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Speisen
Ambiente
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37
34
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Gesamtrating
35
20 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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ARTNER am FranziskanerplatzARTNER am FranziskanerplatzARTNER am Franziskanerplatz
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ARTNER am Franziskanerplatz Info
Ambiente
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Hochpreisig
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Öffnungszeiten
Mo
10:00-02:00
Di
10:00-02:00
Mi
10:00-02:00
Do
10:00-02:00
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ARTNER am Franziskanerplatz

Franziskanerplatz 5
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Restaurant, Bar, Lounge, Weinbar, Vinothek
Tel: 01 5035034
Lokal teilen:

20 Bewertungen für: ARTNER am Franziskanerplatz

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 4. Oktober 2015
Steaklovers
2
1
4Speisen
3Ambiente
3Service

Nach einem Umbau des Lokals im April 2015 orientiert sich das Artner nun noch stärker in Richtung Steaklokal. Daher bietet das Artner eine feine Auswahl an Steaks, die sogar Dry-Aged-Beef und USDA Prime, die höchste Steak-Qualität in den USA, umfasst. In unserem Test verköstigten wir ein brasilianisches Zebu-Filet, das etwas durch war, und ein USDA-Prime-Filet aus Kansas/USA, das wirklich zart, feinfasrig und von rauchigem Grill-Flavor war.

Als Besonderheit ist jedoch der sog. Josper-Grill hervorzuheben, in dem (u.a.) die Steaks zubereitet werden. Dieser ursprünglich aus Spanien stammende Grill ist eine Kombination aus Holzofengrill und Backofen in einem Gerät und verspricht das Raucharoma wie man es von den Freiluft-Kohlegrills kennt.

Ambiente und Preise des Lokals orientieren sich am gehobenen Niveau. Das Lokal verfügt auch über einen Gastgarten mitten im historischem Ambiente des alten Franziskanerplatzes in Wien.

Flair des Lokals und wie die Steaks aussehen, kann man in diesem Video gut sehen: www.steaklovers.at/steak-lokale/artner-am-franziskanerplatz

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am 15. September 2015
Kopenhagen
13
1
2
1Speisen
3Ambiente
1Service

Im Rahmen der Wr. Restaurantwoche haben mein Mann und ich den Lunch im Restaurant Artner Franziskanerplatz gebucht. Sollte das eine Werbekampagne für die teilnehmenden Restaurants sein, so hat man das bei Artner glaube ich nicht verstanden.
Kurz und bündig:
Der bestellte Weisswein war viel zu warm. Auf Nachfrage des Obers ob alles in Ordnung wäre, habe ich das auch reklamiert, was dieser stillschweigend zu Kenntnis nahm.
Die servierte Kürbissuppe mit Ziegenkäseeinlage, ausgezeichnet.
Aber dann!!! Den hochtrabenden Namen der winzigen Schnittchen vom Angusrind habe ich mir nicht gemerkt und an der Menge lag es auch nicht, dass ich sehr enttäuscht war,aber jedes einzelne Stückchen war voller Flechsen. Beim Abservieren die übliche Floskel ob alles in Ordnung war wies ich auf meinen Teller und der diesmal sehr nette asiatische Kellner meinte er werde das der Küche melden. Die Stückchen von meinem Mann waren alle OK und auch an dem Geschmack hätte ich nichts auszusetzen gehabt.
Wir haben dann noch die Dessertkarte verlangt jedoch nach unserem Gusto nichts gefunden, was, ohne Nachfrage ob es denn noch etwas sein darf, den schweigenden Abtransport der Karte zur Folge hatte. Wir werden dieses Lokal also nicht in unser Repertoire aufnehmen. Trotz "Restaurantwoche" betrug die Rechnung dann immerhin trotzdem rund 50 Euro, ah ja, da waren ja auch noch 2 kleine "Braune". Eine Entschuldigung für die miese Qualität des einen Tellers wäre doch wohl angebracht gewesen.

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Kommentar von am 15. Sep 2015 um 21:37

Warum habt ihr das flachsige Stück nicht sofort reklamiert, sondern erst wie abserviert wurde??

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am 17. August 2014
ThomasK4
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Ein tolles Restaurant, guter Service und sehr gute Küche. Unbedingt Tartar probieren. Die einheimischen österreichischen Weine sagten uns als norddeutschen nicht so viel, wir haben uns auf die Empfehlung des Service verlassen und das war goldrichtig. Die "Zusatzangebote" bei den Beilagen waren geschmacklich gut (z.B. Mangold) hätten nur etwas mehr sein können.
Insgesamt ein sehr schöner Abend.

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am 13. Juli 2014
OskarJ
2
1
3Speisen
2Ambiente
4Service

Mein erster Besuch beim Artner... laut einschlägiger Beschreibung ein Super Lokal!
Die Realität: Samstag Abend, "Geburtstagsessen", erste Frage, drinnen oder draußen? Das Wetter ist unbeständig, Entscheidung fiel für den Gastgarten(!), da im Lokal niemand gesessen ist...
Wir hatten reserviert, die Bedienung war freundlich und kompetend. Der sogenannte Gastgarten besteht aus Gartenstühlen und Tischen, nicht getrennt vom Nebenlokal "kleines Caffee".
Die Raucherfraktion ist hier überall anzutreffen, zum Glück wars windig...
Das Essen: ich endschied mich für einen Saisonsalat mit eingelegten Pilzen, war nicht schlecht, aber fürs gebotene zu teuer. Der Aperitif, ein Glas Muskateller, war sehr gut, ebenso der Cabernet Sauvignon Aubühl um wohlfeile 40 Euronen.
Mein Lamm (mit Knochen ca. 200 g) habe ich "durch" bestellt, ist auch so gekommen, wenn auch ein wenig salzlastig. Warum die Viecherl aus Neuseeland kommen müssen, bleibt mir ein Rätzel, wo wir doch tolles Biolamm in versch. Regionen aus Österreich beziehen können...
Auch Steakfleisch aus USA etc.??
Na ja, ist wahrscheinlich exotischer....
Fazit: für mein Empfinden ist es das investierte Geld nicht wert, das Essen ist für den Preis unter meinen Erwartungen. Das Ambiente ist für diese Klasse im Gartenbereich eher dürftig. (unsere unmittelbaren Nachbarn aus dem "Nebenlokal" tranken einfaches Bier und aßen dazu Schnittlauchbrot um etwa den Preis unserer Vorspeisen und rauchten dazwischen...!?) Der Franziskanerplatz ist also eher was für die Wien-Besucher.....
Entgegen anderer Bewertungen hatten wir Glück mit dem Personal, die Leute waren freundlich und zuvorkommend, einPLUS

