RestaurantTester.at
Home Mein Profil Lokal Guides Events Lokal eintragen
Speisen
Ambiente
Service
44
44
40
Gesamtrating
43
25 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
Bewertungsschlüssel
Rating Details
Rating Details
Close X
Loading
StockerwirtStockerwirtStockerwirt
Alle Fotos (59)
Event eintragen
Stockerwirt Info
RESTOmeter
RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 469
|
175
Niederösterreich
Rang: 70
Features
Gastgarten, Schanigarten
Catering, Partyservice
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
VISA MC DINERS
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
geschlossen
Mi
11:30-22:00
Do
11:30-22:00
Fr
11:30-22:00
Sa
11:30-22:00
So
11:30-22:00
Lokalinhaber?
Lokalinhaber-Konto
Close X
Loading

Stockerwirt

Hauptstraße 36
2392 Sulz im Wienerwald
Niederösterreich
Küche: Österreichisch, International
Lokaltyp: Restaurant, Gasthaus, Gasthof
Tel: 02238 8259Fax: 02238 8259-4
Lokal teilen:

25 Bewertungen für: Stockerwirt

Rating Verteilung
Speisen
5
14
4
7
3
3
2
1
0
Ambiente
5
14
4
8
3
3
2
1
0
Service
5
12
4
6
3
4
2
1
2
0
1
Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 2. Februar 2016
dido
3
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

TOP-Lokal, TOP-Qualität, TOP-Service, TOP-Ambiente! Preis-/Leistungsverhältnis passt hier! Kann man nur weiterempfehlen!

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?JaGefällt mirLesenswert
Kommentar von am 2. Feb 2016 um 15:26

NICHT HILFREICH!!

Gefällt mir4
am 28. Dezember 2015
ErichK
2
1
3Speisen
3Ambiente
0Service

Überall kann man sich auf eine Reservierung und getroffene Zusagen verlassen - nicht so beim Stockerwirt. Nachdem wir schon Monate zuvor reserviert hatten, einige weitere Telefonate folgten da wir doch mehrere Plätze benötigt hätten, diese wurden zugesagt, ebenso das wir länger bleiben können. Dann 3 Tage vor Weihnachten der Anruf ob es denn noch passt für gerade mal die Hälfte der vereinbarten Personen. Dann noch arrogant, nicht Lösungsorientiert und die Frage mit wem man dies vereinbart hat, obwohl genau die Person mit der man es vereinbart hat mit einem spricht. Keine Entschuldigung, nichts. Danke an andere Gastronomen, die es dem Stockerwirt nicht gleich tun, und dadurch unser Familienweihnachtstreffen gerettet haben. Die angegebene Bewertung ist die unseres Probeessens beim Wirt.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja2Gefällt mirLesenswert
Letzter Kommentar von am 2. Feb 2016 um 15:15

Bin jahrelanger Stammgast und kann nur das Beste über den Stockerwirt berichten! Kann mir gar nicht vorstellen, warum das bei euch nicht geklappt hat...

Gefällt mir
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 19. Dezember 2014
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
4Speisen
4Ambiente
3Service
1 Foto1 Check-In

HIGH NOON beim STOCKERWIRT!
Die Anreise über die Außenringautobahn Abfahrt Hinterbrühl, vorbei an Sittendorf, österreichweit bekannt durch seine Motocrosstrecke, wenn man allerdings in Sulz im Wienerwald ist JA dann ist man zu weit gefahren. Links der Wirt, rechts ausreichend Parkraum, außer im Sommer an den schönen Wochenenden, da kann schon mal vorkommen, dass auch der zu klein wird. Die Entfernung vom Zentrum Wiens etwa 30 Kilometer.

Ich habe vor etwa 3 Woche, bei einer freundlichen weiblichen Stimme, für 4, telefonisch reserviert, ist es doch unsere kleine feine Betriebsweihnachtsfeier.

Hinein mit Schwung, an einigen kleinen Räumen vorbei, auch noch an der Küche, dann kommt schon ein Kellner auf uns. Nach kurzer Nachschau im großen weisen Reservierbuch geleitet er uns zu unserem Tisch, in den größten aller Räume, der vermutlich umgebauten Scheune :-) Einer von denen vorne an der Glasfront wars, dort wo man so schön in den Garten hinaus sieht. Das Lokal würde ich kurz und knapp im Landhausstil, Holz dominiert, beschreiben. Voll war er nicht, aber für Mittwoch zu Mittag gut besucht. Zu Beginn waren kaum Leut da, im Laufe der Zeit hat er sich dann zu dreiviertel gefüllt.
Wir sitzen (vermutlich) im Raucher, da zwei unentwegte eine im Gesicht hatten. Tschiktigl waren allerdings keine auf den Tischen zu sehen, Ausnahmegenehmigung? :-((

Das Personal gesamt 4 Mann hoch, freundlich waren sie alle, gelernt, flott, aufmerksam, sie haben auch immer wieder nachgefragt, ABER irgendwie etwas steif die Burschen, grundsätzliche aber ohne Fehler. Frau und Herr Stockerwirt sind präsent und bringen auch ab und an Speisen zum Tisch, oder nehmen was mit.

Ich hatte 2 gut gekühlte Apfelsäfte, naturtrüb, groß, gspritzt. Man konnte die Früchte riechen und schmecken, herrlich! Irgendwann zwischendurch trank ich ein Achterl Gelber Muskateller, auch der richtigt gut, sehr intensiver voller Geschmack. Von wem? keine Ahnung. (Die Weinkarte ist ganz ordentliche und vielfältige) Wasser gibt’s, wie zu erwarten, ohne dafür zu zahlen. Der Espresso zum Schluss, wenig bitter, sehr gut UND gleich noch einer.

