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Gesamtrating
31
15 Bewertungen
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Meierei im StadtparkMeierei im StadtparkMeierei im Stadtpark
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Meierei im Stadtpark Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Preislage
Gehoben
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
08:00-23:00
Di
08:00-23:00
Mi
08:00-23:00
Do
08:00-23:00
Fr
08:00-23:00
Sa
09:00-19:00
So
09:00-19:00
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Meierei im Stadtpark

Am Heumarkt 2a
1030 Wien (3. Bezirk - Landstraße)
Küche: International, Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 713 31 68
Lokal teilen:

15 Bewertungen für: Meierei im Stadtpark

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 11. März 2016
Bika84
11
1
6
4Speisen
4Ambiente
5Service
5 Fotos1 Check-In

Nachdem ich hier viele negative Bewertung las, war ich doch schon gespannt heute die Meierei zum gegebenen Anlass zu besuchen.
Begleitung hatte dies als Überraschung für heute reserviert.

Begrüßung beim Eintreten sehr freundlich.
Wir könnten sogar zw. zwei Platzmöglichkeiten wählen.
Auswahl fürs Frühstück finde ich ausreichend.
Entweder wählt man komplettes Paket oder wählt das Standard Frühstück und sucht sich seine Wünsche selbst zusammen.
Ich hatte das Standard F. (8.90€) inkl Kaffee 2 Gepäck (Handsemmel und Bauerbrot), Butter & hausgemachte Marmelade.
Dazu extra gewählt: ein weiches Ei, gebeizte Lachsforelle mit Dillsenf und getoasten Josef Brot, frisch gepressten Orangensaft.
Begleitung hatte ebenso Standard F. Extra: Bacon & Eggs, Kipferl
Service stets freundlich, hat gut beraten und bei Auswahl geholfen
Extra bitten wie das meine Begleitung ihr Brot auch getoasten wird war kein Thema. Wurde flink ausgeführt.
Einzelne Preise kann man sich online auf ihrer Karte entnehmen.

Alles in allen echt lecker, gute Qualität und empfehlenswert. Im Sommer sicher noch gemütlicher zu sitzen. (Wir waren im Wintergarten)
War froh meinen Tag heute dort beginnen zu dürfen. Meiner Begleitung hat es ebenso gefallen. Ich persönlich würde wieder kommen. :)

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am 18. Oktober 2015
William
25
2
4
5Speisen
4Ambiente
2Service

Es war einer dieser extrem heißen Tage dieses Sommers. Da fiel es besonders negativ auf, dass der Kaffee ohne das in Wien so übliche Glas Wasser serviert wurde. Auf Anersuchen brachte das sehr bemühte Personal selbstverständlich dann gleich eine ganze Karaffe lauwarmes Leitungswasser an den Tisch.

Der ofenfrische Milchrahmstrudel war pünktlich und bestens! Leider wurde auf die georderte Vanillesauce vergessen. Auch diese wurde dann nach der Reklamation zügig nachgereicht. Ich frage mich schon ob diese Umstände dem preislichen Niveau des Lokals entsprechen. Na sagen wir halt, es war uns allen sehr heiß an diesem Tag.

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am 19. September 2015
BrigitteF2
1
1
3Speisen
4Ambiente
0Service

Wir haben einer Freundin zum Geburtstag einen Gutschein für ein Frühstück für 2 Personen in der Meierei geschenkt. Mein Mann und ich gingen letzten Samstag mit und wir 4 freuten uns auf ein schönes Frühstück. Die Freude ist uns bald vergangen, die sehr ungeschult wirkende Servierkraft hat uns überhaupt nicht beraten und gleich vorweg einmal gesagt: Sie haben einen Gutschein über 19.50 €, was schlichtweg nicht stimmte, weil wir das teuerste Frühstück um 23.50 pro Person für den Gutschein genommen und auch bezahlt hatten, es war mir peinlich, das aufklären zu müssen. Mein Mann und ich haben ein Steirereck-Frühstück und a la Carte bestellt, unsere Freunde haben den Gutschein benutzt und zum bestellten Kaffee ein Körbchen mit 2 Semmeln und 4 Schnitten Brot bekommen. Mein Mann und ich haben auch Kaffee bestellt und weder Brot noch Semmeln dazu bekommen, von Butter und Marmelade ganz zu schweigen. Auf Nachfrage klärte die Servierkraft auf, dass wir das als Paket hätten bestellen müssen, wir dachten das ist beim teuersten Steirereck-Frühstück, das wir bestellt hatten, dabei. In jeder Raststätte an der Autobahn ist das dabei.....(hat unser Freund gesagt, der auch schon leicht verärgert über die Servierkraft war). Wir haben dann den Chef gerufen und wurden dann belehrt, dass das eben so ist.
Fazit: wir werden dort nicht mehr frühstücken, weil bei so hohen Preisen auch Beratung und Service TOP sein müssen!

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am 20. Jänner 2015
cuppes
11
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4
5Speisen
5Ambiente
4Service

Ein Frühstücksbesuch in der Meierei im Stadtpark stand schon länger auf meiner to-do Liste. Der erste Versuch war erfolglos, da meine Freundin und ich nach einem Stadtspaziergang keinen Platz bekommen haben, da jeder Tisch besetzt war und wir nicht warten wollten.
Beim zweiten Anlauf natürlich mit Reservierung, das dann problemlos funktioniert hat. So sind wir dann in den Stadtpark gepilgert und über die Terrasse in das Lokal gegangen. Der Kellner fand unsere Reservierung und wir hatten die Auswahl zwischen Terrasse und im Lokal – „natürlich Terrasse, danke“ (der Besuch fand im September statt). Der Ausblick in den grünen Stadtpark ist herrlich und vor allem ist es auch sehr ruhig, was für die Stadt einmalig ist.