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Letzter Kommentar von am 15. Jul 2014 um 22:10

ich glaube Oskar meint wirklich dazwischen rauchen. Sprich ein Biss Schnittlauchbrot, ein Schluck Bier und danach wieder ein Zug von der Zigarette. Usw. Usf. Das sieht zwar furchtbar aus und schickt sich nicht, kann aber geschmacklich ein besonderes Raucherlebnis sein. Wer ein abenteuerlustiger Raucher ohne Scham ist kann es ja mal ausprobiern.

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am 11. Mai 2014
willistadler
3
1
1
3Speisen
2Ambiente
0Service

der besuch beim artner leider eine umfassende enttäuschung; eine geschlagene stunde lang warten auf vorspeise, nicht einmal nach getränken wurde in dieser vollen stunde gefragt; die vorspeise lam falsch; als die richtige kam, war die hauptspeise (dry aged steak für 2 um fürstliche € 57) auch schon fertig, es wurde einfach herumstehen gelassen und dann mit den beilagen 10 minuten später lauwarm bis kalt serviert. der kellner ignorant und ungefragt duzend. wir dachten, wir sind im falschen film. die gault-millau-bewertung (15) ist um 10 zu hoch, die 2 hauben haben dort nichts verloren.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 9. August 2013
Experte
dieBrotvernichter
67
17
18
4Speisen
2Ambiente
3Service

Steak – in Wien am besten vom Jospergrill und der steht am Franziskanerplatz. Weil die Schlemmerei im vergangenen Herbst so gut war - wieder hin zum Artner. Und wie ist es jetzt?

Freilufttemparatur 37 Grad, zu Hause gefühlte 32 Grad, Outdoor-Kochen auf der Terasse wollen wir unseren Nachbarn nicht zumuten. In Erinnerungen an die Stuttgarter Meatery schwelgend, beschließen wir bei einem früh-abendlichen Kaffee im Schanigarten: unser Herd bleibt heute kalt und wir fröhnen unserer Fleischeslust – bei einem Bio-Steak natürlich. Wir freuen uns auf ein einfaches Abendessen, auf ein schlichtes Steak von hochwertiger Qualität.

Wir kündigen uns mobil 45 Minuten vorher beim Artner an und fragen nach einem Tisch im Gastgarten. Leider nein – ist schon voll. Aber drinnen gerne. Gut, unser Gusta (sic!, wir wissen) siegt, wir essen drinnen.
Angekommen werden wir, wie gewohnt sympathisch empfangen, man lässt uns freie Tischwahl – wie so oft sind wir dann kurz mit der Entscheidungsfreiheit überfordert und nicht immer ganz eins, aber die Ebenso-Kluge gibt nach und wir nehmen Platz auf der langen Bank, an der ein Tisch neben dem anderen gereiht steht. Gleich 20 Zentimeter neben einem alten Pärchen mit dem wir uns nun die lange Bank teilen. Der Artner hat einen modern bodenständig gestalteten Innenraum, der fast kühl und düster fad wirkt aber dennoch sichtbar von schon vielen Gästen besucht wurde. Ein paar Veränderungen zur Revitalisierung des Gastraumes wären mittlerweile angebracht. Aber uns geht’s ja um’s gute Essen. Und ein bisschen Wein, darf’s natürlich auch sein.

Der junge Bursch vom Service ist sehr freundlich, bemüht und als Anfänger schon ziemlich souverän unterwegs. Fragt nach Aperitiv und will uns Speisen empfehlen. Jedoch wir sind zielsicher und entschlossen zum Steak-Essen unterwegs, daher nicht viel Drumherum. Wir wollen das Entrecote für Zwei vom Josper dazu Beilagen für Drei: Paprika-Couscous, Erdäpfel-Ringe und Grillgemüse der Saison. Bitte um eine passende Weinempfehlung.

Der junge Mann vom Service empfiehlt uns unter anderem einen Artner-Wein von seinem „Papa“ – aha also der Junior. Nach der informativen Ansprache zu den Weinen, werden unsere wortkargen Sitznachbarn unrund und dann fallen ihnen doch noch einige Wörter zur Beschwerde über den jungen Herrn, der mit seiner Rückseite ständig ihren Tisch beim Servicieren von uns berührt, beim Restaurantleiter ein.

Uns gefällt seine Erklärung zum Rosenberg Cuvee vom Markowitsch und wir nehmen 2/8 davon. Dazu wird uns das in Wien kaum noch wegzudenkende und übergehypte Marketingwunder „Joseph-Brot“ serviert mit gesalzener Butter, die aus Frankreich kommt. Schade – in Österreich gibt es so gute Rohmilchbutter. Wär‘ uns zum Regional-Brot schon lieber gewesen. Der Rote passt. Ist uns nichts Negatives daran aufgefallen aber auch nichts Positives. Bestellen würden wir ihn uns nicht noch einmal. Vor allem nicht zum Preis von € 8,60 pro Achterl.