Kulinarisch entschied ich mich für ein Vitello Tonnato (€12,--) rosa Kalbsrücken mit Tuna Creme (Sauce) Das Ganze war sehr fein und zart, sehr gut schmeckende, quasi auf der Zunge zergangen. Die Sauce (Creme) hat für einen sehr runden Geschmack gesorgt, Rucola war auch da. Meine Liebste hätte ihre Freude damit gehabt, mia is das Grünzeug wuascht :-)
Dazwischen hatte ich ein Leberknödel in feinster Rindsuppe mit zu wenig Schnittlauch (€ 3,50) In der Suppe war sehr viel Rindvieh drinnen, köstlich, Der Knödel war sicher self made, groß, unförmig und hat ganz wunderbar nach Leber geschmeckt. Genau so stellt sich der Leberknödelsuppentiger das vor. PERFEKT!
Die Hauptspeise ein gebackenes Waldviertler Bauernschnitzel vom Schwein (€ 15,--) gefüllt mit Speck, Schwammerln und Käse, dazu Petersilerdäpfeln. Das Fleisch war weich und zart, die Füllung sehr gschmackig, ich denke der Speck wars, die Panier knusprig und goldgelb. Ja und die Erdäpfel leider viel zu groß und teils wieder viel zu klein geschnitten, optisch nicht schön anzusehen und a ziemlicha Gatsch. Obendrein noch geschmacklos. Schade!

Alles in allem ein gelungener „Betriebsausflug“ in den WW zum Landgasthaus STOCKERWIRT. Die Kulinarik sehr gut (außer die komischen Erdäpfel) auch meine 3 Mitstreiter waren mit dem was kulinarisch geboten wurde sehr zufrieden. Das Lokal gemütlich, selbst die große Halle, ich fühl mich wohl dort. Das Personal fehlerlos, aber bitte nicht so steif und lächeln ist auch nicht verboten. Was uns der Spaß gekostet hat weiß ich nicht, die Firmenkreditkarte hat „geglüht“.

Ich komme seit vielen Jahren, in unregelmäßigen Abständen, immer wieder her UND werde das auch sicher weiterhin tun.

Der Hohenloheguide sagt 13 Punkte ein Hauberl und heiraten soll dort auch sehr schön, aber schaut selbst Link

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja11Gefällt mir11Lesenswert9
am 17. November 2014
cestmoi
14
1
2
5Speisen
5Ambiente
5Service

Der Stockerwirt ist eine Klasse für sich!
Ein Ausflug der besonderen Art für den Gaumen,
das Ambiente sehr gepflegt und die Kellner zuvorkommend und präsent. Ich fühle mich dort bestens betraut!
Reservieren ist ein muss.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?JaGefällt mir1Lesenswert
Kommentar von am 18. Nov 2014 um 10:15

Besonders toll finde ich von Mittwoch bis Freitag das 3-gängige Mittagsmenü um 17,--€, dabei kann man aus jeweils 3 Vor-,Haupt-, und Nachspeisen sein eigenes Menü zusammenstellen. Nutzen wir immer wenn wir gerade in der Gegend sind.

Gefällt mir
am 27. September 2014
Update am 30. September 2014
Privattester
20
1
8
-Speisen
3Ambiente
1Service

Wir machten heute Samsatg mit Bekannten einen Ausflug nach Heiligenkreuz, wo diese dann nach Linz weiterfuhren. Da es bald 14h war, wollten wir zu Mittag essen. Ich erinnerte mich an den Stockerwirt in Sulz und fuhren dorthin (ohne Reservierung). Es war nach 14h als wir ankamen, es regnete. Wir gingen ins Lokal und wurden von einem Kellner nett begrüßt. Auf die Frage nach einem Tisch für 2 Personen führte er uns durchs Lokal. Es war ziemlich voll, wir sahen jedoch auch leere Tische. Plötzlich tauchte der Chef auf und auf die Frage des Kellners nach einem Tisch schnauzte ihn und uns der Chef an "wir sind ausreserviert, kein Platz frei" weg war er. Der Kellner schaute etwas betroffen drein. Wir verabschiedeten uns und gingen. Ich finde es für eine Frechheit, dass der Herr Chef weder gegrüßt, noch einen freundlichen Ton angeschlagen hat und auch keine Alternative hatte (zB. kommen sie in 1/2 Stunde wieder, oder da hinten wir ein Tisch bald frei, oder da ist unsere Karte, kommen sie ein anderes Mal wieder, aber bitte reservieren sie). Die Leute am Nebentisch schauten auch etwas perplex drein. Also für mich kein Wiederkommen. Speisen und Preise kann ich nicht bewerten, das Ambiente ist nicht schlecht, die Kellner dürften in Ordnung sein, nicht aber der Chef.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja14Gefällt mirLesenswert
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 12. September 2014
Experte
StephanS
54
8
18
3Speisen
4Ambiente
4Service

Vorab: Es gibt sie noch, die guten, gestandenen Gasthäuser mit österreichischer Küche in hoher Qualität ohne Convenience-Speisekarte aus dem Metro Regal - aber: Es ist nicht alles Gold was glänzt. (So, das war die Einleitung für jene, die über zu lange Reviews jammern - nun etwas detaillierter).

Ankunft bei strömenden Regen an einem Donnerstag Abend; sicherheitshalber reserviert. Das Lokal war gut - angesichts des Tages und des Wetters: überraschend gut - ausgelastet, aber nicht voll; es wäre wohl auch ohne Reservierung gegangen. Begrüßt bei der Tür werden wir nicht, aber als wir einen Kellner ansprechen, agiert dieser sehr nett und bringt uns nach einem kurzen Blick ins Reservierungsbuch zu unserem Tisch: Ein besonders schöner Tisch, wie er uns versichert. Und wie er jedem anderen Besucher, der nach uns im Lokal eintrifft, ebenfalls versichert. Na gut - gibts halt nur "besonders schöne" Tische beim Stockerwirt....es ist ja auch wirklich nett, dieses in hellem Holz gehaltene Interieur. Wir sitzen in einem der kleinen Stüberln - mit Blick durch ein Fenster in den großen Wintergarten. Hier lässt sichs aushalten - wiewohl: Der Funke springt bei mir nicht über. Wenn das Steirereck am Pogusch, wie ich mal gelesen habe, das Alpen-Disneyland ist, dann sind wir hier wohl im Wienerwald-Disneyland. Authentizität gibts hier nicht: Das Lokal ist so gestylt, wie sich wohl ein Innenarchitekt eine rustikale Voralpenlokalität vorstellt....seis drum: Es ist sauber, es ist gepflegt - es passt. Mir ist es halt zuviel Kitsch und zuviel Wohnzimmeratmosphäre (kleinen Stüberln schaffen zwar Intimität - aber auch mit den Nachbartischen, was nicht immer angenehmen ist, wenn eine zunächst distinguiert wirkende Seniorenrunde ab dem zweiten Glaserl Wein derbe Herrenwitze lautstark zum Besten gibt - aber da kann das Lokal nichts dafür...). Bei meiner Frau hingegen springt der Funke über (ich mein: Zum Interieur - nicht zur Herrenrunde....) - sie ist angetan von der Hübschheit des Lokals.