So, dann stand auch schon eine Kellnerin am Tisch, überreichte uns die Karten und erkundigte sich ob sie uns vorab etwas bringen dürfe. Natürlich: ein großer Espresso, ein frisch gepresster Orangensaft und zwei Sekt vom Schloss Gobelsburg. Espresso tadellos, stark wie ich ihn mag, der Orangensaft so wie er sein soll und der Sekt perfekt temperiert – ein guter Start!

Wir entschieden uns dann für zwei Mal das Steirereck Frühstück, das aus fünf Bestandteilen zusammengesetzt war: Sellerie-Pancake, Ei im Glas mit Gänseleber, Beinschinken mit Kren, Tomatensalat und eine Art Müsli mit Marillen und „Knusper“.
Der Sellerie-Pancake hätte mich fast zu einer anderen Frühstückswahl gedrängt, da ich einfach keinen Sellerie mag. Im Nachhinein war ich froh, dass ich es gewagt habe, da der Pancake eine wahrhaftige Gaumenfreude war. So wie jeder einzelne Bestandteil.
Der Tomatensalat klingt unspektakulär, aber wenn man probiert hat ist im Mund ein fast noch nie dagewesener Paradeisergeschmack – sehr erfrischend. Der Beinschinken super saftig, Kren wie zu erwarten fisch gerissen. Und auch das Ei im Glas mit Gänseleber war eine super Kombination, wobei man natürlich Gänseleber mögen muss.
Zum Abschluss das Müsli (das ich mir einzeln garantiert nicht bestellt hätte) war ebenso ein Volltreffer. Ich tute mir gerade schwer für manche Speisen die richtigen Worte zu finden, aber es war einfach eine Frische gepaart mit einem Geschmack wie er sein soll, wirklich toll!

Beim Gebäck hat man die freie Auswahl und ich glaube nicht, dass man hier etwas nicht bekommt. Wobei das auch ein wenig nerven kann, da, sofern ich mich richtig erinnere, nirgendwo niedergeschrieben steht, was man tatsächlich bestellen kann, sondern immer die Bedienung Auskunft gibt.

Ich habe mir vorhin ein paar Bewertungen durchgelesen und da kam das Service nicht sehr gut davon. Dem muss ich widersprechen. Wir hatten zwar drei verschiedene Servicekräfte am Tisch, aber auch nur deshalb, weil man es strukturiert „abarbeitet“. NR1 brachte uns zum Tisch, NR2 nahm Bestellungen auf und Kassierte und NR3 brachte die Bestellungen. Jeder einzelne sehr freundlich. Es wurde immer im passenden Moment gefragt ob es noch Wünsche gibt, was mir gezeigt hat, dass man den Kunden im Blick hat. Klar, ein wenig öfter könnten alle lächeln und ein wenig lockerer wäre auch noch ok, aber vielleicht ist das aktuelle Auftreten ja Wunsch "von oben".

Einzig zwei Punkte können als Negativ bekrittelt werden. Das sind die eher minimalistische Größe der Tische (zu viert ist es unmöglich alles unterzubringen, wobei man sich dann mit Beistelltischen behilft, was dann aber wiederum bei den Stühlen sehr eng werden kann) und das Herren WC.
Von einem Lokal in dieser Preisklasse und DEM Ruf darf man sich ein WC ohne schwarze Abnützungen an den Wänden erwarten – es ist einfach ein wenig in Mitleidenschaft genommen, was nicht heißt, dass es nicht sauber ist, denn das ist es absolut.

Wenn es ein nicht alltägliches Frühstück (denn hier bietet der Joseph das Beste an) sein soll habe ich in Wien noch nirgends etwas Ähnliches bekommen. Es hat natürlich seinen Preis, aber absolut gerechtfertigt, wenn man die Qualität der Speisen und die Lage zu schätzen weiß.

Alles in allem eine wirkliche Empfehlung meinerseits, die sich auch in einem persönlichen zweiten Besuch im Herbst reflektiert (wo wir auch noch eine Käseauswahl probiert haben - auch wahnsinnig gut).
Uns hat es einfach sehr gut gefallen und wir werden die Meierei garantiert wieder besuchen.

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am 20. Juni 2014
Amanda76
8
1
2
3Speisen
3Ambiente
0Service

Ja, die Meierei im Stadtpark, die ist leider nicht mehr das was sie mal war bzw vorgibt zu sein.

Mit drei Freunden aus Salzburg, denen wir etwas besonders Gutes zeigen wollten, besuchten wir vor etwa zwei Wochen die Meierei. Da es drinnen angeblich keinen Platz mehr gab (ein bis zwei Tische waren immer frei, trotz angeblicher Reservierung, die aber knappe zwei Stunden nicht zu kommen schien), nahmen wir auf der Terrasse Platz.

Das Chaos mit der Bedienung hat ManWein perfekt beschrieben, zur Vermeidung von Wiederholungen verweise ich auf seine Bewertung. Dazu kommen folgende, wenig erfreuliche und schlicht untragbar-peinliche Vorfälle:

- wir wollten ausgiebig zu Mittag essen. Auf der Terrasse stehen bloß billigste Plastik-Gartenmöbel. Die Frage, ob man uns, um zumindest den Anschein eines niveauvollen Mittagessens wahren zu können, ein Tischtuch bringen könnte, wurde verneint. Als Begründung wurde angegeben, dass das die Chefin nicht wolle.

