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KuishimboKuishimboKuishimbo
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Österreich
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|
64
Wien
Rang: 285
Ambiente
Minimalistisch
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
12:00-21:30
Di
12:00-21:30
Mi
12:00-21:30
Do
12:00-21:30
Fr
12:00-21:30
Sa
12:00-21:30
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Evba
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Kuishimbo

Linke Wienzeile 40/6
1060 Wien (6. Bezirk - Mariahilf)
Küche: Japanisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: 0699 11 94 06 73Fax: 01 585 81 51
Lokal teilen:

13 Bewertungen für: Kuishimbo

am 25. Jänner 2016
PeterP8
3
1
1
5Speisen
3Ambiente
4Service

Wenn fünf Japaner auf drei Quadratmetern wundervolle Köstlichkeiten zaubern, dann ist das Japan-Feeling pur.
Unbedingt den gebratenen Spinat probieren und auch die fermentierten Soyabohnen!

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am 5. November 2015
Experte
langnan
58
16
21
3Speisen
3Ambiente
4Service

Nach dem ernüchternden und halbsatten Besuch beim Restaurant Yori machte meine Frau und ich uns auf dem Weg zum Naschmarkt um eine Sesampaste im Asien-Shop zu kaufen. Die Gelegenheit wollten wir auch nützen um das Kuishimbo zu probieren. Wir hatten schon lange gehört, dass es dort Takoyaki (Oktopusbällchen) gäbe, ein typisch japanischer Snack. So was findet man nicht oft in Wien.

Das Kuishimbo ist wie schon öfters beschrieben ein sehr sehr kleines Lokal, wenn man nicht draußen neben der Straße sitzen möchte, dann gibt es drinnen nur Platz für acht Personen in zwei Reihen aufgeteilt. Man sitzt auf Hochstühlen wie in einer Bar, nur halt mit dem Gesicht zur Wand und muß mit Tischnachbarn rechnen . Eine Speisekarte ist ebenso wie die Toilette nicht vorhanden. Die Namen der Gerichte sind auf Papiere gedruckt und an der Wand aufgeklebt, auch wenn man draußen Platz genommen hat, sollte man die Gerichte drinnen bestellen. Ich finde diese Atmosphäre ist recht authentisch japanisch, nach den europäischen Vorstellungen zwar nicht unbedingt als gemütlich einzustufen, aber solange der Tischnachbar sich nicht störend verhält ist alles in Ordnung. Beachte man doch die fehlende Toilette, gebe ich vorsichtshalber einen Drei für das Ambiente.

Meine Frau und ich hatten das Glück gleich zwei frei Plätze nebeneinander zu bekommen, das Lokal war damit "randvoll". In der kleinen Küche nebenan arbeiteten zwei Herren und drei Damen gleichzeitig, eine bemerkenswerte Leistung, was ohne eine schlanke kleinwüchsige Figur der Mitarbeitern nicht zu bewältigen wäre. Ich wäre schon etwas zu "dick" für diesen Arbeitsplatz ^_°. Einer der Herren arbeitete hauptsächlich als Kellner und begrüßte uns sehr freundlich. Nachdem wir Platz genommen hatten, fand die Speisenauswahl mit erhobenen Köpfen statt, die Namen waren ja schließlich an der Wand vor uns. Die Gerichte sind nach den jeweiligen Kategorien eingeteilt, Reis, Nudeln, Maki, Vorspeisen usw.. Die meisten Sachen waren japanische Hausmannskost und bodenständige Küche, Hunger und Neugier wurden bei uns schnell geweckt. Wir entschieden uns neben Takoyaki für einen Kaiso-Salat, kleines gemischtes Sashimi und Curryreis. Alle Gerichte haben wir zu zweit geteilt.

Der Kaiso-Salat beinhaltete Algen und Zwiebeln in Soyasoße. Wir hätten gedacht, dass die Zwiebeln nur eine Nebenrolle spielen würden, (leider) waren sie der Hauptzutat bei diesem Gericht. Ein kleiner Berg fein geschnittener Zwiebeln, begleitet von einer geringen Anzahl Algen. Geschmacklich waren die Zwiebeln knackig und süßlich, fast keine Spur von Schärfe. Meine Frau mag Zwiebeln eigentlich gar nicht, aber sie konnte auch paar Bissen davon essen.

