Speisen
Ambiente
Service
37
36
32
Gesamtrating
35
7 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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Ristorante Firenze Enoteca Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Brunch
Ambiente
Gemütlich
Vornehm
Preislage
Hochpreisig
Kreditkarten
Gängige Karten
Öffnungszeiten
Mo
12:00-24:00
Di
12:00-24:00
Mi
12:00-24:00
Do
12:00-24:00
Fr
12:00-24:00
Sa
12:00-24:00
So
12:00-24:00
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Ristorante Firenze Enoteca

Singerstrasse 3
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Italienisch
Lokaltyp: Trattoria
Tel: 01 513 43 74Fax: 01 513 96 98

7 Bewertungen für: Ristorante Firenze Enoteca

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Service
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 8. Februar 2016
micherl
3 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
2Speisen
3Ambiente
3Service

Besuchten zu viert den Braten-Brunch und wir alle waren schwer enttäuscht.

Vorspeisen Buffet war zwar reichlich, doch großteils Fertigprodukte, der gereichte Hauptspeise Braten schmeckte als wäre das Fleisch nicht mehr o.k. oder extrem überlagert, die angeblich großzügige Auswahl an Beilagen war ein Scherz (ein paar Stücke Grillgemüse und Kartoffelscheiben) und das Dessert Buffet glänzte durch sehr wenig Auswahl.

Wir haben schon sehr viele Brunch in Wien und Umgebung besucht, aber dieser reiht sich im unteren Viertel!

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 31. Oktober 2014
Experte
uc0gr
230 Bewertungen
48 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
4Ambiente
3Service
47 Fotos1 Check-In

Das „Ristorante Firenze Enoteca“ gehört zur Kremslehner-Gruppe und somit zu den Kremslehner Restaurants:

► „Settimo Cielo“ (1010 Wien)
► „Roth“ (1090 Wien)
► „Trattoria Santo Stefano“ (1010 Wien)

Untergebracht ist das „Ristorante Firenze Enoteca“ im Erdgeschoss des 4-Sternehotels „Royal“ in der Singerstraße, in unmittelbarer Nähe zum Stephansplatz und der Kärntner Straße. Durch die zentrale Lage ist die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln natürlich ideal, liegt doch die U-Station „Stephansplatz“ einmal um die Ecke.

Das „Ristorante Firenze Enoteca“ gehört definitiv zu den ältesten in Wien etablierten italienischen Spezialitätenrestaurants und verspricht „Toskanische Küche“ in italienischem Ambiente und mit italienischer Gastfreundschaft. Unmittelbar vor dem Lokal befindet sich ein straßenseitiger Gastgarten direkt am Gehsteig der Singerstraße, wo natürlich auch diverse Spaziergänge und Touristen sehr nahe am Tisch vorbeigehen. Derzeit hat das „Ristorante Firenze Enoteca“ lediglich eine Auszeichnung im Falstaff = 1 Gabel / 82 Pkt. von 100.

Der Haupteingang des „Ristorante Firenze Enoteca“ wirkt bereits recht feudal, ein wunderschön gestalteter Eingangsbereich in herrschaftlich venezianischem Stil. In der Mitte des Lokals, im Zentrum, steht ein dunkles Holzpodest, darunter Weinregale mit diversen Spezialitäten, darauf ein große Steinstatute. Genau auf diesem Podest wurde das Buffet für die Vorspeisen und Nachspeisen aufgebaut – sehr adrett, appetitlich und ansprechend.