Die Wartezeit auf’s Steak wird durch die Anwesenheit und Nähe unserer Sitznachbarn gefühlt unendlich in die Länge gezogen, obwohl die reale Zeit von der Bestellung bis zum Servieren nicht viel länger als 15 Minuten gedauert hat. Soviel zur Relativitätstheorie. Wir haben leise über Tischwechsel diskutiert, der wäre dann aber sowieso nicht mehr möglich gewesen. Diese aufgereihte Sitzbankanordnung gefällt uns nicht unbedingt, schon gar nicht beim Essen und noch viel weniger, wenn’s mit dem (Sitz-)Nachbarn nicht harmonieren will. Für Letzteres kann halt der Artner nix.

Sobald aber unser Steak mit Olivenölpipette und Sauce Bernaise medium-well done serviert wurde und dazu die bestellten kleinst portionierten Beilagen – haben wir’s geschafft unseren Fokus weg vom Menschlichen hin zum Wesentlichen zu orientieren.

Zum Glück hatten wir vorher noch Brot, weil die Sättigungsbeilagen werden im Artner ihrem Namen nicht gerecht. Zumal sie doch schon sehr gut schmecken. Das Gemüse (Zuckerschoten, Karotten, Zucchini, Melanzani und je eine schmelzende Cocktailparadeiser) schön knackig gegrillt, die Erdäpfelringe wie Kroketten zubereitet und der Couscous mit Paprikafuzerl schmackhaft aber unauffällig. Der banalen Bitte nach Ketchup wurde mit einem herzlichen Lächeln entgegengekommen. Und es harmonierte wunderbar mit der Sauce Bernaise – so findet die Fleischtigerkatze. Das Steak, für uns das Beste bislang in Wien – vielleicht liegt’s am Josper? Dennoch: wir vermissen eine Meatery in Wien.

Es hat sich nichts verändert im Artner. Das Klo im Kellergewölbe mieft noch immer und es feuchtelt – aber da sind wir nicht zimperlich. Das Steak schmeckt noch immer toll - pur, nur mit wenig Salz und Pfeffer gewürzt. Es hat seinen angemessenen Preis und das ist ok. Die Beilagen sind gut aber zu wenig und dafür zu teuer. Der Wein war mittelmäßig und dazu verhältnismäßig verdammt hochpreisig. Das hat uns überrascht, da wir keinen Blick in die Weinkarte geworfen haben, sondern uns rein auf die Empfehlung verlassen hatten. Vertrauen ist gut, Kontrolle noch viel besser. Das wär‘ uns kein Achterl wert gewesen. Die Rechnung war dann ebenso hoch: gut € 100,00 für ein einfach gedachtes Abendessen. Hauptspeise und dazu ein Achterl Wein. Schade, wir kommen nun nicht so bald wieder.

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Hilfreich?Ja15Gefällt mir11Lesenswert8
Kommentar von am 14. Aug 2013 um 20:04

Joseph als Marketingwunder - Markowitsch allerdings auch. 8,60 für ein Achtel von seinen selten sortentypischen Weinen dürften auf den Promiwinzerbonus zurückzuführen zu sein. Nicht mit mir.

Gefällt mir3
am 30. März 2013
holachip
15
1
2
2Speisen
2Ambiente
2Service

Leider Artner in die Jahre gekommen und wir als Stammgast kommen nicht wieder.
Zu teuer und schlechtes Service hindern uns daran den Franziskanerplatz wieder zu besuchen.

Neuheiten bei Artner um Gäste zu vergraulen:

Wenn ein Tisch reserviert wird, hat man exakt 2 h Zeit, danach bittet der Kellner einen an die Bar zu gehen noch was maybe zu trinken und dann zu bezahlen............Restaurant auf Zeitdruck, sowas ist schon mal ein No Go.

Die Bedienung eher langsam, Kundenfreundlichkeit schaut anders aus, Essen war ok...aber hat uns nicht aus den Stühlen gerissen, gibts besser in Wien.
All in all.....für den Preis 150 - 200 Euro für 2 Personen.zu teuer.

PS: ebenfalls die Stühle und Möbel etc benötigen ein Lifting............

Hatten auch noch zahlreiche andere Reklas.

Man antwortete uns auf dem Email weg frech und unhöflich.

Restaurant was man beruhigt meiden kann

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Letzter Kommentar von am 30. Mär 2013 um 21:34

Ja leider, kann sich schnell ändern............geh selbst hin und überzeuge dich

Gefällt mir1
am 7. Februar 2013
Update am 25. Februar 2013
encephalon
3
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Zum zweiten mal im Artner, nachdem ich vom ersten mal in Erinnerung hatte, dort die besten Steaks meines Lebens gegessen zu haben.

Und wir wurden nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil. Eine Runde von vier Leuten, und im Gegensatz zum ersten mal vor ein paar Monaten war diesmal nicht nur das Steak von allerfeinster Güte. Der empfohlene Rotwein "Amarok", das "Artner-Flaggschiff" (ein Cuvée aus vier Sorten, wenn ich mich recht erinnere) hat dermaßen gut gepasst, dass es nicht bei einer Flasche geblieben ist, Steakportionen waren so groß, dass wir die - diesmal eben auch sehr guten! - Vorspeisen fast bereut haben, und das Dry-Aged Entrecote auf der Tageskarte war fast noch besser als das Dry-Aged Cote de Boeuf, wirklich eine Geschmackssensation. Die Speckkartoffeln als Beilage taten ihr übriges.

Interieur und Bedienung! sind toll, lediglich in einige Sessel sinkt man abnutzungsbedingt tief rein.

Fazit: Gehoben, aber das Geld allemal wert. Gerne wieder!!