Als wir den mit dem Bringen der Speisekarte abgefragten Getränkewunsch nicht kundtun, sondern zunächst mal gustieren wollen, wirkt der Kellner irritiert, fängt sicher aber sofort wieder. Allerdings kommen dann die - gemeinsam mit den Speisewünschen georderten - Getränke erst während der Vorspeise. Ein kleiner faux pas - aber zusammen mit der fehlenden Begrüßung hält mich das von einer 5er Bewertung des Service ab. Abgesehen von diesen beiden Punkten agierte das Personal aber höchst professionell, herausragend freundlich und gab wirklich keinen weiteren Anlass zur Kritik - bis auf....dazu später.

Die Vorspeisen kommen - einmal gebratene Steinpilze mit Salat, einmal Eierschwammerlsülzchen (ja, es ist Schwammerlzeit. Ja, wir mögen Schwammerln. Nein, es bleiben nicht die einzigen an diesem Abend) - und sie erfreuen durchaus. Aber sie begeistern nicht. Hier wird solid gehandwerkt in der Küche, aber Raffinesse oder das gewisse Etwas darf man sich nicht erwarten. Zur Sulz wird Kernöl, Olivenöl, Essig gebracht - alles in höchster Qualität von namhaften Produzenten. Beim Einkauf wird hier nicht gespart, das sieht man, das schmeckt man auch.

Als Hauptspeisen wählt meine Frau das Eierschwammerlgulasch und auch ich eine Eierschwammerlsauce: Diese aber - damit es nicht zu vegetarisch wird - nur als Beilage zu angebratenen Filetspitzen. Beide haben wir Spätzle (oder Nockerln?) als Beilage. Letztere enttäuschen oft als Fertigware: Hier nicht. Auch bei den Hauptspeisen bestätigt sich, was sich bei den Vorspeisen angekündigt hat: Hochwertige Produkte, handwerklich völlig korrekt zubereitet. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.

Während meine Frau begeistert ist, dass es "noch solche Gasthäuser" gibt (ihre Wertung würde wohl höher ausfallen), frag ich mich - trotz insgesamter Zufriedenheit, das muss ich schon betonen - schon, was mich nun inZukunft auf die Autobahn locken soll um hierher zufahren, wo doch etwa der Stasta nur einen Steinwurf von uns entfernt ist und dem Stockerwirt in meinen Augen zumindest ebenbürtig, wenn nicht mehr als das ist.

Geordert wird noch eine Nachspeise (Griessflammerie - ich machs kurz: sehr gut, nicht herausragend) und ein Schnaps vom Gölles (herausragend. endlich was wirklich herausragendes...) mit dem ausdrücklichen Ersuchen (nachdem die Hauptspeise schon sehr knapp nach der Vorspeise kam) uns noch eine Viertelstunde Zeit zu lassen. 5 Minuten später wird das Georderte gebracht.....wir essen, trinken zahlen: Und verlassen nach gut 90 Minuten das Lokal. Ehrlich gesagt: So schnell wollten wir das nicht. Wir fühlen uns abgefertigt - und das passt zu meinem ersten Disneyland-Eindruck: Offenbar ist hier ein 90 Minuten time-slot für die Voralpen-Idylle eingeplant: Und den haben wir verbraucht...

Die Rechnung: 88,-- (+Trinkgeld natürlich) für das Beschriebene; getrunken haben wir lediglich ein Pago gespritzt, ein großes+ein kleines Bier und den erwähnten Schnaps. In meinen Augen zuviel - mit Wehmut denke ich daran, dass man um ein wenig mehr oder gar um den gleichen Preis auch etwa zum Eisvogel essen gehen kann - und der spielt halt schon in einer ganz anderen Liga....andererseits: Frau ist zufrieden - und das ist ja das Wichtigste ;-)

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja16Gefällt mir13Lesenswert11
Letzter Kommentar von am 12. Sep 2014 um 14:41

Ja, das hat sich dort alles mit Tendenz zum Schlechten verändert. StephanS, da hast du recht, das trifft leider zu - mussten wir im Juni auch so feststellen. Kein "ausgezeichnet" mehr wert.

Gefällt mir1
am 30. März 2014
peterjeitler
5
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service
1 Check-In

Von der Reservierung bis zur Verabschiedung war alles bestens. Besonders in Erinnerung bleibt uns das Service (kompetent, unaufdringlich aber immer bereit). Die Spesen (sowohl Mittagsmenü wie a la carte ) waren sehr gut zubereitet und ihren Preis wert. Ein Lokal, welches man - nicht nur wegen der schönen Umgebung - sondern vor allem wegen der gebotenen Speisen und dem Service empfehlen kann.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja1Gefällt mirLesenswert
am 24. März 2014
Experte
Alzi
184
4
22
5Speisen
4Ambiente
5Service

