RestaurantTester.at
Sonntag, 20. August 2017
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Speisen
Ambiente
Service
39
37
39
Gesamtrating
38
9 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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TO Ellinikon Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Trendy
Gemütlich
MultiKulti
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Gängige Karten
Eröffnungsjahr
2015
Öffnungszeiten
Mo
11:00-15:00
17:00-24:00
Di
11:00-15:00
17:00-24:00
Mi
11:00-15:00
17:00-24:00
Do
11:00-15:00
17:00-24:00
Fr
11:00-15:00
17:00-24:00
Sa
11:00-24:00
So
11:00-24:00
Hinzugefügt von:
seinegotthe.
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TO Ellinikon

Am Heumarkt 5
1030 Wien (3. Bezirk - Landstraße)
Küche: Griechisch, Mediterran
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 01 713 71 02
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Lokal teilen:

9 Bewertungen für: TO Ellinikon

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 20. Juni 2017
Experte
Stammersdorfer
268 Bewertungen
30 Kontakte
Tester-Level 28
3Speisen
-Ambiente
3Service
5 Fotos1 Check-In

Wieder einmal ein Treffen mit den lieben ehemaligen Arbeitskollegen, dieses Mal im TO ELLINIKON, ein Grieche übrigens, in 1030 Wien. Das Lokal findet man Am Heumarkt 5, an der Ecke mit der Reisnerstraße, in Sichtweite zum Stadtpark.

Die „Anreise“ mit der 2er Bim bis zum Schwarzenbergplatz, von da bin ich zu Fuß gegangen. Besser kann man sich mit der U4, Station Stadtpark annähern, von da ist es kürzer.

Reservierung für den 19.6.17 ja, einen Tisch im quasi Gastgarten. Wobei ich auf die Bewertung des Ambientes heute verzichte, da man quasi am stark befahrenen Heumarkt sitzt, von der Straße nur durch den Rad- und Fußweg, sowie den Parkplätzen getrennt ist.
Drinnen scheint es aber deutlich schöner zu sein, wie einige der geschätzten Vortester zu berichten wissen, ich war nicht drinnen.

Das Personal, eine Dame, zwei Herren, scheint mir zumindest gestern mehr als ausreichend, zumal kaum 20 Gäste am Abend anwesend waren. Sie machen einen soliden Job, fragen nach ob es geschmeckt hat, bringen das bestellte sehr flott und räumen auch rasch ab. Als übermäßig freundlich würde ich sie nicht bezeichnen und ein Lächler kommt ihnen leider auch nicht aus.
Hier auch wieder das "Phänomen" zu viele Mitarbeiter sind beim Gast unaufmerksam, denn nachgefragt ob man noch was trinken will, vielleicht jemand eine Nachspeise oder einen Kaffee möchte, wurde gar nicht, aber das kennt man ja. :-(

Die Getränke zu Beginn ein Ouzo und zum Abschluss ein großartiger Metaxa aufs Haus. Dazwischen drei weiße Spritzer, der verwendete Wein von ordentlicher Qualität, gut gekühlt, sie sind bei den herrschenden Außentemperaturen aber fast verdampft. :-) Den Abschluss machte ein kleines Zipfer vom Fass. ZISCH, PROST!

Was beim Studium der Speisekarte, die schon am Tisch lag als wir ankamen, gleich einmal (negativ) auffiel, waren die weit über 150! Speisen, die sich da drinnen finden. Naja.

Ich wurde natürlich dennoch fündig und zwar Pikilia, gemischte kalte Vorspeisen und danach die Speise mit der Nummer 119 und zwar Gyros und Kalamari, dazu Reis und gemischten Salat. Darüber hinaus konnte ich noch Gavros von einer Kollegin kosten, das sind die kleinen gebacken Fische, die man im Ganzen isst.

Der Vorspeisenteller war von der optischen Darbietung ein ziemliches Durcheinander. Das fanden sich Teile einer Salatgurke, geschmacksbefreite Paradeiserstücke, eher scharfer roter Zwiebel, sehr gute große schwarze Oliven, kleine würzige Ölpfefferoni und das übliche entbehrliche Grünfutter. Weiters ein Stück Schafkäse, Taramosalat und Tiro-Kafteri ist eine pikante Schafkäsecreme, beides leider recht geschmacklos und auch Tsatsiki kenne ich viel besser. Oktopussalat fand sich auch noch am Teller, war zwar gut mariniert, aber sehr ölig. Alles in allem unterdurchschnittlich.

Viel besser war da schon meine Hauptspeise, Gyros war sehr geschmackvoll und auch teils schön angebraten, die Tintenfische, teils Körper im Ganzen, teils kleine Haxln, waren ebenfalls ordentlich gebraten und beides sehr gut gewürzt. Der kleine Gupf paprizierter Reis war trocken und geschmacklos, Salz half. Oben drüber waren wieder rote Zwiebelringe, sowie weiters am Teller ein Stück Zitrone, wozu eigentlich? ein Broccoliröschen, etwas Karotte in einer komischen „Marinade“ und natürlich wieder das übliche Salatblattl. Der Gemischte dazu war auch da, konnte aber nix, also die Marinade.....

Die Gavros Verkostung (kleiner frittierte Sardinen) war auch eher enttäuschend, zumal die kleinen Viecher für meine Begriffe schon etwas zu groß und dafür auch zu wenig gebraten waren.

Alles in allem habe ich mir aufgrund der Durchschnittnote 4 hier im Forum fürs Essen, bei gesamt 8 Bewertungen doch etwas mehr erwartet, wobei aber 36 Euro mit Trinkgeld für das Gebotene dann doch wieder recht in Ordnung waren. Hungrig bin ich jedenfalls nicht nach Hause gegangen.

