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Speisen
Ambiente
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41
42
38
Gesamtrating
40
26 Bewertungen
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TaubenkobelTaubenkobelTaubenkobel
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Taubenkobel Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Frühstück
Ambiente
Gemütlich
Vornehm
Preislage
Hochpreisig
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
geschlossen
Mi
18:00-22:00
Do
18:00-22:00
Fr
18:00-22:00
Sa
12:00-22:00
So
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Taubenkobel

Hauptstraße 33
7081 SCHÜTZEN am Gebirge
Burgenland
Küche: International, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant
Tel: (02684) 2297Fax: (02684) 2297-18
Lokal teilen:

26 Bewertungen für: Taubenkobel

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 8. September 2014
marionglatz
47
1
4
4Speisen
5Ambiente
5Service

Mein zweiter Besuch im Taubenkobel. Diesmal mit Übernachtung. Da es hier nur um das Essen geht, möchte ich zum Zimmer nur sagen, dass es sein Geld (160 Euro) wert war!
Wir hatten ein Package gebucht mit Übernachtung, 6 Gang-Menü und Frühstück (199 Euro/Person). Natürlich nimmt man noch das eine oder andere Getränk dazu, ein Dessert, einen Drink am Nachmittag, einen Zwischengang, und schon kommen weitere 100 Euro dazu. Hier eine kurze Übersicht über das Menü soweit ich es noch im Kopf habe:
Gruß aus der Küche: Amaranth-Cracker mit Blattspinat (sehr gut)
Gruß aus der Küche: Sorbettörtchen aus Basilikum und Wassermelone (sehr gut)
Artischoke in verschiedenen Formen zu einem Türmchen aufgebaut mit geeister - ich glaube es war - Entenleber drübergerieben (sehr interessant, gut)
Kaiserlinge (Pilze) mit Mohn (habe ich nicht genommen, da ich keine Pilze mag, soll aber ausgezeichnet gewesen sein)
meine Alternative: pochiertes Ei mit Kartoffelcreme und frischer Trüffel (war gut, Ei mochte ich nicht)
ofenfrisches Brot mit Schmalz, Butter und Salz (extremst gut!)
Wels mit einer Wurzel, die ich mir nicht gemerkt habe, Fond aus der gleichen Pflanze und grünes Öl (sehr gut, aber nichts Besonderes)
Wachtel mit Birnen-Brioche-Füllung (traf genau meinen Geschmack, meinem Mann war es zu fad)
zusätzlicher Zwischengang Bergkäse mit geeistem Bier (hat nur mein Mann genommen, war gut)
Dessert: Mandeln, Mandelcreme, Sauerrahm-Eis und Blattspinat (war auf der Karte für mich gar nicht als Dessert zu erkennen, denn dort stand nur "Mandel-Sauerrahm-Blattspinat", Blattspinat gehört nicht auf ein Dessert! Das war gar nichts)
Da ich nach diesem Dessert noch unbedingt was Süßes gebraucht habe, nahm ich noch die Baiser-Vanille-Merengue Torte, weil die so schön ausgesehen hat, aber war nur Baiser (was meinen süßen Zahn zu 100 % beruhigt hat) und eine Creme, die nach Schlagobers geschmeckt hat. Also für 12 Euro echt nicht zu empfehlen.
Also das ganze als Gesamterlebnis ist schon etwas Besonderes, aber ob es einem das wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. So viel Geld kann es gar nicht wert sein. Als besonderes Erlebnis alle paar Jahre mal, ja gern.
Interessant am Restaurant (bisher kannte ich nur den Garten) fand ich die total zerknitterten Stoffservietten, die zerknitterten Tischtücher, die halb am Boden herumliegen, weil sie so lang sind, die Bilder im Gewölbe. Interessantes Gesamtbild. Lustig, die Kellner mit Converse Turnschuhen und dass man gefragt wird, ob man das Bier aus der Flasche trinken will.
Für uns die absolut beste Alternative zu wesentlich günstigeren Preisen: Das Freyenstein in Wien 18.
Doch noch ein paar Worte zum Hotel: Wir hatten die Suite "Sohar". Absolut großartiges Maisonette mit eisener Wendeltreppe, tolle Einrichtung, Badewanne und zwei Waschtische im Schlafbereich oben. Bin aber der Meinung, man sollte bei der Buchung darauf hinweisen, dass das Zimmer so ist, denn mit Übergewicht oder einer leichten Behinderung beim Gehen kommt man über die Wendeltreppe nicht so leicht rauf und runter (ganz abgesehen von einem nächtlichen Klogang, da Bett oben und Klo unten ist). Also wunderschön, aber wie jedes Maisonette (wir haben das daheim auch) halt unpraktisch. Das Frühstück in der Greisslerei war umwerfend!

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Letzter Kommentar von am 8. Sep 2014 um 16:44

Cmling: Doch!! Aber wie kommst Du jetzt auf Meringue? Oder Merengue?

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am 9. Juli 2014
wolfgangbrandl
6
1
1
4Speisen
3Ambiente
2Service

Muss mich der vorherigen Bewertung anschließen: "Man fühlt sich über den Tisch gezogen". Das Essen war ausgezeichnet. Man bekommt das aber woanders billiger.
Wir saßen im Garten und während des Hauptgangs musste der Herr am Nebentisch sich eine Zigarillo anzünden. Habe nichts gegen die Raucher, aber der Rauch während dem Essen verdirbt mir den Genuss.

Service war mittelmäßig.

Das Klima im Restaurant kommt mir vor wie ein Treffen von Freunden, die dann auch entsprechend anders behandelt werden. Ist man normaler Gast wird man anders behandelt.

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Letzter Kommentar von am 19. Aug 2014 um 14:08

Ich verstehe nicht , dass die Familie Eselsböck trotz der vielen so schlechten Kritiken nicht etwas ändern. Das schaut sehr nach Präpotenz aus. Schade um das Lokal. Wer lässt sich schon gerne so behandeln??

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. November 2013
Experte
laurent
301
58
27
5Speisen
5Ambiente
4Service

Es gibt wahrscheinlich kaum ein anderes Lokal das so polarisiert wie der Taubenkobel. Von Himmel hoch jauchzend bis geht gar nicht ist da im www zu lesen. Nein, niemals die Küche die da kritisiert wird; Walter Eselböck und Alain Weissgerber samt Team sind ein geniales Gespann; 98 A la Carte-Punkte und aktuell 4 Hauben bei Gault Millau sprechen eine deutliche Sprache; Kritik- ziemlich heftige- ist zumeist über den Service zu finden.
Die Via Homepage (- Online Tisch reservieren--Abendessen verfügbar am 30. Oktober 2013 ab 17.oo Uhr-) getätigte Reservierung wurde umgehend beantwortet, etwas Verwunderung, dass dann via Telefon mitgeteilt wurde, dass erst ab 18 Uhr die Möglichkeit besteht zu speisen.