Die Wände wurden mit diversen mediterranen Szenarien künstlerisch verziert, bei den Tischen befinden sich gut ausleuchtende Hängelampen aus Terrakotta, die Tische haben dunkle, mahagonifarbene Massivholz-Tischplatten, saubere und hell gepolsterte, sehr bequeme Stühle vervollständigen die Möblierung. Durch das Lokal ziehen sich wie in einem Palazzo Säulen und Arkaden, und im hinteren Bereich des Gastraumes befindet sich die attraktive, mächtige Bar - sehr gemütlich und heimelig wirkt der Gastraum auf den Gast. Lediglich von der im gesamten Lokal verteilten Promi-Galerie, Berühmtheiten aus Musik, Kunst und Kultur, ist man etwas überfordert. Unendlich viele Fotos „zieren“ auch noch die links hinten befindliche Garderobe als auch das gesamte Treppenhaus am Weg zu den Sanitäranlagen.

Ein sehr professioneller und spürbar routinierter Restaurantleiter nahm uns freundlich in Empfang und prüfte unsere Reservierung, die ich für einen Brunch unbedingt empfehle. Persönlich führte er uns an den für uns eingedeckten Tisch. Die Tischeindeckung war eher schlicht und geradlinig, aber durchaus sympathisch, einladend und modern. Wir hatten glücklicherweise einen Vierer-Tisch zugewiesen bekommen und hatten daher sehr gemütlich viel Platz.

Der Brunch bestand aus folgenden Optionen:
► Je ein Glas Prosecco
► Vorspeisenbuffet mit freier Wahl
► Drei Hauptspeisen zur Wahl, frisch gekocht und serviert
► (a) „Schweinskotelett mit cremiger Polenta und Wurzelgemüsewürfeln“
► (b) „Lachsfilet auf grünem Gemüse und Rosmarintomaten“
► (c) „Kürbis-Risotto“
► Nachspeisenbuffet mit freier Wahl

Zu trinken hatten wir ein „Ottakringer Null Komma Josef“ (EUR 3,30 / 0,33l), leider vom Kellner sehr schlecht aus der Flasche eingeschenkt mit sehr viel Schaum, einen tadellosen „Pinot Grigio“ (EUR 6,00 / 0,125l) und eine Karaffe Wasser (ohne Berechnung). Die „Espressi Doppio“ (EUR 3,90), jeweils mit einem Cantuccino serviert, und der „Kleine Braune (EUR 2,60) schmeckten ausgezeichnet. Dazu servierte man drei verschiedene Zuckersorten (brauner Mocca-Zucker, weißer Zucker und brauner Kandiszucker) in schöner Silber-Menage.

► „Das Vorspeisenbuffet mit freier Wahl“
Angeboten wurde ein reichhaltiges Potpourri aus diversen Antipasti in jeglicher Variation, dreierlei Gebäck (Helles Weckerl, Vollkorn- und Sesam-Weckerl), Lachs (etwas zu dick geschnitten, aber sehr frisch), Dill-Senfsauce, gegrilltes Gemüse, hauchdünner und frisch am „Ferrari“ der Schneidemaschinen mit Handradantrieb geschnittener Prosciutto „San Daniele“, Melonen, Oliven, mit Frischkäse gefüllte Paprika, Peperoni und Oliven, Frischkäse in Nussbröseln mit Gewürzen, gefüllte Lachsröllchen (Kräuterfrischkäse, Wasabifrischkäse), „Ildefonso“ aus Lachs, Frischkäse und Kräutern, Blätterteiggebäck mit Pomodori Secchi, diverse Salate wie Risoni mit Tomatensauce und Rindfleisch und andere Schmankerln. Einzig fehlte mir zum Vorspeisenbuffet der eine oder andere typisch italienische Schnitt- bzw. Hartkäse – z.B. Provolone (besonders geräucherter), Asiago, Parmesan, Pecorino, Montasio um nur einige Sorten zu nennen. In Summe gebe ich für das Vorspeisenbuffet aber gerne ein „SEHR GUT“ (4) – sehr hochwertige Zutaten wurden mit viel Liebe gefertigt und angerichtet.

