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Speisen
Ambiente
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39
33
41
Gesamtrating
38
14 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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ReinthalerReinthalerReinthaler
Alle Fotos (25)
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Reinthaler Info
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RESTOmeter Trend
Popularitätsrang
Österreich
Rang: 3
|
1
Wien
Rang: 3
Preislage
Mittel
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
09:00-23:00
Di
09:00-23:00
Mi
09:00-23:00
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Reinthaler

Gluckgasse 5
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 5123366
Lokal teilen:

14 Bewertungen für: Reinthaler

Rating Verteilung
Speisen
5
2
4
10
3
2
2
1
0
Ambiente
5
2
4
3
3
6
2
3
1
0
Service
5
4
4
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3
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1
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 18. März 2016
Experte
Alzi
184
4
22
4Speisen
3Ambiente
5Service
5 Fotos3 Check-Ins

Der Reinthaler ist vielleicht das letzte originale Beisl innerhalb der Ringstraße, das macht ihn auch so wertvoll. Im Souterrain gelegen, ist es nun beim Betreten äußerst angenehm, daß man nicht von dichten Rauchschwaden empfangen wird, wie das früher der Fall war. Das Lokal ist nicht groß, es empfiehlt sich, zu reservieren oder außerhalb der Stoßzeit zu kommen, es gibt durchgehend warme Küche. Das Innere ist einfach gehalten, das "Speisezimmer" durch eine alte Glaswand vom Schankraum getrennt, hier gibt es sogar Tischtücher aus Stoff. Leider ist der Speiseraum nicht mehr original, sondern mit Resopalplatten verkleidet. Viele dienstbare Geister sind wirklich flott, tippen die Bestellung in ein Kästchen ein und sofort stehen die Getränke am Tisch. Auch die Wartezeit auf die Speisen ist erstaunlich kurz. Die Portionsgröße ist angenehm, das Angenehmste sind aber die Preise. In dieser Lage könnte man für das Gebotene doppelt so teuer sein, es wäre der Menge und der Qualität angemessen. Die gemischten gebackenen Käsestücke mit Sauce Tartare um € 7,80, ein Erdäpfel-Mayonnaisesalat um € 3,30, ein gekochtes Schulterscherzl mit Spinat und Rösti um € 10,80 oder das Tagesgericht: zwei (dicke) Fleischlaberl mit Erdäpfelsalat um € 7,60 sind wirklich wohlfeil. Fazit: Es wundert mich nicht, daß der Reinthaler im Ranking so weit oben steht, bei mir ist das ebenfalls so.

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am 30. Dezember 2015
Friesling
1
1
5Speisen
5Ambiente
3Service

Ich war vor gut 2 Wochen mit meinem Freund zum Mittagessen beim Reinthaler in der Gluckgasse verabredet. Zwischen 11 und 12 Uhr war das Lokal traditionell gesteckt voll. Das gemeinsame Sitzen mit anderen Gästen an einem Tisch, ist zu dieser Zeit nichts außergewöhnliches und nichts problematisches. Dass bereits um ca 11.30 Uhr jedoch das "Hirn mit Ei" nicht mehr zu haben war, ärgerte mich allerdings. Die letzten 2 Portionen wurden mir von den Gästen die sich später an meinen Tisch gesetzt hatten, vor der Nase weg bestellt. Der Kellner, der dies unzweifelhaft mitbekommen hatte, hielt es nicht für nötig auch nur ein Wort des Bedauerns zu verlieren. Die besagten Gäste ohnehin nicht. Von diesem unerfreulichen Start abgesehen, war es dann aber sehr erbaulich. Das Bier mundete, die Speisen ebenso. An den Nierndln und der gerösteten Leber war nichts auszusetzen. Die Bedienung agierte rasch, das Ambiente war heimelig, die Preise zumindest erträglich. Ohne den Zeitdruck hätten wir es gut und gerne noch einige Stunden ausgehalten. Abseits der zahlreichen Innenstadtlokale, bei denen Service und Qualität mittlerweile klein, der Preis dafür umso größer geschrieben wird, handelt es sich beim Reinthaler um eine Oase der Wiener Gasthauskultur. Die Speisenauswahl ist vortrefflich. Die etwas beengte Tischaufstellung erzeugt ein angenehmes Klima der Gemütlichkeit. Das durchaus gemischte Publikum verhindert eine einseitige Atmosphäre. Absolut empfehlenswert. Ein Stück Wien!