Wenn ich mich recht erinnere dann war da wo heute das TO ELLINIKON ist, früher einmal das Dubrovnik, da war ich aber nie zu Gast.

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Letzter Kommentar von am 21. Jun 2017 um 21:36

Stammersdorfer du hast es geschafft - ich hab mich überfressen. *lol* Seit gestern hatte ich nur noch das Ellinikon im Kopf. Abends Gastgarten, freundliche Begrüßung als ob wir schon Stammgäste wären. Kalter Vorspeisenteller für 1 Person mit 2 Tellern. 1x gegrillte Kalamari (7 Sepiatuben, 3 kleine Tintenfischerln mit Haxerln) mit Gemüsereis; 1x Kritharaki (Teigwaren in Reiskörnerform mit Faschiertem und Käse aus dem Backrohr) und 1x Galaktoboureko. 2/4 Naoussa, 1 Krügel Bier, 1 Apfelsaft gespritzt ... € 54,00 ohne Trinkgeld + Trinkgeld + 2 Ouzo + 2 Metaxa + Weißbrot. Schön war es, wenn auch sehr laut an diesem Tag.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. März 2017
Experte
hbg338
432 Bewertungen
64 Kontakte
Tester-Level 29
4Speisen
4Ambiente
4Service
8 Fotos1 Check-In

Durch die vielen Positiven Bewertungen, die noch dazu von äußerst vertrauenswürdigen Tester Kollegen getätigt wurde war ein Besuch im TO Ellinikon längst überfällig. Mit der U4 bis zur Station Stadtpark gefahren und wenn man den Aufgang Stadtpark nimmt kommt man fast beim Lokal an.

Der Eingang ist barrierefrei, und man befindet sich im Schankraum. Hier darf geraucht werden. Der Nichtraucherbereich befindet sich an der rechten Seite am Ende dieser Lokalseite. Nach Rückfrage bekam ich einen Platz gegenüber der Schank zugewiesen. Da am Samstagnachmittag nicht allzu viele Gäste hier waren, hatte ich kein Problem mit dem Raucherbereich. Da hier das Ambiente schon recht ausführlich beschrieben wurde mache ich es kurz. Es hat mir gefallen, schon alleine deshalb, weil hier keine optischen Klischees erfüllt werden. Mein optisches Highlight war der Boden. Im Schank- und Eingangsbereich eine Mischung aus Holz- und Steinboden. Sehr schön.

Auch den Servicebewertungen kann ich mich nur anschließen. Sehr aufmerksam, die Karte wurde ohne sofortiger Frage nach dem Getränk übergeben. Leergeschirr wurde sofort abserviert und auch zwischendurch wurde nachgefragt ob es schmeckt. Eine MwSt. Rechnung wurde selbstverständlich ausgefolgt.

Ich wählte einen großen mit Sodawasser gespritzten Apfelsaft (€ 3,80). Als Vorspeise das Knoblauchbrot (€ 3,80) und als Hauptspeise den Alexandros Teller (€ 14,50) welcher aus Lamm- und Schweinskotelett, Suflaki, Leber mit Reis und gemischten Salat bestand.

Der Apfelsaft wurde rasch serviert. Ein gängiges Standartprodukt welches zu einem vernünftigen Preis verkauft wird. Dazu wurde ein Stamperl Ouzo serviert. Diesen lehnte ich dankend ab da ich keinen Alkohol trinke. Trotzdem eine nette Geste.

Ein weiteres optisches Highlight war für mich die Toilette welche sich am Ende des Schankraums befand. Sehr schön gefliest mit perfekt dazu passenden Handwaschbecken. Dazu auch am Nachmittag sauber und gepflegt.

Die Wartezeit auf meine Vorspeise war nicht sehr lange. Es wurden fünf Stück getoastetes Weißbrot garniert mit kleinen grünen Pfefferoni serviert. Geschmacklich perfekt. Sehr intensiver Knoblauchgeschmack ohne allerdings zu scharf zu sein oder gar am Gaumen zu brennen. Für mich als Knoblauchliebhaber ein Traum. Einmal etwas Anderes als das von mir bekannte Knoblauchbrot mit dunklem Brot.

Die Hauptspeise ließ etwas länger auf sich warten, was aber bei Grillspeisen normal ist. Das Warten hatte sich allerdings gelohnt. Vier Stück Fleisch mit Reis, einer halben Zitrone und einer Salatdekoration. Zusätzlich in einer Schüssel eine recht große Portion gemischten Salat. Das Fleisch ausnahmslos sehr gut. Die gegrillte Leber äußerst weich, was bei gegrillter Leber nicht selbstverständlich ist. Auch das restliche Fleisch weich und zart. Das Souvlaki ging leicht vom Metallspieß. Drei größere Stück Fleisch sehr gut gewürzt. Die beiden Kotelette mit minimalen Fettspuren. Der Salat dezent mariniert, aber trotzdem sehr schmackhaft.

Mein Fazit – Auf die Berichte mancher Tester Kollegen kann man sich verlassen. Hier auf jeden Fall. Ein schönes Lokal mit tadellosem Service und sehr guten Essen. Tadellose öffentliche Verkehrsanbindung. Ein gelungenes Essen am Samstagnachmittag.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 18. Jänner 2017
Experte
Zap1501
51 Bewertungen
22 Kontakte
Tester-Level 20
4Speisen
3Ambiente
3Service

Letzte Woche war ich gleich zwei Mal im TO Ellinikon, das erste Mal am Montag zu dritt, am Samstag dann zu acht. Beide Besuche waren gleich gut; Service, Küche und Ambiente auf konstantem Niveau.