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 14. Jänner 2013
holachip
15
1
2
5Speisen
4Ambiente
5Service

Wir waren länger nicht bei Artner doch nun nach ca 3-4 Monaten wieder. Ich kann leider der Vorrednerin nicht zustimmen, wir kamen an wurden herzlichst begrüsst......und wurden zum Tisch begeleitet, uns gefiel zuerst der Tisch nicht so , schon wurde uns ein anderer angeboten. Das Restaurant war ca 70% voll.
Nach einem Welcome Trink Sekt Hollunder startete das Essen.
Im grosse und Ganzen ein upgrade..........Service war besser als vor paar Monaten.......es kamen immer 2- 3 Kellner für den nächsten Gang..........von Vorpeise bis Nachspeise keine Mängel............sogar relativ inovativ wieder...............also wie gesagt ein Upgrade...............Zeit abstand Essen war genau richtig. Kann also nichts negatives festellen. Den einzigen Punkt in Ambiente den ich abziehen muss ist das mal wieder die Bestuhlung ( man sitzt schon sehr weit im Polster) erneuert werden musst.
Aber Fazit.
Feines Restaurant mit gehobenen Ambiente in der Innenstadt...........mit Schuss nach oben wieder.
Kommen wieder

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 5. November 2012
Antonia
1
1
4Speisen
3Ambiente
2Service

Wir kommen gerade von einem 4-Tages-Trip aus Wien zurück
und haben uns einen Abend für das vielgelobte Artner am
Franziskanerplatz reserviert. Leider war der erhoffte gemütliche
Abend zu zweit mit tollem Essen und Wein bereits nach einer
Stunde beendet.
Nach der äussertst reservierten Begrüssung durch den Service,
haben wir uns für einen Aperitif vor dem Wein entschieden, der auch sehr flott serviert wurde. Kaum stand das Glas vor
uns, wurde auch schon die Vorspeise aufgetragen. Nach
meiner Bemerkung, dass es mir damit zu schnell gehe, ich
zuerst den Aperitif geniessen wolle und schliesslich nicht auf
der Flucht sei, wurde mir mit eiserner Miene mitgeteilt, dass
sei so von der Küche gewollt. Ich bat um etwas mehr Zeit bis
zum Hauptgericht, was mit beleidigter Miene kommentarlos
hingenommen wurde. wir mussten unseren Aperitif zur Vorspeise trinken, denn der bestellte Wein wurde vorerst
nicht serviert. Kaum waren die Teller der Vorspeise abgeräumt, wurde auch schon das Hauptgericht serviert.
Dann erst kam der Wein. Die Speisen und Getränke waren
von sehr guter Qualität, das Fleisch hervorragend. Unsere
Laune allerdings im Keller. Wir verzichteten auf ein Dessert
und stellten erstaunt fest, dass wir noch Wein nach dem
Essen übrig hatten, was wirklich die absolute Ausnahme ist,
wenn wir zum Essen ausgehen. Meistens bestellen wir noch
eine zweite Flasche. Nach dieser Eilabfertigung hatten wir
dazu keine Gelegenheit. Für 150.-- € ohne Dessert, würde
ich mir einen freundlicheren Service und keine Abfertigung
a la Schnellimbiss wünschen.

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Hilfreich?Ja12Gefällt mir1Lesenswert1
Kommentar von am 10. Nov 2012 um 12:05

Nicht jedem ist es angenehm, wenn die Wartezeiten zwischen den Gängen und davor künstlich hinausgezögert werden - dafür aber ständig Getränkevorschläge vom absatzorientierten Servicepersonal zu bekommen, auf die man nicht warten muss. Wir bevorzugen es nicht Objekt der Spekulation zu werden, ob wir uns die Wartezeit vielleicht doch noch mit umsatzbereichernden Alkoholika schön trinken wollen...

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am 29. Mai 2012
Amanda76
8
1
2
5Speisen
4Ambiente
5Service

Besuchten letztes Wochenende das Arnters am Franziskanerplatz, um die viel gelobten Steaks auszuprobieren.

Den Anfang machte das gebackene Ei auf Spargelcreme mit gekochtem Spargel und Prosciutto - User "Buzzatti" hat das eigentlich perfekt beschrieben. Das Ei war köstlich, eine so "dicke" und knusprige Panier habe ich noch nie genießen dürfen.
Esser B bestellte die Artischocke, die ihm als Freund der grünen Pflanze äußerst gemundet hat, Esser C nahm die Focaccia, die vorzüglich aussah und ebenso geschmeckt hat. Die Focaccia war dünn, mit Kräutern bestrichen und danach kurz in heißem Öl gebacken. Als Beilagen gab es in Essig eingelegte Tomaten, die mir sehr gemundet haben, Esser C. allerdings einen Tick zu säuerlich ausfielen.

Dann kam das Hauptgericht:
C und ich bestellten uns eine "Dry Aged" Hochrippe für zwei Personen, medium rare, B nahm das Filetsteak.

Die Hochrippe war perfekt gegrillt, außen schön "kross", innen roh und leicht blutig. Nachwürzen sowie salzen obliegt dem Gast, dafür wird Pfeffer und Fleur de Sel gereicht, dessen grobe Salzkörner meines Erachtens wunderbar mit dem gegrillten Fleisch harmonieren. Fleischqualität - einzigartig gut!

Das Filetsteak aber war meines Erachtens das Highlight des Abends! Bestellt wurde es medium, es kam für Esser B. ein wenig zu "medium rare", was aber dem Geschmack keinen Abbruch tat - das Steak war buttrig-weich, unglaublich wie der Koch das hinbekommen hat (ich als Hobbygriller neige mein Haupt in Bewunderung). Allein für dieses wunderbare Stück Filetsteak lohnt es sich, den Artner zu besuchen.

Als Beilagen wurden das gegrillte Gemüse und das Kartoffel-Bärlauch-Gratin bestellt. Gemüse war gut knackig-durch gegrillt, das Gratin gut gewürzt und schön überbacken. Die Beilagen sind zugegebenermaßen etwas klein geraten, allerdings muss man sagen, dass man sich nach dem Genuss des Steaks ohnehin mit jedem zusätzlichen Bissen schwertut.