- an diesem Tag gab es eher wechselhaftes Wetter. Wir hatten auch ein kleines Kind (4 Jahre) dabei. Als der Nachbartisch plötzlich Decken hatte, fragten wir, ob die Kellnerin uns ebenfalls welche bringen könnte. Nach insgesamt drei Anläufen wurde uns mitgeteilt, dass wir die Decken eh selber nehmen könnten; wo die ominöse Deckenausgabe war, wurde verschwiegen. Irgendwann brachte man uns drei decken (mit dem Kind waren wir fünf Personen).

- nach der Bestellung fing es leicht zu tröpfeln an. Grundsätzlich kein Problem, verfügt die Meierei doch über eine passable, ausziehbare Markise. Als das Hauptgericht kam, wurde die Markise plötzlich eingezogen! Der völlig überforderte, freche und schlicht unsympathische Kellner meinte auf unsere Bitte hin, dass "wegen dem Wind keine Markise ausgerollt werden" könne. Ein völliger Schwachsinn, da der Wind nur ein leichtes "Lüfterl" zu vergleichen mit dem Luftzug, den die uralten Handtrockner aus den 70er Jahren entwickelte. Spätestens hier platzte mir wirklich der Kragen und ich forderte den Herrn (dunkelhaarig, eher persischer Typ, ich schreibe dies damit nicht der einzig kompetente Kellner [trägt eine brille] in ein schiefes Licht gerückt wird!), lautstark auf, die Markise sofort wieder auszurollen, da es uns (und den anderen Gästen natürlich auch) wirklich ins Essen regnete!

Das waren die negativen Highlights der Bedienung.

Nun zu den Speisen:

Vorspeise: Spargelsuppe, Salat mit Ziegenkäse; gute, frische Produkte, geschmacklich raffiniert, aber der gewisse "Touch", den vergleichbare Speisen früher hatten, fehlte; gut, bei Salat und Suppe kann man - wenn die Grundprodukte stimmen und man über Salz und Pfeffer verfügt - wenig falsch machen. Preislich - nun, meiereitypisch eher höher, aber damit rechnet man ja wenn man die Meierei aufsucht.

Hauptgänge: Schnitzel fürs Kind, sehr gut, knusprige Panier, ein besseres Schnitzel halt; als Gemüsebeilage wurde, meiner Meinung wenig kindgerecht, gebratene Radieschen serviert; zur Ehrenrettung des Koches muss gesagt werden, dass diese durchaus schmackhaft waren, zur Schande der Kellnerin muss gesagt werden, dass wir nicht gefragt wurden, welches Gemüse es denn für das Kind sein dürfe.

Gefüllte Kalbsbrust: geschmacklich sehr fein, wirklich auf dem früheren Meierei-Niveau, fein abgeschmecktes "Saftl", das als Ergänzung zum leider etwas zu trocken geratenen Fleisch bitter Not war. Beilage war ein kartoffelauflauf, leider lauwarm.

Solospargel aus dem marchfeld: gutes Grundprodukte daher wenig, das man falsch machen kann :-)

Trilogie des Tages, bestehend aus einer wenig spannenden gebratenen Tomate, einer ausgezeichneten Avocadocreme (perfekt abgeschmeckt mit limette, weiteren Gewürzen und Kräutern - ich glaube Koriander), und einer mittelmäßig guten (aber auch nicht schlechten) gefüllten Zucchiniblüte. Die Füllung wär eine eher langweilig schmeckende Masse aus Tofu (?) und/oder Polenta.

Ambiente: Blick auf den Stadtpark ist natürlich sehr schön, die Meierei selbst ist neutral-modern, mit viel weiß und mintgrünen Elementen, gehalten.

Mein Fazit: aufgrund des unzumutbaren Services wird mich die Meierei nicht mehr sehen. Ein "besseres" Gasthausessen gibt es auch zu erschwinglicheren Preisen, die kulinarische Meisterhand des Herrn Reitbauer suchten wir in den bestellten Gerichten vergeblich.

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Letzter Kommentar von am 21. Jun 2014 um 07:58

Danke lieber Gerry! Schönes Wochenende!

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am 17. Juni 2014
ManWein
11
1
3
3Speisen
4Ambiente
1Service

Bisher habe ich es unterlassen, dieses Lokal zu bewerten. Nachdem ich mich aber gerade wieder darüber geärgert habe, muss es nun doch sein.
Das schlimmste zuerst: die Bedienung. Wenn schon jene im Wirtshaus am Pogusch nicht gerade als Zierde ihres Faches zu bezeichnen ist, so kommt für jene in der Meierei der Ausdruck "Zumutung" gerade recht. Zum einen scheint es keine Tischzuteilung unter dem Personal zu geben, vor allem im Freien - kann also sein, dass binnen einer halben Stunde drei verschiedene Kellner kommen und nach dem Wunsch fragen, oder eben keiner. Leider passiert letzteres auch nicht gerade selten. Dann kann es auch schon einmal lange dauern, bis was kommt, so dann das richtige kommt - oder wirklich alles, was bestellt wurde. Und dann scheinen auch noch manche der Meinung zu sein, dass frecher Witz hier angebracht wäre. Dieser ist dann meistens aber eher unverschämt und noch dazu vollkommen unpassend. Hier wird einem schon einmal gesagt, dass man die Karte nicht behalten darf, weil man sie als Gast ja nur verdreckt ("Sie brauchen aber nur die Hand zu heben, und wir sind schon da" - leider wurde nicht hinzugefügt, wie lange die gehoben werden muss), oder nach abschätziger Beurteilung des Äußeren einem mitgeteilt, dass man wahrscheinlich bei einer anderen Meierei, aber wohl nicht hier reserviert habe. Ein einfaches "Entschuldigung" für die verschlampte Reservierung schiene passender.