Eine sehr freundliche, herzliche Begrüßung; man wird von der Juniorchefin Barbara zu Tisch geführt. Dieser ist sehr originell eingedeckt: Wasserglas, eine Holzscheibe fungiert als Standteller, das Tischtuch eher einem Laken gleich, die Dekoration des Raumes äußerst stil- und stimmungsvoll. Dezente Loungemusik; sehr zum Wohlfühlen.
Das Konzept dieses Restaurants: Auf der Suche nach dem verlorenen Geschmack neben der eigenen Haustür, man erfreut sich am Reichtum und der Unverwechselbarkeit der pannonischen Region. Die Eselböcks mögen die vielfältige Kultur, die das Pannonische ausmacht und die Summe unzähliger Einflüsse, die pannonische Kunst und das pannonische Handwerk, deshalb serviert man die Gerichte auf Geschirr, welches von pannonischen Künstlern getöpfert wurde.

begeben sie sich mit uns auf eine reise ins unverwechselbare.
lokale und regionale produzenten unterstützen uns dabei.
wir nehmen uns zeit, das beste für Sie zu finden. nehmen sie sich zeit, es zu genießen. (©Homepage)

Umgehend wurden zwei verschiedene Champagner- warum keine regionalen Produkte?- angeboten, die Wahl fiel auf Fleury blanc, Glas € 14.--; ebenso wurde Mineralwasser (Römerquelle 0,75 lt. 7,90), die Flasche mit pannonischem Schilf umhüllt, serviert.
Gedeck: € 6.-- : Der erste Küchengruß: Burgenländischer Lardo vom Triebaumer, ungarische Salami, 3 Jahre gereifter, großartiger Prosciutto, Urkornchips mit Bach-Brunnenkresse. Weiter ging´s mit Räucheraal &Kren, danach wurde großartiges Weinbrot aus dem Ort mit Rohmilchbutter, karamellisierter Butter und herrlichem Mangalitzaschmalz serviert. Aber das war noch nicht alles: Lauwarmer Spitzpaprika mit angenehmer Süße und Schärfe.

Wahlweise zweieinhalb Stunden Genus s, 7 Gänge, zum Preis von € 128.-- plus eine 15 minütige Erweiterung- weißer Trüffelgenuss inkl. 1 Gramm Trüffel + € 25.-- stehen am Programm.

Kukuruz-Gänseleber-Traubenkerne: Grandiose Kombination, geschmacklich sehr stimmig, auch der Gansleberschnee, welcher bei Tisch von den Köchen darübergerieben wurde- genial. Zu dem ein Traminer mit etwas mehr Restsüße als der empfohlene Emmeram 2009 vom Gut Oggau besser gepasst hätte.

Melanzani-Waldpilze-Labneh: Fette Henne, Steinpilze, Eierschwammerl, Melanzani mit einer tollen Fülle wurden bei Tisch mit einer kräftig konzentrierten Pilzconsomme aufgegossen, das Pilzkraut ergänzte perfekt

Hafer-Petersilien-Gugumuck: Sprachlos ob der Perfektion, Schnecke mit Hafer und Petersilie; Wahnsinn

Tagliatelle- perfekt- mit weißer Trüffel aus Motovun /Istrien: Wäre perfekt gewesen wenn ich nicht das Angebot „nehmen Sie noch etwas Trüffel extra?“ angenommen hätte: 4 viel zu dick gehobelte Scheiben- welche durch Ihre Dicke absolut kein Aroma entwickeln konnten- verteuerten das Gericht unnötigerweise auf 61.—Euro

Zwischenzeitlicher Toiletten“besuch“: Danach war eine frische Serviette am Tisch, leider auch das hervorragende Gebäck samt Butter und Schmalz verschwunden

Wildkarpfen-Schwarzkohl-Buttermilch: perfekt glasig gebratener, knuspriger Karpfen; die strenge Herbe des Kohl- hervorragend.
Valter Mlecnik´s (einer der Gründungsväter des slowenischen Bioweinbaues) Cuvée Anna 2007 -Bio-Naturale-orangewine – eine interessantere Alternative außerhalb des Mainstreams als der ebenso angebotene Graf Morillon vom Steirer Sepp Muster.

Anstelle eines Sorbets gab es als Hommage an die Steiermark: Gesulztes Kürbiskernöl mit feiner, zitroniger Säure

Taube-Holler-Schwarzwurzel: Die heimische Taubenbrust wird von den Köchen technisch perfekt beim Gast tranchiert; allerbeste Qualität wunderbar rosa gebraten; der „Rest“ der Taube als toll gewürztes, gebackenes Knöderl dazu serviert.

Domaine Fanny Sabre, Beaune red 2010, Pommard als perfekter Begleiter dazu serviert; großartiger Pinot Noir; mit € 9.—für 0,1 lt. recht fair kalkuliert

Capriflocon-Kriecherl-Bauernbrot: Oh welch grandioser Ziegenrohmilchkäse aus der Schweiz: Elfenbeinfarben, cremig-edel- fein-elegant dazu Kriecherl und knusprige Brotbrösel- wooh

Irgendwann schickte die Küchencrew ein kleines Stachelbeergranitè- verzichtbar

Wiener Feigen-Zitrone-Begonia: Saftige süße Feigen mit getrockneten, karamellisierten Zitronenscheiben und essbaren Begonien- - sehr deliziös.
Mechthild Wimmers noch immer agile, logischerweise schon sehr oxydative Trockenbeerenauslese aus dem Jahre 1969 ein immer noch hochinteressanter, noch lebendiger Wein- zum sehr zartem, feinen Dessert für mich zuviel Intensität um das Dessert nicht zu „killen“

Küche: 5 von 5 Punkten; in meinem Restaurantleben erst selten vergeben.

Der Service: Die Chefin sehr bemüht, freundlich, kommunikativ offen; eine hervorragende Gastgeberin. Da kommen die Damen und Herren der Servicecrew nicht ganz mit.
Alle Weißweine werden direkt aus dem Eiskühler serviert; dadurch viel zu kalt. In einem Wein schwamm eine Mücke- kann passieren. Dies war allerdings keine „last minute ins Glas geflogene“ sondern schwamm tot in der Flasche. Nach erfolgter Reklamation wurde eine neue Flasche geöffnet- so soll es sein. Nicht sein soll es dass der Rest der „alten Flasche“ in die eben geöffnete umgefüllt wird; zumindest nicht so dass es der Gast sieht.

Ist ja nett wenn die Damen und Herren aus der Küche Speisen servieren, dies gekonnt tranchieren und erklären. Dass die Taube nach dem zerlegen einige Minuten warten muss bis die Beilagen aus der Küche nachgereicht werden und sie somit nur noch lau zum Tisch kommt ist weniger nett. Auch die Koordination beim Gästetisch bedarf einer Besseren: 5 Personen zum Servieren bei 3 Gästen welche sich im Wege stehen macht kein schönes Bild.

5x wurde versucht bei fast noch vollem, großem Wasserglas die unaufgefordert auf den Tisch gestellte zweite Flasche zu öffnen und einzuschenken obwohl ich fünfmal erwähnte, dass ich kein Wasser mehr haben will.

€ 257,60 für 8 Gänge inkl. Glas Champagner, großem Mineralwasser, 5x 0,1 lt. Wein und zwei kleinen, exzellenten Kaffees- nicht wenig; allerdings ist es eines der 4 besten Restaurants in Österreich

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 29. Oktober 2013
marionglatz
47
1
4
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ich war im Sommer mit meinem Mann im Taubenkobel. Wir waren früh dort und konnten somit die erste halbe Stunde ganz alleine im wunderschönen Garten genießen. Man hat sich sofort erkundigt, was wir gar nicht essen, damit das beim Menü berücksichtigt wird. Auch auf eine Unverträglichkeit wurde problemlos Rücksicht genommen.
Die Speisen im Taubenkobel sind eine Klasse für sich. Gang für Gang Spitzenklasse. Aber auch Kleinigkeiten wie z.B. Brot mit Karamellbutter begeistert. Die einzelnen Gänge kann ich jetzt nicht mehr aufzählen. Es waren viele und gekrönt am Ende noch durch eine kleine Geburtstagstorte.
Man muss tief in die Tasche greifen, aber jeder sollte es einmal probieren. Nicht umsonsts eines der besten Restaurants Österreichs.