Zum Service: wie von anderen Testern erwähnt, bekommt man gleich am Anfang des Besuchs (bzw. sobald alle Gäste eingetroffen sind), ein Stamperl Ouzo. Das finde ich prinzipiell sehr nett, auch wenn ich als U-Bahn-Fahrer bei den Stamperl der Autofahrer und 17-jährigen helfen „musste“. Eigentlich kein Problem, aber vor dem Essen gleich drei Schnaps ist bei mir sonst auch nicht üblich.

Das – soweit ich mitbekommen habe ausschließlich griechische – Servicepersonal ist sehr freundlich, flott und unauffällig. Am Samstag mussten wir gegen Ende des Abends ab und zu auf uns aufmerksam machen, um noch eine Bestellung aufgeben zu können. Auch auf die Rechnung warteten wir länger. Diese wurde dann mit einem Glas Metaxa für jeden serviert.

Beim Ambiente hätte ich gerne 4 Punkte vergeben. Das Lokal ist sehr schön eingerichtet, Ziegelmauern, Holzvertäfelungen und Anstrich wechseln sich an den Mauern ab, dazu wirklich hübsche Wand- und Deckenlampen. Das Mobiliar ist hochwertig, dunkel und stabil. Es gibt zwei Toiletten, je eine am Ende des Raucher- und des Nichtraucherbereichs. Diese sind geräumig und sauber. Was mich jedoch gestört hat, es war an beiden Abenden ziemlich kalt im Lokal. Ich bin nicht erfroren, habe aber die ganze Zeit meine Weste anlassen und mein Halstuch über meine Beine (in Jeans, nicht berockt) gelegt. Am Nachbartisch haben zwei Damen ihre Jacken angelassen. Deshalb nur drei Punkte.

Das Essen jedoch war wirklich schmackhaft. Bei meinem ersten Besuch gab es die Fischsuppe: optisch wie eine Gemüsesuppe, eben mit Wurzelwerk und Kartoffeln (?), aber reichlich Fisch dabei. Habe ich in der Form noch nicht gesehen, war aber sehr gut. Danach hatte ich Giuvetzi mit Lamm und Okra. Eigentlich dachte ich, dass ich einen Lammeintopf bekomme, in welchem diese kleinen Nudeln in Reisform mitgekocht sind, doch es handelte sich um eine geschmorte Lammstelze mit Okra. In Tomaten-Paprikasauce, jedoch ohne Nudeln oder einer anderen Sättigungsbeilage. Ich war ein wenig enttäuscht, doch die Lammstelze hat mich entschädigt, sie war hervorragend. Sehr weich, nicht zu fett, geschmacklich weder zu „lammig“ noch von Gewürzen erschlagen. Gut abgestimmt.

Bei meinem zweiten Besuch hatte ich den gegrillten Oktopus als Vorspeise. Zwei Oktopus-Arme von etwa 15cm Länge, kross gebraten, mit Salatgarnitur. Ok, der Salat eher die Kategorie fertiger Mischsalat, doch die Oktopusarme umso besser. Diesmal wählte ich Kleftiko als Hauptspeise – Lammstelze in Folie gebraten mit Folienkartoffel, Tzatziki und Salat. Auch diese Stelze wieder sehr gut, schön weich, geschmacklich aber ganz anders, da sie in Weinblätter eingewickelt wurde und auch etwas Gemüse mit in der Folie war.

Auch die anderen Speisen schmeckten, besonders hervorzuheben waren der Tomatenreis zu (und mit) den gegrillten Calamari, die Fischplatte und die Metaxasauce bei den Schweinefiletspitzen.

Ich werde sicher wieder kommen, jedoch erst wenn es draußen wärmer ist. ;-)

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 22. August 2016
Experte
Fay
141 Bewertungen
21 Kontakte
Tester-Level 20
3Speisen
4Ambiente
4Service

So, ich war jetzt auch da. Zu Lage etc. brauch ich ja eigentlich nicht mehr viel schreiben, das wurde schon zur Genüge abgehandelt.

Ambiente (4): Also es ist jetzt nicht unbedingt der typische Grieche vom Ambiente, nichts blau-weißes, sondern stilvolles dunkles Holz, ein Hauch von Kellergewölbe, sogar einen Karmin gibts. Toiletten auch sauber und gepflegt. Einen Punkt Abzug gibts dafür, dass der NIchtraucherbereich nicht wirklich vom Raucherbereich abgetrennt war (keine Tür oder ähnliches) und man den Rauch dort, wo wir gesessen sind - nämlich nicht wahnsinnig weit weg vom Raucherbereich - schon gerochen hat. Wobei meine BegleiterInnen das teilweise nicht so extrem wahrgenommen haben wie ich, vielleicht hab ich auch einfach ein empfindliches Näschen ;)

Speisen (3): Ich fürchte, ich bin hohen Erwartungen zum Opfer gefallen. Das Essen war wirklich gut, aber durch die vielen tollen Bewertungen hab ich mir irgendwo etwas Besonderes, ganz Spezielles erwartet.
Für mich gab es als Vorspeise eine Hühnersuppe. Die war geschmacklich einwandfrei, mit reichlich Fleisch- und Reiseinlage. Als Hauptgericht habe ich mich für Gyros mit Fladenbrot und Zaziki entschieden. Das Gyros war gut gewürzt, aber es war ein bisschen dick aufgeschnitten und fast überhaupt nicht knusprig. Ich mags lieber auf der knusprigen Seite. Das Zaziki hätte für meinen Geschmack etwas knoblauchlastiger und vor allem auch von der Portionsgröße mehr sein können. Das Pitabrot war einwandfrei.
Nachspeise gabs dann auch noch, gebackene Feigen mit Vanilleeis. Mein persönliches Highlight (also rein kulinarisch gesehen, die Begleitung war den ganzen Abend eine Wucht *g*). Die Feigen waren in einer (Rotwein?)-Sauce eingelegt, warm und weich und süß und dazu das kalte Vanilleis (gute Qualität). Mhhhhhhhm.