Davon abgesehen darf man auch ein paar wohlwollende Anmerkungen machen: die Spesen sind im Grunde in Ordnung, manchmal etwas zu überkandidelt, ohne das Niveau dann aber bis an den Tisch zu bringen, manchmal nicht ganz so interessant und kreativ, wie sie auf den ersten Blick klingen.

Absolut herausstechend und der einzige wirkliche Grund, hier doch immer wieder zu kommen, ist aber der Käse: in dieser Auswahl und zu diesen Preisen hat man selbst in spezialisierten Geschäften manchmal Schwierigkeiten, besseres und günstigeres zu finden.

Allerdings sollte man sich nicht nur auf dem Käse ausruhen - denn wäre dieser nicht, würde die Beurteilung noch deutlich schlechter abschneiden!

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Letzter Kommentar von am 24. Apr 2015 um 10:33

StephanS: da magst du schon Recht haben, manchmal hapert es aber an der Umsetzung eines genialen Konzepts. Bei meinem Besuch hatten sich schon so manche Schwächen eingeschlichen. Beispiel: ein trotz Abbstellen von Staubzucker völlig übersüßter Kaiserschmarren.

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am 8. August 2013
MeJulie
14
1
4
3Speisen
4Ambiente
1Service

Wenn ein Lokal im selben Gebäude residiert wie das ehrwürdige Steirereck, dann erwartet man sich schon allein aus diesem Grund ein bisschen etwas besonderes. Leider wird diese Erwartung bitter enttäuscht:

Das Personal ist genauso unhöflich - um das böse Wort "inkompetent" nicht zu gebrauchen - wie immer alle sagen. Obwohl fast nichts los ist, warten wir, gehen Schlangenlinien und von Höflichkeit ist den ganzen Besuch über keine Spur. Das trübt selbst die recht nette Aussicht.

Die Speisekarte ist ein bisschen zu kompakt geraten: Es gibt so wenige Speisen, dass es durchaus passieren kann, dass man nichts findet, das einem schmeckt. Das was geboten wird, ist fast immer ein bisschen exklusiv und außergewöhnlich: Topinambur hier, Salzkaramell da,... aber nie so exklusiv und außergewöhnlich wie im Steirereck drüber; also keine Trüffeln oder Pâté de Foie Gras.

Die Preise sind gehoben aber sehr angemessen. Trotzdem: Ein Toprestaurant braucht mehr als nur hohe Preise.

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Kommentar von muttikochtambesten am 9. Aug 2013 um 09:56

unhöflich hat aber nichts mit inkompetent zu tun!

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am 6. Februar 2013
Experte
kuechenmeister
193
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25
4Speisen
3Ambiente
3Service

Mittagessen in der Meierei. Wir sind zu dritt. Ich bin gespannt auf das Lokal, es ist mein erster Besuch. Die freundliche Dame am Empfang vom Steirereck schickt uns über eine Treppe ins Untergeschoß. Gleich beim Eintreten empfängt uns eine überwältigende Wolke - dass der Käse hier Thema Nr. 1 ist, kann man nicht überriechen! Der Gastraum ist hell, freundlich, reduziert möbliert, die Farben weiß und grün dominieren. Die Karte ist gleich da, wir entscheiden uns für Austern, die Hochzeitsuppe, Beef Tartare, Kalbsleber, Entenleber und eine Käseplatte.
Drei Sorten Austern stehen zur Wahl, Fines de Claires Saint Vaast, Tsaskaya und Ancelin. Wir nehmen alle drei, die ohne Ausnahme vorzüglich sind, und erleben eine interessante Austern-Vergleichsverkostung. Anschließend die Hochzeits-Suppe mit Frittaten und Milzschnitte. Eine vorbildliche, kräftige Rindsuppe mit traditionellen Einlagen. Dann das Beef Tatare mit geröstetem Weißbrot, ohne Fehl und Tadel, routiniert und nach gängigen Regeln abgeschmeckt, vielleicht etwas zu schwach gesalzen, aber das lässt sich ja beheben. Die Entenleber auf Blattsalat und Rohkost war die Schwachstelle unserer Auswahl: die Entenleberstücke unterschiedlich stark gegart, die Beilagen nicht wirklich passend, eine wenig harmonische Komposition. Die geröstete Kalbsleber mit Pilzen, Quitten und Erdäpfel-Püree hingegen war exzellent. Die Leber am Punkt, die Quitten als eingelegte Fruchtstücke und als Puree gaben einen willkommenen Kontrast zur kräftigen Soße ab, die Austernpilze erwiesen sich als sehr stimmige Beilage. Das Erdäpfel-Püree war vorbildlich. Ein deftiges Essen, zur Winterszeit passend, und das in einer Portionsgröße, die auch in einem Wirtshaus noch in Ordnung gewesen wäre. Anschließend mussten wir einfach die Käseauswahl genießen. Mehrere Kombinationen standen zur Auswahl, Rohmilch, österreichisch, französisch ... oder einfach überraschen lassen! So heißt eins der Angebote auf der Käsekarte. Das wollten wir gern, aber vielleicht doch mit ein wenig Sicherheit! Der Ober erkundigte sich über unsere Vorlieben und stellte eine wunderbare Auswahl von 10 Käsesorten vom Ziegenfrischkäse aus dem Waldviertel bis zu enormen, perfekt gereiften Aromabomben aus französischer Produktion auf den Tisch, mit der wir eine runde halbe Stunde beschäftigt waren. Dazu genossen wir einen hervorragenden Riesling "Alte Reben" von Ebner-Ebenauer aus Poysdorf, der es mit der Wucht der Käse zu unserer Überraschung problemlos aufnehmen konnte.


