der Karte ist.

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ShanghaiTan - Karte
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