Service (4): Sehr freundlich. Wir bekommen noch vor der Vorspeise Ouzo aufs Haus und bei der Rechnung noch einmal - was wir aber ablehnen und stattdessen eben das mysteriöse rote Getränk bekommen, von dem Kampfkatze schon erzählt hat.

Fazit: Ein guter Grieche, ohne Frage. Aber für mich nicht der beste Grieche, bei dem ich je gegessen habe. Ich würde aber definitiv wieder hingehen.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 29. Juli 2016
Experte
magic
65 Bewertungen
50 Kontakte
Tester-Level 20
5Speisen
4Ambiente
5Service

Wow! Endlich einen sehr guten Griechen gefunden und noch dazu nicht allzu weit weg von daheim.
Direkt am Heumarkt, Ecke Reisnerstraße befindet sich das TO Ellinikon. Vor dem Lokal befindet sich ein Schanigarten mit mehreren Tischen, abgetrennt von Straße, Radweg und Gehsteig mit Pflanztrögen mit Zedern. Es ist durch den Autoverkehr laut, aber dafür kann das Lokal ja nichts, sie taten ihr bestes.

Wir werden freundlich vom vor der Eingangstür stehenden Kellner begrüßt und nehmen gleich neben ihm den ersten Tisch. Die Speisekarten werden gleichzeitig mit 2 Gläsern (je 2 cl) Ouzo) gebracht.
Die Karte ist sehr umfangreich, ich hatte sie vor einigen Wochen bereits im Internet studiert. Und jetzt noch immer keine Ahnung, es klingt alles so verlockend.

Also bestellen wir einmal 1 Apfelsaft aufgespritzt groß und für mich 1/4 Naoussa (griechischer, trockener Rotwein) und studieren weiter.

Nach einer Weile bestellen wir dann: 1 kalten Vorspeisenteller für 1 Person aber mit 2 Tellern, 2x den Akropolisteller und Knoblauchbrot.

Die Vorspeisen sehr vielfältig, leider ohne Skordalia (Knoblauchpüree), dafür ist das Tarama hausgemacht und nicht so salzig wie die Fertigprodukte in anderen Lokalen. Dazu wird ein Körbchen mit Weißbrot eingestellt. Wir lassen auch etwas übrig, denn es ist ja nur die Vorspeise und wir brauchen noch Platz für die anderen Köstlichkeiten.

Der Akropolisteller besteht aus einem Suvlaki-Spieß, einem Stk. Suzuki, einer ziemlichen Menge Gyros (sehr gutes Röstaroma und trotzdem weich), Tomatenreis, bisschen Gemüse und rote Zwiebelringe.
Es schmeckt alles herrlich, frisch, zart und einfach super.

Keiner von uns beiden schafft es seinen Teller leer zu essen. Wir hatten ja auch Knoblauchbrot dazu bestellt. 5 Scheiben Weißbrot in normaler Dicke wurden mit ganz viel Knoblauch und etwas Olivenöl serviert. Ich könnte dieses Knoblauchbrot jeden Tag vertragen!
Achja, zum Akropolisteller wird auch noch jeweils eine Schüssel mit gemischtem Salat serviert. Beide Schüsseln bleiben unberührt.

Ursprünglich hatte ich ja im Hinterkopf noch ein Dessert - Galaktoboureka. Leider ging nichts mehr. Aber irgendwann wird es gegessen werden, denn wir haben die Absicht das Lokal noch öfters zu besuchen.

Das Lokal selbst ist in einem Eckhaus und L-förmig. Geradeaus befinden sich links die Tische des Raucherbereichs und die lange schöne Bar. Am Ende befinden sich die sauberen Sanitärräume.
Vom Eingang rechts gehend befindet sich der NR-Bereich.

Ein lauer Sommerabend neigt sich mit einem zweiten 1/4 Naoussa dem Ende zu und die Rechnung wird verlangt. Mit der Rechnung werden auch noch 2 kleine Metaxa auf Haus kredenzt.
Schlanke € 51,40 + Trinkgeld hat diese vorzügliche Schlemmerei gekostet.

Ein Lokal das ich wärmstens empfehlen kann, auch wenn der Straßenlärm nervt.

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Letzter Kommentar von am 12. Sep 2016 um 23:21

Urlaubszeit: wieder einmal im Lokal gewesen ... lauer Sommerabend im Freien. Bestellt haben wir die Vorspeisenplatte für 1 Person, aber mit 2 Tellern. UNSER Fehler: wir haben nicht gesagt, dass wir den kalten Vorspeisenteller wollten, und kriegten prompt den warmen Vorspeisenteller, kismet. Das war dann wirklich nicht unser Geschmack, Lollo Rossa und Lollo Bionda, Riesenbohnen, 1 Dolmadakia, geschmacklose Scheibe Zucchini, fade Scheibe Melanzani und noch irgendwas, hab es verdrängt. Aber wie gesagt, unser Fehler. Dazu auch das Weißbrotkörbchen - nur was mach ich damit, wenn ich nichts zum darauf streichen habe? Der Gastgarten war um ca. 19:00 h bummvoll. Auch viele dt. und US-Gäste. Dementsprechend das Chaos, aber es ging. Bei der Rechnung dann unüblich ein höherer Betrag als sonst. Gleich die Lesebrille aufgesetzt und siehe da, es waren ein paar Bier und Cola auf der Rechnung, daher also. Männlicher Kellner entschuldigte sich x-mal. Kann ja passieren. Hätte auf die Rg. für die Amis hinter meinem Rücken gehört. Unsere Hauptspeisen waren wie immer total gut!!! Aber bis zu einem Galaktoboureko werde ich es wohl nie schaffen. :-)

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am 19. Juni 2016
Experte
adn1966
87 Bewertungen
49 Kontakte
Tester-Level 23
4Speisen
4Ambiente
5Service
7 Fotos2 Check-Ins

Das Fazit vorweg: ein gutes, griechisches Restaurant mit gewaltigem Potential.