Fazit: Gut essen kann man im Steirereck auch einen Stock tiefer, mit weniger Drumherum, brieftaschenfreundlich und wenn man will auch flott. Eine Adresse in der Innenstadt, die man sich merken sollte.

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Hilfreich?Ja18Gefällt mir3Lesenswert3
Kommentar von am 6. Feb 2013 um 23:15

Danke, kommt auf die "To-do list"!. (Im "Nobeilteil" war ich ja schon.)

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am 9. November 2012
Update am 10. November 2013
Experte
amarone1977
315
75
30
3Speisen
3Ambiente
3Service
13 Fotos1 Check-In

Frühstück und Abendessen in der Meierei. Oder besser gesagt: Abendessen und Frühstück. Frühstück gab’s heute am Morgen, das Abendessen liegt schon ein paar Wochen zurück.

"Teil 1" - zum Abendessen:

Wienerschnitzel vom Kalb um 17,90 Euro. Ich möchte die Meierei im Stadtpark jetzt nicht ein „Steirereck für Arme“ nennen, aber die Preise der Meierei sind dann doch deutlich „volksnäher“ gestaltet. Im gleichen Gebäude wie das feudale Steirereck, nur mit der dominanten Glasfront in Richtung Wienfluss, praktisch gelegen in unmittelbarer Nähe zur U4-Station Stadtpark.
Die Räumlichkeiten kann man in einen oberen Schankbereich und in einen treppab erreichbaren unteren Bereich unterteilen. Letzterer offeriert den Blick auf den Wienfluss, der aber nur bei Schönwetter wirklich erbauend ist.

Meierei – übersetzt ein landwirtschaftliches Pachtgut – oder einfach eine Molkerei. Das erklärt die 120 Käsesorten, die im Schankbereich einerseits hinter einer speziellen Glasvitrine versteckt werden, andererseits aber auch in hübschen Käsewagerln ausgestellt sind.

Wie sagte mal Wilhelm Busch? „Man liebt den Käse wohl – indes‘ – man deckt ihn zu!“

Wenn man jetzt geruchstechnisch ähnlich empfindlich ist wie ich (Käse, Gurken, Paprika, …), dann wird der Nachteil (oder Vorteil?) der Architektur der Meierei offensichtlich:
Es „fäult“ [fäuut] – wie der Wiener sagt. Der Geruch sammelt sich aber erstaunlicherweise komplett im oberen Bereich. Die paar Stufen nach unten zu den Tischgruppen sind also offenbar wohlweislich eingebaut worden.
Beim Frühstücken stört das also nicht. Beim Abendessen schon, vor allem dann, wenn man zuerst mal keinen Tisch bekommt, dafür aber an der Theke Platz nimmt.

Service: ein eigenwillig selbstbewusster Herr, der drei junge Damen „dirigiert“. In seiner Gegenwart eher reserviert, blüht dann eine erst auf, als ich unten einen Tisch bekomme.

Gedeck: Brot, Süßrahmbutter, Walnussbutter, Ölivenöl.

Steinpilzcreme mit Gamsfilet. Eine äußerst gelungene Kombination. Denn ohne dass das Süppchen mit irgendwelchen Tricks aufgemotzt werden muss, zeigt die Crema was sie kann. Feines Steinpilzaroma, nicht „getuned“, dafür aber mit ein paar butterzarten Gamsfilets, die wahrlich auf der Zunge zergehen. Dazu noch ein Stück Brot mit Walnussbutter, Öl, rein in die Suppe… ooch…!

Kalbsrahmbeuschel: sehr gut, mein drittes überhaupt außerhalb der eigenen vier Wände. Schnörkellos, nicht überwürzt, nicht zu salzig.

Kaiserschmarren. Der aufblühenden Kellnerin gebe ich noch die Information mit, den Zucker wegzulassen.
Gott sei Dank, was wäre wohl passiert! Der Kaiserschmarren sieht zwar am Foto gar nicht so einladend aus, aber ohne den „obligaten“ Staubzucker macht er tatsächlich optisch weniger her.
Doch der Schmarren ist noch immer viel zu süß. Er schmeckt zwar, ist auch flaumig, wie niemals einer seiner Gattung zuvor, aber warum so süß?
Mehr Zucker heißt nicht mehr Geschmack! Schade drum. Das müsste Herr Reitbauer eigentlich wissen, oder ist das der Kniefall vor dem Mainstream-Gast?
Im Steirereck würde er sich dies wohl kaum erlauben dürfen.

Trotzdem: das Fachmagazin für "Ess- und Trinkkultur", "A la carte" führt die Meierei in ihrer Sonderausgabe über Wiener Klassiker unter den Paradelokalen für Kaiserschmarren: "... in einer Qualität, die man sich von der Meierei des besten Restaurants Österreichs erwarten darf."
Keine Ahnung, was den Schreiberling bei der ansonsten sehr gelungenen Lektüre da geritten hat. Ach ja, zur Anmerkung:
den Artikel las ich gut einen Monat nach meiner Meier'schen Schmarren-Erfahrung.