► Hauptgang - „Lachsfilet auf grünem Gemüse und Rosmarintomaten“
Der Fisch wurde sehr knusprig an der Hautseite gebraten, die Paradeiser hatten keinen Rosmaringeschmack, dafür war das Gemüse wiederum sehr gut mediterran gewürzt und irrsinnig knackig auf den Punkt gegart (Brokkoli, Stangensellerie, Zucchini, Porrée,…). Die Balsamico-Glace-Malerei störte mich nicht, ergänzte das Geschmackserlebnis sogar ebenso wie die dazu gereichte grüne Kräutersauce. Die sehr großzügige Portion war nach den üppigen Vorspeisen schon etwas schwer zu bewältigen. Auch hier gebe ich in Summe gerne ein „SEHR GUT“ (4), der Lachs war samt knuspriger Haut grandios saftig und gut.

► „Das Nachspeisenbuffet mit freier Wahl“
Teilweise wirklich beeindruckende, kleine Kunstwerke wie gefüllte Schokoladebällchen, Verzierungen mit Schicht-Biskuit, etc. wurden geboten – sehr viel Liebe zum Detail. Tatsächlich waren alle Desserts, wie auch alle anderen Speisen im „Ristorante Firenze Enoteca“, hausgemacht. Erdbeer-Topfen-Schnitten, diverse Cremes (Panna Cotta, Joghurt-, Mascarpone-Creme,…), Schokoladenmousse, frisch gebackene Mini-Muffins, Tiramisu sowie eine kleine, aber feine Käseauswahl, vorwiegend bestehend aus kräftigten Schimmelkäsesorten (Rotschmiere, Blauschimmel, Weißschimmel), vervollständigten den lukullischen Genuss. Hierfür gebe ich gerne, weil sehr aufwändig gefertigt und jedes einzelne Stück wunderbar schmeckend, ein glattes „AUSGEZEICHNET“ (5).

In Summe erhält das „Ristorante Firenze Enoteca“ für die Speisen daher ein glattes und wohlverdientes „SEHR GUT“ (4).

Für ein teilweise wirklich sehenswertes Lokal, es gab hier wirklich Einiges zu sehen, gebe ich ebenfalls gerne ein „SEHR GUT“ (4). Die Sanitäranlagen sind leider nur über ein separates Stiegenhaus zu erreichen, wirken aber herrschaftlich, adelig und sauber.

Der leider etwas unaufmerksame Service, sowohl beim Nachschenken der Getränke als auch beim Abräumen des schmutzigen Geschirrs, gebe ich gerade noch ein „GUT“ (3), nahe am Mäßig. Stets war man freundlich und zuvorkommend, aber selten am Gast. Ein auf den Boden gefallenes Messer wurde zwar zügig „entsorgt“, Ersatz musste man sich aber erst erbitten. Die Buffets hingegen wurden permanent kontrolliert, gereinigt und aufgefüllt.

Fazit: ich empfehle einen Besuch im „Ristorante Firenze Enoteca“ mit gutem Gewissen, empfehle aber gleichzeitig, den Brunch zu besuchen. Man kann sich hier sehr wohlfühlen, und es wird sehr gut und frisch gekocht. Ebenfalls kann das „Ristorante Firenze Enoteca“ mit einer imposanten Weinkarte, mit Raritäten bis zum Jahr 1950 zurück, als auch mit einer tollen Auswahl an Grappe aufwarten. Unter der Woche gibt es eine Tageskarte, vom 10.-12.11.2014 finden die „Gansl-Tage“ statt, und den Sonntags-Brunch kann man zwischen 5.10. bis 21.12.2014 (jeweils 11:00h-15:00h) genießen. Das Lokal ist ein Nichtraucherlokal.

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Danke sehr, papperlnpipperln! Gerry

23. November 2014 um 19:35|Gefällt mir|Antworten
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 1. Dezember 2013
Experte
bubafant
283 Bewertungen
71 Kontakte
Tester-Level 29
3Speisen
3Ambiente
3Service
18 Fotos1 Check-In

Eines der ältesten italienischen Spezialitätenrestaurants Österreichs mit dem bezaubernden Charme eines fiorentinischen Renaissancepalazzos mit italienischen Spezialitäten auf hohem Niveau. Mit einem Wertgutschein in der Hand reservieren wir telefonisch einen Termin unter der Woche abends.