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am 27. September 2013
EdithH
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wir haben am25.09 unseren Hochzeitstag im Taubenkogel verbracht und wurden überwältigt von dem Ambiente , der Freundlichkeit und dem nicht zu beschreibenden Geschmacksexplosionen . Die Suite Miehl- traumhaft , großzügig , hell und mit einmaligem Flair . Das Service hervorragend , ging auf jeden unsere Wünsche sofort ein und gab uns das Gefühl dass wir herzlichst willkommen sind ! Die Menükarte wurde vorgelegt und gefragt ob alle Speisen in unserem Sinne seien . Auf meinem Hinweis dass ich keinen Rotwein trinken könne , wurde sofort reagiert und ein traumhafter Weisswein vorgeschlagen . Die Weinbegleitung war von höchster Qualität und mein Einwand , dass ich leider keinen Muskateller mag wurde mit strahlendem Lächeln zur Kenntnis genommen und sofort ein anderer Vorschlag unterbreitet . Die Speisen -einfach GRANDIOS !!!!! Jeder Biss ein unglaublicher Genuss ! Zum Frühstück wurden wir von der Servierkraft mit strahlendem Lächeln begrüßt und versetzte uns nochmals in Entzücken .Vielfältiges Speisen und Getränkeangebot und wieder , wie schon das Dinner , mit großer Liebe zum Detail präsentiert . Wir sind selbst Gastronomen und haben weltweit schon viele Erfahrungen betreffend Hauben und Sterneküchen sammeln können . So positiv waren wir jedoch selten überrascht ! DANKE an das gesamte Team ! Sie haben uns einen unvergesslichen Aufenthalt bereitet !!!!!!!!!!!

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Letzter Kommentar von Unregistered am 18. Okt 2013 um 16:36

Oh , sorry ! Danke für den Hinweis . Hab ich total übersehen , aber toll war's trotzdem ! Ich hoffe der "Kobel " kann mir meinen Fehler verzeihen.

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am 9. August 2013
Abendessen
1
1
3Speisen
4Ambiente
1Service

Wir haben vom 8.8.2013 bis zum 9.8.2013 eine Suite gebucht. Diese Suite war sehr dunkel, sodass man wenn man sich unter Tags darin aufgehalten hat sets das Licht aufdrehen musste. Die Suite namens "ERNST" ist wirklich nichts besonderes und sicherlich dem Preis von 155 EUR pro Person pro Nacht entsprechend.
Wir hatten am 8.8.2013 auch ein Abendessen im Restaurant reserviert. Nicht gewußt haben wir, dass man mit nur einem Menü konfrontiert wurde und es keine Möglichkeit einer al la chart-Bestellung gibt. Auf eine diesbezügliche Frage reagierte die Kellnerin sehr unfreundlich was sich auch bei dedr nachfolgenden Weinbestellung wiederholte. Wir wollten , da es sehr heiss war einen leichten Weisswein, es wurde uns aber ein starker Weisswein nahegelegt. Da wir aber bei unserem Wunsch blieben, wurden wir sehr unfreundlich behandelt und bekammen dann einen lauwarmen leichten Wein um 59 EUR die Flasche! Auch das Frühstück war nicht eine besondere Herausforderiung.
Zusammenfassend: sehr teuer, eine sehr arogante und unfreundliche Bedienung, wo man das Gefühl hat, der Taubenkogel bestimmt was es zu essen und trinken gibt und nicht der Gast.
Wir werden dieses Lokal nicht mehr besuchen und auch nicht weiterempfehlen, schon gar nicht was das Übernachten betrifft.

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Letzter Kommentar von muttikochtambesten am 3. Okt 2013 um 19:01

Also ich war schon öfters im Taubenkobel, alles in größeren Abständen in trauter Zweisamkeit genauso wie zu Mehrt in priv. u. geschäftl. Runde, kenne auch die Zimmer (Einrichtung = Geschmacksache), Gerichte stets spannend und innovativ und am Service war auch nix auszusetzen. Die Frau Eselböck hat halt ein aufgesetztes Lächeln und eine unverbindliche Grundfreundlichkeit, aber mit der sollte man doch leben können. Ich will sie ja nicht als Busenfreundin. Und ja, ich bin kein Promi, im Gegenteil, zähle mich zu den glücklichen No-Name-Landpomeranzen.

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am 4. Juli 2013
Chissache
1
1
4Speisen
3Ambiente
0Service

Besuch am 27.06.2013

Die Bitte, dass ein schwer kranker Gast in unserer Runde bitte nur ein Gericht a la Carte bestellen möchte, wurde mit einem "Na wie Sie wollen, bezahlen müssen sie trotzdem das ganze Menü" abgeschnetter.

Die zur Bezahlung getroffene Vereinbarung wurde verschlampt - "Das geht nicht, wie stellen Sie sich das eigntlich vor??" Spöttischer Blick des Kellners inklusive!

Letztklassig: Auf eine sehr sanft formulierte Beschwerdemail kam keine Antwort!!!!!!!!!!!

Kein Wunder, dass das Lokal dreiviertel leer war - den Zenit haben sie schon lange hinter sich gelassen...

Bin maßlos enttäuscht.

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Letzter Kommentar von Karin H. am 5. Aug 2013 um 14:55

wollte gerade für einen 50er einen Gutschein bestellen. Nach dieser Info, nein danke. Wenn sich nicht einmal die Geschäftsführung für die miese Bedienung entschuldigt!!n

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am 17. Juni 2013
dentaurus
4
1
1
2Speisen
2Ambiente
2Service

Die Bewertungen der diversen Institutionen Gault millau 4 Hauben, Falstaff 5Sterne etc scheinen durch Quersubventionen entstanden zu sein.
Es ist eine Farce den Taubenkobel gemeinsam mit Steirereck, Obauer oder Nickol zu nennen.
Was dort geboten wird ist eine abkassiererei sondergleichen.
Die Speisen entsprechen weder in Qualität noch in Quantität.
zB ein Schilffstengel mit einem erbsengroßen Aaltartare als Gruß, lächerlich, es dauert eine Viertelstunde die Fasern aus den Zähnen zu bekommen.
Der Wels unter der Gurke kalt und zäh.
Das Lamm mussten wir mit dem Nachbartisch teilen es gab keine beilagen.
Die Nachspeise liessen wir stehen ,da ungeniessbar.
Das Personal der deutschen Sprache nicht mächtig. Die Präsentationen der Weine lächerlich weil unverständlich.
Nachdem wir für 3 Erw und ein Kind 650 bezahlten , blieben wir bei der Heimreise auf ein Wiener vom Kalb um 10% in Soos stehen.
Fazit: Schamloser Nepp ohne Athmosphäre.

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Letzter Kommentar von am 19. Jun 2013 um 23:19

Gut hätte mir gefallen, wenn jemand mit fundierter Kritik dieses mir wahrlich unsympathische Restaurant besprochen hätte. (Ich tue das nicht, weil mein einziger Besuch zu lange her ist.)