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Kommentar von am 30. Dez 2015 um 17:40

Dann kann man aber sicher sein, dass das Hirn frisch ist ;-)

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. November 2015
Experte
hbg338
388
56
29
4Speisen
3Ambiente
4Service
12 Fotos1 Check-In

Ein Termin im ersten Bezirk wurde mit einem Besuch beim Reinthaler in der Gluckgasse verbunden. Die Anreise erfolgte mit der U-Bahn bis zur Station Stephansplatz. Die Kärntnerstraße hinauf rechts zum Neuen Markt und am Ende vom Neuen Markt befindet sich die Gluckgasse. Das Lokal selbst ist ein Souterrainlokal, welche über mehrere Stufen erreichbar ist. Damit hat sich die Barrierefreiheit erledigt. Als erstes fiel mir gleich nach dem Eintreten auf das hier nicht geraucht werden darf. Das zweite war das für den ersten Bezirk eher untypische Ambiente eines Alt Wiener Gasthauses.

Der Schankraum wird von der einer alten Schank mit dem eingebauten Kühlschrank alles mit hellem Holz verkleidet dominiert. Abgegrenzt mittels Gusseisengitter auf der einen Seite zum Gastraum. In diesem mehrere größere Tische bis auf einen kleinen neben dem Stiegen Abgang neben dem Eingang. Alle fertig eingedeckt, mit kompletter Menage plus einem Maggiflascherl am Tisch. Passend zum Ambiente auf den Tischen über den Stofftischtüchern noch eines aus Plastik. Irgendwie fühlte ich mich in meine Kindheit zurückversetzt. Angrenzend an den Schankraum befindet sich noch ein mittels Trennwand abgegrenzter Raum. Türe gibt es keine ist auch nicht nötig da sowieso kein Raucherbereich vorhanden ist. Der Zugang zu den Toiletten ist neben der Schank. Diese passen so gar nicht zu Lokalambiente. Modern, sehr hell beleuchtet und mit hellem Holz verkleidet. Hier wurde erst vor nicht allzu langer Zeit renoviert. Ich nahm nach Rücksprache mit einem der Kellner im Schankraum an einem Tisch Platz der von der Größe für mindestens sechs Personen ausgelegt war.

Die Speisekarte wurde mit einiger Verzögerung, da sich keiner der zwei männlichen Kellner für mich zuständig sah, gebracht. Die beiden weiblichen Servicedamen waren für den zweiten Raum zuständig. Personal war also zur Genüge vorhanden. Mit dem übergeben der Karte wurde auch gleich die Getränkefrage gestellt. Der große Apfelsaft gespritzt(€ 3,80) wurde bestellt und dieser, ein Standardprodukt, auch unverzüglich serviert. Die Karte umfasst alles was man sich speisentechnisch von einem Wiener Gasthaus erwartet. Zusätzlich zur Standardkarte gibt es eine sehr umfangreiche Tageskarte(Foto) mit zum Teil eher selten angebotenen Speisen wie Bruckfleisch, Augsburger, Blunzen(Blutwurst), Reisfleisch usw. Meine Wahl fiel, aus der Standardkarte, auf eine Leberknödelsuppe(€ 3,20) und einem gebackenen Kotelett mit gemischtem Salat(€ 10,20).