Wir waren zu einer Geburtstagsfeier erstmals beim Stockerwirt. Man ist überrascht über die Lage: an der Straße in the middle of nowhere steht das große Haus. Innen ist es im Landhausstil eingerichtet. Positiv ist uns gleich aufgefallen, dass beim Personal offenbar nicht gespart wird. Viele dienstbare Geister sind sehr höflich, flink und kompetent um den Gast bemüht. Die Qualität der Speisen ist hervorragend, an Vorspeisen hatten wir Vitello tonnato, Beef Tartar, Shrimpscocktail, asiatischen Hühnersalat, Mozzarella und Tomaten, Sulz, sowie Carpaccio. Auch die Auswahl an Hauptspeisen war beeindruckend: Rosa gebratenes Beiried, knuspriges Jungschweinkarree, rosa Lammfilet, Zander, Wiener Schnitzel, gebackene Hühnerhaxerl, verschiedene Saucen, Nudeln, Röstkartoffel und englisches Gemüse. Für die Nachspeisen hatten wir fast keinen Platz mehr: helles und dunkles Schokolademousse, Tirami su und die berühmte Vanilleoberscremeschnitte mit Erdbeersauce. Die Weinkarte ist beeindruckend, die Preise sind auf Stadtniveau, für die gebotene Qualität aber angemessen. Fazit: wenn die längere Anreise nicht stört und man sich vorher einigt, wer heimfährt, ist der Stockerwirt eine wirklich lohnende Adresse.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja5Gefällt mirLesenswert
am 11. November 2013
springmaus
3
1
1
4Speisen
5Ambiente
5Service

einfach toll, nett, freundlich, professionell, kinderfreudlich, super Garten, Essen war sehr gut, sehr angenehme Atmosphäre

ein Lokal in das man mit mehreren Kindern gehen kann und keien Stress hat

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja1Gefällt mirLesenswert
am 7. November 2013
BrigitteM
16
1
3
5Speisen
5Ambiente
5Service

Da passt alles 100 % da muss man hin und das öfter

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?JaGefällt mirLesenswert
Kommentar von ein forumleser am 7. Nov 2013 um 19:11

blablabla sagt das selbe wie der einzeiler

Gefällt mir
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 28. August 2013
Experte
kuechenmeister
193
27
25
5Speisen
5Ambiente
5Service
Gelistet in: Best of Wienerwald

Von der Abfahrt Heiligenkreuz auf der Allander Autobahn ist es nur ein Katzensprung bis zum Stockerwirt – perfekte Voraussetzungen also, um auf der Transitroute durch den Wienerwald ordentlich zu essen.

Gelegenheit dazu gibt es von Mittwoch bis Sonntag, wenn dieses wunderbare Landgasthaus geöffnet hat. Wir schauen an einem Mittwoch vorbei und sind positiv überrascht, wie gut das Lokal mittags gefüllt ist, obwohl das Regenwetter kaum zu Ausflügen im Wienerwald einlädt.

Der Kellner führt uns an einen Tisch in einem kleinen, wohnlichen Stüberl, holzgetäfelt, mit rotem Tuch und vier fein gedeckten Tischen ausgestattet. Ruhig, gedämpfte Gespräche, leise klapperndes Besteck, dezentes Gläserklirren, Gott sei Dank keine Musikkonserven – hier empfängt einen der Wohlklang, der entsteht, wenn viele Leute gerade sehr zufrieden mit einem vorzüglichen Essen beschäftigt sind.

In der Karte finden wir ein Blatt mit dem Titel „Stockerwirt light“, dem Mittagsangebot für Wochentage. 3 Gänge nach Wahl, 5 Vor-, 7 Haupt- und 5 Nachspeisen werden angeboten, um einen Fixpreis von € 17,-.

In dieser Auswahl werden wir rasch fündig und entscheiden uns zweimal für das kleine Beef Tartare mit Butter und Toast, ein Filet vom Saibling mit Eierschwammerlrisotto, ein faschiertes Butterschnitzel mit Erdäpfelpüree und Röstzwiebel, eine hausgemachte Vanilleoberscremeschnitte mit Erdbeersauce und das Griesflammerie mit Marillenröster.

Der Service ist mittagstauglich flott, aufmerksam und diskret. Profis bei der Arbeit.

Das Beef Tartare ist vorzüglich abgeschmeckt und bedarf keinerlei Nachbesserung. In Form gebracht, mit fein geschnittenen roten Zwiebeln oben drauf. Mit ein wenig Butter und Toastbrot ein Hochgenuss.

Das Butterschnitzel ist ebenfalls hervorragend, mit einem aufwendig hergestellten Saft – hier wird mit feinem Kalbsfonds nicht gespart, alle Achtung. Das Püree mit den Röstzwiebeln wird in einem separaten Schälchen serviert, ausgezeichnet. Dazu genehmige ich mir ein Gläschen Cabernet-Merlot 2005 vom Fischer aus Sooss. Natürlich ist der Wein zu groß für das Butterschnitzel, aber wenn schon so etwas Feines glasweise angeboten wird, warum sollte man sich da mit Minderem zufrieden geben?

Meine Frau ist mit dem Saibling sehr zufrieden, mit dem Gelben Muskateller vom steirischen Weingut Masser ebenfalls. Das Eierschwammerlrisotto ist zwar vorzüglich, aber kein Risotto. Kein Arborio, auch nicht al dente, aber feinst mit Safran, einem Hauch von grünem Paprika, weißem Pfeffer und Kräutern abgeschmeckt, cremig, die Eierschwammerln knackig. Eine ausgezeichnetes Reisgericht, nur umtaufen sollte man es vielleicht, um keine Erwartungen zu enttäuschen.

Die Cremeschnitte ist für sich allein ein Grund zum Wiederkommen, das Griesflammerie wird ebenfalls sehr gelobt.

Fazit: Vorzügliche Küche, angenehme Atmosphäre, professioneller Service. Ein äußerst empfehlenswertes Landgasthaus im Wienerwald.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja13Gefällt mir14Lesenswert8
Letzter Kommentar von am 11. Aug 2014 um 21:21

hautschi: War letzte Woche mit einer Hochzeitsgesellschaft eingeladen, schließe mich deiner Meinung vollinhaltlich an. tolles Ambiente, aber sonst besseres Landgasthofniveau, mehr nicht. Eigene Rezension folgt evtl noch, wenn ich Zeit habe.