Das kleine gemischte Sashimi war erstaunlich gut gemacht. Zwar ist die Portion für 17€ etwas klein, aber die Qualität und Schneidetechnik waren sehr gut. Es waren nur zwei Sorten von Fischen dabei, Thunfisch und Lachs. Besonders der Thunfisch hat mir gefallen, keine schlecht aufgetaute Billigware wie man sie bei einigen Asiaten kennt, die sich im Mund fast wie ein zerfallender wässriger Schwamm anfühlt. Der Thunfisch hier war sehr zart und die Zellstruktur ist auch nicht zerstört worden, entweder war die Ware sehr frisch oder der Koch beherrscht die richtige Methode des Auftauens.

Curryreis ist in Japan sehr beliebt. Wenn man bisschen Japan kennt, dann weiß man, dass in der Hausmannskost dort auch viele Sachen vorkommen, die eigentlich nicht der japanischen Kultur gehörten, z.B Curry, Würstchen, Hamburger, Kroketten usw., sieht man auch oft in Manga (japanischer Comic) oder japanischen TV-Serien. Anders als beim indischen Curry, war das Gericht beim Kuishimbo milder und leicht süßlich, beinhalteten kleine Fleischstücke und Möhren. Nicht schlecht, ich mag es halt etwas pikanter. Als Beilage zum Curry gab es noch einen kleinen Eisbergsalat.

Takoyaki kam fast zum Schluss, sehr heiß und mit "Katsuobushi" (Flocken vom getrockneten Bonito, eine Thunfischart. Dieser Zutat ist wie Algen unverzichtbar für die japanische Küche und wird bei vielen Gerichten, vor allem Suppe, als Gewürz verwendet). Durch die Hitze veränderten die hauchdünnen Fischflocken ihre Struktur und sah aus, als würden sie sich bewegen. Der Geschmack konnte leider nicht mit der Optik mithalten. Einerseits finde ich die Soße zu dominant, der Oktopus konnte man schon fast kaum schmecken. Außerdem gefiel mir der Teig auch nicht, ist wie ein frittierter Kartoffelknödel.

Fazit: Recht gute und authentische japanische Küche, vor allem eine Seltenheit in Wien. Traditionell präsentieren sich solche kleine japanische Lokale in einer sehr feinen Art. Was an Räumlichkeiten und Komfort fehlt, wird den Gästen durch Sauberkeit, Service und nahrhafte Küche wieder wett gemacht. Beim Kuishimbo wird diese zu respektierende Arbeitseinstellung der Japaner in Wien ausgeübt, weiter so.

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Letzter Kommentar von am 6. Nov 2015 um 06:35

3x in Japan gewesen in den letzten 15 Monaten... seit dem esse ich kein sushi mehr anderswo - ok, mit ausnahme von BKK - dort hab ich auch echt authentische Läden gefunden. Das problem ist, dass der Fisch hier immer entweder zu kalt oder zu kalt und geschmacksneutral ist. einzig im Koinonia hab ich die Sweet Shrimp Sashimi gefunden - aber leider zu einem unglaublich teuren Preis! Falls jemand hier ein Lokal kennt iin dem man Fat Belly Salmon und Toro bekommt - bitte melden. falls nicht, muss ich bis zum Juli warten - dann gehts wieder nach Nippon.

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am 24. Mai 2014
stillarium
19
1
3
2Speisen
1Ambiente
3Service

Ich bin leider nicht so begeistert vom Kuishimbo, obwohl ich auf Empfehlung von Freunden wohl schon ca. 3 Mal dort war. Ich fand es immer eher überteuert. Die kleinen Portionen hätte ich mir ja noch einreden lassen können (bin eh nicht so der große Esser), wenn sie wenigstens qualitativ gut gewesen wären, aber...

Besonders erinnere ich mich da z.B. an das Menü mit gebratenen Spießen (Fleisch und Gemüse). Da war nur ein winziges Stück Fleisch dabei und sonst z.B. eine Riesenscheibe Zwiebel, die fast ein halbes Spieß (von 2) ausgemacht hat, das empfanden wir damals schon als extrem geizig... Gekostet hat das damals mit der Misosuppe dann über 10 Euro. Einmal hatte ich auch eine Kürbisvorspeise, die recht unspektakulär war.

Manche Speisen, die auf der Karte noch angeführt stehen, wie zB Okonomiyaki, scheint es irgendwie nie zu geben. Eine Freundin hatte mal gefragt, wann die Chance bestünde, eins zu kriegen, da kam auch nicht wirklich eine erschließbare Antwort.