Die Suppe wurde rasch serviert. In einem klassischen Suppenteller. Etwas hell und mit Schnittlauch verfeinert. Der Knödel mittelgroß und der Form nach hausgemacht. Die Suppe war, was sehr angenehm war, nicht so heiß so dass man sich nicht gleich beim ersten Löffel den Mund verbrennt. Geschmacklich in Ordnung, jedoch doch einiges entfernt von einer kräftigen Rindsuppe. Der Leberknödel machte jedoch einiges wieder gut was der Suppe an typischen Rindsuppen Geschmack fehlte. Sehr fein püriert was nicht unbedingt zu meinem geschmacklichen Favoriten zählt. Trotzdem war der Knödel sehr flaumig und keine Spur von matschig. Auch der Geschmack war tadellos. Der Knödel absolut top.

Da zu meiner Besuchszeit des Lokals die meisten Gäste schon ihr Mittagessen beendet hatten war auch die Wartezeit auf die Hauptspeise nicht lang. Serviert wurde auf einem mittelgroßen Salatteller eine recht beachtliche Menge an gemischten Salat. Gurken-, Erdäpfel-, Grüner-, Paradeis- und Krautsalat. Lobenderweise war der Salat nicht extrem kalt, sodass man ihn ohne Probleme gleich verzehren konnte. Mariniert eher säuerlich, was für mich persönlich leider geschmackstechnisch nicht ideal war. Ist jedoch kein Bewertungskriterium da es hier um rein persönliche Vorlieben geht. Positiv war das die Salatblätter nicht zu groß, und in mundgerechte Stücke geschnitten waren. Der Erdäpfelsalat war mit reichlich Zwiebel verfeinert. Für jemanden der säuerlichen Salat liebt wäre der Salat ideal gewesen, jedoch wurde er auch von mir aufgegessen da ich in diesen Punkt nicht sehr heikel bin.

Die in der Karte angeführten zwei Kotelette wurde gemeinsam mit einem großen Stück Zitrone auf einen flachen Teller serviert. Der Porzellanteller, optisch älterer Generation, passend zum Lokal. Größenmäßig waren die beiden Stück Fleisch gerade ideal um in Kombination mit der Suppe richtig satt zu werden ohne sich zu überfre…., was sehr angenehm ist in Zeiten wo die Portionen immer größer werden. Die Qualität der beiden Kotelette war absolut in Ordnung. Befreit von allen Fettspuren war das Fleisch äußerst saftig. Dazu weich und ohne jede Spur von irgendwelchen störenden Fleischteilen wie Flachsen oder ähnlichem. Die Panier schloss sich dem sehr guten Eindruck nahtlos an. Tadellos gewürzt und außen leicht knusprig jedoch ohne beim Zerschneiden in kleine Stücke zu zerspringen. Der Zitronensaft reichte problemlos für die beiden Stück Fleisch um sie reichlich mit dem Saft zu beträufeln.

Das Service bis auf die anfänglicher Revierprobleme lief ohne Makel oder Fehler ab. Beim Abservieren wurde nachgefragt ob es in Ordnung war. Der Zahlwunsch wurde prompt erfüllt, und die Rechnung die vorgelegt war hat den Namen Rechnung wirklich verdient. Eine komplette Mehrwertsteuerrechnung ohne diese jetzt extra verlangt zu haben. Sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Mein Fazit – Ein Alt Wiener Gasthaus wie man es in dieser Gegend von Wien nicht unbedingt erwartet. Altes, aber sauberes und gepflegtes Ambiente mit Servicepersonal welches nach leichten Anlaufschwierigkeiten ihren Job in Ordnung erledigte. Wer abseits von den bekannten Innerstädtischen Lokalen auf gute Wiener Küche zu vernünftigen Preisen Lust hat ist hier gut aufgehoben.

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Hilfreich?Ja18Gefällt mir16Lesenswert15
Kommentar von am 25. Nov 2015 um 16:21

Streng genommen geht die Gluckgasse von der Tegetthoffstraße und nicht vom Neuen Markt ab. (Ich schreibe das für Leute, die den 1. Bezirk kaum kennen.)