Gefällt mir1
am 30. Juni 2013
prokopur
9
1
2
4Speisen
5Ambiente
5Service

Nach längerer Zeit haben wir wieder einmal den Stockerwirt aufgesucht, dessen hübsche Lage allein einen Besuch wert ist. Obwohl es Sonntag Mittag war und das Lokal bumvoll (Reservierung unbedingt notwendig) wurden wir freundlichst begrüßt und das Service war äußerst aufmerksam (besser als in in manchem teuren Spitzenlokal). Die Speisen entsprechen zwar keiner elaborierten Haubenküche, sind aber dafür beste, gepflegte Hausmannskost. Auch das Preis- Leistungsverhältnis ist absolut stimmig. Wir kommen gerne wieder.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja2Gefällt mirLesenswert
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 1. Juni 2013
Update am 23. Oktober 2014
Experte
dieBrotvernichter
67
17
18
4Speisen
4Ambiente
4Service

Wenn uns das Phänomen, des wirklich guten Essens außerhalb unseres Eigenheims zu einem absolut angemessenen Preis widerfährt, dann muss es schon so gut sein, dass wir es kaum glauben können. Und damit wir unserem Geschmacksinn und Wohlgefühl trauen, muss es über längere Zeit auf die Probe gestellt werden. Das soll heißen: dieses Phänomen muss unabhängig von Jahreszeit und Gast reproduzierbar sein. Also wir fahren wieder…
…abermals mit dem Auto oben ohne auf den schönen Wegen in den Wienerwald und diesmal in Begleitung unserer Lieblingsnachbarn. Ganz nach dem Motto: doppelt kritisch hält besser. Zu viert am sonnigen Sonntag - dann aber doch lieber mit Tischreservierung. Einen schönen halbschattigen Platz im bekannt idyllischen Garten (mit alten Bäumen, großem Teich und ein paar entzückenden Enten) bitte.
Dort angekommen werden wir wieder freundlich empfangen und uns gleich zwei reservierte Tische zur Auswahl gestellt – leider beide nicht mit der besten Platzierung (Vollschatten). Wir wählen das geringere „Übel“ unter einem der alten Bäume. Naturgemäß fallen nun die verblühten Knospen auf den Kopf, in die Getränke und auf volle Teller. Das fällt dann wohl unter höhere Gewalt und kann nicht kritisiert werden.

Wohlwissend ob der Portionsgrößen, dem klassischen Küchenstil und unserem 3-Gang-Verlangen kommen wir mit Sonntagshunger. Wir bestellen pure Säfte aus Früchten des Wiener Walds - mit Leitungswasser (geht auf’s Haus). Dann prompt die Vorspeisen bitte: gegrillter Ziegenkäse im Speckmantel an Bärlauchpürree und Vogerlsalat, kurz gebratenes Tunafilet in Sesamkruste und Asiasalat, Beef Tartar und Spargelcremesuppe. Brotkorb kommt dazu. Wein auf gute Empfehlung des Servicepersonals passt und schmeckt perfekt. Nach den aufgegessenen und -getunkten Vorspeisen sind wir eigentlich schon satt. Aber es ist Sonntag-Mittag und das Spanferkel kommt mit Semmelknödel und Kraut frisch aus dem Ofen, die Rindsrouladen schmoren seit dem frühen Vormittag im Rohr (dazu gibt’s Bandnudeln) und die gefüllte (Bärlauch, Semmel) Maishändlbrust mit Solospargel, Petersilerdäpfel und hausgemachter Sauce Hollandaise wartet im Rohr. Dann bitte alles an unseren Tisch und das mit Mais gefütterte Huhn gleich zwei Mal.
Die Teller waren so leer, dass kein Spüldienst mehr notwendig gewesen wäre. Egal wie sauber verputzt, werden die Teller – um jeglichen Keim auszuschließen – in der Küche gemäß HACCP gesäubert, das hat man uns versichert. Das Maishendl und das Ferkel ganz wie wir uns das vorgestellt haben: saftig und beide mit knusprigem Bezug. Die Rindsrouladen mürbe weich geschmort im Wurzelsaft und die Bandnudeln leicht in Butter angeschwenkt.

Weil uns die ersten beiden Gänge wieder so gut geschmeckt haben, setzen wir uns über unser alarmschlagendes Sättigungsgefühl hinweg und bestellen uns Nachspeisen. Der Schokokuchen mit flüssigem Kern und auch die Nougatknödel sind uns schon bekannt und in sehr positiver Erinnerung geblieben. Jetzt aber lieber den Grießflammerie mit Erdbeeren und Rhabarberkompott und einmal die selbstgemachte Malakofftorte. Ja und gern darf’s diesmal auch eine Runde Kaffee dazu sein. Das prächtige Stück der cremig saftigen Malakofftorte war mit gerösteten Mandelblättchen bestreut und eindeutig die bessere Dessertentscheidung. Der Grießflammerie hinkt den anderen verkosteten Süßigkeiten hinterher, bleibt aber trotzdem tadellos. Der Kaffee ist für diejenige von uns, die ein zartbesaiteteres Geschmackskostüm besitzt eher ungenießbar aber für denjenigen der’s gerne recht herb mag, genau der richtige.

Die Personen, die uns so unaufdringlich umsorgten und uns jeden Wunsch erfüllten, waren derart engagiert und dezent zugleich, dass wir uns ganz ungestört bis zum letzten Bissen unserer abschließenden Kaffeejause unterhalten konnten. Ein rundum gelungener Sonntag-Nachmittag zum Wohlfühlen – vor allem für die Gaumen- und Bauchregion… Das Stockerwirt-Phänomen lässt sich also jederzeit wiederholen und mit so netter Begleitung, wie wir sie dabei hatten – wird’s dann fast schon kitschig. Die Rechnung wurde mit gutem Gefühl bezahlt und am Abend blieb der Herd bei uns zu Hause kalt.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja17Gefällt mir9Lesenswert6
Kommentar von am 1. Jun 2013 um 18:34

Wun-der-voll! Bitte mehr solcher Reviews!

Gefällt mir3
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 19. April 2013
Experte
adn1966
80
48
22
5Speisen
5Ambiente
5Service
10 Fotos3 Check-Ins

Folgende Kombination: freier Nachmittag, Sonnenschein, 25° und damit der wärmste Tag des Jahres bisher, und die Abmachung, sich um 18 Uhr mit Freunden in Sulz im Wienerwald zum Abendessen zu treffen. Schreit förmlich danach, schon zu Mittag die Liebste ins Auto zu packen und Richtung Wienerwald aufzubrechen. Der Plan: wir finden uns ein schönes Lokal mit Terrasse und überbrücken die Zeit bis um sechs mit einem Mittagessen, gutem Wein und in-der-Sonne-Sitzen.