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am 21. Mai 2013
Update am 22. Mai 2013
Otzelberger
1
1
3Speisen
4Ambiente
5Service

Kamen hungrig nach einem Segeltörn an und wurden viele Gänge lang mit Portiönchen à la "Gruß aus der Küche" abgespeist. Das ganze war ein ziemlicher Nepp, Wareneinsatz bei Menü über 100.- maximal €7.- bis 10.-. Besonders ärgerlich die Trüffel aus Motovun (CRO), die bekanntlich zum Zeitpunkt des Einkaufs noch gut riechen, dann aber sofort jeglichen Geschmack verlieren. Was satt machte, war lediglich das Brot (Gedeck pro Person 6.-). Warum sich offensichtlich immer noch so viele Gäste dorthin verirren, bleibt unbeantwortet. Vielleicht nur wegen der Namensverwechslung "Haubenkobel"....
Facit: haben zu viert € 750.- abgelegt und am Heimweg noch hungrig hochgerechnet, wieviele sättigende Burenwürschte das ergeben hätte....

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Letzter Kommentar von Unregistered am 17. Jun 2013 um 21:29

kann diesem kommentar nur 100 prozentig zustimmen

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am 11. November 2012
trever
1
1
3Speisen
3Ambiente
3Service

Die Speisen schmecken zwar ziemlich gut, sind aber viel zu teuer und so klein, dass man hernach ein richtig gutes Restaurant aufsuchen muss. Nicht zu empfehlen! Denen geht es leider nur ums Geld!!

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Letzter Kommentar von am 21. Mai 2013 um 21:48

Unregistered: Oho, das hat Niveau!

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am 11. November 2012
reisit
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ich war schon 2x im Taubenkobel. Es war immer ausgezeichnet und ein GASTRONOMISCHES ERLEBNIS

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Letzter Kommentar von am 11. Nov 2012 um 17:03

wenn man bedenkt oft liegt das Gute sehr nah...... !

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 28. August 2012
FrueheStueck
29
12
8
5Speisen
5Ambiente
5Service

LOKAL: Trotz seiner Hochpreisigkeit ist der Taubenkobel bodenständig was das Ambiente betrifft. DAs Lokal erinnert an einen liebevoll renovierten und hervorragend erhaltenen alten Bauernhof mit wunderschönen Garten und Naturschwimmteich (Schlafmöglichkeit im Taubenkobel). Dementsprechend verwinkelt ist der Taubenkobel auch. Nach dem Eingang wird man von einer der Eselböck Töchtern mit einem freundlichen, ehrlich gemeinten Lächeln begrüßt (Die Dame war hochschwanger und stand trotzdem bis 23h im Lokal - sie muss ihren Beruf tatsächlich Lieben!) und zum (in unserem Fall) reservierten Tisch gebracht und umgehend nach einem Aperitifwunsch gefragt. Wir nahmen in einer Art Gewölbe Platz, das auch als Verbindungsdurchgang zu den größeren Lokalbereichen diente, was uns aber nichts ausmachte da die Lichtstimmung im Gewölbe in Kombination mit den weißen, dicken Wänden sehr heimelig wirkte. Die Tische sind alle weiß eingedeckt mit sehr ansprechender aber zurückhaltender Deko. Der Outdoorbereich war paradiesisch. Tische mit bunten Steinchen verziert, Stehleuchten, einzelne Lauben für Verliebte, Naturschwimmteich und bequeme Lounge-Elemente. Auch einen sehr schönen Wintergarten und Naturtönen gehalten mit Glasfront. Tipp: mit Gelsenschutzmittel lässt sich der Abend noch besser genießen! Wir nahmen unseren Aperitif draußen - ein Traum. Der Garten ist gepflegt wird aber nicht künstlich da er sehr verwachsen ist von natürlich gewachsenen Pflanzen aller Art.

SPEISEN: Es gibt keine Auswahlmöglichkeiten, das vorweg. Die Speisen werden als "Genussreise" tituliert. Diese besteht wahlweise (kleine) aus 10 Gängen oder (große) aus 15. Gängen zu 259.-/ pro Person. Weinbegleitung kommt auf 59.- EUR/pro Person, alkoholfreie Begleitung auf 39.-. Doch bitte nicht den Geschmack durch die, zugegeben, sauteuren Preise verderben lassen! Bei den hier servierten Gerichten handelt sich es wahrhaft um eine Genussreise. Egal welche Produkte zubereitet werden, alles ist bis auf des letzte Geschmacksatom aufeinander abgestimmt um vom Hrn. Eselböck (er kocht persönlich!) vorgekostet und freigegeben. Selbstverständlich werden ausschließlich Produkte aus der Region und von Top Qualität verarbeitet.
Der Wein vom Gut Oggau passt ebenso wie die Faust aufs Auge zum gerade servierten Gericht. Die alkfreie Weinbegleitung bringt nur Hausgemachtes, von Waldmeister-Eistee über Apfelsaft vom Golden Delicious Apfel. Leider kann ich mich nicht genau an die Gänge erinnern, speziell ist mir das Kürbiskernsulz (ich esse normalerweise kein Sulz) in Erinnerung geblieben, welches an geschmacklicher Raffinesse nicht zu überbieten war – nicht zu weich nicht zu hart mit einem tollen nussigem Kürbiskerngeschmack. Noch nie habe ich etwas Derartiges gegessen. Auch eine Variation der Gurke war für mich unvergesslich und frisch wie ein warmer Sommerregen. Echte Fleischtiger würden eher nicht auf ihre Kosten kommen, nur 2 Gänge waren mit Fleisch, der Rest Fisch oder vegetarisch.
Als Gruß der Küche bekamen wir karamellisierte Popcorn und 3erlei Butter mit hausgemachtem, noch warmen Ciabatta Brot - herrlich!

PREISE: 15-gängige große Genussreise zu 259.-pro Person; 10-gängige kleine Genussreise zu 229.- pro Person, Weinbegleitung 59.- pro Person, Alkfreie Begleitung 39.- pro Person

SERVICE: Top, jeder Sommelier und Kellner hatte nicht mehr als 2 Tische zu bedienen. So war immer wer Vorort. Die Speisen wurden einen immer genau erklärt, auf Sonderwünsche (mein Freund isst keinen Fisch) eingegangen. Für Ihn wurde der Fisch dann durch Gemüse ersetzt.

FAZIT: sparen und sich auch mal was gönnen! Speziell für Pärchen ist das Ambiente im Taubenkogel sehr zu empfehlen, weil wunderbar kuschelig und das Licht sehr gedämmt. Das Lokal ist herrlich "normal" und für die Preise nicht dekadent in seinem Erscheinungsbild. Hier fühlt man sich wohl, der Dresscode ist auch eher "come as you are". Neben uns war ein Pärchen, er in kurzen Hosen, sie mit Turnschuhen. Sicherlich ist es feiner sich ein wenig zurecht zumachen - muss aber nicht sein.

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Letzter Kommentar von Gerhard am 14. Sep 2013 um 14:42

bodenständig ist gut... ich würde eher sagen etwas sehr abgehoben und arrrogant mittlerweile. Es hat eine Zeit gegeben da war das Lokal wirklich spitzenmäßig, aber die Zeit dürfte leider vorbei sein "schade" und wenn ich mir das Kommentar so ansehe und durchlese dürfte es von den Betreibern selber kommen...

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am 15. August 2012
GeorgB
1
1
3Speisen
1Ambiente
2Service

Wir haben den Taubenkobel anlässlich der Festspiele im Römersteinbruch besucht, 2 Nächte gebucht und uns sehr auf ein besonderes Essen gefreut-leider wurden wir sehr entäuscht! Die Zimmer (und die dazugehörige Preisgestaltung) sind, gelinde gesagt, eine Frechheit! Wir nächtigten in einem Zimmer mit Namen "Stall"-nomen est omen"-absolut unzumutbar, nach Moder und Schimmel stinkend! Am nächsten Morgen reklamierten wir und bekamen ein anderes Zimmer, wir wären keine Nacht mehr geblieben: Frau Eselböck meinte zwar, der Geruch stamme von Zedernholz, aber in Wirklichkeit ist es ein durchdringender Gestank nach Schimmel, der Kopfweh verursacht! Beim Frühstück erfuhren wir, das eine Nacht davor, ebenfalls Gäste ausgezogen waren: Dafür 290.-€ zu verlangen ist ein starkes Stück!
Nichtsdestotrotz freuten wir uns auf das Essen und wurden auch hier enttäuscht: Eine Zwangsbeglückung eines 10-gängigen Menüs ohne Änderungsmöglichkeiten bzw. ohne zu wissen, was kommt, lieblos serviert von ungarischen Kellnern, war ebenfalls nicht nach unserem Geschmack! Fazit: Nie wieder Taubenkobel!