Das Personal ist mir nie besonders positiv oder negativ aufgefallen, scheint ein Familienbetrieb zu sein. Ich habe gehört, dass vor einer Weile der Inhaber gestorben ist und sein Sohn übernommen hat, vielleicht hat das auch mit dem Nachlass der Qualität zu tun, der in den Reviews teils bemängelt wird.

Das Lokal ist winzig, zwei Theken mit Platz für je 3 Leute nebeneinander und im Sommer dann noch 2-3 Tische draußen.

Einmal werde ich es glaube ich schon noch versuchen, da manche Freunde nach wie vor davon schwärmen und wir vielleicht einmal gemeinsam hingehen werden. Ich liebe authentisches, japanisches Essen auch eigentlich und vermisse es seit meiner Japanreise. Aber es ist schon blöd, wieviele Chancen man geben muss, um mal eventuell die "richtigen" Speisen zu erwischen. Bei anderen Lokalen hätte ich es wohl sein lassen, wenn die erste Erfahrung schon eher negativ gewesen wäre.

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am 18. Jänner 2014
rogernot
1
1
2Speisen
3Ambiente
4Service

Wie waren vor ca.1 1/2Jahren das erste Mal dort , auf Empfehlung einer gebürtigen Japanerin, und waren begeistert. Die Qualität der Speisen hat seither schleichend, aber unübersehbar nachgelassen, vorgestern versuchten wir es wieder und waren wirklich entttäuscht. Wir hatten Lachs mit Reis ( gut aber eher Vorspeisengröße) und Curry mit Reis ( Fleischstückchen in einer pampigen Sauce die mich an Schulskikursheime erinnert hat. Wir haben früher die eher ungemütliche Atmosphäre für das gute Essen in Kauf genommen, aber jetzt gibt´s eigentlich keinen Grund mehr hinzugehen. Schade.

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am 18. September 2013
ILoveGoodFood
2
1
3Speisen
2Ambiente
5Service

Ich wollte schon länger ins Kuishimbo und da ich von Freunden das Lokal schon empfohlen bekommen habe, waren meine Erwartungen dementsprechend hoch.

Das Lokal ist sehr klein (also nichts für Leute mit Platzangst). Die Luft war drinnen schlecht, sodass wir gleich nachdem Essen gegangen sind und uns woanders zum Plaudern hingegesetzt haben. (Die Tür war schon offen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie's sein wird, wenn im Winter die Tür geschlossen bleibt).

Sehr positiv ist, dass die Familie sehr freundlich ist und einem gleich beim Eintritt (sehr) laut begrüßt und sich verabschiedet hat ;)

Mein Freund hat ein Schüssel Reis mit Tunfisch und Lachs bestellt (errinnert mich an Chirashi Sushi). Er war enttäuscht, dass nur sowenig Fisch in der Schüssel war, die Scheiben waren auch recht dünn. (Preis EUR 14,-) Hat aber ihm gut geschmeckt (Fisch war sehr frisch). Leider wird man von der Portion nicht satt.

Ich hatte ein Onigiri und gebratene Udon-Nudeln mit Hühnerfleisch (Preis 9,90). War ganz ok, für meinen Geschmack etwas versalzen und ich denke, dass ich (Österreicherin mit asiatischen Wurzeln und Hobbyköchin) selber bessere Udon-Nudeln auf den Tisch zaubern kann.

Ich bin etwas enttäuscht vom Essen, obwohl dieses Lokal von der restaurant-tester community so hochgelobt wurde. Hatte schon bessere Udon-Nudeln und Chirashi-Sushi gegessen. Preislich sind sie auch nicht günstig.

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Kommentar von Peter am 20. Sep 2013 um 17:09

Sie haben einfach das Falsche gegessen, in\'s Kuishimbo geht man wegen des marinierten Spinats, der Natto Sachen und vor allem wegen der (Kitsune)Udon. Die anderen Hauptspeisen finde ich auch eher durchschnittlich.

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am 7. März 2013
DFAvJ
14
1
4
4Speisen
4Ambiente
5Service

Von den Kritiken auf dieser Webseite darauf hingewiesen, besuchte ich kurz nach meiner Rückkehr nach Wien dieses Lokal.