Die Wahl fiel quasi im Vorbeifahren auf den Stockerwirt in Sulz im Wienerwald, der große Garten hinter dem Lokal, den wir aus dem Auto heraus sehen konnten, sah einfach genau nach dem aus, was wir suchten. Der Stockerwirt ist ein schönes, großes Restaurant, mit Parkplätzen auf beiden Seiten der Landesstraße.

Schon beim Betreten des Lokals fiel uns auf, dass es sich hier um ein Landgasthaus handelt, das sich höherem Niveau verschrieben hat. Ein geschmackvolles Entrée führt in einen rustikalen und doch eleganten Gastraum, dahinter befindet sich ein riesiger Wintergarten, in dem auch geraucht werden darf, dessen pièce de resistance ein massiver Kamin ist. Von dort betritt man den großen Garten, hält kurz inne, und ein Wow - Gefühl angesichts eines der schönsten Restaurantgärten stellt sich sofort ein.

Im Garten sind grob geschätzt mindestens 15 Tische, edel mit Tischtuch, Stoffservietten und Besteck eingedeckt, viel Platz zwischen den Tischen, viel Grün (im Sommer muss der Garten atemberaubend sein), große Bäume, ein Teich, in dem etwas erhaben ein großer Tisch auf einem Floß steht, der offenbar für Feiern, besondere Anlässe oder einem Candlelight Dinner vorgesehen ist. Auf einer Seite des Gartens fließt ein kleiner Bach, was dafür sorgt, dass nebst dem angenehmen Ambiente für’s Auge und dem Zwitschern der Vögel auch dezentes Plätschern für akkustische Begleitung sorgt. Idyllisch, ohne wenn und aber.

Wir wurden freundlichst vom Chef des Hauses empfangen und er beriet uns aufmerksam bei der Auswahl des Tisches, wo die Sonne besser sei, etc. Sehr aufmerksam. Wir nahmen an einem Vierertisch Platz und bekamen die umfangreiche Karte gereicht. Als Aperetif wählten wir zwei Achterl eines südsteirischen Gelben Muskateller, sowie eine Flasche Mineral mit Kugerln.

Die Karte lässt sich grob in drei Sektionen teilen: es gibt eine Auswahl von Speisen, aus denen man sich von 11:00 bis 15:00 zum Preis von € 17,00 ein dreigängiges Menü zusammenstellen kann, es gibt eine Saisonkarte (momentan natürlich mit dem Thema Bärlauch/Spargel) und eine beachtliche Speisekarte. Und Weine. Viele Weine. Rot und Weiß aus vielen Ländern, viel Gutes hab ich gesehen, speziell in der Sektion „Österreichische Rote Cuvées“, meinem Lieblingskapitel in Weinkarten. Gager, Scheiblhofer und noch viel mehr Bekannte findet man dort. Fein, fein.

Unser Mittagshunger war ungleich verteilt, ich (sehr hungrig) entschied mich für eine Frittatensuppe (€ 3,20), gefolgt von einer Rindsroulade mit Bandnudeln (€ 14,50), die Liebste (moderat hungrig) frönte natürlich wieder ihrer erklärten Leidenschaft für rohes Fleisch und wählte das Rindscarpaccio (€ 12,00).

In letzter Zeit habe ich offenbar eine Glückssträhne, was Frittatensuppen betrifft. Nach dem Loibnerhof servierte man mir auch im Stockerwirt ein Süppchen, das eine Steigerung kaum möglich erscheinen lässt. Ansprechend serviert in einem recht großen, grün-weißen Suppentöpfchen (siehe Foto), kommt ein kräftiges, geschmackvolles Süppchen mit hausgemachten, in Geschmack und Konsistenz perfekten Frittaten daher. Etwas Schnittlauch oben drauf, eine absolut feine Sache. Die Rindsroulade ist ein mächtiges Teil, das auf einem großen Teller in reichlich sämiger Sauce thront. Die Bandnudeln werden separat in einer Schüssel gereicht. Das Fleisch ist phänomenal zart, die Roulade ist klassisch mit vielleicht einen touch zu grob geschnittenem Speck, Wurzelgemüse, Karotten, Gurkerl und einem Ei, gefüllt. Geschmacklich sehr gut, auch die Sauce, die mir persönlich etwas zu hell und obers-lastig war. Hier bevorzuge ich etwas dunklere und dünnere Saucen, geschmacklich war dieses Gericht dennoch absolut in Ordnung.

Der Liebsten Carpaccio, ebenfalls eine respektable Portion, hübsch mit Grana und Balsamico angerichtet, katapultiert sich ebenso rasch in den Olymp bisher verzehrter Carpaccios. (oder heißt’s Carpaccii? – Amarone, help!) Platz eins in selbigem Olymp ist unangefochten das Carpaccio im Dinner Club der Albertina Passage, der Stockerwirt verfehlt den Spitzenplatz allerdings nur um die Dicke der hauchdünn geschnittenen Fleischscheiben.

Danach gibt’s noch die obligate „Espresso-für-die-Liebste-zwei-Ristretti-für-mich“ Kombination, kredenzt wird guter Illy Kaffee, diesmal aber in Geschmack und Dichte „comme il faut“, wie beim Italiener.

Nicht minder erwähnenswert ist der Service. Auch hier setzt man beim Stockerwirt auf die richtige Kombination: ausreichend Personal, tadellos geschult, aufmerksam und stets freundlich. Nachdem uns der Vorabend in der Bodega Flores etwas kopfschüttelnd und enttäuscht zurückließ, war hier unsere Servicewelt wieder in Ordnung. So soll’s sein.

Wir ließen den Nachmittag verstreichen, genossen den wunderbaren Garten, freuten uns über das gute Essen und den ebenso guten Wein. Es saß sich sehr gut im sonnigen Garten und bei angenehmen Gesprächen vergaßen wir beinahe auf die Verabredung mit unseren Freunden.