Mitten im Gewusel der inneren Stadt befindet sich am Ende einer verkehrstechnischen Sackgasse die Enoteca Firenze. Der Kremslehner-Gruppe zugehörig, in diesem Fall dem Viersternhotel Royal. Ein kleiner nüchterner Gastgarten entlang der Front mit schlichten Tischen und Alu-Rattan-Stühlen, getrennt durch Kübelpflanzen. Ein geschmückter Bartisch, Laternen samt Kerzen und unter anderem die Falstaff-Auszeichnung (2013, 1 Gabel) zieren den Eingang, der einem historischen Palazzo nachempfunden ist. Kurz vor 18:00 Uhr füllt sich das Lokal mit Leben, Kellner kontrollieren die Tischeindeckung, die Rolladenabtrennung der Bar wird hochgezogen, die Kerzen in den Laternen vor der Tür werden angezündet.

Das Lokal ist ein kompletter Nichtraucher-Betrieb. Der Internet-Auftritt ist sehr ordentlich, die Speisekarte wird zweisprachig präsentiert; Vorspeise, Suppe, Risotto, hausgemachte Pasta, Salate, gemischter Fisch-Teller, Fisch, Kalb, Perlhuhn, Rindsfilet, eine vegetarische Speisen, Desserts, toskanischer Käseteller. Die Vorspeisen (Ausnahme Tomatencremesuppe) liegen schon im zweistelligen EUR-Bereich, die Hauptspeisen ab EUR 20,00 aufwärts. Von Montag bis Freitag gibt es ein Tagesmenü (jeweils zwei Hauptspeisen à EUR 9,90 zuzüglich EUR 1,90 Gedeck). Laut Homepage führt das Restaurant die besten Weine Italiens (lieber Weinrat, jetzt bist wieder du dran …) und ist Mitglied des Ordine Ristorante Professioniste Italiani und der Unione del Buon Ricordo.

Über den Fußabstreifer mit dem Logo der Enoteca betreten wir das Lokal und man steht direkt vor einer kleinen Präsentation der Weine aus der Vinothek. Der Restaurantleiter begrüßt uns und bringt uns zum reservierten Tisch in der Ecke des Lokals an der Fensterfront mit Blick auf die Straße. Der Tisch ist eingedeckt mit einem weißen Stoff Paarläufer, gefaltete weiße Stoffserviette, Besteck, Wein- und Wasserglas, kleine Vase samt einer Blüte, Teelichtglas, ein Salzstreuer. Die zweite Hälfte des Vierertisches ist leer. Die bequemen Stühle sind auf Sitzfläche und Lehne gepolstert.

Das Lokal hat ein leichtes Gewölbe-Ambiente, auf einer Seite Arkaden, dazwischen einzelne Säulen und neben dem Weinangebot eine Statue. Relativ rustikale Lampen (soll das Terrakotta oder Messing vermitteln?), fast im Industriestil, aber nicht über jeden Tisch. Der Eingangsbereich ist auf den Innenwänden mit Bildern von Promis vollgepflastert. Die ordentlichen Sanitärräume befinden sich außerhalb des Lokals, im öffentlichen Bereich des Hotels (hier ist auch der Zugang vom Hotel), einen Stock höher, nur über eine steile Treppe zu erreichen. Auch hier ist fast der komplette Stiegenhaus Bereich mit Promi-Ablichtungen tapeziert. Erkennen kann ich Carreras und Domingo, noch tief im vorigen Jahrhundert abgelichtet.