Es ist ein typisches “hole in the wall”, wie schon einige Kommentator/inn/en bemerkten: ich mußte da an die Unzahl kleiner Lokale (so wie eben Kuishinbõ, oft sogar kleiner noch) in einer kleine Seitengasse an der Westseite der Shinjuku Station in Tōkyō denken, wo Mitte der sechziger Jahre, also vor dem riesigen Umbau der Gegend, diese den aus dem Büro zurückeilenden “sarari-man” (kleinen Angestellten) eine weite Auswahl von Imbissen und Sake zu günstigen Preisen offerierte.

Daher muß man meine Bewertung des Ambiente: "sehr gut" beurteilen... es trifft für diese Art von Lokal zu; man soll sich kein Sacher erwarten.

Das Lokal ist also winzig (acht Sitze: vier links, vier rechts). Keine Reservierungen. Öffnungszeiten: mittags bis 21:30 Uhr, täglich außer Sonntag. Um sechs, sieben Uhr abends herum hat man oft keine Chance, einen freien Platz zu finden.

Das Speisenangebot ist limitiert… wie es eben in einem solchen Lokal ist… die beliebten japanischen “fast food” Gerichte: Nudeln (udon; soba), Reisgerichte… an die sieben udon-Gerichte, fünf soba-Gerichte (kalt wie auch warm), bestens zubereitet; Donburi-Reisgerichte (große Schale Reis, mit “irgendwas” darauf… z.B. teriyaki Hendl, oder kushikatsu (Rindfleisch auf Spieß)); und auch — überraschenderweise — gegrillten Aal auf Reis (unagi-donburi), eines meiner Lieblingsgerichte, ein richtiges Schmankerl (nicht billig — na ja, in keinem der Wiener japanischen Restaurants billig, falls erhältlich — aber gut). Sogar Curry Reis ist auf der Speisekarte an der Wand… typisches Studentenessen in Japan. Auch mehrere “Menu”s (teishoku) gibt es... werde ich nächstes Mal ausprobieren. Für den Vegetarier, eine Anzahl von Tofu-Gerichten. Getränke aus dem Kühlschrank beim Eingang: Bier (auch Kirin und Asahi), soft drinks. Sake gibts natürlich, obwohl dieser (Marke: Õzeki) einen für mich ungewöhnlichen, sehr penetranten Alkoholgeruch und –geschmack hatte… Außerdem wird er nicht in tokkuri (kleine Keramikflasche — 180 mL) angeboten, sondern nur ein einem überdimensionalen choko (Keramik-Trinkschälchen — ??? mL); ist auch, habe ich gefunden, verhältnismäßig teuer.

Die Familie — aus Kyōto — kocht: Mann, Frau, deren Kinder… Qualität ist wie gesagt sehr gut; auch sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis. Bedienung ausgezeichnet… ein typisch japanischer Familienbetrieb also, im besten Sinne des Wortes.

Für einen “authentisch” japanischen Imbiß bestens zu empfehlen (zum Thema “Authentizität”, siehe mein Kommentar zum Restaurant “Hidori”)… erinnerte mich an meine Studienzeit in Tōkyō. Wie man sich denken kann, weniger geeignet für ein romantisches tête-à-tête Dinner.

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Kommentar von am 7. Mär 2013 um 20:54

Sehr guter Bericht, vielen Dank!

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am 10. August 2012
hfvienna
4
1
1
5Speisen
3Ambiente
5Service

Eines der besten Japan Restaurants in Wien , seit Jahren gleichbleibend höchster Genuss. Hervorragende Udons .

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am 18. Dezember 2011
lazurruzal
8
1
1
5Speisen
3Ambiente
4Service
Gelistet in: Spezialtips

eine großartige Bereicherung für Wien. Jetzt wissen wir, was uns so lange gefehlt hat. Austattung spartanisch, Service sehr freundlich, Küche exzellent. Einfache aber sehr schmackhafte japanische Hausmannskost. Guter Algensalat, sehr guter Sesamspinat, mein Favorit - Oyako Don.