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Letzter Kommentar von Unregistered am 17. Nov 2012 um 14:52

Also , da kann ich mich nur anschließen, wenn das Lokal das Einzigste auf der Welt wäre , dort würde ich nie mehr hingehen, Auch wenn ich nichts bezahlen müsste. Wir hatten anlässlich meines 50.Geburtstages einen Tisch bestellt. Als wir dort eintrafen, begann die Dame des Hauses, Frau Eselhöck mit uns eine Debatte, die man nicht beschreiben kann. Und das obwohl alle Tische frei waren und wir bestellt hatten. Wenn es nach mir gegangen wäre , hätte ich mich auf dem Absatz umgedreht und hätte das Lokal verlassen. Aus Rücksichtnahme gegenüber meines Partners, der das so liebevoll arrangiert hatte , habe ich meinen Ärger runtergeschluckt . Aber das hätte ich nicht tun sollen, denn was dann folgte brachte mir Magenschmerzen ein. Die Bedienung war so lästig, ( das hat mit Aufmerksamkeit nichts zu tun) indem jede zwei Minuten unser Gespräch durch irgendeine Störung unterbrochen wurde. Das kann doch nicht sein , dass einem während des Essens der Salz und Pfefferstreuer weggenommen wird um den auf einen leeren Tisch zu platzieren. Warum andauernd Wein nachgeschenkt wurde, obwohl wir dem Personal zu verstehen gaben, dass wir nicht dauernd in unseren, Gespräch gestört werden möchten, wurde das ignoriert. Dafür blieb das dreckige Geschirr stehen , obwohl der nächste Gang schon serviert wurde. Also , das war das reinste Chaos. Als Gast haben wir uns nicht gefühlt- uns ist es so vorgekommen, wie : fresst's und schleichst Euch ! Wir haben kein Interesse an Kundschaft. Was so typisch zu der Abgehobenheit der Chefin passt, ist die Ignoranz mit welchen sie die Beschwerde, die ich schrieb, behandelte. Schmeckst oder geh scheißen wäre noch eine Antwort gewesen aber zu diesem Dilemma nicht einmal Stellung nehmen? Fühlte sich Frau Eselböck etwa auf den Schlips getreten ?

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am 14. Juli 2012
GustavKlimt
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Eines der besten, wenn nicht überhaupt das beste Restaurant in Österreich mit wunderbarem Ambiente.

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Letzter Kommentar von am 2. Jul 2013 um 23:03

Er hat zwei Verwandte, die über "Hilfreich" abstimmen.

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am 5. Juli 2012
tmurray
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Meine Frau und ich hatten ein wunderschönes Wochenende im Burgenland verbracht. Wir kommen in der ganzen Welt sehr viel herum, da wir in einer internationalen Firma arbeiten. Das Burgenland ist wirklich sehenswert. Wunderschöne Landschaft und eine Familie Eselbock die sich vorgenommen hat all diese schönen Seiten des Landes zu zeigen. Wir waren sehr begeistert. Das Restaurant war beeindruckend, sehr stilsicher in der Einrichtung aber auch im Essen. Sehr klar und ohne viel Ablenkung. Auch der Einkaufsladen nebenan sehr individuell und auch ganz tolles essen. Wir haben an diesen Wochenende alles abgegrast was diese Familie so macht, Haus am See, Gut Oggau und die Pension ....chapeau, jedes Einzelne sehr stimmungsvoll, hohe Qualität, schöne Menschen und eine echte Freundlichkeit. Kann Ihnen dieses Eselbock-Burgenland nur ans Herz legen. Lieben Gruß t.Murray aus der schönen Schweiz

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Letzter Kommentar von Unregistered am 6. Jul 2012 um 08:43

Bei solch einem restaurant sollte man das Essen nicht mehr beurteilen müssen. Ausserdem ist es ja ohnehin geschmackssache. Ich fand die kritik aufschlussreich. Was bringt es mir wenn jemand die speisen eines lokales lobt, ich dann dorthin komme und nichts auf der karte finde was meinem geschmack entspricht?

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am 1. Dezember 2011
Experte
Kathinka
68
9
19
4Speisen
4Ambiente
4Service

Geburtstagsfeier im Taubenkobel. Tisch für 19:00, 8 Personen am Samstagabend. Ansage der nicht gewünschten Zutaten (bei mir Fisch, bei anderen z.B. Auster, etc.) und Auswahl der Dauer. Wir wählten alle 2 Stunden und nahmen dazu das "Trüffel-Erlebnis".

Aperitiv: Man schlägt uns 2 Champagner vor. Wie bereits einmal erwähnt, trinke ich eigentlich lieber Sekt. Wie aber auch schon beim Silvio Nickol gibt es auch hier keinen Sekt zur Auswahl. Die Getränke- und Weinkarte ist zwar unendlich lang, aber Sekt ist darin keiner zu finden. Eigentlich, finde ich, haben wir in Ö viele gute Sektkellerein (auch Winzer), die in das Sortiment aufgenommen werden sollten. Nur weil es kein "toller" Champagner ist... Naja...

***

Zuerst wird getrüffeltes Popcorn und Lardo - Wollschwein - Prsût (also Schinken, Speck) gebracht. Das Popcorn wird im Abstand von 250m zu anderen Sorten angebaut. Schmeckt aber leider nicht viel anders, als normales Popcorn. Schinken & Speck sind sehr köstlich. Aber alles eher klein bemessen für 8 Personen (3 kleine Tellerchen).

Danach Gebäck mit 3 unterschiedlichen Buttervariationen (z.B. Zwiebelbutter).

Danach das Tréviso: Getrockneter Ox, Schwarzwurzel, geräuchertes Ei (siehe Bild). Schwarzwurzel war dabei mein Favorit, der Oxe etwas gar bitter im Nachgeschmack.

Dann: Karfiol. Ohne Beschreibung kann ich leider nicht viel dazu sagen, außer dass es nach Karfiol schmeckte.

Nun kommen die warmen Speisen des Menüs und damit auch schon die erste Schwierigkeit: Ich habe zwar eine Speisenkarte nach dem Besuch mitbekommen, jedoch wurde die nicht auf meine Speisenfolge abgeändert! Da mir mein erster Gang nur sehr kurz erläutert wurde (Ersatz zum Fisch auf der Karte), kann ich leider nichts dazu sagen, außer dass es einer der besten Gänge war.

Fünfter Gang (wenn man die sehr kleinen Vorspeisen dazu zählt): Hallstätter Steinsalz Bio-Gänselber mit Vogelbeer. Für mich als Gänseleberfan ebenfalls eines der geschmacklichen Favoriten des Abends. Zudem auch wirklich schön angerichtet.