Vor geraumer Zeit erschien dieser neue Grieche auf unserem Radar. Am Heumarkt, also in Steinwurfweite von unserem zu Hause, ist das schon einmal interessant und will probiert werden. Ich bin jetzt nicht der Über-Drüber-Fan der griechischen Küche, irgendwie fehlt mir der emotionale Bezug zum Land. Bin oft dort gelandet, ist eine tolle Gegend, aber ich gestehe, privat erst ein einziges Mal (in Skiathos) geweilt zu haben.

Trotzdem, viele der Gerichte sind mir bekannt, ähnliche Gerichte gibt’s in der Türkei, aber auch in meiner Zweitheimat, Bulgarien. Und doch, mit Ausnahme eines Griechen im 14., konnte mich kein griechisches Restaurant in Wien so richtig begeistern. Die Bewertungen des Lokals auf ReTe waren allesamt sehr gut, also nichts wie hin.

Vorab-Studium der HP: gut. ansprechend, übersichtlich, alles da.

Telefonisch reserviert: freundlich wurde uns bestätigt, es gäbe genügend Platz im Garten, aber auch drinnen. Wir wurden äußerst freundlich von unserer Kellnerin (Mariana) empfangen und entschieden uns für einen Tisch am Fenster.

Das Ambiente: gemütlich, stilvoll, (Gott sei Dank) nicht kitschig, keine Fischernetze, keine griechischen Inselbilder, Ziegelwände, eine einfache Bar, und doch eine gute Mischung von Eleganz und Gemütlichkeit.

Die Karte ist, wie in fast allen griechischen Restaurants, sehr groß. Vorspeisen, Hauptspeisen, Suppen, Fisch, Fleisch, Platten, Desserts, - viele Seiten. Dazu noch eine separate Weinkarte mit einer ansprechenden Auswahl griechischer Weine.

Wir wollen Vorspeisen. Heute werden wir die Hauptspeisen auslassen, der Sinn steht uns nach Dolmades, Tzatziki, Oktopus, Zucchini, Tarama, usw.

Vorab wird ein Ouzo aufs Haus serviert, in kleinen Stamperln, eine nette Geste. Wir bestellen einen trockenen Weißwein (glasweise), ein griechischer Wein (geschmacklich eindeutig ein Sauvignon Blanc) wird gebracht. Danach die Vorspeisen:

Dolmades (Weinblätter): die Weinblätter kenne ich viel, viel zarter, die Füllung ist OK und Gott sei Dank nicht nur mit Reis, sondern auch mit ein bisschen Faschiertem. Gut, aber ausbaufähig.

Tzatziki: sehr gut.

Thunfischpaste: sehr, sehr gut.

Tarama (Fischrogen): gut, offenbar hausgemacht, aber kein Highlight. Das Verhältnis Fischeier – Püree stimmt nicht, es könnte feiner sein.

Gebackene Zucchini: gut und frisch. Etwas dünner wäre vielleicht noch feiner.

Blätterteigtaschen mit Schafkäse und Spinat: sehr fein. Gut in Geschmack und Konsistenz.

Schafkäse (pikant) aus dem Backrohr: einer der beiden „Winner“ des Nachmittags: ganz fein, leicht pikant, nicht zu viel Fett, einfach perfekt.

Oktopussalat: der zweite Winner. Ein hausgemachter, zarter, frischer, einfach perfekter Oktopussalat. Besser kann man dieses Gericht nicht herbringen.

Auf Nachfrage, was den nun der „signature dish“ des Lokals sei, wurde uns von Mariana, der stets freundlichen Kellnerin, erklärt, es wäre eindeutig der gebratene Kalamari/Oktopus. Sprach’s und servierte uns eine Portion davon „auf’s Haus“. Sehr aufmerksam. Und ja, dort liegt offenbar die Kernkompetenz. 4-5 Stücke perfekt zart gegrillter Kalamari, in einer leichten Knoblauch – Sauce, und ein „Arm“ eines Oktopus, zart gegrillt, gut, aber nicht zu viel gewürzt, - meine (möglicherweise unpassende, ich entschuldige mich dafür) Primärassoziation war: „eine nautische Bratwurst“. Herrlich. So hatte ich das noch nie serviert bekommen. Deftig und zart, Oktopus vom Feinsten.

Ich probierte noch ein (paar) Achterln eines sehr guten Merlots, sowie zwei sehr brave (wenn auch nicht sehr kurze) Espresso. Zur Rechnung (Karten werden selektiv akzeptiert, Diners und Amex mag man nicht) gab es noch zwei Gläser Metaxa als Digestif.

Nun denn, mein Fazit:

Der Service, speziell von Mariana, war perfekt. Alles, wirklich alles, richtig gemacht. Genau so soll Service funktionieren: Verkauf - aber nicht aufdringlich -, Freundlichkeit, die nicht aufgesetzt wirkt, aber doch Engagement, das über das normale Servieren hinausgeht. 5 von 5 Punkten.

Die Küche: viel Potential, weil offenbar gute Produkte verwendet werden und gutes Handwerk/Erfahrung in der Küche offensichtlich sind.