Nachtisch: Erdbeer-Topfentörtchen sowie Variation vom hausgemachten Sorbets. Die Sorbets waren alle für sich ein Geschmackserlebnis (besonders empfehlenswert: Minze, Himbeer!), man meint, direkt die frische Frucht zu genießen. Das Törtchen war gut und würde als Bewertung für sich allein "nur" ein 3-4 bekommen - da aber die kulinarische Leistung für die anderen Gerichte weitaus überwiegt, gibts von mir ein "Ausgezeichnet".

Weinkarte: sehr gut sortiert, lässt wahrlich keine Wünsche offen. Wir hatten einen F.X. Pichler Federspiel, der gut gekühlt serviert wurde. Auch der Gin Tonic wird "für Kenner" serviert, mit Fever Tree Tonic Water.

Ambiente: am Franziskanerplatz ists einfach fein, vor allem im Sommer. Sehr aufmerksam empfanden wir, dass den Gästen bei Einbruch der Dunkelheit Decken gebracht werden.

Service: war aufmerksam und freundlich, nichts zu beanstanden. (wobei wir nach dem Steak einfach die glücklichsten, zufriedensten und demzufolge wohl angenehmsten Gäste waren) :-)

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am 2. Mai 2012
Buzzati
9
1
2
3Speisen
4Ambiente
3Service

Die warme Jahreszeit hat begonnen. Einer der schönsten Orte diese am Abend zu geniessen ist der Franziskanerplatz.

Drei Lokale haben ihn schanigartentechnisch unter sich aufgeteilt. Das Artner hat den größten Teil davon für sich gepachtet, trotzdem empfiehlt sich eine Reservierung.

Der Empfang gestaltete sich emotionslos routiniert, ohne persönlich oder besonders freundlich begrüßt worden zu sein wurden wir zum Platz geleitet.

Was Steaks betrifft lässt das Artner - der Ruf verpflichtet - keine Wünsche offen, auch der Rest der Karte zeigt, daß hier eine ambitionierte Küche am Werke ist.

Wir starteten mit Spargelcreme, gebackenem Ei und Prosciutto. Geschmacklich sehr gut, vor allem das gebackene Ei begeisterte uns mit rescher Panade. Die Spargelcreme erinnerte uns sowohl von Farbe als auch Konsistenz und Geschmack eher an Spinat denn an des Ursprungsgemüse, am Ende sahen wir nochmals in der Karte nach, da wir uns nicht sicher waren. Gemundet hat es uns so oder so.

Das Steak - Filetsteak vom Simmentaler Biorind - war großartig. Die Beilagen leider nicht alle. Die hausgemachten Pommesfrites waren lecker, der Blattspinat mit Kräuterseitlingen erwies sich als geschmacksneutral.

Die Weinkarte macht Freude, der Service ist bei Empfehlungen sattelfest und die Temperatur ist so wie sie sein sollte.

Erster Eindruck beim Dessert (Erdbeer-Topfentörtchen mit Erdbeersorbet und Rhabarber): Fade! Weder die Topfen- noch die Erdbeernote gut herausgearbeitet, nicht einmal besonders süß ist das Törtchen. Doch dann: Das Erdbeersorbet macht's wieder gut. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals so ein gutes gegessen zu haben. Beim nächsten mal lasse ich das Törtchen weg und bestelle eine doppelte Portion vom Sorbet.

Das Service begleitete uns über den ganzen Abend routiniert aber charmebefreit, man hat den Eindruck es wurde Lächelverbot angeordnet, es liegt aber wohl an der Massenabfertigung der Gäste. Von einem intimen Lokal kann hier - schon gar nicht bei Gartenbetrieb - keine Rede sein. Als Gast fehlt hier das letzte Etwas um sich wirklich restlos wohl zu fühlen. Aber die Kulisse und vor allem die großartigen Steaks sind allemal ein Grund immer wieder zum Artner zu gehen.

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am 18. März 2012
FragilAirspace
7
2
2
5Speisen
4Ambiente
4Service

Heute Abend war ich mit Bekannten beim Artner am Franziskanerplatz, da ich von einigen Freunden über die gute Qualität der Speisen insbesondere der Steaks gehört habe.

Wir wurden vom Restaurantbesitzer(?) herzlich empfangen und in die Keller Etage hinunter geführt. Dort bekamen wir nach Abgabe der Garderobe einen Tisch zugewiesen.

Die Speisekarte wirkt sehr übersichtlich und nicht überfüllt. Trotzdem ist die Auswahl an Gerichten von Vorspeisen über Kleinigkeiten bis hin zu verschiedensten Fleischgerichten breit gefächert.

Wir tranken als Aperitif ein Pfiff (1,8EUR) und später einen im Barriquefass gereiften Blaufränkischen.
Als Vorspeise wählte ich die gebratene Lachsterrine (13EUR), die geschmacklich ein Traum war.
Für die Hauptspeise wählte ich natürlich ein Steak. Ich bestellte die Rinderfiletscheiben mit grüner Pfeffersauce in Medium rare (19EUR)dazu die selbstgemachte Pommes Frites mit Ketchup (3,90EUR).Das Fleisch war zart wie Butter und geschmacklich unübertrefflich gut. In Kombination mit den Pommes Frites und dem Blaufränkischen ein geschmackliches Kulinarium auf höchster Stufe.
Als krönender Abschluss nahm ich das Schwarzwälder Kirsch (10 EUR) was ein richtiger Augenschmaus war (s. Foto).

Ambiente:
Der Keller ist mit den offengelegten Ziegeln und der indirekten Beleuchtung sehr stimmungsvoll. Was mich am ehesten gestört hat war das Licht, welches den Farbton wie in einer Disco ständig veränderte. Dadurch ist einiges vom Charme der Gemäuer verloren gegangen.