Gefällt mir1
am 4. März 2015
ElisabethH
2
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Nach wie vor eines meiner Lieblingslokale. Mittags sitzt hier der Mistkübler mit dem Anwalt, der Herr Hofrat mit der Putzfrau. Essen immer bodenständig gut, Bedienung immer freundlich und persönlich. Und absolut preiswert. Abends viele Stammgäste in erfrischender Altersmischung.

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Kommentar von am 4. Mär 2015 um 17:58

Warum trägst du das Lokal noch einmal ein? Ist schon seit 2009 online mit mittlerweile 11 Bewertungen. Vorher in der Suchmaske kontrollieren wäre von Vorteil.

Gefällt mir5
am 13. Februar 2015
geneu
52
1
5
4Speisen
3Ambiente
4Service

Durch die Bewertung von HelmuthS neugierig geworden statten wir gestern abend dem Gasthaus nach vielen jahren wieder einen Besuch ab.Um 18 Uhr volles Haus, viele Stammgäste. Natürlich Tisch bestellt, aber der vorgesehene nicht optimal.Die Bedienung trotzdem locker, empfiehlt hinten ein gemütliches Plätzchen. Rindfleisch samt Beilagen wie zu Hause, frische Semmerl für die gröste Leber mit Erdäpfeln vorhanden. Beides mundet, der Kellner sehr aufmerksam und unaufdringlich. Preis/Leistung ok. der Zweigelt könnte vollmundiger sein. Irgendwie schon ein Geheimtipp für die Stadt, wird man öfters hingehen, eine gute Alternative ist des Bruders Reinthalers Beisl vis a vis vom Trzniewski . Urig wienerischer ist es aber sicher in der Gluckgasse.Beim Pfabigan vor 20 Jahren war es nicht so gemütlich, auch Besucher finden hier das typische Beisl Ambiente.

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am 28. Oktober 2013
brunner2
1
1
4Speisen
2Ambiente
5Service

Eines der echten Wiener Gasthäuser im 1. Bezirk. Hervorragende Wiener Küche mit echten Schmankerln. Beste Bedienung. Nur der ehemalige Raucherraum könnte besser gestaltet sein. Trotzdem sehr empfehlenswert!

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am 4. Juli 2013
olide
17
1
4
4Speisen
3Ambiente
4Service

Ich war nun 2 Mal dort Mittagessen im Gastgarten. Das Ambiente dort ist entsprechend der Lage im 1. Bezirk recht angenehm. Das Lokal ist innen schon mit älterer Einrichtung bestückt. Jedoch erweckt es für mich einen sauberen Eindruck. Und das ist für mich das wichtigste. Man muss sich letztlich im Vorhinein im Klaren sein, welchen Rahmen das Ambiente abdecken soll. Ein Candlelightdinner würde ich dort vielleicht nicht abhalten. Aber einmal mit meinen Bekannten, Freunden, oder meiner Familie gut Essen gehen ist, ist der Rahmen absolut ok. Zum Essen kann ich sagen, dass ich einmal gebackene Leber gegessen habe, die sehr gut schmeckte und auch sehr zart war. Die Portion war reichlich und es gab Kartoffelsalat dazu. Beim zweiten Mal, hatte ich Kümmelbraten, mit Knödel und Salat. War auch alles gut gewürzt und typische Hausmannskost. Für die Lage des Lokales ist der Preis als günstig bis mittel anzusehen. Das Service war nett, servierte die Getränke promt und gab es da nichts auszusetzen. Abschließend sei erwähnt, dass ich dort bei aufkommenden Hunger immer wieder mal vorbeischauen werde.

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am 6. Oktober 2012
martinbogner
1
1
3Speisen
3Ambiente
4Service

Wir waren letztens zweimal dort.
Insgesamt sehr zufrieden.
Speisen gut und preiswert,reichhaltig.
Getränke (Bier) prima(dunkles Gösser aus der Flasche.
Der "Sturm" hat meiner Frau vorzüglich geschmeckt.
Und die "Schartner Bombe" versetzte mich in meine Kindheit zurück!
Die Bedienung war sehr erfreulich; kommunikativ und sehr herzlich(Ungarin!),seit 8 Jahren Wienerin.
Sehr gerne werden wir,wenn wir wieder in Wien sind,dort zum Essen gehen.