Aaaaaber: Um sich vom „Griechen um’s Eck“ zu unterscheiden, braucht es noch die feine Klinge, die noch nicht wirklich ersichtlich ist. Zwei Beispiele:

1.) Knoblauchbrot: 5 (!) relativ dicke Scheiben Weißbrot, in reichlich (zu viel) Olivenöl ge(er)tränkt, mit Knoblauch getoastet. Serviert mit 5 (!) eingelegten Pfefferoni, die sich auch in den Vorspeisen fanden. „More of the same!?“

Das kann man viel feiner machen, weniger und anders wäre hier mehr: Zum Beispiel: man nehme drei dünne Scheiben Brot, perfekt getoastet, mit nur einem Touch von Butter/Olivenöl und Knoblauch. Und an Stelle der Pfefferoni etwas Pfiffiges, ein Zucchiniröllchen mit einem Klecks Tzatziki. Would’nt that make all the difference?.

2.) Vorspeisen-/Salatdeko: Die Vorspeisen wurden auf einem, nun ja, nicht allzu frischem Saltblatt angerichtet. Tadellose Vorspeisen, leider à la 1980 lieblos auf einem „Blatt’l“ drapiert, das man nicht wirklich essen will. Why???

Was auch immer auf den Teller kommt, sollte vom Gast auch gegessen werden wollen. Also: ein frisches Salatblatt und Bob’s your uncle.

Und doch, ich glaube, das TO Ellinikon hat sehr, sehr viel Potential. Allein schon durch das Wollen, durch die Leidenschaft, die das Personal an den Tag legt. Das Commitment zu guter Qualität ist offenbar da, das zeigt sich in den verwendeten Produkten. Es fehlt noch ein wenig an „der feinen Klinge“, die den Unterschied zu anderen, wohl bekannten Griechen in Wien ausmachen würde.

Man könnte den Akzent zu hochwertigem Fisch und, wie wir bestätigen können, perfekt zubereitetem Calamari/Oktopus noch mehr herausarbeiten. Das TO Ellinikon könnte sich wirklich von so vielen alt-eingesessenen Griechen in Wien abheben, basically, it’s all there.

Wir haben uns heute jedenfalls sehr wohl gefühlt und werden dieses Lokal sicher noch öfter besuchen.

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Letzter Kommentar von am 19. Jän 2017 um 09:03

Ja, das ist der Odysseus. Wobei ich das letzte Mal vor ca. 10 Jahren dort war.

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am 19. März 2016|Update 23. Mär 2016
Experte
anita47
71 Bewertungen
27 Kontakte
Tester-Level 20
4Speisen
4Ambiente
4Service

Nachdem alle "unsere" guten Griechen zugesperrt haben, wollten wir auf Empfehlung von Frau Kampfkatze das TO Ellinikon ausprobieren.

Die Reservierung klappte tadellos, wir bekamen einen schönen großen Tisch im Nichtraucherbereich zugewiesen.

Sicht Ziegelwände, weiße Bogen Decke, interessante Sessel und elegante Lampen runden das sehr angenehme Ambiente ab.

Im hinteren Bereich findet man schwarz weiß Fotos griechischer Szenen an den Wänden, sonst wenig Dekoration, empfanden wir als sehr positiv. Das Lokal ist sehr groß, am Ende des Nichtraucherbereichs befindet sich auch noch ein Kleiner Saal den man mit Vorhang abtrennen kann, für größere Feiern. Gestern war ein Bus voll Schülern zum Essen dort untergebracht, obwohl nur drei Personen im Lokal servierten war das überhaupt kein Problem.

Das Servicepersonal, zwei Herren und eine besonders freundliche junge Dame waren sehr bemüht und präsent.

Vorspeisen: Bohnen in Tomatensauce im Ofen gebacken, ausgezeichnet, gegrillter Oktopus in Knoblauchsauce -sensationell. Platte für eine Person mit Taramasalata, Tzaziki, eine Art Käse Aufstrich (kannte ich vorher nicht) sehr guter Fetakäse, gefüllte Weinblätter (hausgemacht) und eingelegter Oktopus alles sehr frisch und wunderbar abgeschmeckt, dazu gab es frisches Weißbrot.

Fast hätte ich vergessen, es gab einen milden Ouzo als Begrüßung, bin sonst kein Freund davon, der war aber gut!

Wir lassen üblicherweise immer eine Pause zwischen Vorspeise und Hauptspeise, da wir es nicht mögen wenn das Essen zu schnell serviert wird, wir bestellen die weiteren Speisen immer erst wenn die Vorspeisen fertiggegessen sind und wir ein wenig plaudern konnten. Das war hier absolut kein Problem, die nette Dame meinte wir hätten bis Mitternacht Zeit zu bestellen, na solange brauchen wir nicht! Wir waren auch schon in Lokalen wo wir alle fünf Minuten gefragt wurden ob wir noch etwas bestellen möchten.

Hauptspeisen: Choriatiko Platte das ist ein Grillteller mit Leber, Gyros und Suvlaki, das Fleisch von exzellenter Qualität und gut gewürzt, serviert wurde das mit Tomatenreis und einem sehr guten Salat.
Bifteki, faschierte Laberln, gegrillt, gefüllt mit Schafkäse, das würde ich ehrlich gesagt nicht mehr bestellen, auf dem Teller zwei große Stücke die leider zu trocken waren und etwas zu viel gesalzen waren, schmackhafter Reis und Salat waren auch hier dabei.

Der Merlot aus Griechenland hat uns ausgezeichnet geschmeckt, Kostenpunkt €27, den bestellen wir wieder.

Mit der Rechnung wurde uns ein Metaxa serviert, obwohl ich seit meiner Studienzeit eine selbstverschuldete "Metaxa Allergie" habe, habe ich ihn probiert, ist noch immer nicht mein Fall!

Resümee: Sehr nettes Lokal, die Serviererin freundlich und sehr herzlich, man fühlt sich willkommen. Die Herren müssten ein wenig mehr lächeln um eine perfekte Bewertung zu bekommen, trotzdem sehr professionell. Das Essen bis auf einen Ausreißer sehr zu empfehlen.

Kommen wir wieder, ja definitiv!