Einen angebotenen Aperitif lehnen wir ab, entscheiden uns stattdessen für einen Merlot Venica (EUR 6,10) und Leitungswasser (in der Karaffe serviert, nachgeschenkt und ohne Verrechnung).
Als Gedeck kommt ein großer weißer Teller, einige Scheiben von zwei Sorten dunklem Brot (einmal mit Walnuss), ein kleines Gläschen Kräuteraufstrich und eine leeres Schälchen. Dieses wird vom Kellner mit der am Tisch stehenden Flasche Olivenöl aufgefüllt, danach die Ölflasche abserviert. Das Brot ist nicht knusperfrisch, aber gut zu essen, der Kräuteraufstrich sehr lind, wohingegen das Olivenöl nach rein gar nichts schmeckt. Verrechnet als Brotkorb mit EUR 3,00 gesamt.

Während der Wartezeit auf den Hauptgang kommen zwei Hotelgäste zum Abendessen und vor dem Dessert ein Touristenpärchen. Nicht gerade überlaufen für den ersten Bezirk. Viel Laufkundschaft schmökert im Speisekartenaushang. Immer nur bis zu den Ziffern hinter den Gerichten und biegt dann kopfschüttelnd ab.

Als Hauptgang entscheiden wir uns beide für
Filetto di Manzo al timo con finferli saltati in padella (EUR 29,50)
(Rindsfilet mit Thymianjus, dazu geröstete Eierschwammerl und gratinierte Erdäpfelscheiben)
Relativ kurze Wartezeit; und es kommt ein länglicher Teller. Links die Eierschwammerl. Unspektakulär angerichtet, teilweise mit Wald-Gout (schlecht geputzt), nichts Besonderes. Rechts das Gratin. Zu wenig gratiniert, die Scheiben noch einzeln, dazu eine etwas dicklichere Sauce. Und mittig thront das Filet. Auf den ersten Blick schaut es verbrannt aus, aber das ist nur eine Art 'Feenstaub a la das Turm' über dem gut gebratenen Fleisch. Bestellt wurde medium, gekommen ist medium am Rand und in der Mitte zäh-walkend hellrosa. Zumindest eines der Filets. Leider ist beim Fleisch kein Safterl, man bedient sich bei den Schwammerln oder Erdäpfeln. Was anfangs nach kleiner Portion Fleisch ausgeschaut hat, war spätestens bei der Walkerei dann zu viel.

Zum Cappuccino (EUR 3,30) wird eine nette Zucker-Menage am Henkel gereicht. Und nach ebenfalls kurzer Wartezeit kommt die Nachspeise,
Panna Cotta con salsa di frutta e cialda di cioccolato (EUR 5,50)
(Panna Cotta mit Fruchtsauce und Schokoladenhippe)
Nun ja, wie soll ich sagen. Optisch auf den ersten Blick sehr schön angerichtet. Vier schräg angeschnittene Scheiben Panna Cotta, die mit etwas dunklerem 'geimpft' wurden. Geschmacklich nicht auszumachen, es sieht nach einer Malakoff-Masse aus. Zwei Schokoladesplitter und ein paar Fruchttupferln (Mango und Beeren). Auf einer Seite diesmal der 'Feenstaub' in babyrosa. Von der Konsistenz eher auf der festen Seite, aber noch in Ordnung. Geschmacklich allerdings bricht Fadesse aus.

Fazit: das Servicepersonal zieht die 'italienische Masche' in Ansprache und begleitenden Worten beim Servieren viel zu inkonsequent durch, ansonsten ist die Serviceleistung in Ordnung. Unsere Speisen sind in Ordnung, von guter Qualität und gut essbar, rechtfertigen meiner Meinung nach aber in keinster Weise die dafür veranschlagten Preise. Geschmackloses Olivenöl am Tisch geht gar nicht. Das Ambiente lässt Wohlfühlstimmung aufkommen, allerdings möchte ich hier nicht sein, wenn das Restaurant gesteckt voll ist. Wir wollten das Firenze kennenlernen. Das haben wir jetzt und dabei wird es für uns auch bleiben.