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Kommentar von am 20. Jän 2012 um 17:16

Walt hat schon insofern recht als auch ich als Nichtkenner des Lokals, trotz einer "5" = "AUSGEZEICHNET" bei den Speisen, absolut keine Info haben, was dort so vorzücglich gespeist wurde - vom Rest rede ich ja gar nicht einmal... Ausser eines guten (="3") Algensalates und eines sehr guten (="4") Sesamspinates wissen wir NIX! Gerry

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am 1. Oktober 2011
Experte
Evba
69
27
22
4Speisen
3Ambiente
4Service
5 Fotos6 Check-Ins

Das winzige Lokal (Nichtraucher) - innen an der Wand gerade 8 Plätze mit Barhockern und im Sommer 2-3 Tischen draußen - wird von einem japanischen Ehepaar aus Kyoto geführt.
Für die die Authentizität des Ambiente gäbe es eine 5: in Japan gibt es viele kleine Lokale, die nur ein paar Barplätze haben, innen sehr einfach, fast schäbig, aussehen und trotzdem hochklassiges Essen und auch zu ebensolchen Preisen servieren. Und genauso ist es hier – das Aussehen und Essen, nicht die Preise. In Österreich würde man das Ambiente wahrscheinlich eher mit 1-2 bewerten, also nehme ich den Mittelweg. Aber solche japanischen Lokale sind ja nur zum Speisen und nicht wie in Österreich üblich, zum Verweilen und Trinken nachher gedacht. Man kann hier auch Essen bestellen und es nachher mitnehmen.

Zu Essen gibt es japanische Hausmannskost und all die Sachen, die man sonst in Wien fast nicht bekommt. Die "Speisekarte" hängt in Form von Zettelchen mit den japanischen Namen der Gerichte und der deutschen Erklärung an der Wand (ich lasse die japanischen Namen jetzt einmal weg, obwohl die Gerichte dann ziemlich banal klingen):

Es gibt eine Abteilung für Gemüse: z.B. Seetangsalat, Spinat, Kürbis, Lotoswurzeln, in Miso gegrillte Melanzani, Algen, Edamame, Natto und sogar Kimchi (ja: das ist ein koreanisches Gericht und ja: das isst man auch in Japan, so wie man in Korea auch Sushi isst).
Eine Vielzahl von Udon- und Soba-Nudeln in diversen Suppen mit Fleisch, Fisch, Tofu, Gemüse oder Curry und auch Tofugerichten (kalt, warm, in Sauce, mit Thunfisch, …).
Eine weitere Abteilung umfasst Fisch: Takoyaki (Oktopus in einer Art Teig mit Sauce), gegrillter Stockfisch, gegrillter Tintenfisch und Thunfisch mit Yams oder Natto und dann noch eine "Menü" (Teishoku)-Abteilung (mit Misosuppe): z.B. Kroketten-Menü, Teriyaki-Menü, Shogayaki (mit ingwer gebratenes), Spieße, usw. und verschiedene Donburi (Reis mit irgendwas drauf) wie Lachs, Thunfisch, Spieße, Huhn mit Ei, Kroketten oder Curry-Reis.
Früher gab es hier auch Okonomiyaki ("nach Deinem Geschmack gebraten"), ein eigentlich geniales "Restlessen", das man mit Fleisch, Fisch, Gemüse, Tofu, etc. zubereiten kann, welches man mit Mehl, Ei, Kohl usw. mischt und auf dem Teppan brät, das habe ich diesmal leider nicht entdeckt
Sushi gibt es nicht außer Onigiri (gewürzte Reisbällchen meist mit Nori umhüllt) und ein paar Sorten Maki mit Gemüse (California) oder Lachs und Thunfisch.
Wer eine Nachspeise will, kann Eis haben (Matcha, Sesam, etc. mit oder ohne Azuki-Bohnen).

Trinken kann man neben Bier (auch Sapporo), G'spritzten, Tee, Softdrinks auch Ramune (eine Art japanisches Kracherl, das Erinnerungen wach werden lässt – habe ich sonst noch nie in Wien gesehen).

Da es Mittag war wollte ich nur eine Kleinigkeit - Maguro Natto (Thunfisch mit vergorenen Sojabohnen) - bestellen, darauf hätte ich 1 Stunde warten müssen, da es ihn gerade nicht gab. Also wählte ich Zaru-Soba, weil es draußen ja noch so schön warm war. Ein einfaches Gericht, das einem fast wie manche Haiku, ein Gefühl von Sommer gibt: kalte Buchweizennudeln mit Nori bestreut, die man in eine Sauce bzw. Dip taucht und dann isst. Sie hätten besser nicht sein können, die Nudeln von guter Qualität, die Wasabi- und Jungzwiebelmenge gerade richtig, die "Sauce" würzig.