Die Pointe zum Schluss: nachdem wir um 18:00 bei unseren Freunden eintrafen, sagten sie uns, sie hätten geplant, uns in ein wirklich gutes Lokal ganz in der Nähe einzuladen, den Stockerwirt. Bruhahaha. Wir hatten diese Möglichkeit im Laufe des Nachmittags schon angedacht, ja sogar gehofft, dass es so kommen würde, also machten wir uns zu Viert auf zurück in Richtung Stockerwirt.

Stockerwirt, the sequel, sozusagen.

Diesmal wählte die Liebste ein kleines Beef Tartar (eh klar) mit Ei und reichlich frisch geschnittenem Chili, followed by Gefülltem Paprika in Tomatensauce mit Petersilkartoffeln. Ich entschied mich für ein Tafelspitzsülzchen mit Kernöl, gefolgt von gerösteter Leber. Unsere Freunde nahmen Bärlauchcrèmesuppe mit Schwarzbrotcroutons bzw. auch das Sülzchen, als Hauptgang nahmen sie gegrillten Alpenlachs mit Spargel bzw. Bärlauchrisotto.

Jedes einzelne Gericht kann nur mit „sensationell“ bezeichnet werden. Geschmack, Konsistenz, auch die Art, wie die einzelnen Gerichte angerichtet waren, ganz hohe Schule.

Bei den Desserts mussten wir passen, Platz war nur mehr für Kaffee und einem Verdauungs-Grappa vom guten Nonino. Auch am Abend, den wir im Wintergarten verbrachten, war der Service perfekt. Das Lokal war trotz seiner Größe sehr gut gefüllt, Personal aber zum Glück in ausreichender Zahl vorhanden. Der Chef kam immer wieder vorbei, fragte, ob alles in Ordnung wäre, griff dem Servicepersonal aber auch immer wieder ein wenig unter die Arme, indem er Kleinigkeiten servierte oder abservierte. So gehört sich das.

Preislich bewegt sich der Stockerwirt in einem für Qualität und Standard der Speisen sehr akzeptablen Bereich, die Hauptspeisen rangieren zwischen 11 und 19 Euro, es gibt Steak vom dry aged Wienerwald beef um € 29,-, etwas, das wir sicher bei unserem nächsten Besuch verkosten werden.

Sehr ansprechend ist das reichhaltige Angebot an Speisen, die Möglichkeit tagsüber sein Menü selbst kreieren zu können, und die Auswahl der Weine ist schlicht spektakulär. Ein perfektes gastronomisches Erlebnis, alles hat für uns gepasst. Unser Stockerwirt – Marathon dauerte von 14:00 bis kurz vor 18:00 und von etwa 19:30 bis 22:30 und ich kann, mit vollster Zustimmung der Liebsten, sagen, es war ein wirklich wunderschöner Tag und Abend.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja21Gefällt mir15Lesenswert14
Letzter Kommentar von am 24. Jun 2013 um 19:24

Ist Literats Kommentar ev. sarkastisch gemeint?

Gefällt mir
am 17. März 2013
Bettinaina
1
1
5Speisen
4Ambiente
1Service

War heute nach langer Zeit wieder einmal beim Stockerwirt, da ich zu meinem 40er etwas Besonderes wollte und das Lokal in sehr guter Erinnerung habe von vorangegangenen Besuchen. Das Ambiente war wirklich sehr schön und die Kellner ausgesprochen freundlich, aber an einem Sonntag zu MIttag offenbar heillos überfordert. Wir kamen um 13:30 im Lokal an und mußten erst einmal eine halbe Stunde warten, bis uns die Karte gereicht wurde und wir die Getränke bestellen konnten. Die Vorspeisen waren relativ schnell am Tisch und ausgesprochen gut, aber dann dauerte es bis kurz nach 15 Uhr, bis wir die ersten Haupgerichte serviert bekamen. Als der Kellner den Rest bringen wollte rutschte er aus und die Teller und er landeten am Boden. Ok- ein Unfall kann natürlich passieren und ich hoffe er hat sich nicht verletzt, aber was dann geschah, darf in solch einem Restaurant einfach nicht sein. Der-Ich nehme mal an- Geschäftsführer kam an unseren Tisch und wir sprachen ihn darauf an, dass diese lange Wartezeit unzumutbar ist. Er bekam das offenbar in den falschen Hals und bezog es auf den Unfall des Kellners und sagte wortwörtlich und in einem äusserst unfreundlichen , agressiven Ton: Das Backhendl und noch ein 2. Gericht das wir bestellt hatten sind jetzt aus- sie können entweder etwas anderes bestellen oder nichts essen.Danach drehte er sich um und Verschwand kommentarlos von unserem Tisch. Diese Aussage und dieses Verhalten sind nicht akzeptabel!!!Obwohl das Essen- zumindest das, welches wir auch bekamen ausgezeichnet war, werde ich dieses Lokal sicher nicht weiterempfehlen und auch nicht mehr besuchen.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja6Gefällt mirLesenswert
Letzter Kommentar von Unregistered am 18. Mär 2013 um 09:36

Das Essen-steht auch im Text- war sehr gut. Das Verhalten des Geschäftsführers war höchst unprofessionell. Ich denke nämlich schon, dass es das Recht des Gastes ist sich über eine Wartezeit von 1 1/2 Stunden zu beklagen. Dann statt einer Entschuldigung von ihm unhöflichst behandelt zu werden ist nicht akzeptabel.

Gefällt mir1
am 16. Jänner 2013
IngeL
6
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Also der Stockerwirt ist ein ausgezeichnetes Lokal. Alleine die sehr schöne Einrichtung mit der blütenweißen nostalgischen Tischwäsche, macht einem Freude. Das Essen ist natürlich ein Traum und die Getränke sind ebenfalls top. Auch die Bedienung ist mehr als aufmerksam. Also wirklich - Sie müssen ihn besuchen!