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6 Kommentare|Zeige alle Kommentare

Ach, lass stehen. Soll nix schlimmeres passieren ... :-)

1. Dezember 2013 um 21:21|Gefällt mir|Antworten

Auweia - du hast natürlich Recht. Da haben mir meine Hühneraugen einen Streich gespielt. 2013, nicht 2003. Herr Admin, bitte Kommentar(e) löschen, das war ganz klar mein Fehler!

1. Dezember 2013 um 21:09|Gefällt mir|Antworten

Nee, mit deinen Wortspielen komme ich klar. Aber wie kommst du auf 2003 ?

1. Dezember 2013 um 21:03|Gefällt mir|Antworten
am 6. November 2013
Experte
Alzi
271 Bewertungen
4 Kontakte
Tester-Level 25
5Speisen
4Ambiente
4Service

Wer ins Firenze geht, weiß, was ihn erwartet: tolle italienische Küche zu ebensolchen Preisen. Das Ambiente ist nicht überladen. Gleich gab es verschiedene Brotsorten und wir wurden nach den Getränkewünschen gefragt. Wir entschieden uns als 1. Gang für Toskanische Wurstspezialitäten mit schwarzen Oliven um € 14.90 und eine Paprikaschaumsuppe mit Garnelen um € 10.90. Das Brot zur Wurst mußten wir leider separat ordern. Es folgten ein sehr gutes Eierschwammerlrisotto um € 13.90 und Tagliatelle mit Bonito-Thunfischflocken um € 16.90. Drittes Hauptgericht waren butterweiche Gnocchi in einer Oberssauce um € 14.10. Alle Speisen waren hervorragend abgeschmeckt. Fast alle anderen Hauptspeisen kosten von € 20.-- aufwärts. Betrüblich war, daß wir - obwohl fast die einzigen Gäste im Lokal - 20 Minuten auf die Vorspeisen und eine geschlagene Stunde auf die Hauptspeisen warten mußten. Die Nachspeisen entsprachen dem Niveau: die Panna Cotta um € 5.50 schmeckte wie eine billige Panna Cotta in Italien, war aber wunderschön angerichtet, das Tiramisù um € 6.90 war eine wirklich große Portion, beides sehr gut. Die Bedienung war flink, manchmal bedurfte es eines Anstoßes, die Küche war weniger flott. Fazit: wer viel Zeit und viel Geld hat, wird hier ausgezeichnete italienische Küche bekommen.

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Ist es ein Nichtraucherlokal?

6. November 2013 um 23:57|Gefällt mir|Antworten
am 2. Jänner 2012
cooki
5 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 1
2Speisen
3Ambiente
3Service

Wir waren am 18.Dezember zu Fünft in diesem Lokal essen.
Im Grunde genommen ein sehr nettes Lokal mit schöner italinischer Einrichtung.
Das Servicepersonal ist leider nicht so höflich als erwartet. Was, aber wiederrum mit einen tollen Weinservice wieder wettgemacht wurde.
Dieser ältere Mann wusste was er verkaufte.
Nun kommen wir zu den Speisen, optisch haben mich die Gerichte nicht gerade begeistert. Man hatte nicht das Gefühl das viel Liebe in den Gerichten steckt. Geschmacklich waren sie eher lind.

Preislich TOP!!!!

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am 5. Mai 2010
Feinschmeckerin
25 Bewertungen
5 Kontakte
Tester-Level 4
4Speisen
4Ambiente
3Service

Nachdem ich schon so oft daran vorbeigegangen bin, habe ich es dieses Wochenende endlich geschafft, das „Ristorante Firence Enoteca“ auszuprobieren. Es ist wohl ein echter „Klassiker“ unter den italienischen Restaurants in Wien und die Karte ist auch klassisch italienisch, ebenso wie Ambiente und Service.