Service:
Das Personal scheint bis auf eine Kellnerin sehr routiniert und gut geschult zu sein. Jeder schien bemüht zu sein uns alles recht zu machen: Leere Gläser wurden in kürzester Zeit nachgefüllt, Empfehlungen wurden nebenbei und unaufdringlich gegeben.

Preis:
Der Preis ist der Qualität angepasst. Ca. 48 EUR exklusive Wein und Trinkgeld halte ich für angemessen hochpreisig.
Noch dazu habe ich wirklich viel konsumiert. Hunger hatte ich danach sicher keinen mehr.

Abschließend möchte ich sagen, dass das Artner sicher kein Restaurant für jeden Tag ist. Aber das versucht auch nicht zu sein.
Die Speisen sind von höchster Qualität, das Ambiente sehr stimmungsvoll und der Service auf höchstem Niveau.
Falls sie gerne gut Essen, der Preis zweitrangig ist und im Herzen Wiens einen schönen Abend erleben möchten, dann ist das Artner wahrscheinlich eine der ersten Anlaufstellen.

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Kommentar von am 18. Mär 2012 um 10:43

selbst gemachte Pommes Frites natürlich.

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am 15. Februar 2012
chribru
3
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Ich habe das Artner nun schon 3x besucht. Zeit für ein Review für meinen letzten Besuch:

Die Lage am Franziskanerplatz ist ja schon mal sehr malerisch. Das Ambiente im innern finde ich persönlich sehr angenehm. Eine gelungene Kombination zwischen moderner Innenarchitektur und altem Gemäuer mit konsequent sichtbaren Inneninstallationen. Das Entree ist im Nichtraucher, was in Wien ja nicht selbstverständlich ist.
Obwohl ich rauche, mag ich es beim Essen nicht, von meinem Nachbarn vollgeraucht zu werden und habe deshalb im Nichtraucher reserviert.
Beim Eintreten wird einem sogleich die Jacke abgenommen und der Tisch zugewiesen.
Ein Korb mit frischem Brot unterschiedlicher Sorten, feine Butter, exzelletes Olivenöl und Salz wurden sogleich gereicht.
Statt einer Vorspeise - die, wie ein Vorredner bereits geschrieben hat, nicht besonders ins Konzept passen (wer bestellt schon ein Carpaccio vor einem Steak) - haben wir uns für einen Apperitiv entschieden, den wir dann unten an der Bar zu einer Zigarette trinken wollten. Der Apperitiv wurde uns auf den Vorschlag des Kellners hin nach unten in den angenehm gestalteten Barbereich gebracht und das bestellte Cote de Boef zeitlich etwas gegen hinten verschoben, damit wir da gemütlich sitzen konnten. Das fanden wir super, da wir uns so sehr frei fühlen konnten.
Danach rauf an den Tisch. Das Cote de Boef wurde uns noch unversehrt präsentiert und dann in schöne Slices geschnitten, zu hausgemachter Bernaise (sehr gut) und ebenfalls hausgemachtem Ketchup (auch sehr gut) serviert. Wir haben als Beilage die selbstgemachten Pommes dazu genommen und einen aus dem üppigen Weinangebot ausgewählten Rotwein getrunken. Der Wein war hervorragend, die Pommes auch - aber etwas wenig, darum haben wir noch nachbestellt. Sie wurden dann sehr promt nachgereicht.
Der Service war stets sehr zuvorkommend, aufmerksam und überhaupt nicht wie in einer Werksküche, wie Andy geschrieben hat (ansonsten ich dieser Werksküche sehr gerne meine Aufwartung machen würde).
Den restlichen Wein inkl. Kaffee wollten wir dann wieder unten nehmen, worauf der Kellner uns sagte, wir sollen alles stehen lassen, er bringe uns den Wein nach unten. Der Kaffe wurde dann ebenfalls im Bar/Raucherbereich serviert, nachdem der Kellner sich erkundigte, wann wir den Kaffee dann gerne möchten. Ein toller Abschluss. Kostenpunkt inkl. Apperitiv, 1 Fl. Wein, 2 Fl. Wasser, 4x Pommes, Cote de Boef (600g) und Kaffee ca. € 140.- (Hauptanteil hatte der Wein).

Nur weil ein Restaurant mal medial vertreten ist, ist es noch lange nicht schlecht. Aber es ist halt wie überall - die ganz speziellen Leute finden es dann halt kommerzig weil es nicht mehr ganz avantgarde ist.

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am 15. Jänner 2012
CAH
55
11
14
4Speisen
4Ambiente
4Service

Besuch 7.1.12./4 Pax: Besuchten Lokal, da 1. eines der wenigen gehobenen Lokal das über Feiertage offen war, 2. wir Tolles vom Josper-Grill gehört hatten.

Gleich vorneweg: Ja, das Rindfleich von diesem Spezialgrill ist wirklich zu empfehlen. Wir hatten die Spezialität des Hauses "cote de boeuf" mit dry aged Rind (versteh übrigens nicht warum das immer so betont wird, simpel gesprochen heißt das ja nur gut abgehangen und das soll ja bei einem Rindersteak selbstverständlich sein) für 28,- pro Person (gibt es nur für 2 Personen). Der Koch versteht sein Handwerk, rare heißt beim Artner wirklich blutig und gut gerastet.

Wichtig ist, dass um den obigen Preis keine Beilagen außer eine Sauce Bernaise und Chili? dabei sind. Ofengemüse (=4 Zucchinischeiben, ein paar gegrillte rote Paprikastücke und Zwiebeln sowie ein halber Paradeiser) schlägt mit 3,90 zu Buche, genau wie Pommes oder Spinat. Leider waren die Beilagen sehr salzig, für unseren Geschmack eher zu salzig.