Das Service ist sehr aufmerksam, was aber bei der Größe des Lokals keine Kunst ist.
Fazit: Japanische authentische Hausmannskost at its best.

Mit einem Rollstuhl käme man (über eine winzige Stufe) bei der Tür herein, die Toiletten auf Behindertengerecht zu überprüfen erübrigt sich – es gibt keine.

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Kommentar von am 1. Okt 2011 um 18:34

Dem kann ich nur zustimmen! Danke Evba

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am 27. September 2011
Magdalena
44
3
5
5Speisen
3Ambiente
4Service

WOW!
Ich war vor wenigen Tagen zum ersten Mal im Kuishimbo nachdem es mir mehrfach empfohlen wurde (auch von einem Freund der 2 Jahre in Japan studiert hat), und meine hohen Erwartungen wurde echt übertroffen.
Das Lokal ist zwar winzig klein und bietet drinnen nur Platz für circa 8 Personen an zwei Theken, aber die Speisen sind wirklich phänomenal!
Ich hatte den Sake Don (Schüssel mit Reis und rohem Lachs Sashimi darauf) mit dem zartesten Lachs den ich je bekommen habe. Eine Freundin hatte einen der Udon, weiß leider nicht mehr welchen, und der war ebenfalls ein Traum.
Die Preise reichen von 5 - 18,- pro Speise, die Portionen sind normal groß. Der Service ist sehr gut und die Bedienung sehr freundlich und schnell und erfüllt auch Extrawünsche.
Im Sommer gibt es auch draußen an der Wienzeile 2 Tische, wodurch dann immerhin 12-14 Personen im Lokal essen können :-)

Ach ja, es gibt auch Sushi und es ist auch durchaus gut, aber ich würde hier eher die anderen Speisen probieren, die sind nämlich wahrlich ausgezeichnet!

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am 16. November 2009
Serenity
2
1
5Speisen
4Ambiente
4Service

Essen aus Japan das nicht dem österreichischen Geschmack angepasst wurde. Für Sushi/Maki sollte man woanders hingehen, dafür bekommt man hier Speisen wie Takoyaki oder Okonomiyaki und verschiedenste typisch japanische Suppen, wobei es sich nicht um das Instantszeug handelt.

Das Lokal selbst ist leider sehr klein, weswegen ich lieber im Sommer dorthin gehen. Dann stehen nämlich einige Tische vorm Lokal, sodaß man der Beengtheit des Lokals entfliehen kann.
Wie bereits von einem anderen Mitglied erwähnt, wird das Lokal von einem japanischen Ehepaar betrieben, das zusammen mit dem kleinen Lokal dem ganzen einen gewissen Flair gibt.
Das Lokal ist auf jeden Fall zu empfehlen vor allem wenn man mal richtig japanisch essen gehen möcht und keine Lust auf irgendeinen Mix verschiedenster asiatischer Küchen, wie in vielen Restaurants erhältlich, hat.

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am 2. April 2008
amaterasu98
11
1
2
5Speisen
5Ambiente
5Service

Sehr nettes, winziges Lokal, in dem Chef und Chefin (ab und zu mit Sohn oder einem Mädchen als Unterstützung) kochen und servieren. Es gibt japanische Hausmannskost, welche ausgezeichnet ist. Besonders empfehlen kann ich Oyakodon oder Kimchi Udon (es gibt auch wechselnde Speisen). Es gibt KEIN Sushi, aber das macht nichts.

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Letzter Kommentar von am 27. Sep 2011 um 13:15

Ich finde uebrigens auch das die Koreaner hier endlich aufhoeren sollten, sich hinter japanischen Restaurantnamen zu verstecken

Gefällt mir2
am 9. März 2008
AntonEgo
40
3
4
4Speisen
2Ambiente
2Service

Winziges Lokal (ca. 5m x 2m) neben dem Naschmarkt mit hervoragender japanischer Küche. Yaki Soba war eines der besten, die ich je gegessen habe.

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Kommentar von Unregistered am 28. Feb 2011 um 19:43

eines der besten japanischen restaurants die ich kenne! Immer gut besucht,...das sagt viel! Klein aber das macht gar nichts.....sehr nette bedinung, überhaupt das flair ist super. unbedingt die japanische soda wo eine glaskugel in den flaschenhals fällt! probieren zum köstlichen essen!!!

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