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Letzter Kommentar von am 9. Apr 2013 um 13:23

Unreflected: was spricht gegen eine ungarische Kellnerin?

Gefällt mir5
am 29. April 2012
degustibus
10
2
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Typisch Wiener Lokal/Beisl im stil de 60er: Hausmannkosten und Wiener Küche wird angeboten!
Alles was ich bis jetzt gegessen habe, war einfach sehr gut! Ausreichende Portionen!
Angenehme, lockere Atmosphäre, nette Bedienung, großer Auswahl!
Reservierung wäre zu empfehlen: das Lokal ist sehr beliebt! Abends und zu Mittag fast immer voll! Viele Geschäftsleute aus der Umgebung, aber auch Wiener Publikum und Touristen!
Trotz der Innenstadt Lage, relativ günstige Speisekarte!

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Kommentar von am 3. Mär 2014 um 18:24

Ein Geheimnis, das ich verraten muß: Es gibt andere Möglichkeiten, als Sätze so zu beenden wie diesen!

Gefällt mir2
am 12. Dezember 2011
Experte
eho
33
15
18
3Speisen
3Ambiente
4Service

Letzten Freitag kehrten wir (4 Personen) nach einem Besuch am Christkindlmarkt beim Reinthaler ein.

Wenn man das Lokal betritt fühlt man sich 40 Jahre in die Vergangenheit zurückversetzt. Jünger ist die Einrichtung sicher auch nicht, dafür aber so richtig gemütlich! Der Schankraum ist durch einen Holztrenner geteilt über dessen Durchgang eine viereckige Uhr aus den 60er Jahren thront. Alle Tische waren besetzt, aber die Kellnerin mit reschem, aber herzerwärmendem Charme fragte ein älteres Paar, ob sie uns dazusetzen dürfte.

Wir durften und bestellten einmal die Getränke, die binnen 3 Minuten am Tisch standen. Die Karte ist bodenständig, die Gerichte entsprechen den Erwartungen, die man an ein Wirtshaus hat: Portionen, von denen man satt wird, Speisen, die schmecken, wie sie schmecken sollen und Preise, die keinem Eckhaus entsprechen ;-)

Besonders gefallen hat uns, dass der Bereich rauchfrei ist.

Fazit: typisch wienerisches Wirtshaus in zentraler Lage bei dem eigentlich alles paßt!

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Letzter Kommentar von am 3. Mär 2014 um 18:30

Schon richtig, Telly. Aber "Gourmettempel" (Was ist darunter zu verstehen? Daß Essen und Trinken sehr ernst genommen wird?) mit "Überkandidelung" (Was ist darunter zu verstehen? Daß die eigene Leistung überschätzt wird?) - ist Wien mit diesen zu heftig heimgesucht?

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am 18. Jänner 2011
reima
11
1
2
5Speisen
2Ambiente
4Service

Ein Klassiker !!!!
Hausmannskost mit Top-Qualität und fallweise echten Schmankerln. Mittags und Abends unbedingt reservieren.

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am 26. November 2009
Update am 6. Mai 2012
Flx
12
1
3
4Speisen
5Ambiente
5Service

War gestern seit langer Zeit wieder dort (zu zweit), bis wir einen Platz bekamen hat es ca ein halbes Bier an der Schank gedauert (an einem Mittwoch-Abend), es erfreut sich also wohl besten Zuspruchs. Das Bier ist für ein bodenständiges Beisl überraschend teuer (€ 3,40), dafür sehr gut gezapft, die Bedienung ist außergewöhnlich freundlich und immer für einen Schmäh zu haben.