"Teil 2" - zum Frühstück:

Zuerst mal ein Wort zum Ambiente. Die schreiend grün-gelbe Farbe, die da in den Bodenbeton eingerührt wurde, kommt am sonnigen Morgen wirklich gut, am Abend finde ich den Farbmix zuweilen anstrengend und wenig entspannend.

Mehrere „Frühstücksmenüs“ anzubieten ist wirklich eine feine Idee (siehe Bilder). Brot und Getränke sind übrigens extra zu bezahlen.

Meine Wahl, dabei ist die Reihenfolge nicht gemäß der Speisekarte, sondern gemäß der Empfehlung des Kellners, der zwar sehr freundlich ist, aber trotz spärlichem Besuch schon viel zu tun hat.

- Kräutertopfen mit gebeiztem Wildlachs
- 3 Käsesorten aus Österreich: Weinkäse, Bachensteiner,
Nuart’s Weißschimmel (vom Schaf)
- Schafmilch-FruFru mit Erdbeeren und Kefir
- Müsli mit gedörrten und eingelegten sowie frischen Früchten
(statt dem Käse-Omelett)
- Warmer Milchrahmstrudel mit Holunderröster

Zuerst mal ein Weißer Tee. Schönes Säckchen, trotzdem reicht er an offene Tees seiner Art nicht heran.

Kaffee (etwas später): Cappuccino, „bitte richtig italienisch“. Eigentlich müsste ich das ja gar nicht dazu sagen. Aber was kommt? Ein fader, eindeutig bitterer Milchkaffee mit einer Schaumhaube obendrauf, die an den Schaum einer vollen Badewanne erinnert, das ist jedenfalls kein Cappuccino, das können sogar einige Innenstadtcafés weitaus besser. Die "Qualität, die man sich von der Meierei des besten Restaurants Österreichs erwarten darf" (Erinnerung an "A la Carte"-O-Ton) ist das ganz und gar nicht, im Gegenteil, das ist eine handfeste Enttäuschung.

Brot, ich wollte dunkles: zwei Sorten, schön anzusehen, schmeckt auch gut.

Der Wildlachs ist eindeutig kein 08/15-Supermarkt-Lachs, nicht zu „geil“, sehr elegant, sehr fein im Biss, nicht übersalzen, angenehm würzig, fällt aber nicht so „wuchtig“ mit der Tür ins Haus wie andere seiner Art.
Der Kräutertopfen ist eine wirklich edle Sache, da war ein sehr sensibles Händchen dahinter.

3 Käsesorten: der Weinkäse ist nicht umsonst ein echter Heuler, ich mag ihn einfach. Die beiden anderen sind ähnlich weich in der Konsistenz, sehr kultiviert im Geschmack, buttrig, stinken nicht zu sehr, nicht einmal der Schafkäse blökt unverschämt daher.

Schafmilch-FruFru: nette Idee, sehr cremig fein, schmeckt nicht aromatisiert.

Müsli: endlich wieder einmal ein angesetztes Müsli, nicht einfach der übliche „Büffet-Schotter“, den man erst anrühren muss und trotzdem durch die Speiseröhre kratzt wie Schottermitzis "feine Auslese".

Milchrahmstrudel: das Problem beim Strudel ist nicht seine Machart, sondern die berechtigte Empfehlung, ihn am Schluss des Menüs zu essen.
Nur: wenn alles aus Organisationsgründen auf einmal serviert wird (Order von Reitbauer höchstpersönlich), dann ist’s schade um die Müh‘, denn der Strudel ist anfangs schön warm, aber am Ende ist er kalt und kriegt eine Haut, durch’s von mir gewünschte Aufwärmen, dem problemlos nachgekommen wird, wird die Haut noch dicker.

Schmeckt halb so gut. Mein Vorschlag, wenigstens den Strudel erst dann zu servieren, wenn alle kalt servierten Speisen bereits verspeist sind, wird freundlich entgegengenommen, dürfte aber aufgrund Reitbauers Order zum Scheitern verurteilt sein. Da es eben organisatorisch nicht machbar wäre, kommt eben wohl weiterhin alles auf einmal zu Tisch.

Fazit: einige Highlights werden von einigen doch erstaunlichen Schwächen getrübt. Ein trotz Weglassen des Staubzuckers völlig übersüßter Kaiserschmarren, ein Cappuccino, der diesen Namen nicht tragen dürfte und die leidige Sache mit dem Strudel sind Flecken auf der Weste eines Hauses, das auch ganz anders kann: die Steinpilzcreme mit dem Filet war eine Klasse für sich, diese Qualität wiederum sucht ihresgleichen. Und dass das Frühstück trotz des Strudels ein Highlight darstellt, will ich gar nicht bestreiten. Wer macht sich schon die Mühe, ein Müsli anzurühren? Außer der Meierei macht das bis dato erst ein Haus im Burgenland mit 5 Sternchen auf der Eingangstür. Und der Lachs war ebenso über alle Zweifel erhaben.
Ich komme also wieder – in der Hoffnung auf eine Lösung des Strudelproblems - und vielleicht serviert man mir doch noch einen Cappuccino, der seinem Namen wirklich alle Ehre macht.

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Letzter Kommentar von am 21. Nov 2013 um 13:09

Steirer-SB - zum FruFru oder zum Müüchlaberl? *wurgs* *LOL*

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am 26. Juli 2012
Kiwi
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4Speisen
3Ambiente
4Service

Ich war schon des öfteren zum Brunchen in der Meierei und immer sehr zufrieden.Die Eierspeise fluffig,die Käseauswahl ein Traum,die warme Tonkabohnenmilch mein Liebling & sehr zu empfehlen.Das Personal ist ok & es kam nie zu langen Wartezeiten.Die Preise sind meistens angemessen,denn die Speisen sind alle samt sehr schmackhaft.Wenn es die Temperaturen zulassen,kann man im Freien sitzen & danach einen Verdauungspaziergang im Stadtpark einlegen.Für mich ist ein Brunch dort immer ein Genuß & etwas Besonderes!