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Letzter Kommentar von am 19. Mär 2016 um 13:34

Danke es war wirklich super!

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am 29. Februar 2016
Experte
Kampfkatze
88 Bewertungen
16 Kontakte
Tester-Level 19
4Speisen
3Ambiente
4Service

Gestern entschloss ich mich endlich mal "TO Ellinikon" mit einem guten Freund auszuprobieren, da ich schon sehr oft daran vorbeigegangen bin.

Als wir das Restaurant betraten wurden wir gleich begrüßt und gefragt, ob wir im Raucher- oder Nichtraucherbereich sitzen wollen. Wir entschiedenen uns für den Nichtraucherbereich, der deutlich größer ist und nahmen dort Platz.
Leider sahen wir erst später, wie groß das Lokal wirklich ist und saßen so ziemlich eng mit anderen Leuten zusammen. Das an sich hätte mich nicht so sehr gestört, aber der Lärmpegel war wirklich ziemlich hoch und etwas ungemütlich.
Weiter hinten wäre es gemütlicher und ruhiger gewesen!
Ansonsten finde ich das Ambiente eigentlich recht schön, die Steinwände gefallen mir, Griechenland-Stimmung kommt allerdings keine richtige auf.

Ich entschied mich für einen Dorf-Teller (für 14,70 €) und mein Begleiter ebenfalls für eine gemischte Platte, allerdings habe ich vergessen welche. Es könnte die Akropolis-Platte gewesen sein?!
Ich bekam ein Hühnerbruststück, Gyros, Souvlaki, griechischen Salat, so wie Tsatsiki und etwas Reis.
Das Hühnerfleisch war sehr zart und schmeckte hervorragend. Auch die Souvlaki waren für Souvlaki ziemlich weich, sie bestanden aus Schweinefleisch.
Das Gyros war gut gewürzt und lag auf roten Zwiebeln, ebenso schmeckte der Reis, den ich auch hervorragend fand.
Der griechische Salat war gut, wenn ich mir auch etwas mehr Feta gewünscht hätte.
Dafür war das Tsatsiki ausgezeichnet, da wurde auch nicht mit Knoblauch gespart, ganz wie es sein soll.
Meinem Begleiter schmeckte sein Essen auch äußerst gut und er futterte seinen Teller ratzeputz leer, was mir nicht gelang, da es einfach so viel war.

Zu trinken hatten wir nichts Aufregendes. Ich nur ein Mythos (griechisches Bier), das mir gut schmeckte, so wie sonst auch. Hab das in Griechenland und auf Kreta immer getrunken.
Mein Begleiter trank einen Orangensaft mit Leitungswasser - dazu kann man auch nicht viel sagen.

Als Nachtisch gab es noch ein Galaktaboureko mit Vanilleeis. Das war eine Riesenportion mit Zimt bestreut und schmeckte wirklich gut.

Mit der Rechnung kam auch noch irgendein kleines, rotes Getränk aufs Haus. Wir hatten keine Ahnung, was es war. Wir scherzten "Goji-Beere" und "Acerola-Kirsche", aber ich denke, es war doch etwas ganz anderes. Auf jeden Fall war es süß, mir hätte ein Ouzo mehr gefallen, aber meinem Begleiter schmeckte dieses Gesöff sehr.

Die KellnerInnen waren sehr aufmerksam, wir wurden sofort von unseren leeren Tellern befreit und auch sonst zuvorkommend behandelt.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass die Toiletten sehr sauber, wohlriechend und komfortabel waren.
Die Preise würde ich als nicht so günstig bezeichnen, aber sehr teuer ist das Lokal auch nicht. Für die geografische Lage sind die Preise sicherlich angemessen.

Fazit: ich werde dieses Restaurant auf jeden Fall wieder einmal besuchen und mehrere Speisen ausprobieren, da die Karte sehr umfangreich gestaltet ist.

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 23. Dezember 2015|Update 3. Sep 2016
seinegottheit
7 Bewertungen
5 Kontakte
Tester-Level 8
4Speisen
3Ambiente
3Service
19 Fotos6 Check-Ins

Da wo sich früher 2 Bierlokale vis-à-vis die direkte Konkurrenz am Stadtpark geliefert haben, und meiner Meinung nach zurecht das eine (StadtParkBräu) über die Zeit hinweg also den kürzeren gezogen hat, eröffnete Mitte 2015 ein neuer Grieche seine Pforten. Der Betreiber dürfte bereits länger mit dem Akropolis in Baden im Geschäft sein, dies kenne ich allerdings nicht.

Erreichbar mittels U4 Stadtpark, aber auch von Wien Mitte und vom Ring nur maximal 10 Gehminuten. Trotz eher schlechter Parkplatzsituation zieht es uns allerdings bei beiden Besuchen mit dem Auto an, nach kurzem kreisen ist aber auch das kein Problem.

Das Lokal insgesamt sehr groß, beim betreten landet man im Barbereich, geradeaus weiter geht's zu den Rauchern. Wir werden bei beiden Besuchen sehr nett vom Chef begrüßt und direkt nach rechts weiter in den Nichtraucherbereich geleitet. Am Interieur hat man grundsätzlich nicht allzuviel zum Vorgänger verändert, die alten Backsteinwände geben schon was her. Viel dunkles Holz, bequeme Sessel und von der Größe sehr gut bemessene Tische. So hat man alles wirklich gut aufgepeppt, es wirkt modern, hat aber seinen Stil wirklich gut bewahrt.
So richtig Griechenland kommt für mich allerdings nicht durch, ich liebe die schlichten kleinen Tavernen in Griechenland mit ihren blauen Sesseln und unbequemen Strohsitzen, aber das ist eben mehr persönliche Präferenz.