Die Speisen sind gemessen an der Lage des Gasthauses (mitten im 1. Bezirk, wenige Schritte vom Graben entfernt) nicht teuer, allerdings auch nicht sehr günstig. Die auf anderen Seiten zu lesenden Lobeshymnen auf das Essen kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen, das bestellte Schulterscherzel mit Dillbohnen und Röstkartoffeln war zwar nicht zäh oder hart, aber zart und weich eben auch nicht, dafür wenigstens sehr wohlschmeckend. Die Dillbohnen schwammen in Einbrenn, vom Dill war nichts zu schmecken (wenn er auch in der Einbrenn klar zu erkennen war), die Röstkartoffeln waren in Ordnung. Mein Freund hatte eine Kalbsstelze mit Reis bestellt, es kamen einige Stücke Kalbfleisch in undefinierbarer Sauce mit verkochtem Reis und Salat (aus der Dose), € 11,20 sind für so etwas selbst im 1. Bezirk zu viel. Allgemein macht die Küche den Eindruck, auf dem Stand der 1960er Jahre stehen geblieben zu sein, dazu paßt auch der vorhin angesprochene Salat aus der Dose und die allgemein recht lieblose Zubereitung und Präsentation der Speisen.

Weil das Gasthaus Reinthaler in der Innenstadt irgendwie Kultstatus genießt und die Atmosphäre dort wirklich sehr urig ist sollte man es zumindest einmal persönlich gesehen haben, vor Begeisterung Luftsprünge machen muß man allerdings nicht.

AKTUALISIERUNG: berufsbedingt esse ich dort nun recht oft, meist zu Mittag, manchmal am Abend. Die Qualität der Speisen hat sich im Vergleich zu dem damaligen Besuch wesentlich verbessert und ich habe, seit ich dort regelmäßig esse, noch nie einen Grund zur Beanstandung gehabt.

Genial: auf der Tageskarte finden sich fast immer vier Innereiengerichte, die ich herzlich liebe und die mehr als günstig bepreist sind. Auch ein Bruckfleisch habe ich dort mittlerweile gegessen, welches einzigartig geschmeckt hat und mir den schon lange gehegten Wunsch, dieses sagenumwobene Gericht endlich einmal zu probieren, erfüllt hat. Ich steigere die Bewertung deshalb von 2 auf 4.

Anmerkung: Reinthalers Beisl liegt in der Dorotheergasse, unweit vom hier interessierenden Gasthaus Reinthaler. Zwar ist das "Beisl" neu renoviert und es hat deshalb nicht den 30er-Jahre-Charme des Gasthauses in der Gluckgasse, dafür waren die Speisen dort meiner Erfahrung nach im Durchschnitt wesentlich besser und liebevoller zubereitet und präsentiert.

AKTUALISIERUNG: der Reinthaler in der Dorotheergasse hat preislich ziemlich angezogen und rangiert in meiner Favoritenliste nun unter dem Reinthaler in der Gluckgasse.

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Hilfreich?Ja11Gefällt mir1Lesenswert
am 27. Juli 2009
Meidlinger12
197
51
18
4Speisen
4Ambiente
4Service

Irgendwie gehören die beiden Reinthaler in der Innenstadt zusammen. Dies hier ist aber der Reinthaler in der Gluckgasse in der Nähe der Kapuzinergruft /Neuer Markt. Drinnen im Raucherbereich war natürlich wieder mal alles besetzt und im Nichtraucherbereich war fast alles frei, also setzten wir uns ins Freie. Es gehen ja soviele Nichtraucher in Lokale essen. o_O Die Bedienung war sehr flott und aufmerksam. Ich aß nur eine Leberknödelsuppe + Waldviertler Mohnzelten. Die Mohnzelten waren noch warum uns hervorragend. Preise: Fritatten od. Leberknödelsuppe € 2,70, Weisswein gespritzt 1,4 € 2,00, Mohnzelten € 3,40
Ist für Wientouristen sicher ein sehr interessantes Lokal, wo sich alles trifft quer durch alle Bevölkerungsschichten. Nur die Nichtraucher trifft man selten an. ;-)

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am 26. Juni 2009
Stany
1
1
4Speisen
2Ambiente
2Service

Einfaches Gasthaus, kurze Wartezeiten beim Essen. Große Portionen zu einem vernünfigen Preis.

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