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am 10. Mai 2012
Thomka
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0Speisen
3Ambiente
0Service

Wein warm ,viel zu geringe Weinauswahl ,Service und Kueche überfordert ,Wein viel zu teuer für die Auswahl.Gedeck kommt nach der Vorspeise.Viel zu Nobel für das was geboten wird.Die Handschuhe für die Speisentraeger koennten ruhig entfallen ,das Essen ist nicht zu heiß ,Suppe wird lauwarm serviert.Der warme Wein kommt 30 Minuten nach der Bestellung an den Tisch und der reklamierte Wein wurde zwar zurück genommen ,die Gläser in einer Karaffe zusammengeschüttet und dann etwas kaelter wieder serviert und versucht unter der Tischrunde wieder aufzuteilen. Das einzig Positive:Nach der Beschwerde und Stornierung des Hauptganges entschuldigte man sich und verlangte nichts für die Vorspeise.

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am 19. März 2012
Gretl
1
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5Speisen
4Ambiente
0Service

Ich bin gerne und regelmäßig in der Meierei. Die Qualität der Speisen überzeugt ( fast) immer. Da ich zumeist zu Mittag in der Meierei esse und anschließend ins Büro / zu Terminen muss, ist der schleppende Service leider äußerst lästig und der Grund, warum ich dieses Restaurant nicht öfter aufsuche.

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am 30. Dezember 2011
Experte
Gastronaut
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4Speisen
3Ambiente
1Service

Zwei Dinge sollen hier ja grundsätzlich legendär sein: Zum einen die Käseauswahl und zum anderen die Inkompetenz des Personals. Unser Grund zu Kommen war aber eindeutig Ersteres!

An einem Samstag zu Mittag ist das Publikum hier überaus gemischt und weniger snobby als man vielleicht vermuten würde. Wir bekamen - wie reserviert - einen Platz direkt an der großen Glasfront mit Blcik auf den Wienfluss. Die Kellnerin war freundlich, nett und brachte uns auf Anhieb eine Weinkarte, sie wollte aber nicht sofort verstehen, warum wir denn zuerst das passende Essen in der Karte finden wollten, bevor wir etwas trinken bestellen...

Nachdem wir uns weintechnicht auf eine Flasche Heideboden und käsetechnisch auf die "Käseüberraschung" (bestellt OHNE Schaf und ohne Ziege) geeinigt hatten, folgte Minuten später auch schon die die erste Überraschung. Denn den ausdrücklichen Wunsch und die "Käseüberraschung" bitte nur mit Kuhmilchkäse anzurichten wurde nicht ganz erfüllt. Danke fürs Zuhören...

Die Käse selbst waren natürlich köstlich, und selbst unter Weglassung der ungewollten Sorten war die Menge Käse auf der Platte mehr als ausreichend. Dabei handelt es sich bei der Zusammenstellung für knapp 20 Euro um eine Portion, die für eine Person gedacht wäre, locker aber 3-4 Käsefreunde glücklich machen würde.

Die einzelnen Sorten sind im Uhrzeigersinn angeordnet (von mild bis sehr würzig) und jeder einzelnen Sorte ist eine genau Beschreibung des Käses beigefügt. Wie gesagt: Köstlicher Käse...

Nachdem wir vom Käse eigentlich schon satt waren, meinte meine Begleitung, dass der Milchrahmstrudel hier besonders gut sein soll und viele Leute nur deswegen hierher kämen. Sogar in der Karte steht, dass dieser um 14.00 Uhr frisch aus dem Ofen kommt. So bestellten wir um 13.50 eine Portion dieses Milchrahmstrudels mit Vanillesauce.

Und dann warteten wir.
Und warteten wir.
Und warteten wir.
Und warteten wir.
Und warteten wir.

Da wir eigentlich für den restlichen Nachmittag noch Pläne hatten, versuchten wir ab 14.20 Uhr einen Kellner zu fragen, was denn mit unserem Strudel wäre. Erst nach geschlagenen fünf Minuten nahm sich ein Kellner unseres Problems am, und nach weiteren fünf Minuten stand dann ein Portion des nicht mehr ofenfrischen Strudels vor uns. Natürlich OHNE Vanillesauce.
Wir reklamierten und nach geschlagenen zehn Minuten war dann tatsächlich ein Strudel mit Sauce auf unserem Tisch.

Ja, diese Mehlspeise ist tatsächlich ausgezeichnet und sogar die Vanillesauce alleine ist himmlisch. Aber das lange Warten ist es dann auch wieder nicht wert...Vor allem nicht, wenn zwischen der Hauptspeise und der Nachspeise so viel Zeit vergeht, dass die Sättigung komplett einsetzt...

Insgesamt gingen wir mit einem ambivalenten Gefühl aus der Meierei hinaus. Das Essen ist den Besuch hier allemal wert. Das Service ist aber so verschlafen, unaufmerksam und langsam, das einem die ganze Freude wieder genommen wird....Leider...