Der erste Besuch an einem Samstag spätmittag, wir sind die einzigen Gäste. Auch im Zuge unseres knapp 2-stündigen Aufenthalt ändert sich daran nicht viel. Gut das Lokal braucht wohl noch Zeit um sich herumzusprechen.
Ganz anders unser Besuch dann 3 Monate später an einem Dienstag zu Mittag, das Lokal ist von Beginn an gut besucht und füllt sich immer wieder.

Nachdem wir also zu unserem Tisch begleitet werden steht Sekunden später auch schon ein Ouzo am Tisch, den lassen wir noch ein wenig stehen, auf nüchternen Magen besser noch nicht :)
Die Karte bietet die Klassiker der griechischen Küche, diverse gegrillte Spezialität über Moussaka, Zaziki, Dolmades etc. bis hin zu diversen Fischgerichten, für jeden Geschmack etwas dabei.
Zu Mittag gibt es zusätzlich eine Mittagskarte mit einem Auszug diverser Speisen der Standardkarte zu günstigeren Preisen, ob hier dann die Portionsgrößen unterschiedlich sind kann Ich allerdings noch nicht beurteilen.

Ich wähle bei beiden Besuchen als Vorspeise Feta-Saganaki, das von mir geliebte Skordalia, das ich beim Griechen für gewöhnlich dazu bestelle, gibt es hier leider nicht. Für meine Gattin sollen es ebenfalls beide Male die Riesenbohnen aus dem Backofen sein.
Rasch befindet sich ein Korb sehr frisches Weißbrot am Tisch und nur wenige Minuten später kommen auch schon unsere Vorspeisen.
Der Käse von sehr guter Qualität, schön cremig, gut herausgebacken und perfekt abgetropft, mit einer ordentlichen Portion Zaziki....genau so mag ich ihn!
Die Riesenbohnen eine sehr große Portion, gut abgeschmeckt und würzig die Sauce, ebenfalls sehr gut.
Als Hauptspeise für mich beim ersten Besuch der Akropolis-Teller und für meine bessere Hälfte das Moussaka.
Auch hier die Wartezeit perfekt, mit schöner Pause nach der Vorspeise, aber eben nicht zu lange, das soll auch beim zweiten Besuch so bleiben, obwohl das Lokal eben weit besser besucht ist, man dürfte also ein sehr eingespieltes Team mit gutem Time Management haben.
Am Akropolis-Teller Suflaki, sehr gut gegrillt, Fleisch von guter Qualität, Suzuki gut gewürzt und ebenfalls sehr gut, das Gyros etwas sehr fettes Fleisch, aber das ist auch in Griechenland durchaus so üblich, ich mag es nicht so ganz. Dazu Reis und ein ordentlicher großen Beilagensalat.
Das Moussaka ebenfalls eine stattliche Größe, mit Salat am Teller serviert. Geschmacklich hatten wir schon bessere, aber durchaus gut!
Beim zweiten Besuch für meine Frau Suzuki von der Mittagskarte, die waren genau so gut wie jene am Akropolis-Teller. Was auffiel, es war eine wirklich große Portion mit Reis und Salat, für 6,90€ ein wahrliches Schnäppchen. Für mich gab es von der Standardkarte den Spezialspieß von der Lende, ebenfalls mit Reis und Salat. Spitzen Fleischqualität, perfekt gegrillt, ausgezeichnet!
Jeweils extra ein Pita, das beim zweiten Besuch etwas trocken daher kam und extra Zaziki, das trifft hier wirklich genau meinen Geschmack, so manchem wäre es allerdings etwas zu wenig "gurkig".

Beim ersten Besuch zu voll für eine Nachspeise, teilten wir uns beim letzten mal dann Lukumades, Hefeteigbällchen mit Honigsirup. Naja für Desserts waren die Griechen noch nie berühmt, extrem viel Zimt, kaum Honiggeschmack, eher wenig spannend.

Als Draufgabe beide Male Metaxa aufs Haus, nach dem bereits am Anfang Ouzu gereicht wurde eine zusätzliche Nette Gäste, dem Alkohol abgeneigt sollte man nur nicht sein:)
Zu trinken gabs für mich beide Male Mythos Bier, das gehört für mich zum Griechen-Besuch irgendwie dazu, wenngleich es seine 3,30€ für die 0,3 natürlich nicht wert ist.
Der Makedonikos weiß, als auch der Imiglikos weiß sehr gut und wohltemperiert.

Insgesamt durften wir bei unseren Besuchen 5 verschieden Kellner kennenlernen, alle sehr freundlich und gut aufeinander abgestimmt, die Nachfrage nach Getränken etc. zwar etwas schleppend, aber bei Bedarf jederzeit jemand zur Stelle.

Fazit: ordentlicher Grieche der zu wirklich vernünftigen Preisen gut und frisch kocht. Urlaubsflair kommt vielleicht nicht so ganz auf, aber definitiv eine Bereicherung für den 3.Bezirk!


***********update August 2016*****************

nach 2 weiteren Besuchen ein kleines update:
es hat sich eigentlich nichts geändert, Qualität und Zubereitung der Speisen nach wie vor sehr gut.
Kolokithakiakeftedes sehr gut abgeschmeckt, die gebackenen Vorspeisen (Zucchini und Auberginen) sehr gut, fein knusprig, nicht fettig.
Nach wie vor gut die Riesenbohnen aus dem Ofen und auch der Feta Saganaki.
Auch Fisch jetzt getestet, sehr feine Goldbrasse, gut gegrillt, ordentlich gewürzt.

Service zuvorkommend wie eh und je, alles in allem nach wie vor eine Empfehlung!

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Letzter Kommentar von am 28. Okt 2016 um 15:31

Wenn es ihn wo gibt, dann bevorzuge ich Tsipouro ohne Anisaroma.

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Bewertet am 23.12.2015

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