Als Vorspeise hatten wir u.a. Gebackenes (weiches) Ei mit Römersalat (eine Art Eisbergsalat, wie man ihn auch für Cesar's Salat benötigt). Ein witziges Gericht, aber für 9,0 Euro würden wir es nicht nochmals bestellen. Exzellent waren die klassisch servierten Gillardeau Austern für 3,50 Stück keine Mezzie, aber angemessen. Klassisch serviert heißt auf Eis, mit Zitrone und Chesterbrot (eine Art Pumpernickel mit Käse, sieht aus wie ein dunkles britisches Sandwich).

Etwas entäuscht war ich vom Kalbsrücken mit Schwarzwurzelsalat und Trüffelcreme: Der Kalbsrücken war zwar sehr schön rose gebraten und mit sechs Stück Fleisch reichlich portioniert ABER: das Fleisch war auf gedämpfter? Schwarzwurzel serviert und mit einer Art frittierter Gemüsechips zugedeckt. Leider waren diese Chips komplett versalzen (das fanden wir alle), sodass wir auch nicht 100% erkennen konnten, ob es sich wirklich um Schwarzwurzeln handelte. Da beim Abservieren niemand fragte, was der Grund dafür war, dass ich es nicht gegessen habe, werte ich den ansonsten sehr aufmerksamen Service ab.

Als Zwischengang hatten wir zu zweit gemeinsam das Beef Tartare: Dieses ist eine sehr reichliche Portion, wird aber mit Rindermark zubereitet, was dem Gericht eine sehr cremige (fast majonaiseartigen) Note verleiht - was nicht allseits goutiert wurde. Ich bevorzuge es säuerlicher, eher mit Kapern. Auch hier gab es zu bemängeln, dass nur eine halbe Scheibe Toastbrot serviert wurde und nur nach 2-maliger Bitte (dann aber sehr rasch) eine zweite halbe Scheibe da das Gericht ja zu zweit gegessen wurde. Generell fand ich das etwas mickrig, leider war auch kein Brot vom Gedeck mehr übrig - in vielen guten Lokalen wird das Brotkörberl inzwischen nachgefüllt.

Abschließend zu den Nachspeisen: Waren gut und auch reichlich, ich hatte z.B. Joghurtmousse mit Mangosorbet und Baiser (vgl. Foto) für Euro 10,-. Das Mousse und Sorbet waren sehr leckt, aber die Baiser waren etwas klebrig und "sitzengeblieben".

Weinauswahl war übrigens sehr gut, aber auch preislich der Lage angepasst. Nett ist, dass man sich Weine auch aus einem kleinen Verkaufsraum mitnehmen kann.

Ein Wort noch zum Ambiente: Eher klassisch / kühl mit viel weiß. Im Sommer ist es zum Draußensitzen sehr nett. Lokal hat im Keller einen getrennten Raucherbereich und dort auch einen Barbereich bei dem man rauchen kann. Hunde sind offensichtlich erlaubt, weil bei unserem Besuch sogar zwei anwesend waren.

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am 2. Jänner 2012
cooki
5
1
1
2Speisen
3Ambiente
3Service

Steaks sehr gut aber mit guter Fleischqualität kein Wunder.
Der Rest der Karte könnte spannender sein.
Die Beilagen zu den Steaks waren gut aber nicht so, dass es mich aus den Socken wirft.

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am 8. Oktober 2011
docflo
33
3
4
4Speisen
5Ambiente
4Service

Der Artner am Franziskanerplatz - was ist das? Ein schneller Blick im Google genügt und man erkennt, dass da ein kleines Gastronomieimperium dahintersteckt: Restaurant am Franziskanerplatz, Restaurant auf der Wieden, Restaurant in der Hermesvilla, Weingut im Carnuntum, Heuriger im alten Bauernhof.
Den Franziskanerplatz kennt glaube ich jeder, er ist sicherlich einer der schönsten Plätze in Wien und gibt einem das Gefühl so richtig im alten Wien zu sein - wenn hier ein Fiaker vorbeifährt ist das einfach nur authentisch.

Warum soll man, muss man also zum Artner am Franziksanerplatz gehen??? Wegen dem Fleisch, wegen dem Fleisch, wegen dem Fleisch.
Das Fleisch wird hier in einem sogenannten "Josper-Grill" zubereitet. Ein "Josper" ist ein Grill einer spanischen Schmiede, der mit einer ganz speziellen Holzkohle befeuert wird. Dazu kommt noch ein ausgewähltes Fleisch (Simmentaler Biorind aus Slazburg und ein Herefordrind aus den USA) - und fertig ist mit Abstand die beste "Grillage" die ich je gegessen habe. Aber wirklich mit einem sehr grossen Abstand. Noch niemals habe ich so einen feinen, zarten Rauchgeschmack geniessen dürfen. Ich habe an diesem Abend das "Côte de boeuf dry aged" probiert, das ist ein Stück Fleisch, welches 2 Wochen am Knochen gereift ist. Die Konsistenz des Fleisches ist natürlich perfekt - medium/rare wie im Lehrbuch.
Als Beilagen gibt es die Klassiker wie in einem Steakhouse - grüner Spargel, Folienkartoffeln, hausgemachte Pommes frittes, Blattspinat,... Auch die sind wirklich gut.

Eigentümlicherweise haben mich weder die Vorspeisen noch die Nachspeisen angesprochen. Die Vorspeisen passen meiner Meinung nach einfach nicht ins Konzept des Restaurants und sind auch untereinander überhaupt nicht stimmig. Ich habe mich dann für den Käse entschieden, der kommt vom Pöhl am Naschmarkt - auch hier hat mich die Auswahl der Käsesorten gar nicht überzeugt. Aber hier soll sich jeder selbst ein Bild machen, die Speisekarte gibt es auf der Homepage vom Artner.

Wir sind an diesem Abend im Freien gesessen - wie gesagt, Alt-Wien in Reinkultur. Der Innenraum des Lokals ist wunderschön gestylt - kleine Feste/Events müssen hier wirklich ein Erlebnis sein.