Das Vorspeisenbuffet, von dem man den Antipastiteller serviert bekommt, bietet vor allem Fisch und Gemüse, es gibt aber auch ein „affettato misto italiano“ –also eine Variation von italienischen Fleisch- und Wurstwaren. Selbstverständlich gibt auch Mozzarella/Tomate, Rindscarpaccio und Vitello tonnato – also wirklich klassisch und nicht sehr innovativ, nur die Wochenkarte bietet etwas Abwechslung (in diesem Fall gab es ein Spargelmousse mit rohem Thunfisch).

Als Pastafan musste ich die Spaghetti Aglio e Olio (Spaghetti mit Knoblauch, Olivenöl und Perperoncini) in einer kleinen Portion probieren und wurde nicht enttäuscht: Spaghetti perfekt al dente, nicht in Olivenöl schwimmend wie man es manchmal bekommt und pikant aber nicht ungenießbar scharf. Weiteres Plus: der Parmesan wird ganz frisch direkt über die Speise gerieben. Neben (schon wieder das Wort) klassischen Spaghetti Bolognese und Carbonara gibt es bei der Pasta auch etwas ausgefalleneres wie schwarze Tagliolini mit gelber Peperonata und frittiertem Tintenfisch.

Bei der Hauptspeise hielten wir uns an die Wochenkarte: Rehmedaillons (etwas eigenwillig gewürzt, aber mit einer sehr guten Brombeersauce) und ein sehr saftiges gebratenes Steinbuttfilet auf einem leider eher neutral schmeckenden Spargelrisotto (aber mit frischen, knackigem Spargel). Auf der Standardkarte: Ossobuco, Bistecca alla Fiorentina, Saltimbocca und eine sehr gute Auswahl an Fischen (meist im Ganzen gebraten)

Auch für die Desserts gilt: klassisch italienisch pur: Tiramisu, Panna Cotta und Zabaione. Hervorhebenswert sind die gratinierten Waldbeeren mit Passionsfruchtsorbet, die wirklich sehr gut waren.

Der Service war über weite Strecken hin freundlich und aufmerksam, gegen Ende (insbesondere bei der Rechnung) gab es allerdings eine längere Wartezeit. Beim Nebentisch wurden lange die Hauptspeisenteller nicht abserviert. Also nicht ganz so wie es sein sollte.

Fazit: mein Lieblingswort bei dieser review ist auch das Fazit: „klassisch“ italienisch, gute Qualität, am Abend nicht wirklich billig (zu Mittag gibt es relativ günstige Menüs), aber ich komme sicher wieder

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Lieber Walt, liebe(r) schlitzaugeseiwachsam, vielen Dank für euer positives feedback, ich bin ja ein totaler neuling und freue mich daher um so mehr, dass das, was ich schreibe für andere hilfreich ist. Mir macht es auf jeden Fall total Spass hier mit euch in diesem Forum.

5. Mai 2010 um 19:27|Gefällt mir|Antworten

Sehr schoene Review! Betnote 5 !

5. Mai 2010 um 13:41|Gefällt mir|Antworten
am 13. Mai 2009
Marcelo
31 Bewertungen
1 Kontakt
Tester-Level 3
4Speisen
4Ambiente
3Service

Sehr schönes italienisches Ambiente aus der Renaissance. Eines der ältesten Spezialitäten Restaurants der Stadt!

Die Standardkarte wird durch saisonale Spezialitäten wie z.B. Trüffel aus Alba abgerundet. Die größte Chianti Classico-Auswahl Wiens und Wein-Raritäten bis ins Jahr 1950 garantieren ein einmaliges Erlebnis in einem der ältesten italienischen Spezialitätenrestaurants Österreichs.

Preise sind sehr gehoben, passen jedoch zum Preis Leistungsverhältnis!

Zum Beeindrucken auf jeden Fall empfehlenswert!

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Bewertet am 13.05.2009

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