Nächster Gang: Urhuhn. Davon das Herz, der Hahnenkamm, die Zunge und ein Pfaffenschnittchen. Teile, die ich sonst eigentlich nicht essen würde. Aber man ist ja experimentierfreudig. Hat mir aber nicht sehr gemundet. Muss ich also nicht wieder haben. Besonders der Kamm war in der Konsitenz sehr gewöhnungsbedürftig.

Danach kam, so vermute ich, das Trüffel-Risotto (also die Zusatzwahl zum Menü). Ist ebenfalls nicht auf meiner Karte zu finden. Hat sich leider nicht sehr gelohnt. Kostenfaktor 29€ und geschmacklich nicht sehr aufregend. Vom Trüffel schmeckte man nicht viel.

7. Gang: Für mich kam danach eine Polenta mit Trüffel statt dem Roggen-Zander. Der Zander war in einem Brötchen, quasi ein "Sandwich". Einige ließen diesen schon über weil sie bereits sehr gesättigt waren und wir immer noch auf den Hauptgang warteten. Die Polenta nach dem Risotto war bei mir nciht die beste Wahl - immerhin beides sehr sättigend! Geschmacklich aber top.

Danach Hauptgang. Esterházy Hirsch mit Orangen aus der Orangerien in Schönbrunn und Sellerie. Absolut das Highlight des Abends! Saftiger, zarter, rosa Hirsch. Leider so spät serviert (gegen 22:00), dass einige diesen späten Hauptgang nicht mehr aufessen konnten. Dafür fanden sich aber natürlich Abnehmer am Tisch: Wie immer die Männer. Das kleine Portiönchen "Orangenmousse" mit dem süßlich-leicht bitteren Geschmack war als Beilage sehr passend und stimmig. Tolle Kombination. Ich selbst würde ja auch gerne einmal etwas aus der Orangerie konsumieren. Denke, das bleibt aber den Spitzenlokalen vorbehalten dort Bestellungen aufzugeben. Sollte jemand doch eine Möglichkeit kennen, wäre es nett wenn sie/er sich bei mir meldet. Besonders für ein Geschenk ist das eine tolle Sache!

Zwischengang: Holzgereifter Gebsenkäse. Toller Hartkäse! Mild, aber doch würzig.

Dann "Andenbeere 2011".

Abschluss: Birne Helene in einem handgeblasenem Zuckerglas (siehe Bild). Mit Abstand das kreativste und am schönsten Anzusehende Gericht des Abends (siehe Bild). Sieht eigentlich aus wie eine Weihnachtskugel. Nachteil: Portionen wurden nicht alle gleichzeitig gebracht, da dies leider aus techn. Sicht nicht möglich ist. Außerdem schmilzt das Glas nach einiger Zeit - obwohl die Speise kalt ist. So weit kam es aber bei mir ohnehin nicht, da ich es vorher zerstoßen hatte um an das Innere zu kommen. Innen leider zu viel in Alkohol ertränkt. Von der Schokolade war gar nichts mehr zu schmecken.

***

Da wir ja nicht wussten welche Gänge wir erhalten würden, gestaltete sich die Auswahl des Weines als eher schwierig. Deshalb ließ das Geburtstagskind den Kellner entscheiden.

Dauer: Über 4 Stunden bei prognostizierten 2h. Ansich ja kein Problem, aber um 22:00 bin es nicht gewöhnt noch einen Hauptgang zu mir zu nehmen. Parfaits als Zwischengänge zur Neutralisierung und Auflockerung hätten da vielleicht geholfen!

Bedienung: Alles gepasst. Vielleicht ein bisschen zu wenig aufmerksam. Habe mir einige Male noch ein paar Schluck aufgehoben, damit ich nicht am Trockenen sitze. Sonst sehr zuvorkommend. Leider aber etwas zu wenig zu den tollen Gerichten erklärt. Aber dann hätte es ohnehin noch viel länger gedauert.

Châteaux: Sehr hübsch. Der Garten und der kleine Teich sind wirklich bezaubernd. Das würde ich gerne einmal im Sommer bzw. bei Tageslicht sehen.

Der Webauftritt ist übrigens auch sehr gelungen. Bei den Sprachen kann man hier sogar "taubisch" wählen.

Alles in allem eine wirklich sehr kreative Küche. Bei der Auswahl der Speisen und den oben erwähnten kleineren unstimmigen Details gibt es bei mir Abzüge. Ich hätte zum Beispiel gerne eine Suppe gehabt, womit gleichzeitg eine weitere warme Speise im Menü gewesen wäre (waren eigentlich wenige warm). Ist aber, wie alles, im wahrsten Sinen des Wortes "Geschmackssache"!

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am 27. Oktober 2011
sagitta
1
1
2Speisen
2Ambiente
3Service

Taubenkobelallergie
„Haben Sie eine Allergie?“ ist eine der ersten Standardfragen des Kellnerpersonals an die Gäste. Freilich kriegt man keine Antiallergika angeboten. Eine Speisekarte gibt es nicht, sehr wohl aber eine voluminöse und gewichtige Weinkarte. Das Personal (teilweise aus Ungarn stammend) agiert professionell, wirkt aber manchmal ein wenig aufdringlich. Die Philosophie der Eselböcks sieht vor, den Gast 2 Stunden lang mit kulinarischen Überraschungen zu verwöhnen. Der Prospekt verspricht „eine Küche, die uns den Glauben an das Gute in der Welt zurückgibt“. Nun ja … Uns wurden zum Abendessen 12 Gänge serviert, davon waren allerdings nur 2 warm; ein Gang bestand vorwiegend aus Popcorn. Die Küchenmannschaft beherrscht zweifellos ihr Handwerk. Und doch bleibt nach all den Häppchen der Gesamteindruck unbefriedigend, ja enttäuschend. Statt eines stimmigen Konzepts gab es viel verspieltes Schnickschnack.
Die Übernachtung in „eselböcks landhaus“ war unvergeßlich. Ein derart mieses, die Gesundheit gefährdendes Quartier findet man heutzutage nur noch selten. Der muffige Gestank des finsteren „Romantikzimmers“ dürfte von Schimmelpilz verursacht werden. Durch das sehr kleine Fenster gelangt viel zu wenig Frischluft herein, das Fenster im Bad kann überhaupt nicht geöffnet werden. Da bieten auch die BOSE-Musikanlage mit dem i-pod-Anschluss und der Kaffeeautomat keinen Trost. Die Beleuchtungskörper geben so wenig Licht, daß kein Lesen möglich ist, außer man hat eine Taschenlampe im Reisegepäck. Der Prospekt des Taubenkobels verheißt „Zimmer, aus denen man nie wieder hinaus möchte“. Das Gegenteil ist der Fall, man will aus diesem „Stall“ so schnell als möglich heraus und sehnt die Abreise geradezu herbei.
(Aufenthalt 19. Bis 20. Oktober 2011)

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am 18. April 2011
Cable
8
2
1
4Speisen
4Ambiente
2Service

Drei mal habe ich den Taubenkobel im letzten Jahr besucht und jedes mal war ich zwar grundsätzlich zufrieden, aber doch etwas enttäuscht. Enttäuscht, weil man sich von der Küche doch etwas mehr erwartet hatte aber vor allem auch enttäuscht, weil das Service nie gepasst hat. Unaufmerksame, teils unfreundliche Kellner bei denen bei jedem Besuch zu viel auf der Rechnung stand und sich kein einziges Mal dafür entschuldigt haben.

Die Küche selbst ist sehr gut, lässt für meinen Gaumen aber teilweise das gewisse etwas vermissen und ist in sich auch etwas unbeständig.

Die Weinkarte ist gut bestückt und lässt keine großen Wünsche übrig.

Das Ambiente ist sehr gefällig, vor allem der Garten gefällt mir sehr gut.