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?JaGefällt mirLesenswert
am 17. August 2012
Klee
32
1
4
5Speisen
5Ambiente
5Service

Immer wunderbar, große Auswahl (Saisonkarte) und promptes Service, kurze Wartezeiten. Speisen de facto perfekt (nur der flüssige Schokokuchen war uns etwas zu süß und eher für Kindergeschmack). Herrlicher Gastgarten in einer wundrschönen Gegend. Jederzeit wieder.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja1Gefällt mirLesenswert
Letzter Kommentar von am 19. Aug 2012 um 22:04

@Unregistered: Mit Unregistrierten diskutiere ich nicht!

Gefällt mir2
am 29. Jänner 2012
testertester
3
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Waren heute dort, Steakwoche. Geniales Essen, sehr gutes Service. Einfach perfekt. Nicht billig.

Werde wieder hingehen.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?JaGefällt mirLesenswert
Letzter Kommentar von Unregistered am 29. Jän 2012 um 23:29

Die Steakwochen beim Stocker bringen mich für die kommende Woche auf eine Idee :)

Gefällt mir
am 13. Oktober 2011
dieunbestechlichen
7
1
1
5Speisen
5Ambiente
3Service

Der Stockerwirt ist schon seit Jahren eines unserer Lieblingslokale. Das Essen ist fast immer perfekt. Stockerwirtrostbraten mit Eierschwammerl und Nockerl sehr empfehlenswert. Tafelspitz auch wunderbar. Der gemischte Salat immer frisch und toll abgeschmeckt. Bei den Nachspeisen ist der Klassiker die Vanillecremeschnitte. Toll auch die Grießflammerie. Service ist der einzige Kritikpunkt: Note "Sehr gut" wenn der Chef da ist, aber ohne Chef im Haus leider nur Note "Gut". Da wartet man im Garten schon mal ein Weilchen. Aber alles in allem sehr empfehlenswert!!

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja1Gefällt mirLesenswert
am 6. Oktober 2011
NadjaA
22
2
3
4Speisen
4Ambiente
4Service

Seit Jahren gehen wir regelmäßig zum Stockerwirt, um diverse Familienfeste zu feiern. Wir sitzen immer im herrlichen Wintergarten, wo man einen traumhaften Blick in die umliegende Natur hat.
Die Speisekarte ist umfangreich, das Essen bestens und das Service ebenso. Ich liebe die Rinderfiletspitzen und die anderen Steakgerichte auch das Spanferkel und die Ente sind immer wieder eine "Wiederholung" wert!.... und erst das Süße!!!!! Ich freu mich schon auf das nächste Mal, schon sehr bald....

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?JaGefällt mirLesenswert
am 2. August 2011
maja
14
1
2
5Speisen
5Ambiente
3Service

der paradebetrieb für mich schlecht hin gehen seit 13 jahren esen zum stocker fast zur gänze immer perfekt , service ist ok

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?JaGefällt mirLesenswert
am 7. Juli 2011
franja
2
1
3Speisen
5Ambiente
3Service

Ein absolut wunderschönes Ambiente und ein Gastgarten wie aus dem Bilderbuch. Wie gerne würden wir den Stockerwirt zum Stammlokal machen. Leider haben die Speisen unseren Erwartungen nur teilweise entsprochen, bzw. wurden sie von uns als Mittelmaß empfunden. Ein Wiener Backfleisch welches leider total ausgetrochnet auf den Tisch kam, eine zwar zarte Beiried, leider aber durchgebraten und kaum gewürzt, dazu ebenfalls nette aber ungewürzte Petersilien Kartoffel, ein wirklich gelungenes Pfeffersteak und drei tadellose Vorspeisen.
Die Desserts ebenfalls in Ordnung und ohne Beanstandung. Nett, aber nicht das was wir erhofften. Nun kann aber jede Küche mal einen schwachen Tag haben, deswegen kommen wir gerne nochmals auf einen zweiten Besuch und erhoffen uns dann eine Verbindung von Flair und Genuss.
Rein optisch gesehen ist der Stockerwirt allerdings 1A!

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja2Gefällt mirLesenswert
am 9. November 2010
GTR
1
1
5Speisen
3Ambiente
4Service

Seit 10 Jahren immer wieder dort; Beruflich und privat; Tolle Küche gute Weinkarte; Freundlicher Padrone. Im Sommer unschlagbar (Garten). Reservierung ist abends empfehlenswert.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?JaGefällt mirLesenswert
am 2. November 2010
eder
5
1
1
4Speisen
5Ambiente
4Service

Da paßt einfach alles, Essen, Ambiente, Service,
Weine! Fahre immer wieder gerne hin!

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?JaGefällt mirLesenswert
am 12. März 2008
Remy
40
5
5
4Speisen
4Ambiente
4Service

Der Stockerwird liegt idyllisch an einem kleinen Teich im Wienerwald. An der Qualität der Speisen ist nichts auszusetzen, alles absolut ok hier. Service ist top professionell und immer sehr freundlich.

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja3Gefällt mirLesenswert
Kommentar von Unregistered am 8. Feb 2013 um 18:16

sehr unprofessionell und patschert bzgl. Reservierung

Gefällt mir
Stockerwirt - Karte
Lokale i. d. Nähe:

Auch interessant

2002 Großmugl
14 Bewertungen
2361 Laxenburg
26 Bewertungen
2560 Berndorf
0 Bewertungen
3012 Wolfsgraben
10 Bewertungen
2500 Baden
5 Bewertungen
Mehr Hot Lists »

In 3 Lokal Guides gelistet

Martinigansl

Update Gansl Saison 2015: Gestern (Fr. 30. Okt.) beim Grü...

Gute Gasthäuser in Wien und Umgebung

Meine Lieblingswirtshäuser in Wien und in der Nähe. Die ...

Best of Wienerwald

Hier geht es nicht um Backhendlstationen sondern um gutes...

Mehr Guides »

Tags für dieses Lokal

Erst-Tester

Bewertet am 12.03.2008

Master

Master
Home|Sitemap|Neue Lokaleinträge|Neu anmelden|Lokal eintragen|Hilfe|AGB & Datenschutz

Copyright © 2008-2016 RestaurantTester.at
Cookies helfen uns, Ihnen eine bessere Erfahrung auf dieser Website zu bieten.
Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Mehr Info
OK