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am 22. Mai 2011
selin83
1
1
-Speisen
3Ambiente
0Service

Wir waren heute Vormittag mit unseren ausländischen Gästen bei der Meierei im Stadtpark. So was peinliches ist uns in Wien noch nie passiert. Wir haben zuerst 25 Minuten auf die Karte warten müssen. Wie wir einen Kellner hingewiesen haben, hat er nicht einmal was gesagt, ist einfach weggegangen und die Karte einfach auf den Tisch hingestellt. Getränke waren gar nicht auf der Karte gelistet. Nachdem wir auf Englisch gesprochen haben, haben wir erwartet, dass der Kellner eine englische Karte bringt, das war aber natürlich nicht der Fall.
10 Minuten später musste ich einen anderen Kellner beim Vorbeigehen erwischen, um die Bestellung abzugeben. Wir bestellten Kaffee und Nachspeise. Kaffee ist kurz daraufhin gekommen. Wieder eine andere Kellnerin hat irgendwie Kaffees auf den Tisch hingestellt ohne zu fragen, wer bekommt was. Während wir auf die Nachspeisen gewartet haben, ist ein Kellner gekommen und hat mitgeteilt, dass eine Nachspeise schon aus ist. (Das um 11 30 am Vormittag) Darauf haben wir eine andere Nachspeise bestellt.
Wir haben noch bis 12:15 gewartet. Keine einzige Nachspeise war da. Dazwischen war der Kaffee natürlich kalt, und wir haben immer wieder versucht einen Kellner zu erwischen. Um 12:15 haben wir den Kellner, bei dem wir Kaffee und Nachspeise bestellt haben, um die Rechnung gebeten. Die Rechnung ist daraufhin gekommen, natürlich waren die Nachspeise verrechnet.
Wie wir nur den Kaffee zahlen wollten, war er extrem unhöflich und hat gemeint, die Nachspeisen erwärmt man frisch, das kann bis zu einer Stunde dauern. Er war höchst unhöflich, und wollte diskutieren und kassieren. Er hat sich nicht einmal entschuldigt und war zum Teil auch schon laut, was und peinlich war wegen den Nachbartischen.
Wir hatten ein Professorenpaar als Gäste mit uns, die dauernd auf Konferenzreisen auf der ganzen Welt sind. Auch die haben gemeint, so etwas Unverschämtes noch nie erlebt zu haben.

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Letzter Kommentar von Unregistered am 19. Jul 2013 um 11:01

da wird offenbar aus Lohnkostengründen nur ungeschultes Personal eingestellt und die können's halt nicht besser.

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am 23. Mai 2010
Feinschmeckerin
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4Speisen
4Ambiente
3Service

Eine Oase der Ruhe mitten in Wien ist im Sommer die Meierei am Stadtpark, aber auch in jeder anderen Jahreszeit durchaus einen Besuch wert. Ruhe ist in jedem Fall ein Schlüsselwort, denn das Service assoziiert man – interessanterweise auch, wenn es nicht sehr voll ist - eher mit dem Wort „gemütlich“ als „flink“, wenn auch sehr freundlich. Drinnen ist alles in Weiß gehalten, was im Sommer sehr hell und einladend ist, im Winter aber etwas „kühl“ wirkt. Die Küche ist nicht ganz so spektakulär wie die des im Stock darüber liegenden Gourmettempels „Steirereck“, kann sich aber durchaus sehen lassen und bietet vor allem österreichische Gerichte. Es gibt jeweils unterschiedliche Karten für Frühstück (8.00-12.00 Uhr unter der Woche, am Wochenende ab 09.00 Uhr), Mittag und Abends.

Beim Frühstück kann man aus verschiedenen fertigen Kombinationen wählen oder sich aus Einzelkomponenten selber etwas zusammenstellen. Billig wird das meistens nicht, aber für besondere Anlässe durchaus einmal eine Option: köstlich besonders der Beinschinken vom Pogusch mit Kren oder das Bauern-Ei im Glas mit Rahm und gehobelter Gänseleber. Es gibt frisches Brot und Gebäck.

Zu Mittag gibt es eine kleine Standardkarte mit Klassikern wie einem wirklich hervorragenden Wiener Schnitzel (eine meiner Lieblingsspeisen dort, für 15.90 Euro), Gulasch oder Beef Tartare sowie eine Tageskarte mit saisonalen Gerichten, wo man auch immer Fisch findet. Vieles gibt als kleine oder normale Portion, Hauptspeisen kosten so um die 15 Euro. Auch die Nachspeisen wechseln öfter, und variieren leider in der Qualität: ich hatte dort schon sensationelle Marillenknödel, nur mäßige Nougat-Topfenknödel und leider einen völlig misslungen Kaiserschmarren, der – obwohl frisch zubereitet – leider eher an warmen Biskuit erinnerte.

Am Abend gibt es neben der gleichen Standardkarte wie zu Mittag eine Abendkarte -ebenfalls saisonal angehaucht und etwas „feiner“ als die Mittagskarte. Ich probierte schon die Kalbsleber, die wirklich sehr gut gelungen war, und auch die Wildgerichte passen eigentlich immer.

Eine Besonderheit bietet die Meierei für Käseliebhaber – es werden weit über 100 Käsesorten angeboten und für Milchfans – es gibt verschiedenste Milchspezialitäten – wie warme Milch mit Bitterschokolade, Orangen und Ingwer oder eine Lavendelmilch.

Fazit: Draußen (fast im Stadtpark) sitzend kann man bei einer guten Mahlzeit mal dem Alltag entfliehen und etwas „durchatmen“, die Qualität der Speisen passt bei nicht ganz billigen Preisen – nur beim Dessert kann man manchmal enttäuscht werden

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Meierei im Stadtpark - Karte
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Bewertet am 23.05.2010

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