Wenn man in der Gegend ist und gut Essen will auf alle Fälle ein guter Tip.

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Letzter Kommentar von am 12. Jul 2012 um 09:54

Rotgipfler: warum ein Haubenlokal grundsätzlcih eine höhere Bewertungen haben muss/müsste, weiß der Teufel. Wenn das wirklich so wäre, dann bräuchten alle nur den Gault Millau lesen. Und wirklich, Geschmäcker sind verschieden. Ich für mich bewerte die Lokale gemäß der Erwartungshaltung, die einem Lokal mit einem gewissen Anspruch, den der Besitzer stellt, gegenübergestellt wird. Wird sie erfüllt, übertroffen oder enttäuscht? Cable: Praktisch wäre, wenn du die vielen Ausführungen einfach in deinen Bericht hineinarbeiten würdest, dann hätten alle was davon und bräuchten nicht x-mal nachfragen (".... die Küche ist sehr gut" - das sind andere auch, aber inwiefern??).

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am 13. April 2011
gokra
1
1
5Speisen
5Ambiente
4Service

Seit nunmehr 25 Jahren kenne ich den Taubenkobel in Schützen, und jedes mal wenn ich in Österreich bin besuchte ich diesen wunderschönen Ort des Genusses. Natürlich ist jeder Tag ein anderer und wir haben unsere persönlichen Ansprüche und Vorlieben, die nicht immer auf den Punkt erfüllt werden müssen. Ein Restaurant wie der Taubenkobel hat in meinem Fall 100 Punkte! Wollen Sie jetzt diskutieren wie das sein kann? Ich werde mich nicht darauf einlassen, es ist so!
Das neue Konzept ist jedoch kaum zu beschreiben, einfach Weltklasse, würde am ehesten hinkommen. Habe in Österreich, und auch in anderen Ländern, noch nie so schön, gut und stimmungsvoll gegessen. Das Konzept, die Philosophie, die Dramaturgie, die Präsentation, die Qualität, die Komposition, einfach perfekt. Gratuliere!

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Letzter Kommentar von Thun am 15. Apr 2011 um 09:59

Was gelesen im Rondo ? Das Plagiat ? Ja. Kann ja jeder nachlesen das mit dem Plagiat. Dazu ist Information ja da damit sie genutzt wird. Macht dies das Plagiat etwa besser ? Oder entbindet dies die Taubenkobler davon einen Hinweis zu geben woher sie die Idee haben ?

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am 26. März 2011
sandraSchiekl
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Am Freitag abend haben wir aufgrund der vielen positiven Kritiken wiedermal den Taubenkobel ausprobiert. Das was wir dort erlebt haben, hat uns wirklich sprachlos gemacht. Ein so tolles Werk mit dem Zusammenspiel von Essen und Trinken haben wir selten erlebt, in Österreich auf jeden Fall noch nie. Es stimmt, Speisekarte gibt es keine, ABER es wird einfach das gekocht, was jetzt wächst und das vor unserer Haustüre. Wir konnten wählen zwischen Genuss für 2 Stunden und Genuss für 1 1/2 Stunden...wir wählten 2 Stunden, serviert wurden 13 Gänge in unterschiedlichster Form und Größe und der Menüpreis war bei 98€. Da waren wir wirklich überrascht. Menüpreise in den 4 Hauben Lokalen sind wir gewohnt in Österreich bei 118 bis 128€... Das Essen war schlicht und ergreifend Grossartig. Es wurde auf jeden einzelnen Gast persönlich eingegangen, indem er von Beginn gefragt wurde, ob es etwas gebe, dass wir nicht essen würden. Endlich ist Essen gehen in Österreich wieder spannend und so pur. Wir waren einfach hin und weg und kommen bald wieder!
PS:@ Stockfox: Die Gans in Weiden war doch Teil der Taubenkobel Family, bevor sie in Rauch aufging....

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am 20. März 2011
stockfox
5
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

klar ist der taubenkobel die nr.1 im burgenland-no na, der einzige mögliche konkurrent, die blaue gans, hat sich in rauch aufgelöst. doch bei allen meinen besuchen hat immer irgend etwas nicht gestimmt, ein bis zwei gänge waren bei den menues nicht ganz einwandfrei, so daß wir nach bezahlung sehr hoher preise, das lokal zwar satt, aber nicht ganz glücklich verließen. über die bewertung des neuen "tafelspitz", der dem taubenkobel 95 und dem steirereck nur 94 punkte gibt, kann ich nur den kopf schütteln. vitamin B ist auch in der gourmetszene sehr wichtig- wie man sieht.
lg stockfox

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am 20. März 2011
Rotgipfler
6
2
1
-Speisen
-Ambiente
-Service

Was kümmert es die große, stolze Eiche wenn sich die kleine Sau an ihr reibe...
Taubenkobel ist nun mal die klare Nummer eins im Burgenland und immer noch eine der besten Küchen Österreichs. Man wird es sich erlauben können keine Auswahl und nur noch ein Überraschungsmenü anbieten zu können.....

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Letzter Kommentar von Thun am 21. Mär 2011 um 12:25

Man fragt sich hier wer die kleine Sau ist ???? Der Gast ??? Feinschmeckerin hat als Gast beschrieben wie es ihr erging - und das ist wohl Ihr gutes Recht. Darauf mit bloeden Sprichwoertern zu kontern find ich eher ungut.

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am 16. März 2011
Feinschmeckerin
25
5
4
3Speisen
4Ambiente
4Service

Ich war vor kurzem das erste mal im Taubenkobel und wohl leider auch zum letzten mal. Seit den letzten Einträgen, wo von zwei Menüs die Auswahl die Rede ist, hat der der Taubenkobel nämlich sein Konzept grundlegend geändert. Es gibt nur noch ein „Überraschungsmenü“, das so überraschend ist, dass man es auch unmittelbar vorher nicht erfahren kann. Natürlich wird man vorher gefragt, ob man Allergien hat oder etwas „gar nicht isst“, aber da denkt man auch nicht gleich immer an alles und ist dann doch etwas überrascht, wenn Gänge wie gebackener Kalbskopf oder Rindermark im Knochen serviert werden – nicht unbedingt jedermanns Sache, aber auch nicht etwas, an das man sofort denkt, wenn man gefragt wird, was man nicht isst. Auch auf Nachfrage zeigte sich das – sonst wirklich extrem höfliche und zuvorkommende Personal – nicht bereit, vorab zu verraten was als nächstes kommt. Das hat dazu geführt, dass wir bei einem 6 Gänge Menü nur 3 Gänge wirklich genießen konnten, die anderen 3 haben wir zum Teil stehen gelassen und das für einen Preis von knapp 100 Euro…. Ich habe ja grundsätzlich nichts gegen Überraschungsmenüs, wenn sie aus eher „gängigen“ Komponenten bestehen, aber hier sucht man das Ungewöhnliche (das sicher auch seine Fans hat) und trifft damit leider nicht immer den Geschmack des Gastes und gibt ihm im Vorfeld nicht einmal die Chance, etwas anderes zu wählen. So war beispielsweise für mich auch das „Germeis“ in der Nachspeise mehr als gewöhnungsbedürftig (schmeckte wie roher Hefeteig). Dass der Taubenkobel in den Gourmetwertungen auf einer Höhe mit Johanna Maier, Lisl Bacher oder Hanner in Mayerling liegt ist mir persönlich nicht nachvollziehbar, denn unabhängig von der Menüproblematik kann auch die Qualität nicht mithalten (z,B. die Wachtel im Hauptgang war extrem fett und die Sauce dazu war geronnen). So ist der Taubenkobel aus meiner Sicht etwas für expermentierfreudige Abenteurer, aber für einen gemütlichen Abend oder für besondere Anlässe ein ziemliches Risiko, enttäuscht zu werden.