Fazit: Wer Fleisch mag muss zum Artner am Franziskanerplatz, viel besser kann es nicht sein - vor allem vom Grill. Ansonsten könnte die Speisekarte noch verbessert werden, meiner Meinung nach stimmt hier das Gesamtkonzept noch nicht. Aber das ist sicher auch eine Geschmacksfrage....


docflo.at

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Kommentar von maxerl am 21. Dez 2011 um 17:25

Bitte, bitte ... "wegen des Fleisches". Ich weiß, der Dativ ist dem Genetiv sein Tod, aber trotzdem ... Es passt einfach besser zu einem guten Restaurant ...

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am 16. März 2011
Feinschmeckerin
25
5
4
4Speisen
3Ambiente
4Service

Ein Paradies für Fleischtiger :-), die Spezialität des Hauses sind Steaks in allen Variationen (aus Österreich oder aus den USA) mit köstlichen und vielfältigen Beilagen zur Auswahl. Aber um bei der richtigen Reihenfolge zu bleiben: bei den Vorspeisen geht es etwas „nobler“ zu: Gänseleber mit Aal und Granny Smith – hervorragend, oder Hummerbisque mit gegrillter Jakobsmuschel ebenfalls exzellent. Es gab diverse andere Fischvorspeisen, aber auch Salate und Suppen. Bei den Hauptspeisen stehen einige Fischgerichte sowie einige österreichischen Klassiker (wie Backhendel oder Wiener Schnitzel) auf der Karte, aber das absolute Highlight sind wie eingangs erwähnt die frisch gegrillten Steak Gerichte – von Filetsteak über Rib Eye zu Entrecote wird alles geboten was das Herz begehrt, dazu gibt es sehr gute Braterdäpfel oder hausgemachte Pommes Frites sowie die verschiedensten Gemüsearten. Die Desserts stehen dem vorangegangen um nichts nach – besonders erwähnenswert der Bratapfelstrudel mit Vanilleeis, die Somlauer Nockerl sowie der Schokoauflauf mit flüssigem Kern. Die Weinauswahl kann sich sehen lassen, der Service ist extrem freundlich, aufmerksam und kompetent in der Beratung. Die Atmosphäre lässt ein wenig zu wünschen übrig - die Tische stehen sehr nah bei einander und es wirkt insgesamt etwas „kühl“. Billig ist es nicht, aber das Preis-Leistungs Verhältnis stimmt. Insgesamt ein wirklich empfehlenswertes Lokal.

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am 22. Februar 2011
Experte
Gastronaut
428
45
29
4Speisen
4Ambiente
4Service

Während es mich in den meisten Lokalen eher stören würde im Keller zu sitzen, war es mir im Artner am Franziskanerplatz mehr als recht, muss man doch am wunderschönen Weinkeller vorbei um in den unteren Bereich zu gelangen...
Wir entschieden uns für das dreigängige Menü mit Weinbegleitung! Als Amuse-Gueule bekamen wir ein erdiges Süppchen, das wir nach einem Koster dankend wieder wegschoben. Dafür war die Vorspeise, ein in Wodka gebeizter Zander, begleitet von einem Höfleiner Riesling ein Traum! Zur Hauptspeise, jeweils einer geschmorten Scheibe Beirid und Kalbsrücken, hatten wir einen 2009er Rubin Carnuntum und mussten feststellen, dass die Speise schneller weg war als der Gusto...
Fehlt nur noch die Nachspeise, die in unserem Fall aus Somlauer Nockerln und einer Beerenauslese bestand...Köstlich, aber auch hier war die Portion eher winzig!
Insgesamt waren wir vom essen sehr begeistert, nur eben von der menge nicht so sehr. Und gemütlich etwas zu trinken, kann hier zwar unglaublich gut, aber auch ziemlich teuer sein.
Trotzdem eine absolute Empfehlung!

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Kommentar von Unregistered am 8. Mär 2011 um 18:21

Wir waren auch im Rahmen der Restaurantwoche dort und wurden vollkommen enttäuscht, obwohl wir vorher auch schon mal dort waren - und damals sehr zufrieden waren! Wir nahmen auch die Weinbegleitung zum Menü und es wurde sehr sparsam -man mag fast sagen geizig eingeschenkt - nachdem das so wenig war und das Glas gleich geleert war - bekamen wir nachgeschenkt -aber auch keine 1/8 sondern nur 1/16 und die wurden aber voll verrechnet! Das Essen machte für 4 Personen 100 Euro aus und der Wein 180 (3 Weinbegleitungen+6 Gläser extra) -obwohl das mehr degustieren war und kein "saufen"... Dieses "abkasieren" beim Wein wäre nicht notwendig gewesen, weil das Essen weit über der Qualität ist, die man erwarten würde! Wir werden trotzdem nicht mehr hingehen!

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am 14. Jänner 2011
tobias
46
2
6
4Speisen
4Ambiente
4Service

War recht zufrieden mit dem Angebot essen gute Qualität,
das Weinangebot hervorragend, das Ambiente mit dem
Kellergewölbe gewöhnungsbedürftig das service flott und
kompitent

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Kommentar von Unregistered am 27. Aug 2011 um 21:58

man merkt dass dort die Kellner auf Umsatz arbeiten - das finde ich echt schade, wir werden nicht mehr hingehen! Für das Geld krieg ich in der innenstadt bessere Qualität und Service

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am 14. April 2010
pallas
4
1
1
3Speisen
3Ambiente
3Service

Um ehrlich zu sein war das Essen eher enttäuschend. Das Preis - Leistungs - Verhältnis hinkt.

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Letzter Kommentar von am 18. Apr 2010 um 12:05

Tja, lieber walt ... wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd. :-)))

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ARTNER am Franziskanerplatz - Karte
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