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Letzter Kommentar von am 17. Mär 2011 um 16:03

Ich war nun so frei, mal im Taubenkobel anzurufen um persönliche Rücksprache zu halten. Kurz gesagt: ja, es stimmt - es wird nur noch ein Überraschungsmenü angeboten und der Gast erfährt vorher nicht, was darin enthalten sein wird. Auf Unverträglichkeiten oder Abneigungen sollte man vorher am besten sehr detailliert hinweisen. Ich denke und hoffe sogar, dass das Restaurant Taubenkobel vielleicht noch persönlich Stellung dazu nehmen wird!

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am 14. November 2010
Menina
19
1
2
4Speisen
5Ambiente
4Service

Ja klar, qualitativ kann man dem Taubenkobel in keinster Weise etwas Negatives nachsagen.
Die Speisen sind wirklich einmalig, schwanken aber leider gerade deswegen für mich teilweise zwischen genial und skuril. Als Gast im Taubenkobel sollte man schon sehr aufgeschlossen sein.
Für mich ist jeder Besuch ein Erlebnis; das Ambiente ist traumhaft (vor allem den Garten mit seiner so liebevollen Gestaltung liebe ich sehr!) und das Personal gibt sich alle Mühe und ist wirklich hervorragend ausgebildet, wenn auch tatsächlich manchmal etwas übereifrig.
Leider ist das Lokal auch für mich auf Grund der Preise nur zu besonderen Anlässen eine Option.

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am 7. Oktober 2010
curnonsky
26
3
3
5Speisen
5Ambiente
5Service

Da ich mich bekanntermassen lieber kurz fasse muss ich sagen dass die bewertung von yangel unserer meinung nach in fast allen punkten zutrifft.
Um nicht wieder kritik zu ernten erspare ich mir dass aufzählen der speisen die schon yangel sehr gut geschildert hat. Beim menu habe ich wirklich nicht zu wenig gehabt, und a la carte sind die portionen noch grösser. Wie man nach Polenta mit Sommertrüffel und geeister Gänseleber als Vorspeise und sechs Gängen einen Punkteabzug anbringt kann ich mir nur damit erklären bei der gänseleber welche am Tisch gehobelt wird zu früh stop gerufen zu haben. Die Qualität ist von vorspeise bis Dessert hervorragend. Tolles Ambiente, und kompetenter freundlicher service.
Preise eher gehoben, daher für besondere Anlässe geeignet!
Nicht zu vergessen: in der menüfolge vor dem Dessert eine steirische ziegenkäseplatte von 4 Stück von Frsichkäse bis geräuchert.

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Letzter Kommentar von 99113 am 5. Mai 2011 um 14:01

nicht nur schauen sondern auch lesen - gänseleber wird bei tisch gehobelt !!!!!

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am 5. September 2010
yangel
57
17
11
4Speisen
4Ambiente
4Service

Nach längerer Zeit (ca 1 Jahr) besuchten wir mal wieder den Taubenkobel.
Wir begannen unseren Besuch mit einem kleinen Bummel in der Greisslerei, in der Schmankerln aller Art (Wurst- und Käsespezialitäten, unzählige Honig- und Marmeladesorten, Knabbereien, Süßigkeiten etc) zu finden sind. Immer wieder einen Besuch wert!

Gegen 19 Uhr gings dann ins Restaurant, wo wir gleich freudig empfangen und zu unserem Tisch geführt wurden.
Es gibt nach wie vor zwei verschiedene Menüs, welche jeweils aus 6 Gängen bestehen - je nach Wunsch natürlich mit passender Weinbegleitung.
Natürlich kann man auch einzelne Gänge à la carte bestellen.
Wir wählten das ganze Menü (zwischen 2 Desserts muss man wählen) mit einer Weinbegleitung, welche wir uns aber teilten, da wir mit dem Auto unterwegs waren. Das war wirklich perfekt, da wir so zu jedem Gang ein Schlückchen Wein hatten, aber auf keinen Fall in einen gefährlichen Alkohol-Bereich kommen konnten.

Was das Essen angeht, gibts hier - bis auf die Größe - absolut nichts zu meckern. Es werden Gerichte geboten, die einzigartige Geschmackserlebnisse garantieren, wie in etwa Polenta mit Sommertrüffel und geeister Gänseleber, serviert in einer edlen Champagnerschale.
Auch Gerichte wie zB die Wachtel im Heu und die Variationen von Zander & Schweinebauch waren geschmackliche Volltreffer.
Walter Eselböck schafft es immer wieder, außergewöhnliche Gerichte zu kreieren, die man sonst einfach nirgends finden wird.
Was natürlich nach wie vor ein Minuspunkt ist, sind die wirklich winzigen Portionen. Ich finde es schade, wenn man von einem Gericht, welches man als wahre Gaumenfreude bezeichnen kann, immer nur einen einzigen Bissen zur Verfügung hat :-( Wirklich schade - und dafür gibt es von mir auch einen berechtigten Punkteabzug!

Das Personal ist natürlich, wie man es von einem solchen Restaurant erwartet, überaus bemüht um das Wohl seiner Gäste. Manchmal vielleicht etwas zu bemüht - trinkt der Gast 1x von seinem Mineralwasser, wird SOFORT nachgeschenkt, man fühlt sich dadurch den ganzen Abend leicht beobachtet.

Die ersten 3 Gänge wurden übrigens im 15-Minuten-Takt serviert, für meinen Geschmack war das etwas zu flott. Die übrigen Gänge kamen dann in größeren Zeiträumen.

Das Ambiente ist im Taubenkobel natürlich große Klasse. Eine Mischung aus elegant und gemütlich ist hier wohl die passendste Beschreibung. Wohl fühlt sich der Gast übrigens in jedem Raum, egal ob Wintergarten oder Kaminzimmer - wir sind schon in jedem dieser Räume gesessen und haben uns immer sehr wohl gefühlt.

Preislich liegt der Taubenkobel natürlich im oberen Bereich. Zu zweit kommt man schon mal auf 400 bis 500 Euro, je nachdem ob man vielleicht noch den einen oder anderen Extrawunsch hat.

Im Großen und Ganzen war es wieder ein sehr gelungener Abend in toller Atmosphäre mit einzigartigem Essen. Besonders für besondere Anlässe ist der Taubenkobel sehr empfehlenswert!

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am 12. Februar 2010
doggybag
6
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

das erste mal waren wir 2005 dort - und waren restlos begeistert!
die gänge des menüs harmonierten wunderbar miteinander und nach einer übernachtung in einer der gemütlich, individuellen suiten, erwartete uns am nächsten tag das herrlichste frühstück!
es war ein geburtstagsgeschenk und leider habe ich im februar geburtstag - ein frühstück auf dieser wunderbaren terrasse muss einfach unschlagbar sein!
seit dem ist der taubenkobel zu meinem geburtstag tradition.
letztes jahr war ich dennoch mit der kreativität von walter eselböck überfordert.
die speisen forderten meinem gaumen ziemlich viel ab.
da war dieser fisch - herrlich zart! und drauf dieses unglaublich würzige und weiche bauchfleisch.
jedes für sich ein traum, aber bei der kombination sträubte sich dann mein magen.
mal schauen was die karte dieses jahr so bringt...

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Taubenkobel - Karte
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Bewertet am 12.02.2010
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